DE102013001323B3 - Kraftfahrzeug mit Kommunikationseinrichtung - Google Patents

Kraftfahrzeug mit Kommunikationseinrichtung

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DE102013001323B3 DE201310001323 DE102013001323A DE102013001323B3 DE 102013001323 B3 DE102013001323 B3 DE 102013001323B3 DE 201310001323 DE201310001323 DE 201310001323 DE 102013001323 A DE102013001323 A DE 102013001323A DE 102013001323 B3 DE102013001323 B3 DE 102013001323B3
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Abstract

Kraftfahrzeug umfassend wenigstens eine Kommunikationseinrichtung zur Kommunikation mit einer externen Einrichtung und/oder eine Verbindungseinrichtung zur Verbindung wenigstens einer Kraftfahrzeugkomponente mit wenigstens einer Kommunikationseinrichtung, wenigstens einen Sicherheitsgurt sowie eine Steuereinrichtung, wobei der Sicherheitsgurt (9, 23, 24, 25) wenigstens eine Vibrationseinrichtung (6) aufweist, die zur Erzeugung von durch den Fahrer oder Passagier wahrnehmbaren Vibrationen des Sicherheitsgurtes (9, 23, 24, 25) ausgebildet ist, wobei die Steuereinrichtung (4) zur Auslösung eines Vibrationsvorgangs der Vibrationseinrichtung (6) bei Aufbau einer Kommunikationsverbindung an dem oder einem der Kommunikationsgeräte (2, 20, 21, 22) ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug umfassend wenigstens eine Kommunikationseinrichtung zur Kommunikation mit einer externen Einrichtung und/oder eine Verbindungseinrichtung zur Verbindung wenigstens einer Kraftfahrzeugkomponente mit wenigstens einer Kommunikationseinrichtung, wenigstens einen Sicherheitsgurt sowie eine Steuereinrichtung.
  • Mit der zunehmenden Wichtigkeit der Telekommunikation im täglichen Leben steigen auch die Ansprüche an die Kommunikationsmöglichkeiten und den Kommunikationskomfort im Kraftfahrzeug. Gerade in der Mittel- und Oberklasse ist die Kommunikationsausstattung eines Kraftfahrzeugs ein wesentliches Ausstattungsmerkmal. Eine besondere Rolle spielen hier Freisprecheinrichtungen oder fest eingebaute Kommunikationsmittel zur Sprachkommunikation, es gewinnen aber auch zunehmend Kommunikationsmittel zur Textkommunikation an Bedeutung.
  • Nachteilig ist bei der Nutzung solcher Kommunikationsanlagen, dass beim Aufbau einer von außen initiierten Kommunikationsverbindung ein Signal gegeben werden muss, was in der Regel akustisch erfolgt. Durch den akustischen Hinweis können sich weitere Fahrzeuginsassen gestört fühlen. Es kann zudem unklar sein, für welchen Fahrzeuginsassen die Kommunikationsverbindung bestimmt ist. Eine Störung der weiteren Passagiere kann zwar durch einen visuellen Hinweis vermieden werden, ein solcher wird aber leicht übersehen.
  • Die Druckschrift DE 10 2005 032 528 A1 beschreibt ein Manöverassistenzsystem und ein Verfahren zum Liefern von assistierenden Informationssignalen an einen Benutzer, wobei die assistierenden Informationssignale mittels mindestens einer mit dem Manöverassistenzsystem koppelbaren Haptikeinrichtung als haptische Informationssignale an den Benutzer geliefert werden. Die haptische Informationseinrichtung kann ein Aktuator in der Rückenlehne und/oder der Sitzfläche des Fahrersitzes des Fahrzeugs, im Lenkrad oder dem Sicherheitsgurt sein.
  • In der Druckschrift DE 10 2005 030 213 A1 ist eine Fahrerinformationsvorrichtung mit einer Ausgabeeinheit zur Ausgabe von Fahrerinformationen vorgeschlagen. Die Informationen können eingehende Telefonanrufe sein. Zur Informationsgabe wird ein haptischer Geber angesteuert, der zu einer Vibration des Lenkrades und/oder des Fahrersitzes führt.
  • Die Druckschrift DE 10 2009 024 156 A1 schlägt eine Freisprecheinrichtung für ein Fahrzeug mit einem Mikrofon vor, das an einem Sicherheitsgurt angeordnet ist.
  • Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, ein Kraftfahrzeug anzugeben, das eine demgegenüber verbesserte Kommunikationseinrichtung umfasst.
  • Die Aufgabe wird durch ein Kraftfahrzeug der oben genannten Art gelöst, wobei der Sicherheitsgurt wenigstens zwei Vibrationseinrichtung aufweist, die zur Erzeugung von durch den Fahrer oder Passagier wahrnehmbaren Vibrationen des Sicherheitsgurtes ausgebildet sind, wobei die Steuereinrichtung zur Auslösung eines Vibrationsvorgangs wenigstens einer der Vibrationseinrichtung bei Aufbau einer Kommunikationsverbindung an dem oder einem der Kommunikationsgeräte ausgebildet ist, wobei die Auswahl der Vibrationseinrichtung oder der Vibrationseinrichtungen, bei denen Vibrationsvorgänge ausgelöst werden, vom Abrollzustand des Sicherheitsgurtes abhängig ist.
  • Der Erfindung liegt also die Idee zugrunde, den Fahrer oder einen Passagier haptisch auf den Aufbau einer Kommunikationsverbindung hinzuweisen, und zwar durch eine Vibration des Gurtbandes. In den letzten Jahren hat, insbesondere aufgrund des Einsatzes von Vibrationseinrichtungen in mobilen Kommunikationsgeräten, eine zunehmende Miniaturisierung von Vibrationseinrichtungen stattgefunden. Vibrationseinrichtungen können inzwischen mit einer Länge und Breite von ca. einem Zentimeter und einer Dicke von weniger als einem halben Zentimeter, insbesondere weniger als einem drittel Zentimeter hergestellt werden. Mit diesen geringen Abmessungen wird ein Anbringen dieser Vibrationseinrichtungen am bzw. ein Einbringen dieser Vibrationseinrichtungen ins Gurtband möglich. Die mindest eine Vibrationseinrichtung kann als gesondertes Bauteil vorliegen und erst nachträglich mit dem Gurt verbunden werden. Es ist jedoch vorteilhaft, wenn die Vibrationseinrichtung ein fester Bestandteil des Gurtbandes ist. Die Ansteuerung der Vibrationseinrichtung erfolgt vorzugsweise digital. In diesem Fall können auch mehrere am gleichen Gurtband angeordnete Vibrationseinrichtungen besonders einfach getrennt angesteuert werden. Zudem können weitere am Gurtband vorgesehene Komponenten, wie beispielsweise Mikrofone ebenfalls über den gleichen digitalen Bus betrieben werden. Die Stromversorgung und Ansteuerung der Vibrationseinrichtungen erfolgt vorzugsweise über Leitungen, die in dem Gurt so eingearbeitet sind, dass sie die Haptik und Optik des Gurtes nicht verändern. Es ist aber auch möglich, die Versorgungs- und Steuerleitungen auf der Körper abgewandten Seite des Gurtes anzuordnen.
  • Es ist möglich, dass nur einer der Sicherheitsgurte des Kraftfahrzeugs mit einer oder mehreren Vibrationseinrichtungen ausgestattet ist. Häufig ist es jedoch vorteilhaft alle oder zumindest einige der Sitze mit Sicherheitsgurten mit Vibrationseinrichtungen auszustatten. In diesem Fall kann beispielsweise über ein Bedienelement ausgewählt werden, Vibrationseinrichtungen welcher Sicherheitsgurte bei Aufbau einer Kommunikationsverbindung vibrieren sollen. Damit ist es möglich, nur den Fahrer oder Passagier auf einen Anruf hinzuweisen, der über diese Kommunikationseinrichtung erreichbar sein soll. Selbstverständlich ist es auch möglich, den Sicherheitsgurt, dessen Vibrationseinrichtungen aktiviert werden sollen, danach auszuwählen, mit welcher externen Einrichtung kommuniziert wird. So können beispielsweise bei Nutzung einer Freisprecheinrichtung mit einem Mobiltelefon, Anrufe gewisser Nummern zu einer Vibration des Sicherheitsgurts des Fahrers führen, wodurch dieser aufgefordert wird, diesen Anruf anzunehmen, Anrufe mit einer anderen Ursprungsnummer können jedoch zu einer Vibration des Sicherheitsgurtes des Beifahrersitzes oder eines der Rücksitze führen.
  • Es ist hier besonders vorteilhaft, wenn mehrere Kommunikationseinrichtungen mit Kraftfahrzeugkomponenten des Kraftfahrzeugs verbindbar sind. So ist es beispielsweise möglich, dass mehrere Mobiltelefone über eine Bluetooth-Verbindung mit einer Freisprechanlage des Kraftfahrzeugs verbunden werden. In diesem Fall ist es möglich, dass jede dieser Kommunikationseinrichtungen einem der Sitzgurte zugeordnet wird. Wenn also beispielsweise sowohl der Fahrer, als auch der Beifahrer, als auch ein Passagier im Heck ihre mobilen Kommunikationsgeräte mit der Freisprecheinrichtung des Kraftfahrzeugs verbinden, kann in diesem Fall immer der Besitzer der entsprechenden mobilen Kommunikationseinrichtungen auf den Aufbau einer Kommunikationsverbindung hingewiesen werden.
  • Die Vibrationseinrichtungen können auf vielfältige Weise am Gurt angeordnet werden. Besonders vorteilhaft ist es, mehrere Vibrationseinrichtungen beabstandet entlang des Gurtes anzuordnen. Damit ist sichergestellt, dass sich unabhängig von dem Auszug des Gurtes immer Vibrationseinrichtungen im Körperbereich des Fahrers oder Passagiers befinden. Wird nur eine einzelne Vibrationseinrichtung genutzt, so ist es vorteilhaft, diese in einem Bereich des Gurts anzuordnen, die sich unabhängig vom Nutzer des Gurts mit hoher Wahrscheinlichkeit im Körperbereich befindet, das heißt die sich ca. 5 bis 70 cm von der Gurtschnalle entfernt befindet.
  • Es ist möglich, dass die Kraftfahrzeugkomponente eine Freisprecheinrichtung ist. In diesem Fall kann mindestens eine mobile Kommunikationseinrichtung mit dieser Freisprecheinrichtung verbunden werden. Dies kann über spezielle Halterungen oder über Funkprotokolle, wie beispielsweise Bluetooth möglich sein. Werden mehrere mobile Kommunikationseinrichtungen genutzt, so ist es möglich, dass diese Verbindungseinrichtung diesen Prioritäten zuteilt und bei gleichzeitigen Kommunikationsverbindungen mehrerer der vorhandenen Kommunikationseinrichtungen eine der Kommunikationseinrichtungen einen priorisierten Zugriff auf die Freisprecheinrichtung erhält. Die Freisprecheinrichtung kann jedoch auch so ausgebildet sein, dass im Kraftfahrzeug derart Lautsprecher angeordnet sind, dass der Ton einer einzelnen Kommunikationsverbindung gezielt im Bereich eines Passagiers oder des Fahrers ausgegeben werden kann und dass die Mikrofone jeweils nah am Passagier bzw. Fahrer angeordnet sind, so dass mehrere Kommunikationsverbindungen mehrerer Fahrzeuginsassen gleichzeitig möglich sind, ohne dass diese sich bei der Kommunikation zu sehr stören.
  • Der Sicherheitsgurt kann aus einem Gurtband bestehen, an oder in dem Leitungen angeordnet sind, die zur Übertragung von Steuersignalen zu den Vibrationseinrichtungen und/oder zur Stromversorgung der Vibrationseinrichtungen dienen. Dies ist insbesondere bei der Anordnung einer Vielzahl von Vibrationseinrichtungen an einzelnen Sicherheitsgurten vorteilhaft, da in diesem Fall sonst lange freiliegende Leitungen parallel zum Sicherheitsgurt vorhanden sein müssten. Eine Integration der Leitungen in dem Sicherheitsgurt kann derart erfolgen, dass die Leitungen visuell und/oder haptisch nicht oder kaum wahrnehmbar sind. Alternativ können die Leitungen auf der Körper abgewandten Seite des Sicherheitsgurts angeordnet sein.
  • Es ist vorteilhaft, wenn am Sicherheitsgurt zudem mindestens ein Mikrophon angeordnet ist. Die Anordnung von Mikrophonen am Sicherheitsgurt ermöglicht besonders niedrige Störgeräusche bei der Nutzung von Freisprecheinrichtungen. Sind Mikrophone am Sicherheitsgurt angeordnet, so ist es möglich, dass der Abstand zwischen dem Mikrophon und dem Mund des Benutzers kleiner als 20 bis 30 cm ist. Nachdem die Schallintensität quadratisch mit der Entfernung abnimmt, ist damit der relative Schallpegel des Sprechgeräusches wesentlich höher als der der Störgeräusche. Damit ist eine verbesserte Kommunikation möglich.
  • In dem Fall, in dem mindestens ein Mikrophon und mindestens eine Vibrationseinrichtung an einem Gurt angeordnet ist, ist es vorteilhaft, wenn die Ansteuerung des Mikrophons und der Vibrationseinrichtung über einen gemeinsamen Bus erfolgt. Hierfür ist es notwendig, dass sowohl die Kommunikation des Mikrophons mit einer Audioeinrichtung als auch die Kommunikation der Vibrationseinrichtung mit der Steuereinrichtung digital erfolgt. In diesem Fall kann beispielsweise ein paketbasiertes Protokoll genutzt werden und die einzelnen Mikrophone und Vibrationseinrichtungen des Kraftfahrzeugs können Adressnummern aufweisen, über die diese ansprechbar sind, bzw. an dem er erkennbar ist, von welchen Mikrophon Audiodaten stammen.
  • Um eine zuverlässige Vibration des Sicherheitsgurts zu erreichen ist es vorteilhaft, wenn der Sicherheitsgurt mindestens zwei Vibrationseinrichtungen aufweist, wobei die Auswahl der Vibrationseinrichtung oder der Vibrationseinrichtungen, bei denen Vibrationsvorgänge ausgelöst werden, vom Abrollzustand des Gurtes abhängig ist. In diesem Fall ist es möglich, dass genau jene Vibrationseinrichtungen angesteuert werden, die sich im Körperbereich des Gurtträgers befinden. Werden zugleich alle Vibrationseinrichtungen aktiviert, so wäre nicht nur eine höhere Energie zum Betrieb der Vibrationseinrichtungen notwendig, es könnten auch unangenehme Störgeräusche auftreten, wenn beispielsweise Vibrationseinrichtungen am noch aufgerollten Gurt aktiviert werden.
  • Es ist möglich, dass das Kraftfahrzeug ein Bedienelement umfasst, wobei durch dieses Bedienelement für jedes Kommunikationsgerät wählbar ist, ob die Steuereinrichtung den Vibrationsvorgang wenigstens einer Vibrationseinrichtung bei Aufbau einer Kommunikationsverbindung auslösen soll und/oder bei Aufbau welcher Art von Kommunikationsverbindung die Steuereinrichtung den Vibrationsvorgang wenigstens einer Vibrationseinrichtung auslösen soll. So ist es beispielsweise möglich, ein Kommunikationsgerät für private Kommunikation zu nutzen, dessen Anrufe über eine Gurtvibration angezeigt werden und ein weiteres Kommunikationsgerät für eine geschäftliche Kommunikation, wobei der Aufbau einer Kommunikationsverbindung hier durch ein akustisches Signal angezeigt wird. Sollen eingehende Kommunikationsverbindungen, die Sprachverbindungen sind, ohnehin beantwortet werden, ist es möglich, diese gleich durch ein akustisches Signal anzuzeigen. Eine Störung der weiteren Fahrgäste ist in diesem Fall ohnehin nicht vermeidbar. Es kann in diesem Fall jedoch dennoch gewünscht sein, dass beispielsweise Textbenachrichtigungen über eine Vibration des Gurtes angezeigt werden.
  • Es ist vorteilhaft, wenn mindestens zwei Sicherheitsgurte je mindestens eine Vibrationseinrichtung aufweisen und das Kraftfahrzeug ein Bedienelement umfasst, welches zur Zuordnung jeder Kommunikationseinrichtung zu einem oder mehreren Sicherheitsgurten ausgebildet ist, so dass die Steuereinrichtung beim Aufbau einer Kommunikationsverbindung auf der Kommunikationseinrichtung oder einer der Kommunikationseinrichtungen nur Vibrationsvorgänge der Vibrationseinrichtungen, die an dem Sicherheitsgurt angeordnet sind, der dem Kommunikationsgerät zugeordnet ist, auslöst. Wie bereits beschrieben ist es möglich, dass einer oder mehrere Insassen des Kraftfahrzeugs jeweils eine oder mehrere Kommunikationseinrichtungen nutzen wollen. Insbesondere ist es möglich, dass mehrere der Insassen jeweils zumindest ein mobiles Kommunikationsgerät mit sich führen und nutzen wollen. In diesem Fall ist es vorteilhaft, wenn jedes dieser Kommunikationsgeräte mit einer Verbindungseinrichtung des Kraftfahrzeugs verbindbar ist. In diesem Fall kann jedes der Kommunikationsgeräte über die Freisprecheinrichtung genutzt werden. Wird jedoch durch eine externe Kommunikationseinrichtung eine Verbindung zu einem dieser Kommunikationsgeräte hergestellt, so ist es sinnvoll, nur den Nutzer dieses Kommunikationsgeräts zu benachrichtigen. Durch eine freie Zuordnung mehrerer Kommunikationsgeräte zu mehreren Sicherheitsgurten, kann das Kraftfahrzeug so konfiguriert werden, dass dies möglich ist.
  • Die Vibrationseinrichtung selbst kann auf vielfältige Art und Weise ausgelegt sein. Da eine digitale Ansteuerung der Vibrationseinrichtung vorteilhaft ist, sollte die Vibrationseinrichtung eine digitale Steuerelektronik umfassen. Die digitale Steuerelektronik kann ein externes Signal empfangen, das anzeigt, dass eine Vibration eingeleitet werden soll und entweder solange eine Vibration erzeugen, solange das externe Signal anliegt, oder die Vibration für einen festgelegten Zeitraum ansteuern. Es ist auch möglich, dass die Vibrationsstärke über ein digitales Steuerkommando einstellbar ist, oder dass die Vibrationsstärke einen festen oder einstellbaren Zeitverlauf aufweist.
  • Zur Erzeugung der Vibration selbst sind mehrere Ausführungsformen möglich. So ist es möglich, dass die Vibrationseinrichtung einen Motor und ein durch diesen Motor drehbares Element mit Unwucht umfasst, wobei der Motor insbesondere ein Schrittmotor ist. Im einfachsten Fall kann ein solcher Motor aus einer Scheibe mit einer Unwucht aufgebaut sein, in die ein Spulenpaar integriert ist, wobei auf einer Seite dieser Scheibe Kontakte so angeordnet sind, dass bei einem Drehen über an der Scheibe anliegende Bürsten die Spulen bei jedem Kontaktwechsel umgepolt werden. Wird eine solche Scheibe nun über einer Permanentmagnetenscheibe mit vier Polen, wobei sich Nord- und Südpol abwechseln, angeordnet und eine Spannung angelegt, so dreht sich die Scheibe mit einer Geschwindigkeit, die proportional zur Spannung ist. Somit ist ein einfacher, sehr kompakter und gut steuerbarer Motor realisierbar. Eine digitale Ansteuerung kann beispielsweise durch Pulsweitenmodulation des digitalen Signals und anschließendes Tiefpassfiltern erreicht werden. Wird ein Schrittmotor genutzt, ist direkt eine Ansteuerung über Pulsbreitenmodulation möglich.
  • Alternativ zu einem Motor kann zur Erzeugung der Vibration auch ein Piezoelement genutzt werden, das zwei gegeneinander schwingende Massen aufweist. Ein Piezoelement ist ein keramisches Element, das durch Anlegen einer Spannung ausgedehnt oder zusammengezogen werden kann. Durch Anlegen einer Wechselspannung, deren Frequenz vorzugsweise einer Resonanzfrequenz Vibrationseinrichtung entspricht, können auch mit dieser Anordnung Gurtvibrationen erzeugt werden.
  • Alternativ kann die Vibrationseinrichtung auch einen Elektromagneten und eine ferromagnetische Gegenmasse umfassen. In diesem Fall ist die Vibrationseinrichtung im Wesentlichen wie ein Lautsprecher aufgebaut. Um Vibrationen zu erzeugen ist es vorteilhaft, wenn die beiden gegeneinander vibrierten Teile ungefähr gleiche Masse haben. In diesem Fall vibriert die Vibrationseinrichtung um einen Schwerpunkt. Es ist aber auch möglich, dass tieffrequente Schallwellen auf einen Gurt übertragen werden, um diesen in die Vibration zu versetzen.
  • Weitere Vorteile und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen und den Zeichnungen. Dabei zeigen:
  • 1 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugs,
  • 2 einen Abschnitt eines Sicherheitsgurts des in 1 gezeigten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug,
  • 3 einen Abschnitt eines Gurts eines weiteren Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugs,
  • 4 eine schematische Darstellung der Verteilung der Signale mehrerer Kommunikationseinrichtungen auf die Vibrationseinrichtungen mehrerer Sicherheitsgurte, und
  • 5 eine schematische Darstellung eines einfachen Vibrationsmotors.
  • 1 zeigt ein Kraftfahrzeug, wobei das Kraftfahrzeug eine Verbindungseinrichtung zur Verbindung einer Kraftfahrzeugkomponente mit wenigstens einer Kommunikationseinrichtung aufweist und wobei das Kraftfahrzeug einen Sicherheitsgurt mit einer Vibrationseinrichtung aufweist. Das Kraftfahrzeug 1 weist eine Halterung 3 für ein Mobiltelefon 2 auf. Über diese Halterung 3 ist eine Verbindung des Mobiltelefons 2 mit der Steuereinrichtung 4 und damit mit der Freisprechanlage des Kraftfahrzeugs möglich. Die Freisprecheinrichtung des Kraftfahrzeugs besteht aus einem am Lenkrad angeordneten Mikrophon 32 und einem Lautsprecher 5. Alternativ zum Mikrophon 32 am Lenkrad können die Mikrophone 8, die am Gurtband angeordnet sind, genutzt werden. Über elektrische Verbindungen am Gurtschloss sind die am Gurt angeordneten elektrischen Komponenten, das heißt die Mikrophone 8 und die Vibrationseinrichtung 6 mit der Steuereinrichtung verbunden. Zudem werden diese Komponenten über diese Verbindung auch mit Strom versorgt.
  • Erkennt das Mobiltelefon 2 den Aufbau einer Kommunikationsverbindung durch eine externe Einrichtung, so wird über die Verbindung 3 ein Signal an die Steuereinheit 4 abgegeben, das von üblichen Freisprecheinrichtungen zur Gabe eines akustischen Signals genutzt wird, das den Fahrer auf einen eingehenden Anruf oder eine andere eingehende Kommunikationsverbindung aufmerksam macht. Um eine Belästigung der anderen Fahrgäste zu vermeiden und die Privatsphäre zu wahren ist es jedoch vorteilhaft, wenn der Fahrer oder ein anderer Passagier auf den Aufbau einer Kommunikationsverbindung hingewiesen werden kann, ohne ein akustisches Signal zu geben. Dies ist möglich, indem die Steuereinrichtung ein Steuersignal an die Vibrationseinrichtung 6 sendet, woraufhin die Vibrationseinrichtung 6 vibriert und den Fahrer auf den Aufbau einer Kommunikationsverbindung hinweist.
  • 2 zeigt eine Teilansicht des Sicherheitsgurts 9. In den Sicherheitsgurt 9 sind drei Leitungen 10, 11, 12 eingearbeitet. Die Erdleitung 12 dient sowohl als Nullpotential des digitalen Schaltkreises als auch als rückführende Leitung für den Strom. Die Spannung zum Betrieb der Mikrophone 8 und der Vibrationseinrichtung 6 wird über die Stromleitung 11 an die Mikrophone 8 und die Vibrationseinrichtung 6 angelegt. Zudem sind alle Mikrophone sowie die Vibrationseinrichtung mit einer Signalleitung 10 verbunden. Über die Signalleitung 10 ist eine bidirektionale Kommunikation zwischen den Mikrophonen 8, der Vibrationseinrichtung 6 und der in 2 nicht gezeigten Steuereinrichtung möglich. Jedes Mikrophon 8 sowie die Vibrationseinrichtung 6 weist dazu eine individuelle Adresse auf und ist damit einzeln durch die Steuereinrichtung adressierbar. Zudem kann von der Steuereinrichtung auch erkannt werden, wenn beispielsweise durch ein Mikrophon 8 ein Tonsignal gesendet wird, von welchem Mikrophon dieses stammt. Die Verbindungen der drei Leitungen erfolgen über die Gurtschnalle 13. Die Gurtschnalle 13 weist eine Ausnehmung 14 auf, um ein Einrasten des Gurtes zu ermöglichen. Daneben sind auf der Gurtschnalle 13 drei Kontakt 15, 16 und 17 angeordnet, die jeweils die Verbindung zu einer der drei Leitungen herstellen. Es sei angemerkt, dass selbstverständlich auch getrennte Nullpotentiale für Strom und Digitalsignale genutzt werden können, mehrere Signalleitungen genutzt werden können, um eine einfachere bidirektionale Kommunikation zu ermöglichen oder Ähnliches.
  • 3 zeigt eine alternative Ausführungsform des Sicherheitsgurtes 9. Auch hier werden die Mikrophone 8 und die Vibrationseinrichtungen 6 durch drei gemeinsame Leitungen angesteuert bzw. mit Strom versorgt. Der wesentliche Unterschied zum Sicherheitsgurt der 2 ist, dass hier Mikrophone 8 und Vibrationseinrichtungen 6 abwechselnd angeordnet sind. Ein solches abwechselndes Anordnen ist problemlos möglich, da aufgrund der Nutzung eines gemeinsamen Busses keine zusätzliche Verdrahtung notwendig ist. Auch sind die Vibrationseinrichtungen inzwischen so klein und leicht auslegbar, dass ohne Minderung des Tragkomforts des Sicherheitsgurtes eine Vielzahl von Vibrationseinrichtungen an dem Sicherheitsgurt angeordnet sein können.
  • 4 zeigt eine schematische Anordnung mehrerer Kommunikationsgeräte und mehrerer Sicherheitsgurte, die Vibrationseinrichtungen umfassen. Die Verbindungseinrichtung 18 weist hier ein Bluetooth-Interface 19 auf. Damit können die Kommunikationseinrichtungen 20, 21 und 22 gleichzeitig über eine Bluetooth-Funkverbindung mit der Verbindungseinrichtung 18 verbunden sein. Die Verbindungseinrichtung 18 kommuniziert mit der Steuereinrichtung 4 sowie weiteren, hier nicht gezeigten Komponenten der Freisprecheinrichtung wie Mikrophonen und Lautsprechern. Die Steuereinrichtung 4 ist über einen seriellen Bus mit den Vibrationseinrichtungen der Sicherheitsgurte 9, 23, 24 und 25 verbunden. Über diesen digitalen seriellen Bus ist eine Ansteuerung der einzelnen Vibrationseinrichtungen der einzelnen Sicherheitsgurte möglich. Über das Bedienelement 26 kann die Steuereinrichtung 4 konfiguriert werden. Insbesondere kann konfiguriert werden, wie auf den Aufbau einer Kommunikationsverbindung einer externen Einrichtung zu einem der Kommunikationseinrichtungen 20, 21 oder 22 reagiert wird. So ist am Bedienelement 26 beispielsweise einstellbar, dass bei einer eingehenden Kommunikationsverbindung am Kommunikationsgerät 20 eine oder mehrere Vibrationseinrichtungen am Sicherheitsgurt 9 aktiviert werden, bei Eingehen einer Kommunikationsverbindung auf Kommunikationsgerät 21 eine oder mehrere Vibrationseinrichtungen am Sicherheitsgurt 23 aktiviert werden und bei Eingehen einer Kommunikationsverbindung ein Kommunikationsgerät 22 eine oder mehrere Vibrationseinrichtungen am Sicherheitsgurt 24 aktiviert werden.
  • Es sind jedoch eine Vielzahl weiterer Einstellungen möglich. So kann der Aufbau einer Kommunikationsverbindung auf einem der Kommunikationsgeräte 20, 21, 22 Vibrationen an Vibrationseinrichtungen mehrerer der Gurte 9, 23, 24, 25 auslösen. Es kann auch ausgewählt werden, dass eingehende Kommunikationsverbindungen auf den Kommunikationseinrichtungen ausschließlich an einem der Gurte 9, 23, 24, 25 die Vibrationseinrichtungen aktivieren.
  • Genauer gesagt erlaubt das Bedienelement 26 hier für jede der an der Verbindungsseinrichtung 18 angemeldeten Kommunikationseinrichtungen 20, 21, 22 festzulegen, ob diese an den einzelnen Sicherheitsgurten 9, 23, 24, 25 Vibrationen auslösen soll. Sollen Vibrationen an einem oder mehreren der Sicherheitsgurte 9, 23, 24, 29 ausgelöst werden, so bestimmt die Steuereinrichtung den Abrollzustand des entsprechenden Sicherheitsgurtes 9, 23, 24, 25 und steuert die eine oder die mehreren Vibrationseinheiten des entsprechenden Sicherheitsgurts 9, 23, 24, 25 an, die sich voraussichtlich in Kontakt mit dem Körper des Insassen, der den Gurt 9, 23, 24, 25 trägt, befinden.
  • Am Bedienelement 26 kann daneben festgelegt werden, dass nur bestimmte Typen von Kommunikationsverbindungen der Kommunikationseinrichtungen 20, 21, 22 Vibrationssignale auslösen.
  • 5 zeigt beispielhaft einen aus dem Stand der Technik bekannten Vibrationsmotor. Dieser besteht aus einer Basis 27, einer Scheibe 28 mit Unwucht und einem Gehäuse 33. Die Basis 27 weist die Stromanschlüsse 35 des Vibrationsmotors, die mit den Bürsten 29 verbunden sind sowie einen Permanentmagneten 30 auf. In der Mitte der Basis 27 ist eine Achse 31 angeordnet. Auf die Achse 31 ist eine Scheibe 28 aufgesetzt, die eine Unwucht aufweist. In diese sind zwei Spulen 34 eingelassen. Die Spulen 34 werden über Kontakte auf der nicht gezeigten Rückseite der Scheibe 28 mit Strom versorgt. Die Bestromung der Spulen erfolgt so, dass das Führen von aufeinander folgenden Kontakten über die Bürsten 29, die an der Basis 27 angeordnet sind, jeweils zu einer Umpolung der Spulen 34 führt. Damit führt ein Anliegen von Spannung an den Bürsten stets zu einer Rotation des Vibrationsmotors. Die Rotationsgeschwindigkeit ist über einen weiten Bereich proportional zur angelegten Spannung. Der gesamte Motor ist in einem Gehäuse 33 untergebracht.

Claims (10)

  1. Kraftfahrzeug umfassend wenigstens eine Kommunikationseinrichtung zur Kommunikation mit einer externen Einrichtung und/oder eine Verbindungseinrichtung zur Verbindung wenigstens einer Kraftfahrzeugkomponente mit wenigstens einer Kommunikationseinrichtung, wenigstens einen Sicherheitsgurt sowie eine Steuereinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherheitsgurt (9, 23, 24, 25) wenigstens zwei Vibrationseinrichtungen (6) aufweist, die zur Erzeugung von durch den Fahrer oder Passagier wahrnehmbaren Vibrationen des Sicherheitsgurtes (9, 23, 24, 25) ausgebildet sind, wobei die Steuereinrichtung (4) zur Auslösung eines Vibrationsvorgangs wenigstens einer der Vibrationseinrichtungen (6) bei Aufbau einer Kommunikationsverbindung an dem oder einem der Kommunikationsgeräte (2, 20, 21, 22) ausgebildet ist, wobei die Auswahl der Vibrationseinrichtung (6) oder der Vibrationseinrichtungen (6), bei denen Vibrationsvorgänge ausgelöst werden, vom Abrollzustand des Scherheitsgurtes (9, 23, 24, 25) abhängig ist.
  2. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftfahrzeugkomponente eine Freisprecheinrichtung ist.
  3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherheitsgurt (9, 23, 24, 25) aus einem Gurtband besteht, an oder in dem Leitungen (10, 11, 12) angeordnet sind, die zur Übertragung von Steuersignalen zu der Vibrationseinrichtung (6) und/oder zur Stromversorgung der Vibrationseinrichtung (6) dienen.
  4. Kraftfahrzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im oder am Sicherheitsgurt (9, 23, 24, 25) mindestens ein Mikrophon (8) angeordnet ist.
  5. Kraftfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansteuerung des Mikrophons (8) und der Vibrationseinrichtung (6) über einen gemeinsamen Bus erfolgt.
  6. Kraftfahrzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftfahrzeug (1) ein Bedienelement (26) umfasst, wobei durch dieses Bedienelement (26) für jedes Kommunikationsgerät (2, 20,21, 22) wählbar ist, ob die Steuereinrichtung (4) den Vibrationsvorgang wenigstens einer Vibrationsvorrichtung (6) bei Aufbau einer Kommunikationsverbindung auslösen soll und/oder bei Aufbau welcher Art von Kommunikationsverbindung die Steuereinrichtung (4) den Vibrationsvorgang wenigstens einer Vibrationsvorrichtung (6) auslösen soll.
  7. Kraftfahrzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Sicherheitsgurte (9, 23, 24, 25) je mindestens eine Vibrationseinrichtung (6) aufweisen und das Kraftfahrzeug (1) ein Bedienelement (26) umfasst, welches zur Zuordnung jeder Kommunikationseinrichtung (2, 20, 21, 22) zu einem oder mehreren Sicherheitsgurten (9, 23, 24, 25) ausgebildet ist, so dass die Steuereinrichtung (4) beim Aufbau einer Kommunikationsverbindungen auf der Kommunikationseinrichtung oder einer der Kommunikationseinrichtungen (2, 20, 21, 22) nur Vibrationsvorgänge der Vibrationseinrichtungen (6), die an dem Sicherheitsgurt (9, 23, 24, 25) angeordnet sind, der dem Kommunikationsgerät (2,20, 21, 22) zugeordnet ist, auslöst.
  8. Kraftfahrzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationseinrichtung (6) einen Motor und ein durch diesen Motor drehbares Element (28) mit Unwucht umfasst, wobei der Motor insbesondere ein Schrittmotor ist.
  9. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationseinrichtung ein Piezoelement umfasst.
  10. Kraftfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vibrationseinrichtung einen Elektromagneten und eine ferromagnetische Gegenmasse umfasst.
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