DE102017121849A1 - Teeaufbereiter und Verfahren zur Aufbereitung eines Tees - Google Patents

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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/18Apparatus in which ground coffee or tea-leaves are immersed in the hot liquid in the beverage container

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Abstract

Verfahren zur Aufbereitung eines Tees, indem Wasser (8) in ein Behältnis (2) mit entlang einer Höhe (H) gleichbleibendem Innenquerschnitt gefüllt wird und ein Stempelgriff (7) oberhalb der Wasseroberfläche (13) herausragt,Teeblätter (9) oberhalb eines entlang der Höhe (H) im Behältnis (2) hin und her beweglichen Stempelsiebs (11), das einen Außenquerschnitt aufweist, der einem Innenquerschnitt des Behältnisses (2) angepasst ist, in das Wasser (8) getan werden, ein Deckel (3) über den Stempelgriff (7) gefädelt wird und auf eine Öffnung (4) des Behältnisses (2) gesteckt wird, das Stempelsieb (11) an dem Stempelgriff (7) entlang der Innenwandung hochgezogen wird, die Teeblätter (9) über die Wasseroberfläche (13) heraufgezogen werden, und die Teeblätter (9) in einem Sammelraum (16) im Deckel (3) außerhalb des Wassers (8) gesammelt werden und der Tee beim Heraufziehen durch das Stempelsieb (11) hindurchfließt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Aufbereitung eines Tees und einen Teeaufbereiter zur Durchführung des Verfahrens.
  • Teeaufbereiter sind im Stand der Technik natürlich hinlänglich bekannt.
  • Zum einen ist es bekannt, mehrere Teeblätter in ein Teeei oder einen Teefilter zu tun und das gefüllte Teeei bzw. den gefüllten Teebeutel dann in heißes Wasser in einer Teetasse oder Teekanne zu platzieren, solange bis der Tee hinreichend gezogen ist. Das Teeei bzw. der Teebeutel wird dann mit den feuchten Teeblättern herausgenommen, und der Tee ist zum Trinken bereit.
  • Nachteilig an der Aufbereitung von Tee mit einem Teeei ist, dass die Aufbereitung optisch wenig ansprechend erfolgt und nur wenig Volumen für die Teeblätter zur Verfügung steht; auch die Aufbereitung von Tee mit einem Filter bedeutet nur ein gegenüber dem Behältnis verringertes Ausdehnungsvolumen.
  • Darüber hinaus sind unter dem Begriff „French Press“ Kaffeeaufbereiter bekannt. Die French press weist einen Stempel mit einem am unteren Ende einer Stange angeordneten Kaffeesieb auf. In einem zylindrischen Behältnis ist bereits Kaffeepulver mit Wasser vermengt. Das Kaffeesieb wird auf den Boden des Behältnisses gedrückt. Der sich danach oberhalb des Kaffeesiebs befindliche Kaffee ist dann trinkbereit und kann oben aus dem Behältnis ausgegossen werden.
  • Nachteilig an der French Press ist dass das Kaffeepulver im Behältnis verbleibt und der Kaffee im Laufe der Zeit immer stärker und bitterer wird bzw. ein zweites Behältnis zum Abgießen erforderlich ist.
  • Es ist daher in einem ersten Aspekt Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Aufbereitung von Tee zur Verfügung zu stellen, das die oben genannten Nachteile vermeidet.
  • Es ist in einem zweiten Aspekt Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Teeaufbereiter zur Verfügung zu stellen, der die oben genannten Nachteile vermeidet.
