DE102017120874A1 - Schwenklager - Google Patents

Schwenklager Download PDF

Info

Publication number
DE102017120874A1
DE102017120874A1 DE102017120874.7A DE102017120874A DE102017120874A1 DE 102017120874 A1 DE102017120874 A1 DE 102017120874A1 DE 102017120874 A DE102017120874 A DE 102017120874A DE 102017120874 A1 DE102017120874 A1 DE 102017120874A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recess
receptacle
bearing
connection
pivot bearing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102017120874.7A
Other languages
English (en)
Inventor
Markus KLEEMANN
Heik Lachmund
Heiko Kauert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KSM Castings Group GmbH
Original Assignee
KSM Castings Group GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KSM Castings Group GmbH filed Critical KSM Castings Group GmbH
Publication of DE102017120874A1 publication Critical patent/DE102017120874A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D7/00Steering linkage; Stub axles or their mountings
    • B62D7/18Steering knuckles; King pins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G3/00Resilient suspensions for a single wheel
    • B60G3/18Resilient suspensions for a single wheel with two or more pivoted arms, e.g. parallelogram
    • B60G3/20Resilient suspensions for a single wheel with two or more pivoted arms, e.g. parallelogram all arms being rigid
    • B60G3/202Resilient suspensions for a single wheel with two or more pivoted arms, e.g. parallelogram all arms being rigid having one longitudinal arm and two parallel transversal arms, e.g. dual-link type strut suspension
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G2206/00Indexing codes related to the manufacturing of suspensions: constructional features, the materials used, procedures or tools
    • B60G2206/01Constructional features of suspension elements, e.g. arms, dampers, springs
    • B60G2206/50Constructional features of wheel supports or knuckles, e.g. steering knuckles, spindle attachments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Schwenklager.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Schwenklager, insbesondere für eine Doppelquerlenkerachse für lenkbare Räder, insbesondere Vorderräder, eines Kraftfahrzeugs.
  • Ein gattungsgemäßes Schwenklager ist aus der DE 10 2004 020 073 A1 bekannt. Das dort als Radträger bezeichnete Schwenklager ist Bauteil einer Doppelquerlenkervorderachse eines zweispurigen Kraftfahrzeugs, die eine das Schwenklager führende, aufgelöste untere Lenkerebene, die durch einen Querlenker, eine Spurstange sowie einen im Wesentlichen die Rad-Längskräfte aufnehmenden Lenker gebildet wird, und einen oberen Querlenker bzw. Querlenkerverbund aufweist. Bei dem im Wesentlichen die Rad-Längskräfte aufnehmenden Lenker handelt es sich um eine so genannte Zugstrebe oder Druckstrebe. Das Schwenklager weist entsprechende Anbindungsstellen für den oberen Querlenker bzw. Querlenkerverbund, für den unteren Querlenker, die Spurstange und die Zug- bzw. Druckstrebe auf. Da das Schwenklager als Teil der Radaufhängung ein Radlager aufzunehmen hat, weist das Schwenklager eine entsprechende Aufnahme sowie um diese Aufnahme verteilte Anbindungsstellen zur Befestigung des Radlagers auf. Außerdem weist das Schwenklager noch Anbindungsstellen zur Befestigung eines Bremssattels auf. Bei dem in der einzigen Figur der DE 10 2004 020 073 A1 dargestellte Schwenklager handelt es sich tatsächlich um das Schwenklager des linken Vorderrades. Bei der in der DE 10 2004 020 073 A1 offenbarten Doppelquerlenker-Vorderachse handelt es sich vorteilhaft um eine solche, bei der Radführung und Raddämpfung voneinander getrennt sind.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Schwenklager, insbesondere für eine Doppelquerlenkerachse für lenkbare Räder, insbesondere Vorderräder, eines Kraftfahrzeugs, hinsichtlich wenigstens einzelner der nach genannten Funktionen bzw. Anforderungen zu optimieren. Das erfindungsgemäße Schwenklager soll alle Radkräfte und -momente betriebssicher aufnehmen und weiterleiten sowie den Bauraum zwischen Kinematikpunkten und Radlagerung überbrücken. Das erfindungsgemäße Schwenklager soll außerdem zur weiteren Reduzierung ungefederter Massen beitragen und eine hohe Steifigkeit aufweisen. Weiterhin soll das erfindungsgemäße Schwenklager eine Duktilität und Geometrie aufweisen, die eine ausreichende Verformung des Schwenklagers vor einem Versagen zulässt. Das erfindungsgemäße Schwenklager sollte korrosionsunempfindlich sein, eine gute Verarbeitbarkeit und insbesondere ein reduziertes Gewicht bei gleichzeitig hoher Belastbarkeit aufweisen sowie kostengünstig herstellbar sein. Insbesondere liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde eine Geometrie für ein Schwenklager zu entwickeln, welche insgesamt die Systemsteifigkeit erhöht und damit die Radführung weiter verbessert.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Schwenklager, insbesondere für eine Doppelquerlenkerachse für lenkbare Räder, insbesondere Vorderräder, eines Kraftfahrzeugs, umfassend
    • – eine Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme eines Radlagers und Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Befestigung desselben am Schwenklager,
    • – zwei im Wesentlichen vertikal im Abstand zueinander angeordneten Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Anbindung eines Bremssattels, welche in Fahrtrichtung gesehen vor der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme des Radlagers angeordnet sind,
    • – eine Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung einer Spurstange, welche in Fahrtrichtung gesehen hinter der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme des Radlagers angeordnet ist,
    • – eine Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung eines unteren Querlenkers, welche unterhalb der Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Anbindung des Bremssattels angeordnet ist,
    • – eine Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung eines im Wesentlichen die Radlängskräfte aufnehmenden Lenkers, insbesondere in Form einer Zugstrebe bzw. Druckstrebe oder eines Sturzlenkers, welche unterhalb der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme des Radlagers und in Fahrtrichtung gesehen hinter der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des unteren Querlenkers angeordnet ist, und
    • – eine Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung eines oberen Querlenkers, welche oberhalb der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme des Radlagers angeordnet ist und mit dieser ausgehend von derselben über einen halsartigen Abschnitt verbunden ist,
