DE102014006061B4 - Elektrisch leitendes Gehäuse mit Kabelzugentlastung und Schirmanbindung - Google Patents

Elektrisch leitendes Gehäuse mit Kabelzugentlastung und Schirmanbindung Download PDF

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Abstract

Elektrisch leitendes Gehäuse mit einer Zugentlastung für ein, in einer Ausnehmung (2) des Gehäuses eingeführtes Kabel (12, 12a), wobei die Zugentlastung aus einem in der Ausnehmung (2) des Gehäuses radial verschiebbaren Druckstück (3, 3a, 3b) besteht, das mit mindestens einer gehäuseseitigen Druckschraube (9) vorgespannt den Kabelmantel des Kabels (12, 12a) gegen eine dem Druckstück (3, 3a, 3b) gegenüberliegende, gehäuseseitige Formfläche (14, 14a) presst, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (2) die Gerätewand (1) des Gehäuses durchsetzt, in deren Wandbereich das Druckstück (3, 3a, 3b) angeordnet ist, so dass die Zugentlastung ausschließlich in der Ausnehmung (2) der Gerätewand (1) angeordnet ist, und dass das Druckstück (3, 3a, 3b) in der Ausnehmung (2) angeordnet ist, und die Ausnehmung (2) in eine halbrunde weitere Ausnehmung in Form einer dem Durchmesser des Kabelmantels angepassten Formfläche (14, 14a) übergeht, wobei das Druckstück (3, 3a, 3b) eine halbrunde oder viertelrunde Schirmflächenkontaktfläche (10) aufweist, durch welche das Kabel (12, 12a) in die halbrunde Formfläche (14, 14a) gepresst wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein elektrisch leitendes Gehäuse mit Kabelzugentlastung und Schirmanbindung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Der Gegenstand nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 ist mit der DE 28 01 483 C2 bekannt geworden. Dort ist eine Zugentlastung bezüglich der Einführung eines Kabels in den Griff eines elektrischen Gerätes, beispielsweise eines Lötkolbens, gezeigt, wobei das elektrische Gerät eine durchgehende Bohrung für das Kabel aufweist. Das Kabel ist von einer Knickschutztülle umgeben, die eine übermäßige Knickbeanspruchung des Kabels verhindert.
  • Die bekannte Zugentlastung wird durch eine Klemmschraube gebildet, die auf ein Druckstück wirkt und in einer Gewindebohrung des Griffs angeordnet ist. Das Druckstück weist einen stielförmigen Ansatz auf, der an seinem freien Ende kugelförmig erweitert ist und in eine zentrische Bohrung an der Bolzenseite der Klemmschraube eingerastet ist. Die Einraststelle ist am bolzenseitigen Ende der Klemmschraube angeordnet.
  • Eine solche Zugentlastung für ein elektrisches Kabel hat sich zwar bewährt, hat aber den Nachteil, dass die Zugentlastung aufwendig und bezüglich der axialen Länge raumgreifend ausgeführt ist.
  • Die zur Druckbeaufschlagung des Druckstücks notwendige Klemmschraube ist an ihrem bolzenseitigen Ende geschlitzt, um den zugeordneten, kugelförmigen Ansatz des Druckstücks rastend aufzunehmen. Auf diese Weise soll das Druckstück gelenkig, jedoch auch druckübertragend an der Klemmschraube befestigt sein. Es handelt sich demnach um eine aufwendige Konstruktion, die darüber hinaus einen großen axialen Raumbedarf beansprucht, denn das Druckstück ist mit seiner Längserstreckung parallel zur Längserstreckung durch die Ausnehmung im Gehäuse ausgerichtet.
  • Weiterer Nachteil der bekannten Anordnung ist, dass das mit einer Knickschutztülle geschützte Kabel nicht mit einem engen Biegeradius aus dem Gehäuse und der dortigen Gerätewand herausgeführt werden kann, was den Einbau eines derartigen Gehäuses in einem engen Bauraum verhindert.
  • Die DE 20 2011 101 380 U1 zeigt einen Steckverbinder, der über eine Crimpverbindung an einem Kabel befestigt ist. Zunächst wird hierfür das Schirmgeflecht des Kabels zurückgefaltet und in die Crimphülse geführt. Zudem ist unter dem Schirmgeflecht ein Element mit einer rauen Oberfläche vorhanden, sodass eine gute Kontaktierung mit dem Schirmgeflecht entsteht. Durch das Crimpen wird eine mechanische und auch elektrische Verbindung des Schirmgeflechts zum Steckverbinder dauerhaft hergestellt, jedoch ist dieses Verfahren nicht zur Durchführung des Kabels durch eine Gehäusewand geeignet.
