DE112018007122T5 - Bereitstellen von verfügbarkeitsindikatoren in einer geteilten fahrzeugumgebung - Google Patents

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Chih-Wei Tang
Sudipto Aich
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Ford Motor Co
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Abstract

Ein intelligentes System zur gemeinsamen Fahrradnutzung oder ein anderes System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung ist in der Lage, hilfreiche Fahrradverfügbarkeitsangaben auf Grundlage von Verlaufsdaten und einer Benutzernähe bereitzustellen. Die Verlaufsdaten können im Laufe der Zeit erhoben werden, während Benutzer das System zur gemeinsamen Fahrradnutzung verwenden. Beispielsweise können die Verlaufsdaten beinhalten, wie viele Fahrräder zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgecheckt sind und wie viele an einem bestimmten Standort verbleiben. In einigen Ausführungsformen kann dem Benutzer eine Angabe bereitgestellt werden, während sich der Benutzer dem System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung nähert. Die Angabe kann Informationen bezüglich der Verfügbarkeit von Fahrrädern bereitstellen.

Description

  • ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
  • Da Städte immer komplexer werden und die Bevölkerung weiter wächst und mobiler wird, steigt die Nachfrage nach Transport und zugehöriger Infrastruktur. Und da Lebensstile immer dynamischer werden, werden Menschen und Orte vernetzter als je zuvor. Menschen müssen sich oftmals aus verschiedenen Gründen innerhalb von und zwischen Städten bewegen, unter anderem aus Arbeitsgründen, sozialen Gründen und Freizeitgründen. Die Häufigkeit und Planung einer Fahrt können ebenfalls stark variieren, sei es ein tägliches Pendeln, ein geplantes Ereignis oder eine spontane Fahrt. Unabhängig von der Entfernung, dem Ziel oder der Fahrtzeit erwarten Menschen, dass sie sich frei bewegen können und zur gewünschten Zeit am gewünschten Ort sind. Somit sind Transport- und Mobilitätssysteme wesentlich, um einen solchen Lebensstil zu ermöglichen. Sowohl in städtischen als auch in vorstädtischen Gebieten sind Programme zur gemeinsamen Nutzung von Verkehrsmitteln, wie etwa Programme zur gemeinsamen Fahrradnutzung („Rädern“), alltäglich geworden. Solche Programme stellen im Wesentlichen einen Dienst bereit, durch den Fahrräder für eine gemeinsame Nutzung für Einzelpersonen auf einer kurzfristigen Basis, wie etwa zur Miete oder zum Leihen, bereitgestellt werden. Jedoch weisen herkömmliche Systeme zur gemeinsamen Fahrradnutzung verschiedene Nachteile auf, die zu einer suboptimalen Benutzererfahrung und suboptimalen Nutzungseffizienz führen. Beispielsweise kann es für Benutzer schwierig sein, festzustellen, welche Fahrräder, falls vorhanden, von einem System zur gemeinsamen Fahrradnutzung verfügbar sind. Ferner kann der Prozess zum Auswählen und Auschecken des Fahrrads frustrierend sein, wodurch die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Benutzer für das System zur gemeinsamen Fahrradnutzung anstelle anderer Beförderungsmittel entscheidet, verringert wird.
  • Figurenliste
  • Verschiedene Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Offenbarung werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, in denen Folgendes gilt:
    • 1 veranschaulicht eine beispielhafte Transportlandschaft, in der die vorliegenden Systeme und Verfahren umgesetzt sein können.
    • 2 veranschaulicht ein Beispiel für ein intelligentes System zur gemeinsamen Fahrradnutzung mit stationsbasierter Intelligenz gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.
    • 3 veranschaulicht ein Beispiel für ein intelligentes System zur gemeinsamen Fahrradnutzung mit fahrradbasierter Intelligenz gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.
    • 4 veranschaulicht eine beispielhafte Benutzerschnittstelle eines intelligenten System zur gemeinsamen Fahrradnutzung gemäß verschiedenen Ausführungsformen.
    • 5A veranschaulicht ein Beispiel für ein intelligentes Fahrrad mit verstellbaren Komponenten gemäß verschiedenen Ausführungsformen.
    • 5 veranschaulicht ein Beispiel für ein intelligentes Fahrrad mit verstellbaren Komponenten gemäß verschiedenen Ausführungsformen.
    • 6 veranschaulicht ein Diagramm einer beispielhaften Systemumsetzung zum Bereitstellen von Ressourcennutzungsparameterprognosen für eine Umgebung zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung gemäß verschiedenen Ausführungsformen.
    • 7 veranschaulicht einen beispielhaften Prozess zum Prognostizieren von Nutzungsparametern einer Ressource in einer Umgebung zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.
    • 8 veranschaulicht einen beispielhaften Prozess zum Prognostizieren und Aktualisieren von Nutzungsparametern einer Ressource in einer Umgebung zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.
    • 9 veranschaulicht einen Satz von Grundkomponenten einer oder mehrerer Vorrichtungen der vorliegenden Offenbarung gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • In der folgenden Beschreibung werden verschiedene Ausführungsformen beschrieben. Zu Zwecken der Erläuterung werden konkrete Konfigurationen und Details dargelegt, um ein tiefgreifendes Verständnis der Ausführungsformen bereitzustellen. Für den Fachmann ist jedoch auch ersichtlich, dass die Ausführungsformen ohne die konkreten Details umgesetzt werden können. Ferner können hinlänglich bekannte Merkmale weggelassen oder vereinfacht dargestellt sein, um die beschriebene Ausführungsform nicht unkenntlich zu machen.
  • Systeme und Verfahren gemäß verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung können einen oder mehrere der vorangehend genannten und andere Mängel überwinden, die bei herkömmlichen Ansätzen zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung auftreten. Insbesondere stellen verschiedene Ausführungsformen eine Identifizierung und Benachrichtigung von Fahrzeugen bereit, die ein Benutzer nutzen kann, wie etwa Fahrräder, die in bestimmten Ausführungsformen ausgecheckt werden können.
  • Ein Indikatorsystem, das mit einem System zur gemeinsamen Fahrradnutzung verwendet werden kann, ist in der Lage, Benutzern Informationen bezüglich der Verfügbarkeit eines Fahrrads, das dem System zur gemeinsamen Fahrradnutzung zugeordnet ist, bereitzustellen. Beispielsweise kann das Indikatorsystem dem Benutzer eine Benachrichtigung bereitstellen, um anzugeben, welches Fahrrad zum Auschecken verfügbar ist, welches Fahrrad gewartet wird, welches Fahrrad bereits reserviert ist und dergleichen. In verschiedenen Ausführungsformen kann das Indikatorsystem in das Fahrrad, das als intelligentes Fahrrad bezeichnet werden kann, oder in das System zur gemeinsamen Fahrradnutzung integriert sein. Dieses System kann den Benutzer, während sich der Benutzer nähert, über ein oder mehrere Near-Field-Communication-(NFC-)Protokolle erfassen und dem Benutzer eine Angabe bezüglich der Verfügbarkeit des Fahrrads bereitstellen. Ferner kann das System in verschiedenen Ausführungsformen eine Kamera oder dergleichen beinhalten, um eine Objekterkennung zu ermöglichen, um Benutzer oder potentielle Benutzer zu identifizieren, die sich in Richtung der Fahrräder des Systems zur gemeinsamen Fahrradnutzung bewegen. Beispielsweise kann das Indikatorsystem die Benutzer darauf aufmerksam machen, dass keine Fahrräder verfügbar sind, wodurch die Frustration verringert wird, die der Benutzer empfinden kann, wenn er zu der Station zur gemeinsamen Fahrradnutzung läuft, nur um herauszufinden, dass keine Fahrräder verfügbar sind. Wenn Gruppen von Benutzern oder potentiellen Benutzern vorhanden sind, kann das Indikatorsystem des Weiteren eine Meldung bereitstellen, um die Gruppe zu informieren, dass eine ausreichende Anzahl an Fahrrädern für jede Person in der Gruppe verfügbar ist.
  • In einigen Ausführungsformen kann ein Steuersystem in das Indikatorsystem und/oder das System zur gemeinsamen Fahrradnutzung integriert sein, um eine oder mehrere den Fahrrädern zugeordnete Eigenschaften zu überwachen. Beispielsweise kann das Steuersystem eine fortlaufende Zählung der Anzahl an Fahrrädern verwalten. Ferner kann das Steuersystem Reservierungen überwachen, wodurch verhindert wird, dass reservierte Fahrräder ausgecheckt werden, bevor der Benutzer, der die Fahrräder reserviert hat, ankommt. Des Weiteren kann das Steuersystem in verschiedenen Ausführungsformen aktuelle oder erwartete Wartungsvorgänge für die Fahrräder überwachen, wie etwa Überwachen des Reifendrucks, des Laufflächenverschleißes und dergleichen. Dementsprechend kann das Steuersystem Fahrräder, die sich auf die Wartung vorbereiten, als nicht verfügbar zählen und dem Benutzer eine zugeordnete Angabe bereitstellen, wodurch dem Benutzer Informationen darüber bereitgestellt werden, aus welchem Grund ein scheinbar verfügbares Fahrrad nicht ausgecheckt werden kann, wodurch die Frustration, die der Benutzer empfindet, verringert wird.
  • In verschiedenen Ausführungsformen stellt das Indikatorsystem dem Benutzer eine visuelle, akustische, haptische oder andere Benachrichtigung in Bezug auf die Verfügbarkeit eines Fahrrads des Systems zur gemeinsamen Fahrradnutzung bereit. Beispielsweise können Fahrräder in einem Fahrradständer oder einer Fahrradhalterung aufbewahrt werden und eine dem Fahrrad zugeordnete Leuchte in einem bestimmten Ständer aufweisen. Verfügbare Fahrräder können eine Leuchte aufweisen, die in einer bestimmten Farbe aufleuchtet, wie etwa grün, während nicht verfügbare Fahrräder eine Leuchte aufweisen können, die in einer bestimmten anderen Farbe aufleuchtet, wie etwa rot. Ferner kann der Indikator einem akustischen Signal zugeordnet sein, wie etwa einer Anweisung, ein bestimmtes Fahrrad auszuwählen. Beispielsweise kann das akustische Signal beim Empfangen einer Benachrichtigung zum Auschecken eines Fahrrads „Gehe zu Fahrrad 5“ oder „Beliebiges verfügbares Fahrrad auswählen“ ausgeben. Somit stellt der Indikator dem Benutzer Anweisungen bereit und benachrichtigt den Benutzer außerdem darüber, welche Fahrräder verfügbar sind. Ferner kann die haptische Benachrichtigung einer Benutzervorrichtung zugeordnet sein, über die der Benutzer verfügt. Die Benutzervorrichtung kann vibrieren, um eine Angabe bereitzustellen, dass ein Fahrrad verfügbar ist. Darüber hinaus kann in verschiedenen Ausführungsformen mehr als eine Benachrichtigung bereitgestellt werden. Beispielsweise kann die Benutzervorrichtung vibrieren und eine farbkodierte Nachricht für den Benutzer beinhalten.
  • In verschiedenen Ausführungsformen kann das System zur gemeinsamen Fahrradnutzung einen Benutzer erfassen oder anderweitig erkennen, während sich der Benutzer dem System zur gemeinsamen Fahrradnutzung nähert. Beispielsweise kann der Benutzer über eine Benutzervorrichtung verfügen, die ein Programm (z. B. eine Anwendung, eine App) beinhaltet, das es dem Benutzer ermöglicht, auszuchecken oder anderweitig mit dem System zur gemeinsamen Fahrradnutzung zu interagieren. In verschiedenen Ausführungsformen interagiert die Benutzervorrichtung mit einem Kiosk des Systems zur gemeinsamen Fahrradnutzung. Ferner interagiert die Benutzervorrichtung in Ausführungsformen direkt mit dem Fahrrad. Die Benutzervorrichtung kann Near-Field-Communication-(NFC-)Protokolle beinhalten, die durch das System zur gemeinsamen Fahrradnutzung und/oder das Fahrrad erfasst werden können, wenn sich der Benutzer innerhalb einer Reichweite befindet. Bei Erfassung des Benutzers können/kann das System zur gemeinsamen Fahrradnutzung und/oder das Fahrrad dem Benutzer eine Angabe bereitstellen, welche die Verfügbarkeit eines Fahrrads oder mehrerer Fahrräder angibt. Beispielsweise kann eine Leuchte aufleuchten oder blinken, um die Verfügbarkeit anzugeben. Ferner kann die Benutzervorrichtung eine Nachricht empfangen oder vibrieren, um den Benutzer auf die Verfügbarkeit des Fahrrads aufmerksam zu machen. Des Weiteren kann in verschiedenen Ausführungsformen die Anwendung auf der Benutzervorrichtung genutzt werden, um ein Fahrrad auszuwählen und auszuchecken, wodurch die Benutzererfahrung verbessert wird, indem die Zeitdauer verringert wird, in welcher der Benutzer das Fahrrad erhält.
