DE10233731A1 - Anordnung von Bauteilen mit Verbindungselementen - Google Patents

Anordnung von Bauteilen mit Verbindungselementen

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Abstract

Durch die Erfindung wird eine Anordnung von durch Verbindungsmittel, insbesondere einschnappbare Verbindungsmittel, verbindbaren Bauteilen geschaffen. Dadurch, dass erfindungsgemäß zumindest eines der beiden Verbindungsmittel, insbesondere die Feder, aus einem anderen Material besteht wie das jeweilige Bauteil, mit dem das Verbindungsmittel, insbesondere die Feder, unlösbar verbunden ist, wird es möglich, sowohl für die Bauelemente als auch die Verbindungselemente, insbesondere die Federn, im Hinblick auf die Anforderung und Kosten optimale Werkstoffe unabhängig voneinander auszuwählen. Der Herstellungsaufwand reduziert sich, da lediglich eine Nut und eine Feder, die zur lösbaren Verbindung nötig sind, hergestellt werden müssen.
Bei dem erfindungsgemäßen Arbeitsverfahren wird das Bauteil, insbesondere eine MDF/HDF-Platte, an den Längs- und/oder Querseiten zunächst ausgefräst und sodann in die dadurch entstandene Nut mit Extrudaten versehen bzw. ausgeschäumt. Anschließend werden die freien Enden der Extrudate ausgefräst, so dass sie Federprofile bilden. Es kann alternativ oder zusätzlich auch eine Nut aus den Extrudaten gefräst werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung von Bauteilen mit Verbindungselementen gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Unter Bauteil werden insbesondere plattenförmige Bauteile, beispielsweise Paneelplatten, Fußodenplatten, Verkleidungsplatten, Verkleidungsleisten oder dergleichen insbesondere für die Wand-, Decken- oder Fußbodenverkleidung von Bauwerken aller Art verstanden. Derartige Bauteile können ein- oder mehrschichtige Platten bzw. leisten aus Holzwerkstoffen oder auf Holzgrundlage (Laminate), insbesondere Span-, MDF-, HDF-, OSB-, Hartfaser- oder Sperrholz-Platten sein, die gegebenenfalls auf einer oder beiden Außenflächen beschichtet sind. Die Beschichtung, die sogenannte Nutzschacht, kann mit Kunststoffplatten, Vollholz, Furnieren aus Holz oder Kunststoff oder Papier usw. erfolgen. Bei Fußbodenpaneelen ist ein Dekorpapier, beispielsweise in Naturholzoptik, weit verbreitet, welches den Eindruck eines Massivholzpaneels erweckt. Da Fußböden im normalen Gebrauch stark beansprucht werden, wird die Oberfläche des Dekorpapiers durch ein hartes, insbesondere kratz- und abriebfestes Overlay aus z. B. harzgetränktem Alpha-Cellulose-Papier versiegelt und somit gegen Verkratzen und Eindellen geschützt. Insbesondere richtet sich die Erfindung also auf Bodenplatten, sogenannte Paneele, die aus Holzwerkstoff bestehen und relativ harte Oberflächen aus Kunststofflaminaten besitzen.
  • Anordnungen von Bauteilen mit Verbindungselementen gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sind aus dem Stand der Technik bekannt. Die Erfindung betrifft insbesondere die spezielle Art der Ausbildung und Herstellung der Bauteile und der Verbindungselemente, um die Bauteile in verbundenem Zustand zueinander optimal in Lage zu halten, jedoch die Bauteile bei Bedarf voneinander lösen zu können.
  • Bekannte Anordnungen von Bauteilen in Gestalt von Fußbodenpaneelen weisen an ihren Seitenkanten Nuten bzw. Federn, insbesondere solche, die in den Nuten einschnappen können, auf. Derartige Paneele sind besonders wirtschaftlich zu fertigen, da nur die zumeist relativ weiche Mittelschicht der insbesondere aus Holz bestehenden Paneele zur Ausbildung der als Verriegelungselemente dienenden Nuten und Federn speziell bearbeitet werden muss und nicht die relativ harten Oberflächen aus Laminaten. Die Mittelschicht wird auch als Trägerschicht oder Kern bezeichnet. Bei Laminatböden mit einer aus der Mittelschicht herausgefrästen Feder besteht diese demzufolge meist aus Span-, MDF-, HDF-, Hartfaser-, Vollholz- oder Sperrholz-Material. Diese Werkstoffe haben den Nachteil, dass insbesondere die Federn, wie bereits oben dargelegt, relativ weich sind und daher ganz oder abschnittsweise ausbrechen können. Ein Paneel mit beispielsweise stellenweise gequetschten Federn ist nur nach Behandlung der Quetschung vor dem Verlegen in die Nut eines anderen Paneels einführbar. Daraus resultiert eine Mehrarbeit beim Verlegen und eine geminderte Festigkeit der Verbindung der miteinander verbundenen Paneele.
  • Die über mindestens eine Seitenkante der Paneele hinausstehende Feder ist besonders anfällig für Beschädigungen, da sie wegen ihres geringen Querschnitts und des großen Gewichts eines Paneels besonders hart gegen Hindernisse anschlagen kann. Diese gilt für die Herstellung, den Transport und das Verlegen. Auch anfällig ist die Nut, da das Paneel im Bereich der Nut eine verminderte Wandstärke aufweist. Die Außenwände der Nut können sogar dünner als der Querschnitt der Feder sein.
  • Beschädigte Federn oder solche aus wasserdurchlässigem bzw. wasserabsorbierendem Material machen die Nut- Federverbindung außerdem wasserdurchlässiger. Auf die Fügestelle verschüttetes Wasser dringt daher leichter in die häufig flüssigkeitsabsorbierenden Mittelschichten (Kern) des Paneels ein, welches daher aufquillt und unansehnlich wird. Die Feuchtigkeit kann auch durch die Nut-Federverbindung durchdringen und sich auf der Unterseite der Paneele über lange Zeit halten. Diese Feuchtigkeit entzieht sich dabei der Beobachtung oder Beseitigung und kann langfristig die für Feuchtigkeit typischen Folgeschäden, beispielsweise Schimmel, Bakterien, Ausblühungen, Auswaschung, verursachen.
  • EP 1 024 234 offenbart derartige Paneele mit einer Nut-Feder-Verbindung, wobei an den Nuten und Federn Verriegelungsmittel zum Einrasten vorgesehen sind. Da die Nuten und Federn zusammen mit den Verriegelungsmitteln einstückig aus dem aus HDF oder MDF bestehenden Kern gefräst sind, werden die Festigkeitseigenschaften der Nuten und Federn von den Materialeigenschaften des Kerns des Paneels bestimmt. Daher ist der Kern des Paneel mit Rücksicht auf die zum sicheren Verbinden notwendige Festigkeit der Verbindungs- und Verriegelungsmittel härter, fester, schwerer und teurer als es z.B. für einen Fußbodenbelag notwendig ist.
  • US 5,295,341 offenbart Paneele, bei denen die Befestigungsmittel leistenartig mit den Kanten der Paneele verbunden sind, so dass die Materialien für Paneele und Verbindungsmittel jeweils optimiert werden können. Um die Verbindungsmittel mit den Paneelen verbinden zu können, werden wiederhakenartige Anker an den Verbindungsleisten ausgebildet, die in Hinterschneidungen in den Paneelen eingreifen. Eine derartige Geometrie mit Hinterschneidungen ist nur sehr aufwendig zu fertigen.
  • WO-A-00/20706 und WO-A-00/20705 offenbaren Bodenpaneele, die über separate Verbindungsprofile durch horizontales Aufeinanderzubewegen der Längskanten oder durch vertikales Absenken der Längskanten miteinander verbunden werden können. Die Verbindungsmittel müssen daher zu beiden Seiten, d.h. mit den Längskanten zweier zu verbindender Profile, verriegeln. Dadurch erhöht sich der Herstellungsaufwand, da werkseitig auf einer Längsseite eines Profils die separaten Verbindungsmittel befestigt werden müssen. Anderen falls erhöht sich der Aufwand für den Installateur vor Ort, da dieser unmittelbar vor. der Montage das Verbindungsmittel zunächst auf der einen Seite mit einem Paneel und später auf der anderen Seite mit dem zu verbindenden Paneel verbinden muss. Die Verbindungsmittel sind daher auf beiden Seiten nicht fest mit dem Paneel verbunden, so dass sich die Gefahr eines Entriegelns verdoppelt und die Verbindung weniger starr und fest ist. Es müssen außerdem mehr Bearbeitungsschritte pro Verbindung durchgeführt werden, nämlich für zwei Federn und zwei Nuten. Um eine Verbindung herzustellen reichen normalerweise eine Nut und eine Feder
  • Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Anordnung von Bauteilen mit Verbindungsmitteln zu schaffen, die die vorgenannte Nachteile beseitigt.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Anordnung von Bauteilen nach Anspruch 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Durch die Erfindung wird eine Anordnung von durch Verbindungsmittel, insbesondere einschnappbare Verbindungsmittel, verbindbaren Bauteilen geschaffen.