    wobei das Schwenklager als mit diesen Aufnahmen bzw. Ausnehmungen einstückig gegossenes und diese untereinander verbindendes Bauteil hergestellt ist.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn der halsartige Abschnitt des Schwenklagers auf seiner, im eingebauten Zustand des Schwenklagers zum gegenüberliegenden Schwenklager derselben Achse weisenden Rückseite, insbesondere an seiner in Fahrtrichtung gesehen hinteren Längsseite durch eine Verstärkungswand oder Verstärkungsrippe begrenzt ist.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn der halsartige Abschnitt des Schwenklagers auf seiner, im eingebauten Zustand des Schwenklagers zum gegenüberliegenden Schwenklager derselben Achse weisenden Rückseite, insbesondere an seiner in Fahrtrichtung gesehen vorderen Längsseite durch eine Verstärkungswand oder Verstärkungsrippe begrenzt ist.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn der halsartige Abschnitt des Schwenklagers auf seiner, im eingebauten Zustand des Schwenklagers zum gegenüberliegenden Schwenklager derselben Achse weisenden Rückseite von drei Verstärkungswänden begrenzt ist.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn der halsartige Abschnitt einen verdickten Bereich aufweist, der ausgehend von der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des oberen Querlenkers vorwiegend vertikal in Richtung Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme des Radlagers verläuft, wobei der verdickte Bereich in Fahrtrichtung gesehen vor dem nicht verdickten Bereich des halsartigen Abschnitts angeordnet ist.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn der nicht verdickte Bereich des halsartigen Abschnitts einen Durchlass aufweist.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn das Schwenklager eine Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung eines Stabilisators aufweist, welche in Fahrtrichtung gesehen hinter dem verdickten Bereich des halsartigen Abschnitts innerhalb des halsartigen Abschnitts angeordnet ist. Es kann zweckmäßig sein, wenn die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des Stabilisators im Einbauzustand des Schwenklagers oberhalb des Durchlasses innerhalb des nicht verdickten Bereiches des halsartigen Abschnitts angeordnet ist, wobei es zweckmäßig sein kann, wenn die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des Stabilisators lokal eine die Aufnahme bzw. Ausnehmung zumindest teilweise umgebende Verdickung aufweist.
  • Es kann zweckmäßig sein, wenn benachbart zur Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des Stabilisators, vorzugsweise in der in Fahrtrichtung gesehen hinteren Verstärkungswand des halsartigen Abschnitts, eine vorzugsweise von außen einseitig eingebrachte Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Befestigung eines Schlauch- und/oder vorzugsweise eines Kabelhalters vorgesehen ist.
  • Es kann zweckmäßig sein, wenn in der in Fahrtrichtung gesehen hinteren Verstärkungswand des halsartigen Abschnitts eine, insbesondere eine weitere, vorzugsweise von außen einseitig eingebrachte Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Befestigung eines Schlauch- und/oder vorzugsweise eines Kabelhalters angeordnet ist.
  • Es kann zweckmäßig sein, wenn in der in Fahrtrichtung gesehen vorderen Verstärkungswand des halsartigen Abschnitts eine, insbesondere eine weitere, vorzugsweise von außen einseitig eingebrachte Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Befestigung eines Schlauch- und/oder vorzugsweise eines Kabelhalters angeordnet ist.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn dasselbe mit Blick auf eine Längsseite des Schwenklagers, also entweder in Fahrtrichtung oder entgegen der Fahrtrichtung gesehen, in etwa S-förmig ausgebildet ist.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme des Radlagers mit den Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Befestigung desselben am Schwenklager auf ihrer, im eingebauten Zustand des Schwenklagers zum gegenüberliegenden Schwenklager derselben Achse weisenden Rückseite von drei Verstärkungswänden begrenzt ist.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn eine der den halsartigen Abschnitt des Schwenklagers begrenzenden Verstärkungswände ausgehend von der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des oberen Querlenkers auf der in Fahrtrichtung gesehen vorderen Seite des halsartigen Abschnitts nach unten verläuft und vorzugsweise über einen Knotenpunkt, der in Fahrtrichtung gesehen hinter der oberen der Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Anbindung des Bremssattels angeordnet ist, in eine quer verlaufende Verstärkungswand der den halsartigen Abschnitt des Schwenklagers begrenzenden Verstärkungswände übergeht, wobei die quer verlaufende Verstärkungswand vorzugsweise eine der die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme des Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Befestigung desselben am Schwenklager begrenzenden Verstärkungswände ausbildet.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn das Schwenklager eine Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme wenigstens eines Sensors, insbesondere eines ABS-Sensors, und eine dazu benachbart angeordnete Aufnahme bzw. Ausnehmung zur Befestigung wenigstens eines Sensors, insbesondere eines ABS-Sensors, aufweist. Es kann zweckmäßig sein, wenn die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Aufnahme und Befestigung des Sensors in der querverlaufenden Verstärkungswand, vorzugsweise im Bereich des Durchlasses, angeordnet sind.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn eine der den halsartigen Abschnitt des Schwenklagers begrenzenden Verstärkungswände ausgehend von der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des oberen Querlenkers auf der in Fahrtrichtung gesehen hinteren Seite des halsartigen Abschnitts nach unten verläuft und vorzugsweise über einen Knotenpunkt, der in Fahrtrichtung gesehen vor der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung einer Spurstange angeordnet ist, in eine quer verlaufende Verstärkungswand der den halsartigen Abschnitt des Schwenklagers begrenzenden Verstärkungswände übergeht, wobei die quer verlaufende Verstärkungswand vorzugsweise eine der die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme des Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Befestigung desselben am Schwenklager begrenzenden Verstärkungswände ausbildet.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn eine der die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme des Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Befestigung desselben am Schwenklager begrenzenden Verstärkungswände ausgehend von der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des unteren Querlenkers nach oben verläuft und vorzugsweise über einen Knotenpunkt, der in Fahrtrichtung gesehen hinter der oberen der Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Anbindung des Bremssattels angeordnet ist, in eine quer verlaufende Verstärkungswand der die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme des Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Befestigung desselben am Schwenklager begrenzenden Verstärkungswände übergeht, wobei die quer verlaufende Verstärkungswand vorzugsweise eine der den halsartigen Abschnitt des Schwenklagers begrenzenden Verstärkungswände ausbildet.