DE102011117672B4 - Rückenlehne - Google Patents

Rückenlehne

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Abstract

Eine Rückenlehne für in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkte Menschen bestehend aus einer Stützsäule (1) mit einer Mehrzahl daran angeordneter, zueinander beabstandeter Stützelemente (2, 3, 4, 5) mit einer dem Körper des Menschen zugewandten und einer dem Körper abgewandten Seite, bei der für die Stützsäule (1) eine Grundstellung, in der sie eine im Wesentlichen geradlinige Längsachse L aufweist, und eine Stützstellung, in der sie eine an die Anatomie des Menschen angepasste gebogene Längsachse L aufweist, einnehmbar ist, zeichnet sich dadurch aus, dass immer zwei benachbarte Stützelemente (2, 3; 3, 4; 4, 5) um einen gemeinsamen Knickpunkt (K23; K34; K45) in der Stützsäule (1) verschwenkbar sind, immer zwei benachbarte Stützelemente (2, 3; 3, 4; 4, 5) über je einen in seiner Wirklänge WL veränderbaren Seilzug (S23, S34, S45) verbunden sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Rückenlehne für in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkte Menschen bestehend aus einer Stützsäule mit einer Mehrzahl daran angeordneter, zueinander beabstandeter Stützelemente mit einer dem Körper des Menschen zugewandten und einer dem Köper abgewandten Seite, bei der für die Stützsäule eine Grundstellung in der sie eine im Wesentlichen geradlinige Längsachse aufweist, und eine Stützstellung, in der sie eine an die Anatomie des Menschen angepasste gebogene Längsachse aufweist, einnehmbar ist, wobei immer zwei benachbarte Stützelemente um einen gemeinsamen Knickpunkt in der Stützsäule verschwenkbar sind.
  • Eine Rückenlehne mit diesen Merkmalen ist beispielsweise zur Verwendung als Lordosenstütze in einem Sitz eines Kraftfahrzeuges aus der DE 100 30 065 A1 bekannt.
  • Die aus der WO 2011/024061 A1 bekannte Rückenlehne dient dazu, insbesondere im Rollstuhl sitzende Menschen sicher abzustützen, um ihnen das Sitzen zu erleichtern. Hierzu ist es notwendig, dass die Rückenlehne an die anatomischen Gegebenheiten des Menschen, für den sie vorgesehen ist, angepasst werden kann.
  • Aus der DE 20 2004 017 110 U1 ist ein Sitz für einen Rollstuhl bekannt, bei dem die Rückenlehne eine Stützstange umfasst, die sich in Längsrichtung der Rückenlehne erstreckt und die Stützstange mehrere Rückenpolsterelemente aufweist, die sich jeweils quer zu ihr erstrecken und längs der Stützstange übereinander angeordnet sind.
  • Aus der DE 10 2004 055 646 A1 ist ein Sitz bekannt, der im Wesentlichen aus einem Sitzteil mit Sitzfläche und einem Rückenlehnenteil mit Rückenlehnenfläche besteht, die verstellbare Flächenelemente aufweisen. Hierzu sind mit den Innenseiten der Sitzfläche und/oder der Rückenlehnenfläche in ihrer Spannung unabhängig voneinander regelbare Zugelemente verbunden, wobei innerhalb des Sitzteils und/oder des Rückenlehnenteils ein nach außen gerichteter Druck aufrechterhalten ist.
  • Die US 2009/0236887 A1 offenbart einen Bürostuhl mit einer sich selbst an die Rückenkontur des auf dem Stuhl sitzenden Menschen anpassenden Rückenlehnenstruktur.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde eine Rückenlehne so zu verbessern, dass sie sowohl zur Abstützung der Wirbelsäule in ihrer Längsrichtung als auch zur bequemen Abstützung des Oberkörpers in ihrer Breite leicht einstellbar ist.
  • Die Problemlösung erfolgt bei einer gattungsgemäßen Rückenlehne dadurch, dass immer zwei benachbarte Stützelemente um einen gemeinsamen Knickpunkt in der Stützsäule verschwenkbar sind, immer zwei benachbarte Stützelemente über je einen in seiner Wirklänge WL veränderbaren Seilzug verbunden sind.
  • Vorzugsweise sind zusätzlich auch die beiden äußeren Stützelemente über einen in seiner Wirklänge veränderbaren Seilzug miteinander verbunden.
