DE102013108539A1 - Verbindung und Verriegelungselement - Google Patents

Verbindung und Verriegelungselement

Info

Publication number
DE102013108539A1
DE102013108539A1 DE201310108539 DE102013108539A DE102013108539A1 DE 102013108539 A1 DE102013108539 A1 DE 102013108539A1 DE 201310108539 DE201310108539 DE 201310108539 DE 102013108539 A DE102013108539 A DE 102013108539A DE 102013108539 A1 DE102013108539 A1 DE 102013108539A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
locking element
component
connection
preceding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE201310108539
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hamberger Industriewerke GmbH
Original Assignee
Hamberger Industriewerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hamberger Industriewerke GmbH filed Critical Hamberger Industriewerke GmbH
Priority to DE201310108539 priority Critical patent/DE102013108539A1/de
Publication of DE102013108539A1 publication Critical patent/DE102013108539A1/de
Application status is Withdrawn legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/02038Flooring or floor layers composed of a number of similar elements characterised by tongue and groove connections between neighbouring flooring elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F2201/00Joining sheets or plates or panels
    • E04F2201/01Joining sheets, plates or panels with edges in abutting relationship
    • E04F2201/0138Joining sheets, plates or panels with edges in abutting relationship by moving the sheets, plates or panels perpendicular to the main plane
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F2201/00Joining sheets or plates or panels
    • E04F2201/05Separate connectors or inserts, e.g. pegs, pins, keys or strips
    • E04F2201/0523Separate tongues; Interlocking keys, e.g. joining mouldings of circular, square or rectangular shape
    • E04F2201/0552Separate tongues; Interlocking keys, e.g. joining mouldings of circular, square or rectangular shape adapted to be rotated around an axis parallel to the joint edge
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F2201/00Joining sheets or plates or panels
    • E04F2201/05Separate connectors or inserts, e.g. pegs, pins, keys or strips
    • E04F2201/0523Separate tongues; Interlocking keys, e.g. joining mouldings of circular, square or rectangular shape
    • E04F2201/0564Separate tongues; Interlocking keys, e.g. joining mouldings of circular, square or rectangular shape depending on the use of specific materials
    • E04F2201/0576Separate tongues; Interlocking keys, e.g. joining mouldings of circular, square or rectangular shape depending on the use of specific materials of metal
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F2201/00Joining sheets or plates or panels
    • E04F2201/05Separate connectors or inserts, e.g. pegs, pins, keys or strips
    • E04F2201/0523Separate tongues; Interlocking keys, e.g. joining mouldings of circular, square or rectangular shape
    • E04F2201/0564Separate tongues; Interlocking keys, e.g. joining mouldings of circular, square or rectangular shape depending on the use of specific materials
    • E04F2201/0588Separate tongues; Interlocking keys, e.g. joining mouldings of circular, square or rectangular shape depending on the use of specific materials of organic plastics with or without reinforcements or filling materials

