DE10356799A1 - Magnetventil - Google Patents

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Jörg Stroman
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Bosch Rexroth AG
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
    • F16K31/06Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
    • F16K31/0644One-way valve
    • F16K31/0655Lift valves

Abstract

Offenbart sind ein Magnetventil, ein Hubmagnet für ein derartiges Ventil und ein Verfahren zur Montage eines mit einem derartigen Hubmagneten versehenen Ventils, bei dem eine Axialverschiebung des Hubmagneten gegen die Kraft einer Feder erfolgt. Die Vorspannung dieser Feder lässt sich über eine Stellschraube einstellen, die über ein drehbar gelagertes Druckrohr des Hubmagneten verdrehbar ist, um die Federvorspannung zu verändern.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Magnetventil, einen Hubmagneten für ein derartiges Magnetventil und ein Verfahren zur Montage eines von einem Hubmagneten betätigten Magnetventils.
  • Hubmagnete werden beispielsweise verwendet, um Heben- oder Senkventile eines mobilen Arbeitsgerätes zu betätigen. In der EP 0 799 384 B1 ist ein vorgesteuertes hydraulisches Magnetventil offenbart, dessen Vorsteuerschieber über einen Hubmagneten betätigbar ist, um eine Vorsteueröffnung aufzusteuern. Über diese kann dann Steueröl aus einem einen Hauptventilkörper in Schließrichtung beaufschlagenden Druckraum abströmen, so dass dieser von seinem Ventilsitz abhebt und eine Verbindung vom Verbraucheranschluss zu einem Tankanschluss aufsteuert. Die Axialverschiebung des Vorsteuerschiebers über den Hubmagneten erfolgt gegen die Kraft einer Feder, die an einer Stellschraube abgestützt ist und am Vorsteuerschieber angreift. Die Stellschraube steht in Gewindeeingriff mit einem Gewinde einer Ventilbohrung und hat eine Außenverzahnung, die mit einer Einstellspindel kämmt. Über diese in einem Ventilblock oder einem Ventilgehäuse gelagerte Einstellspindel kann die Stellschraube verstellt und entsprechend die Vorspannung der Feder verändert werden, um das Ventil zu justieren. Dabei kann beispielsweise durch Variation der Federvorspannung der maximale erreichbare Ölstrom verändert werden. Bei höherer Federvorspannung werden der Proportionalbereich und somit auch der maximal erreichbare Ölstrom verringert.
  • Bei der bekannten Lösung können diese Kennpunkte für das Heben bzw. das Senken praktisch nur werksseitig vor Montage des Ventils eingestellt werden. Eine Anpassung vor Ort ist nur mit erheblichem Aufwand möglich. Ein weiterer Nachteil ist in dem komplexen Aufbau des Einstellmechanismus mit der Außenverzahnung der Stellschraube und der Einstellspindel zu sehen.
  • Bei der in der DE 199 52 800 A1 gezeigten Lösung ist der Einstellmechanismus zur Veränderung der Federvorspannung durch eine in ein Druckrohr des Proportionalmagneten eingeschraubte Verstellschraube ausgeführt, über die ein an einem Federteller der Feder anliegender Stift verschiebbar und entsprechend die Axialposition des Federtellers zur Änderung der Federvorspannung veränderbar ist.
  • Auch bei dieser Lösung ist eine Justierung nur werksseitig vor der Montage oder bei ausgebauter Ventilanordnung vorgesehen; des weiteren bedarf auch diese Lösung eines hohen konstruktiven und fertigungstechnischen Aufwandes.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Magnetventil, einen Hubmagneten und ein Verfahren zur Montage eines mit einem derartigen Hubmagneten versehenen Ventils zu schaffen, bei denen die Einstellung der Federvorspannung mit minimalem vorrichtungstechnischen Aufwand möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Magnetventil mit den Merkmalen des Patentanspruches 1, ein Montageverfahren gemäß dem nebengeordneten Patentanspruch 11 und einen Hubmagneten mit den Merkmalen des nebengeordneten Patentanspruchs 12 gelöst.
  • Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist ein Druckrohr eines Hubmagneten zur Einstellung der Federvorspannung drehbar gelagert und drehfest mit einer die Feder abstützenden Stellschraube verbunden. Durch Drehen des Druckrohres wird die Axialposition der Stellschraube und damit die Vorspannung der Feder verändert. Dieses Druckrohr kann ohne weiteres von außen verstellt werden, so dass eine nachträgliche Justierung auch nach der Montage möglich ist.
  • Eine derartige Konstruktion mit von außen verstellbarer Stellschraube eröffnet unterschiedliche Möglichkeiten zur Justierung der Federvorspannung:
    • a) Bei Ventiltypen, die ausschließlich in einen Ventilblock eingebaut werden, kann die Einstellung der Kennpunkte für das Heben bzw. Senken im Block durchgeführt werden, wobei zuvor eine verkürzte Funktionsprüfung der Ventilscheibe bei der Montage stattgefunden hat.
    • b) Alternativ können die Kennpunkte für Heben bzw. Senken auch bei der Fertigung der Ventilanordnung über eine Art Justagelauf am Fertigungsbandende elektronisch durchgeführt werden. Vor Ort können dann bei ein und demselben Ventil, je nach Federvorspannung der maximal erreichbare Öldruckmittelstrom verändert werden.
    • c) Eine häufige Kundenanforderung ist auch die Feinfühligkeit, mit der beispielsweise ein Hubwerk über ein Lagesollwertpotentiometer vom Bedienteil aus bewegt werden kann. Die Qualität der Feinfühligkeit hängt maßgeblich davon ab, wie genau der Ventilöffnungspunkt bei der werksseitigen Ventileinstellung getroffen ist. Werksseitig bereitet diese Einstellung bisher stets Schwierigkeiten. Durch die Möglichkeit, das Ventil vor Ort, d.h. im eingebauten Zustand zu justieren, erhält der Kunde die Möglichkeit, die Feinfühligkeit an seinem Fahrzeug selbst einzustellen. Es zeigte sich darüber hinaus, dass jedes System etwas anders reagiert und somit auch das Verhalten des Ventils um ein Optimum schwankt. Dieser Problematik kann durch die Möglichkeit einer nachträglichen Justierung begegnet werden.
    • d) Ein weiterer Vorteil betrifft den Service. Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht es, den Magneten im Rahmen von Serivcemaßnahmen komplett auszutauschen und das Ventil dann vor Ort neu einzustellen. Bei herkömmlichen Lösungen war eine derartige vor Ort Einstellung praktisch nicht möglich. Hinzu kommt, dass durch die erfindungsgemäße Lösung auch die Arbeitssicherheit für die Monteure erhöht wird, da das Magnetrohr wesentlich besser zugänglich ist als die im Ventilgehäuse aufgenommene Einstellspindel.
  • Neben diesen eher verfahrenstechnischen Vorteilen hat die erfindungsgemäße Lösung noch die vorrichtungstechnischen Vorteile, dass auf die Einstellspindel und deren Lagerung komplett verzichtet werden kann. Durch den Wegfall der Spindel kann die Gehäusebearbeitung des Ventilgehäuses wesentlich vereinfacht werden. Darüber hinaus können auch die Herstellungskosten für die Stellschraube gesenkt werden, da diese nicht mehr mit einer Außenverzahnung versehen werden muss.
  • Bei einer besonders bevorzugten Lösung ist die drehfeste Verbindung des Druckrohres mit der Stellschraube über Abflachungen an einem Vorsprung des Druckrohres ausgebildet, der in eine entsprechend ausgeführte Aufnahme der Stellschraube eingreift. Selbstverständlich kann diese Lösung auch in kinematischer Umkehr verwendet werden (Vorsprung an Stellschraube, Aufnahme an Druckrohr). Die Mitnehmerflächen werden vorzugsweise durch einen sechseckförmigen Außenumfang ausgebildet.
  • Das Druckrohr und eine auf dieses aufgesetzte Magnetspule werden bei einer vorteilhaften Lösung der Erfindung über einen Haltering bzw. einen Magnetflansch am Ventilgehäuse gesichert.
