DE112011101423T5 - Drosselspule - Google Patents

Drosselspule

Info

Publication number
DE112011101423T5
DE112011101423T5 DE201111101423 DE112011101423T DE112011101423T5 DE 112011101423 T5 DE112011101423 T5 DE 112011101423T5 DE 201111101423 DE201111101423 DE 201111101423 DE 112011101423 T DE112011101423 T DE 112011101423T DE 112011101423 T5 DE112011101423 T5 DE 112011101423T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
portion
winding
formed
heat dissipation
side wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE201111101423
Other languages
English (en)
Inventor
Takahiro Onizuka
Atsushi Ito
Hajime Kawaguchi
Akinori OOISHI
Hiromi Yabutani
Takayuki Sano
Shinichiro Yamamoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Wiring Systems Ltd
Sumitomo Electric Industries Ltd
Original Assignee
Sumitomo Wiring Systems Ltd
Sumitomo Electric Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to JP2010-100183 priority Critical
Priority to JP2010100183 priority
Priority to JP2010243041A priority patent/JP5465151B2/ja
Priority to JP2010-243041 priority
Application filed by Sumitomo Wiring Systems Ltd, Sumitomo Electric Industries Ltd filed Critical Sumitomo Wiring Systems Ltd
Priority to PCT/JP2011/001553 priority patent/WO2011132361A1/ja
Publication of DE112011101423T5 publication Critical patent/DE112011101423T5/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01BASIC ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F37/00Fixed inductances not covered by group H01F17/00
    • HELECTRICITY
    • H01BASIC ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/08Cooling; Ventilating
    • H01F27/22Cooling by heat conduction through solid or powdered fillings