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn eine der die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme eines Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Befestigung desselben am Schwenklager begrenzenden Verstärkungswände ausgehend von der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des im Wesentlichen die Radlängskräfte aufnehmenden Lenkers nach oben verläuft und vorzugsweise über einen Knotenpunkt, der in Fahrtrichtung gesehen vor der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung der Spurstange angeordnet ist, in eine quer verlaufende Verstärkungswand der die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme des Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Befestigung desselben am Schwenklager begrenzenden Verstärkungswände übergeht, wobei die quer verlaufende Verstärkungswand vorzugsweise eine der den halsartigen Abschnitt des Schwenklagers begrenzenden Verstärkungswände ausbildet.
  • Für einige Anwendungsfälle kann es vorteilhaft sein, wenn keine quer verlaufende Verstärkungswand vorgesehen ist, und die auf der jeweiligen Längsseite des Schwenklagers vorgesehenen Verstärkungswände ineinander übergehen.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn die zwei vertikal im Abstand zueinander angeordneten Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Anbindung des Bremssattels in Fahrrichtung gesehen vor der in Fahrtrichtung gesehen vorderen die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme des Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Befestigung desselben am Schwenklager begrenzenden Verstärkungswand angeordnet sind.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn eine Verstärkungswand vorgesehen ist, welche die in Fahrtrichtung gesehen vordere Längsseite des Schwenklagers mitbildet und die untere der Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Anbindung des Bremssattels mit der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des unteren Querlenkers verbindet.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn die die untere der Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Anbindung des Bremssattels mit der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des unteren Querlenkers verbindende Verstärkungswand in Fahrtrichtung gesehen vor der von der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des unteren Querlenkers ausgehenden nach oben an der unteren der Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Anbindung des Bremssattels vorbeiführenden Verstärkungswand angeordnet ist.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung der Spurstange stegartig an den in Fahrtrichtung gesehen vorderen Knotenpunkt anschließt.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn sich zumindest ein Verstärkungskragen zumindest teilweise zwischen den und/oder an zumindest einer der zwei vertikal im Abstand zueinander angeordneten Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Anbindung des Bremssattels erstreckt.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn sich ein Verstärkungskragen zumindest teilweise von der oberen Aufnahme bzw. Ausnehmung der zwei vertikal im Abstand zueinander angeordneten Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Anbindung des Bremssattels in Richtung der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des oberen Querlenkers erstreckt.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn auf der in Fahrtrichtung gesehen nach außen, also vom gegenüberliegenden Schwenklager derselben Achse weg weisenden Vorderseite des Schwenklagers eine einseitig offene Aussparung vorgesehen ist, vorzugsweise in einem Bereich, der von der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme des Radlagers mit den Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Befestigung desselben am Schwenklager, der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung der Spurstange sowie der Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des im Wesentlichen die Radlängskräfte aufnehmenden Lenkers aufgespannt wird.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn die endseitig am halsförmigen Abschnitt angeordnete Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des oberen Querlenkers hülsenartig ausgebildet ist.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme des Radlagers eine diese umsäumende Flansch- bzw. Aufspannfläche umfasst, wobei die Flanschfläche von mehreren, vorzugsweise drei Schraubendurchgangsöffnungen zur Befestigung der Radlagereinheit durchsetzt ist, wobei diese vorzugsweise gleichmäßig voneinander beabstandet auf dem Umfang der Flansch- bzw. Aufspannfläche verteilt angeordnet sind.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des oberen Querlenkers eine mit Längsschlitz versehene Hülsenform aufweist, wobei die Aufnahme auf ihrer Außenseite, eine beidseitig des Längsschlitzes angeordnete Aufnahme für eine Klemmschraube zur Befestigung oberen Querlenkers in der Aufnahme aufweist.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn Schwenklager aus einem Leichtmaterial, vorzugsweise einem Leichtmetall, besonders bevorzugt aus Aluminium, einer Aluminium- und/oder Magnesiumlegierung hergestellt ist.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn das Schwenklager durch Squeeze-Casting, Schwerkraft-Kokillenguss, Druckguss, insbesondere durch Thixo-, Rheo- oder Niederdruck-Sandguss, oder vorzugsweise im Gegendruck-Kokillenguss (CPC) hergestellt ist.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn dasselbe nicht als gegossenes, sondern als mit diesen Aufnahmen bzw. Ausnehmungen einstückig geschmiedetes und diese untereinander verbindendes Bauteil hergestellt ist.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn dasselbe nicht als nur gegossenes, sondern als ein aus einer Kombination aus Gießen und Schmieden, vorzugsweise Gießen und nachfolgendem Schmieden, hergestelltes und diese Aufnahmen bzw. Ausnehmungen untereinander verbindendes Bauteil ausgebildet ist.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Aufnahme des Radlagers, dass die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen) für die Befestigung des Radlagers am Schwenklager und dass die zwei im Wesentlichen vertikal im Abstand zueinander angeordneten Aufnahmen bzw. Ausnehmungen für die Anbindung des Bremssattels in Fahrtrichtung gesehen vorwiegend horizontal ausgerichtet sind.
