DE10218324B4 - Sicherungsvorrichtung - Google Patents

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    • E05C7/00Fastening devices specially adapted for two wings

Abstract

Sicherungsvorrichtung für ein Schwenkelement, insbesondere für eine Tür, mit
– einem Sicherungsteil oder Sicherheitsschieber (2), das, bzw. der formschlüssig ein Verschwenken des Schwenkelementes verhindert und
– einem Schalter (5) der bei Verschwenken des Sicherungselementes mechanisch ausgelöst wird dadurch gekennzeichnet, dass
– eine Kulisse (6) in Wirkverbindung mit dem Schwenkelement so angeordnet ist, dass sich das Schwenkelement zwangsgeführt durch die Kulisse beim Verschwenken in Längsrichtung (10) ihrer Schwenkachse (1) verlagert und
– das Sicherungsteil oder der Sicherungsschieber (2) an einem Kipphebel (12) in Eingriff bringbar ist, dessen Kippachse (11) quer zur Schwenkachse (1) angeordnet ist und der von der Längsbewegung des Schwenkelementes beaufschlagt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Sicherungsvorrichtung für ein Schwenkelement, insbesondere eine Tür, sowie ein Verfahren zur Montage eines Schwenkelementes, das eine solche Sicherungsvorrichtung aufweist.
  • Im folgenden wird von dem Schwenkelement durchgängig nur als Tür gesprochen, ohne die vorliegende Erfindung hierauf zu beschränken, da die Erfindung auch auf andere Schwenkelemente wie Klappen, Drehschalter, sämtliche Drehelemente wie Schrauben, Hähne oder Ventilkörper ebenfalls anwendbar ist.
  • Bei vielen Türen, vor allem sicherheitsrelevanten Türen, muss die Schwenklage der Tür mittels eines Sensors automatisch überwacht werden und insbesondere das Öffnen der Tür zuverlässig verhindert werden können. Dies ist beispielsweise der Fall bei Sicherheitstüren, die am Außenumfang von Produktions- oder Verpackungsmaschinen angeordnet sind, um unbefugten Eingriff in die Maschine zu verhindern, da dies bei laufender Maschine eine hohe Verletzungsgefahr in sich birgt. Gerade bei Verpackungsmaschinen bestehen die Außenflächen weitestgehend nur aus derartigen, großflächigen, vertikal angelenkten, nach außen zu öffnenden Sicherheitstüren in Form großer Acrylglas-Platten, die im geschlossenen Zustand eine optische Kontrolle des Geschehens in der Maschine zulassen, für einen Eingriff in die Maschine jedoch vom Bedienpersonal geöffnet werden müssen.
  • An allen diesen Sicherheitstüren muß eine entsprechende Sicherungsvorrichtung vorhanden sein, weshalb vorzugsweise zwei Türen eng nebeneinander angelenkt sind und im Anlenkungsbereich jeweils eine Sicherungsvorrichtung für beide nebeneinander gelagerten Schwenkachsen beider Sicherheitstüren gemeinsam montiert ist.
  • Dabei enthält jede Sicherungsvorrichtung zwei Elemente:
    Zum einen ein Sicherungsteil, welches – vorzugsweise mittels Formschluss – im aktivierten Zustand ein Öffnen der zugeordneten Sicherheitstür verhindert. Das Sicherungsteil wird von der Steuerung der Maschine immer dann aktiviert, wenn die Maschine in Betrieb gesetzt wird, so dass während des Betriebes der Maschine die Sicherheitstür nicht geöffnet werden kann.
  • Weiterhin ist ein Schalter angeordnet, der die Schwenklage der Tür automatisch überwacht und bei Öffnen einer Tür über einen vorgegebenen Öffnungswinkel hinaus ein Signal abgibt, welches vorzugsweise einen sofortigen Notstop der Maschine automatisch herbeiführt.
  • Die DE 196 30 964 A1 offenbart eine Sicherungsvorrichtung. Dabei muss zum Öffnen das Schwenkelement, die Sicherheitstür, aus dem Eingriffsbereich einer Rastnase herausgehoben werden. Eine Kulisse oder eine entsprechende Ausbildung des Sicherheitsschiebers geht aus dieser Druckschrift nicht hervor.
  • Die DE 93 18 787 U1 offenbart ein Scharnier mit einem integrierten Sicherheitsschalter, der durch einen Bolzen betätigt wird, der über eine Anlauffläche in Richtung der Schwenkachse verschoben wird.
  • Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den Herstellungs- und Montageaufwand für eine solche Sicherungsvorrichtung zu reduzieren, ohne deren zuverlässige Funktion zu beeinträchtigen.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 15 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Durch das Anordnen eines Kipphebels zwischen Tür und formschlüssig einwirkendem Sicherungsteil, insbesondere einem Sicherungsschieber, kann durch Wahl der Hebellänge des Kipphebels die auf das Sicherungsteil, insbesondere den Sicherungsschieber, einwirkende Kraft beim Versuch einer unbefugten Öffnung soweit reduziert werden, dass die Beschädigungsgefahr für das Sicherungsteil gering gehalten wird. Bei unmittelbarer Einwirkung eines solchen Sicherungsteiles nahe der Schwenkachse – was bei einem gemeinsamen Sicherungsteil für zwei Rücken an Rücken angelenkte Türen notwendig wäre – direkt auf das Sicherungsteil treten so hohe Kräfte auf, dass ein entsprechendes Sicherungsteil sehr leicht. verbogen werden könnte oder statt dessen so massiv ausgebildet werden müsste, dass eine einfache Ansteuerung über Magnetschalter etc. nicht mehr möglich wäre.
  • Ferner bietet der Kipphebel die Möglichkeit, daran alle benötigten Bauteile zu einer Baugruppe vorzumontieren, also insbesondere eine Stellschraube zur Einstellung der Lage relativ zur Tür und dessen Schwenkachse, eventuell den Schalter selbst und auch die den Schalter betätigende Führungsfläche.
  • Dabei kann die Schalter-Baugruppe auch ein Basisteil umfassen, in welchem der Kipphebel gelagert ist, so dass lediglich noch das Basisteil an einem der Lagerteile der Tür befestigt werden muss.
  • Der Schalter und zu diesem Zweck der Kipphebel werden nicht direkt durch das Verschwenken der Tür betätigt, sondern durch eine Axialbewegung der Türachse, die beim Verschwenken der Tür stattfindet aufgrund einer Zwangsführung der Türachse gegenüber einer Kulisse. Da die Längsverlagerung beim Öffnen der Tür ein Anheben ist, wird hierdurch der Kraftaufwand für das Schließen der Tür erniedrigt und insbesondere ein selbsttätiges Zugehen der geöffneten Tür erzielt.
  • Dies kann vermieden werden, durch eine Raststellung bei vollständig, also Aufschwenken um zum Beispiel 90 Grad, geöffneter Tür, die beispielsweise in der Kulisse ausgebildet sein kann, um bei Arbeiten in der Maschine die Türen offen stehen lassen zu können.
  • Dadurch, dass die Kulisse in ihrer Position an einem Lagerteil, vorzugsweise neben der Schwenkachse der Tür, eingestellt und befestigt werden kann, sind Anpassungen der Kulisse an Fertigungsabweichungen der Sicherheitstür, auftretenden Wärmeverzug etc. jederzeit möglich. Vorzugsweise wird zu diesem Zweck die Kulisse am unteren Lagerzapfen montiert, der Schalter mit Kipphebel dagegen am oberen Lagerzapfen.
  • Die Kulisse besteht dabei vorzugsweise aus der Oberseite eines entsprechend geformten Kulissenblockes, der lediglich auf dem unteren Lagerteil neben der Schwenkachse aufgeschraubt wird, und auf welchem ein Querbolzen gleitet, der durch eine entsprechende Querbohrung durch den Lagerzapfen hindurchgeschoben wird und auf dessen Gegenseite ausreichend weit vorsteht und auf dem Kulissenblock aufliegt.
  • Auf diese Art und Weise ist eine sehr schnelle Montage und auch ein schnelles Auswechseln der Sicherheitstüren, insbesondere einer Einheit aus zwei Rücken an Rücken nebeneinander liegenden Sicherheitstüren, möglich:
    – Befestigen der beiden Kulissenblöcke auf dem unteren Lagerteil,
    – Montage der beiden Türen, jeweils durch Einfädeln des oberen Lagerzapfens schräg von unten in die obere Lagerbohrung, anschließendes Absenken des unteren Lagerzapfens in die untere Lagerbohrung (wofür die obere Lagerbohrung ausreichen Spiel aufweisen muss), und dabei Aufsetzen des bereits im unteren Lagerzapfen vorhandenen Querbolzens auf dem Kulissenblock,
    – Montage der für beide Türen einheitlichen Schalter-Baugruppe am oberen Lagerteil der Türen und
    – Einstellen der beiden Einstellschrauben auf die Höhenlage der oberen Stirnflächen der Türachsen in deren geschlossenem Zustand, und gegebenenfalls
    – Nachstellen und erneutes Fixieren eines oder beider der Kulissenblöcke.
  • Eine Ausführungsform gemäß der Erfindung ist im folgenden beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1: die an einer Tür montierte Sicherungsvorrichtung in der Seitenansicht, im geschlossenen und geöffneten Zustand der Tür.
  • 2: die Schalter-Baugruppe in der Aufsicht.
  • 3: den unteren Bereich der Türen einer Doppeltür in der Aufsicht, im geschlossenen und geöffneten Zustand der Türen.
  • 1a zeigt im geschlossenen Zustand mit verkürztem mittleren Bereich die Tür 3. Diese besteht – wie besser anhand der 2 zu erkennen – aus einem birnenförmigen Metallprofil 3', in dessen zur einen Seite hin offenen Nut ein Türblatt 3'' in Form einer Acrylglasplatte mittels Klemmschrauben rahmenlos gehalten ist.
  • In stirnseitige Bohrungen des Profiles 3' sind oben und unten Achszapfen 4a, 4b so eingesetzt, dass sie über die stirnseitigen Enden des Profiles 3' vorstehen und in einer entsprechenden Öffnung, zum Beispiel Durchgangsbohrung, eines oberen und unteren Lagerteiles 8 und 9, in den Zeichnungen dargestellt also horizontal liegende Platte, schwenkbar um eine vertikale Schwenkachse 1, die gleichzeitig die Längsrichtung 10 der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, gelagert zu werden.
  • Im Bereich des unteren Achszapfens 4b ist dabei die Zwangsführung der Tür in Längsrichtung beim Schwenken realisiert:
    Ein Querbolzen 7 erstreckt sich durch den Achszapfen 4b hindurch, vorzugsweise im Abstand zwischen dem Lagerteil 8 und dem Profil 3', und steht im geschlossenen Zustand der Tür – wie am besten in 3 ersichtlich -, nach hinten, also in Richtung Innenraum der Maschine, über den Achszapfen 4b soweit vor, dass er auf der Oberseite eines dort neben dem Achszapfen 4b auf dem Lagerteil 8 montierten Kulissenblock 16 aufliegt, dessen entsprechend geformte Oberseite somit als Kulisse dient. Ebenso könnte der Querbolzen 7 natürlich in eine gefräste Nut in der Seitenfläche eines rechteckigen Kulissenblockes hineinragen.
  • Der Kulissenblock 16 erstreckt sich zu diesem Zweck. über wenigstens etwa 90° des Umfanges des Achszapfens 4b neben diesem Achszapfen, und ist insbesondere ein in der Aufsicht rechteckiger Block. Der Querbolzen 7 ist im Achszapfen 4b entweder eingepresst oder eingeschraubt.
  • Der Kulissenblock 16 ist auf dem Lagerteil 8 z.B. über Langblöcke verschraubt, um in beiden Raumrichtungen seiner Auflage auf dem Lagerteil 8 nachgestellt werden zu können.
  • 1 zeigt im oberen Bereich die Schalter-Baugruppe 20.
  • Zentrales Bauteil ist der Kipphebel 12, der hier als zweiarmiger Hebel mit einem türseitigen Hebelarm 12a und einem türabgewandten Hebelarm 12b und dazwischen angeordneter Kippachse 11 ausgeführt ist, wobei sich – wie ebenfalls Fig. 2 zeigt – auch der Kipphebel 12 von den Türen aus ins Innere der Maschine hinein, also bei geschlossenen Sicherheitstüren in den unzugänglichen Bereich hinein, erstreckt, um auf diese Art und Weise unbefugte Manipulationen an der Sicherungsvorrichtung auszuschließen.
  • Der Kipphebel 12 ist oberhalb des oberen Lagerteiles 9 befestigt, durch das sich der obere Achszapfen 4a der Tür 3 hindurch erstreckt, und befindet sich mit seinem türseitigen freien Ende oberhalb der Stirnfläche des oberen Achszapfens 4a. Eine Stellschraube 13 durchdringt den Kipphebel 12 an dieser Stelle, und liegt mit ihrem freien Ende, in dem insbesondere eine Kugel 14 aufgenommen ist, auf der Stirnfläche des Achszapfens 4b auf.
  • Wenn beim Aufschwenken der Tür 3 aufgrund der Kulissenführung durch die Kulisse 6 die Türachse 4 aufgrund der erzwungenen schraubenförmigen Bewegung nach oben gedrückt wird, wird hierdurch auch die Stellschraube 13 nach oben ausgelenkt und dadurch der Kipphebel 12 gekippt. Unter dem türabgewandten Hebelarm 12b kann ein Sicherungsteil, insbesondere ein Sicherungsschieber 2, eingefahren und damit aktiviert werden. Ist dies der Fall, kann der Kipphebel 12 nicht gekippt, deshalb die Türachse nicht angehoben und somit die Tür nicht verschwenkt werden. Der Sicherungsschieber 2 kann beispielsweise mittels Federkraft in die aktivierte Stellung vorgespannt sein und nur mittels eines Betätigungselementes, etwa einem Magnetschalter, ausgelöst von der zentralen Maschinensteuerung, in die deaktivierte Stellung, zurückgezogen werden.
  • Wird im deaktivierten Zustand des Sicherungsschiebers 2 die Tür geöffnet und damit der Kipphebel 12 in die in 1b dargestellte Öffnungsstellung bewegt, so soll dies mittels des Schalters 5 detektiert werden.
  • Gemäß den 1a, 1b ist der Schalter 5 auf zum Beispiel der Oberseite des türabgewandten Hebelarmes 12b so verschraubt, dass sein Taster 5a parallel zur Hebelachse über dessen freies, türabgewandtes Ende hinaus vorsteht und mit der am Taster angeordneten Tastrolle an einer Führungsfläche 15 anliegt. Die Führungsfläche 15 ist so angeordnet, insbesondere schräg geneigt, dass bei Verschwenken des Kipphebels 12 der auf der Führungsfläche 15 entlang gleitende Taster 5a in den Schalter 5 hinein gedrückt und damit dieser betätigt wird.
  • Durch die Führung des Tasters 5a entlang einer schrägen Führungsfläche 15 und ebenso durch die Zwangsführung der Türachse 4 beim Verschwenken ist eine starke Übersetzung und damit ein sehr genaues Auslösen der Sicherungsvorrichtung einstellbar.
  • Die Stellschraube 13 ist in ihrer Lage relativ zum Kipphebel 12 und damit auch zur Stirnfläche des Achszapfens 4b einstellbar durch Verschrauben gegenüber dem Kipphebel und Sichern mittels einer Klemmutter. Der Sicherungsschieber 2 kann an seinem oberen vorderen Ende abgeschrägt sein und dort mit einer entsprechenden Schräge an der Unterseite des Kipphebels 12 zusammenwirken, was das Vorschieben in den aktivierten Zustand auch ohne vollständig exakte Einstellung der Höhenlage des Sicherungsschiebers 2 gegenüber der Unterseite des Kipphebels 12 erleichtert.
  • Als Schalter-Baugruppe 20 sind wenigstens der Kipphebel 12 und wenigstens die Stellschraube 13 vormontiert, vorzugsweise auch der Schalter 5 auf dem Kipphebel 12. Sofern die Baugruppe 20 auch ein nicht dargestelltes Basisteil umfasst, in welchem der Kipphebel 12 mittels seiner Kippachse 11 gelagert ist, kann an diesem Basisteil auch die ortsfeste Führungsfläche 15 befestigt sein, wodurch bei der Montage lediglich diese einzige Schalter-Baugruppe 20 an der Maschine befestigt werden muss.
  • Alternativ kann der Schalter 5 nicht am Kipphebel 12 sondern ortsfest, beispielsweise an dem erwähnten Basisteil, so montiert sein, dass beim Verschwenken des Kipphebels 12 dessen zum Beispiel türabgewandter Hebelarm 12b direkt auf den Taster 5a einwirkt und den Schalter betätigt.
  • 2 zeigt in der Aufsicht die Vorrichtung bei zwei Rücken an Rücken nebeneinander angelenkten Türen 3a, 3b, die mittels einer einzigen Schalter-Baugruppe 20 betätigt werden:
    In dem Kipphebel 12 sind entsprechend der Lage der beiden Türachsen 4 zwei Stellschrauben 13a, 13b angeordnet. Sobald nur eine der Türen 3a oder 3b aufgeschwenkt wird über einen vorgegebenen Öffnungswinkel 17 hinaus, wie anhand der rechten Tür 3b dargestellt, wird hierdurch die entsprechende Türachse nach oben verlagert, und damit der Kipphebel 12 gekippt und der Schalter 5 betätigt.
  • 1
    Schwenkachse
    2
    Sicherungsschieber
    3
    Tür
    3'
    Profil
    3''
    Türblatt
    4
    Türachse
    4a, 4b
    Achszapfen
    5
    Schalter
    5a
    Taster
    6
    Kulisse
    7
    Querbolzen
    8
    Lagerteil
    9
    Lagerteil
    10
    Längsrichtung
    11
    Kippachse
    12
    Kipphebel
    12a
    türseitiger Hebel
    12b
    türabgewandter Hebel
    13
    Stellschraube
    14
    Kugel
    15
    Führungsfläche
    16
    Kulissenblock
    17
    Öffnungswinkel
    20
    Schalter-Baugruppe

Claims (17)

  1. Sicherungsvorrichtung für ein Schwenkelement, insbesondere für eine Tür, mit – einem Sicherungsteil oder Sicherheitsschieber (2), das, bzw. der formschlüssig ein Verschwenken des Schwenkelementes verhindert und – einem Schalter (5) der bei Verschwenken des Sicherungselementes mechanisch ausgelöst wird dadurch gekennzeichnet, dass – eine Kulisse (6) in Wirkverbindung mit dem Schwenkelement so angeordnet ist, dass sich das Schwenkelement zwangsgeführt durch die Kulisse beim Verschwenken in Längsrichtung (10) ihrer Schwenkachse (1) verlagert und – das Sicherungsteil oder der Sicherungsschieber (2) an einem Kipphebel (12) in Eingriff bringbar ist, dessen Kippachse (11) quer zur Schwenkachse (1) angeordnet ist und der von der Längsbewegung des Schwenkelementes beaufschlagt wird.
  2. Sicherungsvorrichtung für ein Schwenkelement, insbesondere für eine Tür, mit – einem Sicherungsteil oder Sicherheitsschieber (2), der formschlüssig ein Verschwenken des Schwenkelementes verhindert und – einem Schalter (5) der bei Verschwenken des Sicherungselementes mechanisch ausgelöst wird dadurch gekennzeichnet, dass – eine Kulisse (6) in Wirkverbindung mit dem Schwenkelement so angeordnet ist, dass sich das Schwenkelement zwangsgeführt durch die Kulisse beim Verschwenken in Längsrichtung (10) ihrer Schwenkachse (1) verlagert und – die Kulisse (6) am Lagerteil (8) der Türachse (4) in wenigstens eine Raumrichtung quer zur Längsrichtung (10) einstellbar und befestigbar ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse (6) neben der Türachse (4) verschraubt ist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,dass ein Querbolzen (7), der quer von der Türachse (4) abstrebt und mit dieser drehfest befestigt und durch diese hindurch geführt ist, von der Kulisse (6) geführt wird.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse (6) die Oberseite eines Kulissenblockes (16) ist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsteil ein Sicherungsschieber (2) ist, der quer zur Längsrichtung (10) verschiebbar und dadurch innerhalb und außerhalb des Wirkungsbereiches des Kipphebels (12) bringbar ist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kipphebel (12) ein zweiarmiger Kipphebel ist.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Kipphebel (12) ein in Längsrichtung (10) verstellbares Stellelement, in Form einer Stellschraube (13) mit einer drehbaren Kugel (14) vorstehend über ihre der Türachse (4} zugewandte Stirnflächen befestigt ist zur Anlage an der oberen Stirnfläche, der Türachse (4).
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (5) auf dem von der Türachse (4) abgewandten zweiten Hebelarm (12b) des zweiarmigen Hebels (12) angeordnet ist.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Taster (5a) des Schalters (5) in Richtung des Kipphebels (12) verlaufend von der Türachse (4) wegweisend über den Kipphebel (12) vorsteht und bei dessen Verschwenken durch eine feststehende, schräg zu seiner Längserstreckung stehende Führungsfläche (15) betätigt wird.
  11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (5) an einem festen Bauteil der Umgebung so befestigt ist, dass sein Taster (5a) in den Bewegungsweg des von der Türachse (4) wegragenden Hebelarms (12b) hineinragt und von diesem bei Verschwenken des Kipphebels (12) betätigt wird.
  12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (5) und die Kulisse (6) gemeinsam am gleichen Ende gemeinsam an einem Basisteil vormontiert angeordnet sind, sowie auch der Kipphebel (12) und/oder die Führungsfläche (15).
  13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse (6) einerseits und der Schalter (5) andererseits an den beiden einander entgegengesetzten stirnseitigen Enden des Schwenkelementes angeordnet sind und die Kulisse (6) bei vertikal stehendem Schwenkelement am unteren Ende.
  14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Kipphebel (12) auf der gleichen Seite seiner Kippachse (11) zwei oder mehrere Stellschrauben (13a, 13b) nebeneinander angeordnet sind, die an nebeneinanderstehenden Türachsen (4) von nebeneinander angelenkten, in entgegengesetzte Richtungen abstehenden Schwenkelementen, wahlweise betätigt werden.
  15. Verfahren zur Montage eines Schwenkelementes mit zwei beidseits vorstehenden Achszapfen (4a, 4b) sowie einer Sicherungsvorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass – das Schwenkelement mit dem oberen Achszapfen (4a) in die hierfür vorgesehene Öffnung des oberen Lagerteiles (9) eingeführt und soweit hochgeschoben wird, dass – der untere Achszapfen (4b) über der hierfür vorgesehenen Ausnehmung im unteren Lagerteil (8) positioniert und das Schwenkelement in diese Ausnehmung des Lagerteils (8) hinein abgesenkt werden kann. – Befestigen des Kulissenblockes (16) an dem unteren Lagerteil (8), vor dem Einsetzen des Schwenkelements in die Lagerteile (8, 9), – Befestigen der vormontierten Schalter-Baugruppe (20), die wenigstens den Kipphebel (12) und die Stellschraube (13) umfassen, an dem oberen Lagerteil (9), mittels Montieren der Kippachse (11) und – Einstellen der Stellschraube (13} so, dass der Schalter (5} erst bei einem vorgegebenen Öffnungswinkel (17) des Schwenkelementes betätigt wird.
  16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass vor Montieren der Schalter-Baugruppe (20) auch der Schalter (5) und die Führungsfläche (15) an der Schalter-Baugruppe (20) montiert werden.
  17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Montieren der Schalter-Baugruppe (20) alle Schwenkelemente mit ihren Achszapfen (4a, 4b) in ihre Lagerteile (8, 9) eingesetzt werden.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE9318787U1 (de) * 1993-12-08 1994-02-10 Haase Gerhard Scharnier mit Sicherheitsschalter
DE19630964A1 (de) * 1996-07-31 1998-02-05 Schubert Gerhard Gmbh Verpackungsmaschine

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