Patents
Search within the title, abstract, claims, or full patent document: You can restrict your search to a specific field using field names.
Use TI= to search in the title, AB= for the abstract, CL= for the claims, or TAC= for all three. For example, TI=(safety belt).
Search by Cooperative Patent Classifications (CPCs): These are commonly used to represent ideas in place of keywords, and can also be entered in a search term box. If you're searching forseat belts, you could also search for B60R22/00 to retrieve documents that mention safety belts or body harnesses. CPC=B60R22 will match documents with exactly this CPC, CPC=B60R22/low matches documents with this CPC or a child classification of this CPC.
Learn MoreKeywords and boolean syntax (USPTO or EPO format): seat belt searches these two words, or their plurals and close synonyms. "seat belt" searches this exact phrase, in order. -seat -belt searches for documents not containing either word.
For searches using boolean logic, the default operator is AND with left associativity. Note: this means safety OR seat belt is searched as (safety OR seat) AND belt. Each word automatically includes plurals and close synonyms. Adjacent words that are implicitly ANDed together, such as (safety belt), are treated as a phrase when generating synonyms.
Learn MoreChemistry searches match terms (trade names, IUPAC names, etc. extracted from the entire document, and processed from .MOL files.)
Substructure (use SSS=) and similarity (use ~) searches are limited to one per search at the top-level AND condition. Exact searches can be used multiple times throughout the search query.
Searching by SMILES or InChi key requires no special syntax. To search by SMARTS, use SMARTS=.
To search for multiple molecules, select "Batch" in the "Type" menu. Enter multiple molecules separated by whitespace or by comma.
Learn MoreSearch specific patents by importing a CSV or list of patent publication or application numbers.
Akustischer Rauchmelder
DE1154379B
Germany
- Other languages
English - Inventor
Otto Seeck - Current Assignee
- Walther and Co AG
Description
translated from
-
[0001] Akustischer Rauchmelder Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung und die zugehörige elektrische Schaltung eines Rauchmelders, der zur Überwachung einer größeren Zahl von Räumen bzw. Luftabsaugestellen dient, wobei nicht nur das Auftreten von Rauch einen akustischen. Sammelalarm auslöst, sondern auch zugleich an einer zentralen überwachungsstelle diejenige Stelle, an der Rauch auftritt, in beliebiger Weise kenntlich gemacht werden soll. -
[0002] Es ist ein Rauchmelder bekannt, der zur überwachung einer größeren Zahl von Räumen, z. B. auf Schiffen, dient und aus einem Sammelkasten mit einer oder mehreren Lichtquellen besteht, in den die zu den zu überwachenden Räumen führenden Luftabsaugeleitungen münden. Die durchsichtigen Enden der Absaugeleitungen leuchten auf, wenn die Leitung rauchhaltige Luft führt. In die gemeinsame Absaugeleitung, die vom Sammelkasten zum Ventilator führt, ist ein auf dem Tyndalleffekt beruhender Melder eingeschaltet, dessen Fotowiderstand bei rauchhaltiger Luft beeinflußt wird und über ein Schaltgerät akustischen Alarm auslöst. Es kann daraufhin durch Beobachtung der an den Sammelkasten angeschlossenen Luftleitunaen festgestellt werden, welche der Leitungen rauchhaltige Luft führt (optische bestimmung des gefährdeten Raumes). Eine derartige Anordnung macht zwar eine ständige Beobachtung des Rauchmelders entbehrlich, aber sie ist nur dann anwendbar, wenn der Ort an dem das Alarmsignal ertönt von dem Aufstellungsort des Rauchmelders nicht weit entfernt ist, weil beim Ertönen des Alarmsignals erst der Rauchmelder aufgesuchL werden muß, um festzustellen, in welchem Raum Rauch auftritt, und dann erst die Brandbekämpfung in dem gefährdeten Raum aufgenommen werden kann. Bei großräumigen Anlagen kann dabei durch Wege kostbare Zeit verlorengehen, in der sich der Brand weiter ausbreiten wird. Dieser Zeitverlust wird wesentlich vermindert, wenn am Ort des Alarmsignals, z. B. in der Pförtnerloge, auch gleich der gefährdete Raum C ZD kenntlich gemacht wird. Damit wird eine völlige Unabhängigkeit vom Ort des Alarmgebers und dem Aufstellungsort des Rauchmelders erzielt und gleichzeitig eine möglichst frühzeitige Brandbekämpfung sichergestellt. -
[0003] Es wäre nun möglich, in jede Luftleitung einen Melder mit Schaltgerät einzubauen, der beim Auftreten von rauchhaltiger Luft automatisch ein akustisches und auch optisches Bereichssignal gibt. Diese Anlage erfordert jedoch einen großen Aufwand an elektrischer Energie, Überwachungs- und Schaltmitteln sowie Leitungen. Aufgabe der Erfindung ist im es, diesen Aufwand beträchtlich zu verringern. Fherzu bleibt für den akustischen Sammelalarm der bisherige Hauptmelder bestehen ' der in der gemeinsamen Luftabsaugeleitung liegt. Wenn dieser Alarmgeber anspricht, werden außer dem Meldegerät, das das Auftreten von Rauch meldet, Detektorgeräte in den einzelnen Absaugeleitungen arbeitsbereit gemacht, von denen dasjenige anspricht, dessen zugehörige Luftleitung Rauchbeimischung führt. Derartige Detektorgeräte brauchen keine besondere Empfindlichkeit zu haben, und sie verbrauchen in der Bereitschaftsla,ge keine Energie. Durch sie wird an einem an einer zentralen überwachungsstelle befindlichen Tableau od. dgl. die entsprechende Anzeige ausgelöst, z. B. eine Bereichsalarmlampe oder auch ein akustisches Meldeorgan zusätzlich eingeschaltet. Hiermit entfällt eine persönliche visuelle Beobachtung. An der zentralen Stelle können auch die üblichen Meldelampen angeordnet sein, die den Zustand der Anlage - Betriebsbereitschaft, Störung usw. - anzeigen. Durch die Erfindung wird außer der gewünschten Automatisierung der Bereichsalarme der Aufwand an empfindlichen Schaltmitteln stark reduziert. -
[0004] Bei Rauchmeldeanlagen größeren Umfangs ist es von besonderer Bedeutung, empfindliche Schaltelemente soweit wie möglich zu vermeiden, damit die Sicherheit der Funktion zu steigern und Fehlalarme auszuschließen. Beim Gegenstand der Erfindung wird für eine beliebige Zahl der züi überwachenden Räume nur ein einziger Hauptmelder von hoher Empfindlichkeit benötigt, der leicht auf Betriebsbereitschaft überwacht werden kann, währen die Detektorgeräte keiner ständigen Überwachung bedürfen und bei einem etwaigen Versagen keine Falschmeldung erfolgen kann. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Detektoren erst durch das Ansprechen des Hauptsigaalgebers ihre Arbeitsbereitschaft erlangen, als-dann diejenige Luftleitung feststellen, in der sich rauchhaltige Luft befindet, und darüber an einer zentralen überwachungsstelle eine Meldung abgeben. -
[0005] In der Zeichnung ist die Erfindung im Schema näher dargestellt. Hierzu zeigt Fig. 1 die Gesamtanordnung bei beispielsweise sechs Luftabsaugeleitungen (sechs Alarmbereichen), Fig. 2 die Schaltung eines der Detektoren bei Ausnutzung des Tyndalleffektes. -
[0006] Gemäß Fig. 1 sind z. B. sechs Luftabsaugeleitungen a bis f über Filter 5 und die Detektoren 6 an die gemeinsame Absaugeleitung 7 geführt, in die der Melder 8 eingeschaltet ist. Die Abluftleitung 9 ist über den Saugventilator 10 ins Freie geleitet. -
[0007] Der Photowiderstand 11 des Melders 8 beeinflußt gegebenenfalls über einen Verstärker (nicht dargestellt) das Schaltrelais 12, bei dessen Ansprechen der Signalgeber 13 an Spannung gelegt wird, so daß ein akustisches Zeichen ertönt. Zugleich werden auch alle Detektoren 6 arbeitsbereit gemacht, von denen derjenige anspricht, in dessen Leitung a bis f Rauch auftritt. Jeder Detektor 6 ist mit einer Anzeigevorrichtung, z. B. einer Bereichsalarmlampe 14, verbunden, die aufleuchtet und gegebenenfalls mit einem akustischen Meldeorgan parallel geschaltet sein kann. Die Anzeigeorgane 13, 14 sind mit der eigentlichen Rauchmeldeanlage 5 bis 10 lediglich durch elektrische Leitungen verbunden, so daß die überwachungsstelle in beliebiger Entfernung von dem Luftleitungssystem #Meldestation) angeordnet sein kann. -
[0008] Fig. 2 zeigt die Verwendung eines ebenfalls auf dem TyndaReffekt beruhenden Detektors 6. Er besteht ähnlich dem Melder 8 aus einer kleinen Lampe 15, gegebenenfalls mit Sammellinse 16 oder Reflektor und dem Photowiderstand 17. Letzter ist über einen zweistufigen Transistorverstärker 19, 20, 21 auf das Relais 22 geschaltet, das bei Auftreten von Rauch in der zugehörigen Luftleitung a bis f anspricht und die entsprechende Bereichsalarmlampe im Tableau 14 zum Aufleuchten bringt. Die Detektoren 6 liegen alle parallel an einer stabilisierten Gleichspannungsquelle von z. B. 24 Volt und werden über den Schalter 23, der vom Hauptsignalgeber 13 gesteuert wird, arbeitsbereit gemacht. Demnach folgt der Bereichsalarin dem Hauptalarm.
Claims (2)
Hide Dependent
translated from
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Akustischer Rauchmelder mit einem auf dem Tyndalleffekt beruhenden, im gesammelten Abluftstrom mehrerer von den zu überwachenden Stellen oder Räumen kommender Luftleitungen liegenden Signalgeber, der auf Funktionsfähigkeit überwachbar ist und bei dem in den einzelnen Luftleitungen liegende Detektoren vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Detektoren erst durch das Ansprechen des Hauptsignalgebers (8) ihre Arbeitsbereitschaft erlangen, alsdann diejenige Luftleitung (a bis f) feststellen, in der sich rauchhaltige Luft befindet, und darüber an einer zentralen überwachungsstelle (14) eine Meldung abgeben.
- 2. Akustischer Rauchmelder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Detektoren (6) auf dem Tyndalleffekt beruhen und über eine vorzugsweise zweistufige Transistorverstärkung (19, 20, 21) unmittelbar auf ein Schaltrelais zur Signalgabe an die zentrale überwachungsstelle (oder Feuerwehr) einwirken. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1100 514.