  • Es kann vorteilhaft sein, wenn die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung der Spurstange, dass die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des unteren Querlenkers, dass die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des im Wesentlichen die Radlängskräfte aufnehmenden Lenkers und dass die Aufnahme bzw. Ausnehmung für die Anbindung des oberen Querlenkers in Fahrtrichtung gesehen vorwiegend senkrecht ausgerichtet sind.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Einzelheiten der Erfindung können sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung ergeben.
  • In dieser zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht auf die Vorderseite des erfindungsgemäßen Schwenklagers für das linke lenkbare Rad eine Doppelquerlenkervorderachse,
  • 2 eine perspektivische Ansicht auf die in Fahrtrichtung hintere Längsseite des erfindungsgemäßen Schwenklagers nach 1,
  • 3 eine perspektivische Ansicht auf die Rückseite des erfindungsgemäßen Schwenklagers nach 1 und
  • 4 eine perspektivische Ansicht auf die in Fahrtrichtung vordere Längsseite des erfindungsgemäßen Schwenklagers nach 1.
  • Werden in den 1 bis 4 gleiche Bezugsziffern verwendet, so bezeichnen diese auch gleiche Teile bzw. Bereiche.
  • Das dargestellte erfindungsgemäße Schwenklager 10 ist aus einem Leichtmetallwerkstoff, vorzugsweise einer Aluminiumlegierung, und vorzugsweise im Gegendruck-Kokillenguss (CPC) gefertigt.
  • Das Schwenklager 10, das vorteilhaft für eine Doppelquerlenkervorderachse für lenkbare Räder eines Kraftfahrzeugs vorgesehen ist, umfasst
    • – eine Aufnahme bzw. Ausnehmung 12 für die Aufnahme eines Radlagers und Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 14, 16, 18 für die Befestigung desselben am Schwenklager 10,
    • – zwei im Wesentlichen vertikal im Abstand zueinander angeordneten Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 22, 24 für die Anbindung eines Bremssattels, welche 22, 24 in Fahrtrichtung FR gesehen vor der Aufnahme bzw. Ausnehmung 12 für die Aufnahme des Radlagers angeordnet sind,
    • – eine Aufnahme bzw. Ausnehmung 26 für die Anbindung einer Spurstange, welche 26 in Fahrtrichtung FR gesehen hinter der Aufnahme bzw. Ausnehmung 12 für die Aufnahme des Radlagers angeordnet ist,
    • – eine Aufnahme bzw. Ausnehmung 28 für die Anbindung eines unteren Querlenkers, welche 28 unterhalb der Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 22, 24 für die Anbindung des Bremssattels angeordnet ist,
    • – eine Aufnahme bzw. Ausnehmung 30 für die Anbindung eines im Wesentlichen die Radlängskräfte aufnehmenden Lenkers, insbesondere in Form einer Zugstrebe bzw. Druckstrebe oder eines Sturzlenkers, welche 30 unterhalb der Aufnahme bzw. Ausnehmung 12 für die Aufnahme des Radlagers und in Fahrtrichtung FR gesehen hinter der Aufnahme bzw. Ausnehmung 28 für die Anbindung des unteren Querlenkers angeordnet ist, und
    • – eine Aufnahme bzw. Ausnehmung 32 für die Anbindung eines oberen Querlenkers, welche 32 oberhalb der Aufnahme bzw. Ausnehmung 12 für die Aufnahme des Radlagers angeordnet ist und mit dieser 12 ausgehend von derselben 12 über einen halsartigen Abschnitt 34 verbunden ist,
    wobei das Schwenklager 10 als mit diesen Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 12, 14, 16, 18, 22, 24, 26, 28, 30, 32 einstückig gegossenes und diese untereinander verbindendes Bauteil hergestellt ist.
  • Der halsartige Abschnitt 34 des Schwenklagers 10 ist auf seiner, im eingebauten Zustand des Schwenklagers 10 zum gegenüberliegenden Schwenklager 12 derselben Achse weisenden Rückseite von drei Verstärkungswänden 36a, 36b, 36c begrenzt.
  • Der halsartige Abschnitt 34 weist einen verdickten Bereich 46 auf, der ausgehend von der Aufnahme bzw. Ausnehmung 32 für die Anbindung des oberen Querlenkers vorwiegend vertikal in Richtung Aufnahme bzw. Ausnehmung 12 für die Aufnahme des Radlagers verläuft, wobei der verdickte Bereich 46 in Fahrtrichtung FR gesehen vor dem nicht verdickten Bereich des halsartigen Abschnitts 34 angeordnet ist.
  • Der nicht verdickte Bereich des halsartigen Abschnitts 34 weist einen Durchlass 48 auf.
  • Das Schwenklager 10 weist außerdem eine Aufnahme bzw. Ausnehmung 58 für die Anbindung eines Stabilisators auf, welche 58 in Fahrrichtung FR gesehen hinter dem verdickten Bereich 46 des halsartigen Abschnitts 34 innerhalb des halsartigen Abschnitts 34 angeordnet ist. Die Aufnahme bzw. Ausnehmung 58 für die Anbindung des Stabilisators ist im Einbauzustand des Schwenklagers 10 oberhalb des Durchlasses 48 innerhalb des nicht verdickten Bereiches des halsartigen Abschnitts 34 angeordnet ist, wobei es zweckmäßig sein kann, wenn die Aufnahme bzw. Ausnehmung 58 für die Anbindung des Stabilisators lokal eine die Aufnahme bzw. Ausnehmung 58 zumindest teilweise umgebende Verdickung aufweist.
  • Das Schwenklager 10 ist mit Blick auf eine Längsseite des Schwenklagers 10, also entweder in Fahrtrichtung FR oder entgegen der Fahrtrichtung FR gesehen, S-förmig ausgebildet.
  • Die Aufnahme bzw. Ausnehmung 12 für die Aufnahme des Radlagers mit den Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 14, 16, 18 für die Befestigung desselben am Schwenklager 10 ist auf ihrer, im eingebauten Zustand des Schwenklagers 10 zum gegenüberliegenden Schwenklager 12 derselben Achse weisenden Rückseite von drei Verstärkungswänden 36c, 38a, 38b begrenzt.
  • Eine 36b der den halsartigen Abschnitt 34 des Schwenklagers 10 begrenzenden Verstärkungswände 36a, 36b, 36c verläuft ausgehend von der Aufnahme bzw. Ausnehmung 32 für die Anbindung des oberen Querlenkers auf der in Fahrtrichtung FR gesehen vorderen Seite des halsartigen Abschnitts 34 nach unten und geht über einen Knotenpunkt 40, der in Fahrtrichtung gesehen hinter der oberen 22 der Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 22, 24 für die Anbindung des Bremssattels angeordnet ist, in eine quer verlaufende Verstärkungswand 36c der den halsartigen Abschnitt 34 des Schwenklagers 10 begrenzenden Verstärkungswände 36a, 36b, 36c über, wobei die quer verlaufende Verstärkungswand 36c eine 36c der die Aufnahme bzw. Ausnehmung 12 für die Aufnahme des Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 14, 16, 18 für die Befestigung desselben am Schwenklager 10 begrenzenden Verstärkungswände 36c, 38a, 38b ausbildet.
  • Eine 36a der den halsartigen Abschnitt 34 des Schwenklagers 10 begrenzenden Verstärkungswände 36a, 36b, 36c verläuft ausgehend von der Aufnahme bzw. Ausnehmung 32 für die Anbindung des oberen Querlenkers auf der in Fahrtrichtung gesehen hinteren Seite des halsartigen Abschnitts 34 ebenfalls nach unten und geht über einen weiteren Knotenpunkt 42, der in Fahrtrichtung gesehen vor der Aufnahme bzw. Ausnehmung 26 für die Anbindung einer Spurstange angeordnet ist, in die quer verlaufende Verstärkungswand 36c der den halsartigen Abschnitt 34 des Schwenklagers 10 begrenzenden Verstärkungswände 36a, 36b, 36c über.
