DE10338931B4 - Verfahren zur Personenerkennung bei einer Personenwaage und Personenwaage - Google Patents

Verfahren zur Personenerkennung bei einer Personenwaage und Personenwaage Download PDF

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Abstract

Verfahren zur Personenerkennung bei einer Personenwaage, wobei das Gewicht und eine zweite physikalische oder physiologische Größe einer zu erkennenden Person gemessen werden, wobei die beiden mittels der Messungen erhaltenen Messwerte von Gewicht und zweiter Größe verglichen werden mit in einem Speicher abgelegten, einer bestimmten Person zugeordneten Vergleichswerten von Gewicht und zweiter Größe, wobei zumindest einer der Vergleichswerte der Mittelwert aus vorangegangenen Messungen des Gewichts und/oder der zweiten Größe der Person ist, wobei die beiden Messwerte bei Übereinstimmung mit den Vergleichswerten der Person zugeordnet werden, und wobei der Mittelwert gewichtet wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Personenerkennung bei einer Personenwaage sowie eine Personenwaage zur Durchführung des Verfahrens.
  • Bei einer bekannten Personenwaage mit zusätzlicher Messfunktion, zum Beispiel einer Körperanalysewaage nach dem Bioimpedanzprinzip, müssen zur individuellen Analyse neben den gemessenen Größen auch noch weitere personenbezogene Daten, beispielsweise Alter, Geschlecht oder Körpergröße, in die Auswertung miteinbezogen werden. Diese zusätzlichen Angaben sind bei der bekannten Waage, die als Fettmesswaage neben dem Gewicht einer Person auch deren Körperfettanteil misst, manuell vor jeder Messung einzuprogrammieren. Eine solche Körperanalysewaage nach dem Bioimpedanzprinzip mit einer speziellen Elektrodenanordnung ist aus der EP 1 183 993 A1 bekannt. Es sind zudem Waagen bekannt, bei denen solche personenbezogenen Daten einer begrenzten Anzahl möglicher Benutzer unter einer eindeutigen Personenkennziffer in einem nichtflüchtigen Speicher der Waage abgelegt sind.
  • Zur Ausübung der zusätzlichen Messfunktion muss den bekannten Personenwaagen bei jeder neuen Benutzung der jeweilige Benutzer durch Angabe der ihm zugeordneten Personenkennziffer bekanntgegeben werden. Dies geschieht zum Beispiel durch mehrere Schalter, die den Personenkennziffern zugeordnet sind. Bei einer anderen bekannten Waage wird die Personenkennziffer des Benutzers über eine Eingabetastatur angegeben. Nachteilig bei den vorgenannten Waagen ist, dass die Angabe des Benutzers manuell erfolgen muss, wobei dem Benutzer außerdem die ihm zugeordnete Personenkennziffer geläufig zu sein hat.
  • Aus der DE 199 19 018 A1 ist eine Trendwaage bekannt, die den Benutzer anhand eines von ihm nach Betreten der Wiegefläche auszusprechenden Erkennungswortes identifiziert.
  • Die WO 00/22388 A1 schlägt eine Personenwaage vor, die den Benutzer anhand einer Messung der Länge eines Körperteils automatisch erkennt. Dabei wird beispielsweise die Länge des Unterschenkelknochens mit Hilfe von Schallwellen gemessen, die von unten eingestrahlt und am Kniegelenk reflektiert werden.
  • Außerdem gibt es eine Waage, die den Benutzer allein durch eine Gewichtserkennung identifiziert. Diese Methode hat den Nachteil, dass schon bei einer Benutzung von zwei Personen mit ähnlichem Körpergewicht eine eindeutige Zuordnung nicht mehr möglich ist. Bei einer Körperanalysewaage können dadurch leicht erhebliche Fehler in der Körperanalyse oder deren Interpretation entstehen, und zwar insbesondere dann, wenn die in etwa gleichgewichtigen Personen unterschiedlichen Geschlechts und/oder unterschiedlichen Alters sind.