Abstract

Vorgesehen ist eine Drosselspule, welche kompakt ist und ausgezeichnete Wärmeabführeigenschaften hat. Eine Drosselspule (1) enthält eine Anordnung (10), gebildet aus einer Wicklung (2) und einem Magnetkern (3), auf welchem die Wicklung (2) angeordnet ist, sowie ein Gehäuse (4), welches die Anordnung (10) aufnimmt. Das Gehäuse (4) enthält einen Einbauflächenabschnitt (40), der an einem Befestigungsziel befestigbar ist, wenn die Drosselspule (1) an dem Befestigungsziel angebaut wird, einen Seitenwandabschnitt (41), der entfernbar an dem Einbauflächenabschnitt (40) angebracht ist und den Umfang der Anordnung (10) umgibt, und eine Wärmeabführschicht (42), die an der Innenfläche des Einbauflächenabschnitts (40) ausgebildet ist und zwischen dem Einbauflächenabschnitt (40) und der Einbauseitenfläche der Wicklung 2) liegt. Der Einbauflächenabschnitt (40) ist durch Aluminium gebildet und der Seitenwandabschnitt (41) durch ein isolierendes Harz. Die Wärmeabführschicht (42) ist durch einen Kleber mit einer hohen thermischen Leitfähigkeit und ausgezeichneter Isolationseigenschaft gebildet. Der Einbauflächenabschnitt (40) ist bezüglich des Seitenwandabschnitts (41) ein separates Bauteil, was es einfach macht, die Wärmeabführschicht (42) auszubilden und hat sehr gute Wärmeabführeigenschaften. Der Seitenwandabschnitt (41) ist durch ein isolierendes Harz gebildet, was es möglich macht, den Spalt zwischen ihm und der Wicklung (2) zu verringern und eine kompakte Ausgestaltung zu erreichen.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Drosselspule, welche als Bauteil einer Leistungswandelvorrichtung, beispielsweise eines Fahrzeug-DC/DC-Wandlers verwendet wird, die in ein Fahrzeug, beispielsweise ein Hybridfahrzeug eingebaut ist. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Drosselspule, welche kompakt ist und ausgezeichnete Wärmeabstrahlleistung hat.
  • Stand der Technik
  • Eine Drosselspule ist eines der Bauteile einer Schaltung, welche dahingehend arbeitet, eine Spannung anzuheben und abzusenken. Beispielsweise beschreibt Patentdokument 1 eine Drosselspule, die in einem Konverter verwendet wird, der in einem Fahrzeug, beispielsweise einem Hybridfahrzeug angeordnet ist. Diese Drosselspule enthält eine Wicklung, einen ringförmigen Magnetkern, auf dem die Wicklung angeordnet ist und ein Gehäuse zur Aufnahme einer Anordnung, gebildet aus Wicklung und Magnetkern, sowie einem Vergussharz, welches das Gehäuse füllt. Diese Drosselspule wird üblicherweise verwendet, während sie an einer Kühlbasis befestigt ist, um die Wicklung etc. zu kühlen, welche bei der Zufuhr von Energie Wärme erzeugen.
  • Das oben genannte Gehäuse ist typischerweise ein Formgussteil aus Aluminium und ist an der Kühlbasis befestigt und wird als Wärmeabführpfad zum Abgeben von Wärme von der Wicklung und dergleichen verwendet.
  • Druckschriftenliste
  • Patentdokumente
    • Patentdokument 1: JP 2010-050498 A
  • Beschreibung der Erfindung
  • Von der Erfindung zu lösendes Problem
  • Die letzten Jahre haben eine Forderung für eine weitere Größenverringerung und Gewichtsverringerung von in Fahrzeugen, beispielsweise Hybridfahrzeugen anzuordnenden Teilen mit sich gebracht. Jedoch ist es schwierig, die Größe von Drosselspulen weiter zu verringern, welche ein herkömmliches Aluminiumgehäuse enthalten.
  • Aluminium ist ein elektrisch leitfähiges Material und muss daher zumindest gegenüber der Wicklung elektrisch isoliert sein. Folglich ist normalerweise ein relativ großer Spalt zwischen der Wicklung und den Innenflächen des Gehäuses (Bodenfläche und Seitenwandflächen) vorgesehen, um einen elektrisch isolierenden Abstand sicherzustellen. Eine Sicherstellung dieser isolierenden Abstände macht eine Größenverringerung schwierig.
  • Beispielsweise kann die Größe der Drosselspule verringert werden, indem das Gehäuse weggelassen wird. Da jedoch die Wicklung und der Magnetkern freiliegen würden, ist es nicht möglich, einen mechanischen Schutz in Form von Festigkeit, einen Schutz gegenüber der äußeren Umgebung, beispielsweise Staubansammlung und Alterung von Wicklung und Magnetkern etc. zu erreichen. Auch besteht eine Forderung bei dem Vergussharz, welches das Gehäuse füllt, dass es gute Wärmeabführleistung hat. beispielsweise wird die Wärmeabführleistung verbessert, wenn ein Harz mit einem Füllstoff, beispielsweise einer Keramik als Vergussharz verwendet wird. Da jedoch die äußere Form, die durch die Anordnung gebildet wird, welche durch die Wicklung und den Magnetkern gebildet wird, eine komplizierte Form hat, ist es zeitaufwändig, das Gehäuse mit dem füllmittelhaltigen Harz so zu füllen, dass keine Spalte oder Blasen zwischen der Anordnung und den Innenflächen des Gehäuses gebildet werden, sodass die Drosselspulenausbeute schlecht ist. Weiterhin, obgleich die Wärmeabführleistung verbessert werden kann, indem der prozentuale Anteil des Füllstoffs in dem Vergussharz erhöht wird, wird das Gussharz bruchempfindlich und kann somit durch thermische Schocks leicht beschädigt werden. Folglich besteht eine Notwendigkeit nach der Entwicklung einer Drosselspule, welche ausgezeichnete Wärmeabführleistung hat, ohne dass ein Vergussharz verwendet wird, das einen Füllstoff enthält.
  • Angesichts hiervon ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Drosselspule zu schaffen, welche ausgezeichnete Wärmeabführleistung hat, während sie kompakt ist.
  • Mittel zur Lösung des Problems
  • Die vorliegende Erfindung löst die obige Aufgabe durch eine Konfiguration, bei der das Gehäuse eine Segmentstruktur hat und eine Wärmeabführschicht mit ausgezeichneter Wärmeabführleistung an einer Stelle angeordnet ist, welche eine innere Bodenfläche des Gehäuses bildet.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Drosselspule, welche eine Anordnung enthält, die eine Wicklung und einen Magnetkern hat, auf welchem die Wicklung angeordnet ist, sowie ein Gehäuse, welches die Anordnung aufnimmt. Das Gehäuse enthält einen Einbauflächenabschnitt, der an einem Befestigungsziel zu befestigen ist, wenn die Drosselspule an dem Befestigungsziel angeordnet wird; einen Seitenwandabschnitt, der entfernbar an dem Einbauflächenabschnitt angeordnet ist und den Umfang der Anordnung umgibt; und eine Wärmeabführschicht, welche an einer Innenfläche des Einbauflächenabschnitts ausgebildet ist und zwischen dem Einbauflächenabschnitt und der Wicklung liegt. Weiterhin ist die thermische Leitfähigkeit des Einbauflächenabschnitts größer als oder gleich der thermischen Leitfähigkeit des Seitenwandabschnitts und die Wärmeabführschicht wird durch ein isolierendes Material gebildet, dessen thermische Leitfähigkeit 2 W/m × K übersteigt. Der Begriff „isolierend” bei dem obigen isolierenden Material bezieht sich darauf, dass eine Spannungsfestigkeitscharakteristik insoweit vorliegt, dass eine elektrisch Isolation zwischen der Wicklung und dem Einbauflächenabschnitt erreicht werden kann.
  • Bei der obigen Konfiguration sind die Flächen der Wicklung, die auf der Einbauseite liegen, wenn die Drosselspule an dem Befestigungsziel angeordnet ist, in Kontakt mit der Wärmeabführschicht und damit kann Wärme von der Wicklung wirksam auf die Wärmeabführschicht übertragen und an das Befestigungsziel, beispielsweise eine Kühlbasis, über die Wärmeabführschicht abgegeben werden, sodass eine ausgezeichnete Wärmeabführleistung erreicht wird. Insbesondere da die Wärmeabführschicht durch ein isolierendes Material gebildet ist, wird, selbst wenn der Einbauflächenabschnitt aus einem elektrisch leitfähigem Material gebildet ist, die Wicklung in Kontakt mit der Wärmeabführschicht gebracht und somit können die Wicklung und der Einbauflächenabschnitt zuverlässig voneinander isoliert werden. Folglich kann die Dicke der Wärmeabführschicht verringert werden und auch hierdurch wird Wärme von der Wicklung ohne Weiteres an das Befestigungsziel abgeführt und die Drosselspule der vorliegenden Erfindung hat eine ausgezeichnete Wärmeabführleistung. Auch ist der Einbauflächenabschnitt aus wenigstens einem Material gebildet, dessen thermische Leitfähigkeit größer als oder gleich der thermischen Leitfähigkeit des Seitenwandabschnitts ist und daher kann Wärme von den einbauseitigen Flächen der Wicklung wirksam über die Wärmeabführschicht abgeführt werden und die Drosselspule der vorliegenden Erfindung hat eine ausgezeichnete Wärmeabführleistung. Insbesondere da der Einbauflächenabschnitt und der Seitenwandabschnitt separate Bauteile sind, können sie aus unterschiedlichen Materialien gefertigt werden und die Drosselspule kann sogar noch bessere Wärmeabführleistung haben, wenn beispielsweise der Einbauflächenabschnitt aus einem Material gemacht ist, dessen thermische Leitfähigkeit höher als diejenige des Seitenwandabschnitts ist.
  • Auch wenn die Wärmeabführschicht eine verringerte Dicke hat, wie oben beschrieben, kann der Spalt zwischen den einbauseitigen Flächen der Wicklung und der Innenfläche des Einbauflächenabschnitts verkleinert werden und die Drosselspule kann in ihrer Größe verringert werden. Weiterhin können bei der obigen Ausgestaltung die Baumaterialien von Einbauflächenabschnitt und Seitenwandabschnitt problemlos geändert werden, da sie separate Bauteile sind. Wenn beispielsweise der Seitenwandabschnitt aus einem Material ist, das ausgezeichnete elektrische Isolationseigenschaften hat, kann der Spalt zwischen den äußeren Umfangsflächen der Wicklung und den inneren Umfangsflächen des Seitenwandabschnitts verringert werden, was eine weitere Größenverringerung ermöglicht.
  • Weiterhin ist bei der obigen Ausgestaltung die Wärmeabführschicht vorgesehen und somit kann Wärme wirksam zumindest von den einbauseitigen Flächen der Wicklung über die Wärmeabführschicht abgeführt werden, wie oben beschrieben und daher kann im Fall eines Zustands, bei dem das Gehäuse beispielsweise mit einem Vergussharz gefüllt ist, die Wärmeabführleistung, welche von der Wärmeabführschicht erreicht wird, verbessert werden, auch wenn ein Harz verwendet wird, dessen thermische Leitfähigkeit schlecht ist. Daher gibt es bei der obigen Ausgestaltung eine Verbesserung hinsichtlich des Freiheitsgrads bei der Auswahl von Vergussharzen, die verwendet werden können. Beispielsweise kann ein Harz verwendet werden, das keinen Füllstoff enthält. Alternativ kann auch in einem Zustand, in welchem kein Vergussharz vorgesehen ist, ausreichend Wärmeabführleistung durch die Wärmeabführschicht sichergestellt werden.
  • Zusätzlich sind bei der obigen Ausgestaltung der Einbauflächenabschnitt und der Seitenwandabschnitt separate entfernbare Bauteile und somit kann die Wärmeabführschicht ausgebildet werden, während der Seitenwandabschnitt abgenommen ist. Bei herkömmlichen Gehäusen, welche nicht zerlegbar sind, kann, da Bodenfläche und Seitenwände einteilig ausgebildet sind, eine Wärmeabführschicht an der inneren Bodenfläche ausgebildet werden, welche beispielsweise in Kontakt mit der Wicklung kommen kann. Jedoch kann in diesem Fall die Wärmeabführschicht aufgrund einer Behinderung durch die Innenwände nicht ohne Weiteres ausgebildet werden. Im Gegensatz hierzu kann gemäß der obigen Ausgestaltung die Wärmeabführschicht problemlos gebildet werden und die Drosselspule hat ausgezeichnete Herstellungsausbeute. Auch wird bei der obigen Ausgestaltung das Gehäuse vorgesehen, sodass ein mechanischer Schutz und ein Schutz der Wicklung und des Magnetkerns gegenüber der Umgebung erreicht ist.
  • Wenn weiterhin der Einbauflächenabschnitt und der Seitenwandabschnitt separate Bauteile sind, besteht nicht länger die Notwendigkeit, dass die Gesamtheit eines Harzgusskörpers, der das Gehäuse ersetzt, aus einem hoch wärmebeständigem, thermisch härtendem Harz ist, wie bei herkömmlichen Aufbauten, bei denen die Anordnung und der Einbauflächenabschnitt zu einem Harzgusskörper zusammengefasst sind. Folglich kann das Gehäuse mittels eines einfachen Harzgusses unter Verwendung beispielsweise eines thermoplastischen Harzes hergestellt werden und es ist möglich, die Gusszeit zu verkürzen, die Notwendigkeit spezieller Herstellungsausstattungen, beispielsweise einer Transfer-Gießvorrichtung wegzulassen, für die Herstellung notwendigen Platz zu verringern etc. und es ist auch möglich, eine weitere Verringerung der Herstellungskosten zu erreichen.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung hat die Wärmeabführschicht eine Mehrschichtstruktur gebildet aus einem isolierenden Kleber und der Einbauflächenabschnitt wird durch ein elektrisch leitfähiges Material gebildet.
  • Die Wärmeabführschicht wird gebildet aus einem isolierenden Kleber und somit ist die Anhaftung zwischen der Wicklung und der Wärmeabführschicht verbessert. Weiterhin hat die Wärmeabführschicht eine Mehrschichtstruktur und somit wird die elektrische Isolationseigenschaft verbessert, auch wenn die Dicke pro Schicht der Kleberschichten niedrig ist. Wenn hierbei die Dicke der Kleberschichten so gering wie möglich gemacht wird, kann der Abstand zwischen Wicklung und Einbauflächenabschnitt verringert werden, was es möglich macht, die Größe der Drosselspule zu verringern. Wenn jedoch die Dicke der Kleberschichten verringert wird, besteht das Risiko, dass feine Löcher vorhanden sind. Im Gegensatz hierzu können bei einer Mehrschichtstruktur feine Löcher in einer Schicht durch eine weitere benachbarte Schicht verschlossen werden, was es möglich macht, eine Wärmeabführschicht zu erhalten, welche ausgezeichnete Isolationseigenschaften hat. Die Dicke pro Schicht und die Anzahl von Schichten kann geeignet gewählt werden und je höher die Gesamtdicke ist, umso mehr wird die Isolationseigenschaft verbessert und je niedriger die Gesamtdicke ist, umso mehr wird die Wärmeabführeigenschaft verbessert. Wenn ein Material mit ausgezeichneter Isolationseigenschaft verwendet wird, lassen sich ausreichende Wärmeabführeigenschaft und Isolationseigenschaft erreichen, auch wenn die Kleberschichten dünn sind und die Anzahl von gestapelten Schichten niedrig ist. Beispielsweise ist es möglich, eine Wärmeabführschicht zu erhalten, deren Gesamtdicke unter 2 mm liegt, weiterhin kleiner als oder gleich 1 mm ist und insbesondere kleiner als oder gleich 0.5 mm ist. Wenn andererseits der Einbauflächenabschnitt durch ein elektrisch leitfähiges Material gebildet ist, welches typischerweise Metall, wie Aluminium, ist, wird die Wärmeabführleistung der Drosselspule weiter verbessert, da solche Metalle für gewöhnlich ausgezeichnete Wärmeabführleistung haben. Weiterhin, auch wenn der Einbauflächenabschnitt durch ein elektrisch leitfähiges Material gebildet ist, wird die Wärmeabführschicht durch ein isolierendes Material gebildet, wie oben beschrieben und daher ist es möglich, eine elektrische Isolation zwischen der Wicklung und dem Einbauflächenabschnitt sicherzustellen.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird der Seitenwandabschnitt durch ein isolierendes Material gebildet.
  • Ähnlich zu dem oben beschriebenen Einbauflächenabschnitt kann auch der Seitenwandabschnitt durch ein elektrisch leitfähiges Material, beispielsweise Aluminium, gebildet werden. In diesem Fall wird die Wärmeabführeigenschaft verbessert. Wenn andererseits der Seitenwandabschnitt durch ein isolierendes Material gebildet wird, sind Seitenwandabschnitt und Wicklung isoliert, sodass es möglich wird, den Spalt zwischen den Innenflächen des Seitenwandabschnitts und den äußeren Umfangsflächen der Wicklung zu verringern und eine weitere Größenverringerung zu erreichen. Auch ist es, wenn das isolierende Material ein Material ist, das leichter als ein metallisches Material ist, beispielsweise ein Harz, möglich, ein Gehäuse zu erhalten, welches leichter als herkömmliche Aluminiumgehäuse ist.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung hat die Wärmeabführschicht eine Mehrschichtstruktur, gebildet durch einen Kleber auf Epoxy-Basis, der einen Aluminiumoxidfüllstoff enthält, der Einbauflächenabschnitt ist durch Aluminium oder eine Aluminiumlegierung gebildet und der Seitenwandabschnitt ist durch ein isolierendes Harz gebildet.