  • Die Aufgabe wird in ihrem ersten Aspekt durch ein Verfahren zur Aufbereitung eines Tees gelöst, indem Wasser in ein Behältnis mit entlang einer Höhe gleichbleibendem Innenquerschnitt gefüllt wird, wobei ein Stempelgriff oberhalb der Wasseroberfläche herausragt, Teeblätter oberhalb eines entlang der Höhe im Behältnis hin und her beweglichen Stempelsiebs in das Wasser getan werden, das einen Außenquerschnitt aufweist, der einem Innenquerschnitt des Behältnisses angepasst ist, ein Deckel über den Stempelgriff gefädelt und auf eine Öffnung des Behältnisses gesteckt wird und das Behältnis vorzugsweise verschließt, das Stempelsieb an dem Stempelgriff entlang der Innenwandung hochgezogen wird und die Teeblätter über die Wasseroberfläche heraufgezogen werden und die Teeblätter in einem Sammelraum im Deckel außerhalb des Wassers gesammelt werden und der Tee beim Heraufziehen des Stempelsiebs durch das Stempelsieb hindurchfließt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren macht von der Idee Gebrauch, die Teeblätter lose in dem Wasser eines Behältnisses ziehen zu lassen, um eine möglichst optimale Aufbereitung eines Tees durch ein größtmögliches Wasservolumen zu ermöglichen und, nachdem der Tee hinreichend gezogen hat, die Teeblätter vollständig aus dem Wasser wieder herauszufischen. Das hat den Vorteil, dass der Tee nicht mehr nachzieht und bitter wird.
  • Vorzugsweise ist das Behältnis für sichtbares Licht transparent, besonders vorzugsweise besteht es aus Glas. Dadurch kann die Aufbereitung des Tees für den Betrachter optisch attraktiv dargeboten werden.
  • Vorzugsweise wird das Stempelsieb unter ständiger, umlaufender Berührung mit einer Innenwandung des Behältnisses entlang der Innenwand hochgezogen.
  • Dazu wird der Außenquerschnitt des Stempelsiebs günstigerweise derart an den Innenquerschnitt des Behältnisses angepasst, dass ein Außendurchmesser des Stempelsiebs einem Innendurchmesser der Innenwandung des Behältnisses gleicht und die Innenwandung zylindrisch und das Stempelsieb kreisscheibenförmig ausgebildet ist und also im Innendurchmesser entlang der Höhe unveränderlich ist, sodass das Stempelsieb über die gesamte Höhe des Behältnisses unter ständiger, umlaufender Berührung entlang der Innenwandung hochgezogen werden kann. Dadurch werden in dem Wasser befindliche Teeblätter beim Herausziehen des Stempelsiebs aus dem Wasser herausgefischt. Das Stempelsieb kann vorzugsweise über die Wasseroberfläche gezogen werden, sodass die Teeblätter nicht mehr das Wasser berühren und der Tee nicht mehr nachzieht und bitter wird.
  • Vorzugsweise wird der Deckel mit dem mit Teeblättern gefüllten Sammelraum vom Behältnis abgenommen. Diese Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens eignet sich insbesondere zur Aufbereitung von Tee in einem Becher, als der das Behältnis benutzt wird. Nach dem Ziehen des Tees werden die Teeblätter mithilfe des Stempelsiebs vollständig aus dem Wasser herausgefischt, in dem Sammelraum des Deckels gesammelt und der Deckel samt Stempelsieb mit Stempel von der Öffnung des Behältnisses entfernt wird, sodass direkt aus dem Behältnis in Form eines Bechers getrunken werden kann.
  • Vor dem Einfüllen der Teeblätter wird das Stempelsieb günstigerweise auf einen Boden des Behältnisses hinuntergedrückt. Dadurch haben die in das Wasser getanen Teeblätter einen optimalen Raum zur Entfaltung ihres Geschmacks, indem sich die Teeblätter im gesamten Wasser des Behältnisses verteilen können.
  • Die Aufgabe wird in ihrem zweiten Aspekt durch einen Teeaufbereiter mit einem Behältnis für einen Tee mit entlang einer Höhe gleichbleibendem Innenquerschnitt und einem entlang der Höhe im Behältnis hin und her beweglichem Stempelsieb gelöst, das für Wasser durchlässig und für Teeblätter undurchlässig ist und das einen Außenquerschnitt aufweist, der einem Innenquerschnitt des Behältnisses angepasst ist, und mit einem abnehmbaren Deckel für das Behältnis mit einem Stauraum, in dem die Teeblätter zwischen Deckel und Stempelsieb sammelbar sind.
  • Der Teeaufbereiter eignet sich zur Durchführung eines der oben genannten Verfahren, während umgekehrt die oben genannten Verfahren auch zur Durchführung mit diesem und einem der nachfolgenden Teeaufbereiter geeignet sind.