  • Wenngleich die in der vorliegenden Offenbarung veranschaulichten Beispiele ein System zur gemeinsamen Fahrradnutzung beschreiben, sind die hierin bereitgestellten Systeme und Verfahren auf jede Art von Fahrzeug- oder Mobilitätsressource anwendbar, wie etwa, unter vielen anderen, auf Autos, Luftfahrzeuge, Boote, Karren, Tretroller, Motorräder oder -roller, Schlittschuhe oder Hoverboards.
  • Verschiedene andere Merkmale und Anwendungen können auf Grundlage der vorangehend beschriebenen Technologie und der gegenwärtig offenbarten Techniken umgesetzt und somit eingesetzt werden. Dementsprechend verbessern Ansätze gemäß verschiedenen Ausführungsformen die Technologie von Systemen zur gemeinsamen Fahrradnutzung. Herkömmliche Technologie zur gemeinsamen Fahrradnutzung beinhaltet Mechanismen zum Auschecken (z. B. Entriegeln) von Fahrrädern von Andockstationen auf Grundlage einer Benutzerauthentifizierung oder Zahlungsauthentifizierung.
  • Die vorliegende Offenbarung stellt ein intelligentes vernetztes System zur gemeinsamen Fahrradnutzung bereit, das mit spezialisierten Sensoren, Netzwerkschnittstellenvorrichtungen und anderer Elektronik ausgestattet ist, die es Benutzern ermöglichen, aktuelle Informationen und sogar Zukunftsprognosen zu empfangen, die es ihnen ermöglichen, die Fahrräder besser zu nutzen. Verschiedene andere Anwendungen, Prozesse und Verwendungen werden nachfolgend in Bezug auf die verschiedenen Ausführungsformen vorgestellt, von denen jede den Betrieb und die Leistung der Rechenvorrichtung(en) verbessert, auf der/denen sie umgesetzt sind.
  • 1 veranschaulicht eine beispielhafte Transportlandschaft 100, in der die vorliegenden Systeme und Verfahren gemäß verschiedener Ausführungsformen umgesetzt sein können. Wie in 1 veranschaulicht, können in verschiedenen Städten viele Arten von Transport- und Mobilitätsmitteln verfügbar sein, oftmals abhängig von bestimmten Eigenschaften der Stadt, wie etwa unter anderem einer Bevölkerungsgröße, einer Bevölkerungsverteilung oder einem Gelände. Beispiele für Transport- und Mobilitätsmittel können Fahrzeuge 102 in persönlichem Besitz, öffentliche Verkehrssysteme, wie etwa Busse 104 und Züge 106, eine gemeinsame Fahrradnutzung 108 und Laufen 110 einschließen. Städte können oftmals ein primäres Verkehrsmittel oder eine Kombination aus mehreren Verkehrsmitteln aufweisen.
  • Beispielsweise ist der Besitz eigener Autos in ausgedehnten Städten üblich, in denen die Bevölkerung relativ weniger dicht ist. Solche Städte neigen aufgrund der geringen Nutzungseffizienz dazu, ein weniger entwickeltes öffentliches Verkehrssystem (z. B. Busse, Nahverkehrszüge) aufzuweisen. Beispielsweise können die Kosten für die Entwicklung, die Wartung und den Betrieb solcher Systeme den Nutzen übertreffen, den sie der Gemeinde bereitstellen. In solchen Städten können Laufen und Fahrradfahren weniger häufig sein, da Orte von Interesse unter Umständen weiter voneinander entfernt sind. Somit ist die Bevölkerung in Städten stark von eigenen Autos abhängig. Es kann jedoch bestimmte Zeiten oder Orte geben, zu bzw. an denen es aufgrund der Anzahl an Autos auf der Straße oder in dem Bereich häufig zu Straßenüberlastungen kommt, wie etwa während der üblichen Pendlerzeiten, die auch als „Hauptverkehrszeit“ bezeichnet werden, und bei besonderen Ereignissen, die dazu führen, dass sich große Gruppen von Menschen in einem kleinen Bereich versammeln, wie etwa für ein Konzert oder eine Sportveranstaltung. Des Weiteren werden eigene Autos selten bei voller Kapazität verwendet, insbesondere, wenn sie für Arbeitswege verwendet werden, was zu Effizienzverlusten sowohl hinsichtlich des Platzes als auch der Energie führt.
  • Umgekehrt weisen dicht besiedelte Städte tendenziell eine multimodale Mobilitätslandschaft auf. Beispielsweise weisen dicht bevölkerte Städte tendenziell zusätzlich zu eigenen Autos ein etablierteres öffentliches Verkehrssystem auf und ist die Bevölkerung tendenziell stärker auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Orte sind wahrscheinlich näher beieinander und es ist wahrscheinlich, dass mehr Menschen in der Nähe von Bushaltestellen, U-Bahn-Stationen usw. wohnen, was ein solches Beförderungsmittel nützlich und bequem macht. Der öffentliche Nahverkehr richtet sich jedoch herkömmlicherweise nach festen Fahrplänen und festen Routen und weist feste Abhol-/Absetzorte auf. Dies bedeutet, dass Menschen diese Faktoren berücksichtigen müssen, einschließlich bei der Planung ihrer Zeitpläne, der Bestimmung, welche Ziele bequem sind, und sogar, wo sie wohnen möchten. Beispielsweise fahren einige Busse nur während bestimmter Betriebszeiten und sind daher außerhalb der Arbeitszeiten nicht als Option verfügbar. Die Inflexibilität des herkömmlichen Nahverkehrs wirkt sich auch auf Geschäfte und die Immobiliennutzung aus. Beispielsweise können Geschäfte, die sich in der Nähe von U-Bahn-Stationen oder anderen Zugangspunkten zu öffentlichen Verkehrsmitteln befinden, aufgrund der Bequemlichkeit einen erhöhten Fußgängerverkehr oder eine größere Kundenanzahl aufweisen. Gleichermaßen können Wohngebäude, die sich in der Nähe solcher Zugangspunkte zu öffentlichen Verkehrsmitteln befinden, zumindest für einige wünschenswerter sein. Tatsächlich kann die feste Natur des herkömmlichen Nahverkehrs in Verbindung mit der Abhängigkeit der Bevölkerung davon dazu führen, dass diese dicht besiedelten Städte noch mehr um diese Zugangspunkte gebündelt werden, anstatt den Raum in der Stadt gleichmäßig zu nutzen. Nahverkehrszüge stellen ein Mittel zum Bewegen innerhalb mehrerer Städte und zwischen diesen bereit und sind zwischen Städten mit Bevölkerungen, die zum Beispiel in einer Stadt leben und in einer anderen Stadt arbeiten, oder die andere Bevölkerungen aufweisen, die sich häufig zwischen den Städten bewegen, verbreitet. Jedoch fahren Nahverkehrszüge wie andere Formen des herkömmlichen öffentlichen Nahverkehrs üblicherweise gemäß einem festgelegten Zeitplan zwischen festgelegten Haltestellen.
  • Dicht bevölkerte Städte können auch fußgängerfreundlicher sein, da Ziele oftmals innerhalb einer kurzen, zu Fuß erreichbaren Entfernung liegen. Laufen stellt zudem die zusätzlichen Vorteile von Unabhängigkeit, Energieeinsparung und Fitnessvorteilen bereit. Jedoch können Städte und Nachbarschaften in Bezug auf Fußgängersicherheit und -freundlichkeit variieren. Beispielsweise können gut beleuchtete Bürgersteige und andere gepflasterte Fußgängerwege eine bessere Umgebung für Fußgänger bereitstellen und daher können mehr Menschen Laufen als eine praktische Form der Fortbewegung betrachten. Des Weiteren kann das Wetter ebenfalls Fußgänger beeinflussen. Beispielsweise kann schlechtes Wetter Laufen manchmal unmöglich machen, selbst für eine kurze Strecke. Des Weiteren können andere Umstände vorliegen, die Laufen besonders schwierig gestalten, wie etwa, neben anderen Situationen, wenn eine Person große oder schwere Gegenstände oder unbequeme Schuhe trägt oder das Ziel weiter weg ist. Obwohl Laufen in bestimmten Arten von Umgebungen eine verfügbare Form der Mobilität sein kann, kann es daher schwierig sein, sich die ganze Zeit darauf zu verlassen. Ähnlich wie beim Laufen stellen Fahrräder eine Alternative bereit, die es Menschen ermöglicht, sich relativ unabhängig zu bewegen, während Energie gespart wird und Fitnessvorteile erzielt werden. Es kann jedoch sein, dass Menschen keinen Platz haben, um ein Fahrrad aufzubewahren, oder Fahrräder nicht häufig genug verwenden, um einen Erwerb davon zu rechtfertigen. Wie in 1 veranschaulicht, ist die gemeinsame Fahrradnutzung kürzlich zu einem beliebten Mittel geworden, um bei Bedarf einen gemeinsamen Zugriff auf Fahrräder bereitzustellen. Beispielsweise kann ein Benutzer ein Fahrrad für eine bestimmte Fahrt von einer Fahrradstation mieten oder leihen und das Fahrrad nach Rückkehr von der Fahrt zu einer anderen Fahrradstation an seinem Ziel oder zu der ursprünglichen Fahrradstation zurückbringen.
  • Durch das Bevölkerungswachstum und dadurch, dass die Lebensstile immer dynamischer werden, nehmen die Verbindungen zwischen Menschen und Orten stärker zu als je zuvor. Aus verschiedenen Gründen, etwa wegen der Arbeit, sozialer Kontakte oder für Freizeitaktivitäten, müssen sich Menschen oftmals in und zwischen Städten fortbewegen. Solche Fahrten können in der Entfernung stark variieren, wie etwa einige Blocks, durch die ganze Stadt, durch das ganze Land oder sogar ins Ausland. Die Häufigkeit und Planung der Fahrten können ebenfalls stark variieren, wie etwa bei täglichen Pendelfahrten, einem geplanten Ereignis und spontanen Ausflügen. Unabhängig von der Entfernung, dem Ziel oder der Fahrzeit erwarten Menschen, dass sie sich frei fortbewegen können und zu einer gewünschten Zeit am von ihnen gewünschten Ort sind. Somit sind Transport- und Mobilitätssysteme wesentlich, um einen solchen Lebensstil zu ermöglichen. Bei herkömmlichen Mobilitätsmitteln handelt es sich jedoch um Altsysteme, die unter Umständen nicht mehr geeignet sind, um die Bedürfnisse gegenwärtiger und zukünftiger Städte und ihrer Bevölkerungen zu erfüllen. Da Menschen immer vernetzter werden, kann es zum Beispiel neben anderen Phänomenen, die für moderne Gesellschaften einzigartig sind, aufgrund großer Versammlungen, wie etwa für organisierte Veranstaltungen, oder spontaner Versammlungen, die schnell durch soziale Medien kommuniziert werden, zu Zuströmen von Verkehr zu einem bestimmten Gebiet kommen. Transportsysteme und -modalitäten müssen robust genug sein, um die sich ändernden Bedürfnisse zu bewältigen, neu zu definieren und dennoch innerhalb der Beschränkungen bestehender Infrastrukturen zu funktionieren. Da die Bevölkerung jedoch ansteigt, wird mehr Land verwendet, um Wohnraum, Büro- und Einzelhandelsflächen zu bauen, um die Bedürfnisse der wachsenden Bevölkerung zu erfüllen. Somit ist zusätzlicher Nahverkehr erforderlich, um die Mobilität der Bevölkerung zu unterstützen, wobei jedoch weniger Raum für den Nahverkehr verfügbar ist. Beispielsweise ist unter Umständen weniger Platz zum Parken verfügbar und kann es dennoch zu einem Anstieg der Anzahl an Autos kommen. Solche Ressourcenbeschränkungen bedeuten, dass eine Transport- und Mobilitätstechnologie für eine erhöhte Effizienz gestaltet und entwickelt werden muss, um dynamische Dienste bereitzustellen, welche die Bedürfnisse der gegenwärtigen und zukünftigen Bevölkerungen erfüllen, während die dafür erforderlichen Ressourcen verringert werden.
  • Die vorliegende Offenbarung ist auf Technologie für System zur gemeinsamen Fahrradnutzung sowie andere Systeme zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung gerichtet. Bestehende Systeme 108 zur gemeinsamen Fahrradnutzung beinhalten üblicherweise eine Station 112, die eine Vielzahl von Fahrrädern 114 bereithält. Ein Benutzer kann mit einem Kiosk 116 an der Station 112 interagieren, um eines der verfügbaren Fahrräder 114 zu mieten oder auszuleihen, falls welche vorhanden sind. Beispielsweise kann der Benutzer eine Karte (z. B. Kreditkarte, Mitgliedskarte, Ausweiskarte) durchziehen, um ein Fahrrad zu entriegeln. Umgekehrt kann ein Benutzer, wenn er ein Fahrrad nicht mehr verwendet, das Fahrrad zurückbringen, indem er das Fahrrad wieder an einer Station andockt. Es können jedoch Situationen auftreten, in denen ein Benutzer an einer Fahrradstation ankommt, mit der Absicht, sich ein Fahrrad zu holen, nur um festzustellen, dass keine Fahrräder verfügbar sind, wodurch seine Pläne durchkreuzt werden. Gleichermaßen möchte ein Benutzer unter Umständen sein Fahrrad zu einer Station zurückbringen, wenn er an seinem Ziel ankommt, stellt jedoch fest, dass die Station voll ist und keine Andockstellen verfügbar sind. Somit muss der Benutzer unter Umständen eine andere Station suchen, die weiter entfernt sein kann, und ohne zu wissen, ob an dieser Station Andockstellen verfügbar sein werden.
  • 2 veranschaulicht ein Beispiel für ein intelligentes System 200 zur gemeinsamen Fahrradnutzung mit stationsbasierter Intelligenz gemäß verschiedenen Ausführungsformen. Ein intelligentes System 200 zur gemeinsamen Fahrradnutzung kann eine Vielzahl von Fahrradstationen 202 beinhalten, die sich an verschiedenen geografischen Standorten befinden, wie etwa verschiedenen Teilen einer Nachbarschaft, einer Stadt oder über mehrere Regionen im ganzen Land. Die Fahrradstationen sind mit einem oder mehreren Netzwerken 204 verbunden, wie etwa, neben anderen solchen Optionen, mit dem Internet, einem Mobilfunknetz, einem lokalen Netzwerk (local area network - LAN), einem Ethernet, WLAN oder einem dedizierten Netzwerk. Die Fahrradstationen 202 können verschiedene Daten bezüglich der Fahrradnutzung und anderer Parameter, die jeweiligen Stationen zugeordnet sind, erheben. Solche Daten, die von der Vielzahl von Fahrradstationen erhoben werden, können zusammen mit entsprechenden Metadaten von einem Rechenserver 214 verwendet werden, um verschiedene Nutzungsstatistiken, -muster und andere Erkenntnisse zu bestimmen, die verwendet werden können, um das intelligente System 200 zur gemeinsamen Fahrradnutzung zu optimieren. Benutzervorrichtungen 216, wie etwa Smartphones, Tablets, Wearables, Personal Computer und dergleichen, können über das eine oder die mehreren Netzwerke 204 mit einzelnen Fahrradstationen 202 und/oder dem Rechenserver 214 kommunizieren, was es Benutzern ermöglicht, Eingabeinformationen bereitzustellen und Ausgabeinformationen in Bezug auf das System 200 zur gemeinsamen Fahrradnutzung zu empfangen.
  • In verschiedenen Ausführungsformen kann eine Fahrradstation des intelligenten Systems 200 zur gemeinsamen Fahrradnutzung einen Andockabschnitt 206 zum Aufnehmen einer Vielzahl von Fahrrädern 208 beinhalten. In einigen Ausführungsformen kann die Andockstation 206 eine bestimmte Anzahl an Andockstellen 210 aufweisen und somit eine maximale Anzahl an Fahrrädern 208 aufnehmen. In einigen anderen Ausführungsformen weist die Andockstation 202 keine einzeln definierten Andockstellen auf. Der Andockabschnitt kann Verriegelungsmechanismen zum Verriegeln der Fahrräder an der Fahrradstation 202 beinhalten. In einigen Ausführungsformen ist ein Verriegelungsmechanismus zum Verriegeln eines Fahrrads an der Fahrradstation für jede Andockstelle vorhanden. In diesem Beispiel kann der Verriegelungsmechanismus herkömmliche Fahrräder an der Fahrradstation verriegeln, bei der die Fahrräder keine spezifische oder entsprechende Hardware benötigen. Somit können in dieser Ausführungsform die Fahrräder 208 des intelligenten Systems zur gemeinsamen Fahrradnutzung herkömmliche Fahrräder sein, die keine spezielle Hardware oder elektronische Vorrichtungen beinhalten. In einigen Ausführungsformen beinhaltet der Andockabschnitt 206 unter Umständen keinen Verriegelungsmechanismus, sodass die Fahrräder frei verwendet werden können. Insbesondere können die Fahrräder 208 in solchen Ausführungsformen entfernt und zurückgebracht werden, ohne dass sie von der Fahrradstation entriegelt werden müssen. In solchen Ausführungsformen können die Fahrräder 208 und/oder die Fahrradstationen verschiedene Sensorvorrichtungen beinhalten, um neben anderen Nutzungsdaten zu erfassen, wann ein Fahrrad von der Station entfernt wird, wann ein Fahrrad zu der Station zurückgebracht wird, oder die allgemeine Verfügbarkeit von Fahrrädern an einer Station zu erfassen.
  • Eine Fahrradstation 202 kann einen Kioskabschnitt 212 zum Erleichtern des Auscheckens oder Eincheckens von Fahrrädern beinhalten. In einigen Ausführungsformen kann die Fahrradstation 202 einen Kiosk beinhalten, der das Verriegeln und Entriegeln aller der Andockstellen an der Fahrradstation steuert. In einigen anderen Ausführungsformen kann jede Andockstelle ihren eigenen Kiosk beinhalten. Ein Kiosk 212 kann eine Schnittstelle, wie etwa eine Mensch-Maschine-Schnittstelle, beinhalten, die eine Kombination von Benutzerschnittstellenkomponenten, beinhalten kann, wie etwa unter anderem eine Anzeige, ein Tastenfeld, Tasten, einen Touchscreen, eine Audioausgabe, ein Mikrofon, eine Kamera usw. Der Kiosk 212 kann außerdem verschiedene Zahlungs- oder Identitätsverifizierungsvorrichtungen beinhalten, wie etwa Münzprüfer oder Geldbehälter, Magnetkartenleser zum Auslesen von Kreditkarten, Debitkarten, Kontokarten oder anderen Arten von Magnetkarten. Der Kiosk 212 kann neben verschiedenen anderen drahtlosen Kommunikationsschnittstellen und -vorrichtungen auch Near-Field-Communication-(NFC-)Lesegeräte oder Bluetooth beinhalten. Der Kiosk 212 kann außerdem ein oder mehrere biometrische Identifikationsmerkmale beinhalten, wie etwa eine Fingerabdruckerkennung, eine Gesichtserkennung und dergleichen.
  • Der Kioskabschnitt 212 kann es einem Benutzer ermöglichen, ein Fahrrad auszuchecken, indem er eine oder mehrere Handlungen vornimmt, wie etwa unter anderem Eingeben von Kontoinformationen, Durchziehen, Antippen oder Halten einer Karte an dem/den Kartenleser oder Einwerfen von Bargeld. Wenn die durch den Benutzer bereitgestellten Informationen entweder in Form von eingegebenen Authentifizierungsparametern (z. B. ener Kontonummer, einem Passwort), einer Kreditkarte, einer Kontokarte oder einer anderen Vorrichtung (z. B. einem Telefon, einer Smartwatch) authentifiziert werden, kann ein Fahrrad 208 von der Fahrradstation 202 entriegelt werden und kann der Benutzer das Fahrrad 208 verwenden. In einigen Ausführungsformen kann das Einwerfen eines erforderlichen Geldbetrags ebenfalls dazu führen, dass das Fahrrad entriegelt wird.
  • In einigen anderen Ausführungsformen kann die Fahrradstation 202 eine drahtlose Kommunikationsschnittstelle beinhalten, die keine Komponenten zur Schnittstellenbildung mit Menschen beinhaltet. Stattdessen kann die Fahrradstation 202 in solchen Ausführungsformen direkt über ein drahtloses Kommunikationsprotokoll mit einer Benutzervorrichtung 216 kommunizieren. Beispielsweise kann die Benutzervorrichtung 216 eine mobile Vorrichtung beinhalten, die von einem Benutzer getragen wird. Auf der Benutzervorrichtung 216 kann eine spezifische Softwareanwendung (z.B. eine „App“) installiert sein, um eine Benutzerschnittstelle zwischen dem Benutzer und der Fahrradstation 202 bereitzustellen. Der Benutzer kann bestimmte Handlungen durch die App an der Benutzervorrichtung vornehmen, um ein Fahrrad 208 auszuchecken und/oder einzuchecken. In einigen Ausführungsformen kann die App einem Konto für den Benutzer zugeordnet sein und/oder mit einer Zahlungsart verbunden sein, wie etwa mit Kreditkartenzugangsdaten (z. B. einer Kreditkartennummer) oder Bankkontozugangsdaten (z. B. einer Kontonummer, einer Bankleitzahl) oder mit anderen Zahlungsplattformen von Drittanbietern. In einigen Ausführungsformen können eine Authentifizierung und Benutzeridentifikation passiv durchgeführt werden, wie etwa durch näherungsbasiertes Erfassen. Beispielsweise kann eine Vorrichtung ein Signal emittieren und kann sich ein Benutzer, der eine solche Vorrichtung trägt, einer Fahrradstation nähern, und wenn sich die Vorrichtung innerhalb eines Signalerfassungsbereichs der Fahrradstation befindet, kann die Fahrradstation die Vorrichtung erfassen und ein von der Vorrichtung emittierendes Signal empfangen. Das Signal kann Authentifizierungsparameter beinhalten, was dazu führt, dass der Benutzer authentifiziert und ein Fahrrad entriegelt wird.
  • In einer beliebigen der vorangehenden Ausführungsformen kann das intelligente System zur gemeinsamen Fahrradnutzung neben anderen Ausführungsformen verschiedene Arten von Daten über die Vielzahl von Fahrradstationen 202 erheben. Beispielsweise kann jede Fahrradstation 202 Daten darüber erheben, wann ein Fahrrad ein- oder ausgecheckt wird und von wem. In einigen Ausführungsformen beinhaltet jedes Fahrrad 208 in dem System zur gemeinsamen Fahrradnutzung eine eindeutige Kennung, sodass die Fahrradstationen 202 identifizieren können, welches Fahrrad ausgecheckt oder eingecheckt wird Somit kann die Fahrt eines bestimmten Fahrrads 208 nachverfolgt werden. Beispielsweise kann erfasst werden, dass Fahrrad A an einer Fahrradstation an einem ersten Standort ausgecheckt und zu einem späteren Zeitpunkt an einer anderen Fahrradstation an einem zweiten Standort eingecheckt wurde, und somit kann abgeleitet werden, dass Fahrrad A für eine Fahrt von dem ersten Standort zu dem zweiten Standort verwendet wurde. Die von den Fahrradstationen erhobenen Daten können Metadaten, wie etwa eine Fahrradstationskennung und einen Zeitstempel, beinhalten und können neben anderen Metadaten einen geografischen Standort beinhalten oder diesem zugeordnet sein.
  • Der Rechenserver 214 kann die Daten und die von Fahrradstationen erhobenen Metadaten über das eine oder die mehreren Netzwerke 204 empfangen. Das zumindest eine Netzwerk 204 kann ein beliebiges geeignetes Netzwerk einschließen, darunter ein Intranet, das Internet, ein Mobilfunknetz, ein lokales Netzwerk (local area network - LAN) oder ein beliebiges anderes solches Netzwerk oder eine beliebige Kombination, und die Kommunikation über das Netzwerk kann über drahtgebundene und/oder drahtlose Verbindungen ermöglicht werden. In verschiedenen Ausführungsformen kann der Rechenserver 214 einen oder mehrere Server mit einem oder mehreren Prozessoren und Speicherelementen zum Speichern und Verarbeiten der von den Fahrradstationen 202 empfangenen Daten und zum Durchführen verschiedener Funktionen unter Verwendung der Daten einschließen, wie etwa, neben anderen Computerfunktionen, Authentifizieren eines Benutzers auf Grundlage von bereitgestellten Zugangsinformationen, Durchführen von Transaktionen, Aufzeichnen und Analysieren von Fahrradnutzungsdaten oder Nachverfolgen eines Standorts eines Fahrrads. In verschiedenen Ausführungsformen können ein oder mehrere Datenanalysemodelle (z. B. ein trainiertes auf maschinellem Lernen basierendes Modell) in dem Rechenserver 214 gespeichert sein und verwendet werden, um Bestimmungen oder Prognosen auf Grundlage verschiedener Daten vorzunehmen. In einigen Ausführungsformen kann der Rechenserver 214 ein verteiltes Rechensystem oder eine „Cloud-Computing“-Umgebung beinhalten, in der Datenverarbeitung und Speicherung über ein Netzwerk von Ressourcen, wie etwa von Servern und Speichern, verteilt sein können, was bei Bedarf schnell bereitgestellt werden kann.
  • In verschiedenen Ausführungsformen kann eine Benutzerschnittstelle mit dem intelligente System zur gemeinsamen Fahrradnutzung über die Benutzervorrichtungen 216 bereitgestellt werden, die mit dem einen oder den mehreren Netzwerken 204 verbunden sind. Die Benutzervorrichtungen 216 können Vorrichtungen, über die ein Benutzer Inhalte ansehen, anhören oder lesen kann, und zumindest eine Form der Eingabe, wie etwa eine Tastatur, Tasten oder einen Touchscreen, und zumindest eine Form der Ausgabe beinhalten, wie etwa eine Anzeige oder einen Lautsprecher. Die Benutzervorrichtungen 216 können verschiedene Rechenvorrichtungen einschließen, wie etwa Smartphones, Tablet-Computer, tragbare Computer (z. B. Smart Glasses oder Watches), Desktop- oder Notebook-Computer und dergleichen. Die Benutzervorrichtungen 216 können eine beliebige geeignete elektronische Vorrichtung einschließen, die betrieben werden kann, um Anforderungen, Nachrichten oder andere solche Informationen über ein geeignetes Netzwerk zu senden und zu empfangen und Informationen zurück an einen Benutzer der Vorrichtung zu übermitteln. In diesem Beispiel können die Benutzervorrichtungen 216 über das zumindest eine Netzwerk 204 mit der Serverrechenumgebung 214 kommunizieren. Ein Benutzer ist in der Lage, eine Benutzervorrichtung 216 zu nutzen, um mit dem intelligenten System zur gemeinsamen Fahrradnutzung zu interagieren, um Aktualisierungen oder Daten in Bezug auf verschiedene Fahrradstationen 202, wie etwa aktuell verfügbare Fahrräder, und dergleichen anzusehen. Der Benutzer kann, neben anderen Interaktionen, außerdem in der Lage sein, über die Benutzervorrichtung 216 ein Fahrrad auszuchecken oder ein Fahrrad einzuchecken oder auf sein Konto zuzugreifen. In einigen Ausführungsformen kann eine Softwareanwendung (eine „App“) speziell auf der Benutzervorrichtung 216 installiert sein, um eine Benutzerschnittstelle zum Interagieren mit dem intelligenten System zur gemeinsamen Fahrradnutzung bereitzustellen.
  • 3 veranschaulicht ein Beispiel für ein intelligentes System 300 zur gemeinsamen Fahrradnutzung mit fahrradbasierter Intelligenz gemäß verschiedenen Ausführungsformen. Ein intelligentes System 300 zur gemeinsamen Fahrradnutzung kann eine Vielzahl von vernetzten Fahrrädern 302 beinhalten. Die Fahrräder sind mit einem oder mehreren Netzwerken 304 verbunden, wie etwa, neben anderen solchen Optionen, mit dem Internet, einem Mobilfunknetz, einem lokalen Netzwerk (local area network - LAN), einem Ethernet, WLAN oder einem dedizierten Netzwerk. Die Fahrräder 302 können neben anderen Informationen verschiedene Daten bezüglich der Fahrradnutzung, des geografischen Standorts, der gefahrenen Routen oder der biometrischen Eigenschaften von Mitfahrern erheben. Solche Daten, die von der Vielzahl von Fahrrädern erhoben werden, können zusammen mit entsprechenden Metadaten von einem Rechenserver 306 verwendet werden, um die Fahrradverfügbarkeit zu bestimmen. Beispielsweise kann der Rechenserver 306 die Anzahl an Fahrrädern 302 an einem gegebenen Standort nachverfolgen und einem Benutzer eine Rückmeldung oder Informationen bezüglich der Verfügbarkeit von Fahrrädern an diesem Standort bereitstellen. Benutzervorrichtungen 308 wie etwa Smartphones, ein Tablet, Wearables, ein Personal Computer und dergleichen, können über das eine oder die mehreren Netzwerke 304 kommunikativ mit einzelnen Fahrrädern 302 und/oder dem Rechenserver 306 verbunden sein, was es Benutzern ermöglicht, Eingabeinformationen bereitzustellen und Ausgabeinformationen zu empfangen, die sich auf das System 300 zur gemeinsamen Fahrradnutzung beziehen.
  • In verschiedenen Ausführungsformen kann das intelligente System 300 zur gemeinsamen Fahrradnutzung andockfrei sein, wobei die Fahrräder 302 nicht an einzelnen Andockstellen angedockt werden müssen, wie vorangehend in Bezug auf die Fahrradstationen 202 in 2 beschrieben. Stattdessen können die Fahrräder 302 in ausgewiesenen Zonenbereichen, herkömmlichen Parkplätzen und Fahrradständern oder überall dort, wo ein Fahrrad positioniert werden kann, geparkt werden. Die Fahrräder 302 können jeweils einen Prozessor, eine Netzwerkkommunikationsschnittstelle und eine Standortnachverfolgungsvorrichtung, wie etwa eine Einheit eines globalen Positionsbestimmungssystems (GPS), beinhalten. Diese Komponenten ermöglichen es dem Fahrrad, Daten zu erheben und die Daten über das eine oder die mehreren Netzwerke zu kommunizieren. Beispielsweise verfolgt die GPS-Einheit den geografischen Standort des Fahrrads 302 nach, wodurch ermöglicht wird, dass der aktuelle Standort sowie ein Fahrtweg des Fahrrads 302 bekannt sind.
  • In einigen Ausführungsformen kann ein Fahrrad 302 einen Verriegelungsmechanismus beinhalten, der das Fahrrad an einer Struktur verriegelt. Beispielsweise kann ein Fahrrad 302 an einer ausgewiesenen Struktur verriegelt werden. In einigen anderen Ausführungsformen kann der Verriegelungsmechanismus die Funktionen des Fahrrads verriegeln, wodurch es unbrauchbar wird, ohne es notwendigerweise an einer Struktur zu verriegeln. Beispielsweise kann der Verriegelungsmechanismus ein Rad des Fahrrads, ein Zahnrad, eine Kette oder eine beliebige andere Komponente des Fahrrads verriegeln, die erforderlich ist, damit ein Benutzer das Fahrrad fahren kann. In verschiedenen Ausführungsformen kann der Verriegelungsmechanismus eines Fahrrads bei Durchführen eines Benutzerauthentifizierungsprozesses gelöst werden, der viele Formen annehmen kann.
  • Ein Fahrrad 302 kann eine Schnittstelle beinhalten, wie etwa eine Mensch-Maschine-Schnittstelle, die eine Kombination von Benutzerschnittstellenkomponenten, wie etwa ein Tastenfeld oder einen Touchscreen, beinhalten kann, über die ein Benutzer Zugangsinformationen (z. B. einen Benutzernamen, eine Passwort, eine PIN-Nummer) eingeben kann. In einigen Ausführungsformen können die Zugangsinformationen in Form von biometrischen Daten, wie etwa einem Fingerabdruck, einem Retina-Scan und dergleichen, vorliegen. In einigen Ausführungsformen kann das Fahrrad Detektoren oder Lesegeräte zum Annehmen von Karten (z. B. Kreditkarten, Debitkarten, Kontokarten oder anderen Arten von Mitgliedschafts-/Ausweiskarten) oder anderen signalbasierten Token (z. B. Schlüsselanhängern, Smartphones, einer tragbaren Vorrichtung, RFID-Vorrichtungen) beinhalten. Die Detektoren oder Lesegeräte an dem Fahrrad können neben verschiedenen anderen Schnittstellen und Vorrichtungen zur drahtlosen Kommunikation Near-Field-Communication-(NFC-)Lesegeräte, Bluetooth oder iBeacon beinhalten. Die Schnittstelle an dem Fahrrad kann es dem Benutzer ermöglichen, ein Fahrrad zu entriegeln oder anderweitig auszuchecken, indem er eine oder mehrere Handlungen vornimmt, wie etwa unter anderem Eingeben von Kontoinformationen, Durchziehen, Tippen oder Halten einer Karte an das/dem Kartenlesegerät oder Vorzeigen eines Smartphones oder einer anderen Benutzervorrichtung. Wenn der Benutzer erfolgreich authentifiziert wurde, kann das Fahrrad entriegelt werden und kann der Benutzer das Fahrrad verwenden. In einigen Ausführungsformen kann der Detektor an dem Fahrrad ein näherungsbasierter Sensor sein, der ein signalbasiertes Token in Reichweite erfassen und das Fahrrad automatisch entriegeln kann, wenn sich ein Benutzer, der ein solches Token trägt, in Reichweite befindet. Die Identität des Benutzers kann auch durch das Token identifiziert werden. In verschiedenen Ausführungsformen kann das Fahrrad verschiedene Ausgabevorrichtungen als Teil der Mensch-Maschine-Schnittstelle beinhalten, wie etwa unter anderem Lautsprecher, Anzeigen, eine taktile Rückkopplungsvorrichtung, um dem Benutzer verschiedene Informationen darzustellen.
  • In einigen anderen Ausführungsformen können die Fahrräder 302 eine drahtlose Kommunikationsschnittstelle beinhalten, die keine Komponenten zur Schnittstellenbildung mit Menschen beinhaltet. Stattdessen können die Fahrräder 302 in bestimmten solcher Ausführungsformen über ein Protokoll zur drahtlosen Kommunikation mit einer Benutzervorrichtung kommunizieren. In anderen solchen Ausführungsformen kann das Fahrrad über das eine oder die mehreren Netzwerke 304 mit einer Computerumgebung 306 anstatt direkt mit der Benutzervorrichtung 308 kommunizieren. Beispielsweise kann die Benutzervorrichtung 308 eine mobile Vorrichtung einschließen, die von einem Benutzer getragen wird. Auf der Benutzervorrichtung 308 kann eine spezifische Softwareanwendung (z. B. „App“) installiert sein, um eine Benutzerschnittstelle zwischen dem Benutzer und den Fahrrädern bereitzustellen. Der Benutzer kann über die App bestimmte Handlungen auf der Benutzervorrichtung vornehmen, um ein Fahrrad auszuchecken und/oder einzuchecken. In einigen Ausführungsformen kann die App einem Konto für den Benutzer zugeordnet und/oder mit einer Zahlungsart verbunden sein, wie etwa mit Kreditkartenzugangsdaten (z. B. einer Kreditkartennummer) oder Bankkontozugangsdaten (z. B. einer Kontonummer, einer Bankleitzahl) oder mit anderen Zahlungsplattformen von Drittanbietern. In einigen Ausführungsformen können eine Authentifizierung und Benutzeridentifikation passiv durchgeführt werden, wie etwa durch näherungsbasiertes Erfassen. Beispielsweise kann eine Vorrichtung ein Signal emittieren, wenn sich der Benutzer, der eine solche Vorrichtung trägt, einer Fahrradstation nähert, und wenn sich die Vorrichtung innerhalb eines Signalerfassungsbereichs der Fahrradstation befindet, kann die Fahrradstation die Vorrichtung erfassen und ein von der Vorrichtung emittierendes Signal empfangen. Das Signal kann Authentifizierungsparameter beinhalten, was dazu führt, dass der Benutzer authentifiziert und ein Fahrrad entriegelt wird. In anderen Ausführungsformen kann die Benutzervorrichtung 308 eine Anforderung an die Rechenumgebung 306 übermitteln, einschließlich Zugangsinformationen und eines Standorts oder eines bestimmten Fahrrads, das der Benutzer entsperren möchte. Die Computerumgebung kann die Anforderung authentifizieren und Anweisungen zum Entriegeln an das Fahrrad übertragen.
  • Wie beschrieben, können die Fahrräder 302 verschiedene Sensoren, Prozessoren und andere elektronische Vorrichtungen zum Erheben und Übertragen von Daten beinhalten. Beispielsweise kann Folgendes erfasst werden: wann ein Benutzer die Fahrräder auscheckt oder entriegelt, sowie die Identität oder das Konto, die/das dem Benutzer zugeordnet ist, und wann der Benutzer das Fahrrad wieder eincheckt, um für die Verwendung durch einen anderen Benutzer verfügbar zu sein. Des Weiteren kann der Standort der Fahrräder während dieser Ereignisse und zu jedem anderen Zeitpunkt ebenfalls bekannt sein. Verschiedene andere Arten von Daten können ebenfalls erfasst werden und können verwendet werden, um verschiedene nützliche Erkenntnisse bereitzustellen oder verschiedene Aufgaben durchzuführen.
  • Der Rechenserver 306 kann die Daten und Metadaten empfangen, die über das eine oder die mehreren Netzwerke 304 von den Fahrrädern erhoben wurden. Das zumindest eine Netzwerk 304 kann ein beliebiges geeignetes Netzwerk einschließen, darunter ein Intranet, das Internet, ein Mobilfunknetz, ein lokales Netzwerk (local area network - LAN) oder ein beliebiges anderes solches Netzwerk oder eine beliebige Kombination, und die Kommunikation über das Netzwerk kann über drahtgebundene und/oder drahtlose Verbindungen ermöglicht werden. In verschiedenen Ausführungsformen kann der Rechenserver 306 einen oder mehrere Server mit einem oder mehreren Prozessoren und Speicherelementen zum Speichern und Verarbeiten der von den Fahrradstationen empfangenen Daten und zum Durchführen verschiedener Funktionen unter Verwendung der Daten einschließen, wie etwa, neben anderen Computerfunktionen, Authentifizieren eines Benutzers auf Grundlage von bereitgestellten Zugangsinformationen, Durchführen von Transaktionen, Aufzeichnen und Analysieren von Fahrradnutzungsdaten, Nachverfolgen eines Standorts eines Fahrrads oder Empfangen einer Rückmeldung von Benutzern. In verschiedenen Ausführungsformen können ein oder mehrere Datenanalysemodelle (z. B. ein trainiertes auf maschinellem Lernen basierendes Modell) in dem Rechenserver 306 gespeichert sein und verwendet werden, um Bestimmungen oder Prognosen auf Grundlage verschiedener Daten vorzunehmen. In einigen Ausführungsformen kann die Rechenumgebung ein verteiltes Rechensystem oder eine „Cloud-Computing“-Umgebung einschließen, in der Rechen- und Speicherleistung über ein Netzwerk von Ressourcen, wie etwa Servern und Speichern, verteilt werden können, das bei Bedarf schnell bereitgestellt werden kann.
  • In verschiedenen Ausführungsformen kann, wie erwähnt, eine Benutzerschnittstelle mit dem intelligenten System 300 zur gemeinsamen Fahrradnutzung über die Benutzervorrichtungen 308 bereitgestellt werden. Die Benutzervorrichtungen 308 können Vorrichtungen, über die ein Benutzer Inhalte ansehen, anhören oder lesen kann, und zumindest eine Form der Eingabe, wie etwa eine Tastatur, Tasten oder einen Touchscreen, und zumindest eine Form der Ausgabe beinhalten, wie etwa eine Anzeige oder einen Lautsprecher. Die Benutzervorrichtungen 308 können verschiedene Rechenvorrichtungen einschließen, wie etwa Smartphones, Tablet-Computer, tragbare Computer (z. B. Smart Glasses oder Watches), Desktop- oder Notebook-Computer und dergleichen. Die Benutzervorrichtungen 308 können eine beliebige geeignete elektronische Vorrichtung einschließen, die betrieben werden kann, um Anforderungen, Nachrichten oder andere solche Informationen über ein geeignetes Netzwerk zu senden und zu empfangen und Informationen zurück an einen Benutzer der Vorrichtung zu übermitteln. In diesem Beispiel können die Benutzervorrichtungen 308 über das zumindest eine Netzwerk 304 mit dem Serverrechenserver 306 kommunizieren. Ein Benutzer ist in der Lage, eine Benutzervorrichtung 308 zu nutzen, um mit dem intelligenten System zur gemeinsamen Fahrradnutzung zu interagieren, um Aktualisierungen oder Daten in Bezug auf verschiedene Fahrradstationen, wie etwa aktuell verfügbare Fahrräder, und dergleichen anzusehen. Der Benutzer kann, neben anderen Interaktionen, außerdem in der Lage sein, über die Benutzervorrichtung ein Fahrrad auszuchecken oder ein Fahrrad einzuchecken oder auf sein Konto zuzugreifen. In einigen Ausführungsformen kann eine Softwareanwendung (eine „App“) speziell auf der Benutzervorrichtung installiert sein, um eine Benutzerschnittstelle zum Interagieren mit dem intelligenten System zur gemeinsamen Fahrradnutzung bereitzustellen.
  • Die vorliegende Offenbarung stellt ein intelligentes System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung bereit, wie etwa die Systeme zur gemeinsamen Fahrradnutzung aus 2 und 3, die in der Lage sind, hilfreiche Informationen in Bezug auf die Fahrzeuge bereitzustellen, wie etwa Benutzerparameter, Verfügbarkeitsprognosen, Nutzungsstatistiken und dergleichen. Beispielsweise kann die Verfügbarkeit der Fahrräder dadurch bestimmt werden, dass das System die Anzahl an Fahrrädern zählt, die an einem Standort ausgecheckt oder anderweitig reserviert wurden, und diese Anzahl von der Gesamtzahl der Fahrräder an der Station subtrahiert. Ferner kann das System potenzielle Wartungsereignisse für die Fahrräder überwachen, um ein Fahrrad vorübergehend als nicht verfügbar aufzulisten, selbst wenn das Fahrrad nicht reserviert oder anderweitig ausgecheckt wurde. In einigen Ausführungsformen kann ein Modell, wie etwa ein Modell zum maschinellen Lernen (z. B. ein neuronales Netz) unter Verwendung der Verlaufsdaten neben anderen Daten als Trainingsdaten trainiert werden, sodass das Modell Verfügbarkeit sein kann. Beispielsweise kann das Modell genutzt werden, um eine Fahrradwartung zu prognostizieren, wodurch ermöglicht wird, dass Fahrräder vor Wartungsaktivitäten als nicht verfügbar aufgelistet werden. Dies verbessert nicht nur die Benutzererfahrung, indem verhindert wird, dass ein Benutzer ein Buch auscheckt, das möglicherweise nicht auf akzeptablen Niveaus funktioniert, sondern ermöglicht es dem Bediener auch, Fahrräder für Wartungsaktivitäten effizient zu erkennen und zu sammeln.
  • 4 veranschaulicht ein Beispiel für eine Umgebung 400, die ein System 402 zur gemeinsamen Fahrradnutzung beinhaltet, dem sich ein potentieller Benutzer 404 nähert. Der Benutzer 404 trägt eine Benutzervorrichtung 406, wie etwa ein Tablet, ein Smartphone, eine tragbare Vorrichtung oder dergleichen, wie vorangehend beschrieben. Die veranschaulichte Benutzervorrichtung 406 kommuniziert in der veranschaulichten Ausführungsform mit einem Kiosk 408 des Systems 402 zur gemeinsamen Fahrradnutzung. Es versteht sich, dass die Benutzervorrichtung 406 in verschiedenen Ausführungsformen direkt mit einem oder mehreren der Fahrräder 410 kommunizieren kann. In verschiedenen Ausführungsformen wird die Kommunikation zwischen der Benutzervorrichtung 406 und dem Kiosk 408 und/oder den Fahrrädern 410 durch ein oder mehrere Near-Field-Communication-(NFC-)Protokolle, wie etwa Bluetooth oder iBeacon, erleichtert, wie vorangehend beschrieben. Dementsprechend kann das System 402 zur gemeinsamen Fahrradnutzung, wenn sich der Benutzer 404 in eine Reichweite des Systems 402 zur gemeinsamen Fahrradnutzung bewegt, den Benutzer 404 erfassen und danach eine oder mehrere Angaben in Bezug auf die Verfügbarkeit der Fahrräder 410 bereitstellen.
  • Das veranschaulichte System 402 zur gemeinsamen Fahrradnutzung beinhaltet eine Vielzahl von Indikatoren 412, wobei jeder Indikator einem Andockort 414 für die Fahrräder 410 entspricht. Es versteht sich, dass die Indikatoren 412 in verschiedenen Ausführungsformen direkt an den Fahrrädern 410 selbst montiert sein können. Die Indikatoren 412 können verschiedene Formen annehmen, wie etwa akustische Indikatoren, visuelle Indikatoren und dergleichen. Beispielsweise können die Indikatoren 412 farbige Glühbirnen beinhalten, die unterschiedliche Farben auf Grundlage des Status des Fahrrads 410 beleuchten, das den Indikatoren 412 zugeordnet ist. Beispielsweise kann ein grünes Licht angeben, dass das Fahrrad 410 verfügbar ist, kann ein gelbes Licht angeben, dass das Fahrrad 410 reserviert ist, und kann ein rotes Licht 410 angeben, dass sich derzeit kein Fahrrad 410 an dem Andockort 414 befindet. Es versteht sich, dass das vorangehende farbkodierte Beispiel lediglich der Veranschaulichung dient und nicht dazu gedacht ist, die durch die Indikatoren 412 bereitgestellte visuelle Angabe einzuschränken. Beispielsweise kann das Licht eine durchgehende Farbe sein, die blinkt, wenn das Fahrrad 410 verfügbar und zum Auschecken bereit ist. Das Blinken kann die Aufmerksamkeit des Benutzers erregen und außerdem ein Leuchtsignal in Bezug auf den Standort des Systems 402 zur gemeinsamen Fahrradnutzung für Benutzer bereitstellen, die mit der Region unter Umständen nicht vertraut sind.
  • In verschiedenen Ausführungsformen können die Indikatoren 412 akustische Indikatoren sein, die einen Ton bereitstellen, wie etwa einen Piepton oder ein Chirpen, um anzugeben, dass das Fahrrad 410 bereit und verfügbar ist. Darüber hinaus können die Indikatoren 412 dem Benutzer 404 verbale Anweisungen bereitstellen. Beispielsweise können die Indikatoren 412 beim Auschecken eines verfügbaren Fahrrads 410 den Benutzer 404 verbal anweisen, das Fahrrad 410 nahe an den Kiosk 408 zu bringen. Somit muss der Benutzer 404 keine Vermutung über die Verfügbarkeit des Fahrrads 410 anstellen, sondern verfügt über eine schnelle und effiziente Angabe, die Informationen bezüglich der Fahrradverfügbarkeit bereitstellt. Wie nachfolgend ausführlich beschrieben wird, können die Indikatoren 412 in verschiedenen Ausführungsformen mit der Benutzervorrichtung 406 gepaart oder dieser zugeordnet sein, um weitere Angaben bereitzustellen. Darüber hinaus kann die Benutzervorrichtung 406 in Ausführungsformen ohne die Indikatoren 412 verwendet werden.
  • In verschiedenen Ausführungsformen können die Indikatoren 412 den ganzen Tag und die Nacht hindurch beleuchtet bleiben, um potentiellen Benutzern einen präventiven Indikator bezüglich des verfügbaren Fahrrads bereitzustellen. Beispielsweise können es die Indikatoren 412, auch ohne dass sich der Benutzer 404 innerhalb der erfassbaren Reichweite befindet, den Benutzern in der Nähe ermöglichen, schnell zu identifizieren, ob ein Fahrrad verfügbar ist oder ob ein Andockort verfügbar ist, um ein Fahrrad abzustellen. Beispielsweise kann ein freier Andockort durch eine bestimmte Farbe angegeben werden, wodurch es Benutzern, die Fahrräder an verschiedenen Standorten ausgecheckt haben, ermöglicht wird, mögliche Stellen zum Abstellen in einer Entfernung zu identifizieren. Dementsprechend kann die Benutzererfahrung verbessert werden, da der Benutzer nicht den ganzen Weg 402 bis zum System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung fährt, nur um festzustellen, dass kein Platz zum Abgeben seines Fahrrads vorhanden ist.
  • 5 veranschaulicht ein beispielhaftes intelligentes Fahrrad 500, das einen Indikator 502 zum Bereitstellen einer Meldung oder von Informationen bezüglich einer Verfügbarkeit des Fahrrads 500 an einen Benutzer aufweist. Wie vorangehend beschrieben, kann der Indikator 502 in Form eines akustischen, visuellen oder einer anderen Art von Indikator vorliegen, der einem Benutzer eine Art von Nachricht oder Meldung bereitstellt, welche die Verfügbarkeit des Fahrrads angibt. Beispielsweise kann der Indikator 502 eine Leuchte sein, die auch als Warnleuchte verwendet werden kann, um andere Fahrzeuge über das Fahrrad 500 zu benachrichtigen, die auf Grundlage der Verfügbarkeit des Fahrrads 500 in einer bestimmten Farbe leuchtet. Ferner kann der Indikator 502 blinken oder anderweitig visuell Informationen über das Fahrrad 500 angeben. Des Weiteren kann der Indikator 502 in verschiedenen Ausführungsformen ein akustischer Indikator sein, wie etwa ein Lautsprecher, der einen Ton bereitstellt, um den Benutzer darauf aufmerksam zu machen, welches Fahrrad 500 verfügbar ist. Darüber hinaus versteht es sich, dass der Indikator 502 mehrere Funktionen gleichzeitig oder nacheinander ausführen kann. Zum Beispiel kann der Indikator 502 blinken, während er außerdem einen Ton abgibt. In der veranschaulichten Ausführungsform ist das Fahrrad 500 mit einem NFC-Protokoll ausgestattet, um die Kommunikation mit der Benutzervorrichtung, dem Rechenserver oder einer Kombination davon zu ermöglichen. Dementsprechend kann das Fahrrad 500 in Ausführungsformen, in denen das Fahrrad 500 nicht an einem Ständer gesichert ist und/oder kein Kiosk vorhanden ist, dennoch dazu ausgestattet sein, Kommunikationen an die Benutzervorrichtung zu senden und von dieser zu empfangen.
  • 6 veranschaulicht eine beispielhafte Benutzerschnittstelle 600 an einer Benutzervorrichtung 602 zum Bereitstellen von Angaben bezüglich einer Fahrzeugverfügbarkeit für den Benutzer. In verschiedenen Ausführungsformen kann die Benutzervorrichtung 602 mit dem System zur gemeinsamen Fahrradnutzung oder dem Fahrrad selbst kommunizieren, zum Beispiel über NFC-Protokolle oder eine drahtlose Internetfunktionalität, wie vorangehend beschrieben. Die Benutzervorrichtung 602 kann ferner einen GPS-Tracker beinhalten, der es der Benutzervorrichtung 602 ermöglicht, eine Position der Benutzervorrichtung 602 in Bezug auf ein oder mehrere Systeme zur gemeinsamen Fahrradnutzung zu bestimmen. Während sich der Benutzer in eine Richtung bewegt, kann eine Anwendung, die auf dem Speicher an der Benutzervorrichtung 602 gespeichert ist, ausgeführt werden, um den Benutzer auf die Standorte von Systemen zur gemeinsamen Fahrradnutzung und außerdem die Verfügbarkeit von Fahrrädern aufmerksam zu machen. Beispielsweise beinhaltet die Benutzerschnittstelle 600 in der veranschaulichten Ausführungsform eine Meldung 604, die dem Benutzer eine Nachricht 606 bereitstellt. Die Nachricht 606 kann akustisch, visuell oder haptisch erfolgen. Beispielsweise kann die Nachricht 606 Text, einen Ton und auch eine Vibration beinhalten. Dementsprechend kann der Benutzer vor der Ankunft an dem System zur gemeinsamen Fahrradnutzung über die Fahrradverfügbarkeit benachrichtigt werden.
  • In verschiedenen Ausführungsformen wird die Meldung 604 dargestellt, wenn sich der Benutzer innerhalb einer Erfassungsentfernung des Systems zur gemeinsamen Fahrradnutzung befindet. Die Erfassungsentfernung kann variieren. Beispielsweise kann die Anwendung Einstellungen beinhalten, die es dem Benutzer ermöglichen, unterschiedliche Erfassungsentfernungen auszuwählen und/oder unterschiedliche elektronische Kommunikationsverfahren zu autorisieren. In verschiedenen Ausführungsformen kann der Benutzer die Erfassungsentfernung auf eine bestimmte Anzahl an Fuß oder innerhalb der Reichweite des NFC-Protokolls begrenzen. Dies bedeutet, dass der Benutzer insbesondere die Erfassungsentfernung auf Grundlage persönlicher Präferenzen auswählen kann. Infolgedessen kann der Benutzer bei einer Vielfalt von Entfernungen über die Fahrradverfügbarkeit benachrichtigt werden.
  • In der veranschaulichten Ausführungsform beinhaltet die Benutzerschnittstelle 600 ferner Rückmeldungsaufforderungen 606, 608, bei denen es sich um berührungsaktivierte Aufforderungen handeln kann, die es dem Benutzer ermöglichen, mit der Benutzerschnittstelle 600 zu interagieren. In verschiedenen Ausführungsformen können die Rückmeldungsaufforderungen 606, 608 den Benutzer fragen, ob er ein Fahrrad reservieren möchte, den Benutzer fragen, ob er einen anderen Bereich prüfen möchte, oder dergleichen. Dementsprechend kann es die Benutzerschnittstelle 600 dem Benutzer ermöglichen, mit dem System zur gemeinsamen Fahrradnutzung oder einzelnen Fahrrädern zu interagieren, um die Erfahrung des Benutzers zu verbessern, indem eine Vorab-Benachrichtigung über die Verfügbarkeit bereitgestellt wird und ferner eine Angabe bereitgestellt wird, welches Fahrrad zur Verwendung verfügbar ist.
  • 7 veranschaulicht eine beispielhafte Station 700 zur gemeinsamen Fahrradnutzung, an der zwei Benutzer 702, 704 Fahrräder 706, 708 auschecken. In der veranschaulichten Ausführungsform ist der zweite Benutzer 704 an einem Ständer 710 positioniert, der das Fahrrad 708 in Position hält. Ferner ist dem Fahrrad 708 in seiner Position ein Indikator 712 zugeordnet, der eine akustische, visuelle oder andere Art von Indikator einschließen kann, um dem zweiten Benutzer 704 mitzuteilen, welches Fahrrad 708 er auswählen soll. Während sich der zweite Benutzer 704 darauf vorbereitet, das Fahrrad 708 auszuwählen, nähert sich der erste Benutzer 702 der Station 700 zur gemeinsamen Fahrradnutzung und kommuniziert eine zugeordnete Benutzervorrichtung 714 mit der Station 700 zur gemeinsamen Fahrradnutzung. In verschiedenen Ausführungsformen kann durch die Kommunikation automatisch ein Fahrrad für den ersten Benutzer 702 ausgecheckt werden. Ferner können in Ausführungsformen durch die Kommunikation Informationen an den ersten Benutzer 702 übertragen werden, zum Beispiel die Verfügbarkeit und der Standort eines Fahrrads, das der Benutzer auschecken kann. In der veranschaulichten Ausführungsform kann der Indikator 712, der dem Fahrrad 706 zugeordnet ist, leuchten oder anderweitig eine Benachrichtigung an den ersten Benutzer 702 bereitstellen, um das Fahrrad 706 auszuwählen. Wie veranschaulicht, ist zwischen dem Fahrrad 706 und dem Fahrrad 708 ein Puffer von der Breite eines Fahrrads vorhanden. In verschiedenen Ausführungsformen kann die Station 700 zur gemeinsamen Fahrradnutzung nach Möglichkeit absichtlich Fahrräder auswählen, die sich nicht direkt nebeneinander befinden, um den Benutzern zusätzlichen Raum zum Entfernen des Fahrrads von dem Ständer 710 bereitzustellen. Vorteilhafterweise können sich die Benutzer 702, 704 nicht gegenseitig in die Quere kommen und sich zusätzlich sicherer fühlen, indem sie nicht direkt neben einem anderen Benutzer platziert sind.
  • In verschiedenen Ausführungsformen können/kann die Station 700 zur gemeinsamen Fahrradnutzung und/oder die einzelnen Fahrräder den Standort anderer Fahrräder bezogen aufeinander überwachen. Dies bedeutet, dass die Station 700 zur gemeinsamen Fahrradnutzung eine Entfernung zwischen verfügbaren Fahrrädern der Station 700 zur gemeinsamen Fahrradnutzung nachverfolgen kann. Danach, wenn sich ein neuer Benutzer dem Auschecken eines Fahrrads nähert, kann die Station 700 zur gemeinsamen Fahrradnutzung ein verfügbares Fahrrad auswählen, das sich nicht direkt neben einem anderen Fahrrad befindet, das durch den Benutzer eingecheckt oder ausgecheckt wird. In bestimmten Ausführungsformen kann es das Überwachen der relativen Positionen der Fahrräder der Station 700 zur gemeinsamen Fahrradnutzung ermöglichen, ein Fahrrad zu empfehlen, das sich so weit wie möglich von anderen Benutzern entfernt befindet, wodurch mehr Platz für den Benutzer bereitgestellt wird, um das Fahrrad auszuchecken, seine Ausrüstung zu positionieren oder sich anderweitig auf die Verwendung des Fahrrads vorbereiten. Gleichermaßen kann die Station 700 zur gemeinsamen Verwendung von Fahrrädern außerdem Standorte zum Andocken von Fahrrädern empfehlen, die auf Grundlage der Position anderer Fahrräder oder anderer Benutzer, die diesen Fahrrädern zugeordnet sind, eingecheckt werden. Auf diese Weise kann eine mögliche Interaktion, wie etwa das Zusammenstoßen von Fahrrädern, verringert werden.
  • 8 veranschaulicht ein Diagramm 800 einer beispielhaften Systemumsetzung zum Identifizieren von Benutzern und Empfangen von Fahrzeugen für eine Umgebung zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung gemäß verschiedenen Ausführungsformen. Ressource kann sich auf Fahrzeuge, Andockstellen oder beliebige andere solche Ressourcen beziehen, die einen verfügbaren Zustand und einen nicht verfügbaren Zustand aufweisen können. In verschiedenen Ausführungsformen kann eine Benutzervorrichtung 802 von einem Benutzer verwendet werden, um eine Ressource zur Verwendung anzufordern und zu erhalten und zugeordnete Benachrichtigungen für diese Ressource zu empfangen. Des Weiteren kann die Benutzervorrichtung 802 in verschiedenen Ausführungsformen verwendet werden, um die Umgebung zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung aufmerksam zu machen oder anderweitig darüber zu benachrichtigen, dass sich der Benutzer in der Nähe der Umgebung zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung befindet. In einem Beispiel ist die Benutzervorrichtung in der Lage, Informationen, wie etwa Anforderungen, Anrufe und Daten, über ein oder mehrere Netzwerke 804 an ein Näherungs- und Empfehlungssystem 806 zu senden und von diesem zu empfangen. Dies kann Übertragen von Daten beinhalten, wie etwa Authentifizierungsdaten, um den Zugriff auf die Fahrzeuge der Umgebung zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung zu ermöglichen. Darüber hinaus kann die Benutzervorrichtung 802 Informationen empfangen, wie etwa eine Benachrichtigung, die für das Fahrzeug repräsentativ ist, das der Benutzer auswählen sollte. In einigen Ausführungsformen kann die Benutzervorrichtung 802 eine beliebige Art von Rechenvorrichtungen mit Netzwerkkonnektivität beinhalten, einschließlich Smartphones, Tablets, Smart Watches, Smart Glasses, anderer Wearables, Personal Computer, Notebook-Computer und dergleichen. Das eine oder die mehreren Netzwerke 804 können ein beliebiges geeignetes Netzwerk einschließen, wie etwa das Internet, ein lokales Netzwerk (local area network - LAN), ein Mobilfunknetz, ein Ethernet, WLAN, Bluetooth, Funkfrequenz oder ein anderes solches drahtgebundenes und/oder drahtloses Netzwerk. In einigen Ausführungsformen kann eine Vielzahl von Benutzervorrichtungen 802 über verschiedene Arten von Netzwerken auf das Prognosesystem für Ressourcennutzungsparameter zugreifen. Das Näherungs- und Empfehlungssystem 806 kann beliebige geeignete Ressourcen zum Durchführen der verschiedenen hierin beschriebenen Funktionen beinhalten und kann verschiedene Server, Datenspeicher und andere solche Komponenten beinhalten, die zum Bereitstellen von Inhalten über ein Netzwerk (oder aus der „Cloud“) bekannt sind oder verwendet werden.
  • In verschiedenen Ausführungsformen kann das Näherungs- und Empfehlungssystem 806 eine Schnittstelle 808, ein Empfehlungsmodell 8 und eine Empfehlungsschicht 812 beinhalten. Das System 806 kann außerdem eine Datenbank 814 für Verlaufsdaten und eine Wartungsdatenbank 816 beinhalten. Solche Module und Datenbanken können gemeinsam, getrennt oder in einer beliebigen Kombination auf einer oder mehreren Vorrichtungen, einschließlich physischer Vorrichtungen, virtueller Vorrichtungen oder beidem, umgesetzt sein. Informationen können durch die physischen und/oder virtuellen Vorrichtungen, auf denen die Module und Datenbanken umgesetzt sind, zwischen beliebigen der Module und Datenbanken weitergegeben werden.
  • Die Schnittstellenschicht 808 des Näherungs- und Empfehlungssystems 806 kann eine Netzwerkschnittstelle beinhalten, welche die Kommunikation zwischen der Benutzervorrichtung und dem Näherungs- und Empfehlungssystem 806 erleichtern kann. Anforderungen, die durch das Näherungs- und Empfehlungssystem 806 empfangen werden, können durch die Schnittstellenschicht 808 empfangen werden. Beispielhafte Anforderungen können eine Anforderung zum Auschecken einer Ressource oder zum Informieren über die Verfügbarkeit von Ressourcen beinhalten, wenn sich der Benutzer in einer bestimmten Nähe des Systems befindet. Die Schnittstellenschicht 808 kann außerdem Ausgaben von dem Näherungs- und Empfehlungssystem 806 an der Benutzervorrichtung 802 bereitstellen, wie etwa empfohlene Fahrzeuge, die aus einer Vielzahl von Fahrzeugen ausgewählt werden können. Die Schnittstelle kann außerdem die Kommunikation zwischen dem Näherungs- und Empfehlungssystem und einzelnen Fahrzeugen oder Fahrzeugstationen erleichtern. Beispielsweise können Daten (z. B. Nutzungsdaten), die von einzelnen Fahrzeugen oder Fahrzeugstationen erhoben werden, an das Näherungs- und Empfehlungssystem übertragen werden, wo sie durch die Schnittstelle empfangen werden. In dem veranschaulichten Beispiel wird eine Anforderung von der Benutzervorrichtung über das eine oder die mehreren Netzwerke gesendet und an der Schnittstelle empfangen. In einigen Ausführungsformen beinhaltet die Anforderung eine Nähe oder einen relativen Standort des Benutzers. Die Nähe wird in das Empfehlungsmodell eingegeben, um die Verfügbarkeit der Ressourcen zu bestimmen und eine Empfehlung für Ressourcen bereitzustellen, die für die abgefragten Bedingungen ausgewählt werden können. In verschiedenen Ausführungsformen kann das Modell 810 auf Grundlage von Verlaufsdaten trainiert werden, die in der Datenbank 814 für Verlaufsdaten gespeichert sind.
  • Das Empfehlungsmodell 810 kann die Näherungsinformationen 820 empfangen und eine Empfehlung 822 bestimmen. Das Prognosemodell 810 kann verschiedene Arten von Modellen einschließen, darunter Modelle zum maschinellen Lernen, wie etwa ein neuronales Netz, das auf Grundlage der Verlaufsdaten trainiert ist. Andere Arten von Modellen zum maschinellen Lernen können verwendet werden, wie etwa Entscheidungsbaummodelle, Assoziationsregelmodelle, neuronale Netze, einschließlich tiefer neuronaler Netze, Modelle des induktiven Lernens, Support-Vector-Maschinen, Clustering-Modelle, Regressionsmodelle, Bayessche Netze, genetische Modelle, verschiedene andere überwache oder unüberwachte Techniken zum maschinellen Lernen. Das Prognosemodell 810 kann verschiedene andere Arten von Modellen einschließen, darunter verschiedene deterministische, nichtdeterministische und probabilistische Modelle. Beispielsweise beinhaltet das Prognosemodell 810 ein oder mehrere neuronale Netze, die trainiert sind, um eine Nähe und eine Empfehlung für den Benutzer auf Grundlage von Verfügbarkeit, Nähe zu anderen Benutzern, möglichen bevorstehenden Wartungsereignissen und dergleichen zu bestimmen. Wie erwähnt, kann das Modell auf Grundlage der Verlaufsdaten 814 trainiert werden, die zum Beispiel eine Aufzeichnung von Ressourcen beinhalten können, die aktuell ausgecheckt oder für das Auschecken reserviert sind. Des Weiteren können die Verlaufsdaten außerdem Wartungsdaten 816 beinhalten, wie etwa Reifendruck, Profiltiefe, Zeit seit der letzten Überholung und dergleichen. Die Wartungsdaten 816 können von verschiedenen Sensoren erlangt werden, die an dem Fahrzeug oder in der Nähe des Fahrzeugs verteilt sind. Beispielsweise können die Reifen in Ausführungsformen, in denen das Fahrzeug ein Fahrrad ist, mit einem Drucküberwachungssystem ausgestattet sein, das Informationen an das System 806 weiterleitet. Ferner kann ein Bild des Fahrrads mit vollem Reifendruck und einer Entfernung zwischen einer festen Stelle, wie etwa einer zentralen Drehachse eines Rads, und einer Bodenebene aufgenommen werden. Nachfolgende Bilder des Fahrrads können zu verschiedenen Zeitpunkten aufgenommen werden, um zu bestimmen, ob die feste Stelle niedriger ist, als wenn der Reifendruck voll war. Wenn sich die Entfernung um einen Schwellenbetrag ändert, kann dies auf einen niedrigen Reifendruck hinweisen. Des Weiteren kann die Profiltiefe überwacht werden, zum Beispiel unter Verwendung einer Kamera und einer Identifikationssoftware. Darüber hinaus können in verschiedenen Ausführungsformen auch Wartungsaufzeichnungen genutzt werden. Beispielsweise kann eine Zeitdauer zwischen Überholungen, Sitzersetzungen, Schmierung des Zahnrads und dergleichen kontinuierlich überwacht und in das Empfehlungsmodell 810 eingespeist werden. Im Laufe der Zeit kann das Empfehlungsmodell 810 diese Informationen nutzen, um Benutzern bessere Empfehlungen bereitzustellen. Beispielsweise werden Fahrräder mit niedrigem Reifendruck, während sie zum Auschecken verfügbar sind, Benutzern unter Umständen aufgrund der Wahrscheinlichkeit einer schlechten Benutzererfahrung nicht empfohlen. Darüber hinaus werden Fahrräder, die sich ihrer Überholung nähern, unter Umständen nicht empfohlen, um dadurch sicherzustellen, dass das Fahrrad zur Abholung und anschließenden Überholung verfügbar ist. Da solche Faktoren die Empfehlungen beeinflussen können, kann das Empfehlungsmodell 810 diese Wartungsdaten ebenfalls berücksichtigen. In einigen Ausführungsformen können sich Trainingsdaten, die zum Trainieren des Modells verwendet werden, aus den Verlaufsdaten 814 und Wartungsdaten 816 zusammensetzen. In bestimmten solchen Ausführungsformen können die Trainingsdaten eine große Anzahl an beispielhaften Eingabe-Ausgabe-Paaren beinhalten. Beispielsweise kann ein bestimmtes Eingabe-Ausgabe-Paar als Eingabe eine Verfügbarkeit eines Fahrrads, bevorstehende Reservierungen und Wartungsinformationen beinhalten. Die Ausgabe kann eine Empfehlung beinhalten, das Fahrrad zu verwenden oder das Fahrrad nicht zu verwenden. Bei einer ausreichend großen Anzahl an solchen beispielhaften Eingabe-Ausgabe-Paaren kann das Modell trainiert werden, um eine Ausgabe auf Grundlage einer bestimmten Eingabe zu schätzen. Insbesondere kann das Modell eine Empfehlung 822 bei gegebener Nähe 820 schätzen.
  • Das neuronale Netz kann ein Regressionsmodell oder ein Klassifizierungsmodell sein. Im Falle eines Regressionsmodells ist die Ausgabe des neuronalen Netzes ein Wert in einem kontinuierlichen Wertebereich, der die Empfehlung darstellt. Im Falle eines Klassifizierungsmodells ist die Ausgabe des neuronalen Netzes eine Klassifizierung in eine oder mehrere diskrete Klassen. Beispielsweise kann die Ausgabe, welche die Empfehlung darstellt, in Bezug auf Verfügbarkeit und wahrscheinliche Wartungsprobleme als „schlecht“, „gut“ oder „großartig“ klassifiziert werden. Das Prognosemodell kann die Empfehlung ausgeben, die über die Schnittstelle an die Benutzervorrichtung übertragen werden kann. In einigen Ausführungsformen kann die Empfehlung in verschiedenen Formen dargestellt werden, wie etwa als eine Angabe an dem Fahrzeug, eine Angabe auf der Benutzervorrichtung, eine Angabe nahe dem Fahrzeug oder dergleichen.
  • In einigen Ausführungsformen wird die Empfehlung von dem Modell 810 in der Empfehlungsschicht 812 verwendet, welche die Empfehlung 822 für den Benutzer generiert. Wenn zum Beispiel die Empfehlung für die Nähe 820 in der Vergangenheit typischerweise weitere Anpassungen aufwies, wie etwa Fahrzeuge, die sich zu nahe an Wartungsaktivitäten befanden, kann die Empfehlung 822 eine Reihe von Empfehlungen (z. B. eine Anzahl an unterschiedlichen Fahrzeugen, die ausgewählt werden können) beinhalten, um dem Benutzer Optionen bereitzustellen, um das am besten geeignete Fahrzeug zu bestimmen. Die Empfehlung 822 kann über die Schnittstelle 808 und das eine oder die mehreren Netzwerke 804 an die Benutzervorrichtung 802 übertragen werden.
  • 9 veranschaulicht einen beispielhaften Prozess 900 zum Bereitstellen von Empfehlungen für eine Fahrzeugnutzung auf Grundlage einer Nähe gemäß verschiedenen Ausführungsformen. Es versteht sich, dass für jeden in der vorliegenden Schrift erläuterten Prozess innerhalb des Umfangs der verschiedenen Ausführungsformen zusätzliche, weniger oder alternative Schritte vorhanden sein können, die in ähnlichen oder alternativen Reihenfolgen oder parallel durchgeführt werden können. In diesem Beispiel werden Verlaufsdaten eines Systems zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung erhalten 902. In verschiedenen Ausführungsformen entsprechen die Verlaufsdaten dem Nachverfolgen einer Anzahl an Fahrrädern, die zum Auschecken an der Station zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung verfügbar sind. Wenn zum Beispiel die Stationen zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung einen Tag mit 5 Fahrrädern beginnen und 2 ausgecheckt werden und 1 reserviert ist, können in den Verlaufsdaten diese Fahrräder subtrahiert werden, um anzugeben, dass 2 zum Auschecken verfügbar bleiben. Ferner werden in verschiedenen Ausführungsformen Wartungsdaten des Systems zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung erhalten 904. Die Wartungsdaten können aktuellen Wartungsaktivitäten entsprechen, wie etwa Fahrrädern, die für Überholungen oder dergleichen entfernt wurden, oder für bevorstehende zukünftige Wartungsaktivitäten, wie etwa Fahrräder, die einen erfassten niedrigen Reifendruck aufweisen. Bevorstehende oder aktuelle Wartungsaktivitäten können genutzt werden, um Fahrräder aus dem Pool verfügbarer Fahrräder zu entfernen, auch wenn sie nicht ausgecheckt oder reserviert wurden. Das Entfernen dieser Fahrräder aus dem Pool kann die Kundenerfahrung verbessern, da es die Wahrscheinlichkeit verringern kann, dass der Benutzer ein Fahrrad mit niedrigem Reifendruck auscheckt, das während der Fahrt einen Platten aufweisen und den Benutzer frustrieren kann.
  • Der Prozess kann ferner die Nähe des Benutzers 906 zu der Station zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung bestimmen. Beispielsweise kann das NFC-Protokoll einer Benutzervorrichtung des Benutzers und der Station zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung und/oder Fahrzeugen der Station zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung zugeordnet sein. Wenn sich der Benutzer innerhalb einer Reichweite befindet, die durch den Benutzer oder durch die Funktionen des NFC-Protokolls vorgegeben sein kann, kann die Station zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung oder das Fahrzeug ein Signal empfangen, das der Benutzervorrichtung und dem zugeordneten Benutzer entspricht. Beispielsweise kann die Benutzervorrichtung eine digitale Anwendung beinhalten, die einem Benutzerkonto entspricht, das der Station zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung zugeordnet ist. Bei Empfang des Signals bezüglich der Reichweite des Benutzers kann auf das Benutzerkonto zugegriffen werden, um zu bestimmen, ob das Signal einem aktiven Benutzerkonto entspricht. Ferner können/kann das System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung und/oder das Fahrzeug die Verfügbarkeit für den Benutzer bestimmen 908. Eine solche Verfügbarkeit kann bestimmt werden, indem die Anzahl an vorhandenen Fahrzeuge beurteilt wird und ferner bestimmt wird, ob eines der vorhandenen Fahrzeuge anderweitig nicht verfügbar sein kann, zum Beispiel, weil es reserviert ist oder sich auf eine Wartung vorbereitet.
  • Eine Antwort wird auf Grundlage der bestimmten Verfügbarkeit generiert 910. Beispielsweise kann die Antwort angeben, dass ein Fahrzeug verfügbar ist oder dass ein Fahrzeug nicht verfügbar ist. Diese Antwort kann ferner an den Benutzer 912 übertragen werden. In verschiedenen Ausführungsformen beinhaltet die Station zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung oder das Fahrzeug einen Indikator, der genutzt werden kann, um dem Benutzer Informationen bereitzustellen. Der Indikator kann eine visuelle, akustische, haptische oder andere Art von Meldung an den Benutzer übertragen. Beispielsweise kann der Indikator, wie vorangehend beschrieben, eine Leuchte sein, die in einer bestimmten Farbe aufleuchtet oder blinkt. Ferner kann der Indikator ein Geräusch oder ein Läuten sein. Des Weiteren kann der Indikator verschiedene Verfahren kombinieren, indem er etwa einer Anwendung auf der Benutzervorrichtung des Benutzers zugeordnet ist, die vibriert, einen Ton abgibt und eine Nachricht übermittelt. Auf diese Weise kann der Benutzer über die Verfügbarkeit des Fahrzeugs benachrichtigt werden, wenn sich der Benutzer in einer bestimmten Nähe des Fahrzeugs befindet.
  • 10 veranschaulicht einen beispielhaften Prozess 1000 zum Erfassen einer Benutzernähe und Prognostizieren einer Fahrzeugverfügbarkeit gemäß verschiedenen Ausführungsformen. In diesem Beispiel wird ein Benutzer in der Nähe eines Fahrzeugs 1002 erfasst. Beispielsweise kann eine Station zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung, auf der das Fahrzeug gespeichert ist, oder wobei dieses anderweitig dieser zugeordnet ist, den Benutzer erfassen. Des Weiteren kann in Ausführungsformen das Fahrzeug selbst den Benutzer erfassen. Die Erfassung kann mit dem NFC-Protokoll erreicht werden, das ein Signal von einer Benutzervorrichtung empfängt, die dem Benutzer zugeordnet ist, wenn sich der Benutzer innerhalb einer gegebenen Reichweite befindet. Ferner kann in verschiedenen Ausführungsformen eine Objekterfassung genutzt werden, um einen Benutzer in der Nähe des Fahrzeugs zu erkennen. Beispielsweise kann eine Kamera nahe dem Fahrzeugs positioniert sein, die vorbeifahrende Objekte beurteilt. Wenn ein sich vorbeibewegendes Objekt als ein Mensch identifiziert wird, kann die Nähe des Menschen zu dem Fahrzeug bestimmt werden. Ferner kann in verschiedenen Ausführungsformen eine Bewegung des Objekts erfasst werden, um die Wahrscheinlichkeit von falschen positiven Ergebnissen zu verringern. Beispielsweise kann ein Benutzer, der sich von dem Fahrzeug wegbewegt, ignoriert werden, während ein Benutzer, der sich in Richtung des Fahrzeugs bewegt, als potentieller Benutzer des Fahrzeugs identifiziert werden kann.
  • In verschiedenen Ausführungsformen beinhaltet der Prozess Erhalten von Verlaufsdaten bezüglich der Verfügbarkeit von einem oder mehreren Fahrzeugen 1002. Beispielsweise kann die Station zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung die Anzahl der an der Station vorhandenen Fahrzeuge mitverfolgen. Die Station zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung kann eine Anzahl an Fahrzeugen an der Station bestimmen und jedes ausgecheckte Fahrzeug subtrahieren. Ferner können Fahrzeuge, die reserviert sind, ebenfalls als ausgecheckt und nicht verfügbar betrachtet werden. Der Prozess kann außerdem Erhalten von Wartungsdaten für ein oder mehrere Fahrzeuge 1004 beinhalten. Beispielsweise können sich die Wartungsdaten auf eine bevorstehende präventive Wartung, bevorstehende Überholungen oder prognostizierte zukünftige Probleme beziehen, wie etwa das Prognostizieren eines zukünftigen niedrigen Reifendrucks oder eines Profilverschleißes. Der Prozess kann bestimmen, ob eine Wartung 1008 für das Fahrzeug geplant ist. Wenn dies der Fall ist, können die Verlaufsdaten aktualisiert 1010 werden, um anzugeben, dass das Fahrzeug, für das eine Wartung geplant ist, nicht verfügbar ist. Anschließend bestimmt der Prozess eine Fahrzeugverfügbarkeit 1012. Die Verlaufsdaten, Wartungsdaten oder eine Kombination davon können genutzt werden, um die Fahrzeugverfügbarkeit zu bestimmen.
  • Der Prozess kann ferner eine Antwort auf Grundlage der bestimmten Verfügbarkeit generieren 1014. Die Antwort kann sein, dass Fahrzeuge verfügbar sind oder dass Fahrzeuge nicht verfügbar sind. Diese Antwort kann dann dem Benutzer in Form einer Angabe 1016 bereitgestellt werden. Die Angabe kann akustisch, visuell, haptisch oder eine Kombination davon sein. Beispielsweise kann eine akustische Antwort eine Benachrichtigung an den Benutzer sein, dass Fahrzeuge verfügbar sind. Beispielhafte visuelle Angaben können Leuchten sein, die in verschiedenen Farben leuchten, die mit der Verfügbarkeit korrelieren (z. B. grün für verfügbar, gelb für reserviert, rot für nicht verfügbar). Des Weiteren kann eine Leuchte blinken, um anzugeben, welche Fahrzeuge verfügbar sind. Darüber hinaus kann die Angabe in verschiedenen Ausführungsformen an die Benutzervorrichtung übertragen werden. Beispielsweise kann eine Anwendung auf der Benutzervorrichtung eine Benachrichtigung empfangen, die von einer Vibration, einem Ton und/oder einer Nachricht begleitet wird. Dementsprechend kann der Benutzer über die Verfügbarkeit von Fahrzeugen benachrichtigt werden, bevor der Benutzer die Station zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung erreicht. Infolgedessen kann die Erfahrung des Benutzers verbessert werden, da der Benutzer weiß, dass er die Station meiden soll, wenn Fahrzeuge nicht verfügbar sind, und einen anderen Standort versuchen soll.
  • 11 veranschaulicht einen Satz von Grundkomponenten einer oder mehrerer Vorrichtungen 1100 der vorliegenden Offenbarung, wie etwa der Benutzervorrichtungen, der Fahrradstation und der Fahrräder. In diesem Beispiel beinhaltet die Vorrichtung zumindest einen Prozessor 1102 zum Ausführen von Anweisungen, die auf einer Speichervorrichtung oder einem Speicherelement 1104 gespeichert werden können. Wie für einen Durchschnittsfachmann ersichtlich, kann die Vorrichtung viele Arten von Speicher, Datenspeicher oder computerlesbaren Medien beinhalten, wie etwa einen ersten Datenspeicher für Programmanweisungen zur Ausführung durch den zumindest einen Prozessor 1102, kann derselbe oder ein separater Speicher für Bilder oder Daten verwendet werden, kann ein entfernbarer Speicher zum Teilen von Informationen mit anderen Vorrichtungen verfügbar sein und kann eine beliebige Anzahl an Kommunikationsansätzen zum Teilen mit anderen Vorrichtungen verfügbar sein. Die Vorrichtung beinhaltet üblicherweise zumindest eine Art von Anzeigeelement 1106, wie etwa einen Touchscreen, eine elektronische Tinte (E-Tinte), eine organische Leuchtdiode (organic light emitting diode - OLED) oder eine Flüssigkristallanzeige (liquid crystal display - LCD), wenngleich die Vorrichtungen Informationen über andere Mittel, wie etwa durch Lautsprecher, ausgeben können. Die Vorrichtung kann zumindest eine Kommunikationskomponente 1108 beinhalten, die eine drahtgebundene und/oder drahtlose Kommunikation von Sprach- und/oder Datensignalen ermöglichen kann, zum Beispiel über ein Netzwerk, wie etwa das Internet, ein Mobilfunknetz, ein WLAN-Netzwerk, BLUETOOTH® und dergleichen. Die Vorrichtung kann zumindest eine zusätzliche Eingabevorrichtung 1110 beinhalten, die zum Empfangen herkömmlicher Eingaben von einem Benutzer in der Lage ist. Dieser herkömmliche Eingang kann zum Beispiel eine Drucktaste, ein Touchpad, einen Touchscreen, eine Kamera, ein Mikrofon, ein Tastenfeld, einen Scanner, einen Detektor oder eine beliebige andere solche Vorrichtung oder ein beliebiges anderes solches Element einschließen, wodurch ein Benutzer einen Befehl in die Vorrichtung eingeben kann. Diese E/A-Vorrichtungen könnten in einigen Ausführungsformen sogar durch eine drahtlose Infrarot- oder Bluetooth- oder andere Verbindung angeschlossen sein. In einigen Ausführungsformen beinhaltet eine solche Vorrichtung jedoch unter Umständen überhaupt keine Tasten und könnte lediglich durch eine Kombination aus visuellen und akustischen Befehlen gesteuert werden, sodass ein Benutzer die Vorrichtung steuern kann, ohne mit der Vorrichtung in Berührung stehen zu müssen. Wie erörtert, können unterschiedliche Ansätze in verschiedenen Umgebungen gemäß den beschriebenen Ausführungsformen umgesetzt werden.
  • Die Beschreibung und Zeichnungen sind dementsprechend in veranschaulichendem und nicht in einschränkendem Sinne zu betrachten. Dabei versteht es sich jedoch, dass verschiedene Modifikationen und Änderungen daran vorgenommen werden können, ohne vom weiter gefassten Geist und Umfang der Erfindung, wie in den Ansprüchen dargelegt, abzuweichen.

Claims (15)

  1. System, umfassend: zumindest einen Rechenvorrichtungsprozessor; und eine Speichervorrichtung, die Anweisungen beinhaltet, die bei Ausführung durch den zumindest einen Rechenvorrichtungsprozessor das System zu Folgendem veranlassen: Bestimmen einer Benutzernähe zu einem System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung, wobei das System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung eine Vielzahl von Ressourcen umfasst und die Benutzernähe einer Benutzerentfernung von dem System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung entspricht; Erhalten von Verlaufsdaten, die von dem System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung erhoben wurden, wobei die Verlaufsdaten eine Gesamtanzahl an Ressourcen beinhalten, die während eines Zeitraums verfügbar sind; Bestimmen einer Verfügbarkeit einer Ressource der Vielzahl von Ressourcen zumindest teilweise auf Grundlage der Verlaufsdaten, wobei die Verfügbarkeit einer physischen Anwesenheit der Ressource bezüglich des Systems zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung entspricht; Generieren einer Verfügbarkeitsantwort, welche die Verfügbarkeit der Ressource angibt; und Bereitstellen der Verfügbarkeitsantwort an einem Indikator, wobei der Indikator den Benutzer auf die Verfügbarkeit der Ressource aufmerksam macht.
  2. System nach Anspruch 1, wobei die Anweisungen bei Ausführung das System ferner zu Folgendem veranlassen: Erhalten von Wartungsdaten, die von dem System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung erhoben wurden, wobei die Wartungsdaten zumindest eines von einer vergangenen Wartungsaktivität, einer gegenwärtigen Wartungsaktivität oder einer zukünftigen Wartungsaktivität für die Vielzahl von Ressourcen beinhalten; und Aktualisieren der Verfügbarkeit zumindest teilweise auf Grundlage der Wartungsdaten.
  3. System nach Anspruch 1, wobei das System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung ein angedocktes System zur gemeinsamen Fahrradnutzung beinhaltet, das eine Vielzahl von Andockstationen und eine Vielzahl von Fahrrädern umfasst, und wobei die Benutzernähe durch Empfangen eines Signals von einer Benutzervorrichtung eines Benutzers über ein Near-Field-Communication-(NFC-)Protokoll bestimmt wird.
  4. System nach Anspruch 1, wobei die Benutzernähe durch Folgendes bestimmt wird: Erhalten eines Bildes von einem Bereich nahe der Station zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung; Verarbeiten des Bildes unter Verwendung eines Objekterfassungsalgorithmus oder mehrerer Objekterfassungsalgorithmen, um einen Menschen zu identifizieren, und bei Erfassen des Menschen, Bestimmen der Benutzerentfernung von der Station zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung.
  5. Computerimplementiertes Verfahren, umfassend: Bestimmen einer Benutzernähe zu einem System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung, wobei das System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung eine Vielzahl von Ressourcen umfasst und die Benutzernähe zumindest eine Entfernung eines Benutzers von dem System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung umfasst; Bestimmen einer Verfügbarkeit für eine Ressource der Vielzahl von Ressourcen, wobei die Verfügbarkeit repräsentativ für eine physische Anwesenheit der Ressource in dem System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung und eine verfügbare Verwendungsbedingung ist; und Bereitstellen einer Angabe der Verfügbarkeit für den Benutzer, wobei die Angabe den Benutzer von einer Benachrichtigungsentfernung über die Verfügbarkeit benachrichtigt, wobei die Benachrichtigungsentfernung größer als eine visuelle Entfernung ist, in welcher der Benutzer die Verfügbarkeit visuell identifizieren könnte.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das Verfahren ferner Folgendes umfasst: Erhalten von Verlaufsdaten, die von dem System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung erhoben wurden, wobei die Verlaufsdaten eine Menge an Ressourcen umfassen, die sich physisch in dem System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung befinden, wobei die Verfügbarkeit zumindest teilweise durch die Verlaufsdaten bestimmt ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das Verfahren ferner Folgendes umfasst: Erhalten von Wartungsdaten, die von dem System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung erhoben wurden, wobei die Wartungsdaten Informationen bezüglich einer zukünftigen Wartungsaktivität, einer vergangenen Wartungsaktivität oder einer gegenwärtigen Wartungsaktivität für die Vielzahl von Ressourcen umfassen, wobei die Verfügbarkeit zumindest teilweise durch die Wartungsdaten bestimmt ist.
  8. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das Bestimmen der Benutzernähe ferner Empfangen eines Signals durch das System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung von einer Benutzervorrichtung des Benutzers umfasst, wobei das Signal über ein Near-Field-Communication-(NFC-)Protokoll übertragen wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Vielzahl von Ressourcen eine Vielzahl von Fahrzeugandockstellen beinhaltet, wobei eine einzelne Fahrzeugandockstelle einer der Ressourcen zugeordnet ist, wobei das Verfahren ferner Folgendes umfasst: Empfehlen einer Ressource der Vielzahl von Ressourcen für den Benutzer auf Grundlage der Verfügbarkeit; und Vornehmen der Empfehlung der Ressource der Vielzahl von Ressourcen zumindest teilweise auf Grundlage einer Nähe der Ressource zu einer weiteren Ressource der Vielzahl von Ressourcen, wobei die Ressourcen derart ausgewählt sind, dass die Ressource die größte Entfernung zwischen der Ressource und der weiteren Ressourcen der Vielzahl von Ressourcen aufweist.
  10. Verfahren nach Anspruch 5, wobei das Bestimmen der Benutzernähe ferner Folgendes umfasst: Erhalten eines Bildes von einem Bereich nahe der Station zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung; Verarbeiten des Bildes unter Verwendung eines Objekterfassungsalgorithmus oder mehrerer Objekterfassungsalgorithmen, um einen Menschen zu identifizieren, und bei Erfassen des Menschen, Bestimmen der Entfernung des Benutzers von der Station zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung.
  11. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Angabe eine akustische Angabe, eine visuelle Angabe, eine haptische Angabe oder eine Kombination davon umfasst.
  12. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Vielzahl von Ressourcen eine Vielzahl von Fahrzeugandockstellen beinhaltet, wobei eine einzelne Fahrzeugandockstelle einer der Ressourcen zugeordnet ist und die Angabe an zumindest einer der Fahrzeugandockstellen oder dem Fahrzeug montiert ist.
  13. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Angabe an eine Benutzervorrichtung übertragen wird, die dem Benutzer zugeordnet ist.
  14. Verfahren nach Anspruch 5, ferner umfassend: Erhalten von Wartungsdaten, die von dem System zur gemeinsamen Fahrzeugnutzung erhoben wurden, wobei die Wartungsdaten Informationen bezüglich einer zukünftigen Wartungsaktivität, einer vergangenen Wartungsaktivität oder einer gegenwärtigen Wartungsaktivität für die Vielzahl von Ressourcen umfassen; Trainieren eines Modells unter Verwendung von zumindest den Wartungsdaten; und Prognostizieren zukünftiger Wartungsaktivitäten unter Verwendung des Modells.
  15. Verfahren nach Anspruch 5, ferner umfassend: Autorisieren einer Ressource zum Auschecken für den Benutzer, und Aktualisieren der Verlaufsdaten zumindest teilweise auf Grundlage der durch den Benutzer ausgecheckten Ressource.
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