Abstract

Offenbart ist eine Verbindung für Bauelemente, beispielsweise Fußbodenelemente, bei denen zur Horizontal- und Vertikalverriegelung in einem Bauelement ein Verriegelungselement angeordnet ist, das ein Kippteil 16 hat, das beim Absenken des anderen Bauelementes in Verriegelungseingriff bringbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verbindung für plattenförmige Bauelemente, beispielsweise Fußbodenelemente gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 und ein für eine derartige Verbindung geeignetes Verriegelungselement.
  • Die Erfindung ist jedoch keinesfalls auf die Verwendung bei Fußbodenelementen beschränkt sondern kann im Prinzip auch für jedwede Wand-/Deckenverkleidung oder dergleichen vorgesehen sein.
  • Unter dem Schlagwort „leimlose Verbindung“ oder „Click-Verbindung“ wird derzeit eine Vielzahl von Lösungen angeboten, die insbesondere bei Laminatböden aus HDF/MDF oder bei Parkettböden Anwendung finden.
  • Bei einer in der EP 0 098 162 B1 beschriebenen Lösung werden im Bereich der Längskanten und Stirn-/Querkanten von Paneelen Nut-/Federverbindungen ausgeführt. Dabei ist die untere, einer Auflagefläche zugewandte Nutwange eines Paneels über eine vertikale Trennebene zwischen den Paneelen hinaus verlängert und hat an seinem Endabschnitt einen Verriegelungsvorsprung, der in eine entsprechende Ausnehmung an der Unterseite eines Verriegelungselements des anderen Fußbodenpaneels eintaucht. Um das Verlegen der Paneele zu erleichtern, ist die Verbindung im Eingriffsbereich der verlängerten Nutwange mit dem Verriegelungselement mit einem Spiel ausgeführt, so dass ein Verschieben entlang der Längskanten möglich ist. Eine spielfreie Verbindung ist mit derartigen Lösungen nicht oder nur mit großem Aufwand herstellbar.
  • In der WO 97/47834 A1 ist eine leimlose Verbindung gezeigt, bei der ähnlich wie bei der vorbeschriebenen Lösung die untere Nutwange eines Fußbodenpaneels über die vertikale Trennebene hinaus verlängert und mit einem Vorsprung versehen ist, der in eine zugeordnete Verriegelungsausnehmung des Verriegelungselements eingreift. Im Unterschied zu der eingangs beschriebenen Lösung ist der Eingriff zwischen der elastisch auslenkbaren verlängerten Nutwange und der zugeordneten Verriegelungsausnehmung des Verriegelungselements spielfrei ausgelegt.
  • Nachteilig bei diesen Lösungen ist, dass die untere Nutwange jeweils elastisch ausgebildet werden muss, um den Verriegelungseingriff herbeiführen zu können. Bei ungünstigen Bedingungen, beispielsweise bei Materialfehlern oder bei einer übermäßigen Belastung der elastisch auslenkbaren unteren Nutwange oder bei Aufquellen durch Feuchtigkeit und Temperatureinfluss kann es vorkommen, dass im Anbindungsbereich der unteren Nutwange Risse auftreten, so dass sie ihre Verriegelungsfunktion nicht mehr erfüllen kann.
  • In der DE 199 62 830 C2 der Anmelderin wird zur Lösung dieses Problems vorgeschlagen, die horizontale Verriegelung über einen getrennten Verriegelungszapfen durchzuführen, der zusätzlich zu einer herkömmlichen Nut-/Federverbindung ausgebildet ist. Selbst bei einem Bruch dieses Verriegelungszapfens ist die Relativanordnung der Paneele in Vertikalrichtung gewährleistet.
  • Insbesondere die beiden letztgenannten Lösungen werden vorzugsweise durch Aufeinanderzuschieben in Horizontalrichtung miteinander verbunden. Manche Anwender bevorzugen es jedoch, die Paneele durch Einwinkeln zu verbinden, wobei dann an ein bereits verlegtes Paneel ein zu verlegendes Paneel in Schrägstellung entlang der Längskante angesetzt ist, so dass das entsprechende Verriegelungselement des zu verlegenden Paneels in die Nut des verlegten Paneels eintaucht. Anschließend wird das zu verlegende Paneel aus seiner Schrägposition nach unten geklappt, wobei das Verriegelungselement vollständig in die Nut eintaucht und Horizontalverriegelungseinrichtungen derart in einander eingreifen, dass die beiden Paneele entlang der Längskante sowohl in Horizontalrichtung als auch in Vertikalrichtung verriegelt sind.