  • Sowohl die WO 99/52425 A2 als auch die EP 1 262 745 A1 schlagen vor, einen Benutzer anhand des Vergleichs aktuell gewonnener Messwerte mit gespeicherten Daten des Gewichts und/oder der Bioimpedanz zu erkennen.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Personenerkennung der eingangs genannten Art zu liefern, bei dem die Aussagegenauigkeit der Personenerkennung beim Betreten der Waage durch den Benutzer erhöht ist. Darüber hinaus liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Personenwaage zur Durchführung des Verfahrens anzugeben.
  • Die erstgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Gewicht und eine zweite physikalische oder physiologische Größe einer zu erkennenden Person gemessen werden, wobei die beiden mittels der Messungen erhaltenen Messwerte von Gewicht und zweiter Größe verglichen werden mit in einem Speicher abgelegten, einer bestimmten Person zugeordneten Vergleichswerten von Gewicht und zweiter Größe, wobei zumindest einer der Vergleichswerte der Mittelwert aus vorangegangenen Messungen des Gewichts und/oder der zweiten Größe der Person ist, wobei die beiden Messwerte bei Übereinstimmung mit den Vergleichswerten der Person zugeordnet werden, und wobei der Mittelwert gewichtet wird. Die zweite Aufgabe löst die Erfindung dadurch, dass eine Trittplatte der Personenwaage Sensoren zur Erfassung der zweiten Größe aufweist und mit einem Kraftaufnehmer zur Erfassung des Gewichts wirkverbunden ist und dass die Sensoren und der Kraftaufnehmer elektrisch mit einer Auswerteeinheit mit Speicher zur Berechnung der Vergleichswerte und deren Vergleich mit den Messwerten verbunden sind.
  • Schon durch die Identifikation des Benutzers mittels seines Körpergewichts und einer zweiten physikalischen oder physiologischen Größe wird eine hohe Genauigkeit der Zuordnung der Person zu in dem Speicher abgelegten Werten erreicht. Da aber sowohl das Körpergewicht als auch weitere physikalische oder physiologische Größen gewissen zeitabhängigen Schwankungen unterliegen (signifikante Änderungen können sich bereits in Abhängigkeit von der Tageszeit ergeben), wird eine Zuordnung des Benutzers zu einem der im Speicher abgelegten Benutzerprofile dadurch erreicht, dass als Vergleichswerte sich aus vorherigen Messungen ergebende Mittelwerte herangezogen werden. Auf diese Weise können sogar Personen unterschieden werden, die gleichen Geschlechts und in etwa gleichen Alters sind und zudem ein ähnliches Körpergewicht aufweisen. Dabei ergeben sich Vorteile bereits dann, wenn nur einer der Vergleichswerte aus einer Mittelwertbildung gewonnen wird; beispielsweise ist es denkbar, als Vergleichswert für das Gewicht nicht einen Mittelwert, sondern das vor der aktuellen Messung zuletzt gemessene Gewicht der zu erkennenden Person heranzuziehen. Grundsätzlich erhöht sich aber die Aussagegenauigkeit der Personenerkennung, wenn beide Vergleichswerte durch eine Mittelwertbildung gewonnen werden. Durch Anwendung geeigneter statistischer Klassifizierungsmethoden hinsichtlich der beiden Messwerte kann die Identifikationszuverlässigkeit noch weiter gesteigert werden. Grundsätzlich können die Messwerte für Körpergewicht und zweite Größe nacheinander oder gleichzeitig erfasst werden. Für die Geschwindigkeit der Auswertung ist es aber von Vorteil, wenn die Messwerte gleichzeitig aufgenommen werden. Eine weiter erhöhte Aussagegenauigkeit der Personenerkennung lässt sich dadurch erzielen, dass die Messwerte mittels unterschiedlicher Messverfahren gewonnen werden. Die Zuordnung der Messwerte zu einem bestimmten Benutzerprofil und somit einer bestimmten Person erfolgt naturgemäß nicht nur bei identischer Übereinstimmung von Messwerten und korrespondierenden Vergleichswerten, sondern allgemein bei Übereinstimmung der Messwerte mit Vergleichswerten innerhalb eines vorgegebenen Toleranzbereichs. Der Toleranzbereich kann aufbauend auf Erfahrungswerten frei gewählt werden und ist ebenfalls im Speicher, gegebenenfalls einstellbar, abgelegt.