  • Durch das Heraufziehen des Stempels mit dem am unteren Ende angeordneten Stempelsieb und am gegenüberliegenden Ende angeordneten Stempelgriff werden die Teeblätter zum einen aus dem Behältnis herausgefiltert, und zum anderen fließt der Tee durch Siebporen des Stempelsiebes hindurch und verbleibt in dem Behältnis.
  • Damit keine Teeblätter zwischen dem Stempelsieb und der Innenwandung des Behältnisses hindurchrutschen können, weist das Stempelsieb vorzugsweise eine seinen Außenquerschnitt umlaufende Dichtlippe auf. Die Dichtlippe ist so ausgebildet, dass sie umlaufend vorzugsweise überall und während der gesamten Hubbewegung des Stempels gegen die Innenwandung des Behältnisses anliegt, sodass keine Teeblätter zwischen Dichtlippe und Innenwandung des Behältnisses von dem Bereich oberhalb des Stempelsiebs in den Bereich unterhalb des Stempelsiebs im Behältnis hindurchrutschen können.
  • Vorzugweise weist der Deckel den Stauraum an seiner Innenseite auf und eine mit dem Deckel integral verbundene, den Stauraum umlaufende Außenwandung. Der Deckel ist im Querschnitt im Wesentlichen als umgedrehtes U ausgebildet, während der Innenraum des U den Stauraum für die aus dem Behältnis herausgezogenen feuchten Teeblätter ausbildet. Ein derartiger Deckel ist leicht in einem Spritzgussverfahren einteilig herstellbar und damit kostengünstig.
  • Günstigerweise ist der Stauraum innenseitig von dem hochgezogenen und am Anschlag anliegenden Stempelsieb begrenzt, dazu bildet günstigerweise der Deckel einen Anschlag für das Stempelsieb auf. Der Anschlag ist als umlaufender Rand des Deckels ausgeformt, gegen den das Stempelsieb beim Heraufziehen anschlägt. Der Stempel kann zusammen mit dem Deckel und den im Stauraum befindlichen, feuchten Teeblättern vom Behältnis entfernt werden.
  • Vorzugsweise weist der Stempel einen Stempelgriff auf, der eine vorzugsweise zentrale Öffnung des Deckels an seiner Außenseite in einem heruntergelassenen Zustand des Stempelsiebs verschließt. Erst wenn der Stempel herausgezogen wird, wird die Öffnung im Deckel freigegeben. Dadurch kühlt der Tee nur langsam ab.
  • Der Stempel ist in diesen Ausführungsformen vorzugsweise als Stange ausgebildet, mit dem Stempelgriff an einem und dem Stempelsieb an einem anderen Stangenende.
  • Vorzugsweise kann das Behältnis auch einen Ausguss aufweisen und als Teekanne verwendet werden.
  • Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels in vier Figuren beschrieben. Dabei zeigen:
    • 1 einen erfindungsgemäßen Teeaufbereiter mit einem heruntergedrückten Stempel,
    • 2 den Teeaufbereiter mit einem teilweise hochgezogenen Stempel,
    • 3 den Teeaufbereiter mit einem vollständig hochgezogenen Stempel,
    • 4 den Teeaufbereiter mit einem abgenommenen Deckel mit Stempel.
  • Ein in 1 dargestellter Teeaufbereiter 1 umfasst ein Behältnis 2, das entlang einer Höhe H einen gleichbleibenden Innenquerschnitt aufweist. Der Innenquerschnitt ist über die Höhe H konstant kreisförmig ausgebildet. Entlang der Höhe H ist das Behältnis 2 zylindrisch ausgeformt.
  • Das Behältnis 2 ist vorzugsweise ein Glasgefäß mit einer konstanten Wandungsstärke.
  • Im oberen, dem Erdboden abgewandten Abschnitt ist das Behältnis 2 offen und in 1 mit einem abnehmbaren Deckel 3 verschlossen. Der Deckel 3 ist wie das Behältnis 2 in einem Querschnitt senkrecht zur Höhe H kreisförmig ausgeformt, zentral ist in dem Deckel 3 eine Öffnung 4 vorgesehen, durch die ein Stempel 6 hindurchgeführt ist.
