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Technischer Bereich
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Stanzvorrichtung zum Ausführen einer
Stanzbearbeitung bezüglich
eines relativ dicken Blechs, das beispielsweise als Ausgangsmaterial
für ein
Pressformteil eines Automatikgetriebes, Riemenelement für ein stufenlos
regelbares Getriebe, usw. dient, sowie ein Stanzverfahren und ein
durch die Stanzvorrichtung hergestelltes Stanzprodukt.
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Hintergrundtechnik
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Ein
Beispiel einer herkömmlichen
Stanzvorrichtung dieses Typs ist eine im Patentdokument 1 vorgeschlagene
und beschriebene Stanzvorrichtung (Stanzvorrichtung für Perforierungen).
Eine derartige Stanzvorrichtung (die nachstehend als "erste herkömmliche
Vorrichtung" bezeichnet
wird) weist zwei Arbeitseinheiten (eine erste und eine zweite Arbeitseinheit)
auf. Diese Arbeitseinheiten weisen jeweils einen Stempel und ein
Gesenk auf. In der ersten Arbeitseinheit werden der Stempel und
das Gesenk relativ zueinander bewegt, so dass in einem Bereich eines
Blechs, in dem ein Loch mit einer vorgegebenen Form (z.B. einer
Form mit einem im Allgemeinen kreisförmigen Querschnitt) ausgebildet
werden soll, ein vorgestanzter Abschnitt mit einer Form ausgebildet
wird, die zur Gesenkseite hin hervorsteht. D.h., in einem ersten
Arbeitsschritt in der ersten Arbeitseinheit weist ein Bereich des
Blechs, in dem ein Durchgangsloch ausgebildet werden soll, einen
konkaven Abschnitt auf einer dem Stempel zugewandten Seite und außerdem einen
vorgestanzten Abschnitt mit einem auf einer dem Gesenk zugewandten
Seite ausgebildeten konvexen Abschnitt auf.
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In
der zweiten Arbeitseinheit ist für
Fälle,
in denen der vorgestanzte Abschnitt des Blechs zwischen dem Stempel
und dem Gesenk angeordnet ist, der Stempel derart angeordnet, dass
er dem konkaven Abschnitt (des vorgestanzten Abschnitts) des Blechs
gegenüberliegt,
und das Gesenk ist derart angeordnet, dass es dem konkaven Abschnitt
(dem vorgestanzten Abschnitt) des Blechs gegenüberliegt. Außerdem ist
der Durchmesser des Stempels der zweiten Arbeitseinheit kleiner
ausgebildet als der Durchmesser des Durchgangslochs. In einem zweiten
Arbeitsschritt in der zweiten Arbeitseinheit presst der Stempel
der zweiten Arbeitseinheit den vorgestanzten Abschnitt des Blechs
zur Gesenkseite hin, wodurch der vorgestanzte Abschnitt zu einem
Stanzkörper
wird und aus dem Blech ausgestanzt wird. Dadurch wird ein Durchgangsloch
mit einer dem Stanzkörper
entsprechenden Form im Blech ausgebildet.
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In
Fällen,
in denen der vorgestanzte Abschnitt durch die erste herkömmliche
Vorrichtung vom Blech ausgestanzt wird, so dass er ein Stanzkörper wird,
werden jedoch die. Querschnitte des größten Teils einer Seitenwandfläche (einer
Stanzoberfläche
entlang der Stanzrichtung in einem Bereich, in dem der Stanzkörper vom
Blech ausgestanzt wird) des Durchgangslochs im Blech bzw. des größten Teils
einer Seitenwandfläche
(einer Stanzoberfläche entlang
der Stanzrichtung) des Stanzkörpers
rauh. Daher sollten, wenn der Stanzkörper bzw. das Blech, in dem
das Durchgangsloch ausgebildet ist, zu Stanzprodukten verarbeitet
werden sollen, alle Seitenwandflächen,
die derartige rauhe Querschnitte aufweisen, glatt gemacht werden.
Daher muss eine separate Vorrichtung (z.B. eine Poliervorrichtung)
bereitgestellt werden, um die Seitenwandfläche des Durchgangslochs bzw.
die Seitenwandfläche
des Stanzkörpers
zu polieren. Daher sind in jüngster
Zeit für
Fälle,
in denen ein Stanzkörper
von einem Blech ausgestanzt wird, Vorrichtungen vorgeschlagen worden,
die dazu geeignet sind, die Ausbildung eines rauhen Querschnitts
der Seitenwandfläche
des Durchgangslochs im Blech zu verhindern. Ein Beispiel einer derartigen
Vorrichtung ist eine in Patentdokument 2 beschriebene Stanzvorrichtung
(nachstehend als "zweite
herkömmliche
Vorrichtung" bezeichnet).
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Die
zweite herkömmliche
Vorrichtung weist drei Arbeitseinheiten auf (eine erste, eine zweite
und eine dritte Arbeitseinheit). Die Arbeitseinheiten weisen jeweils
einen Stempel und ein Gesenk auf. In der ersten Arbeitseinheit,
die mit der ersten Arbeitseinheit der ersten herkömmlichen
Vorrichtung nahezu identisch ist, wird ein vorgestanzter Abschnitt
in einem Bereich eines Blechs ausgebildet, in dem eine Stanzbearbeitung
ausgeführt
wird. In der zweiten Arbeitseinheit, die mit der zweiten Arbeitseinheit
der ersten herkömmlichen
Vorrichtung nahezu identisch ist, wird ein Loch (ein Stanzloch)
im Blech ausgebildet, indem ein vorgestanzter Abschnitt, der zu
einem Stanzkörper
wird, vom Blech ausgestanzt wird. In diesem Fall wird das Stanzloch
derart ausgebildet, dass sein Durchmesser etwas kleiner ist als
der Durchmesser des schließlich
im Blech auszubildenden Durchgangslochs. In der dritten Arbeitseinheit wird
ein Stempel, dessen Durchmesset dem Durchmesser des Durchgangslochs
im Wesentlichen gleicht, in einen Bereich gepresst, in dem das Durchgangsloch
ausgebildet werden soll (ein das Stanzloch umgebender Bereich),
wodurch der Stempel eine Scherbearbeitung bezüglich der Seitenwandfläche des
Stanzlochs ausführt.
Infolgedessen wird das Blech zu einem Stanzprodukt, indem ein Durchgangsloch
mit einer Seitenwandfläche
mit einer gescherten Oberflächenform
ausgebildet ist.
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In
der zweiten herkömmlichen
Vorrichtung werden die drei Arbeitsschritte zum Ausbilden eines vorgestanzten
Abschnitts im Blech, Ausbilden eines Stanzlochs im Blech und Ausführen einer
Scherbearbeitung bezüglich
der Seitenwandfläche
des Stanzlochs nacheinander ausgeführt. Daher unterscheidet sich
tatsächlich
die Anzahl der Verarbeitungsschritte, die zum Ausbilden eines Durchgangslochs
mit einer gescherten Oberflächenform
in einem Blech erforderlich sind, nicht von einem Stanzverfahren,
in dem die erste herkömmliche
Vorrichtung zum Ausführen des
ersten und des zweiten Arbeitsschritts verwendet wird und eine separate
Vorrichtung zum zusätzlichen Ausführen des
dritten Arbeitsschritts (Polierbearbeitung) verwendet wird. Außerdem tritt
bei der zweiten herkömmlichen
Vorrichtung ein weiteres Problem dahingehend auf, dass zusätzlich die
dritte Arbeitseinheit zum Ausführen
der Scherbearbeitung bezüglich der
Seitenwandfläche
des Stanzlochs (der dritte Arbeitsschritt) bereitgestellt werden
muss, so dass die Größe der Vorrichtungsstruktur
im Vergleich zur ersten herkömmlichen
Vorrichtung um ein entsprechendes Maß zunimmt.
- Patentdokument
1: Japanische Patentanmeldung Nr. JP-A-9-174492 (2 und 3);
- Patentdokument 2: Japanische Patentanmeldung Nr. JP-A-2004-176853 (Anspruch
1, 1),
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Kurze Beschreibung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wurde hinsichtlich des vorstehend beschriebenen
Sachverhalts entwickelt. Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Stanzvorrichtung, die dazu geeignet ist, mindestens in einem
Abschnitt von Stanzflächen
entlang der Stanzrichtung in einem Bereich eines Blechs, von dem
ein Stanzkörper
ausgestanzt worden ist, und auf dem vom Blech ausgestanzten Stanzkörper eine
gescherte Oberflächenform
auszubilden, und dazu geeignet ist, die Erzeugung von Graten auf
dem Blech zu unterdrücken,
während gleichzeitig
vermieden wird, dass die Größe der Vorrichtung
und die Anzahl von Arbeitsschritten zum Ausführen der Stanzbearbeitung bezüglich des Blechs
zunehmen, sowie ein Stanzverfahren und ein Stanzprodukt bereitzustellen.
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Um
die vorstehende Aufgabe zu lösen,
wird durch die vorliegende Erfindung eine Stanzvorrichtung zum Ausführen einer
Stanzbearbeitung bezüglich
eines Blechs bereitgestellt, mit: einer ersten Arbeitseinheit mit
einem ersten oberen Gesenk und einem ersten unteren Gesenk, wobei
das erste obere Gesenk und/oder das erste untere Gesenk bezüglich des
anderen Gesenks in der vertikalen Richtung beweglich ist, wobei
das erste obere Gesenk an einem gegenüberliegenden ersten Stempel
und/oder einem ersten Gesenk starr befes tigt ist und das erste untere Gesenk
am anderen Element unter dem ersten Stempel und dem ersten Gesenk
starr befestigt ist, wobei zwischen dem ersten Stempel und dem ersten Gesenk,
betrachtet in der vertikalen Richtung, ein negativer Abstand eingestellt
ist, und wobei durch relatives Bewegen des ersten Stempels und des
ersten Gesenks in die vertikale Richtung eine Vorstanzbearbeitung
bezüglich
des Blechs ausgeführt
wird; und einer zweiten Arbeitseinheit mit einem zweiten oberen Gesenk
und einem zweiten unteren Gesenk, wobei das zweite obere Gesenk
und/oder das zweite untere Gesenk bezüglich des anderen Gesenks in
der vertikalen Richtung beweglich ist, wobei das zweite obere Gesenk
an einem zweiten Stempel und/oder einem zweiten Gesenk, die wechselseitig
miteinander in Beziehung stehen, starr befestigt ist und das zweite
untere Gesenk am anderen Element unter dem zweiten Stempel und dem
zweiten Gesenk starr befestigt ist, wobei zwischen dem zweiten Stempel
und dem zweiten Gesenk, betrachtet in der vertikalen Richtung, ein positiver
Abstand eingestellt ist, und wobei, wenn ein vorgestanzter Abschnitt,
der durch die durch die erste Arbeitseinheit ausgeführte Vorstanzbearbeitung
im Blech ausgebildet wurde, durch den zweiten Stempel ausgestanzt
wird, so dass er ein Stanzkörper
wird, eine Stanzoberfläche
entlang einer Stanzrichtung in einem Bereich ausgebildet wird, in
dem der Stanzkörper
vom Blech ausgestanzt wird, wobei mindestens ein Abschnitt der Stanzoberfläche einer
durch den zweiten Stempel ausgeführten
Scherbearbeitung unterzogen wird.
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In
der erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung ist
der zweite Stempel derart strukturiert, dass eine Querschnittsform
des zweiten Stempels senkrecht zur vertikalen Richtung eine ähnliche
und vergrößerte Version
einer Querschnittsform des ersten Stempels senkrecht zur vertikalen
Richtung ist.
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In
der erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung ist
der zweite Stempel derart strukturiert, dass, wenn die Querschnittsform
des zweiten Stempels senkrecht zur vertikalen Richtung die Querschnittsform des
ersten Stempels senkrecht zur vertikalen Richtung in der vertikalen
Richtung überlappt,
ein Abstand von 0,01 mm bis 0,3 mm zwischen benachbarten Außenumfangsbereichen
mit wechselseitig ähnlichen
Formen erhalten wird.
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In
der erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung weist
das erste Gesenk eine sich in der vertikalen Richtung durch das
Gesenk erstreckende Durchgangsöffnung
auf, und der zweite Stempel ist derart strukturiert, dass die Querschnittsform
des zweiten Stempels senkrecht zur vertikalen Richtung eine ähnliche
und vergrößerte Version
der Querschnittsform der Durchgangsöffnung des ersten Gesenks senkrecht
zur vertikalen Richtung ist.
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In
der erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung ist
der zweite Stempel derart strukturiert, dass, wenn die Querschnittsform
des zweiten Stempels senkrecht zur vertikalen Richtung die Querschnittsform des
ersten Gesenks senkrecht zur vertikalen Richtung in der vertikalen
Richtung überlappt,
ein Abstand von 0,01 mm bis 0,3 mm zwischen einem Außenumfangsabschnitt des Querschnitts des zweiten Stempels
und einem Innenumfangsbereich des Querschnitts des ersten Gesenks,
die eine wechselseitig ähnliche
Beziehung haben, erhalten wird.
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Die
erfindungsgemäße Stanzvorrichtung
ist eine Stanzvorrichtung zum Ausführen einer Stanzbearbeitung
bezüglich
eines Blechs, mit: einer ersten Arbeitseinheit mit einem ersten
oberen Gesenk und einem ersten unteren Gesenk, wobei das erste obere Gesenk
und/oder das erste untere Gesenk bezüglich des anderen Gesenks in
der vertikalen Richtung beweglich ist, wobei das erste obere Gesenk
an einem gegenüberliegenden
ersten Stempel und/oder einem ersten Gesenk starr befestigt ist
und das erste untere Gesenk am anderen Element unter dem ersten Stempel
und dem ersten Gesenk starr befestigt ist, wobei zwischen dem ersten
Stempel und dem ersten Gesenk, betrachtet in der vertikalen Richtung,
ein negativer Abstand eingestellt ist, und wobei durch relatives
Bewegen des ersten Stempels und des ersten Gesenks in die vertikale
Richtung eine Vorstanzbearbeitung bezüglich des Blechs ausgeführt wird;
und einer zweiten Arbeitseinheit mit einem zweiten oberen Gesenk
und einem zweiten unteren Ge senk, wobei das zweite obere Gesenk
und/oder das zweite untere Gesenk bezüglich des anderen Gesenks in
der vertikalen Richtung beweglich ist, wobei das zweite obere Gesenk
an einem zweiten Stempel und/oder einem zweiten Gesenk, die wechselseitig
miteinander in Beziehung stehen, starr befestigt ist und das zweite
untere Gesenk am anderen Element unter dem zweiten Stempel und dem
zweiten Gesenk starr befestigt ist, wobei zwischen dem zweiten Stempel
und dem zweiten Gesenk, betrachtet in der vertikalen Richtung, ein positiver
Abstand eingestellt ist, und wobei, wenn ein vorgestanzter Abschnitt,
der durch die durch die erste Arbeitseinheit ausgeführte Vorstanzbearbeitung
im Blech ausgebildet wurde, durch den zweiten Stempel ausgestanzt
wird, so dass er ein Stanzkörper
wird, eine Stanzoberfläche
entlang einer Stanzrichtung auf dem Stanzkörper ausgebildet wird, wobei
mindestens ein Abschnitt der Stanzoberfläche einer durch den zweiten
Stempel ausgeführten
Scherbearbeitung unterzogen wird.
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In
der erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung sind
im ersten Gesenk und im zweiten jeweils sich in der vertikalen Richtung
durch das Gesenk erstreckende Einführöffnungen ausgebildet, und das
zweite Gesenk ist derart strukturiert, dass eine Querschnittsform
der Einführöffnung des
zweiten Gesenks senkrecht zur vertikalen Richtung eine ähnliche
und verkleinerte Version einer Querschnittsform der Einführöffnung des
ersten Gesenks senkrecht zur vertikalen Richtung ist.
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In
der erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung ist
das zweite Gesenk derart strukturiert, dass, wenn die Querschnittsform
des zweiten Gesenks senkrecht zur vertikalen Richtung die Querschnittsform des
ersten Gesenks senkrecht zur vertikalen Richtung in der vertikalen
Richtung überlappt,
ein Abstand von 0,01 mm bis 0,3 mm zwischen einem Außenumfangsbereich
eines Querschnitts des zweiten Gesenks und einem Innenumfangsbereich
eines Querschnitts des ersten Gesenks, die eine wechselseitig ähnliche
Beziehung haben, erhalten wird.
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In
der erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung ist
die erste Arbeitseinheit derart strukturiert, dass, wenn der erste Stempel
sich dem ersten Gesenk relativ nähert,
veranlasst wird, dass der erste Stempel sich bis auf einen Abstand
nähert,
der 10% bis 50% der Dickenabmessung des Blechs beträgt.
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In
der erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung ist
der erste Stempel derart strukturiert, dass eine Breitenabmessung
des negativen Abstands 1% bis 15% der Dickenabmessung des Blechs
beträgt.
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In
der erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung ist
der zweite Stempel am zweiten unteren Gesenk starr befestigt, wenn
der erste Stempel am ersten oberen Gesenk starr befestigt ist, und
der zweite Stempel ist am zweiten oberen Gesenk starr befestigt,
wenn der erste Stempel am ersten unteren Gesenk starr befestigt
ist.
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In
der erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung ist
der zweite Stempel derart ausgebildet, dass eine Breitenabmessung
des positiven Abstands 0,3% bis 8% der Dickenabmessung des Blechs
beträgt.
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In
der erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung wird
ein Endrandabschnitt des ersten Stempels auf einer dem Blech zugewandten
Seite und/oder ein innenseitiger Randabschnitt des ersten Gesenks
auf einer dem Blech zugewandten Seite einer Abrundungsbearbeitung
unterzogen, so dass er eine gekrümmte
Oberfläche
aufweist.
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In
der erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung ist
die am Endrandabschnitt des ersten Stempels auf einer dem Blech
zugewandten Seite und/oder am innenseitigen Randabschnitt des ersten
Gesenks auf einer dem Blech zugewandten Seite ausgebildete gekrümmte Oberfläche, betrachtet
in einem Querschnitt des ersten Stempels und des ersten Gesenks in
der vertikalen Richtung, in der Form eines Bogens ausgebildet, dessen
Krümmungsradius
kleiner oder gleich 7,5% der Dickenabmessung des Blechs ist.
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In
der erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung wird
ein Endrandabschnitt des zweiten Stempels an einer dem Blech zugewandten
Seite einer Abrundungsbearbeitung unterzogen, so dass er eine gekrümmte Oberfläche aufweist.
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In
der erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung ist
die gekrümmte
Oberfläche
des Endrandabschnitts des zweiten Stempels an einer dem Blech zugewandten
Seite, betrachtet in einem Querschnitt des zweiten Stempels in der
vertikalen Richtung, in der Form eines Bogens ausgebildet, dessen
Krümmungsradius
kleiner oder gleich 7,5% der Dickenabmessung des Blechs ist.
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Ein
erfindungsgemäßes Stanzprodukt
wird durch Ausstanzen eines Stanzkörpers von einem Blech unter
Verwendung einer Stanzvorrichtung mit der vorstehend beschriebenen
Struktur hergestellt.
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Ein
erfindungsgemäßes Stanzverfahren
ist ein Verfahren, durch das eine Stanzbearbeitung bezüglich eines
Blechs ausgeführt
wird, wobei das Verfahren die Schritte aufweist: einen ersten Arbeitsschritt,
in dem ein erster Stempel und ein erstes Gesenk, die wechselseitig
miteinander in Beziehung stehen, verwendet werden, um eine Vorstanzbearbeitung
in einem Bereich auszuführen,
in dem ein Stanzkörper
aus dem Blech ausgestanzt werden soll; und einen zweiten Arbeitsschritt,
in dem ein zweiter Stempel und ein zweites Gesenk, die wechselseitig miteinander
in Beziehung stehen, verwendet werden, um den Stanzkörper von
dem Bereich im Blech auszustanzen, der im ersten Arbeitsschritt
der Vorstanzbearbeitung unterzogen wurde, wobei der zweite Stempel
zu diesem Zeitpunkt eine Scherbearbeitung bezüglich mindestens eines Abschnitts
einer Stanzfläche
entlang einer Stanzrichtung in einem Bereich ausführt, in
dem der Stanzkörper
ausgestanzt wird.
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Ein
erfindungsgemäßes Stanzverfahren
ist ein Verfahren, durch das eine Stanzbearbeitung bezüglich eines
Blechs ausgeführt
wird, wobei das Verfahren die Schritte aufweist: einen ersten Arbeitsschritt,
in dem ein erster Stempel und ein erstes Gesenk, die wechselseitig
miteinander in Beziehung stehen, verwendet werden, um eine Vorstanzbearbeitung
in einem Bereich auszuführen,
in dem ein Stanzkörper
aus dem Blech ausgestanzt werden soll; und einen zweiten Arbeitsschritt,
in dem ein zweiter Stempel und ein zweites Gesenk, die wechselseitig miteinander
in Beziehung stehen, verwendet werden, um den Stanzkörper von
dem Bereich im Blech auszustanzen, der im ersten Arbeitsschritt
der Vorstanzbearbeitung unterzogen wurde, wobei das zweite Gesenk
zu diesem Zeitpunkt eine Scherbearbeitung bezüglich mindestens eines Abschnitts
einer Stanzfläche
des Stanzkörpers
entlang einer Stanzrichtung ausführt.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 zeigt
eine schematische Vorderansicht einer ersten Ausführungsform
einer Stanzvorrichtung;
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2 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen eines Abschnitts
einer ersten Arbeitseinheit der ersten Ausführungsform;
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3 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen, wie ein erster
Stempel in der ersten Arbeitseinheit mit einem Blech in Kontakt kommt;
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4 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen, wie die erste
Arbeitseinheit eine Vorstanzbearbeitung bezüglich des Blechs ausführt;
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5 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen des ersten Stempels
in seiner nächsten
Annäherung
an ein erstes Gesenk in der ersten Arbeitseinheit;
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6 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen eines Abschnitts
einer zweiten Arbeitseinheit in der ersten Ausführungsform;
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7 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen des Beginns
einer Hubbewegung eines zweiten Stempels in der zweiten Arbeitseinheit
zur Seite eines zweiten Gesenks hin;
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8 zeigt
eine Querschnittansicht zum Darstellen des zweiten Stempels in der
zweiten Arbeitseinheit, der gegen einen vorgestanzten Abschnitt
des Blechs drückt;
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9 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen des Beginns
einer Scherbearbeitung in der zweiten Arbeitseinheit bezüglich eines Bereichs,
der als Seitenwandfläche
eines Durchgangslochs dient;
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10 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen der Leistungsfähigkeit
einer Scherbearbeitung in der zweiten Arbeitseinheit bezüglich des
Bereichs, der als Seitenwandfläche
eines Durchgangslochs dient;
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11 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen des in der zweiten
Arbeitseinheit vom Blech ausgestanzten Stanzkörpers;
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12 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen des Endes des
zweiten Arbeitsschritts in der zweiten Arbeitseinheit;
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13 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen eines Teils
der ersten Arbeitseinheit in der zweiten Ausführungsform;
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14 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen eines Teils
der zweiten Arbeitseinheit in der zweiten Ausführungsform;
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15 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen des Beginns
einer Hubbewegung des zweiten Stempels zur Seite des zweiten Gesenks
in der zweiten Arbeitseinheit;
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16 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen des zweiten
Stempels in der zweiten Arbeitseinheit, der gegen den vorgestanzten Abschnitt
des Blechs drückt;
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17 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen des Beginns
der Scherbearbeitung in der zweiten Arbeitseinheit bezüglich eines Bereichs,
der als Seitenwandfläche
des Stanzkörpers
dienen soll;
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18 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen der Leistungsfähigkeit
der Scherbearbeitung in der zweiten Arbeitseinheit bezüglich des
Bereichs, der als Seitenwandfläche
des Stanzkörpers
dienen soll;
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19 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen des in der zweiten
Arbeitseinheit vom Blech ausgestanzten Stanzkörpers;
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20 zeigt
eine schematische Querschnittansicht zum Darstellen des in der zweiten
Arbeitseinheit gemäß einer dritten
Ausführungsform
vom Blech ausgestanzten Stanzkörpers;
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21 zeigt
eine Darstellung eines Rahmenformats eines anderen Beispiels einer
Querschnittsform des ersten Stempels und einer Querschnittsform
des zweiten Stempels, die sich überlappen;
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22 zeigt
eine Draufsicht eines Trägers, der
durch Weiterverarbeiten des durch die erste Ausführungsform der Stanzvorrichtung
gestanzten Blechs erzeugt wird;
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23 zeigt
einen Querschnittsansicht entlang einer Linie 23-23 in 22;
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24 zeigt
eine Draufsicht einer Verstärkungsplatte,
die durch Bearbeiten des Blechs nach der Stanzbearbeitung durch
die zweite Ausführungsform
der Stanzvorrichtung erhalten wird;
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25A zeigt eine schematische Querschnittansicht
zum Darstellen der Leistungsfähigkeit einer
Vorstanzbearbeitung bezüglich
eines Bereichs, in dem ein Nutenabschnitt auf dem Blech ausgebildet ist;
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25B zeigt eine schematische Querschnittansicht
zum Darstellen des auf dem Blech ausgebildeten Nutenabschnitts;
und
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25C zeigt eine schematische Draufsicht zum Darstellen
des auf dem Blech ausgebildeten Nutenabschnitts.
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Beste Techniken zum Implementieren der
Erfindung
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(Erste Ausführungsform)
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Nachstehend
wird unter Bezug auf die 1 bis 12 eine
erste Ausführungsform
erläutert, durch
die die vorliegende Erfindung als Stanzvorrichtung und als Stanzverfahren
implementiert wird, die verwendet werden, wenn ein Stanzkörper aus
einem relativ dicken Blech ausgestanzt wird.
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Wie
in 1 dargestellt ist, weist eine erfindungsgemäße Stanzvorrichtung 11 eine
erste Arbeitseinheit 13 und eine zweite Arbeitseinheit 14 auf, die
auf einer Basisplatte 12 parallel angeordnet sind. Unter
Verwendung der Arbeitseinheiten 13, 14 ist die Stanzvorrichtung 11 dazu
geeignet, ein Durchgangsloch P (vergl. 12) mit
einer vorgegebenen Form (deren Querschnitt in der vorliegenden Ausführungsform
im Allgemeinen kreisförmig
ist) in einem Blech W auszubilden, das aus einem Metallmaterial
hergestellt ist (z.B. aus einem warmgewalzten Stahlblech (JIS SPH440)
für Automobilstrukturen).
D.h., in der ersten Arbeitseinheit 13 wird, wie in 5 dargestellt ist,
ein Bereich, in dem das Durchgangsloch P ausgebildet werden soll,
auf dem Blech W vorgestanzt, wodurch ein vorgestanzter Abschnitt 15 in
einer Form ausgebildet wird, die vom Blech W nach oben hervorsteht.
In der zweiten Arbeitseinheit 14 wird, wie in 12 dargestellt
ist, der durch die erste Arbeitseinheit 13 vorgestanzte
Abschnitt 15 ausgestanzt und wird ein Stanzkörper 15A (vergl. 11)
Dadurch wird das Durchgangsloch P im Bereich ausgebildet, in dem
der Stanzkörper 15A aus
dem Blech W ausgestanzt wurde. Zu diesem Zeitpunkt wird das Durchgangsloch
P einer Scherbearbeitung unterzogen, so dass eine Seitenwandfläche (eine
Stanzoberfläche entlang
der Stanzrichtung) Pa davon anstatt einer groben brüchigen Oberflächenstruktur
eine gescherte Oberflächenstruktur
erhält.
Daraufhin wird das Blech W, von dem der Stanzkörper 15A ausgestanzt wurde,
weiterverarbeitet, so dass ein Stanzprodukt erhalten wird. Der Ausdruck "Vorstanzbearbeitung" bezieht sich auf
den Zeitpunkt, zu dem ein Stanzkörper
(Stanzkörper 15A)
aus dem Blech W ausgestanzt werden soll. Ein derartiger Stanzprozess
wird vorzeitig unterbrochen, um einen Vorsprungabschnitt (vorgestanzten
Abschnitt 15) mit einer Vorsprungform im Blech W auszubilden.
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Nachstehend
wird die erste Arbeitseinheit 13 unter Bezug auf die 1 bis 5 erläutert.
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Wie
in 1 dargestellt ist, ist in der ersten Arbeitseinheit 13 ein
unteres Gesenk (ein erstes unteres Gesenk) 16 auf der Basisplatte 12 angeordnet, und
ein erster Stempel 17 ist am unteren Gesenk 16 starr
befestigt. Außerdem
sind mehrere (vier) zylindrische Säulen 18 aufrecht stehend
auf der Basisplatte 12 angeordnet, so dass sie sich in
die vertikale Richtung und durch die vier Ecken des unteren Gesenks 16 erstrecken.
Das untere Gesenk 16 ist so konstruiert, dass es sich entlang
den jeweiligen Säulen 18 nach
oben und unten bewegt. Obwohl dies in der Figur nicht dargestellt
ist, weist die erste Arbeitseinheit 13 außerdem eine
Antriebsquelle (z.B. einen aus einem Hydraulikzylinder (einem Fluiddruckzylinder) und ähnlichen
Elementen hergestellten Aktuator) auf, um das untere Gesenk 15 (und
den ersten Stempel 17) in Hüben zwischen der unteren Totpunktposition und
der oberen Totpunktposition zu bewegen.
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Außerdem wird
in der ersten Arbeitseinheit 13 ein oberes Gesenk (ein
erstes oberes Gesenk) 19 durch die jeweiligen Säulen 18 in
einem Bereich über dem
unteren Gesenk 16 gehalten, und ein dem ersten Stempel 17 zugeordnetes
erstes Gesenk 20 ist an einer Unterseite des oberen Gesenks 19 starr
befestigt. Außerdem
weist die erste Arbeitseinheit 13 einen (nicht dargestellten)
Blechdrückabschnitt
auf, der das Blech W nach oben drückt, so dass, wenn das Blech
W zur ersten Arbeitseinheit 13 transportiert und der Stanzbearbeitung
unterzogen wird, eine Oberseite Wa des Blechs W mit einer Unterseite 20a des
ersten Gesenks 20 in Kontakt kommt. Das erste Gesenk 20 weist,
wie in 2 dargestellt ist, eine erste Gesenköffnung (Einführöffnung) 21 mit
einer allgemein kreisförmigen
Querschnittsform auf, die der Querschnittsform (Lochform) des Durchgangslochs
P entspricht. Die erste Gesenköffnung 21 hat einen
Durchmesser D1 (z.B. 29,9 mm), der etwas kleiner ist als der Durchmesser
d1 des Durchgangslochs P. In der vorliegenden Ausführungsform
wird ein innenseitiger Randabschnitt 20b auf der Unterseite 20a (einer
dem Blech W zugewandten Seite) des ersten Gesenks 20 keiner
Bearbeitung unterzogen, durch die eine gekrümmte Oberfläche mit einem bestimmten Radius
ausgebildet wird.
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Der
erste Stempel 17 ist derart ausgebildet, dass er eine im
Allgemeinen zylindrische Form aufweist, die der Querschnittsform
(Lochform) des Durchgangslochs P entspricht. Ein Endrandabschnitt 17b auf
der Oberseite 17a (einer dem Blech W zugewandten Seite)
des ersten Stempels 17 wird einer Verarbeitung unterzogen,
so dass er eine gekrümm te Oberfläche 17c mit
einem bestimmten Radius aufweist. Daher wird, wenn der erste Stempel 17 nach oben
ausgerichtet ist und bewegt wird, das Blech W einer Vorstanzbearbeitung
unterzogen. In diesem Fall entsteht, wie in 5 dargestellt
ist, auf der Unterseite Wb des Blechs W eine Verformung Wc mit einer
gekrümmten
Oberflächenform.
Die gekrümmte Oberfläche 17c des
Endrandabschnitts 17b des ersten Stempels 17 ist
in der vorliegenden Ausführungsform
in einer Bogenform ausgebildet, deren Krümmungsradius (z.B. 0,2 mm)
5% der Dickenabmessung d (z.B. 4 mm) des Blechs W beträgt.
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Außerdem weist
der erste Stempel 17, wie auch anhand von 2 ersichtlich
ist, einen Durchmesser D2 (z.B. 30,1 mm) auf, der größer ist
als der Durchmesser D1 der ersten Gesenköffnung (Einführöffnung) 21 des
ersten Gesenks 20. D.h., der erste Stempel 17 und
das erste Gesenk 20 (die erste Gesenköffnung 21) stehen
wechselseitig miteinander in Beziehung, und ein Abstand (eine Breitenabmessung
des Abstands) C1 dazwischen ist auf einen negativen Abstand (C1
= (D1 – D2)/2 < 0) eingestellt.
In der vorliegenden Ausführungsform
ist der erste Stempel 17 derart ausgebildet, dass der Abstand
C1 eine Breitenabmessung (z.B. 0,1 mm) hat, die 2,5% der Dickenabmessung
d (z.B. 4 mm) des Blechs W beträgt.
Daher ist in der vorliegenden Ausführungsform die Differenz zwischen
dem Durchmesser D2 des ersten Stempels 17 und dem Durchmesser
D1 der ersten Gesenköffnung 21 dem
doppelten Abstand C1 gleich (d.h., D1 – D2 = 2 × C1).
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Der
Ausdruck "Abstand" bezeichnet, betrachtet
in der vertikalen Richtung, einen Abstand zwischen dem Stempel (dem
ersten Stempel 17) und der Gesenköffnung (der ersten Gesenköffnung 21). Wenn
der Abstand (C1) ein "negativer
Abstand" ist, bedeutet
dies, dass der Durchmesser (D2) des Stempels (des ersten Stempels 17)
größer ist
als der Durchmesser (D1) der Gesenköffnung (der ersten Gesenköffnung 21).
D.h., der Ausdruck "Erzeugen
eines negativen Abstands" bedeutet,
dass der Stempel, betrachtet in der vertikalen Richtung, einen Bereich
des Gesenks um die Gesenköffnung
herum überlappt,
und bedeutet nicht, dass, betrachtet in der vertikalen Rich tung,
tatsächlich
ein Zwischenraum zwischen dem Stempel und der Gesenköffnung erzeugt
wird. Andererseits bedeutet der Ausdruck "positiver Abstand", dass der Durchmesser des Stempels
kleiner ist als der Durchmesser der Gesenköffnung.
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Nachstehend
wird der durch die erste Arbeitseinheit 13 ausgeführte erste
Arbeitsschritt S1 erläutert.
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Ein
auszustanzender Abschnitt (ein Bereich, in dem das Durchgangsloch
P ausgebildet wird) auf dem Blech W ist in einem Bereich über dem
ersten Stempel 17 angeordnet. Zu diesem Zeitpunkt drückt der
Blechdrückabschnitt
das Blech W nach oben (zur Seite des ersten Gesenks 20 hin)
und bringt die Oberseite Wa des Blechs W mit der Unterseite 20a des
ersten Gesenks 20 in Kontakt. Dann bewegt sich der erste
Stempel 17 von der unteren Totpunktposition durch den Antrieb
des Hydraulikzylinders in einem Hub nach oben. Dadurch kommt, wie
in 3 dargestellt ist, die Oberseite (eine dem Blech
zugewandte Seite) 17a des ersten Stempels 17 mit
der Unterseite Wb des Blechs W in Kontakt, und dieser Kontaktbereich
wird durch den ersten Stempel 17 nach oben gedrückt. Infolgedessen
wird im Blech W, wie in 4 dargestellt ist, ein vorgestanzter
Abschnitt 15 mit einer Form ausgebildet, die zur Seite
des ersten Gesenks 20 hin hervorsteht (nach oben). Daher
werden in der ersten Arbeitseinheit 13 der erste Stempel 17 und
das erste Gesenk 20 in der vertikalen Richtung relativ
zueinander bewegt, wodurch ein im Blech W auszustanzender Bereich
einer Vorstanzbearbeitung unterzogen wird.
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Wie
vorstehend erwähnt
wurde, ist der Abstand C1 zwischen dem ersten Stempel 17 und
dem ersten Gesenk 20 (der ersten Gesenköffnung 21) ein negativer
Abstand. In der vorliegenden Erfindung ist der Endrandabschnitt 17b des
ersten Stempels 17 derart bearbeitet, dass er eine Bogenform
aufweist. Daher wird die auf den ersten Stempel 17 ausgeübte Druckkraft,
wenn der erste Stempel 17 das Blech W zum ersten Gesenk 20 hin
drückt,
kleiner als in dem Fall, dass der Endrandabschnitt 17b des
ersten Stempels 17 nicht bearbeitet ist. D.h., die auf
den ersten Stempel 17 ausgeübte Kraft (insbesondere die auf
den Schneidrand ausgeübte
Kraft) wird in ausreichendem Maß reduziert.
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Anschließend bewegt
sich, wie in 5 dargestellt ist, der erste
Stempel 17 in einem Aufwärtshub bis zur oberen Totpunktposition,
wo eine weitere Aufwärtsbewegung
gestoppt wird. Zu diesem Zeitpunkt nähert sich die Oberseite 17a des
ersten Stempels 17 der Unterseite 20a des ersten
Gesenks 20 bis auf einen Abstand d2, der 35% der Dickenabmessung
d des Blechs W entspricht. Dann bewegt sich der erste Stempel 17 zur
unteren Totpunktposition (vergl. 2), woraufhin
die Bewegung gestoppt wird. D.h., hier endet der erste Arbeitsschritt
S1 in der ersten Arbeitseinheit 13. Daraufhin wird der
Vorgang zum Drücken
des Blechs W durch den Blechdrückabschnitt
nach oben gestoppt, und das Blech W bewegt sich vom ersten Gesenk 20 weg.
Das Blech W wird daraufhin von der ersten Arbeitseinheit 13 zur
zweiten Arbeitseinheit 14 transportiert. Der während der Aufwärtshubbewegung
zur oberen Totpunktposition mit dem Endrandabschnitt 17b des
ersten Stempels 17 in Kontakt stehende Bereich (der als "erste Seitenwandfläche 15sh des
vorgestanzten Abschnitts 15" bezeichnet wird) wird durch das erste
Gesenk 20 geschert, so dass er eine gescherte Oberflächenform erhält.
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Nachstehend
wird die zweite Arbeitseinheit 14 unter Bezug auf die 1 und 6 bis 12 erläutert.
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Wie
in 1 dargestellt ist, ist in der zweiten Arbeitseinheit 14 ein
unteres Gesenk (ein zweites unteres Gesenk) 22 auf der
Basisplatte 12 angeordnet, und ein zweites Gesenk 23 ist
am unteren Gesenk 22 starr befestigt. Das zweite Gesenk 23 weist,
wie in 6 dargestellt ist, eine zweite Gesenköffnung (Einführöffnung) 24 auf,
deren allgemein kreisförmige Querschnittsform
der Querschnittsform (Lochform) des Durchgangslochs P entspricht.
Die zweite Gesenköffnung 24 hat
einen Durchmesser D4 (z.B. 30,9 mm), der etwas größer ist
als der Durchmesser d1 des Durchgangslochs P. Außerdem sind die zylindrischen
Säulen 18 aufrecht
stehend an den vier Ecken des unteren Gesenks 22 angeordnet.
Ein oberes Gesenk (ein zweites oberes Gesenk) 25 wird in
ei nem Bereich über
dem unteren Gesenk 22 durch die Säulen 18 vertikal beweglich
gehalten. Obwohl dies in der Figur nicht dargestellt ist, weist
auch die zweite Arbeitseinheit 14 eine Antriebsquelle (z.B.
einen aus einem Hydraulikzylinder (einem Fluiddruckzylinder) und ähnlichen
Elementen hergestellten Aktuator) auf, um das obere Gesenk 25 (und
einen zweiten Stempel 26) in Hüben zwischen der unteren Totpunktposition
und der oberen Totpunktposition zu bewegen. Die Antriebsquelle hat
eine ähnliche
Konfiguration wie die erste Antriebsquelle 13.
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Ein
zweiter Stempel 26, der mit dem zweiten Gesenk 23 wechselseitig
in Beziehung steht, ist an der Unterseite des oberen Gesenks 25 starr
befestigt. D.h., in der vorliegenden Ausführungsform der Stanzvorrichtung 11 ist
der erste Stempel 17 am unteren Gesenk 16 in der
ersten Arbeitseinheit 13 starr befestigt, so dass der zweite
Stempel 26 am oberen Gesenk 25 in der zweiten
Arbeitseinheit 14 starr befestigt ist. Außerdem hat
der zweite Stempel 26 eine im Allgemeinen zylindrische
Form, die der Querschnittsform (Lochform) des Durchgangslochs P
entspricht. Der zweite Stempel 26 hat einen Durchmesser
D3 (z.B. 30,7 mm), der beispielsweise 0,6 mm größer ist als der Durchmesser
D2 des ersten Stempels 17. D.h., der zweite Stempel 26 ist
derart konstruiert, dass seine Querschnittsform senkrecht zur vertikalen
Richtung eine ähnliche
und vergrößerte Version
der Querschnittsform des ersten Stempels 17 senkrecht zur
vertikalen Richtung ist. Außerdem wird,
wenn die Querschnittsform des zweiten Stempels 26 senkrecht
zur vertikalen Richtung die Querschnittsform des ersten Stempels 17 senkrecht
zur vertikalen Richtung in der vertikalen Richtung überlappt,
ein Abstand von beispielsweise 0,3 mm zwischen benachbarten Außenumfangsbereichen
mit wechselseitig ähnlichen
Formen gebildet. Der Durchmesser D3 des zweiten Stempels 26 wird
derart festgelegt, dass der zweite Stempel 26 einen Bereich des
Blechs W schneidet (oder in der vorliegenden Ausführungsform
schert), in dem die Verformung Wc ausgebildet ist.
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Außerdem ist
der Durchmesser D3 des zweiten Stempels 26, wie auch anhand
von 6 ersichtlich ist, kleiner als der Durchmesser
D4 der zweiten Gesenköffnung 24 im
zweiten Gesenk 23 und entspricht im Wesentlichen dem Durchmesser
d1 des Durchgangslochs P. D.h., der zweite Stempel 26 und das
zweite Gesenk 23 stehen wechselseitig miteinander in Beziehung,
und ein Abstand dazwischen (eine Breitenabmessung des Abstands)
C2 ist so eingestellt, dass er ein positiver Abstand (C2 = (D4 – D3)/2 > 0) ist. In der vorliegenden
Ausführungsform
ist das zweite Gesenk 23 derart ausgebildet, dass der Abstand
C2 eine Breitenabmessung (z.B. 0,1 mm) hat, die 2,5% der Dickenabmessung
d (z.B. 4 mm) des Blechs W beträgt.
In der vorliegenden Ausführungsform
wird ein Endrandabschnitt 26b an einer Unterseite 26a (einer
dem Blech W zugewandten Seite) des zweiten Stempels 26 keiner
Bearbeitung unterzogen, durch die eine gekrümmte Fläche mit einem bestimmten Radius
ausgebildet würde.
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Nachstehend
wird ein durch die zweite Arbeitseinheit 14 ausgeführter zweiter
Arbeitsschritt S2 erläutert.
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Das
Blech W, in dem die erste Arbeitseinheit 13 den vorgestanzten
Abschnitt 15 ausgebildet hat, wird der zweiten Arbeitseinheit 14 zugeführt, und
der vorgestanzte Abschnitt 15 wird unter dem zweiten Stempel 26 angeordnet.
Daraufhin beginnt der zweite Arbeitsschritt S2. D.h., der zweite
Stempel 26 wird, wie in 7 dargestellt
ist, in einem Abwärtshub
zum Blech W (zum vorgestanzten Abschnitt 16) hin bewegt
und drückt
den vorgestanzten Abschnitt 15 des Blechs W nach unten.
Dadurch erhält
ein unterer endseitiger Bereich (nachstehend als "zweite Seitenwandfläche 15sb des
vorgestanzten Abschnitts 15" bezeichnet)
eine brüchige
Oberflächenform
an einem Verbindungsabschnitt zwischen dem vorgestanzten Abschnitt 15 und
dem Blech W. Wenn der zweite Stempel 26 den vorgestanzten
Abschnitt 15 weiter nach unten drückt, wie in 8 dargestellt
ist, werden die erste Seitenwandfläche 15sh und die zweite Seitenwandfläche 15sb des
vorgestanzten Abschnitts 15 verbunden, wodurch der vorgestanzte Abschnitt 15 vom
Blech W ausgeschnitten wird.
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Daraufhin
drückt
der zweite Stempel 26, wie in 9 dargestellt
ist, den vorgestanzten Abschnitt 15 weiter nach unten und
beginnt das Blech W zu scheren. D.h., der zweite Stempel 26 stanzt
den vorgestanzten Abschnitt 15 vom Blech W aus und beginnt
außerdem
eine Scherbearbeitung bezüglich
einer Seitenwandfläche
Pa des Durchgangslochs P durch Ausstanzen des vorgestanzten Abschnitts 15. Wie
in 10 dargestellt ist, wird durch eine weitere Bewegung
des zweiten Stempels 26 in einem Abwärtshub die Scherbearbeitung
bezüglich
der Seitenfläche
Pa des Durchgangslochs P fortgesetzt.
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Zu
diesem Zeitpunkt ist der vorgestanzte Abschnitt 15 noch
immer im Inneren des Durchgangslochs P des Blechs W eingepasst.
Im weiteren Verlauf der Scherbearbeitung bezüglich der Seitenwandfläche Pa durch
den zweiten Stempel 26 wird jedoch, wie in 11 dargestellt
ist, der vorgestanzte Abschnitt 15 durch den zweiten Stempel 26 aus
dem Durchgangsloch P heraus gedrückt
und wird zum Stanzkörper 15A.
Bruchstücke
oder Späne
(Scherspäne),
die durch die Scherbearbeitung des zweiten Stempels 26 bezüglich der
Seitenwandfläche
Pa erzeugt werden, haften am Stanzkörper 15A an, dadurch
erhält
die Seitenwandfläche 15a eine
brüchige Oberflächenform.
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Die
Verformung Wc verbleibt auf der Unterseite Wb des Blechs W. Daher
wird, auch wenn die Unterseite 26a des zweiten Stempels 26 sich
nicht weiter nach unten bewegt als die Oberseite 23a des zweiten
Gesenks 23, der Stanzkörper 15A trotzdem vom
Blech W ausgestanzt. Daraufhin wird die Abwärtshubbewegung des zweiten
Stempels 26 gestoppt, und anschließend beginnt eine Aufwärtshubbewegung,
wodurch das Ausstanzen des Stanzkörpers 15a vom Blech
W abgeschlossen wird. Die Seitenwandfläche Pa des Durchgangslochs
P wird, wie in 12 dargestellt ist, der Scherbearbeitung
durch den zweiten Stempel 26 unterzogen und erhält eine gescherte
Oberflächenform.
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Hinsichtlich
des vorstehend beschriebenen Sachverhalts können in der vorliegenden Ausführungsform
die nachstehend spezifizierten Wirkungen erzielt werden.
- (1) Wenn beispielsweise der Abstand C1 zwischen
dem ersten Stempel 17 und dem ersten Gesenk 20 (der
ersten Gesenköffnung 21)
ein positiver Abstand ist, wirkt eine Zugspannung auf einen Abschnitt
des Blechs W, der zwischen dem ersten Stempel 17 und dem
zweiten Gesenk 20 sandwichartig angeordnet ist. Daher kann,
wenn der erste Stempel 17 das Blech W in der ersten Arbeitseinheit 13 nach
oben drückt,
der gedrückte Bereich
brüchig
werden, so dass eine brüchige Oberfläche auf
dem Blech W entsteht. In der vorliegenden Ausführungsform ist der Abstand
C1 jedoch ein negativer Abstand, so dass durch eine auf den Abschnitt
des Blechs W, der zwischen dem ersten Stempel 17 und dem
zweiten Gesenk 20 sandwichartig angeordnet ist, ausgeübte Kompressions-
oder Druckbelastung Bruchbildung verhindert wird. Infolgedessen
kann die Ausbildung einer brüchigen
Oberfläche
auf dem Blech W in der ersten Arbeitseinheit 13 unterdrückt werden.
Außerdem
führt der
zweite Stempel 26 in der zweiten Arbeitseinheit 14 eine
Scherbearbeitung bezüglich
der Seitenwandfläche
Pa des Durchgangslochs P aus, das erzeugt wird, wenn der vorgestanzte
Abschnitt 15 vom Blech W ausgestanzt und zum Stanzkörper 15A wird.
Außerdem kann,
weil der Abstand C2 zwischen dem zweiten Stempel 26 und
dem zweiten Gesenk 23 ein positiver Abstand ist, ein Kontakt
zwischen dem zweiten Stempel 26 und dem zweiten Gesenk 23 vermieden
werden. Dadurch können
eine Zunahme der Größe der Vorrichtung
selbst und eine Zunahme der Anzahl von Arbeitsschritten zum Ausführen der
Stanzbearbeitung bezüglich
des Blechs W vermieden werden. Gleichzeitig kann die Seitenwandfläche Pa des
im Blech W ausgebildeten Durchgangslochs P eine gescherte Oberflächenform
erhalten und kann die Erzeugung von Graten auf dem Blech W unterdrückt werden.
- (2) In der ersten Arbeitseinheit 13 wird der vorgestanzte
Abschnitt 15 in einem Bereich ausgebildet, in dem das Durchgangsloch
P im Blech W ausgebildet werden soll (in einem auszustanzenden Bereich);
und in der zweiten Arbeitseinheit 14 wird der Umfang des
vorgestanzten Abschnitts 15 einer Stanzbearbeitung unterzogen.
Dadurch können
Scherspä ne,
die erzeugt werden, wenn die Seitenwandfläche Pa des Durchgangslochs
P in der zweiten Arbeitseinheit 14 der Scherbearbeitung
unterzogen wird, zusammen mit dem vorgestanzten Abschnitt 15 herabfallen,
der den Stanzkörper 15A bildet,
der nicht als Produkt verwendet wird. Außerdem kann ein Anhaften der
Scherspäne
am zweiten Stempel 26 verhindert werden.
- (3) Im ersten Arbeitsschritt S1 kann, wenn der Abstand d2 zwischen
der Oberseite 17a des ersten Stempels 17 und der
Unterseite 20a des ersten Gesenks 20 beispielsweise
derart eingestellt wird, dass er kleiner ist als 10% der Dickenabmessung d
des Blechs W, das folgende Problem auftreten. D.h., in diesem Fall
besteht die Möglichkeit,
dass der vorgestanzte Abschnitt 15 vom Blech W abgetrennt
werden kann, wenn die Vorstanzbearbeitung bezüglich des Blechs W ausgeführt wird,
indem der erste Stempel 17 in einem Hub bewegt wird. Andererseits
kann, wenn beispielsweise der Abstand d2 derart eingestellt wird,
dass er größer ist
als 50% der Dickenabmessung d des Blechs W, das folgende Problem
auftreten. D.h., in diesem Fall ist die Dicke des Verbindungsbereichs zwischen
dem Blech W und dem vorgestanzten Abschnitt 15 größer als
in der vorliegenden Ausführungsform.
Infolgedessen wird, unabhängig davon,
ob der zweite Stempel 26 den vorgestanzten Abschnitt 15 des
Blechs W im zweiten Arbeitsschritt S2 nach unten drückt, während des
Ausstanzens des vorgestanzten Abschnitts 15 und während der
Scherbearbeitung bezüglich
der Seitenwandfläche
Pa des Durchgangslochs P eine erhöhte Last auf den zweiten Stempel
ausgeübt. In
der vorliegenden Ausführungsform
ist der Abstand d2 auf 35% der Dickenabmessung d des Blechs W eingestellt.
Dadurch kann ein Abtrennen des vorgestanzten Abschnitts 15 im
ersten Arbeitsschritt S1 vom Blech W unterdrückt werden, und die im zweiten
Arbeitsschritt S2 auf den zweiten Stempel 26 ausgeübte Belastung
kann vermindert werden.
- (4) Wenn beispielsweise der Abstand (die Breitenabmessung des
negativen Abstands) C1 derart eingestellt wird, dass er kleiner
ist als 1% der Dickenabmessung d des Blechs W, besteht die Möglichkeit,
dass die im ersten Arbeitsschritt S1 auf der Unterseite Wb des Blechs
ausgebildete Verformung Wc übermäßig groß wird.
D.h., wenn der vorgestanzte Abschnitt 15 im zweiten Arbeitsschritt
S2 vom Blech W ausgestanzt wird, besteht die Gefahr, dass ein Teil
der Verformung Wc auf dem Blech W verbleibt. Andererseits nimmt,
wenn der Abstand C1 auf eine Breitenabmessung eingestellt wird,
die größer ist
als 15% der Dickenabmessung d des Blehcs W, wenn der erste Stempel 17 das
Blech W nach oben drückt,
die auf den ersten Stempel 17 und das erste Gesenk 20 ausgeübte Belastung
aufgrund einer durch diese Druckbelastung erzeugten Kraft zu. Daher
besteht die Gefahr, dass die Lebensdauern des ersten Stempels 17 und
des ersten Gesenks 20 abnehmen. In der vorliegenden Ausführungsform
ist der Abstand C1 jedoch auf eine Breitenabmessung eingestellt,
die 2,5% der Dickenabmessung d des Blechs W beträgt. Dadurch können die
Lebensdauern des ersten Stempels 17 und des ersten Gesenks 20 ausreichend
erhöht
werden. Außerdem
kann, wenn der Stanzkörper 15A im
zweiten Arbeitsschritt S2 vom Blech W ausgestanzt wird, verhindert
werden, dass ein Teil der Verformung Wc auf dem Blech W verbleibt.
- (5) Wenn der erste Stempel 17 das Blech W in der ersten
Arbeitseinheit 13 von unten nach oben drückt, kann
das um den vorgestanzten Abschnitt 15 zentrierte Blech
W nach oben zurückprallen.
In der zweiten Arbeitseinheit 14 drückt jedoch der zweite Stempel 26 den
vorgestanzten Abschnitt 15 des Blechs W von oben nach unten.
Dadurch kann eine Krümmung
des Blechs W, die durch die Stanzbearbeitung in der ersten Arbeitseinheit 13 erzeugt
wird, ausreichend korrigiert werden.
- (6) wenn beispielsweise der Abstand (die Breitenabmessung des
positiven Abstands) C2 auf eine Breitenabmessung eingestellt wird,
die kleiner ist als 0,3% der Dickenabmessung d des Blechs W, besteht
die Gefahr, dass eine erhöhte Belastung
auf den zweiten Stempel 26 und das zweite Gesenk 23 ausgeübt wird,
wenn der vorgestanzte Abschnitt 15 durch den zweiten Stempel 26 vom
Blech W ausgestanzt wird. D.h., es besteht die Möglichkeit, dass die Lebensdauern
des zweiten Stempels 26 und des zweiten Gesenks 23 abnehmen.
Andererseits können,
wenn der Abstand C2 auf eine Breitenabmessung eingestellt wird,
die größer ist
als 8% der Dickenabmessung d des Blechs W, wenn der zweite Stempel 26 eine
Stanzbearbeitung bezüglich
des Blechs W ausführt,
Grate auf dem Blech W erzeugt werden. In der vorliegenden Ausführungsform
ist der Abstand C2 jedoch auf eine Breitenabmessung eingestellt,
die 2,5% der Dickenabmessung d des Blechs W beträgt. Dadurch können die
Lebensdauern des zweiten Stempels 26 und des zweiten Gesenks 23 verlängert werden,
und die Erzeugung von Graten auf dem Blech W, wenn der Stanzkörper 15A durch
den zweiten Stempel 26 vom Blech W ausgestanzt wird, kann
ausreichend unterdrückt
werden.
- (7) Wenn beispielsweise die Differenz zwischen dem Durchmesser
D3 des zweiten Stempels 26 und dem Durchmesser D2 des ersten
Stempels 17 kleiner ist als 0,02 mm, kann das folgende
Problem auftreten. D.h., die Breitenabmessung des Verbindungsbereichs,
der den vorgestanzten Abschnitt 15 mit dem Blech W verbindet,
wird im Vergleich zu der in der vorliegenden Ausführungsform
vorgesehenen Breitenabmessung übermäßig klein
(die Breite eines bestimmten Schermaßes wird übermäßig schmal). Daher kann die Scherbearbeitung
bezüglich
der Seitenwandfläche
Pa des Durchgangslochs P im zweiten Arbeitsschritt S2 schwierig
werden. Wenn beispielsweise die Differenz zwischen dem Durchmesser D3
des zweiten Stempels 26 und dem Durchmesser D2 des ersten
Stempels 17 auf mehr als 0,6 mm eingestellt wird, kann
dagegen das folgende Problem auftreten. D.h., wenn der zweite Stempel 26 den
Stanzkörper 15A im
zweiten Arbeitsschritt S2 vom Blech W ausstanzt, schert der Endrandabschnitt 26b des
zweiten Stempels 26 einen Bereich, der vom im ersten Arbeitsschritt
S1 ausgebildeten vorgestanzten Abschnitt 15 getrennt ist,
so dass die auf den zweiten Stempel 26 ausgeübte Belastung
im Vergleich zu der in der vorliegenden Ausführungsform auf den zweiten Stempel
ausgeübten
Belastung erhöht
ist. In der vorliegenden Ausführungsform
ist der zweite Stempel 26 jedoch derart ausgebildet, dass
die Differenz zwischen seinem Durchmesser D3 und dem Durchmesser
D2 des ersten Stempels 17 0,6 mm beträgt. Dadurch kann die Breite
eines bestimmten Schermaßes
im zweiten Arbeitsschritt S2 geeignet gewährleistet werden, und die Lebensdauer
des zweiten Stempels 26 kann weiter erhöht werden.
- (8) Der Endrandabschnitt 17b des ersten Stempels 17 wird
einer Abrundungsbearbeitung unterzogen, so dass er bogenförmig ausgebildet
ist. Dadurch kann, wenn der erste Stempel 17 das Blech
W in einem Hub (zur Seite des esrten Gesenks 20 hin) nach
oben bewegt, die auf den ersten Stempel 17 ausgeübte Belastung
ausreichend vermindert werden. Außerdem wird der erste Stempel 17 auch
einer Abrundungsbearbeitung unterzogen, so dass er bogenförmig ausgebildet ist
und damit eine bestimmte Konfiguration mit stumpfer Schneide erhält. Dadurch
kann im ersten Arbeitsschritt S1 das Abtrennen eines durch den ersten
Stempel 17 gedrückten
Bereichs des Blechs W vermieden werden.
- (9) Wenn beispielsweise der erste Stempel 17 in der
vertikalen Richtung geschnitten wird, ist die gekrümmte Oberfläche 17c des
Endrandabschnitts 17b des ersten Stempels 17 in
der Form eines Bogens ausgebildet, wobei, wenn dessen Krümmungsradius
größer ist
als 7,5% der Dickenabmessung d des Blechs W, das folgende Problem
auftreten kann. D.h., wenn das Blech W im ersten Arbeitsschritt
S1 einer Stanzbearbeitung unterzogen wird, kann eine übermäßig große Verformung
Wc auf dem Blech W ausgebildet werden. In der vorliegenden Ausführungsform
ist die gekrümmte
Oberfläche 17c des
Endrandabschnitts 17b des ersten Stempels 17 jedoch
derart ausgebildet, dass ihr Krümmungsradius
5% der Dickenabmessung d des Blechs W beträgt. Dadurch kann die auf dem
Blech W ausgebildete Verformung Wc ausreichend unterdrückt werden,
so dass sie nicht übermäßig groß wird.
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(Zweite Ausführungsform)
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Nachstehend
wird eine zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unter Bezug auf die 13 bis 19 beschrieben.
Die zweite Ausführungsform
unterscheidet sich hinsichtlich der Arbeitseinheiten von der ersten
Ausführungsform.
Daher werden in der folgenden Beschreibung hauptsächlich die
Abschnitte erläutert,
die sich von der ersten Ausführungsform
unterscheiden; für
Elemente und Strukturen, die mit denjenigen der ersten Ausführungsform identisch
sind oder denjenigen der ersten Ausführungsform entsprechen, werden ähnliche
Symbole und Bezugszeichen verwendet, und diese werden nicht erneut
beschrieben.
-
Die
vorliegende Ausführungsform
der Stanzvorrichtung 11 weist die erste Arbeitseinheit 13 und die
zweite Arbeitseinheit 14 auf. In der ersten Arbeitseinheit 13 ist
der erste Stempel 17 am unteren Gesenk 16 starr
befestigt, und das dem ersten Stempel 17 zugeordnete erste
Gesenk 20 ist an der Unterseite des oberen Gesenks 19 starr
befestigt. Der erste Stempel 17 hat eine im Wesentlichen
zylindrische Form und ist derart ausgebildet, dass sein Durchmesser
D2 beispielsweise 30 mm beträgt.
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Außerdem weist
das erste Gesenk 20, wie in 13 dargestellt
ist, die erste Gesenköffnung 21 mit
einer im Allgemeinen kreisförmigen
Querschnittsform auf. Der negative Abstand C1 zwischen dem ersten
Gesenk 20 und dem ersten Stempel 17 ist derart
eingestellt, dass er eine Breitenabmessung (z.B. 0,15 mm) hat, die
3,8% der Dickenabmessung d (z.B. 4 mm) des Blechs W beträgt. D.h.,
die erste Gesenköffnung 21 des
ersten Gesenks 20 ist derart dimensioniert, dass ihr Durchmesser
D1 beispielsweise 29,7 mm beträgt.
Außerdem
wird der innenseitige Randabschnitt 20b auf der Unterseite 20a (einer
dem Blech W zugewandten Seite) des ersten Gesenks 20 einer
Bearbeitung unterzogen, so dass er eine gekrümmte Oberfläche 20c mit einem
bestimmten Radius aufweist. In der vorliegenden Ausführungsform ist,
wenn das erste Gesenk 20 in der vertikalen Richtung geschnitten
wird, die gekrümmte
Oberfläche 20c des
innenseitigen Randabschnitts 20b des ersten Gesenks 20 derart
ausgebildet, dass sie eine Bogenform mit einem Krümmungsradius
(z.B. 0,3 mm) von 7,5% der Dickenabmessung d (z.B. 4 mm) des Blechs
W hat.
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Nachstehend
wird der durch die erste Arbeitseinheit 13 ausgeführte erste
Arbeitsschritt S1 beschrieben.
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Ein
zu stanzender Bereich auf dem Blech W ist in einem Bereich über dem
ersten Stempel 17 angeordnet. Zu diesem Zeitpunkt drückt der
Blechdrückabschnitt
das Blech W nach oben (zur Seite des ersten Gesenks 20 hin)
und bringt die Oberseite Wa des Blechs W mit der Unterseite 20a des
ersten Gesenks 20 in Kontakt. Dann bewegt sich der erste Stempel 17 von
der unteren Totpunktposition durch den Antrieb des Hydraulikzylinders
in einem Hub nach oben. Dadurch kommt die Oberseite (eine dem Blech
W zugewandte Seite) 17a des ersten Stempels 17 mit
der Unterseite Wb des Blechs W in Kontakt, und dieser Kontaktbereich
wird durch den ersten Stempel 17 nach oben gedrückt. Infolgedessen
wird im Blech W ein vorgestanzter Abschnitt 15 mit einer Form
ausgebildet, die zur Seite des ersten Gesenks 20 hin (nach
oben) hervorsteht. Daher werden in der ersten Arbeitseinheit 13 der
erste Stempel 17 und das erste Gesenk 20 in der
vertikalen Richtung relativ zueinander bewegt, wodurch ein Bereich,
in dem der Stanzkörper 15A im
Blech W ausgestanzt werden soll, einer Vorstanzbearbeitung unterzogen
wird.
-
Anschließend bewegt
sich der erste Stempel 17 in einem Aufwärtshub zur oberen Totpunktposition,
wo eine weitere Aufwärtsbewegung
stoppt. Zu diesem Zeitpunkt nähert
sich die Oberseite 17a des ersten Stempels 17 der
Unterseite 20a des ersten Gesenks 20 bis auf einen
Abstand, der 45% der Dickenabmessung d des Blechs W beträgt. Dann
bewegt sich der erste Stempel 17 zur unteren Totpunktposition,
woraufhin die Bewegung endet. D.h., hier endet der erste Arbeitsschritt
S1 in der ersten Arbeitseinheit 13. Daraufhin wird der
Vorgang zum Drücken
des Blechs W durch den Blechdrückabschnitt nach
oben gestoppt, und das Blech W bewegt sich vom ersten Gesenk 20 weg.
Das Blech W wird daraufhin von der ersten Arbeitseinheit 13 zur
zweiten Arbeitseinheit 14 transportiert. Der vorgestanzte
Abschnitt 15 wird in der vorliegenden Ausführungsform durch
den innenseitigen Randabschnitt 20b des ersten Gesenks 20 einer
Bearbeitung unterzogen, um einen be stimmten Radius auszubilden,
und wird daher derart ausgebildet, dass die Verformung 15b auf der
seiner Oberseite Wa größer ist
als bei der ersten Ausführungsform.
Außerdem
wird die durch die erste Arbeitseinheit ausgebildete erste Seitenwandfläche 15sh des
vorgestanzten Abschnitts 15 ähnlich wie bei der ersten Ausführungsform
durch das erste Gesenk 20 geschert, so dass sie eine gescherte
Oberflächenform
erhält.
-
Nachstehend
wird die zweite Arbeitseinheit 14 unter Bezug auf die 14 bis 19 erläutert.
-
In
der zweiten Arbeitseinheit 14 ist das zweite Gesenk 23 am
unteren Gesenk 22 starr befestigt, und der zweite Stempel 26,
der mit dem zweiten Gesenk 23 wechselseitig in Beziehung
steht, ist an der Unterseite des oberen Gesenks 25 starr
befestigt. Das zweite Gesenk 23 weist, wie in 14 dargestellt
ist, die zweite Gesenköffnung 24 auf,
die eine im Allgemeinen kreisförmige
Querschnittsform hat. Die zweite Gesenköffnung 24 hat einen
Durchmesser D4 (z.B. 29,3 mm), der etwas größer ist (z.B. 0,4 mm größer) als
der Durchmesser D1 der ersten Gesenköffnung 21 im ersten
Gesenk 20. Außerdem
ist der Durchmesser D4 der zweiten Gesenköffnung 24 derart eingestellt,
dass er etwas kleiner ist als der Durchmesser d1 des Durchgangslochs
P, und außerdem dem
Durchmesser d3 des später
beschriebenen Stanzkörpers 15A (vergl. 19)
im Wesentlichen gleicht.
-
Der
zweite Stempel 26 hat eine im Allgemeinen zylindrische
Form. Der zweite Stempel 26 ist derart konfiguriert, dass
seine Querschnittsform senkrecht zur vertikalen Richtung eine ähnliche
und verkleinerte Version der Querschnittsform des ersten Stempels 17 senkrecht
zur vertikalen Richtung ist. Außerdem
ist der Durchmesser D3 des zweiten Stempels 26 derart eingestellt,
dass ein Bereich geschnitten (oder in der vorliegenden Ausführungsform geschert)
werden kann, in dem eine Verformung Wd auf dem Blech W ausgebildet
ist, und außerdem
derart, dass er beispielsweise 0,2 mm kleiner ist als der Durchmesser
der zweiten Gesenköffnung 24.
D.h., der zweite Stempel 26 und das zweite Gesenk 23 stehen
wechselseitig miteinander in Beziehung, und der Ab stand (eine Breitenabmessung
des Abstands) C2 dazwischen ist derart eingestellt, dass er ein
positiver Abstand ist (C2 = (D4 – D3)/2 > 0). In der vorliegenden Ausführungsform
ist das zweite Gesenk 23 derart ausgebildet, dass der Abstand
C2 eine Breitenabmessung (z.B. 0,1 mm) hat, die 2,5% der Dickenabmessung
d (z.B. 4 mm) des Blechs W beträgt.
-
Nachstehend
wird der durch die zweite Arbeitseinheit 14 ausgeführte zweite
Arbeitsschritt S2 beschrieben.
-
Das
Blech W, in dem die erste Arbeitseinheit 13 den vorgestanzten
Abschnitt 15 ausgebildet hat, wird zur zweiten Arbeitseinheit 14 transportiert,
und der vorgestanzte Abschnitt 15 wird unter dem zweiten
Stempel 26 angeordnet. Daraufhin wird der zweite Arbeitsschritt
S2 gestartet. D.h., der zweite Stempel 26 bewegt sich,
wie in 15 dargestellt ist, in einem
Abwärtshub
zum Blech W (zum vorgestanzten Abschnitt 15) hin und drückt den
vorgestanzten Abschnitt 15 des Blechs W nach unten. Zu
diesem Zeitpunkt entspricht die Position des Endrandabschnitts 26b des
zweiten Stempels 26 derjenigen eines Randabschnitts (einer
Verformung auf der Oberseite), der die bogenförmige Querschnittsform des
vorgestanzten Abschnitts 15 des Blechs W bildet. Dadurch
erhält
die zweite Seitenwandfläche 15sb des vorgestanzten
Abschnitts 15 ähnlich
wie in der ersten Ausführungsform
eine brüchige
Oberflächenform. Wenn
der zweite Stempel 26 den vorgestanzten Abschnitt 15 weiter
nach unten drückt,
wie in 16 dargestellt ist, werden die
erste Seitenwandfläche 15sh und
die zweite Seitenwandfläche 15sb des
vorgestanzten Abschnitts 15 verbunden, wodurch der vorgestanzte
Abschnitt 15 vom Blech W ausgeschnitten wird.
-
Dann
drückt
der zweite Stempel 26, wie in 17 dargestellt
ist, den vorgestanzten Abschnitt 15 weiter nach unten,
und das zweite Gesenk 23 beginnt die Seitenwandfläche (die
Stanzfläche) 15a des vorgestanzten
Abschnitts 15 (einen Bereich, der der Stanzkörper 15A wird)
zu scheren. D.h., das zweite Gesenk 23 stanzt den vorgestanzten
Abschnitt 15, der durch den zweiten Stempel 26 nach
unten gedrückt
wird, aus dem Blech W aus und beginnt eine Scherbearbeitung bezüglich der
Seitenwandfläche 15a des
vorgestanzten Abschnitts 15. Wie in 18 dargestellt
ist, führt
eine weitere Bewegung des zweiten Stempels 26 im Abwärtshub zu
einem Fortschreiten der Scherbearbeitung bezüglich der Seitenwandfläche 15a des
vorgestanzten Abschnitts 15.
-
Zu
diesem Zeitpunkt ist der vorgestanzte Abschnitt 15 noch
immer im Inneren des Durchgangslochs P des Blechs W eingepasst.
Im weiteren Verlauf der Scherbearbeitung bezüglich der Seitenwandfläche 15a durch
das zweite Gesenk 23 wird jedoch, wie in 19 dargestellt
ist, der vorgestanzte Abschnitt 15 durch den zweiten Stempel 26 aus
dem Durchgangsloch P heraus gedrückt
und vom Blech W ausgestanzt, so dass er der Stanzkörper 15A wird. Der
größte Teil
der Seitenwandfläche 15a des
Stanzkörpers 15A erhält aufgrund
der durch das zweite Gesenk 23 ausgeführten Scherbearbeitung eine
gescherte Oberflächenform.
Ein Abschnitt der Seitenwandfläche 15a des
Stanzkörpers 15A,
der keine gescherte Oberflächenform
hat, ist ein Bereich des vorgestanzten Abschnitts 15 (des
Stanzkörpers 15A), der
schließlich
durch den Druck des zweiten Stempels 26 vom Blech W ausgeschnitten
wird, und erhält eine
brüchige
Oberflächenform.
Außerdem
haften Späne
(Scherspäne),
die aufgrund der durch das zweite Gesenk 23 ausgeführten Scherbearbeitung bezüglich der
Seitenwandfläche 15a erzeugt
werden, am Blech W an. Dadurch erhält die Seitenwandfläche Pa eine
brüchige
Oberflächenform.
-
Außer den
in der ersten Ausführungsform
erzielten Wirkungen (3) bis (5), (8) und (9) können in der vorliegenden Ausführungsform
folgende Wirkungen erzielt werden.
- (10) Wenn
beispielsweise der Abstand C1 zwischen dem ersten Stempel 17 und
dem ersten Gesenk 20 (der ersten Durchgangsöffnung 21)
als positiver Abstand eingestellt ist, wirkt eine Zugbelastung auf
einen zwischen dem ersten Stempel 17 und dem zweiten Gesenk 20 sandwichartig
angeordneten Abschnitt des Blechs W. Daher kann, wenn der erste
Stempel 17 das Blech W in der ersten Arbeitseinheit 13 nach
oben drückt,
der gedrückte
Bereich brüchig
werden, so dass eine brüchige
Oberfläche
auf dem Blech W ausgebildet wird. In der vorliegenden Ausführungsform
ist der Abstand C1 jedoch ein negativer Abstand, so dass durch eine
Kompressions- oder Druckkraft, die auf den zwischen dem ersten Stempel 17 und dem
zweiten Gesenk 20 sandwichartig angeordneten Abschnitt
des Blechs W wirkt, Bruchbildung unterdrückt wird. Infolgedessen kann
die Ausbildung einer brüchigen
Oberfläche
auf dem Blech W in der ersten Arbeitseinheit 13 verhindert
werden. Außerdem
führt das
zweite Gesenk 23 in der zweiten Arbeitseinheit 14,
wenn das Blech W der Stanzbearbeitung untersogen wird, eine Scherbearbeitung
bezüglich
der Seitenwandfläche 15a des
vorgestanzten Abschnitts 15 (des Stanzkörpers 15A) aus. Außerdem kann,
weil der Abstand C2 zwischen dem zweiten Stempel 26 und
dem zweiten Gesenk 23 ein positiver Abstand ist, ein Kontakt
zwischen dem zweiten Stempel 26 und dem zweiten Gesenk 23 vermieden
werden. Daher kann eine Zunahme der Größe der Vorrichtung selbst und
eine Erhöhung
der Anzahl von Arbeitsschritten zum Ausführen der Stanzbearbeitung bezüglich des
Blechs W vermieden werden. Gleichzeitig kann die Seitenwandfläche 15a des vom
Blech W ausgestanzten Stanzkörpers 15A eine
gescherte Oberflächenform
erhalten und kann die Erzeugung von Graten auf dem Stanzkörper 15A unterdrückt werden.
- (11) In der ersten Arbeitseinheit 13 wird der vorgestanzte
Abschnitt 15 in einem Bereich ausgebildet, in dem das Durchgangsloch
P (in einem auszustanzenden Bereich) im Blech W ausgebildet werden
soll; und in der zweiten Arbeitseinheit 14 wird der vorgestanzte
Abschnitt 15 der Stanzbearbeitung unterzogen. Dadurch kann
veranlasst werden, dass Scherspäne,
die erzeugt werden, wenn die Seitenwandfläche 15a des Stanzkörpers 15A in
der zweiten Arbeitseinheit 14 der Scherbearbeitung unterzogen
wird, am Blech W anhaften, das nicht als Produkt verwendet wird.
Außerdem kann
ein Anhaften von Scherspänen
am zweiten Stempel 26 unterdrückt werden.
- (12) Wenn beispielsweise der Abstand (die Breitenabmessung des
positiven Abstands) C2 auf eine Breitenabmessung eingestellt ist,
die kleiner ist als 0,3% der Dickenabmes sung d des Blechs W, besteht
die Gefahr, dass eine erhöhte
Belastung auf den zweiten Stempel 26 und das zweite Gesenk 23 wirkt,
wenn der vorgestanzte Abschnitt 15 durch den zweiten Stempel 26 aus
dem Blech W ausgestanzt wird. D.h., es besteht die Möglichkeit,
dass die Lebensdauern des zweiten Stempels 26 und des zweiten
Gesenks 23 abnehmen. Andererseits können, wenn der Abstand C2 auf eine
Breitenabmessung eingestellt ist, die größer ist als 8,0% der Dickenabmessung
d des Blechs W, wenn der zweite Stempel 26 und das zweite Gesenk 23 den
Stanzkörper 15A vom
Blech W ausstanzen, Grate auf dem Stanzkörper 15A erzeugt werden.
In der vorliegenden Ausführungsform
ist der Abstand C2 jedoch auf eine Breitenabmessung eingestellt,
die 2,5% der Dickenabmessung d des Blechs W beträgt. Dadurch können die
Lebensdauern des zweiten Stempels 26 und des zweiten Gesenks 23 erhöht werden, und
die Erzeugung von Graten auf dem Stanzkörper 15A, wenn der
Stanzkörper 15A durch
den zweiten Stempel 26 und das zweite Gesenk 23 vom
Blech W ausgestanzt wird, kann ausreichend unterdrückt werden.
- (13) Wenn beispielsweise die Differenz zwischen dem Durchmesser
D4 der zweiten Gesenköffnung 24 des
zweiten Gesenks 23 und dem Durchmesser D1 der ersten Gesenköffnung 21 des
ersten Gesenks 20 kleiner ist als 0,02 mm, kann beispielsweise
das folgende Problem auftreten. D.h., die Breitenabmessung des Verbindungsabschnitts,
der den vorgestanzten Abschnitt 15 mit dem Blech W verbindet,
kann im Vergleich zur vorliegenden Ausführungsform übermäßig klein werden (die Breite
eines bestimmten Schermaßes wird übermäßig schmal).
Daher besteht eine Gefahr, dass die Ausführung der Scherbearbeitung bezüglich der
Seitenwandfläche 15a des
Stanzkörpers 15A im
zweiten Arbeitsschritt S2 schwierig wird. Andererseits kann, wenn
die Differenz zwischen dem Durchmesser D4 der zweiten Gesenköffnung 24 des
zweiten Gesenks 23 und dem Durchmesser D1 der ersten Gesenköffnung 21 des
ersten Gesenks 20 größer ist
als 0,6 mm, das folgende Problem auftreten. D.h., wenn der zweite Stempel 26 und
das zweite Gesenk 23 den Stanzkörper 15A im zweiten
Arbeits schritt S2 vom Blech W ausstanzen, schert der innenseitige Randabschnitt
des zweiten Gesenks 23 einen Bereich auf der Innenumfangsseite
des im ersten Arbeitsschritt S1 ausgebildeten vorgestanzten Abschnitts 15,
wodurch die auf das zweite Gesenk 23 ausgeübte Belastung
im Vergleich zur vorliegenden Ausführungsform zunimmt. In der
vorliegenden Ausführungsform
ist das zweite Gesenk 23 jedoch derart ausgebildet, dass
die Differenz zwischen dem Durchmesser D4 der zweiten Gesenköffnung 24 des
zweiten Gesenks 23 und dem Durchmesser D1 der ersten Gesenköffnung 21 des
ersten Gesenks 20 0,4 mm beträgt. Dadurch kann die Breite
eines bestimmten Schermaßes
im zweiten Arbeitsschritt S2 geeignet gewährleistet werden, und die Lebensdauer
des zweiten Gesenks 23 kann weiter erhöht werden.
- (14) Wenn beispielsweise das erste Gesenk 20 in der
vertikalen Richtung geschnitten wird, ist die gekrümmte Oberfläche 20c des
innenseitigen Randabschnitts 20b des ersten Gesenks 20 in
einer Bogenform ausgebildet, wobei, wenn deren Radius größer ist
als 7,5% der Dickenabmessung d des Blechs W, das folgende Problem
auftreten kann. D.h., wenn das Blech W im ersten Arbeitsschritt
S1 einer Vorstanzbearbeitung unterzogen wird, besteht die Gefahr,
dass eine übermäßig große Verformung
auf der Oberseite des Blechs erzeugt wird. In der vorliegenden Ausführungsform
ist die gekrümmte
Oberfläche 17c des
Endrandabschnitts 17b des ersten Stempels 17 jedoch
derart ausgebildet, dass ihr Krümmungsradius
7,5% der Dickenabmessung d des Blechs W beträgt. Dadurch kann die auf dem
Blech W ausgebildete Verformung Wc ausreichend unterdrückt werden,
so dass sie nicht übermäßig groß wird.
-
(Dritte Ausführungsform)
-
Nachstehend
wird eine dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unter Bezug auf 20 beschrieben.
Die dritte Ausführungsform
unterscheidet sich hinsichtlich der Arbeitseinheiten von der ersten
Ausführungsform.
Daher werden in der folgenden Beschreibung hauptsächlich die
Abschnitte erläutert,
die sich von der ersten Ausführungsform unterscheiden;
für Elemente
und Strukturen, die mit denjenigen der ersten Ausführungsform
identisch sind oder denjenigen der ersten Ausführungsform entsprechen, werden ähnliche
Symbole und Bezugszeichen verwendet, und diese werden nicht erneut beschrieben.
-
Die
vorliegende Ausführungsform
der Stanzvorrichtung 11 weist die erste Arbeitseinheit 13 und die
zweite Arbeitseinheit 14 auf. Die Stanzvorrichtung 11 ist
derart konstruiert, dass das Durchgangsloch P mit einer vorgegebenen
Form (deren Querschnittsform in der vorliegenden Ausführungsform
im Allgemeinen kreisförmig
ist) im Blech W ausgebildet wird, das aus einem Metallmaterial (z.B.
aus warmgewalztem Stahl (JIS SAPH370) für Automobilstrukturen) mit
einer vorgegebenen Dicke (z.B. 3 mm) hergestellt ist. In der ersten
Arbeitseinheit 13 ist der erste Stempel 17 am
unteren Gesenk 16 starr befestigt, und das dem ersten Stempel 17 zugeordnete
erste Gesenk 20 ist an der Unterseite des oberen Gesenks 19 starr
befestigt. Der erste Stempel 17 hat eine im Wesentlichen
zylindrische Form, und sein Durchmesser D2 beträgt beispielsweise 20,2 mm.
-
Außerdem weist
das erste Gesenk 20 die erste Gesenköffnung 21 mit einer
im Allgemeinen kreisförmigen
Querschnittsform auf. Der negative Abstand C1 zwischen dem ersten
Gesenk 20 und dem ersten Stempel 17 ist derart
eingestellt, dass er eine Breitenabmessung (z.B. 0,3 mm) hat, die
10% der Dickenabmessung d (z.B. 3 mm) des Blechs W beträgt. D.h.,
die erste Gesenköffnung 21 des
ersten Gesenks 20 ist derart dimensioniert, dass ihr Durchmesser
D1 beispielsweise 19,6 mm beträgt.
Außerdem
wird in der vorliegenden Ausführungsform
der Endrandabschnitt 17b auf der Oberseite 17a (einer dem
Blech W zugewandten Seite) des ersten Stempels 17 und der
innenseitige Randabschnitt 20b auf der Unterseite 20a (einer
dem Blech W zugewandten Seite) des ersten Gesenks 20 keiner
Bearbeitung unterzogen, durch die darauf gekrümmte Oberflächen mit einem bestimmten Radius
ausgebildet würden.
-
Nachstehend
wird der durch die erste Arbeitseinheit 13 ausgeführte erste
Arbeitsschritt S1 beschrieben.
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Ein
auszustanzender Bereich auf dem Blech W ist in einem Bereich über dem
ersten Stempel 17 angeordnet. Zu diesem Zeitpunkt drückt der
Blechdrückabschnitt
das Blech W nach oben (zur Seite des ersten Gesenks 20 hin)
und bringt die Oberseite Wa des Blechs W mit der Unterseite 20a des
ersten Gesenks 20 in Kontakt. Dann bewegt sich der erste Stempel 17 von
der unteren Totpunktposition durch den Antrieb des Hydraulikzylinders
in einem Hub nach oben. Dadurch wird im Blech W der vorgestanzte
Abschnitt 15 ausgebildet, der eine Form aufweist, die zur
Seite des ersten Gesenks 20 (nach oben) hin hervorsteht.
Daher werden in der ersten Arbeitseinheit 13 der erste
Stempel 17 und das erste Gesenk 20 in der vertikalen
Richtung relativ bewegt, wodurch ein Bereich, in dem der Stanzkörper 15A im
Blech W ausgestanzt werden soll, einer Vorstanzbearbeitung unterzogen
wird. Außerdem
erhält
zu diesem Zeitpunkt ein Bereich des Blechs W, der mit dem Endrandabschnitt 17b des
ersten Stempels 17 in Kontakt steht, als Ergebnis der durch
den ersten Stempel 17 ausgeführten Scherbearbeitung eine
gescherte Oberflächenform.
-
Anschließend bewegt
sich der erste Stempel 17 in einem Aufwärtshub zur oberen Totpunktposition,
wo eine weitere Aufwärtsbewegung
stoppt. Zu diesem Zeitpunkt nähert
sich die Oberseite 17a des ersten Stempels 17 der
Unterseite 20a des ersten Gesenks 20 bis auf einen
Abstand, der 33% der Dickenabmessung d des Blechs W beträgt. Dann
bewegt sich der erste Stempel 17 zur unteren Totpunktposition,
woraufhin die Bewegung gestoppt wird. D.h., hier endet der erste
Arbeitsschritt S1 in der ersten Arbeitseinheit 13. Daraufhin
wird der Vorgang zum Drücken
des Blechs W durch den Blechdrückabschnitt
nach oben gestoppt, und das Blech W bewegt sich vom ersten Gesenk 20 weg.
Das Blech W wird daraufhin von der ersten Arbeitseinheit 13 zur
zweiten Arbeitseinheit 14 transportiert.
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Nachstehend
wird die zweite Arbeitseinheit 14 erläutert.
-
In
der zweiten Arbeitseinheit 14 ist das zweite Gesenk 23 am
unteren Gesenk 22 starr befestigt, und der zweite Stempel 26,
der mit dem zweiten Gesenk 23 wechselseitig in Beziehung
steht, ist an der Unterseite des oberen Gesenks 25 starr
befestigt. Das zweite Gesenk 23 weist die zweite Gesenköffnung 24 auf,
die eine im Wesentlichen kreisförmige Querschnittsform
hat. Die zweite Gesenköffnung 24 hat
einen Durchmesser D4 (z.B. 20,5 mm), der etwas größer ist
(z.B. 0,3 mm größer) als
der Durchmesser D1 der ersten Gesenköffnung 21 im ersten
Gesenk 20.
-
Der
zweite Stempel 26 hat eine im Allgemeinen zylindrische
Form. Der zweite Stempel 26 ist derart konfiguriert, dass
seine Querschnittsform senkrecht zur vertikalen Richtung eine ähnliche
und vergrößerte Version
der Querschnittsform des ersten Stempels 17 senkrecht zur
vertikalen Richtung ist. Außerdem
ist der zweite Stempel 26 derart ausgebildet, dass sein
Durchmesser D3 beispielsweise 0,5 mm größer ist als der Durchmesser
D1 der ersten Gesenköffnung 21 des
ersten Gesenks 20. D.h., der Durchmesser D3 des zweiten
Stempels 26 beträgt beispielsweise
20,1 mm. Daher ist der Durchmesser D3 des zweiten Stempels 26 beispielsweise
0,4 mm kleiner als der Durchmesser D4 der zweiten Gesenköffnung 24.
Daher stehen der zweite Stempel 26 und das zweite Gesenk 23 wechselseitig
miteinander in Beziehung, und der dazwischen gebildete Abstand (eine
Breitenabmessung des Abstands) C2 ist derart eingestellt, dass er
ein positiver Abstand ist (C2 = (D4 – D3)/2 > 0). In der vorliegenden Ausführungsform
ist das zweite Gesenk 23 derart ausgebildet, dass der Abstand
C2 eine Breitenabmessung (z.B. 0,2 mm) hat, die 6,7% der Dickenabmessung
d (z.B. 3 mm) des Blechs W beträgt.
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Nachstehend
wird der durch die zweite Arbeitseinheit 14 ausgeführte zweite
Arbeitsschritt S2 erläutert.
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Das
Blech W, in dem die erste Arbeitseinheit 13 den vorgestanzten
Abschnitt 15 ausgebildet hat, wird zur zweiten Arbeitseinheit 14 transportiert,
und der vorgestanzte Abschnitt 15 wird unter dem zweiten
Stempel 26 angeordnet. Daraufhin wird der zweite Arbeitsschritt
S2 gestartet. D.h., der zweite Stempel 26 bewegt sich in
einem Abwärtshub
zum Blech W (zum vorgestanzten Abschnitt 15) hin und drückt den vorgestanzten
Abschnitt 15 des Blechs W nach unten. Dadurch erhält die zweite
Seitenwandfläche 15sb des
vorgestanzten Abschnitts 15 eine brüchige Oberflächenform.
Wenn der zweite Stempel 26 den vorgestanzten Abschnitt 15 weiter
nach unten drückt, werden
die erste Seitenwandfläche 15sh und
die zweite Seitenwandfläche 15sb des
vorgestanzten Abschnitts 15 verbunden, wodurch der vorgestanzte Abschnitt 15 vom
Blech W ausgeschnitten wird.
-
Dann
drückt
der zweite Stempel 26 den vorgestanzten Abschnitt 15 weiter
nach unten, wodurch der zweite Stempel 26 eine Scherbearbeitung
bezüglich
der Seitenwandfläche
Pa des Durchgangslochs P beginnt. In diesem Fall ist der Durchmesser
D3 des zweiten Stempels 26 0,1 mm kleiner als der Durchmesser
D2 des ersten Stempels 17. Daher wird, wie in 20 dargestellt
ist, ein durch den zweiten Stempel 26 gescherter Bereich
(ein oberer Bereich in 20) P1 derart ausgebildet, dass
sein Durchmesser (z.B. 20,1 mm) kleiner ist als ein Durchmesser (z.B.
20,2 mm) eines durch den ersten Stempel 17 gescherten Bereichs
(eines unteren Bereichs in 20) P2.
Dadurch werden im durch die vorliegende Ausführungsform der Stanzvorrichtung 11 im Blech
W ausgebildeten Durchgangsloch P der obere Bereich P1 und der untere
Bereich P2 ausgebildet, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser des
oberen Bereichs P1.
-
Zusätzlich zu
den Wirkungen (1) bis (5), (8) und (9) der ersten Ausführungsform
kann in der vorliegenden Ausführungsform
eine weitere, nachstehend spezifizierte Wirkung erzielt werden.
- (15) Wenn beispielsweise die Differenz zwischen dem
Durchmesser D3 des zweiten Stempels 26 und dem Durchmesser
D1 der ersten Gesenköffnung 21 des
ersten Gesenks 20 kleiner ist als 0,02 mm, kann das folgende
Problem auftreten. D.h., die Breitenabmessung des Verbindungsabschnitts,
der den vorgestanzten Abschnitt 15 und das Blech W verbindet,
wird im Vergleich zur vorliegenden Ausführungsform übermäßig klein (die Breite eines
bestimmten Schermaßes
wird übermäßig schmal).
Dadurch kann die Scherbearbeitung bezüglich der Seitenwandfläche Pa des
oberen Bereichs P1 des Durchgangslochs P im zweiten Arbeitsschritt
S2 schwierig werden. Andererseits kann, wenn die Differenz zwischen
dem Durchmesser D3 des zweiten Stempels 26 und dem Durchmesser
D1 der ersten Gesenköffnung 21 des
ersten Gesenks 20 größer ist
als 0,6 mm, das folgende Problem auftreten. D.h., wenn der zweite
Stempel 26 und das zweite Gesenk 23 den Stanzkörper 15A im
zweiten Arbeitsschritt S2 vom Blech W ausstanzen, nimmt die auf
den Endrandabschnitt 26b des zweiten Stempels 26 ausgeübte Belastung
zu. In der vorliegenden Ausführungsform
ist der zweite Stempel 26 jedoch derart ausgebildet, dass
die Differenz zwischen seinem Durchmesser D4 und dem Durchmesser
D1 der ersten Gesenköffnung 21 des
ersten Gesenks 20 0,5 mm beträgt. Dadurch kann die Breite
eines bestimmten Schermaßes
im zweiten Arbeitsschritt S2 geeignet gewährleistet werden, und die Lebensdauer
des zweiten Stempels 26 kann weiter erhöht werden.
-
Die
vorstehend beschriebenen jeweiligen Ausführungsformen können folgendermaßen modifiziert
werden, um andere Ausführungsformen
(andere Beispiele) zu implementieren.
- – In der
ersten Ausführungsform
kann, vorausgesetzt, dass der Krümmungsradius
der gekrümmten
Oberfläche 17c kleiner
oder gleich 7,5% der Dickenabmessung d des Blechs W beträgt, der Endrandabschnitt 17b des
ersten Stempels 17 derart ausgebildet sein, dass die gekrümmte Oberfläche 17c einen
beliebigen Krümmungsradius
hat (z.B. einen Krümmungsradius,
der 1,5% der Dickenabmessung d beträgt).
- – In
der ersten Ausführungsform
kann der innenseitige Randabschnitt 20b des ersten Gesenks 20 derart
ausgebildet sein, dass die Form seines vertikalen Querschnitts einen
Teil einer Kreisform mit einem beliebigen Durchmesser bildet, der
kleiner oder gleich 15,0% der Dickenabmessung d des Blechs W ist
(z.B. ein Durchmesser, der 10% der Dickenabmessung d beträgt). Außerdem kann
der Endrandabschnitt 26b des zweiten Stempels 26 derart
ausgebildet sein, dass die Form seines vertikalen Querschnitts einen
Teil einer Kreisform mit einem beliebigen Durchmesser bildet, der
kleiner oder gleich 15% der Dickenabmessung d des Blechs W ist (z.B.
ein Durchmesser, der 5% der Dickenabmessung d beträgt).
- – In
der zweiten Ausführungsform
kann, vorausgesetzt, dass der Krümmungsradius
der gekrümmten
Oberfläche 20c kleiner
oder gleich 7,5% der Dickenabmessung d des Blechs W ist, der innenseitige
Randabschnitt 20b des ersten Gesenks 20 derart
ausgebildet sein, dass die gekrümmte
Oberfläche 20c einen
beliebigen Radius hat (z.B. einen Krümmungsradius, der 6% der Dickenabmessung
d beträgt).
- – In
der zweiten Ausführungsform
kann der Endrandabschnitt 17b des ersten Stempels 17 derart ausgebildet
sein, dass die Form seines vertikalen Querschnitts einen Teil einer
Kreisform mit einem beliebigen Durchmesser bildet, der kleiner oder gleich
15,0% der Dickenabmessung d des Blechs W ist (z.B. ein Durchmesser,
der 5% der Dickenabmessung d beträgt). Außerdem kann der Endrandabschnitt 26b des
zweiten Stempels 26 derart ausgebildet sein, dass die Form
seines vertikalen Querschnitts einen Teil einer Kreisform mit einem
beliebigen Durchmesser bildet, der kleiner oder gleich 15,0% der
Dickenabmessung d des Blechs W ist (z.B. ein Durchmesser, der 5%
der Dickenabmessung d beträgt).
- – In
der dritten Ausführungsform
kann der Endrandabschnitt 17b des ersten Stempels 17 derart ausgebildet
sein, dass die Form seines vertikalen Querschnitts einen Teil einer
Kreisform mit einem beliebigen Durchmesser bildet, der kleiner oder gleich
15,0% der Dickenabmessung d des Blechs W ist (z.B. ein Durchmesser,
der 5% der Dickenabmessung d beträgt). Außerdem kann der innenseitige
Randabschnitt 20b des ersten Gesenks 20 derart
ausgebildet sein, dass die Form seines vertikalen Querschnitts einen
Teil einer Kreisform mit einem beliebigen Durchmesser bildet, der
kleiner oder gleich 15,0% der Dickenabmessung d des Blechs W ist
(z.B. ein Durchmesser, der 10% der Dickenabmessung d beträgt). Außerdem kann
der Endrandabschnitt 26b des zweiten Stempels 26 derart
ausgebildet sein, dass die Form seines vertikalen Querschnitts einen
Teil einer Kreisform mit einem beliebigen Durchmesser bildet, der
kleiner oder gleich 15,0% der Di ckenabmessung d des Blechs W ist
(z.B. ein Durchmesser, der 5% der Dickenabmessung d beträgt).
- – In
der ersten Ausführungsform
kann, vorausgesetzt, dass die Differenz zwischen dem Durchmesser
D3 des zweiten Stempels 26 und dem Durchmesser D2 des ersten
Stempels 17 in einem Bereich von 0,02 mm bis 0,6 mm liegt,
der zweite Stempel 26 derart ausgebildet sein, dass die
Differenz zwischen dem Durchmesser D3 und dem Durchmesser D2 beliebig
ist (z.B. 0,1 mm beträgt).
- – In
der ersten Ausführungsform
können
der erste Stempel 17 und der zweite Stempel 26 jeweils derart
strukturiert sein, dass die Formen ihrer jeweiligen Querschnitte
senkrecht zur vertikalen Richtung beliebige Querschnittsformen sind,
die der Querschnittsform (der Lochform) des im Blech W ausgebildeten
Durchgangslochs P entsprechen. Die Querschnittsform des zweiten
Stempels 26 ist jedoch vorzugsweise eine im Allgemeinen ähnliche
und vergrößerte Version
der Querschnittsform des ersten Stempels 17.
-
D.h.,
der erste Stempel 17 und der zweite Stempel 26 können jeweils
eine im Wesentlichen quadratische Querschnittsform aufweisen. Hierbei ist,
wie in 21 dargestellt ist, ein (nachstehend
als "Querschnitt
des ersten Stempels" bezeichneter) Querschnitt 17A des
ersten Stempels 17 in einem Rahmenformat in der vertikalen
Richtung einem (nachstehend als "Querschnitt
des zweiten Stempels" bezeichneten)
Querschnitt 26A des zweiten Stempels 26 überlagert.
In diesem Fall kann ein Abstand da zwischen benachbarten Außenumfangsbereichen 17d, 26d,
die wechselseitig ähnliche
Formen haben, auf einen beliebigen Abstand (z.B. 0,15 mm) eingestellt
werden, vorausgesetzt, dass der Abstand innerhalb eines Bereichs
von 0,01 mm bis 0,3 mm liegt. In diesem Fall ist der Abstand da
ein Abstand zwischen der Oberseite des Querschnitts 17A des ersten
Stempels und der Oberseite des Querschnitts 26A des zweiten
Stempels bzw. der Abstand zwischen der rechten Seite des Querschnitts 17A des ersten
Stempels und der rechten Seite des Querschnitts 26A des
zweiten Stempels. Ähnlicherweise ist
der Abstand da der Ab stand zwischen der Unterseite des Querschnitts 17A des
ersten Stempels und der Unterseite des Querschnitts 26A des
zweiten Stempels bzw. der Abstand zwischen der linken Seite des
Querschnitts 17A des ersten Stempels und der linken Seite
des Querschnitts 26A des zweiten Stempels. Die Begriffe
Oberseite, Unterseite, rechte Seite, linke Seite beziehen sich auf
die Oberseite, Unterseite, rechte Seite und linke Seite in 21.
- – Die
erste Ausführungsform
der Stanzvorrichtung 11 kann, wie in den 22 und 23 dargestellt ist,
zusammen mit anderen Verarbeitungsvorrichtungen (z.B. mit einer
Stanzvorrichtung mit einem Stempel und einem Gesenk, deren Form
und Größe sich
von denjenigen der Stempel 17, 26 und Gesenke 20, 23 unterscheiden)
zum Herstellen eines Trägers 40 verwendet
werden. Der Träger 40 ist
ein Pressformteil für
ein Automatikgetriebe.
- – In
der zweiten Ausführungsform
können
der erste Stempel 17 und der zweite Stempel 26 jeweils derart
strukturiert sein, dass die Formen ihrer jeweiligen Querschnitte
senkrecht zur vertikalen Richtung beliebige Querschnittsformen (z.B.
polygonförmige
Querschnitte) sind, die der Querschnittsform (der Lochform) des
im Blech W ausgebildeten Durchgangslochs P entsprechen. D.h., die
zweite Ausführungsform
der Stanzvorrichtung 11 kann, wie in 24 dargestellt
ist, zum Herstellen einer Verstärkungsplatte 36 verwendet werden,
die mehrere Vorsprünge 35 auf
einer Außenseite
(einer Seitenwandfläche 15A)
aufweist. In diesem Fall ist die Lochform des zweiten Gesenklochs 24 des
zweiten Gesenks 23 vorzugsweise eine im Allgemeinen ähnliche
und verkleinerte Version der Lochform der ersten Gesenköffnung 21 des
ersten Gesenks 20.
- – Auch
in der dritten Ausführungsform
können
der erste Stempel 17 und der zweite Stempel 26 jeweils
derart strukturiert sein, dass die Formen ihrer jeweiligen Querschnitte
senkrecht zur vertikalen Richtung beliebige Querschnittsformen (z.B. polygonförmige Querschnitte)
sind, die der Querschnittsform (der Lochform) des im Blech W ausgebil deten
Durchgangslochs P entsprechen. In diesem Fall ist die Querschnittsform
des zweiten Stempels 26 vorzugsweise eine im Allgemeinen ähnliche
und vergrößerte Version
der Lochform der ersten Gesenköffnung 21 des
ersten Gesenks 20.
- – In
den vorstehend beschriebenen jeweiligen Ausführungsformen kann, vorausgesetzt,
dass die Breitenabmessung innerhalb eines Bereichs von 0,3% bis
8% der Dickenabmessung d des Blechs W liegt, der zweite Stempel 26 derart
ausgebildet sein, dass der Abstand C2 eine beliebige Breitenabmessung
hat (z.B. eine Breitenabmessung, die 1% der Dickenabmessung d beträgt).
- – In
den vorstehend beschriebenen jeweiligen Ausführungsformen kann, vorausgesetzt,
dass die Breitenabmessung innerhalb eines Bereichs von 1% bis 15%
der Dickenabmessung d des Blechs W liegt, der erste Stempel 17 derart
ausgebildet sein, dass der Abstand C1 eine beliebige Breitenabmessung
hat (z.B. eine Breitenabmessung, die 3,0% der Dickenabmessung d
beträgt).
- – In
der zweiten Ausführungsform
kann das zweite Gesenk 23 derart strukturiert sein, dass
der Abstand zwischen einem Innenumfangsbereich des Querschnitts
des zweiten Gesenks 23 und einem Innenumfangsbereich des
Querschnitts des ersten Gesenks 20 ein beliebiger Abstand
(z.B. 3 mm) innerhalb eines Bereichs von 0,01 mm bis 0,3 mm ist.
Bei einer derartigen Struktur schert in der zweiten Arbeitseinheit 14 das
zweite Gesenk 23 nur einen Abschnitt der Seitenwandfläche 15a des
Stanzkörpers 15A.
D.h., der Stanzkörper 15A weist
einen Hauptdurchmesserabschnitt mit einem großen Durchmesser und einen Nebendurchmesserabschnitt
auf, dessen Durchmesser kleiner ist als derjenige des Hauptdurchmesserabschnitts,
wobei diese Abschnitte in der vertikalen Richtung verbunden sind.
- – In
den vorstehend beschriebenen jeweiligen Ausführungsformen kann, wenn das
Blech W in der ersten Arbeitseinheit 13 vorgestanzt wird,
der Abstand d2 in der vertikalen Richtung zwischen der Oberseite 17a des
ersten Stempels 17 und der Unterseite 20a des
ersten Gesenks 20 auf einen be liebigen Abstand eingestellt
werden, vorausgesetzt, dass der Abstand innerhalb eines Bereichs
von 10% bis 50% der Dickenabmessung d liegt. Beispielsweise kann
der Abstand d2 auf 40% der Dickenabmessung d festgelegt werden.
- – In
der ersten Ausführungsform
kann die Stanzvorrichtung 11, wie in den 25A, 25B und 25C dargestellt ist, durch eine Stanzvorrichtung
realisiert werden, die einen Nutenabschnitt 31 auf einem
Blech 30 ausbildet. D.h., im ersten Arbeitsschritt S1 wird
ein vorgestanzter Abschnitt 32 in einem Bereich ausgebildet,
in dem der Nutenabschnitt 31 im Blech 30 ausgebildet
ist. Dann wird der vorgestanzte Abschnitt 32 des Blechs 30 im
zweiten Arbeitsschritt S2 einer Stanzbearbeitung unterzogen, wobei
eine Seitenwandfläche 31a des
Nutenabschnitts 31 einer Scherbearbeitung unterzogen wird.
Infolgedessen erhält
der Nutenabschnitt 31 des Blechs 30 eine Seitenwandfläche 31a mit
einer gescherten Oberflächenform.
- – In
den vorstehend beschriebenen jeweiligen Ausführungsformen kann die Stanzvorrichtung 11 eine
Struktur haben, gemäß der der
erste Stempel 17 an der Unterseite des oberen Gesenks 19 in der
ersten Arbeitseinheit 13 starr befestigt ist, und der zweite
Stempel 26 an der Oberseite des unteren Gesenks 22 in
der zweiten Arbeitseinheit 14 starr befestigt ist. In diesem
Fall wird im ersten Arbeitsschritt S1, wie in 25A dargestellt ist, der vorgestanzte Abschnitt 32 mit
einer Form ausgebildet, die vom Blech 30 nach unten hervorsteht.
- – In
den vorstehend beschriebenen jeweiligen Ausführungsformen kann die Stanzvorrichtung 11 eine
Struktur haben, gemäß der der
erste Stempel 17 an der Unterseite des oberen Gesenks 19 in der
ersten Arbeitseinheit 13 starr befestigt ist, und der zweite
Stempel 26 an der Unterseite des oberen Gesenks 25 in
der zweiten Arbeitseinheit 14 starr befestigt ist. Bei
einer derartigen Struktur kann das Blech 30, in dem in
der ersten Arbeitseinheit 13 im ersten Arbeitsschritt S1
der vorgestanzte Abschnitt 32 ausgebildet worden ist, umgedreht
werden, so dass ein konkaver Abschnitt des vorgestanzten Abschnitts 32 nach
oben weist, woraufhin das Blech 30 der zweiten Arbeitseinheit 14 zugeführt wird.
- – In
den vorstehend beschriebenen jeweiligen Ausführungsformen kann die Stanzvorrichtung 11 als
Vorrichtung realisiert werden, durch die ein beliebiges Pressformteil
für ein
Automatikgetriebe hergestellt wird. Außerdem kann die Stanzvorrichtung 11 als
Vorrichtung realisiert werden, durch die ein Element eines Riemens
für ein
stufenlos regelbares Getriebe hergestellt wird. D.h., die Stanzvorrichtung 11 kann
eine Vorrichtung sein, die ein beliebiges Pressformteil herstellt,
vorausgesetzt, dass es ein Teil mit einer relativ großen Dicke
und keine dünne
Platte ist.
-
Zusammenfassung
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Stanzvorrichtung, Stanzverfahren und Stanzprodukt
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Durch
die vorliegende Erfindung wird eine Stanzvorrichtung mit einer ersten
Arbeitseinheit und einer zweiten Arbeitseinheit (14) bereitgestellt.
In der ersten Arbeitseinheit wird ein erster Arbeitsschritt zum
Ausbilden eines vorgestanzten Abschnitts (15) mit einer
Vorsprungform in einem Bereich ausgebildet, in dem ein Durchgangsloch
(P) in einem Blech (W) ausgebildet werden soll. In der zweiten Arbeitseinheit
(14) wird ein zweiter Arbeitsschritt (S2) ausgeführt, in
dem der vorgestanzte Abschnitt (15) durch einen zweiten
Stempel (26) und ein zweites Gesenk (23) vom Blech
(W) ausgestanzt wird. Außerdem
wird im zweiten Arbeitsschritt (S2), wenn ein Stanzkörper vom
Blech (W) ausgestanzt wird, eine Scherbearbeitung bezüglich einer
Seitenwandfläche
(Pa) in einem Bereich des Blechs (W) ausgeführt, in dem der Stanzkörper ausgestanzt
worden ist. (6)