  • Benachbart zur Aufnahme bzw. Ausnehmung 58 für die Anbindung des Stabilisators, vorzugsweise in der in Fahrtrichtung FR gesehen vorderen Verstärkungswand 36a des halsartigen Abschnitts 34, ist eine, vorzugsweise von außen einseitig eingebrachte Aufnahme bzw. Ausnehmung 60 für die Befestigung eines Schlauch- und/oder vorzugsweise eines Kabelhalters vorgesehen ist. Diese ist im Einbauzustand des Schwenklagers 10 unterhalb der Aufnahme bzw. Ausnehmung 58 für die Anbindung des Stabilisators angeordnet.
  • In der in Fahrtrichtung FR gesehen hinteren Verstärkungswand 36a des halsartigen Abschnitts 34 ist eine weitere, vorzugsweise von außen einseitig eingebrachte Aufnahme bzw. Ausnehmung 62 für die Befestigung eines Schlauch- und/oder vorzugsweise eines Kabelhalters angeordnet ist. Diese ist im Einbauzustand des Schwenklagers 10 im Abstand oberhalb der Aufnahme bzw. Ausnehmung 58 für die Anbindung des Stabilisators angeordnet.
  • In der in Fahrtrichtung FR gesehen vorderen Verstärkungswand 36b des halsartigen Abschnitts 34 sind zwei von außen einseitig eingebrachte Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 64a, 64b für die Befestigung eines Schlauch- und eines Kabelhalters angeordnet.
  • Eine 38b der die Aufnahme bzw. Ausnehmung 12 für die Aufnahme des Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 14, 16, 18 für die Befestigung desselben am Schwenklager 10 begrenzenden Verstärkungswände 36c, 38a, 38b verläuft ausgehend von der Aufnahme bzw. Ausnehmung 28 für die Anbindung des unteren Querlenkers nach oben und geht über den Knotenpunkt 40 ebenfalls in die quer verlaufende Verstärkungswand 36c über.
  • Eine weitere 38a der die Aufnahme bzw. Ausnehmung 12 für die Aufnahme des Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 14, 16, 18 für die Befestigung desselben am Schwenklager 10 begrenzenden Verstärkungswände 36c, 38a, 38b verläuft ausgehend von der Aufnahme bzw. Ausnehmung 30 für die Anbindung des im Wesentlichen die Radlängskräfte aufnehmenden Lenkers ebenfalls nach oben und geht über den Knotenpunkt 42, ebenfalls in die quer verlaufende Verstärkungswand 36c über.
  • Das Schwenklager 10 weist zudem eine Aufnahme bzw. Ausnehmung 66a für die Aufnahme wenigstens eines Sensors, insbesondere eines ABS-Sensors, und eine dazu benachbart angeordnete Aufnahme bzw. Ausnehmung 66b zur Befestigung des Sensors, insbesondere des ABS-Sensors, auf. Die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 66a, 66b für die Aufnahme und Befestigung des Sensors sind in der querverlaufenden Verstärkungswand 36c, vorzugsweise im Bereich des Durchlasses 48, angeordnet.
  • Für einige Anwendungsfälle kann es vorteilhaft sein, wenn keine quer verlaufende Verstärkungswand 36 vorgesehen ist, und die auf der jeweiligen Längsseite des Schwenklagers vorgesehenen Verstärkungswände 36a und 38a sowie 36b und 38b ineinander übergehen.
  • Die zwei vertikal im Abstand zueinander angeordneten Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 22, 24 für die Anbindung des Bremssattels sind in Fahrtrichtung FR gesehen vor der in Fahrtrichtung FR gesehen vorderen die Aufnahme bzw. Ausnehmung 12 für die Aufnahme des Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 14, 16, 18 für die Befestigung desselben am Schwenklager 10 begrenzenden Verstärkungswand 38b angeordnet.
  • Weiterhin ist eine Verstärkungswand 44 vorgesehen, welche die in Fahrtrichtung FR gesehen vordere Längsseite des Schwenklagers 10 mitbildet und die untere 24 der Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 22, 24 für die Anbindung des Bremssattels mit der Aufnahme bzw. Ausnehmung 28 für die Anbindung des unteren Querlenkers verbindet.
  • Diese Verstärkungswand 44 ist in Fahrtrichtung gesehen vor der von der Aufnahme bzw. Ausnehmung 28 für die Anbindung des unteren Querlenkers ausgehenden nach oben an der unteren 24 der Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 22, 24 für die Anbindung des Bremssattels vorbeiführenden Verstärkungswand 38b angeordnet.
  • Die Aufnahme bzw. Ausnehmung 26 für die Anbindung der Spurstange schließt stegartig an den in Fahrtrichtung FR gesehen vorderen Knotenpunkt 42 an.
  • Zwischen den zwei vertikal im Abstand zueinander angeordneten Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 22, 24 für die Anbindung des Bremssattels erstreck sich ein Verstärkungskragen 50. Ein weiterer Verstärkungskragen 52 erstreckt sich zumindest teilweise von der oberen Aufnahme bzw. Ausnehmung 22 der zwei vertikal im Abstand zueinander angeordneten Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 22, 24 für die Anbindung des Bremssattels in Richtung der Aufnahme bzw. Ausnehmung 32 für die Anbindung des oberen Querlenkers.
  • Auf der in Fahrtrichtung FR gesehen nach außen, also vom gegenüberliegenden Schwenklager derselben Achse weg weisenden Vorderseite des Schwenklagers 10 ist eine einseitig offene Aussparung 54 vorgesehen, nämlich in einem Bereich, der von der Aufnahme bzw. Ausnehmung 12 für die Aufnahme des Radlagers mit den Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 14, 18 für die Befestigung desselben am Schwenklager 10, der Aufnahme bzw. Ausnehmung 26 für die Anbindung der Spurstange sowie der Aufnahme bzw. Ausnehmung 30 für die Anbindung des im Wesentlichen die Radlängskräfte aufnehmenden Lenkers aufgespannt wird.
  • Die endseitig am halsförmigen Abschnitt 34 angeordnete Aufnahme bzw. Ausnehmung 32 für die Anbindung des oberen Querlenkers ist hülsenartig ausgebildet.
  • Die Aufnahme bzw. Ausnehmung 12 für die Aufnahme des Radlagers umfasst eine diese 12 umsäumende Flansch- bzw. Aufspannfläche, wobei die Flanschfläche von drei Schraubendurchgangsöffnungen 14, 16, 18 zur Befestigung der Radlagereinheit durchsetzt ist, wobei diese 14, 16, 18 gleichmäßig voneinander beabstandet auf dem Umfang der Flansch- bzw. Aufspannfläche verteilt angeordnet sind.
  • Die Aufnahme bzw. Ausnehmung 32 für die Anbindung des oberen Querlenkers weist eine mit Längsschlitz 56 versehene Hülsenform auf, wobei die Aufnahme 32 auf ihrer Außenseite, eine beidseitig des Längsschlitzes angeordnete Aufnahme für eine Klemmschraube zur Befestigung oberen Querlenkers in der Aufnahme 32 aufweist.
  • Die Aufnahme bzw. Ausnehmung 12 für die Aufnahme des Radlagers, dass die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 14, 16, 18 für die Befestigung des Radlagers am Schwenklager 10 und dass die zwei im Wesentlichen vertikal im Abstand zueinander angeordneten Aufnahmen bzw. Ausnehmungen 22, 24 für die Anbindung des Bremssattels sind in Fahrtrichtung gesehen vorwiegend horizontal ausgerichtet.
  • Die Aufnahme bzw. Ausnehmung 26 für die Anbindung der Spurstange, dass die Aufnahme bzw. Ausnehmung 28 für die Anbindung des unteren Querlenkers, dass die Aufnahme bzw. Ausnehmung 30 für die Anbindung des im Wesentlichen die Radlängskräfte aufnehmenden Lenkers und dass die Aufnahme bzw. Ausnehmung 32 für die Anbindung des oberen Querlenkers sind in Fahrtrichtung FR gesehen vorwiegend senkrecht ausgerichtet.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102004020073 A1 [0002, 0002, 0002]