  • Im abgesenkten Zustand gemäß 1 verschließt ein Stempelgriff 7 die Öffnung 4 des Deckels 3. In das Behältnis 2 wird der Stempel 6 eingebracht und in den abgesenkten Zustand gedrückt. Bevor der Deckel 3 aufgesetzt wird, wird Wasser 8 in das Behältnis 2 eingefüllt und Teeblätter 9 in gewünschter Menge hineingetan. Der Stempel 6 ist, wenn die Teeblätter 9 eingefüllt werden, bereits in seiner abgesenkten Stellung, sodass die Teeblätter 9 oberhalb eines Stempelsiebs 11 positioniert werden und der Tee ziehen kann.
  • Das Behältnis 2 weist seitlich einen Behältnisgriff 12 auf.
  • Es sind auch andere Ausgestaltungen des Behältnisses 2 denkbar, beispielsweise in Form einer Kanne mit einem seitlichen Ausguss, der dem Behältnisgriff 12 gegenüberliegend angeordnet ist.
  • Es ist grundsätzlich sogar denkbar, dass das Behältnis 2 ein Innenbehältnis und ein Außenbehältnis aufweist, wobei das Innenbehältnis siebartig mit seitlichen Löchern ausgebildet ist und die Teeblätter 9 in das Innenbehältnis eingebracht werden, während das Innenbehältnis von einem größeren Außenbehältnis umgeben ist, das wasserdicht ist, und durch Wasseraustausch zwischen Innen- und Außenbehältnis ist eine Teeaufbereitung im gesamten Außenbehältnis möglich.
  • 2 zeigt den Teeaufbereiter 1 in einer Zwischenstellung des Stempels 6. Der Stempel 6 ist dabei vom Benutzer am Stempelgriff 7 entlang der Höhe H ist zur Mitte des Behältnisses 2 hochgezogen. Das Stempelsieb 11 nimmt mit zunehmendem Hub einen zunehmend größeren Abstand vom Behältnisboden an, und das Stempelsieb 11 ist für das Wasser 8 durchlässig und für die Teeblätter 9 aber nicht durchlässig, sodass durch Heraufbewegen des Stempels 6 das Stempelsieb 11 die Teeblätter 9 aus dem Wasser 8 herauszieht.
  • In einer Stellung gemäß 3, wenn der Stempel 6 noch weiter herausgezogen ist und sich in der herausgezogenen Stellung befindet, ist das Stempelsieb 11 oberhalb einer Wasseroberfläche 13 des Wassers 8 im Behältnis 2 angeordnet und die Teeblätter 9 sind alle aus dem Wasser 8 durch das Stempelsieb 11 herausgezogen worden.
  • Die 1, 2 und 3 zeigen auch das Zusammenwirken von Deckel 3 und Stempel 6.
  • Der Deckel 3 weist die zentrale Öffnung 4 auf, die so groß ist, dass der bereits im Behältnis 2 befindliche Stempel 6 mit seinem Stempelgriff 7 durch die Öffnung 4 des Deckels 3 hindurchgefädelt werden kann und der Deckel 3 auf eine Öffnung des Behältnisses 2 aufgesetzt werden kann. Ein Durchmesser des Stempelgriffs 7 muss daher entlang eines unteren umlaufenden Abschlusses einen Außenumfang aufweisen, der einem Innenumfang der Öffnung 4 des Deckels 3 entspricht. Der Stempelgriff 7 verschließt den Deckel 3 in der herabgelassenen Stellung gemäß 1.
  • Das Stempelsieb 11 weist umlaufend eine Dichtlippe 14 auf, die eine Innenwandung des Behältnisses 2 umlaufend und während des gesamten Hebe- und Absenkvorganges berührt, vorzugsweise ständig umlaufend berührt.
  • Es sind jedoch auch andere Ausführungsformen denkbar, nämlich dass das Stempelsieb 11 einen Außendurchmesser aufweist, der geringer ist als der Innendurchmesser der Wandung des Behältnisses 2 und ohne Dichtlippe 14 ausgebildet ist, wobei der Außendurchmesser des Stempelsiebs 11 vom Innendurchmesser der Behältnisses 2 um weniger als 1 mm abweicht, sodass keine Teeblätter durch den Spalt zwischen Stempelsieb 11 und Behältnisinnenwandung hindurchrutschen können.
  • Gemäß 3 ist der Außendurchmesser der umlaufenden Dichtlippe 14 jedoch größer als ein Innendurchmesser des Deckels 3, sodass in der heraufgezogenen Stellung gemäß 3 das Stempelsieb 11 den Deckel 3 mit der Dichtlippe 14 unterseitig verschließt. Es können hier zwischen Stempelsieb 11 und Deckel 3 auch nicht dargestellte Einrastmechanismen vorgesehen sein.
  • Durch weiteres Ziehen des Stempels 6 in 3 kann der Stempel 6 mit dem Deckel 3 vom Behältnis 2 abgehoben werden und gemäß 4 neben dem Behältnis 2 angeordnet werden.
  • Der Deckel 3 ist nach oben gewölbt und bildet einen Sammelraum 16 aus, in den hinein die oben auf dem Stempelsieb 11 liegenden Teeblätter 9 gemäß 3 hochgezogen werden können.
  • In dem Sammelraum 16 werden die nassen Teeblätter 9 gesammelt und können mit dem Deckel 3 und dem Stempel 6 gemäß 4 vom Behältnis 2 abgehoben werden. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Stempel 6 mit dem Deckel 3 auf dem Behältnis 2 verbleibt und beispielsweise, wenn das Behältnis 2 einen zusätzlichen Ausguss aufweist, als Teekanne benutzt werden kann.
  • Das Verfahren zur Aufbereitung des Tees funktioniert dabei in der Weise, dass der Stempel 6 am Stempelgriff 7 mit dem Stempelsieb 11 innen in das Behältnis 2 eingelassen wird, sodass das Stempelsieb 11 vorzugsweise möglichst tief unten den Behältnisboden berührend aufliegt. Danach werden die Teeblätter 9 in das Behältnis 2 gefüllt, die dann oben auf dem Stempelsieb 11 aufliegen. Anschließend wird das Wasser 8 in das Behältnis 2 gekippt, sodass die Wasseroberfläche 13 sich ein Stück weit unterhalb der Öffnung des Behältnisses ausbildet. Grundsätzlich können auch zunächst das Wasser 8 und dann die Teeblätter 9 in das Behältnis 2 gefüllt werden. Abschließend wird der Deckel 3 mit seiner zentralen Öffnung 4 über den Stempelgriff 7 gestülpt und die Öffnung des Behältnisses 2 mit dem Deckel 3 verschlossen. Der Deckel 3 hat die Funktion, dass zum einen der Stempel 6 zentral gehalten wird und zum anderen aber insbesondere das Wasser 8 im Behältnis 2 länger warm bleibt und nur langsam abkühlt.
  • Die Teeblätter 9 beginnen in dem Wasser 8 zu schwimmen, und der Tee zieht; der Tee zieht solange bis die gewünschte Teestärke erreicht ist, dann wird, gemäß den 2 und 3 vom Benutzer der Stempel 6 am Stempelgriff 7 gegriffen und der Stempel 6 nach oben entgegen der Erdanziehungskraft aus dem Behältnis 2 herausgezogen, dabei werden die Teeblätter 9 vom Stempelsieb 11 eingesammelt. Das Stempelsieb 11 weist eine Öffnungsgröße auf, die es dem Wasser 8 ermöglicht, durch das Sieb hindurchzuströmen, aber die Teeblätter 9 zurückhält. Die größte Öffnungsweite der einzelnen Siebporen ist also kleiner als die Größe der kleinsten Teeblätter 9. Vorzugsweise liegt die kleinste Öffnungsweite der Siebporen bei etwa 0,1 mm bis 1 mm Durchmesser, vorzugsweise bei 0,2 mm bzw. 0,1 mm bis 1 mm maximaler Öffnungsweite, vorzugsweise 0,2 mm.
  • Die Wasseroberfläche 13 ist so hoch in dem Behältnis 2, dass das Stempelsieb 11 bei herausgezogenem Stempel 6 oberhalb der Wasseroberfläche 13 positioniert ist und die Teeblätter 9 nicht mehr im Wasser 8 angeordnet sind. Dieser Zustand ist in 3 gezeigt.
