DE1133168B - Pyrophorfeuerzeug - Google Patents

Pyrophorfeuerzeug

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Publication number
DE1133168B
DE1133168B DER25982A DER0025982A DE1133168B DE 1133168 B DE1133168 B DE 1133168B DE R25982 A DER25982 A DE R25982A DE R0025982 A DER0025982 A DE R0025982A DE 1133168 B DE1133168 B DE 1133168B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lighter
closing spring
container
locking
fuel container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER25982A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Racek
Johann Raganitsch
Original Assignee
Alfred Racek
Johann Raganitsch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to AT1133168X priority Critical
Application filed by Alfred Racek, Johann Raganitsch filed Critical Alfred Racek
Publication of DE1133168B publication Critical patent/DE1133168B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/02Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
    • F23Q2/04Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
    • F23Q2/06Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel
    • F23Q2/08Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel with ignition by spring action of the cover

Description

  • Pyrophorfeuerzeug Die Erfindung bezieht sich auf ein Pyrophorfeuerzeug mit einem nach unten aus dem Feuerzeuggehäuse herausziehbaren Brennstoffbehälter und einem mit einer Löschkappe versehenen Kippdeckel, der durch eine Schließfeder über Lenker in der jeweiligen Endstellung gehalten wird. Derartige Feuerzeuge haben den Vorteil, daß der Brennstoffbehälter nach dem Entzünden der Flamme aus dem Gehäuse herausgezogen und z. B. als Fackel zum Anzünden einer Pfeife verwendet werden kann. Nachteilig ist hierbei jedoch, daß der Brennstoffbehälter sich auch im geschlossenen Zustand des Feuerzeuges vom Gehäuse lösen kann.
  • Dieser Nachteil soll erfindungsgemäß verhindert werden, der Brennstoffbehälter also nur im geöffneten Zustand des Feuerzeuges von dessen Gehäuse lösbar sein. Dies wird erreicht durch ein etwa L-förmiges Verriegelungselement, dessen behälterseitiger Schenkel eine Nase aufweist, die beim Schließen des Deckels in eine Rast am Brennstoffbehälter eingreift und diesen unter dem Einfluß der Schließfeder gegen die Kappe anhebt, während der andere Schenkel des Verriegelungselements zwischen der Schließfeder und den Lenkern des Kippdeckels liegt.
  • Es sind zwar schon Verriegelungen des Brennstoffbehälters im Feuerzeuggehäuse bekannt, jedoch bei Feuerzeugen der obengenannten Art zur Erreichung des angestrebten Zweckes nicht verwendbar.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung, die en, Ausführungsbeispiel wiedergibt, erläutert. Es zeigt Fig. 1 ein Feuerzeug mit geöffnetem Deckel, teilweise geschnitten, Fig. 2 das gleiche Feuerzeug mit geschlossenem Deckel und entriegelter Zündsteinfeder, jedoch verriegeltem Brennstoffbehälter, Fig. 3 und 4 ein Ausführungsbeispiel eines für die erfindungsgemäße Verriegelung zurechtgemachten zylindrischen Tanks, im Schnitt.
  • Das Feuerzeuggehäuse 1, in welches der Brennstoffbehälter 2 einschiebbar ist, besitzt drei Lappenpaare 3, 4, 5, wovon die Lappen 3 den Achsbolzen 6 zur gemeinsamen Lagerung des Reibrades 7, des Kippdeckels 8 und eines schwenkbaren Gehäuseteiles 9 von U-förmigem Querschnitt tragen. Das zweite Lappenpaar 4 umschließt das Zündsteinrohr 10, und das dritte Lappenpaar 5 bildet mit seinen einwärts abgebogenen Randleisten die Längsführung für einen als Flachschiene ausgebildeten Schieber 11, dessen abgebogener kurzer Schenkel 12 das Widerlager der Zündsteinfeder 13 darstellt. Zwischen den Lappen 5 ist eine Querwand 14 starr befestigt, die 2 das untere Ende des Zündsteinrahres 10 hält und den Schieber l gegen die Randleisten der Lappens drückt.
  • Eine auf das Zündsteinrohr 10 in bei anderen Feuerzeugen bekannter Weise aufgeschobene Schließfeder 15 stützt sich mit einem Ende an der Querwand 14 ab und drückt mit dem anderen Ende gegen ein am Rohr längsgeführtes erfindungsgemäß vorgesehenes Verriegelungselement 16. Letzteres hat im wesentlichen die Form eines L-förmigen Winkels, der behälterseitig eine Nase 17 besitzt. Die Nase kann in eine Rast 18 des Brennstoffbehälters 2 eingreifen und dabei, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, bei geöffnetem Kippdeckel 8 den Behälter entriegeln, wodurch das Ausziehen desselben aus dem Feuerzeuggehäuse 1 ermöglicht wird. Hingegen ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, bei geschlossenem Kippdeckel die Entnahme des Behälters 2 unmöglich.
