DE102014106492A1 - Paneel - Google Patents

Paneel

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DE102014106492A1
DE102014106492A1 DE102014106492.5A DE102014106492A DE102014106492A1 DE 102014106492 A1 DE102014106492 A1 DE 102014106492A1 DE 102014106492 A DE102014106492 A DE 102014106492A DE 102014106492 A1 DE102014106492 A1 DE 102014106492A1
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Hans-Jürgen Hannig
Arne Loebel
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Abstract

Die Erfindung ein Paneel mit wenigstens einem Paar komplementärer Verriegelungsmittel an gegenüberliegenden Paneelkanten, wobei wenigstens ein Paar der Verriegelungsmittel mit komplementären Hakenprofilen (H) versehen ist, wobei wenigstens eines der Hakenprofile einen Kompressionsbereich aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Paneel mit wenigstens einem Paar komplementärer Verriegelungsmittel an gegenüberliegenden Paneelkanten, wobei wenigstens ein Paar der Verriegelungsmittel mit komplementären Hakenprofilen versehen ist.
  • Mit derlei Paneelen werden beispielsweise Fußbodenbeläge hergestellt, insbesondere eignet es sich für schwimmend verlegte Fußbodenbeläge.
  • Aus der DE 20 2008 010 555 ist ein gattungsgemäßes Paneel bekannt. Dessen Arretierabsatz und Aufnahmeöffnung sind so gestaltet, dass das Absatzende während einer Fügebewegung zunächst ohne elastische Verformung der Hakenprofile ansatzweise in die Aufnahmeöffnung hineinpasst und die Hakenprofile erst im weiteren Verlauf der Fügebewegung elastisch verformt werden.
  • Es hat sich gezeigt, dass ein schwimmend verlegter Fußbodenbelag mit den bekannten Paneelen schwierig zu verlegen sein kann. Sowohl auf einem harten Verlegeuntergrund, als auch auf einer weichen trittschalldämmenden Unterlage ergeben sich zuweilen Probleme bei der Verriegelung, so dass an der Oberseite des Fußbodenbelags im Bereich der Fugen Unregelmäßigkeiten aufgetreten können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Paneel vorzuschlagen, dessen komplementäre Verriegelungsmittel sich sowohl auf einem harten Verlegeuntergrund, als auch auf einer weichen trittschalldämmenden Unterlage besser verbinden und verriegeln lassen.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass wenigstens eines der Hakenprofile einen Kompressionsbereich aufweist.
  • Der Kompressionsbereich des Hakenprofils wirkt sich günstig auf die Verriegelbarkeit der Hakenprofile aus. Indem sich ein Hakenprofil im Kompressionsbereich zusammendrücken lässt, vereinfacht es die Herstellung des verriegelten Zustands. Weil es sich bei der Kompression um eine elastische Verformung handelt, bildet sich der komprimierte Zustand nach Beendigung des Verriegelungsvorgangs wieder zurück. Der Kompressionsbereich nimmt dann wieder eine neutrale nicht komprimierte Gestalt an und entfaltet eine verriegelnde Wirkung, welche einem Auseinanderbewegen verriegelter Paneele in einer Richtung senkrecht zur Paneelebene entgegenwirkt.
  • Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist der Kompressionsbereich an einer nach außen gerichteten Fläche einer Paneelkante angeordnet.
  • Nach einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Paneel eine Oberseite, eine Unterseite, einen Rumpf, komplementäre Verriegelungsmittel, die paarweise an sich gegenüberliegenden Paneelkanten vorgesehen sind, wenigstens ein Paar Verriegelungsmittel mit Hakenprofilen, nämlich einem Aufnahmehaken, und diesem gegenüberliegend einem Arretierhaken, mit der Maßgabe, dass der Aufnahmehaken rumpffern angeordnet einen Hakenrand und rumpfnäher angeordnet eine Aufnahmeaussparung aufweist, wobei die Aufnahmeaussparung zur Oberseite offen ist, dass der Arretierhaken mit einer rumpfnäher angeordneten und zur Unterseite offenen Arretieraussparung versehen ist und einen rumpffern angeordneten Arretierabsatz aufweist, der in einer senkrecht zur Ebene des Paneels vorgesehenen Fügerichtung in die Aufnahmeaussparung des Aufnahmehakens einfügbar ist, dass der Arretierhaken eine rumpfferne Querfugenfläche und gleichfalls rumpffern eine vertikal wirkende Arretierkontur aufweist, dass der Aufnahmehaken rumpfnäher eine Querfugenfläche und gleichfalls rumpfnäher eine Formschlusskontur aufweist, die formschlüssig mit der rumpffernen Arretierkontur des Arretierhakens zusammenpasst, damit eine Verriegelung senkrecht zur Ebene montierter Paneele bewirkbar ist, dass der Arretierhaken rumpfnäher angeordnet eine Horizontalverriegelungsfläche an seinem Arretierabsatz aufweist, dass der Aufnahmehaken rumpffern angeordnet eine Horizontalverriegelungsfläche in der Aufnahmeaussparung aufweist, dass an dem Aufnahmehaken eine Aufnahmeöffnung gebildet ist, durch welche der Arretierabsatz im Wesentlichen in Fügerichtung in die Aufnahmeaussparung einfügbar ist, wobei die Arretierkontur und die Formschlusskontur eine obere Verrastung bilden, bei der die Arretierkontur ein weibliches Rastelement oder ein männliches Rastelement aufweist, und wobei die Formschlusskontur ein zur Arretierkontur komplementäres weibliches Rastelement oder männliches Rastelement aufweist, wobei das männliche Rastelement und/oder das weibliche Rastelement des Arretierhakens einen oberen Kompressionsbereich mit einer Arretierkontur mit erhöhter Kompressibilität aufweist, und dass das männliche Rastelement und/oder das weibliche Rastelement des Aufnahmehakens einen oberen Kompressionsbereich mit einer Aufnahmekontur mit erhöhter Kompressibilität aufweist.
  • Wenn der Arretierabsatz in die Aufnahmeaussparung des Aufnahmehakens eingefügt wird, kommt es einerseits zu einem Kontakt zwischen Arretierkontur und Formschlusskontur. Außerdem kommt es zu einem Kontakt zwischen den Horizontalverriegelungsflächen von Arretierhaken und Aufnahmehaken. Die Horizontalverriegelungsfläche des Arretierhakens gleitet an der Horizontalverriegelungsfläche des Aufnahmehakens herab; sie bilden gemeinsam ein Widerlager. Während der Fügebewegung entsteht zwischen der Arretierkontur und der Formschlusskontur eine Flächenpressung, nämlich dann, wenn die kompressibel ausgelegte Arretierkontur mit der kompressiblen Aufnahmekontur in Berührung kommt. Eine dann auftretende Komprimierung dieser beiden Bereiche ermöglicht es, einen Formschluss herzustellen, der senkrecht zur Ebene der Paneele eine Verriegelung/Verrastung bewirkt.
  • Die Kompressibilität von Arretierkontur und Aufnahmekontur ist so ausgelegt, dass eine in diesen Bereichen auftretende Punktlast erzeugt wird, beziehungsweise eine lokale begrenzte Flächenpressung, welche auch nur eine lokal begrenzte Kompression in diesen Bereichen hervorruft. Die Kompression tritt im Wesentlichen im Material an der Kontaktstelle auf, an der die Punktlast / Flächenpressung wirkt. Die Kompressibilität ist mit anderen Worten in einem Maße erhöht, dass einer etwaigen abseits der erwähnten Kontaktstelle auftretenden sonstigen Verformung der Hakenprofile entgegengewirkt wird. So wird beispielsweise einer Biegung der Hakenprofile entgegengewirkt.
  • Für die Errichtung eines Fußbodenbelags hat es sich herausgestellt, dass Paneele auf einer weichen Unterlage einfacher verlegt und verriegelt werden können, wenn die Hakenprofile so gestaltet sind, dass abseits der erwähnten Kontaktstelle einer Verformung der Hakenprofile entgegengewirkt wird.
  • Eine zweckmäßige Weiterbildung sieht vor, dass der Hakenrand des Aufnahmehakens und die Arretieraussparung des Arretierhakens eine untere Verrastung bildet, bei der rumpffern an dem Hakenrand des Aufnahmehakens ein weibliches Rastelement oder männliches Rastelement vorgesehen ist, und wobei die Arretieraussparung rumpfnah ein dazu komplementäres weibliches Rastelement oder männliches Rastelement aufweist.