  • Dazu ist ein Anschlag 17 vorgesehen, der durch einen Innenrand des eingesetzten Deckels 3 gebildet wird, der Innenrand des Deckels bildet den Anschlag 17 für die Dichtlippe 14 aus, die das Stempelsieb 11 außen vollständig umläuft und in diesem Fall also kreisförmig ausgebildet ist. Die Dichtlippe 14 liegt an der Innenwandung des Behältnisses 2 umlaufend an und liegt auch ständig während des Herausziehens über die gesamte Höhe H des Behältnisses 2 umlaufend an der Behältnisinnenwandung an. Dadurch können keine Teeblätter 9 seitlich zwischen Behältnisinnenwandung und Stempelsieb 11 hindurchrutschen.
  • Wenn der Stempel 6 gemäß 3 herausgezogen ist und von unten an dem Deckel 3 anschlägt, kann der Deckel 3 zusammen mit dem Stempel 6 gemäß 4 vom Behältnis 2 entfernt und oder abgenommen werden. Der Tee ist jetzt zum Trinken bereit.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Teeaufbereiter
    2
    Behältnis
    3
    Deckel
    4
    Öffnung
    6
    Stempel
    7
    Stempelgriff
    8
    Wasser
    9
    Teeblätter
    11
    Stempelsieb
    12
    Behältnisgriff
    13
    Wasseroberfläche
    14
    Dichtlippe
    16
    Sammelraum
    17
    Anschlag
    H
    Höhe

Claims (10)

  1. Verfahren zur Aufbereitung eines Tees, indem: Wasser (8) in ein Behältnis (2) mit entlang einer Höhe (H) gleichbleibendem Innenquerschnitt gefüllt wird und ein Stempelgriff (7) oberhalb der Wasseroberfläche (13) herausragt, Teeblätter (9) oberhalb eines entlang der Höhe (H) im Behältnis (2) hin und her beweglichen Stempelsiebs (11), das einen Außenquerschnitt aufweist, der einem Innenquerschnitt des Behältnisses (2) angepasst ist, in das Wasser (8) getan werden, ein Deckel (3) über den Stempelgriff (7) gefädelt wird und auf eine Öffnung (4) des Behältnisses (2) gesteckt wird, das Stempelsieb (11) an dem Stempelgriff (7) entlang der Innenwandung hochgezogen wird, die Teeblätter (9) über die Wasseroberfläche (13) heraufgezogen werden, und die Teeblätter (9) in einem Sammelraum (16) im Deckel (3) außerhalb des Wassers (8) gesammelt werden und der Tee beim Heraufziehen durch das Stempelsieb (11) hindurchfließt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stempelsieb (11) unter ständiger umlaufender Berührung mit der Innenwandung des Behältnisses (2) entlang der Innenwandung hochgezogen wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (3) mit dem mit den Teeblättern (9) gefüllten Sammelraum (16) vom Behältnis (2) abgenommen wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stempelsieb (11) auf einen Boden des Behältnisses (2) hinuntergedrückt wird.
  5. Teeaufbereiter mit einem Behältnis (2) für einen Tee mit entlang einer Höhe (H) gleichbleibendem Innenquerschnitt und einem entlang der Höhe (H) im Behältnis (2) hin und her beweglichen Stempelsieb (11), das für Wasser (8) durchlässig und für Teeblätter (9) undurchlässig ist, und das einen Außenquerschnitt aufweist, der einem Innenquerschnitt des Behältnisses (2) angepasst ist, und mit einem abnehmbaren Deckel (3) für das Behältnis (2) mit einem Stauraum (16) in dem die Teeblätter (9) zwischen Deckel (3) und Stempelsieb (11) sammelbar sind.
  6. Teeaufbereiter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Stempelsieb (11) eine den Außenquerschnitt umlaufende Dichtlippe (14) aufweist.
  7. Teeaufbereiter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (3) den Stauraum (16) an seiner Innenseite aufweist und eine mit dem Deckel (3) integral verbundene, den Stauraum (16) umlaufende Außenwandung aufweist.
  8. Teeaufbereiter nach Anspruch 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Stauraum (16) innenseitig von dem hochgezogenen Stempelsieb (11) begrenzt ist.
  9. Teeaufbereiter nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Stempel (6) einen Stempelgriff (7) aufweist, der eine Deckelaußenseite in einem heruntergelassenen Zustand des Stempelsiebs (11) verschließt.
  10. Teeaufbereiter nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Behältnis (2) einen Ausguss aufweist.
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