DE1139918B - Schutzvorrichtung fuer parallel geschaltete Transformatoren - Google Patents

Schutzvorrichtung fuer parallel geschaltete Transformatoren

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DE1139918B
DE1139918B DEA38451A DEA0038451A DE1139918B DE 1139918 B DE1139918 B DE 1139918B DE A38451 A DEA38451 A DE A38451A DE A0038451 A DEA0038451 A DE A0038451A DE 1139918 B DE1139918 B DE 1139918B
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DE
Germany
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transformer
voltage
transformers
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DEA38451A
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English (en)
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Rene Pensis
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ACEC SA
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/04Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for transformers
    • H02H7/055Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for transformers for tapped transformers or tap-changing means thereof
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/04Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for transformers

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  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

  • Schutzvorrichtung für parallel geschaltete Transformatoren Die Erfindung bezieht sich auf eine Schutzvorrichtung für parallel geschaltete Transformatoren, deren jeder mit einem unter Last schaltbaren Regelumschalter versehen ist, der durch einen Spannungsregler betätigt wird, welcher unter der Einwirkung der Sekundärspannung des Transformators und der Ausgangsspannung eines Diskriminators steht, welcher eine dem Blindstrom des Transformators proportionaxe Gleichspannung abgibt, deren Polarität davon abhängt, ob der Blindstrom von dem Transformator geliefert oder aufgenommen wird, wobei Schutzrelais vorgesehen sind, die in. bestimmter Beziehung zu auftretenden Ausgleichsströmen ansprechen.
  • Beim Parallelarbeiten von zwei oder mehr Transformatoren, deren jeder mit einer unter Last umschaltbaren Vorrichtung zur Spannungsregelung versehen ist, müssen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, damit sich die Regelumschalter jederzeit auf der gleichen Spannungsstufe befinden, da sonst ein Ausgleichsstrom zwischen den Sekundärwicklungen der Transformatoren entsteht. Es ist bekannt, hierfür die Regelumschalter mit Hilfsumschaltern auszurüsten, welche die gleiche Kontaktzahl besitzen, wobei alle diese Umschalter derart in Reihe geschaltet sind, daß der Stromkreis eine Unterbrechung aufweist, wenn einer von ihnen nicht die gleiche Stellung wie die anderen hat, wodurch die vorgesehenen Sicherheitsvorrichtungen zum Ansprechen gebracht werden. Die Transformatoren müssen natürlich alle gleich sein. Es wird dann meist ein einziger Spannungsregler benutzt, welcher an den allen Transformatoren gemeinsamen Sammelschienensatz angeschlossen ist und gleichzeitig alle Regelumschalter betätigt.
  • Bei einer bekannten Schutzvorrichtung dieser Art sind die Hilfsumschalter nicht in Reihe geschaltet, sondern die Kontakte jedes Hilfsumschalters sind abwechselnd an verschiedene Spannungen gelegt, und jedem Paar von Hilfsumschaltern ist ein Schutzrelais zugeordnet, das durch den entstehenden Ausgleichsstrom erregt wird, wenn die Schaltarme der beiden zugehörigen Hilfsumschalter auf verschiedenen Kontakten stehen. Ruhekontakte der Schutzrelais liegen in Reihe in einer gemeinsamen Steuerleitung für den Regelumschalter, und Arbeitskontakte der Schutzrelais liegen gegebenenfalls parallel zueinander in einem Signalstromkreis. Sobald also der Schaltarm eines Hilfsumschalters auf einem anderen Kontakt als die übrigen steht, spricht wenigstens ein Schutzrelais an, wodurch die Steuerleitung unterbrochen und der Signalstromkreis geschlossen werden.
  • Bei dieser Vorrichtung steigt die Zahl der benötigten Schutzrelais mit wachsender Zahl der Transformatoren sehr schnell an, so daß die Anlage sehr verwickelt wird, wenn eine größere Zahl von Transformatoren parallel geschaltet werden soll. Ferner muß für die Wirksamkeit der Vorrichtung die Voraussetzung erfüllt sein, daß alle Transformatoren sowie ihre Regelumschalter genau gleich sind. Als Nachteil ist ferner anzusehen, daß es nicht ohne weiteres möglich ist, einen Transformator, dessen Regelumschalter falsch steht, für sich allein auszulösen. Außerdem spricht die Vorrichtung nicht an, wenn sich die Stellungen der Schaltarme der Hilfsumschalter um eine gerade Kontaktzahl unterscheiden.