  • Problematisch bei einer derartigen Lösung ist, dass die Verriegelung an den kürzeren Stirn- oder Querkanten bei dem vorbeschriebenen Einschwenkvorgang schwierig herzustellen ist, so dass je nach konstruktiver Lösung entlang den Stirnkanten entweder keine Verriegelung erfolgt oder aber diese nur mit erheblichem Aufwand herstellbar ist.
  • So zeigt die DE 299 24 454 U1 eine Lösung, bei der die Fußbodenpaneele entlang ihrer Stirnkanten in Vertikalrichtung über einen oder mehrere stirnseitige Vorsprünge eines Paneels verriegelt werden, die in entsprechende Ausnehmungen des anderen Paneels einrasten. Diese Vorsprünge sind konstruktiv bedingt relativ klein ausgebildet, so dass zum einen die Fertigung Schwierigkeiten bereitet, zum anderen ist das Verlegen mit äußerster Vorsicht durchzuführen, um die kleinen Verriegelungsvorsprünge nicht zu beschädigen.
  • In der DE 201 12 474 U1 und der EP 1 350 904 A1 ist eine leimlose Verbindung offenbart, bei der die stirnseitigen Vorsprünge an einer Federzunge ausgebildet sind, über die eine Elastizität in Horizontalrichtung bereitgestellt wird, so dass das Einrasten dieser Vorsprünge in entsprechende Ausnehmungen des anderen Paneels vereinfacht ist. Bei dieser Lösung ist der in Vertikalrichtung wirksame Teil der Verriegelungsvorsprünge verhältnismäßig klein ausgeführt, so dass beim Verlegen ein besonderes Augenmerk darauf gerichtet werden muss, diese Verriegelungsvorsprünge beim Herunterschwenken des zu verlegenden Paneels nicht zu beschädigen.
  • Die JP 07300979 zeigt eine leimlose Verbindung, bei der stirnseitig lediglich eine Horizontalverriegelung vorgesehen ist. Eine Verriegelung in Vertikalrichtung ist im Bereich der Stirnkanten bei dieser bekannten Lösung nicht vorgesehen.
  • Zur Verbesserung der Verriegelung wird in der DE 10 2005 002 297 eine Verbindung vorgeschlagen, bei der die Verriegelung über eine elastische Federzunge erfolgt, die als gesondertes Bauteil in den Stirnkantenbereich der Paneele eingesetzt wird. Die Federsteifigkeit dieses Federelementes kann dabei sehr einfach und im Wesentlichen ohne Rücksicht auf das Material der Paneele an die jeweiligen Einsatzbedingungen angepasst werden. Nachteilig bei dieser Lösung ist, dass die Fertigung relativ aufwendig ist, da ein gesondertes Bauteil gestanzt, gebogen und am Paneel festgelegt werden muss.
  • Eine ähnliche Lösung ist bei der EP 1 415 056 B1 gezeigt. Bei dieser Variante stützt sich eine Federzunge eines elastischen Einlegeteils von unten an einer Schulter des anderen Bauelementes ab, um eine Vertikalverriegelung zu bewirken.
  • In der EP 165 375 A1 ist eine Lösung offenbart, bei der zur Verriegelung in eine Gleitnut eines der Bauelemente ein Verriegelungselement in Form einer Feder eingelegt wird, die in der Draufsicht etwa U-förmig ausgebildet ist. Im unverriegelten Zustand steht die Basis dieses U-förmigen Verriegelungselements nach außen vor und wird beim Ansetzen des anderen Bauelementes nach innen in die Gleitnut hinein verformt und schnappt dann nach dem vollständigen Herabschwenken des anderen Bauteils in eine Aufnahme an diesem Bauteil ein, so dass die Elemente lagefixiert sind.
  • In der CH 700 513 A2 sind Lösungen beschrieben, bei denen in dem bereits verlegten Bauelement eine dreh- oder kippbare Feder angeordnet ist, die beim Herabsenken des anderen Bauteils durch dieses gekippt bzw. verdreht wird, so dass ein Vorsprung der Feder eine Verriegelungsschulter am anderen Bauelement hintergreift.
  • Die letztgenannten Lösungen werden auch als „Druckknopfverbindung“ bezeichnet, da der beim Herunterschwenken des zu verlegenden Paneels in eine Verriegelungsausnehmung des anderen verlegten Paneels einrastende Verriegelungsvorsprung ähnlich wie ein Druckknopf wirkt. In der Praxis zeigte es sich allerdings, dass die Herstellung derartiger Druckknopfverbindungen einen relativ hohen fertigungstechnischen Aufwand erfordern, zumal sichergestellt sein muss, dass das Verriegelungselement die aufgrund ihrer Elastizität erforderliche Bewegung innerhalb der Nut durchführen kann.