  • Dem Druckrohr ist eine lösbare Verdrehsicherung zugeordnet, über die im normalen Betrieb eine Relativverdrehung des Druckrohres mit Bezug zur Magnetspule verhindert wird. Zum Justieren kann diese Verdrehsicherung gelöst werden, so dass das Druckrohr verdrehbar ist.
  • Bei einem besonders einfach aufgebauten Ausführungsbeispiel werden der Haltering und der Magnetflansch einstückig ausgebildet und dienen als Aufnahme für die Verdrehsicherung.
  • Alternativ kann die Verdrehsicherung in einem Spulengehäuse der Magnetspule gelagert sein.
  • Die Verdrehsicherung lässt sich besonders einfach ausführen, wenn diese als Klemmschraube ausgebildet ist, die am Außenumfang des Druckrohres angreift.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung hat das Magnetrohr rückseitig eine Handhabe, beispielsweise einen Sechskant, über den das Polrohr zum Einstellen der Federvorspannung bei gelöster Verdrehsicherung verdrehbar ist.
  • Erfindungsgemäß wird nach der Einstellung der Federvorspannung das Druckrohr über die Verdrehsicherung festgelegt und gegebenenfalls die Handhabe abgedeckt, so dass die Ventilanordnung nach Anschluss der Stromversorgung und der Steuerleitungen betriebsbereit ist.
  • Sonstige vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand weiterer Unteransprüche.
  • Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer schematischen Zeichnung näher erläutert.
  • Diese einzige Zeichnung zeigt einen Teilschnitt durch ein über einen proportional verstellbaren Hubmagneten betätigbares Proportionalventil, das beispielsweise als Senkventil eines Open-Center-Hydrauliksystems ausgeführt ist, wie es in der eingangs genannten EP 0 799 384 B1 beschrieben ist.
  • Die in der Figur gezeigte proportional verstellbare Senkventilanordnung 1 ist in eine Ventilscheibe 2, ein Ventilgehäuse oder einen Monoblock eingesetzt und besteht im wesentlichen aus einem Proportionalmagneten 4, über den ein Proportionalventil 6 der Senkventilanordnung 1 betätigbar ist.
  • Das Proportionalventil 6 ist als vorgesteuertes Ventil ausgeführt, dessen Grundaufbau in der EP 0 799 384 B1 beschrieben ist, so dass sich im Folgenden die Beschreibung auf die wesentlichen Bauelemente des Proportionalventils 6 beschränkt und im übrigen auf die Offenbarung der genannten Druckschrift verwiesen wird.
  • Das Proportionalventil 6 hat eine Ventilbuchse 8, die in eine Ventilbohrung 11 der Ventilscheibe 2 eingesetzt ist. In der Ventilbuchse 8 ist ein mit Schiebesitz ausgeführter Hauptschieber 10 geführt, der mit einer Sitzschulter gegen einen Hauptsitz 12 vorgespannt ist. Im Abstand zu diesem ist am Hauptschieber 10 eine Steuerkante 14 ausgebildet, über die bei Axialver schiebung des Hauptschiebers 10 eine Verbindung zwischen einem zwischen dem Hauptsitz 12 und der Steuerkante 14 ausgebildeten Druckraum 16 und einem mit einem Tankanschluss verbundenen Tankkanal 18 auf steuerbar ist. In der dargestellten Ansicht links vom Hauptsitz 12, ist an der Ventilbuchse 8 ein Bohrungsstern 20 ausgebildet, der in einem mit einem Arbeitsanschluss verbundenen Arbeitskanal 22 mündet.