  • Die DE 196 06 050 A1 zeigt einen losen Druckkörper, der mit zwei Schrauben bewegt werden kann um ein Kabel einzuspannen. Die DE 29 701 117 U1 zeigt ein schwenkbares Druckstück, welches einseitig von einer Schraube fixiert und verspannt wird um ebenfalls ein Kabel einzuspannen. Diese Druckschriften offenbaren jedoch keine Kabeldurchführung durch eine Gehäusewand.
  • Eine Kabeldurchführung durch eine Gehäusewand wird z.B. in der DE 203 08 288 U1 gezeigt, wobei eine Klemmbacke zwei nebeneinander verlaufende Leitungen oder Kabel übergreift und gleichzeitig fixiert. Diese Klemme funktioniert jedoch nur wenn zwei Leitungen oder Kabel durchgeführt werden, bei einer einzelnen Leitung bzw. Kabel kann die notwenige Anpresskraft nicht aufgebracht werden. Zudem ist die Schraube der Klemme neben der Leitung bzw. Kabel angeordnet, so dass diese Kabeldurchführung einen größeren Bauraum benötigt.
  • Die DE 42 93 421 T5 offenbart einen Stecker mit einem zweiteiligen Gehäuse und integrierter Zugentlastung für das Kabel, wobei das Kabel in einer Ausnehmung des Gehäuses geführt und durch eine im Gehäuse angeordnete Madenschaube in der Ausnehmung gepresst und zugentlastet wird. Die Zugentlastung führt zu einer starken Verformung des Kabels.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrisch leitendes Gehäuse mit Kabelzugentlastung und Schirmanbindung nach der DE 28 01 483 C2 so weiterzubilden, dass die in dem Gehäuse angeordnete Zugentlastung in Längsrichtung des Kabels einen geringen Bauraum beansprucht, so dass das Gehäuse mit dem dort angeordneten, zugentlastenden Kabel auch in engen Einbauräumen untergebracht werden kann. Es soll eine kabelschonende und dennoch hochbelastbare Zugentlastung des Kabels gewährleistet sein.
  • Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehre des Anspruches 1 gekennzeichnet.
  • Die Zugentlastung ist in einer Ausnehmung der Gerätewand des Gehäuses angeordnet.
  • Dies ist ein wesentlicher Unterschied zur gattungsbildenden DE 28 01 483 C2 , weil dort das Gehäuse langgestreckt in der Art eines Stiels oder einer Hülse im Gehäuse angeordnet war, was mit einer großen Einbaulänge in axialer Richtung des Kabels verbunden ist.
  • Hier setzt die Erfindung ein, die in einer relativ dünnwandigen oder schmalen Gerätewand des Gehäuses lediglich eine Ausnehmung vorsieht, in deren Wandbereich die Zugentlastung mit dem Druckstück angeordnet ist, so dass das Druckstück nicht über den Wandbereich der Gerätewand hinausragt.
  • Damit wird eine Zugentlastung auf engstem Raum verwirklicht, denn die Zugentlastung ist nur und ausschließlich im Bereich der Ausnehmung der Gerätewand angeordnet und erstreckt sich - in einer bevorzugten Ausführung - weder nach innen in das Gehäuse hinein nach außen über die Gehäuseabmessungen hinaus.
  • Von besonderem Vorteil ist, dass die dem Druckstück gegenüberliegende, gehäuseseitige Formfläche, in welche das zu entlastende Kabel hineingepresst wird, etwa der Formgebung des Kabels angepasst ist und bevorzugt aus einer etwa halbrunden Fläche besteht, in welche das zu klemmende Kabel hineingepresst wird.
  • Damit besteht der Vorteil, dass das Kabel an der dem Druckstück gegenüberliegenden Seite nicht nur flach gegen eine relativ flache Gehäusewand - gemäß der DE 28 01 483 C2 - gepresst wird, sondern dass eine etwa dem Durchmesser des Kabelmantels angepasste, etwa halbrunde Formfläche vorgesehen ist, in welche das zu entlastende Kabel hineingepresst wird. Hierdurch ergibt sich ein großer Umschlingungswinkel über den Umfang des zu entlastenden Kabelmantels und dementsprechend auch eine günstige Entlastungswirkung. Damit wird erreicht, dass das Kabel nicht in unerwünschter Weise flach gedrückt wird, sondern seine Profilform beibehält. Daraus folgt, dass Beschädigungen der im Innenraum des Kabels angeordneten Kabellitzen vermieden werden.