  • Es ist überdies zweckmäßig, den Brennstoffbehälter im Gehäuse gegen Verdrehung zu sichern, was im gezeigten Ausführungsbeispiel mittels einer längs der Gesäusemittelwand geführten Fläche 19 erfolgt. Es ist aber auch durchaus möglich, zum Unterschied vom gezeigten Ausführungsbeispiel, bei welchem ein flachgedrückter Brennstoffbehälter dargestellt ist, zylindrische Brennstoffbehälter zu verwenden und beispielsweise zu deren Führung Feder und Nut, die nach Belieben im Gehäuse und/oder Brennstoffbehälter angeordnet sind, zu verwenden. Es ist aber auch möglich, zylindrische Brennstoffbehälter mit einem Ringwulst od. dgl. zu versehen, wodurch es nicht erforderlich ist, den Behälter in einer vorbestimmten Lage in das Gehäuse einzuführen. Ein diesbezügliches Ausführungsbeispiel ist in Fig. 3 und 4 gezeigt. Der dort dargestellte zylindrische Brennstoffbehälter weist eine radial umlaufende Nase 18' auf.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist an dem zwischen der Schließfeder 15 und den Lenkern22 liegenden Schenkel des Verriegelungselements 16 eine Einbuchtung 20 vorgesehen, die der Lagerung eines an sich bekannten, die Lenker verbindendenlängs des Zündsteinrohres 10 verschiebbaren Führungsstückes 21 dient.
  • Dieses Führungsstück 21 wird um die Achse des Zündsteinrohres bei Betätigung des Kippdeckels 8 geschwenkt. Dabei wird auch das Verriegelungselement 16 diese Schwenkbewegung mitmachen und die Verriegelung des Behälters herbeiführen. Es zeigt sich nun, da.ß beim Schließen des Deckels 8 des Feuerzeuges zufolge der erfindungsgemäßen Maßnahme der Behälter 2 in das Gehäuse hineingeschoben und dabei gegen die Löschkappe 23 des Deckels 8 gepreßt wird. Zur Verbesserung des satten Anliegens des offenen Randes der Löschkappe23 an der dochtseitigen Stirnwand des Behälters 2 kann. in an sich bekannter Weise eine Scheibe 24 aus elastischem Werkstoff angeordnet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Pyrophorfeuerzeug mit einem nach unten aus dem Feuerzeuggehäuse herausziehbaren Brennstoffbehälter und einem mit einer Löschkappe versehenen Kippdeckel, der durch eine Schließfeder über Lenker in der jeweiligen Endstellung gehalten wird, gekennzeichnet durch ein etwa L-förmiges Verriegelungselement (16), dessen behälterseitiger Schenkel eine Nase (17) aufweist, die beim Schließen des Deckels (8) in eine Rast (18) am Brennstoffbehälter (2) eingreift und diesen unter dem Einfuß der Schließfeder (15) gegen die Kappe (23) anhebt, während der andere Schenkel des Verriegelungselements (16) zwischen der Schließfeder (15) und den Lenkern (22) des Kippdeckels (8) liegt.
  2. 2. Feuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zwischen der Schließfeder (15) und den Lenkern (22) liegenden Schenkel des Verriegelungselements (16) eine Einbuchtung (20) vorgesehen ist, die der Lagerung eines an sich bekannten die Lenker verbindenden, längs des Zündsteinrohres verschiebbaren Führungsstückes (21) dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 846 476; österreichische Patentschriften Nr. 182 549, 188126.
DER25982A 1958-08-25 1959-07-18 Pyrophorfeuerzeug Pending DE1133168B (de)

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AT1133168X 1958-08-25

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DE1133168B true DE1133168B (de) 1962-07-12

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ID=3685987

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DER25982A Pending DE1133168B (de) 1958-08-25 1959-07-18 Pyrophorfeuerzeug

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE846476C (de) * 1950-02-16 1952-08-14 Alfred Racek Pyrophorfeuerzeug
AT182549B (de) * 1954-08-25 1955-07-11 Alfred Racek Pyrophorfeuerzeug

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE846476C (de) * 1950-02-16 1952-08-14 Alfred Racek Pyrophorfeuerzeug
AT182549B (de) * 1954-08-25 1955-07-11 Alfred Racek Pyrophorfeuerzeug
AT188126B (de) * 1954-08-25 1956-12-27 Alfred Racek Pyrophorfeuerzeug

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