DE10250132B4 - Schutzmodul für gepanzerte Fahrzeuge - Google Patents

Schutzmodul für gepanzerte Fahrzeuge

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DE10250132B4 DE2002150132 DE10250132A DE10250132B4 DE 10250132 B4 DE10250132 B4 DE 10250132B4 DE 2002150132 DE2002150132 DE 2002150132 DE 10250132 A DE10250132 A DE 10250132A DE 10250132 B4 DE10250132 B4 DE 10250132B4
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    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H7/00Armoured or armed vehicles
    • F41H7/02Land vehicles with enclosing armour, e.g. tanks
    • F41H7/04Armour construction
    • F41H7/042Floors or base plates for increased land mine protection

Abstract

Adaptierbares, hybrides Schutzmodul (6) für gepanzerte Fahrzeuge (1), mit einem Hohlraum, der mit einem fließfähigen Medium (19) befüllbar und entleerbar ist und dem bedrohungsseitig eine Vorpanzerung (32) vorgeschaltet ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schutzmodul für gepanzerte Fahrzeuge gegen Blast-, Splitter- und insbesondere projektilbildende Minen.
  • In den letzten Jahren kommt dem Minenschutz gepanzerter Fahrzeuge, insbesondere auch durch friedenserhaltende und friedenschaffende Maßnahmen in Out of Area – Einsätzen, eine wachsende Bedeutung zu. Es ist zwar gelungen, durch den Einsatz geeigneter Werkstoffe und auch einer Reihe konstruktiver Lösungsansätze, wie z.B. Mehrschichtaufbauten, die Effizienz beim Minenschutz im Vergleich zu homogenen Schutzplatten erheblich zu verbessern, jedoch kommt auf der Bedrohungsseite ein kontinuierlich wachsender Anteil an schweren Blast- und insbesondere auch projektilbildenden Minen (sog. P-Ladungsminen) zum Einsatz. So ist heute davon auszugehen, dass gepanzerte Fahrzeuge auch leichterer bzw. mittlerer Gewichtsklassen einer Blast-Belastung durch Druckladungsminen mit einem 8 kg TNT-Äquivalent ausgesetzt werden, wobei auch bereits Minen mit einem 10 kg TNT-Äquivalent vermehrt zu erwarten sind. Bei den P-Ladungsminen wurde die Durchschlagsleistung des gebildeten Projektils stetig erhöht, sodass mit fahrzeugverträglichen homogenen Schutztechnologien auch bei schwereren Fahrzeugen kein ausreichender Schutz mehr realisiert werden kann. Strukturierte Panzerungen haben zwar einen erheblichen Gewinn an Masseneffektivität gegen P-Ladungsminen erbracht, aber auch hier wird in absehbarer Zukunft eine fahrzeugspezifische Grenze erreicht sein.
  • Die Leistungsfähigkeit bzw. Güte der Schutztechnologien wird von den beiden Faktoren Masse und Bautiefe (ohne Berücksichtigung des Kostenfaktors) bestimmt. Dabei ist anzumerken, dass bei allen bisher eingeführten Fahrzeugen ein zunehmend geforderter Minenschutz bei der Konzeption des Fahrzeugs nur untergeordnet oder überhaupt nicht berücksichtigt wurde. Dies wird auch aus den unterschiedlichen aus der Presse bekannten Nachrüstprogrammen im Bereich Minenschutz deutlich. Hierbei ergeben sich zwangsläufig technische Fragen zur Integration von Nachrüstlösungen an vorhandene Strukturen.
  • Bei neu zu entwickelnden Fahrzeugen muss bereits bei der Auslegung einer stets zunehmenden Bedrohung sowohl im Blast-, Splitter- als auch im P-Ladungs-Bereich Rechnung getragen werden. Aufgrund der Beschränkung der zulässigen Masse eines Systems ist davon auszugehen, dass die Minenschutztauglichkeit neuer Fahrzeuge nach dem bisherigen Stand der Technik insbesondere aus Verbesserungen der Gesamtstruktur im Unterbodenbereich resultiert, höhere Minenbelastungen aber nicht bereits mit dem Basisschutz grundsätzlich abgefangen werden können. Es ist also zweckmäßigerweise von einem modularen Minenschutzkonzept auszugehen, mit dem auch dem jeweils neuesten Stand der Technik entsprochen werden kann.
  • Zum Minenschutz wird in der EP 0 897 097 A2 eine Schutzvorrichtung für Land-, Luft- oder Wasserfahrzeuge gegen Splitter- und Blastminen beschrieben. Diese besteht von der Bedrohungsseite her gesehen aus mehreren Schichten: einer Hartschaumschicht, einer so genannten Strukturelementplatte, einer weiteren Hartschaumschicht und einer dynamisch druckfesten Platte. Dieser Minenschutz kann als so genannte integrierte Lösung mit dem Fahrzeug stationär verbunden oder als adaptierbarer Schutz ausgebildet sein. Auch eine Mischung beider Lösungen ist vorgesehen.
  • Die in der EP 0 897 097 A2 vorgeschlagenen Lösungsansätze sind auch aus heutiger Sicht noch aktuell und bei einer entsprechenden Dimensionierung grundsätzlich auch auf P-Ladungsminen zu übertragen. Die dort beschriebenen Minenschutzanordnungen und deren Wirkungsweise gegen die unterschiedlichen Bedrohungen können daher als Basis für die in der vorliegenden Erfindung mehrfach angesprochenen Vorpanzerungen bzw. komplexer aufgebauten Abriebschichten dienen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass diese die vorliegende Erfindung nur in ihrer Effizienz unterstützen, nicht aber ersetzen können. Auch wirken Anordnungen entsprechend der vorliegenden Erfindung vollständig unabhängig von technischen Lösungsverbesserungen vorhandener Minenschutzkomponenten. Bei einem Standard-Einsatzszenario von Fahrzeugen ist auf der Bodenseite lediglich eine (z.B. homogene) Abriebschicht vorzusehen. Aber auch diese kann in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung adaptiv ausgelegt sein. Insbesondere bei leichteren Fahrzeugen kann eine derartige Schutzschicht auch aus nichtmetallischen Werkstoffen oder Leichmetallen bestehen oder von einer entsprechend ausgeführten unteren Begrenzung des Liquid-Schutzes direkt gebildet werden.
  • Weiterhin ist in der EP 0 897 097 A2 auch vorgesehen, dass die offenen Kanäle der Strukturelementplatte, die flächigen Teilräume in dieser inneren Schicht oder zusätzliche Hohlprofilkörper ebenfalls in der Strukturelementplatte ganz oder teilweise auch mit flüssigen Stoffen, auch z.B. Treibstoffen, gefüllt sein können (vgl. 11 sowie die Ansprüche 22 und 23 der Druckschrift). Damit wird jedoch keine Lösung im Sinne der vorliegenden Erfindung vorweggenommen, da sich die aus der EP 0 897 097 A2 abzuleitenden Einsatzmöglichkeiten von Flüssigkeiten allein auf das Verformungsverhalten bzw. Energieabsorptionsverhalten der Minenbelastungen in den diese Flüssigkeiten beinhaltenden Komponenten beziehen. Eine dem Unterboden bzw. dem vorgeschalteten Schutz bei einem bereits bestehenden Minenschutz von Fahrzeugen vorgeschaltete liquide Schicht oder Behälter mit fließfähigen Medien als primäre Struktur-Komponente des Minenschutzes gegen alle Minenbedrohungen wird dort nicht beschrieben.
  • Ferner offenbart die US 5,217,185 A , die als nächstkommender Stand der Technik angesehen wird, ein adaptierbares passives Schutzmodul zum Schutz gegen Hochgeschwindigkeitsprofile, bestehend aus einem Kunststoffgehäuse, in dessen Hohlraum bei Bedarf ein fließfähiges Medium einfüllbar ist. Die Schutzwirkung dieses Schutzmoduls basiert darauf, dass ein Geschoss zwei unterschiedliche Materialien (Gehäuse, fließfähiges Medium) durchdringen muss.
  • Der Vollständigkeit halber wird auch auf den folgenden Stand der Technik hingewiesen. Die US 3,604,374 A beschreibt eine am Boden eines gepanzerten Fahrzeugs angebrachte Schutzanordnung, die ein Honigwabenelement mit einem darin eingeschlossenen Fluid aufweist. Aus der DE 31 22 367 C1 ist eine Schutzwand zum Schutz gegen Hohlladungen und Wuchtgeschosse bekannt, in deren Hohlräume eine Flüssigkeit (z.B. Kühlwasser oder Treibstoff) eingefüllt ist. Eine Schutzplatte, die eine Vielzahl von Polyederelementen zwischen zwei deckplatten aufweist, wobei die Polyederelemente mit einer Flüssigkeit gefüllt sind, ist in der WO 01/32412 A1 offenbart.
  • Weiter offenbart die DE 196 05 230 A1 eine Minenschutzvorrichtung für gepanzerte Fahrzeuge, die am Bodenblech adaptierbar ist und aus einem Gehäuse besteht, dessen Hohlraum mit einem festen Materialpaket gefüllt ist.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein adaptierbares Schutzmodul für Fahrzeuge mit gegenüber den herkömmlichen Schutzvorrichtungen weiter verbesserter Schutzwirkung, insbesondere gegen Blast-, Splitter- und projektilbildende Minen, bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird durch ein adaptierbares, hybrides Schutzmodul für gepanzerte Fahrzeuge mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Das adaptierbare, hybride Schutzmodul für gepanzerte Fahrzeuge gegen Blast-, Splitter- und projektilbildende Minen (P-Ladungsminen) weist einen Hohlraum auf, der mit einem fließfähigen Medium befüllbar und entleerbar ist, und diesem Hohlraum ist bedrohungsseitig eine Vorpanzerung vorgeschaltet.
  • Die vorliegende Erfindung beschreibt einen Weg, wie ein höchst effizienter Minenschutz sowohl gegen Blast-, Splitter- als auch gegen P-Ladungsminen technisch denkbar einfach erreicht werden kann. Von besonderem Vorteil ist dabei bei dem erfinderischen Konzept, dass über eine auf einfache Weise zu variierende Vorpanzerung geringer Masse eine zunehmende Minenbedrohung kompensiert werden kann. Dies führt auch zu einer erheblich längeren Einsatzdauer selbst bei einem hochwertigen, gegenüber einer veränderten Bedrohung jedoch nicht mehr ausreichenden Basis-Minenschutz. Ein weiterer entscheidender Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die Kosten eines derartigen adaptierbaren Systems sehr gering sind.
  • Wie bereits bei der Besprechung der Patentschrift EP 0 897 097 A2 erwähnt, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, zum Schutz gegen Minen strukturierte Mehrplatten- Aufbauten einzusetzen. Deren im Vergleich zu einer homogenen Platte günstigeres Schutzverhalten ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass durch die Beschleunigung der einzelnen Platten in der Belastungsphase energetisch günstigere Stanzdurchschläge eingeschränkt oder gar verhindert werden. Auf diese Weise können in die sich durchbeulenden Platten Zugspannungen mit einer entsprechenden Energiekompensation und einer zeitlich gestreckten Impulsübertragung eingeleitet werden. In Verbindung mit der hier vorgeschlagenen Erfindung ergibt sich dadurch ein besonders wirksamer Schutz, wenn eine erfindungsgemäße Anordnung einem strukturierten Aufbau der oben erwähnten Art vorgeschaltet wird. Denn durch die Verminderung der Geschwindigkeit bei P-Ladungsprojektilen und dem damit verbundenen Energieabbau und insbesondere aufgrund der Energieverteilung in der Liquidschicht werden beste Voraussetzungen für ein möglichst günstiges Verformungsverhalten der nachfolgenden Bauteile (Fahrzeugboden mit oder ohne Schutzstruktur) geschaffen. Auf diese Weise ist es möglich, Minenschutzaufbauten leichtester Bauart zu konzipieren bzw. einen Schutz auch gegen schwerste Bedrohungen bei auch an leichteren Fahrzeugen realisierbaren Schutzmassen zu erreichen.
  • Dabei soll hier nochmals darauf hingewiesen werden, dass es durch den Einsatz von Schutzmodulen entsprechend der vorliegenden Erfindung grundsätzlich möglich ist, auch bei einfachsten Schutzaufbauten (einfache Boden- oder Seitenbleche) einen effizienten Minenschutz gegen die genannten Bedrohungsarten zu erreichen. Von besonderem Interesse ist auch der Fall, dass bei einer größeren Bodenfreiheit von Fahrzeugen (dies ist in der Regel bei Radfahrzeugen der Fall) auch bei ursprünglich nur leicht geschützten Fahrzeugen zumindest ein partieller Schutz gegen größere Minen bis hin zu schwersten Minenbedrohungen erreicht werden kann.
  • In jedem Falle muss bei einer Beaufschlagung einer Struktur durch Minen ein ungestörter Stosswellendurchgang vermieden werden, da hierdurch der Impuls kurzzeitig und die Energie nur wenig gedämpft in das Fahrzeuginnere übertragen wird. Hier bietet das fließfähige Medium mit der in ihm stattfindenden Dissipation der Stosswellen und die daraus resultierende Impulsdauer-Streckung in Verbindung mit einer Energieverteilung bzw. Energieableitung einen auf andere Weise nicht zu erreichenden Schutzmechanismus. Die Masseneffektivität ist auch im Vergleich zu wirksamsten Plattenaufbauten nicht zu überbieten, da z.B. eine Füllung der Schutzmodule erst im Einsatzfall erfolgen kann.
  • Bei einer angestellten Bodenplatte, etwa im Bug- oder Seitenbereich von Radfahrzeugen oder im Bugbereich von Kettenfahrzeugen, ist ein besonders wirkungsvoller Schutz bei Schutzmodulen entsprechend der vorliegenden Erfindung dadurch gegeben, dass eine Blastbelastung nur entsprechend der Winkelkomponenten in die Fahrzeugstruktur eingeleitet und damit zur Wirkung kommen kann. Im Falle eines auf eine geneigte Struktur auftreffenden P-Ladungsprojektils wird dieses asymmetrisch belastet und beim Impakt dadurch mit großer Wahrscheinlichkeit zerstört. In jedem Falle kann sich aber der die Durchschlagsleistung erzielende Stanzdurchschlag des Minentellers nur sehr eingeschränkt einstellen. Hinzu kommt, dass das Folgeblech entsprechend dem Neigungswinkel streifend belastet wird, verbunden mit einer weiteren zeitlichen und örtlichen Streckung des Belastungsvorgangs.
  • Das Schutzmodul ist (extern oder mittels eines Reservoirs) befüllbar und entleerbar und enthält auf der der Bedrohung (Mine) zugewandten Seite eine feste oder lösbare, ein- oder mehrschichtige Vorpanzerung (Abriebschicht) enthalten. Es kann einteilig oder mehrteilig (modular) aufgebaut sein; starr (bzw. eigenstabil) oder flexibel (z.B. aus einem flexiblen Kunststoffmaterial, wie Plastik oder Gummi) ausgebildet sein; und/oder ein- oder mehrschichtig aufgebaut sein.
  • Das fließfähige Medium kann aus einem homogenen Liquid oder einem einkomponentigen (bzw. reinen) Medium (z.B. Sand gleicher Körnung, Granulat) bestehen; ein Liquid beliebiger Viskosität bis hin zu paraffinartigen, gallerteartigen oder kolloiden Substanzen sein; aus einer Mischung bestehen; ein Additiv wie zum Beispiel ein Korrosionsschutzmittel, einen Farbstoff oder ein Mittel mit spezifischen Eigenschaften enthalten; aus mehreren unterschiedlichen Körpern oder Stoffen (z.B. Sand unterschiedlicher Körnung, Granulatmischung) bestehen; und/oder in das Medium können massive oder hohle metallische oder nichtmetallische Körper eingebracht sein.
  • Ferner kann das fließfähige Medium selbst schockdämpfende und/oder energieverzehrende Eigenschaften besitzen; frostsicher sein; und/oder ein solches Medium sein, dass seine Liquid-Eigenschaften mittels Wärmezufuhr erzeugt und/oder aufrechterhalten werden.
  • Das Schutzmodul kann außerdem flächenhaft, linienhaft oder gitterartig aufgebaut sein oder ein Modul mit freier Oberflächengeometrie darstellen; entweder selbst oder durch Austausch des Moduls eine Mehrfachfunktion (z.B. Wasserbehälter, Treibstofftank, etc.) erfüllen; und/oder ein oder mehrere Ausgleichsvolumina enthalten.
  • Weiterhin kann das Schutzmodul schockgedämpft befestigt bzw. aufgehängt werden; einer dem Boden zugewandten, schrägen Seitenfläche des Fahrzeugbodens bzw. der Fahrzeugbodenschutzstruktur vorgeschaltet werden; mehrschichtig aufgebaut und lösbar oder fest zusammengefügt oder getrennt angeordnet sein; und/oder mit dem Fahrzeugboden bzw. der Fahrzeugbodenstruktur starr oder lose oder über eine regelbare/steuerbare Mechanik verbindbar sein.
  • Weiter kann die Trennung/Verbindung zwischen Schutzmodul und Fahrzeug eine eigene Funktion (Dämmzone, Tragstruktur) besitzen oder aus einem leeren oder zumindest teilweise gefüllten Zwischenraum bestehen; wenigstens eine Wand des Hohlraums starr oder flexibel/dehnbar/faltbar sein; die Wand des Hohlraums aus einem metallischen (magnetisch oder antimagnetisch) oder nichtmetallischen, ein- oder mehrschichtigen Werkstoff bestehen; die Innenwand des Hohlraums mit einer Auskleidung versehen sein, wobei die Auskleidung vorzugsweise durch einen eingebrachten ausdehnbaren, ballonartigen abdichtenden Körper bzw. eine Innenhaut gebildet wird und der eingebrachte Körper eine vorgegebene Struktur aufweist und in diese vorgegebene Struktur integrierte Elemente enthält; die Vorpanzerung aus einem hochfesten Metall oder einem hochfesten Kunststoff, wie GFK oder CFK (z.B. gegen Bodenabrieb), bestehen; die Vorpanzerung aus einem zwei- oder mehrschichtigen, losen oder zusammengefügten Aufbau bestehen; und/oder das Schutzmodul zusammenklappbar, faltbar, stapelbar oder zerlegbar sein.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann das Schutzmodul parallel oder in einem Winkel zu dem Fahrzeugboden bzw. der Fahrzeugbodenschutzstruktur angeordnet werden; mit der tragenden Struktur einen Winkel einschließen oder in der Neigung veränderlich/schwenkbar sein; in der Höhe bzw. der Dicke veränderlich sein; verschiebbar angeordnet sein; und/oder unten oder auf der Seite zumindest teilweise mit einem (abdichtbaren) Deckel versehen sein.
  • Ferner ist es möglich, dass in den Hohlraum technische Elemente (Stützelemente, Knautschzonen, Gewebe, Trennwände, Schutzelemente) integriert sind; der Hohlraum Sollbruchstellen oder Ausblasöffnungen enthält; die Einzelmodule eines mehrteiligen Schutzmoduls untereinander durchlässig fest oder lösbar verbunden sind; und/oder in den Hohlraum fest positionierte oder lose Strukturelemente eingebracht sind und der Zwischenraum bzw. das verbleibende Volumen befüllt oder entleert werden kann.
  • Schließlich kann das Schutzmodul vor/unter dem Bug und/oder vor der Kette bzw. dem vorderen Rad über den Untergrund mitbewegt werden.
  • Obige sowie weitere Merkmale und Vorteile sowie das Prinzip der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 eine vereinfachte, schematische Vorderansicht eines gepanzerten Fahrzeugs mit einem an der Unterseite angebrachten Schutzmodul;
  • 2 eine schematische Querschnittsansicht des Bodenbereichs mit drei Minenschutz-Beispielen unterschiedlicher Unterbodenkontur;
  • 2A als Detail von 2 eine detonierende Blast- bzw. P-Ladungsmine und die durch beide Wirkungsträger verursachte Druckverteilung in einem Schutzmodul;
  • 3 eine weitere schematische Querschnittsansicht des Bodenbereichs mit einem aus Einzelmodulen aufgebauten Schutzmodul;
  • 4 eine schematische Querschnittsansicht des Wannenbereichs eines Radfahrzeugs mit schrägen Flanken und einem diesen angepassten Schutzmodul;
  • 5 eine schematische Querschnittsansicht des Wannenbereichs eines Radfahrzeugs mit schrägen Flanken und einem eingezogenen (konkaven) Bodenbereich mit angepassten additiven Schutzmodulen;
  • 6 eine schematische Querschnittsansicht des Wannenbereichs eines Radfahrzeugs mit schrägen Flanken und einem beweglichen Schutzmodul im Bodenbereich;
  • 7 eine schematische Querschnittsansicht des Wannenbereichs eines Radfahrzeugs mit schrägen Flanken mit Schutzmodulen und einem Schutzmodul im Bodenbereich;
  • 8 eine schematische Querschnittsansicht des Wannenbereichs eines Radfahrzeugs mit schrägen Flanken und einem Vorhängegitter unter dem Fahrzeugboden mit eingebrachtem Schutzmodul;
  • 9 eine schematische Querschnittsansicht des Wannenbereichs eines Radfahrzeugs mit schrägen Flanken und einem konvexen Bodenbereich mit angepassten additiven Schutzmodulen;
  • 10 zwei Beispiele für Schutzmodule mit einer Befüll- und Entleerungseinrichtung (links) und einem zweischichtigen Aufbau (rechts);
  • 11 zwei Beispiele für Schutzmodule mit einer Hohlkörper enthaltenden Befüllung mit einer Boden-Abriebschicht (links) und einer Dämpfungsschicht (rechts);
  • 12 zwei Beispiele für Schutzmodul einer Körper sowie Ausgleichsvolumina enthaltenden Liquidschicht (links) sowie einer Liquidschicht mit innenliegenden Strukturteilen und doppelter Abrieb- bzw. Minenschutzschicht (rechts);
  • 13 zwei Beispiele für Schutzmodule mit geometrisch/konstruktiv frei gestalteten Oberflächen (links) und einem doppelwandigen Minenschutzmodul (rechts);
  • 14 zwei Beispiele für Schutzmodule mit Deckel (links), optional mit Innenkammern versehen, und einer aus plastisch verformbaren Körpern bestehenden Dämpfungsschicht (rechts); und
  • 15 zwei Beispiele für Schutzmodule mit einer unteren schockdämpfenden Struktur der Liquidkammer mit vorgeschalteter Plattenanordnung (links) und einer liquidgefüllten Kammer mit schockdämpfender oberer Struktur (rechts).
  • Das in 1 schematisch als Frontansicht dargestellte Kettenfahrzeug 1 überfährt einen Untergrund/Boden 2 mit einer in diesen eingebetteten oder eingegrabenen Blast-, Splitter- oder P-Ladungsmine 3. Der untere Bugbereich bzw. die Wanne 4 des Fahrzeugs 1 ist bei diesem grundsätzlichen Beispiel mit einem flächenhaften Schutzmodul 6 ausgestattet, das unter dem Fahrzeug- bzw. Wannenboden 5 angebracht ist und dessen Hohlraum mit einem fließfähigen Medium 19 gefüllt ist. Dieses Schutzmodul 6 kann allein oder in Kombination mit anderen Minenschutzeinrichtungen im Bereich der Wanne 4 wirksam sein. In der nachfolgenden Beschreibung wird im Falle des Mediums 19 häufig nur noch von einem Liquid bzw. einer Liquidschicht 19 gesprochen, wobei sich alle diesbezüglichen Aussagen selbstverständlich auch auf fließfähige Medien beziehen.
  • In 2 wird der Teilbereich unterhalb des Fahrzeugbodens 5 mit vier Gestaltungen des Unterbodens bei flächenhaften Minenschutzanordnungen entsprechend der vorliegenden Erfindung dargestellt. Es handelt sich dabei alternativ zum ebenen Schutzmodul 6A um eine konkave Ausführung 6B, eine abgekantete konvexe untere Kontur 6C und eine gekrümmte, ebenfalls konvexe Struktur 6D. Selbstverständlich könnte eine Struktur entsprechend 6D auch konkav ausgebildet sein. Zu diesem Zeitpunkt soll die Mine 3 detoniert sein (3A) und dadurch eine Blastwelle (Schockfront) 51 und/oder ein P-Ladungsprojektil 52 ausgebildet haben. Die Geschwindig keitspfeile 50 für die sich ausbreitende Blast-Schockfront 51 und der Geschwindigkeitsvektor 49 für das P-Ladungsprojektil 52 sind mit eingezeichnet.
  • 2A zeigt eine Ausschnittsvergrößerung von 2. Dargestellt ist die detonierte Mine 3A und die von ihr ausgehenden beiden Bedrohungsarten Blast-/Schockfront 51 und der im Falle einer P-Ladung gebildete Teller 52. Selbstverständlich können auch alle genannten Bedrohungsarten einschließlich Splitterladungen von einer einzigen Mine ausgehen. Beim Auftreffen auf die Belastungsseite eines mit einem fließfähigen Medium 19 gefüllten Minenschutzmoduls 6 wird der Blastschock 51 an der Oberfläche des Schutzmoduls 6 teilweise reflektiert, läuft durch eine eventuell zwischengeschaltete Anordnung/Abriebschicht (vgl. 10 bis 15) und wird anschließend in der Liquidschicht 19 dissipiert. Die Ausbreitungsrichtungen der von den unterschiedlichen Bedrohungen ausgehenden Belastungen werden durch Pfeile angedeutet. Für den Fall einer Blastbelastung, z.B. durch Pfeile 50 für die sich ausbreitende Blastfront außerhalb des Fahrzeugs und durch die Pfeile 79 sowie 79A für einen etwas späteren Zeitpunkt.
  • In 2A mit eingezeichnet ist die Wirkungsweise einer Liquidschicht 19 gegen ein P-Ladungsprojektil 52. Dieses soll auf die dem Hohlraum vorgeschaltete Vorpanzerung (Abriebschicht) 32 mit dem Geschwindigkeitsvektor 49 auftreffen. Aufgrund der von der Liquid-Oberfläche ausgeübten Trägheitskraft und insbesondere auch wegen der von einer dickeren Vorpanzerung 32 ausgehenden Kraft wird der auftreffende Teller 52 deformiert (symbolisch dargestellt durch die Verformungszustände 52A, 52B) und verliert dabei je nach dem Dickenverhältnis Teller/Platte und dem entsprechenden Dichteverhältnis (also Masseverhältnis) an Geschwindigkeit, dargestellt durch die entsprechenden Geschwindigkeitsvektoren 49A und 49B. Dabei geht von dem eindringenden Festkörper (52A, 52B) eine kontinuierliche Druckbelastung auf das fließfähige Medium 19 aus, symbolisiert durch die Druckfeld-Pfeile 137 sowie 137A und 137B zu jeweils späteren Zeitpunkten.
  • Durch 2A wird die hohe Effizienz eines Schutzmoduls entsprechend der vorliegenden Erfindung offenbar. Obwohl selbstverständlich auch hier der Impuls- und der Energieerhaltungssatz gelten, werden die Belastungsart und insbesondere der zeitliche und örtliche Belastungsfortschritt der Schutzeinrichtung bei allen Be drohungen durch Minen entscheidend verändert. Besonders deutlich wird dies beim Vergleich des Ein- und Durchdringverhaltens von P-Ladungsprojektilen. Trifft ein derartiges Projektil auf einen Festkörper/eine homogene Platte auf, so wird diese(r) je nach Dicke entweder durchstanzt oder der Teller/die Scheibe dringt unter plastischem Verformungsverhalten ein. Geht man aufgrund von Erfahrungswerten davon aus, dass bei Minentellern der gängigen Formen und Auftreffgeschwindigkeiten von etwa 2.000 m/s Plattendicken bei Stählen mittlerer Festigkeit bis zum halben Tellerdurchmesser durchstanzt werden, so folgt daraus, dass bei den an Fahrzeugen zu realisierenden Schutzaufbauten im Falle homogener Platten praktisch immer mit einem Stanzdurchschlag gerechnet werden muss. Dies bedeutet, dass bei Teller- oder Scheibendurchmessern von 120 bis 180 mm Durchschlagsleistungen zwischen 60 und 90 mm zu erwarten sind. Da aber auch gleichzeitig mit dem Durchmesser die Streuung bzgl. eines Stanz-Grenzdurchschlags zunimmt, müssten homogene Panzerungen in der Größenordnung von 500 bis zu 800 kg/m2 vorzusehen sein. Weder derartige Dicken noch insbesondere derartige Massen können jedoch selbst bei schweren Fahrzeugklassen akzeptiert werden. Bei Radfahrzeugen ist wegen der größeren Bodenfreiheit die Dicke in der Regel zwar weniger problematisch, die Masse hingegen nicht realisierbar.
  • Die obigen Überlegungen gelten auch noch eingeschränkt für strukturierte Aufbauten. Zwar können diese die Impulsübertragung bzw. die Impulsverteilung im Vergleich zu einem homogenen Schutz besser gestalten, jedoch besitzen sie nicht den einzigartigen Vorzug von fließfähigen Medien, die grundsätzlich keine mechanischen Schubspannungen übertragen können und bei denen eine sich gleichmäßig in alle Richtungen ausbreitende Belastung vorliegt, eben ein hydrostatisches bzw. hydrodynamisches Druckfeld. Bei fließfähigen Medien höherer Dichte oder auch Viskosität ist zwar zu Beginn der Belastung noch mit einer größeren Komponente in der ursprünglichen Belastungsrichtung zu rechnen, jedoch wird sich auch hier relativ rasch eine Richtungsdissipation einstellen (vgl. 2A).
  • Ein weiterer, entscheidender Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die gegen die genannten Bedrohungen bisher bekannten, notwendigerweise massereichen Minenschutzeinrichtungen auf ein Minimum reduziert werden können. Und dies einerseits bei der Wirkungsentfaltung aufgrund der oben beschriebenen Vorgänge, zum anderen aber insbesondere dadurch, dass das Schutzmodul erst bei einem zu erwartenden Einsatzfall befüllt werden muss. Da die Zeiten eines effektiven Einsatzes oder selbst einer geforderten Einsatzbereitschaft aber bei Fahrzeugen im Verhältnis zu deren Nutzungsdauer gering sind, ergibt sich hieraus ein besonderer Vorteil. Hinzu kommt noch die Mehrzweckfähigkeit derartiger Aufbauten. So ist es durchaus denkbar, dass mit entsprechenden Innenauskleidungen die Volumina mit Treibstoffen gefüllt sind oder auch mit Trinkwasser. Sind diese Auskleidungen oder die Schutzmodule auswechselbar, so werden die Verwendungsmöglichkeiten noch erheblich erweitert (vgl. z.B. die 13 und 14).
  • 3 zeigt einen Ausschnitt entsprechend 2, jedoch mit Beispielen für ein modular ausgeführtes Schutzmodul auf der Unterseite 5 der Wanne 4. Dieses besteht auf der linken Seite in Verbindung mit der zentralen Bodeneinheit aus zwei zusammengefügten oder auch getrennt angeordneten Einzelmodulen 9, die beispielsweise durch eine Wand 12 getrennt sein können. Die Wand 12 kann Stützfunktionen oder Dämpfungsfunktionen in Richtung beider Einzelmodule 9 beinhalten. Sie kann die Einzelmodule 9 vollständig trennen oder auch durchlässig sein. Auf der rechten Seite des Schutzmoduls in 3 wird als weiteres Ausgestaltungsmerkmal ein Einzelmodul 9 mit einer oberen Abdeckung 15, den Seitenwänden 13 und 14 sowie der Unterseite 16 dargestellt, das über Dämpfungs- oder Verbindungselemente 17 mit dem Fahrzeugboden 5 verbunden ist, ebenso über ein Dämpfungs- oder Verbindungselement 18 mit dem mittleren Einzelmodul 9.
  • Die Verbindung der Einzelmodule 9 mit dem Fahrzeugboden 5 ist je nach konstruktiver Vorgabe oder minentechnischer Auslegung des Gesamtschutzes zu gestalten. So können die einzelnen Module grundsätzlich auch unabhängig voneinander positioniert sein. Selbstverständlich kann eine gewünschte Verbindung zwischen dem Fahrzeugboden 5 und den Einzelmodulen 9 z.B. auch durch Kleben, Vulkanisieren, Schweißen usw. erfolgen. Weiterhin können die Module grundsätzlich auch fest/bleibend/starr oder auch lösbar (z.B. mittels einer Schraubverbindung) montiert werden.
  • 4 zeigt die vereinfachte schematische Querschnittsdarstellung des Wannenbereichs 4 eines Radfahrzeugs 1 mit den hier als schräg angenommenen unteren Seitenteilen/Flanken 22 sowie einem bei diesem Beispiel ebenen Bodenbereich/Unterboden 5 und einem diesen Flächen angepassten Minenschutz. Dieser besteht hier aus dem flächenhaften unteren Schutzmodul 6, dem rechten Schutzmodul 6 und dem linken Schutzmodul 6. Wie in den vorhergehenden Beispielen sind die Schutzmodule 6 entsprechend der Erfindung wieder mit einem fließfähigen Medium 19 ausgestattet/befüllt. Für die Verbindungen zwischen den einzelnen Schutzmodulen 6 und der Verbindung zwischen Schutzmodul 6 und Fahrzeug 1 gelten die oben vorgetragenen Möglichkeiten/Überlegungen.
  • 5 zeigt entsprechend 4 die Querschnittsdarstellung des Wannenbereichs 4 eines Radfahrzeugs 1 mit den schrägen Flanken 22 und einem hier nicht ebenen Bodenbereich 5. Bei diesem Beispiel ist der Boden 5 nach innen gezogen (konvex). Diese Formgebung erhöht nicht nur die Stabilität des Bodens, sondern ebenso die Bodenfreiheit in der Fahrzeugmitte. Eine derartige Kontur kann mit einer sich vornehmlich als Zug einstellenden Belastung durch eine Minendetonation allgemein vorteilhaft sein. Auf der linken Seite ist wie bei 4 der Flanke 22 wieder ein linkes Schutzmodul 6 vorgeschaltet, das hier mit der Wannenflanke 22 einen Winkel 77 einschließt. Dadurch ergibt sich zwischen 22 und 6 ein keilförmiger Hohlraum 140, der bei einer Minenbelastung durch die Übergänge gegen Schockwellen und auch gegen P-Ladungsprojektile vorteilhaft sein kann.
  • Auf der rechten Seite des in 5 dargestellten Beispiels wird die Flanke 22 durch mehrere rechte Schutzmodule 6 geschützt. Hierbei können die Flanken der Schutzmodule 6 zur Wanne 4 bzw. zur Innenseite parallel verlaufen oder einen abweichenden Außenwinkel aufweisen. Selbstverständlich ist es auch denkbar, dass das Schutzmodul 6 selbst winklig ausgebildet ist oder auch auf der Außenseite nicht eben gestaltet ist. Am Boden 5 der Wanne 4 ist mittels einer Dämpfungsvorrichtung/Aufhängung 17 ein der Kontur des Unterbodens angepasstes Schutzmodul 6 vorgeschaltet, das die bereits geschilderten Vorteile einer derartigen Anordnung noch verstärken kann. Das fließfähige Medium 19 kann in den einzelnen Modulen speziell angepasst sein, d.h. sie müssen nicht identisch sein. Es ist auch denkbar, dass der Unterboden 5 aus mehreren konvexen oder konkaven Streifen aufgebaut ist, wobei das vorgeschaltete Schutzmodul 6 entsprechend der Erfindung entweder diesem streifenartigen Aufbau angepasst ist oder flächenhaft vor diesem montiert ist.
  • 6 zeigt wieder entsprechend 4 die schematische Querschnittsdarstellung des Wannenbereichs 4 eines Radfahrzeugs 1 mit den schrägen Flanken 22 auf der linken Seite, einer abgesetzten (ähnlich einem Radkasten) Flankenausführung 144 auf der rechten Seite und einem ebenen Bodenbereich 5. Diesem vorgeschaltet ist ein bei diesem Beispiel ebenfalls eben ausgeführtes Schutzmodul 6 entsprechend der Erfindung, das in Richtung der Bedrohung 3 mittels einer Vorrichtung 58 verschiebbar/absenkbar sein soll. Die Hubhöhe zwischen der Ausgangs- und der Endhöhe über dem Boden kann hierbei mechanisch eingestellt werden oder z.B. auch über einen Sensor gesteuert werden. Auf diese Weise kann in einer besonderen Ausgestaltung dieser Lösung in einem möglichst geringen Abstand von der Bedrohung 3 ein Schutz bzw. eine Störung der Bedrohung während ihrer Ausbildung erfolgen. Eine derartige Maßnahme kann eine Ausbildung der von 3A ausgehenden Bedrohungen verhindern oder zumindest gravierend stören/vermindern. Selbstverständlich kann ein Fahrzeug 1 auch mit mehreren dieser Einrichtungen ausgestattet sein. Es ist auch denkbar, dass ein derartiges Element nicht nur parallel zum Boden- oder zur Flanken- bzw. Bugstruktur bewegt wird, sondern gegenüber diesen Flächen gedreht wird. Es kann auch vorteilhaft sein, beim Übergang zwischen den Seitenteilen 22 und der oberen Fahrzeugstruktur von 1 ein Übergangsblech 100 vorzusehen (vgl. linke Seite von 6), welches z.B. eine weitere Schutzkammer 100A einschließen kann. Diese kann hohl oder gefüllt sein. Bei einem derartigen Aufbau kann bei entsprechender Dimensionierung der eigene Schutz der Flanke 22 entfallen.
  • Eine weitere, unter Berücksichtigung fahrzeug- oder einsatzspezifischer Vorgaben bei der Auslegung von Fahrzeugen interessante Variante ergibt sich dadurch, dass ein oder mehrere Schutzmodule 6 gegenüber dem Fahrzeug-Unterboden 5 oder gegenüber den Seitenbereichen verschiebbar angeordnet werden. Dadurch können z.B. für Wartungszwecke Flächen oder Öffnungen freigegeben werden, ohne dass auf einen grundsätzlichen Schutz dieser Teilbereiche verzichtet werden muss.
  • 7 zeigt die schematische Querschnittsdarstellung des Wannenbereichs 4 eines Radfahrzeugs 1 mit den schrägen Flanken 22. Auf der linken Seite ist die Flanke 22 mittels modularer Schutzmodule 6 geschützt. Die Module 6 können mit einer Ab deckung/einem Abdeckblech 116 versehen sein. Dieses kann sowohl der Glättung der Außenstruktur dienen als auch Schutzfunktionen übernehmen. Auf der rechten Seite sind die streifen- oder kastenförmigen Module 6 offen angeordnet. Außerdem besitzen diese Ausblasöffnungen 115 zur dynamischen Druckentlastung im Falle einer Beaufschlagung.
  • Bei diesem in 7 dargestellten Ausführungsbeispiel für einen modularen Minenschutz eines Radfahrzeugs besitzt der Unterboden einen bereichsabhängigen (partiell in der Art oder in der Stärke unterschiedlichen) Schutz, der selbstverständlich auch bei allen anderen Fahrzeugen vorteilhaft zu realisieren ist. Hier besteht er aus zwei dünneren Schutzmodulen 6 und einem vergleichsweise dickeren Schutzmodul 6 entsprechend der vorliegenden Erfindung. Ein partiell besonders wirkungsvoller Schutz kann auch dadurch erreicht werden, dass an den entsprechenden Flächen ein doppelter Schutz entsprechend der Erfindung vorgesehen wird.
  • Ein besonders einfacher, aber höchst effizienter Minenschutz entsprechend der vorliegenden Erfindung kann auch mittels einer einfachen Improvisation erreicht werden, wie sie beispielhaft in der Querschnittsdarstellung von 8 gezeigt ist. Es handelt sich um ein einer Bodenstruktur 5 des Radfahrzeugs 1 mittels der Aufhängung 58 vorgehängtes Gitter 120, in das im einfachsten Fall ein mit einem Liquid befüllbarer oder bereits gefüllter Behälter (z.B. nach Art einer Luftmatratze) oder mehrere Behälter (Beispiel rechte Seite, z.B. in Kammern mit Stegen 145) als Schutzmodule 6 eingelegt sind. Um nochmals zu unterstreichen, dass die Füllungen entsprechend der vorliegenden Erfindung in sehr weiten Grenzen zu variieren sind, soll das Schutzmodul 6 mit dem fließfähigen Medium 19 gefüllt sein. Die Aufhängevorrichtung 58 für das/die Gitter 120 kann wieder lösbar oder fest sein. Auch ist es denkbar, diese einfache Vorrichtung 120 bezüglich ihrer Höhenposition und auch ihrer Position bezüglich des Fahrzeugbodens zu variieren.
  • Im einfachsten Falle ist es denkbar, das Gitter 120 bei Bedarf mit einfachen, gefüllten Bauteilen, Beuteln oder Säcken zu belegen (vgl. 8 rechts). Diese können entweder mittels vorgesehener Kammern gegen Verschieben gesichert sein oder schlicht festgebunden werden. Eine technisch etwas anspruchsvollere Variante ergibt sich dadurch, dass eine einfache Struktur entsprechend 120 z.B. von der Seite, von vorne, von hinten oder auch von unten durch eingeschobene Kästen, Behälter, Beutel oder sonstige bewegliche, liquidbefüllbare Teile bestückt wird.
  • In einer sehr weitgehenden Ausgestaltung dieser Möglichkeiten ist es auch denkbar, dass ein derartiger von der Struktur eines Fahrzeuges weitgehend gelöster Minenschutz in besonderen Einsatzszenarien als unter dem Bug bzw. vor dem Bug eines Fahrzeuges geschleppter Behälter/Wanne zum Einsatz kommt. Auch ist eine derartige Schutzmaßnahme vor den Ketten oder den vorderen Laufrädern denkbar.
  • 9 zeigt die Querschnittsdarstellung des Wannenbereichs 4 eines Radfahrzeugs 1 mit schrägen Flanken 22 und einem konvexen, hier aus zwei abgekanteten Flächen bestehenden Bodenbereich 5 mit angepassten additiven Minenschutzmodulen. Diese bestehen aus den die Fläche 22 hier teilweise schützenden Modulen 6 und den Unterboden-Modulen 6. Die Außenkonturen 126 der Seitenmodule 6 sind beliebig zu gestalten – dies gilt selbstverständlich auch für alle anderen dargestellten Module.
  • In den 10 bis 15 ist eine Reihe von Ausgestaltungsbeispielen von Schutzmodulen 6 entsprechend der Erfindung zusammengestellt. Mit eingezeichnet ist die von der detonierten Mine ausgehende Blastwelle/Schockfront 50 und ein P-Ladungsprojektil 52. Die Geschwindigkeitspfeile 51 für die sich ausbreitende Blast/Schockfront und der Geschwindigkeitsvektor 49 für das P-Ladungsprojektil sind ebenfalls eingezeichnet. Bei allen Beispielen wird angenommen, dass sie dem Wannenboden 5 oder der unteren Seitenstruktur 22 eines Fahrzeugs 1 vorgeschaltet sind. Die Verbindung kann dabei fest oder lösbar, gedämpft oder ungedämpft sein. Die dargestellten Module 6 können grundsätzlich größere Flächen abdecken, linienhaft (streifenförmig) ausgeführt sein oder auch aus relativ kleinen Teilflächen bestehen, die entsprechend ihren Positionen optimiert sein können.
  • 10 zeigt zwei Beispiele für Minenschutzaufbauten. Links ist ein Schutzmodul 6 mit einer Befülleinrichtung, bestehend aus einer Einlassöffnung/einem Einlassventil 45 und dem eine Befüllung symbolisierenden Pfeil 46 sowie einer Entleerungseinrichtung (dem Ventil/Verschluss 45 und dem Symbol für die Entleerungsmöglichkeit 47) eingezeichnet. Es handelt sich hier um einen zweischichtigen Aufbau, bei dem der Bedrohung zunächst eine Abriebschicht (dünne Vorpanzerung) 32 gegenübersteht, gefolgt von einer mit dem fließfähigen Medium 19 befüllten Hohlraum. Die Liquidschicht 19 kann lediglich mit einem Liquid befüllt sein, oder aber, etwa zur Stossdämpfung, zur Vermeidung von Flüssigkeitsbewegungen oder zur inneren Schockdämpfung eine Struktur oder ein Gewebe 27 enthalten.
  • Das rechte Beispiel von 10 zeigt ein Schutzmodul 6 mit zwei Liquidschichten 19, d.h. einer oberen Minenschutzkammer 28, die mit einem fließfähigen Medium 19 befüllt sein soll, und einer unteren Minenschutzkammer 29, die entweder mit dem gleichen oder mit einem anderen Medium 19 gefüllt sein kann. Die Trennung zwischen 28 und 29 erfolgt mittels einer Trennwand 30, die ggf. auch eine Verbindung 48 enthalten kann. Es ist selbstverständlich, dass alle gezeigten Beispiele mit Befüll- und Entleerungseinrichtungen versehen sein können. Ebenso ist eine Vielzahl von Kombinationen aus den gezeigten Beispielen und auch mit weiteren Ausgestaltungen entsprechend der vorliegenden Erfindung möglich.
  • 11 zeigt zwei weitere Beispiele für Schutzmodule. Links ist ein Schutzmodul 6 mit einer Liquidschicht 19 dargestellt, die Hohlkörper 31 enthalten soll. Diese können schockdämpfende Eigenschaften besitzen und auch insbesondere während der Belastungsphase als Ausgleichsvolumen dienen. Der Liquidschicht 19 vorgeschaltet ist eine Abriebschicht 32, die hier von 19 durch einen Zwischenraum 69 getrennt werden soll. Dieser Hohlraum bewirkt, dass sich bei einer Beaufschlagung von 32 diese Vorpanzerung eine gewisse Wegstrecke dynamisch verformen (ausbeulen) kann, bevor es auf die Folgeschicht 19 auftrifft. Ein derartiger Energie verzehrender und damit die weitere Belastung reduzierender/vermeidender Aufbau ist insbesondere bei einer größeren zur Verfügung stehenden Bauhöhe vorteilhaft.
  • Das rechte Beispiel von 11 zeigt ein Schutzmodul 6 mit zwei Liquidschichten 19, d.h. einer oberen, liquidbefüllbaren Schutzkammer 28, die von der unteren, ebenfalls mit einem Liquid befüllbaren Schutzkammer 29 mittels einer dynamisch wirksamen Dämmschicht 33 getrennt sein soll. Die Dämmschicht 33 kann beispielsweise aus einem homogenen, strukturierten oder mit Kammern (oder aus Einzelkörpern mit stoßminderndem plastischem Deformationsverhalten) versehenen Dämmmaterial bestehen. Die Schicht 33 kann aber auch aus einer Verbindungsschicht zwischen 28 und 29, wie z.B. einer Klettverbindung oder einer Gummier schicht, bestehen. Für die Befüllung von 28 und 29 gilt das unter 10/rechts Ausgeführte.
  • 12 zeigt zwei weitere Beispiele für Schutzmodule 6. Im linken Schutzmodul 6 ist eine Ausgleichsvolumina 35 enthaltende Liquidschicht 19 dargestellt. Diese Ausgleichsvolumina 35 können auch eine Innenstruktur mit die Schutzleistung unterstützenden Eigenschaften beinhalten. Außerdem kann das fließfähige Medium 19 auch noch Körper 34 enthalten, die ein spezifisches dynamisches Verhalten bei einer Minenbeaufschlagung besitzen. Die Position und die Größe dieser Ausgleichsvolumina 35 ist ebenso wie der zu wählende Werkstoff für die Umhüllung entsprechend der Schutzmodule 6 zu optimieren. Sie können z.B. fixiert oder auch lose eingelegt sein.
  • Das rechte Beispiel von 12 zeigt ein weiteres Schutzmodul 6. Dieses besteht aus einer Minenschutzkammer 135, die z.B. eine perforierte Innenstruktur/dynamisch wirksame Deformationsflächen 36 enthalten soll. Eine derartige Struktur kann sowohl eine Unterteilung von 135 in einzelne Kammern bewirken (die gegeneinander dicht oder untereinander verbunden sein können) als auch das dynamische Verhalten positiv beeinflussen, beispielsweise durch schockmindernde und energieabsorbierende plastische Eigenschaften. Bei diesem Beispiel ist der mit einem fließfähigen Medium 19 gefüllten Kammer 135 gegenüber der Bedrohung eine Vorpanzerung 32 vorgeschaltet, die hier aus einem Zweiplatten-Aufbau mit einer oberen Schicht 42 und einer unteren Abriebschicht 43 besteht.
  • 13 zeigt zwei weitere Beispiele für Schutzmodule 6 entsprechend der Erfindung. Links ist ein mit einem Liquid 19 gefülltes Schutzmodul 6 dargestellt, das eine mit Vertiefungen versehene obere Abdeckung 72 besitzt. Diese enthält zur Aufnahme von Befestigungen 17 an dem Wannenboden 5 Erhebungen/Stege, die entsprechend der gewünschten Verformungsspielräume von 72 zu dimensionieren sind. Die Erhebungen 73 können dämpfende Elemente darstellen, die in Verbindung mit den Dämpfungselementen 17 für die Befestigung von 6 an den Unterboden 5 dienen. Selbstverständlich kann auch nur eine Dämpfung, also 73 oder 17 vorgesehen sein. Die untere Abdeckung 74 von 6 besitzt hier eine eingefaltete Struktur, die ihrerseits eine untere Abriebsschicht 32 tragen kann. Auf diese Weise ist eine besonders gute Dämpfung der auftreffenden Bedrohungen bereits zu Beginn des Endringens in die Schutzstruktur 6 zu erwarten.
  • Das rechte Beispiel von 13 zeigt ein doppelwandiges Schutzmodul 6. Dieses besteht aus einer inneren Kammer 38 und einer äußeren Kammer 39, die einen Hohlraum 113 zwischen sich einschließen. Dieser Hohlraum 113 kann entweder leer sein oder ein Medium enthalten. Die Innenkammer 38 ist wieder mit einem fließfähigen Medium 19 gefüllt. Entsprechend den obigen Überlegungen sind hier wieder beispielhaft Befüll- und Entleerungseinrichtungen 45 mit eingezeichnet.
  • 14 zeigt zwei weitere Beispiele für Minenschutzaufbauten. Links ist ein Schutzmodul 6 mit einem Deckel 82 auf der Unterseite dargestellt. Mittels eines derartigen offenen Systems können auch noch nachträglich feste/starre Strukturen in das Innere des Schutzmoduls 6 verbracht werden. Alternativ kann der Innenraum von 6 auch mit einer Innenstruktur 110 versehen sein. Diese kann starr oder flexibel sein und aus einzelnen Kammern bestehen. Die Kammern können über Trennwände 111 gegeneinander abgedichtet sein oder auch mittels Öffnungen 112 verbunden sein. Der Deckel 82 kann bei Bedarf mit einer Dichtung 83 versehen sein. Selbstverständlich kann sich ein derartiger Deckel auch auf der Seite befinden oder, soweit zugänglich, auch auf der Oberseite von 6.
  • Das rechte Beispiel von 14 zeigt einen dreischichtigen Aufbau 6. Dieser besteht aus einer oberen Abdeckschicht/Schutzplatte 136, die von der eigentlichen Minenschutzkammer 146 durch eine Dämpfungsschicht 84 getrennt ist. Die Dämpfungsschicht 84 hat die Aufgabe, die durch die Kammer 146 noch durchlaufenden/durchgeschalteten Verformungen weitgehend abzubauen. Dies kann z.B. durch plastisch stark verformbare Körper 147 geschehen, wie sie z.B. in der EP 0 897 097 A2 näher ausgeführt sind.
  • 15 zeigt zwei weitere Beispiele für Schutzmodule 6 entsprechend der Erfindung. Links ist ein Schutzmodul 6 dargestellt, welches auf der Unterseite mit einer schockdämpfenden Struktur 103 versehen ist. Dieser Struktur 103 ist eine relativ leicht verformbare doppelschichtige Vorpanzerung 32 vorgeschaltet, die hier aus mehreren Platten bestehen kann und wahlweise durch einen Zwischenraum 69 von der schockdämpfenden Struktur 103 getrennt ist. Die gewünschte leichte Verformbarkeit soll zu einem raschen Ausweichen dieser vorgeschalteten Schicht bei einer Minenbeaufschlagung führen und damit zu einer raschen Zuschaltung einer belasteten Fläche. Dies bewirkt in Verbindung mit der nachfolgenden Liquidschicht 19 und deren besonderen dynamischen Eigenschaften zu einem raschen Abbau der Zerstörungsleistungen der Bedrohungen.
  • Das rechte Beispiel von 15 zeigt ein der linken Seite entsprechendes Schutzmodul 6, welches hier jedoch im Übergang zu 5 eine wellenartige Struktur 108 besitz, die Zwischenräume 109 zwischen 5 und 108 aufbaut. Auch sie können gute schockdämpfende Eigenschaften besitzen und die Beulenbildung in der Folgestruktur 5 vermindern bzw. ganz unterbinden.
  • 1
    Kettenfahrzeug
    2
    Geländeboden/Untergrund
    3
    Mine
    3A
    detonierte Mine
    4
    unterer Bugbereich/Wanne
    5
    Fahrzeugboden/Wanneboden
    6
    Schutzmodul
    6A–D
    verschiedene Außengeometrien von 6
    9
    Einzelmodul
    12
    Wand
    13
    linke Seitenwand
    14
    rechte Seitenwand
    15
    obere Abdeckung
    16
    Unterseite
    17
    Dämpfungs/Verbindungselement
    18
    Dämpfungs/Verbindungselement
    19
    fließfähiges Medium/Liquidschicht
    22
    Wannenflanke
    27
    Struktur, Gewebe
    28
    obere Minenschutzkammer
    29
    untere Minenschutzkammer
    30
    Trennwand
    31
    Hohlkörper
    32
    Abriebschicht/Vorpanzerung
    33
    Dämmschicht
    34
    Körper
    35
    Ausgleichsvolumen
    36
    Innenstruktur/dynamische Verformungsflächen
    38
    innere Kammer
    39
    äußere Kammer
    42
    obere Abriebschicht
    43
    untere Abriebschicht
    45
    Einlassöffnung/ventil
    46
    Symbolpfeil für Befüllung
    47
    Symbolpfeil für Entleerung
    48
    Verbindung
    49
    Geschwindigkeitsvektor von 52
    49A
    Geschwindigkeitsvektor von 49
    49B
    Geschwindigkeitsvektor von 49
    50
    Geschwindigkeitspfeile der Schockfront 51
    51
    Blastwelle/Schockfront von 3A
    52
    P-Ladungs-Projektil von 3A
    52A
    verformtes P-Ladungs-Projektil
    52B
    verformtes P-Ladungs-Projektil
    58
    Aufhängevorrichtung
    69
    Zwischenraum
    72
    obere Abdeckung
    73
    Erhebung
    74
    untere Abdeckung
    77
    Winkel
    79
    Druckfeld durch die Blastbelastung in 6
    79A
    sich ausbreitendes Druckfeld durch die Blastbelastung in 6
    82
    Deckel
    83
    Dichtung
    84
    Dämpfungsschicht
    100
    Übergangsblech
    100A
    Schutzkammer
    103
    schockdämpfende Struktur
    108
    wellenartige Struktur
    109
    Zwischenraum
    110
    Innenstruktur (flexibel/starr)
    111
    Trennwand
    112
    Öffnung
    113
    Hohlraum zwischen 38 und 39
    115
    Ausblasöffnung
    116
    Abdeckblech
    120
    Gitter
    126
    Außenkontur von 6
    135
    Minenschutzkammer
    136
    obere Schutzplatte
    137
    Druckfeld durch P-Ladungs-Projektil
    137A
    Druckfeld durch P-Ladungs-Projektil
    137B
    Druckfeld durch P-Ladungs-Projektil
    140
    durch 77 gebildeter Hohlraum zwischen 22 und 26
    144
    abgesetzte Flanke
    145
    Steg/Abtrennung
    146
    Minenschutzkammer
    147
    Körper mit großem plastischen Verformungsvermögen

Claims (18)

  1. Adaptierbares, hybrides Schutzmodul (6) für gepanzerte Fahrzeuge (1), mit einem Hohlraum, der mit einem fließfähigen Medium (19) befüllbar und entleerbar ist und dem bedrohungsseitig eine Vorpanzerung (32) vorgeschaltet ist.
  2. Schutzmodul nach Anspruch 1, bei welchem in den Hohlraum technische Elemente (Stützelemente, Knautschzonen, Gewebe, Trennwände, Schutzelemente, Druck erzeugende Elemente, fest positionierte oder lose Strukturelemente, feste Körper, massive oder hohle Körper, metallische oder nichtmetallische Körper) eingebracht sind.
  3. Schutzmodul nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem im Hohlraum wenigstens ein Ausgleichsvolumen (35) vorgesehen ist.
  4. Schutzmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welchem die Innenwand des Hohlraums mit einer Auskleidung versehen ist.
  5. Schutzmodul nach Anspruch 4, bei welchem die Auskleidung in Form eines eingebrachten ausdehnbaren, ballonartigen abdichtenden Körpers bzw. einer Innenhaut gebildet ist.
  6. Schutzmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit mehreren, in Bedrohungsrichtung hintereinander angeordneten Hohlräumen (28, 29), die jeweils mit einem fließfähigen Medium (19) befüllbar sind und durch eine Trennwand (30) oder eine Dämmschicht (33) voneinander getrennt sind.
  7. Schutzmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei welchem die Vorpanzerung (32) aus einem hochfesten Metall oder einem hochfesten Kunststoff, wie GFK oder CFK, besteht.
  8. Schutzmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welchem die Vorpanzerung (32) durch einen Zwischenraum (69) oder eine schockdämpfende Struktur (103) vom Hohlraum getrennt ist.
  9. Schutzmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welchem das fließfähige Medium (19) ausgewählt ist homogenen Liquiden, einkomponentigen bzw. reinen fließfähigen Medien, paraffinartigen, gallerteartigen oder kolloiden Substanzen und Mischungen.
  10. Schutzmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei welchem das fließfähige Medium (19) selbst frostsichere, korrosionsschützende, farbige, schockdämpfende, energieverzehrende und/oder andere spezifische Eigenschaften besitzt oder ein Additiv mit solchen Eigenschaften enthält.
  11. Schutzmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 10, welches mit dem Fahrzeugboden (5) bzw. der Fahrzeugbodenstruktur starr oder lose oder über eine regelbare/steuerbare Mechanik verbindbar ist.
  12. Schutzmodul nach Anspruch 11, welches von dem Fahrzeugboden (5) bzw. der Fahrzeugbodenschutzstruktur abgehängt oder absenkbar am Fahrzeug (1) adaptierbar ist.
  13. Schutzmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 12, welches schockgedämpft am Fahrzeug (1) adaptierbar ist.
  14. Schutzmodul nach einem der Ansprüche 11 bis 13, bei welchem die Trennung/Verbindung zwischen Schutzmodul (6) und Fahrzeug (1) eine eigene Funktion (Dämmzone, Tragstruktur) besitzt oder aus einem leeren oder zumindest teilweise gefüllten Zwischenraum besteht.
  15. Schutzmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 10, welches vor/unter dem Bug und/oder vor der Kette bzw. dem vorderen Rad über den Untergrund mitbewegbar ist.
  16. Schutzmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 15, welches parallel oder in einem Winkel zu dem Fahrzeugboden (5) bzw. der Fahrzeugbodenschutzstruktur anbringbar ist oder mit der tragenden Struktur einen Winkel einschließt oder in der Neigung veränderlich/schwenkbar ist.
  17. Schutzmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 16, welches verschiebbar anbringbar ist.
  18. Schutzmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 17, welches aus mehreren Einzelmodulen (9) besteht, die untereinander durchlässig fest oder lösbar verbunden sind.
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