  • Im Hauptschieber 10 ist ein Vorsteuerschieber 24 axial verschiebbar geführt, der ebenfalls mit Schiebesitz ausgeführt ist. Dieser Vorsteuerschieber 24 ist gegen einen Vorsteuersitz 26 vorgespannt, der durch eine Innenradialschulter des Hauptschiebers 10 ausgebildet ist. Der Vorsteuerschieber 24 hat eine Steuerkante 28, über die eine Verbindung zwischen einem Verbindungskanal 30 und einem zwischen Vorsteuerventilsitz 26 und der Steuerkante 28 ausgebildeten Vorsteuerraum 32 auf steuerbar ist. Der Verbindungskanal 30 mündet in einem von der linken Stirnfläche des Hauptschiebers 10 begrenzten Druckraum 34 und ist des weiteren über eine Düse 36 mit dem Bohrungsstern 20 verbunden. D.h. in der dargestellten Grundstellung liegt im Druckraum 34 der Druck im Arbeitskanal 22, d.h. der Lastdruck des zugeordneten Verbrauchers an.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Ventilbuchse 8 über einen Gewindering 38 und ein in die Ventilbohrung 11 eingesetztes Endstück 40 in Axialrichtung lagefixiert.
  • Der sich rechts an den Vorsteuerventilsitz 26 anschließende Druckraum ist ebenfalls mit dem Tankkanal 18 verbunden. Der Vorsteuerschieber 24 ist über den Ventilsitz 26 hinaus verlängert und trägt im Bereich seines Endabschnittes einen Federring 42, an dem eine Feder 44 angreift. Diese ist an einer Innenschulter einer in die Ventilbohrung 11 eingeschraubten Stellschraube 46 abgestützt. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Stellschraube 46 einen etwa hutförmigen Aufbau, der sich stufenförmig nach links hin verjüngt. Der Endabschnitt mit dem größeren Durchmesser steht in Gewindeeingriff mit einem Gewindeabschnitt der Ventilbohrung 11, während ein radial zurückgesetzter, konischer Endabschnitt in eine entsprechende Ausnehmung des Hauptschiebers 10 eintaucht und den rechts vom Vorsteuerventilsitz 26 ausgebildeten Teil des Vorsteuerschiebers 24 im Abstand umgreift. Die Innenbohrung Stellschraube 46 ist nach rechts hin zu einem Aufnahmeraum 50 erweitert, der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine als Innensechskant 48 ausgeführte Umfangsfläche begrenzt ist. In diesen Aufnahmeraum 50 taucht ein Vorsprung 52 eines Pol- oder Druckrohres 54 des Proportionalmagneten 4 ein. Die Außenumfangsfläche des Vorsprungs 52 ist ebenfalls als Sechskant ausgeführt, so dass das Druckrohr 54 über den in die Aufnahme 50 eintauchenden Vorsprung 52 drehfest mit der Stellschraube 46 verbunden ist, wobei jedoch noch eine Relativbewegung in Axialrichtung zwischen der Stellschraube 46 und dem Druckrohr 54 zugelassen wird.
  • Das Druckrohr 54 hat im Bereich des Vorsprungs 52 eine Radialschulter 56, die mit ihrer Ringstirnfläche an einem das Druckrohr 54 umgreifenden Haltering 58 anliegt, über den das Druckrohr 54 zentriert und in Axialrichtung mit Bezug zur benachbarten Stirnfläche des Ventilgehäuses 2 fixiert ist. Der Haltering 58 wird seinerseits über einen Magnetflansch 60 fixiert, der mit der benachbarten Stirnfläche der Ventilscheibe 2 verschraubt ist. Der Magnetflansch 60 umgreift den Haltering 58, wobei die Anlageflächen gemäß der Darstellung abgestuft sind.
  • Am Magnetflansch 60 und am Haltering 58 ist stirnseitig ein Spulengehäuse 62 abgestützt, in dem die Magnetspule des Proportionalmagneten 4 und deren elektrische Anschlüsse angeordnet sind. Das Spulengehäuse 62 wird rückseitig durch einen Sicherungsring 64 in Axialrichtung festgelegt, der in eine Umfangsnut des Druckrohrs 54 eingesetzt ist.
  • Gemäß der Figur erstreckt sich das Druckrohr 54 axial über das Spulengehäuse 62 hinaus und hat seinem Endabschnitt eine Handhabe, im vorliegenden Fall einen Innensechskant 66 zum Ansetzen eines Werkzeuges. Dieser über das Spulengehäuse 62 hinausgehende Endabschnitt ist im Einbauzustand der Ventilanordnung durch eine Kappe 68 abgedeckt.