  • In der DE 20 2007 018 998 U1 ist erstmals eine praktikable Lösung offenbart, bei der ein als Profilschieber ausgeführtes Verriegelungselement entlang der Stirnkante eines Paneels verschiebbar geführt ist und mit einem Endabschnitt in den Bereich einer Längskante des Paneels eintaucht. Bei Ansetzen eines zu verlegenden Paneels an diese Längskante wird der Schieber entlang der Seitenkante in eine Verriegelungsposition verstellt. Auch bei einer derartigen Lösung muss sichergestellt sein, dass die Längsverschiebung des Paneels gewährleistet ist, auf der anderen Seite darf jedoch nicht so viel Spiel vorgesehen werden, dass der Schieber verloren geht.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Verbindung und ein dafür geeignetes Verriegelungselement zu schaffen, mit denen eine zuverlässige Verbindung mit geringem fertigungstechnischen Aufwand ermöglicht ist.
  • Diese Aufgabe wird im Hinblick auf die Verbindung durch die Merkmalskombination des Patentanspruches 1 und im Hinblick auf das Verriegelungselement durch die Merkmale des nebengeordneten Patentanspruches 8 gelöst.
  • Erfindungsgemäß ist die Verbindung für plattenförmige Bauelemente, insbesondere für Fußbodenelemente oder Wand-/Deckenverkleidungen geeignet. Diese Verbindung hat eine Verriegelungseinrichtung, die ein abschnittsweise in eine Aufnahme eingesetztes Verriegelungselement hat, das in Verriegelungseingriff mit einem anderen Bauelement bringbar ist, um eine Verriegelung etwa senkrecht zu einer Platten- oder Verlegeebene zu bewirken. Das Verriegelungselement hat zumindest eine in der Aufnahme geführte Basis, an der gelenkig ein Kippteil angelenkt ist, das beim Absenken des Bauelementes um ein Gelenk kippt und mit einem Riegelteil in eine Riegelausnehmung des abgesenkten Bauteils einschwenkt.
  • Der wesentliche Unterschied zum eingangs beschriebenen Stand der Technik gemäß der CH 700 513 A2 ist, dass die gelenkige Abstützung des Kippteils über die Basis erfolgt, so dass die Profilierung des Bauelementes sehr einfach ausgeführt sein kann, da im Prinzip nur der Kippraum und eine Aufnahme für die Basis bereit gestellt werden muss.
  • Bei einer Variante der Erfindung ist das Kippelement im Profil in etwa U- oder bogenförmig ausgebildet, wobei an einem Endabschnitt der Riegelteil und am anderen Endabschnitt ein Mitnehmer ausgeführt ist.
  • Im Bereich dieses Mitnehmers kann eine Arretierzunge ausgebildet sein, die in der Regelposition eine Stützschulter hintergreift.
  • Das abzusenkende Bauelement ist bei einer Variante mit einem Scherblock ausgeführt, der in der Riegelposition von einem Horizontalverriegelungsvorsprung einer unteren Nutwange des bereits verlegten Bauelementes hintergriffen ist.
  • Um mehr Schwenkraum zu bilden, kann das Gelenk an einem Vorsprung der Basis ausgebildet sein, das aus der Aufnahme auskragt.
  • Das Gelenk kann als Filmscharnier ausgebildet werden.
  • Erfindungsgemäß ist es bevorzugt, wenn das Verriegelungselement aus Kunststoff oder Metall hergestellt ist.
  • Das erfindungsgemäße Verriegelungselement hat eine Basis, an der ein Kippteil gelenkig angebunden ist.
  • Dieses Kippteil kann im Profil U- oder bogenförmig ausgebildet sein.
  • Erfindungsgemäß wird es bevorzugt, wenn dieses Verriegelungselement durch Spritzgießen oder Extrudieren hergestellt ist.
  • Bei einer Variante ist das Gelenk rückseitig am Kippteil im Bereich zwischen dem Mitnehmer und dem Riegelteil angeordnet.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Teildarstellung einer Verbindung für Fußbodenelemente in noch nicht verriegeltem Zustand und
  • 2 die Verbindung aus 1 im verriegelten Zustand.
  • Im Folgenden wird eine Verbindung 1 für Fußbodenpaneele 2, 4 erläutert. Diese haben längsseitig eine Verbindung, die durch Einwinkeln verriegelbar ist. Stirnseitig ist die erfindungsgemäße Verbindung 1 vorgesehen, bei der ein Bauelement 2 bereits verlegt ist und dann ein längsseitig bereits mit einem anderen verlegten Bauelement verbundenes Bauelement 4 in Richtung zum bereits verlegten Bauelement 2 abgesenkt wird, um eine stirnseitige Horizontal- und Vertikalverriegelung herbeizuführen.
