DE102022120242A1 - Anordnung zur Aufnahme mindestens einer Sitzschiene - Google Patents

Anordnung zur Aufnahme mindestens einer Sitzschiene Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung, die zur Aufnahme mindestens einer Sitzschiene (22) für mindestens einen Sitz eines Fahrzeugs ausgebildet ist, wobei die Anordnung mindestens einen Sitzquerträger (8) aufweist, wobei dieser Sitzquerträger (8) ein Profil aus mehreren Kammern (12, 14) aufweist, wobei mindestens eine Kammer (12, 14) von einer Wand umschlossen ist, wobei die Wand mindestens eine Aussparung (20) aufweist, wobei die Wand an jeweils einer Aussparung (20) nach oben geöffnet ist, wobei jeweils eine Aussparung (20) zur Aufnahme eines Abschnitts jeweils einer Sitzschiene (22) ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung, die zur Aufnahme mindestens einer Sitzschiene für mindestens einen Sitz eines Fahrzeugs ausgebildet ist, ein Fahrzeug und ein Verfahren zur Aufnahme mindestens einer Sitzschiene.
  • Sitze für ein Fahrzeug sind in diesem über geeignete Mittel zu installieren.
  • Vor diesem Hintergrund war es eine Aufgabe, eine Anordnung eines Sitzes in einem Fahrzeug geeignet weiterzuentwickeln.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Anordnung, ein Fahrzeug und ein Verfahren mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Ausführungsformen der Anordnung, des Fahrzeugs und des Verfahrens gehen aus den abhängigen Patentansprüchen und der Beschreibung hervor.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung, bspw. eine entsprechende Struktur, ist zur Aufnahme von mindestens einer Sitzschiene für mindestens einen Sitz bzw. Fahrzeugsitz eines Fahrzeugs, üblicherweise für ein und/oder in einem Fahrzeug, ausgebildet. Die Anordnung weist mindestens einen Sitzquerträger auf, wobei dieser mindestens eine Sitzquerträger ein Profil aus mehreren hohlen Kammern aufweist, wobei mindestens eine hohle Kammer von einer Wand umschlossen ist, die die Kammer begrenzt. Dabei weist die Wand, üblicherweise von einer oberen Kammer, an mindestens einer Stelle bzw. mindestens einem Abschnitt mindestens eine Aussparung auf, wobei die Wand an jeweils einer Aussparung, üblicherweise bezüglich einer vorgesehenen bzw. vorzusehenden Hochachse des Fahrzeugs, nach oben geöffnet ist, wobei jeweils eine Aussparung zur Aufnahme eines Abschnitts jeweils einer Sitzschiene ausgebildet ist.
  • Außerdem weist die Wand der mindestens einen Kammer des mindestens einen Sitzquerträgers einen Teil auf, der als horizontaler Steg ausgebildet ist. Dieser horizontale Steg ist an bzw. im Bereich jeweils einer Aussparung und/oder durch diese Aussparung hindurch, bezüglich der vorgesehenen bzw. vorzusehenden Hochachse des Fahrzeugs, von oben zugänglich, wobei der Abschnitt der jeweiligen Sitzschiene, innerhalb der Aussparung, auf dem Steg anzuordnen, anordenbar bzw. angeordnet ist bzw. wird.
  • In der Regel weist das Fahrzeug eine Längsachse, die parallel zu einer üblichen Vorwärtsfahrtrichtung des Fahrzeugs orientiert ist, und eine Querachse auf, wobei die Längs- und die Querachse zudem horizontal orientiert sind. Senkrecht hierzu ist die vertikale orientierte Hochachse des Fahrzeugs orientiert. Für jeweils einen Sitz ist mindestens eine Sitzschiene, in der Regel zwei Sitzschienen, vorgesehen, die parallel zur Längsachse orientiert ist bzw. sind. Die beschriebene Anordnung bzw. die entsprechende Struktur weist in der Regel mehrere mehrkammerige Sitzquerträger auf, die parallel zur Querachse und somit auch senkrecht zu den darauf anzuordnenden Sitzschienen orientiert sind. Der mindestens eine Sitzquerträger ist auf einem Boden, bspw. Unterboden, im Innenraum für Insassen des Fahrzeugs anzuordnen bzw. angeordnet, bspw. auf diesem befestigt bzw. zu befestigen. Dabei ist es möglich, dass der Boden als Teil eines Rohbaus und/oder einer Karosserie für einen Innenraum des Fahrzeugs ausgebildet ist. Mit der Anordnung wird eine integrative Karosseriestruktur für lange Sitzschienen bereitgestellt.
  • Der mindestens eine Sitzquerträger weist in Ausgestaltung zwei unmittelbar benachbarte bzw. nebeneinander angeordnete Kammern auf, die vertikal übereinander angeordnet sind. Dabei weist die Wand, üblicherweise nur, einer oberen der beiden Kammern, die unmittelbar über einer unteren der beiden Kammern angeordnet ist, die mindestens eine Aussparung bzw. mindestens eine Ausnehmung auf. Die obere Kammer ist an bzw. im Bereich der jeweiligen Aussparung nach oben geöffnet. Üblicherweise ist die Aussparung für jene mindestens eine hohle obere Kammer des jeweiligen Sitzquerträgers vorgesehen bzw. vorzusehen, die bezüglich der Hochsache oberhalb bzw. über, bspw. auf mindestens einer weiteren hohlen unteren Kammer, in der Regel unmittelbar darüber, angeordnet ist.
