DE1032044B - Schmierpumpe - Google Patents
SchmierpumpeInfo
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- DE1032044B DE1032044B DEB31843A DEB0031843A DE1032044B DE 1032044 B DE1032044 B DE 1032044B DE B31843 A DEB31843 A DE B31843A DE B0031843 A DEB0031843 A DE B0031843A DE 1032044 B DE1032044 B DE 1032044B
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N13/00—Lubricating-pumps
- F16N13/02—Lubricating-pumps with reciprocating piston
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N25/00—Distributing equipment with or without proportioning devices
- F16N25/02—Distributing equipment with or without proportioning devices with reciprocating distributing slide valve
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
- Schmierpumpe Die Erfindung bezieht sich auf Schmierpumpen, deren Förderglied über ein Druckventil und eine daran anschließende Förderleitung mit Zumeßeinrichtungen Schtniermittel zu Verbrauchsstellen fördert und bei denen an die Förderleitung eine Entlastungseinrichtung in einer das Druckventil umgehenden Rücklaufleitung angeschlossen ist.
- Es sind für Kraftstoff-Einspritzanlagen Kolbenpumpen bekannt, bei denen als Entlastungseinrichtung ein Steuerkolben vorgesehen ist, dessen eine Stirnseite unter dem Druck vor und dessen andere Stirnseite unter dem Druck hinter dem Druckventil steht. Beim Saughub des Arbeitskolbens wird der Steuerkolben durch den überwiegenden Druck in der Druckleitung gegenüber dem im Pumpenraum in Richtung zum Pumpenraum verschoben und dadurch das Volumen der Druckleitung vergrößert. Bei Einspritzanlagen von Brennkraftmaschinen ist eine solche Anordnung aus verschiedenen Gründen erwünscht, z. B. um das Nachträufeln von Brennstoff aus der Einspritzdüse zu verhindern oder ebenso nachteilige Druckstöße in der von der Einspritzpumpe zur Einspritzdüse führenden Druckleitung zu unterbinden. Die Bewegungen dieser Steuerkolben erfolgen bei jedem Arbeitsspiel, d. h, bei jedem einzelnen Hub des Pumpenkolbens, und es ist zur vollen Entlastung der Druckleitung nötig, daß der Arbeitskolben jeweils seine Entlastungsstellung erreicht. Bei Schmieranlagen mit Zumeßeinrichtungen vor den Schmierstellen ist es oft erforderlich, daß die Druckleitung nicht bei jedem Hub des Arbeitskolbens und nicht erst in einer Endstellung des letzteren entlastet wird, sondern beim Erreichen eines bestimmten Druckes in der Druckleitung. Zu diesem Zwecke wird gemäß der Erfindung die Schmierpumpe mit einem in der Förderstellung federnd verriegelten Steuerglied in der Entlastungsleitung versehen, das mit einer ersten Steuerfläche dem Förderleitungsdruck hinter dem Druckventil ausgesetzt ist, bei einem bestimmten Förderleitungsdruck seine Ve"rriegelungskraft überwindet und in eine unverriegel.te Entlastungsstellung geht, in der das Steuerglied bis zum Aufbau einer ausreichenden, vom Arbeitsdruck der Pumpe abhängigen und an einer anderen Steuerfläche angreifenden Rückstellkraft bleibt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 die Schmierpumpe, die Druckleitung und die Zumeßeinrichtung und Fig. 2 einen Schnitt durch die Pumpe entlang der Linie II-II in Fig. 1.
- Ein Pumpenzylinder 1 ist mit einem Außengewindeansatz 2 in einem Pumpenkörper 3 dichtend eingeschraubt. Der Pumpenzylinder 1 und der Pumpenkörper 3 sind mit einem Fettbehälter 4 fest verbunden. Eine Gewindemutter 5, die über einen zylindrischen Gewindeteil 6 des Pumpenzylinders 1 geschraubt ist, preßt den Boden 7 des Fettbehälters 4 gegen einen Bund 8 des Pumpenzylinders 1. Das gesamte Pumpenaggregat ist mit Hilfe des Gewindeteiles 6 des Pumpenzylinders 1 und einer Gewindemutter 9 an einer Platte 10 befestigt. Eine Druckleitung 11 ist mit dem Pumpenkörper 3 und dem Fettbehälter 4 durch ein Anschlußstück 12 dichtend verbunden.
- Der Pumpenzylinder 1 nimmt in einer Bohrung 13 einen Pumpenkolben 14 auf. Dieser Kolben 14 wird. in seiner untersten Stellung durch eine Feder 15 gehalten bzw. in diese Stellung zurückgedrückt. Die Feder 15 wird geführt in einer zylindrischen Bohrung 16 des Kolbens 14. Als Hubbegrenzung dient ein Sprengring 17, an den sich der Kolben 14 mit einer Schulter 18 anlegt. Der Kolben gibt in seiner untersten Stellung zwei Ansaugschlitze 19 im Pumpenzylinder 1 frei. In einen Pumpenraum 20 des Pumpenkörpers 3 münden Bohrungen 21 und 22. Die Bohrung 21 erweitert sich durch eine gleichzeitig als Ventilsitz dienende Schulter 23 zu einer Gewindebohrung 24, in die das Anschlußstück 12 der Druckleitung 11 eingeschraubt ist. In der Bohrung 21 ist ein Druckventil 25 durch seinen Schaft 26 geführt. Das Ventil 25 wird durch eine Feder 27 auf seinen Sitz an der Schulter 23 gehalten. Die Feder 27 ist einerseits an einem zylindrischen Ansatz am Ventil 25, andererseits in einer zylindrischen Bohrung 28 im Anschlußstück 12 geführt. Von der Gewindebohrung 24 führt ein Kanal 29 zu der Bohrung 22, die durch einen Gewindestopfen 30 dicht abgeschlossen ist. In der Bohrung 22 ist ein Steuerkolben 31 beweglich geführt. In der axialen Mitte des Steuerkolbens 31 ist ein flache Ringnut 32 eingeschliffen, in die zwei federbelastete Rastholzen 33 (Fig. 2) eingreifen. Diese Rastbolzen sind an ihren dem Steuerkolben zugekehrten Enden der Ringnut 32 angepaßt. Von der Bohrung 22 führt ein Abflußkanal 34 in den Fettbehälter 4.
- Die Druckleitung 11 führt zu einem Kolbenverteiler 35, von dem aus die einzelnen Schmierstellen durch Anschlüsse 36 gespeist werden.
- Die Arbeitsweise ist folgende: Durch einen bei 37 gelagerten Hebel 38 wird der Pumpenkolben 14 betätigt. Beim Saughub wird in der untersten Stellung des Pumpenkolbens 14 durch die Saugkanäle 19 Schmiermittel in den Pumpenraum 20 gesaugt. Beim Druckhub werden zunächst durch den Kolben 14 die Saugkanäle 19 zugesteuert. Dann steigt der Druck im Pumpenraum 20 an. Sobald er die Schließkraft der Ventilfeder 27 überwindet, öffnet sich das Ventil 25, und es wird Schmiermittel durch die Leitung 11 zum Verteiler 35 gefördert. Nach einigen Druckhüben sind die Leitung 11 und ein Ringraum 39 im Verteiler 35 mit Schmiermittel angefüllt. Wird der Druck in der Leitung 11 weiter gesteigert, so wird ein Steuerschieber 40, der normalerweise an einem Anschlag 41 anliegt, entgegen einer Feder 42 nach links gedrückt. Liegt der Steuerschieber 40 nicht mehr an dem Anschlag 41 an, so wirkt der Druck auch auf eine bisher versperrte axiale Bohrung 43 mit radialen Bohrungen 44. Hat sich der Steuerschieber 40 ein gewisses Stück nach links verschoben, so gelangt das nachdrückende Schmiermittel unter die Kolben 45. Diese werden entgegen den Kräften der Federn 46 nach der dem Steuerschieber abgewandten Seite gedrückt, bis sie mit ihren Anschlagteilen 47 an den Anschlußstücken der Auslässe 36 zur Anlage kommen.
- Wenn nun ein Druck von etwa 60 atü in der Druckleitung und im Verteiler erreicht ist, wird beim Rückgang des Kolbens 14 und beim Absinken des Druckes im Pumpenraum 20 der Steuerkolben 31 entgegen dem Widerstand der Rastbolzen nach links dem Pumpenraum zu verschoben. Die Rastbolzen werden aus der Ringnut 32 herausgedrückt und gleiten mit ihren abgerundeten Köpfen auf der Zylindermantelfläche des Steuerkolbens 31. Dabei gibt der Steuerkolben den Abflußkanal 34 frei, und die Druckleitung 11 kann sich entspannen. Der Steuerschieber 40 verschiebt sich dabei nach rechts, bis er in seine Ausgangsstellung gelangt, d. h. am Anschlag 41 anliegt. Durch diese Bewegung des Steuerschiebers 40 kann das zwischen ihm und den Kolben 45 befindliche Schmiermittel über Steuernuten 48, im Steuerschieber 40 und über die Kanäle 49 vor die Kolben 45 treten. Beim nächsten Arbeitsspiel wird-, dieses vor die Kolben 45 gelangte Schmiermittel dann durch die Auslässe 36 in Richtung zu den einzelnen Schmierstellen gefördert. Wird die Schmierpumpe wieder betätigt, so verschiebt sich durch den ansteigenden Druck im Pumpenraum 20 der Steuerkolben 31 in seine den Abflußkanal 34 verschließende Lage. Bei dieser Bewegung des Steuerkolbens muß die Reibung überwunden werden, die durch die gleitenden Rastbolzen auf der Kolbenmantelfläche erzeugt wird. Anschließend wiederholt sich das im vorhergehenden beschriebene Arbeitsspiel.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Schmierpumpe, deren Förderglied über ein Druckventil und eine daran anschließende Förderleitung mit Zumeßeinrichtungen Schmiermittel zu Verbrauchsstellen fördert, und bei der an die Förderleitung eine Entlastungseinrichtung in einer das Druckventil umgehenden Rücklaufleitung angeschlossen ist, gekennzeichnet durch ein in der Förderstellung federnd verriegeltes Steuerglied in der Entlastungsleitung mit einer dem Förderleitungsdruck hinter dem Druckventil ausgesetzten ersten Steuerfläche, das bei einem bestimmten Förderleitungsdruck die Verriegelungskraft überwindet und in eine unverriegelte Entlastungsstellung geht, in der das Steuerglied bis zum Aufbau einer ausreichenden, vom Arbeitsdruck der Pumpe abhängigen und an einer anderen Steuerfläche angreifenden Rückstellkraft bleibt.
- 2. Schmierpumpe nach Anspruch 1 für stoßweise Schmiermittelförderung, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied ein mit seinen Stirnflächen dem Schmiermitteldruck vor und hinter dem Druckventil (25, 27) ausgesetzter Kolben (31) ist, der bei Erreichen eines bestimmten Schmiermitteldruckes in der hinter dem Druckventil beginnenden Förderleitung (11) und eingeleitetem Saughub der Pumpe einen Abflußkanal (34) aufsteuert, über den sich der Druck in der Förderleitung (11) entspannt.
- 3. Schmierpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (31) in seiner den Abflußkanal (34) verschließenden Lage durch eine an sich bekannte federnde Rastung (33) gesichert ist, die den Steuerkolben (31) zum öffnen des Abflußkanals (34) erst bei Erreichen des vorgesehenen Höchstdruckes in der Förderleitung (11) freigibt.
- 4. Schmierpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkolben (31) von dem im Pumpenraum (20) zu Beginn des Druckhubes erzeugten Druck aus der Entlastungsstellung in seine den Abflußkanal (34) schließende Stellung geschoben wird, in der die an sich bekannte federnde Rastung (33) wirksam wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 680 573, 590 449; britische Patentschrift Nr. 649 623; USA.-Patentschrift Nr. 2 035 157.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB31843A DE1032044B (de) | 1954-07-15 | 1954-07-15 | Schmierpumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB31843A DE1032044B (de) | 1954-07-15 | 1954-07-15 | Schmierpumpe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1032044B true DE1032044B (de) | 1958-06-12 |
Family
ID=6963605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB31843A Pending DE1032044B (de) | 1954-07-15 | 1954-07-15 | Schmierpumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1032044B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3924118A1 (de) * | 1989-07-20 | 1991-01-31 | Horst Paepke | Schmiereinrichtung fuer maschinen |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE590449C (de) * | 1931-04-11 | 1934-01-10 | Lubrication Devices Inc | Handpumpe fuer eine Druckschmierleitung mit mehreren Schmierstellen |
| US2035157A (en) * | 1931-12-07 | 1936-03-24 | Commerce Guardian Bank | Automatic lubricant distributing apparatus |
| DE680573C (de) * | 1936-09-26 | 1939-08-31 | Friedrich August Neidig Soehne | UEberstroemventil, insbesondere fuer Drehkolbenfluessigkeitspumpen |
| GB649623A (en) * | 1948-09-28 | 1951-01-31 | Newton & Bennett Ltd | Improvements in or relating to hydraulic reciprocating pumps |
-
1954
- 1954-07-15 DE DEB31843A patent/DE1032044B/de active Pending
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