  • Der Kleber auf Epoxy-Basis mit einem Aluminiumoxid-Füllstoff hat sowohl ausgezeichnete Isolationseigenschaft als auch ausgezeichnete Wärmeabführeigenschaft und hat eine thermische Leitfähigkeit von 3 W/m × K oder mehr. Folglich ermöglicht die obige Ausgestaltung eine ausgezeichnete Wärmeabführleistung. Weiterhin, wenn eine Mehrschichtstruktur verwendet wird, ist es möglich, eine hohe elektrische Isolationseigenschaft sicherzustellen, auch wenn die Dicke der Kleberschichten verringert wird, wie oben beschrieben. Weiterhin, wenn die Dicke der Kleberschichten verringert wird, ist es möglich, die Größe der Drosselspule zu verringern, wie oben beschrieben. Weiterhin haben Aluminium und Aluminiumlegierungen eine hohe thermische Leitfähigkeit (Aluminium: 237 W/m × K). Somit kann bei der obigen Ausgestaltung, bei der der Einbauflächenabschnitt aus Aluminium oder dergleichen gefertigt ist, Wärme von der Wicklung wirksam auf ein Befestigungsziel, beispielsweise eine Kühlbasis abgeführt werden, wobei der Einbauflächenabschnitt als Wärmeabführpfad verwendet wird, sodass eine noch bessere Wärmeabführleistung erreicht wird. Weiterhin kann bei der obigen Ausgestaltung, bei der der Seitenwandabschnitt aus einem isolierenden Harz gefertigt ist, der Spalt zwischen der Wicklung und dem Seitenwandabschnitt verringert werden, wie oben beschrieben, sodass es möglich ist, eine noch kompaktere Drosselspule zu erreichen.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird der Seitenwandabschnitt durch ein isolierendes Material gebildet und der Seitenwandabschnitt ist mit einem Anschlussblock versehen, der eine Anschlussklemme zur Verbindung mit der Wicklung festlegt.
  • Gemäß der obigen Ausgestaltung kann die Anschlussklemme an dem Seitenwandabschnitt befestigt werden, ohne dass ein Kurzschlussrisiko besteht. Weiterhin, wenn die Anschlussklemme mit dem Anschlussblock positioniert und festgelegt wird und der Seitenwandabschnitt an der Anordnung angebracht wird, ist es möglich, die Anschlussklemme und die Wicklung der Anordnung einfach und zuverlässig zu positionieren. Weiterhin, wenn die Anschlussklemme an dem Seitenwandabschnitt befestigt wird und der Seitenwandabschnitt an der Anordnung befestigt wird, können Anschlussklemme und Wicklung in einem Kontaktzustand ohne Verschweißen gehalten werden. Folglich ist es in einem Fall, wo ein Verbindungsfehler zwischen Anschlussklemme und Wicklung der Anordnung aus irgendeinem Grund auftritt, möglich, nur die Anschlussklemme vom Seitenwandabschnitt abzunehmen und zu ersetzen und es ist möglich, Verschwendungsverluste zu verringern.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist ein Kontaktteilabschnitt so ausgebildet, dass er sich von der Anschlussklemme zur Verbindung mit der Wicklung erhebt und der Kontaktteilabschnitt wird in Kontakt mit einem Abschnitt der Wicklung gebracht, der nach außen von dem Seitenwandabschnitt vorsteht.
  • Gemäß der obigen Ausgestaltung überlappt der Kontaktteilabschnitt der Anschlussklemme die Wicklung und daher können die Anschlussklemme und die Wicklung leicht miteinander in Kontakt gebracht werden. Da weiterhin die Anschlussklemme und die Wicklung in Kontakt miteinander in einem Zustand sind, wo sie von dem Seitenwandabschnitt vorstehen, ist es möglich, den Zugang während eines Schweißens oder Lötens zu vereinfachen.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung enthält die Drosselspule ein Verschlussteil, das aus einem Harz gefertigt ist und den Kontaktteilabschnitt der Anschlussklemme und den Abschnitt der Wicklung bedeckt, der von dem Seitenwandabschnitt aus nach außen vorsteht. Dies ermöglicht, dass der Kontaktabschnitt zwischen Wicklung und Anschlussklemme zuverlässiger gegenüber der Außenseite isoliert werden kann.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung wird der Seitenwandabschnitt durch ein isolierendes Material gebildet und der Seitenwandabschnitt ist mit einem Positioniervorsprungsabschnitt versehen, der in Kontakt mit der Anordnung kommt und die Anordnung innerhalb des Seitenwandabschnitts positioniert.
  • Gemäß der obigen Ausgestaltung wird die Anordnung in Kontakt mit dem Positioniervorsprungsabschnitt gebracht, mit welchem der Seitenwandabschnitt ausgestattet ist und somit kann die Anordnung einfach und genau innerhalb des Gehäuses positioniert werden. Im Ergebnis kann in einem Fall, bei dem das Gehäuse mit einem Vergussharz gefüllt ist, es möglich gemacht werden, die Dickenabmessung des Vergussharzes genau festzulegen, um so eine gewünschte Festigkeit und einen Wärmeabführeffekt stabil zu erhalten. Auch kann in einem Fall einer Ausgestaltung, bei der die Anschlussklemme an dem Seitenwandabschnitt befestigt ist, die Positionierung der Anschlussklemme und der Wicklung der Anordnung ebenfalls einfach und genau durchgeführt werden.
  • Gemäß einer anderen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist in einem äußeren Umfangsabschnitt des Seitenwandabschnitts in Überlappung mit dem Einbauflächenabschnitt eine Aufnahmevertiefung ausgebildet und ein Spalt zwischen dem Seitenwandabschnitt und dem Einbauflächenabschnitt wird durch ein Dichtteil verschlossen, das in der Aufnahmevertiefung aufgenommen ist. in einem Fall, wo ein Vergussharz zwischen das Gehäuse und die Anordnung gegossen wird, ist es somit möglich, zuverlässiger einen Austritt des Vergussharzes zwischen dem Seitenwandabschnitt und dem Einbauflächenabschnitt zu verhindern.
  • Effekte der Erfindung
  • Eine Drosselspule der vorliegenden Erfindung ist kompakt und hat eine ausgezeichnete Wärmeabführleistung.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnung
  • 1 ist eine schematische perspektivische Darstellung, welche eine Drosselspule gemäß einer Ausführungsform zeigt.
  • 2 ist eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung, die einen Überblick über die Drosselspule gemäß der Ausführungsform zeigt.
  • 3 ist eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung, die einen Überblick über eine Anordnung zeigt, welche gebildet wird durch eine Wicklung und einen Magnetkern und welche in der Drosselspule gemäß der Ausführungsform enthalten ist.
  • 4 ist eine Draufsicht auf einen Seitenwandabschnitt, welcher in der Drosselspule gemäß der Ausführungsform enthalten ist.
  • 5 ist eine Ansicht von unten auf den Seitenwandabschnitt, der in der Drosselspule gemäß der Ausführungsform enthalten ist.
  • 6 ist eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung, die einen Überblick über eine andere Ausgestaltung der Anordnung zeigt, welche durch Spule und Magnetkern gebildet ist.
  • 7 ist eine Schnittdarstellung einer anderen Ausgestaltung der Drosselspule und zeigt einen Überblick entsprechend einem Querschnitt VII-VII in 4.
  • Art und Weise zur Durchführung der Erfindung
  • Nachfolgend wird eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die 1 bis 5 beschrieben. Bauteile mit gleichem Namen werden in der gesamten Zeichnung mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Es sei festzuhalten, dass in der nachfolgenden Beschreibung angenommen ist, dass die untere Seite die Einbauseite ist, wenn die Drosselspule eingebaut ist und dass die obere Seite die gegenüberliegende Seite ist.
  • <<Gesamtaufbau>>
  • Eine Drosselspule 1 enthält eine Anordnung 10, gebildet aus einer Wicklung 2 und einem Magnetkern 3, auf welchem die Wicklung 2 angeordnet ist, sowie ein Gehäuse 4, welches die Anordnung 10 aufnimmt. Das Gehäuse 4 ist eine Schachtel mit einer offenen Fläche und ist typischerweise mit einem Vergussharz (nicht gezeigt) gefüllt. Die Anordnung 10 ist in das Vergussharz eingebettet, mit der Ausnahme von Endabschnitten eines Wicklungsdrahtes 2w, der die Wicklung 2 bildet. Ein Merkmal der Drosselspule 1 ist, dass das Gehäuse 4 eine aus Einzelteilen aufgebaute Formgebung hat. Die Bauteile werden nachfolgend näher beschrieben.
  • <<Anordnung>>
  • [Wicklung]
  • Die Wicklung 2 wird nun unter Bezugnahme auf die 2 und 3 beschrieben. Die Wicklung 2 enthält ein Paar von Wicklungselementen 2a und 2b, die gebildet werden durch Wickeln eines fortlaufenden Wicklungsdrahtes 2w ohne aneinandergestückelten Abschnitt in Spiralform, sowie durch einen Wicklungsverbindungsabschnitt 2r, der die Wicklungselemente 2a und 2b verbindet. Die Wicklungselemente 2a und 2b haben die gleiche Anzahl von Schlägen und ihre Form in Axialrichtung gesehen (eine Endflächenform) ist im Wesentlichen rechteckförmig. Die Wicklungselemente 2a und 2b sind horizontal so in Fluchtung, dass ihre Axialrichtungen parallel liegen und ein Teil des Wicklungsdrahtes 2w an der anderen Endseite der Wicklung 2 (an der Rückseite bezüglich der Zeichenebene von 2) ist in U-Form gebogen, um den Wicklungsverbindungsabschnitt 2r zu bilden. Bei dieser Ausgestaltung sind die Wicklungsrichtungen der Wicklungselemente 2a und 2b gleich.
  • Bevorzugt ist der Wicklungsdraht 2w ein beschichteter Draht, der eine isolierende Beschichtung aus einem isolierenden Material enthält, der um einen Leiter herum liegt, der aus einem elektrisch leitfähigem Material ist, beispielsweise Kupfer oder Aluminium. Hierbei wird ein beschichteter Rechteckdraht verwendet und dieser beschichtete Rechteckdraht hat einen Leiter aus einem rechteckförmigen Kupferdraht und eine isolierende Beschichtung aus einem Lack (typischerweise Polyamidimid). Bevorzugt liegt die Dicke der isolierenden Beschichtung im Bereich von 20 μm bis 100 μm und je dicker sie ist, umso mehr kann die Anzahl von „Pinholes” verringert werden, sodass die elektrische Isolationseigenschaft verbessert ist. Die Wicklungselemente 2a und 2b werden gebildet durch Wickeln des beschichteten Rechteckdrahts unter Abknickung in eine hohle rechteckförmige Rohrform. Neben der Herstellung aus einem Rechteckdraht kann der Leiter des Wicklungsdrahtes 2w verschiedene Arten von Querschnittsformen haben, beispielsweise Kreisform, Elipsenform und Polygonalform. Eine Wicklung mit einem hohen Füllfaktor ist einfacher zu bilden, wenn ein Rechteckdraht verwendet wird, als wenn ein Runddraht verwendet werden würde, dessen Querschnitt kreisförmig ist. Es sei festzuhalten, dass eine Ausgestaltung möglich ist, bei der die Wicklungselemente als separate Wicklungsdrähte hergestellt werden und die Endabschnitte der Wicklungsdrähte, welche die Wicklungselemente bilden, durch Verschweißen oder dergleichen verbunden werden, um eine einteilige Wicklung zu bilden.
  • Die beiden Endabschnitte des Wicklungsdrahtes 2w, der die Wicklung 2 bildet, werden zur Außenseite des Gehäuses 4 herausgeführt (1), indem sie auf geeignete Weise von den Windungen bildenden Abschnitten an einer Endseite der Wicklung 2 (der Vorderseite in der Zeichenebene von 2) herausgeführt werden. Die herausgeführten Endabschnitte des Wicklungsdrahtes 2w haben Leiterabschnitte, welche freiliegen, da die isolierende Beschichtung abgezogen ist und Anschlussklemmen 8 aus einem elektrisch leitfähigen Material sind mit diesen Leiterabschnitten verbunden. Die Wicklung 2 ist über diese Anschlussklemmen 8 mit einer externen Vorrichtung (nicht gezeigt) verbunden, beispielsweise einer Energieversorgung zur Zufuhr von Energie an die Wicklung 2. Details der Anschlussklemmen 8 werden später beschrieben.
  • [Magnetkern]
  • Der Magnetkern 3 wird nun unter Bezugnahme auf 3 beschrieben. Der Magnetkern 3 hat ein Paar von inneren Kernabschnitten 31, auf denen die Wicklungselemente 2a und 2b entsprechend angeordnet sind und ein Paar von äußeren Kernabschnitten 32, auf welchen die Wicklung 2 nicht angeordnet ist und die außerhalb der Wicklung 2 liegen. Hierbei haben die inneren Kernabschnitte 31 jeweils eine Kubusform und die äußeren Kernabschnitte 32 haben jeweils einen prismatischen Körper mit einem Paar von Trapezflächen. Die äußeren Kernabschnitte 32 sind so angeordnet, dass sie die inneren Kernabschnitte 31 zwischen sich einschließen, welche mit einem Abstand zwischen sich angeordnet sind und Endflächen 31e der inneren Kernabschnitte 31 werden in Kontakt mit inneren Endflächen 32e der äußeren Kernabschnitte 32 gebracht und somit wird ein umlaufender Magnetkern 3 gebildet. Ein geschlossener Magnetkreis wird durch die inneren Kernabschnitte 31 und die äußeren Kernabschnitte 32 gebildet, wenn die Wicklung 2 erregt wird.
  • Die inneren Kernabschnitte 31 sind jeweils laminiert ausgebildet durch abwechselndes Laminieren von Kernteilen 31m aus einem magnetischen Material und Spaltteilen 31g, die typischerweise aus einem nichtmagnetischen Material sind und die äußeren Kernabschnitte 32 sind jeweils ein Kernteil aus einem magnetischen Material. Die Kernteile können jeweils ein Presskörper sein, indem ein magnetisches Pulver verwendet wird oder laminiert ausgebildet sein, indem eine Mehrzahl von dünnen magnetischen Platten (z. B. magnetischen Stahlplatten) laminiert werden, welche einen isolierenden Beschichtungsfilm haben.
  • Beispiele des oben genannten Presskörpers umfassen: einen Pulverpresskörper, gebildet unter Verwendung eines Pulvers aus einem Metall aus der Eisen-Gruppe, beispielsweise Fe, Co oder Ni, einer Legierung auf Fe-Basis wie Fe-Si, Fe-Ni, Fe-Al, Fe-Co, Fe-Cr oder Fe-Si-Al, aus einem seltenen Erdmetall oder einem weichmagnetischen Material, beispielsweise einem amorphen Magnetkörper; einen Sinterkörper, gebildet, indem eines der obigen Pulver einer Pressformung und dann Sinterung unterworfen wird; und einen ausgehärteten Gusskörper, gebildet, indem eine Mischung aus einem der obigen Pulver und einem Harz spritzgegossen, formgegossen oder dergleichen wird. Andere Beispiele des Kernteils umfassen einen Ferritkern, der ein Sinterkörper aus einem Metalloxid ist. Im Fall eines Presskörpers können Magnetkerne mit unterschiedlichen dreidimensionalen Formen problemlos gebildet werden.
  • Im Fall eines Pulverpresskörpers kann vorteilhafterweise ein Presskörper verwendet werden, der einen isolierenden Beschichtungsfilm an einer Oberfläche eines Pulvers aus einem der oben beschriebenen weichmagnetischen Materialien hat und in diesem Fall wird ein Presskörper erhalten, indem das Pulver geformt und dann bei einer Temperatur einer Ausbackung unterworfen wird, welche niedriger oder gleich der Wärmebeständigkeitstemperatur des isolierenden Beschichtungsfilms ist. Typische Beispiele für einen isolierenden Beschichtungsfilm umfassen einen Film aus Silikonharz oder Phosphat.
  • Eine Ausgestaltung ist möglich, bei der die inneren Kernabschnitte und die äußeren Kernabschnitte aus unterschiedlichen Materialien gebildet sind. Wenn beispielsweise die inneren Kernabschnitte Pulverpresskörper oder laminierte Körper sind und die äußeren Kernabschnitte gehärtete Gusskörper sind, ist es einfach, die Sättigung der magnetischen Flussdichte der inneren Kernabschnitte höher als diejenige der äußeren Kernabschnitte festzusetzen. Hierbei sind die Kernteile Pulverpresskörper aus einem weichmagnetischen Material, welches Eisen, Stahl oder dergleichen enthält.
  • Die Spaltteile 31g sind plattenförmige Bauteile, die in den Spalten angeordnet sind, welche zwischen den Kernteilen 31m liegen, um die Induktivität einzustellen und sind aus einem Material gebildet, welches geringere Permeabilität als die Kernteile (typischerweise ein nichtmagnetisches Material) hat, beispielsweise aus Aluminiumoxid oder Glasepoxyharz oder ungesättigtem Polyester (es gibt auch Fälle von Luftspalten).
  • Die Anzahl von Kernteilen und Spaltteilen kann passend so gewählt werden, dass die Drosselspule 1 die gewünschte Induktivität hat. Auch kann die Form der Kernteile und Spaltteile geeignet gewählt werden.
  • Zusätzlich wird die Isolationseigenschaft zwischen der Wicklung 2 und den Innenkernabschnitten 31 verbessert, wenn eine Konfiguration verwendet wird, bei der eine Deckschicht aus einem isolierenden Material am Außenumfang der Innenkernabschnitte 31 angeordnet ist. Die Deckschicht wird geschaffen durch Anordnen eines Wärmeschrumpfschlauchs, eines bei normalen Temperaturen schrumpfbaren Schlauchs, eines isolierenden Schlauchs, von isolierendem Papier oder dergleichen. Der schrumpfbare Schlauch wird auf dem Außenumfang der Innenkernabschnitte 31 angeordnet und mit Isolierband oder dergleichen befestigt, sodass die Kernteile und die Spaltteile zusammengefügt werden und zusätzlich die Isolationsleistung verbessert wird.