  • Es ist andererseits eine Anordnung bekannt, die es ermöglicht, eine beliebige Zahl von Transformatoren verschiedener Bauart und mit ungleichen Regelumschaltern parallel zu schalten. Zu diesem Zweck ist jedem Transformator ein Spannungsregler zugeordnet, der den zugehörigen Regelumschalter steuert. Auf den Spannungsregler wirken einerseits die Sekundärspannung des Transformators und andererseits eine dem Ausgleichsstrom proportionale Spannung ein. Die dem Ausgleichsstrom proportionale Spannung kann von einem Diskriminator geliefert werden, der eine Gleichspannung abgibt, deren Größe dem Blindstrom des zugehörigen Transformators proportional ist und deren Polarität davon abhängt, ob der Blindstrom von dem Transformator geliefert oder aufgenommen wird. Sobald der Ausgleichsstrom einen zulässigen Höchstwert übersteigt, wirkt der Spannungsregler auf den Regelumschalter des entsprechenden Transformators in der Weise ein, daß der Ausgleichsstrom nach Größe und Richtung auf den gewünschten Wert herabgesetzt wird.
  • Bei dieser Anordnung werden also die Ausgleichsströme ständig überwacht und auf zulässige Werte eingeregelt, so daß im normalen Betrieb eine besondere Schutzvorrichtung überflüssig wäre. Es können aber Fälle auftreten, in denen die Spannungsregler plötzlich auftretende Ausgleichsströme nicht schnell genug ausregeln können, so daß kurzzeitig unzulässig hohe Ausgleichsströme fließen können. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn auf einen Sammelschienensatz ein weiterer Transformator geschaltet wird, dessen Regelumschalter nicht in der der Spannung des Sammelschienensatzes entsprechenden Stellung steht.
  • Das Ziel der Erfindung ist daher die Schaffung einer Schutzvorrichtung für einen Transformator der vorstehend geschilderten Art, die bei plötzlich auftretenden Ausgleichströmen den falsch eingeregelten Transformator sofort abschaltet.
  • Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß für jeden Transformator ein Schutzrelais vorgesehen ist, das beim Ansprechen die Abschaltung des zugehörigen Transformators bewirkt und so ausgeführt ist, daß es nur auf eine vorgegebene Richtung und eine vorgegebene Mindeststärke des Erregerstroms anspricht, daß die Erregerwicklungen sämtlicher Schutzrelais mit einer Seite an eine Ausgangsklemme des zugehörigen Diskriminators und mit der anderen Seite an eine gemeinsame Leitung angeschlossen sind und daß die anderen Ausgangsklemmen sämtlicher Diskriminatoren über eine gemeinsame Leitung miteinander verbunden sind.
  • Bei der nach der- Erfindung ausgeführten Schutzvorrichtung spricht das Schutzrelais eines Transformators an, sobald der Blindstrom dieses Transformators in einer vorgegebenen Richtung einen zulässigen Wert überschreitet, und es. schaltet dadurch den Transformator ab, ohne daß der Betrieb der übrigen Transformatoren beeinträchtigt wird. Die Vorrichtung ist sehr einfach aufgebaut, weil sie weitgehend von den bereits vorhandenen Anordnungen Gebrauch macht; es braucht lediglich für jeden Transformator ein Schutzrelais vorgesehen und in der angegebenen Weise mit dem Diskriminator und den übrigen Schutzrelais verbunden zu werden. Die Vorrichtung läßt sich ohne weiteren Aufwand auf jede beliebige Zahl von Transformatoren erweitern.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt Fig. 1 ein Prinzipschaltbild eines Sammelschienensatzes mit vier parallel geschalteten Transformatoren und der Schutzvorrichtung nach der Erfindung, Fig.2 Vektordiagramme der Ströme und Spannungen der Transformatoren von Fig. 1 und Fig. 3 ein Schaltbild eines der Diskriminatoren von Fig. 1.
  • Fig. 1 zeigt schematisch vier Transformatoren T1, T2, T3, T4, welche von einem primären Sammelschienensatz P über Schalter a1, a2, a3, a4 gespeist werden, und deren Sekundärwicklungen parallel über Schalter b1, b2, b3,- b4 einen sekundären Sammelschienensatz S speisen: Die Transformatoren T1, T2, T3, T4 sind verschieden ausgebildet und besitzen auf der Primärseite Regelänzapfungen und einen unter Last schaltbaren Regelumschalter. Spannungsregler R1, R2, R3, R4 betätigen die entsprechenden Regelumschalter der vier Transformatoren. Die zu regelnde Spannung wird den Reglern von den Spannungswandlern Er, E2, E3, E4 geliefert. Ihrer Wirkung überlagert sich die von Diskriminatoren D1, D2, D3, D4, welche eine Gleichspannung liefern, welche zu dem Blindstrom der Transformatoren proportional ist und deren Polarität davon abhängt, ob dieser Blindstrom von dem betreffenden Transformator geliefert oder aufgenommen wird. Diese Diskriminatoren werden einerseits mit der Spannung der Spannungswandler und andererseits durch Stromwandler 11, 12, 13, 14 gespeist. Die Ausgangsspannung der Diskriminatoren wird an die Regler über Regelglieder angelegt, z. B. Spannungsteiler P1, P2, P3, P4 zur Dosierung ihrer Wirkung.
  • Fig. 2 zeigt von links nach rechts Vektordiagramme der Transformatoren T., T2, T3, T4.
  • Unter der Annahme, daß der Transformator T1 den anderen Transformatoren einen Ausgleichstrom fol liefert, verteilt sich dieser auf dieselben in der Form der Ströme Jot, Jo3 und J.4. Der Einfachheit halber ist angenommen, daß diese Ströme reine Blindströme sind: Die Vektoren U stellen die Spannung des Sammelschienensatzes dar.