  • Der weitere Vorteil ist, dass das Druckstück ebenfalls etwa eine halbrunde oder viertelrunde Schirmflächenkontaktfläche ausbildet, und diese auf der Innenseite des Druckstücks angeordnete Schirmflächenkontaktfläche drückt das zu entlastende Kabel in die gegenüberliegende halbrunde Formfläche im Bereich der halbrunden Ausnehmung in der Gerätewand, wodurch es zu einem Verdichtungseffekt und zu einem vergrößerten Klemmeffekt am zu entlastenden Kabel kommt. Durch die Formgebung des Druckstücks wird demnach ebenfalls ein Flachdrücken des Kabels an dieser Seite vermieden.
  • Das Druckstück muss also nur mit einer relativ geringen Kraft von zugeordneten Druckschrauben gegen die eine Seite des Kabelmantels gepresst werden, so dass mit dieser geringen Anpresskraft das Kabel mit seiner gegenüberliegenden Seite in die etwa halbrunde Ausnehmung in der Gerätewand hinein gepresst wird und dort noch zusätzlich verdichtet und komprimiert wird.
  • Auf kleinstem Raum kann somit eine hohe Klemmwirkung für das Kabel mit geringer Betätigungskraft für das Druckstück erzeugt werden.
  • Somit kann auf Zugentlastungstüllen und ähnliche Knickschutzmittel verzichtet werden, weil es nun erstmals möglich ist, die Zugentlastung in der relativ dünnen Gerätewand anzuordnen und nach der Zugentlastung des Kabels dieses direkt aus der Gerätewand mit - möglicherweise hohem - Biegeradius herauszuführen.
  • Somit ist es erstmals möglich, ein elektrisch leitendes Gehäuse mit einer Zugentlastung zu schaffen, bei der das zugentlastete Kabel mit gegebenenfalls hohem Biegeradius und auf geringstem Raum aus der Gerätewand herausgeführt werden kann.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass die radiale Verschiebung des Druckstücks durch zwei im Abstand voneinander angeordnete Druckschrauben erfolgt, die am Druckstück im Bereich der Längsachse des Druckstücks nebeneinander liegend und zueinander fluchtend angreifen.
  • Durch gleichmäßiges Anziehen der beiden Druckschrauben kann somit das Druckstück gleichmäßig gegen den vorher eingelegten Kabelmantel des zu klemmenden Kabels angedrückt werden, und das Kabel wird dann gleichmäßig in die etwa halbrunde Profilöffnung der dem Druckstück gegenüberliegenden Formfläche in die Gehäusewand hineingedrückt.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung besteht das Druckstück aus einem etwa C-förmigen Metallkörper, der aus einer Bodenwand besteht, an die beidseits symmetrisch Ansätze angeformt sind, so dass das Druckstück insgesamt ein etwa C-förmiges Profil bildet.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass im Bereich des C-Profils, d. h. im Bereich der Schirmflächenkontaktfläche des Druckstücks, druckerhöhende Profile angeordnet sind.
  • In einer ersten Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass in diesem Bereich ein parallel zur Längsachse des Druckstücks verlaufender, durchgehender Steg angeordnet ist. Statt eines durchgehenden Steges können auch mehrere Rippen, Profilnoppen oder Spitzen angeordnet sein.
  • Die Erfindung hat sich vor allem bei der Zugentlastung von abgeschirmten Kabeln bewährt, weil bei der Zugentlastung derartiger Kabel nunmehr der Kabelmantel teilweise entfernt wird und das dann frei werdende Schirmgeflecht um den Kabelmantel herumgeschlagen wird, so dass das Schirmgeflecht außen liegend am Kabelmantel anliegt, und das so vorbereitete abgeschirmte Kabel wird nun von außen in die Gerätewand hineingesteckt, so dass das freigelegte Schirmgeflecht einen elektrischen Kontakt mit dem Druckstück eingeht.
  • Es wird eine zuverlässige Kontaktierung des Schirmgeflechts mit dem Druckstück und mit dem Innenumfang der gegenüberliegenden Formfläche in der Gehäusewand erzielt, weil - wie vorstehend beschrieben - das Druckstück das zu entlastende Kabel im Sinne einer Komprimierung in die halbrunde Gehäuseöffnung hineinpresst, so dass sich das Kabel in dieser halbrunden Gehäuseöffnung verkeilt, um so eine optimale Kontaktierung der dort befindlichen Litzen des Abschirmgeflechts mit den elektrischen Kontaktflächen an der Gehäusewand zu ermöglichen.