  • Jede hohle Kammer ist, abgesehen von der hierfür vorgesehenen bzw. vorzusehenden mindestens einen Aussparung, von einer Wand vollständig umschlossen. Zwei unmittelbar benachbarte Kammern sind durch eine gemeinsame Wand bzw. einen Teil der Wand, je nach Definition, miteinander verbunden und/oder voneinander getrennt, da die Wand bzw. deren Teil eine Grenze zwischen diesen beiden Kammern bildet. Dabei ist es möglich, dass die mindestens eine obere Kammer und die mindestens eine untere Kammer durch eine untere horizontal orientierte Wand bzw. einen entsprechenden unteren horizontal orientierten Teil dieser Wand voneinander getrennt bzw. miteinander verbunden sind, die bzw. der einen vertikal orientierten Normalenvektor aufweist, der parallel zur Hochachse orientiert ist. Die mindestens eine bereits bereitgestellte bzw. bereitzustellende, etwa in die Wand noch einzubringende Aussparung, ist in eine obere Wand bzw. einen entsprechenden oberen Teil der oberen Kammer eingebracht bzw. einzubringen. Dabei ist die untere Wand bzw. der untere Teil der oberen Kammer und üblicherweise auch der unteren Kammer durch die Aussparung hindurch von außen, üblicherweise von oben, zugänglich. Dabei ist es möglich, dass die Wand bzw. der Teil zwischen diesen beiden übereinander angeordneten Kammern auch den horizontalen Steg bildet, der die untere Kammer bezüglich der Hochachse nach oben abschließt und weiterhin als Auflage für die Sitzschiene ausgebildet ist. Dabei ist es möglich, dass die Sitzschiene in vertikaler Richtung auf dem Steg und somit einem entsprechend freigelegten Teil der Wand aufliegt. Außerdem ist bzw. wird die Sitzschiene in horizontaler Richtung, parallel zu dem Sitzquerträger, zwischen zwei noch vorhandenen Teilen der oberen hohlen, bis auf die Aussparung, verbliebenen Wand angeordnet, wobei die Sitzschiene die beiden noch vorhandenen Teile der oberen Wand entsprechend trennt. Weiterhin ist es möglich, dass jeweils eine Aussparung zur Aufnahme eines Abschnitts jeweils einer Sitzschiene ausgebildet ist.
  • Der Sitzquerträger bzw. dessen Profil weist, neben der Aussparung, mindestens zwei hohle Kammern auf, die bezüglich der Hochachse auf- und/oder nebeneinander angeordnet sind, wobei es möglich ist, dass jede hohle Kammer bzw. die sie umschließende Wand im Profil viereckig, bspw. rechteckig oder trapezförmig, ausgebildet ist. Entsprechend ist das Profil des Sitzquerträgers viereckig. Im Fall einer im Profil trapezförmigen Kammer ist ein unterer Abschnitt der Wand, die dem Boden zugewandt ist, größer bzw. länger als ein bezüglich der Hochachse darüber angeordneter oberer Abschnitt der Wand, die die Kammer umschließt. Es ist möglich, dass die Anordnung mindestens zwei im Profil gleich und/oder unterschiedlich ausgebildete Sitzquerträger, die bezüglich der Hochachse gleich und/oder unterschiedlich hoch sind, aufweist.
  • Alternativ oder ergänzend weist der mindestens eine Sitzquerträger zwei unmittelbar benachbarte Kammern auf, die horizontal nebeneinander und als obere Kammern vertikal über mindestens einer darunter angeordneten unteren Kammer angeordnet sind. In der Regel ist jede von zwei horizontal nebeneinander angeordneten Kammern von einer Wand umschlossen, wobei jede Wand der beiden Kammern einen oberen und einen unteren Teil aufweist, wobei diese jeweils zwei Teile in horizontaler Richtung ineinander, bspw. fließend und/oder nahtlos, übergehen. Zwischen diesen beiden Kammern ist ein weiterer gemeinsamer Teil der Wand angeordnet, der die Kammern, je nach Definition, trennt und/oder verbindet. Hierbei ist es möglich, dass diese beiden unteren Kammern im Sitzquerträger unter mindestens einer darauf angeordneten oberen Kammer angeordnet sind. In diesem Fall weist diese mindestens eine obere Kammer die Aussparung auf. Der horizontale Steg ist dann aus einem unteren Teil der oberen Kammer und/oder den horizontal ineinander übergehenden Teilen der Wände der beiden unteren Kammern gebildet. Es ist ebenfalls möglich, dass diese beiden Kammern im Sitzquerträger über mindestens einer darunter angeordneten Kammer angeordnet sind. In diesem Fall weisen die beiden oberen Kammern bzw. deren Wände eine gemeinsame kammerübergreifende Aussparung auf, wobei beide Kammern an bzw. im Bereich der jeweiligen gemeinsamen Aussparung nach oben geöffnet sind. Der horizontale Steg ist dann aus einem unteren Teil der Wände der beiden oberen Kammern gebildet.