  • Die Aussagegenauigkeit der Personenerkennung wird erfindungsgemäß weiter erhöht, indem der Mittelwert gewichtet wird. Dabei ist die Art der Gewichtung grundsätzlich beliebig; beispielsweise könnte man sich vorstellen, den neuesten, aktuel len Messwert, der zur Berechnung des für den korrespondierenden Vergleichswert maßgeblichen Mittelwerts herangezogen wird, mit einem Anteil von 50% am Vergleichswert zu gewichten. Die Ermittlung der Vergleichswerte erfolgt, wie Untersuchungen ergeben haben, vorteilhaft in einer Weise, die sich formelhaft wie folgt beschreiben lässt: Vneu = (M + gValt)/(g + 1)
  • Darin ist Vneu der neue Vergleichswert, Valt der vorhergegangene Vergleichswert, M der aktuelle Messwert der mit dem Vergleichswert korrespondierenden Größe (Gewicht oder zweite Größe) und g der Gewichtungsfaktor. Vorzugsweise ist der Gewichtungsfaktor dynamisch veränderbar.
  • Man könnte sich vorstellen, den Vergleichswert als Mittelwert in bestimmten Zeitabständen, beispielsweise berechnet aus den ersten Messungen eines jeden Kalendermonats, anzupassen. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird die Genauigkeit der Personenerkennung jedoch zusätzlich erhöht, wenn aus dem oder den aus einer Mittelwertbildung gewonnenen Vergleichswerten und dem oder den korrespondierenden Messwerten ein Mittelwert als neuer Vergleichswert für Gewicht und/oder zweite Größe gebildet und in dem Speicher der Person zugeordnet abgespeichert wird. Auf diese Weise werden die Vergleichswerte gleitend den physikalischen und/oder physiologischen Veränderungen der zu erkennenden Person angepasst. Geht zum Beispiel nur der Vergleichswert für die zweite gemessene Größe der zu erkennenden Person aus einer Mittelwertbildung hervor, so kann als neuer Vergleichswert für das Gewicht beispielsweise der aktuelle Messwert in den Speicher geschrieben werden.
  • Nach einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wir die Personenerkennungsgenauigkeit dann zusätzlich deutlich verbessert, wenn die zweite Größe die bioelektrische Impedanz der Person ist. Die bioelektrische Impedanz, auch Bioimpedanz genannt, ist zur Personenerkennung u. a. deshalb sehr vorteilhaft verwendbar, weil die Bioimpedanz des Körpergewebes abhängig von Geschlecht und Alter der zu erkennenden Person ist. Daher kann zum Beispiel bei einer Benutzung der Waage durch einen Mann und eine Frau mit ähnlichem Körpergewicht eine eindeutige Zuordnung über die Impedanz erfolgen.
  • Es ist vorstellbar, für die Messung der Bioimpedanz ein kostengünstiges Einfrequenzmessverfahren einzusetzen. Die Genauigkeit des Messwertes der zweiten Größe wird jedoch vorteilhaft dadurch wesentlich erhöht, dass gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung die Messung der bioelektrischen Impedanz mit Hilfe eines Mehrfrequenzmessverfahrens oder einer komplexen Betrags- und Phasenbestimmung erfolgt.
  • Die erfindungsgemäße Personenwaage weist den zusätzlichen Vorteil auf, dass sie als kompakte, integrierte Waage das beschriebene Verfahren zur Personenerkennung unmittelbar für einen Benutzer anwendbar macht und dabei auf zusätzliche Eingabeelemente verzichten kann.
