DE10207473A1 - Tragvorrichtung sowie Anordnung aus mehreren Tragvorrichtungen - Google Patents

Tragvorrichtung sowie Anordnung aus mehreren Tragvorrichtungen

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    • A47F5/00Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
    • A47F5/08Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features secured to the wall, ceiling, or the like; Wall-bracket display devices
    • A47F5/0807Display panels, grids or rods used for suspending merchandise or cards supporting articles; Movable brackets therefor
    • A47F5/0815Panel constructions with apertures for article supports, e.g. hooks

Abstract

Es wird eine Tragvorrichtung, bestehend aus einem fest montierbaren Tragelement (12) mit einer hintergreifbaren Einhängeöffnung (17) und einem Einhängeelement (20) zur Halterung von Gegenständen mit einer Einhängenase (21) und Anlageflächen (22, 23), die im eingehängten Zustand des Einhängeelements (20) an Flächen des Tragelements (12) anliegen, vorgeschlagen, wobei die Einhängenase (21) durch eine Kippbewegung in einer Ebene, in der sich die Einhängenase (21) erstreckt, in die Einhängeöffnung (17), diese hintergreifend, einschwenkbar ist. Erfindungsgemäß weist das Tragelement (12) einen im montierten Zustand horizontal oder im Wesentlichen horizontal verlaufenden frei zugänglichen Abschnitt auf, in dem die Einhängeöffnung (17) ausgebildet ist. Des Weiteren sind die Einhängenase (21) und die Anlageflächen (22, 23) derart am Einhängeelement (20) angeordnet, dass sich das Einhängeelement (20) durch eine Kippbewegung des vorderen Bereichs der Einhängenase (21) in einem Winkelabschnitt im Bereich der Horizontalen in die Einhängeöffnung (16) einschwenken lässt, wobei die Position von zumindest dem Nasenansatz und einem Teil der Anlageflächen (22, 23) zum Schwerpunkt des Einhängeelements (20) dafür Sorge trägt, dass das Einhängeelement (20) selbsttätig im eingehängten Zustand bleibt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Tragvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Anordnung aus mehreren Tragvorrichtungen.
  • Stand der Technik
  • Tragvorrichtungen bestehend aus einem fest montierbaren Tragelement mit einer hintergreifbaren Einhängeöffnung und einem Einhängeelement zur Halterung von Gegenständen mit einer Einhängenase zum gekippten Einführen in die Einhängeöffnung sowie Anlageflächen, die im eingehängten Zustand des Einhängeelements an Flächen des Tragelements anliegen, sind insbesondere aus dem Ladenbau in vielfältiger Form bereits bekannt geworden. Mit solchen Anordnungen werden insbesondere Tragstrukturen für Fachböden realisiert.
  • Beispielsweise ist in der deutschen Offenlegungsschrift DE 100 44 969 A1 ein Einhängeelement in Form eines Tablars mit einem bogenförmig verlaufenden Verankerungsorgan offenbart, dass sich in eine dazu passende Wandprofilleiste zur Anbringung einschwenken lässt.
  • Im eingeschwenkten Zustand ist dann die Ablagefläche des Tablars horizontal ausgerichtet.
  • Durch diese Vorgehensweise lässt sich eine schnelle werkzeuglose Anbringung eines Tragelements realisieren.
  • Aufgabe und Vorteile der Erfindung
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine alternative Tragvorrichtung bereit zu stellen bzw. den Einsatz bekannter Tragvorrichtungen flexibler zu gestalten.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 bzw. 8 gelöst.
  • In den Unteransprüchen sind vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung angegeben.
  • Die Erfindung geht von einer Tragvorrichtung aus, die ein fest montierbares Tragelement mit einer hintergreifbaren Einhängeöffnung und ein Einhängeelement zur Halterung von Gegenständen mit einer Einhängenase und Anlageflächen umfasst, die im eingehängten Zustand des Einhängeelements an Flächen des Tragelements anliegen. Die Einhängenase lässt sich durch eine Kippbewegung in einer Ebene, in der sich die Nase erstreckt in die Einhängeöffnung, diese hintergreifend, einschwenken. Der Kern der Erfindung liegt nun darin, dass das Tragelement einen im montierten Zustand horizontal oder im Wesentlichen horizontal verlaufenden frei zugänglichen Abschnitt aufweist, in dem die Einhängeöffnung ausgebildet ist, und dass die Einhängenase und die Anlagenflächen derart am Einhängeelement angeordnet sind, dass sich das Einhängeelement durch eine Kippbewegung des vorderen Bereichs der Einhängenase in einem Winkelabschnitt, der im Bereich der Horizontalen liegt, oder anders ausgedrückt durch eine Kippbewegung, bei welcher die Ausrichtung des vorderen Bereichs der Nase die Horizontale annähert bzw. diese erreicht oder auch leicht überschreitet, in die Einhängeöffnung einschwenken lässt. Dabei wird durch die Position von zumindest dem Ansatz der Einhängenase und einem Teil der Anlageflächen zum Schwerpunkt des Einhängeelements erreicht, dass das Einhängeelement selbsttätig im eingehängten Zustand bleibt. Dieser Vorgehensweise liegt die Erkenntnis zugrunde, dass ein Einschwenken einer Einhängenase in eine Einhängeöffnung nicht zwangsläufig auf einen Schwenkwinkel begrenzt sein muss, bei welchem die Einhängenase in Richtung "Vertikale" ausgerichtet wird. Vielmehr eröffnet sich durch die horizontale Anbringung einer Einhängeöffnung mit dem oben beschriebenen Einschwenken einer Einhängenase die Möglichkeit, eine derartige Verankerung weitgehend verdeckt an einem Tragelement anzuordnen.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist das Einhängeelement Mittel zur Halterung von Gegenständen, zum Beispiel eine horizontal verlaufende Stange für Kleiderbügel auf, die in einer Weise am Einhängeelement positioniert sind, dass bei deren Belastung im üblichen Einsatz, zum Beispiel durch mehrere Kleiderbügel mit Kleidungsstücken an der Stange, die Kräfte in Richtung eingehängtem Zustand verstärkt werden. Durch diese Maßnahme wird das Einhängeelement um so besser in der Einhängeöffnung gehalten, je höher die Belastung ist.
  • In einer außerdem vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Tragelement an einer horizontalen Ablage zum Beispiel an einen Fachboden eines Regals oder einer Ablagekiste angeordnet. Das Tragelement kann dabei unmittelbar im Fachboden oder der Ablagekiste integriert sein. Es ist jedoch auch günstig, wenn das Tragelement Teil eines gesonderten Trägers, zum Beispiel eines Fachbodenträgers ist, oder von diesem umfasst wird. Dies bietet sich besonders bei rohr- oder U-förmigen Trägern an, in die zum Einhängen der Einhängenase eines Einhängeelements lediglich passende Öffnungen eingebracht werden müssen.
  • Um eine einfache Art der Einhängung bereit zu stellen, ist es überdies bevorzugt, wenn die Einhängenase auf die Seite des Einhängeelements mit Mittel zur Halterung von Gegenständen zeigt.
  • In einer außerdem besonders bevorzugten, optisch leicht wirkenden Ausführungsform der Erfindung ist das Einhängeelement senkrecht zu einer Ebene betrachtet, in der die Einhängenase liegt, L-förmig, wobei im Bereich des Endes eines Schenkels des L's die Einhängenase und im Bereich des Endes des anderen Schenkels des L's Mittel zur Halterung von Gegenständen vorgesehen sind. In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn das Einhängeelement aus Flachmaterial, insbesondere Edelstahlblech gefertigt ist. Die Einhängenase liegt dabei in der Ebene des Flachmaterials.
  • Bei einer überdies bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Tragelement ein im montierten Zustand horizontal angeordnetes Plattenelement, zum Beispiel einen Einhängeteller, in dem die vorzugsweise schlitzförmige Einhängeöffnung ausgebildet ist. Dabei ist auf der Rückseite des Plattenelements, das heißt auf der dem Einhängeelement abgewandten Seite, im Bereich des Einhängeschlitzes dafür Sorge zu tragen, dass genügend Freiraum vorgesehen wird, um die Einhängenase das Plattenelement hintergreifend einschwenken zu können.
  • Bei einer besonders bevorzugten Anordnung von soeben beschriebenen Tragvorrichtungen werden mehrere parallel zueinander positionierte Einhängeelemente durch Mittel zur Halterung von Gegenständen miteinander verbunden. Dadurch kann auf einfache Weise eine Halterung für Gegenstände geschaffen werden, die auch quer zu einer Ebene, in der jeweils die Einhängenase liegt, stabil ist. Zum Beispiel können mehrere L-förmige Einhängeelemente durch eine Tragstange fest miteinander verbunden werden. Die komplette Anordnung kann dann durch eine Kippbewegung des vorderen Bereichs der Einhängenasen in einem Winkelabschnitt im Bereich der Horizontalen in mehrere Einhängeöffnungen eingeschwenkt werden. Durch diese Maßnahme lässt sich zum Beispiel an einen Fachboden im vorderen Bereich in einfacher Weise eine Konfektionsstange anzubringen.
  • Zeichnungen
  • Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und unter Angabe weiterer Vorteile und Einzelheiten näher erläutert. Es zeigen
  • Fig. 1 eine an Fachbodenträger eingehängte Konfektionsstange in einer teilweise geschnittenen, vereinfachten Seitenansicht,
  • Fig. 2 die Ausführungsform von Fig. 1 in einer Frontansicht,
  • Fig. 3 mehrere Ausführungsformen gemäß Fig. 1 und 2 an einer Präsentationswand für ein Bekleidungshaus in einer schematischen Frontansicht,
  • Fig. 4a u. 4b verschiedene Ausführungsformen von Fachbodenträgern in einer Seitenansicht,
  • Fig. 5 einen Einhängeteller in einer Draufsicht, der für die Anbringung an einem Fachbodenträger nach Fig. 4a, 4b bzw. Fig. 1 oder Fig. 2 vorgesehen ist und eine Einhängeöffnung für ein Einhängeelement mit Einhängenase aufweist,
  • Fig. 6a-b zwei unterschiedliche Ausführungsformen von Einhängeelementen für einen Einhängeteller gemäß Fig. 5.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • In den Fig. 1 und 2 ist eine Ablage und Präsentationsanordnung 1 für Gegenstände, insbesondere Kleidungsstücke dargestellt. Die Ablage und Präsentationsanordnung 1 umfasst eine vertikal verlaufende Montagewand 2. In der Montagewand 2 ist in einer Bohrung eine Buchse 3 mit einem Anschlagrahmen 4 auf der Frontseite 2a und einem Gewindeabschnitt 5 auf der Rückseite 2b, auf dessen überstehender Bereich eine Befestigungsmutter 6 aufgeschraubt ist, vorgesehen. Die Buchse 3 dient zur Halterung eines Fachbodenträgers 7, der in einem leicht aus der Horizontalen gekippten Zustand in eine Durchgangsöffnung 8 der Buchse 3 eingeführt und anschließend in die Horizontale zurückgekippt wird, wobei eine Nase 9 des Fachbodenträgers 7 einen Endabschnitt der Buchse 3 hintergreift und den Fachboden damit festlegt.
  • Die genaue Ausführungsform des in die Buchse einzusteckenden Teils des Fachbodenträgers 7 mit Haltenase 9 und einem Absatz 10 ist in Fig. 4a und Fig. 4b ersichtlich. Der Absatz 10 verhindert, dass der Fachbodenträger 7 zu weit in die Buchse 3 hineinrutscht.
  • Die Ablage und Präsentationsanordnung weist beispielhaft zwei voneinander beabstandete Fachbodenträger 7 auf (siehe Fig. 2). Auf dem Fachbodenträger 7 liegt ein Fachboden 11 auf.
  • Im vorderen Bereich des Fachbodens 11 sind jeweils passend zu den Fachbodenträgern 2 Einhängeteller 12 (siehe insbesondere Fig. 1 und Fig. 5) vorgesehen.
  • Zur Anbringung der Einhängeteller 12 ist im Fachboden 11 jeweils eine entsprechende Ausfräsung 13 vorhanden. Über Bohrungen 14, 15 kann der jeweilige Einhängeteller 12 mit dem Fachboden 11 verschraubt werden. In Fig. 2 sind entsprechende Schrauben 14a, 15a angedeutet.
  • Der Einhängeteller 12 besitzt zwei Ausnehmungen 16, 17, die zu entsprechenden Nasen 16a, 17a der Fachbodenträger 18, 19 passen (siehe Fig. 4a und 4b). Dadurch ist der Fachboden im aufgelegten Zustand in der Ebene des Fachbodens festgelegt.
  • Der Einhängeteller 12 ist vorzugsweise fest mit dem jeweiligen Fachbodenträger 7, 18, 19 verbunden. Für die Montage wird am Fachboden die Einfräsung 13 vorgesehen, um diesen an den Fachbodenträgern 7, 18, 19 mit Einhängeteller 12 passend montieren zu können.
  • Die vordere Ausnehmung 17 am Einhängeteller 12 ist deutlich breiter als die Breite des Flachmaterials, aus dem die Fachbodenträger 7, 18, 19 bestehen. Zusätzlich wird im Fachboden 11 an jedem Einhängeteller 12 der Bereich hinter der Ausnehmung 17 mit einer weiteren Einfräsung 13a versehen.
  • Dies ist erforderlich, um entweder links oder rechts oder auf beiden Seiten eines Fachbodenträgers, an dem der Einhängeteller aufliegt, ein Einhängeelement mit Nase 21 einschwenken zu können.
  • Die Nase 21 am Einhängeelement 20 ist so ausgeführt, dass das Einhängeelement durch eine Kippbewegung in die Ausnehmung 17 eingeführt wird, wobei der vordere Bereich 21a der Nase 21 um einen Winkelabschnitt zu kippen ist, der eher horizontal ausgerichtet ist.
  • Im eingeschwenkten Zustand hängt das Einhängeelement vollständig an der Nase 21, wobei sich das Einhängeelement über eine Anlagefläche 22 am Ansatz der Nase 21 und über eine Anlagefläche 23 am vorderen Bereich 21a der Nase 21 am Einhängeteller 12 abstützt.
  • Die Anlageflächen 22, 23 sowie die dazu passenden Gegenstücke am Einhängeteller 12 müssen nicht zwangsläufig horizontal verlaufen. Insbesondere kann die Anlagefläche 22 auch durch einen senkrecht verlaufenden Abschnitt ausgeführt werden. Bei der Anlagefläche 23 an der Nase kommt es darauf an, dass im eingeschwenkten Zustand das Einhängeelement nicht dazu tendiert, aus der Ausnehmung 17 herauszurutschen. Bei einem horizontalen Verlauf werden bei vollständig eingeschwenktem Einhängeelement derartige Tendenzen unterbunden. Dies ist auch der Fall, wenn die Anlagefläche 23 und die dazu passende Gegenfläche am Einhängeelement 12 nach unten aus der Horizontalen geneigt sind.
  • Wie aus Fig. 2 zu entnehmen ist, sind hier beispielhaft zwei Einhängeelemente 20 durch eine Konfektionsstange 24 starr miteinander verbunden. In die entsprechenden Ausnehmungen 17 ist somit eine Einheit aus zwei Einhängeelementen 20 mit Konfektionsstange 24 zum Beispiel links neben dem jeweiligen Fachbodenträger 7 in einen Abschnitt der Ausnehmung 17 des jeweiligen Einhängetellers 12 einzuschwenken.
  • Durch diese Vorgehensweise kann ohne viel Aufwand an einen Fachboden mit Fachbodenträger und Auflagetellern, die zum Verschrauben von Fachböden ohnehin regelmäßig vorgesehen sind, die Möglichkeit des Einhängens von weiteren Haltemitteln, wie zum Beispiel einer Konfektionsstange 24 vorgesehen werden, wenn die Auflageteller entsprechend der Einhängeteller 20 aufgeführt werden. Dabei sind die notwendigen Vorbereitungen, nämlich eine breitere Ausnehmung 17 sowie eine zusätzliche Einfräsung 13 auf der Rückseite der Ausnehmung 17 vorzusehen derart, dass sie, auch ohne eingehängtes Einhängeelement 20, üblicher Weise für einen Betrachter optisch nicht in Erscheinung treten.
  • In den Fig. 6a und 6b sind zwei weitere Ausführungsformen 25 und 26 von L-förmigen aus Flachmaterial bestehenden Einhängeelementen 25, 26 dargestellt. Die Einhängenasen 21 und entsprechenden Anlageflächen 22, 23 der einzelnen Einhängeelemente 20, 25, 26 sind jeweils gleich. Lediglich der vordere Bereich des vertikal verlaufenden Schenkels des "L's" ist etwas unterschiedlich ausgestaltet, um im Fall eines Einhängeelements 25 eine im Querschnitt rechteckige Konfektionsstange 25a bzw. in den Fällen eines Einhängeelements 20, 26 eine im Querschnitt runde Konfektionsstange 26a jeweils optisch ansprechend anbringen zu können. Die Konfektionsstangen 25a und 26a in den Fig. 6a und 6b sind jeweils nur gestrichelt angedeutet.
  • In Fig. 1 und 2 ist der voll montierte Zustand mit eingeschwenkten Einhängeelementen 20 und Konfektionsstange 24 dargestellt. An einer Konfektionsstange 24 lassen sich beispielsweise, wie in Fig. 1 angedeutet, Kleiderbügel 27 einhängen.
  • Bei der Ausführungsform der Einhängeelemente ist es wichtig, das Mittel 24, 25a, 26a zur Halterung von Gegenständen (also zum Beispiel eine Konfektionsstange) in Bezug auf zumindest den Ansatzbereich der Nase 21 derart angeordnet sind, dass bei einer Belastung der vollständig eingeschwenkten Einhängeelemente 20, 26 wenn eine weitere Verschwenkung möglich wäre, diese sich nur in den eingeschwenkten Zustand sich bewegen würden. Auf diese Weise wird eine Art "Selbstklemmung" realisiert. Das heißt je größer die Belastung am Einhängeelement ist, desto stärker wird die jeweilige Nase 21 in ihren Sitz gedrückt.
  • In Fig. 3 sind mehrere Anordnungen zur Ablage und Präsentation 1 an einer Einbauwand 28 mit angedeuteten Kleidungsstücken 29, 30 dargestellt, um die Funktion einer solchen Anordnung zu veranschaulichen.

Claims (8)

1. Tragvorrichtung bestehend aus einem fest montierbaren Tragelement (12) mit einer hintergreifbaren Einhängeöffnung (17) und einem Einhängeelement (20, 25, 26) zur Halterung von Gegenständen, mit einer Einhängenase (21) und Anlageflächen (22, 23), die im eingehängten Zustand des Einhängeelements (20, 25, 26) an Flächen des Tragelements (12) anliegen, wobei die Einhängenase (9, 21) durch eine Kippbewegung in einer Ebene, in der sich die Einhängenase (21) erstreckt, in die Einhängeöffnung (17), diese hintergreifend, einschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (12) einen im montierten Zustand horizontal oder im Wesentlichen horizontal verlaufenden frei zugänglichen Abschnitt aufweist, in dem die Einhängeöffnung (17) ausgebildet ist, und dass die Einhängenase (21) und die Anlageflächen (22, 23) derart am Einhängeelement (20, 25, 26) angeordnet sind, dass sich das Einhängeelement (20, 25, 26) durch eine Kippbewegung des vorderen Bereichs (21a) der Einhängenase (21) in einem Winkelabschnitt, der im Bereich der Horizontalen liegt, in die Einhängeöffnung (16) einschwenken lässt, wobei die Position von zumindest dem Nasenansatz und einem Teil der Anlageflächen (22, 23) zum Schwerpunkt des Einhängeelements (20, 25, 26) dafür Sorge trägt, dass das Einhängeelement (20, 25, 26) selbsttätig im eingehängten Zustand bleibt.
2. Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einhängeelement (20, 25, 26) Mittel (24, 25a, 26a) zur Halterung von Gegenständen aufweist, die in einer Weise am Einhängeelement (20, 25, 26) positioniert sind, dass bei deren Belastung im üblichen Einsatz die Kräfte in Richtung eingehängtem Zustand verstärkt werden.
3. Tragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement an einer horizontalen Ablage (11), angeordnet ist.
4. Tragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einhängenase (21) auf die Seite des Einhängeelements (20, 25, 26) mit Mittel (24, 25a, 26a) zur Halterung von Gegenständen zeigt.
5. Tragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einhängeelement (20, 25, 26) senkrecht zur einer Ebene betrachtet, in der die Einhängenase (21) liegt, L-förmig ist, wobei im Bereich des Endes eines Schenkels des "L's" die Einhängenase (21) und im Bereich des Endes des anderen Schenkels des "L's" Mittel (24, 25, 26) zur Halterung von Gegenständen vorgesehen sind.
6. Tragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Einhängeelement (20, 25, 26) aus Flachmaterial besteht.
7. Tragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement ein im montierten Zustand horizontal angeordnetes Plattenelement (12) umfasst, in dem die Einhängeöffnung ausgebildet ist.
8. Anordnung aus mehreren Tragvorrichtungen nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit parallel zueinander positionierten Einhängeelementen (20, 25, 26), die durch Mittel (24, 25a, 26a) zur Halterung von Gegenständen miteinander verbunden sind.
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