DE10313339A1 - Heizkessel - Google Patents

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Manfed Pabst
Hanz-Peter Thomann
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KUTZNER and WEBER GmbH
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Kutzner & Weber GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M20/00Details of combustion chambers, not otherwise provided for, e.g. means for storing heat from flames
    • F23M20/005Noise absorbing means

Abstract

Es wird ein Heizkessel (1) mit einer Brennkammer (5) und einem über Abgaszüge (19) mit der Brennkammer (5) in Verbindung stehenden, eine Abgasauslassöffnung (33) aufweisenden Abgasableitungsraum (21) angegeben, welcher eine Schalldämpfereinrichtung (37) enthält, wobei die Schalldämpfereinrichtung (37) eine insbesondere zusammenhängend vormontierbare und bedarfsweise auswechselbare Baueinheit ist, die eine zumindest näherungsweise hohlzylindrische Form mit einem axialen Durchgangskanal (43) aufweist und in der betriebsgemäßen Einbauposition so in dem Abgasableitungsraum (21) abdichtend aufgenommen ist, dass als zur Abgasauslassöffnung (33) durchlässiger Strömungspfad für Abgase in dem Abgasableitungsraum (21) im Wesentlichen nur der axiale Durchgangskanal (43) verbleibt. Der Schalldämpfer (37) ist ein Schlitzabsorber-Schalldämpfer.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Heizkessel mit einer Brennkammer und einem über Abgaszüge mit der Brennkammer in Verbindung stehenden, eine Abgasauslassöffnung aufweisenden Abgasableitungsraum, welcher einen Schalldämpfer enthält.
  • Bei bekannten Heizkesseln der vorstehend genannten Art sind Wandbereiche des Abgasableitungsraums oder/und eines die Abgasauslassöffnung definierenden Abgasauslassstutzens mit Schalldämmmaterial ausgekleidet.
  • Es sind auch Heizkessel der eingangs genannten Art bekannt, bei denen die Brennkammer eine von einem topfartigen Einsatz gebildete Umkehrbrennkammer für einen Gebläsebrenner ist, wobei die Umkehrbrennkammer über die Außenseite ihres Bodens hinaus axial verlängert ist und dieser Verlängerungsabschnitt den Abgasableitungsraum radial und teilweise axial begrenzt. Eine Schalldämpferanordnung ist in dem Abgasableitungsraum installiert und an einer Wand des Umkehrbrennkammertopfes fest angebracht, so dass die Schalldämpferanordnung in ihrer betriebsgemäßen Anordnung als vom Abgas umströmbare Barriere im Abgas-Strömungsweg zu der Abgasauslassöffnung positioniert ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Heizkessel der eingangs genannten Art bereitzustellen, welcher nur einen geringen Montageaufwand für die Installation der Schalldämpfereinrichtung erfordert und bei dem die Schalldämpfereinrichtung dennoch sehr wirksam schalldämpfend funktioniert.
  • Gegenstand der Erfindung ist somit ein Heizkessel mit einer Brennkammer und einem über Abgaszüge mit der Brennkammer in Verbindung stehenden, eine Abgasauslassöffnung aufweisenden Abgasableitungsraum, welcher eine Schalldämpfereinrichtung enthält, wobei die Schalldämpfereinrichtung eine insbesondere zusammenhängend vormontierbare und bedarfsweise auswechselbare Baueinheit ist, die eine zumindest näherungsweise hohlzylindrische Form mit einem axialen Durchgangskanal aufweist und in der betriebsgemäßen Einbauposition so in dem Abgasableitungsraum abdichtend aufgenommen ist, dass als zur Abgasauslassöffnung durchlässiger Strömungspfad für Abgase in dem Abgasableitungsraum im Wesentlichen nur der axiale Durchgangskanal verbleibt.
