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Die Erfindung betrifft ein Reinigungsgerät zum flächigen Verteilen einer Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit, mit einem Vorratsbehälter zum Bevorraten der Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit, mit einem Abgabeorgan, das in eine mit dem Vorratsbehälter verbundene Auslassleitung zwischengeschaltet und über eine Handhabe betätigbar ist, die von einer unbetätigten Bereitschaftstellung gegen eine Rückstellkraft in ihre Betätigungsstellung bewegbar ist, in welcher Betätigungsstellung das Abgabeorgan die Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit abgibt, sowie mit einem rohrförmigen Stiel, der zumindest zwei miteinander verbindbare rohrförmige Stielabschnitte hat und an dem die Handhabe bewegbar geführt oder gehalten ist, welche Handhabe über eine im Rohrinneren des Stieles vorgesehene Verbindungsstange mit dem Abgabeorgan in Antriebsverbindung steht, wobei im Rohrinnern der zumindest zwei Sielabschnitte jeweils ein zugeordneter Stangenabschnitt der Verbindungsstange vorgesehen ist, und wobei im Trennbereich zwischen zwei benachbarten und lösbar miteinander verbindbaren Stielabschnitten der in dem der Handhabe zugwandten Stielabschnitt vorgesehene Stangenabschnitt den in dem der Handhabe abgewandten Stielabschnitt angeordneten Stangenabschnitt der Verbindungsstange zumindest während der Betätigungsbewegung der Verbindungsstange in die Betätigungsstellung unverkuppelt druckbeaufschlagt.
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Aus der
DE 100 40 014 A1 kennt man bereits ein Reinigungsgerät, das zum flächigen Verteilen einer Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit bestimmt ist. Das vorbekannte Reinigungsgerät hat dazu eine Verteilerfläche, die über ein kardanisches Gelenk mit dem bodenseitigen Stielende eines Stieles verbunden ist. An diesem Stiel ist ein Vorratsbehälter lösbar gehalten, der zum Bevorraten der Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit bestimmt ist. In dem der Verteilerfläche abgewandten Stielende des Stieles ist eine Handhabe verschieblich geführt, die als Druck- oder Betätigungsknopf ausgebildet ist. Über diese Handhabe ist ein Abgabeorgan betätigbar, das in eine mit dem Vorratsbehälter verbundene Auslassleitung zwischengeschaltet ist. Eine Stellbewegung an der Handhabe wird somit in die Öffenbewegung des Abgabeorgans umgesetzt, derart, dass die gewünschte Menge der im Vorratsbehälter bevorrateten Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit ausfließen kann. Da jedoch das Abgabeorgan im Rohrinneren des rohrförmigen Stieles angeordnet ist, da die Handhabe gegen vergleichsweise hohe Rückstellkräfte betätigt werden muss, und da die entsprechenden Betätigungskräfte allein auf die bloß als Druck- oder Betätigungsknopf ausgebildete Handhabe aufgebracht werden müssen, ist die Bedienung des vorbekannten Reinigungsgerätes kräftezehrend und ermüdend. Da das vorbekannte Reinigungsgerät zunächst zum Anwender verschickt und anschließend von diesem an jeden Einsatzort transportiert werden muss, steht häufig der vergleichsweise lange Stiel im Wege.
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Man hat auch bereits Reinigungsgeräte der eingangs erwähnten Art geschaffen, die ebenfalls zum Auftragen und flächigen Verteilen einer Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit bestimmt sind (vgl.
US 2003/0077105 A1 und
US 2004/0141798 A1 ). Die vorbekannten Reinigungsgeräte haben einen Vorratsbehälter, in dem die auf dem Boden aufzutragende Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit bevorratet ist. Mit dem Vorratsbehälter ist eine Auslassleitung verbunden, in die ein Abgabeorgan zwischengeschaltet ist. Dieses Abgabeorgan ist über eine Handhabe betätigbar, die an einem rohrförmigen Stiel bewegbar geführt oder bewegbar gehalten ist. Die Handhabe, die von einer unbeätigten Bereitschaftstellung gegen eine Rückstellkraft in ihre Betätigungsstellung bewegbar ist, in welcher Betätigungsstellung das Abgabeorgang die Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit abgibt, steht mit dem Abgabeorgan über eine Verbindungsstange in Ansteuerverbindung, die im Rohrinneren des Stieles vorgesehen ist. Um den Versand und die Lagerung der vorbekannten Reinigungsgeräte zu erleichtern, besteht der rohrförmige Stiel aus zumindest zwei miteinander verbindbaren röhrförmigen Stielabschnitten, die über ein Gewinde, eine Reibpassung oder eine andere Art von Eingriff fest, aber dennoch lösbar miteinander verbunden sind. Dabei werden die miteinander lösbar verbundenen lösbaren Stielabschnitte von der Verbindungsstange durchsetzt die ebenfalls in Stangenabschnitte unterteilt ist. Bei dem aus
US 2003/0077105 A1 vorbekannten Reinigungsgerät ist an dem der Verteilerfläche abgewandten Stielende des aus mehreren Stielabschnitten zusammensetzbaren rohrförmigen Stieles die Handhabe vorgesehen, die über eine, im Rohrinneren der Stielabschnitte beweglich geführte und in Stangeabschnitte unterteilte Verbindungsstange mit dem Abgabeorgan in Ansteuerverbindung steht.
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Aus der
US 3 457 016 A ist bereits ein Reinigungsgerät mit einem Vorratsbehälter vorbekannt, indem eine Handpumpe integriert ist, um die im Vorratsbehälter bevorratete Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit unter Druck zu setzen. Durch Betätigen eines an dem der Verteilerfläche abgewandten Stielende vorgesehenen und als Handhabe dienenden Hebels kann ein Abgabeorgan geöffnet werden, durch das die im Vorratsbehälter unter Druck stehende Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit aus dem Vorratsbehälter ausgetrieben wird. Da der Stiel des aus
US 3 457 016 A vorbekannten Reinigungsgerätes einstückig ausgebildet ist, erfordert die Lagerung und der Transport dieses vorbekannten Reinigungsgerätes einen hohen Platzaufwand.
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Aus der
CN 2643821 Y ist bereits ein Reinigungsgerät vorbekannt, bei dem die Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit im Vorratsbehälter ebenfalls unter Druck bevorratet wird. Das vorbekannte Reinigungsgerät weist einen aus zumindest zwei miteinander verbindbaren rohrförmigen Stielabschnitten gebildeten Stiel auf, der den Vorratsbehälter trägt und an dessen bodenseitigem Stielende die Verteilerfläche vorgesehen ist. Durch Betätigen einer an dem der Verteilerfläche abgewandten Stielende angeordneten Handhabe kann ein Abgabeorgan geöffnet werden, so dass die im Vorratsbehälter unter Druck bevorratete Reinigungsflüssigkeit aus dem Vorratsbehälter ausgetrieben wird. Da die Stielabschnitte des Stieles lösbar aneinander gehalten sind, besteht die Gefahr, dass bei der Benutzung des vorbekannten Reinigungsgerätes die Stielabschnitte relativ zueinander verdreht und unbeabsichtigt voneinander gelöst werden können.
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Aus dem
DE 20 2008 013 681 U1 ist ein Gerätestiel vorbeschrieben, der für die verschiedensten Haushalts- und Gartengeräte vorgesehen ist. Der vorbekannte Gerätestiel weist einen Standard-Stieladapter auf, um dem Gerätestiel mit verschiedenen Haushalts- oder Gartengeräten kombinieren zu können. Der Stieladapter des vorbekannten Gerätestiels ist dazu als Kreuzstieladapter mit differenten Rastkonturen ausgestaltet und als Kunststoffschieber ausgebildet, der in Kombination mit einer Klippspange eine Stiladaption von handelsüblichen Stielen mit Schraub- oder Druckknopfrastung erbringt. Um trotz der vorgesehenen Schraub- oder Druckknopfrastung am Gerätestiel eine drehfeste Verbindung zwischen den einzelnen Bestandteilen zu erreichen, werden Vierkant- oder Sechskant-Geräteanschweißzapfen mit daran befestigten Arbeitsgeräten vorgeschlagen, die mittels verschiebbarer Rasthülsen, die in entsprechende Gegenkonturen an einem Kunststoffzwischenstück eingreifen, verdrehgesichert werden. Für die vorgesehene vielseitige Verwendbarkeit des vorbekannten Gerätestieles ist ein nicht unerheblicher Konstruktions- und Herstellungsaufwand erforderlich.
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Es besteht daher die Aufgabe ein Reinigungsgerät der eingangs erwähnten Art zu schaffen, das demgegenüber wesentlich einfacher zum Anwender und/oder zu den Einsatzorten verschickt beziehungsweise transportiert werden kann.
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Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei dem Reinigungsgerät der eingangs erwähnten Art insbesondere darin, dass von den miteinander verbindbaren benachbarten Stielabschnitten ein Stielabschnitt wenigstens eine Federzunge trägt, an der mindestens eine Rastnocke vorsteht, dass die wenigstens eine Federzunge beim Einschieben oder Einsetzen des die Federzunge tragenden Stielabschnitts in das Rohrinnere des benachbarten Stielabschnitts von einer eingefederten Schiebeposition in eine demgegenüber entlastende Halteposition ausfederbar ist, in welcher Halteposition die Rastnocken in eine zugeordnete Rastöffnung am Rohrumfang des benachbarten Stielabschnitts vorstehen, dass die Rastöffnungen eine Rohrumfangswandung des benachbarten Stielabschnitts durchsetzen, dass die miteinander benachbarten Stielabschnitte mittels einer Drehsicherung gegen ein Relativverdrehen zueinander gesichert sind, und dass dazu an einem der benachbarten und einander paarweise zugeordneten Stielabschnitte zumindest ein am Rohraußenumfang dieses Stielabschnittes vorstehender Drehsicherungsvorsprung vorgesehen ist, der in eine am Rohraußenumfang des benachbarten Stielabschnittes zugeordnete Drehsicherungs-Ausnehmung eingreift.
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Das erfindungsgemäße Reinigungsgerät ist zum flächigen Verteilen einer Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit bestimmt. Es hat dazu einen Vorratsbehälter, in dem die Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit bevorratet wird. Dieser Vorratsbehälter ist mit einer Auslassleitung verbunden, in welche Auslassleitung ein Abgabeorgan zwischengeschaltet ist. Das Abgabeorgan ist über eine Handhabe manuell betätigbar, die an einem rohrförmigen Stiel bewegbar geführt oder gehalten ist. Die Handhabe steht über eine im Rohrinneren des Stieles vorgesehene Verbindungsstange mit dem Abgabeorgan in Antriebsverbindung. Dabei weist der Stiel des erfindungsgemäßen Reinigungsgerätes zumindest zwei miteinander verbindbare rohrförmige Stielabschnitte auf, in deren Rohrinneren jeweils ein zugeordneter Stangenabschnitt der Verbindungsstange vorgesehen ist. Da der Stiel des erfindungsgemäßen Reinigungsgerätes zumindest zwei rohrförmige Stielabschnitte hat, die vor einem Transport des erfindungsgemäßen Reinigungsgerätes auch getrennt voneinander verpackt werden können, und da diese Stielabschnitte im Vergleich zu dem daraus zusammengesetzten Stiel nur eine gekürzte Länge haben, ist der Transport des erfindungsgemäßen Reinigungsgerätes vergleichsweise einfach und platzsparend möglich. Dabei ist vorgesehen, dass die Handhabe von einer unbetätigten Bereitschaftstellung gegen eine Rückstellkraft in ihre Betätigungsstellung bewegbar ist, in welcher Betätigungsstellung das Abgabeorgan die Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit abgibt. Während das Abgabeorgan in der unbetätigten Bereitschaftstellung die bevorratete Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit im Vorratsbehälter zurückhält, gibt dieses Abgabeorgan in seiner Betätigungsstellung die Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit frei, so dass diese nun in der gewünschten Menge und/oder über die gewünschte Zeit aus dem Vorratsbehälter ausfließen kann. Dabei ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass im Trennbereich zwischen zwei benachbarten und lösbar miteinander verbindbaren Stielabschnitten der in dem der Handhabe zugewandten Stielabschnitt vorgesehene Stangenabschnitt den in dem der Handhabe abgewandten Stielabschnitt angeordneten Stangenabschnitt der Verbindungsstange zumindest während der Betätigungsbewegung der Verbindungsstange in die Betätigungsstellung unverkuppelt druckbeaufschlagt. Da die Stangenabschnitte der Verbindungsstange in den Stielabschnitten des rohrförmigen Stieles unverkuppelt geführt sind, können die benachbarten und lösbar miteinander verbindbaren Stielabschnitte miteinander verbunden werden, ohne dass die im Rohrinneren befindlichen Stangenabschnitte noch unter schwierig erreichbaren Verhältnissen miteinander verbunden werden müssten. Da die Stangenabschnitte zumindest während der Betätigungsbewegung einander unverkuppelt druckbeaufschlagen, kann eine durch Druckkraft auf die Handhabe ausgeübte Stellbewegung von dem der Handhabe zugewandten Stangenabschnitt aus gut auf den der Handhabe abgewandten Stangenabschnitt übertragen werden. Um die Stielabschnitte des Stieles auf einfache Weise miteinander verbinden zu können, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass von den miteinander verbindbaren benachbarten Stielabschnitten ein Stielabschnitt wenigstens eine Federzunge trägt, an der mindestens eine Rastnocke vorsteht und dass die wenigstens eine Federzunge beim Einschieben oder Einsetzen des die Federzunge tragenden Stielabschnitts in das Rohrinnere des benachbarten Stielabschnitts von einer eingefederten Schiebeposition in eine demgegenüber entlastende Halteposition ausfederbar ist, in welcher Halteposition die Rastnocke in eine zugeordnete Rastöffnung am Rohrumfang des benachbarten Stielabschnitts vorsteht. Dadurch wird eine werkzeuglose und dennoch stabile Montage des zum erfindungsgemäßen Reinigungsgerät gehörenden Stieles begünstigt. Um die miteinander verbundenen benachbarten Stielabschnitte bei Bedarf auch wieder voneinander trennen zu können, durchsetzen die Rastöffnungen eine Rohrumfangswandung des benachbarten Stielabschnitts. Dabei sind die miteinander benachbarten Stielabschnitte mittels einer Drehsicherung gegen ein Relativverdrehen zueinander gesichert, wobei dazu an einem der benachbarten und einander paarweise zugeordneten Stielabschnitte zumindest ein am Rohraußenumfang dieses Stielabschnittes vorstehende Drehsicherungsvorsprung vorgesehen ist, der in eine am Rohraußenumfang des benachbarten Stielabschnittes zugeordnete Drehsicherungs-Ausnehmung eingreift.
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Um das erfindungsgemäße Reinigungsgerät zu jedem Einsatzort immer wieder platzsparend transportieren zu können, ist es vorteilhaft, wenn von den zumindest zwei Stielabschnitten wenigstens zwei benachbarte Stielabschnitte lösbar und vorzugsweise lösbar verrastbar miteinander verbindbar sind. Sind diese benachbarten Stielabschnitte lösbar verrastbar miteinander verbindbar, können diese Stielabschnitte auch werkzeuglos miteinander verbunden und voneinander gelöst werden.
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Um den aus zumindest zwei Stielabschnitten gebildeten Stiel trotz seiner Zerlegbarkeit dennoch möglichst stabil auszugestalten, sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass von den miteinander verbindbaren benachbarten Stielabschnitten ein Stielabschnitt und vorzugsweise der die Handhabe tragende oder der der Handhabe zugewandte Stielabschnitt mit einem vorzugsweise querschnittsreduzierten Stirnendbereich in das Rohrinnere des benachbarten Stielabschnitts einsetzbar oder einschiebbar ist. Somit müssen die miteinander verbindbaren Stielabschnitte nur ineinander gesteckt oder geschoben werden, um einen dennoch stabilen und belastbaren Stiel zu erhalten.
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Eine bevorzugte Weiterbildung gemäß der Erfindung sieht vor, dass die Handhabe als ein Druck- oder Betätigungsknopfausgebildet ist, der im Rohrinneren des Stieles verschieblich geführt ist und in seiner unbetätigten Bereitschaftstellung über eines der Stirnenden des Stieles vorsteht. Ist diese Handhabe als Druck- oder Betätigungsknopf ausgebildet, der in der unbetätigten Bereitschaftstellung über eines der Stirnenden des Stieles vorsteht, steht praktisch die gesamte Stiellänge ungehindert zur Verfügung, um das erfindungsgemäße Reinigungsgerät über den zu reinigenden Boden-, Wand- und/oder Deckenbereich zu bewegen.
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Um den Druck- oder Betätigungsknopf am Stirnende des Stieles gut und auf einfache Weise montieren zu können, sieht eine Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass der den Druck- oder Betätigungsknopf in sich verschieblich führende rohrförmige Stielabschnitt aus zwei, mit benachbarten Längsseiten aneinander anliegenden Rohrsegmenten gebildet ist.
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Dabei können die einander anliegenden Rohrsegmente durch, an die Rohrsegmente angeformte und in das Rohrinnere des benachbarten Stielabschnittes einschiebbare Verbindungszungen und/oder durch wenigstens einen, die Rohrsegmente umgreifenden Verbindungsring zusammengehalten werden. Auf diese Weise ist der die Handhabe in sich führende Rohrabschnitt aus den beiden Rohrsegmenten leicht zusammensetzbar, ohne dass dazu weiteres Werkzeug notwendig wäre.
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Damit die als Druck- oder Betätigungsknopf ausgebildete Handhabe stets wieder in ihre unbetätigte Bereitschaftsstellung bewegt wird, ist es vorteilhaft, wenn als Rückstellkraft wenigstens ein federelastisches Element vorgesehen ist. Dieses federelastische Element kann beispielsweise auch aus einem Elastomer hergestellt sein. Bevorzugt wird jedoch eine Ausführungsform, bei welcher das federelastische Element durch wenigstens eine Druckfeder gebildet wird.
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Damit ein solches federelastisches Element eine entsprechende Rückstellkraft auf die als Druck- oder Betätigungsknopf ausgebildete Handhabe ausüben kann, ist es vorteilhaft, wenn das wenigstens eine federelastische Element zwischen einem, vorzugsweise als Ringabsatz oder als Ringflansch ausgebildeten Widerlager und der benachbarten Stirnseite des Druck- oder Betätigungsknopfes angeordnet ist.
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Damit die die Rückstellkraft ausübende Rückstellfeder oder dergleichen federelastisches Element die Handhabe nicht auch aus dem Rohrende des rohrförmigen Stieles herausdrücken kann, ist es vorteilhaft, wenn die Rückstellbewegung des Druck- oder Betätigungsknopfes in die Bereitschaftsstellung durch einen Anschlag im Rohrinneren des diese Handhabe in sich führenden Stielabschnittes begrenzt ist.
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Um den aus den Rohrsegmenten gebildeten und die Handhabe in sich führenden Stielabschnitt gegen ein unbeabsichtigtes Auseinanderfallen zu schützen, ist es vorteilhaft, wenn der die Handhabe in sich führende Stielabschnitt einerseits und der dazu benachbarte Stielabschnitt andererseits in Stiel-Längsrichtung unverrückbar miteinander verbunden sind.
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Dabei kann es bei dem die Handhabe in sich führenden und aus den einander anliegenden Rohrsegmenten gebildeten Stielabschnitt vorteilhaft sein, wenn die Rohrsegmente jeweils an ihrer zumindest einen Verbindungszunge mit der zumindest einen Federzunge verbunden sind, so dass die Federzungen beim Einschieben der Verbindungszungen auch hier von einer eingefederten Verschiebeposition in eine demgegenüber entlastete Halteposition ausfedern, in welcher Halteposition die Rastnocken in eine zugeordnete Rastöffnung am Rohrumfang des benachbarten Stielabschnitts vorstehen.
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Um die leicht lösbar miteinander verbundenen benachbarten Stielabschnitte stabil und belastbar miteinander verbinden zu können, ist es vorteilhaft, wenn zwei Federzungen vorgesehen sind, die zangenförmig miteinander verbunden sind. Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass die vorzugsweise an den freien Zungenenden der zangenförmig miteinander verbundenen Federzungen vorgesehenen Rastnocken Durchgriffsöffnungen durchsetzen, die am Rohrumfang des die Federzungen tragenden Stielabschnitts in dessen querschnittsreduziertem Teilbereich angeordnet sind, und dass die Rastnocken mit einem über die zugeordnete Durchgriffsöffnung vorstehenden Nockenabschnitt in der Halteposition in die zugeordnete Rastöffnung des benachbarten Stielabschnitts vorstehen.
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Um zumindest einen der Stielabschnitte auf einfache Weise mit einem querschnittsreduzierten Teilbereich ausgestalten zu können, ist vorgesehen, dass zumindest einer der Stielabschnitte eine Stielhülse hat, die mit einem ihrer Stielhülsenendbereiche in eine Einsetzöffnung einer Adapterhülse einsetzbar ist, welche Adapterhülse an ihrem der Stielhülse abgewandten Stirnende den querschnittsreduzierten Teilbereich des Stielabschnitts aufweist. Dabei kann die Stielhülse beispielsweise auch aus einem metallenen Rohrabschnitt hergestellt sein, während demgegenüber die Adapterhülse auch als Spritzgussteil und insbesondere als Kunststoffspritzgussteil hergestellt werden kann.
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Um nun die Stielhülse mit der Adapterhülse desselben Stielabschnittes miteinander verbinden und/oder um die zangenförmig miteinander verbundenen Federzungen auf einfache Weise in der Stielhülse zu halten, ist es vorteilhaft, wenn die zangenförmig miteinander verbundenen Federzungen jeweils mindestens einen Haltezapfen tragen, welcher Haltezapfen in Zapfenöffnungen des Stielabschnitts vorstehen. Auch diese Ausgestaltung begünstigt die weitestgehend werkzeuglose Montage des erfindungsgemäßen Reinigungsgerätes.
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Die Adapterhülse wird auf einfache Weise an der Stielhülse des Stielabschnittes gehalten, wenn die Haltezapfen die in der Stielhülse des Stielabschnitts vorgesehenen Zapfenöffnungen durchsetzen und mit ihrem freien Zapfenende in Halteöffnungen am Hülsenumfang der Adapterhülse eingreifen.
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Um die aus den Stangenabschnitten gebildete Verbindungsstange auch im Bereich dieser Federzungen durch das Rohrinnere des rohrförmigen Stieles hindurchführen zu können, ist es vorteilhaft, wenn die zangenförmig miteinander verbundenen Federzungen in einem Verbindungsbereich ihrer Zangenform eine Stangenöffnung aufweisen, welche Stangenöffnung ein Stangenabschnitt der Verbindungsstange durchsetzt.
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Ein Ausbringen der Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit wird wesentlich erleichtert, wenn das Reinigungsgerät an dem der Handhabe abgewandten Stielende eine Verteilerfläche zum flächigen Verteilen der Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit hat. Dabei kann als Reinigungsflüssigkeit auch Wasser dienen, insbesondere wenn ein weiteres chemisches Reinigungs- oder Desinfektionsmittel unabhängig von der im Vorratsbehälter bevorrateten Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit auf die zu reinigende Fläche aufgebracht werden soll.
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Die einfache Handhabung des erfindungsgemäßen Reinigungsgerätes wird noch wesentlich erleichtert, wenn die Verteilerfläche und das Stielende gelenkig und vorzugsweise über ein insbesondere kardanisches Gelenk miteinander verbunden sind.
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Weiterbildungen gemäß der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Ansprüchen sowie der Zeichnung.
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Nachstehend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels noch näher beschrieben.
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Es zeigt:
- 1 ein aus mehreren Bestandteilen zusammengesetztes und hier in einer perspektivischen Ansicht gezeigtes Reinigungsgerät, das einen Stiel hat, der mehrteilig ausgebildet ist und zumindest zwei miteinander lösbar verbindbare Stielabschnitte aufweist,
- 2 das Reinigungsgerät aus 1 mit seinen voneinander gelösten Stielabschnitten, wobei mit dem Stiel des Reinigungsgerätes ein Vorratsbehälter verbindbar ist, der zum Bevorraten einer Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit vorgesehen ist,
- 3 das Reinigungsgerät aus den 1 und 2 in einem Längsschnitt durch seine Bestandteile,
- 4 einen an dem der zu reinigenden Fläche abgewandten freien Stielende des Reinigungsgerätes vorgesehenen Teilbereich des Stieles, der an seinem Stirnende eine als Druck- oder Betätigungsknopf betätigbare Handhabe hat,
- 5 den in 4 gezeigten Stielabschnitt in einer auseinandergezogenen Einzelteildarstellung seiner Bestandteile,
- 6 den Stielabschnitt aus den 4 und 5 in einem Längsschnitt,
- 7 den Vorratsbehälter des in den 1 bis 6 gezeigten Reinigungsgerätes in einer perspektivischen Darstellung,
- 8 den Vorratsbehälter aus 7 in einer Seitenansicht,
- 9 den Vorratsbehälter aus den 7 und 8 in einem Längsschnitt,
- 10 den Vorratsbehälter aus den 7 bis 9 in einer perspektivischen Seitenansicht,
- 11 den Vorratsbehälter aus den 7 bis 10 in einer auseinandergezogenen Perspektivdarstellung seiner Bestandteile, und
- 12 den gegenüber 9 mit einem Deckel komplettierten Vorratsbehälter in einem Längsschnitt.
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In den 1 bis 12 ist ein Reinigungsgerät 1 dargestellt, das zum flächigen Verteilen einer Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit bestimmt ist. Das Reinigungsgerät 1 hat einen Vorratsbehälter 2, in dem die Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit bevorratet wird. Dieser Vorratsbehälter 2 ist mit einer Auslassleitung 3 verbunden, in welche Auslassleitung 3 ein Abgabeorgan 4 zwischengeschaltet ist. Das Abgabeorgan 4 ist über eine Handhabe 5 manuell betätigbar, die an einem rohrförmigen Stiel 6 bewegbar geführt ist. Die Handhabe 5 steht über eine im Rohrinneren des Stieles 6 vorgesehene Verbindungsstange 7 mit dem Abgabeorgan 4 in Antriebsverbindung. Dabei weist der Stiel 6 des Reinigungsgerätes 1 zumindest zwei miteinander verbindbare rohrförmige Stielabschnitte 8, 9 und 10 auf, in deren Rohrinneren jeweils ein zugeordneter Stangenabschnitt 11, 12 der Verbindungsstange 7 vorgesehen ist. Da der Stiel 6 des Reinigungsgerätes 1 zumindest zwei rohrförmige Stielabschnitte 8, 9, 10 hat, die vor einem Transport des Reinigungsgerätes 1 auch getrennt voneinander verpackt werden können und da diese Stielabschnitte 8, 9, 10 im Vergleich zu dem daraus zusammengesetzten Stiel 6 nur eine gekürzte Länge haben, ist der Transport des hier gezeigten Reinigungsgerätes 1 vergleichsweise einfach und platzsparend möglich.
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Aus einem Vergleich der 1 bis 6 wird deutlich, dass von den zumindest zwei Stielabschnitten wenigstens zwei benachbarte Stielabschnitte 9, 10 lösbar und vorzugsweise lösbar verrastbar miteinander verbindbar sind. Da die Stielabschnitte 9, 10 lösbar verrastbar miteinander verbindbar sind, lässt sich der Stiel 6 des Reinigungsgerätes 1 auf einfache Weise werkzeuglos auseinandernehmen, wenn das Reinigungsgerät platzsparend von einem Einsatzort zum anderen transportiert werden soll.
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Von den miteinander verbindbaren benachbarten Stielabschnitten 8, 9, 10 ist jeweils der die Handhabe 5 tragende Stielabschnitt 8 oder der der Handhabe 5 zugewandte Stielabschnitt 9 mit einem querschnittsreduziertem Stirnendbereich in das Rohrinnere des benachbarten Stielabschnitts 9 beziehungsweise 10 einsetzbar oder einschiebbar. Damit der Stiel 6 praktisch über seine gesamte Länge ungehindert ergriffen werden kann, ist die Handhabe 5 hier als ein Druck- oder Betätigungsknopf ausgebildet, der im Rohrinneren des Stieles 6 verschieblich geführt ist und in seiner, in den 1 bis 6 gezeigten unbetätigten Bereitschaftsstellung über eines der Stirnenden des Stieles 6 vorsteht. Dabei ist die Handhabe 5 von dieser unbetätigten Bereitschaftsstellung gegen eine Rückstellkraft in eine Betätigungsstellung bewegbar, in welcher Betätigungsstellung das Abgabeorgan 4 die Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit abgibt.
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Im Trennbereich zwischen den benachbarten und lösbar miteinander verbindbaren Stielabschnitten 9, 10 vermag der in dem der Handhabe 5 zugewandten Stielabschnitt 9 vorgesehene Stangenabschnitt 11 der Verbindungsstange 7 zumindest während der Betätigungsbewegung der Verbindungsstange 7 in die Bereitschaftsstellung den, in dem der Handhabe 5 abgewandten Stielabschnitt 10 angeordneten Stangenabschnitt 12 unverkuppelt druckzubeaufschlagen. Auf diese Weise können die Stangenabschnitte 9, 10 auf einfache Weise miteinander lösbar verbunden werden, ohne dass zusätzlich auch die in diesen Stielabschnitten 9, 10 befindlichen Stangenabschnitte 11, 12 miteinander verkuppelt werden müssten.
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In 5 ist erkennbar, dass der den Druck- oder Betätigungsknopf in sich verschieblich führende rohrförmige Stielabschnitt 8 aus zwei, mit benachbarten Längsseiten aneinander anliegenden Rohrsegmenten 13, 14 gebildet ist. Um den Stielabschnitt 8 ebenfalls werkzeuglos aus den Rohrsegmenten 13, 14 zusammensetzen zu können, sind die aneinander anliegenden Rohrsegmente 13, 14 durch, an die Rohrsegmente 13, 14 angeformte und in das Rohrinnere des benachbarten Stielabschnitts einschiebbare Verbindungszungen 15, 16 sowie durch wenigstens einen, die Rohrsegmente 13, 14 umgreifenden Verbindungsring 17 zusammengehalten. Eine zusätzliche Verschraubung der Rohrsegmente 13, 14 ist somit nicht erforderlich.
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Als die der Handhabe 5 zugeordnete Rückstellkraft ist wenigstens ein federelastisches Element vorgesehen. Dieses federelastische Element wird hier durch eine Druckfeder 18 gebildet. Die Druckfeder 18 ist zwischen einem hier als Ringflansch 19 ausgebildeten Widerlager und der benachbarten Stirnseite des als Handhabe 5 dienenden Druck- oder Betätigungsknopfes angeordnet. Die Rückstellbewegung des als Handhabe 5 dienenden Druck- oder Betätigungsknopfes in die Bereitschaftsstellung ist durch einen Anschlag 20 im Rohrinneren des diese Handhabe 5 in sich aufnehmenden Stielabschnittes 8 begrenzt.
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Aus 2 und einem Vergleich der 1 bis 6 wird deutlich, dass der die Handhabe 5 in sich führende Stielabschnitt 8 und der dazu benachbarte Stielabschnitt 9 in Stiellängsrichtung unverrückbar miteinander verbunden sind. Demgegenüber ist zwischen dem Stielabschnitt 9 und dem der Reinigungsfläche zugewandten Stielabschnitt 10 eine lösbare Rastverbindung vorgesehen, die sich bei Bedarf jederzeit auch werkzeuglos leicht lösen lässt.
Von den miteinander verbindbaren benachbarten Stielabschnitten 8, 9 beziehungsweise 9, 10 trägt ein Stielabschnitt wenigstens eine Federzunge 21 beziehungsweise 22, an der mindestens eine Rastnocke 23 beziehungsweise 24 vorsteht. Diese wenigstens eine Federzunge 21; 22 kann beim Einschieben oder Einsetzen des die Federzunge 21 beziehungsweise 22 tragenden Stielabschnitts 8 beziehungsweise 9 in das Rohrinnere des benachbarten Stielabschnitts 9 beziehungsweise 10 von einer eingefederten Schiebeposition in eine demgegenüber entlastete Halteposition ausfedern, in welcher Halteposition die Rastnocken 23, 24 in eine zugeordnete Rastöffnung 25 beziehungsweise 26 am Rohrumfang des benachbarten Stielabschnitts vorstehen. Bei dem die Handhabe 5 in sich führenden Stielabschnitt 8 sind die Rohrsegmente 13, 14 über die Verbindungszungen 15, 16 jeweils mit einer Federzunge 21 verbunden.
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Um die Stielabschnitte 8 und 9 beziehungsweise 9 und 10 mehr oder weniger leicht voneinander lösen zu können, durchsetzen die mehr oder weniger großen Rastöffnungen 25, 26 eine Rohrumfangswandung des benachbarten Stielabschnitts 9 beziehungsweise 10.
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In 5 ist besonders gut erkennbar, dass die Stielabschnitte 9, 10 über zwei Federzungen 22 aneinander gehalten sind, die zangenförmig miteinander verbunden sind. Dabei durchsetzen die vorzugsweise an den freien Zungenenden der zangenförmig miteinander verbundenen Federzungen 22 vorgesehenen Rastnocken 24 Durchgriffsöffnungen 27 am Rohrumfang des die Federzungen 22 tragenden Stielabschnitts, wobei die Durchgriffsöffnungen 27 in dem querschnittsreduzierten Teilbereich dieses Stielabschnitts angeordnet sind. Die Rastnocken 24 stehen mit einem über die zugeordnete Durchgriffsöffnung 27 vorstehenden Nockenabschnitt in der Halteposition in die zugeordnete Rastöffnung 26 des benachbarten Stielabschnitts 10 vor. Der Stielabschnitt 9 ist aus einer Stielhülse 28 gebildet, die mit ihrem einen Stielhülsenendbereich in eine Einsetzöffnung 29 einer Adapterhülse 30 eingesetzt werden kann. Diese Adapterhülse 30, die als Spritzgussteil und insbesondere als Kunststoffspritzgussteil hergestellt werden kann, weist an ihrem der Stielhülse 28 abgewandten Stirnende den querschnittsreduzierten Teilbereich des Stielabschnitts 9 auf. Die zangenförmig miteinander verbundenen Federzungen 22 haben in dem Verbindungsbereich ihrer Zangenform eine Stangenöffnung 31, die der den Stielabschnitten 8, 9 gemeinsam zugeordnete Stangenabschnitt 11 durchsetzt.
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Aus den 1 und 2 ist erkennbar, dass am Stiel 6 des Reinigungsgerätes 1 und insbesondere an dessen Stielabschnitt 10 der Vorratsbehälter gehalten ist. An dem Stiel 6 und insbesondere an dem der Reinigungsfläche zugewandten Stielabschnitt 10 ist dazu ein Behälterträger 32 vorgesehen, der eine Behälteraufnahme 33 hat, in welche der Vorratsbehälter 2 lösbar einsetzbar ist. Der über Kopf und somit mit seiner Flüssigkeitsöffnung 34 zur Reinigungsfläche hin in die Behälteraufnahme 33 einsetzbare Vorratsbehälter 2 ist über eine Schraubverbindung oder - wie hier - über eine Bajonettverbindung in der Behälteraufnahme 33 lösbar gehalten. In den als Druckbehälter ausgestalteten Vorratsbehälter 2 ist eine Luftpumpe 35 integriert, mittels der zum Austreiben der im Vorratsbehälter 2 bevorrateten Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit ein Überdruck im Behälterinneren des Vorratsbehälters 2 erzeugbar ist. Diese Luftpumpe 35 weist einen, in einem Pumpenzylinder 36 verschieblich geführten Pumpkolben 37 auf, der über eine Kolbenstange 38 mit einer außerhalb dem Vorratsbehälter 2 betätigbaren Handhabe 39 verbunden ist. Die in den Vorratsbehälter 2 integrierte Luftpumpe 35 hat an dem der Handhabe 39 abgewandten Endbereich des Pumpenzylinders 36 ein Auslassventil 40, das hier als Membran-Rückschlagventil ausgebildet ist. An dem Vorratsbehälter 2 ist auch ein Druckentlastungsventil 41 vorgesehen, das zum Druckabbau eines im Behälterinneren eventuell aufgebauten Überdrucks manuell betätigbar ist. Der hier zylindrische Vorratsbehälter 2 hat einen Behälterdeckel 43, der auf den topfförmigen Vorratsbehälter 2 und hier auf dessen der Flüssigkeitsöffnung 34 abgewandten Stirnendbereich dicht aufschraubbar ist. An dem Behälterdeckel 43 ist der in das Behälterinnere vorstehende Pumpenzylinder 36 der Luftpumpe 35 sowie das Entlastungsventil 41 vorgesehen.
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In 3 ist besonders gut erkennbar, dass die Auslassleitung 3 einen durch den Behälterträger 32 geführten Leitungsabschnitt hat und dass der Vorratsbehälter 2 über eine Flüssigkeitskupplung 42 mit dem im Behälterträger 32 geführten Leitungsabschnitt lösbar miteinander kuppelbar ist. Diese Flüssigkeitskupplung 42 weist ein stutzen- oder zapfenförmiges Kupplungsteil 44 mit einer der Flüssigkeitsöffnung 34 auf, wobei das Kupplungsteil 44 in ein Kupplungs-Gegenstück 45 mit zweiter, vorzugsweise korrespondierender Flüssigkeitsöffnung einsetzbar ist. Diese zweite korrespondierende Flüssigkeitsöffnung ist am Boden der Behälteraufnahme 33 angeordnet und mündet in den durch den Behälterträger 32 führenden Leitungsabschnitt der Auslassleitung 3.
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Aus einer zusammenschauenden Betrachtung der 3, 9 und 12 wird deutlich, dass das hier als Entnahmeventil ausgebildete Abgabeorgan 4 mit Abstand vom Stiel 6 am Behälterträger 32 angeordnet ist. Dabei ist am Behälterträger 32 ein zweiarmiger Schwenkhebel 46 schwenkbar gelagert, der mit seinem einen Armende 47 mit der Verbindungsstange 7 in Antriebsverbindung steht und mit seinem anderen Armende 48 am Abgabeorgan 4 angreift. Durch die mittels dem Schwenkhebel 46 verstärkende Hebelwirkung lässt sich die auf die Handhabe 5 auszuübende Druckkraft in vorteilhafter Weise wesentlich reduzieren.
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Das hier als Entnahmeventil ausgebildete Abgabeorgan 4 hat einen vorzugsweise als Ventilkugel ausgestalteten Ventilkörper 49, der von einer Schließposition gegen eine Rückstellkraft, insbesondere gegen die Rückstellkraft zumindest eines federelastischen und vorzugsweise als Rückstellfeder ausgebildeten Rückstellelements 50, in eine Offenposition bewegbar ist. Der vom Rückstellelement 50 beaufschlagte Ventilkörper 49 ist hier in der Flüssigkeitsöffnung 34 des Vorratsbehälters 2 vorgesehen, so dass dieser Vorratsbehälter 2 auch in befülltem Zustand aus der Behälteraufnahme 33 entnommen werden kann, ohne dass ein Auslaufen der bevorrateten Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit befürchtet werden müsste, weil nämlich beim Herausnehmen des Vorratsbehälters 2 aus der Behälteraufnahme 33 das Entnahmeventil schließt und der Ventilkörper 49 dazu mit Hilfe des Rückstellelementes 15 dicht gegen einen Ventilsitz gepresst wird. Das als Entnahmeventil ausgebildete Abgabeorgan 4 hat auch einen Ventilkörper-Heber 51, mittels dem der Ventilkörper 49 von seiner Schließstellung in die Offenposition bewegbar ist. Mittels dem Schwenkhebel 46 kann eine Stellbewegung der Verbindungsstange 7 in eine Öffnungsbewegung des Ventilkörper-Hebers 51 umgesetzt werden. Dieser Ventilkörper-Heber 51 ist hier hülsenförmig ausgebildet, wobei das einen Hülsenende des Ventilkörper-Hebers in die Flüssigkeitsöffnung 34 des Vorratsbehälters 2 vorsteht, während das andere Hülsenende des Ventilkörper-Hebers 51 in dem im Behälterträger 32 geführten Leitungsabschnitt der Auslassleitung 3 mündet. Somit kann die gewünschte Teilmenge der im Vorratsbehälter 2 befindlichen Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit bei Betätigen des Abgabeorgans mittels der Handhabe 5 über den im Behälterträger 32 geführten Leitungsabschnitt der Auslassleitung 3 nach außen austreten. Aus 3 wird deutlich, dass der im Behälterträger geführte und im Rohrinneren des Leitungsabschnitts 10 mündende Schlauchleitung nach außen geführt werden kann, welche Schlauchleitung über eine Durchführöffnung 52 aus dem Stielabschnitt 10 geführt ist.
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An dem der Handhabe 5 abgewandte Stielende des Stieles 6 ist eine Verteilerfläche 57 zum flächigen Verteilen der Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit vorgesehen. Die Verteilerfläche 57 und das Stielende des Stieles 6 sind gelenkig, vorzugsweise über ein hier kardanisch ausgestaltetes Gelenk 58, miteinander verbunden. Zum besseren Austragen der auf die zu reinigende Fläche aufgetragenen Reinigungs- oder Desinfektionsflüssigkeit kann an der Verteilerfläche 57 ein hier nicht weiter gezeigtes Reinigungstuch gehalten sein. Das an der Verteilerfläche 57 gehaltene Reinigungstuch ist zumindest mit seinen Längsseiten an der Verteilerfläche 57 lösbar und/oder austauschbar, vorzugsweise über eine entsprechende Klettverbindung, gehalten.
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In den 1, 2, 4 und 5 ist erkennbar, dass die Stielabschnitte 8, 9 beziehungsweise 9, 10 mittels einer Drehsicherung gegen ein Relativverdrehen zueinander gesichert sind. Dazu ist an einem der benachbarten und einander paarweise zugeordneten Stielabschnitte 8, 9 beziehungsweise 9, 10 zumindest ein am Rohraußenumfang dieses Stielabschnittes 8 beziehungsweise 9 vorstehender Drehsicherungsvorsprung 52 vorgesehen, der in eine am Rohraußenumfang des benachbarten Stielabschnittes 9 beziehungsweise 10 zugeordnete Drehsicherungs-Ausnehmung 53 eingreift.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Reinigungsgerät
- 2
- Vorratsbehälter
- 3
- Auslassleitung
- 4
- Abgabeorgan
- 5
- Handhabe
- 6
- Stiel
- 7
- Verbindungsstange
- 8
- (der Handhabe 5 zugewandte) erste Stielabschnitt
- 9
- zweiter Stielabschnitt
- 10
- der zu reinigenden Fläche zugewandte (dritte) Stielabschnitt
- 11
- (der mit der Handhabe 5 verbundene) erste Stangenabschnitt der Verbindungsstange 7
- 12
- zweiter Stangenabschnitt der Verbindungsstange 7
- 13
- Rohrsegment (des ersten Stielabschnittes 8)
- 14
- Rohrsegment (des ersten Stielabschnittes 8)
- 15
- Verbindungszunge
- 16
- Verbindungszunge
- 17
- Verbindungsring
- 18
- Druckfeder
- 19
- Ringflansch
- 20
- Anschlag
- 21
- Federzungen (am ersten Stielabschnitt 8)
- 22
- Federzungen (am zweiten Stielabschnitt 9)
- 23
- Rastnocken (an den Federzungen 21)
- 24
- Rastnocken (an den Federzungen 22)
- 25
- Rastöffnung
- 26
- Rastöffnung
- 27
- Durchgriffsöffnung
- 28
- Stielhülse
- 29
- Einsetzöffnung
- 30
- Adapterhülse
- 31
- Stangenöffnung
- 32
- Behälterträger
- 33
- Behälteraufnahme
- 34
- Flüssigkeitsöffnung
- 35
- Luftpumpe
- 36
- Pumpenzylinder
- 37
- Pumpkolben
- 38
- Kolbenstange
- 39
- Handhabe
- 40
- Auslassventil
- 41
- Druckentlastungsventil
- 42
- Flüssigkeitskupplung
- 43
- Behälterdeckel
- 44
- Kupplungsteil
- 45
- Kupplungs-Gegenstück
- 46
- Schwenkhebel
- 47
- erstes Armende (des Schwenkhebels 46)
- 48
- zweites Armende (des Schwenkhebels 46)
- 49
- Ventilkörper
- 50
- Rückstellelement
- 51
- Ventilkörper-Heber
- 52
- Drehsicherungsvorsprung
- 53
- Drehsicherungsausnehmung
- 54
- Haltezapfen
- 55
- Zapfenöffnungen
- 56
- Halteöffnungen
- 57
- Verteilerfläche
- 58
- (kardanisches) Gelenk