  • Das in 1 linke Bauelement 2 hat in herkömmlicher Weise eine Nut, im Folgenden Aufnahme 6 genannt, wobei die in 1 unten liegende Nutwange 8 über die Trennebene hinaus verlängert ist und einen Verriegelungsvorsprung 10 hat. In die Aufnahme 6 ist ein Verriegelungselement 12 eingesetzt, das im Prinzip aus einer Basis 14 und einem Kippteil 16 besteht, das über ein Gelenk, vorzugsweise ein Filmscharnier 18 an die Basis 14 kippbar angebunden ist. Diese hat eine Hohlkehle 20 und einen Vorsprung 22, der den in 1 unten liegenden Eckbereich der Aufnahme 6 umgreift. An diesem Vorsprung 22 ist das Gelenk 18 für das Kippteil 16 ausgebildet.
  • Dieses hat ein etwa U-förmiges oder bogenförmiges Profil, wobei ein Endabschnitt als nasenförmiges Riegelteil 24 ausgebildet ist, das unterseitig durch eine Riegelfläche 26 begrenzt ist. Der andere Endabschnitt des Kippteils 16 ist als Mitnehmer 28 ausgeführt. Parallel zum Mitnehmer ist eine elastische Arretierzunge 30 vorgesehen, die in Wirkverbindung mit einer Stützschulter 32 der Nutwange 8 bringbar ist. Der Verriegelungsvorsprung 10 hat eine Horizontalverriegelungsfläche 34, an die sich eine Auflagefläche 36 anschließt.
  • Das andere Bauelement 4 hat unterseitig eine Ausnehmung 38, durch die ein Scherblock 40 ausgebildet ist, der durch eine Schrägfläche 42 und eine Unterfläche 44 begrenzt ist. Oberhalb des Scherblocks 40 ist eine Verriegelungsausnehmung 46 mit einer Vertikalverriegelungsfläche 48 angeordnet.
  • Das etwas verdickte Regelteil 24 und die Hohlkehle 20 sind so ausgebildet, dass das Riegelteil 24 in der in 1 dargestellten Grundposition nahezu vollständig in die Ausnehmung 6 einschwenken kann, wobei der Mitnehmer 28 in Richtung zum anderen Bauelement 4 vorsteht. Beim Absenken gelangt die Unterfläche 44 in Anlage an den Mitnehmer 28, so dass dieser beim Absenken mitgenommen wird und entsprechend das Kippteil 16 um das Gelenk 18 nach unten verschwenkt, bis die Arretierzunge 30 die Stützschulter 32 hintergreift und der Mitnehmer 30 auf der gestuften Auflagefläche 36 der Unterwange 8 aufliegt. Dabei schwenkt das Riegelteil 24 in die Verriegelungsausnehmung 46 ein bis die Riegelfläche 26 von der Vertikalverriegelungsfläche 48 hintergriffen ist – die beiden Elemente sind in Horizontal- und Vertikalrichtung verriegelt.
  • Beim Absenken des Bauelementes 4 gelangt dann die Horizontalverriegelungsfläche 34 in Anlage an die Schrägfläche 42 des Scherblocks 40, so dass dieser durch den Verriegelungsvorsprung 10 hintergriffen ist. Der Scherblock 40 kann mit der Unterfläche 44 auf der Auflagefläche 36 abgestützt sein.
  • Offenbart ist eine Verbindung für Bauelemente, beispielsweise Fußbodenelemente, bei denen zur Horizontal- und Vertikalverriegelung in einem Bauelement ein Verriegelungselement angeordnet ist, das ein Kippteil 16 hat, das beim Absenken des anderen Bauelementes in Verriegelungseingriff bringbar ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Verbindung
    2
    Bauelement
    4
    Bauelement
    6
    Aufnahme
    8
    Nutwange
    10
    Verriegelungsvorsprung
    12
    Verriegelungselement
    14
    Basis
    16
    Kippteil
    18
    Gelenk
    20
    Hohlkehle
    22
    Vorsprung
    24
    Riegelteil
    26
    Riegelfläche
    28
    Mitnehmer
    30
    Arretierzunge
    32
    Stützschulter
    34
    Horizontalverriegelungsfläche
    36
    Auflagefläche
    38
    Ausnehmung
    40
    Scherblock
    42
    Schrägfläche
    44
    Unterfläche
    46
    Verriegelungsausnehmung
    48
    Vertikalverriegelungsfläche
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 0098162 B1 [0004]
    • WO 97/47834 A1 [0005]
    • DE 19962830 C2 [0007]
    • DE 29924454 U1 [0010]
    • DE 20112474 U1 [0011]
    • EP 1350904 A1 [0011]
    • JP 07300979 [0012]
    • DE 102005002297 [0013]
    • EP 1415056 B1 [0014]
    • EP 165375 A1 [0015]
    • CH 700513 A2 [0016, 0022]
    • DE 202007018998 U1 [0018]

Claims (10)

  1. Verbindung für plattenförmige Bauelemente, insbesondere Fußbodenelemente, mit einer Verriegelungseinrichtung, die ein in eine Aufnahme eingesetztes Verriegelungselement hat, das in Verriegelungseingriff mit einem anderen Bauelement bringbar ist, um eine Verriegelung etwa senkrecht zu einer Platten- oder Verlegeebene zu bewirken, wobei das Verriegelungselement durch eine Dreh- oder Kippbewegung in Verriegelungseingriff bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement eine in eine Aufnahme eingesetzte Basis hat, die gelenkig mit einem Kippteil verbunden ist, das beim Absenken des Bauelementes um das Gelenk kippt und mit einem Riegelteil in eine Verriegelungsausnehmung des abgesenkten Bauteils einschwenkt.
  2. Verbindung nach Patentanspruch 1, wobei das Kippteil im Profil etwa U- oder bogenförmig ausgebildet ist, wobei an einem Endabschnitt das Riegelteil und an einem anderen Endabschnitt ein Mitnehmer ausgeführt ist.
  3. Verbindung nach Patentanspruch 1 oder 2, wobei im Bereich des Mitnehmers eine Arretierzunge vorgesehen ist, die in der Riegelposition eine Stützschulter hintergreift.
  4. Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei das abzusenkende Bauelement einen Scherblock hat, der in der Riegelposition von einem Verriegelungsvorsprung einer unteren Nutwange des anderen Bauelementes hintergriffen ist.
  5. Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei das Gelenk an einem Vorsprung der Basis ausgebildet ist, das aus der Aufnahme auskragt.
  6. Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei das Gelenk ein Filmscharnier ist.
  7. Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei das Verriegelungselement aus Kunststoff oder Metall gefertigt ist.
  8. Verriegelungselement für eine Verbindung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, mit einer Basis an der ein Kippteil gelenkig angebunden ist.
  9. Verriegelungselement nach Patentanspruch 8, wobei das Kippteil bogen- oder U-förmig ausgeführt ist.
  10. Verriegelungselement nach Patentanspruch 8 oder 9, wobei das Gelenk etwa mittig zwischen einem Riegelteil und einem Mitnehmer an einer Rückseite des Koppelteils ausgebildet ist.
DE201310108539 2013-08-07 2013-08-07 Verbindung und Verriegelungselement Withdrawn DE102013108539A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE201310108539 DE102013108539A1 (de) 2013-08-07 2013-08-07 Verbindung und Verriegelungselement

