DE102016213799A1 - Dichtungsanordnung - Google Patents

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    • F16J15/3252Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports with rigid casings or supports
    • F16J15/3256Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports with rigid casings or supports comprising two casing or support elements, one attached to each surface, e.g. cartridge or cassette seals
    • F16J15/3264Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports with rigid casings or supports comprising two casing or support elements, one attached to each surface, e.g. cartridge or cassette seals the elements being separable from each other

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung (1) zur Abdichtung eines ersten Bauteils (2a) gegenüber einem relativ dazu drehbaren zweiten Bauteil (2b), umfassend eine an dem ersten Bauteil (2a) angeordnete erste Dichtung (3a) und eine an dem zweiten Bauteil (2b) angeordnete zweite Dichtung (3b), wobei die erste Dichtung (3a) einen ersten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt (8a) und die zweite Dichtung (3b) einen zweiten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt (8b) aufweist, wobei radial zwischen dem ersten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt (8a) und dem zweiten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt (8b) ein Spalt (9) ausgebildet ist, der sich über einen Großteil der im Wesentlichen horizontalen Abschnitte (8a, 8b) axial erstreckt, wobei die erste Dichtung (3a) an dem im Wesentlichen horizontalen Abschnitt (8a) eine umlaufende Aufkantung (7) aufweist, und wobei die erste Dichtung (3a) zumindest eine Fangkammer (10) zum Auffangen von Verunreinigungen ausbildet.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung zur Abdichtung eines ersten Bauteils gegenüber einem relativ dazu drehbaren zweiten Bauteil. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Dichtungsanordnung für ein Wälzlager.
  • Die Abdichtung eines Wälzlagers gegenüber Umwelteinflüssen ist bei vielen Anwendungen notwendig, um eine ausreichende Lebensdauer des Wälzlagers sicherzustellen. Beispielsweise ist es bei Radlagern für Fahrzeuge unabdingbar, die in den Radbefestigungen angeordneten Wälzlager gegenüber Spritzwasser und anderen Verschmutzungen im täglichen Einsatz zu sichern. Üblicherweise werden für diesen Zweck berührende Dichtungen eingesetzt, welche zum Beispiel in der Bauform von Kassettendichtungen bekannt sind, die in die Wälzlager als Dichtungssatz eingesetzt werden können. In den Kassettendichtungen sind meist ein bis zwei in axialer Richtung und ein bis zwei in radialer Richtung berührend anliegende Dichtungslippen positioniert.
  • Aus der DE 10 2010 034 385 A1 geht eine Dichtungsanordnung zur Abdichtung eines Wälzlagers zwischen einem ersten und einem zweiten Lagerteil hervor. Beide Lagerteile sind relativ zueinander drehbar und bilden sowohl einen axialen Zwischenraum, als auch einen radialen Zwischenraum in Bezug zu einer gemeinsamen Drehachse aus. Die Dichtungsanordnung umfasst ein Anlageteil mit einem hohlzylindrischen Befestigungsstück zur Befestigung und ein ringförmiges Anlagestück zur Positionierung des Anlageteils auf dem zweiten Lagerteil. Ferner umfasst die Dichtungsanordnung einen am ersten Lagerteil befestigbaren Träger mit einem eine erste axiale Dichtlippe und/oder eine radiale Dichtlippe ausbildenden, elastischen Teil. Das Anlageteil ist dazu vorgesehen, mit einem sich radial erstreckenden Teil des zweiten Lagerteils eine erste Fangrinne zu bilden. Ein Endstück des Anlageteils begrenzt zum Teil eine in die erste Fangrinne mündende Öffnung.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Dichtungsanordnung für ein Wälzlager weiterzuentwickeln, und insbesondere die Dichtfunktion weiter zu verbessern.
  • Die erfindungsgemäße Dichtungsanordnung zur Abdichtung eines ersten Bauteils gegenüber einem relativ dazu drehbaren zweiten Bauteil umfasst eine an dem ersten Bauteil angeordnete erste Dichtung und eine an dem zweiten Bauteil angeordnete zweite Dichtung, wobei die erste Dichtung einen ersten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt und die zweite Dichtung einen zweiten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt aufweist, wobei radial zwischen dem ersten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt und dem zweiten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt ein Spalt ausgebildet ist, der sich über einen Großteil der im Wesentlichen horizontalen Abschnitte axial erstreckt. Vorzugsweise wird eine erfindungsgemäße Dichtungsanordnung in Radlagern für PKW und LKW eingesetzt. Das Radlager ist durch die Nutzung des Fahrzeugs Verunreinigungen ausgesetzt. Dadurch, dass sich der radiale Spalt über einen Großteil der im Wesentlichen horizontalen Abschnitte axial erstreckt, ist der axiale Weg des der Verunreinigungen in den Dichtungsraum besonders lang, wodurch die Dichtfunktion der Dichtungsanordnung verbessert wird. Unter einem im Wesentlichen horizontalen Abschnitt ist ein Abschnitt der jeweiligen Dichtung zu verstehen, der im Wesentlichen horizontal verläuft. Mit anderen Worten kann der jeweilige im Wesentlichen horizontale Abschnitt eine geringfügige Abweichung von einer Horizontalen haben und somit zumindest schräg verlaufen. Vorteilhafterweise kann der Spalt zumindest teilweise konisch ausgebildet sein, um eine Rückförderung von Verunreinigungen zu bewirken. Mithin kann der Spalt sich von innen nach außen verjüngen.
  • Die erste Dichtung weist an dem im Wesentlichen horizontalen Abschnitt eine umlaufende Aufkantung auf. Die Aufkantung dient dabei als zusätzlicher Schutz vor Verunreinigungen und Spritzwasser und ist vorzugsweise radial ausgebildet. Insbesondere weist die umlaufende Aufkantung der ersten Dichtung eine umlaufende Nut auf, wobei die zweite Dichtung zumindest teilweise in die umlaufende Nut hineinragt. Mit anderen Worten bilden die beiden Dichtungen einen Dichtungsraum aus, der insbesondere über die Nut und den radial zwischen dem ersten horizontalen Abschnitt und dem zweiten horizontalen Abschnitt ausgebildeten Spalt abgeschottet wird.
  • Ferner bildet die erste Dichtung dichtungsraumseitig zumindest eine Fangkammer zum Auffangen von Verunreinigungen aus. Insbesondere sollen Spritzwasser und Verunreinigungen, wie Staub und sonstige organische und anorganische Stoffe durch die mindestens eine Fangkammer daran gehindert werden, in das Lagerinnere zu gelangen.
  • Ferner bevorzugt weist die erste Dichtung ein erstes Trägerelement und ein Dichtungselement auf, wobei zumindest das erste Trägerelement der ersten Dichtung an dem ersten Bauteil angeordnet ist. Vorzugsweise weist die zweite Dichtung ein zweites Trägerelement auf, wobei das zweite Trägerelement der zweiten Dichtung an dem zweiten Bauteil angeordnet ist und das Dichtungselement der ersten Dichtung an dem zweiten Trägerelement der zweiten Dichtung dichtend zur Anlage kommt. Das Dichtungselement ist insbesondere aus einem elastischen Material, vorzugsweise aus einem Elastomer ausgebildet. Ferner weist das jeweilige Trägerelement eine höhere Festigkeit und Steifigkeit auf als das Dichtungselement. Insbesondere ist das erste Trägerelement mit dem Dichtungselement umspritzt. Vorteilhafterweise ist das Dichtungselement an dem Trägerelement anvulkanisiert.
  • Vorzugsweise sind der erste im Wesentlichen horizontale Abschnitt und der zweite im Wesentlichen horizontale Abschnitt geneigt in einem Winkel abweichend zur Horizontalen ausgebildet. Ferner ist es aber auch denkbar, dass der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt horizontal ausgebildet sind.
  • Bevorzugt sind der erste im Wesentlichen horizontale Abschnitt und der zweite im Wesentlichen horizontale Abschnitt im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet. Mit anderen Worten ist der radiale Abstand zwischen dem ersten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt und dem zweiten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt gleichbleibend und somit weist der Spalt ein konstantes Abmaß auf.
  • Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kommt das erste Trägerelement im Wesentlichen an einer Innenseite des ersten Bauteils zur Anlage. Ein alternatives Ausführungsbeispiel sieht vor, dass das erste Trägerelement im Wesentlichen an einer Außenseite des ersten Bauteils zur Anlage kommt. Die Dichtungsanordnung wird vorzugsweise in Wälzlagern eingesetzt. Insbesondere kann das erste Bauteil ein Außenring darstellen und das zweite Bauteil einen Innenring eines Wälzlagers. Mit anderen Worten kommt das Trägerelement gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen an einer Innenseite des Außenrings zur Anlage. Somit wird das Trägerelement vorwiegend an einer Innenseite des Außenrings gehalten. Ferner kann das Trägerelement zusätzlich an einer Seitenfläche und an einer Außenseite des Außenrings zur Anlage kommen. Im zweiten Ausführungsbeispiel wird das Trägerelement vorwiegend an der Außenseite des Außenrings gehalten. Vorteilhafterweise kann das Trägerelement zusätzlich an der Seitenfläche und an der Innenseite des Außenrings gehalten werden.
  • Weitere die Erfindung verbessernde Maßnahmen werden nachstehend gemeinsam mit der Beschreibung neun bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt. Hierbei zeigt
  • 1 eine schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung des Aufbaus einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
  • 2 eine schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung des Aufbaus einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
  • 3 eine schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung des Aufbaus einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel,
  • 4 eine schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung des Aufbaus einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel,
  • 5 eine schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung des Aufbaus einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel,
  • 6 eine schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung des Aufbaus einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel,
  • 7 eine schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung des Aufbaus einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel,
  • 8 eine schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung des Aufbaus einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung gemäß einem achten Ausführungsbeispiel, und
  • 9 eine schematische Schnittdarstellung zur Veranschaulichung des Aufbaus einer erfindungsgemäßen Dichtungsanordnung gemäß einem neunten Ausführungsbeispiel.
  • Gemäß den 1 bis 9 weist eine erfindungsgemäße Dichtungsanordnung 1 zur Abdichtung eines ersten Bauteils 2a gegenüber einem relativ dazu drehbaren zweiten Bauteil 2b eine an dem ersten Bauteil 2a angeordnete erste Dichtung 3a und eine an dem zweiten Bauteil 2b angeordnete zweite Dichtung 3b auf. Die erste Dichtung 3a besteht aus einem ersten Trägerelement 4a und einem Dichtungselement 5, wobei das erste Trägerelement 4a der ersten Dichtung 3a an dem ersten Bauteil 2a angeordnet ist. Ferner ist das erste Trägerelement 4a der ersten Dichtung 3a von dem Dichtungselement 5 der ersten Dichtung 3a im Wesentlichen umgeben, wobei das Dichtungselement 5 der ersten Dichtung 3a teilweise an dem ersten Bauteil 2a zur Anlage kommt. Demgegenüber besteht die zweite Dichtung 3b aus einem zweiten Trägerelement 4b, wobei das zweite Trägerelement 4b der zweiten Dichtung 3b an dem zweiten Bauteil 2b angeordnet ist. Das Dichtungselement 5 der ersten Dichtung 3a kommt an dem zweiten Trägerelement 4b der zweiten Dichtung 3b dichtend zur Anlage. Die erste Dichtung 3a weist ferner einen ersten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt 8a und die zweite Dichtung 3b einen zweiten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt 8b auf. Radial zwischen dem ersten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt 8a und dem zweiten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt 8b ist ein Spalt 9 ausgebildet, der sich über einen Großteil der im Wesentlichen horizontalen Abschnitte 8a, 8b axial erstreckt. Ferner bildet die erste Dichtung 3a dichtungsraumseitig eine Fangkammer 10 zum Auffangen von Verunreinigungen aus.
  • Nach den 1 bis 8 ist das erste Trägerelement 4a im Wesentlichen an einer Innenseite 11 des ersten Bauteils 2a befestigt, wobei es zusätzlich an einer Außenseite 12 und an einer Seitenfläche 14 zur Anlage kommt.
  • Gemäß 1 weist die erste Dichtung 3a an dem im Wesentlichen horizontalen Abschnitt 8a eine umlaufende Aufkantung 7 auf. An der Aufkantung 7 der ersten Dichtung 3a ist eine umlaufende Nut 6 ausgebildet, wobei die zweite Dichtung 3b zumindest teilweise in die umlaufende Nut 6 hineinragt. Ein Dichtungsraum 13 zwischen den beiden Dichtungen 3a, 3b wird durch die Nut 6 und den Spalt 9 von der Umgebung abgeschottet. Der zweite im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8b der zweiten Dichtung 3b weist eine umlaufende Aufkantung 15 auf, um die Dichtungsanordnung 1 vor Verunreinigungen zu schützen. Der erste im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8a und der zweite im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8b sind im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet.
  • Nach 2 weist die erste Dichtung 3a an dem im Wesentlichen horizontalen Abschnitt 8a eine umlaufende Aufkantung 7 auf. Der Dichtungsraum 13 zwischen den beiden Dichtungen 3a, 3b wird durch den Spalt 9 von der Umgebung abgeschottet. Der erste im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8a und der zweite im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8b sind parallel zueinander angeordnet.
  • Nach 3 sind der erste im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8a und der zweite im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8b in einem Winkel abweichend zur Horizontalen geneigt ausgebildet. An dem ersten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt 8a weist die erste Dichtung 3a eine umlaufende Aufkantung 7 auf. An der Aufkantung 7 der ersten Dichtung 3a ist eine umlaufende Nut 6 ausgebildet, wobei die zweite Dichtung 3b zumindest teilweise in die umlaufende Nut 6 hineinragt. Ein Dichtungsraum 13 zwischen den beiden Dichtungen 3a, 3b wird durch die Nut 6 und den Spalt 9 von der Umgebung abgeschottet. Der erste im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8b der zweiten Dichtung 3b weist eine umlaufende Aufkantung 15 auf, um die Dichtungsanordnung 1 vor Verunreinigungen zu schützen. Der erste im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8a und der zweite im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8b sind im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet, insbesondere vorwiegend konisch ausgebildet.
  • Gemäß 4 sind der erste im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8a und der zweite im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8b in einem Winkel abweichend zur Horizontalen geneigt ausgebildet, insbesondere vorwiegend konisch ausgebildet. An dem ersten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt 8a weist die erste Dichtung 3a eine umlaufende Aufkantung 7 auf. An der Aufkantung 7 der ersten Dichtung 3a ist eine umlaufende Nut 6 ausgebildet, wobei die zweite Dichtung 3b zumindest teilweise in die umlaufende Nut 6 hineinragt. Ein Dichtungsraum 13 zwischen den beiden Dichtungen 3a, 3b wird durch die Nut 6 und den Spalt 9 von der Umgebung abgeschottet.
  • In 5 sind der erste im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8a und der zweite im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8b in einem Winkel abweichend zur Horizontalen geneigt ausgebildet, insbesondere vorwiegend konisch ausgebildet. An dem ersten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt 8a weist die erste Dichtung 3a eine umlaufende Aufkantung 7 auf. An der Aufkantung 7 der ersten Dichtung 3a ist eine umlaufende Nut 6 ausgebildet, wobei die zweite Dichtung 3b zumindest teilweise in die umlaufende Nut 6 hineinragt. Ein Dichtungsraum 13 zwischen den beiden Dichtungen 3a, 3b wird durch die Nut 6 und den Spalt 9 von der Umgebung abgeschottet. In der Nut 6 ist eine Fläche 16 vorgesehen, die parallel zu einer Stirnfläche der Dichtung 3b ausgebildet ist.
  • Gemäß 6 sind der erste im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8a und der zweite im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8b in einem Winkel abweichend zur Horizontalen geneigt ausgebildet, insbesondere vorwiegend konisch ausgebildet. An dem ersten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt 8a weist die erste Dichtung 3a eine umlaufende Aufkantung 7 auf. An der Aufkantung 7 der ersten Dichtung 3a ist eine umlaufende Nut 6 ausgebildet, wobei die zweite Dichtung 3b zumindest teilweise in die umlaufende Nut 6 hineinragt. Ein Dichtungsraum 13 zwischen den beiden Dichtungen 3a, 3b wird durch die Nut 6 und den Spalt 9 von der Umgebung abgeschottet. Der zweite im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8b der zweiten Dichtung 3b weist eine umlaufende Aufkantung 15 auf, um die Dichtungsanordnung 1 vor Verunreinigungen zu schützen. Der erste im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8a und der zweite im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8b sind im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet. In der Nut 6 ist eine Fläche 16 vorgesehen, die parallel zu einer Stirnfläche der Dichtung 3b ausgebildet ist.
  • Nach 7 ist der Dichtungsraum 13 zwischen den beiden Dichtungen 3a, 3b durch den Spalt 9 und eine Fangkammer 10 im Spalt 9 von der Umgebung abgeschottet. Der erste horizontale Abschnitt 8a und der zweite horizontalen Abschnitt 8b sind parallel zueinander angeordnet. Der horizontale Abschnitt 8b der zweiten Dichtung 3b weist eine umlaufende Aufkantung 15 auf, um die Dichtungsanordnung 1 vor Verunreinigungen zu schützen.
  • Gemäß 8 ist der erste im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8a in einem Winkel abweichend zur Horizontalen geneigt ausgebildet. Der zweite im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8b ist parallel zur Horizontalen ausgebildet. An dem geneigten Abschnitt 8a weist die erste Dichtung 3a eine umlaufende Aufkantung 7 auf. An der Aufkantung 7 der ersten Dichtung 3a ist eine umlaufende Nut 6 ausgebildet, wobei die zweite Dichtung 3b zumindest teilweise in die umlaufende Nut 6 hineinragt. Ein Dichtungsraum 13 zwischen den beiden Dichtungen 3a, 3b wird durch die Nut 6 und den Spalt 9 von der Umgebung abgeschottet. Der horizontale Abschnitt 8b der zweiten Dichtung 3b weist eine umlaufende Aufkantung 15 auf, um die Dichtungsanordnung 1 vor Verunreinigungen zu schützen. Ferner sind an der ersten Dichtung 3a insgesamt drei Fangkammern 10 zum Auffangen von Verunreinigungen angeordnet, wobei die erste Fangkammer 10 im Dichtungsraum 13, die zweite Fangkammer 10 in dem Spalt 9 und die dritte Fangkammer 10 in der Nut 6 angeordnet ist.
  • In 9 kommt das erste Trägerelement 4a im Wesentlichen an der Außenseite 12 des ersten Bauteils 2a zur Anlage, wobei es zusätzlich an der Innenseite 11 und an der Seitenfläche 14 zur Anlage kommt. Der erste im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8a ist in einem Winkel abweichend zur Horizontalen geneigt ausgebildet. Der zweite im Wesentlichen horizontale Abschnitt 8b ist parallel zur Horizontalen ausgebildet. An dem geneigten Abschnitt 8a weist die erste Dichtung 3a eine umlaufende Aufkantung 7 auf. An der Aufkantung 7 der ersten Dichtung 3a ist eine umlaufende Nut 6 ausgebildet, wobei die zweite Dichtung 3b zumindest teilweise in die umlaufende Nut 6 hineinragt. Ein Dichtungsraum 13 zwischen den beiden Dichtungen 3a, 3b wird durch die Nut 6 und den Spalt 9 von der Umgebung abgeschottet. Der horizontale Abschnitt 8b der zweiten Dichtung 3b weist eine umlaufende Aufkantung 15 auf, um die Dichtungsanordnung 1 vor Verunreinigungen zu schützen. Ferner sind an der ersten Dichtung 3a insgesamt vier Fangkammern zum Auffangen von Verunreinigungen angeordnet, wobei die erste Fangkammer 10 im Dichtungsraum 13, die zweite und dritte Fangkammer 10 in dem Spalt 9 und die vierte Fangkammer 10 in der Nut 6 angeordnet ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Dichtungsanordnung
    2a, 2b
    Bauteil
    3a, 3b
    Dichtung
    4a, 4b
    Trägerelement
    5
    Dichtungselement
    6
    Nut
    7
    Aufkantung
    8a, 8b
    im Wesentlichen horizontaler Abschnitt
    9
    Spalt
    10
    Fangkammer
    11
    Innenseite
    12
    Außenseite
    13
    Dichtungsraum
    14
    Seitenfläche
    15
    Aufkantung
    16
    Fläche
    17
    Stirnfläche
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102010034385 A1 [0003]

Claims (8)

  1. Dichtungsanordnung (1) zur Abdichtung eines ersten Bauteils (2a) gegenüber einem relativ dazu drehbaren zweiten Bauteil (2b), umfassend eine an dem ersten Bauteil (2a) angeordnete erste Dichtung (3a) und eine an dem zweiten Bauteil (2b) angeordnete zweite Dichtung (3b), wobei die erste Dichtung (3a) einen ersten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt (8a) und die zweite Dichtung (3b) einen zweiten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt (8b) aufweist, wobei radial zwischen dem ersten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt (8a) und dem zweiten im Wesentlichen horizontalen Abschnitt (8b) ein Spalt (9) ausgebildet ist, der sich über einen Großteil der im Wesentlichen horizontalen Abschnitte (8a, 8b) axial erstreckt, wobei die erste Dichtung (3a) an dem im Wesentlichen horizontalen Abschnitt (8a) eine umlaufende Aufkantung (7) aufweist, und wobei die erste Dichtung (3a) zumindest eine Fangkammer (10) zum Auffangen von Verunreinigungen ausbildet.
  2. Dichtungselement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufende Aufkantung (7) der ersten Dichtung (3a) eine umlaufende Nut (6) aufweist, wobei die zweite Dichtung (3b) zumindest teilweise in die umlaufende Nut (6) hineinragt.
  3. Dichtungselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Dichtung (3a) ein erstes Trägerelement (4a) und ein Dichtungselement (5) aufweist, wobei zumindest das erste Trägerelement (4a) der ersten Dichtung (3a) an dem ersten Bauteil (2a) angeordnet ist.
  4. Dichtungselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Dichtung (3b) ein zweites Trägerelement (4b) aufweist, wobei das zweite Trägerelement (4b) der zweiten Dichtung (3b) an dem zweiten Bauteil (2b) angeordnet ist und das Dichtungselement (5) der ersten Dichtung (3a) an dem Trägerelement (4b) der zweiten Dichtung (3b) dichtend zur Anlage kommt.
  5. Dichtungselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste im Wesentlichen horizontale Abschnitt (8a) und der zweite im Wesentlichen horizontale Abschnitt (8b) geneigt in einem Winkel abweichend zu einer Horizontalen ausgebildet sind.
  6. Dichtungselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste im Wesentlichen horizontale Abschnitt (8a) und der zweite im Wesentlichen horizontale Abschnitt (8b) im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind.
  7. Dichtungselement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Trägerelement (4a) im Wesentlichen an einer Innenseite (11) des ersten Bauteils (2a) befestigt ist.
  8. Dichtungselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Trägerelement (4a) im Wesentlichen an einer Außenseite (12) des ersten Bauteils (2a) befestigt ist.
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