  • Ein erfindungsgemäßes Verfahren und eine erfindungsgemäße Personenwaage zur Durchführung des Verfahrens werden beispielhaft im folgenden anhand der beigefügten Zeichnung beschrieben. Darin zeigen in schematischer Darstellung:
  • 1 eine Waage mit Blockschaltbild und
  • 2, 3 weitere Blockschaltbilder.
  • Gleiche Bezugszeichen bedeuten in allen Fig. sich jeweils entsprechende Elemente. Eine als Körperanalysewaage ausgebildete Personenwaage 1 nach 1 weist eine Trittplatte 2 mit Sensoren 3 zur Erfassung einer physiologischen Größe, nämlich der bioelektrischen Impedanz einer Person, und einen mit der Trittplatte 1 wirkverbundenen Kraftaufnehmer 4 zur Erfassung einer physikalischen Größe, nämlich des Körpergewichts der Person, auf. Ferner hat die Personenwaage 1 elektronische Komponenten (Verstärker 6, Impedanzmesseinheit 14) zur Ansteuerung von Messwertaufnehmern zur Signalverstärkung und Signalkonditionierung, elektronische Komponenten (Analog-Digital-Wandler 8, 16) zur Analog-Digital-Wandlung und eine Benutzerschnittstelle 11 mit einem Anzeigeelement 23 für Daten und Auswerteergebnisse und einem Eingabeelement 22 für Daten. Außerdem ist die Personenwaage 1 mit einer Auswerteeinheit 10 zur Steuerung von Messvorgängen, zur Verarbeitung von Mess- und Eingabedaten und zur Durchführung einer Personenerkennung versehen. Unter anderem nicht dargestellt ist eine üblicherweise mittels elektrischer Batterien verwirklichte Energieversorgung der Personenwaage 1.
  • Ein Messsignal 5 des Kraftaufnehmers 4 wird von dem Verstärker 6 verstärkt und angepasst. Ein so verstärktes und bearbeitetes analoges Messsignal 7 wird von dem Analog-Digital-Wandler 8 in ein digitales Messsignal 9 umgewandelt und der Auswerteeinheit 10 zugeführt.
  • Eine Impedanzmesseinheit 14 erzeugt ein Stromsignal 12, welches über die als Kontaktelektroden ausgebildeten Sensoren 3 als Messsignal 13 abgeleitet und in der Impedanzmesseinheit 14 verstärkt und in ein analoges Messsignal 15 überführt wird. Das verstärkte analoge Messsignal 15 wird von einem zweiten Analog-Digital-Wandler 16 in ein digitales Messsignal 17 umgewandelt und ebenfalls der Auswerteeinheit 10 zugeführt.
  • Die Auswerteeinheit 10 (2) weist ihrerseits funktionelle Komponenten (Digitalschnittstelle 18, Speicherbereich 19, Prozessor 20, nichtflüchtiger Speicher 21) und deren Verknüpfungen (Messsignale 25, Vergleichsdaten 26, Personendaten 27, Programmcode 28) auf. Über die Digitalschnittstelle 18 erfolgt die Steuerung und der Datenaustausch 24 mit den peripheren Komponenten wie Kraftaufnehmer 4, Verstärker 6, Analog-Digital-Wandler 8, Impedanzmesseinheit 14, zweitem Analog-Digital-Wandler 16 und den weiteren peripheren Komponenten Eingabeelement 22 und Anzeigeelement 23. Die Erzeugung von Steuersignalen und die Verarbeitung der Messsignale 25 erfolgt durch den Prozessor 20. In dem nichtflüchtigen Speicher 21 befindet sich der Softwarecode zur Steuerung aller Abläufe sowie der Softwarecode zur Datenauswertung und speziell zur Personenerkennung. Diese insgesamt als Programmcode 28 bezeichneten Codes werden bei Systemstart oder bei Bedarf in den Prozessor 20 geladen. Zur Bereithaltung von personenspezifischen Vergleichsdaten steht der weitere, nichtflüchtige, wiederbeschreibbare Speicherbereich 19 zur Verfügung. Zur Personenerkennung werden Vergleichsdaten 26 und zusätzliche Personendaten 27 aus diesem Speicherbereich 19 ausgelesen. Die aktuellen Messdaten werden nach erfolgreicher Identifikation und Mittelwertbildung mit den vorherigen Vergleichsdaten als neue Vergleichsdaten in den Speicherbereich 19 eingeschrieben.