  • Bei der Installation ist die Schalldämpferbaueinheit nach der Erfindung somit lediglich in den Abgasableitungsraum einzubringen und dort in der betriebsgemäßen Einbauposition zu fixieren. Im Brennbetrieb des Heizkessels sind die über die Abgaszüge in den Abgasableitungsraum strömenden Abgase gezwungen, durch den axialen Durchgangskanal der Schalldämpferbaueinheit hindurch zur Abgasauslassöffnung zu strömen. Aufgrund der Form der Schalldämpferbaueinheit und ihrer speziellen Anordnung in der betriebsgemäßen Einbauposition im Abgasableitungsraum lassen sich relativ lange Strömungspfadabschnitte realisieren, welche zumindest teilweise von Wänden der Schalldämpferbaueinheit begrenzt sind, so dass mit den abströmenden Abgasen mitgeführte Schallwellen an der Schalldämpferbaueinheit effizient gedämpft werden können.
  • Vorzugsweise ist die Schalldämpferbaueinheit in ihrer betriebsgemäßen Einbauposition so in dem Abgasableitungsraum aufgenommen, dass sie mit einer ihrer ringförmigen Stirnflächen an der die Abgasauslassöffnung enthaltenden Wand des Abgasableitungsraumes – ggf. vermittels einer Dichtungszwischenlage – dichtend abgestützt ist, wobei der axiale Durchgangskanal mit der Abgasauslassöffnung insbesondere koaxial zentriert fluchtet.
  • Vorzugsweise sind in dem Abgasableitungsraum Zentriermittel zur Zentrierung des Schalldämpfers in seiner betriebsgemäßen Einbauposition vorgesehen. Hierbei kann es sich um Führungsanschläge bzw. Einweisflächen handeln, welche die Schalldämpferbaueinheit bei deren Einsetzen in den Abgasableitungsraum führen, so dass sie ohne aufwendige Justierbemühungen in die betriebsgemäße Einbauposition schiebbar ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist die Schalldämpferbaueinheit koaxial aufeinander folgend und von dem Durchgangskanal axial gemeinsam durchsetzt einen in dem Abgasableitungsraum aufgenommenen kreiszylindrischen Bereich mit größerem Außendurchmesser und einen koaxial dazu angeordneten und sich in die Abgasauslassöffnung erstreckenden kreiszylindrischen Bereich mit kleinerem Außendurchmesser auf. Bei einer solchen Konstruktion kann die Schalldämpferbaueinheit axial relativ lang gebaut – und somit der axiale Durchgangskanal und der davon gebildete Strömungspfad durch die Schalldämpferbaueinheit ebenfalls in erwünschter Weise relativ lang gestaltet werden, wodurch die Schalldämpfeffizienz noch verbessert wird. Der Schalldämpferbereich kleineren Außendurchmessers kann sich durch die Abgasauslassöffnung hindurch ggf. bis in ein an dem Heizkessel angeschlossenes Abgasrohr einer Abgasanlage erstrecken.
  • Gemäß einer Variante der Erfindung ist die Abgasauslassöffnung von einem Abgasanschlussstutzen des Heizkessels definiert, wobei sich der kreiszylindrische Schalldämpferbereich mit kleinerem Außendurchmesser in den Abgasanschlussstutzen hinein- bzw. durch den Abgasanschlussstutzen hindurcherstreckt. Der Abgasanschlussstutzen kann dabei als Zentrierhilfe beim Einsetzen der Schalldämpferbaueinheit in den Abgasableitungsraum dienen, wobei die Schalldämpferbaueinheit von der der Abgasauslassöffnung axial gegenüberliegenden und zur Installation der Schalldämpferbaueinheit zu öffnenden Seite des Abgasableitungsraumes her einzusetzen ist.
  • Der Schalldämpfer besteht im Wesentlichen aus einem Keramikgehäuse oder Metallgehäuse, insbesondere Edelstahlgehäuse, welches zumindest an der Außenumfangswand oder/und der den Durchgangskanal begrenzenden Innenumfangswand Perforationen aufweist.
  • In besonders bevorzugter Weise handelt es sich bei der Schalldämpferbaueinheit um einen Schlitzabsorber-Schalldämpfer – und bei den Perforationen um die Schlitze des Schlitzabsorber-Schalldämpfers. Das Funktionsprinzip eines solchen Schlitzabsorber-Schalldämpfers ist unter Hinweis auf die Wirkungsweise abgewandelter Helmholtz-Resonatoren in der DE 101 51 474 A1 beschrieben, auf die insoweit Bezug genommen wird.
  • Vorzugsweise sind die Schlitze gruppenweise im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet, wobei sie eine Schlitzbreite von mindestens 3 mm sowie einen Schlitzabstand innerhalb einer Gruppe von mindestens dem 8-fachen der Schlitzbreite, vorzugsweise von mindestens dem 10-fachen der Schlitzbreite, haben. Wie in der DE 101 51 474 A1 angegeben, ist durch Einstellung des Schlitzabstandes die Wellenlänge zu wählen, bei welcher das Schallsignal wirksam absorbiert werden soll, wobei die Schlitzbreite Einfluss auf die Bandbreite der Schallabsorption hat.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mit Schlitzabsorber-Schalldämpfer sind die Schlitze einer Schlitzgruppe in axialer Richtung des Schalldämpfers orientiert, wobei sie am Außenumfang des Schalldämpfers mit vorzugsweise gleichen Abständen voneinander nebeneinander liegend angeordnet sind.
  • Ferner können Schlitzgruppen vorgesehen sein, deren Schlitze jeweils in axialer Richtung des Schalldämpfers verlaufen und an der den Durchgangskanal begrenzenden Innenumfangswand der Schalldämpferbaueinheit mit vorzugsweise gleichen Abständen voneinander nebeneinander liegend angeordnet sind. Zu einer Gruppe von Schlitzen gehören vorzugsweise drei Schlitze, welche in Winkelabständen von 120° an der Außenumfangswand bzw. an der Innenumfangswand der Schalldämpferbaueinheit verteilt sind. Bei einer solchen Verteilung ist sichergestellt, dass zwei Schlitze in einer Gruppe nicht diametral einander gegenüberliegen. Ganz allgemein sollte im Sinne der gewünschten hohen Schalldämpfeffizienz vermieden werden, dass Schlitze in der Außenumfangswand Schlitzen in der Innenumfangswand der Schalldämpferbaueinheit radial fluchtend gegenüberliegen.
  • Vorzugsweise ist die Brennkammer des Heizkessels eine von einem topfartigen Einsatz gebildete Umkehrbrennkammer für einen Gebläsebrenner, wobei der topfartige Einsatz bedarfsweise axial herausziehbar in einem Brennkammeraufnahmeraum aufgenommen ist, welcher radial außen von den Abgase von der Umkehrbrennkammer zum Abgasableitungsraum leitenden Abgaszügen umgeben ist, wobei der Abgasableitungsraum als Teil des Brennkammeraufnahmeraums axial an der Außenseite des Bodens der Umkehrbrennkammer angrenzt.
  • Der topfartige Einsatz kann bei Bedarf aus dem Brennkammeraufnahmeraum herausgezogen werden, etwa um die Schalldämpferbaueinheit zugänglich zu machen und ebenfalls aus dem Heizkessel herauszuziehen.
  • Gemäß einer Variante der Erfindung ist die Schalldämpferbaueinheit mittels einer Federanordnung im betriebsgemäßen Einbauzustand an dem Boden der Umkehrbrennkammer federnd abgestützt, wobei die Reaktionskraft die Schalldämpferbaueinheit dichtend gegen die gegenüberliegende Wand des Abgasableitungsraumes drückt, welche die Abgasauslassöffnung enthält.
  • Bei Versuchen hat es sich gezeigt, dass günstige Schallabsorptionsverhältnisse vorliegen, wenn eine Schalldämpferbaueinheit verwendet wird, bei der das Verhältnis von Außendurchmesser des in dem Abgasableitungsraum aufgenommenen Schalldämpferbereichs zu Durchmesser des Durchgangskanals einen Wert zwischen 3 und 6 hat.
  • Selbständige Bedeutung im Rahmen der vorliegenden Anmeldung hat auch eine Schalldämpferbaueinheit, wie sie in den Ansprüchen 1-14 angesprochen ist, also eine insbesondere zusammenhängend vormontierte Schalldämpferbaueinheit, welche eine zumindest näherungsweise hohlzylindrische Form mit einem axialen Durchgangskanal aufweist und die in der betriebsgemäßen Einbauposition in dem mit einer Abgasauslassöffnung versehenen Abgasableitungsraum eines Heizkessels so in dem Abgasableitungsraum dichtend zu positionieren ist, dass als zur Abgasauslassöffnung durchlässiger Strömungspfad für Abgase in dem Abgasableitungsraum im Wesentlichen nur der axiale Durchgangskanal verbleibt. Wie oben bereits angesprochen, kann die Schalldämpferbaueinheit nach der Erfindung koaxial zusammenhängende und gemeinsam von dem Durchgangskanal insbesondere zentral durchsetzte Bereiche unterschiedlicher Durchmesser haben. Der Schalldämpfer hat vorzugsweise ein Hohlgehäuse aus Keramik oder Metall, insbesondere Edelstahl, wobei die Hohlräume in dem Gehäuse zumindest teilweise mit einem Schalldämmmaterial, also etwa Steinwolle, Schaumstoff oder dgl. gefüllt sind.
  • In besonders bevorzugter Weise ist der Schalldämpfer als Schlitzabsorber-Schalldämpfer im oben erläuterten Sinne ausgebildet.
  • Die Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Figur näher erläutert.
  • In der Figur ist eine Längsschnittdarstellung eines Heizkessels nach der Erfindung in Seitenansicht und teils schematisch gezeigt.
  • Der Heizkessel 1 hat einen im Wesentlichen zylindrischen Brennkammeraufnahmeraum 3, in dem ein topfartiger Einsatz 5 aufgenommen ist, wobei der Einsatz 5 mit seiner Umfangswand 7 dicht an der Innenumfangswand 9 des Brennkammeraufnahmeraums 3 anliegt. Der topfartige Einsatz 5 bildet eine Umkehrbrennkammer für den Gebläsebrenner 11. Der Prallboden 13 der Umkehrbrennkammer 5 lenkt von der Flamme 15 des Gebläsebrenners 11 erzeugte Heizgase in der durch Pfeile 17 angedeuteten Weise um. Die Heizgase können dann über Abgaszüge 19, welche den Brennkammeraufnahmeraum 3 radial außen umgeben, zu einem Abgasableitungsraum 21 strömen, wobei sie über die radial äußere Begrenzungswand 23 der Abgaszüge 19 Wärme an das in dem wasserführenden Bereich 25 des Heizkessels 1 befindliche Wasser abgeben, um das Wasser aufzuheizen.
  • Der Abgasableitungsraum 21 wird von der Außenseite 27 des Bodens 13 des topfartigen Einsatzes 5 axial begrenzt. Ein Verlängerungsabschnitt 29 des Einsatzes 5 bildet einen Teil der äußeren radialen Begrenzung des Abgasableitungsraumes 21. An dem vom Brenner 11 entfernten axialen Ende des Heizkessels 1 ist der Abgasableitungsraum 21 von einem Gehäusedeckel 31 begrenzt, welcher im Beispielsfall eine in Bezug auf den Brennkammeraufnahmeraum 3 radial mittig zentrierte Abgasauslassöffnung 33 und einen die Abgasauslassöffnung 33 definierenden Anschlussstutzen 35 für ein Abgasrohr einer Abgasanlage aufweist.
  • In dem Abgasableitungsraum 21 ist ein Schalldämpfer 37 nach der Erfindung aufgenommen. Dieser zu einer Baueinheit vormontierte Schalldämpfer 37 weist im Beispielsfall zwei koaxial aneinander angeordnete Bereiche 39, 41 auf, welche von einem gemeinsamen axialen Durchgangskanal 43 mittig durchsetzt sind. Die Schalldämpferbaueinheit 37 hat hohlzylindrische Form, wobei der Bereich 39 einen größeren Außendurchmesser als der Bereich 41 aufweist. Im Beispielsfall sind beide Bereiche 39, 41 kreiszylindrisch. Auch der Durchgangskanal 43 hat kreiszylindrische Form.
  • In der Figur ist die Schalldämpferbaueinheit 37 in ihrer betriebsgemäßen Einbauposition im Abgasableitungsraum 21 dargestellt, wobei sie mit ihrem Bereich 41 kleineren Durchmessers in den Anschlussstutzen 35 hineinreicht und mit der ringförmigen Stirnfläche 45 des Bereichs 39 größeren Durchmessers abdichtend gegen die die Abgasauslassöffnung 33 enthaltende Wand 49 des Deckels 35 gedrückt ist, und zwar unter der Kraftwirkung einer Federzunge 51, welche an der Stirnseite 54 der Schalldämpferbaueinheit 37 fixiert ist und sich an der Außenseite 27 des Brennkammerbodens 13 unter Federspannung abstützt.
  • Der Bereich 39 größeren Durchmessers der Schalldämpferbaueinheit 37 ist so dimensioniert, dass zwischen seiner Umfangswand 53 und der radialen Begrenzung 29, 47 des Abgasableitungsraumes 21 ein erster Zwischenraum 55 vorhanden ist und dass ferner zwischen der den Boden 13 der Brennkammer 5 zugewandten Stirnseite 54 und der gegenüberliegenden axialen Begrenzung 27 des Abgasableitungsraumes 21 ein zweiter Zwischenraum 57 verbleibt, wobei diese Zwischenräume 55, 57 miteinander in Verbindung stehen. Die Abgaszüge 19 münden bei 59 in den Zwischenraum 55 ein, so dass die dort in den Abgasableitungsraum 21 einströmenden Abgase durch die Zwischenräume 55, 57 hindurch in die trichterartige Mündung 61 des Durchgangskanals 43 strömen können und von dem Durchgangskanal 43 nach außen geleitet werden. Die Pfeile 63 deuten den Strömungsweg der Abgase in dem Abgasableitungsraum 21 an.
  • Es sei noch nachgetragen, dass die Schalldämpferbaueinheit 37 mittels Zentrierzungen 65 radial in dem Abgasableitungsraum 2i zentriert ist. So können z.B. drei Zentrierzungen 65 an dem axialen Ende des Verlängerungsabschnittes 29 des topfartigen Einsatzes 5 vorgesehen und am Umfang des Bereichs 39 größeren Durchmessers der Schalldämpferbaueinheit 37 verteilt angeordnet sein.
  • Bei der im Längsschnitt dargestellten Schalldämpferbaueinheit 37 sind die Hohlräume 67 und 69 des Edelstahlgehäuses 70 mit Schalldämmmaterial gefüllt (nicht gezeigt).
  • Besonderheit des Schalldämpfers 37 ist, dass es sich um einen Schlitzabsorber-Schalldämpfer handelt, welcher nach dem in der DE 101 51 474 A1 erläuterten Funktionsprinzip eine wirksame Schalldämpfung gewährleistet.
  • In der Außenumfangswand 53 des Bereichs 39 größeren Durchmessers sind drei in Winkelabständen von 120° angeordnete Durchgangsschlitze 71 vorgesehen, welche parallel zueinander in axialer Richtung der Schalldämpferbaueinheit 37 verlaufen. Von den Schlitzen 71 ist in der Figur nur einer zu erkennen. Die Schlitzlänge ist groß im Verhältnis zur Schlitzbreite.
  • Dies gilt auch für die Durchgangsschlitze 73, die in der den Durchgangskanal 43 radial begrenzenden Innenumfangswand 44 vorgesehen sind. Im Beispielsfall sind dies drei Schlitzgruppen, wobei von jeder Schlitzgruppe jeweils ein Schlitz 73 zu erkennen ist. In jeder Schlitzgruppe sind z.B. drei Schlitze vorhanden, welche in gleichen Winkelabständen von 120° voneinander angeordnet sind.
  • Die Breite der Schlitze sollte vorzugsweise mindestens 3 mm betragen. Der Abstand zwischen zwei Schlitzen, die am Umfang des Durchgangskanals 43 in einer Querschnittsebene nebeneinander liegen, sollte vorzugsweise mindestens dem 8-fachen der Schlitzbreite entsprechen, wobei dieser Abstand entlang dem Umfang des Kanals 43 zu messen ist. In entsprechender Weise sollte auch der Abstand zwischen zwei Schlitzen 71 am Außenumfang des Schalldämpfers 37 mindestens dem 8-fachen der Schlitzbreite entsprechen. Auch hier ist dieser Abstand entlang dem Umfang in einer Querschnittsebene des Schalldämpfers 37 zu messen.
  • Die Schalldämpferbaueinheit 37 ist nach Öffnen des Verschlusses 74 des Brennkammeraufnahmeraumes 3 auf einfache Weise demontierbar, indem sie mit dem topfartigen Umkehrbrennereinsatz 5 axial aus dem Brennkammeraufnahmeraum 3 herausgezogen wird, und zwar in der Figur von rechts nach links zur Brennerseite hin. In entsprechender Weise lässt sich die Schalldämpferbaueinheit 37 auf einfache Weise in ihrer betriebsgemäßen Einbauposition montieren.
  • Die Schalldämpferbaueinheit hat abgesehen von den vergleichsweise wenigen und kleinen Schlitzen 71, 73 geschlossene abgasführende Wände und ist daher kaum verschleiß- und verschmutzungsanfällig. Sie ist überdies leicht zu reinigen.
  • Die erfindungsgemäße Schalldämpferkonstruktion hat ferner den Vorteil, dass sie in unterschiedllich dimensionierte Brennkammern funktionsfähig einsetzbar ist.

Claims (15)

  1. Heizkessel (1) mit einer Brennkammer (5) und einem über Abgaszüge (19) mit der Brennkammer (5) in Verbindung stehenden, eine Abgasauslassöffnung (33) aufweisenden Abgasableitungsraum (21), welcher eine Schalldämpfereinrichtung (37) enthält, wobei die Schalldämpfereinrichtung (37) eine zusammenhängend vormontierbare und bedarfsweise auswechselbare Baueinheit ist, die eine zumindest näherungsweise hohlzylindrische Form mit einem axialen Durchgangskanal (43) aufweist und in der betriebsgemäßen Einbauposition so in dem Abgasableitungsraum (21) abdichtend aufgenommen ist, dass als zur Abgasauslassöffnung (33) durchlässiger Strömungspfad für Abgase in dem Abgasableitungsraum (21) im Wesentlichen nur der axiale Durchgangskanal (43) verbleibt.
  2. Heizkessel nach Anspruch 1, wobei der Schalldämpfer mit einer seiner ringförmigen Stirnflächen (45) an der die Abgasauslassöffnung (33) enthaltenden Wand (49) des Abgasableitungsraumes (21) – ggf. vermittels einer Dichtungszwischenlage – dichtend abgestützt ist und wobei der axiale Durchgangskanal (43) mit der Abgasauslassöffnung (33) insbesondere koaxial zentriert fluchtet.
  3. Heizkessel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Abgasableitungsraum (21) Zentriermittel (65) zur Zentrierung des Schalldämpfers (37) in seiner betriebsgemäßen Einbauposition aufweist.
  4. Heizkessel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Schalldämpfer (37) axial aufeinander folgend und von dem Durchgangskanal (43) axial gemeinsam durchsetzt einen in dem Abgasableitungsraum (21) aufgenommenen kreiszylindrischen Bereich (39) mit größerem Außendurchmesser – und einen koaxial dazu angeord neten und sich in die Abgasauslassöffnung (33) erstreckenden kreiszylindrischen Bereich (41) mit kleinerem Außendurchmesser aufweist.
  5. Heizkessel nach Anspruch 4, wobei die Abgasauslassöffnung (33) von einem Abgasanschlussstutzen (35) des Heizkessels (1) definiert ist, wobei sich der kreiszylindrische Bereich (41) mit kleinerem Außendurchmesser in den Abgasanschlussstutzen (35) hinein erstreckt.
  6. Heizkessel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zwischen der Außenumfangsfläche (53) des Schalldämpfers (37) und einer dieser Außenumfangsfläche (53) im Wesentlichen radial außen gegenüberliegenden Begrenzungswand (29, 47) des Abgasableitungsraumes (21) ein erster Zwischenraum (55) vorhanden ist, in den die Abgaszüge (19) einmünden, und wobei dieser erste Zwischenraum (55) mit einem zweiten Zwischenraum (57) verbunden ist, der von der der Abgasauslassöffnung (33) des Abgasableitungsraums (21) entfernten und die Eingangsöffnung (61) des axialen Durchgangskanals (43) enthaltenden Stirnseite (54) des Schalldämpfers (37) und einer dieser Stirnseite (54) axial gegenüberliegenden Begrenzungswand (27) des Abgasableitungsraumes (21) begrenzt ist.
  7. Heizkessel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Schalldämpfer (37) ein mit Schalldämmmaterial gefülltes Gehäuse aus Keramik oder Metall, insbesondere Edelstahl, hat, welches an der die Außenumfangsfläche (53) oder/und den Durchgangskanal (43) begrenzenden Innenumfangswand (44) Perforationen aufweist.
  8. Heizkessel nach Anspruch 7, wobei es sich bei dem Schalldämpfer (37) um einen Schlitzabsorber-Schalldämpfer – und bei den Perfora tionen um die Schlitze (71, 73) des Schlitzabsorber-Schalldämpfers handelt.
  9. Heizkessel nach Anspruch 8, wobei die Schlitze gruppenweise im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind und eine Schlitzbreite von mindestens 3 mm sowie einen Schlitzabstand innerhalb einer Gruppe von mindestens dem 8-fachen, vorzugsweise mindestens dem 10-fachen der Schlitzbreite haben.
  10. Heizkessel nach Anspruch 8 oder 9, wobei die Schlitze (71, 73) einer Gruppe in axialer Richtung des Schalldämpfers (37) verlaufen und am Außenumfang (53) des Schalldämpfers (37) mit vorzugsweise gleichen Abständen voneinander nebeneinander liegend angeordnet sind.
  11. Heizkessel nach einem der Ansprüche 8 – 10, wobei die Schlitze (73) einer Gruppe in axialer Richtung des Schalldämpfers (37) verlaufen und an der den Durchgangskanal (43) begrenzenden Innenumfangswand (44) des Schalldämpfers (37) mit vorzugsweise gleichen Abständen voneinander nebeneinander liegend angeordnet sind.
  12. Heizkessel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Brennkammer eine von einem topfartigen Einsatz (5) gebildete Umkehrbrennkammer für einen Brenner (11), insbesondere Gebläsebrenner, ist, wobei der topfartige Einsatz (5) bedarfsweise axial herausziehbar in einem Brennkammeraufnahmeraum (3) aufgenommen ist, welcher radial außen von den Abgasen von der Umkehrbrennkammer zum Abgasableitungsraum (21) leitenden Abgaszügen (19) umgeben ist, und wobei der Abgasableitungsraum (21) als Teil des Brennkammeraufnahmeraumes (3) axial an der Außenseite (27) des Bodens (13) der Umkehrbrennkammer angrenzt.
  13. Heizkessel nach Anspruch 12, wobei der Schalldämpfer (37) mittels einer Federanordnung (51) an dem Boden (13) der Umkehrbrennkammer federnd abgestützt ist.
  14. Heizkessel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Verhältnis von Außendurchmesser des in dem Abgasableitungsraum (21) aufgenommenen Schalldämpfers (37) zu Durchmesser des Durchgangskanals (43) einen Wert zwischen 3 und 6 hat.
  15. Schalldämpfer, insbesondere Schalldämpferbaueinheit (37) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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