  • Die erwähnte Weiterbildung kann weiter dadurch begünstigt werden, dass das männliche Rastelement und/oder das weibliche Rastelement des Arretierhakens eine untere Arretierkontur mit erhöhter Kompressibilität aufweist, und dass das männliche Rastelement und/oder das weibliche Rastelement des Aufnahmehakens eine untere Aufnahmekontur mit erhöhter Kompressibilität aufweist.
  • Ein weiterer Nutzen wird darin gesehen, wenn der Rumpf zumindest teilweise aus einem Holzwerkstoff oder aus Holzbestandteilen besteht.
  • Alternativ kann der Rumpf zumindest teilweise aus einem Kunststoff bestehen.
  • Gemäß einer Ausgestaltung ist der Rumpf als eine Trägerplatte bereitgestellt, die aus einem Kunststoff oder aus einem Holz-Kunststoff-Komposit-Werkstoff (WPC) besteht. Die Trägerplatte ist beispielsweise aus einem thermoplastischen, elastomeren oder duroplastischen Kunststoff ausgebildet. Des Weiteren sind Recyclingwerkstoffe aus den genannten Materialien im Rahmen der Erfindung einsetzbar. Bevorzugt wird dabei Plattenmaterial eingesetzt, insbesondere aus thermoplastischem Kunststoff, wie Polyvinylchlorid, Polyolefine (beispielsweise Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyamide (PA), Polyurethane (PU), Polystyrol (PS), Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS), Polymethylmethacrylat (PMMA), Polycarbonat (PC), Polyethylenterephthalat (PET), Polyetheretherketon (PEEK) oder Mischungen oder Co-Polymerisate. Dabei können unabhängig von dem Grundmaterial der Trägerplatte beispielsweise Weichmacher vorgesehen sein, die etwa in einem Bereich von ≥ 0 Gew.-% bis ≤ 20 Gew.-%, insbesondere ≤ 10 Gew.-%, vorzugsweise ≤ 7 Gew.-%, beispielsweise in einem Bereich von ≥ 5 Gew.-% bis ≤ 10 Gew.-% vorliegen können. Ein geeignete Weichmacher umfasst etwa den unter der Handelsbezeichnung „Dinsch“ von der Firma BASF vertriebenen Weichmacher. Ferner können als Ersatz für herkömmliche Weichmacher Copolymere, wie etwa Acrylate oder Methacrylate, vorgesehen sein.
  • Insbesondere thermoplastische Kunststoffe bieten auch den Vorteil, dass die aus ihnen hergestellten Produkte sehr leicht rezykliert werden können. Es können auch Recycling-Materialien aus anderen Quellen verwendet werden. Hierdurch ergibt sich eine weitere Möglichkeit zur Senkung der Herstellungskosten.
  • Derartige Trägerplatten sind dabei sehr elastisch beziehungsweise federnd, was einen komfortablen Eindruck beim Begehen erlaubt und ferner die auftretenden Geräusche bei einem Begehen im Vergleich zu herkömmlichen Materialien reduzieren kann, somit eine verbesserter Trittschalldämmung realisierbar sein kann.
  • Darüber hinaus bieten die vorgenannten Trägerplatte den Vorteil einer guten Wasserfestigkeit, da sie eine Quellung von 1% oder weniger aufweisen. Dies gilt in überraschender Weise neben reinen Kunststoffträgern auch für WPC-Werkstoffe, wie diese nachfolgend im Detail erläutert sind.
  • In besonders vorteilhafter Weise kann das Trägermaterial Holz-Polymer-Werkstoffe (Wood Plastic Composite, WPC) aufweisen oder daraus bestehen. Hier kann beispielhaft ein Holz und ein Polymer geeignet sein, welches in einem Verhältnis von 40/60 bis 70/30, beispielsweise 50/50 vorliegen kann. Als Polymere Bestandteile können etwa Polypropylen, Polyethylen oder ein Copolymer aus den beiden vorgenannten Materialien verwendet werden. Derartige Materialien bieten den Vorteil, dass diese bereits bei geringen Temperaturen, wie etwa in einem Bereich von ≥ 180°C bis ≤ 200°C in dem vorbeschriebenen Verfahren zu einer Trägerplatte geformt werden können, so dass eine besonders effektive Prozessführung, etwa mit beispielhaften Liniengeschwindigkeiten in einem Bereich von 6m/min, ermöglicht werden kann. Beispielsweise sind für ein WPC-Produkt mit einer 50/50 Verteilung der Holz- und Polymeranteile bei einer beispielhaften Produktstärke von 4,1 mm möglich, was einen besonders effektiven Herstellungsprozess ermöglichen kann.
  • Ferner können so sehr stabile Paneele erzeugt werden, die weiterhin eine hohe Elastizität aufweisen, was insbesondere für eine effektive und kostengünstige Ausgestaltung von Verbindungselementen an dem Randbereich der Trägerplatte und ferner bezüglich einer Trittschalldämmung von Vorteil sein kann. Ferner kann auch die vorgenannte gute Wasserverträglichkeit mit einer Quellung von unter 1% bei derartigen WPC-Materialien ermöglicht werden. Dabei können WPC-Werkstoffe beispielsweise Stabilisatoren und/oder andere Additive aufweisen, welche bevorzugt im Kunststoffanteil vorliegen können.
  • Weiterhin kann es besonders vorteilhaft sein, dass die Trägerplatte ein PVC-basiertes Material umfasst oder daraus besteht. Auch derartige Materialien können in besonders vorteilhafter Weise für hochwertige Paneele dienen, welche etwa auch in Feuchträumen problemlos verwendbar sind. Ferner bieten sich auch PVC-basierte Materialien für die Trägerplatte für einen besonders effektiven Herstellungsprozess an, da hier etwa Liniengeschwindigkeiten von 8m/min bei einer beispielhaften Produktstärke von 4,1 mm möglich sein können, was einen besonders effektiven Herstellungsprozess ermöglichen kann. Ferner weisen auch derartige Trägerplatten eine vorteilhafte Elastizität und Wasserverträglichkeit auf, was zu den vorgenannten Vorteilen führen kann.