Claims (29)

  1. Schwenklager (10), insbesondere für eine Doppelquerlenkerachse für lenkbare Räder, insbesondere Vorderräder, eines Kraftfahrzeugs, umfassend – eine Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme eines Radlagers und Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (14, 16, 18) für die Befestigung desselben am Schwenklager (10), – zwei im Wesentlichen vertikal im Abstand zueinander angeordneten Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (22, 24) für die Anbindung eines Bremssattels, welche (22, 24) in Fahrtrichtung (FR) gesehen vor der Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme des Radlagers angeordnet sind, – eine Aufnahme bzw. Ausnehmung (26) für die Anbindung einer Spurstange, welche (26) in Fahrtrichtung (FR) gesehen hinter der Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme des Radlagers angeordnet ist, – eine Aufnahme bzw. Ausnehmung (28) für die Anbindung eines unteren Querlenkers, welche (28) unterhalb der Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (22, 24) für die Anbindung des Bremssattels angeordnet ist, – eine Aufnahme bzw. Ausnehmung (30) für die Anbindung eines im Wesentlichen die Radlängskräfte aufnehmenden Lenkers, insbesondere in Form einer Zugstrebe bzw. Druckstrebe oder eines Sturzlenkers, welche (30) unterhalb der Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme des Radlagers und in Fahrtrichtung (FR) gesehen hinter der Aufnahme bzw. Ausnehmung (28) für die Anbindung des unteren Querlenkers angeordnet ist, und – eine Aufnahme bzw. Ausnehmung (32) für die Anbindung eines oberen Querlenkers, welche (32) oberhalb der Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme des Radlagers angeordnet ist und mit dieser (12) ausgehend von derselben (12) über einen halsartigen Abschnitt (34) verbunden ist, wobei das Schwenklager (10) als mit diesen Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (12, 14, 16, 18, 22, 24, 26, 28, 30, 32) einstückig gegossenes und diese untereinander verbindendes Bauteil hergestellt ist.
  2. Schwenklager (10), insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der halsartige Abschnitt (34) des Schwenklagers (10) auf seiner, im eingebauten Zustand des Schwenklagers (10) zum gegenüberliegenden Schwenklager (12) derselben Achse weisenden Rückseite, insbesondere an seiner in Fahrtrichtung gesehen hinteren Längsseite durch eine Verstärkungswand (36a) oder Verstärkungsrippe begrenzt ist.
  3. Schwenklager (10), insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der halsartige Abschnitt (34) des Schwenklagers (10) auf seiner, im eingebauten Zustand des Schwenklagers (10) zum gegenüberliegenden Schwenklager (12) derselben Achse weisenden Rückseite, insbesondere an seiner in Fahrtrichtung (FR) gesehen vorderen Längsseite durch eine Verstärkungswand (36b) oder Verstärkungsrippe begrenzt ist.
  4. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der halsartige Abschnitt (34) des Schwenklagers (10) auf seiner, im eingebauten Zustand des Schwenklagers (10) zum gegenüberliegenden Schwenklager (12) derselben Achse weisenden Rückseite von drei Verstärkungswänden (36a, 36b, 36c) begrenzt ist.
  5. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der halsartige Abschnitt (34) einen verdickten Bereich (46) aufweist, der ausgehend von der Aufnahme bzw. Ausnehmung (32) für die Anbindung des oberen Querlenkers vorwiegend vertikal in Richtung Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme des Radlagers verläuft, wobei der verdickte Bereich (46) in Fahrtrichtung (FR) gesehen vor dem nicht verdickten Bereich des halsartigen Abschnitts (34) angeordnet ist.
  6. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht verdickte Bereich des halsartigen Abschnitts (34) einen Durchlass (48) aufweist.
  7. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenklager (10) eine Aufnahme bzw. Ausnehmung (58) für die Anbindung eines Stabilisators aufweist, welche (58) in Fahrtrichtung (FR) gesehen hinter dem verdickten Bereich (46) des halsartigen Abschnitts (34) innerhalb des halsartigen Abschnitts (34) angeordnet ist.
  8. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenklager (10) mit Blick auf eine Längsseite des Schwenklagers (10), also entweder in Fahrtrichtung (FR) oder entgegen der Fahrtrichtung (FR) gesehen, S-förmig ausgebildet ist.
  9. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme des Radlagers mit den Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (14, 16, 18) für die Befestigung desselben am Schwenklager (10) auf ihrer, im eingebauten Zustand des Schwenklagers (10) zum gegenüberliegenden Schwenklager (12) derselben Achse weisenden Rückseite von drei Verstärkungswänden (36c, 38a, 38b) begrenzt ist.
  10. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine (36b) der den halsartigen Abschnitt (34) des Schwenklagers (10) begrenzenden Verstärkungswände (36a, 36b, 36c) ausgehend von der Aufnahme bzw. Ausnehmung (32) für die Anbindung des oberen Querlenkers auf der in Fahrtrichtung (FR) gesehen vorderen Seite des halsartigen Abschnitts (34) nach unten verläuft und vorzugsweise über einen Knotenpunkt (40), der in Fahrtrichtung gesehen hinter der oberen (22) der Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (22, 24) für die Anbindung des Bremssattels angeordnet ist, in eine quer verlaufende Verstärkungswand (36c) der den halsartigen Abschnitt (34) des Schwenklagers (10) begrenzenden Verstärkungswände (36a, 36b, 36c) übergeht, wobei die quer verlaufende Verstärkungswand (36c) vorzugsweise eine (36c) der die Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme des Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (14, 16, 18) für die Befestigung desselben am Schwenklager (10) begrenzenden Verstärkungswände (36c, 38a, 38b) ausbildet.
  11. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine (36a) der den halsartigen Abschnitt (34) des Schwenklagers (10) begrenzenden Verstärkungswände (36a, 36b, 36c) ausgehend von der Aufnahme bzw. Ausnehmung (32) für die Anbindung des oberen Querlenkers auf der in Fahrtrichtung gesehen hinteren Seite des halsartigen Abschnitts (34) nach unten verläuft und vorzugsweise über einen Knotenpunkt (42), der in Fahrtrichtung gesehen vor der Aufnahme bzw. Ausnehmung (26) für die Anbindung einer Spurstange angeordnet ist, in eine quer verlaufende Verstärkungswand (36c) der den halsartigen Abschnitt (34) des Schwenklagers (10) begrenzenden Verstärkungswände (36a, 36b, 36c) übergeht, wobei die quer verlaufende Verstärkungswand (36c) vorzugsweise eine (36c) der die Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme des Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (14, 16, 18) für die Befestigung desselben am Schwenklager (10) begrenzenden Verstärkungswände (36c, 38a, 38b) ausbildet.
  12. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine (38b) der die Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme des Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (14, 16, 18) für die Befestigung desselben am Schwenklager (10) begrenzenden Verstärkungswände (36c, 38a, 38b) ausgehend von der Aufnahme bzw. Ausnehmung (28) für die Anbindung des unteren Querlenkers nach oben verläuft und vorzugsweise über einen Knotenpunkt (40), der in Fahrtrichtung (FR) gesehen hinter der oberen (22) der Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (22, 24) für die Anbindung des Bremssattels angeordnet ist, in eine quer verlaufende Verstärkungswand (36c) der die Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme des Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (14, 16, 18) für die Befestigung desselben am Schwenklager (10) begrenzenden Verstärkungswände (36c, 38a, 38b) übergeht, wobei die quer verlaufende Verstärkungswand (36c) vorzugsweise eine der den halsartigen Abschnitt (34) des Schwenklagers (10) begrenzenden Verstärkungswände (36a, 36b, 36c) ausbildet.