  • Dadurch, dass zumindest eins der beiden Verbindungsmittel, insbesondere die Feder, aus einem anderen Material besteht, wie das jeweilige Bauteil, mit dem das Verbindungsmittel, insbesondere die Feder, unlösbar verbunden ist, wird es möglich, sowohl für die Bauelemente, als auch die Verbindungselemente, insbesondere die Federn, im Hinblick auf die Anforderung und Kosten optimale Werkstoffe unabhängig voneinander auszuwählen. Der Herstellungsaufwand reduziert sich, da lediglich eine Nut und eine Feder, die zur lösbaren Verbindung nötig sind, hergestellt werden müssen.
  • Um leimlose Verbindung zwischen Fußbodenelementen und anderen Bauteilen herstellen zu können, mussten mit Stand der Technik die entsprechenden Trägermaterialien, d.h. Bauteile, hohe mechanische Festigkeiten aufweisen, da bislang aus den Trägermaterialien auch die entsprechenden form- oder kraftflüssigen Verbindungen hergestellt wurden. Bekannte Paneele sind einstückig mit der Feder bzw. Nut ausgebildet, während bei der Erfindung eine zweistückige Ausführung vorliegt. Daher ist es nun möglich, die Mittelschicht der Paneele besonders preiswert oder flächengewichtsmäßig leicht, beispielsweise unter Verwendung der bereits genannten Materialien, auszubilden. Das Federn und/oder Nuten aufweisende Verbindungsmittel kann dagegen aus festen und schweren Materialien hergestellt sein, da dadurch das Gesamtgewicht der Anordnung von Paneelen nur geringfügig beeinflusst wird. Das Verbindungsmittel kann beispielsweise aus PVC, Kunststoffen und dergleichen bestehen, welche härter als der Kern der Paneele ist und auf einer speziellen Fräsmaschine (z.B. Bleistiftfräse) hergestellt werden, Dadurch wird das besonders schwere und/oder stabile Material nur an der Stelle verarbeitet, wo es tatsächlich benötigt wird, während der Kern des Paneels aus leichtem und preiswerterem Material besteht. Das Gewicht der Paneele ist ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor, da es Einfluß auf die Transportkosten und den Preis des Produktes, sowie auf die Akzeptanz beim Verbraucher hat. Demzufolge liegt ein hohes Einsparpotential darin, dass man nur den form- oder kraftflüssigen Teil mit hoher mechanischer Festigkeit ausrüstet.
  • Wenn zumindest eines der Verbindungsmittel, beispielsweise in Gestalt einer aus einem anderen Material als das jeweilige Bauteil bestehenden Nut oder Feder, unlösbar mit dem jeweils zugeordneten Bauteil verbunden ist, werden Fehler bei der Montage vermieden. Die Verbindungsmittel können beispielsweise nicht entlang der Längsseite verrutschen oder verschieben, und Flüssigkeit, die in die Fügestelle zweier Bauteile gerät, wird daran gehindert, tiefer in das Bauteil einzudringen bzw. unter das Bauteil zu gelangen und dort weiteren Schaden anzurichten.
  • Eine derartige unlösbare Verbindung kann insbesondere durch Formschluss erreicht werden. Eine solche ist besonders wirtschaftlich fertigbar und sehr fest, wenn die Verbindungsmittel im flüssigen oder weichen Zustand mit dem jeweiligen Bauteil in Kontakt gebracht werden. Das flüssige Verbindungsmittel dringt in Öffnungen und Poren des Bauteils ein, so dass eine Verbindung durch Formschluss vorliegt. Eine ähnliche Festigkeit kann durch Verkleben erreicht werden.
  • Der Formschluss gelingt dann besonders effektiv, wenn das noch flüssige oder weiche Verbindungsmittel in Nuten mit oder ohne Hinterschneidungen des Bauteils, insbesondere entlang der Stirn- oder Längsseite eines plattenförmigen Bauteils, eingebracht wird. Nuten ohne Hinterschneidungen sind besonders einfach und schnell, beispielsweise von der Stirnseite kommend über die gesamte Länge der Stirnseite, zu fertigen. Nuten mit Hinterschneidungen sind aufwendiger zu fertigen, halten aber die darin eingebrachten Verbindungsmittel besonders fest.
  • Die Innenkontur der Nuten kann auch beliebig anders geformt sein, beispielsweise durch Fräsen, Brechen oder ungenauere Verfahren. Dadurch wird die Bearbeitung einfacher, preiswerter und schneller und die Festigkeit des Sitzes erhöht sich. Auf besonders genaue Bearbeitungswerkzeuge kann daher verzichtet werden.
  • Wenn die Nuten, die zur lösbaren Verbindung mit den Verbindungsmitteln vorgesehen sind, ungleichschenkelig, also vorstehend ausgebildet sind, ergibt sich eine leichtere Montierbarkeit der Bauteile. Ein solcher auf der Unterseite eines Bauteils vorstehender Schenkel kann nämlich als Führung beim Aufeinanderzubewegen der Bauteile dienen.
  • Wenn die Nuten, die zur unlösbaren Verbindung mit den Verbindungmitteln vorgesehen sind, ungleichschenkelig, also vorstehend ausgebildet sind, ergibt sich eine höhere Belastbarkeit der Verbindungsmittel in Richtung des vorstehenden Schenkels. Ein solcher auf der Unterseite eines Bauteils vorstehender Schenkel kann beispielsweise die beim Betreten des Bauteils auftretenden Belastungen abfangen.
  • Besonders wirtschaftlich gelingt dies, wenn das Verbindungsmittel aus Extrudat hergestellt ist, wobei dieses im noch weichen Zustand beim Verlassen des Extruders mit dem Bauteil in Kontakt gebracht werden kann, um sich mit diesem zu verbinden.
  • Extrudate sind üblicherweise Formteile, die mittels eines Extruders hergestellt werden. Während derartige Formteile normalerweise zunächst in ihrer endgültigen Form erhärten, bevor sie mit anderen Bauteilen verbunden werden, ist es vorteilhafterweise vorgesehen, diese im noch weichen bzw. flüssigen Zustand mit dem Bauteil zu verbinden. In diesem Fall ist es nicht nötig, dass der Extruder ein spezifisches Profil aufweist. Es kommt vielmehr darauf an, dass das flüssige bzw. weiche Extrudat in die Nut eines Bauteils eingebracht wird, und sich mit dieser durch Ausfüllen verbindet. Wenn die Stirnseite, d. h die Längs- oder Querseite, des Bauteils, in die die Nut eingebracht ist, waagerecht liegt, kann das Extrudat nach unten in die Nut einfließen, wobei ein Materialüberschuss sich auf der Stirnseite anhäuft, ohne dabei ein genau definiertes Profil zu bilden. Dieses ist vielmehr Aufgabe des danach folgenden Bearbeitungsschrittes. Als Extruder im Sinne der Erfindung kann also auch eine Vorrichtung dienen, aus der ein noch nicht vollständig erhärtetes Material kontrolliert austreten kann, ohne dass der Extruder diesem eine konkrete Form gibt, Vorteilhafterweise ist jedoch die Form an die endgültige Form angepasst, um weniger Material bei der Endbearbeitung abtragen zu müssen.
  • Lösbar im Sinne der Erfindung ist eine Verbindung dann, wenn diese einerseits so fest ist, dass sie nicht unbeabsichtigt gelöst werden kann und andererseits im Bedarfsfall zerstörungsfrei wieder gelöst werden kann, Bezogen auf Fußbodenpaneele bedeutet dies, dass verlegte und miteinander verbundene Paneele beim Gebrauch, d.h. Betreten des Bodens und Verschieben von Lasten auf dem Boden, sich nicht unbeabsichtigt lösen. Die Verbindung soll jedoch im Bedarfsfall, beispielsweise bei Verlegefehlern, Reparaturen und Demontage, leicht lösbar sein, beispielsweise dadurch, dass die beiden Bauteile in der von ihnen aufgespannten Ebene voneinander entfernt bzw. auseinandergezogen werden, Unterstützend oder alternativ wird unter einer lösbaren Verriegelung auch eine solche verstanden, bei der die einzelnen Bauteile durch Verdrehen oder Verkanten wieder im Bedarfsfall gelöst werden können.
  • Eine besonders feste und preiswerte Verbindung gelingt, wenn die Verbindungsmittel die Fähigkeit besitzen aufzuschäumen und daher die zur Füllung bestimmte Nut (Füllnut) des Bauteils vollständig ausfüllen, wodurch die Kontaktfläche zwischen Verbindungsmittel und Füllnut sich vergrößert.
  • Das Einbringen des Extrudats in die Füllnut erfolgt daher in einem Arbeitsgang mit der Fußbodenfertigung, wodurch Kosten gespart werden können.
  • Das unlösbare mit dem Bauteil verbundene Verbindungsmittel hat ferner den Vorteil, dass bei der Endbearbeitung, beispielsweise dem Ausfräsen einer Nut oder Feder, die Verbindungsmittel nicht verrutschen können und bereits ihre endgültige Lage haben. Dadurch wird die Nut oder Feder genauer ausgebildet und passgenauer. Dadurch können die Bauteile einfacher, fester und sicherer miteinander verbunden werden. Dieses ist bei der Verwendung einer fertig ausgeformten Feder, die anschließend mit dem Bauteil fest verbunden wird, nicht gegeben
  • Einschnappen liegt dann vor, wenn eine formschlüssige Verbindung durch elastische Bauteile hergestellt wird, die beim Verbinden nachgeben, z.B. die sich spreizenden Nutschenkel, oder eine zusammendrückbare Feder. sogenannte Einschnappverbindungen sind für den Verwender besonders leicht und sicher herzustellen, sowie besonders genau.
  • Solange die maximale Dicke des Verbindungsmittels kleiner als die Dicke der Paneele ist, werden die Verbindungsmittel nicht wahrgenommen und stören nicht die Optik. Materialsparend lassen sich die Verbindungsmittel herstellen, wenn ihre maximale Dicke zugleich die maximale Dicke der Federn ist.
  • Wenn die Stirnflächen zweier benachbarter Paneele im Bereich der Oberseite, beispielsweise des Dekors oder Overlays, aufeinander stoßen, wird das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit in den Kern der Paneele erschwert.
  • Die plane Unterfläche der Paneele wirkt sich positiv auf die Optik aus, ist einfacher als eine konturierte Unterfläche herzustellen und dämmt den Trittschall, da Hohlräume vermieden werden.
  • Beschichtete Ober- und Unterseiten machen die Oberfläche unempfindlicher gegen Verkratzen, Eindellen, Feuchtigkeit und sorgen für eine ansprechende Optik.
  • Nuten und Federn mit einschnappbaren Verriegelungselementen in Form von Ausnehmungen oder Vertiefungen, die sich über die gesamte Länge der Nut und der Feder erstrecken, ermöglichen eine besonders einfache und wirtschaftliche Herstellung. Das Aneinanderfügen bzw. Trennen der derartig geformten Verbindungsmittel erfolgt materialschonend, rasch und zuverlässig, obwohl sichergestellt ist, dass die Paneele im verbundenen Zustand zueinander optimal in Lage gehalten werden.
  • Wenn die Verriegelungsmittel bereits werksseitig mit den Paneelen verklebt oder verbunden sind, ändert sich bei der Verlegung der Paneele nichts gegenüber der Verlegung von bekannten Nut-Federpaneelen. Durch das Zusammenfügen der erfindungsgemäß ausgestalteten Bauteile wird eine feste und stabile aber wieder lösbare Verbindung geschaffen, die den auftretenden Beanspruchungen gerecht wird und die Bauteile lagefest miteinander verbindet.
  • Vorteilhaft ist es, dass die Nut aus dem Bauteil direkt herausgearbeitet, insbesondere herausgefräst ist, wodurch die Herstellung derartiger Paneele erleichtert wird. Dies gilt insbesondere bei Bauteilen, die gleichlange Schenkel aufweisen und daher durch einen symetrischen Fräskopf in einem Durchgang fertigbar sind. Die beiden Schenkel der Nut sind im Wesentlichen gleich lang bis auf geringfügige Längenunterschiede, die dadurch entstehen, dass vorgesehen sein kann, dass die Bauteile in ihrem oberflächennahen Bereich eng aneinander liegen und in den bodennahen Bereichen unter Ausbildung eines kleinen Spaltes im Abstand voneinander angeordnet sind. Dies ein sicheres Aneinanderstoßen der beiden Oberseiten der Paneele auch bei gewissen Unebenheiten des Untergrundes.
  • Der Verleger muss anschließend die Elemente wie bisher nur zusammenschieben, für ihn ist keine Veränderung des Produktes erkennbar. Er profitiert nur von den verbesserten Materialeigenschaften des Verbindungsmittels, von dem nur die die Paneele überragende Feder oder das Nutinnere sichtbar ist, Derartig gefertigte Paneele können auch mit bestehenden, mit einer aus dem Kern herausgefrästen einstückigen Feder oder Nut kombiniert werden, wodurch eine gewisse Abwärtskompatiblität des erfindungsgemäßen Produktes zu bekannten Produkten gegeben ist, Dadurch erschließen sich weitere Anwendungsgebiete und das System ist flexibler einsetzbar.
  • Die Breite der Nut, die von innen nach außen zu zunimmt bzw. die Dicke der Feder, die in Richtung auf ihr freies Ende hin abnimmt, sind aufeinander abgestimmt, sodass bei miteinander verbundenen Bauteilen die Nut- und die Federflächen satt, d.h. formschlüssig aneinander anliegen, Damit werden die Bauteile in einer definierten gegenseitigem Lage gehalten,
  • Wesentlich zur lösbaren Verbindung trägt bei, dass die bauteilnahe Fläche des auf der Feder ausgebildeten Vorsprungs und die nutöffnungsnahe Fläche der auf der Nut ausgebildeten Vertiefung schräg bzw. geneigt in Richtung Bauteil bzw. Nutöffnung verlaufen, sodass ein Herausziehen der Feder aus der Nut möglich ist. Das Einführen und Herausziehen wird deshalb möglich, weil zumindest einer der Schenkel der Nut elastisch gegenüber dem anderen Schenkel aufweitbar bzw. wegbewegbar ist; insbesondere sind die beiden Schenkel der Nut materialstärkemäßig derart ausgebildet, dass ein elastisches Abbiegen nach außen zu möglich ist, um so der Feder ein Eindringen in die Nut zu ermöglichen, wobei der zumindest eine auf der Feder ausgebildete Vorsprung die Innenkanten an der Nutöffnung überwinden kann, eben, indem dieser an den Innenkanten abgleitet und dabei die Schenkel der Nut auseinander drückt.
  • Die zur lagefesten Verbindung der Bauteile vorgesehenen Verriegelungselemente, die von aneinander angepaßten Vorsprüngen und Vertiefungen gebildet sind, werden an der Nut und an der Feder vorgesehen. Diese Verriegelungselemente können abschnittsweise auf der Nut und der Feder vörgesehen werden; besseren Halt und eine vereinfachte Herstellung wird jedoch erreicht, wenn sich diese Verriegelungselemente über die gesamte Länge der vorgesehenen Nuten und Federn erstrecken.
  • Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung ist besonders vorteilhaft, bei der auf beiden Seiten der Feder entsprechende Vorsprünge und auf beiden Nutflächen entsprechende Vertiefungen ausgebildet sind, da damit eine doppelte Rastwirkung erzielt werden kann und somit ein fester Zusammenhalt der Bauteile erreicht wird.
  • Die Breite der Bauteile kann beliebig gewählt werden. Es können Bauteile jeweils gleicher Breite oder Bauteile unterschiedlicher Breite miteinander verbunden werden, um z.B. eine bestimmte Fußbodengestaltung erreichen.
  • Vorteilhaft für das Ineinanderschieben bzw. das Lösen der Bauteile ist es, wenn gemäß den Merkmalen des Anspruchs 32 vorgegangen wird.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist im Anspruch 34 gekennzeichnet. Diese Querschnittsform einer Feder mit zumindest einem darauf befindlichen Vorsprung und zumindest einer entsprechend angepaßten Vertiefung in der Nut ermöglicht ein gutes Abgleiten der Flächen der Feder bzw. des von der Feder getragenen Vorsprunges auf den Nutflächen bzw. den direkt an die Nutöffnung anschließenden Nutflächen beim Einführen der Feder in die Nut.
  • Die Merkmale des Anspruches 35 ergeben eine feste Verrastung der beiden zu verbindenden Bauteile.
  • Besonders vorteilhaft für das Einführen der Feder des einen Bauteiles in die Nut des anderen Bauteiles und für das Lösen ist es, wenn gemäß dem Merkmal des Anspruches 36 vorgegangen wird. Bei dieser Vorgangsweise wird zwar einem Lösen bzw. Herausführen der Feder aus der Nut ein erhöhter Widerstand entgegengesetzt, verglichen mit dem Widerstand, der einem Einführen der Feder in die Nut entgegengesetzt wird; es wird jedoch der Feder in der Nut ein fester Halt geboten, obwohl ein Lösen dieser Rastverbindung gut möglich ist.
  • Die Ausbildung einer elastisch nachgiebigen, z. B. geschlitzten, Feder bzw. von Federabschnitten ist nicht erforderlich, da die Nutschenkel ausreichende Elastizität aufweisen, um sich beim Einführen der Feder entsprechend aufweiten zu können. Eine nach Anspruch 37 massive Feder ist leichter zu fertigen.
  • Es ist vorteilhaft, wenn die Merkmale des Anspruches 38 vorgesehen sind, da damit eine definierte Ausbildung von Feder und Nut gegeben ist, deren Herstellung einfach ist und ein gutes Aneinanderliegen von Feder und Nut ermöglicht.
  • Die Merkmale des Anspruches 39 erleichtern das Einführen der Feder in die Nut.
  • Die Merkmale des Anspruches 40 definieren exakt die Lage der Feder in der Nut, da der Vorsprung genau in der Vertiefung zu liegen kommt und somit der Vorsprung und die Vertiefung bzw. die Federflächen und die Nutflächen exakt und satt und flächig aneinander anliegen.
  • Eine Ausbildung des Querschnittes des dreieckförmigen Vorsprunges bzw, des von der Vertiefung in der Nut aufgenommenen Vorsprunges der Feder gemäß Anspruch 41 erleichtert das Einschieben der Feder in die Nut bzw. bietet der Feder festen Halt in der Nut und ermöglicht trotzdem ein materialschonendes Herausziehen der Feder aus der Nut.
  • Die Merkmale des Anspruches 43 sind für das Einführen der Feder in die Nut vorteilhaft, um Verkantungen zu vermeiden. Des weiteren tragen die Merkmale dieses Anspruches dazu bei, dass die Oberflächen der zu verbindenden Bauteile durch das Einrasten der Vorsprünge der Feder in die Vertiefungen der Nut an den Stirnseiten eng aneinander anliegen bzw. einander angenähert werden und die Ausbildung von Spalten vermieden wird.
  • Es zeigte sich in der Praxis, dass die Merkmale des Anspruches 44 weitere Vorteile, nämliche ein sanftes Aufweisen der Nuten beim Zusammenschieben, eine automatische Fixierung der Paneele beim Einschnappen und einen sehr festen spielfreien Sitz der Verbindung im geschlossenen Zustand mit sich bringt, Darüber hinaus wird die Herstellung der Nut und Feder vereinfacht und die Kräfteübertragung erfolgt materialschonend.
  • Verlegetechnisch einfach und gleichzeitig vom optischen Standpunkt her ansehnlich ist es, wenn gemäß den Merkmalen des Patentanspruches 45 oder 46 vorgegangen wird. Auf diese Weise werden relativ breite, plattenförmige Bauteile, die nicht unbedingt langgestreckt, sondern z.B. auch rechteckförmig oder quadratisch sein können, mit Hilfe von relativ schmalen, leistenförmigen Bauteilen zusammengehalten, womit sich neben einem gefälligen Muster auch eine einfache Verlegetechnik ergibt.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung, den Zeichnungen und den Patentansprüchen.
  • Bevorzugt ergibt sich zur Herstellung der erfindungsgemäßen Anordnung von Bauteilen das folgende Arbeitsverfahren. Zunächst wird das Bauteil, insbesondere eine MDF/HDF-Platte an den Längs- und/oder Querseiten ausgefräst und sodann in die dadurch entstandene Nut mit Extrudaten versehen bzw. ausgeschäumt. Anschließend werden die freien Enden der Extrudate ausgefräst, so dass sie Federprofile bilden. Alternativ kann aber auch eine Nut aus den Extrudaten gefräst werden.
  • Es kann auch während des Extrusionsvorganges schon eine entsprechende Profilierung eines sich schnell verfestigenden Extrudats vorgenommen werden und damit Zeit und Material und Kosten gespart werden. Die Profilierung kann beispielsweise umformend oder schneidend erfolgen. Neben dem beschriebenen einteiligen Arbeitsverfahren ist daher auch ein entsprechendes einteiliges Verfahren realisierbar.
  • Die Verwendung von Kunststoff als Extrudat ist bevorzugt, da dieses am genauesten gefräst werden kann.
  • Der Vorteil der Erfindung zum Stand der Technik besteht unter anderem darin, dass das Einbringen des Extrudates in einem Arbeitsgang mit der Bauteilfertigung erfolgen kann, die Profile einen sehr festen Halt mit dem Kernmaterial aufweisen, die Profile bei der Verwendung von Kunststoff viel schärfer und damit besser verriegelbar gefräst werden können, die Extrudate kostengünstige Materialien darstellen, eine elastische Eigenschaft der Nuten oder Federn unabhängig von den Materialeigenschaften des Kernwerkstoffs gegeben ist und man auf eine Versiegelung der Verbindungsflächen verzichten kann, da durch die Extrudate bzw. den Kunststoff, die Wasser- und Feuchtigkeitsaufnahme vermindert bzw. verhindert wird.
  • Einsparmöglichkeiten bezüglich Material und Transport desselben ergeben sich, wenn das Fräsmaterial, also das Material, das aus der Platte beim Fräsen der Nuten herausgenommen wurde, mit anderen Bestandteilen versetzt wird und anschließend wieder in die Nut gespritzt werden kann, um daraus Nut und/oder Feder scharfkantig zu fräsen. Das Holzmaterial muss daher nicht beschafft und transportiert werden. Eine Lagerung der Fräsabfälle, sowie deren Entsorgung, entfällt.
  • Erfindungsgemäß ist ferner vorgesehen, dass das Extrudat auch bis zur Oberfläche eines oder beider Bauteile reichen kann. Es bildet somit mechanisch und optisch eine Zwischenstück entlang der Kanten der Bauteile. Es erfüllt damit eine Doppelfunktion, nämlich es dient als Verbindungsmittel und erfüllt darüber hinaus ästhetische, schützende und stabilisierende Funktionen, wobei es im Sinne der Erfindung nicht zwingend ist, dass das Extrudat auch als Verbindungsmittel dient.
  • Wenn das Extrudat die Stirnseite der Bauteile bildet, kann diese Kante genauer und präziser bearbeitet werden, wodurch die Passung genauer wird. Dies verhindert ein unbeabsichtigte Lösen der Verbindung und das Eindringen von Schmutz in die Verbindung. Außerdem wird die Fuge weniger sichtbar. Die Kanten von Holzwerkstoffen sind normalerweise im Bereich der stoßgefährdeten Oberfläche besonders häufig mit Aufstiffungen, d.h. nach oben weisenden Aufbrüchen, versehen. Aufstiffungen entstehen aber auch beim Bearbeiten der Kanten und sind, insbesondere bei verlegten Paneelen, entläng der Kanten im Gegenlicht gut zu erkennen. Das erfindungsgemäß bis an die Oberfläche reichende Extrudat vermag diese Kanten zu vermeiden oder abzudecken.
  • Wenn das Extrudat wasserfest ist, wird das Bauteil, welches in der Regel feuchtigkeitsabsorbierend ist, gegen das Aufsaugen von Wasser geschützt. Feuchtigkeit führt bekanntlich zum Aufquellen, wodurch das Bauteil unansehlich wird. Ein sonst aus diesem Grund übliche Kantenimprägnierung wird überflüssig.
  • Das als Zwischenstück wirkende Extrudat kann in verschiedensten Materialien, Strukturen und Farben hergestellt werden. Solche Zwischenstucke bilden daher, insbesondere wenn sie eingefärbt sind, besonders dekorative Elemente und beeinflussen die Optik von Edel bis Rustikal.
  • Die extrudierten Zwischenstücke, auch als Bestandteil der Federn oder Nuten, können beliebig gefräst werden. Damit sind auch die Kanten der Elemente beliebig profilierbar. Es können z. B. Vertiefungen und/oder Erhöhungen bei den Fugen gefräst werden. Vertiefungen und/oder Erhöhungen können Höhenunterschiede zwischen einzelnen Oberflächen der Bauteile und/oder Aufstippungen kaschieren. Beispielsweise setzt eine derart hergestellte V-Fuge besonders rustikale Akzente. Metallfarbige Zwischenstücke wirken dagegen edel und erwecken den Eindruck von aufwendig eingefassten Holzbohlen. Dadurch, dass zuerst das Extrudat mit dem Bauteil verbunden wird, und dann eine Bearbeitung des Extrudats erfolgt, erhöht sich die Passgenauigkeit, die Festigkeit der Verbindung und Wasser kann nicht in das Bauteil wegen des hervorragenden Randschlusses eindringen.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert, und zwar zeigt
  • 1 eine MDF/HDF-Platte im Bereich der Längs- oder Querseite im Schnitt vor dem Versehen mit Extrudat,
  • 2 die Platte aus 1 nach dem Versehen mit Extrudat,
  • 3 die Platte aus 2 nach dem Bearbeiten des mit der Platte verbundenen Extrudats,
  • 4 zwei erfindungsgemäß miteinander verbundene Bauteile in einer ersten Ausgestaltung,
  • 5 eine Detailansicht zur Erläuterung des zum Einschnappen geeigneten Profils einer Feder,
  • 6 das Profil einer Feder in einer asymmetrischen Ausgestaltung,
  • 7 zwei erfindungsgemäß miteinander verbundene Bauteile in einer zweiten Ausgestaltung, und
  • 8 eine MDF/HDF-Platte im Bereich der Längs- oder Querseite im Schnitt vor dem Versehen mit Extrudat mit einer anderen Ausgestaltung der Nut.
  • 1 zeigt das linke freie Ende einer MDF/HDF-Platte im Bereich einer Längs- oder Querseite im Schnitt. Die linke Stirnseite 42 der Platte 2 weist eine beispielsweise durch Fräsen hergestellte Nut 5b auf. Die Innenflächen der Nut 5b werden daher gebildet durch die beiden gleichlangen Schenkel 3 und 4, sowie den Nutgrund 11.
  • 2 zeigt die Platte aus 1 nachdem das Extrudat 40 in die Nut 5b eingebracht wurde. Das Extrudat 14 wurde im flüssigen bzw. weichen Zustand in die Nut eingebracht und füllt diese vollständig, d.h. bis zum Nutgrund 11 auf. Das Extrudat ist über die Schenkel 3, 4 und den Nutgrund fest mit der Platte verbunden, da das Extrudat in die Poren der Platte eingedrungen ist bzw. Unregelmäßigkeiten im Inneren der Nut ausgefüllt hat. Das Extrudat kann auch derart sein, dass es die Eigenschaft besitzt aufzuschäumen. Wenn das Extrudat besonders fließfähig ist, sollte es von oben in die senkrecht stehende Nut 5b eingebracht werden. Dies entspricht einer um 90° nach rechts gedrehten 3. Auf der Stirnseite 42 verbleibt ein Überschuss von Extrudat, der eine Nase 41 bildet.
  • In 3 ist durch geeignete Verfahren, beispielsweise Fräsen, aus dem die Nase 41 bildenden Überschuss des Extrudats 40 eine Feder 6 geformt worden, die beispielsweise die Verriegelungsmittel 7 zum Verbinden mit einer entsprechend ausgebildeten Nut 5a (nicht dargestellt) umfasst,
  • Die in den 1 bis 3 gezeigte Vorgehensweise zum Ausbilden einer Feder ist beispielhaft. Mit denselben Arbeitsschritten ist es möglich, in die Nut 5b Extrudat einzubringen und in dieses Extrudat anschließend eine innere Nut zum Verbinden mit einer Feder einzuarbeiten. Erfindungsgemäß ergeben sich daher die folgenden Möglichkeiten:
    Ausbilden nur der Feder aus Fremdmaterial, Ausbilden nur der Nut aus Fremdmaterial, und Ausbilden der Nut und Feder aus Fremdmaterial.
  • Ergänzend zeigt 8, dass die Innenkontur der Nut 5b auch beliebig geformt sein kann, beispielsweise durch Fräsen, Brechen oder ungenauere Verfahren als Fräsen. Die Füllung 40 legt sich daher besonders gut an die Innenkontur der Nut 5b an, was die Festigkeit der Verbindung erhöht.
  • 4 zeigt zwei miteinander verbundene plattenartige Bauteile 1 , 2, beispielsweise Paneele, wobei in jedem Bauteil Nuten 5a und 5b ausgebildet sind. Die Nut 5b des rechten Bauteils 1 ist fest mit dem zur Feder 6 ausgearbeiteten Extrudat 40 verbunden, wobei das Extrudat 40 die Nut 5b vollständig ausfüllt. Im Ausführungsbeispiel aus 4 ist das Extrudat 40 mit dem Inneren der Nut 5b des rechten Paneels 1 formschlüssig, beispielsweise durch Verkleben oder Einfüllen des noch weichen Extrudats, verbunden. Das freie Ende 6 des Extrudats 40 ist im Ausführungsbeispiel durch Fräsen so bearbeitet worden, dass es eine formschlüssige Verbindung mit der entsprechend ausgeformten Nut 5a des benachbarten linken Paneels 2 eingeht. Erfindungsgemäß kann jedoch auch eine nicht dargestellte kraftschlüssige lösbare Verbindung des die Feder 6 bildenden Endes des Extrudats mit dem Paneel 2 vorgesehen sein. Die Bauteile 1, 2 liegen mit ihren Stirnflächen im nutzflächennahen Bereich (z.B. Fußbodenoberfläche) aneinander an und bilden im bodenseitigen Bereich einen Spalt 16 aus.
  • In 4 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der jeder der einzelnen Bauteile 1, 2 an seinen beiden gegenüberliegenden Stirnflächen oder an allen seinen vier Stirnflächen mit Nuten 5a und 5b versehen ist. Die Bauteile 1, 2 sind somit, bezogen auf ihre schematisch dargestellte Mittelebene M symmetrisch aufgebaut.
  • Die Ausbildung der Nuten 5a und 5b, sowie der Feder 6 des Verbindungsmittels 40 erfolgt in der gleichen Art und Weise, wie sie in Zusammenhang mit den 5 und 6 bzw. in der folgenden Beschreibung beschrieben ist. Wie 4 zu entnehmen ist, sind die miteinander in Eingriff stehenden Vorsprünge 7 und Vertiefungen 8, die als Verriegelungselemente dienen, aneinander angepasst und entsprechen ihrer Querschnittsform nach, den Vorsprüngen 7 und Vertiefungen 8 aus 5 und 6. Es ist allerdings prinzipiell möglich, andere ähnliche Querschnittsformen für die Verriegelungselemente 7, 8 zu wählen bzw, andere Neigungswinkel der Nut- und Federflächen in Bezug auf die Oberfläche 13 der Bauteile 1, 2 zu wählen als dargestellt. Wesentlich ist die Elastizität der Schenkel 3, 4, um das Einrasten der Verriegelungselemente 7, 8, also das gewünschte Einschnappen, zu gewährleisten.
  • Wenn technisch notwendig oder gewünscht, können die Verriegelungselemente 7, 8 auch dann einrasten, wenn die Schenkel 3, 4 des linken Paneels 1 nicht elastisch ausgebildet sind. Die Nut 5a des linken Paneels 1 kann beispielsweise genauso aus Extrudat oder dergleichen hergestellt worden sein, wie die Feder 6, d.h. durch Auffüllen bzw. Aufschäumen einer Nut mit einem geeigneten, vorzugsweise elastischen Material und anschließendem Fräsen der Nutgeometrie in das in die ursprüngliche Nut 5a eingebrachte Material. In diesem Fall ist es nicht notwendig, dass die Schenkel 3, 4 des Paneels, d.h. des Kernmaterials, elastisch nachgeben, wodurch die Verbindung ein besseres Aussehen erhält, sowie Schmutz und Wasser schlechter in die Verbindung eindringen kann.
  • Es ist auch denkbar, dass das freie Ende, d.h. die Feder 6 des Extrudats 40 mit einem Spalt versehen ist, derart, dass die Oberseite und die Unterseite der Feder 6 durch Druck von außen zusammenführbar sind, wodurch ebenfalls eine Einschnappverbindung mit der Nut 5a realisiert werden kann, d.h. die Verriegelungsmittel 8 und 7 in Eingriff kommen können.
  • Die in 4 in ihrer Breite gestaucht dargestellten relativ breiten Bauteile 1, 2 besitzen an einer ihrer gegenüberliegenden Stirnflächen, insbesondere an zwei rechtwinklig zueinander stehenden Stirnflächen schwalbenschwanzförmige Nuten 5a.
  • Die 5 und 6 dienen der Verdeutlichung des Profils der Feder 6. Sie verstehen sich als Detail zu 4, wobei in 6 nur das freie Ende der Feder 6 dargestellt ist.
  • Wie in 5 zu erkennen ist, können die insbesondere aus Holz oder Kunststoff bestehenden Bauteile 1, 2 mit Beschichtungen 23, 24 versehen sein, um entsprechende Oberflächenwerte bzw. ein entsprechendes Aussehen zu erhalten.
  • Auf der Feder 6 bzw. den Federflächen 10 und in der Nut 5a bzw. in den Nutflächen bzw. Seitenflächen 9 der Nut 5a sind aneinander angepaßte Verriegelungselemente 7, 8 vorgesehen. Diese Verriegelurgselemente werden von Vorsprüngen 7 und Vertiefungen 8 gebildet, die miteinander zusammenwirken bzw. einrastbar sind. Die Querschnittsformen der Vertiefungen 8 und zugehörigen Vorsprünge 7 entsprechen einander, sodass die Verriegelungselemente satt ineinander eingreifen, d. h. formschlüssig eine Einschnapp-Verbindung eingehen.
  • Im zusammengefügten Zustand der Bauteile 1, 2 stehen die Verriegelungselemente 7, 8 miteinander in Eingriff. Die Verriegelungselemente 7, 8 sind insbesondere über die gesamte Länge der Längs- und/oder Schmalseiten der Bauteile 1, 2 ausgebildet.
  • In 6 ist nur an der unteren Federfläche 10 ein Vorsprung 7 ausgebildet, der von einer Vertiefung 8 in der an dieser Federfläche 10 anliegenden Nutfläche 9 aufgenommen wird. Beim Einführen der Feder 6 in die Nut 5 werden die beiden Schenkel 3.4 der Nut 5 elastisch auseinandergedrückt; auch beim Herausziehen der Feder 6 aus der Nut 5 erfolgt ein elastisches Spreizen der Nutschenkel 3, 4.
  • Bei der in 6 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist lediglich auf einer Seite der Feder 6 ein Vorsprung 7 ausgebildet. Der Vorsprung 7 ist derart ausgebildet, dass die Federfläche 10 vom vorderen freien Endbereich der Feder 6 eben verläuft bis zu einer Abknickung, die an der dicksten Stelle der Feder liegt und in eine hintere kurze Fläche 17 überleitet, die ihrerseits in eine zum Bauteil 2 führende Fläche 31 übergeht. Von der Vertiefung 8 in der Nutfläche 9 wird lediglich ein Teilbereich 30 der Federfläche 10 aufgenommen; dieser Teilbereich der Federfläche liegt jedoch in der Vertiefung satt an die Fläche 18' an; auch die hintere kürzere Fläche 17 liegt satt an der zur Nutöffnung hin gelegenen Fläche 17' der Vertiefung 8 an.
  • Die Nutfläche 10 bzw. deren Teilbereich 30 ist unter einem Winkel α zur Oberfläche 13 der beiden Bauteile 1, 2 geneigt; der hintere kürzere Flächenabschnitt 17 ist unter einem Winkel β zur Oberfläche 13 der beiden Bauteile 1, 2 geneigt. Gleiches gilt für die beiden Flächen 17' und 18' der Vertiefung 8 in dem Nutschenkel 3. Der außerhalb der Vertiefung 8 des Nutschenkels 3 gelegene bzw. nutgrundnahe Bereich der Nutfläche 9 ist unter einem Winkel γ zur Oberfläche 13 der beiden Bauteile geneigt. Unter demselben Winkel γ geneigt ist diejenige Fläche 10 der Feder 6, die keinen Vorsprung trägt und an der zugekehrten Nutfläche 9 satt anliegt.
  • Zur Ausbildung einer definierten gegenseitigen Lage der verriegelten Bauteile 1, 2 kann es zweckmäßig sein, wenn der Winkel α zur Nutz- bzw. Oberfläche 13 der längeren Dreieckseite 18 des Vorsprunges 7 auf der Feder 6 dem Winkel bzw. der Neigung, insbesondere des Vorderbereiches, der Federfläche 10' entspricht, die in ihrem Vorderbereich im Abstand von der Nutfläche 9 verläuft. Die verriegelungselementfreie Federfläche 10 liegt über den Großteil ihrer Länge an der Nutinnenfläche 9 an und beide Flächen nähern sich vom Nutgrund 11 her gesehen der Oberfläche bzw. Nutzfläche 13 der beiden Bauteile 1, 2 unter dem Winkel γ.
  • Für die Praxis ist es von Vorteil, wenn die Vertiefung bzw. die Nut in den oberflächennahen Nut- und Federflächen vorgesehen sind. Besonders vorteilhaft ist es, wenn in beiden Federflächen und beiden Nutflächen entsprechende Verriegelungselemente vorgesehen werden. Die Verbindung erfolgt dann selbstzentrierend, was die Montage erleichtert und ist in der Endlage selbsthemmend.
  • Man erkennt aus 6, dass bei einem Einschieben der Feder 6 in die Nut 5 die Nutschenkel 3, 4 gespreizt, also voneinander entfernt werden, insbesondere gleiten die nutöffnungsnahe Fläche 25' und die Federfläche 10, insbesondere deren Bereich 30 aufeinander ab, sodass ein Aufweiten der Nutschenkel 3, 4 ohne deren Beschädigung erreicht wird. Beim Herausziehen der Feder 6 aus der Nut 5 wird durch Abgleiten der Flächen 17 und 17' aneinander ein Aufweiten der Nutschenkel 3, 4 erreicht.
  • In 5 ist eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der die Nut 5 und die Feder 6 vorteilhafterweise symmetrisch zu einer senkrecht zur Zeichenebene verlaufenden Mittelebene M' durch die Bauteile 1, 2 ausgebildet sind,
  • Der Querschnitt des Vorsprunges 7 bzw, der Vertiefung 8 gemäß 5 ist dreieckförmig, wobei die näher zur Nutöffnung gelegenen Dreieckseiten 17, 17' kürzer und stärker geneigt sind als die näher dem Nutgrund 11 gelegenen Dreieckseiten 18, 18'. Beim Einführen der Feder 6 in die Nut 5a gleitet die längere Seite 18 des Vorsprunges 7 auf der Innenkante bzw. einer in diesem Bereich ausgebildeten Abschrägung 25' des Nutschenkels 3 so lange bis der Vorsprung 7 diese Innenkantenfläche 25' überwunden hat und von der Vertiefung 8 aufgenommen wird. Dadurch wird ein Verriegeln der Bauteile durch Einschnappen bewirkt.
  • Bei der vorteilhaften Ausführungsform gemäß 5 ist vorgesehen, dass an den beiden gegenüberliegenden Federflächen 10, insbesondere symmetrisch liegende Vorsprünge 7 oder Vertiefungen 8 und auf beiden anliegenden Nutflächen 9 an diese Vorsprünge 7 bzw. Vertiefungen 8 angepaßte Vertiefungen und Vorsprünge ausgebildet sind, bzw. dass Nut 5a und Feder 6 schwalbenschwanzförmig ausgebildet und aneinander angepaßt sind. Diese Ausführungsform ermöglicht eine doppelte Verriegelung der beiden Bauteile 1, 2, wobei auch eine derartige Verriegelung leicht lösbar ist, indem die beiden Bauteile 1, 2 in der von ihnen aufgespannten Ebene voneinander entfernt bzw. auseinandergezogen werden. Das Aufweiten der Schenkel 3, 4 kann durch Verdrehen der Bauteile gegeneinander unterstützt werden.
  • Bei dieser Ausführungsform geht die längere Dreieckseite 18 bzw. die von dieser Seite gebildete Fläche des Vorsprunges 7 unter Ausbildung eines Knickes 19 in den vorderen Bereich der Federfläche 10 über; der nutgrundnahe Bereich der Nutfläche 9 und dieser vordere Bereich der Federfläche 10 liegen ebenso wie der Vorsprung 7 und die Vertiefung 8 satt aneinander an; auf diese Weise kann eine sehr exakte Verbindung der Bauteile 1, 2 erreicht werden und gleichzeitig wird gewährleistet, dass die Stirnflächen der Bauteile 1, 2 unter Druck aneinander anliegen bzw. einander angenähert werden, sodass ein Spalt zwischen den Bauteilen 1, 2 an der Nutzfläche 13 bzw, ein Entfernen der Bauteile 1, 2 im Zuge ihrer Benutzung vermieden wird.
  • Der nutgrundnahe Bereich der Nutflächen 9 und der dem freien Ende der Feder 6 nahe Bereich der Federflächen 10 weist denselben Neigungswinkel γ auf. Der Winkel α, den die Flächen 18 des Vorsprunges bzw. die Flächen 18' der Vertiefung mit der Oberfläche 13 der Bauteile 1 , 2 einschließen, ist größer als der Winkel γ. Unter diesem Winkel α ist auch der nutöffnungsnahe Bereich der Innenkantenfläche 25' zur Oberfläche 13 der beiden Bauteile 1, 2 geneigt.
  • Der Winkel β, unter dem die kürzeren Dreieckseiten 17,17' geneigt sind, ist größer als der Winkel α und schließt mit der Oberflache 13 der Bauteile 1, 2 vorteilhafterweise einen Winkel zwischen 25° bis 65° ein.
  • Für das Verbinden und das Lösen ist es vorteilhaft, wenn die nutgrundnahen Dreieckseiten 18, 18' etwa vier- bis achtmal, vorzugsweise fünf- bis siebenmal, so lang ist als die nutgrundfernen Dreieckseiten 17, 17' und wenn der Winkel zwischen den beiden Dreieckseiten 17, 18 bzw. 17', 18' 100 bis 140°, insbesondere 110 bis 130°, beträgt.
  • Zur Erleichterung des Einführens ist es vorteilhaft, wenn die innenliegenden Endkanten der Feder 6 mit Abschrägungen 12 und/oder die innenliegende Endkante des rast- bzw. verriegelungselementfreien Nutschenkels 4 mit einer Abschrägung 29 versehen sind.
  • Mit der erfindungsgemäßen Verbindungsweise wird es möglich und ist es beabsichtigt, dass die miteinander zu verbindenden Bauteile 1, 2 mit ihren Unterflächen 15 in einer Ebene liegen.
  • Prinzipiell können auf einer Nut- bzw. Federfläche auch mehrere Vorsprünge und/oder Vertiefungen ausgebildet werden, wodurch die Selbsthemmung der Verbindung in der Endposition weiter vergrößert wird.
  • 7 erläutert Bauteile 1, 2, bei denen erfindungsgemäß Extrudat 40, 43 auch bis zu deren Oberfläche 13 reicht. Es bildet somit mechanisch und optisch eine V-förmige Fuge 43, 44 zwischen den beiden Stirnflächen 42 der Bauteile entlang der Kanten der Bauteile. Die Zwischenstücke 43, 44 dienen als Verbindungsmittel, Schutz und Dekoration. Das rechte Zwischenstück ist in der Nut 5b unlösbar eingesetzt und bildet zugleich die Feder 6, während das linke Zwischenstück nur auf die Kante 42 des linken Bauteils aufgebracht ist und nur teilweise die Nut 5a bildet und damit teilweise als Verbindungsmittel 17', 18 dient.
  • Da das Extrudat die Stirnseite der Bauteile 1, 2 bildet, kann diese Kante genauer und präziser bearbeitet werden.
  • Im folgenden wird die Herstellung eines erfindungsgemäßen Bauteils am Beispiel eines Bodenbelags erläutert. Eine Holzwerkstoff-Spanplatte MDF/HDF oder OSB in produktionsüblicher Größe, beispielsweise 1.040 mm × 2.825 mm wird einer Kurztaktpresse oder Durchlaufpresse mit dekorativem Papier oberseitig und Gegenzugpapier unterseitig beschichtet. Nach dem Beschichten wird das Großformat auf Elementgröße, beispielsweise 195 mm × 1.2,50 mm aufgeteilt.
  • Die so erhaltenen Teile werden nun an Fräsmaschinen Längs- und Querseitig mit einer Nutfräsung bearbeitet. Danach gelangen die vorgefrästen Teile an eine Extrusionsanlage, wo in die ausgefrästen Nuten das Extrudat eingebracht wird. Die Extrusionsanlage kann auch unmittelbar hinter der Fräsmaschine wirken, so dass unmittelbar hinter dem Fräskopf das Extrudat in die Form gebracht werden kann.
  • In einem letzten Schritt gelangen die nun erfindungsgemäß an der Stirnseite der Längs- und Querseiten ausgerüsteten Paneele wiederum an die Fräsanlage zur Ausbildung der gewünschten Nut oder Federform. Auch dieser Schritt kann alternativ kontinuierlich unmittelbar hinter dem Fräskopf und/ oder dem Extruder vorgenommen werden.
  • Es können ebenso normale Stirnseiten ohne eine Nut mit dem Extrudat versehen werden, wodurch ein Arbeitsgang im Bereich dieser Stirnseite entfallen kann.
  • Besonders wirtschaftlich ist es, alle Stirnseiten zunächst mit einer Nut, die zum Eingreifen der Feder geeignet ist, zu versehen. Dafür wird nur ein Werkzeug benötigt und es kann nicht zur Bearbeitung einer falschen Seite kommen. An den Stirnseiten, die später die Federn tragen sollen, wird nun das Extrudat in die Nuten gefüllt. Danach wird das Extrudat zu Federn ausgearbeitet.
  • Die Erfindung ist nicht auf Verbindungselemente in Form von Nuten und Federn beschränkt. Vielmehr dient die Nut-Feder-Verbindung als Beispiel für eine Verbindungsart, die wahlweise kraft- oder formschlüssig realisiert werden kann.

Claims (57)

  1. Anordnung von Bauteilen mit durch Verbindungsmittel (40) lösbar verbindbaren Bauteilen (1, 2), insbesondere Paneelen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Verbindungsmittel (40) unlösbar mit dem einen Bauteil (2) verbunden ist und lösbar mit dem anderen Bauteil (1) verbindbar ist.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel, das mit dem Bauteil unlösbar verbunden ist, aus einem anderen Material besteht, wie das Bauteil, mit dem das Verbindungsmittel unlösbar verbunden ist.
  3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungsmittel Nuten (5, 5a) und Federn (6) zum Verbinden der Bauteile miteinander vorgesehen sind.
  4. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Verbindungsmittel (40) mit dem einen Bauteil (2) durch Formschluss unlösbar verbunden ist.
  5. Anordnung nach einem der, vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Verbindungsmittel (40) mit dem einen Bauteil (2) durch Kraftschluss unlösbar verbunden ist.
  6. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Verbindungsmittel (40) mit dem einen Bauteil (2) durch Verkleben unlösbar verbunden ist,
  7. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Bauteil (2) eine Nut (5b) mit oder ohne Hinterschneidungen aufweist, in die wenigstens ein Verbindungsmittel (40) unlösbar eingebracht ist.
  8. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsmittel aus Extrudat hergesellt ist
  9. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsmittel im flüssigen oder weichen Zustand mit dem einen Bauteil in Kontakt gebracht ist.
  10. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsmittel sich unter Aufschäumen mit dem einen Bauteil verbunden hat.
  11. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsmittel durch Aufschäumen die Nut (5b) der Bauteile ausgefüllt hat.
  12. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsmittel als Nut oder Feder ausgebildet ist, die nach dem unlösbaren Verbinden mit dem einen Bauteil, insbesondere durch Fräsen, ausgeformt worden ist.
  13. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsmittel im wesentlichen aus Kunststoff besteht und / oder Holz aufweist, welches beim Herstellen der Nuten (5a, 5b) angefallen ist.
  14. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsmittel im wesentlichen aus einer Kombination aus Kunststoff und Holz besteht.
  15. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsmittel im wesentlichen aus einer Kombination aus Holz und stärkehaltigen Produkten besteht.
  16. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsmittel im wesentlichen aus einer Kombination aus Holz, stärkehaltigen Produkten und Hydrophobierungsmitteln besteht.
  17. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsmittel im wesentlichen aus einer Kombination aus Holz, stärkehaltigen Produkten, Hydrophobierungsmitteln und natürlichen oder syntetischen Bindemitteln besteht.
  18. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Verbindungsmittel im wesentlichen aus einer Kombination aus Holz und organischen syntetischen Bindemitteln bestehen.
  19. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Verbindungsmittel (40) die Bauteile durch Formschluß lösbar verbunden sind.
  20. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (3, 4) der Nut (5a) elastisch federnd ausgebildet sind und die Feder in die Nut einführbar ist.
  21. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Verbindungsmittel (40) die Bauteilen derart verbunden sind, dass sie in einer Richtung senkrecht zu Oberfläche (13) der Bauteile und in einer weiteren Richtung senkrecht zur sich zwischen zwei benachbarten Bauteilen ausgebildeten Fuge und parallel zur Oberfläche der Bauteile lösbar fixiert sind.
  22. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das die maximale Dicke (D) des Verbindungsmittels (40) kleiner als die Dicke der Bauteile ist.
  23. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das die maximale Dicke (D) des Verbindungsmittels (40) gleich der maximalen Dicke (D) der Federn (6a, 6b) ist.
  24. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel derartig ausgebildet sind, Glas die Stirnflächen zweier benachbarter Bauteile (1, 2) zumindest teilweise, insbesondere im Bereich der Oberseite, aufeinander stoßen können.
  25. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteile eine plane Unterfläche (15) zur Auflage auf einer ebenen Unterlage aufweisen.
  26. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteile platten- oder leistenförmig sind.
  27. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteile auf der Ober- und / oder Unterseite insbesondere mit Kunststofflaminaten, beschichtet sind.
  28. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteile aus Holz, Holzwerkstoff oder auf Holzgrundlage, z.B. Paneelplatten, Fußbodenplatten, Laminatplatten, Verkleidungsplatten bzw. -leisten od. dgl. oder derartigen Bauteilen, gebildet sind.
  29. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei zwei aufeinander stoßenden Stirnflächen zweier benachbarter Bauteile (1, 2) die eine Stirnfläche einen Nut (5a) aufweist, die durch zwei, insbesondere gleich lange Schenkel (3, 4) gebildet ist.
  30. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (6) des Verbindungsmittels (40) mit der Nut (5a) lösbar verbindbar ist.
  31. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das unlösbar mit dem einen Bauteil verbundene Verbindungsmittel aus einem wasserfesten Material besteht.
  32. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel eine größere Festigkeit als das Material der Bauteile aufweist.
  33. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, die Bauteile mittels der Verbindungsmittel durch Einschnappen verbindbar sind.
  34. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß, insbesondere zur festen aber wieder lösbaren Verbindung der Bauteile, auf zumindest einer Seite der Nut und auf zumindest einer Seite der Feder, vorzugsweise sich über die gesamte Länge der Nut und der Feder erstreckende, aneinander angepaßte Verriegelungselemente in Form einer Vertiefung oder Ausnehmung (8) oder in Form eines Vorsprunges (7) ausgebildet sind, um verbundene Bauteile (1, 2) in zusammengefügter Lage zu halten.
  35. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere zur festen aber wieder lösbaren Verbindung der Bauteile (1, 2) – die Nut (5) direkt im Bauteil (1) selbst ausgebildet bzw. aus diesem herausgearbeitet ist, – die Breite (B) der Nut (5) von innen nach außen zu zunimmt, – die Dicke (D) der Feder (6) in Richtung auf ihr freies Ende hin abnimmt, – der Vorsprung (7) auf der Feder (6) eine mit der Oberfläche (13) der Bauteile (12) einen den Winkel (α) einschließende längere vordere Fläche (18, 30) und eine an diese Fläche unter Ausbildung eines Knickes anschließende mit der Oberfläche (13) dar Bauteil (12) einen den Winkel (α) übersteigenden Winkel (β) einschließende, -kürzere hintere Fläche (17) aufweist, die Vertiefung (8) in der Nut (5) eine in Verriegelungsstellung zumindest teilweise an die längere vordere Fläche (18, 30) anliegende, nutgrundnahe Anlagefläche (18') und eine kürzere, nutgrundferne und in Verriegelungsstellung an die kürzere hintere Fläche (17) des Vorsprunges (7) anliegende Anlagefläche (17') aufweist, – und zumindest einer der beiden, vorzugsweise beide, Nutschenkel (3, 4) relativ zum jeweils anderen Nutschenkel elastisch nach außen hin abbiegbar ist, sodass die Feder (6) von den Nutschenkeln (3, 4) unter Klemmwirkung in Raststellung gehalten ist bzw. unter elastischer Abbiegung der Nutschenkel (3, 4) in die Nut (5) eingeführt bzw. aus dieser herausgezogen werden kann.
  36. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (α), den die vordere Fläche (10) mit der Oberfläche (13) der Bauteile (1, 2) einschließt, größer ist als der Winkel (γ), den der nutgrundnahe Bereich der Nutfläche (9) mit der Oberfläche (13) der Bauteile (1, 2) einschließt,
  37. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausbildung des Vorsprunges (7) auf nur einer Seite der Feder (6) und der Ausbildung der Vertiefung (8) auf nur der dieser Seite zugewandten Seite der Nut (5) die vorsprung- und vertiefungsfreien Flächen von Feder (6) und Nut (5) flächig und satt aneinander anliegen und denselben Winkel (γ) mit der Oberfläche (13) der Bauteile (1, 2) einschließen.
  38. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, – dass die endbereichnahen Federflächen (10) denselben Neigungswinkel (γ) zur Oberfläche (13) der Bauteile (1, 1) besitzen, wie die nutgrundnahen Bereiche der Nutflächen (9), gegen welche Bereiche die endbereichnahen Federflächen (10) in zusammengefügter Lage der Bauteile (1, 2) anliegen, – dass im Verlauf zumindest einer, vorzugsweise der oberflächennahen Nutfläche (9), insbesondere in beiden Nutflächen (9), als Verriegelungselement eine im Schnitt senkrecht zur Richtung, in der das Zusammenfügen der Bauteile (1 , 2) erfolgt, dreieckförmige Form aufweisende Ausnehmung oder Vertiefung (8) ausgebildet ist, – dass im Verlauf zumindest einer, vorzugsweise der oberflächennahen Federfläche (10), insbesondere in beiden Federflächen (10), ein im Schnitt senkrecht zur Richtung, in der das Zusammenfügen der Bauteil (1, 2) erfolgt, dreieckförmige Form aufweisender Vorsprung (7) ausgebildet ist und – dass in zusammengefügter Lage der Bauteile (1, 2) der Vorsprung (7) und die Ausnehmung (8) längs ihrer Konturen flächig, satt und spielfrei aneinanderliegen.
  39. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im wesentlichen der gesamte vor dem Vorsprung (7) in Richtung vorderes Federende gelegene Bereich der Federfläche (10) in Verriegelungsstellung der Bauteile (1 , 2) an der Nutfläche (9) anliegt.
  40. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die längste Dreieckseite der Ausnehmung (8) im Verlauf bzw. in der Ebene der Nutfläche (9) liegt, wobei die näher zur Nutöffnung gelegene Dreieckseite (17') kürzer ist und stärker unter einem Winkel (β) zur Oberfläche (13) geneigt ist als die näher dem Nutgrund (11) gelegene und unter dem Winkel (α) zur Oberfläche (13) geneigte Dreieckseite (18'), dass die längste Dreieckseite des Vorsprunges (7) im Verlauf bzw, in der Ebene der Federfläche (10) liegt, wobei die dem freien Federende entfernt liegende Dreieckseite (17) kürzer ist und unter dem Winkel (β) stärker zur Oberfläche (13) geneigt ist als die zur Oberfläche (13) unter dem Winkel (α) geneigte, dem freien Federende nahe Dreieckseyte (18), und dass der auf der Feder (6) ausgebildete Vorsprung (7) einen der Dreieckform der Vertiefung (8) entsprechenden Querschnitt aufweist.
  41. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (6) massiv ausgebildet, ist.
  42. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der dreieckförmige Vorsprung (7) auf der Feder (6) zwischen Flächenbereichen der Feder (6) gelegen ist, die denselben Neigungswinkel (γ) zur Oberfläche (13) der Bauteile (1, 2) aufweisen.
  43. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flächenbereich (25') der Nutfläche (9) zwischen der Nutöffnung und dem Beginn der kürzeren Dreieckseite (17') der Vertiefung (8) einen Winkel mit den Oberflächen (13) der Bauteile (1, 2) einschließt, der dem Neigungswinkel (α) der längeren Dreieckseite (18') entspricht, womit dieser Flächenbereich (251) der Nut (5) als Gleitfläche für die längere Dreieckseite (18) des von der Feder (6) getragenen Vorsprunges (7) ausgebildet ist.
  44. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der dem freien Federende nahe Bereich und auch der der Stirnfläche des Bauteiles (2) nahe Bereich der Federfläche (10) jeweils unter Ausbildung eines Knickes (19, 20) in die längere (18) und in die kürzere (17) Dreieckseite des Vorsprunges (7) übergehen.
  45. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die nutgrundnahe Dreieckseite (18) (2) oder der von der Vertiefung (8) aufgenommene Abschnitt (30) der Federfläche (10) (1) etwa vier- bis achtmal, vorzugsweise fünf- bis siebenmal, so lang ist wie die nutgrundferne Dreieckseite (17) (2) oder die kürzere hintere Fläche (17) (1) und dass der Winkel zwischen den beiden Dreieckseiten (17,18) oder zwischen dem Abschnitt (30) der Federfläche (10) und der kürzeren hinteren Fläche (17) 100° bis 140°, insbesondere 110° bis 130°, beträgt.
  46. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die längere Dreieckseite (18,18') und die kürzere Dreieckseite (17,17') des Vorsprungs (7) oder der Vertiefung (8) unter Ausbildung eines Knickes (19, 20) in den vorderen bzw. hinteren Bereich der Nutfläche (9) und der Federfläche (10) übergehen.
  47. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der gegebenenfalls eine gerundete oder abgeschrägte Innenkante (29) aufweisende oberflächennahe Nutschenkel (4) des einen Bauteiles (1) mit seiner Stirnfläche an dem oberflächennahen Stirnflächenbereich des anderen Bauteiles (2) anliegt und/oder dass der bodennahe Nutschenkel (3) des einen Bauteiles (1) mit seiner Stirnfläche im Abstand oder zum bodennahen Stirnflächenbereich des anderen Bauteiles (2) gelegen ist.
  48. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (5) und die Feder (6) im Mittelbereich der jeweiligen Stirnflächen des Bauteiles (1.2) bzw. symmetrisch zu einer horizontal verlaufenden Mittelebene der Bauteile (1, 2) ausgebildet sind.
  49. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung Bauteile (1) umfaßt, die auf einer ihrer Stirnflächen eine Nut (5) und auf der jeweils anderen Stirnfläche eine Feder (6) tragen und Bauteile (1) umfaßt, die auf den beiden entgegengesetzt gelegenen oder auf allen Stirnflächen jeweils Nuten (5) oder jeweils Federn (6) tragen, und/oder dass die Bauteile (1, 2) in Bezug auf eine senkrecht zu ihrer Oberfläche und durch die Längs- und/oder Quermittelachse verlaufende Ebene symmetrisch bzw, gleich aufgebaut sind.
  50. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteile (1, 2) unterschiedliche Breite aufweisen, wobei gegebenenfalls die auf gegenüberliegenden Stirnflächen Nuten (5) tragenden Bauteile (1) plattenförmig bzw. breit ausgebildet sind und die die Federn (6) tragenden Bauteile (1) leistenförmig schmal bzw. langgestreckt ausgebildet sind.
  51. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (7) bzw. die Vorsprünge oder die Vertiefung (8) in der Nut (5) bzw. im Bereich zwischen den Schenkeln (3, 4) der Nut (5) bzw. in der Innenfläche der Nut (5) oder auf dem in die Nut (5) bzw. zwischen die Schenkel (3, 4) der Nut (5) einführbaren Bereich der Feder (6) gelegen sind.
  52. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkel (α), unter denen die nutgrundnahen Dreieckseiten (18, 18') des Vorsprunges (7) und der Vertiefung (8) geneigt sind, gleich groß sind.
  53. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkel (β) unter denen die nutgrundfernen Dreieckseiten (17, 17') des Vorsprunges (7) und der Vertiefung (8) geneigt sind, gleich groß sind.
  54. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (3, 4) einer oder beider Nuten (5a, 5b) gleichlang ausgebildet sind.
  55. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (3, 4) einer oder beider Nuten (5a, 5b) ungleichlang ausgebildet sind.
  56. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der unter Schenkel (3) länger als der obere Schenkel (4) ausgebildet ist.
  57. Anordnung, insbesondere nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere der Seitenkanten zumindest eines Bauteils unlösbar mit Extrudat versehen sind, welches bis an die Oberfläche des Bauteils, die im verlegten Zustand des Bauteils sichtbar ist, heranreicht.
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