  • Bei Kunststoff-basierten Paneelen wie auch bei WPC-basierten Paneelen können dabei mineralische Füllstoffe von Vorteil sein. Besonders geeignet sind hier etwa Talk oder auch Kalziumcarbonat (Kreide), Aluminiumoxid, Kieselgel, Quarzmehl, Holzmehl, Gips. Beispielsweise kann Kreide vorgesehen sein in einem Bereich von ≥ 30 Gew.-% bis ≤ 70 Gew.-%, wobei durch die Füllstoffe, insbesondere durch die Kreide insbesondere der Schlupf der Trägerplatte verbessert werden kann. Auch können sie in bekannter Weise eingefärbt sein. Insbesondere kann es vorgesehen sein, dass das Material der Trägerplatten ein Flammschutzmittel aufweist.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung besteht das Material der Trägerplatte aus einer Mischung eines PE/PP Blockcopolymers mit Holz. Dabei kann der Anteil des PE/PP Blockcopolymers sowie der Anteil des Holz zwischen ≥ 45 Gew.-% und ≤ 55 Gew.-% liegen. Desweiteren kann das Material der Trägerplatte zwischen ≥ 0 Gew.-% und ≤ 10 Gew.-% weiterer Additive, wie beispielsweise Fließhilfsmittel, Thermostabilisatoren oder UV-Stabilisatoren aufweisen. Die Partikelgröße des Holzes liegt dabei zwischen > 0 µm und ≤ 600 µm mit einer bevorzugten Partikelgrößenverteilung D50 von ≥ 400 µm. Insbesondere kann das Material der Trägerplatte dabei Holz mit einer Partikelgrößenverteilung D10 von ≥ 400 µm aufweisen. Die Partikelgrößenverteilung ist dabei auf den volumetrischen Durchmesser bezogen und bezieht sich auf das Volumen der Partikel. Besonders bevorzugt wird dabei das Material der Trägerplatte als granulierte oder pelletierte vorextrudierte Mischung aus einem PE/PP Blockcopolymer mit Holzpartikeln der angegeben Partikelgrößenverteilung bereitgestellt. Das Granulat und/oder die Pellets können dabei bevorzugt etwa eine Korngröße in einem Bereich von ≥ 400 µm bis ≤ 10 mm, bevorzugt ≥ 600 µm bis ≤ 10 mm aufweisen, insbesondere ≥ 800 µm bis ≤ 10 mm.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung besteht die Trägerplatte aus einer Mischung eines PE/PP Polymerblends mit Holz. Dabei kann der Anteil des PE/PP Polymerblends sowie der Anteil des Holz zwischen ≥ 45 Gew.-% und ≤ 55 Gew.-% liegen. Desweiteren kann das Material der Trägerplatte zwischen ≥ 0 Gew.-% und ≤ 10 Gew.-% weiterer Additive, wie beispielsweise Fließhilfsmittel, Thermostabilisatoren oder UV-Stabilisatoren aufweisen. Die Partikelgröße des Holzes liegt dabei zwischen > 0 µm und ≤ 600 µm mit einer bevorzugten Partikelgrößenverteilung D50 von ≥ 400 µm. Insbesondere kann die Trägerplatte Holz mit einer Partikelgrößenverteilung D10 von ≥ 400 µm aufweisen. Die Partikelgrößenverteilung ist dabei auf den volumetrischen Durchmesser bezogen und bezieht sich auf das Volumen der Partikel. Besonders bevorzugt wird dabei das Material der Träger als granulierte oder pelletierte vorextrudierte Mischung aus einem PE/PP Polymerblend mit Holzpartikeln der angegeben Partikelgrößenverteilung bereitgestellt. Das Granulat und/oder die Pellets können dabei bevorzugt etwa eine Korngröße in einem Bereich von ≥ 400 µm bis ≤ 10 mm, bevorzugt ≥ 600 µm bis ≤ 10 mm aufweisen, insbesondere ≥ 800 µm bis ≤ 10 mm.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht das Material der Trägerplatte aus einer Mischung eines PP-Homopolymers mit Holz. Dabei kann der Anteil des PP-Homopolymers sowie der Holzanteil zwischen ≥ 45 Gew.-% und ≤ 55 Gew.-% liegen. Des Weiteren kann das Material der Trägerplatte zwischen ≥ 0 Gew.-% und ≤ 10 Gew.-% weiterer Additive, wie beispielsweise Fließhilfsmittel, Thermostabilisatoren oder UV-Stabilisatoren aufweisen. Die Partikelgröße des Holzes liegt dabei zwischen > 0 µm und ≤ 600 µm mit einer bevorzugten Partikelgrößenverteilung D50 von ≥ 400 µm. Insbesondere kann die Trägerplatte dabei Holz mit einer Partikelgrößenverteilung D10 von ≥ 400 µm aufweisen. Die Partikelgrößenverteilung ist dabei auf den volumetrischen Durchmesser bezogen und bezieht sich auf das Volumen der Partikel. Besonders bevorzugt wird dabei das Material der Trägerplatte als granulierte oder pelletierte vorextrudierte Mischung aus einem PP-Homopolymer mit Holzpartikeln der angegeben Partikelgrößenverteilung bereitgestellt. Das Granulat und/oder die Pellets können dabei bevorzugt etwa eine Korngröße in einem Bereich von ≥ 400 µm bis ≤ 10 mm, bevorzugt ≥ 600 µm bis ≤ 10 mm aufweisen, insbesondere ≥ 800 µm bis ≤ 10 mm. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht das Material der Trägerplatte aus einer Mischung eines PVC-polymers mit Kreide. Dabei kann der Anteil des PVC-Polymers sowie der Kreideanteil zwischen ≥ 45 Gew.-% und ≤ 55 Gew.-% liegen. Desweiteren kann das Material der Trägerplatte zwischen ≥ 0 Gew.-% und ≤ 10 Gew.-% weiterer Additive, wie beispielsweise Fließhilfsmittel, Thermostabilisatoren oder UV-Stabilisatoren aufweisen. Die Partikelgröße der Kreide liegt dabei zwischen > 0 µm und ≤ 600 µm mit einer bevorzugten Partikelgrößenverteilung D50 von ≥ 400 µm. Insbesondere kann das Material der Trägerplatte dabei Kreide mit einer Partikelgrößenverteilung D10 von ≥ 400 µm aufweisen. Die Partikelgrößenverteilung ist dabei auf den volumetrischen Durchmesser bezogen und bezieht sich auf das Volumen der Partikel. Besonders bevorzugt wird dabei das Material der Trägerplatte als granulierte oder pelletierte vorextrudierte Mischung aus einem PVC-Polymer mit Kreide der angegeben Partikelgrößenverteilung bereitgestellt. Das Granulat und/oder die Pellets können dabei bevorzugt etwa eine Korngröße in einem Bereich von ≥ 400 µm bis ≤ 10 mm, bevorzugt ≥ 600 µm bis ≤ 10 mm aufweisen, insbesondere ≥ 800 µm bis ≤ 10 mm.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht das Material der Trägerplatte aus einer Mischung eines PVC-Polymers mit Holz. Dabei kann der Anteil des PVC-Polymers sowie der Holzanteil zwischen ≥ 45 Gew.-% und ≤ 55 Gew.-% liegen. Des Weiteren kann das Material der Trägerplatte zwischen ≥ 0 Gew.-% und ≤ 10 Gew.-% weiterer Additive, wie beispielsweise Fließhilfsmittel, Thermostabilisatoren oder UV-Stabilisatoren aufweisen. Die Partikelgröße des Holzes liegt dabei zwischen > 0 µm und ≤ 600 µm mit einer bevorzugten Partikelgrößenverteilung D50 von ≥ 400 µm. Insbesondere kann das Material der Trägerplatte Holz mit einer Partikelgrößenverteilung D10 von ≥ 400 µm aufweisen. Die Partikelgrößenverteilung ist dabei auf den volumetrischen Durchmesser bezogen und bezieht sich auf das Volumen der Partikel. Besonders bevorzugt wird dabei das Material der Trägerplatte als granulierte oder pelletierte vorextrudierte Mischung aus einem PVC-Polymer mit Holzpartikeln der angegeben Partikelgrößenverteilung bereitgestellt. Das Granulat und/oder die Pellets können dabei bevorzugt etwa eine Korngröße in einem Bereich von ≥ 400 µm bis ≤ 10 mm, bevorzugt ≥ 600 µm bis ≤ 10 mm aufweisen, insbesondere ≥ 800 µm bis ≤ 10 mm.
  • Zur Bestimmung der Partikelgrößenverteilung kann auf die allgemein bekannten Verfahren wie beispielsweise die Laserdiffraktometrie zurückgegriffen werden, mit diesem Verfahren können Partikelgrößen im Bereich von einigen Nanometern bis hin zu mehreren Millimetern bestimmt werden. Es lassen sich damit auch D50 bzw. D10 Werte ermitteln, welche 50% bzw. 10% der gemessenen Partikel kleiner sind als der angegebene Wert.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung kann das Material der Trägerplatte Mikrohohlkugeln aufweisen. Derartige Zusatzstoffe können insbesondere bewirken, dass die Dichte der Trägerplatte und damit des erzeugten Paneels signifikant reduziert werden kann, so dass ein besonders einfacher und kostengünstiger Transport und ferner ein besonders komfortables Verlegen gewährleistet werden kann. Dabei kann insbesondere durch das Einfügen von Mikrohohlkugeln eine Stabilität des erzeugten Paneels gewährleistet werden, welche im Vergleich zu einem Material ohne Mikrohohlkugeln nicht signifikant reduziert ist. Somit ist die Stabilität für einen Großteil der Anwendungen vollkommen ausreichend. Unter Mikrohohlkugeln können dabei insbesondere Gebilde verstanden werden, welche einen hohlen Grundkörper aufweisen und eine Größe beziehungsweise einen maximalen Durchmesser aufweisen, der im Mikrometerbereich liegt. Beispielsweise können verwendbare Hohlkugeln einen Durchmesser aufweisen, welcher im Bereich von ≥ 5 µm bis ≤ 100 µm, beispielsweise ≥ 20 µm bis ≤ 50 µm liegt. Als Material der Mikrohohlkugeln kommt grundsätzlich jegliches Material in Betracht, wie beispielsweise Glas oder Keramik. Ferner können aufgrund des Gewichts Kunststoffe, etwa die auch in dem Trägermaterial verwendeten Kunststoffe, beispielsweise PVC, PE oder PP, vorteilhaft sein, wobei diese gegebenenfalls, etwa durch geeignete Zusatzstoffe, an einem Verformen während des Herstellungsverfahrens gehindert werden können.
  • Die Härte des Materials der Trägerplatte kann Werte in einem Bereich von 30–90 N/mm2 (gemessen nach Brinell) aufweisen. Der E-Modul kann in einem Bereich von 3.000 bis 7.000 N/mm2 liegen.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die erhöhte Kompressibilität durch die Auswahl des Materials des Rumpfes bereitgestellt sein, welches eine Härte (nach Brinell) in einem Bereich von 30–90 N/mm2 aufweist. Darüber hinaus kann das Material des Rumpfes vorteilhaft einen E-Modul in einem Bereich von 3.000 bis 7.000 N/mm2 aufweisen, um die erhöhte Kompressibilität zu erhalten.
  • Ein weiterer Nutzen ergibt sich, wenn Materialaussparung(en) der unteren und/oder oberen Arretierkontur sowie der unteren und/oder oberen Aufnahmekontur vorgesehen sind, wobei die Materialaussparung(en) die Kompressibilität lokal erhöhen, indem die im Moment der Verriegelung auf die Aufnahmekontur wirkende Kraft auf eine kleinere Fläche einwirkt. Die erhöhte Flächenpressung erzeugt einen größeren Weg der Kompression. Neben der Auswahl eines geeigneten Materials für die Trägerplatte, besteht damit auch eine konstruktionstechnische Möglichkeit, um die Kompressibilität an den gewünschten Stellen zu beeinflussen. So können beispielsweise zahnlückenartig Materialaussparungen geschaffen werden.
  • Die Unterseite des Aufnahmehakens liegt vorzugsweise in einer Ebene, die identisch ist mit der Ebene der Unterseite des Paneels.
  • Jedes weibliche Rastelement weist günstigerweise eine Rastfläche auf, die zur Oberseite oder Unterseite des Paneels gerichtet ist, und jedes männliche Rastelement weist eine komplementäre Rastfläche auf, die zur jeweils anderen Seite des Paneels gerichtet ist, so dass die Rastfläche des weiblichen Rastelements zusammen mit der Rastfläche des männlichen Rastelements im verriegelt Zustand zweier Paneele einem Auseinanderbewegen verriegelter Paneele senkrecht zur Paneelebene entgegenwirkt.
  • Vorzugsweise berührt die Rastfläche des weiblichen Rastelements im verriegelten Zustand zweier Paneele die Rastfläche des männlichen Rastelements. Auf diese Weise trägt die untere Verrastung zu einer festen Verriegelung senkrecht zur Ebene montierter Paneele bei.
  • Alternativ kann zwischen der Rastfläche des weiblichen Rastelements und der Rastfläche des zugeordneten männlichen Rastelements im verriegelten Zustand zweier Paneele eine Lücke vorgesehen sein. Dies kann das Montageverfahren vereinfachen, wenn beispielsweise eine relative Verschiebung zwischen den Querkanten vollzogen werden soll. Eine Lücke von wenigen Zehntelmillimetern erscheint ausreichend, bevorzugt ca. 0,1 mm.
  • Die Paneele können so ausgelegt sein, dass während der Fügebewegung zuerst die obere Verrastung und anschließend die untere Verrastung vollständig zusammengefügt wird.
  • Die Horizontalverriegelungsflächen der Hakenprofile sind bevorzugt gegenüber der Flächennormalen der Oberseite um einen Winkel von 0° bis 25° geneigt und im verriegelten Zustand zweier Paneele im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet. Der Neigungswinkel hängt im Wesentlich von der Konfiguration der Arretierkontur und der Formschlusskontur ab, insbesondere davon, wo das weibliche beziehungsweise männliche Rastelement angeordnet ist. Ein Neigungswinkel zwischen 7° und 25° hat sich als günstig erwiesen. Tendenziell kann eine geringere Neigung dann vorgesehen werden, wenn die Arretierkontur mit dem weiblichen Rastelement versehen ist und die Formschlusskontur das dazu passende männliche Rastelement aufweist. Je kleiner der Neigungswinkel, desto höher ist die Haltekraft gegen ein Auseinanderziehen in der Ebene der montierten Paneele sowie senkrecht zu den betreffenden Querkanten. Bevorzugt sind daher Neigungswinkel < 7° und besonders günstig ist ein Neigungswinkel von ca. 3°. Grundsätzlich ist auch ein negativer Neigungswinkel der beiden Horizontalverriegelungsflächen möglich. Dadurch würden diese eine Verriegelungswirkung senkrecht zur Paneelebene erzielen. Bei einer Vertauschung von weiblichem und männlichem Rastelement ist in der Regel ein größerer Neigungswinkel zweckmäßig, damit sich die Arretierkontur mit der Formschlusskontur miteinander verbinden lassen.
  • Der Hakenrand des Aufnahmehakens kann rumpffern eine Gleitschräge aufweisen. Es handelt sich dabei um eine Fläche, die gegenüber der Paneelebene geneigt ist, und die das Einfügen des Hakenrandes in die Arretieraussparung des Arretierhakens vereinfacht.
  • Der Arretierabsatz weist in einer bevorzugten Ausgestaltung auf seiner rumpffernen Seite eine Gleitschräge auf.
  • Die Gleitschräge ist eine Fläche, die gegenüber der Paneelebene geneigt ist, und die das Einfügen des Arretierabsatzes in die Aufnahmeaussparung des Aufnahmehakens vereinfacht. Sie ist zweckmäßig so gestaltet, dass sie mit der Formschlusskontur in Kontakt kommt. Gleichzeitig gleitet die Horizontalverriegelungsfläche des Arretierhakens an der Horizontalverriegelungsfläche des Aufnahmehakens herab und bildet ein Widerlager. Auf diese Weise entsteht während der Fügebewegung durch den Kontakt zwischen der Gleitschräge und der Formschlusskontur eine Flächenpressung. Insbesondere entsteht eine Komprimierung der Arretierkontur und der Aufnahmekontur. Die Komprimierung dieser Bereiche ermöglicht es, einen Formschluss herzustellen. Die Gleitschräge erleichtert die Verriegelung zweier Paneele.
  • Die kompressiblen Bereiche von Aufnahmekontur und Arretierkontur werden elastisch komprimiert. Bei der weiteren Fügebewegung passiert die Arretierkontur die Formschlusskontur soweit, bis beide eine Position erreicht haben, in der sie formschlüssig ineinander passen. So kann eine geschlossene Fuge erreicht werden. Die Horizontalverriegelungsflächen der beiden Hakenprofile sind dann vorzugsweise aneinandergeschmiegt.
  • Um die Paneele einfach verbinden zu können, kann ein Paar Schwenkprofile vorgesehen sein, nämlich ein Nutprofil mit Hinterschneidung in einer Nutwand und dazu passend ein Federprofil mit Hinterschneidung auf der entsprechenden Seite der Feder. Dies hat den Vorteil, dass Paneele sich zweckmäßigerweise so montieren lassen, dass ein neues Paneel mit einem Schwenkprofil an das komplementäre Schwenkprofil eines schon montierten Paneels angesetzt und in dessen Ebene geschwenkt wird. Zu dem Außerdem vorteilhaft kann dabei gleichzeitig das Hakenprofil des neuen Paneels mit dem Hakenprofil eines Paneels in derselben Paneelreihe verriegelt werden. Gleichzeitig wird durch die Schwenkbewegung auch der Arretierhaken des neuen Paneels in einer scherenartigen Bewegung im Wesentlichen in einer vertikalen Ebene abgesenkt und in den Aufnahmehaken eines in derselben Paneelreihe liegenden Paneels eingefügt. Während der scherenartigen Bewegung ragt der Arretierabsatz zunächst nur an einem Ende der Paneelkante in die Aufnahmeöffnung hinein. Beim Fortschreiten der scherenartigen Fügebewegung kommt der Arretierabsatz Schritt für Schritt in die Aufnahmeöffnung. Wenn die Paneele sich schließlich in einer Ebene befinden sind die Arretierkontur und die Formschlusskontur exakt ineinandergepasst; die Querfugenflächen berühren sich und bilden eine geschlossene Fuge.
  • An der Oberseite kann eine transparente Deckschicht vorgesehen sein und/oder eine Dekorschicht, wobei durch die transparente Deckschicht der Rumpf oder die Dekorschicht sichtbar ist. Die transparente Deckschicht dient zum Schutz der darunterliegenden Schicht. Sie kann mit Mitteln versehen sein, welche den Verschleiß mindern, beispielsweise Korundpartikel, Glaspartikel, etc. und/oder selbst aus chemisch aushärtendem widerstandsfähigem Material bestehen, beispielsweise einem durch ultraviolettes Licht gehärteten Lack oder einer härtbaren Harzschicht, wie beispielsweise einer melaminhaltigen Harzschicht.
  • An der Unterseite des Paneels kann eine Gegenzugschicht vorgesehen sein. Diese wirkt als Balance zu den an der Oberseite vorgesehenen Schichten, um einem Verzug des Paneels entgegenzuwirken.
  • Außerdem wird eine Möglichkeit und somit ein Verfahren vorgeschlagen, wie ein neues viereckiges Paneel, welches mit zwei Längskanten und zwei Querkanten versehen ist, gleichzeitig an eine bereits aus identischen Paneelen montierte vorherige Paneelreihe sowie an ein bereits montiertes identisches Paneel derselben Paneelreihe verriegelt werden kann und zwar mit der Maßgabe, dass eine erste Längskante durch Schwenken des neuen Paneels in die Ebene der montierten Paneele formschlüssig mit der vorherigen Paneelreihe verbunden wird, wobei gleichzeitig eine erste Querkante des neuen Paneels durch eine scherenartige Bewegung in formschlüssigen Eingriff mit einer zweiten Querkante des montierten Paneels derselben Paneelreihe gebracht wird, mit der weiteren Maßgabe dass die erste Querkante der Paneele jeweils eine erste Querfugenfläche aufweist und die zweite Querkante der Paneele jeweils eine zweite Querfugenfläche aufweist, wobei die erste Querfugenfläche an demjenigen Ende, welches der ersten Längskante zugewandt ist, in Kontakt gebracht wird mit der zweiten Querfugenfläche des montierten Paneels derselben Paneelreihe, wobei die formschlüssige Verbindung der Längskante und der Querkante des neuen Paneels hergestellt wird, indem zwischen dem neuen Paneel und der vorherigen Paneelreihe ein Längsfugenspalt sowie ein Querfugenspalt erzeugt wird, dass die Keilspitze des Querfugenspalts in Richtung der vorherigen Paneelreihe zeigt und die Keilspitze des Längsfugenspalts in Richtung der freien zweiten Querkante des neuen Paneels zeigt, und dass das neue Paneel schließlich in die Ebene der montierten Paneele geschwenkt wird, wobei der formschlüssige Eingriff der Querkanten und Längskanten vollständig zusammengefügt und die keilförmigen Fugenspalte beseitigt werden. Durch den Querfugenspalt sind die Querkanten in ihrer Längsrichtung ein wenig verschoben/versetzt. Der Versatz entspricht dem Spaltmaß an der weitesten Stelle des Querfugenspalts. Um den Versatz zu beseitigen, müssen die Querkanten gegeneinander beweglich/ verschiebbar sein. Günstig ist es dann, wenn wenigstens eine Verrastung, beispielsweise die untere Verrastung so gestaltet ist, dass zwischen Rastflächen eine kleine Lücke, z.B. 0,1 mm vorgesehen ist, um die Beweglichkeit der Querkanten zu erleichtern.
  • Der Längsfugenspalt kann erzeugt werden, indem das neue Paneel temporär aus seiner parallelen Ausrichtung zur vorherigen Paneelreihe gebracht und die Keilspitze des Längsfugenspalts am entfernten Ende der ersten Längskante des neuen Paneels erzeugt wird.
  • Der Längsfugenspalt kann andererseits erzeugt werden, indem das neue Paneel temporär aus seiner ebenen Form gebracht wird, in dem es aus seiner Paneelebene in Richtung seiner Oberseite aufgewölbt wird.
  • Nachfolgend ist die Erfindung in einer Zeichnung beispielhaft veranschaulicht und anhand mehrer Ausführungsbeispiele detailliert beschrieben. Es zeigen:
  • 1 ein Ausführungsbeispiel für ein erstes Kantenpaar (Längskanten) mit Schwenkprofilen,
  • 2a2c komplementäre Verriegelungsmittel eines zweiten Kantenpaares (Querkanten) und deren schrittweise Fügebewegung,
  • 3a3c ein erstes alternatives Ausführungsbeispiel komplementärer Verriegelungsmittel eines zweiten Kantenpaares (Querkanten) und deren schrittweise Fügebewegung,
  • 4a4c ein zweites alternatives Ausführungsbeispiel komplementärer Verriegelungsmittel eines zweiten Kantenpaares (Querkanten) und deren schrittweise Fügebewegung,
  • 5a5c ein drittes alternatives Ausführungsbeispiel komplementärer Verriegelungsmittel eines zweiten Kantenpaares (Querkanten) und deren schrittweise Fügebewegung,
  • 6a6c ein viertes alternatives Ausführungsbeispiel komplementärer Verriegelungsmittel eines zweiten Kantenpaares (Querkanten) und deren schrittweise Fügebewegung,
  • 7 ein Ausschnitt eines Paneels mit kompressibel gestaltetem Verriegelungsmittel,
  • 8a8c eine schematische Darstellung der Errichtung eines Fußbodenbelags mit erfindungsgemäßen Paneelen.
  • 1 zeigt ein erstes Kantenpaar eines erfindungsgemäßen Paneels 1 beziehungsweise 1’. In dieser Figur ist ein Längskantenpaar eines rechteckigen Paneels dargestellt. Das Längskantenpaar weist komplementäre Schwenkprofile S auf. Als solche können alle im Stand der Technik bekannten formschlüssigen Profile vorgesehen werden, die sich durch schräges Ansetzen eines neuen Paneels an eine vorherige Paneelreihe und anschließendes Schwenken eines neuen Paneels 1’ in die Ebene der montierten Paneele formschlüssig verbinden lassen.
  • Die komplementären Schwenkprofile S gemäß 1 umfassen ein Nutprofil 2 und ein Federprofil 3. Das Nutprofil 2 weist eine obere Nutwand 2a auf, die kürzer ist als die untere Nutwand 2b. Die untere Nutwand ist außerdem mit einer hinterschnittenen Ausnehmung 2c für das Federprofil 3 versehen. Die Ausnehmung 2c weist außerdem eine Horizontalverriegelungsfläche 2d auf. Das Federprofil 3 ist mit einer Federoberseite 3a und einer Federunterseite 3b versehen, die im Wesentlichen parallel zur Oberseite 4’ des neuen Paneels 1’ angeordnet ist. Die Federunterseite weist einen Hinterschnitt 3c auf und eine Horizontalverriegelungsfläche 3d, die mit der Horizontalverriegelungsfläche 2d der unteren Nutwand 2b zusammenwirkt. Die Schrägstellung des neuen Paneels 1’ ist in 1 kenntlich gemacht durch die gestrichelt dargestellte Position des Federprofils 3’. Die Federunterseite wird auf die längere untere Nutwand 2b aufgelegt. Das neue Paneel 1’ wird mit der Federspitze voran in das Nutprofil 2 bewegt und das neue Paneel 1’ anschließend in die Ebene des/der montierten Paneele geschwenkt. Die Unterseiten 12 und 12’ der Paneele 1 und 1’ liegen dann in einer Ebene.
  • Ein zweites Kantenpaar anderen Typs ist in den 2a bis 2c jeweils ausschnittsweise gezeigt. Dieses Kantenpaar ist an den Querkanten des Paneels 1 beziehungsweise 1’ vorgesehen. Die Paneele 1 und 1’ sind identische Paneele. Jedes einzelne Paneel weist an gegenüberliegenden Querkanten eines Kantenpaares komplementäre Profile 5 beziehungsweise 6 auf. Bei dem Paneel 1 weist daher die nicht dargestellte Kante ein Profil auf, das identisch ist mit Profil 5 des Paneels 1’ und bei Paneel 1’ ist die nicht dargestellte Kante identisch mit Profil 6 des Paneels 1.
  • Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass auch Ausführungsformen mit viereckigen Paneelen möglich sind, deren erstes Kantenpaar (Längskantenpaar) mit komplementären Profilen ausgebildet ist, die mit den Profilen des zweiten Kantenpaares (Querkantenpaar) identisch sind.
  • Die Serie der 2a bis 2c verdeutlicht in mehreren Schritten den prinzipiellen Ablauf der Fügebewegung zwecks Verbindung und Verriegelung/Verrastung der Paneele 1 und 1’.
  • Die komplementären Profile 5 und 6 eines jeden Paneels 1 beziehungsweise 1’ bilden komplementäre Verriegelungsmittel in Form von Hakenprofilen H. Das Hakenprofil des Paneels 1 bildet einen Aufnahmehaken 7 und das Hakenprofil des Profils 1’ einen Arretierhaken 8, der in den Aufnahmehaken passt. Dabei sind die beiden Hakenprofile so gestaltet, dass eine Arretierung beziehungsweise eine obere Verrastung erfolgt, die einem Auseinanderbewegen der Paneele in umgekehrter Richtung entgegenwirkt. Die Paneele 1 und 1’ können so nach erfolgter Verriegelung/Verrastung nicht senkrecht zur Ebene der montierten Paneele wieder voneinander gelöst werden.
  • Jedes Paneel 1 beziehungsweise 1’ umfasst einen Rumpf 9 beziehungsweise 9’, an dem die erwähnten komplementären Verriegelungsmittel angeordnet sind. Die Oberseite 4 der Paneele bildet jeweils eine Nutzoberfläche. Der Rumpf, der auch als Trägerplatte bezeichnet werden kann, weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel einen Holz-Kunststoff-Komposit-Werkstoff (WPC) auf. Alternativ kann die Trägerplatte aus einem Kunststoff bestehen, beispielsweise einem thermoplastischen, elastomeren oder duroplastischen Kunststoff oder einem Recyclingwerkstoff aus den genannten Materialien.
  • An dem Aufnahmehaken 7 ist rumpffern ein Hakenrand 10 und rumpfnäher eine Aufnahmeaussparung 11 vorgesehen. Die Aufnahmeaussparung 11 ist zur Oberseite 4 offen.
  • Der Arretierhaken 8 ist mit einer rumpfnäher angeordneten und zur Unterseite 12 offenen Arretieraussparung 13 versehen und weist rumpffern einen Arretierabsatz 14 auf. Der Arretierabsatz passt in senkrechter Fügerichtung T in die Aufnahmeaussparung 11 des Aufnahmehakens 7. Weiterhin weist der Arretierhaken 8 eine rumpfferne Querfugenfläche 15 und gleichfalls rumpffern eine vertikal verriegelnd wirkende Arretierkontur 16 auf. Der Aufnahmehaken 5 weist rumpfnah eine Querfugenfläche 17 und gleichfalls rumpfnah eine Formschlusskontur 18 auf, die formschlüssig mit der Arretierkontur 16 des Arretierhakens 8 zusammenpasst. Auf diese Weise ist eine obere Verrastung VO gebildet, mit der eine Verriegelung senkrecht zur Paneelebene bewirkbar ist.
  • Außerdem weist der Arretierhaken 8 rumpfnah angeordnet eine Horizontalverriegelungsfläche 19 auf, die an seinem Arretierabsatz 14 angeordnet ist. Passend dazu weist der Aufnahmehaken 7, rumpffern in der Aufnahmeaussparung 11 angeordnet, eine Horizontalverriegelungsfläche 20 auf, die mit der Horizontalverriegelungsfläche 19 des Arretierhakens 8 zusammenwirkt.
  • Der Aufnahmehaken 7 ist an seiner Aufnahmeaussparung 11 mit einer verengten Aufnahmeöffnung 21 versehen. Der Arretierabsatz 14 ist im Wesentlichen in senkrechter Fügerichtung T in die Aufnahmeaussparung 11 einfügbar, das heißt in einer Ebene senkrecht zur Ebene der verriegelten Paneele.
  • Gemäß den 2a bis 2c ist das Paneel 1 mit dem Aufnahmehaken 7 auf einem festen Untergrund (nicht dargestellt) angeordnet. Der Arretierabsatz 14 des Paneels 1’ wird zwecks Verriegelung der Paneelkanten senkrecht zur Paneelebene (vertikal) abgesenkt. Die rumpfferne Arretierkontur 16 des Arretierhakens 7 weist eine obere Arretierkontur 23a auf, die kompressibel gestaltet und mit einem weiblichen Rastelement 16a (Vertiefung) versehen ist. Das weibliche Rastelement 16a weist eine Rastfläche 16b auf, die zur Oberseite 4’ des Paneels 1’ gerichtet ist, und die hinter die Ebene der Querfugenfläche 15 des Arretierhakens 6 zurücksteht. Die rumpfnahe Formschlusskontur 18 des Aufnahmehakens 7 hat einer oberen Aufnahmekontur 22a, die kompressibel gestaltet und mit einem männlichen Rastelement 18a versehen ist. Das männlichen Rastelement 18a hat eine Rastfläche 18b, die zur Unterseite 12 des Paneels 1 gerichtet ist und über die Ebene der Querfugenfläche 17 des Aufnahmehakens 7 hervorsteht. Im verriegelten Zustand hintergreift die Rastfläche 18b das weibliche Rastelement 16a des Arretierhakens 8.
  • Die obere Aufnahmekontur 22a umfasst das männliche Rastelement 18a. Außerdem umfasst die kompressibel gestaltete obere Arretierkontur 23a das weibliche Rastelement 16a des Arretierhakens 8. Die obere Arretierkontur 23a umfasst damit im Wesentlichen jenen Materialbereich, welcher die Rastfläche 16b bildet. An einem Ende der Rastfläche 16b bildet das weibliche Rastelement eine freie Spitze aus. Unter einer punktförmig von außen auf die freie Spitze wirkenden Last gibt diese nach; sie wird elastisch komprimiert und abgeplattet. Dies geschieht dann, wenn das kompressibel gestaltete männliche Rastelement 18a punktuell mit der freien Spitze des weiblichen Rastelements 16a in Kontakt gebracht wird. Dabei wird das männliche Rastelement 18a seinerseits abgeplattet.
  • Die so geschaffene Kompressibilität des männlichen Rastelements 18a und des weiblichen Rastelements beruht im Wesentlichen auf der Werkstoffeigenschaft des Materials des Rumpfes. Dieser weist im vorliegenden Beispiel eine Härte (nach Brinell) von 40 N/mm2 und einen E-Modul von 4.000 N/mm2 auf.
  • Aufgrund dieser Kompressibilität kann die Arretierkontur 16 des Arretierhakens 8 besonders einfach in die Formschlusskontur 18 des Aufnahmehakens 7 eingefügt werden.
  • Außerdem zeigt 2b, dass der Aufnahmehaken 7 an seinem Hakenrand 10 eine Außenfläche aufweist, die im zusammengefügten Zustand zweier Paneele keinen Kontakt mit einer gegenüberliegenden rumpfnahen Fläche des Arretierhakens 8 hat.
  • Die 3a3c zeigen eine Weiterbildung des vorbeschriebenen Ausführungsbeispiels, bei dem eine zusätzliche untere Verrastung VU vorgesehen ist, welche die Verriegelungswirkung senkrecht zur Ebene der Paneele verbessert. Für identische Gestaltungsmerkmale werden in allen folgenden Figuren identische Bezugszeichen verwendet.
  • Nach 3a ist der Arretierhaken 8 – für die Herstellung einer unteren Verrastung VU – mit einem weiblichen Rastelement 13a versehen. Dieses weist eine Rastfläche 13b auf, die zur Oberseite 4’ des Paneels 1’ gerichtet ist. Dazu passend ist der Aufnahmehaken 7 mit einem männlichen Rastelement 10a versehen. Dieses hat eine Rastfläche 10b, die zur Unterseite 12 des Paneels 1 gerichtet ist, so dass sie mit der Rastfläche 13b des weiblichen Rastelements 13a zusammenwirken kann.
  • Der Arretierhaken 8 ist so ausgelegt, dass die Arretieraussparung 13 des Arretierhakens 8 beim Fügevorgang aufgeweitet und gleichzeitig der Hakenrand 10 gestaucht wird. Zu diesem Zweck ist am Arretierhaken 8 eine kompressibel gestaltete untere Arretierkontur 23b und am Aufnahmehaken eine kompressibel gestaltete untere Aufnahmekontur 22b vorgesehen. Die untere Arretierkontur 23b ist im Wesentlichen jener Materialbereich, welcher das weibliche Rastelement 13a mit der Rastfläche 13b bildet. Er verfügt über eine rumpffern an der Rastfläche 13b vorgesehene freie Spitze, welche sich gut elastisch abplatten lässt, wenn sie punktuell mit dem männlichen Rastelement 10a der unteren Aufnahmekontur 22b in Kontakt kommt. In Kontakt miteinander platten beide Seiten ab, nämlich das männliche Rastelement 10a ebenso, wie das weibliche Rastelement an der freien Spitze der Rastfläche 13b.
  • Die Figurengruppe 4a–4c zeigt eine Alternative zu der vorherigen Figurengruppe. Bei dieser Alternative sind das weibliche und männliche Rastelement vertauscht das heißt, die obere Verrastung VO ist so abgeändert worden, dass der Arretierhaken 8 eine kompressible obere Arretierkontur 23a aufweist, dessen Rastelement 16c männlich ist und eine nach oben weisende Rastfläche 16d aufweist. Dazu passend hat die Formschlusskontur des Aufnahmehakens 7 eine kompressible obere Aufnahmekontur 22a mit einem weiblichen Rastelement 18c und einer nach unten weisenden Rastfläche 18d. Im verriegelten Zustand berühren die Rastflächen 16d/18d einander und verhindern ein Lösen der verbundenen Paneele in einer Richtung senkrecht zur Ebene der Paneele. Die untere Verrastung VU ist dagegen identisch mit jener unteren Verrastung, die in den Figurengruppe 3a–3c vorgeschlagen worden ist.
  • Eine weitere Alternative ist in der Figurengruppe 5a–5c gezeigt. Diese unterscheidet sich von der vorherigen Figurengruppe wiederum durch eine Vertauschung des männlichen und weiblichen Rastelements der unteren Verrastung VU. Hier weist die kompressible untere Arretierkontur 23b des Arretierhakens 8 ein männliches Rastelement 13c auf, während die kompressible untere Aufnahmekontur 22b des Aufnahmehakens 7 mit einem weiblichen Rastelement 10c versehen ist, das eine Rastfläche 10d umfasst. Die Kompressibilität der unteren Arretierkontur 22b beruht im Wesentlichen auf jenen Materialbereich, welcher die Rastfläche 10d bildet.
  • An einem Ende der Rastfläche 10d des weiblichen Rastelements ist eine freie Spitze ausgeprägt. Unter einer punktförmig von außen auf die freie Spitze wirkenden Last gibt diese nach; sie wird elastisch komprimiert und abgeplattet. Dies geschieht dann, wenn das kompressibel gestaltete männliche Rastelement 13c punktuell mit der freien Spitze des weiblichen Rastelements 10c in Kontakt gebracht wird. Dabei gibt das männliche Rastelement 13c seinerseits nach und wird abgeplattet.
  • Eine letzte Alternative ist in der Figurengruppe 6a–6c dargestellt. Hier entspricht die obere Verrastung derjenigen des Ausführungsbeispiels der Figurengruppen 2a–2c/3a–3c, während die untere Verrastung VU identisch ist mit der unteren Verrastung, die anhand der 5a5c erläutert worden ist.
  • Schließlich zeigt 7 ein Beispiel für eine Weiterbildung des Paneels gemäß der Figurengruppe 2a–2c. Von diesem Paneel ist ausschnittsweise die Paneelkante mit dem Aufnahmehaken 7 dargestellt. Der rumpfferne Hakenrand 10 weist eine ebene Außenfläche auf. Es ist eine kompressibel gestaltete obere Aufnahmekontur 22a mit einem männlichen Rastelement 18e vorgesehen. Die Besonderheit dieses Ausführungsbeispiels besteht darin, dass das männliche Rastelement 18e mit Materialaussparungen 18f versehen ist. Das das männliche Rastelement 18e hat die Grundform einer Rippe mit etwa dreieckigem Querschnitt. Dabei sind die Materialaussparungen 18f als nutförmige Lücken ausgeprägt. Die Lücken wechseln sich mit den verbleibenden Rippenstücken des männlichen Rastelements 18e ab. Auf diese Weise ergibt sich eine „kammartige“ Gestaltung des männlichen Rastelements. Diese Gestaltung erhöht die Kompressibilität des männlichen Rastelements. Die Rippenstücke können sich, wenn sie komprimiert werden, in die Lücken hinein ausdehnen.
  • Im vorliegenden Beispiel sind die Nutwände der Materialaussparungen 18f zueinander parallel sowie senkrecht zur Ebene des Paneels angeordnet.
  • Selbstverständlich können die Materialaussparungen 18f jede beliebige andere Gestaltung aufweisen, welche die Kompressibilität des männlichen Rastelements 18e erhöht.
  • Eine nicht dargestellte Variante sieht vor, dass die Nutwände der Materialaussparungen in Ebenen angeordnet sind, welche jeweils gegenüber der Ebene des Paneels in einem spitzen Winkel geneigt sind.
  • Eine andere Variante sieht vor, die Materialaussparungen so anzuordnen, dass sie Hohlräume im Inneren des kompressibel gestalteten Materialbereichs bilden. Diese können so gestaltet sein, dass sie von außen nicht sichtbar sind.
  • Auch bei den weiblichen Rastelementen 10c, 13a, 16a und 18c der vorbeschriebenen Ausführungsformen können jene Materialbereiche, die für eine Verriegelung komprimiert werden müssen, mit zusätzlichen Materialaussparungen versehen sein, welche die Kompressibilität im Bereich des jeweiligen weiblichen Rastelements ebenfalls erhöhen.
  • Zur Montage eines neuen Paneels 24, welches mit zwei Längskanten und zwei Querkanten versehen ist, wird gemäß den 8a8c vorgeschlagen, wie dieses an eine bereits aus identischen Paneelen montierte vorherige Paneelreihe P2 sowie gleichzeitig an einem bereits montierte identischen Paneel 25 derselben Paneelreihe P3 verriegelt werden kann.
  • Die 8a8c zeigen die Herstellung eines Fußbodenbelags aus erfindungsgemäßen Paneelen. Dargestellt sind ausschnittsweise die Paneelreihen P1–P3. Das neue viereckige Paneel 24 ist nur schematisch gezeigt. Bei den verwendeten Paneelen handelt es sich um ein Ausführungsbeispiel mit einem Paar Längskanten 24a/24b, das mit komplementären formschlüssigen Schwenkprofilen S versehen ist und mit einem Paar Querkanten 24c/24d, welche komplementäre Hakenprofile H aufweisen. Die Schwenkprofile S dienen dazu, Paneele unterschiedlicher Paneelreihen miteinander zu verbinden. Die Hakenprofile H dienen bei diesem Ausführungsbeispiel dazu, Paneele derselben Paneelreihe P3 miteinander zu verbinden. Die Hakenprofile H des Querkantenpaares können so ausgebildet sein, wie in einem der Ausführungsbeispiele gemäß den 2a bis 6c.
  • 8a zeigt, wie in der vordersten Paneelreihe P3 ein neues Paneel 24 montiert wird, das sowohl mit der vorherigen Paneelreihe P2 als auch mit einer Querkante 25d eines benachbarten Paneels 25 derselben Paneelreihe P3 verriegelt werden soll. Das neue Paneel 24 ist schräg in Bezug auf die Ebene der montierten Paneele und mit einem seiner Schwenkprofile S an die vordere Paneelreihe P2 angesetzt. Es wird anschließend durch Schwenken in die Ebene der montierten Paneele mit der vorherigen Paneelreihe P2 verriegelt. Gleichzeitig verriegelt dabei auch das an der Querkante 24c vorgesehene Hakenprofil (Arretierhaken 8) des neuen Paneels 24 mit dem an der Querkante 25d vorgesehene Hakenprofil (Aufnahmehaken 7) des Paneels 25 derselben Paneelreihe P3. Der Arretierhaken 8 wird, während das neue Paneel 24 in die Ebene der montierten Paneele geschwenkt wird, gleichzeitig in einer scherenartigen Fügebewegung mit dem Aufnahmehaken 7 in Eingriff gebracht.
  • Die formschlüssige Verbindung der Längskante 24a und der Querkante 24c des neuen Paneels 24 wird gemäß 8c hergestellt, indem zwischen dem neuen Paneel 24 und der vorherigen Paneelreihe P2 ein Längsfugenspalt L sowie ein Querfugenspalt Q zwischen der Querkante 25d des Paneels 25 und der Querkante 24c des neuen Paneels 24 erzeugt wird. Die Keilspitze des Querfugenspalts Q zeigt in Richtung der vorherigen Paneelreihe P2 und die Keilspitze des Längsfugenspalts L in Richtung der freien zweiten Querkante 24d des neuen Paneels 24. Wenn das neue Paneel 24 schließlich in die Ebene der montierten Paneele geschwenkt wird, wird der formschlüssige Eingriff der Querkanten 24c/25d und der Längskante 24a mit der vorherigen Paneelreihe P2 vollständig zusammengefügt hergestellt sowie die keilförmigen Fugenspalte Q und L beseitigt.
  • Der Längsfugenspalt L wird erzeugt, indem das neue Paneel 24 temporär aus seiner parallelen Ausrichtung zur vorherigen Paneelreihe P2 gebracht und die Keilspitze des Längsfugenspalts L am entfernten Ende der ersten Längskante 24a des neuen Paneels 24 erzeugt wird.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Paneel
    1’
    Paneel
    2
    Nutprofil
    2a
    obere Nutwand
    2b
    untere Nutwand
    2c
    Ausnehmung
    2d
    Horizontalverriegelungsfläche
    3
    Federprofil
    3a
    Federoberseite
    3b
    Federunterseite
    3c
    Hinterschnitt
    3d
    Horizontalverriegelungsfläche
    4
    Oberseite
    4’
    Oberseite
    5
    Profil
    6
    Profil
    7
    Aufnahmehaken
    8
    Arretierhaken
    9
    Rumpf
    9’
    Rumpf
    10
    Hakenrand
    10a
    männliches Rastelement
    10b
    Rastfläche
    10c
    weibliches Rastelement
    10d
    Rastfläche
    11
    Aufnahmeaussparung
    12
    Unterseite
    12’
    Unterseite
    13
    Arretieraussparung
    13a
    weibliches Rastelement
    13b
    Rastfläche
    13c
    männliches Rastelement
    13d
    Rastfläche
    14
    Arretierabsatz
    14a
    Gleitschräge
    15
    Querfugenfläche (Arretierhaken)
    16
    Arretierkontur
    16a
    weibliches Rastelement
    16b
    Rastfläche
    16c
    männliches Rastelement
    16d
    Rastfläche
    17
    Querfugenfläche (Aufnahmehaken)
    18
    Formschlusskontur
    18a
    männliches Rastelement
    18b
    Rastfläche
    18c
    weibliches Rastelement
    18d
    Rastfläche
    19
    Horizontalverriegelungsfläche (Arretierhaken)
    20
    Horizontalverriegelungsfläche (Aufnahmehaken)
    21
    Aufnahmeöffnung
    22a
    obere Aufnahmekontur
    22b
    unterer Aufnahmekontur
    23a
    obere Arretierkontur
    23b
    untere Arretierkontur
    24
    neues Paneel
    24a
    Längskante
    24b
    Längskante
    24c
    Querkante
    24d
    Querkante
    25
    Paneel
    25d
    Querkante
    H
    Hakenprofil
    L
    Längsfugenspalt
    Q
    Querfugenspalt
    S
    Schwenkprofil
    T
    Fügerichtung
    VO
    obere Verrastung
    VU
    untere Verrastung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 202008010555 [0003]

Claims (10)

  1. Paneel (1, 1‘) mit wenigstens einem Paar komplementärer Verriegelungsmittel an gegenüberliegenden Paneelkanten, wobei wenigstens ein Paar der Verriegelungsmittel mit komplementären Hakenprofilen (H) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Hakenprofile einen Kompressionsbereich aufweist.
  2. Paneel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompressionsbereich an einer nach außen gerichteten Fläche einer Paneelkante angeordnet ist.
  3. Paneel (1, 1‘) nach Anspruch 1 oder 2, umfassend eine Oberseite (4, 4‘), eine Unterseite (12, 12‘), einen Rumpf (9, 9‘), nämlich einem Aufnahmehaken (7), und diesem gegenüberliegend einem Arretierhaken (8), mit der Maßgabe, dass der Aufnahmehaken (7) rumpffern angeordnet einen Hakenrand (10) und rumpfnäher angeordnet eine Aufnahmeaussparung (11) aufweist, wobei die Aufnahmeaussparung zur Oberseite offen ist, dass der Arretierhaken mit einer rumpfnäher angeordneten und zur Unterseite offenen Arretieraussparung (13) versehen ist und einen rumpffern angeordneten Arretierabsatz (14) aufweist, der in einer senkrecht zur Ebene des Paneels vorgesehenen Fügerichtung (T) in die Aufnahmeaussparung (11) des Aufnahmehakens (7) einfügbar ist, dass der Arretierhaken (8) eine rumpfferne Querfugenfläche (15) und gleichfalls rumpffern eine vertikal wirkende Arretierkontur (16) aufweist, dass der Aufnahmehaken (7) rumpfnäher eine Querfugenfläche (17) und gleichfalls rumpfnäher eine Formschlusskontur (18) aufweist, die formschlüssig mit der rumpffernen Arretierkontur (16) des Arretierhakens (8) zusammenpasst, damit eine Verriegelung senkrecht zur Ebene montierter Paneele bewirkbar ist, dass der Arretierhaken (8) rumpfnäher angeordnet eine Horizontalverriegelungsfläche (19) an seinem Arretierabsatz (14) aufweist, dass der Aufnahmehaken (7) rumpffern angeordnet eine Horizontalverriegelungsfläche (20) in der Aufnahmeaussparung (11) aufweist, dass an dem Aufnahmehaken (7) eine Aufnahmeöffnung (21) gebildet ist, durch welche der Arretierabsatz (14) im Wesentlichen in Fügerichtung (T) in die Aufnahmeaussparung (11) einfügbar ist, wobei die Arretierkontur (16) und die Formschlusskontur (18) eine obere Verrastung (VO) bilden, bei der die Arretierkontur ein weibliches Rastelement (16a) oder ein männliches Rastelement (16c) aufweist, und wobei die Formschlusskontur ein zur Arretierkontur komplementäres weibliches Rastelement (18c) oder männliches Rastelement (18a) aufweist, wobei das männliche Rastelement (16c) und/ oder das weibliche Rastelement (16a) des Arretierhakens (8) einen oberen Kompressionsbereich mit einer Arretierkontur (23a) mit erhöhter Kompressibilität aufweist, und dass das männliche Rastelement (18a) und/ oder das weibliche Rastelement (18c) des Aufnahmehakens (7) einen oberen Kompressionsbereich mit einer Aufnahmekontur (22a) mit erhöhter Kompressibilität aufweist.
  4. Paneel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hakenrand (10) des Aufnahmehakens (7) und die Arretieraussparung (13) des Arretierhakens (8) eine untere Verrastung (VU) bilden, bei der rumpffern an dem Hakenrand (10) des Aufnahmehakens (7) ein weibliches Rastelement (10c) oder männliches Rastelement (10a) vorgesehen ist, und wobei die Arretieraussparung (13) rumpfnah ein dazu komplementäres weibliches Rastelement (13a) oder männliches Rastelement (13c) aufweist.
  5. Paneel nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das männliche Rastelement (13c) und/oder das weibliche Rastelement (13a) des Arretierhakens (8) eine untere Arretierkontur (23b) mit erhöhter Kompressibilität aufweist, und dass das männliche Rastelement (10a) und/oder das weibliche Rastelement (10c) des Aufnahmehakens (7) eine untere Aufnahmekontur (22b) mit erhöhter Kompressibilität aufweist.
  6. Paneel nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rumpf (9, 9‘) zumindest teilweise aus einem Holzwerkstoff oder aus Holz besteht.
  7. Paneel nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rumpf (9, 9‘) zumindest teilweise aus einem Kunststoff besteht.
  8. Paneel nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erhöhte Kompressibilität durch die Auswahl des Materials des Rumpfes bereitgestellt ist, welches eine Härte (nach Brinell) in einem Bereich von 30–90 N/mm2 aufweist und/oder das Material des Rumpfes (9, 9‘) einen E-Modul in einem Bereich von 3.000 bis 7.000 N/mm2 aufweist.
  9. Paneel nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Materialaussparung(en) (18f) der unteren und/oder oberen Arretierkontur (23a, 23b) sowie der unteren und/oder oberen Aufnahmekontur (22a, 22b) vorgesehen sind, und dass die Materialaussparung(en) (18f) die Kompressibilität lokal erhöhen.
  10. Paneel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar Schwenkprofile (S) vorgesehen sind, nämlich ein Nutprofil (2) mit Hinterschneidung (2c) in einer Nutwand (2b) und dazu passend ein Federprofil (3) mit Hinterschneidung auf der entsprechenden Seite der Feder (3b).
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