  • Das Personenerkennungsverfahren am Beispiel einer Körperanalysewaage läuft wie in 3 dargestellt ab: Nach einem Programmstart, zum Beispiel ausgelöst durch das Betreten der Trittplatte der Personenwaage, wird als Steuerroutine ein Programmcode 28 geladen, und das System wird in einem Initialisierungsschritt 29 messbereit gemacht. Im darauffolgenden Programmschritt 30 wird das den aktuellen Gewichtswert der zu erkennenden Person angebende Messsignal 9 eingelesen. Im nachfolgenden Programmschritt 31 wird der aktuelle Bioimpedanzwert der zu erkennenden Person als Messsignal 17 eingelesen.
  • In einem weiteren Programmschritt 32 erfolgt die automatische Personenerkennung. Dazu werden die aktuellen Messwerte (Messsignale 9, 17) mit den gespeicherten Vergleichsdaten 26 verglichen. Liegen die Messsignale im vorgegebenen Toleranzbereich mehrerer Vergleichsdaten, wird durch einen geeigneten Algorithmus der Vergleichsdatensatz ermittelt, der den aktuell gemessenen Werten am nächsten kommt. Sollte es in Ausnahmefällen dennoch nicht gelingen, eine Entscheidung eindeutig zu treffen, so wird dieser Konflikt dem Benutzer zur Entscheidung auf dem Anzeigeelement dargestellt. Anhand der mit diesem Datensatz eindeutig verknüpften Personendaten 27, zum Beispiel Personenkennziffer oder Name, wird die aktuell zu erkennende Person eindeutig identifiziert (Person bekannt); die Personendaten 27 wie Alter, Geschlecht wurden in einem Eingangsprogrammschritt 35, der für alle Messungen an einer Person nur ein einziges Mal auszuführen ist, eingegeben. Es können Personendaten für eine einzige oder mehrere Personen gespeichert sein.
  • Können die aktuell gemessenen Werte keinen Personendaten zugeordnet werden (Person unbekannt), zum Beispiel weil für die aktuell zu erkennende Person noch kein Vergleichsdatensatz angelegt wurde, so erfolgt entweder eine Fehlermeldung (Fehler) oder die Waage beschränkt sich auf eine Darstellung des Gewichts des Benutzers.
  • Bei erfolgreicher Zuordnung hingegen werden in einem folgenden Programmschritt 33 die zu der nunmehr identifizierten Person gehörenden Vergleichsdaten 26 mit den aktuellen Messwerten in der Weise überschrieben, dass aus den korrespondierenden Vergleichsdaten und den aktuellen Messwerten jeweils ein gewichteter Mittelwert gebildet wird. Die zwei neu gewonnenen Mittelwerte bilden dann den neuen Vergleichsdatensatz; die Eingangsvergleichsdaten, d. h. die ersten überhaupt erfassten Vergleichsdaten einer bestimmten Person entsprechen den ersten Mess werten. In einem weiteren Programmschritt 34 erfolgt anhand der aktuell gemessenen Werte und der persönlichen Daten eine individuelle Analyse des momentanen Zustands der gemessenen Person oder auch eine Analyse der erfolgten Zustandsänderung.
  • 1
    Personenwaage
    2
    Trittplatte
    3
    Sensor
    4
    Kraftaufnehmer
    5
    Meßsignal
    6
    Verstärker
    7
    Meßsignal
    8
    Analog-Digital-Wandler
    9
    Meßsignal
    10
    Auswerteeinheit
    11
    Benutzerschnittstelle
    12
    Stromsignal
    13
    Meßsignal
    14
    Impedanzmeßeinheit
    15
    Meßsignal
    16
    Analog-Digital-Wandler
    17
    Meßsignal
    18
    Digitalschnittstelle
    19
    Speicherbereich
    20
    Prozessor
    21
    Speicher
    22
    Eingabeelement
    23
    Anzeigeelement
    24
    Datenaustausch
    25
    Meßsignal
    26
    Vergleichsdaten
    27
    Personendaten
    28
    Programmcode
    29
    Initialisierungsschritt
    30
    Programmschritt
    31
    Programmschritt
    32
    Programmschritt
    33
    Programmschritt
    34
    Programmschritt
    35
    Eingangsprogrammschritt

Claims (11)

  1. Verfahren zur Personenerkennung bei einer Personenwaage, wobei das Gewicht und eine zweite physikalische oder physiologische Größe einer zu erkennenden Person gemessen werden, wobei die beiden mittels der Messungen erhaltenen Messwerte von Gewicht und zweiter Größe verglichen werden mit in einem Speicher abgelegten, einer bestimmten Person zugeordneten Vergleichswerten von Gewicht und zweiter Größe, wobei zumindest einer der Vergleichswerte der Mittelwert aus vorangegangenen Messungen des Gewichts und/oder der zweiten Größe der Person ist, wobei die beiden Messwerte bei Übereinstimmung mit den Vergleichswerten der Person zugeordnet werden, und wobei der Mittelwert gewichtet wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der neueste, aktuelle Meßwert, der zur Berechnung des für den korrespondierenden Vergleichswert maßgeblichen Mittelwerts herangezogen wird, mit einem Anteil von 50% am Vergleichswert gewichtet wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vergleichswerte wie folgt ermittelt werden: Vneu = (M + gValt)/(g + 1), wobei Vneu der neue Vergleichswert, Valt der vorhergegangene Vergleichswert, M der aktuelle Meßwert der mit dem Vergleichswert korrespondierenden Größe (Gewicht oder zweite Größe) und g der Gewichtungsfaktor ist.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewichtungsfaktor dynamisch veränderbar ist.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem oder den aus einer Mittelwertbildung gewonnenen Vergleichswerten und dem oder den korrespondierenden Messwerten ein Mittelwert als neuer Vergleichswert für Gewicht und/oder zweite Größe gebildet und in dem Speicher der Person zugeordnet abgespeichert wird.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Größe die bioelektrische Impedanz der Person ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Messung der bioelektrischen Impedanz mit Hilfe eines Mehrfrequenzmessverfahrens oder einer komplexen Betrags- und Phasenmessung erfolgt.
  8. Personenwaage (1) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Trittplatte (2) Sensoren (3) zur Erfassung der zweiten Größe aufweist und mit einem Kraftaufnehmer (4) zur Erfassung des Gewichts wirkverbunden ist und dass die Sensoren (3) und der Kraftaufnehmer (4) elektrisch mit einer Auswerteeinheit (10) mit Speicher zur Berechnung der Vergleichswerte und deren Vergleich mit den Messwerten verbunden sind.
  9. Personenwaage (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein Speicherbereich (19) vorgesehen ist, in den aktuelle Messdaten nach erfolgreicher Identifikation und Mittelwertbildung mit den vorherigen Vergleichsdaten als neue Vergleichsdaten einschreibbar sind.
  10. Personenwaage (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass aus den korrespondierenden Vergleichsdaten und aktuellen Messwerten jeweils ein gewichteter Mittelwert gebildet wird.
  11. Personenwaage (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei neu gewonnenen Mittelwerte den neuen Vergleichsdatensatz bilden.
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