  13. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine (38a) der die Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme eines Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (14, 16, 18) für die Befestigung desselben am Schwenklager (10) begrenzenden Verstärkungswände (36c, 38a, 38b) ausgehend von der Aufnahme bzw. Ausnehmung (30) für die Anbindung des im Wesentlichen die Radlängskräfte aufnehmenden Lenkers nach oben verläuft und vorzugsweise über einen Knotenpunkt (42), der in Fahrtrichtung gesehen vor der Aufnahme bzw. Ausnehmung (26) für die Anbindung der Spurstange angeordnet ist, in eine quer verlaufende Verstärkungswand (36c) der die Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme des Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (14, 16, 18) für die Befestigung desselben am Schwenklager (10) begrenzenden Verstärkungswände (36c, 38a, 38b) übergeht, wobei die quer verlaufende Verstärkungswand (36c) vorzugsweise eine der den halsartigen Abschnitt (34) des Schwenklagers (10) begrenzenden Verstärkungswände (36a, 36b, 36c) ausbildet.
  14. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei vertikal im Abstand zueinander angeordneten Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (22, 24) für die Anbindung des Bremssattels in Fahrtrichtung (FR) gesehen vor der in Fahrtrichtung (FR) gesehen vorderen die Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme des Radlagers und die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (14, 16, 18) für die Befestigung desselben am Schwenklager (10) begrenzenden Verstärkungswand (38b) angeordnet sind.
  15. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verstärkungswand (44) vorgesehen ist, welche die in Fahrtrichtung (FR) gesehen vordere Längsseite des Schwenklagers (10) mitbildet und die untere (24) der Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (22, 24) für die Anbindung des Bremssattels mit der Aufnahme bzw. Ausnehmung (28) für die Anbindung des unteren Querlenkers verbindet.
  16. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die untere (24) der Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (22, 24) für die Anbindung des Bremssattels mit der Aufnahme bzw. Ausnehmung (28) für die Anbindung des unteren Querlenkers verbindende Verstärkungswand (44) in Fahrtrichtung gesehen vor der von der Aufnahme bzw. Ausnehmung (28) für die Anbindung des unteren Querlenkers ausgehenden nach oben an der unteren (24) der Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (22, 24) für die Anbindung des Bremssattels vorbeiführenden Verstärkungswand (38b) angeordnet ist.
  17. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme bzw. Ausnehmung (26) für die Anbindung der Spurstange stegartig an den in Fahrtrichtung (FR) gesehen vorderen Knotenpunkt (42) anschließt.
  18. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich zumindest ein Verstärkungskragen (50, 52) zumindest teilweise zwischen den und/oder an zumindest einer der zwei vertikal im Abstand zueinander angeordneten Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (22, 24) für die Anbindung des Bremssattels erstreckt.
  19. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein Verstärkungskragen (52) zumindest teilweise von der oberen Aufnahme bzw. Ausnehmung (22) der zwei vertikal im Abstand zueinander angeordneten Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (22, 24) für die Anbindung des Bremssattels in Richtung der Aufnahme bzw. Ausnehmung (32) für die Anbindung des oberen Querlenkers erstreckt.
  20. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der in Fahrtrichtung (FR) gesehen nach außen, also vom gegenüberliegenden Schwenklager derselben Achse weg weisenden Vorderseite des Schwenklagers (10) eine einseitig offene Aussparung (54) vorgesehen ist, vorzugsweise in einem Bereich, der von der Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme des Radlagers mit den Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (14, 18) für die Befestigung desselben am Schwenklager (10), der Aufnahme bzw. Ausnehmung (26) für die Anbindung der Spurstange sowie der Aufnahme bzw. Ausnehmung (30) für die Anbindung des im Wesentlichen die Radlängskräfte aufnehmenden Lenkers aufgespannt wird.
  21. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die endseitig am halsförmigen Abschnitt (34) angeordnete Aufnahme bzw. Ausnehmung (32) für die Anbindung des oberen Querlenkers hülsenartig ausgebildet ist.
  22. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme des Radlagers eine diese (12) umsäumende Flansch- bzw. Aufspannfläche umfasst, wobei die Flanschfläche von mehreren, vorzugsweise drei Schraubendurchgangsöffnungen (14, 16, 18) zur Befestigung der Radlagereinheit durchsetzt ist, wobei diese (14, 16, 18) vorzugsweise gleichmäßig voneinander beabstandet auf dem Umfang der Flansch- bzw. Aufspannfläche verteilt angeordnet sind.
  23. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme bzw. Ausnehmung (32) für die Anbindung des oberen Querlenkers eine mit Längsschlitz (56) versehene Hülsenform aufweist, wobei die Aufnahme (32) auf ihrer Außenseite, eine beidseitig des Längsschlitzes angeordnete Aufnahme für eine Klemmschraube zur Befestigung oberen Querlenkers in der Aufnahme (32) aufweist.
  24. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Schwenklager (10) aus einem Leichtmaterial, vorzugsweise einem Leichtmetall, besonders bevorzugt aus Aluminium, einer Aluminium- und/oder Magnesiumlegierung hergestellt ist.
  25. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schwenklager durch Squeeze-Casting, Schwerkraft-Kokillenguss, Druckguss, insbesondere durch Thixo-, Rheo- oder Niederdruck-Sandguss, oder vorzugsweise im Gegendruck-Kokillenguss (CPC) hergestellt ist.
  26. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe nicht als gegossenes, sondern als mit diesen Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (12, 14, 26, 28, 20, 22, 24, 26, 28, 30, 32) einstückig geschmiedetes und diese untereinander verbindendes Bauteil hergestellt ist.
  27. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe nicht als nur gegossenes, sondern als ein aus einer Kombination aus Gießen und Schmieden, vorzugsweise Gießen und nachfolgendem Schmieden, hergestelltes und diese Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (12, 14, 16, 20, 22, 24, 26, 28, 30, 32) untereinander verbindendes Bauteil ausgebildet ist.
  28. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme bzw. Ausnehmung (12) für die Aufnahme des Radlagers, dass die Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (14, 16, 18) für die Befestigung des Radlagers am Schwenklager (10) und dass die zwei im Wesentlichen vertikal im Abstand zueinander angeordneten Aufnahmen bzw. Ausnehmungen (22, 24) für die Anbindung des Bremssattels in Fahrtrichtung gesehen vorwiegend horizontal ausgerichtet sind.
  29. Schwenklager (10), insbesondere nach wenigstens einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme bzw. Ausnehmung (26) für die Anbindung der Spurstange, dass die Aufnahme bzw. Ausnehmung (28) für die Anbindung des unteren Querlenkers, dass die Aufnahme bzw. Ausnehmung (30) für die Anbindung des im Wesentlichen die Radlängskräfte aufnehmenden Lenkers und dass die Aufnahme bzw. Ausnehmung (32) für die Anbindung des oberen Querlenkers in Fahrtrichtung (FR) gesehen vorwiegend senkrecht ausgerichtet sind.
DE102017120874.7A 2016-09-23 2017-09-11 Schwenklager Withdrawn DE102017120874A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102016117953.1 2016-09-23
DE102016117953 2016-09-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102017120874A1 true DE102017120874A1 (de) 2018-03-29