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE201310108539 DE102013108539A1 (de) 2013-08-07 2013-08-07 Verbindung und Verriegelungselement

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102013108539A1 true DE102013108539A1 (de) 2015-02-12

Family

ID=52388668

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE201310108539 Withdrawn DE102013108539A1 (de) 2013-08-07 2013-08-07 Verbindung und Verriegelungselement

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102013108539A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015106794A1 (de) * 2015-03-19 2016-09-22 Guido Schulte Mechanische Verbindung für Paneele und Verfahren zur Herstellung von Verbindungsmitteln
WO2019061125A1 (zh) * 2017-09-28 2019-04-04 张家铭 锁扣式板材及其安拆方法

Citations (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0165375A2 (de) 1984-02-24 1985-12-27 MEDIOLANUM FARMACEUTICI s.r.l. Pyridobenzothiazinderivate mit hoch antimikrobieller Wirkung
EP0098162B1 (de) 1982-06-30 1991-05-15 Yuji Matsuoka Monoklonale Antikörper spezifisch gegen das Karzinoembryonische Antigen
JPH07300979A (ja) 1994-05-02 1995-11-14 Daiken Trade & Ind Co Ltd 床 材
WO1997047834A1 (en) 1996-06-11 1997-12-18 Unilin Beheer B.V. Floor covering, consisting of hard floor panels and method for manufacturing such floor panels
DE19962830C2 (de) 1999-12-23 2002-07-18 Hamberger Industriewerke Gmbh Verbindung
DE20112474U1 (de) 2001-07-28 2002-12-19 Kaindl Wals M Paneel, beispielsweise für Fußboden-, Wand- und/oder Deckenverkleidungen
DE29924454U1 (de) 1999-02-10 2003-05-28 Perstorp Flooring Ab Trellebor Bodenmaterial mit brettförmigen Bodenelementen, die dazu vorgesehen sind, vertikal verbunden zu werden
EP1350904A2 (de) 2002-04-05 2003-10-08 tilo GmbH Fussbodendielen
DE102005002297A1 (de) 2004-01-16 2005-08-04 Hamberger Industriewerke Gmbh Verbindung für plattenförmige Bauelemente, insbesondere für Fußbodenpaneele
EP1415056B1 (de) 2001-08-10 2006-01-11 Akzenta Paneele + Profile GmbH Paneel sowie Befestigungssystem für Paneele
US20090064624A1 (en) * 2007-09-11 2009-03-12 Flooring Technologies Ltd., Malta Device for connecting and locking two building boards, in particular flooring panels
DE202007018998U1 (de) 2007-02-21 2010-03-04 Hamberger Industriewerke Gmbh Verbindung für plattenförmige Bauelemente
CH700513A2 (de) 2009-03-10 2010-09-15 Innovaris Ag Paneele.
WO2013087190A1 (en) * 2011-12-15 2013-06-20 Pergo (Europe) Ab Set of panels with clip
DE102011122086A1 (de) * 2011-12-22 2013-06-27 Falquon Gmbh System bestehend aus zwei miteinander verbundenen und verriegelten Bauplatten mit einem Verriegelungselement

