DE1085649B - Hornhauterweichungsmittel - Google Patents

Hornhauterweichungsmittel

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DE1085649B
DE1085649B DES59874A DES0059874A DE1085649B DE 1085649 B DE1085649 B DE 1085649B DE S59874 A DES59874 A DE S59874A DE S0059874 A DES0059874 A DE S0059874A DE 1085649 B DE1085649 B DE 1085649B
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DES59874A
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English (en)
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Lucie Knoefler
Dipl-Chem Hans Brinkhoff
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Spezialchemie GmbH and Co
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Spezialchemie GmbH and Co
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Description

Die Erfindung betrifft ein Erweichungsmittel für die Hornhaut z. B. an Händen und Füßen von Menschen; diese wird durch Betupfen mit der Lösung gemäß der Erfindung derart aufgeweicht, daß ein Abreiben der Hornhaut oder zunächst der oberen Schichten der Hornhaut ermöglicht wird.
Das Hornhauterweichungsmittel gemäß der Erfindung besteht aus einer Natronlauge oder Kalilauge enthaltenden wäßrigen Lösung von Monoalkanolaminen mit 2 bis 5, zweckmäßig 2 bis 4 und vorzugsweise 2 Kohlenstoffatomen im Alkylrest oder Dialkanolaminen oder Trialkanolaminen mit 2 bis S, zweckmäßig 2 bis 4, vorzugsweise 2 Kohlenstoffatomen in jedem Alkylrest.
Eine wäßrige Lösung mit einem Gehalt von 10% Monoäthanolamin und 2°/0 Natriumhydroxyd hat sich bei Versuchen zur Aufweichung von auch hartnäckigen Hornhäuten des menschlichen Körpers ausgezeichnet bewährt, und zwar auch bei tiefgehenden Hornhautbildungen. Ohne Reizung oder gar Schädigung der umgebenden normalen Haut wurde das Erweichen durch einfaches Betupfen derart bewirkt, daß die Hornhautschichten ohne weiteres abgerieben werden konnten.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform enthält die Hornhauterweichungslösung gemäß der Erfindung eine desinfizierend wirkende quaternäre Ammoniumverbindung, z. B. Cetyl-dimethyl-benzylammoniumchlorid. Ein Gehalt an Menthol löst zusätzlich eine leicht kühlende und anästhesierende Wirkung aus.
Bekannt sind Hornhauterweichungsmittel, die als erweichend wirkende Substanz in der Regel Salicylsäure enthalten. Diese Erweichungsmittel führen jedoch eine Dickenabnahme der Hornhaut, selbst nach 24stündigem Einwirkenlassen, nicht herbei, während die Lösung gemäß der Erfindung zu einer Aufschließung bzw. zu einem Lösen der Hornhaut schon bei verhältnismäßig kurzer Einwirkungszeit führt.
Die Herstellung der Lösung gemäß der Erfindung ist beliebig. Es können alle Inhaltsstoffe in destilliertem Wasser gemeinsam gelöst werden,"oder es kann ausgegangen werden von einer Lösung von Natriumhydroxyd oder Kaliumhydroxyd in destilliertem Wasser; in dieser Lösung können dann die übrigen Stoffe, z. B. Monoäthanolamin und andere Zusatzstoffe, gelöst werden.
Günstige Zusammensetzungen des Hornhauterweichungsmittels gemäß der Erfindung sind:
Monoalkanolamin 5 bis 10 g
Natriumhydroxyd 1 bis 2 g
Cetyl-dimethyl-benzylammonium-
chlorid 0,02 g
Menthol 0,01 g
Aqua destillata 93 bis 88 g
Die Alkanolamine können entweder allein oder im Gemisch verwendet werden.
Hornhauterweichungsmittel
Anmelder:
Spezialchemie G. m. b. H. & Co.
Arzneimittelfabrik,
Berlin SO 36, Kohlfurter Str. 41-43
Dipl.-Chem. Hans Brinkhoff, Berlin-Wilmersdorf,
und Lucie Knöfler, Frankfurt/M.,
sind als Erfinder genannt worden
Eine 10°/0ige Lösung dieser Stoffe in Wasser bzw. wäß-
ao riger Natronlauge ist im allgemeinen angebracht. Eine Erhöhung des Gehaltes an Monoalkanolamin ist für gewöhnlich nicht notwendig. Unter Umständen kann die Konzentration herabgesetzt werden, wenn es sich um leicht beeinflußbare Hornhautbildungen handelt. Bei hartnäckigen, tiefergehenden Hornhautbildungen und einer lokal begrenzten Anwendung kann auch ein höherer Gehalt an Monoalkanolamin von Vorteil sein.
Der Gehalt an Natronlauge kann ebenfalls niedriger als 2% sein, z. B. in Fällen, in denen es sich um leicht beeinflußbare Hornhautbildungen handelt. Eine wesentliche Heraufsetzung, der Konzentration ist zu vermeiden, damit ein allzu kräftiges Angreifen vermieden wird.
Wie ausgeführt, kann die Hornhauterweichungslösung gemäß der Erfindung auf die zu erweichende Hornhautstelle aufgetupft werden, z. B. mittels eines mit der Erweichungslösung getränkten Wattebausches, der einige Minuten auf der Hornhautstelle verbleiben kann. Unter Umständen kann die normale Haut um die Hornhautstelle herum in an sich bekannter Weise abgedeckt werden durch eine ringförmige, wasserundurchlässige Auflage, die verbunden sein kann mit einer wasseraufsaugenden Auflage über der Hornhautstelle, die dann mit dem Hornhauterweichungsmittel gemäß der Erfindung getränkt wird.
Als besonders geeignet hat sich Monoäthanolamin erwiesen; es können neben oder an Stelle von Monoäthanolamin Monobutanolamin und Monopropanolamin oder Dialkanolamin, z. B. Diäthanolamin oder Trialkanolamine, z. B. Triäthanolamin oder Gemische verwendet werden.
Die folgende Tabelle zeigt das Abnehmen der Hornhautstärke in verschiedenen Lösungen und demonstriert die Überlegenheit einer Lösung nach der Erfindung gegenüber bekannten Lösungen.
009 567/305
Testlösungen und Hornhautstärke vor der Behandlung
Hornhautstärke nach der Behandlung in mm bzw. Zunahme in °/0
nach 1 Stunde nach
Stunden
nach
Stunden
nach
Stunden
mm °/„
nach
24 Stunden mm %.
Lösung G 5, bestehend aus 10,00% Monoäthanolamin, 2,00% Natriumhydroxyd, 0,02% Cetyl-dimethylbenzylammoniumchlorid, 0,01 % Menthol, 87,97% Aqua destillata 0,5 mm
0,7 mm
10%ige Lösung von Salicylsäure in 70%igem Alkohol
0,6 mm
0,8 mm
0,7 mm
0,8 mm
1,1 mm
Wäßrige kolloidale Salicylsäure, hergestellt durch Auflösen von 10 g Salicylsäure in 50 ecm 70%igem Alkohol und Verdünnen mit 50 ecm Aqua destillata
0,5 mm
0,7 mm
0,8 mm
1,1 mm
Di-natriumsalicylat, 10%ig in Aqua destillata
0,4 mm
0,7 mm
0,8 mm
1,1 mm
Aqua destillata
0,6 mm
0,8 mm
0,7 mm
0,8 mm
1,1 mm