  • Die Abstützung des Druckrohres 54 über den Haltering 58 und den Sicherungsring 64 und die Passung zwischen dem Spulengehäuse 62 und dem Außenumfang des Druckrohres 54 sind so gewählt, dass dieses drehbar ist, solange eine Verdrehsicherung nicht eingreift. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese Verdrehsicherung durch eine Madenschraube 70 gebildet, die in eine Radialbohrung 72 des Spulengehäuses 62 einschraubbar ist, so dass ein konischer Endabschnitt der Madenschraube 70 am Außenumfang des Druckrohrs 54 angreift, um dieses mit Bezug zum Spulengehäuse 62 drehfest zu lagern. Die Abdichtung des Spulengehäuses gegenüber den vorbeschriebenen Druckräumen erfolgt über einen O-Ring 74, der in eine Umfangsnut des Druckrohrs 54 eingesetzt ist und dichtend an der Innenumfangsfläche des Halterings 58 anliegt.
  • Die dargestellte Senkventilanordnung 1 wird im Werk vormontiert, wobei eine erste Justierung des Proportionalventils 6 erfolgt. Vor Ort wird dann die Senkventilanordnung 1 in die Ventilscheibe 2 eingesetzt, wobei der Gewindering 38 und die Stellschraube 46 in die Ventilbohrung eingeschraubt und der Elektromagnet 4 über den Magnetflansch 60 am Ventilgehäuse 2 befestigt ist. Die Axialfixierung des Druckrohrs 54 erfolgt – wie beschrieben – über den Haltering 58 sowie den Sicherungsring 64. Dabei ist das Spulengehäuse 62 über eine nicht dargestellte Verdrehsicherung im Magnetflansch 60 in Drehrichtung festgelegt.
  • Nach der Vormontage erfolgt die Einstellung des genannten Kennpunktes durch Veränderung der Vorspannung der Feder 44. Dazu wird bei abgenommener Kappe 68 am Innensechskant 66 ein Werkzeug angesetzt und das Druckrohr verdreht. Durch die drehfeste Verbindung des Druckrohrs 54 mit der Stellschraube 46 wird letztere ebenfalls verdreht, so dass diese sich aufgrund des Gewindeeingriffs in Axialrichtung verschiebt und die Vorspannung der Feder 44 entsprechend geändert wird. Nach Einstellen des Kennpunktes wird die Madenschraube 70 eingeschraubt, so dass das Druckrohr 54 drehfest mit dem Spulengehäuse 62 verbunden ist. Abschließend wird die Kappe 68 auf das Druckrohr 54 aufgesetzt und über den Dichtring 74 am Spulengehäuse 62 abgedichtet – das Prortionalventil 6 ist dann nach dem Anschluß des Hubmagneten betriebsbereit.
  • Bei Bestromung der im Spulengehäuse 62 aufgenommenen Magnetspule wird ein im Druckrohr 54 axial verschiebbar geführter Anker in Axialrichtung nach links bewegt. Diese Axialbewegung des Ankers wird über einen Stößel 76 auf den Vorsteuerschieber 24 übertragen, so dass dieser sich ebenfalls nach links bewegt. Diese Axialverschiebung erfolgt gegen die Kraft der Feder 44. Durch die Axialverschiebung des Vorsteuerschiebers 24 wird über die Steuerkante 28 die Verbindung zum Druckraum 34 auf gesteuert, gleichzeitig wird durch das Abheben des Vorsteuerschiebers 24 vom Vorsteuerventilsitz 26 die Verbindung zum Tankkanal 18 auf gesteuert. In der Grundstellung ist der Hauptschieber 10 über den Druck im Druckraum 34 in Schließrichtung beaufschlagt. Durch das Öffnen der Vorsteuerung kann das Steueröl vom Druckraum 34 zum Tankkanal 18 hin abströmen, so dass der Hauptschieber 10 durch den in Öffnungsrichtung auf seine Ringstirnflächen wirkenden Druck im Arbeitskanal 22 ebenfalls nach links bewegt wird und vom Hauptsitz 12 abhebt und die Steuerkante 14 die Verbindung zwischen dem Druckraum 16 und dem Tankkanal 18 aufsteuert – das Druckmittel kann vom Verbraucher zum Tankkanal hin abströmen. Durch das Aufsteuern des Hauptschiebers 10 wird der von der Steuerkante 28 auf gesteuerte Querschnitt wieder etwas verringert, so dass sich im Druckraum 34 wieder ein etwas höherer, in Schließrichtung wirksamer Druck aufbauen kann, so dass die Öffnungsbewegung des Hauptschiebers 10 gebremst wird bis sich eine Regelposition einstellt.
  • Die vorbeschriebene Konstruktion bedarf unter Umständen eines verlängerten Spulengehäuses 62, um die Verdrehsicherung aufnehmen zu können. Zur Vermeidung einer derartigen Verlängerung können der Magnetflansch 60 und der Haltering 58 einstückig ausgebildet werden und die Verdrehsicherung in diesen Ring integriert werden, so dass die Ventilanordnung weiter vereinfacht werden kann.
  • Wie bereits erwähnt, kann die drehfeste Verbindung zwischen Stellschraube 46 und Druckrohr 54 auch auf andere Weise, beispielsweise durch einfache Abflachung, eine Verzahnung oder dergleichen ausgebildet werden; wesentlich ist, dass diese drehfeste Verbindung eine Axialverschiebung der beiden Teile zueinander zulässt.
  • Die Form der Stellschraube 46 lässt sich gegenüber dem dargestellten Ausführungsbeispiel selbstverständlich noch weiter vereinfachen – bei der dargestellten Variante wurde im Prinzip die Außenkontur der Stellschraube 46 verwendet, wie sie bei herkömmlichen Lösungen eingesetzt ist.
  • Das vorbeschriebene Ausführungsbeispiel ist als Senkventil ausgeführt. Selbstverständlich ist es auch möglich, diese Konstruktion bei einem Hebeventil oder einem anderen Ventil vorzusehen, das über einen Hubmagneten betätigt wird und bei dem eine Einstellung des Kennpunktes auf einfache Weise durchführbar sein soll. Die Konstruktion erscheint besonders gut geeignet für Kombinationsventile, beispielsweise die von der Anmelderin angebotenen Typen EHR23-ZM und EHR23-OBE, bei denen ein Senk- und ein Hebeventil über jeweils einen erfindungsgemäßen Hubmagneten betätigbar sind.
  • Offenbart sind ein Magnetventil, ein Hubmagnet für ein derartiges Ventil und ein Verfahren zur Montage eines mit einem derartigen Hubmagneten versehenen Ventils, bei dem eine Axialverschiebung des Hubmagneten gegen die Kraft einer Feder erfolgt. Die Vorspannung dieser Feder lässt sich über eine Stellschraube einstellen, die über ein drehbar gelagertes Druckrohr des Hubmagneten verdrehbar ist.
  • 1
    Senkventilanordnung
    2
    Ventilscheibe
    4
    Proportionalmagnet
    6
    Proportionalventil
    8
    Ventilbuchse
    10
    Hauptschieber
    11
    Ventilbohrung
    12
    Hauptsitz
    14
    Steuerkante
    16
    Druckraum
    18
    Tankkanal
    20
    Bohrungsstern
    22
    Arbeitskanal
    24
    Vorsteuerschieber
    26
    Vorsteuersitz
    28
    Steuerkante
    30
    Verbindungskanal
    32
    Vorsteuerraum
    34
    Druckraum
    36
    Düse
    38
    Gewindering
    40
    Endstück
    42
    Federring
    44
    Feder
    46
    Stellschraube
    48
    Innensechskant
    50
    Aufnahmeraum
    52
    Vorsprung
    54
    Druckrohr
    56
    Radialschulter
    58
    Haltering
    60
    Magnetflansch
    62
    Spulengehäuse
    64
    Sicherungsring
    66
    Innensechskant
    68
    Kappe
    70
    Madenschraube
    72
    Radialbohrung
    74
    Dichtung
    76
    Stößel

Claims (12)

  1. Magnetventil mit einem Hubmagneten, der ein Druckrohr (54) aufweist, in dessen Ankerraum ein Anker verschiebbar geführt ist, dessen Axialverschiebung auf einen Schieber (8, 24) übertragbar ist, der mittelbar oder unmittelbar über eine an einer Stellschraube (46) abgestützte Feder (44) in eine Grundposition vorgespannt ist, wobei die Axialposition der Stellschraube (46) zur Einstellung der Federvorspannung veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellschraube (46) und das Druckrohr (54) drehfest, jedoch in Axialrichtung relativ zueinander verschiebbar verbunden sind, so dass durch das Drehen des Druckrohrs (54) die Axialposition der Stellschraube (46) veränderbar ist.