  • Diese Ströme bilden mit den Nutzströmen J1, J2, J3, 14 die Gesamtströme JT 1, JT 2, JT s1 JT 4. Wie man sieht, hat- der Blindstrom des Transformators T1 infolge des Ausgleichstroms stark zugenommen, während er sich in den anderen wenig geändert hat. Die Regler R1, R2, R3, R4 betätigen ihre Umschalter in einem der Phase der Blindströme entsprechenden Sinn und mit einer der Stärke derselben entsprechenden Amplitude derart, daß die Ausgleichsströme möglichst klein gemacht werden. Dieses Minimum hängt von der Einstellung der Spannungsteiler P1, P2, P3, P4 ab.
  • Die Diskriminatoren D1, D2, D3, D4 weisen z. B. die schematisch in Fig. 3 dargestellte Bauart auf. Die Widerstände R1' und R2 einerseits und R3 und R4' andererseits sind gleich. Zwischen den Klemmen A und B wird die Spannung des Sammelschienensatzes angelegt, und zwischen den Klemmen C und D läßt man einen zu dem Strom eines Transformators proportionalen Strom fließen. Infolge der Gleichrichter rdl, rd2 und rd" ist, wenn der Strom mit der Spannung in Phase ist, der Mittelwert der Spannung zwischen E und F Null, während bei einer Phasenverschiebung des Stroms gegenüber der Spannung zwischen diesen Klemmen eine um so größere Gleichspannungskomponente auftritt, je größer die Phasenverschiebung ist, deren Maximum einer Phasenverschiebung von 90° entspricht, wobei die Polarität davon abhängt; ob die Phasenverschiebung voreilend oder nacheilend ist.
  • Erfindungsgemäß werden die Ausgangsspannungen der Diskriminatoren benutzt, um in Form von Gleichströmen das Bild der Ausgleichsströme zwischen den Transformatoren darzustellen, wobei diese Gleichströme Schutzrelais betätigen.
  • Hierfür werden gemäß Fig.1 die an den Spannungsteilern P1, P2, Ps, P4 abgenommenen Ausgangsspannungen der Diskriminatoren parallel an eine Leitung mit den Leitern g und h angelegt. In die verschiedenen Verbindungen mit dieser Leitung sind Relais 1, 2, 3, 4 eingeschaltet. Diese werden von Strömen durchflossen, welche nach Größe und Richtung die Ausgleichsströme der entsprechenden Transformatoren darstellen und die Auslösung der Schalter bi, b2, bs, b4 für einen bestimmten Schwellenwert des Stroms bewirken. Durch Benutzung von polarisierten Relais oder anderen Relais, welche für die Richtung des erregenden Stroms empfindlich sind, kann man einen Selektivschutz erhalten, welcher auf die Transformatoren beschränkt ist, deren Ausgleichsstrom einen bestimmten Sinn hat.
  • Die Erfindung ist auch anwendbar, wenn die Transformatoren auf den einen oder den anderen von mehreren Sammelschienensätzen arbeiten, welche auf den in Betrieb befindlichen Sammelschienensatz geschlossen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schutzvorrichtung für parallel geschaltete Transformatoren, deren jeder mit einem unter Last schaltbaren Regelumschalter versehen ist, der durch einen Spannungsregler betätigt wird, welcher unter der Einwirkung der Sekundärspannung des Transformators und der Ausgangsspannung eines Diskriminators steht, welcher eine dem Blindstrom des Transformators proportionale Gleichspannung abgibt, deren Polarität davon abhängt, ob der Blindstrom von dem Transformator geliefert oder aufgenommen wird, wobei Schutzrelais vorgesehen sind, die in bestimmter Beziehung zu auftretenden Ausgleichsströmen ansprechen, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Transformator (T1, T2 ... ) ein Schutzrelais (1, 2 ... ) vorgesehen ist, das beim Ansprechen die Abschaltung des zugehörigen Transformators bewirkt und so ausgeführt ist, daß es nur auf eine vorgegebene Richtung und eine vorgegebene Mindeststärke des Erregerstroms anspricht, daß die Erregerwicklungen sämtlicher Schutzrelais (1, 2... ) mit einer Seite an eine Ausgangsklemme des zugehörigen Diskriminators (D1, D2 ... ) und mit der anderen Seite an eine gemeinsame Leitung (G) angeschlossen sind und daß die anderen Ausgangsklemmen sämtlicher Diskriminatoren (Dl, D2 ... -) über eine gemeinsame Leitung miteinander verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: österreichische Patentschrift Nr. 126 517.
DEA38451A 1960-11-10 1961-09-30 Schutzvorrichtung fuer parallel geschaltete Transformatoren Pending DE1139918B (de)

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FR843564A FR1279465A (fr) 1960-11-10 1960-11-10 Dispositif de protection pour transformateurs fonctionnant en parallèle
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LU (1) LU40744A1 (de)
NL (1) NL271079A (de)

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NL271079A (nl) 1964-07-27
FR1279465A (fr) 1961-12-22
US3163800A (en) 1964-12-29
CH374412A (fr) 1964-01-15
LU40744A1 (fr) 1961-12-21
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