Family

ID=61563968

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102017120874.7A Withdrawn DE102017120874A1 (de) 2016-09-23 2017-09-11 Schwenklager

Country Status (2)

Country Link
US (1) US10315695B2 (de)
DE (1) DE102017120874A1 (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US10279838B2 (en) * 2015-02-27 2019-05-07 Ksm Castings Group Gmbh Wheel mount
DE102016210072B4 (de) * 2016-06-08 2023-12-07 Ford Global Technologies, Llc Radaufhängungseinheit für ein Kraftfahrzeug
KR101857170B1 (ko) * 2016-09-09 2018-05-16 주식회사 일진 차량용 너클 및 그 제조방법
DE102016220925B4 (de) * 2016-10-25 2022-01-13 Audi Ag Radträger für ein Kraftfahrzeug
USD845842S1 (en) * 2017-08-13 2019-04-16 Mike Sun Automotive spindle
US11021187B2 (en) * 2017-12-08 2021-06-01 ILJIN USA Corporation Steering knuckle and method of making the same
USD891998S1 (en) * 2018-04-09 2020-08-04 Steven H Smith Universal wheel knuckle for vehicle
DE102018206402B4 (de) * 2018-04-25 2021-08-19 Audi Ag Radaufhängung für ein Kraftfahrzeug sowie entsprechendes Kraftfahrzeug
JP6887460B2 (ja) * 2019-04-10 2021-06-16 株式会社リケン 車両用ナックル
USD1014345S1 (en) * 2022-02-15 2024-02-13 Arctic Cat Inc. Recreational vehicle spindle

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004020073A1 (de) 2004-04-24 2005-11-17 Bayerische Motoren Werke Ag Fahrzeug-Vorderachse mit aufgelöster unterer Lenkerebene

Family Cites Families (26)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP3027922B2 (ja) * 1995-04-28 2000-04-04 トヨタ自動車株式会社 アーム及びアームの鍛造方法
JP3904825B2 (ja) * 2000-11-01 2007-04-11 本田技研工業株式会社 ダイカストサブフレームに取付けるサスペンションの構造
DE10158102A1 (de) * 2001-11-27 2003-06-18 Bayerische Motoren Werke Ag Schwenklager für ein gelenktes Fahrzeugrad
KR100476191B1 (ko) * 2001-12-06 2005-03-16 현대자동차주식회사 자동차의 멀티 링크 현가장치용 더블 볼 죠인트
DE10212873C5 (de) * 2002-03-22 2019-01-10 Volkswagen Ag Schwenklager
US6932366B2 (en) * 2002-11-19 2005-08-23 Ford Global Technologies, Llc Automotive camber adjust mechanism
JP2005178410A (ja) * 2003-12-16 2005-07-07 Honda Motor Co Ltd ハイマウント型ダブルウイッシュボーン式サスペンション装置
DE102006026863A1 (de) * 2006-06-09 2007-12-13 Dr.Ing.H.C. F. Porsche Ag Einzelradaufhängung für ein lenkbares Rad
DE102007063544B4 (de) * 2007-12-21 2023-11-16 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Radaufhängung für eine Vorderachse eines Kraftfahrzeugs
DE102010023232A1 (de) * 2009-06-10 2011-08-04 KSM Castings GmbH, 31137 Schwenklager
US8297632B2 (en) * 2010-08-31 2012-10-30 GM Global Technology Operations LLC Steering knuckle and method of forming same
DE102011016628A1 (de) * 2011-04-09 2012-10-11 Volkswagen Ag Schwenklager
EP2614969B1 (de) * 2012-01-16 2014-10-22 Georg Fischer GmbH Schwenklager mit gedrehter Dämpferklemmung
DE102012107491A1 (de) * 2012-08-16 2014-05-15 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Radträger
JP6046450B2 (ja) * 2012-11-06 2016-12-14 リョービ株式会社 アルミ製ステアリングナックル
US8899533B2 (en) * 2013-01-16 2014-12-02 Honda Motor Co., Ltd. Vehicle hydraulic brake hose assembly
US8870205B2 (en) * 2013-03-11 2014-10-28 Nissan North America, Inc. Vehicle front suspension
DE102013006243A1 (de) * 2013-04-11 2014-10-16 Volkswagen Aktiengesellschaft Radträger für die Radaufhängung eines Fahrzeugs
US9302706B2 (en) * 2013-04-15 2016-04-05 Ford Global Technologies, Llc Articulated connection for transferring a steering movement onto a vehicle wheel
US9233713B2 (en) * 2014-06-13 2016-01-12 GM Global Technology Operations LLC Adjustable toe curve knuckle for a vehicle suspension and method
US10279838B2 (en) * 2015-02-27 2019-05-07 Ksm Castings Group Gmbh Wheel mount
JP6213845B2 (ja) * 2015-03-12 2017-10-18 日信工業株式会社 車両用支持構造体
JP6628999B2 (ja) * 2015-07-30 2020-01-15 株式会社リケン 鋳鋼部材
US10358165B2 (en) * 2015-08-05 2019-07-23 Dennis Reid Kingpin unit bearing steerable drive axle assembly
DE102015220774B4 (de) * 2015-10-23 2023-05-11 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Radträger oder Schwenklager eines Fahrzeugs mit einem Radlager
US9987896B2 (en) * 2016-04-22 2018-06-05 Vantage Mobility International, Llc Suspension systems, wheel spindle assemblies, and methods of retrofitting wheel spindles

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004020073A1 (de) 2004-04-24 2005-11-17 Bayerische Motoren Werke Ag Fahrzeug-Vorderachse mit aufgelöster unterer Lenkerebene

Also Published As

Publication number Publication date
US20180086377A1 (en) 2018-03-29
US10315695B2 (en) 2019-06-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102017120874A1 (de) Schwenklager
DE102010023232A1 (de) Schwenklager
DE102010025697B4 (de) Fahrradbaugruppe mit Hinterbau-Stoßdämpfer
DE102006062840B9 (de) Vorderachsträger, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE102010025694B4 (de) Fahrradbaugruppe mit Verstärkung
DE102005052062A1 (de) Fahrradrahmen
DE102012011797A1 (de) Achsträger
DE19923694B4 (de) Schwenklager
WO2013167114A1 (de) Modulares achskonzept für ein kraftfahrzeug mit elektrischem antrieb
DE102011103847A1 (de) Achsmodul, insbesondere Verbundlenkerachse
WO2009143812A1 (de) Achsträger für kraftfahrzeuge
DE102014205384A1 (de) Schwenklager
DE102015112509A1 (de) Abstützeinrichtung für ein Fahrzeugrad eines Kraftfahrzeugs
DE202006020635U1 (de) Vorderachsträger, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE102006038921B4 (de) Hilfsrahmen für ein Kraftfahrzeug
WO2016134699A1 (de) Radträger
DE102017102102A1 (de) Radträger
DE102015204739A1 (de) Schwenklager
WO2012062252A1 (de) Radnabe für ein kraftfahrzeug
DE102006042376A1 (de) Hilfsrahmen, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE102017115246A1 (de) Verbundfahrradfelge
DE102014116823A1 (de) Radträger
DE102011101807A1 (de) Längslenker für Kraftfahrzeuge
DE102016107740B4 (de) Achsträger mit verbessertem Lastpfad
DE10353349B4 (de) Teleskopgabel für lenkbare Vorderräder von Fahrzeugen

Legal Events

Date Code Title Description
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee