DE112007002428T5 - Pressbearbeitungsverfahren und Pressbearbeitungsvorrichtung - Google Patents

Pressbearbeitungsverfahren und Pressbearbeitungsvorrichtung Download PDF

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DE112007002428T5
DE112007002428T5 DE200711002428 DE112007002428T DE112007002428T5 DE 112007002428 T5 DE112007002428 T5 DE 112007002428T5 DE 200711002428 DE200711002428 DE 200711002428 DE 112007002428 T DE112007002428 T DE 112007002428T DE 112007002428 T5 DE112007002428 T5 DE 112007002428T5
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Hideo Meguri
Yuichi Nagai
Seiji Takahashi
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Abstract

Pressvorrichtung, die einen geformten Artikel mit einer Geprägelinie formt, umfassend:
eine erste Pressform und eine zweite Pressform, zwischen denen ein Werkstück platziert ist;
ein Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus, der die erste Pressform zu der zweiten Pressform vorbewegt und die erste Pressform von dieser zurückzieht;
einen Halter, der das Werkstück hält, um einen Faltungs- bzw. Pressdruck auszuüben; und eine Steuereinrichtung zur Steuerung des Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus und des Halters,
wobei die erste Pressform in eine erste Platten-Pressform und in eine zweite Platten-Pressform an der Geprägelinie des geformten Artikels aufgeteilt ist,
der Halter auf den Seiten der ersten Platten-Pressform und der zweiten Platten-Pressform platziert wird bzw. ist
und die Steuereinrichtung den Faltungs- bzw. Pressdruck durch den Halter auf der Seite der ersten Platten-Pressform erhöht, um größer zu sein als jener durch den Halter auf der Seite der zweiten Platten-Pressform, um eine Pressformung des Werkstücks mit der zweiten...

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Pressverfahren und eine Pressvorrichtung.
  • Hintergrund-Technik
  • In konventioneller Weise wird beispielsweise eine Fahrzeug-Außenplatte und dergleichen durch Pressformen eines mehrlagigen Werkstücks (Bezug genommen wird auf das Patentdokument 1) gebildet. Gemäß dem Pressverfahren und der Pressvorrichtung, die in diesem Patentdokument 1 beschrieben sind, hält ein Nieder- bzw. Blechhalter den Endteil eines Werkstücks, übt einen Faltungs- bzw. Biegedruck auf das Werkstück aus. Sodann wird eine obere Pressform abgesenkt, um das Werkstück mit der oberen Pressform und der unteren Pressform zu pressen, wodurch das Werkstück durch Pressen geformt ist.
    • Patentdokument 1: ungeprüfte japanische Patentanmeldung, erste Veröffentlichungs-Nummer 63-194826 .
  • Offenbarung der Erfindung
  • Durch die Erfindung zu lösende Probleme
  • Übrigens kann auf der Oberfläche der oben erwähnten Fahrzeug-Außenplatte eine Geprägelinie gebildet sein. Nachstehend ist die Geprägelinie eine wichtige Kantenlinie für ein Design, welches auf der Oberfläche eines derart geformten Artikels, wie einer Fahrzeug-Außenplatte gebildet ist. Diese Geprägelinie wird durch Bereitstellen eines konkaven Teiles in einer oberen Pressform und durch Bereitstellen eines konvexen Teiles gegenüber diesem konkaven Teil in bzw. auf der unteren Pressform gebildet, um das Werkstück mit der oberen Pressform und der unteren Pressform zu pressen und dann den konkaven Teil auf das Werkstück zu übertragen.
  • Wenn ein Werkstück mit solch einer oberen Pressform und einer unteren Pressform gepresst wird, fließt ein Werkstück somit von beiden Seiten einer Geprägelinie. Die Zuführung von beiden Seiten der Geprägelinie variiert jedoch durch die Form einer Pressform, was eine Verschiebung der Position der Geprägelinie bewirkt. Daher ist die Geprägelinie weniger deutlich.
  • Außerdem weist an der oben erwähnten Fahrzeug-Außenplatte beispielsweise ein Bund- oder Flanschteil, mit dem eine Tür in Anlage bzw. Eingriff ist, einen beispielsweise in einer inneren Ecke gebildeten Bereich auf. Ein derartiger in einer inneren Ecke gebildeter Bereich wird jedoch durch Formen eines Werkstücks gebildet, welches durch eine Dehnungs-Flanschformung geformt wird, die bewirken kann, dass eine Dehnungsspannung sich auf die Pressformung hin konzentriert, wodurch Risse in dem geformten Artikel hervorgerufen werden.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Pressverfahren und eine Pressvorrichtung bereitzustellen, die imstande sind, das Auftreten von Mängeln auf eine Formung hin zu verhindern.
  • Mittel zur Lösung der Probleme
  • Die Pressvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, bei der ein geformter Artikel eine Geprägelinie aufweist, umfasst:
    eine erste Pressform und eine zweite Pressform, zwischen die ein Werkstück platziert wird bzw. ist; einen Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus, der die erste Pressform zu der zweiten Pressform vorbewegt und die erste Pressform von der zweiten Pressform zurückzieht; einen Halter, der das Werkstück hält, um einen Faltungs- bzw. Biegedruck auszuüben; und eine Steuereinrichtung zur Steuerung des Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus und des Halters, wobei die erste Pressform in eine erste Plattenpressform und eine zweite Plattenpressform an der Geprägelinie des geformten Artikels unterteilt ist, wobei der Halter an den Seiten der ersten Plattenpressform und der zweiten Plattenpressform platziert ist und wobei die Steuereinrichtung den Biegedruck durch den Halter auf der Seite der ersten Plattenpressform erhöht, um höher zu sein als jener durch den Halter auf der Seite der zweiten Plattenpressform, um eine Pressformung des Werkstücks mit der zweiten Plattenpressform auszuführen und dann das Werkstück mit der ersten Plattenpressform zu formen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die erste Pressform in die erste Plattenpressform und die zweite Plattenpressform aufgeteilt, um eine Pressformung eines Werkstücks mit der zweiten Plattenpressform auszuführen und sodann mit der ersten Plattenpressform. An dieser Stelle ist bzw. wird die Geprägelinie tatsächlich durch Pressformen mit der zweiten Plattenpressform gebildet. Die Zuführung eines Materials von der Seite der ersten Plattenpressform zu dem Geprägelinienbereich nimmt jedoch zu, um größer zu sein als jene von der Seite der zweiten Platte, was bewirken kann, dass sich die Geprägelinie verschiebt.
  • Demgemäß übt der Halter auf der Seite der ersten Plattenpressform einen Biegedruck aus, der größer ist als jener, der durch den Halter auf der Seite der zweiten Plattenpressform ausgeübt wird, um die Zuführung eines Materials von der Seite der ersten Plattenpressform zu steuern. Daher können die Zuführungen eines Materials von den Seiten der ersten Plattenpressform und der zweiten Plattenpressform zu einem Geprägelinienbereich nahezu gleichmäßig aufgeteilt werden bzw. sein, um zu verhindern, dass sich die Geprägelinie verschiebt.
  • In diesem Fall wird es bevorzugt, dass der Halter auf der Seite der ersten Plattenpressform mit einem Biegedruck-Einstellmechanismus versehen ist, der den Biegedruck einstellt, welcher auf das Werkstück ausgeübt wird, und die Steuereinrichtung steuert den Biegedruck-Einstellmechanismus, um den Biegedruck durch den Halter auf der Seite der ersten Plattenpressform zu erhöhen, um größer zu sein als jener durch den Halter auf der Seite der zweiten Plattenpressform. Ein derartiger Biegedruck-Einstellmechanismus ist vorgesehen, so dass der Biegedruck durch den Halter auf der Seite der ersten Plattenpressform leicht im Verhältnis zu der Zuführung eines Materials zu der Form eines geformten Artikels, insbesondere eines Geprägelinienbereiches, leicht eingestellt werden kann.
  • Außerdem wird es in diesem Fall bevorzugt, dass auf eine Pressformung des Werkstücks mit der ersten Plattenpressform hin das Werkstück mit der ersten Plattenpressform durch Pressen geformt wird, während es mit der zweiten Plattenpressform gepresst wird. Dies kann verhindern, dass sich eine Geprägelinie verschiebt, und außerdem kann es verhindern, dass Falten an dem mit der zweiten Plattenpressform durch Pressen geformten Teil erzeugt werden.
  • Das Pressverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung, bei dem zur Formung bzw. Bildung eines geformten Artikels, an welchem ein Gepräge als eine Grenz- bzw. Trennungslinie in eine erste Plattenfläche und in eine zweite Plattenfläche unterteilt ist, umfasst: einen ersten Pressschritt zum Ausführen einer Pressformung der zweiten Plattenfläche unter einer Bedingung, bei der ein Biegedruck, der auf die Seite einer ersten Plattenfläche eines Werkstücks ausgeübt wird, erhöht wird, um größer zu sein als jener, der auf die Seite der zweiten Plattenfläche ausgeübt wird; und einen zweiten Pressschritt zum Ausführen einer Pressformung der ersten Plattenfläche.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein geformter Artikel, an dem ein Gepräge als eine Trennungslinie in eine erste Plattenfläche und in eine zweite Plattenfläche aufgeteilt ist, durch Pressformung der zweiten Plattenfläche und dann der ersten Plattenfläche gebildet. An dieser Stelle wird eine Geprägelinie durch Pressformen mit der zweiten Plattenfläche praktisch gebildet. Die Zuführung eines Materials von der Seite der ersten Plattenfläche zu dem Geprägelinienteil nimmt jedoch zu, um größer zu sein als jene von der Seite der zweiten Platte, was bewirken kann, dass sich die Geprägelinie verschiebt.
  • Demgemäß wird ein Biegedruck, um größer zu sein als jener, der auf die Seite der zweiten Platte ausgeübt wird, auf die Seite der ersten Platte ausgeübt, um das Einfließen bzw. die Zuführung eines Materials von der Seite der ersten Platte zu steuern. Daher können die Zuführungen eines Materials von den Seiten der ersten Platte und der zweiten Platte zu dem Geprägelinienteil nahezu gleichmäßig aufgeteilt werden, um zu verhindern, dass sich die Geprägelinie verschiebt.
  • In diesem Fall wird beim zweiten Pressschritt bevorzugt, dass die erste Plattenfläche unter Beibehaltung eines Zustands durch Pressen geformt wird, dass die zweite Platte gepresst wird. Dies kann eine Geprägelinie an einer Verschiebung hindern und außerdem die Bildung von Falten an bzw. in der zweiten Platte eines geformten Artikels verhindern.
  • Das Pressverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Pressverfahren eines geformten Artikels mit einer Geprägelinie, umfassend: einen ersten Pressschritt zum Ausführen einer Pressformung eines Teiles eines Werkstücks zur Bildung eines Teiles, der eine Geprägelinie enthält, und einen zweiten Pressschritt zum Ausführen einer Pressformung des übrigen Teiles des Werkstücks.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Teil, der bzw. das eine Geprägelinie eines geformten Artikels enthält, durch Pressen beim ersten Pressschritt geformt, und dann wird der übrige Teil des Werkstücks durch Pressen im zweiten Pressschritt geformt. Daher wird die Geprägelinie zuerst bei dem ersten Pressschritt geformt, so dass eine Geprägelinie auf der Oberfläche eines geformten Artikels deutlich geformt werden kann.
  • In diesem Fall wird es bei dem zweiten Pressschritt bevorzugt, dass der übrige Teil eines Werkstücks unter Beibehaltung eines Zustands, gemäß dem ein Teil des Werkstücks gepresst ist, durch Pressen geformt wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der übrige Teil des Werkstücks unter Beibehaltung eines Zustands, gemäß dem ein Teil des Werkstücks gepresst ist, durch Pressen beim zweiten Pressschritt geformt. Dies kann verhindern, dass ein Werkstück von beiden Seiten einer Geprägelinie aus fließt, was eine Verschiebung der Position der Geprägelinie verhindern kann.
  • Die Pressvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Pressvorrichtung, welche ein Pressformen eines durch Formen gebildeten Artikels mit einer Geprägelinie ausführt, umfassend: eine erste Pressform und eine zweite Pressform, zwischen die ein Werkstück platziert wird bzw. ist, einen Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus, der die erste Pressform zu der zweiten Pressform vorbewegt und die erste Pressform von der zweiten Pressform zurückzieht, und eine Steuereinrichtung zur Steuerung des Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus, wobei die erste Pressform in eine Mehrzahl von aufgeteilten Pressformen unterteilt ist. Eine der Mehrzahl der aufgeteilten Pressformen ist eine Geprägelinien-Pressform, die über einer Geprägelinie eines geformten Artikels platziert ist, und die Steuereinrichtung steuert eine Pressformung eines Teiles bzw. Bereiches des Werkstücks mit der Geprägelinien-Pressform und sodann eine Pressformung des übrigen Teiles des Werkstücks mit dem Rest der aufgeteilten Pressformen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Teil bzw. Bereich des Werkstücks durch Pressen mit einer Geprägelinien-Pressform, die über einer Geprägelinie platziert ist, aus einer ersten Pressform geformt, welche in eine Mehrzahl von aufgeteilten Pressformen aufgeteilt ist, und der übrige Teil des Werkstücks wird mit dem Rest der aufgeteilten Pressformen gepresst. Somit wird die Geprägelinie zuerst mit der Geprägelinien-Pressform geformt, so dass eine Geprägelinie auf der Oberfläche eines geformten Artikels klar bzw. deutlich geformt werden kann.
  • In diesem Fall wird es bevorzugt, dass auf die Pressformung des übrigen Teiles des Werkstücks hin die Steuereinrichtung eine Pressformung des übrigen Teiles des Werkstücks mit dem Rest der unterteilten Pressformen unter Beibehaltung eines Zustands ausführt, gemäß dem das Werkstück mit der Geprägelinien-Pressform gepresst ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der übrige Teil eines Werkstücks unter Beibehaltung eines Zustands, gemäß dem das Werkstück mit einer Geprägelinien-Pressform gepresst ist, mit dem Rest der unterteilten Pressformen durch Pressen geformt. Dies kann verhindern, dass ein Material von beiden Seiten der Geprägelinie fließt, was zuverlässig eine Verschiebung der Position einer Geprägelinie verhindern kann.
  • Das Pressverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung, bei dem ein geformter Artikel einen Endteil aufweist, der durch eine Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung gebildet ist, umfasst: einen ersten Pressschritt zum Formen eines Teiles des Werkstücks durch Pressformen unter einer Bedingung, gemäß der der Biegedruck auf das Werkstück ausgeübt wird, und einen zweiten Pressschritt zum Formen des übrigen Teiles des Werkstücks durch eine Ausbauchflansch- bzw. Ausbauchkragenformung unter einer Bedingung, gemäß der der Biegedruck entspannt wird, um den Endteil zu bilden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der Biegedruck beim zweiten Pressschritt entspannt, wodurch ein Material zwischen den Pressformen fließbar wird. Ein Werkstück wird durch eine Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung geformt, um den Endteil eines geformten Artikels unter dieser Bedingung zu formen, was die Bildung von Rissen infolge eines Materialmangels in bzw. an dem Endteil eines geformten Artikels verhindern kann. Darüber hinaus wird ein anderer Teil als der Endteil bei dem ersten Pressschritt durch Pressen vor dem Endteil geformt, was die Bildung von Falten an einem dem Endteil benachbarten Teil verhindern kann.
  • In diesem Fall wird es bei dem zweiten Pressschritt bevorzugt, dass unter Beibehaltung einer Bedingung bzw. eines Zustands, gemäß der bzw. dem ein Teil des Werkstücks gepresst ist, der übrige Teil des Werkstücks durch eine Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung geformt wird. Dies kann zuverlässig die Bildung von Falten an bzw. in einem dem Endteil benachbarten Teil verhindern.
  • Die Pressvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, bei der eine Pressformung eines geformten Artikels mit einem Endteil ausgeführt wird, der bzw. das durch Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung geformt wird bzw. ist, umfasst eine erste Pressform und eine zweite Pressform, zwischen die ein Werkstück platziert wird, einen Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus, der die erste Pressform zu der zweiten Pressform vorbewegt und der die erste Pressform von der zweiten Pressform zurückzieht, einen Halter, der ein Werkstück hält, eine Steuereinrichtung zur Steuerung des Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus und des Halters, wobei die erste Pressform in eine Mehrzahl von unterteilten Pressformen aufgeteilt ist und die Steuereinrichtung einen Teil des Werkstücks durch Pressformen bei festgehaltenem Werkstück unter Heranziehung zumindest einer Pressform aus der Mehrzahl der unterteilten Pressformen formt und dann den übrigen Teil des Werkstücks durch eine Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung bei nicht gehaltenem Werkstück unter Heranziehung des Restes der Mehrzahl der unterteilten Pressformen zur Bildung des Endteiles formt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung Mit der Halter ein Werkstück nicht fest, um den auf das Werkstück ausgeübten Biegedruck zu entlasten, wodurch ein Material zwischen den Pressformen fließbar wird. Ein Werkstück wird durch eine Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung geformt, um den Endteil eines geformten Artikels unter dieser Bedingung zu formen, was die Bildung von Rissen infolge eines Materialmangels in bzw. an dem geformten Artikel verhindern kann. Außerdem wird ein anderer Teil als dieser Endteil durch Pressen, vor dem durch Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung zu formende Endteil geformt, was die Bildung von Falten an bzw. in einem Bereich verhindern kann, der dem Endteil benachbart ist.
  • In diesem Fall wird es bevorzugt, dass auf die Formung des Endteiles hin unter Aufrechterhaltung eines Zustands bzw. einer Bedingung, gemäß dem bzw. der das Werkstück mit zumindest einer der Mehrzahl von unterteilten Pressformen gepresst ist, die Steuereinrichtung den übrigen Teil des Werkstücks durch eine Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung unter Heranziehung des Restes der Mehrzahl der unterteilten Pressformen formt. Dies kann die Ausbildung von Falten in bzw. an einem Bereich verhindern, der dem Endteil benachbart ist.
  • Effekte bzw. Wirkungen der Erfindung
  • Gemäß der Pressvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist die erste Pressform in die erste Plattenpressform und die zweite Plattenpressform aufgeteilt, um eine Pressformung eines Werkstücks mit der zweiten Plattenpressform und dann mit der ersten Plattenpressform auszuführen. An dieser Stelle wird eine Geprägelinie durch Pressformen mit der zweiten Plattenpressform tatsächlich gebildet. Die Zuführung bzw. das Zufließen eines Materials von der Seite der ersten Plattenpressform zu dem Geprägelinienteil nimmt jedoch zu, um größer zu sein als jene von der Seite der zweiten Platte, was bewirken kann, dass sich die Geprägelinie verschiebt. Demgemäß übt der Halter auf der Seite der ersten Plattenpressform einen Biegedruck aus, der größer ist als jener, der durch den Halter auf der Seite der zweiten Plattenpressform ausgeübt wird, um das Einfließen eines Materials von der Seite der ersten Plattenpressform zu steuern. Daher können die Zuführungen eines Materials von den Seiten der ersten Plattenpressform und der zweiten Plattenpressform zu dem Geprägelinienteil nahezu gleichmäßig aufgeteilt werden, um eine Verschiebung der Geprägelinie zu verhindern.
  • Gemäß dem Pressverfahren und der Pressvorrichtung der vorliegenden Erfindung wird ein Teil, der eine Geprägelinie eines geformten Artikels enthält, durch Pressen im ersten Pressschritt geformt, und der übrige Teil des Werkstücks wird im zweiten Pressschritt durch Pressen geformt. Daher wird die Geprägelinie zuerst bei dem ersten Pressschritt gebildet, so dass eine Geprägelinie auf der Oberfläche eines geformten Artikels deutlich gebildet werden kann.
  • Gemäß dem Pressverfahren und der Pressvorrichtung der vorliegenden Erfindung wird der Biegedruck beim zweiten Pressschritt entlastet, wodurch ein Material zwischen den Pressformen fließbar wird. Ein Werkstück wird durch eine Ausdehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung zur Bildung des Endteiles eines geformten Artikels unter dieser Bedingung geformt, was die Bildung von Rissen infolge eines Materialmangels in bzw. an einem geformten Artikel verhindern kann. Außerdem wird ein anderer Teil als der Endteil vor dem durch Ausdehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung zu formenden Endteil durch Pressen geformt, was die Bildung von Falten an einem dem Endteil benachbarten Bereich verhindern kann. Darüber hinaus wird bei dem zweiten Pressschritt unter Beibehaltung eines Zustands, dass ein Teil eines Werkstücks gepresst ist, der übrige Teil des Werkstücks durch Ausdehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung geformt, was die Bildung von Falten in einem dem Endteil benachbarten Bereich in einem geformten Teil verhindern kann.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Vorderansicht, die den Aufbau einer hinterseitigen Fahrzeug-Außenplatte veranschaulicht, die durch die Pressvorrichtung und das Pressverfahren gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durch Pressen geformt ist;
  • 2 zeigt ein Musterdiagramm, welches den Aufbau der Pressvorrichtung gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
  • 3 ist ein Ablaufdiagramm (I), welches die Schritte des Pressverfahrens gemäß der Ausführungsform veranschaulicht;
  • 4 ist ein Ablaufdiagramm (II), welches die Schritte des Pressverfahrens gemäß der Ausführungsform veranschaulicht;
  • 5 Pressvorrichtung, wenn eine Stahlplatte zwischen dem ersten Halter und dem zweiten Halter gehalten wird und der Nieder- bzw. Blechhalter mit einem Randwulst des ersten Halters vorsteht;
  • 6 ist eine zum Teil vergrößerte Schnittansicht einer Pressvorrichtung, wenn die Pressformfläche der zweiten oberen Pressform die Oberfläche einer Stahlplatte berührt;
  • 7 ist eine zum Teil vergrößerte Schnittansicht einer Pressvorrichtung, wenn die zweite obere Pressform den unteren Totpunkt erreicht;
  • 8 ist eine zum Teil vergrößerte Schnittansicht einer Pressvorrichtung, wenn die obere Pressform den unteren Totpunkt erreicht;
  • 9 ist ein Grafikdiagramm, welches die Verschiebung eines Biegedrucks veranschaulicht, der auf die erste Halterseite einer Stahlplatte in einem Zyklus ausgeübt wird;
  • 10 ist ein Grafikdiagramm, welches die Verschiebung des Biegedrucks veranschaulicht, der auf die zweite Halterseite einer Stahlplatte in einem Zyklus ausgeübt wird;
  • 11 ist eine Vorderansicht, die den Aufbau einer Rückseiten-Außenplatte veranschaulicht, welche durch die Pressvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durch Pressen geformt ist;
  • 12 ist ein Musterdiagramm, welches den Aufbau einer Pressvorrichtung gemäß der Ausführungsform veranschaulicht;
  • 13 ist eine Schnittansicht des zweiten oberen Mechanismus der Pressvorrichtung gemäß der Ausführungsform;
  • 14 ist ein Ablaufdiagramm, welches die Pressschritte des Betriebs einer Pressvorrichtung gemäß der Ausführungsform veranschaulicht;
  • 15 ist eine zum Teil vergrößerte Ansicht des Zustands, in welchem die Geprägelinien-Pressform der Pressvorrichtung gemäß der Ausführungsform zu dem unteren Totpunkt hin abgesenkt wird bzw. ist;
  • 16 ist eine teilweise vergrößerte Ansicht des Zustands, in welchem der Rest von unterteilten Pressformen der Pressvorrichtung gemäß der Ausführungsform zu dem unteren Totpunkt abgesenkt ist;
  • 17 ist eine Vorderansicht, die den Aufbau einer rückseitigen Fahrzeugaußenplatte veranschaulicht, die durch die Pressvorrichtung gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durch Pressen geformt ist;
  • 18 ist ein Musterdiagramm, welches den Aufbau einer Pressvorrichtung gemäß der Ausführungsform veranschaulicht;
  • 19 ist eine Schnittansicht, die den Aufbau des zweiten oberen Pressformmechanismus veranschaulicht;
  • 20 ist ein Ablaufdiagramm (I), welches die Schritte des Pressverfahrens gemäß der Ausführungsform veranschaulicht;
  • 21 ist ein Ablaufdiagramm (II), welches die Schritte des Pressverfahrens gemäß der Ausführungsform veranschaulicht;
  • 22 ist eine zum Teil vergrößerte Schnittansicht einer Pressvorrichtung, wenn eine feste obere Pressform bei eingebetteter zweiter oberer Pressform zum unteren Totpunkt abgesenkt wird;
  • 23 ist eine zum Teil vergrößerte Schnittansicht einer Pressvorrichtung, wenn eine feste obere Pressform zum unteren Totpunkt abgesenkt wird, wenn die zweite obere Pressform mit der ersten oberen Pressform bündig ist;
  • 24 ist ein Musterdiagramm, welches den Aufbau einer Pressvorrichtung gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
  • 25 ist eine Schnittansicht, die den Aufbau des ersten oberen Pressformmechanismus und des zweiten oberen Pressformmechanismus veranschaulicht;
  • 26 ist ein Ablaufdiagramm (I), welches die Schritte des Pressverfahrens gemäß der Ausführungsform veranschaulicht;
  • 27 ist ein Ablaufdiagramm (II), welches die Schritte des Pressverfahrens gemäß der Ausführungsform veranschaulicht;
  • 28 ist eine zum Teil vergrößerte Schnittansicht einer Pressvorrichtung, wenn der Halter der ersten oberen Pressform die obere Oberfläche einer Stahlplatte berührt;
  • 29 ist eine zum Teil vergrößerte Schnittansicht einer Pressvorrichtung, wenn die erste obere Pressform bei nach oben zurückgezogener zweiter oberer Pressform zu dem unteren Totpunkt abgesenkt ist; und
  • 30 ist eine zum Teil vergrößerte Schnittansicht einer Pressvorrichtung, wenn die erste obere Pressform bei nach unten ragender zweiter oberer Pressform zu dem unteren Totpunkt abgesenkt ist.
  • Bevorzugte Ausführungsform zur Ausführung der Erfindung
  • Jede Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unten unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen detaillierter beschrieben.
  • Erste Ausführungsform
  • 1 ist eine Vorderansicht, die den Aufbau bzw. die Struktur einer Außenplatte 180 einer Fahrzeugrückseite als einen geformten Artikel veranschaulicht, der durch die Pressvorrichtung und das Pressverfahren gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durch Pressen geformt ist. Die äußere Platte 180 der Rückseite ist aus einer Stahlplatte geformt, sie weist den etwa flachen Plattenoberteil 181 und den etwa flachen Plattenunterteil 182 und den Flanschteil 183 auf, an dem eine Tür eines Fahrzeugs (nicht dargestellt) anliegt.
  • Die Geprägelinie 185 als einer Kantenlinie, die durch Biegen einer Stahlplatte gebildet wird, ist an dieser rückseitigen äußeren Platte 180 gebildet. Demgemäß ist die rückseitige äußere Platte 180 durch diese Geprägelinie 185 in den Plattenoberteil 181, der die Oberseite von 1 ist, und den Plattenunterteil 182 unterteilt, der die Unterseite von 1 ist. Der Flanschteil 183 ist an dem Plattenoberteil 181 und dem Plattenunterteil 182 auf der linken Seite von 1 vorgesehen. Dieser Flanschteil 183 ist durch Biegen des Endteiles der Stahlplatte in die vertikale Richtung von 1 verlaufend gebogen.
  • 2 ist ein Musterdiagramm, welches den Teilaufbau der Pressvorrichtung 110 gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Genauer gesagt ist 2 eine A-A-Schnittansicht der in 1 dargestellten rückseitigen Außenplatte 180.
  • Die Pressvorrichtung 110 weist den unteren Pressformmechanismus 120 mit der unteren Pressform (zweiten Pressform) 152, die auf der Unterseite der Stahlplatte (Werkstück) 112 platziert ist, den oberen Mechanismus (Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus) 118, der die obere Pressform (erste Pressform) 138 dazu bringt, sich an die untere Pressform 152 anzunähern (vorzubewegen) und von der unteren Pressform zu trennen (zurückzuziehen), den Steuerteil 116 (Steuereinrichtung) auf, der den unteren Pressformmechanismus 120 und den oberen Pressformmechanismus 118 steuert.
  • Der obere Pressformmechanismus 118 weist den Servomotor 124, die Drehplatte 128, welche durch den Drehmotor 124 über ein (nicht dargestelltes) Untersetzungsgetriebe drehmäßig angetrieben wird, und die Verbindungsstange 130 auf, deren oberer Endteil an der Seitenfläche der Drehplatte 128 schwenkbar angelenkt ist.
  • Der Servomotor 124 ist beispielsweise von einem Wechselspannungs- bzw. Wechselstromtyp mit einem hohen Ansprechverhalten und einem geringen unregelmäßigen Drehmoment. Die Wellen-Drehposition des Servomotors 124 wird durch einen (nicht dargestellten) Codierer detektiert, und dann wird eine Rückkopplungssteuerung des Servomotors 124 auf der Grundlage dieser ermittelten Wellen-Drehposition ausgeführt.
  • Der obere Pressformmechanismus 118 weist ferner das Gleitstück 132, welches an dem unteren Ende der Verbindungsstange 130 angelenkt ist, eine (nicht dargestellte) Führung, die das Gleitstück 132 vertikal führt, den ersten linearen Sensor 136, der die Position des Gleitstücks 132 detektiert, um ein Signal an den Steuerteil 116 abzugeben, und die obere Pressform 138 auf, die an der unteren Fläche des Gleitstücks 132 vorgesehen ist.
  • Die obere Pressform 138 dient dazu, die Stahlplatte 112 zwischen die obere Pressform 138 und die untere Pressform 152 zu platzieren, um eine Pressformung der Stahlplatte 112 auszuführen, die durch eine Linie als Grenzlinie entsprechend der Geprägelinie 185 der rückseitigen äußeren Platte 180, wie in 1 gezeigt, in unterteilte Pressformen aufgeteilt ist. Genauer gesagt ist die obere Pressform 138 in die erste obere Pressform (erste Platten-Pressform) 148 mit der entsprechend dem oberen Bereich von 1 (Plattenoberteil 181) von der Geprägelinie 185 gebildeten Pressformfläche 148a und der zweiten oberen Pressform (zweite Platten-Pressform) 158 unterteilt, welche die Pressformfläche 158a aufweist, die entsprechend den unteren Bereich von 1 (dem Plattenunterteil 182) von der Geprägelinie 185 aus gebildet ist.
  • Die erste obere Pressform 148 ist an dem Gleitstück 132 befestigt. Demgemäß wird die erste obere Pressform 148 zusammen mit dem Gleitstück 132 abgesenkt, wenn der Servomotor 124 angetrieben wird, um das Gleitstück 132 abzusenken.
  • Die zweite obere Pressform 158 ist in einer vertikalen Richtung zu der ersten oberen Pressform 148 verschiebbar bzw. gleitbar vorgesehen, welche an dem Gleitstück 132 befestigt ist. Eine Mehrzahl der Gasfedern 159, die sich in der Verschiebe- bzw. Gleitrichtung der zweiten oberen Pressform 158 erstrecken, sind zwischen der zweiten oberen Pressform 158 und dem Gleitstück 132 installiert.
  • Diese Gasfedern 159 spannen die zweite obere Pressform 158 stets nach unten vor. 2 veranschaulicht den Zustand, in welchem diese Gasfedern 159 vollständig ausgefahren sind. Unter dieser Bedingung steht die Pressformfläche 158a der zweiten oberen Pressform 158 von der Pressformfläche 148a der ersten oberen Pressform 148 vor. Demgemäß liegt die Pressformfläche 158a der zweiten oberen Pressform 158 an der oberen Fläche der Stahlplatte 112 zuerst an, nachdem das Gleitstück 132 bei vollständig ausgedehnten Gasfedern 159 abgesenkt ist.
  • Außerdem schrumpfen bzw. ziehen sich diese Gasfedern 159 von dem Zustand aus zusammen, in welchem die Gasfedern 159 vollständig ausgefahren bzw. ausgedehnt sind, widerstehen dieser Niederhaltungskraft, wenn die Niederhaltungskraft, die für eine Pressformung der Stahlplatte 112 benötigt wird, auf die Pressformfläche 158a der zweiten oberen Pressform 158 ausgeübt wird. Wenn die Gasfedern 159 sich zusammenziehen, wird die Pressformfläche 158a der zweiten oberen Pressform 158 mit der Pressformfläche 148a der ersten oberen Pressform 148 bündig (es wird auf die folgende Beschreibung zur 8 Bezug genommen).
  • Der ringartige Halter ist um die obere Pressform 138 herum vorgesehen. Dieser ringartige Halter ist dadurch konfiguriert bzw. aufgebaut, dass er den ersten Halter 142, der auf der rechten Seite von 2 platziert ist, welche die Seite der ersten oberen Pressform 148 ist, und den zweiten Halter 144 enthält, der auf der linken Seite von 2 platziert ist, die die Seite der zweiten oberen Pressform 158 ist.
  • Der erste Halter 142 und der zweite Halter 144 sind mit einer horizontalen Fläche bzw. Ebene versehen, die an deren oberen Endteilen gebildet ist, welche an der unteren Seite von 2 vorgesehen sind, als den Positionen der Pressformfläche 148a bzw. der Pressformfläche 158a. Wenn das Gleitstück 132 abgesenkt wird, liegen demgemäß der erste Halter 142 und der zweite Halter 144 an der Stahlplatte 112 vor der Pressformfläche 148a und der Pressformfläche 158a an. Außerdem ist eine Mehrzahl der Randwulste 142b und 144b an den oberen Endteilen des ersten Halters 142 bzw. des zweiten Halters 144 vorgesehen.
  • Der erste Halter 142 und der zweite Halter 144 bilden einen Halter, der die Stahlplatte 112 zwischen dem ersten Halter 142 und dem zweiten Halter 144 und dem unten erwähnten Blechhalter 154 hält bzw. festhält, der in dem unteren Pressformmechanismus 120 vorgesehen ist, um einen Biegedruck auf die Stahlplatte 112 auszuüben.
  • Außerdem ist unter diesen Halter der erste Halter 142 mit einem bewegbaren Wulstrandmechanismus 143 (Biegedruck-Einstellmechanismus) versehen, der den am oberen Ende des ersten Halters 142 vorgesehenen Wulstrandes 142b vertikal bewegt bzw. verschiebt.
  • Der verschieb- bzw. bewegbare Wulstrandmechanismus 143 ist dadurch aufgebaut, dass er einen Hydraulikzylinder, der mit dem Randwulst 142b verbunden ist, und einen Zylinder-Antriebsteil enthält, der Drucköl an diesen Zylinder abgibt und von diesem Zylinder aufnimmt, um diesen Hydraulikzylinder anzutreiben bzw. zu steuern. Dieser Zylinderantrieb ist mit dem Steuerteil 116 verbunden, so dass er den Randwulst 142b vertikal bewegen kann. Demgemäß ermöglicht eine Steuerung dieses verschiebbaren Randwulstmechanismus 143 dem Randwulst 142b, von der oberen Endfläche des ersten Halters 142 (Bezug genommen wird auf 2 und 57) vorzustehen und von der oberen Endfläche eingebettet zu werden (Bezug genommen wird auf 8).
  • Der untere Pressformmechanismus 120 weist das feste Grundteil 150 als Grundteil, die untere Pressform 152, die an dem oberen Teil des festen Grundteiles 150 vorgesehen ist, den ringartigen Blechhalter 154, der den Umfangsteil der Stahlplatte 112 abstützt bzw. trägt, und den Zieheinrichtungsmechanismus 156 auf, der den Blechhalter 154 anhebt und absenkt.
  • Die untere Pressform 152 dient dazu, die Stahlplatte 112 zwischen der unteren Pressform 152 und der oberen Pressform 138 zu platzieren, welche die erste obere Pressform 148 und die zweite obere Pressform 158 enthält, um eine Pressformung der Stahlplatte 112 auszuführen; sie ist mit der Pressformfläche 152a auf der oberen Fläche für eine Anlage an der unteren Fläche der Stahlplatte 112 versehen. Diese Pressformfläche 152a ist in einer Form geformt, welche der Pressformfläche 148a der ersten oberen Pressform 148 und der Pressformfläche 158a der zweiten oberen Pressform 158 entspricht.
  • Die jeweiligen Blechhalter 154 sind an der Position vorgesehen, die dem ersten Halter 142 und dem zweiten Halter 144 der oberen Pressform 138 gegenüberliegt, und platzieren die Stahlplatte 112 mit dem ersten Halter 142 und dem zweiten Halter 144. Demgemäß wird der Endteil der Stahlplatte 122 zwischen dem Blechhalter 154 sowie dem ersten Halter 142 und dem zweiten Halter 144 gehalten, um einen Biegedruck auf diese Stahlplatte 112 auszuüben. Dies kann die Erzeugung von Falten und einer Verschiebung verhindern, wenn die Stahlplatte 112 gepresst wird. Zusätzlich sind an dem oberen Ende dieses Blechhalters 154 eine Mehrzahl von konkaven Teilen 154b zum Drücken der Stahlplatte 112 mit dem Randwulst 142b des ersten Halters 142 und dem Randwulst 144b des zweiten Halters 144 gebildet.
  • An dieser Stelle ermöglicht der bewegbare Randwulstmechanismus 143, wie oben beschrieben, dem Randwulst 142b des ersten Halters 142 von der oberen Endfläche des ersten Halters 142 vorzustehen und sich zu der oberen Endfläche zurückzuziehen. Demgemäß lädt der bewegbare Randwulstmechanismus 143 den Randwulst 142b aus, um die Stahlplatte 112 in den konkaven Teil 154b zu drücken, und bettet den Randwulst 142b ein, um das Drücken der Stahlplatte 112 in den oben erwähnten konkaven Teil 154b freizugeben. Daher kann ein auf die Stahlplatte 112 ausgeübter Biegedruck erhöht und verringert werden.
  • Der Zieheinrichtungsmechanismus 156 weist eine Mehrzahl von Stiften 160, welche von der unteren Seite durch das feste Grundteil 150 und den Anbringungsteil 152b der unteren Pressform 152 hindurchtreten und an der unteren Seite des Blechhalters 154 befestigt sind, die Platte 162, welche mit den unteren Teilen dieser Stifte 160 verbunden ist, den hydraulischen Anhebe- und Absenkmechanismus 170, der die Platte 162 anhebt und absenkt, und den zweiten linearen Sensor 172 auf, der die Position der Platte 162 ermittelt, um ein Signal an das bzw. den Steuerteil 116 abzugeben.
  • Der Anhebe- und Absenkmechanismus 170 ist dadurch konfiguriert bzw. aufgebaut, dass er einen (nicht dargestellten) Hydraulikzylinder, der mit der Platte 162 verbunden ist, und eine (nicht dargestellte) Servoeinrichtung enthält, welche diesen Hydraulikzylinder steuert bzw. antreibt. Diese Servoeinrichtung ist mit dem Steuerteil 116 verbunden, so dass der Blechhalter 154 den Umfangsteil der Stahlplatte 112 bei einem geeigneten Druck mit dem ersten Halter 142 und dem zweiten Halter 144 der oberen Pressform 138 pressen und biegen kann, während die bestimmte Drucksteuerung ausgeführt wird.
  • Der Steuerteil 116 weist den Antriebsteil 116a der oberen Pressform, der den oberen Pressformmechanismus 118 antreibt, der den bewegbaren Randwulstmechanismus 143 der oberen Pressform 138 antreibenden Antriebsteil 116b des bewegbaren Randwulstes und den Antriebsteil 116c der Zieheinrichtung auf, der den Zieheinrichtungsmechanismus 156 antreibt bzw. steuert.
  • Der Antriebsteil 116a der oberen Pressform führt eine Antriebssteuerung des Servomotors 124 aus, während auf ein Signal Bezug genommen wird, welches von dem mit dem Servomotor 124 verbundenen Codierer und dem ersten linearen Sensor 136 geliefert wird, um das Gleitstück 132 anzuheben und abzusenken. Der Antriebsteil 116b des bewegbaren Randwulstes steuert den Zylinder-Antriebsteil des bewegbaren Randwulst-Mechanismus 143, um den Randwulst 142b auszuladen bzw. vorstehen zu lassen und den Randwulst 142b von der oberen Endfläche des ersten Halters 142 einzubetten bzw. einzuschließen. Der Antriebsteil 116c der Zieheinrichtung steuert die Servoeinrichtung des Anhebe- und Absenkmechanismus 170, während auf ein Signal Bezug genommen wird, welches von dem zweiten linearen Sensor 172 geliefert wird, um den Blechhalter 154 anzuheben und abzusenken.
  • Sodann wird das Verfahren für eine Pressformung der Stahlplatte 112, die ein Werkstück ist, unter Verwendung der Pressvorrichtung 110, wie oben beschrieben, zur Bildung der rückseitigen Fahrzeug-Außenplatte 180, wie in 1 veranschaulicht, unter Bezugnahme auf das Ablaufdiagramm von 3 und 4 unten beschrieben.
  • Zuerst wird beim Schritt S101 eine Initialisierung ausgeführt. Demgemäß wird der Blechhalter 154 in die bestimmte Position angehoben, um die unbearbeitete bzw. unverarbeitete Stahlplatte 112 zu tragen. An dieser Stelle steuert der Antriebsteil 116b des bewegbaren Randwulstes den Zylinder-Antriebsteil des bewegbaren Randwulst-Mechanismus 143, um den Randwulst 142b von der oberen Endfläche des ersten Halters 142 vorstehen bzw. ausladen zu lassen.
  • Beim Schritt S102 (erster Pressschritt) wird der Servomotor 124 drehmäßig angetrieben, um das Gleitstück 132 unter der Wirkung des Antriebsteiles 116a der oberen Pressform abzusenken.
  • Wenn das Gleitstück 132 in gewissem Ausmaß abgesenkt ist, berührt die obere Fläche der Stahlplatte 112 den ersten Halter 142 und den zweiten Halter 144. Beim Schritt S103 (erster Pressschritt) werden die beiden entsprechenden Enden der Stahlplatte 112 zwischen dem ersten Halter 142 und dem zweiten Halter 144 sowie dem Blechhalter 154 gehalten. Genauer gesagt werden die beiden betreffenden Enden der Stahlplatte 112 mit dem Randwulst 142b des ersten Halters 142 und dem Randwulst 144b des zweiten Halters 144 in den konkaven Teil 154b des Blechhalters 154 gedrückt, wie in 5 gezeigt. Demgemäß wird ein Biegedruck auf die erste Halter-142-Seite und die zweite Halter-144-Seite der Stahlplatte 112 ausgeübt.
  • An dieser Stelle wird ein Biegedruck auf die erste Halter-142-Seite und die zweite Halter-144-Seite der Stahlplatte 112 mit den Drucken ausgeübt, die durch P1 von 9 bzw. P2 von 10 dargestellt sind. Der Randwulst 142b der ersten Halter-142-Seite wird ausgefahren, so dass der Biegedruck P1 auf der ersten Halter-142-Seite größer ist als der Biegedruck P2 auf der zweiten Halter-144-Seite.
  • Beim Schritt S104 (erster Pressschritt) wird die Servoeinrichtung des Anhebe- und Absenkmechanismus 170 gesteuert, um den Blechhalter 154 unter der Wirkung des Antriebsteiles 116c der Zieheinrichtung abzusenken. An dieser Stelle erzeugen der Antriebsteil 116a der oberen Pressform und der Antriebsteil 116c der Zieheinrichtung eine moderate Kraft, so dass der Blechhalter 154 die untere Fläche der Stahlplatte 112 in gewissem Ausmaß presst, wodurch eine Presssteuerung zur Absenkung der Stahlplatte 112 ausgeführt wird, die festgehalten wird. Demgemäß wird der Blechhalter 154 durch den ersten Halter 142 und den zweiten Halter 144 mittels der Stahlplatte 112 gepresst, wodurch die Stahlplatte 112 mit dem ausgeübten Biegedruck abgesenkt wird.
  • Wenn das Gleitstück 132 weiter abgesenkt wird, berührt die Pressformfläche 158a der zweiten oberen Pressform 158 die obere Fläche der Stahlplatte 112, wie in 6 gezeigt. Beim Schritt S105 (erster Pressschritt) bezieht sich der Antriebsteil 116a der oberen Pressform auf ein Signal von dem ersten linearen Sensor 136, um zu prüfen, ob die zweite obere Pressform 158 den unteren Totpunkt erreicht oder nicht. Falls die zweite obere Pressform 158 den unteren Totpunkt erreicht, geht der Prozess weiter zum Schritt S106. Ansonsten fährt die zweite obere 158 fort, abgesenkt zu werden. Nachstehend ist der untere Totpunkt der zweiten oberen Pressform 158 die Position der zweiten oberen Pressform 158, wenn die Stahlplatte 112 zwischen der Pressformfläche 158a der zweiten oberen Pressform 158 und der Pressformfläche 152a der unteren Pressform 152 so platziert ist, um keinerlei Zwischenraum zu bilden.
  • Beim Schritt S106 (erster Pressschritt) hören das Gleitstück 132 und der Blechhalter 154 auf, abgesenkt zu werden. Zu diesem Zeitpunkt ist die Stahlplatte 112 zwischen der Pressformfläche 158a der zweiten oberen Pressform 158 und der Pressformfläche 152a der unteren Pressform 152 platziert und wird bzw. ist dann durch Pressen geformt, wie in 7 gezeigt. Demgemäß wird der untere Bereich von 1 von der Geprägelinie 185 der rückseitigen Außenplatte 180, die das Platten-Unterteil 182 ist, geformt.
  • Beim Schritt S107 (zweiter Pressschritt) steuert der Antriebsteil 116b des bewegbaren Randwulstes den Zylinder-Antriebsteil des bewegbaren Randwulst-Mechanismus 143, um den Randwulst 142b von der oberen Endfläche des ersten Halters 142 einzuschließen. Demgemäß wird ein Biegedruck auf die erste Halter-142-Seite der Stahlplatte 112 auf den Druck erhöht, der durch P2 von 9 dargestellt ist, welcher geringer ist als der Biegedruck (P1 von 9), der bei dem oben erwähnten ersten Pressschritt ausgeübt wird bzw. ist.
  • Beim Schritt S108 (zweiter Pressschritt) werden der Servomotor 124 des oberen Pressformmechanismus 118 und die Servoeinrichtung des Zieheinrichtungs-Mechanismus 156 gesteuert, um das Gleitstück 132 und den Blechhalter 154 unter der Wirkung des Antriebsteiles 116a der oberen Pressform und des Antriebsteiles 116c der Zieheinrichtung abzusenken.
  • Beim Schritt S109 (zweiter Pressschritt) bezieht sich der Antriebsteil 116a der oberen Pressform auf ein Signal von dem ersten linearen Sensor 136, um zu prüfen, ob die erste obere Pressform 148 den unteren Totpunkt erreicht oder nicht. Falls die erste obere Pressform 148 den unteren Totpunkt erreicht, geht der Prozess weiter zum Schritt S110. Ansonsten fährt die erste obere 148 fort, abgesenkt zu werden. Nachstehend ist der untere Totpunkt der ersten oberen Pressform die Position der ersten oberen Pressform 148, wenn die Stahlplatte 112 zwischen der Pressformfläche 148a der ersten oberen Pressform 148 und der Pressformfläche 152a der unteren Pressform 152 derart platziert ist, um keinerlei Zwischenraum zu bilden. An dieser Stelle wird auf die zweite obere Pressform 158 eine Unterbindungskraft ausgeübt, so dass die zweite obere Pressform 158 zur Seite des Gleitstücks 132 zurückgedrückt wird, während die Gasfedern 159 sich zusammenziehen.
  • Beim Schritt S110 (zweiter Pressschritt) hören das Gleitstück 132 und der Blechhalter 154 auf, abgesenkt zu werden. Zu diesem Zeitpunkt ist die Stahlplatte 112 zwischen der Pressformfläche 148a der ersten oberen Pressform 148 und der Pressformfläche 152a der unteren Pressform 152 platziert und wird bzw. ist sodann durch Pressen geformt, und die Pressformfläche 148a der ersten oberen Pressform 148 schließt mit der Pressformfläche 158a der zweiten oberen Pressform 158 ab, wie in 8 gezeigt. Demgemäß ist der obere Bereich von 1 von der Geprägelinie 185 der rückseitigen Außenplatte 180 gebildet bzw. geformt, der die Plattenoberseite 181 ist. Zu diesem Zeitpunkt bleibt die Stahlplatte 112 mit der zweiten oberen Pressform 158 zu pressen, während sie mit der ersten oberen Pressform 148 durch Pressen geformt ist.
  • Beim Schritt S111 wird der Servomotor 124 drehmäßig angetrieben, um das Gleitstück 132 unter der Wirkung des Antriebsteiles 116a der oberen Pressform anzuheben. Wenn das Gleitstück 132 angehoben ist, sind der erste Halter 142 und der zweite Halter 144 von der Stahlplatte 112 getrennt. Somit ist der auf die Stahlplatte 112 ausgeübte Biegedruck aufgehoben (siehe 9).
  • Beim Schritt S112 wird die Servoeinrichtung des Zieheinrichtungs-Mechanismus 156 gesteuert, um den Blechhalter 154 in eine Plattentransportposition unter der Wirkung des Antriebsteiles 116c der Zieheinrichtung anzuheben.
  • Beim Schritt S113 wird die durch Pressen geformte Stahlplatte 112, die auf dem Blechhalter 154 platziert ist, durch die bestimmte Transporteinrichtung zu der Station des nächsten Schritts transportiert.
  • Beim Schritt S114 hebt der Antriebsteil 116c der Zieheinrichtung den Blechhalter 154 wieder an, um den Blechhalter 154 dazu zu bringen, die Bearbeitungs-Bereitschaftsposition zu erreichen, und platziert dann die unbearbeitete Stahlplatte in der bestimmten Position. In dieser Zeitspanne fährt das Gleitstück 132 fort, angehoben zu werden.
  • Beim Schritt S115 nimmt der Antriebsteil 116a der oberen Pressform auf ein Signal von dem ersten linearen Sensor 136 Bezug, um zu prüfen, ob das Gleitstück 132 den oberen Totpunkt erreicht oder nicht. Falls das Gleitstück 132 den oberen Totpunkt nicht erreicht, fährt das Gleitstück 132 fort, angehoben zu werden. Ansonsten hört die Bearbeitung bzw. Verarbeitung der Stahlplatte 112 auf.
  • Zuvor ist hier das Pressverfahren unter Heranziehung der Pressvorrichtung 110 in einem Ablaufdiagramm beschrieben. Jeder Antriebsteil von dem Antriebsteil 116a der oberen Pressform, dem Antriebsteil 116b des bewegbaren Randwulstes und dem Antriebsteil 116c der Zieheinrichtung kann jedoch beispielsweise synchron einander überprüfen, jedoch unabhängig arbeiten.
  • Gemäß der vorliegenden Ausführungsform wird die folgende Wirkung bzw. der folgende Effekt erreicht.
    • (1) Entsprechend der Pressvorrichtung 110 und dem Pressverfahren gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist die obere Pressform 138 in die erste obere Pressform 148 und die zweite obere Pressform 158 unterteilt, und dann wird die Stahlplatte 112 durch die zweite obere Pressform 158 und dann mit der ersten oberen Pressform 148 durch Pressen geformt. An dieser Stelle wird die Geprägelinie 185 durch Pressformen mit der zweiten oberen Pressform 158 tatsächlich gebildet. Die Zuführung eines Materials von der Seite der ersten oberen Pressform 148 zu dem Geprägelinien-185-Teil nimmt jedoch zu, um größer zu sein als jener von der Seite der zweiten oberen Platte 158, was bewirken kann, dass sich die Geprägelinie 185 verschiebt. Demgemäß wird ein Biegedruck, um größer zu sein als jener, der durch den zweiten Halter 144 auf der Seite der zweiten oberen Pressform 158 ausgeübt wird, durch den ersten Halter 142 auf der Seite der ersten oberen Pressform 148 ausgeübt, um die Zuführung bzw. den Zufluss eines Materials von der Seite der ersten oberen Pressform 148 zu steuern. Daher können die Zuführungen eines Materials von den Seiten der ersten oberen Pressform 148 und der zweiten oberen Pressform 158 zu dem Geprägelinien-185-Teil nahezu gleichmäßig aufgeteilt werden, um eine Verschiebung der Geprägelinie 185 zu verhindern.
    • (2) Der bewegbare Randwulst-Mechanismus 143 ist so vorgesehen, dass der Biegedruck durch den ersten Halter 142 leicht im Verhältnis zu der Zuführung eines Materials zu der Form eines geformten Artikels, insbesondere dem Geprägelinien-185-Teil eingestellt werden kann.
    • (3) Wenn die Stahlplatte 112 mit der ersten oberen Pressform 148 durch Pressen geformt wird, ist die Stahlplatte 112 mit der ersten oberen Pressform 148 durch Pressen geformt, während sie mit der zweiten oberen Pressform 158 gepresst wird, was eine Verschiebung der Geprägelinie 185 verhindern und außerdem die Bildung von Falten an dem durch die zweite obere Pressform 158 durch Pressen geformten Teil bzw. Bereich verhindern kann.
  • Zweite Ausführungsform
  • 11 ist eine Vorderansicht, die den Aufbau bzw. die Struktur einer rückseitigen Fahrzeug-Außenplatte 280 veranschaulicht, die durch die Pressvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durch Pressen geformt wird bzw. ist. Die rückseitige Außenplatte 280 ist aus einer Stahlplatte geformt, die den etwa flachen Plattenoberteil 281 und den etwa flachen Plattenunterteil 282 sowie den Flanschteil 283 aufweist, an dem eine Tür eines Fahrzeugs (nicht dargestellt) eingreift.
  • Das Plattenoberteil 281 und das Plattenunterteil 282 sind durch die Geprägelinie 285 als Trennungslinie unterteilt, die die Oberseite und die Unterseite von 11 teilt. Diese Geprägelinie 285 ist eine für das Design wichtige Kantenlinie. Der Flanschteil 283 ist auf der linken Seite von 11 in dem Plattenoberteil 281 und dem Plattenunterteil 282. Dieser Flanschteil 283 ist durch Biegen des Endteiles der Stahlplatte in vertikaler Richtung von 11 verlaufend gebildet. Außerdem ist der innere Eckenteil neben dem Plattenoberteil 281 in diesem Flanschteil 283 der gebogene Teil 284 (Endteil), der durch Formen der Stahlplatte durch eine Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung geformt ist.
  • 12 ist ein Musterdiagramm, welches den Teilaufbau der Pressvorrichtung 210 gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Genauer gesagt ist 12 eine A-A-Schnittansicht von der rückseitigen Außenplatte 280, die in 11 gezeigt ist.
  • Die Pressvorrichtung 210 weist den unteren Pressformmechanismus 220 mit der unteren Pressform (zweiten Pressform) 252, die an der Unterseite der Stahlplatte (Werkstück) 212 platziert ist, den ersten oberen Pressformmechanismus (Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus) 218, der die erste obere Pressform 238 dazu bringt, sich an die untere Pressform 252 anzunähern (vorbewegen) und sich von der betreffenden unteren Pressform zu trennen (zurückgezogen), den zweiten oberen Pressformmechanismus 222 (Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus), der in dem ersten oberen Pressformmechanismus 218 vorgesehen die zweite obere Pressform 290 (Geprägelinien-Pressform) dazu bringt, sich an die untere Pressform 252 anzunähern und von dieser zu trennen, und den Steuerteil 216 (Steuereinrichtung) auf, der den unteren Pressformmechanismus 220, den ersten oberen Pressformmechanismus 218 und den zweiten oberen Pressformmechanismus 222 steuert.
  • Die Pressformfläche 238a und die Pressformfläche 238b der ersten oberen Pressform 238 und die Pressformfläche 290a der zweiten oberen Pressform 290 in der oben erwähnten Pressvorrichtung 210 bilden eine Formungsfläche. Dies heißt, dass die erste obere Pressform 238 und die zweite obere Pressform 290 einen Aufbau aufweisen, der eine Pressform aufteilt. Die Pressformfläche 290a der zweiten oberen Pressform 290 ist über der Geprägelinie 285 der rückseitigen Außenplatte 280 platziert.
  • Der erste obere Pressformmechanismus 218 weist den Servomotor 224, die Drehplatte 228, die durch den Servomotor 224 mittels eines (nicht dargestellten) Untersetzungsgetriebes drehmäßig angetrieben wird, und die Verbindungsstange 230 auf, deren oberer Endteil an der Seitenfläche der Drehplatte 228 schwenkbar angelenkt ist.
  • Der Servomotor 224 ist beispielsweise vom Wechselspannungs- bzw. Wechselstromtyp mit einem hohen Ansprechverhalten und einem niedrigen unregelmäßigen Drehmoment. Die Wellen-Drehposition des Servomotors 224 wird mittels eines (nicht dargestellten) Codierers detektiert, und dann wird eine Rückkopplungssteuerung des Servomotors 224 auf der Grundlage dieser ermittelten Wellen-Drehposition ausgeführt.
  • Der erste obere Pressformmechanismus 218 weist ferner das Gleitstück 232, welches an dem unteren Ende der Verbindungsstange 230 angelenkt ist, eine (nicht dargestellte) Führung, die das Gleitstück 232 vertikal führt, den ersten linearen Sensor 236, der die Position des Gleitstücks 232 ermittelt, um an den Steuerteil 216 ein Signal abzugeben, und die erste obere Pressform 238 auf, die an der Unterseite des Gleitstücks 232 vorgesehen ist.
  • Die erste obere Pressform 238 ist dazu da, die Stahlplatte 212 zwischen der ersten oberen Pressform 238 und der unteren Pressform 252 zu platzieren, um eine Pressformung der Stahlplatte 212 auszuführen; die erste obere Pressform ist auf der unteren Fläche mit Pressformflächen 238a und 238b zur Anlage an der oberen Fläche der Stahlplatte 212 versehen. Außerdem steht der ringartige Halter 240 in gewissem Ausmaß um die erste obere Pressform 238 herum vor. Daher liegt der Halter 240 an der Stahlplatte 212 vor den Pressformflächen 238a und 238b an. Die obere Endfläche des Halters 240 ist zur Horizontalen festgelegt.
  • 13 ist eine Schnittansicht, die den Aufbau des zweiten oberen Pressformmechanismus 222 veranschaulicht, der in dem ersten oberen Pressformmechanismus 218 vorgesehen ist. Wie in 13 gezeigt, weist der zweite obere Pressformmechanismus 222 die zweite obere Pressform 290, an der die Pressformfläche 290a gebildet ist, und das Betätigungsglied 293 auf, welches die zweite obere Pressform 290 von der Formungsfläche der ersten oberen Pressform 238 (Pressformfläche 238a und Pressformfläche 238b) auslädt.
  • Die zweite obere Pressform 290 steht mit dem Führungsloch 238c in Eingriff, welches in der ersten oberen Pressform 238 vorgesehen ist; die betreffende zweite obere Pressform ist beispielsweise zur bzw. in der vertikalen Richtung von 13 verschiebbar. Der Auskehlungsteil 290b ist längs des Umfangs der oberen Endfläche der zweiten oberen Pressform 290 gebildet.
  • Das Betätigungsglied 293 weist die Antriebsstange 292, die in vertikaler Richtung von 13 bewegbar ist, einen (nicht dargestellten) Zylinder, der mit der Antriebsstange 292 verbunden ist, und einen (nicht dargestellten) Hydraulikmotor auf, der Drucköl an diesen Zylinder abgibt und der Drucköl von diesem Zylinder sammelt. Das Betätigungsglied 293 drückt diese Antriebsstange 292 zur unteren Seite von 13, um die zweite obere Pressform 290 zu drücken, wodurch die Pressformfläche 290a der zweiten oberen Pressform 290 von der Formungsfläche der ersten oberen Pressform 238 (Pressformfläche 238a und Pressformfläche 238b) ausgestoßen wird.
  • Der zweite obere Pressformmechanismus 222 weist ferner den (nicht dargestellten) Servomotor, der den Hydraulikmotor des Betätigungsgliedes 293 drehmäßig antreibt, und den zweiten linearen Sensor 294 auf, der die Position der zweiten oberen Pressform 290 detektiert, um an den Steuerteil 216 ein Signal abzugeben. Der Servomotor ist mit dem Steuerteil 216 verbunden, so dass der eine Geprägelinie der Stahlplatten 212 bildende Teil bei einem geeigneten Druck mit der Pressformfläche 252a der unteren Pressform 252 und der Pressformfläche 290a der zweiten oberen Pressform 290 gepresst werden kann.
  • Zurückkommend auf 12 weist der untere Pressformmechanismus 220 das feste Grundteil 250 als ein Grundteil, die untere Pressform 252, die an dem oberen Teil des festen Grundteiles 250 vorgesehen ist, den ringartigen Blechhalter 254, der den Umfangsteil der Stahlplatte 212 trägt, und den Zieheinrichtungs-Mechanismus 256 auf, der den Blechhalter 254 anhebt und absenkt.
  • Die untere Pressform 252 ist dazu da, die Stahlplatte 212 zwischen der unteren Pressform 252 und der ersten oberen Pressform 238 und der zweiten oberen Pressform 290 zu platzieren, um eine Pressformung der Stahlplatte 212 auszuführen; die untere Pressform ist mit der Pressformfläche 252a auf der oberen Fläche für eine Anlage an der unteren Fläche der Stahlplatte 212 vorgesehen. Diese Pressformfläche 252a ist in einer Form gebildet, die den Pressformflächen 238a und 238b der ersten oberen Pressform 238 und der Pressformfläche 290a der zweiten oberen Pressform 290 entspricht.
  • Der Blechhalter 254 ist an der dem Halter 240 der ersten oberen Pressform 238 gegenüberliegenden Position vorgesehen, wobei der Endteil der Stahlplatte 212 zwischen dem Blechhalter 254 und dem Halter 240 gehalten wird, um eine Faltenbildung, eine Verschiebung und dergleichen zu verhindern, wenn die Stahlplatte 212 gepresst wird.
  • Der Zieheinrichtungs- bzw. Ziehkissenmechanismus 256 weist eine Mehrzahl von Stiften 260, die von der Unterseite das feste Grundteil 250 und den Anbringungsteil 252b der unteren Pressform 252 durchdringen und an der unteren Seite des Blechhalters 254 befestigt sind, die Platte 262, die mit dem unteren Endteilen dieser Stifte 260 verbunden ist, den hydraulischen Anhebe- und Absenkmechanismus 270, der die Platte 262 anhebt und absenkt, und den dritten linearen Sensor 272 auf, der die Position der Platte 262 detektiert, um an den Steuerteil 216 ein Signal abzugeben.
  • Der Anhebe- und Absenkmechanismus 270 ist dadurch aufgebaut, dass er einen (nicht dargestellten) Hydraulikzylinder, der mit der Platte 262 verbunden ist, und eine (nicht dargestellte) Servoeinrichtung enthält, die diesen Hydraulikzylinder steuert bzw. antreibt. Diese Servoeinrichtung ist mit dem Steuerteil 216 verbunden, so dass der Blechhalter 254 den Umfangsteil der Stahlplatte 212 bei einem passenden Druck mit dem Halter 240 der ersten oberen Pressform 238 pressen und halten kann, während die bestimmte Drucksteuerung ausgeführt wird.
  • Der Steuerteil 216 weist den Antriebsteil 216a der ersten oberen Pressform, der den ersten oberen Pressformmechanismus 218 steuert bzw. antreibt, den Antriebsteil 216b der zweiten oberen Pressform, der den zweiten oberen Mechanismus 222 steuert bzw. antreibt, und den Antriebsteil 216c der Zieheinrichtung auf, der den Zieheinrichtungs-Mechanismus 256 steuert bzw. antreibt.
  • Der Antriebsteil 216a der ersten oberen Pressform fährt eine Antriebssteuerung des Servomotors 224 aus, während auf ein Signal Bezug genommen wird, welches von dem Codierer geliefert wird, der mit dem Servomotor 224 und dem ersten linearen Sensor 236 verbunden ist, um das Gleitstück 232 anzuheben und abzusenken. Der Antriebsteil 216b der zweiten oberen Pressform führt eine Antriebssteuerung des Betätigungsgliedes 293 aus, während auf ein Signal Bezug genommen wird, welches von dem zweiten linearen Sensor 294 geliefert wird, um die zweite obere Pressform 290 anzuheben und abzusenken. Der Antriebsteil 216c der Zieheinrichtung steuert die Servoeinrichtung des Zieheinrichtungs-Mechanismus 256, während auf ein Signal Bezug genommen wird, welches von dem dritten linearen Sensor 272 geliefert wird, um den Blechhalter 254 anzuheben und abzusenken.
  • Sodann wird das Verfahren zum Pressen der Stahlplatte 212, die ein Werkstück ist, unter Heranziehung der Pressvorrichtung 210, wie oben beschrieben, zur Bildung der Fahrzeug-Rückseiten-Außenplatte 280, wie in 11 veranschaulicht, unten unter Bezugnahme auf das Ablaufdiagramm von 14 beschrieben.
  • Zuerst wird beim Schritt S201 eine Initialisierung ausgeführt. Demgemäß wird der Blechhalter 254 in die bestimmte Position angehoben, um die unbearbeitete Stahlplatte 212 zu tragen. An dieser Stelle liegt die Pressformfläche 290a der zweiten oberen Pressform 290 in dem zweiten oberen Pressformmechanismus 222 mit der Formungsfläche der ersten oberen Pressform 238 (der Pressformfläche 238a und der Pressformfläche 238b) in einer Ebene, und dann wird die erste obere Pressform 238 zum oberen Totpunkt angehoben.
  • Beim Schritt S202 wird der Servomotor 224 drehmäßig angetrieben, um die erste obere Pressform 238 unter der Wirkung des ersten oberen Pressform-Antriebsteiles 216a abzusenken.
  • Wenn die erste obere Pressform 238 in gewissem Ausmaß abgesenkt ist, berührt der Halter 240 die obere Fläche der Stahlplatte 212, und dann wird die Stahlplatte 212 zwischen dem Halter 240 und dem Blechhalter 254 festgehalten. Demgemäß wird ein Biege- bzw. Faltungsdruck auf die Stahlplatte 212 ausgeübt. Außerdem wird von dieser Stelle, wenn die Stahlplatte 212 zwischen dem Halter 240 und dem Blechhalter 254 gehalten ist, die Servoeinrichtung des Zieheinrichtungs-Mechanismus 256 gesteuert, um den Blechhalter 254 ebenso unter der Wirkung des Antriebsteiles 216c der Zieheinrichtung (Schritt S203) abzusenken. Sogar dann, wenn die erste obere Pressform 238 abgesenkt ist, wird somit der auf die Stahlplatte 212 ausgeübte Faltungs- bzw. Biegedruck in geeigneter Weise aufrechterhalten. Wenn die erste obere Pressform 238 und der Blechhalter 254 in die bestimmte Position abgesenkt sind, hören der Antriebsteil 216a der ersten oberen Pressform und der Antriebsteil 216c der Zieheinrichtung auf, die erste obere Pressform 238 und den Blechhalter 254 abzusenken.
  • Beim Schritt S204 steuert bzw. treibt der zweite obere Pressform-Antriebsteil 216b das Betätigungsglied 293 an, um die zweite obere Pressform 290 abzusenken; dadurch steht die Pressformfläche 290a der zweiten oberen Pressform 290 von der Formungsfläche der ersten oberen Pressform 238 (der Pressformfläche 238a und der Pressformfläche 238b) vor.
  • Beim Schritt S205 nimmt der Antriebsteil 216b der zweiten oberen Pressform Bezug auf ein Signal von dem zweiten linearen Sensor 294, um zu überprüfen, ob die zweite obere Pressform 290 den unteren Totpunkt erreicht oder nicht. Falls die zweite obere 290 den unteren Totpunkt erreicht, geht der Prozess weiter zum Schritt S206. Ansonsten fährt die zweite obere 290 fort, abgesenkt zu werden.
  • Beim Schritt S206 hört die zweite obere Pressform 290 auf, abgesenkt zu werden. Zu diesem Zeitpunkt ist die Stahlplatte 212 zwischen der Pressformfläche 290a der zweiten oberen Pressform 290 und der Pressformfläche 252a der unteren Pressform 252 platziert und wird dann durch Pressen geformt, wie in 15 gezeigt. Demgemäß wird die Geprägelinie 285 der rückseitigen Außenplatte 280 von 11 geformt.
  • Beim Schritt S207 werden die erste obere Pressform 238 und der Blechhalter 254 unter der Wirkung des Antriebsteiles 216a der ersten oberen Pressform und des Antriebsteiles 216c der Zieheinrichtung abgesenkt. Gleichzeitig wird die zweite obere Pressform 290 unter der Wirkung des Antriebsteiles 216b der zweiten oberen Pressform in die erste obere Pressform 238 eingebettet. Demgemäß verbleibt die obere Oberfläche der Stahlplatte 212, um mit der Pressformfläche 290a der zweiten oberen Pressform 290 gepresst zu werden.
  • Beim Schritt S208 bezieht sich der Antriebsteil 216a der ersten oberen Pressform auf ein Signal von dem ersten linearen Sensor 236, um zu überprüfen, ob die erste obere Pressform 238 den unteren Totpunkt erreicht oder nicht. Falls die erste obere Pressform 238 den unteren Totpunkt erreicht, geht der Prozess weiter zum Schritt S209. Ansonsten fährt die erste obere Pressform 238 fort, abgesenkt zu werden.
  • Beim Schritt S209 hören die erste obere Pressform 238 und der Blechhalter 254 auf, abgesenkt zu werden. Sodann ist die Stahlplatte 212 zwischen der Formungsfläche (Pressformflächen 238a und 238b) der ersten oberen Pressform 238 und der Pressformfläche 252a der unteren Pressform 252 platziert und wird dann durch Pressen geformt, wie in 16 gezeigt. Demgemäß sind in der rückseitigen Außenplatte 280 von 11 der Plattenoberteil 281, der Plattenunterteil 282 und der Flanschteil 283 gebildet, die den übrigen Teil darstellen, der anders ist als die beim Schritt S206 gebildete Geprägelinie 285.
  • Zu diesem Zeitpunkt erreicht die erste obere Pressform 238 den unteren Totpunkt, wodurch die Pressformfläche 290a der zweiten oberen Pressform 290 mit der Formungsfläche der ersten oberen Pressform 238 (Pressformflächen 238a und 238b) bündig ist. Außerdem wird die Stahlplatte 212 zwischen der Pressformfläche 290a der zweiten oberen Pressform 290 und der Pressformfläche 252a der unteren Pressform 252 gehalten. Daher werden das Plattenoberteil 281, das Plattenunterteil 282 und das Flanschteil 283 durch Pressformung des übrigen Teiles der Stahlplatte 212 geformt, während ein Druck auf den Bereich über der Geprägelinie 285 der Stahlplatte 212 ausgeübt wird.
  • Beim Schritt S210 wird der Servomotor 224 unter der Wirkung des Antriebsteiles 216a der ersten oberen Pressform drehmäßig angetrieben, um die erste obere Pressform 238 abzusenken.
  • Beim Schritt S211 wird die Servoeinrichtung des Zieheinrichtungs-Mechanismus 256 unter der Wirkung der Zieheinrichtungs-Betätigungseinrichtung 216c gesteuert, um den Blechhalter 254 in die Plattentransportposition anzuheben.
  • Beim Schritt S212 wird die durch Pressen geformte Stahlplatte 212, die auf dem Blechhalter 254 platziert ist, durch die bestimmte Transporteinrichtung zu der Station des nächsten Schrittes transportiert.
  • Beim Schritt S213 hebt der Antriebsteil 216c der Zieheinrichtung den Blechhalter 254 wieder an, um den Blechhalter 254 dazu zu bringen, die Verarbeitungs- bzw. Bearbeitungs-Standbyposition zu erreichen, und um dann die unbearbeitete Stahlplatte 212 in der bestimmten Position zu platzieren. In dieser Zeitspanne fährt die erste obere Pressform 238 fort, angehoben zu werden.
  • Beim Schritt S214 nimmt der Antriebsteil 216a der ersten oberen Pressform auf ein Signal von dem ersten linearen Sensor 236 Bezug, um zu überprüfen, ob die Position der ersten oberen Pressform 238 den oberen Totpunkt erreicht oder nicht. Falls die erste obere Pressform 238 den oberen Totpunkt nicht erreicht, fährt die erste obere Pressform 238 fort, angehoben zu werden. Ansonsten hört die Verarbeitung bzw. Bearbeitung der Stahlplatte 212 auf.
  • Zuvor ist das Pressverfahren unter Heranziehung der Pressvorrichtung 210 in einem Ablaufdiagramm beschrieben worden. Jeder Antriebsteil von dem Antriebsteil 216a der ersten oberen Pressform, dem Antriebsteil 216b der zweiten oberen Pressform und dem Antriebsteil 216c der Zieheinrichtung kann jedoch jeweils einander synchron überprüfen, jedoch unabhängig arbeiten.
  • Gemäß der vorliegenden Ausführungsform wird der folgende Effekt bzw. die folgende Wirkung erzielt.
    • (4) Beim ersten Pressschritt wird die zweite obere Pressform 290 abgesenkt, und dann wird die Stahlplatte 212 mit der zweiten oberen Pressform 290 und der unteren Pressform 252 zur Bildung der Geprägelinie 285 durch Pressen geformt. Sodann wird die erste obere Pressform 238 beim zweiten Pressschritt abgesenkt, und der übrige Teil der Stahlplatte 212 wird mit der ersten oberen Pressform 238 und der unteren Pressform 252 zur Bildung des Plattenoberteiles 281, des Plattenunterteiles 282 und des Flanschteiles 283 durch Pressen geformt. Demgemäß wird die Geprägelinie 285 zuerst mit der zweiten oberen Pressform 290 und der unteren Pressform 252 gebildet, so dass die Geprägelinie 285 an der rückseitigen Außenplatte 280 klar bzw. deutlich gebildet werden kann.
    • (5) Beim zweiten Pressschritt wird die Stahlplatte 212 mit der ersten oberen Pressform 238 und der unteren Pressform 252 unter Beibehaltung eines Zustands durch Pressen geformt, dass ein übriger Teil der Stahlplatte 212 mit der zweiten oberen Pressform 290 und der unteren Pressform 252 gepresst wird. Dies kann ein Material daran hindern, von beiden Seiten der Geprägelinie 285 zu fließen, und außerdem zuverlässig verhindern, dass sich die Position der Geprägelinie 285 verschiebt.
  • Dritte Ausführungsform
  • 17 ist eine Vorderansicht, die den Aufbau einer rückseitigen Fahrzeug-Außenplatte 380 veranschaulicht, welche mittels der Pressvorrichtung gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durch Pressen geformt ist. Die rückseitige Außenplatte 380 ist aus einer Stahlplatte geformt, welche den ungefähr flachen Plattenhauptkörper 381 und den Flanschteil 385 aufweist, mit dem eine Tür eines Fahrzeugs (nicht dargestellt) eingreift. Der Plattenhauptkörper 381 ist durch die Geprägelinie 382 als Trennlinie, die durch Biegen der Stahlplatte gebildet wird, in die Oberseite und in die Unterseite von 17 als Plattenoberteil 383 bzw. Plattenunterteil 384 aufgeteilt.
  • Der Flanschteil 385 ist auf der linken Seite von 17 in dem Plattenoberteil 383 und dem Plattenunterteil 384 vorgesehen. Dieser Flanschteil 385 wird durch Biegen des Endteiles der Stahlplatte geformt, die sich in vertikaler Richtung von 17 erstreckt. Außerdem wird bzw. ist der innere Eckenteil neben dem Plattenoberteil 383 in diesem Flanschteil 385 der gebogene Teil 386 (Endteil), der durch Formen der Stahlplatte durch eine Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung gebildet wird bzw. ist.
  • 18 ist ein Musterdiagramm, welches den Teilaufbau bzw. die Teilstruktur der Pressvorrichtung 310 gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Genauer gesagt ist 18 eine A-A-Schnittansicht der rückseitigen Außenplatte 380, die in 17 gezeigt ist.
  • Die Pressvorrichtung 310 weist den unteren Pressformmechanismus 320, der die untere Pressform (zweite Pressform) 352, welche an der unteren Seite der Stahlplatte (Werkstück) 312 platziert ist, den ersten oberen Pressformmechanismus (Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus) 318, der die erste obere Pressform (erste Form) 338 dazu bringt, sich an die untere Pressform 352 anzunähern (vorzubewegen) und von der betreffenden unteren Pressform zu trennen (zurückzuziehen), den zweiten oberen Pressformmechanismus 322, der in der ersten oberen Pressform 338 vorgesehen ist und der die zweite obere Pressform 390 dazu bringt, sich an die untere Pressform 352 anzunähern und von dieser zu trennen, und den Steuerteil 316 (Steuereinrichtung) auf, der den unteren Pressformmechanismus 320, den ersten oberen Pressformmechanismus 318 und den zweiten oberen Pressformmechanismus 322 steuert.
  • Die Pressformflächen der ersten oberen Pressform 338 und der zweiten oberen Pressform 390 in der oben erwähnten Pressvorrichtung 310 sind entsprechend dem Plattenhauptkörper 381 bzw. dem Flanschteil 385 an der rückseitigen Außenplatte 380 gebildet. Somit bilden die Pressformflächen der ersten oberen Pressform 338 und der zweiten oberen Pressform 390 eine Formungsfläche.
  • Der erste obere Pressformmechanismus 318 weist den Servomotor 324, die durch den Servomotor 324 über ein Untersetzungsgetriebe (nicht dargestellt) drehmäßig angetriebene Drehplatte 328 und die Verbindungsstange 330 auf, deren oberer Endteil an der Seitenfläche der Drehplatte 328 schwenkbar angelenkt ist.
  • Der Servomotor 324 ist beispielsweise von einem Wechselspannungs- bzw. Wechselstromtyp mit hohem Ansprechverhalten und niedrigem unregelmäßigen Drehmoment. Die Wellen-Drehposition des Servomotors 324 wird durch einen (nicht dargestellten) Codierer detektiert, und dann wird eine Rückkopplungssteuerung des Servomotors 324 auf der Grundlage dieser ermittelten Wellen-Drehposition ausgeführt.
  • Der erste obere Pressformmechanismus 318 weist ferner das Gleitstück 332, welches an dem unteren Ende der Verbindungsstange 330 angelenkt ist, eine (nicht dargestellte) Führung, die das Gleitstück 332 vertikal führt, den ersten linearen Sensor 336, der die Position des Gleitstücks 332 ermittelt, um an den Steuerteil 316 ein Signal abzugeben, und die erste obere Pressform 338 auf, die an der unteren Fläche des Gleitstücks 332 vorgesehen ist.
  • Die erste obere Pressform 338 weist die festliegende bzw. feste obere Pressform 341, die an dem Gleitstück 332 befestigt ist, und den ringartigen Halter 340 auf, der um diese feste obere Pressform 341 herum vorgesehen ist.
  • Die feste obere Pressform 341 ist dazu vorgesehen, die Stahlplatte 312 zwischen der festen oberen Pressform und der unteren Pressform 352 zu platzieren, um eine Pressformung der Stahlplatte 312 auszuführen; die betreffende feste obere Pressform ist mit der Pressformfläche 341a an der unteren Fläche für eine Anlage an der oberen Fläche der Stahlplatte 312 versehen. Außerdem ist der Halter 340 vorgesehen, der von der Pressformfläche 341a nach unten ragt; er liegt an der Stahlplatte 312 vor der Pressformfläche 341a an. Die obere Endfläche des Halters 340 ist zur Horizontalen festgelegt.
  • Die erste obere Pressform 338 ist mit einem beweg- bzw. verschiebbaren oberen Pressformmechanismus (nicht dargestellt) versehen, der die beweg- bzw. verschiebbare obere Pressform (nicht dargestellt) zu der unteren Pressform 352, die in den Figuren nicht dargestellt ist, vorbewegt und der die bewegbare obere Pressform (nicht dargestellt) von der betreffenden unteren Pressform zurückzieht. Außerdem kann dieser bewegbare obere Pressformmechanismus die Pressformfläche einer bewegbaren oberen Pressform von der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341 einbetten und die Pressformfläche der bewegbaren oberen Pressform dazu zu bringen, mit der Pressformfläche 341a entsprechend einem Aufbau zu fluchten, entsprechend einem Aufbau, der nahezu derselbe ist, wie jener des zweiten oberen Pressformmechanismus 322, der unter Bezugnahme auf 19 im Einzelnen beschrieben worden ist. Diese Pressformflächen der festen oberen Pressform 341 und der bewegbaren oberen Pressform sind entsprechend dem Plattenoberteil 383 bzw. dem Plattenunterteil 384 an dem Plattenhauptkörper 381 gebildet.
  • 19 ist eine Schnittansicht, die den Aufbau des zweiten oberen Pressformmechanismus 322 veranschaulicht, der an der ersten oberen Pressform 338 vorgesehen ist. Wie in 19 gezeigt, weist der zweite obere Pressformmechanismus 322 die zweite obere Pressform 390, an deren oberer Endseite die Pressformfläche 390a gebildet ist, die Feder 391, welche die zweite obere Pressform 390 in der Richtung des Einbettens der zweiten oberen Pressform 390 weiter als die Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341 vorspannt, die Betätigungseinrichtung 393, welche die Pressformfläche 390a der zweiten oberen Pressform 390 dazu bringt, mit der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341 in einer Ebene bündig zu sein, und die Mechanismusverriegelung 394 auf, welche die zweite obere Pressform 390 verriegelt, wenn die Pressformfläche 390a mit der Pressformfläche 341a fluchtet bzw. bündig ist.
  • Die zweite obere Pressform 390 steht mit dem Führungsloch 338b in Eingriff, welches in der ersten oberen Pressform 338 vorgesehen ist, und ist beispielsweise zur vertikalen Richtung von 19 bewegbar. Die geneigte Fläche 390b ist an der unteren Endseite der zweiten oberen Pressform 390 gebildet.
  • Die Betätigungseinrichtung 393 ist mit der Antriebsstange 392 versehen, die imstande ist, sich in die horizontale Richtung von 19 zu bewegen, und die geneigte Fläche 392b, die auf der geneigten Fläche 390b der zweiten oberen Pressform 390 gleitet, ist an der oberen Endseite der Antriebsstange 392 gebildet. Die Betätigungseinrichtung 393 drückt diese Antriebsstange 392 in die rechte Richtung von 19, um die geneigte Fläche 390b der zweiten oberen Pressform 390 zu drücken, wodurch die zweite obere Pressform 390 zu der unteren Seite von 19 auslädt. Demgemäß ist die Pressformfläche 390a der zweiten oberen Pressform 390 mit der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341 bündig. In dem Fall, in dem die Pressformfläche 341a eine gekrümmte Oberfläche aufweist, weisen die Pressformfläche 390a und die Pressformfläche 341a dieselbe gekrümmte Oberfläche auf.
  • Die Mechanismus-Verriegelungseinrichtung 394 bewegt sich unter der Wirkung einer bestimmten (nicht dargestellten) Extrusions-Betätigungsvorrichtung in der orthogonalen Richtung (vertikale Richtung von 19) zu der Richtung, in der sich die Antriebsstange 392 bewegt. Der Ausschnittteil 392a ist an bzw. in der Antriebsstange 392 gebildet, und diese Mechanismus-Verriegelungseinrichtung 394 greift in den Ausschnittteil 392a der vorgeschobenen Antriebsstange 392 ein, wodurch die Antriebsstange 392 verriegelt wird.
  • Bei dem oben erwähnten zweiten oberen Pressformmechanismus 322 ist die Pressformfläche 390a der zweiten oberen Pressform 390 mit der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341 in folgenden Schritten bündig. Demgemäß fährt die Betätigungseinrichtung 393 die Antriebsstange 392 in die rechte Richtung von 19 aus. Sodann drückt diese Antriebsstange 392 die geneigte Fläche 390b der zweiten oberen Pressform 390 so, um der elastischen Kraft der Feder 391 zu widerstehen; dadurch lädt die zweite obere Pressform 390 zu der unteren Seite von 19 aus. Wenn die Pressformfläche 390a der zweiten oberen Pressform 390 mit der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341 bündig ist, liegt der Ausschnittteil 392a der Antriebsstange 392 unmittelbar unterhalb der Mechanismus-Verriegelung 394 von 19. Somit wird die Mechanismus-Verriegelung 394 vorbewegt, damit das obere Ende der Mechanismus-Verriegelung 394 in den Ausschnittteil 392a der Antriebsstange 392 eingreift. Daher ist die zweite obere Pressform 390 in dem Zustand verriegelt, in dem die Pressformfläche 390a mit der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341 bündig ist.
  • Außerdem wird bei dem oben erwähnten zweiten oberen Pressformmechanismus 322 die Pressformfläche 390a der zweiten oberen Pressform 390 von der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341 in folgenden Schritten eingebettet. Demgemäß werden die Verriegelung durch die Mechanismus-Verriegelungseinrichtung 394 und die Vorspannung der Antriebsstange 392 durch die Betätigungseinrichtung 393 gelöst. Sodann erhält bzw. erfährt die zweite obere Pressform 390 durch die elastische Kraft der Feder 391 eine Kraft in der Richtung, um zu dem Führungsloch 338b zurückgezogen zu werden, um die Antriebsstange 392 zur linken Seite von 19 zu drücken. Die Antriebsstange 392 bewegt sich, bis der an der oberen Endseite vorgesehene konvexe Teil 392c an dem Differenzteil 338c anliegt, welcher an der ersten oberen Pressform 338 gebildet ist. Daher wird bzw. ist die Pressformfläche 390a der zweiten oberen Pressform 390 von bzw. in der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341 eingebettet.
  • Zurückkehrend zur 18 weist der untere Pressformmechanismus 320 das feste Grundteil 350 als Grundteil, die untere Pressform 352, die an dem oberen Teil des festen Grundteiles 350 vorgesehen ist, den ringartigen Blechhalter 354, der den Umfangsteil der Stahlplatte 312 trägt bzw. unterstützt, und den Zieheinrichtungs-Mechanismus 356 auf, der den Blechhalter 354 anhebt und absenkt.
  • Die untere Pressform 352 wird bzw. ist zwischen der unteren Pressform 352 und der zweiten oberen Pressform 390 sowie einer (nicht dargestellten) bewegbaren oberen Pressform platzier, um eine Pressformung der Stahlplatte 312 auszuführen. Die Pressformfläche 352a für eine Anlage an der unteren Fläche der Stahlplatte 312 ist an der oberen Fläche vorgesehen. Diese Pressformfläche 352a ist in einer Form gestaltet, die der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341, der Pressformfläche 390a der zweiten oberen Pressform 390 und der Pressformfläche einer (nicht dargestellten) bewegbaren oberen Pressform entspricht.
  • Der Blechhalter 354 ist an der dem Halter 340 der ersten oberen Pressform 338 gegenüberliegenden Position vorgesehen. Der Endteil der Stahlplatte 312 wird zwischen dem Blechhalter 354 und dem Halter 340 gehalten, um die Ausbildung von Falten, eine Verschiebung und so weiter zu verhindern, wenn die Stahlplatte 312 gepresst wird.
  • Der Zieheinrichtungs-Mechanismus 356 weist eine Mehrzahl von Stiften 360, die von der Unterseite her das feste Grundteil 350 und das Anbringungsteil 352 der unteren Pressform 352 durchdringen und die an der unteren Seite des Blechhalters 354 befestigt sind, die Platte 362, die mit den unteren Endteilen dieser Stifte 360 verbunden ist, den Hydraulik-Anhebe- und Absenkmechanismus 370, der die Platte 362 abhebt und absenkt, und den zweiten linearen Sensor 372 auf, der die Position der Platte 362 ermittelt, um an den Steuerteil 316 ein Signal abzugeben.
  • Der Anhebe- und Absenkmechanismus 370 ist dadurch aufgebaut, dass er einen (nicht dargestellten) Hydraulikzylinder, der mit der Platte 362 verbunden ist, und eine (nicht dargestellte) Servoeinrichtung enthält, die diesen Hydraulikzylinder ansteuert bzw. antreibt. Die Servoeinrichtung ist mit dem Steuerteil 316 verbunden, so dass der Blechhalter 354 den Umfangsteil der Stahlplatte 312 bei einem geeigneten Druck mit dem Halter 340 der ersten oberen Pressform 338 pressen und halten kann, während die bestimmte Presssteuerung ausgeführt wird.
  • Der Steuerteil 316 weist den Antriebsteil 316a der ersten oberen Pressform, der den ersten oberen Pressformmechanismus 318 antreibt, den Antriebsteil 316b der zweiten oberen Pressform, der den zweiten oberen Mechanismus 322 antreibt, und den Antriebsteil 316c der Zieheinrichtung auf, der den Zieheinrichtungs-Mechanismus 356 antreibt bzw. steuert.
  • Der Antriebsteil 316b der zweiten oberen Pressform führt eine Antriebssteuerung der Betätigungseinrichtung 393 und der Mechanismus-Verriegelungseinrichtung 394 aus, um die zweite obere Pressform 390 auszufahren bzw. um die zweite obere Pressform 390 zu verriegeln. Der Antriebsteil 316a der ersten oberen Pressform führt eine Antriebssteuerung des Servomotors 324 aus, während auf ein Signal Bezug genommen wird, welches von dem mit dem Servomotor 324 verbundenen Codierer und dem ersten linearen Sensor 336 geliefert wird, um das Gleitstück 332 zusammen mit der ersten oberen Pressform 338 anzuheben und abzusenken. Außerdem ist der Antriebsteil 316a der ersten oberen Pressform mit einem (nicht dargestellten) bewegbaren oberen Pressformmechanismus verbunden und steuert die bewegbare obere Pressform in derselben Weise wie der oben erwähnte Antriebsteil 316b der zweiten oberen Pressform. Der Antriebsteil 316c der Zieheinrichtung steuert die Servoeinrichtung des Zieheinrichtungs-Mechanismus 356, während auf ein Signal Bezug genommen wird, welches von dem zweiten linearen Sensor 372 geliefert wird, um den Blechhalter 354 anzuheben und abzusenken.
  • Sodann wird das Verfahren zum Pressen der Stahlplatte 312, die ein Werkstück ist, unter Heranziehung der Pressvorrichtung 310, wie oben beschrieben, zur Formung einer rückseitigen Fahrzeug-Außenplatte 380, wie in 17 veranschaulicht, unten unter Bezugnahme auf das Ablaufdiagramm von 20 und 21 beschrieben.
  • Zuerst wird beim Schritt S301 eine Initialisierung ausgeführt. Demgemäß wird der Blechhalter 354 in die bestimmte Position angehoben, um die unbearbeitete Stahlplatte 312 zu tragen. An dieser Stelle sind die zweite obere Pressform 390 des zweiten oberen Pressformmechanismus 322 und eine bewegbare obere Pressform der ersten oberen Pressform 338 von bzw. in der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341 der ersten oberen Pressform 338 eingebettet, und dann hebt sich die feste obere Pressform 341 zum oberen Totpunkt an.
  • Beim Schritt S302 (erster Pressschritt) wird der Servomotor 324 drehmäßig angetrieben, um die feste obere Pressform 341 unter der Wirkung des Antriebsteiles 316a der ersten oberen Pressform abzusenken.
  • Wenn die feste obere Pressform 341 in gewissem Ausmaß abgesenkt ist, berührt der Halter 340 die obere Fläche der Stahlplatte 312, und dann wird die Stahlplatte 312 zwischen dem Halter 340 und dem Blechhalter 354 gehalten. Demgemäß wird ein Faltungs- bzw. Biegedruck auf die Stahlplatte 312 ausgeübt. Außerdem wird von dieser Stelle aus, wenn die Stahlplatte 312 zwischen dem Halter 340 und dem Blechhalter 354 gehalten ist, der Blechhalter 354 unter der Wirkung des Antriebsteiles 316c der Zieheinrichtung abgesenkt (Schritt S303).
  • An dieser Stelle erzeugen der Antriebsteil 316a der ersten oberen Pressform und der Antriebsteil 316c der Zieheinrichtung eine moderate Kraft, so dass der Blechhalter 354 die untere Fläche der Stahlplatte 312 in gewissem Grade presst, wodurch eine Presssteuerung ausgeführt wird, um die festgehaltene Stahlplatte 312 abzusenken. Demgemäß wird der Blechhalter 354 mittels des Halters 340 durch die Stahlplatte 312 gedrückt, wodurch ein moderater Druck auf die herabzudrückende Stahlplatte 312 ausgeübt wird. Daher wird die Stahlplatte 312 bei angewandtem Faltungs- bzw. Biegedruck abgesenkt.
  • Beim Schritt S304 (erster Pressschritt) nimmt der Antriebsteil 316a der ersten oberen Pressform auf ein Signal von dem ersten linearen Sensor 336 Bezug, um zu überprüfen, ob die feste obere Pressform 341 den unteren Totpunkt erreicht oder nicht. Falls die feste obere Pressform 341 den unteren Totpunkt erreicht, geht der Prozess weiter zum Schritt S305. Ansonsten fährt die feste obere Pressform 341 fort, abgesenkt zu werden.
  • Beim Schritt S305 (erster Pressschritt) hören die feste obere Pressform 341 und der Blechhalter 354 auf, abgesenkt zu werden. Zu diesem Zeitpunkt ist die Stahlplatte 312 zwischen der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341 und der Pressformfläche 352a der unteren Pressform 352 platziert und wird dann, wie in 22 gezeigt, durch Pressen geformt. Demgemäß wird der Plattenoberteil 383 der rückseitigen Außenplatte 380 von 17 geformt.
  • An dieser Stelle wird die Stahlplatte 312 zwischen dem Halter 340 und dem Blechhalter 354 gehalten. Daher wird dieser Plattenoberteil 383 durch Pressformen eines Teiles dieser Stahlplatte 312 mit dem auf die Stahlplatte 312 ausgeübten Faltungs- bzw. Biegedruck geformt.
  • Beim Schritt S306 treibt bzw. steuert der Antriebsteil 316a der ersten oberen Pressform eine Betätigungseinrichtung eines (nicht dargestellten) bewegbaren oberen Pressformmechanismus an, führt eine bewegbare obere Pressform aus und bringt dann die Pressformfläche der bewegbaren oberen Pressform dazu, mit der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341 bündig zu sein.
  • Beim Schritt S307 treibt bzw. steuert der Antriebsteil 316a der ersten oberen Pressform eine Mechanismus-Verriegelungseinrichtung des (nicht dargestellten) bewegbaren oberen Pressformmechanismus an, um die bewegbare bzw. verschiebbare obere Pressform zu verriegeln. Zu diesem Zeitpunkt ist die Stahlplatte 312 zwischen der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341 und der Pressformfläche der verschiebbaren oberen Pressform und der Pressformfläche 352a der unteren Pressform 352 platziert und wird dann durch Pressen geformt. Demgemäß wird der Plattenunterteil 384 der rückseitigen Außenplatte 380 von 17 geformt.
  • Beim Schritt S308 (zweiter Pressschritt) senkt der Antriebsteil 316c der Zieheinrichtung den Blechhalter 354 zum unteren Totpunkt ab. Demgemäß wird der auf die Stahlplatte 312 ausgeübte Faltungs- bzw. Biegedruck aufgehoben.
  • Beim Schritt S309 (zweiter Pressschritt) treibt bzw. steuert der Antriebsteil 316b der zweiten oberen Pressform die Betätigungseinrichtung 393 an, fährt die zweite obere Pressform 390 aus und bringt dann die Pressformfläche 390a der zweiten oberen Pressform 390 dazu, mit der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341 bündig zu sein.
  • Beim Schritt S310 (zweiter Pressschritt) treibt bzw. steuert der Antriebsteil 316b der zweiten oberen Pressform die Mechanismus-Verriegelungseinrichtung 394 des zweiten oberen Pressformmechanismus 322 an, um die zweite obere Pressform 390 zu verriegeln. Zu diesem Zeitpunkt ist die Stahlplatte 312 zwischen der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341, der Pressformfläche 390a der zweiten oberen Pressform 390 und der Pressformfläche der bewegbaren bzw. verschiebbaren oberen Pressform und der Pressformfläche 352a der unteren Pressform 352 platziert und wird dann durch Pressen geformt, wie in 23 gezeigt. Demgemäß wird der Flanschteil 385 der rückseitigen Außenplatte 380 von 17 geformt.
  • Außerdem befindet sich der Blechhalter 354 weg von der Stahlplatte 312. Daher wird dieser Flanschteil 385 durch Pressformen der Stahlplatte 312 bei aufgehobenem Faltungs- bzw. Biegedruck geformt. Insbesondere wird der gebogene Teil 386 des Flanschteiles 385 durch Formen der Stahlplatte 312 mittels Dehnungs-Flanschformung geformt, während der Plattenoberteil 383 mit der festen oberen Pressform 341 gepresst wird.
  • Beim Schritt S311 treibt bzw. steuert der Antriebsteil 316a der ersten oberen Pressform eine Mechanismus-Verriegelungseinrichtung des (nicht dargestellten) verschiebbaren oberen Pressformmechanismus an, um die verschiebbare obere Pressform zu entriegeln. Daher wird bzw. ist die Pressformfläche der verschiebbaren oberen Pressform von bzw. in der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341 eingebettet.
  • Beim Schritt S312 treibt bzw. steuert der Antriebsteil 316b der zweiten oberen Pressform die Mechanismus-Verriegelungseinrichtung 394 des zweiten oberen Pressformmechanismus 322 an, um die zweite obere Pressform 390 zu entriegeln. Daher ist die Pressformfläche 390a der zweiten oberen Pressform 390 von bzw. in der Pressformfläche 341a der festen oberen Pressform 341 eingebettet.
  • Beim Schritt S313 hebt der Antriebsteil 316c der Zieheinrichtung den Blechhalter 354 an, um die bearbeitete Stahlplatte 312 wieder zwischen dem Blechhalter 354 und dem Halter 340 zu halten.
  • Beim Schritt S314 wird der Servomotor 324 drehmäßig angetrieben, um die feste obere Pressform 341 unter der Wirkung des Antriebsteiles 316a der ersten oberen Pressform anzuheben.
  • Beim Schritt S315 wird die Servoeinrichtung des Antriebsteiles 356 der Zieheinrichtung gesteuert, um den Blechhalter 354 unter der Wirkung des Antriebsteiles 316c der Zieheinrichtung in eine Plattentransportposition anzuheben.
  • Beim Schritt S316 ist bzw. wird die durch Pressen geformte Stahlplatte 312 auf dem Blechhalter 354 mittels der bestimmten Transporteinrichtung zu der Station des nächsten Schrittes transportiert.
  • Beim Schritt S317 hebt der Antriebsteil 316c der Zieheinrichtung den Blechhalter 354 wieder an, um den Blechhalter 354 dazu zu bringen, die Bearbeitungs-Standbyposition zu erreichen, und platziert dann die unbearbeitete Stahlplatte 312 in der bestimmten Position. In dieser Zeitspanne fährt die feste obere Pressform 341 fort, angehoben zu werden.
  • Beim Schritt S318 nimmt der Antriebsteil 316a der ersten oberen Pressform auf ein Signal von dem ersten linearen Sensor 336 Bezug, um zu überprüfen, ob die Position der festen oberen Pressform 341 den oberen Totpunkt erreicht oder nicht. Falls die feste obere Pressform 341 den oberen Totpunkt nicht erreicht, fährt die feste obere Pressform 341 fort, angehoben zu werden. Ansonsten hört die Bearbeitung bzw. Verarbeitung der Stahlplatte 312 auf.
  • Zuvor ist das Pressverfahren unter Heranziehung der Pressvorrichtung 310 in einem Ablaufdiagramm beschrieben worden. Jeder Antriebsteil des Antriebsteiles 316a, der ersten oberen Pressform des Antriebsteiles 316b der zweiten oberen Pressform und des Antriebsteiles 316c der Zieheinrichtung kann jedoch beispielsweise synchron miteinander überprüfen, jedoch unabhängig arbeiten.
  • Gemäß der vorliegenden Ausführungsform wird der folgende Effekt bzw. die folgende Wirkung erzielt.
    • (6) Gemäß dem Pressverfahren und der Pressvorrichtung der vorliegenden Erfindung wird der Blechhalter 354 beim zweiten Pressschritt abgesenkt, um den Faltungs- bzw. Biegedruck aufzuheben, wodurch ein Material zwischen der zweiten oberen Pressform 390 und der unteren Pressform 352 fließbar wird. Die Stahlplatte 312 wird durch eine Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung geformt, um den gebogenen Teil bzw. Biegeteil 386 eines geformten Artikels unter dieser Bedingung zu formen, was die Ausbildung von Rissen aufgrund eines Materialmangels an einem geformten Artikel (rückseitige Außenplatte 380) verhindern kann. Außerdem werden der bzw. das Plattenoberteil 383 und der bzw. das Plattenunterteil 384 durch Pressen geformt, bevor der durch Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung zu formende Biegeteil 386 geformt wird, was die Ausbildung von Falten in dem Plattenoberteil 383 neben diesem Biegeteil 386 verhindern kann.
    • (7) Bei dem zweiten Pressschritt wird der übrige Teil der Stahlplatte 312 durch eine Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung, unter Aufrechterhaltung eines Zustands geformt, in welchem der Plattenoberteil 383, der beim ersten Pressschritt geformt ist, mit der festliegenden oberen Pressform 341 gepresst wird, was die Ausbildung von Falten in dem Plattenoberteil 383 neben dem Biegeteil bzw. gebogenen Teil 386 der rückseitigen Außenplatte 380 zuverlässig verhindern kann.
  • Vierte Ausführungsform
  • Die vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unten unter Bezugnahme auf 2430 beschrieben. In der folgenden Beschreibung bezüglich der vierten Ausführungsform wird dasselbe Bezugszeichen denselben Komponenten zugeordnet, und Erläuterungen, wie jene der oben erwähnten dritten Ausführungsform, werden weggelassen oder vereinfacht. 24 ist ein Musterdiagramm, welches einen Teilaufbau der Pressvorrichtung 310A gemäß der vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Genauer gesagt ist 24 eine A-A-Schnittansicht der rückseitigen Außenplatte 380, die in 17 gezeigt ist.
  • In der Pressvorrichtung 310A der vierten Ausführungsform sind die Strukturen bzw. Aufbauten des ersten oberen Pressformmechanismus 318A, des zweiten oberen Pressformmechanismus 322A und des Steuerteiles 317 verschieden von jenen der Pressvorrichtung 310 der dritten Ausführungsform.
  • Die Pressvorrichtung 310A weist den unteren Pressformmechanismus 320, der die untere Pressform (zweite Pressform) 352 aufweist, welche auf der unteren Seite der Stahlplatte (Werkstück) 312A platziert ist, den ersten oberen Pressformmechanismus (Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus) 318A, der die erste obere Pressform (erste Form) 338A dazu bringt, sich an die untere Pressform 352 anzunähern (vorzubewegen) und von dieser zu trennen (zurückzuziehen), den zweiten oberen Pressformmechanismus 322A, der in der ersten oberen Pressform 338A vorgesehen ist und die zweite obere Pressform 390 dazu bringt, sich an die untere Pressform 352 anzunähern und von dieser zu trennen, und den Steuerteil 317 (Steuereinrichtung) auf, der den unteren Pressformmechanismus 320, den ersten oberen Pressformmechanismus 318A und den zweiten oberen Pressformmechanismus 322A steuert.
  • 25 ist eine Schnittansicht, die die Aufbauten des ersten oberen Pressform 338A und des zweiten oberen Pressformmechanismus 322A veranschaulicht. Die erste obere Pressform 338A weist die bewegbare obere Pressform 342 auf, die dazu vorgesehen ist, vertikal zu dem Gleitstück 332 und den ringartigen Halter 340 verschiebbar zu sein, der um diese bewegbare obere Pressform 342 herum vorgesehen ist.
  • Eine Mehrzahl der Gasfedern 359, die sich in der Gleitrichtung der bewegbaren oberen Pressform 342 erstrecken, sind zwischen der bewegbaren oberen Pressform 342 und dem Gleitstück 332 installiert. Diese Gasfedern 359 spannen die bewegbare obere Pressform 342 stets nach unten vor. 24 und 25 veranschaulichen den Zustand, in welchem diese Gasfedern 359 sich vollständig ausdehnen.
  • Außerdem ziehen sich diese Gasfedern 359 nach oben zusammen, widerstehen dieser Niederhaltungskraft vom Zustand, in welchem die Gasfedern 359 vollständig ausgefahren sind, wenn die für ein Pressformen der Stahlplatte 312 erforderliche Niederhaltekraft fortfährt, auf die Pressformfläche 342a der zweiten oberen Pressform 342 ausgeübt zu werden. Demgemäß können diese Gasfedern 389 die bewegbare obere Pressform 342 in die durch die gestrichelte Linie von 25 dargestellte Position zurückziehen. Ferner dehnen sich die Gasfedern 359, wenn die oben erwähnte Niederhaltekraft nicht auf die Pressformfläche 342a der bewegbaren oberen Pressform 342 ausgeübt wird, unter dem Eigengewicht der bewegbaren oberen Pressform 342 vollständig aus.
  • Die feste obere Pressform, die an den Gleitstück 332 befestigt ist, ist an der ersten oberen Pressform 338A vorgesehen, welche in den Figuren nicht dargestellt ist. Die Pressformfläche dieser festen oberen Pressform ist so gebildet, um mit der Pressformfläche 342a der nach oben zurückgezogenen bewegbaren oberen Pressform 342 bündig zu sein. Diese Pressformflächen der bewegbaren oberen Pressform 342 und der festen oberen Pressform sind entsprechend mit dem Plattenoberteil 383 bzw. dem Plattenunterteil 384 an dem Plattenhauptkörper 381 gebildet.
  • Der zweite obere Pressformmechanismus 322A kann die zweite obere Pressform 390 mittels der Betätigungseinrichtung 393 vertikal bewegen, und er kann die zweite obere Pressform 390 durch die Mechanismus-Verriegelungseinrichtung 394 in derselben Weise verriegeln wie durch jene der oben erwähnten dritten Ausführungsform. 25 veranschaulicht den Zustand, in welchem die zweite obere Pressform 390 nach oben zurückgezogen ist. Unterdessen ist die zweite obere Pressform 390, um nach unten auszufahren, durch die gestrichelte Linie von 25 dargestellt. In diesem Zustand ist die Pressformfläche 390a der zweiten oberen Pressform 390 mit der Pressformfläche 342a der nach oben zurückgezogenen bewegbaren oberen Pressform 342 bündig. In dem Fall, in dem die Pressformfläche 342a eine gekrümmte Oberfläche aufweist, weisen die Pressformfläche 390a und die Pressformfläche 342a dieselbe gekrümmte Oberfläche auf.
  • Sodann wird das Verfahren zum Pressen der Stahlplatte 312A, die ein Werkstück ist, unter Heranziehung der Pressvorrichtung 310A, wie oben beschrieben, zur Formung der rückseitigen Fahrzeug-Außenplatte 380, wie in 17 veranschaulicht, unten unter Bezugnahme auf das Ablaufdiagramm von 26 und 27 beschrieben.
  • Zuerst wird beim Schritt S331 eine Initialisierung ausgeführt. Demgemäß wird der Blechhalter 354 in die bestimmte Position angehoben, um die unbearbeitete bzw. unverarbeitete Stahlplatte 312A zu tragen. An dieser Stelle wird die zweite obere Pressform 390 des zweiten oberen Pressformmechanismus 322A nach oben zurückgezogen, und die erste obere Pressform 338A wird zum oberen Totpunkt angehoben.
  • Beim Schritt S332 (erster Pressschritt) wird der Servomotor 324 drehmäßig angetrieben, um die erste obere Pressform 338A unter der Wirkung des Antriebsteiles 317a der ersten oberen Pressform abzusenken.
  • Wenn die erste obere Pressform 338A in gewissem Ausmaß abgesenkt ist, berührt der Halter 340 die obere Fläche der Stahlplatte 312A, und dann wird die Stahlplatte 312 zwischen dem Halter 340 und dem Blechhalter 354 gehalten. Demgemäß wird ein Faltungs- bzw. Biegedruck auf die Stahlplatte 312A, wie in 28 gezeigt, angewandt bzw. ausgeübt. Zusätzlich von dieser Stelle aus, wenn die Stahlplatte 312A zwischen dem Halter 340 und dem Blechhalter 354 gehalten wird, um den Blechhalter 354 unter der Wirkung des Antriebsteiles 317c der Zieheinrichtung abzusenken (Schritt S333).
  • An dieser Stelle erzeugen der Antriebsteil 317a der ersten oberen Pressform und der Antriebsteil 317c der Zieheinrichtung eine moderate Kraft, so dass der Blechhalter 354 die untere Fläche der Stahlplatte 312A in gewissem Grade presst, wodurch eine Drucksteuerung ausgeführt wird, um die festgehaltene Stahlplatte 312A abzusenken. Demgemäß wird der Blechhalter 354 mittels des Halters 340 durch die Stahlplatte 312A gepresst, wodurch ein moderater Druck auf die herunterzudrückende Stahlplatte 312A ausgeübt wird. Daher wird die Stahlplatte 312A mit dem ausgeübten Faltungs- bzw. Biegedruck abgesenkt.
  • Beim Schritt S334 (erster Pressschritt) nimmt der Antriebsteil 317a der ersten oberen Pressform auf ein Signal von dem ersten linearen Sensor 336 Bezug, um zu überprüfen, ob die erste obere Pressform 338A den unteren Totpunkt erreicht oder nicht. Falls die erste obere Pressform 338A den unteren Totpunkt erreicht, geht der Prozess weiter zum Schritt S335. Ansonsten fährt die erste obere Pressform 338A fort, abgesenkt zu werden. Nachstehend ist der untere Totpunkt der ersten oberen Pressform 338A die Position der ersten oberen Pressform 338A, wenn die bewegbare obere Pressform 342 durch Absenken der ersten oberen Pressform 338A nach oben zurückgezogen ist. Wenn die erste obere Pressform 338A den unteren Totpunkt erreicht, werden demgemäß die Pressformflächen der bewegbaren oberen Pressform 342 und der festen oberen Pressform an die Stahlplatte 312A gepresst.
  • Während die erste obere Pressform 338A an dieser Stelle zum unteren Totpunkt abgesenkt ist, fährt die Niederhaltungskraft fort, auf die Pressformfläche 342a der bewegbaren oberen Pressform 342 nach oben ausgeübt zu werden. Demgemäß gleitet die bewegbare obere Pressform 342 nach oben, die Gasfedern 359 zusammenziehend.
  • Beim Schritt S335 (erster Pressschritt) hören die erste obere Pressform 338A und der Blechhalter 354 auf, abgesenkt zu werden. Zu diesem Zeitpunkt ist die Pressformfläche 342a der bewegbaren oberen Pressform 342 mit der Pressformfläche der (nicht dargestellten) festen oberen Pressform bündig, und die Stahlplatte 312A ist zwischen der Pressformfläche 342a der bewegbaren oberen Pressform 342 und der Pressformfläche der bewegbaren oberen Pressform und der Pressformfläche 352a der unteren Pressform 352 platziert und wird dann durch Pressen geformt, wie in 29 gezeigt. Demgemäß werden der Plattenoberteil 383 und der Plattenunterteil 384 der rückseitigen Außenplatte 380 von 17 geformt bzw. gebildet.
  • An dieser Stelle wird die Stahlplatte 312A zwischen dem Halter 340 und dem Blechhalter 354 gehalten. Daher werden der Plattenoberteil 383 und der Plattenunterteil 384 durch Pressformung eines Teiles dieser Stahlplatte 312A mit einem auf die Stahlplatte 312A ausgeübten Faltungs- bzw. Pressdruck geformt.
  • Beim Schritt S336 (zweiter Pressschritt) wird der Servomotor 324 drehmäßig angetrieben, um die erste obere Pressform 338A unter der Wirkung des Antriebsteiles 317a der ersten oberen Pressform anzuheben.
  • Beim Schritt S337 (zweiter Pressschritt) nimmt der Antriebsteil 317a der ersten oberen Pressform auf ein Signal von dem ersten linearen Sensor 336 Bezug, um zu überprüfen, ob die erste obere Pressform 338A die Standbyposition der zweiten oberen Pressform erreicht oder nicht. Falls die erste obere Pressform 338A die Standby- bzw. Bereitschaftsposition der zweiten oberen Pressform erreicht, geht der Prozess weiter zum Schritt S338. Ansonsten fährt die erste obere Pressform 338A fort, angehoben zu werden. Nachstehend ist die Standbyposition der zweiten oberen Pressform die Position der ersten oberen Pressform 338A, die imstande ist, die zweite obere Pressform 390 nach unten auszufahren.
  • Beim Schritt S338 (zweiter Pressschritt) stoppt der Antriebsteil 317a der ersten oberen Pressform die Drehung des Servomotors 324, um die erste obere Pressform 338A an bzw. in der Standbyposition der zweiten oberen Pressform zu stoppen bzw. stillzusetzen.
  • Beim Schritt S339 (zweiter Pressschritt) steuert bzw. treibt der Antriebsteil 317b der zweiten oberen Pressform die Betätigungseinrichtung 393 des zweiten oberen Mechanismus 322A an, um die zweite obere Pressform 390 nach unten auszufahren.
  • Beim Schritt S340 (zweiter Pressschritt) steuert bzw. treibt der Antriebsteil 317b der zweiten oberen Pressform die Mechanismus-Verriegelungseinrichtung 394 des zweiten oberen Pressformmechanismus 322A an, um die zweite obere Pressform 390 zu verriegeln.
  • Beim Schritt S341 (zweiter Pressschritt) senkt der Antriebsteil 317c der Zieheinrichtung den Blechhalter 354 zum unteren Totpunkt ab. Demgemäß wird der auf die Stahlplatte 312A ausgeübte Faltungs- bzw. Biegedruck aufgehoben.
  • Beim Schritt S342 (zweiter Pressschritt) wird der Servomotor 342 drehmäßig angetrieben, um die erste obere Pressform 338A unter der Wirkung des Antriebsteiles 317a der ersten oberen Pressform abzusenken.
  • Beim Schritt S343 (zweiter Pressschritt) nimmt der Antriebsteil 317a der ersten oberen Pressform auf ein Signal von dem ersten linearen Sensor 336 Bezug, um zu überprüfen, ob die erste obere Pressform 338A den unteren Totpunkt erreicht oder nicht. Falls die erste obere Pressform 338A den unteren Totpunkt erreicht, geht der Prozess weiter zum Schritt S344. Ansonsten fährt die erste obere Pressform 338A fort, abgesenkt zu werden.
  • Beim Schritt S344 (zweiter Pressschritt) stoppt der Antriebsteil 317a der ersten oberen Pressform das Absenken der ersten oberen Pressform 338A. Zu diesem Zeitpunkt ist die Stahlplatte 312A zwischen der Pressformfläche 342a der bewegbaren oberen Pressform 342, der Pressformfläche 390a der zweiten oberen Pressform 390 und der Pressformfläche der festen oberen Pressform sowie der Pressformfläche 352a der unteren Pressform 352 platziert und wird dann durch Pressen geformt, wie in 30 gezeigt. Demgemäß wird der Flanschteil 385 der rückseitigen Außenplatte 380 von 17 geformt.
  • Außerdem befindet sich der Blechhalter 354 zu diesem Zeitpunkt weg von der Stahlplatte 312A. Daher wird der Flanschteil 385 durch Pressformung der Stahlplatte 312A mit dem aufgehobenen Faltungs- bzw. Biegedruck geformt. Insbesondere wird der gebogene Teil 386 des Flanschteiles 385 durch Formung der Stahlplatte 312A mittels Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung unter Aufrechterhaltung, dass das Plattenoberteil 383 mit der bewegbaren oberen Pressform 342 gepresst wird, geformt.
  • Beim Schritt S345 steuert bzw. treibt der Antriebsteil 317b der zweiten oberen Pressform die Mechanismus-Verriegelungseinrichtung 394 des zweiten oberen Pressformmechanismus 322A an, um die zweite obere Pressform 390 zu entriegeln. Demgemäß wird die zweite obere Pressform 390 nach oben zurückgezogen.
  • Beim Schritt S346 hebt der Antriebsteil 316c der Zieheinrichtung den Blechhalter 354 an, um die bearbeitete Stahlplatte 312A wieder zwischen dem Antriebsteil 316c der Zieheinrichtung und dem Halter 340 zu halten.
  • Beim Schritt S347 wird der Servomotor 324 drehmäßig angetrieben, um die erste obere Pressform 338A unter der Wirkung des ersten oberen Pressform-Antriebsteiles 317a anzuheben.
  • Beim Schritt S348 wird die Servoeinrichtung des Zieheinrichtungs-Mechanismus 356 gesteuert, um den Blechhalter 354 unter der Wirkung des Antriebsteiles 317c der Zieheinrichtung in eine Plattentransportposition anzuheben.
  • Beim Schritt S349 wird die auf den Blechhalter 354 platzierte, durch Pressen geformte Stahlplatte 312A mittels der bestimmten Transporteinrichtung zur Station des nächsten Schrittes transportiert.
  • Beim Schritt S350 hebt der Antriebsteil 317c der Zieheinrichtung den Blechhalter 354 wieder an, um den Blechhalter 354 dazu zu bringen, die Verarbeitungs- bzw. Bearbeitungs-Standbyposition zu erreichen, und er platziert dann die unbearbeitete Stahlplatte 312A in die bestimmte Position. In dieser Zeitspanne fährt die erste obere Pressform 338A fort, angehoben zu werden.
  • Beim Schritt S351 nimmt der Antriebsteil 317A der ersten oberen Pressform auf ein Signal von dem ersten linearen Sensor 336 Bezug, um zu überprüfen, ob die Position der ersten oberen Pressform 338A den oberen Totpunkt erreicht oder nicht. Falls die erste obere Pressform 338A den oberen Totpunkt nicht erreicht, fährt die erste obere Pressform 338A fort, angehoben zu werden. Ansonsten endet die Verarbeitung bzw. Bearbeitung der Stahlplatte 312A.
  • Zuvor ist das Pressverfahren unter Heranziehung der Pressvorrichtung 310A in einem Ablaufdiagramm beschrieben worden. Jeder Antriebsteil von dem Antriebsteil 317a der ersten oberen Pressform, dem Antriebsteil 317b der zweiten oberen Pressform und dem Antriebsteil 317c der Zieheinrichtung kann jedoch beispielsweise synchron jeweils miteinander überprüfen, jedoch unabhängig arbeiten.
  • Gemäß der oben erwähnten vierten Ausführungsform wird derselbe Effekt erzielt wie jener der oben erwähnten dritten Ausführungsform. Während bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung oben beschrieben und veranschaulicht worden sind, ist einzusehen, dass sie beispielhaft für die Erfindung sind und nicht als beschränkend zu betrachten sind. Hinzufügungen, Weglassungen, Substitutionen und andere Modifikationen können daran ohne Abweichung vom Sinn und Schutzumfang der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden.
  • Zusammenfassung
  • Es wird eine Press-Arbeitsvorrichtung bereitgestellt, die imstande ist, eine klare Geprägelinie zu bilden. Die Press-Arbeitsvorrichtung (110) bildet ein Produkt mit einer Geprägelinie. Die Press-Arbeitsvorrichtung (110) umfasst eine obere Pressform (138) und eine untere Pressform (152), die über einer Stahlplatte (112) angeordnet sind, einen oberen Pressformmechanismus (118) zur Bewegung der oberen Pressform (138) zu der unteren Pressform (152) hin und von dieser weg, einen ersten Halter (142) und einen zweiten Halter (144) zum Klemmen der Stahlplatte (112) und zur Ausübung einer nicht zur Faltenbildung führenden Kraft auf dieselbe, und eine Steuereinheit (116) zum Steuern des oberen Pressformmechanismus (118) und des ersten Halters (142). Die obere Pressform (138) ist an der Geprägelinie des Produkts in eine erste obere Pressform (148) und eine zweite obere Pressform (158) unterteilt. Die Steuereinheit (116) macht die nicht zu einer Faltenbildung führende Kraft durch den ersten Halter (142) stärker als jene durch den zweiten Halter (144), so dass die Stahlplatte (112) mittels der zweiten oberen Pressform (158) und dann mittels der ersten oberen Pressform (148) durch Pressen bearbeitet wird.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 63-194826 [0002]

Claims (13)

  1. Pressvorrichtung, die einen geformten Artikel mit einer Geprägelinie formt, umfassend: eine erste Pressform und eine zweite Pressform, zwischen denen ein Werkstück platziert ist; ein Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus, der die erste Pressform zu der zweiten Pressform vorbewegt und die erste Pressform von dieser zurückzieht; einen Halter, der das Werkstück hält, um einen Faltungs- bzw. Pressdruck auszuüben; und eine Steuereinrichtung zur Steuerung des Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus und des Halters, wobei die erste Pressform in eine erste Platten-Pressform und in eine zweite Platten-Pressform an der Geprägelinie des geformten Artikels aufgeteilt ist, der Halter auf den Seiten der ersten Platten-Pressform und der zweiten Platten-Pressform platziert wird bzw. ist und die Steuereinrichtung den Faltungs- bzw. Pressdruck durch den Halter auf der Seite der ersten Platten-Pressform erhöht, um größer zu sein als jener durch den Halter auf der Seite der zweiten Platten-Pressform, um eine Pressformung des Werkstücks mit der zweiten Platten-Pressform auszuführen und dann das Werkstück mit der ersten Platten-Pressform zu formen.
  2. Pressvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Halter auf der Seite der ersten Platten-Pressform mit einem Biegedruck-Einstellmechanismus versehen ist, der den auf das Werkstück ausgeübten Biegedruck einstellt, und wobei die Steuereinrichtung den Biegedruck-Einstellmechanismus steuert, um den Biegedruck durch den Halter auf der Seite der ersten Plattenpressform zu erhöhen, um größer zu sein als jener durch den Halter auf der Seite der zweiten Plattenpressform.
  3. Pressvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei auf eine Pressformung des Werkstücks mit der ersten Plattenpressform hin das Werkstück mit der ersten Plattenpressform durch Pressen geformt ist, während es mit der zweiten Plattenpressform gepresst wird.
  4. Pressverfahren zum Formen eines geformten Artikels, an dem ein Gepräge als eine Trennlinie in eine erste Plattenfläche und in eine zweite Plattenfläche aufgeteilt ist, umfassend: einen ersten Pressschritt zum Ausführen einer Pressformung der zweiten Plattenfläche unter einer Bedingung, gemäß der der Biegedruck, der auf die Seite der ersten Plattenfläche eines Werkstücks ausgeübt wird, erhöht wird, um größer zu sein als jener, der auf die Seite der zweiten Plattenfläche ausgeübt wird; und einen zweiten Pressschritt zum Ausführen eines Pressformens der ersten Plattenfläche.
  5. Pressverfahren nach Anspruch 4, wobei bei dem zweiten Pressschritt die erste Plattenfläche durch Pressen geformt wird unter Aufrechterhaltung eines Zustands, dass die zweite Platte gepresst wird.
  6. Pressverfahren eines geformten Artikels mit einer Geprägelinie, umfassend: einen ersten Pressschritt zum Ausführen einer Pressformung eines Teiles eines Werkstücks zur Bildung eines Teiles bzw. Bereiches, der eine Geprägelinie enthält; und einen zweiten Pressschritt zum Ausführen einer Pressformung des übrigen Teiles bzw. Bereiches des Werkstücks.
  7. Pressverfahren eines geformten Artikels nach Anspruch 6, wobei bei dem zweiten Pressschritt unter Aufrechterhaltung eines Zustands, dass ein Teil des Werkstücks gepresst ist, der übrige Teil des Werkstücks durch Pressen geformt wird.
  8. Pressvorrichtung, die eine Pressformung eines geformten Artikels ausführt, der eine Geprägelinie aufweist, umfassend: eine erste Pressform und eine zweite Pressform, zwischen denen ein Werkstück platziert wird bzw. ist, einen Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus, der die erste Pressform zu der zweiten Pressform vorbewegt und der die erste Pressform von der zweiten Pressform zurückzieht; und eine Steuereinrichtung zum Steuern des Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus, wobei die erste Pressform in eine Mehrzahl von unterteilten Pressformen aufgeteilt ist, wobei eine der Mehrzahl der unterteilten Pressformen eine Geprägelinien-Pressform ist, die über einer Geprägelinie des geformten Artikels platziert wird bzw. ist, und wobei die Steuereinrichtung eine Pressformung eines Teiles des Werkstücks mit der Geprägelinien-Pressform und dann eine Pressformung des übrigen Teiles des Werkstücks mit dem Rest der aufgeteilten Pressformen ausführt.
  9. Pressvorrichtung nach Anspruch 8, wobei auf eine Pressformung des übrigen Teiles des Werkstücks unter Aufrechterhaltung eines Zustands, dass das Werkstück mit der Geprägelinien-Pressform gepresst ist, die Steuereinrichtung eine Pressformung des übrigen Teiles des Werkstücks mit dem Rest der unterteilten Pressformen ausführt.
  10. Pressverfahren eines geformten Artikels, der einen durch eine Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung geformten Endteil aufweist, umfassend: einen ersten Pressschritt zur Formung eines Teiles des Werkstücks durch Pressformen unter einer Bedingung, gemäß der ein Biegedruck auf das Werkstück ausgeübt wird; und einen zweiten Pressschritt zum Formen des übrigen Teiles des Werkstücks durch eine Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung unter einer Bedingung, gemäß der der Biegedruck aufgehoben ist.
  11. Pressverfahren nach Anspruch 10, wobei bei dem zweiten Pressschritt unter Aufrechterhaltung eines Zustands bzw. einer Bedingung, dass ein Teil des Werkstücks gepresst ist, der übrige Teil des Werkstücks durch eine Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung geformt wird.
  12. Pressvorrichtung, die eine Pressformung eines geformten Artikels ausführt, der einen durch eine Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung geformten Endteil aufweist, umfassend: eine erste Pressform und eine zweite Pressform, zwischen denen ein Werkstück platziert wird bzw. ist; einen Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus, der die erste Pressform zu der zweiten Pressform vorbewegt und der die erste Pressform von der zweiten Pressform zurückzieht; einen Halter, der ein Werkstück hält; und eine Steuereinrichtung zur Steuerung des Vorbewegungs- und Zurückziehungsmechanismus und des Halters, wobei die erste Pressform in eine Mehrzahl von unterteilten Pressformen unterteilt ist und wobei die Steuereinrichtung einen Teil des Werkstücks durch Pressformung bei festgehaltenem Werkstück unter Heranziehung zumindest einer der Mehrzahl von unterteilten Pressformen formt und sodann den übrigen Teil des Werkstücks durch eine Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung bei nicht gehaltenem Werkstück unter Heranziehung des Restes der Mehrzahl von unterteilten Formen zur Bildung des Endteiles formt.
  13. Pressvorrichtung nach Anspruch 12, wobei auf die Formung des Endteiles unter Aufrechterhaltung eines Zustands, dass das Werkstück mit zumindest einer der Mehrzahl der unterteilten Pressformen geformt ist, die Steuereinrichtung den übrigen Teil des Werkstücks unter Heranziehung des Restes der Mehrzahl von unterteilten Pressformen durch eine Dehnungs- bzw. Ausbauchflanschformung formt.
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