  2. Magnetventil nach Patentanspruch 1, wobei das Druckrohr (54) einen mit Mitnehmerflächen ausgeführten Vorsprung (52) hat, der in eine entsprechend ausgeführte Aufnahme (50, 48) der Stellschraube (46) eingreift.
  3. Magnetventil nach Patentanspruch 2, wobei der Vorsprung (52) mit einem sechseckförmigen Außenumfang ausgebildet ist.
  4. Magnetventil nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei das Druckrohr (54) über einen Haltering (58) mit Bezug zu einem das Ventil (6) aufnehmenden Gehäuse (2) gesichert ist, der vorzugsweise über einen eine Magnetspule (62) in Axialrichtung abstützenden Magnetflansch (60) am Gehäuse (2) gesichert ist.
  5. Magnetventil nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei dem Druckrohr (54) eine lösbare Verdrehsicherung (70, 72) zugeordnet ist.
  6. Magnetventil nach Patentanspruch 4 und 5, wobei der Haltering (58) und der Magnetflansch (60) einstückig ausgebildet sind und die Verdrehsicherung aufnehmen.
  7. Magnetventil nach Patentanspruch 5, wobei die Verdrehsicherung (70, 72) im Spulengehäuse angeordnet ist.
  8. Magnetventil nach einem der Patentansprüche 5 bis 7, wobei die Verdrehsicherung eine Madenschraube (70) hat, die am Außenumfang des Druckrohres (54) angreift.
  9. Magnetventil nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei das Druckrohr (54) an seinem vom Ventil (6) entfernten Endabschnitt eine Handhabe (66) zum Drehen hat.
  10. Magnetventil nach einem der Patentansprüche 4 bis 9, wobei die Magnetspule (62) auf dem Druckrohr (54) in Axialrichtung gesichert ist.
  11. Verfahren zur Montage eines von einem Hubmagneten betätigten hydraulischen Ventils, wobei der Hubmagnet ein Druckrohr (54) hat, in dessen Ankerraum ein Anker verschiebbar geführt ist, dessen Axialverschiebung auf einen Schieber (10, 24) übertragbar ist, der mittelbar oder unmittelbar über eine an einer Stellschraube (46) gestützte Feder (44) in eine Grundstellung vorgespannt ist, wobei die Axialposition der Stellschraube (46) zur Einstellung der Federvorspannung verändert wird, mit den Schritten: – Einsetzen des Ventils (6) mit der Stellschraube (46) und dem Druckrohr (54) sowie der darauf angeordneten Magnetspule (62) in bzw. an ein Gehäuse (2) des Ventils; – Verdrehen des Druckrohrs (54) und damit Verändern der Axialposition der Stellschraube (46) zum Einstellen der Federvorspannung und – Festlegen des Druckrohrs (54) in Drehrichtung.
  12. Hubmagnet für ein hydraulisches Magnetventil, mit einem Druckrohr (54), in dessen Ankerraum ein Anker verschiebbar geführt ist, dessen Axialverschiebung auf einen Schieber (8, 24) des Ventils übertragbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckrohr (54) drehbar ist und einen Mitnehmerabschnitt (52) hat, der drehfest mit einer Stellschraube (46) des Magnetventils verbindbar ist.
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DE102007022059A1 (de) 2007-05-08 2008-12-18 Thomas Magnete Gmbh Hubmagnetanordnung
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