  • Es ist möglich, dass der mindestens eine Sitzquerträger und/oder die mindestens eine Sitzschiene eine Verstärkung und/oder Versteifung aufweist bzw. verstärkt und/oder versteift ist bzw. wird. Dabei ist es möglich, nur den mindestens einen Sitzquerträger entlang der Querachse, nur die mindestens eine Sitzschiene entlang der Längsachse oder sowohl den mindestens einen Sitzquerträger als auch die mindestens eine Sitzschiene zu verstärken bzw. zu versteifen.
  • Das erfindungsgemäße Fahrzeug weist eine Ausführungsform der voranstehend beschriebenen Anordnung bzw. Struktur auf.
  • Dabei ist es möglich, dass das Fahrzeug als Kraftfahrzeug bzw. Auto ausgebildet und/oder zu bezeichnen ist. Es ist möglich, jeweils einen Sitz bzw. Fahrzeugsitz im Innenraum des Fahrzeugs, wenn er auf mindestens einer Sitzschiene, in der Regel auf zwei Sitzschienen, angeordnet ist, parallel zur Längsachse des Fahrzeugs zu verschieben.
  • In Ausgestaltung weist bzw. weisen die Anordnung bzw. die entsprechende Struktur und/oder das Fahrzeug mehrere Sitzquerträger und mehrere hierzu senkrecht orientierte Sitzschienen auf. Hierbei besteht zumindest ein Sitzquerträger aus einem Mehrkammerprofil und somit mehreren relativ zueinander vertikal übereinander und/oder horizontal nebeneinander angeordneten Kammern. Dabei weist mindestens eine oberste Kammer mehrere entlang des Sitzquerträgers nebeneinander angeordnete Aussparungen, üblicherweise zwei Aussparungen für zwei Sitzschienen für jeweils einen Sitz auf. Zwei parallel zur Querachse des Fahrzeugs nebeneinander angeordnete Sitzquerträger weisen für jeweils eine Sitzschiene jeweils eine Aussparung auf, wobei diese beiden Aussparungen parallel zur Längsachse hintereinander angeordnet sind, wobei jeweils eine Aussparung zur Aufnahme jeweils eines Abschnitts der Sitzschiene ausgebildet ist.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist zur Aufnahme mindestens einer Sitzschiene für mindestens einen Sitz eines Fahrzeugs ausgebildet, wobei eine Anordnung, üblicherweise eine Ausführungsform der voranstehend beschriebenen Anordnung und/oder Struktur, verwendet wird, die mindestens einen Sitzquerträger aufweist, wobei dieser mindestens eine Sitzquerträger ein Profil aus mehreren hohlen Kammern aufweist, wobei mindestens eine hohle Kammer von einer Wand umschlossen ist, wobei in der Wand, üblicherweise durch zumindest teilweises Entfernen einer Stelle der Wand und/oder in der Wand, mindestens eine Aussparung bereitgestellt wird, wobei die Wand an jeweils einer Aussparung bezüglich einer vorgesehenen bzw. vorzusehenden Hochachse des Fahrzeugs nach oben geöffnet wird, wobei jeweils ein Abschnitt jeweils einer Sitzschiene in jeweils eine Aussparung zur Aufnahme dieses Abschnitts aufgenommen wird.
  • Der mindestens eine Sitzquerträger wird bzw. ist auf einem Boden eines Rohbaus für einen Innenraum des Fahrzeugs angeordnet und/oder in den Boden integriert.
  • In Ausgestaltung des Verfahrens ist es möglich, dass der mindestens eine Sitzquerträger bzw. dessen Profil als vorgefertigtes Bauteil, das mindestens zwei hohle Kammern aufweist, zunächst mit einer ursprünglichen maximalen Höhe bereitgestellt wird, wobei sich diese maximale Höhe aus einer Summe aus einzelnen Höhen von mindestens zwei vertikal übereinander angeordneten Kammern ergibt. Dabei wird jeder Sitzquerträger auf dem Boden, bspw. einer Karosserie, für den bereitzustellenden Innenraum des Fahrzeugs angeordnet oder ist bereits darauf angeordnet und somit darauf installiert. Weiterhin wird die mindestens eine Aussparung zur Aufnahme des jeweiligen Abschnitts der mindestens einen Sitzschiene durch zumindest teilweises, ggf. vollständiges Entfernen der Wand an einer jeweils hierfür vorgesehenen Stelle für diese Aussparung in den Sitzquerträger eingebracht und dabei bereitgestellt. Entsprechend werden mehrere Sitzquerträger zunächst als mehrkammerige Profile mit voller möglicher Z-Höhe parallel zur vorgesehenen Hochachse des Fahrzeugs ausgeführt und/oder ausgebildet. Somit ist es nicht erforderlich, die Sitzschienen auf die Sitzquerträger aufzusetzen oder die Sitzquerträger deutlich im Querschnitt zu reduzieren und zusätzlich eine Ersatzstruktur einzusetzen.
