DE102014219918B4 - Sohle für einen Schuh - Google Patents

Sohle für einen Schuh

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DE102014219918B4 DE102014219918.2A DE102014219918A DE102014219918B4 DE 102014219918 B4 DE102014219918 B4 DE 102014219918B4 DE 102014219918 A DE102014219918 A DE 102014219918A DE 102014219918 B4 DE102014219918 B4 DE 102014219918B4
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Abstract

Sohle (100) für einen Schuh, aufweisend:
a. ein poröses Mesh (101); und
b. eine kontinuierliche erste Schicht (102), die zumindest teilweise auf einer ersten Seite des porösen Meshs (101) angeordnet ist, wobei
1. die erste Schicht (102) das poröse Mesh (101) zumindest teilweise durchdringt, um eine Profilstruktur (103) auf einer zweiten Seite des porösen Meshs (101), gegenüber der ersten Seite, zu formen, und wobei
2. die erste Schicht (102) und das poröse Mesh (101) zumindest in einem Bereich, in dem die Profilstruktur (103) geformt ist, verbunden sind; und
c. eine zweite Schicht (104), die auf der zweiten Seite des porösen Meshs (101) angeordnet ist, wobei die zweite Schicht (104) zumindest eine Öffnung aufweist, in der die Profilstruktur (103) zumindest teilweise angeordnet ist, und wobei die zweite Schicht (104) und die erste Schicht (102) zumindest teilweise verbunden sind.

Description

  • 1. Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung ist auf eine Sohle für einen Schuh gerichtet.
  • 2. Stand der Technik
  • Schuhe, insbesondere Sportschuhe, weisen normalerweise eine Sohle und ein Schuhoberteil auf, das an der Sohle befestigt ist. Die Sohle ist normalerweise aus einem abriebfesten und rutschfesten Material, wie zum Beispiel Gummi oder ähnlich, zusammengesetzt und kann mit einem Profil bereitgestellt werden, um Traktion zu verbessern. Solch eine Sohle wird auch als Außensohle bezeichnet, da sie den Boden berührt. Die Außensohle kann die einzige Sohle sein mit der der Schuh bereitgestellt ist. Um jedoch Dämpfungseigenschaften, besonders mit Sportschuhen, zu verbessern, kann eine Sohle eines Schuhs mit einer Zwischensohle bereitgestellt werden, die auf der Außensohle angeordnet ist und aus einem stoßdämpfenden Material wie Gummi, Ethylenvinylacetat (EVA), oder ähnlich angefertigt ist. Somit kann eine Sohle entweder nur eine Außensohle aufweisen oder kann zusätzlich eine Zwischensohle aufweisen.
  • Obwohl Gummi durch ein spezielles Profil abriebfest und rutschfest gemacht werden kann und stoßdämpfend bis zu einem gewissen Grad ist, wie EVA, neigen die Sohlen (d. h. die Außensohle oder die Kombination von Außensohlen und Zwischensohlen) von Schuhen dazu, eher größere Gewichte zu haben, um Abriebfestigkeit, Traktion und Dämpfung zu gewährleisten. Obwohl die letzteren Eigenschaften wünschenswert sind, sollte das Gewicht von Schuhen, besonders Sportschuhen, so klein wie möglich sein, um natürliche Bewegungen und im Falle von Sportschuhen maximale Leistungsfähigkeit eines Athleten zu erlauben. Laufschuhe müssen beispielsweise abriebfest sein und Dämpfung und Traktion bereitstellen. Jedoch ist es nicht akzeptabel, falls diese Zielsetzungen nur durch eine Gewichtszunahme des Laufschuhs erfüllt werden können, dermaßen dass der Athlet ermüdet.
  • US 6 782 642 B2 bezieht sich auf einen Schuhartikel mit einer Sohle, die eine Meshschicht einschließt, die zumindest teilweise in der Sohlenschicht eingebettet ist. Das Mesh erstreckt sich entlang und ist im Wesentlichen angrenzend, d. h. bündig, mit einer Sohlenoberfläche der Sohlenschicht. Das Mesh stellt Traktion für den Träger und Abriebfestigkeit für die Sohle bereit.
  • US 2 557 946 A bezieht sich auf eine rutschfeste Gummisohle mit einer äußeren Oberfläche, die mit Querrippen geformt ist, die getrennt von Querrillen verteilt sind. Erstrecken in Längsrichtung, vorzugsweise innerhalb jeder Querrippe, ist eine spiralförmige Spule.
  • US 5 237 758 A ist auf einen Sicherheitsschuh mit einem auf der Schuhsohle sich aufwärts erstreckenden Schuhoberteil gerichtet. Die Schuhsohle schließt zumindest ein metallisches Faserstoff Meshnetz ein, das im Wesentlichen koextensiv bis einschließlich zur Schuhsohle übersteht, um Durchschlagen und Überstehen der Schuhsohle zu minimieren.
  • US 2 364 134 A bezieht sich auf Sohlen für Schuhwerke aufweisend eine Einzelschicht aus Faserstoff, die zumindest auf der Seite mit einem dazu aufgetragenen Kunststoffmaterial gefüllt ist. Der Faserstoff ist vorzugsweise ein gewebter Faserstoff, der aus Reihen von Schuss- und Kettfäden geformt ist, einige der Letzteren sind von verhältnismäßig geringem Gewicht, aber zumindest eine der Reihen von Kettfäden ist aus verhältnismäßig schweren Garnen oder Korden, die aus Maschen geformte Noppen haben, die zumindest auf einer Seite des Faserstoffs hervorstehen, der das Profil des Schuhs formen soll.
  • US 2 333 303 A ist auf einen Schuh gerichtet, der einen imprägnierten Faserstoff hat. Der Faserstoff ist von einer seiner Oberfläche her und teilweise dadurch mit einem flexiblen Klebebinder imprägniert. Das imprägnierende Material kann irgendein flexiblen Klebebinder einschließlich Gummi, Latex, Gummigemische, synthetischer Gummi und andere Kunststoffmaterialien aufweisen.
  • US 6 032 388 A bezieht sich auf eine Außensohle für einen Schuh, die geformt ist von einem dünnen, flexiblen, nicht porösen und unelastischen Material, das durch sich ein Muster von Durchlöcherungen hat, und eine Mehrzahl von Profilelementen von einem harten, verschleißfesten Material, das auf einer ersten Seite vom Schichtmaterial in einem Prozess ausgeformt wird, in dem das Profil formende Material derart durch die Durchlöcherungen eingespritzt wird, so dass zumindest einige der resultierenden Profilelemente befestigte Abschnitte haben, die sich durch die Durchlöcherungen von einer gegenüberliegenden zweiten Seite des Schichtmaterials erstrecken, ein Abschnitt des Schichtmaterials um die Durchlöcherungen herum ist zwischen den Profilelementen und den befestigten Abschnitten gehalten.
  • US 2006 0225 305 A1 bezieht sich auf eine Schuhaußensohle und ein Herstellungsverfahren. Eine Außensohle, welche einen Rumpf und eine Vielzahl von Erhebungen aufweist, wird mit einer permeablen Sichtschicht versehen, welche sich entlang der Oberfläche des Rumpfes erstreckt, welche sich jedoch nicht entlang der Oberfläche der Erhebungen erstreckt. In einer Ausführungsform wird die Sichtschicht aus einem Stoff gefertigt, welcher ausreichend permeabel ist, um zu gestatten, dass flüssiges Außensohlenmaterial hindurchgeht und die Erhebungen während des Spritzgießens bildet.
  • US 2008 0263 905 A1 ist auf eine Außensohle mit einer eingebetteten Stoffschicht gerichtet. Die Stoffschicht ist porös, gestattet den Durchgang von geschmolzenem Kunststoff und hat eine obere Oberfläche, eine untere Oberfläche, mehrere gerippte Vorsprünge und mehrere gerippte Vertiefungen. Die gerippten Vorsprünge sind parallel auf der unteren Oberfläche der Stoffschicht gebildet und können gerade Linien oder wellenförmige Linien sein. Wenn die Außensohle hergestellt wird, wird die Stoffschicht in die Gussform eingebracht und dort befestigt. Dann wird ein geschmolzener Kunststoff der Gussform hinzugefügt, um die Außensohle zu bilden und durch die Stoffschicht gepresst, um griffige Vorsprünge zu bilden. Daher wird die Stoffschicht in die Außensohle eingebettet und die griffigen Vorsprünge werden auf der unteren Oberfläche der Stoffschicht gebildet.
  • Die Sohlen für Schuhe, die im Stand der Technik bekannt sind, sind verhältnismäßig schwer, um Strapazierfähigkeit, Stabilität und Traktion bereitzustellen. Es ist daher die zugrundeliegende Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sohle für Schuhe bereitzustellen, die leicht, dennoch abriebfest und langlebig ist und gute Traktion bereitstellt. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es einen Schuh bereitzustellen, der leicht, dennoch abriebfest und langlebig ist und gute Traktion und Stabilität für den Fuß eines Trägers bereitstellt.
  • 3. Zusammenfassung der Erfindung
  • Gemäß eines ersten Aspekts der vorliegenden Erfindung, ist die oben genannte Aufgabe von einer Sohle für einen Schuh gelöst, aufweisend ein poröses Mesh und eine kontinuierliche erste Schicht, die zumindest teilweise auf einer ersten Seite des porösen Meshs angeordnet ist, wobei die erste Schicht das poröse Mesh zumindest teilweise durchdringt, um eine Profilstruktur auf einer zweiten Seite, gegenüber der ersten Seite des porösen Meshs, zu formen, und wobei die erste Schicht und das poröse Mesh zumindest in einem Bereich, in dem die Profilstruktur geformt ist, verbunden sind.
  • Durch die Verwendung eines Meshs, das mit der ersten Schicht verbunden ist, wird die erfinderische Schuhsohle sehr stabil und strapazierfähig. Diese Eigenschaften werden weiter verbessert, da die erste Schicht das poröse Mesh zumindest teilweise durchdringt. Auf diese Art wird eine sehr stabile und gesicherte Verbindung zwischen dem Mesh und der ersten Schicht erreicht. Im Vergleich zu üblichen Sohlen für Sportschuhe wird weniger Material, z. B. Gummi, benötigt, um das gewünschte Niveau von Stabilität und Strapazierfähigkeit zu erreichen. Folglich ist die Schuhsohle vorteilhaft leicht. Da außerdem weniger Material benötigt wird, sind die Herstellungskosten ebenfalls verringert.
  • Gleichzeitig stellen die Schuhsohlen maximale Traktion bereit. Dies wird dadurch erreicht, dass die erste Schicht eine Profilstruktur formt, in dem sie das poröse Mesh durchdringt. Somit werden Scher- und Zugkräfte bei der Verwendung durch die Profilstruktur und das Mesh abgebaut. Das eingeschlossene Mesh, das in unmittelbaren Kontakt mit der Profilstruktur steht, stellt die Schuhsohle bereit mit einem sehr hohen Elastizitätsmodul (Verhältnis von Spannung über Dehnung) und einem sehr hohen Schubmodul (Reaktion auf Schubspannung). Wiederum, Material und Kosten verglichen zu üblichen Schuhsohlen können gespart werden, um diese Vorteile zu erreichen.
  • „Sohle” wird im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung entweder als eine Außensohle oder eine Kombination von Außen- und Zwischensohle verstanden.
  • Die Sohle kann eine zweite Schicht aufweisen, die auf der zweiten Seite des porösen Meshs angeordnet ist, wobei die zweite Schicht zumindest eine Öffnung aufweist, in der die Profilstruktur zumindest teilweise angeordnet ist, und wobei die zweite Schicht und die erste Schicht zumindest teilweise verbunden sind. Auf diese Art stellt die zweite Schicht weitere Unterstützung für die Profilstruktur bereit und trägt durch Verbinden mit zumindest teilweise der ersten Schicht zur Gesamtstabilität und Strapazierfähigkeit der Sohle bei. Solch eine Anordnung ist besonders vorteilhaft für gekrümmte Sohlen.
  • Die Sohle kann eine kontinuierliche dritte Schicht aufweisen, die auf der ersten Schicht angeordnet ist, aufweisend ein unterschiedliches Material als die erste Schicht, wobei die dritte Schicht und die erste Schicht zumindest teilweise verbunden sind. Die dritte Schicht trägt zur Gesamtstabilität der Sohle bei. Wahlweise oder zusätzlich kann die dritte Schicht weitere Funktionen für die Sohle bereitstellen, z. B. Dämpfung oder Wärmeisolierung.
  • Die erste Schicht kann aus Gummi gefertigt sein. Gummi ist preiswert und kann leicht geformt werden, z. B. durch Ausformen unter Hitze und/oder Druck. Weiterhin stellt Gummi Abnutzung- und Rutschfestigkeit bereit.
  • Im Allgemeinen kann die erste Schicht aus einem duroplastischen oder thermoplastischen Material gefertigt sein.
  • Das Mesh kann aus Metall, Kunststoff, Faserstoff oder Textil gefertigt sein. Diese Materialien stellen die Sohle mit Stabilität, Strapazierfähigkeit und hohen Schub- sowie Elastizitätsmodulen bereit.
  • Die zweite Schicht kann aus Gummi gefertigt sein. Wie oben erklärt, ist Gummi preiswert und kann einfach geformt werden, z. B. durch Ausformen unter Hitze und/oder Druck. Weiterhin stellt Gummi Abnutzung- und Rutschfestigkeit bereit.
  • Die dritte Schicht kann aus Ethylenvinylacetat, EVA, gefertigt sein. EVA hat gute Dämpfungseigenschaften und vermeidet so vorteilhaft oder zumindest verringert Erschütterungen, welche speziell bei Sportarten wie Laufen oder Basketball auftreten. Durch direktes Integrieren der EVA Schicht in eine einzelne Sohlenstruktur aufweisend das Mesh, die erste Schicht (und wahlweise die zweite Schicht) und die dritte Schicht, könnte damit eine einzelne Zwischensohle entfallen. Die EVA Schicht kann coformgepresst oder spritzgießend mit der ersten Schicht und dem Mesh sein, nachdem die erste Schicht mit dem Mesh ausgehärtet hat. Eine in der Sohle integrierte EVA Schicht ist besonders vorteilhaft für flache Sohlen.
  • Die Profilstruktur kann Profilelemente aufweisen. Solche Profilelemente berühren den Boden und führen unmittelbar während der Verwendung Kräfte ans Mesh ab.
  • Die Durchschnittsgröße der Meshöffnungen, die von Meshfasern geformt sind, kann kleiner als die Durchschnittsgröße der Profilelemente sein. Auf diese Art durchdringt jedes Profilelement eine große Anzahl von Meshöffnungen, was in einer sehr stabilen und langlebigen Verbindung der Profilelemente mit dem Mesh resultiert. In diesem Zusammenhang ist „Größe” als Durchmesser oder Länge zu verstehen, abhängig davon ob die Meshöffnungen und/oder die Profilelemente eine mehr runde oder gestreckte Form haben.
  • Zwischen den Profilelementen können Lücken sein und das poröse Mesh kann durch die Lücken sichtbar sein. Solch eine Anordnung kann nicht nur zum gesamten optischen Erscheinungsbild der Sohle beitragen, sondern kann auch zu einem tieferen Profil der Sohle führen, demzufolge Traktion besonders auf schlammigen Oberflächen oder Schnee erhöhen. Das Material der ersten Schicht kann die Meshöffnungen des porösen Meshs im Bereich der Profilstrukturen zumindest teilweise ausfüllen. Auf diese Art wird eine stabile Verbindung zwischen den Profilelementen und dem Mesh erreicht.
  • Die Sohle kann konfiguriert sein, um für einen Sportschuh verwendet zu werden. Der Sportschuh kann ein Lauf- oder ein Tennisschuh sein. Besonders für Sportschuhe ist eine leichte, dennoch langlebige, abriebfeste und nicht rutschende Sohle wichtig.
  • Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf einen Schuh, aufweisend eine Sohle, wie oben beschrieben, und ein Schuhoberteil, das mit der Sohle zusammengefügt ist.
  • Im Schuh gemäß der Erfindung kann sich das Mesh in das Schuhoberteil erstrecken. Somit kann die Verbindung zwischen dem Schuhoberteil und der Sohle sehr stabil gefertigt sein. Kräfte können vom Schuhoberteil zum Boden direkt über das Mesh und den dazu unmittelbar zusammengefügten Profilstrukturen abgeführt werden.
  • Das Mesh kann einen Teil des Schuhoberteils formen. Somit kann das Mesh mit den im vorherigen Absatz beschriebenen Vorteilen in das Schuhoberteil integriert werden. Zusätzlich kann solch eine Ausführung zum gesamten optischen Erscheinungsbild des Sportschuhs beitragen.
  • Ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer oben beschriebenen Sohle, aufweisend die Schritte des Bereitstellens des porösen Meshs, des Anordnens der kontinuierlichen ersten Schicht zumindest teilweise auf der ersten Seite des porösen Meshs, und des Ausformens der ersten Schicht und des porösen Meshs, so dass die erste Schicht zumindest teilweise das poröse Mesh durchdringt, um die Profilstruktur auf der zweiten Seite des porösen Meshs, gegenüber der ersten Seite, zu formen, wobei die erste Schicht und das poröse Mesh zumindest in einem Bereich, in dem die Profilstruktur geformt werden, verbunden werden.
  • Im Verfahren kann entsprechend der Erfindung der Schritt des Ausformens Formpressen oder Spritzgießen aufweisen. Formpressen ist ein ziemlich einfaches Verfahren, wobei die Schuhsohle in einer Form platziert wird und unter Druck und/oder Hitze geformt wird. Bei Spritzgießen wird das Mesh in einer Formkavität platziert und das Material, das die erste Schicht formen soll, wird in geschmolzener Form in die Formkavität gezwungen. Dieser Prozess kann ziemlich einfach automatisiert werden, um eine hohe Produktion von Sohlen zu erreichen.
  • Das Verfahren kann weiter die Schritte des Bereitstellens einer zweiten Schicht, die auf der zweiten Seite des porösen Meshs angeordnet wird, aufweisen, wobei die zweite Schicht zumindest eine Öffnung aufweist, in der die Profilstruktur zumindest teilweise angeordnet wird. Auf diese Art stellt die zweite Schicht weitere Unterstützung für die Profilstruktur bereit und trägt durch Verbinden mit zumindest teilweise der ersten Schicht zur Gesamtstabilität und Strapazierfähigkeit der Sohle bei.
  • Das Verfahren kann weiter die Schritte des Bereitstellens einer kontinuierlichen dritten Schicht, die auf der ersten Schicht angeordnet wird, aufweisend ein unterschiedliches Material zur ersten Schicht, und des zumindest teilweise Verbindens der dritten Schicht und der ersten Schicht. Die dritte Schicht trägt zur Gesamtstabilität der Sohle bei. Wahlweise oder zusätzlich kann die dritte Schicht weitere Funktionen zur Sohle beitragen, z. B. Dämpfung oder Wärmeisolierung.
  • Ein noch weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Schuhs. Das Verfahren kann die Schritte des Bereitstellens der oben beschriebenen Sohle, und des Zusammenfügens des Schuhoberteils und der Sohle aufweisen. Das Verfahren kann weiter den Schritt des Zusammenfügens des Schuhoberteils und der Sohle durch das Mesh aufweisen.
  • 4. Kurze Beschreibung der Abbildungen
  • Im Folgenden wird die Erfindung in Bezug auf die beigefügten Abbildungen exemplarisch beschrieben, worin:
  • und zeigen eine exemplarische Ausführungsform einer Sohle gemäß der Erfindung;
  • zeigt eine Seitenansicht im Querschnitt einer weiteren exemplarischen Ausführungsform einer Sohle gemäß der Erfindung;
  • zeigt noch eine weitere Ausführungsform einer Sohle gemäß der Erfindung;
  • zeigt eine weitere exemplarische Ausführungsform einer Sohle gemäß der Erfindung;
  • zeigt eine Unteransicht einer exemplarischen Ausführungsform einer Sohle gemäß der Erfindung;
  • stellt einen Teil einer Sohle gemäß einer exemplarischen Ausführungsform der Erfindung dar;
  • zeigt eine schematische Seitenansicht einer exemplarischen Ausführungsform eines Schuhs gemäß der Erfindung;
  • und zeigen schematische Querschnittsansichten der exemplarischen Ausführungsform von ;
  • zeigt eine schematische Unteransicht der exemplarischen Ausführungsform von ; und
  • , und illustrieren ein Verfahren zur Herstellung einer Sohle gemäß der Erfindung.
  • 5. Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Im Folgenden werden Ausführungsformen und Variationen der vorliegenden Erfindung näher beschrieben.
  • und zeigen eine exemplarische Ausführungsform einer Sohle 100 für einen Schuh gemäß der vorliegenden Erfindung. ist eine Draufsicht der Sohle 100 von unten, d. h. von der Boden berührenden Seite, wohingegen eine Draufsicht von oben ist, d. h. von der Seite, gegenüber der Boden berührenden Seite, wo sich das Schuhoberteil (nicht gezeigt in und ) befinden würde.
  • Die Sohle 100 ist generell konfiguriert, um für einen Schuh verwendet zu werden, insbesondere ein Sportschuh, wie ein Lauf- oder Tennisschuh, aber kann auch für andere Sportarten wie Basketball, Fußball, Radfahren, Volleyball, usw. verwendet werden. Die Sohle 100 kann eine Außensohle sein oder ein Kombination einer Außensohle und einer Zwischensohle.
  • Die Sohle 100 weist ein poröses Mesh 101 auf. In der exemplarischen Ausführungsform von ist das poröse Mesh ein Textilmesh, das eine Grobstruktur haben kann, d. h. die Meshöffnungen sind eher weit, können einen Durchmesser von ungefähr 1,4 mm haben. Im Allgemeinen können Meshöffnungen einen unterschiedlichen Durchmesser wie 1,2 mm bis 6 mm haben. In der in gezeigten speziellen Ausführungsform ist das Mesh 101 ein aus Polyesterfasern gefertigtes Textil. Andere Meshs könnten verwendet werden, z. B. ein Mesh aus Metall oder Textilstoff. Das Mesh 101 ist porös, d. h. die Öffnungen des Meshs 101 sind für fluide oder flüssige Substanzen oder Materialen durchdringbar oder durchlässig. Insbesondere können fluide oder flüssige Substanzen oder Materialen das Mesh von einer ersten Seite des Meshs durchdringen, um eine zweite Seite, gegenüber der ersten Seite, zu erreichen.
  • Die Sohle 100 weist noch eine kontinuierliche erste Schicht 102 auf, die zumindest teilweise auf einer ersten Seite des porösen Meshs 101 angeordnet ist. Die erste Schicht 102 kann aus Gummi gefertigt sein, aber jedes andere geeignete Material kann verwendet werden. Wie aus ersichtlich ist die kontinuierliche erste Schicht 102 zumindest teilweise auf dem porösen Mesh 101 angeordnet. Das poröse Mesh 101 ist sichtbar in zum Beispiel im Fersenabschnitt der Sohle 100, aber muss überhaupt nicht von oben sichtbar sein, d. h. die erste Schicht 102 kann das poröse Mesh 101 auf der ersten Seite des porösen Meshs 101 komplett bedecken. Im Allgemeinen kann die erste Schicht 102 auf einem Abschnitt des porösen Meshs 101 angeordnet sein. Umgekehrt kann es einen Abschnitt der ersten Schicht 102 geben, der nicht auf dem porösen Mesh 101 angeordnet ist. Somit können das poröse Mesh 101 und die erste Schicht 102 generell in einer überlappenden Konfiguration sein.
  • Wie gezeigt in durchdringt die erste Schicht 102 das poröse Mesh 101 zumindest teilweise, um eine Profilstruktur 103 auf einer zweiten Seite des porösen Meshs, gegenüber der ersten Seite, zu formen. Somit ist das Material, das die Profilstruktur 103 in formt, Material der ersten Schicht 102, das das poröse Mesh 101 im Bereich, in dem die Profilstruktur 103 geformt ist, durchdrungen hat. Mit anderen Worten ist das poröse Mesh 101 in die erste Schicht, in der die Profilstruktur geformt ist, eingeschlossen. Das Material der ersten Schicht 102 füllt die Meshöffnungen des porösen Meshs 101 zumindest teilweise im Bereich der Profilstruktur aus. Auf diese Art sind die erste Schicht 102 und das poröse Mesh 101 zumindest in einem Bereich, in dem die Profilstruktur 103 geformt ist, verbunden.
  • Wie in gesehen werden kann, ist die Durchschnittsgröße der Meshöffnungen, die von Meshfasern geformt sind, kleiner als die Durchschnittsgröße der Profilelemente der Profilstruktur 103. Genauer gesagt ist der Durchmesser einer Meshöffnung signifikant kleiner als die Länge der länglichen Profilelemente.
  • Im Allgemeinen kann die Profilstruktur 103 irgendwelche geeigneten Formen haben, um gute Traktion der Sohle zu erlauben. Somit ist in eine Profilstruktur 103 gezeigt, die Profilelemente eine längliche Form haben, wobei jedes Profilelement eine Zickzackanordnung hat und jedes Profilelement parallel zu einem angrenzenden Profilelement verläuft. Jedoch können generell Form, Größe und Anordnung der Profilelemente unterschiedlich sein. Zum Beispiel können die Profilelemente noppenförmig, sternförmig oder ähnliches sein. Außerdem können Profilelemente getrennt voneinander oder zusammengefügt sein.
  • Weiter können sich die Formen, die Größe und die Anordnung der Profilelemente über die Sohle hin verändern. Zum Beispiel können die Profilelemente weiter in den Bereichen der Sohle mit höherer Belastung bei Verwendung hervorstehen. Außerdem können die Profilelemente eine größere Größe in einem Bereich der Sohle haben, z. B. im Fersenabschnitt als in einem anderen Bereich der Sohle, z. B. im Zehenabschnitt.
  • Wie in dargestellt, sind zwischen den Profilelementen Lücken und das poröse Mesh 101 ist durch die Lücken sichtbar. Jedoch kann die Profilstruktur 103 so angeordnet sein, so dass das Mesh 101 nicht sichtbar ist.
  • Wie in dargestellt weist die Sohle 100 eine zweite Schicht 104 auf, die auf der zweiten Seite des porösen Meshs 101 angeordnet ist. Die zweite Schicht 104 hat eine ringförmige Form und weist eine Öffnung auf, in der die Profilstruktur angeordnet ist. Die zweite Schicht 104 und die erste Schicht 102 sind zumindest teilweise verbunden. In den Beispielen der und sind die erste Schicht 102 und die zweite Schicht 104 aus Gummi gefertigt. Somit formen beide Schichten eine dichte und stabile Verbindung, wenn sie zum Beispiel ausgeformt werden. Es soll darauf hingewiesen werden, dass die zweite Schicht 104 optional ist.
  • Wie in der Querschnittsansicht von gezeigt, kann die Sohle 100 auch eine kontinuierliche dritte Schicht aufweisen, die auf der ersten Schicht 102 angeordnet ist, aufweisend ein unterschiedliches Material als die erste Schicht 102, zum Beispiel Ethylenvinylacetat, EVA. Ein anderes Beispiel ist Polyurethan (PU), das oben auf die erste Schicht 102 eingespritzt ist. Die dritte Schicht und die erste Schicht 102 können zumindest teilweise verbunden sein.
  • zeigt eine andere exemplarische Ausführungsform einer Sohle 100 gemäß der Erfindung, in der das poröse Mesh 101 sich durchgehend über die gesamte Sohle 100 erstreckt. Das Mesh 101 erstreckt sich vom Zehenabschnitt der Sohle 100 durch den Mittelfußabschnitt zum Fersenabschnitt über die gesamte Breite der Sohle 100.
  • zeigt eine weitere exemplarische Ausführungsform einer Sohle 100 gemäß der Erfindung. Wie gezeigt in ist das Mesh 101 im Mittelfußabschnitt der Sohle 100 gefaltet, so dass dieses gefaltete Mesh 101 ein Profilelement verdrängt oder ersetzt, d. h. ein Profilelement unterstützt. Im Allgemeinen können solche Faltungen auch an unterschiedlichen Stellen angeordnet sein, zum Beispiel im Vorderfuß oder Fersenabschnitt der Sohle. Somit kann sich die Anzahl von Faltungen des Meshs 101 ändern.
  • zeigt eine Unteransicht eines Schuhs 500 gemäß der Erfindung. Der Schuh 500 weist eine Sohle 100, wie oben besprochen, und ein Schuhoberteil 501 auf. Das Schuhoberteil 501 ist mit der Sohle 100 zum Beispiel durch Verschweißen, Nähen oder Kleben verbunden.
  • stellt Teil eines Schuhs 600 gemäß der Erfindung dar aufweisend eine Sohle 100, wie oben beschrieben, und einen Teil eines Schuhoberteils 601, das mit der Sohle 100 zusammengefügt ist. Das Mesh 101 der Sohle 100 erstreckt sich in das Schuhoberteil und formt den Teil des Schuhoberteils 601. Der Teil des Schuhoberteils 601, der vom Mesh 101 geformt ist, kann zu einer gewünschten zweidimensionalen Form geschnitten und genäht oder verschweißt werden, zum Beispiel während der Schuh gehalten wird, um das Schuhoberteil mit der gewünschten dreidimensionalen Form bereitzustellen. Andere Teile können zum Schuhoberteil hinzugefügt werden, z. B. eine Zunge, eine Fersen- und Zehenkappe, ein Schnürsystem oder ähnliche Komponenten.
  • zeigt eine Seitenansicht einer anderen exemplarischen Ausführungsform eines Schuhs 500 gemäß der Erfindung. Im Beispiel von erstreckt sich das Mesh 101 in das Schuhoberteil 501 im Mittelfußabschnitt des Schuhs 500, wie auch in der Querschnittsansicht von gesehen werden kann. Im Gegensatz dazu erstreckt sich das Mesh 101 nicht in das Schuhoberteil 501 im Vorderfußabschnittt des Schuhs 500, wie in der Querschnittsansicht von gezeigt. Eher bedeckt das Mesh 101, wie gezeigt in , die Seiten der Sohle 100 und ist über die obere Ecke der Sohle 100 gefaltet, um vom Schuhoberteil 500 im Grenzbereich der Sohle 100 bedeckt zu sein. zeigt eine Unteransicht des Schuhs 500, wie in den , und gezeigt.
  • Mit Hilfe der , und wird ein exemplarisches Verfahren zur Herstellung einer, wie oben beschriebenen, Sohle 100, im Folgenden beschrieben. Das exemplarische Verfahren weist einen optionalen ersten Schritt, wie in gezeigt, auf, in dem eine zweite Schicht 104 bereitgestellt wird, die später auf der zweiten Seite des porösen Meshs 101 angeordnet sein wird. Wie in dargestellt, ist die zweite Schicht 104 in einer Hälfte einer Formkavität 801 platziert, die eine Profilstruktur 802 aufweist, welche die Profilstruktur 103 der finalen Sohle 100 definieren wird und tatsächlich ihr Negativ ist. Die zweite Schicht 104 weist eine Öffnung auf, in der die Profilstruktur 103 der finalen Sohle angeordnet sein wird. Somit ist die zweite Schicht 104 im exemplarischen Verfahren ringförmig und hat eine Dicke von ungefähr 2 mm. Im Allgemeinen kann die zweite Schicht jede Größe und Form haben. Im exemplarischen Verfahren ist die zweite Schicht 104 aus Gummi gefertigt, aber kann von jedem geeigneten Material gefertigt sein, und kann auch von einem unterschiedlichen Material als die erste Schicht 102 gefertigt sein. Es wird ausdrücklich betont, dass das Bereitstellen der zweiten Schicht 104 ein optionaler Schritt ist.
  • Wie in gezeigt, weist das exemplarische Verfahren den Schritt des Bereitstellens des porösen Meshs 101 auf. Im exemplarischen Verfahren ist das Mesh 101 ein Textil und überlappt zu ungefähr 5 mm die ringförmige zweite Schicht 104. Das Mesh 101 wird auf die zweite Schicht 104 in der Hälfte der Formkavität 801 gesetzt.
  • Wie in dargestellt, wird die kontinuierliche erste Schicht 102 zumindest teilweise auf der ersten Seite des porösen Meshs 101 angeordnet. Im exemplarischen Verfahren ist die erste Schicht 102 ein ungefähr 2 mm dickes Gummistück so groß wie die Öffnung der darunterliegenden zweiten Schicht 104. Im Allgemeinen, kann die erste Schicht 102 jede Größe und Form haben, und kann von einem unterschiedlichen Material als Gummi gefertigt werden.
  • Als nächstes wird die andere Hälfte der Formkavität so angeordnet, um die Formkavität zu schließen. Druck und Hitze werden angewendet, um die erste Schicht 102, die optionale zweite Schicht 104 und das poröse Mesh 101 durch Formpressen auszuformen, so dass die erste Schicht 102 das poröse Mesh 101 zumindest teilweise durchdringt, um die Profilstruktur 103 auf der zweiten Seite des porösen Meshs 101, gegenüber der ersten Seite, zu formen. Dadurch werden die erste Schicht 102 und das poröse Mesh 101 zumindest in einem Bereich, in dem die Profilstruktur 103 geformt wird, verbunden.
  • Nachdem das Material der ersten Schicht, z. B. Gummi, ausgehärtet hat, kann optional eine dritte Schicht 201, wie EVA, oben auf die erste Schicht 102 in einer Form aufgetragen werden. Falls das Mesh 101 sich in die dritte Schicht 201 erstrecken soll, kann in diesem Schritt das Material der dritten Schicht 201 das Mesh 101 durchdringen.
  • Im Allgemeinen könnte auch Spritzgießen anstatt Formpressen angewendet werden. In diesem Fall wird das Mesh 101 in einer geeigneten Form angeordnet und das Material der ersten Schicht 102 wird in flüssiger Form durch Löcher in die Form eingespritzt, um das Mesh 101 im Bereich der Profilstrukturen 103 zu durchdringen.
  • Spritzgießen könnte auch angewendet werden, um eine dritte Schicht 201, wie eine EVA oder PU Schicht, oben auf die erste Schicht 102 aufzutragen. In diesem Fall, werden die erste Schicht 102 und das Mesh 101 zuerst ausgeformt. Nachdem das Material der ersten Schicht 102, wie z. B. Gummi, ausgehärtet hat, wird das Material der dritten Schicht 201, wie EVA oder PU, durch Spritzgießen oben auf die erste Schicht 102 aufgetragen. Falls das Mesh 101 sich in die dritte Schicht 201 erstrecken soll, kann in diesem Schritt das Material der dritten Schicht 201 das Mesh 101 durchdringen.
  • Ein Verfahren zur Herstellung eines Schuhs gemäß der Erfindung weist zumindest auf die Schritte des Bereitstellens der oben beschriebenen Sohle 100 und Zusammenfügen eines Schuhoberteils und der Sohle 100. Das Verfahren kann weiter aufweisen den Schritt des Zusammenfügens des Schuhoberteils und der Sohle 100 durch das Mesh 101.
  • Bezugszeichenliste
  • 100
    Sohle
    101
    poröses Mesh
    102
    erste Schicht
    103
    Profilstruktur
    104
    zweite Schicht
    201
    dritte Schicht
    500
    Schuh
    501
    Schuhoberteil
    600
    Teil des Schuhs
    601
    Teil des Schuhoberteils
    801
    Formkavität
    802
    Profilstruktur in Formkavität

Claims (20)

  1. Sohle (100) für einen Schuh, aufweisend: a. ein poröses Mesh (101); und b. eine kontinuierliche erste Schicht (102), die zumindest teilweise auf einer ersten Seite des porösen Meshs (101) angeordnet ist, wobei 1. die erste Schicht (102) das poröse Mesh (101) zumindest teilweise durchdringt, um eine Profilstruktur (103) auf einer zweiten Seite des porösen Meshs (101), gegenüber der ersten Seite, zu formen, und wobei 2. die erste Schicht (102) und das poröse Mesh (101) zumindest in einem Bereich, in dem die Profilstruktur (103) geformt ist, verbunden sind; und c. eine zweite Schicht (104), die auf der zweiten Seite des porösen Meshs (101) angeordnet ist, wobei die zweite Schicht (104) zumindest eine Öffnung aufweist, in der die Profilstruktur (103) zumindest teilweise angeordnet ist, und wobei die zweite Schicht (104) und die erste Schicht (102) zumindest teilweise verbunden sind.
  2. Sohle (100) nach Anspruch 1, weiter aufweisend eine kontinuierliche dritte Schicht (201), die auf der ersten Schicht (102) angeordnet ist, aufweisend ein unterschiedliches Material als die erste Schicht (102), wobei die dritte Schicht (201) und die erste Schicht (102) zumindest teilweise verbunden sind.
  3. Sohle (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die erste Schicht (102) aus Gummi gefertigt ist.
  4. Sohle (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Mesh (101) aus Metall oder aus Kunststoff oder aus Textilstoff gefertigt ist.
  5. Sohle (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die zweite Schicht (102) aus Gummi gefertigt ist.
  6. Sohle (100) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei die dritte Schicht (201) aus Ethylenvinylacetat, EVA, oder Polyurethan, PU, gefertigt ist.
  7. Sohle (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Profilstruktur (103) Profilelemente aufweist.
  8. Sohle (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Durchschnittsgröße der Meshöffnungen, die von Meshfasern geformt sind, kleiner als die Durchschnittsgröße der Profilelemente ist.
  9. Sohle (100) nach einem der Ansprüche 7 bis 8, wobei zwischen den Profilelementen Lücken sind und das poröse Mesh (101) durch die Lücken sichtbar ist.
  10. Sohle (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die erste Schicht (102) die Meshöffnungen des porösen Meshs (101) zumindest teilweise im Bereich der Profilstruktur (103) ausfüllt.
  11. Sohle (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Sohle (100) konfiguriert ist, um für einen Sportschuh verwendet zu werden.
  12. Sohle (100) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Sportschuh ein Lauf- oder Tennisschuh ist.
  13. Schuh (500), aufweisend: a. eine Sohle (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche; und b. ein Schuhoberteil (501), das mit der Sohle (100) zusammengefügt ist.
  14. Schuh (500) nach dem vorherigen Anspruch, wobei sich das Mesh (101) in das Schuhoberteil (501) erstreckt.
  15. Schuh (500) nach dem Anspruch 14, wobei das Mesh (101) ein Teil des Schuhoberteils (501) formt.
  16. Verfahren zur Herstellung einer Sohle (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, aufweisend die Schritte: a. Bereitstellen des porösen Meshs (101); b. Anordnen der kontinuierlichen ersten Schicht (102) zumindest teilweise auf der ersten Seite des porösen Meshs (101); c. Ausformen der ersten Schicht (102) und des porösen Meshs (101), so dass die erste Schicht (102) zumindest teilweise das poröse Mesh (101) durchdringt, um die Profilstruktur (103) auf der zweiten Seite des porösen Meshs (101) gegenüber der ersten Seite zu formen, wobei die erste Schicht (102) und das poröse Mesh (101) zumindest in einem Bereich, in dem die Profilstruktur (103) geformt werden, verbunden werden; und d. Bereitstellen einer zweiten Schicht (104), die auf der zweiten Seite des porösen Meshs (101) angeordnet wird, wobei die zweite Schicht (104) zumindest eine Öffnung aufweist, in der die Profilstruktur (103) zumindest teilweise angeordnet wird.
  17. Verfahren nach dem vorherigen Anspruch, wobei der Schritt des Ausformens Formpressen oder Spritzgießen aufweist.
  18. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 17, weiter aufweisend die Schritte des Bereitstellens einer kontinuierlichen dritten Schicht (201), die auf der ersten Schicht (102) angeordnet wird, aufweisend ein unterschiedliches Material zur ersten Schicht (102), und des Verbindens der dritten Schicht (201) und der ersten Schicht (102) zumindest teilweise.
  19. Verfahren zum Herstellen eines Schuhs (500) nach einem der Ansprüche 13 bis 15, aufweisend die Schritte: a. Bereitstellen der Sohle (100); und b. Zusammenfügen des Schuhoberteils (501) und der Sohle (100).
  20. Verfahren nach dem vorherigen Anspruch, weiter aufweisend den Schritt des Zusammenfügens des Schuhoberteils (501) und der Sohle (100) durch das Mesh (101).
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