  • Neben dem Verkeilungseffekt oder Klemmeffekt des Kabels in der halbrunden Ausnehmung in der Gerätewand kommt es also auch noch zu einer überlegenen Kontaktierung des Abschirmgeflechts mit den zugeordneten elektrisch leitfähigen Gehäusewandungen.
  • Es ist in einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass auch im Bereich dieser Gehäusewandungen der halbrunden Ausnehmung in der Gerätewand zusätzlich reibungserhöhende oder kontakterhöhende Maßnahmen getroffen sind. Solche reibungserhöhenden oder kontakterhöhenden Maßnahmen sind wiederum z. B. Stege, Spitzen, Profilnoppen oder dergleichen.
  • In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist dargestellt, dass das Druckstück mit Hilfe von zwei nebeneinander liegenden Druckschrauben, die in zugeordnete Sackbohrungen an der Bodenfläche des Druckstücks eingreifen, gleichmäßig gegen eine gegenüberliegend angeordnete, etwa halbrunde Gehäuseöffnung in der Gerätewand radial verstellt wird.
  • Damit kommt es zu dem beschriebenen Klemm- und Verkeilungseffekt des dort eingepressten Kabelmantels.
  • In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass das Druckstück einseitig schwenkbar gelagert ist, so dass lediglich eine einzige Druckschraube verwendet werden kann. Statt einer Druckschraube kann auch eine Zugschraube verwendet werden.
  • Das eine Ende des Druckstücks ist beispielsweise auf einer Achse schwenkbar in der einen Seite der Gerätewand gelagert, während die gegenüberliegende Seite des Druckstücks mit einer einzigen Druckschraube - um die Schwenkachse herum schwenkend - gegen den Kabelmantel gepresst wird.
  • In einer dritten Ausgestaltung kann statt des beschriebenen Schwenklagers auf einem Lagerstift auch vorgesehen sein, dass das Druckstück mit einem verlängerten abgekröpften Ende in einen Schlitz in der Gerätewand eingreift und dort lagengesichert und schwenkbar aufgenommen ist. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel wird dann lediglich eine einzige Druckschraube verwendet.
  • In einer dritten Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass das Druckstück mit einer mittigen Druckschraube radial einstellbar zu der gegenüberliegenden, halbrunden Formfläche in der Gerätewand ausgebildet ist.
  • Die Erfindung ist im Übrigen nicht darauf beschränkt, dass das Druckstück biegestabil und unflexibel ist.
  • In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass das Druckstück entweder aus einem biegbaren Metallmaterial oder aus einem metallisierten Kunststoffmaterial ist, welches biegbar ausgebildet ist.
  • Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.
  • Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung, werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
  • Es zeigen:
    • 1: eine erste Ausführungsform als Schnitt durch die Gerätewand eines ein elektrisch leitendes Gehäuse mit Kabelzugentlastung und Schirmanbindung im Montagezustand
    • 2: der Schnitt gemäß der Linie A-A in 1
    • 3: eine vergrößerte Darstellung der Ansicht nach 1 mit Darstellung weiterer Einzelheiten
    • 4: die Ansicht auf die Bodenseite des Druckstücks nach 1 bis 3
    • 5: das Druckstück in Seitenansicht
    • 6: das Druckstück in Draufsicht
    • 7: ein Schnitt durch das Druckstück gemäß der Linie 7-7 in 5
    • 8: die perspektivische Ansicht des Druckstücks
    • 9: eine schematisierte Darstellung eines Druckstücks in einer zweiten Ausführungsform
    • 10: eine schematisierte Darstellung des Druckstücks in einer dritten Ausführungsform
    • 11: schematisierte Darstellung eines Druckstücks in einer vierten Ausführungsform
    • 12: perspektivische Ansicht einer Gerätewand in einem elektrisch leitenden Gehäuse mit eingesetztem Druckstück vor der Montage eines mit Abschirmgeflecht versehenen Kabels
    • 13: das zur Zugentlastung vorgesehene Kabel.
    • 14: eine gegenüber 1 abgewandelte Ausführungsform einer Zugentlastung.
    • 15: eine weitere Ausführungsform im Vergleich zur 14.
    • 16: eine 3. Ausführungsform im Vergleich zur 14 und 15.
    • 17: Eine 4. Ausführungsform mit einem Druckstück und einer einzigen Abdrückschraube.
    • 18: Eine 5. Ausführungsform mit einer mehreckigen Formfläche in der Gerätewand zu klemmenden Aufnahme eines rund profilierten Kabels
    • 19 und 20: Eine ähnliche Darstellung wie in den 1 und 2
    • 21: Eine 6. Ausführungsform einer Zugentlastung zur Klemmung eines rechteckig profilierten Kabels.
  • In 1 ist schematisiert die Gerätewand 1 eines nicht näher dargestellten elektrisch leitenden Gehäuses dargestellt, welches bevorzugt aus einem geschlossenen Gehäusekörper besteht, in dessen Gerätewand 1 ein vorzugsweise geschirmtes Kabel 12 zugentlastet angeführt werden soll.
  • Zu diesem Zweck ist in der Gerätewand 1 eine etwa ovale Ausnehmung 2 eingebracht, welche die Gerätewand 1 durchsetzt und die in ihrem oberen Bereich in eine etwa halbrunde weitere Ausnehmung übergeht, die als halbrunde Formfläche 14 bezeichnet ist.
  • In dem Bereich der etwa ovalen Ausnehmung 2 ist ein Druckstück 3 eingesetzt, welches an seiner Bodenseite mit Hilfe von zwei in Gewindebohrungen 13 eingesetzten Druckschrauben 9 in radialer Richtung bewegbar ist und somit das in die Ausnehmung 2 und in die Formfläche 14 eingelegte geschirmte Kabel 12 gegen die Oberseite der rund profilierten Formfläche 14 presst.
  • Das geschirmte Kabel 12 besteht im gezeigten Ausführungsbeispiel als ein über den Außenmantel 5 des Kabels 12 gestülpter Kabelschirm 4, der somit im Bereich der Zugentlastung den Außenumfang des Kabels 12 bildet, sowie aus im Innenraum des Kabels 12 angeordneten Kabellitzen, die radial außen von einem elektrisch leitfähigen Kabelschirm 6 umgeben sind.
  • Zwischen den Kabellitzen 8 sind in an sich bekannter Weise Isolationslagen 7 angeordnet.
  • Das Druckstück 3 bildet an seinem Innenumfang eine Schirmflächenkontaktfläche 10, die sich mindestens teilweise in angepasster Profilgebung an den Außenumfang des Außenmantels 5 und auch an den umgestülpten Kabelschirm 4 pressend anlegt.
  • Gemäß 3 ist somit das Druckstück 3 in den Pfeilrichtungen 21 radial in der Ausnehmung 2 und somit auch in der Formfläche 14 verschiebbar und festlegbar. Die Druckschrauben 9 sind bevorzugt als konisch angespitzte Madenschrauben ausgebildet, die mit ihren Spitzen in zugeordnete Sackbohrungen 16 der Bodenwand 27 (siehe 9, 11, 4) des Druckstücks 3 eingreifen.
  • Die 4 zeigt die Bodenwand 27 mit den beiden zueinander parallelen Sackbohrungen 16, während die 5 und 6 die Seitenansicht und die Draufsicht auf das Druckstück 3 darstellen. Es ist erkennbar, dass im Bereich der etwa halbrund profilierten Stirnflächenkontaktfläche 10 eine erhöhte Rippe 23 vorgesehen ist, die parallel zur Längsachse 26 des Druckstücks 3 verläuft und die gesamte Schirmflächenkontaktfläche 10 durchmisst.
  • Statt einer solchen Rippe 23 können auch mehrere nebeneinander liegende Rippen vorgesehen werden. Die Rippen 23 können auch unterbrochen sein oder durch Noppen oder durch andere reibungserhöhende Mittel ersetzt sein.
  • So zeigt die 9, dass die Schirmflächenkontaktfläche 10 auch vollkommen glatt sein kann, und die 10 zeigt, dass die Schirmflächenkontaktfläche auch mit reibungserhöhenden Spitzen 15 oder dergleichen besetzt sein kann.
  • Die 11 zeigt als weiteres Ausführungsbeispiel, dass das Druckstück 3 auch einseitig schwenkbar dadurch gelagert werden kann, dass es mit einem abgekröpften Biegeende 18 in einen Schlitz 20 in der Ausnehmung 2 der Gerätewand 1 eingesetzt ist und dort in den Pfeilrichtungen 19 verschwenkbar gehalten ist.
  • Wenn nun eine einzige Druckschraube an der Sackbohrung 16 angreift, wird somit das freie schwenkbare Ende des Druckstücks 3b in Pfeilrichtung 19 nach oben gepresst und presst somit den Kabelmantel des Kabels 12 in die Formfläche 14.
  • Die 10 zeigt hingegen, dass statt einer Schwenkbewegung in Pfeilrichtung 19 auch eine gleichseitige radiale Verschiebebewegung in den Pfeilrichtungen 21 für das Druckstück 3a oder das Druckstück 3 nach 3 vorgesehen sein können.
  • Die 12 und 13 zeigen nun die Montagestellung der Zugentlastung nach der Erfindung.
  • In 12 ist die Zugentlastung in der Gerätewand 1 gemäß der Darstellung in 1 perspektivisch dargestellt, und es ist erkennbar, dass das in 13 dargestellte geschirmte Kabel 12 nunmehr von seinem Außenmantel 5 befreit ist, der darunter befindliche Kabelschirm 6 ist nun als umgestülpter Kabelschirm 4 nach hinten umgeklappt.
  • Dadurch ergibt sich eine Druckfläche 25 für den Andruck der Schirmflächenkontaktfläche 10 des Druckstücks 3, 3a, 3b im Bereich der Druckfläche 25 auf den umgestülpten Kabelschirm 4.
  • In der nach 13 dargestellten Montagelage wird das Kabel 12 nun in die nach 12 vorbereitete Zugentlastung hineingesteckt, und zwar so, dass sich das Druckstück 3 mit seiner Schirmflächenkontaktfläche 10 an die Unterseite der Druckfläche 25 des Kabels 12 anlegt und gleichzeitig die Oberseite des Kabels 12 zur Anlage an den Innenumfang der Formfläche 14 kommt.
  • Damit kommt es zu einer allseitigen umfassenden Kontaktierung des umgestülpten Kabelschirms 4 im Bereich der Zugentlastung, was zu einer gegenüber dem Stand der Technik überlegenen und betriebssicheren Kontaktierung des Kabelschirms 4 führt.
  • Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf eine Zugentlastung abgeschirmter Kabel 12 beschränkt.
  • Es können auch andere Kabel zugentlastet werden, die nicht über Kabelschirme 4, 6 verfügen. Es können auch Lichtleiterkabel und ungeschirmte ein- oder mehradrige Kabel und Litzen verwendet werden.
  • In diesem Fall kann es dann vorgesehen sein, dass das Druckstück 3, 3a, 3b aus einem flexiblen, isolierenden Kunststoffmaterial besteht, wobei ebenfalls die Druckschrauben 9 aus einem Kunststoffmaterial bestehen können.
  • Die 14 bis 16 zeigen verschiedene Abwandlungen des Erfindungsgedankens nach den vorstehenden Zeichnungen.
  • Die 14 zeigt, dass die in 1 dargestellte Zugentlastung auch über Kopf angeordnet sein kann.
  • Die 15 zeigt die einseitig schwenkbare Lagerung des Druckstücks mit einem Schwenklager 22, um welches das Druckstück 3 in den Pfeilrichtungen 19 verschwenkbar ist, wobei dann lediglich nur noch eine einzige Druckschraube 9 verwendet werden muss.
  • Die 16 zeigt hingegen, dass das Druckstück auch als symmetrisches Teil lediglich von einer einzigen Druckschraube 9 vorgespannt werden kann, um so das zu klemmende Kabel 12 in die dem Kabelmantel angepasste Formfläche 14 im Bereich der oberen Ausnehmung hinein zu pressen und dort zu verkeilen.
  • Gemäß den 4 bis 8 wird es jedoch bevorzugt, wenn das Druckstück 3 aus einem Metallteil, bevorzugt einer Leichtmetalllegierung besteht und hierbei an die Bodenwand 27 die beiden zueinander symmetrischen Ansätze 28 angeformt sind, so dass sich insgesamt ein etwa C-förmiges Profilteil als Druckstück 3 ergibt.
  • Wichtig ist, dass sich die Längsachse 26 des Druckstücks 3 parallel zur Querachse 29 (siehe 3) der Ausnehmung 2 erstreckt, so dass das Druckstück bündig in der Ausnehmung 2 der Gerätewand 1 sitzt oder sogar schmaler als die Dicke der Gerätewand 1 ist, um zu vermeiden, dass das Druckstück aus der Gerätewand 1 nach vorne oder hinten heraus ragt. Somit wird auf engstem Raum - entsprechend der Dicke der Gerätewand 1 - eine zuverlässige Zugentlastung eines Kabels 12 ermöglicht, welches mit einem mit geringer Kraft betätigbaren Druckstück in eine einen Umfangswinkel von weniger als 180 Grad umfassenden Formfläche 14 hinein gepresst und dort verkeilt werden kann.
  • Die 14 zeigt eine Überkopf-Montage einer Zugentlastung nach der Erfindung. Aus dieser Darstellung wird deutlich, dass das Druckstück 3 nicht nur stehend, wie in den 1 bis 13 angeordnet sein kann, sondern auch hängend. Zur Erleichterung der Montage kann es hierbei vorgesehen sein, dass die Spitzen der Druckschrauben 9, die in das Druckstück 9 eingreifen, mit dem Druckstück drehbar gekoppelt sind. Dies kann beispielsweise derart erfolgen, dass an den Spitzen nicht näher dargestellte Seegerringe angeordnet sind, die in jeweils eine nicht näher dargestellte Ausnehmung am Druckstück eingreifen, umso eine drehbare, lastübertragende Verbindung zwischen den Druckschrauben 9 und dem damit gekoppelten Druckstück 3 zu ermöglichen. Das Druckstück 3 hängt somit an den Druckschrauben 9.
  • In einer anderen Ausgestaltung der 14 kann jedoch die lastübertragende Verbindung an dem hängenden Druckstück 3 in Richtung auf die Druckschrauben 9 entfallen. Das Druckstück ist dann getrennt von den Druckschrauben ausgebildet.
  • Nach dem Ausführungsbeispiel der 15 kann es vorgesehen sein, dass das Druckstück 3 im Bereich eines einseitigen Schwenklagers 22 schwenkbar in der Ausnehmung 2 an der Gerätewand 1 gelagert ist und lediglich das schwenkbare freie Ende des Druckstücks 3 mit einer Abdrückschraube 9 vorbelastet wird. Somit kann das Druckstück 3 in den Pfeilrichtungen 19 in Richtung auf die gegenüberliegende Formfläche 14 in der Gerätewand 1 zur Klemmung und Freigabe des Kabels verschwenkt werden.
  • Nach dem Ausführungsbeispiel nach 16 ist lediglich ein Druckstück 3b vorgesehen, welches das klemmende Kabel 12 mit einem größeren Umfangswinkel als 180° umgreift.
  • Die 17 zeigt die gegenüber 16 abgewandelte Ausführungsform, bei der das Druckstück 3 das Kabel 12 mit einem Umfassungswinkel von weniger als 180° umgreift.
  • In 18 ist dargestellt, dass nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ein rund profiliertes Kabel 12 auch in einer mehreckig profilierten Formfläche 14 a geklemmt werden kann.
  • Die Ausbildung einer mehreckig profilierten Formfläche 14a hat den Vorteil, dass das geklemmte, rund profilierte Kabel 12 noch besser gegen unbeabsichtigte Verdrehung in der Formfläche 14a geschützt wird. Das Kabel 12 wird sozusagen in der mehreckig profilierten Formfläche 14a plastisch modelliert und an die mehreckigen Kanten der Formfläche 14 A angepasst und dann form- und kraftschlüssig angedrückt.
  • Die 19 und 20 zeigen eine ähnliche Darstellung wie die 1 und 2, sodass die dortige Beschreibung auch auf dieses Ausführungsbeispiel anwendbar ist.
  • Selbstverständlich ist es bezüglich der Darstellung in 18 in einer anderen, nicht zeichnerisch dargestellten Ausführung auch möglich, die Profilierung der Formfläche 14, 14a an die Profilierung des Kabels 12 anzupassen, was bedeutet, dass die Profilierung des Kabels 12 mit der Profilierung der Formfläche 14 übereinstimmt. Ein rund profiliertes Kabel 12 wird dann in eine rund profilierten Formfläche 14 aufgenommen, während ein mehreckiges Profil eines Kabels 12a in einer dementsprechend profilierten Formfläche 14a aufgenommen ist.
  • Ein solches Beispiel ist in 21 dargestellt. Dort ist gezeigt, dass statt eines rund profilierten Kabels 12 auch ein rechteckig profiliertes Kabel 12a geklemmt werden kann, das im gezeigten Ausführungsbeispiel als Lichtleiterkabel ausgebildet ist. Das Rechteckprofil ist lediglich stellvertretend für eine Vielzahl möglicher Profilformen von zu klemmenden Kabeln dargestellt.
  • Die Erfindung ist somit nicht auf die Zugentlastung von rund profilierten Kabeln beschränkt, sondern auf die Zugentlastung beliebig profilierter Kabel, wobei sich aus 18 und 21 ergibt, dass die sich an das Kabel 12, 12a anlegende Anpassfläche (Druckfläche) des Druckstücks 3, 3a dem Profil des Kabels angepasst ist und diesem entspricht.
  • In Bezug auf 18 kann es jedoch auch vorgesehen sein, dass zur Klemmung eines rund profilierten Kabels 12 die Formfläche 14a in der Gerätewand 1 ein vom Umfang des Kabels abweichendes Profil (z.B. ein mehreckiges Profil) aufweist, während die Druckfläche des Druckstücks, die sich lastübertragend an der gegenüberliegenden Seite an den Außenmantel des Kabels 12 anlegt, rund profiliert sein kann.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Gerätewand
    2
    Ausnehmung
    3
    Druckstück 3a, 3b
    4
    Kabelschirm (außen)
    5
    Außenmantel
    6
    Kabelschirm
    7
    Isolationslagen
    8
    Kabellitzen
    9
    Druckschraube
    10
    Schirmflächenkontaktfläche
    11
    Durchtrittsöffnung
    12
    geschirmtes Kabel
    12a
    Rechteckkabel
    13
    Gewindebohrung
    14
    Formfläche (in 2)
    14a
    Formfläche (in 2)
    15
    Spitzen
    16
    Sackbohrung
    17
    -
    18
    Biegeende
    19
    Pfeilrichtung
    20
    Schlitz (in 1)
    21
    Pfeilrichtung
    22
    Schwenklager
    23
    Rippe
    24
    Pfeilrichtung
    25
    Druckfläche/auf
    26
    Längsachse (von 3)
    27
    Bodenwand (von 3)
    28
    Ansatz (von 3)
    29
    Querachse (von 2)

Claims (10)

  1. Elektrisch leitendes Gehäuse mit einer Zugentlastung für ein, in einer Ausnehmung (2) des Gehäuses eingeführtes Kabel (12, 12a), wobei die Zugentlastung aus einem in der Ausnehmung (2) des Gehäuses radial verschiebbaren Druckstück (3, 3a, 3b) besteht, das mit mindestens einer gehäuseseitigen Druckschraube (9) vorgespannt den Kabelmantel des Kabels (12, 12a) gegen eine dem Druckstück (3, 3a, 3b) gegenüberliegende, gehäuseseitige Formfläche (14, 14a) presst, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (2) die Gerätewand (1) des Gehäuses durchsetzt, in deren Wandbereich das Druckstück (3, 3a, 3b) angeordnet ist, so dass die Zugentlastung ausschließlich in der Ausnehmung (2) der Gerätewand (1) angeordnet ist, und dass das Druckstück (3, 3a, 3b) in der Ausnehmung (2) angeordnet ist, und die Ausnehmung (2) in eine halbrunde weitere Ausnehmung in Form einer dem Durchmesser des Kabelmantels angepassten Formfläche (14, 14a) übergeht, wobei das Druckstück (3, 3a, 3b) eine halbrunde oder viertelrunde Schirmflächenkontaktfläche (10) aufweist, durch welche das Kabel (12, 12a) in die halbrunde Formfläche (14, 14a) gepresst wird.
  2. Gehäuse mit Zugentlastung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur radialen Verschiebung des Druckstücks (3, 3a, 3b) zwei, im Abstand zueinander angeordnete Druckschrauben (9) am Druckstück (3) angreifen.
  3. Gehäuse mit Zugentlastung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckstück (3, 3a, 3b) aus einem c-förmigen Metallkörper besteht, dessen gegen den Kabelmantel gerichtete Fläche die Schirmkontaktfläche (10) für die Kontaktierung des metallischen Schirmgeflechts eines Kabelschirms (4, 6) bildet.
  4. Gehäuse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das im Bereich der Schirmkontaktfläche (10) im Druckstück (3, 3a, 3b) mindestens eine sich am Außenumfang des Kabelmantels anlegende Rippe (23) angeordnet ist.
  5. Gehäuse nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Schirmkontaktfläche (10) gegen den Kabelmantel gerichtete Spitzen (15) angeordnet sind.
  6. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckstück (3a) einseitig schwenkbar in der Ausnehmung (2) der Gerätewand (1) gelagert ist und dass am freien, schwenkbaren Teil des Druckstücks (3) lediglich eine Druckschraube (9) angreift.
  7. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckstück (3a) einseitig schwenkbar in einem Schlitz (20) in der Gerätewand (1) gelagert ist und dass am freien, schwenkbaren Teil des Druckstücks (3) lediglich eine Druckschraube (9) angreift.
  8. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Längsachse (26) des Druckstücks (3) parallel zur Querachse (29) der Ausnehmung (2) in der Gerätewand (1) erstreckt.
  9. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil der halbrunden Formfläche (14) kleiner als 180 Grad ist.
  10. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das über den Außenmantel (5) nach außen umgestülpte Geflecht des Kabelschirms (4) elektrisch leitfähig von dem gleichfalls elektrisch leitfähigen Druckstück (3) gegen die elektrisch leitfähige Formfläche (14) in der Gerätewand (1) gepresst ist.
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