  • Die Profile der Sitzquerträger haben in ihrem Grundaufbau den aus dem Teil der mindestens einen Wand gebildeten bzw. zu bildenden horizontalen Steg, der sich bei allen Sitzquerträgern bzw. deren Profilen bezüglich der Hochachse auf gleicher Höhe befindet. An den Stellen in den Aussparungen, auf denen die Sitzschiene aufzulegen ist, werden die Profile, also mindestens eine Wand bzw. mindestens ein, üblicherweise oberer, Teil der mindestens einen Wand, bis auf die horizontalen Stege, bspw. durch Fräsen, ausgespart und/oder entfernt. Weiterhin wird jeweils ein Abschnitt der Sitzschiene in jeweils einer Aussparung auf dem horizontalen Steg aufgelegt und/oder daran angebunden. Jeder Sitzquerträger kann entweder bereits mit der Karosserie fest verbunden sein oder bei einer Ausgestaltung des Verfahrens auf der Karosserie angeordnet werden. Es ist auch möglich, dass die Sitzschienen und die Sitzquerträger zunächst, wie voranstehend beschrieben, relativ zueinander angeordnet und danach gemeinsam auf dem Boden für den Innenraum angeordnet werden. Wahlweise kann jeweils eine Sitzschiene und/oder jeweils ein Sitzquerträger durch ein Verstärkungs- und/oder Aussteifungsprofil als Verstärkung in Längsrichtung verstärkt und/oder ausgesteift werden, wobei ein derartiges Verstärkungs- und/oder Aussteifungsprofil als Konsole ausgebildet sein bzw. bezeichnet werden kann. Bei dem Verfahren ist es möglich, dass die Sitzschienen direkt auf den Sitzquerträgern bzw. auf den horizontalen Stegen in den hierfür vorgesehenen Aussparungen angeordnet und mit den Sitzquerträgern befestigt werden. Falls für jeweils eine Sitzschiene ein Verstärkungs- und/oder Aussteifungsprofil vorgesehen ist, ist es möglich, dass zunächst dieses auf den horizontalen Stegen in den Aussparungen angeordnet und daran befestigt wird, wobei danach jeweils eine Sitzschiene auf einem Verstärkungs- und/oder Aussteifungsprofil angeordnet und daran befestigt wird. Es ist auch möglich, durch mindestens eine hohle Kammer eines jeweiligen Sitzquerträgers Leitungen, bspw. Kabel, etwa für ein Bordnetz des Fahrzeugs zu führen, wobei es möglich ist, hierfür in die mindestens eine Kammer als Aussparung eine Freisparung zur Aufnahme einer jeweiligen Sitzschiene einzubringen.
  • Durch eine Ausgestaltung der Anordnung und des Verfahrens ist u. a. eine Einsparung von Komplexität, Gewicht und Kosten möglich. Es ist zudem möglich, ein flaches Fahrzeug mit langen Sitzschienen bereitzustellen, wobei der Sitz entlang der mindestens einen Sitzschiene beliebig im Fahrzeug entlang der Längsachse beliebig weit nach vorne oder hinten verschoben werden kann. Falls das vorgestellte Fahrzeug, für das die Anordnung vorgesehen ist, auch autonom bzw. automatisch und/oder elektrisch fahren kann, ist es möglich, den Sitz beim autonomen Fahren oder während einer Ladepause zum Laden einer Traktionsbatterie des Fahrzeugs entlang der Sitzschienen maximal nach hinten zu verschieben. Die Sitzquerträger und deren Kammern sind üblicherweise aus einem Metall, bspw. Aluminium oder Stahl, gebildet. Außerdem ist mit der Anordnung eine NVH-Reduktion und somit eine Reduktion von Noise, Vibration, Harshness bzw. von hörbaren Geräuschen und spürbaren Vibrationen für das Fahrzeug möglich. Außerdem ist durch Ausgestaltung des Verfahrens auch eine Vereinfachung einer Montage der Anordnung möglich, da eine Anzahl von ansonsten üblichen Verschraubungen reduziert werden kann.
  • Es versteht sich, dass die voranstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
  • Die Erfindung ist anhand von Ausführungsformen in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung schematisch und ausführlich beschrieben.
    • 1a, 1b zeigen in schematischer Darstellung eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung aus unterschiedlichen Perspektiven.
    • 2a, 2b zeigen in schematischer Darstellung Varianten der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung.
    • 3 zeigt eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung in schematischer Darstellung.
    • 4a, 4b zeigen eine dritte und vierte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung in schematischer Darstellung.
  • Die Figuren werden zusammenhängend und übergreifend beschrieben. Gleichen Bezugszeichen sind dieselben Komponenten zugeordnet.
  • Die 1a und 1b zeigen jeweils die erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung entlang eines ersten Schnitts (1a) und eines dazu parallelen zweiten Schnitts (1b) durch ein Profil von Komponenten der Anordnung parallel zu einer horizontal orientierten Längsachse 4 bzw. einer üblichen Vorwärtsfahrtrichtung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fahrzeugs, hier eines Kraftfahrzeugs, für dessen Innenraum die Anordnung ausgebildet ist.
  • Dabei sind auf einem Boden 2 des Innenraums ein herkömmlicher Fahrzeugquerträger 6 und als Komponenten der Anordnung zwei Beispiele eines Sitzquerträgers 8, 10 angeordnet, die alle parallel zu einer Querachse des Fahrzeugs und somit senkrecht zu seiner Längsachse 4 angeordnet sind bzw. verlaufen.
  • Sämtliche Sitzquerträger 8, 10 weisen eine hier im Profil trapezförmige untere Kammer 12 mit gleicher Höhe auf, die hier direkt auf dem Boden 2 angeordnet ist. Außerdem weisen vier erste Sitzquerträger 8 eine von einer Wand umschlossene erste obere Kammer 14 auf. Ein zweiter Sitzquerträger 10 weist eine von einer Wand umschlossene zweite obere Kammer 16 auf, die eine geringere Höhe als eine jeweilige erste obere Kammer 14 aufweist, wobei die oberen Kammern 14, 16 hier im Profil rechteckig sind. Insgesamt weist jeder erste Sitzquerträger 8 bezüglich einer vertikal orientierten Hochachse des Fahrzeugs eine größere Höhe als der zweite Sitzquerträger 10 auf. Dabei ist hier vorgesehen, dass die Sitzquerträger 8, 10 aus Stahl sind.
  • Dabei ist es in Ausgestaltung möglich, dass die Kammern 12, 14, 16 der Sitzquerträger 8, 10 zunächst als getrennte Bauteile bereitgestellt werden, die weiterhin übereinander angeordnet und miteinander zu dem jeweiligen Sitzquerträger 8, 10 verbunden werden.
  • Weiterhin verläuft der Schnitt gemäß 1b durch einen Abschnitt bzw. eine Stelle jeweils eines Sitzquerträgers 8, 10, an dem der Sitzquerträger 8, 10 eine Aussparung 20 aufweist, an der die obere Kammer 14, 16 bzw. deren Wand entlang des jeweiligen Sitzquerträgers 8, 10 unterbrochen ist, was bedeutet, dass die jeweilige obere Kammer 14, 16 an dieser Stelle nicht vorhanden ist, was in 1b durch die Aussparungen 20 angedeutet ist. Dabei ist es möglich, jeweils eine Aussparung 20 in jeweils eine obere Kammer 14, 16 einzubringen, wobei bei einer Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens die Wand an der jeweiligen Stelle der oberen Kammer 14, 16 entfernt und in den Sitzquerträger 8, 10 eingebracht wird. Dies ist möglich, bevor der Sitzquerträger 8, 10 auf dem Boden 2 angeordnet wird oder danach, wenn er bereits auf dem Boden 2 angeordnet worden ist.
  • An der Stelle der jeweiligen Aussparung 20 wird in dem Sitzquerträger 8, 10 ein horizontaler Steg 18 bereitgestellt, dessen obere Außenfläche hier parallel zu der Querachse und der Längsachse aufgespannt ist, wobei ein Normalenvektor des Stegs 18 parallel zur Hochachse orientiert bzw. ausgerichtet ist. Dabei geht der Steg 18 nach dem zumindest teilweise Entfernen der mindestens einen Wand bzw. eines horizontalen Teils der Wand der oberen Kammer 14, 16 des Sitzquerträgers 8, 10 hervor. Falls bei dem Verfahren nur ein oberer Teil einer Wand einer oberen Kammer 14, 16 entfernt wird, bildet ein unterer Teil der Wand der oberen Kammer 14, 16 den Steg 18. Falls bei dem Verfahren die komplette Wand der oberen Kammer 14, 16 und somit die obere Kammer 14, 16 komplett entfernt wird, bildet ein oberer Teil der Wand der unteren Kammer 12 den Steg 18.
  • Sämtliche Aussparungen 20 sämtlicher Sitzquerträger 8, 10, wie sie in 1b gezeigt sind, sind parallel zu der Längsachse 4 hintereinander fluchtend angeordnet. Bei dem Verfahren wird auf den Stegen 18 sämtlicher Sitzquerträger 8, 10, die an den hintereinander fluchtend angeordneten Aussparungen 20 nach oben geöffnet freigelegt und entsprechend zugänglich sind, jeweils eine Sitzschiene 22 für einen Sitz des Fahrzeugs aufgelegt und mit jedem Sitzquerträger 8, 10 verbunden und/oder daran angebunden und weiterhin an diesem befestigt. Dabei bildet der Steg 18 ein Niveau und/oder eine Auflage für eine jeweilige Sitzschiene 22. Die Sitzschiene 22 ist hier entlang der Vorwärtsfahrtrichtung zwischen einem vorderen ersten Ende 23 (hier links) und einem hinteren zweiten Ende 25 (hier rechts) in ihrer Länge begrenzt. Bei längerer Ausführung einer alternativen Sitzschiene kann der herkömmliche Fahrzeugquerträger 6 entsprechend den weiteren Sitzquerträgern 8, 10, die mehrkammerig ausgebildet sind, zur Aufnahme dieser Sitzschiene angepasst werden. Somit ist es in Ausgestaltung des Systems möglich, die Sitzquerträger 8, 10 an eine Länge der Sitzschiene und somit auch an ein Verstellfeld des Sitzes anzupassen.
  • Hierzu wird auch auf die beiden 2a und 2b verwiesen, die eine erste Variante (2a) und eine zweite Variante (2b) der Anordnung aus 1 in einem Schnitt parallel zu einem Sitzquerträger 8 zwischen einem Schweller 30 und einer Mitte des Fahrzeugs, die hier durch eine gestrichelte Linie 32 angedeutet ist, jeweils schematisch zeigt. Dabei sind hier in zwei Aussparungen 20 auf Stegen 18 dieses Sitzquerträgers 8 zwei zueinander parallel orientierte Sitzschienen 22 senkrecht zu dem Sitzquerträger 8 und zwischen jeweils zwei verbliebenen Teilen der oberen Kammer 14 bzw. ihrer Wand angeordnet. Dabei zeigt 2a ergänzend ein Verstärkungsprofil 28 jeweils einer Sitzschiene 22. Ferner zeigt 2b zwei Tunnel 26 einer Längsstruktur, die parallel zu den Sitzschienen 22 und auf der unteren Kammer 12 des Sitzquerträgers 8 angeordnet sind, wobei sich zwischen den Tunneln 26 die Mitte des Fahrzeugs befindet. Die Variante aus 2a umfasst dagegen keine Längsstruktur in Längsrichtung des Fahrzeugs. Dafür weist sie durchgängige Sitzquerträger 8 auf. Eine durch ein Verstärkungsprofil 28 bereitgestellte Verstärkung kann bereits rohbaufest oder als zusätzliches Teil bei einer Montage in den Aussparungen und/oder auf den horizontalen Stegen angeordnet werden, wobei jeweils eine Sitzschiene 22 in einem Verstärkungsprofil 28 angeordnet wird. Es ist auch möglich, ein Verstärkungsprofil 28 vorab an einer Sitzschiene 22 zu montieren und dann das Verstärkungsprofil 28 gemeinsam mit der Sitzschiene 22 auf den horizontalen Stegen 18 zu befestigen. Bei der in 2b gezeigten Variante ohne Verstärkung in Längsrichtung wird jeweils eine Sitzschiene 22 direkt auf den horizontalen Stegen 18 befestigt. Außerdem sind hier die oberen Kammern 14 der Sitzquerträger 8 durch die aus den Tunneln 26 gebildete Längsstruktur unterbrochen.
  • 3 zeigt in schematischer Darstellung neben einem Fahrzeugquerträger 106 und zwei Fahrzeuglängsträgern 140, 142 die zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung für einen Boden eines Rohbaus bzw. einer Karosserie für ein hier als Kraftfahrzeug ausgebildetes Fahrzeug.
  • Diese Anordnung weist unterschiedliche Varianten von jeweils mehrkammerigen Sitzquerträgern 108, 109, 110, 111 auf. Dabei weist ein erster Sitzquerträger 108 eine untere im Profil trapezförmige Kammer 112 und eine darüber angeordnete obere im Profil trapezförmige Kammer 114 auf. Jeweils einer von den beiden zweiten Sitzquerträgern 109 weist zwei horizontal nebeneinander angeordnete untere Kammern 130, 132 mit jeweils trapezförmigem Profil auf, wobei die beiden unteren Kammern 130, 132 durch eine gemeinsame Wand voneinander getrennt sind, deren Fläche hier parallel zu einer für das Fahrzeug vorgesehenen Querachse und Hochachse aufgespannt ist. Auf diesen beiden Kammern 130, 132 ist eine einzige obere Kammer 134 angeordnet, die im Profil trapezförmig ist. Ein dritter Sitzquerträger 110 weist lediglich eine untere Kammer 112 und eine darauf angeordnete obere Kammer 116 auf, die beide im Profil trapezförmig ausgebildet sind. Ein vierter Sitzquerträger 111 weist zwei horizontal nebeneinander angeordnete Kammern 130, 132 mit jeweils trapezförmigem Profil auf, auf denen eine im Profil rechteckige obere Kammer 138 angeordnet ist. Dabei weisen sämtliche untere Kammern 112, 130, 132 bezüglich der vorgesehenen Hochachse des Fahrzeugs dieselbe Höhe auf. Außerdem weisen die oberen Kammern 114, 134, 138 der ersten, zweiten und vierten Sitzquerträger 108, 109, 111 und somit auch diese Sitzquerträger 108, 109, 111 dieselbe Höhe auf. Dagegen weist die obere Kammer 116 des dritten Sitzquerträgers 110 und somit auch dieser dritte Sitzquerträger 110 eine geringere Höhe als die anderen oberen Kammern 114, 134, 138 bzw. Sitzquerträger 108, 109, 111 auf. Hierbei ist vorgesehen, dass die Sitzquerträger 108, 109, 110, 111 hierdurch eine senkrecht orientierte Längsstruktur 126 in der Mitte des Fahrzeugs unterbrochen sind.
  • Bei einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird jede obere Kammer 114, 116, 134, 138, hier zumindest ein oberer Teil einer Wand der oberen Kammer 114, 116, 134, 138 jedes Sitzquerträgers 108, 109, 110, 111 an jeweils zwei Stellen entfernt und jeweils eine Aussparung 120 in dem jeweiligen Sitzquerträger 108, 109, 110, 111 gebildet. Dabei wird an jeweils einer Aussparung 120 ein von außen, hier auch von oben zugänglicher horizontaler Steg 118 freigelegt, der an der Stelle der jeweiligen Aussparung 120 den Sitzquerträger 108, 109, 110, 111, bezüglich der Hochachse, nach oben abschließt. Dagegen sind die Sitzquerträger 108, 109, 110, 111 an verbliebenen Teilen der oberen Kammern 114, 116, 134, 138 bzw. ihrer Wände neben einer Aussparung 120 und/oder zwischen jeweils zwei Aussparungen 120 durch eine jeweilige obere Kammer 114, 116, 134, 138 nach oben abgeschlossen und somit entsprechend höher als in den Aussparungen 120. Dabei ist jeweils ein Steg 118 entweder durch mindestens einen oberen Teil mindestens einer Wand mindestens einer unteren Kammer 112, 130, 132 und/oder durch mindestens einen unteren Teil einer Wand einer jeweiligen oberen Kammer 114, 116, 134, 138 gebildet. Dabei ist es möglich, dass der Steg 118 aus einem Teil einer Wand gebildet ist, der sowohl als unterer Teil der Wand einer jeweiligen oberen Kammer 114, 116, 134, 138 als auch als oberer Teil der Wand mindestens einer unteren Kammer 112, 130, 132 ausgebildet ist, falls jeweils zwei unmittelbar benachbarte und vertikal übereinander angeordnete Kammern 112, 114, 116, 130, 132, 134, 138 einen gemeinsamen Teil einer dazwischen befindlichen gemeinsamen Wand aufweisen. 3 zeigt hier die Aussparungen 120 und Stege 118 ohne eine optionale zusätzliche Verstärkung.
  • Weiterhin wird auf einer ersten Reihe Stege 118 der Sitzquerträger 108, 109, 110, 111 in Aussparungen 120 zwischen verbliebenen Teilen der Wände der oberen Kammern 114, 116, 134, 138 eine erste Sitzschiene 122 und dazu parallel auf einer zweiten Reihe Stege 118 der Sitzquerträger 108, 109, 110, 111 in Aussparungen 120 zwischen verbliebenen Teilen der Wände der oberen Kammern 114, 116, 134, 138 eine zweite Sitzschiene 122 angeordnet.
  • In 3 ist gezeigt, dass jede Sitzschiene 122 hier optional durch ein Verstärkungsprofil 128 verstärkt ist, das diese Sitzschiene 122 teilweise umschließt. In diesem Fall gerät das Verstärkungsprofil 128 mit dem Steg 118 und den verbliebenen Teilen der oberen Kammern 114, 116, 134, 138 direkt in Kontakt, wobei die Sitzschiene 122 dennoch, wenngleich indirekt auf den Stegen 118 aufliegt sowie zwischen den verbliebenen Teilen der oberen Kammern 114, 116, 134, 138 angeordnet ist bzw. wird. Falls auf ein Verstärkungsprofil 128 verzichtet wird, liegt die Sitzschiene 122 auf den Stegen 118 direkt auf und befindet sich direkt zwischen den verbliebenen Teilen der oberen Kammern 114, 116, 134, 138.
  • In 4a ist ein mehrkammeriger Sitzquerträger 209 einer dritten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung und in 4b ein mehrkammeriger Sitzquerträger 308 einer vierten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung jeweils schematisch gezeigt, die hier jeweils aus Aluminium gebildet sind.
  • Der Sitzquerträger 209 der dritten Ausführungsform aus 4a weist zwei horizontal nebeneinander angeordnete untere Kammern 230, 232 mit rechteckigem Profil und derselben Höhe auf, wobei hier eine erste untere Kammer 230 quer zu dem Sitzquerträger 209 länger als eine zweite, hier im Profil quadratische, untere Kammer 232 ist. Auf der ersten unteren Kammer 230 ist eine obere Kammer 234 angeordnet. Dagegen weist der Sitzquerträger 308 der vierten Ausführungsform aus 4b eine untere Kammer 312 und eine darüber angeordnete obere Kammer 314 auf, die beide im Profil rechteckig sind. Dabei ist es hier möglich, dass bei beiden Ausführungsformen der Sitzquerträger 209, 308 aus Aluminium mit den übereinander und ggf. auch nebeneinander angeordneten Kammern 230, 232, 312, 314 als ein Strangpressprofil hergestellt wird.
  • Bei beiden Ausführungsformen der Anordnung weist jede obere Kammer 234, 314 an mindestens einer Stelle entlang des jeweiligen Sitzquerträgers 209, 308 eine Aussparung 220, 320 auf, an der ein von oben zugänglicher horizontaler Steg 218, 318 freigelegt ist, der als Auflage für eine Sitzschiene ausgebildet und/oder vorgesehen ist.
  • BEZUGSZEICHEN:
  • 2
    Boden
    4
    Längsachse
    6
    Fahrzeugquerträger
    8, 10
    Sitzquerträger
    12
    untere Kammer
    14, 16
    obere Kammer
    18
    Steg
    20
    Aussparung
    22
    Sitzschiene
    23, 25
    Ende
    26
    Tunnel
    28
    Verstärkungsprofil
    30
    Schweller
    32
    Linie
    106
    Fahrzeugquerträger
    108, 109, 110, 111
    Sitzquerträger
    112
    untere Kammer
    114, 116
    obere Kammer
    118
    Steg
    120
    Aussparung
    122
    Sitzschiene
    126
    Längsstruktur
    128
    Verstärkungsprofil
    130, 132
    untere Kammer
    134, 138
    obere Kammer
    140, 142
    Fahrzeuglängsträger
    209
    Sitzquerträger
    218
    Steg
    220
    Aussparung
    230, 232
    untere Kammer
    234
    obere Kammer
    308
    Sitzquerträger
    312
    untere Kammer
    314
    obere Kammer
    318
    Steg
    320
    Aussparung

Claims (9)

  1. Anordnung, die zur Aufnahme mindestens einer Sitzschiene (22, 122) für mindestens einen Sitz eines Fahrzeugs ausgebildet ist, wobei die Anordnung mindestens einen Sitzquerträger (8, 10, 108, 109, 110, 111, 209, 308) aufweist, wobei dieser Sitzquerträger (8, 10, 108, 109, 110, 111, 209, 308) ein Profil aus mehreren Kammern (12, 14, 16, 112, 114, 116, 130, 132, 134, 138, 230, 232, 234, 312, 314) aufweist, wobei mindestens eine Kammer (12, 14, 16, 112, 114, 116, 130, 132, 134, 138, 230, 232, 234, 312, 314) von einer Wand umschlossen ist, wobei die Wand mindestens eine Aussparung (20, 120, 220, 320) aufweist, wobei die Wand an jeweils einer Aussparung (20, 120, 220, 320) nach oben geöffnet ist, wobei jeweils eine Aussparung (20, 120, 220, 320) zur Aufnahme eines Abschnitts jeweils einer Sitzschiene (22, 122) ausgebildet ist.
  2. Anordnung nach Anspruch 1, bei der die Wand der mindestens einen Kammer (12, 14, 16, 112, 114, 116, 130, 132, 134, 138, 230, 232, 234, 312, 314) einen Teil aufweist, der als horizontaler Steg (18, 118, 218, 318) ausgebildet und durch die mindestens eine Aussparung (20, 120, 220, 320) von oben zugänglich ist, wobei der Abschnitt der jeweiligen Sitzschiene (22, 122) auf dem Steg (18, 118, 218, 318) anzuordnen ist.
  3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, bei der der mindestens eine Sitzquerträger (8, 10, 108, 109, 110, 111, 209, 308) zwei Kammern (12, 14, 16, 112, 114, 116, 130, 132, 134, 138, 230, 232, 234, 312, 314) aufweist, die übereinander angeordnet sind, wobei die Wand einer oberen der Kammern (12, 14, 16, 112, 114, 116, 130, 132, 134, 138, 230, 232, 234, 312, 314) die mindestens eine Aussparung (20, 120, 220, 320) aufweist.
  4. Anordnung nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei der der mindestens eine Sitzquerträger (8, 10, 108, 109, 110, 111, 209, 308) zwei Kammern (12, 14, 16, 112, 114, 116, 130, 132, 134, 138, 230, 232, 234, 312, 314) aufweist, die nebeneinander angeordnet sind, wobei Wände beider Kammern (12, 14, 16, 112, 114, 116, 130, 132, 134, 138, 230, 232, 234, 312, 314) die mindestens eine Aussparung (20, 120, 220, 320) aufweisen.
  5. Anordnung nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei der der mindestens eine Sitzquerträger (8, 10, 108, 109, 110, 111, 209, 308) und/oder die mindestens eine Sitzschiene (22, 122) eine Verstärkung aufweist.
  6. Fahrzeug, das eine Anordnung nach einem der voranstehenden Ansprüche aufweist.
  7. Fahrzeug nach Anspruch 6, das als Kraftfahrzeug ausgebildet ist.
  8. Verfahren zur Aufnahme mindestens einer Sitzschiene (22, 122) für mindestens einen Sitz eines Fahrzeugs, wobei eine Anordnung verwendet wird, die mindestens einen Sitzquerträger (8, 10, 108, 109, 110, 111, 209, 308) aufweist, wobei dieser Sitzquerträger (8, 10, 108, 109, 110, 111, 209, 308) ein Profil aus mehreren Kammern (12, 14, 16, 112, 114, 116, 130, 132, 134, 138, 230, 232, 234, 312, 314) aufweist, wobei mindestens eine Kammer (12, 14, 16, 112, 114, 116, 130, 132, 134, 138, 230, 232, 234, 312, 314) von einer Wand umschlossen ist, wobei in der Wand mindestens eine Aussparung (20, 120, 220, 320) bereitgestellt wird, wobei die Wand an jeweils einer Aussparung (20, 120, 220, 320) nach oben geöffnet wird, wobei jeweils ein Abschnitt jeweils einer Sitzschiene (22, 122) in jeweils eine Aussparung (20, 120, 220, 320) zur Aufnahme dieses Abschnitts aufgenommen wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem der mindestens eine Sitzquerträger (8, 10, 108, 109, 110, 111, 209, 308) mit einer ursprünglichen maximalen Höhe bereitgestellt wird, wobei die mindestens eine Aussparung (20, 120, 220, 320) zur Aufnahme des jeweiligen Abschnitts der mindestens einen Sitzschiene (22, 122) in den Sitzquerträger (8, 10, 108, 109, 110, 111, 209, 308) eingebracht wird.
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