Patent Citations (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0098162B1 (de) 1982-06-30 1991-05-15 Yuji Matsuoka Monoklonale Antikörper spezifisch gegen das Karzinoembryonische Antigen
EP0165375A2 (de) 1984-02-24 1985-12-27 MEDIOLANUM FARMACEUTICI s.r.l. Pyridobenzothiazinderivate mit hoch antimikrobieller Wirkung
JPH07300979A (ja) 1994-05-02 1995-11-14 Daiken Trade & Ind Co Ltd 床 材
WO1997047834A1 (en) 1996-06-11 1997-12-18 Unilin Beheer B.V. Floor covering, consisting of hard floor panels and method for manufacturing such floor panels
DE29924454U1 (de) 1999-02-10 2003-05-28 Perstorp Flooring Ab Trellebor Bodenmaterial mit brettförmigen Bodenelementen, die dazu vorgesehen sind, vertikal verbunden zu werden
DE19962830C2 (de) 1999-12-23 2002-07-18 Hamberger Industriewerke Gmbh Verbindung
DE20112474U1 (de) 2001-07-28 2002-12-19 Kaindl Wals M Paneel, beispielsweise für Fußboden-, Wand- und/oder Deckenverkleidungen
EP1415056B1 (de) 2001-08-10 2006-01-11 Akzenta Paneele + Profile GmbH Paneel sowie Befestigungssystem für Paneele
EP1350904A2 (de) 2002-04-05 2003-10-08 tilo GmbH Fussbodendielen
DE102005002297A1 (de) 2004-01-16 2005-08-04 Hamberger Industriewerke Gmbh Verbindung für plattenförmige Bauelemente, insbesondere für Fußbodenpaneele
DE202007018998U1 (de) 2007-02-21 2010-03-04 Hamberger Industriewerke Gmbh Verbindung für plattenförmige Bauelemente
US20090064624A1 (en) * 2007-09-11 2009-03-12 Flooring Technologies Ltd., Malta Device for connecting and locking two building boards, in particular flooring panels
CH700513A2 (de) 2009-03-10 2010-09-15 Innovaris Ag Paneele.
WO2013087190A1 (en) * 2011-12-15 2013-06-20 Pergo (Europe) Ab Set of panels with clip
DE102011122086A1 (de) * 2011-12-22 2013-06-27 Falquon Gmbh System bestehend aus zwei miteinander verbundenen und verriegelten Bauplatten mit einem Verriegelungselement

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015106794A1 (de) * 2015-03-19 2016-09-22 Guido Schulte Mechanische Verbindung für Paneele und Verfahren zur Herstellung von Verbindungsmitteln
WO2019061125A1 (zh) * 2017-09-28 2019-04-04 张家铭 锁扣式板材及其安拆方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US7146772B2 (en) Panel and locking system for panels
JP5399261B2 (ja) フロアパネルの機械的係止
EP2146025B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Paneels, insbesondere eines Bodenpaneels
US7908816B2 (en) Device for connecting building boards, especially floor panels
US10240348B2 (en) Mechanical locking of floor panels with a flexible tongue
CN1187507C (zh) 嵌板
US8042311B2 (en) Mechanical locking system for panels and method of installing same
EP1246981B1 (de) Paneelelemente
US9382716B2 (en) Mechanical locking of floor panels with a flexible bristle tongue
US10180005B2 (en) Mechanical locking system for floor panels
JP4405149B2 (ja) フロアボードシステムおよびフロアボード
US8544230B2 (en) Mechanical locking system for floor panels
US7721503B2 (en) Locking system comprising a combination lock for panels
US8381476B2 (en) Panel and floor covering
DE202010018558U1 (de) Paneel
US9951526B2 (en) Mechanical locking system for building panels
EP2078801B1 (de) Einrichtung zum Verriegeln zweier Bauplatten
EP2037128B1 (de) Einrichtung zur Verbindung und Verriegelung zweier Bauplatten
US6802166B1 (en) Component or assembly of same and fixing clip therefor
US9347469B2 (en) Mechanical locking system for floor panels
DE10101202B4 (de) Parkettplatte
US20120096801A1 (en) Panel, more particularly floor panel
JP2014500422A (ja) パネル
US6521314B2 (en) Panel, particularly a floor panel
US7621092B2 (en) Device and method for locking two building boards

Legal Events

Date Code Title Description
R079 Amendment of ipc main class

Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: E04F0015020000

Ipc: E04F0013076000

R163 Identified publications notified
R082 Change of representative

Representative=s name: WINTER, BRANDL, FUERNISS, HUEBNER, ROESS, KAIS, DE

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee