DE102012017012A1 - Schutzgehäuse für ein Rettungsmittel, insbesondere einen automatisierten externen Defibrillator - Google Patents

Schutzgehäuse für ein Rettungsmittel, insbesondere einen automatisierten externen Defibrillator Download PDF

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    • A61N1/32Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents
    • A61N1/38Applying electric currents by contact electrodes alternating or intermittent currents for producing shock effects
    • A61N1/39Heart defibrillators
    • A61N1/3968Constructional arrangements, e.g. casings

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Schutzgehäuse (1) zur vor Staub und Wasser geschützten Aufnahme eines Rettungsmittels oder einer Noffalleinrichtung, insbesondere eines automatisierten externen Defibrillators (2) zur Wiederbelebung bei plötzlichem Herztod, das schlag- und wetterfest ausgeführt und in dem das Rettungsmittel entnehmbar untergebracht ist, mit einer Gehäusebasis (3), einer Gehäusetür (4) und einer Türscheibe (5) sowie mehreren mittels Kabel oder Leiter miteinander verbundenen Modulen. Das Schutzgehäuse (1) weist wenigstens eines der folgenden Module auf: Eine Kommunikationsvorrichtung (9), eine Klimaanlage (14) mit Lüftungs- (15), Heizungs- und/oder Kühleinrichtung (16), eine Überwachungsvorrichtung (17) mit optischen, akustischen und/oder elektronischen Sensoren (18), eine fernsteuerbare Schließvorrichtung (19), eine Zugangs- und Identifikationsvorrichtung (21), eine Freisprecheinrichtung (23), eine Ortungsvorrichtung (24), ein Anschluss (12) an Kommunikationsnetze eine Spannungsversorgung (28) und/oder eine Alarmierungsvorrichtung (30).

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Schutzgehäuse zur vor Staub und Wasser geschützten Aufnahme eines Rettungsmittels oder einer Notfalleinrichtung, insbesondere eines automatisierten externen Defibrillators (AED) zur Wiederbelebung bei plötzlichem Herztod, das schlag- und wetterfest ausgeführt und in dem das Rettungsmittel entnehmbar untergebracht ist, mit einer Gehäusebasis, einer Gehäusetür und einer Türscheibe sowie mehreren mittels Kabel oder Leiter miteinander verbundenen Modulen.
  • Derartige Schutzgehäuse dienen zur sicheren Unterbringung von Medizingeräten oder Rettungsmittel sowie deren Überwachung und ergänzen medizinisch-technische Geräte, insbesondere einen automatisierten externen Defibrillator. Sie sollen weiterhin diese Rettungsmittel oder Notfalleinrichtungen vor missbräuchlicher Benutzung und Beschädigung schützen, sowie die Not- und Ersthelfer bei ihrem Einsatz unterstützen.
  • Meist sind diese Schutzgehäuse für AEDs in Sanitätsräumen oder im Eingangsbereich von öffentlichen Gebäuden wie Universitäten oder Schulen, Banken oder Sparkassen, Bahnhöfen der Bahn oder U-Bahn, Behörden, Industrieanlagen, Polizeidienststellen, Parkhäuser platziert. Sie können aber auch auf oder an einer Stele oder Standsäule befestigt und im Freien an Bushaltestellen, Taxiständen oder Parkplätzen angeordnet sein.
  • Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, ein Schutzgehäuse der eingangs genannten Art derart auszubilden, dass es eine sichere Unterbringung und Aufbewahrung eines Rettungsmittels ermöglicht, eine Rettungsleitstelle sicher alarmieren sowie die Funktionsbereitschaft des Rettungsmittels überprüfen und Fehlfunktionen melden kann.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß für ein Schutzgehäuse der eingangs genannten Art durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausbildungen sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Schutzgehäuse wenigstens eines der folgenden Module aus der Gruppe Kommunikationsvorrichtung, Klimaanlage mit Lüftungs-, Heizungs- und/oder Kühleinrichtung, Überwachungsvorrichtung mit optischen, akustischen und/oder elektronischen Sensoren, fernsteuerbare Schließvorrichtung, Zugangs- und Identifikationsvorrichtung, Freisprecheinrichtung, Ortungsvorrichtung, Anschluss an Kommunikationsnetze, Spannungsversorgung und/oder Alarmierungsvorrichtung aufweist.
  • Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das Rettungsmittel an einer Trageinheit befestigt ist, die mit wenigstens einer der oben genannten Vorrichtungen versehen und lösbar an der Gehäusebasis angebracht ist.
  • Erfindungsgemäß kann die Telekommunikationsvorrichtung derart ausgebildet sein, dass das Schutzgehäuse netzunabhängig und automatisch sofort nach Öffnung mittels einer Freisprecheinrichtung eine Freisprechverbindung mit einer zuvor definierten Rettungsleitstelle herstellt. Weiterhin kann die Telekommunikationsvorrichtung derart ausgebildet sein, dass eine Benachrichtigung verschiedener, vorher festgelegter Adressaten durch SMS (short message system) und/oder E-Mail nach vorher festgelegten Ereignissen wie z. B. Öffnung, Entnahme, Batterieentleerung, Temperaturlevel erfolgt. Auch kann die Telekommunikationsvorrichtung derart ausgebildet sein, dass sie mit einer Vorrangschaltung an eine Rettungsleitstelle zur Übertragung diverser Protokolle zur Vernetzung an Leitstellenrechner und Brandmeldezentralen bewirkt.
  • In vorteilhafter Weise kann die Telekommunikationsvorrichtung eine Freisprecheinrichtung aufweisen, die eine entnehm- und mitnehmbare Freisprechverbindung, eine Ortung und/oder Alarmierung weiterer Maßnahmen bewirkt.
  • Die Überwachungsvorrichtung kann erfindungsgemäß derart ausgebildet sein, dass eine Überwachung der Rettungsmittel auf Gebrauch, Vandalismus, Zustand und/oder Überwachung der elektrischen Rettungsmittel auf Funktion erfolgt, wobei auch eine Überwachung des Inhaltes des Schutzgehäuses durch optische und/oder elektronische Sensoren sowie eine Dauerüberwachung per Signal- und Geräusch-Erzeugung erfolgen kann.
  • Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Spannungsversorgung derart ausgebildet ist, dass eine Stromnetzversorgungsüberwachung mit USV erfolgt und sie ein Alarmierungssystem bei Spannungsüber- oder -unterschreitung aufweist.
  • Die fernsteuerbare Schließvorrichtung kann erfindungsgemäß derart ausgebildet sein, dass sie eine Fernöffnung und Fernverschließung sowie eine stromlose Notöffnung ermöglicht.
  • Vorteilhaft ermöglicht die Zugangs- und Identifikationsvorrichtung den Zugang zum Schutzgehäuse über eine RFID-Identifikation-, Fingerprint-Sensor- und/oder Code-Einrichtung und/oder Einschlagscheibe
  • Erfindungsgemäß ermöglicht, die Ortungsvorrichtung eine Standortbestimmung durch Triangulation oder GPS.
  • Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Anschluss an Kommunikationsnetze derart ausgebildet ist, dass sie mit ISDN, W-Lan und/oder Voice over IP (VOIP) koppelbar ist.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 Den Aufbau eines erfindungsgemäßen Schutzgehäuses mit einem Defibrillator als Rettungsmittel und
  • 2 den elektrischen Aufbau mit Verbindungen und Verkabelungen innerhalb des Schutzgehäuses gemäß 1.
  • Die 1 zeigt ein Schutzgehäuse 1 für ein Rettungsmittel, insbesondere einen automatisierten externen Defibrillator 2, mit einer Gehäusebasis 3, die durch eine Gehäusetür 4 verschließbar ist. Die Gehäusetür 4 ist mit einer Türscheibe 5 versehen, hinter der der Defibrillator 2 angebracht ist. Die Türscheibe 5 kann als Einschlagscheibe ausgebildet sein.
  • Der Defibrillator 2 weist bekannterweise ein Display 6, einen Lautsprecher 7 und Anzeigen 8 auf, mittels derer der Defibrillator 2 mit dem Bediener kommunizieren kann. An der Seitenwand des Schutzgehäuses 1 ist eine Telekommunikationseinrichtung in Form beispielsweise eines Mobiltelefons 9 oder Handys befestigt, mittels derer Sprech- und/oder Nachrichtenverbindungen mit einer Rettungsleitstelle, Notfalleinsatz- oder Brandmeldezentrale herstellbar sind.
  • In der 2 ist der elektrische Aufbau des Schutzgehäuses mit Verbindungen und Verkabelungen der einzelnen enthaltenen, als Blockschaltbild gezeigten Komponenten und Modulen dargestellt. In dem Schutzgehäuse 1 sind der automatisierte externe Defibrillator 2, die Telekommunikationseinrichtung in Form des Mobiltelefons 9 sowie eine zentrale Steuervorrichtung 10 angeordnet. Die elektronische Schaltung der Einrichtung weist Kontakte auf, an denen Sensoren, der Defibrillator 2 und das Mobiltelefon 9 durch Verkabelung oder Steckkontakte oder sonstige Verbindungen anschließbar sind.
  • Die Gehäusetür 4 des Schutzgehäuses 1 ist mit Sensoren 11 versehen, welche die Öffnung der Gehäusetür 4 der zentralen Steuervorrichtung 10 meldet. Dadurch kann die zentrale Steuervorrichtung 10 eine Verbindung mit einer zuvor definierten einprogrammierten Rettungsleitstelle über ein Interface 12 herstellen, das mittels Datenleitungen 13 mit anderen Kommunikationsnetzen wie beispielsweise ISDN und W-Lan sowie Voice over IP (VOIP) verbunden ist.
  • Damit die Rettungsmittel nicht unbrauchbar werden können, ist das Schutzgehäuse 1 mit einer Klimaanlage 14 versehen, die eine Lüftungsvorrichtung 15 sowie eine Heiz- und Kühlvorrichtung 16 aufweisen kann.
  • Eine Überwachungsvorrichtung 17 überwacht mittels optischer und/oder elektronischer Sensoren 18 den Inhalt des Schutzgehäuses 1. Weiterhin kann die Überwachungsvorrichtung 17 per Signal- und/oder Geräusch-Erzeugung beispielsweise mittels einer Sirene den unverschlossenen Inhalt des Schutzgehäuses 1 vor Vandalismus und Diebstahl schützen. Auch kann die Überwachungsvorrichtung 17 den Gebrauch und Zustand sowie die Funktionstüchtigkeit der Rettungsmittel 2 überwachen.
  • Der Gehäusetür 4 des Schutzgehäuses 1 ist eine fernsteuerbare Schließvorrichtung 19 zugeordnet, die beispielsweise durch Einwahl nach dem Mehrfrequenzwahlverfahren (MFV) über ein Schloss 20 eine Fernöffnung und Fernschließung sowie eine stromlose Notöffnung ermöglichen kann. So kann beispielsweise über ein Rückwahlverfahren der Defibrillator 2 als Rettungsmittel durch eine Fernöffnung freigegeben werden.
  • Weiterhin kann das Schutzgehäuse 1 mit einer Zugangs- und Identifikationsvorrichtung 21 versehen sein, die über eine RFID-Identifikation-, Fingerprint-Sensor- und/oder Code-Einrichtung 22 der zentralen Steuervorrichtung 10 meldet, wem der Zugriff gewährt werden soll. Ist die Überprüfung erfolgreich verlaufen, wird dann der Schließvorrichtung 19 ein entsprechender Steuerbefehl für die Gehäusetür 4 übermittelt. Die Zugangs- und Identifikationsvorrichtung 21 kann auch für die Rettungsmittel, insbesondere den automatisierten externen Defibrillator 2, eingesetzt werden.
  • Eine nicht dargestellte Trageinheit ermöglicht eine einfache Entnahme sowie die Mitnahme des Rettungsmittels 2, wobei mittels einer Freisprecheinrichtung 23 und Ortungsvorrichtung 24 eine genaue Ortung sowie Alarmierung durchführbar und über die Freisprechverbindung Anweisungen für weitere Maßnahmen übermittelt werden können.
  • Durch die Ortungsvorrichtung 24 lässt sich der Standort beispielsweise durch Triangulation oder mittels des Global Positioning Systems (GPS) bestimmen, einem globalen Navigationssatellitensystem zur Positionsbestimmung und Zeitmessung.
  • Mittels einer weiterhin in dem Schutzgehäuse 1 angeordneten Benachrichtigungsvorrichtung 25 können an verschiedene, vorher festgelegte beispielsweise einprogrammierte Adressaten durch vorprogrammierte SMS (short message system) und/oder E-Mail nach vorher festgelegten Ereignissen wie beispielsweise Öffnung der Gehäusetür 4, Entnahme des Rettungsmittels 2, Entleerung der Batterie des AEDs 2 sowie Über- oder Unterschreitungen von Temperaturlevel benachrichtigt bzw. alarmiert werden. Diese Benachrichtigungsvorrichtung 25 kann mit einer Vorrangschaltung für die Notrufnummer 112 versehen sein sowie diverse Protokolle zur Vernetzung an Leitstellenrechner und Brandmeldezentralen übertwgen.
  • Durch Öffnung der Gehäusetür 4 kann das System durch die Freisprecheinrichtung 23 automatisch mit einer Rettungsleitstelle verbunden werden. Die hergestellte Freisprechverbindung kann durch Entnahme der Trageeinheit, auf der sich die Rettungsmittel 2 befinden, an jeden Einsatzort mitgenommen werden. Die Frei sprecheinrichtung 23 in der Trageeinheit ermöglicht somit eine dauerhafte Kommunikation mit der Rettungsleitstelle, die den Einsatz koordinieren und den Ersthelfer bei Fragen unterstützen und anleiten kann. Gleichzeitig kann das System mittels der Ortungsvorrichtung 24 überall geortet werden, so dass Rettungskräfte auch ohne Freisprechverbindung benachrichtigt und an den Notfallort geleitet werden können.
  • Eine Notruf-Freisprechverbindung kann beispielsweise über ein, mittels Kabelanschlüsse über Steckkontakte mit der elektronischen zentralen Steuervorrichtung 10 verbundenes GSM-Modul 26 direkt zur Rettungsleitstelle auf ein Leitsystem oder eine analoge Nebenstelle geschaltet werden. Durch eine Rufnummererkennung wird eine genaue Standortbestimmung ermöglicht. Gleichzeitig zur Herstellung der Notruf-Freisprechverbindung kann eine SMS-Mitteilung an eine vorbestimmte Empfangsstelle, wie beispielsweise auf das Mobiltelefon eines Sicherheitsdienstes gesendet werden. Die Notruf-Freisprechverbindung kann durch Tastendruck auf einen Notruftaster oder Öffnung der Gehäusetür 4 und Entnahme der Rettungsmittel hergestellt werden.
  • Das GSM, ”Global System for Mobile Communications”, ist ein Standard für volldigitale Mobilfunknetze, der hauptsächlich für Telephonie, aber auch für leitungsvermittelte und paketvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen (Short Messages) genutzt wird.
  • Weist das Schutzgehäuse 1 keine Möglichkeit einer Funkverbindung beispielsweise mittels Mobiltelefons 9 oder GSM-Modul 26 auf, so kann ein Telekommunikationsanschluss 27 vorgesehen sein.
  • Das Schutzgehäuse 1 für den automatisierten externen Defibrillator 2 ist mit einer Spannungsversorgung 28 versehen, die eine Stromnetzversorgungsüberwachung mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) 29 und einem Alarmierungssystem 30 bei Spannungsüber- oder -unterschreitung aufweist.
  • Das erfindungsgemäße Schutzgehäuse 1 mit einer durch eine Gehäusetür 4 verschließbaren Gehäusebasis 3 dient der Aufnahme von automatisierten externen Defibrillatoren 2 (AEDs) und/oder anderen Rettungsmitteln, welche netzunabhängig und automatisch sofort nach Öffnung der Gehäusetür 4 eine Freisprechverbindung mit einer zuvor definierten Rettungsleitstelle herstellt. Das Schutzgehäuse 1 ist weiterhin mit einer Klimatisierung 14 versehen, die eine Lüftung, Heizung und/oder Kühlung bewirkt. Ferner enthält das Schutzgehäuse 1 eine Überwachungseinrichtung 17 mit optischen und elektronischen Sensoren 18 zur Überwachung des Inhaltes des Schutzgehäuses 1. Für die Gehäusetür 4 gibt es eine Öffnungsvorrichtung 19 mit der Möglichkeit der Fernöffnung und Fernverschließung sowie einer Notöffnung, die stromlos erfolgen kann. Das Schutzgehäuse 1 ist ferner mit einer Zugangsvorrichtung 21 versehen, die einen Zugang über eine RFID-Identifikation, einen Fingerprint-Sensor, eine Codeeingabe und/oder eine Einschlagscheibe ermöglicht.
  • Eine Kommunikationseinrichtung ermöglicht die Benachrichtigung und ggf. Alarmierung verschiedener, vorher festgelegter Adressaten durch SMS (short message system) und/oder E-Mail nach vorher festgelegten Ereignissen. Dies können beispielsweise die Öffnung der Gehäusetür 4 des Schutzgehäuses 1, die Entnahme des Rettungsmittels 2, eine Batterieentleerung oder bestimmte Temperaturlevel sein.
  • Beispielsweise nach Entnahme des Rettungsmittels 2 kann eine Standort-Bestimmung durch Triangulation oder GPS erfolgen. Auch bei Mitnahme der Freisprechverbindung 23 oder des Mobiltelefons 9 können eine Ortung und/oder Alarmierung erfolgen sowie weitere Maßnahmen veranlasst werden.
  • Das Schutzgehäuse 1 und/oder die Freisprechverbindung 23 oder das Mobiltelefon 9 können mit ISDN und W-Lan sowie Voice over IP (VOIP) gekoppelt sein
  • Das Mobiltelefon 9 als Telekommunikationseinrichtung des Schutzgehäuses 1 kann eine Vorrangschaltung für die Notrufnummer 112 aufweisen, sowie diverse Protokolle zur Vernetzung an Leitstellenrechner und Brandmeldezentralen übertragen.
  • Auch kann erfindungsgemäß eine Stromnetzversorgungsüberwachung 28 mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) 29 und einem Alarmierungssystem 30 bei Spannungsüber- oder -unterschreitung vorgesehen sein.
  • Eine Dauerüberwachung des Schutzgehäuses 1 und seines Inhalts kann per Signal- und Geräusch-Erzeugung erfolgen.
  • Diese einzelnen Module können nach speziellen Kundenwünschen in das Schutzgehäuse 1 herstellerseitig eingebaut werden.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Schutzgehäuse
    2
    Defibrillator
    3
    Gehäusebasis
    4
    Gehäusetür
    5
    Türscheibe Einschlagscheibe
    6
    Display
    7
    Lautsprecher
    8
    Anzeigen
    9
    Mobiltelefon
    10
    zentrale Steuervorrichtung
    11
    Sensoren
    12
    Interface
    13
    Datenleitungen
    14
    Klimaanlage
    15
    Lüftungsvorrichtung
    16
    Heizungsvorrichtung und Kühlungsvorrichtung
    17
    Überwachungsvorrichtung
    18
    optische und elektronische Sensoren
    19
    fernsteuerbare Schließvorrichtung
    20
    Schloss
    21
    Zugangs- und Identifikationsvorrichtung
    22
    RFID-Identifikation-, Fingerprint-Sensor- und/oder Code-Einrichtung
    23
    Freisprecheinrichtung
    24
    Ortungsvorrichtung
    25
    Benachrichtigungsvorrichtung
    26
    GSM-Modul
    27
    Telekommunikationsanschluss
    28
    Spannungsversorgung
    29
    USV
    30
    Alarmierungssystem bei Spannungsüber- oder -unterschreitung.

Claims (14)

  1. Schutzgehäuse (1) zur vor Staub und Wasser geschützten Aufnahme eines Rettungsmittels oder einer Notfalleinrichtung, insbesondere eines automatisierten externen Defibrillators (2) zur Wiederbelebung bei plötzlichem Herztod, das schlag- und wetterfest ausgeführt und in dem das Rettungsmittel entnehmbar untergebracht ist, mit einer Gehäusebasis (3), einer Gehäusetür (4) und einer Türscheibe (5) sowie mehreren mittels Kabel oder Leitern miteinander verbundenen Modulen, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgehäuse (1) wenigstens eines der folgenden Module aufweist: a) eine Telekommunikationsvorrichtung (9), b) eine Klimaanlage (14) mit Lüftungs- (15), Heizungs- und/oder Kühleinrichtung (16), c) eine Überwachungsvorrichtung (17), d) eine fernsteuerbare Schließvorrichtung (19), e) eine Zugangs- und Identifikationsvorrichtung (21), f) eine Freisprecheinrichtung (23), g) eine Ortungsvorrichtung (24), h) ein Anschluss (12) an Kommunikationsnetze, i) eine Spannungsversorgung (28) und/oder j) eine Alarmierungsvorrichtung (30).
  2. Schutzgehäuse (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rettungsmittel (2) an einer Trageinheit befestigt ist, die mit wenigstens einer der Vorrichtungen gemäß den Merkmalen a) bis j) versehen und lösbar an der Gehäusebasis (3) angebracht ist.
  3. Schutzgehäuse (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Telekommunikationsvorrichtung (9) gemäß Merkmal a) derart ausgebildet ist, dass das Schutzgehäuse (1) netzunabhängig und automatisch sofort nach Öffnung mittels einer Freisprecheinrichtung (23) eine Freisprechverbindung mit einer zuvor definierten Rettungsleitstelle herstellt.
  4. Schutzgehäuse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Telekommunikationsvorrichtung (9) gemäß Merkmal a) derart ausgebildet ist, dass eine Benachrichtigung verschiedener, vorher festgelegter Adressaten durch SMS (short message system) und/oder E-Mail nach vorher festgelegten Ereignissen wie z. B. Öffnung, Entnahme, Batterieentleerung, Temperaturlevel erfolgt.
  5. Schutzgehäuse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Telekommunikationsvorrichtung (9) gemäß Merkmal a) derart ausgebildet ist, dass sie mit einer Vorrangschaltung an eine Rettungsleitstelle zur Übertragung diverser Protokolle zur Vernetzung an Leitstellenrechner und Brandmeldezentralen bewirkt.
  6. Schutzgehäuse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Telekommunikationsvorrichtung (9) gemäß Merkmal a) eine Freisprecheinrichtung (23) aufweist, die eine entnehm- und mitnehmbare Freisprechverbindung, eine Ortung und/oder Alarmierung weiterer Maßnahmen bewirkt
  7. Schutzgehäuse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwachungsvorrichtung (17) gemäß Merkmal c) derart ausgebildet ist, dass eine Überwachung der Rettungsmittel auf Gebrauch, Vandalismus, Zustand und/oder Überwachung der elektrischen Rettungsmittel auf Funktion erfolgt.
  8. Schutzgehäuse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwachungsvorrichtung (17) gemäß Merkmal c) derart ausgebildet ist, dass eine Überwachung des Inhaltes des Schutzgehäuses (1) durch optische und/oder elektronische Sensoren (18) erfolgt.
  9. Schutzgehäuse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwachungsvorrichtung (17) gemäß Merkmal c) derart ausgebildet ist, dass eine Dauerüberwachung per Signal- und Geräusch-Erzeugung erfolgt.
  10. Schutzgehäuse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsversorgung (28) gemäß Merkmal i) derart ausgebildet ist, dass eine Stromnetzversorgungsüberwachung mit USV (29) erfolgt und sie ein Alarmierungssystem (30) bei Spannungsüber- oder -unterschreitung aufweist.
  11. Schutzgehäuse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die fernsteuerbare Schließvorrichtung (19) gemäß Merkmal d) derart ausgebildet ist, dass sie eine Fernöffnung und Fernverschließung sowie eine stromlose Notöffnung ermöglicht.
  12. Schutzgehäuse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugangs- und Identifikationsvorrichtung (21) gemäß Merkmal e) den Zugang zum Schutzgehäuse (1) über eine RFID-Identifikation-, Fingerprint-Sensor- und/oder Code-Einrichtung (22) und/oder Einschlagscheibe ermöglicht.
  13. Schutzgehäuse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ortungsvorrichtung (24) gemäß Merkmal g) eine Standortbestimmung durch Triangulation oder GPS ermöglicht.
  14. Schutzgehäuse (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss (12) an Kommunikationsnetze gemäß Merkmal h) derart ausgebildet ist, dass sie mit ISDN, W-Lan und/oder Voice over IP (VOIP) koppelbar ist.
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