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE: 0,93 1,13 0,8 1,0 1,3 U 1,2 1,3 1,0 1,2 1,5 1,0 1,1 1,3 0,25 50 0,35 50 21 30 29 1,22 75 1,36 70 1,33 21 65 69 44 56 44 25 Abnahme 0,9 1,1 1,6 28 37 45 1,4 1,5 1,4 1,3 1,4 1,7 1,2 1,2 1,5 100 87 27 86 75 55 71 50 36 völlig aufgeschlossen bzw. gelöst 0,9 1,1 1,7 28 37 55 1,6 1,6 1,7 1,4 1,6 1.9 1,3 1,5 1,6 130 100 55 100 100 73 86 87 45 0,95 1,13 0,95 1,20 1,70 1,37 173 1,70 140 1,50 87 2,10 91 1,3 1,5 1,7 2,2 1,25 1,50 1,5 1,8 1,8
1. Hornhauterweichungsmittel, bestehend aus einer wäßrigen, Natronlauge oder Kalilauge enthaltenden Lösung eines Alkanolamins, insbesondere Monoalkanolamins, mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen im Alkylrest, die gegebenenfalls weitere Stoffe, z, B. desinfizierende, anästhesierende oder kühlende Stoffe, enthält.
2. Hornhauterweichungsmittel gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Monoäthanolamin.
In Betracht gezogene Druckschriften;
Fred Winter: »Handbuch der gesamten Parfümerie und Kosmetik«, 1949, S. 908 bis 911.
Buchheister-Ottersbach: »Vorschriftenbuch für Drogisten«, 10. Auflage, 1927, S. 15,17, 21, 66.
© 009 567/305 7.60
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