  • Bei dem Magnetkern 3 sind die einbauseitigen Flächen der Innenkernabschnitte 31 und die einbauseitigen Flächen der Außenkernabschnitte 32 nicht fluchtend. Insbesondere wenn die Drosselspule 1 an einem Befestigungsziel angebaut wird, stehen die einbauseitigen Flächen der Außenkernabschnitte 32 (nachfolgend als Kerneinbauflächen bezeichnet, welche die unteren Flächen in 3 sind) weiter vor als die einbauseitigen Flächen der Innenkernabschnitte 31. Auch ist die Höhe der Außenkernabschnitte 32 (welche, wenn die Drosselspule 1 an dem Befestigungsziel angebaut ist, die Länge in Richtung senkrecht zur Oberfläche des Befestigungsziels ist (hier die Richtung senkrecht zur Axialrichtung der Wicklung 2, was die Richtung von oben nach unten in 3 ist)) so eingestellt, dass die Kerneinbauflächen der Außenkernabschnitte 32 in Fluchtung mit den einbauseitigen Flächen der Wicklung 2 sind (nachfolgend als Wicklungseinbauflächen bezeichnet, was die unteren Flächen in 3 sind). Folglich hat der Magnetkern 3 in einer Durchlässigkeitsansicht von einer Seitenfläche her eine H-Form, wenn die Drosselspule 1 eingebaut ist. Da weiterhin die Kerneinbauflächen und die Wicklungseinbauflächen fluchten, gelangen nicht nur die Wicklungseinbauflächen der Wicklung 2, sondern auch die Kerneinbauflächen des Magnetkerns 3 in Kontakt mit einer später zu beschreibenden Wärmeabführschicht 42 (2). Weiterhin, wenn der Magnetkern 3 in die Ringform zusammengebaut wird, stehen die Seitenflächen der Außenkernabschnitte 32 (die vorderen und hinteren Flächen bezüglich der Papierebene von 3) weiter nach außen vor als die Seitenflächen der Innenkernabschnitte 31. Folglich ist der Magnetkern 3 auch in einer Transparenzsicht von der Oberfläche oder der unteren Fläche her H-förmig, wenn die Drosselspule 1 eingebaut ist (wenn die Unterseite in 3 die Einbauseite ist). Der Magnetkern 3 mit einer derartigen dreidimensionalen Form kann problemlos unter Verwendung von Pulverpresskörpern gebildet werden und weiterhin können die Abschnitte der Außenkernabschnitte 32, welche weiter nach außen vorstehen als die Innenkernabschnitte 31, auch als ein Magnefflusspfad verwendet werden.
  • [Isolator]
  • Die Anordnung 10 enthält einen Isolator 5 zwischen der Wicklung 2 und dem Magnetkern 3, sodass die Isolationseigenschaft zwischen der Wicklung 2 und dem Magnetkern 3 verbessert ist. Der Isolator 5 ist so konfiguriert, dass er zum Beispiel Spulen enthält, die am Außenumfang der Innenkernabschnitte 31 angeordnet sind, sowie ein Paar von rahmenförmigen Abschnitten 52, die in Kontakt mit den Endflächen der Wicklung 2 sind (den Flächen, wo die Wicklungen der Wicklungselemente ringförmig erscheinen).
  • Hierbei ist jede Spule durch ein Paar von Spulenteilen 51 gebildet, welche „]”-förmige Querschnitte haben und liegt so, dass sie nur an einem Abschnitt der äußeren Umfangsfläche des Innenkernabschnitts 31 liegt, ohne dass die Spulenteile 51 in Kontakt miteinander sind. Obgleich die Spule ein rohrförmiger Körper sein kann, der entlang des gesamten Umfangs der äußeren Umfangsfläche des Innenkernabschnitts 31 liegt (siehe spätere 6), ist eine Ausgestaltung möglich, bei der Abschnitte des Innenkernabschnitts 31 nicht von den Spulenteilen 51 bedeckt sind, wie in 3 gezeigt, wenn ein isolierender Abstand zwischen der Wicklung 2 und dem Innenkernabschnitt 31 sichergestellt werden kann. Weiterhin enthalten die hier verwendeten Spulenteile 51 Fensterabschnitte, welche von der Vorderfläche zur Rückfläche hin durchtreten.
  • Die Menge an Material, welches für die Spule verwendet wird, kann verringert werden, wenn Abschnitte des Innenkernabschnitts 31 von der Spule frei sind. Auch kann in dem Fall einer Ausgestaltung, bei der ein Gussharz vorgesehen ist, wenn eine Ausgestaltung verwendet wird, bei der die Spulenteile 41 die Fensterabschnitte haben und der gesamte Umfang des Innenkernabschnitts 31 nicht von den Spulenteilen 51 bedeckt ist, die Kontaktfläche zwischen den Innenkernabschnitten 31 und dem Vergussharz vergrößert werden und Luftbläschen können leicht austreten, wenn das Vergussharz eingegossen wird, was mit Blick auf die Herstellbarkeit der Drosselspule 1 äußerst gut ist.
  • Jeder rahmenförmige Abschnitt 52 ist von flacher Plattenform, hat ein Paar von Öffnungsabschnitten, durch welche die Innenkernabschnitte 31 eingesetzt sind und enthält einen kurzen rohrförmigen Abschnitt, der in Richtung der Innenkernabschnitte 31 vorsteht, um das Einsetzen der Innenkernabschnitt 31 zu erleichtern. Weiterhin enthält einer der rahmenförmigen Abschnitte 52 einen Flanschabschnitt 52f, an welchem der Wicklungsverbindungsabschnitt 2r angeordnet wird, um den Wicklungsverbindungsabschnitt 2r gegenüber dem Außenkernabschnitt 32 zu isolieren.
  • Das Herstellungsmaterial des Isolators kann ein isolierendes Material wie Polyphenylensulfit(PPS)-Harz, Polytetrafluorethylen(PTFE)-Harz oder ein Flüssigkristallpolymer (LCP) sein.
  • <<Gehäuse>>
  • Das Gehäuse 4 wird nun unter Bezugnahme auf die 2, 4 und 5 beschrieben. Das Gehäuse 4, welches die Anordnung 10 aufnimmt, die durch die Wicklung 2 und den Magnetkern 3 gebildet ist, enthält einen flachen plattenförmigen Einbauflächenabschnitt 40 und einen rahmenförmigen Seitenwandabschnitt 41, der aufrecht zu dem Einbauflächenabschnitt 40 angeordnet ist. Die wesentlichsten Merkmale der Drosselspule 1 sind, dass der Einbauflächenabschnitt 40 und der Seitenwandabschnitt 41 abnehmbar sind und dass der Einbauflächenabschnitt 40 mit der Wärmeabführschicht 42 versehen ist.
  • [Einbauflächenabschnitt und Seitenwandabschnitt]
  • (Einbauflächenabschnitt)
  • Der Einbauflächenabschnitt 40 ist eine rechteckförmige Platte, welche an einem Befestigungsziel befestigt wird, wenn die Drosselspule 1 an dem Befestigungsziel anzubauen ist. Die Wärmeabführschicht 42 ist an der Fläche des Einbauflächenabschnitts 40 ausgebildet, welche an der Innenseite liegt, wenn das Gehäuse 4 zusammengebaut ist. Weiterhin hat der Einbauflächenabschnitt 40 Flanschsabschnitte 400, welche von den vier Ecken vorstehen und die Flanschabschnitte 400 sind jeweils mit einer Bolzenöffnung 400h für das Einführen eines Bolzens (nicht gezeigt) versehen, um das Gehäuse 4 am Befestigungsziel zu befestigen. Die Bolzenöffnungen 400h sind so angeordnet, dass sie fluchtend mit Bolzenöffnungen 411h in dem Seitenwandabschnitt 41 sind, wie nachfolgend beschrieben. Die Bolzenöffnungen 40h und 411h sind Durchgangsöffnungen, welche ohne Gewinde sind oder sind Gewindebohrungen, welche mit einem Gewinde versehen sind und die Anzahl hiervon etc. kann nach Bedarf gewählt werden.
  • (Seitenwandabschnitt)
  • Der Seitenwandabschnitt 41 ist ein rechteckiger rahmenförmiger Körper mit einem Öffnungsabschnitt, der von dem Einbauflächenabschnitt 40 verschlossen wird und in einem anderen Öffnungsabschnitt, der offen liegt, wenn das Gehäuse 4 zusammengebaut ist, und der Seitenwandabschnitt 41 ist so angeordnet, dass er den Umfang der Anordnung 10 umgibt. Hierbei ist der Bereich des Seitenwandabschnitts 41, der an der Einbauseite liegt, wenn die Drosselspule 1 an dem Befestigungsziel angebaut ist, in Form eines Rechtecks ausgebildet, das an die Außenform des Einbauflächenabschnitts 40 angepasst ist und der Bereich der freien Öffnungsseite hat die Form einer gekrümmten Fläche, welche an die äußeren Umfangsflächen der Anordnung 10 angepasst ist, welche durch die Wicklung 2 und den Magnetkern 3 gebildet ist. Wenn das Gehäuse 4 zusammengebaut ist, liegen die äußeren Umfangsflächen der Wicklung 2 und die inneren Umfangsflächen des Seitenwandabschnitts 41 benachbart aneinander und der Spalt zwischen den äußeren Umfangsflächen der Wicklung 2 und den inneren Umfangsflächen des Seitenwandabschnitts 41 ist sehr eng und liegt annähernd zwischen 0 mm und 1.0 mm. Auch hier sind traufenförmige Abschnitte angeordnet, um die Trapezflächen der Außenkernabschnitte 32 der Anordnung 10 zu bedecken und sind an dem Bereich der offenen Seite des Seitenwandabschnitts 41 vorgesehen, wenn die Anordnung 10 im Gehäuse 4 aufgenommen ist, liegt die Wicklung 2 gemäß 1 frei und der Magnetkern 3 wird im Wesentlichen von dem Material des Gehäuses 4 bedeckt. Die Bereitstellung der traufenförmigen Abschnitte macht es möglich, die Vibrationsbeständigkeit zu verbessern, die Steifigkeit des Gehäuses 4 (des Seitenwandabschnitts 41) zu verbessern und auch einen mechanischen Schutz und einen Schutz der Anordnung 10 vor äußeren Einflüssen zu erreichen. Die traufenförmigen Abschnitte können weggelassen werden.
  • Weiterhin ist gemäß 5 eine Aufnahmevertiefung 412, welche in Richtung des Einbauflächenabschnitts 40 offen ist und über den gesamten Umfang durchgängig ist, im Seitenwandabschnitt 41 am Umfang des Öffnungsabschnitts aufseiten des Einbauflächenabschnitts 40 ausgebildet. Weiterhin ist eine Mehrzahl von Positioniervorsprungsabschnitten 413 einteilig an geeigneten Stellen an den inneren Umfangsflächen des Seitenwandabschnitts 41 ausgebildet. Die Positioniervorsprungsabschnitte 413 sind Rippen, die von den inneren Umfangsflächen des Seitenwandabschnitts 41 in Richtung des Inneren des Seitenwandabschnitts 41 vorstehen und sich in einer Richtung von oben nach unten des Seitenwandabschnitts 41 erstrecken. In der vorliegenden Ausführungsform sind die Positioniervorsprungsabschnitte 413 an den inneren Umfangsflächen der Anordnung 10 ausgebildet, welche die zwei Außenkernabschnitte 32 bedecken, sodass die Anordnung 10 von zwei Seiten in Draufsicht in zwei senkrechten Richtungen eingeschlossen wird.
  • [Anschlussblock]
  • Im Bereich der offenen Seite des Seitenwandabschnitts 41 wirkt ein Abschnitt, der die Oberseite eines der Außenkernabschnitte 32 bedeckt, als ein Anschlussblock 410, an welchem die Anschlussklemmen 8 festgelegt sind.
  • Wie in 2 gezeigt, ist jede Anschlussklemme 8 ein rechteckförmiges Plattenteil, welches eine Schweißfläche 81 enthält, die als Kontaktteilabschnitt dient, der mit einem Endabschnitt des Wicklungsdrahtes 2w verbunden wird, der die Wicklung 2 bildet, sowie eine Verbindungsfläche 82 zur Verbindung mit einer externen Vorrichtung, beispielsweise einer Energieversorgung und einen Verbindungsabschnitt, der die Schweißfläche 81 und die Verbindungsfläche 82 verbindet und wie in 2 gezeigt, wird die Anschlussklemme 8 in eine geeignete Form gebogen. Die Schweißfläche 81 wird gebildet durch Biegen eines Endabschnitts der Anschlussklemme 8, um einen Vorsprung zu bilden, der im Wesentlichen senkrecht zu der Anschlussfläche 82 hochsteht. Neben Schweißen, beispielsweise TIG-Schweißen, ist es möglich, Crimpen oder dergleichen zu verwenden, um den Leiterabschnitt des Wicklungsdrahtes 2w und die Anschlussklemme 8 zu verbinden. Die Form der Anschlussklemme 8 ist ein Beispiel hiervon und eine Anschlussklemme 8 mit geeigneter Form kann verwendet werden.
  • Vertiefte Ausnehmungen 410c, in welche die Verbindungsabschnitte der Anschlussklemmen 8 eingesetzt werden, sind im Anschlussblock 410 ausgebildet. Wenn sie in die vertieften Ausnehmungen 410c eingesetzt sind, werden die Oberseiten der Anschlussklemmen 8 von einem Anschlussbefestigungsteil 9 bedeckt und die Anschlussklemmen 8 werden am Anschlussblock 410 befestigt, indem das Anschlussbefestigungsteil 9 mit Bolzen 91 niedergehalten wird. Das Material des Anschlussbefestigungsteils 9 ist vorteilhafterweise ein isolierendes Material, beispielsweise das isolierende Harz, welches als das später zu beschreibende Material des Gehäuses verwendet wird. Es sei festzuhalten, dass die Anschlussklemmen 8 in Eingriff mit dem Anschlussblock 410 gebracht und hieran positioniert werden können, indem ein Ausschnitt an den Kantenabschnitten der Anschlussklemmen 8 gemacht wird und der Anschlussblock 410 mit Vorsprungsabschnitten versehen wird, welche in Eingriff mit den Ausschnitten gelangen. Auch ist eine Ausführung möglich, bei der der Anschlussblock ein separates Bauteil ist und der separate Anschlussblock wird beispielsweise am Seitenwandabschnitt befestigt. Weiterhin ist im Fall der Ausbildung des Seitenwandabschnitts aus einem isolierenden Material, beispielsweise demjenigen gemäß späterer Beschreibung, eine Ausgestaltung möglich, bei der der Seitenwandabschnitt, die Anschlussklemmen und der Anschlussblockabschnitt einteilig ausgebildet werden, indem die Anschlussklemmen mittels Einsatzgießen gebildet werden.
  • [Befestigungsstellen]
  • Ähnlich zu dem Einbauflächenabschnitt 40 enthält der einbauseitige Bereich des Seitenwandabschnitts 41 Flanschabschnitte 411, welche von den vier Ecken nach außen stehen und die Bolzenöffnung 411h ist in jedem Flanschabschnitt 411 vorgesehen. Die Bolzenöffnungen 411h können alleine durch das Baumaterial des Seitenwandabschnitts 41 gebildet werden oder sie können durch Anordnen einer Röhre aus einem anderen Material gebildet werden. Wenn beispielsweise der Seitenwandabschnitt 41 aus Harz gebildet ist, wird, wenn die Röhren Metallröhren aus einem Metall wie Messing, Stahl oder rostfreiem Stahl sind, sehr gute Festigkeit erreicht, sodass ermöglicht wird, dass eine Kriechverformung des Harzes unterdrückt ist. Die Bolzenöffnungen 411h werden hierbei durch Anordnen der Metallröhren gebildet.
  • (Materialien)
  • Wenn das Baumaterial des Gehäuses 4 beispielsweise ein metallisches Material ist, kann das Gehäuse eine ausgezeichnete Wärmeabführfähigkeit haben, da metallische Materialien für gewöhnlich eine hohe thermische Leitfähigkeit haben. Spezielle Beispiele dieses Metalls umfassen Aluminium und Legierungen hiervon, Magnesium (thermische Leitfähigkeit: 156 W/m × K) und Legierungen hiervon, Kupfer (390 W/m × K) und eine Legierung hiervon, Silber (427 W/m × K) und Legierungen hiervon und Eisen oder rostfreie Stähle auf Austenit-Basis (z. B. SUS304: 16.7 W/m × K). Wenn Aluminium, Magnesium oder eine Legierung hieraus verwendet wird, kann das Gehäuse von geringem Gewicht sein und es ist möglich, zu einer Gewichtsverringerung der Drosselspule beizutragen. Insbesondere können Aluminium oder eine Legierung hiervon bevorzugt für in Fahrzeuge einzubauende Teile verwendet werden, da sie auch ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit haben. Im Fall der Ausbildung des Gehäuses 4 aus einem metallischen Material kann das Gehäuse 4 durch einen Formvorgang, beispielsweise Pressformen oder durch eine Kunststoffbearbeitung, beispielsweise Pressen gebildet werden.
  • Wenn alternativ das Baumaterial des Gehäuses 4 ein nichtmetallisches Material ist, beispielsweise ein Harz wie Polybutylenterephthalat (PBT), Harz, Urethanharz, Polyphenylensulfid(PPS)-Harz oder Acrylnitrilbutadienstyren(ABS)-Harz, wird die Isolationsleistung zwischen der Wicklung 2 und dem Gehäuse 4 verbessert, da diese nichtmetallischen Materialien für gewöhnlich auch ausgezeichnete elektrische Isolationseigenschaften haben. Weiterhin sind diese nichtmetallischen Materialien leichter als die oben beschriebenen metallischen Materialien, sodass es möglich ist, das Gewicht der Drosselspule 1 zu verringern. Im Fall einer Ausgestaltung, bei der ein später zu beschreibender Füllstoff aus einer Keramik mit dem Harz vermischt wird, lässt sich die Wärmeabstrahlleistung verbessern. In einem Fall, wo das Gehäuse 4 aus einem Harz gebildet ist, kann bevorzugt Einspritzgießen verwendet werden.
  • Die Baumaterialien für den Einbauflächenabschnitt 40 und den Seitenwandabschnitt 41 können vom gleichen Materialtyp sein. In diesem Fall sind ihre thermischen Leitfähigkeiten gleich. Alternativ können, da der Einbauflächenabschnitt 40 und der Seitenwandabschnitt 41 separate Bauteile sind, sie aus unterschiedlichen Baumaterialien gebildet werden. In diesem Fall kann, wenn die Baumaterialien hiervon so sind, dass insbesondere die thermische Leitfähigkeit des Einbauflächenabschnitts 40 höher als die thermische Leitfähigkeit des Seitenwandabschnitts 41 ist, Wärme von der Wicklung 2 und vom Magnetkern 3, die sich auf dem Einbauflächenabschnitt 40 befinden, wirksam zu einem Befestigungsziel, beispielsweise einer Kühlbasis abgeführt werden. Hierbei wird der Einbauflächenabschnitt 40 durch Aluminium gebildet und der Seitenwandabschnitt 41 durch ein PBT-Harz.
  • (Verbindungsverfahren)
  • Verschiedene Arten von Vorgängen können verwendet werden, um den Einbauflächenabschnitt 40 und den Seitenwandabschnitt 41 zu einer Einheit zu verbinden. Beispielsweise ist es möglich, einen geeigneten Kleber zu verwenden oder Befestigungsbauteile wie Bolzen zu verwenden. Hierbei werden der Einbauflächenabschnitt 40 und der Seitenwandabschnitt 41 zusammengefügt, indem sie entsprechend mit den Bolzenöffnungen 400h und 411h versehen werden, sowie durch Einschrauben von Bolzen (nicht gezeigt).
  • [Wärmeabführschicht]
  • Der Einbauflächenabschnitt 40 enthält die Wärmeabführschicht 42 an der Stelle, wo der Einbauflächenabschnitt 40 in Kontakt mit den Wicklungseinbauflächen der Wicklung 2 und den Kerneinbauflächen der Außenkernabschnitte 32 gelangt. Die Wärmeabführschicht 42 ist aus einem isolierenden Material mit einer thermischen Leitfähigkeit über 2 W/m × K. Je höher die thermische Leitfähigkeit der Wärmeabführschicht 42 ist, umso bevorzugter ist dies und es ist bevorzugt, dass die Wärmeabführschicht 42 durch ein Material gebildet wird, das eine thermische Leitfähigkeit von 3 W/m × K oder höher, insbesondere 10 W/m × K oder höher, noch besser 20 W/m × K oder höher und ganz besonders 30 W/m × K oder höher hat. Im Fall des Ausfüllens des Gehäuses 4 mit einem Vergussharz ist es bevorzugt, dass die thermische Leitfähigkeit der Wärmeabführschicht 42 höher als die thermische Leitfähigkeit des Vergussharzes ist.
  • Spezielle Beispiele des Baumaterials für die Wärmeabführschicht 42 enthalten ein nichtmetallisches anorganisches Material wie Keramik, beispielsweise ein Material ausgewählt aus einem metallischen Element oder Si-Oxid, Karbid und Nitrid. Genauere Beispiele einer Keramik enthalten Siliziumnitrid (Si3N4): annähernd 20 W/m × K bis 150 W/m × K; Aluminiumoxid (Al2O3): annähernd 20 W/m × K bis 30 W/m × K; Aluminiumnitrid (AlN): annähernd 200 W/m × K bis 250 W/m × K; Bornitrid (BN): annähernd 50 W/m × K bis 65 W/m × K; und Siliziumkarbid (SiC): annähernd 50 W/m × K bis 130 W/m × K. Diese Keramiken haben ausgezeichnete elektrische Isolationsleistungen zusätzlich dazu, dass sie ausgezeichnete Wärmeabführleistung haben. Im Fall der Ausbildung der Wärmeabführschicht 42 aus einer der oben beschriebenen Keramiken kann beispielsweise ein Dampfabscheidungsverfahren, beispielsweise ein PVD-Verfahren oder CVD-Verfahren verwendet werden. Alternativ kann die Wärmeabführschicht 42 durch Bereitstellen einer gesinterten Platte aus einer der oben beschriebenen Keramiken und durch Anheften hiervon an den Einbauflächenabschnitt 40 unter Verwendung eines geeigneten Klebers gebildet werden.
  • Ein anderes Beispiel für das Baumaterial der Wärmeabführschicht 42 ist ein isolierendes Harz, welches einen Füllstoff aus einem der oben beschriebenen Keramiken enthält. Beispiele des isolierenden Harzes beinhalten Epoxyharz und Acrylharz- Wenn das isolierende Harz einen Füllstoff enthält, der ausgezeichnete Wärmeabführleistung und elektrische Isolationsleistung hat, ist es möglich, eine Wärmeabführschicht 42 zu bilden, welche ausgezeichnete Wärmeabführleistung und elektrische Isolationsleistung hat. Auch in einem Fall der Verwendung eines Harzes, das einen Füllstoff enthält, kann die Wärmeabführschicht 42 problemlos durch Aufbringen des Harzes auf den Einbauflächenabschnitt 40 gebildet werden, um ein Beispiel zu nennen. In dem Fall, wo die Wärmeabführschicht 42 aus einem isolierenden Harz gebildet ist, ist es bevorzugt, wenn die Anhaftung zwischen der Wicklung 2 und der Wärmeabführschicht 42 insbesondere durch Verwendung eines Klebers verbessert wird. Im Fall der Ausbildung der Wärmeabführschicht 42 aus dem isolierenden Harz kann die Wärmeabführschicht 42 problemlos unter Verwendung beispielsweise eines Siebdrucks gebildet werden.
  • Hierbei wird die Wärmeabführschicht 42 aus einem Kleber auf Epoxy-Basis gebildet, der ein Füllstoff aus Aluminiumoxid (thermische Leitfähigkeit: 3 W/m × K) enthält. Auch hier hat die Wärmeabführschicht 42 eine Zweischichtstruktur mit den Kleberschichten, wobei jede Schicht eine Dicke von 0.2 mm hat, was eine Gesamtdicke von 0.4 mm ergibt. Es sei festzuhalten, dass in einem Fall, wo die Wärmeabführschicht 42 eine Mehrschichtstruktur hat, die Schichten aus dem gleichen Material oder zueinander unterschiedlichen Materialien gebildet werden können. Die Wärmeabführschicht 42 kann jede Form haben, solange sie einen Oberflächenbereich hat, der erlaubt, dass die Wicklungseinbauflächen und die Kerneinbauflächen in ausreichendem Kontakt mit der Wärmeabführschicht 42 sind. Hierbei hat die Wärmeabführschicht 42 eine Form, welche an die Form angepasst ist, welche von den Wicklungseinbauflächen der Wicklung 2 und den Kerneinbauflächen der Außenkernabschnitte 32 gebildet ist.
  • [Vergussharz]
  • Eine Ausgestaltung ist möglich, bei der das Gehäuse 4 mit einem Vergussharz (nicht gezeigt) gefüllt ist, welches aus einem isolierenden Harz ist. In diesem Fall werden die Endabschnitte des Wicklungsdrahtes 2w zur Außenseite des Gehäuses geführt, um frei von dem Vergussharz zu sein. Beispiele des Vergussharzes beinhalten Epoxyharz, Urethanharz und Silikonharz. Auch kann die Wärmeabführleistung weiter verbessert werden, wenn das Vergussharz einen Füllstoff enthält, der ausgezeichnete Isolationseigenschaften und thermische Leitfähigkeit hat, beispielsweise einen Füllstoff aus wenigstens einem Typ von Keramik, ausgewählt aus Siliziumnitrid, Aluminiumoxid, Aluminiumnitrid, Bornitrid, Mullit und Siliziumkarbid.
  • In dem Fall, wo das Gehäuse 4 mit einem Vergussharz gefüllt ist, ist es bevorzugt, dass eine Dichtung 6 angeordnet wird, um den Austritt des nichtausgehärteten Harzes aus Spalten zwischen dem Einbauflächenabschnitt 40 und dem Seitenwandabschnitt 41 zu verhindern. Hierbei ist die Dichtung 6 ein ringförmiger Körper, der ausreichend groß ist, um auf den Außenumfang der Anordnung 10 gesetzt zu werden, die durch die Wicklung 2 und den Magnetkern 3 gebildet wird, und obgleich die Dichtung 6 aus synthetischem Gummi gebildet ist, ist es möglich, irgendein geeignetes Material zu verwenden.
  • <<Drosselspulenherstellung>>
  • Die Drosselspule 1 mit dem oben beschriebenen Aufbau kann wie nachfolgend beschrieben hergestellt werden.
  • Zunächst wird die Anordnung 10, gebildet durch die Wicklung 2 und den Magnetkern 3, gebildet. Genauer gesagt und wie in 3 gezeigt, werden die Innenkernabschnitte 31 gebildet durch Laminieren der Kernteile 31m und der Spaltteile 31g, die Spulenteile 51 des Isolators 5 werden am Außenumfang der Innenkernabschnitte 31 angeordnet und dann werden die Innenkernabschnitte 31 in die Spulenelemente 2a und 2b eingesetzt. Die rahmenförmigen Abschnitte 52 und die Außenkernabschnitte 32 werden an der Wicklung 2 so angeordnet, dass die Endflächen der Wicklungselemente 2a und 2b und die Endflächen 31e der Innenkernabschnitte 31 von den rahmenförmigen Abschnitten 52 des Isolators 5 und der Außenkernabschnitte 32 eingeschlossen werden, sodass die Anordnung 10 gebildet wird. Die Endflächen 31e der Innenkernabschnitte 31 stehen über die Öffnungsabschnitte der rahmenförmigen Abschnitte 52 frei und sind in Kontakt mit den Innenendflächen 32e der Außenkernabschnitte 32.
  • Obgleich die Kernteile 31m und die Spaltteile 31g unter Verwendung eines Klebers, eines Klebebands oder dergleichen zusammengefasst werden können, wird hier kein Kleber verwendet. Weiterhin, obgleich das Paar von Spulenteilen 51 nicht so ausgebildet ist, dass diese in Eingriff miteinander sind, werden sie in die Wicklungselemente 2a und 2b zusammen mit den Innenkernabschnitten 31 eingesetzt und dann werden die Außenkernabschnitte 32 angeordnet, und somit verbleiben die Spulenteile 51 in einem Zustand, in welchem sie zwischen den inneren Umfangsflächen der Wicklungselemente 2a und 2b und den Innenkernabschnitten 31 angeordnet sind und nicht herausfallen.
  • Der Einbauflächenabschnitt 40 wird gebildet durch Ausstanzen in einer bestimmten Form aus einer Aluminiumplatte gemäß 2 und die Wärmeabführschicht 42 mit einer bestimmten Form wird durch Siebdruck auf einer Fläche hiervon ausgebildet. Die wie oben beschrieben zusammengebaute Anordnung 10 wird dann an der Wärmeabführschicht 42 angeheftet, um hieran befestigt zu sein. Die Ausbildung der Wärmeabführschicht 42 aus einem Kleber ermöglicht eine feste Befestigung der Anordnung 10 an dem Einbauflächenabschnitt 40. Da weiterhin die Kerneinbauflächen und die Spuleneinbauflächen der Anordnung 10 gemäß obiger Beschreibung in Fluchtung sind, kann im Wesentlichen die gesamte unter Fläche der Anordnung 10 alleine über die Wärmeabführschicht 42 an dem Einbauflächenabschnitt 40 angeheftet werden. Die Dichtung 6 wird am Außenumfang der Anordnung 10 angeordnet.
  • Dann wird der Seitenwandabschnitt 41, der durch Einspritzgießen oder dergleichen in eine bestimmte Form gebracht worden ist, über der Anordnung 10 angeordnet, um die äußeren Umfangsflächen der Anordnung 10 abzudecken und der Einbauflächenabschnitt 40 und der Seitenwandabschnitt 41 werden durch (nicht gezeigte) Bolzen, welche separat vorhanden sind, zusammengefügt. Hierbei werden die Außenkernabschnitte 32 der Anordnung 10 von dem Anschluss und den oben beschriebenen traufenförmigen Abschnitten abgedeckt und zurückgehalten und daher kann die Anordnung 10 daran gehindert werden, aus dem Seitenwandabschnitt 41 herauszufallen. Weiterhin werden die Positioniervorsprungsabschnitte 413 des Seitenwandabschnitts 41 in Kontakt mit der Anordnung 10 gebracht und damit ist es möglich, zu verhindern, dass der äußere Kernabschnitt 32 herausfällt und die Anordnung 10 innerhalb des Seitenwandabschnitts 41 positioniert ist. Durch diesen Vorgang wird das schachtelförmige Gehäuse 4 zusammengebaut, wie in 1 gezeigt und die Anordnung 10 kann in dem Gehäuse 4 aufgenommen werden. Es sei festzuhalten, dass die Dichtung 6 in der Aufnahmevertiefung 412 des Seitenwandabschnitts 41 aufgenommen wird und zwischen der Innenfläche der Aufnahmevertiefung 412 und dem Einbauflächenabschnitt 40 zusammengedrückt wird. Somit wird ein Spalt zwischen dem Seitenwandabschnitt 41 und dem Einbauflächenabschnitt 40 durch die Dichtung 6 verschlossen, sodass der Austritt von Vergussharz verhindert wird, wenn das Gehäuse 4 mit dem Vergussharz gefüllt wird.
  • Nachfolgend werden die Anschlussklemmen 8 in die vertieften Ausnehmungen 410c (2) des Anschlussblocks 410 (2) des Seitenwandabschnitts 41 eingesetzt und die Schweißflächen 81 der Anschlussklemmen 8 werden mit den Endabschnitten des Wicklungsdrahtes 2w, welche von dem Öffnungsabschnitt des Gehäuses 4 herausstehen, überlappt. Die Schweißflächen 81 der Anschlussklemmen 8 werden dann mit den Endabschnitten des Wicklungsdrahts 2w, die aus dem Gehäuse 4 hervorragen, verschweißt. Der Zugang während des Schweißens kann erleichtert werden, da die Endabschnitte des Wicklungsdrahtes 2w und die Schweißflächen 81 der Anschlussklemmen 8 von dem Gehäuse 4 nach außen vorstehen. Weiterhin werden die Verbindungsabschnitte der Anschlussklemmen 8 mit dem Anschlussbefestigungsteil 9 bedeckt und das Anschlussbefestigungsteil 9 wird am Seitenwandabschnitt 41 unter Verwendung der Bolzen 91 befestigt, sodass die Anschlussklemmen 8 am Anschlussblock 410 festgelegt sind. Durch diesen Vorgang ist die Drosselspule 1 ohne ein Vergussharz ausgebildet.
  • Dann wird eine Drosselspule 1 mit Vergussharz dadurch gebildet, dass das Gehäuse 4 mit Vergussharz (nicht gezeigt) ausgefüllt wird, wonach das Vergussharz aushärten kann. Es sei festzuhalten, dass eine Ausgestaltung möglich ist, bei der die Anschlussklemmen 8 am Anschlussblock 410 unter Verwendung der Bolzen 91 befestigt werden, das Gehäuse 4 mit dem Vergussharz ausgefüllt wird und dann die Endabschnitte des Wicklungsdrahtes 2w und die Schweißflächen 81 der Anschlussklemmen 8 verschweißt werden. Es sei weiterhin festzuhalten, dass ungeachtet davon, ob das Vergussharz vorhanden ist, eine Ausgestaltung möglich ist, bei der beispielsweise die Endabschnitte des Wicklungsdrahtes 2w und die Schweißflächen 81 in einem Kontaktzustand gehalten werden, ohne verschweißt zu werden, was durch den Seitenwandabschnitt 41, an welchem die Anschlussklemmen 8 festgelegt sind und die Anordnung 10 erfolgt, die zusammengefügt sind. Bei dieser Ausgestaltung ist es, wenn ein Kontaktfehler zwischen den Schweißflächen 81 und dem Wicklungsdraht 2w beispielsweise aufgrund eines Fehlers bei der Ausbildung der Anschlussklemmen 8 auftritt, möglich, die Anschlussklemmen 8 einfach auszutauschen, sodass Verluste durch Abfall verringert werden.
  • <<Auswirkungen>>
  • Bei der Drosselspule 1 mit dem obigen Aufbau ist die Wärmeabführschicht 42 mit ausgezeichneter thermischer Leitfähigkeit (einer thermischen Leitfähigkeit über 2 W/m × K) zwischen den Einbauflächenabschnitt 40 und die Wicklung 2 gesetzt und daher kann durch die Wicklung 2 erzeugte Wärme und durch den Magnetkern 3 im Betrieb erzeugte Wärme wirksam an das Befestigungsziel, beispielsweise eine Kühlbasis über den Einbauflächenabschnitt 40 abgeführt werden. Folglich hat die Drosselspule 1 ausgezeichnete Wärmeabführleistung.
  • Insbesondere ist bei der Drosselspule 1 der Einbauflächenabschnitt 40 durch ein Material mit ausgezeichneter thermischer Leitfähigkeit gebildet, beispielsweise Aluminium und auch mit Blick hierauf kann Wärme wirksam von der Wärmeabführschicht 42 an das Befestigungsziel abgegeben werden, sodass ausgezeichnete Wärmeabführleistung erreicht wird. Weiterhin ist bei der Drosselspule 1, obgleich der Einbauflächenabschnitt 40 aus einem metallischen Material (elektrisch leitfähigem Material) gebildet ist, die Wärmeabführschicht 42 durch einen isolierenden Kleber gebildet, sodass eine Isolationseigenschaft zwischen der Wicklung 2 und dem Einbauflächenabschnitt 40 sichergestellt ist, auch wenn die Wärmeabführschicht 42 mit 0.4 mm sehr dünn ist. Insbesondere kann eine noch zuverlässigere Isolation erreicht werden, indem die Wärmeabführschicht 42 eine Mehrschichtstruktur erhält. Mit Blick auf die Tatsache, dass die Wärmeabführschicht 42 auch auf diese Art sehr dünn ist, wird Wärme von der Wicklung 2 etc. leicht über den Einbauflächenabschnitt 40 an das Befestigungsziel übertragen und die Drosselspule 1 hat ausgezeichnete Wärmeabführleistung. Da weiterhin die Wärmeabführschicht 42 durch einen isolierenden Kleber gebildet ist, sind die Wicklung 2 und der Magnetkern 3 in ausgezeichneter Haftverbindung mit der Wärmeabführschicht 42 und auch mit Blick hierauf wird Wärme von der Wicklung 2 etc. leicht auf die Wärmeabführschicht 42 übertragen und die Drosselspule 1 hat ausgezeichnete Wärmeabführleistung. Weiterhin ist es in einem Fall, bei dem ein Vergussharz vorgesehen ist, bevorzugt, dass die thermische Leitfähigkeit der Wärmeabführschicht 42 höher ist als die thermische Leitfähigkeit des Vergussharzes, welches die Anordnung 10 umgibt und hierdurch wird es möglich, dass Wärme von der Wicklung 2 etc. aktiver auf die Wärmeabführschicht 42 übertragen wird und die Wärme kann noch wirksamer von dem Einbauflächenabschnitt 40 abgegeben werden. Insbesondere ist im Wesentlichen die gesamte untere Fläche der Anordnung 10 in Haftverbindung mit dem Einbauflächenabschnitt 40 nur über die Wärmeabführschicht 42 und nicht über das Vergussharz und auch mit Blick hierauf wird Wärme von der Wicklung 2 etc. aktiver auf den Einbauflächenabschnitt 40 und nicht auf das umgebende Vergussharz übertragen.
  • Da weiterhin die Drosselspule 1 das Gehäuse 4 enthält, ist es möglich, einen mechanischen Schutz und einen Schutz der Anordnung 10 vor der Umgebung zu erreichen. Weiterhin, obgleich das Gehäuse 4 vorgesehen ist, hat die Drosselspule 1 geringes Gewicht, da der Seitenwandabschnitt 41 durch ein Harz gebildet ist und kompakt ist, da der Spalt zwischen den äußeren Umfangsflächen der Wicklung 2 und den inneren Umfangsflächen des Seitenwandabschnitts 41 eng ist. Auch mit Blick auf die Tatsache, dass die Wärmeabführschicht 42 ebenfalls dünn ist, wie oben beschrieben, ist der Spalt zwischen den Wicklungseinbauflächen der Wicklung 2 und den Innenflächen des Einbauflächenabschnitts 40 schmal und somit wird die Drosselspule 1 kompakt.
  • Weiterhin ist die Drosselspule 1 so aufgebaut, dass der Einbauflächenabschnitt 40 und der Seitenwandabschnitt 41 separate Bauteile sind, die zu einer Einheit kombiniert werden und somit kann die Wärmeabführschicht 42 an dem Einbauflächenabschnitt 40 ausgebildet werden, während der Seitenwandabschnitt 41 abgenommen ist. Folglich kann die Wärmeabführschicht 42 problemlos ausgebildet werden und die Drosselspule 1 hat sehr gute Herstellungsausbeute. Da weiterhin der Einbauflächenabschnitt 40 und der Seitenwandabschnitt 41 separate Bauteile sind, können sie aus unterschiedlichen Materialien gebildet werden und somit ist der Bereich, aus welchem die Baumaterialien gewählt werden können, größer. Da weiterhin Wärme wirksam von dem Einbauflächenabschnitt 40 abgegeben werden kann, sind die Wärmebedingungen am Umfang von Abschnitten der Anordnung 10, welche nicht die Einbauflächen sind, erleichtert. Folglich kann ein thermoplastisches Harz als Seitenwandabschnitt 41 verwendet werden, was einfache Herstellung mittels eines üblichen Herstellungsverfahrens ermöglicht, welches preiswerte Materialien verwendet.
  • {Abwandlung 1}
  • Obgleich eine Ausgestaltung in obiger Ausführungsform beschrieben wurde, bei der der Einbauflächenabschnitt und der Seitenwandabschnitt durch unterschiedliche Materialien gebildet sind, ist eine Ausgestaltung möglich, bei der sie durch das gleiche Material gebildet sind. Wenn sie beispielsweise durch ein metallisches Material mit ausgezeichneter Wärmeabführeigenschaft gebildet sind, beispielsweise Aluminium, wird die Wärmeabführleistung der Drosselspule weiter verbessert. Insbesondere, wenn bei dieser Ausgestaltung eine Konfiguration mit einem Vergussharz verwendet wird, wird Wärme von der Wicklung und dem Magnetkern wirksam auf das Gehäuse übertragen und wenn ein isolierendes Harz als das Vergussharz verwendet wird, wird die Isolationsleistung zwischen den äußeren Umfangsflächen der Wicklung und den Innenflächen des Seitenwandabschnitts verbessert. Auch bei dieser Ausgestaltung ist, wenn eine Wärmeabführschicht aus einem isolierenden Material vorgesehen ist, der Spalt zwischen den Wicklungseinbauflächen der Wicklung und der Innenfläche des Einbauflächenabschnitts schmal, sodass eine kompakte Ausgestaltung erreicht wird. Ein Spalt ist vorgesehen, um die Sicherstellung einer Isolation zwischen den äußeren Umfangsflächen der Wicklung und den Innenflächen des Seitenwandabschnitts zu ermöglichen.
  • {Abwandlung 2}
  • Obgleich in obiger Ausführungsform eine Ausgestaltung beschrieben wurde, bei der die Wärmeabführschicht durch einen isolierenden Kleber gebildet ist, ist eine Ausgestaltung möglich, bei der die Wärmeabführschicht durch eine Keramik, beispielsweise Aluminiumnitrid oder Aluminiumoxid gebildet ist.
  • {Abwandlung 3}
  • In obiger Ausführungsform wurde eine Ausgestaltung beschrieben, bei der die Spulenteile 51 und die rahmenförmigen Abschnitte 52 des Isolators 5 nicht integriert sind. Alternativ ist eine Ausgestaltung möglich, bei der Spulen 51α und rahmenförmige Abschnitte 52α miteinander in Eingriff sind, um eine Einheit zu bilden, wie bei einem Isolator gemäß 6. Nachfolgend wird der Isolator näher beschrieben und die übrigen Aufbauten werden nicht beschrieben, da sie gleich wie bei obiger Ausführungsform sind.
  • Der Isolator enthält ein Paar von rohrförmigen Spulen 51α, in welchen die Innenkernabschnitte 31 des Magnetkerns 3 aufgenommen sind und ein Paar von rahmenförmigen Abschnitten 52α, welche in Kontakt mit den Innenkernabschnitten 31 und den Außenkernabschnitten 32 gelangen. Die Spulen 51α sind rohrförmige Körper, welche an die Außenform der Innenkernabschnitte 31 angepasst sind und die beiden Endabschnitte hiervon sind mit Passabschnitten 510 versehen, welche mit Passabschnitten 520 des rahmenförmigen Abschnittes 52α zusammenfügbar sind. Die rahmenförmigen Abschnitte 52α sind flach und plattenförmig ähnlich zu den rahmenförmigen Abschnitten 52 der Ausführungsform und haben ein Paar von Öffnungsabschnitten, in welche die Innenkernabschnitte 31 eingesetzt sind. Die Seiten der Öffnungsabschnitte, welche in Kontakt mit den Spulen 51α gelangen, sind mit den Passvorsprüngen 520 ähnlich zu den Spulen 51α versehen und die Seiten, welche in Kontakt mit den Außenkernabschnitten 32 gelangen, sind mit „]”-förmigen Rahmenabschnitten 521 zur Positionierung der Außenkernabschnitte 32 versehen. Die Passvorsprünge 510 der Spulen 51α und die Passvorsprünge 520 des rahmenförmigen Abschnitts 52α werden ineinander gesetzt, sodass ihre Positionen gehalten werden.
  • Die Anordnung wird unter Verwendung des Isolators wie nachfolgend beschrieben gebildet. Zunächst wird einer der Außenkernabschnitte 32 mit seiner Innenendfläche nach oben weisend angeordnet und dann wird ein erster der rahmenförmigen Abschnitte 52α von der offenen Seite des Rahmenabschnittes 521 so aufgeschoben, dass der Rahmenabschnitt 521 auf den Außenkernabschnitt 32 passt. Durch diesen Schritt wird der erste Außenkernabschnitt 32 bezüglich des ersten rahmenförmigen Abschnitts 52α positioniert.
  • Nachfolgend werden die Passvorsprünge 510 der Spulen 51α mit den Passvorsprüngen 520 des ersten rahmenförmigen Abschnitts 52α zusammengefügt, sodass das Paar von Spulen 51α an diesem rahmenförmigen Abschnitt 52α angebracht wird. Durch diesen Schritt wird die Lagebeziehung zwischen dem ersten rahmenförmigen Abschnitt 52α und den Spulen 51α gehalten.
  • Nachfolgend werden die Kernteile 31m und die Spaltteile 31g alternativ in die Spulen 51α eingesetzt und laminiert. Der laminierte Zustand der Innenkernabschnitte 31, der durch das Laminieren erhalten wird, wird von den Spulen 51α gehalten. Hierbei ist ein Paar von Seitenflächenabschnitten einer jeden Spule 51α so geformt, dass ein nach oben offener Schlitz vorliegt und daher können die Kernteile 31m durch Finger oder dergleichen gehalten werden, wenn die Kernteile 31m und die Spaltteile 31g in die Spule 51α eingesetzt werden, sodass es möglich wird, diesen Einführvorgang sicher und problemlos durchzuführen.
  • Nachfolgend werden die beiden Wicklungselemente der Wicklung (nicht gezeigt) um die Spulen 51α herum angeordnet, wobei der Wicklungsverbindungsabschnitt nach oben weist. Dann wird der zweite rahmenförmige Abschnitt 51α an den Spulen 51α angebracht und der zweite Außenkernabschnitt 32 wird wie oben beschrieben am zweiten rahmenförmigen Abschnitt 52α angebracht. Durch diesen Schritt wird die Lagebeziehung zwischen den Spulen 51α und dem zweiten rahmenförmigen Abschnitt 52α gehalten und der zweite Außenkernabschnitt 32 wird bezüglich des zweiten rahmenförmigen Abschnitts 52α positioniert. Durch diesen Schritt wird die Anordnung erhalten, die durch die Wicklung und den Magnetkern 3 gebildet ist.
  • Die Verwendung des Isolators ermöglicht das Erreichen einer Ausgestaltung, bei der ein Kleber bei Ausbildung des Magnetkerns 3 nicht verwendet wird, ähnlich wie bei der obigen Ausführungsform. Insbesondere können die Spulen 51α und die rahmenförmigen Abschnitte 52α des Isolators problemlos in einem zusammengefügten Zustand gehalten werden, indem sie in Eingriff miteinander sind und die Handhabung ist einfach, wenn die Anordnung auf dem Einbauflächenabschnitt des Gehäuses angeordnet wird, etc.
  • Weiterhin ist im Fall einer Ausgestaltung, bei der die Rückfläche des ersten Außenkernabschnittes 32 in Kontakt mit dem Seitenwandabschnitt des Gehäuses gebracht wird und ein Bauteil (z. B. eine Plattenfeder) zum Schieben des anderen Außenkernabschnittes 32 in Richtung des ersten Außenkernabschnittes 32 zwischen dem Seitenwandabschnitt und der Rückfläche des zweiten Außenkernabschnittes 32 eingesetzt wird, es möglich, Änderungen in der Spaltlänge aufgrund externer Faktoren, beispielsweise Vibrationen und Stößen zu verhindern. Bei einer Ausgestaltung, bei der das Druckteil verwendet wird, macht es, wenn die Spaltteile 31g elastische Spaltteile sind, die aus einem elastischen Material wie Silikongummi oder fluorhaltigem Gummi gebildet sind, die Verformung der Spaltteile 31g möglich, die Spaltlänge einzustellen und Abmessungsfehler zu einem gewissen Betrag aufzunehmen. Das Druckteil und die elastischen Spaltteile können bei der oben beschriebenen Ausführungsform und den Abwandlungen, sowie bei den nachfolgend beschriebenen Abwandlungen angewendet werden.
  • {Abwandlung 4}
  • Alternativ ist es bei einer anderen Ausgestaltung, bei der kein Kleber verwendet wird, wenn der Magnetkern 3 gebildet wird, möglich, ein bandförmiges Halteteil (nicht gezeigt) zu verwenden, welches den Magnetkern in Ringform halten kann. Als ein Beispiel enthält das bandförmige Halteteil einen Bandabschnitt, der am Außenumfang des Magnetkerns angeordnet wird und einen Verriegelungsabschnitt, der an einem Ende des Bandabschnittes angebracht ist und die vom Bandabschnitt gebildete Schlaufe in einer bestimmten Länge hält. Als ein Beispiel ist der Verriegelungsabschnitt mit einer Einführöffnung für das Einführen des anderen Endbereichs des Bandabschnittes versehen, der einen Vorsprung hat und ein Zahnabschnitt ist in der Einführöffnung angeordnet, um in Eingriff mit dem Vorsprung des Bandabschnitts zu gelangen. Wenn ein Ratschenmechanismus, gebildet durch den Vorsprung an dem anderen Endbereich des Bandabschnitts und dem Zahnabschnitt des Verriegelungsabschnitts gebildet wird, ist es möglich, ein Halteteil zu verwenden, dessen Schlaufenlänge auf eine bestimmte Größe festlegbar ist.
  • Das Baumaterial für das bandförmige Halteteil ist ein Material, welches nicht magnetisch ist und eine Wärmebeständigkeit hat, die ausreicht, den Betriebstemperaturen der Drosselspule zu widerstehen; Beispiele beinhalten ein metallisches Material, beispielsweise rostfreien Stahl und nichtmetallische Materialien wie hitzebeständiges Polyamidharz, Polyetheretherketon(PEEK)-Harz, Polyethylenterephthalat(PET)-Harz, Polytetrafluorethylen(PTFE)-Harz und Polyphenylsulfid(PPS)-Harz. Beispiele von handelsüblichen Bindematerialien, welche verwendet werden können, umfassen Tie Wrap (eingetragene Marke von Thomas & Betts International, Inc.), PEEK Tie (Bindeband von Hellermann Tyton Co., Ltd) und Stainless Steel Band (hergestellt von Panduit Corp.).
  • Wenn die Anordnung zusammengebaut wird, kann der Bandabschnitt des bandförmigen Halteteils um beispielsweise den Außenumfang eines der Außenkernabschnitte, zwischen den Außenumfang eines der Innenkernabschnitte und die inneren Umfangsflächen der Wicklungselemente, um den Außenumfang des anderen Außenkernabschnitts und zwischen den Außenumfang des anderen der Innenkernabschnitte und die inneren Umfangsflächen der Spulenelemente gelegt werden und die Schlaufenlänge wird mit dem Verriegelungsabschnitt festgelegt, sodass es möglich wird, den Magnetkern in Ringform festzulegen. Alternativ kann, nachdem die Anordnung gebildet durch Wicklung und Magnetkern wie oben in der Ausführungsform beschrieben zusammengebaut worden ist, die Schlaufenlänge festgelegt werden, indem der Bandabschnitt so angeordnet wird, dass er den Außenumfang von Wicklung und Außenkernabschnitten umgibt. Die Verwendung eines solchen bandförmigen Halteteils ermöglicht die Zusammenfassung des Magnetkerns ohne Verwendung eines Klebers und die Anordnung kann problemlos gehandhabt werden, wenn die Anordnung beispielsweise auf dem Einbauflächenabschnitt angeordnet wird. Auch kann der Spalt zwischen den Kernteilen problemlos beibehalten werden.
  • Weiterhin ist es im Fall einer Ausgestaltung, bei der ein Dämpfungsteil zwischen dem bandförmigen Halteteil und den Außenumfängen von Magnetkern und Wicklung angeordnet wird, möglich, Schäden am Magnetkern und der Wicklung aufgrund der Zusammenziehkraft des bandförmigen Halteteils zu unterbinden. Material, Dicke, Anzahl, Anordnungslage etc. des Dämpfungsteils können geeignet so gewählt werden, dass die Zusammenziehkraft auf den Magnetkern insoweit wirkt, als der ringförmige Magnetkern in einer bestimmten Form gehalten werden kann. Beispielsweise ist es möglich, ein Dämpfungsteil wie eine Gummiplatte aus Silikongummi oder dergleichen zu verwenden oder ein gegossenes Teil mit einer Dicke von annähernd 0.5 bis 2 mm, erhalten durch ein Harz, beispielsweise ABS-Harz, PPS-Harz, PBT-Harz oder Epoxyharz, das so gegossen ist, dass es an die Kernform angepasst ist.
  • {Abwandlung 5}
  • Ein Verschlussteil 100 kann vorgesehen werden, wie bei der Drosselspule gemäß 7. Elemente der Drosselspule , welche ähnlich zu denjenigen der Drosselspule 1 sind, haben gleiche Bezugszeichen in der Zeichnung und eine Beschreibung wird entsprechend vermieden. Es sei festzuhalten, dass 7 schematisch eine Schnittdarstellung entsprechend der Schnittlinie VII-VII in 4 zeigt und dass der Isolator 5 etc. nicht gezeigt sind.
  • Das Verschlussteil 100 ist aus einem Kunstharz gebildet und in einem Fall, in dem ein Seitenwandabschnitt 41α aus Harz ist, kann das Verschlussteil 100 aus dem gleichen Material wie der Seitenwandabschnitt 41α gebildet werden oder er kann aus einem unterschiedlichen Material zum Seitenwandabschnitt 41α gebildet werden. Eine Passvertiefung 101, welche in Eingriff mit einem Öffnungskantenabschnitt eines oberen Öffnungsabschnitts 414 des Seitenwandabschnitts 41α an einer Seite gegenüberliegend zu einem Einbauflächenabschnitt 40α ist, ist in dem Verschlussteil 100 ausgebildet, wobei der Öffnungskantenabschnitt in die Passvertiefung 101 eingesetzt wird. Weiterhin ist ein Paar von Anschlussaufnahmeabschnitten 102 (nur einer hiervon ist in 7 sichtbar), welche sich in Richtung des Seitenwandabschnitts 41α öffnen (Unterseite in 7) in dem Verschlussteil 100 ausgebildet.
  • Weiterhin wird eine Anschlussklemme in eine Anschlussvertiefungsöffnung 415 im Seitenwandabschnitt 41α von der Seite der Anschlussfläche 82 her gedrückt, und so befestigt, dass eine Anschlussfläche 82 vom Seitenwandabschnitt 41α vorsteht. Wenn der Seitenwandabschnitt 41α und die Anordnung 10 in dem zusammengesetzten Zustand sind, stehen ein Endabschnitt des Wicklungsdrahtes 2w und eine Schweißfläche 81 nach oben vom Seitenwandabschnitt 41α vor und sind in Kontakt miteinander.
  • Es sei festzuhalten, dass der Einbauflächenabschnitt 40α der Drosselspule eine bestimmte Dickenabmessung hat und ein Eingriffsvertiefungsabschnitt 401, der sich nach außen öffnet, ist in der äußeren Umfangsendfläche des Einbauflächenabschnitts 40α ausgebildet. Eine Verriegelungsklaue 416 im Seitenwandabschnitt 41a wird durch Einsetzen in den Einbauvertiefungsabschnitt 401 verriegelt, sodass der Seitenwandabschnitt 41α am Einbauflächenabschnitt 40α angebracht ist.
  • Wenn das Verschlussteil 100 am Seitenwandabschnitt 41 angebracht wird, wird der obere Öffnungsabschnitt 414 vom Verschlussteil 100 bedeckt und die Anschlussaufnahmeabschnitte 102 des Verschlussteils 100 liegen über der Schweißfläche 81 der Anschlussklemme und dem Endabschnitt des Wicklungsdrahtes 2w, welche aus dem Seitenwandabschnitt 41α vorstehen. Wenn der Seitenwandabschnitt 41α mit Vergussharz 110 gefüllt ist, wird das Vergussharz 110 so eingefüllt, dass es nicht vollständig den oberen Öffnungsabschnitt 414 ausfüllt und dann wird das Verschlussteil 100 am Seitenwandabschnitt 41α angebracht.
  • Bei dieser Abwandlung wird der obere Öffnungsabschnitt 414 des Seitenwandabschnitts 41α einfach und zuverlässig vom Verschlussteil 100 bedeckt. Die Abschnitte, wo die Anschlussklemmen und der Wicklungsdraht 2w verschlossen sind, können geschützt und nach außen hin durch die Anschlussaufnahmeabschnitte 102 des Verschlussteils 100 isoliert werden.
  • Es sei festzuhalten, dass an der oben beschriebenen Ausführungsform geeignete Abwandlungen gemacht werden können, ohne vom Wesen der vorliegenden Erfindung abzuweichen und es besteht keine Einschränkung auf die oben beschriebenen Ausgestaltungen.
  • Industrielle Anwendbarkeit
  • Eine Drosselspule der vorliegenden Erfindung kann vorteilhafterweise in einer Leistungswandlervorrichtung verwendet werden, beispielsweise einem Fahrzeugwandler in einem Fahrzeug, beispielsweise einem Hybridfahrzeug, einem Elektrofahrzeug oder einem Brennstoffzellenfahrzeug.
  • Bezugszeichenliste
  • 1, 1α
    Drosselspule
    2
    Wicklung
    2a, 2b
    Wicklungselement
    2r
    Wicklungsverbindungsabschnitte
    2w
    Wicklungsdraht
    3
    Magnetkern
    31
    Innenkernabschnitt
    31e
    Endfläche
    31m
    Kernteil
    31g
    Spaltteil
    32
    Außenkernabschnitt
    32e
    Innere Endfläche
    4
    Gehäuse
    40, 40α
    Einbauflächenabschnitt
    41, 41α
    Seitenwandabschnitt
    42
    Wärmeabführschicht
    400, 411
    Flanschabschnitt
    400h, 411h
    Bolzenöffnung
    410
    Anschlussblock
    410c
    Vertiefung
    412
    Aufnahmevertiefung
    413
    Positioniervorsprungsabschnitt
    5, 5α
    Isolator
    51, 51α
    Spulenteil
    52, 52α
    Rahmenförmiger Abschnitt
    52f
    Flanschabschnitt
    510, 520
    Passvorsprung
    521
    Rahmenabschnitt
    6
    Dichtung
    8, 8α
    Anschlussklemme
    81
    Schweißfläche
    82
    Verbindungsfläche
    9
    Anschlussbefestigungsteil
    91
    Bolzen
    10
    Anordnung
    100
    Verschlussteil
    110
    Vergussharz
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • JP 2010-050498 A [0004]

Claims (9)

  1. Eine Drosselspule, aufweisend eine Anordnung, welche eine Wicklung und einen Magnetkern hat, auf welchem die Wicklung angeordnet ist, und ein Gehäuse, welches die Anordnung aufnimmt, wobei das Gehäuse aufweist: einen Einbauflächenabschnitt, der an einem Befestigungsziel befestigbar ist, wenn die Drosselspule an dem Befestigungsziel angebaut wird; ein Seitenwandabschnitt, der entfernbar an dem Einbauflächenabschnitt angebracht ist und den Umfang der Anordnung umgibt; und eine Wärmeabführschicht, die an einer Innenfläche des Einbauflächenabschnittesausgebildet ist und zwischen dem Einbauflächenabschnitt und der Wicklung liegt, wobei die thermische Leitfähigkeit des Einbauflächenabschnitts größer oder gleich als die thermische Leitfähigkeit des Seitenwandabschnitts ist, und die Wärmeabführschicht durch ein isolierendes Material gebildet ist, dessen thermische Leitfähigkeit 2 W/m × K übersteigt.
  2. Die Drosselspule nach Anspruch 1, wobei die Wärmeabführschicht eine Mehrschichtstruktur hat, gebildet durch einen isolierenden Kleber, und der Einbauflächenabschnitt durch ein elektrisch leitfähiges Material gebildet ist.
  3. Die Drosselspule nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Seitenwandabschnitt durch ein isolierendes Material gebildet ist.
  4. Die Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Wärmeabführschicht eine Mehrschichtstruktur hat, gebildet aus einem Kleber auf Epoxy-Basis, der einen Aluminiumoxidfüllstoff enthält, der Einbauflächenabschnitt durch Aluminium oder eine Aluminiumlegierung gebildet ist, und der Seitenwandabschnitt durch ein isolierendes Harz gebildet ist.
  5. Die Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Seitenwandabschnitt durch ein isolierendes Material gebildet ist und der Seitenwandabschnitt mit einem Anschlussblock versehen ist, der eine Anschlussklemme zur Verbindung mit der Wicklung befestigt.
  6. Die Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei ein Kontaktteilabschnitt so ausgebildet ist, dass es von der Anschlussklemme zur Verbindung mit der Wicklung hochsteht und wobei der Kontaktteilabschnitt in Kontakt mit einem Abschnitt der Wicklung gebracht wird, der von dem Seitenwandabschnitt nach außen vorsteht.
  7. Die Drosselspule nach Anspruch 6, aufweisend ein Verschlussteil, welches aus einem Harz ist und den Kontaktteilabschnitt der Anschlussklemme und den Abschnitt der Wicklung bedeckt, der von dem Seitenwandabschnitt aus nach außen vorsteht.
  8. Die Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Seitenwandabschnitt durch ein isolierendes Material gebildet ist und der Seitenwandabschnitt mit einem Positioniervorsprungsabschnitt versehen ist, der in Kontakt mit der Anordnung gelangt und die Anordnung innerhalb des Seitenwandabschnitts positioniert.
  9. Die Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei eine Aufnahmevertiefung in einem äußeren Umfangsabschnitt des Seitenwandabschnitts ausgebildet ist, der den Einbauflächenabschnitt überlappt und wobei ein Spalt zwischen dem Seitenwandabschnitt und dem Einbauflächenabschnitt durch ein Dichtteil verschlossen ist, das in der Aufnahmevertiefung aufgenommen ist.
DE201111101423 2010-04-23 2011-03-16 Drosselspule Pending DE112011101423T5 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2010-100183 2010-04-23
JP2010100183 2010-04-23
JP2010243041A JP5465151B2 (ja) 2010-04-23 2010-10-29 リアクトル
JP2010-243041 2010-10-29
PCT/JP2011/001553 WO2011132361A1 (ja) 2010-04-23 2011-03-16 リアクトル

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE112011101423T5 true DE112011101423T5 (de) 2013-02-28

Family

ID=44833906

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE201111101423 Pending DE112011101423T5 (de) 2010-04-23 2011-03-16 Drosselspule

Country Status (5)

Country Link
US (1) US8717133B2 (de)
JP (1) JP5465151B2 (de)
CN (1) CN102859620B (de)
DE (1) DE112011101423T5 (de)
WO (1) WO2011132361A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016223195A1 (de) * 2016-11-23 2018-05-24 Robert Bosch Gmbh Transformatorvorrichtung, Transformator und Verfahren zur Herstellung einer Transformatorvorrichtung

Families Citing this family (50)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP5413306B2 (ja) * 2010-06-03 2014-02-12 株式会社豊田自動織機 電気機器
JP4947504B1 (ja) * 2010-09-22 2012-06-06 住友電気工業株式会社 リアクトル、コンバータ、および電力変換装置
JP4947503B1 (ja) * 2010-09-22 2012-06-06 住友電気工業株式会社 リアクトル、コンバータ、および電力変換装置
JP5597106B2 (ja) * 2010-11-19 2014-10-01 住友電気工業株式会社 リアクトル
JP5614652B2 (ja) * 2011-02-04 2014-10-29 住友電気工業株式会社 リアクトルの製造方法
JP2012169425A (ja) 2011-02-14 2012-09-06 Sumitomo Electric Ind Ltd リアクトル
JP5893892B2 (ja) * 2011-10-31 2016-03-23 株式会社タムラ製作所 リアクトル及びその製造方法
JP2013098459A (ja) * 2011-11-04 2013-05-20 Toyota Motor Corp リアクトル
JP2013125857A (ja) * 2011-12-14 2013-06-24 Denso Corp リアクトル及び電力変換装置
JP6024886B2 (ja) * 2011-12-19 2016-11-16 住友電気工業株式会社 リアクトル、コンバータ、及び電力変換装置
CN103999174B (zh) * 2011-12-22 2016-07-13 松下知识产权经营株式会社 线圈部件
JP6251468B2 (ja) * 2012-01-20 2017-12-20 株式会社タムラ製作所 リアクトル
JP6179701B2 (ja) * 2012-02-24 2017-08-16 住友電気工業株式会社 リアクトル、コンバータ、および電力変換装置
JP5957950B2 (ja) * 2012-02-24 2016-07-27 住友電気工業株式会社 リアクトル、コンバータ、電力変換装置、及びリアクトル用コア部品
JP5983913B2 (ja) * 2012-02-24 2016-09-06 住友電気工業株式会社 リアクトル、コンバータ、および電力変換装置
JP6005961B2 (ja) 2012-03-23 2016-10-12 株式会社タムラ製作所 リアクトル及びその製造方法
JP6048821B2 (ja) * 2012-03-23 2016-12-21 住友電気工業株式会社 リアクトル、コンバータ、及び電力変換装置
JP2013201377A (ja) * 2012-03-26 2013-10-03 Panasonic Corp リアクトル装置
US9041502B2 (en) * 2012-04-05 2015-05-26 Lear Corporation Heat dissipating electromagnetic device arrangement
JP2014027026A (ja) * 2012-07-24 2014-02-06 Sumitomo Electric Ind Ltd リアクトル、コンバータ、および電力変換装置
JP2014027024A (ja) * 2012-07-24 2014-02-06 Sumitomo Electric Ind Ltd リアクトル、コンバータ、及び電力変換装置
JP5323975B1 (ja) * 2012-09-11 2013-10-23 株式会社小松製作所 トランスおよびそのケースの製造方法
US9543069B2 (en) 2012-11-09 2017-01-10 Ford Global Technologies, Llc Temperature regulation of an inductor assembly
US9581234B2 (en) 2012-11-09 2017-02-28 Ford Global Technologies, Llc Liquid cooled power inductor
US10460865B2 (en) 2012-11-09 2019-10-29 Ford Global Technologies, Llc Inductor assembly
JP5782017B2 (ja) * 2012-12-21 2015-09-24 トヨタ自動車株式会社 リアクトル及びその製造方法
US9892842B2 (en) * 2013-03-15 2018-02-13 Ford Global Technologies, Llc Inductor assembly support structure
US9343223B2 (en) * 2013-03-29 2016-05-17 Tamura Corporation Reactor
DE102013208653A1 (de) * 2013-05-10 2014-11-13 Sts Spezial-Transformatoren-Stockach Gmbh & Co. Kg Induktives Bauteil
JP6340575B2 (ja) * 2013-09-09 2018-06-13 パナソニックIpマネジメント株式会社 コイル部品とその製造方法並びにコイル電子部品
CN103489593A (zh) * 2013-09-25 2014-01-01 苏州康开电气有限公司 一种绕制电抗器
CN103489588A (zh) * 2013-09-25 2014-01-01 苏州康开电气有限公司 强抗过载能力变压器
CN103489584A (zh) * 2013-09-25 2014-01-01 苏州康开电气有限公司 高散热性线圈
CN103489570A (zh) * 2013-10-16 2014-01-01 珠海英搏尔电气有限公司 电感器及其制作方法
JP6292398B2 (ja) * 2014-05-07 2018-03-14 株式会社オートネットワーク技術研究所 リアクトル
JP6400357B2 (ja) * 2014-07-04 2018-10-03 住友ベークライト株式会社 発熱体封止物および誘導装置封止物
JP6153900B2 (ja) * 2014-07-31 2017-06-28 株式会社タムラ製作所 リアクトル
JP6397692B2 (ja) * 2014-08-20 2018-09-26 日立オートモティブシステムズ株式会社 リアクトルおよびそれを用いたdc−dcコンバータ
JP6305293B2 (ja) * 2014-09-17 2018-04-04 株式会社豊田中央研究所 磁気結合リアクトル及び電力変換装置
JP6365941B2 (ja) * 2014-11-07 2018-08-01 株式会社オートネットワーク技術研究所 リアクトル
JP6384732B2 (ja) * 2015-04-15 2018-09-05 株式会社オートネットワーク技術研究所 リアクトル
JP6418454B2 (ja) * 2015-12-10 2018-11-07 株式会社オートネットワーク技術研究所 リアクトル
CN107337929A (zh) * 2016-02-24 2017-11-10 李聪 一种应用在高效散热的电抗器中的橡胶软管
CN106057439B (zh) * 2016-07-05 2018-01-30 海宁联丰东进电子有限公司 一种模块化设计的大功率电感
JP6674872B2 (ja) 2016-09-09 2020-04-01 株式会社タムラ製作所 リアクトルとその製造方法
CN106229137B (zh) * 2016-10-13 2018-05-18 伊戈尔电气股份有限公司 一种变压器灌封工艺
US20180191236A1 (en) * 2017-01-05 2018-07-05 General Electric Company Filter Device for Power Converters with Silicon Carbide Mosfets
JP6499691B2 (ja) * 2017-03-13 2019-04-10 ファナック株式会社 リアクトル、モータ駆動装置、パワーコンディショナおよび機械
JP2018207051A (ja) * 2017-06-08 2018-12-27 株式会社オートネットワーク技術研究所 リアクトル
JP2018207052A (ja) * 2017-06-08 2018-12-27 株式会社オートネットワーク技術研究所 リアクトル

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2010050498A (ja) 2009-12-04 2010-03-04 Kyocera Corp 発光装置および照明装置

Family Cites Families (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS4822741U (de) 1971-07-26 1973-03-15
US5726858A (en) * 1996-05-23 1998-03-10 Compaq Computer Corporation Shielded electrical component heat sink apparatus
JP2004039770A (ja) * 2002-07-02 2004-02-05 Tokyo Seiden Kk リアクトル装置
JP2004193322A (ja) * 2002-12-11 2004-07-08 Toyota Motor Corp 電子部品収容筐体
JP4736554B2 (ja) 2005-06-14 2011-07-27 住友電気工業株式会社 リアクトル装置
US8021521B2 (en) * 2005-10-20 2011-09-20 Applied Materials, Inc. Method for agile workpiece temperature control in a plasma reactor using a thermal model
JP2007129149A (ja) 2005-11-07 2007-05-24 Sumitomo Electric Ind Ltd リアクトル装置
JP4751266B2 (ja) * 2006-02-09 2011-08-17 株式会社タムラ製作所 リアクトル部品
KR101121843B1 (ko) 2006-03-17 2012-03-21 가부시키가이샤 다무라 세이사쿠쇼 코어 고정 부재 및 구조
US8035469B2 (en) * 2007-01-30 2011-10-11 Tamura Corporation Stationary induction apparatus fixing structure and fixing member
JP4862751B2 (ja) * 2007-06-05 2012-01-25 トヨタ自動車株式会社 リアクトルおよびその製造方法
JP2009194198A (ja) * 2008-02-15 2009-08-27 Sumitomo Electric Ind Ltd リアクトル
JP2009267197A (ja) * 2008-04-28 2009-11-12 Sumitomo Electric Ind Ltd リアクトル
JP5288325B2 (ja) * 2008-08-11 2013-09-11 住友電気工業株式会社 リアクトル集合体、及びコンバータ
CN102132365B (zh) * 2008-08-22 2015-09-09 住友电气工业株式会社 电抗器用部件以及电抗器
JP2010118503A (ja) * 2008-11-13 2010-05-27 Denso Corp リアクトル
WO2010110007A1 (ja) * 2009-03-25 2010-09-30 住友電気工業株式会社 リアクトル
JP4937326B2 (ja) * 2009-09-30 2012-05-23 三菱電機株式会社 パワーモジュール

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2010050498A (ja) 2009-12-04 2010-03-04 Kyocera Corp 発光装置および照明装置

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016223195A1 (de) * 2016-11-23 2018-05-24 Robert Bosch Gmbh Transformatorvorrichtung, Transformator und Verfahren zur Herstellung einer Transformatorvorrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
CN102859620A (zh) 2013-01-02
JP2011243943A (ja) 2011-12-01
WO2011132361A1 (ja) 2011-10-27
JP5465151B2 (ja) 2014-04-09
US20130038415A1 (en) 2013-02-14
US8717133B2 (en) 2014-05-06
CN102859620B (zh) 2014-12-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US8653924B2 (en) Reactor
JP6024878B2 (ja) リアクトル、リアクトル用コイル部品、コンバータ、及び電力変換装置
CN103403820B (zh) 电抗器
US9466415B2 (en) Reactor provided with a cooler
US9153372B2 (en) Inductor and manufacturing method therefor
CN102714091B (zh) 电抗器
JP4946775B2 (ja) リアクトル
US20130088317A1 (en) Reactor and method of manufacturing the same
JP5617461B2 (ja) リアクトル、およびリアクトルの製造方法
CN103282983B (zh) 电抗器、电抗器制造方法、以及电抗器部件
JP6176516B2 (ja) リアクトル、コンバータ、及び電力変換装置
JP4535300B2 (ja) リアクトル用部品およびリアクトル
JP5957950B2 (ja) リアクトル、コンバータ、電力変換装置、及びリアクトル用コア部品
JP4650755B1 (ja) リアクトル
US9183981B2 (en) Reactor and manufacturing method thereof
US8922319B2 (en) Reactor
WO2011104975A1 (ja) リアクトルおよびリアクトルの製造方法
JP6128125B2 (ja) ケースユニット及び電子部品
JP4725785B2 (ja) リアクトル及びその製造方法
US8749335B2 (en) Reactor
CN107683514B (zh) 电抗器以及电抗器的制造方法
JP2008098209A (ja) コイルの絶縁構造
US20140320249A1 (en) Reactor
US9318250B2 (en) Reactor, converter, and power converter apparatus
US9184638B2 (en) Stator structure and stator manufacturing method

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R016 Response to examination communication