  • Durch Verkürzen oder Verlängern der Wirklänge WL eines oder mehrerer Seilzüge können die einzelnen Stützelemente zueinander im Winkel verschwenkt werden, sodass sich eine gebogene Längsachse einstellt, die an die Krümmung der Wirbelsäule des Benutzers angepasst werden kann.
  • Hierzu liegen die Knickpunkte vorzugsweise auf der Längsachse der Stützsäule, die einstückig mit den Stützelementen ausgebildet sein kann.
  • Vorzugsweise besteht jedes Stützelement aus zwei zueinander beabstandeten Streben, die zumindest an ihren äußeren Enden miteinander verbunden sind und in der Seitenansicht zwei an der Längsachse der Stützsäule gespiegelte spitzwinklige Dreiecke ausbilden, deren Hypotenusen sich gegenüber liegen. Dabei ist die der Körperseite abgewandte Strebe zweiteilig ausgebildet, und zur Einstellung der Krümmung eines Stützelementes ist die Länge der zweiteiligen Strebe quer zur Längsachse einstellbar. Durch die Einstellung der Länge der zweiteiligen Strebe kann die Krümmung des Stützelementes verändert werden, sodass jedes Stützelement so angepasst werden kann, dass es den zu stützenden Oberkörper sicher umfasst.
  • Vorteilhaft ist es, wenn die Streben über eine Mehrzahl von Querstreben miteinander verbunden sind, sodass sich ein Bauteil ergibt, das nach dem Fin Ray Effect® arbeitet. Bei diesem bekannten Konstruktionsprinzip knicken die beiden biegeelastischen Streben nicht – wie an sich erwartet – in Druckrichtung weg, sondern sie bewegen sich entgegen der Druckrichtung. Hierdurch wird die Abstützung und Anpassung jedes Stützelementes zur Abstützung des Oberkörpers des Menschen verbessert.
  • Zur Einstellung der Länge und damit der Krümmung der Stützelemente sind vorzugsweise die zweiteiligen Streben an ihren einander zugewandten Enden mit je einer schlitzförmigen Durchbrechung versehen, die zueinander in Überdeckung bringbar sind und je ein Verriegelungselement zur Lagefixierung der Teilstreben zueinander aufnehmen können. Das Verriegelungselement ist vorzugsweise eine Schraube.
  • Die Wirklänge WL jedes Seilzuges wird vorzugsweise über ein Drehelement verändert. Insbesondere vorzugsweise ist das Drehelement zur Fixierung seines Drehwinkels mit einer Rasterung versehen.
  • Mit Hilfe einer Zeichnung sollen Ausführungsbeispiele der Erfindung nachfolgend näher erläutert werden. Es zeigen:
  • 1 – die Prinzipskizze der Rückenlehne in Grundstellung;
  • 2 – die Rückenlehne nach 1 in einer ersten Stützstellung;
  • 3 – die Rückenlehne nach 1 in einer zweiten Stützstellung;
  • 4 – die Rückenlehne nach 1 in einer dritten Stützstellung;
  • 5 – die Rückenlehne nach 1 in einer vierten Stützstellung;
  • 6 – das Prinzip der über die Seilzüge miteinander verbundenen benachbarten Stützelemente;
  • 7 – die Ansicht der dem Körper abgewandten Seite einer Rückenlehne;
  • 8 – die Ansicht der dem Körper zugewandten Seite der Rückenlehne nach 7;
  • 9a9c – das Wirkprinzip der Krümmungseinstellung der Stützelemente;
  • 10 – eine schematische Ansicht auf vier Rückenelemente;
  • 11 – eine 3D-Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispieles der Rückenlehne;
  • 12 – eine weitere 3D-Darstellung einer Rückenlehne;
  • 13 – die Darstellung der Rückenlehne nach 12 in der dem Körper zugewandten Seite;
  • 14 – die Ansicht der dem Körper zugewandten Seite der Rückenlehne in schematischer Darstellung;
  • 15 – die Ansicht der dem Körper abgewandten Seite der Rückenlehne nach 14;
  • 16 – ein weiteres Wirkprinzip der Rückenlehne;
  • 17 – ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Rückenlehne;
  • 18 – eine Rückenlehne in perspektivischer Darstellung.
  • Die Rückenlehne, die insbesondere für einen Rollstuhl vorgesehen ist, besteht aus einer Stützsäule 1, an der parallel zueinander beabstandet Stützelemente 2, 3, 4, 5 angeordnet sind. Jeweils zwei zueinander benachbarte Stützelemente 2, 3; 3, 4; 4, 5 sind über auf der Längsachse L der Stützsäule liegende Knickpunkte K23, K34, K45 in ihrer Neigung zueinander einstellbar. In 1 ist die Stützsäule 1 in ihrer Grundstellung dargestellt, in der die Längsachse L im Wesentlichen gerade verläuft. Die 2 bis 5 zeigen verschiedene Ansichten der Rückenlehne, bei denen die Stützelemente 2, 3, 4, 5 in unterschiedliche Richtungen abgewinkelt sind, sodass sich ein mehrfach entgegengesetzt gekrümmter Verlauf der Längsachse L oder ein konvex bzw. konkav gekrümmter Verlauf der Längsachse L einstellt. Der bogenförmige Verlauf der Längsachse L ist in diesen Darstellungen jeweils in seinen kleinsten Radien dargestellt. Zur Anpassung an den Verlauf der Wirbelsäule des Menschen sind derartige Verkrümmungen der Längsachse L eher nicht notwendig. Die Darstellung dient nur der Verdeutlichung des Prinzips.
  • Zur Einstellung des Neigungswinkels der Stützelemente 2, 3, 4, 5 zueinander und damit zur Einstellung der Krümmung der Längsachse L sind jeweils zwei benachbarte Stützelemente 2, 3; 3, 4; 4, 5 über Seilzüge S23; S34; S45 miteinander verbunden. Außerdem sind die beiden äußeren Abstützelemente 2, 5 ebenfalls über einen Seilzug S25 miteinander verbunden. Die Seilzüge S23, S34, S45, S25, sind in ihrer Wirklänge WL veränderbar. Wird die Wirklänge WL des Seilzuges S25 vergrößert, kann das Stützelement 2 um den Knickpunkt K23 und das Stützelement 5 um den Knickpunkt K45 in der in 6 dargestellten Lage nach links abgeknickt werden. Wird die Wirkungslänge WL des Seilzuges S25 verkürzt, werden die Stützelemente 2, 5 in die entgegengesetzte Richtung verschwenkt und nehmen die in 4 dargestellte Lage ein. Entsprechendes gilt für die wirksamen Seillängen WL der übrigen Seilzüge S23, S34, S45 und der Winkelbewegung der Stützelemente 3, 4. Wird die wirksame Seillänge WL verlängert, können sich die über das entsprechende Zugseil Sij miteinander verbundenen Stützelemente 2, 3, 4, 5 zueinander aufbiegen bzw. voneinander wegbewegen, und wenn die wirksame Seillänge WL verkürzt wird, werden sie aufeinander zu gezwungen. Die Einstellung der wirksamen Seillänge WL kann durch Drehknöpfe 6 vorgenommen werden, die mit einer nicht dargestellten Rasterung versehen sind, sodass die Drehung in einzelnen Winkelschritten gerastert erfolgen kann und dabei gleichzeitig durch die Rasterung auch eine Spannung des jeweiligen Zugseiles Sij erfolgen kann.
  • 16 zeigt das Prinzip der Veränderung der wirksamen Länge WL des Zugseiles S25. Durch Drehung des Drehknopfes 6 entgegen dem Uhrzeigesinn wird das Zugseil S25 verkürzt. Erfolgt die Drehung in Richtung des Uhrzeigersinnes wird die wirksame Länge WL des Zugseiles S25 vergrößert.
  • Die Stützelemente 2, 3, 4, 5 bestehen aus zwei sich gegenüberliegenden biegeelastischen Streben A, B, die an ihren beiden äußeren Enden C miteinander verbunden sind (vgl. 9a bis 9c). Die der Körperseite abgewandte Strebe B ist zweiteilig mit den Schenkeln oder Enden B1, B2 ausgebildet. Die zugewandten Enden der Schenkel B1, B2 sind mit schlitzförmigen Durchbrechungen 7, 8 versehen, die zueinander in Überdeckung gebracht werden können. Über eine Schraube 9, die in die Durchbrechungen 7, 8 eingesetzt ist, können die beiden Enden B1, B2 miteinander verspannt werden.
  • Die 9a bis 9c zeigen das Funktionsprinzip zur Einstellung der Krümmung der Stützelemente 2, 3, 4, 5, um sie an den Umfang des Körpers, der abgestützt werden soll, anzupassen. 9a zeigt ein Stützelement in seiner Grundstellung. Werden die beiden Schenkel B1, B2 in Richtung der in 9b dargestellten Pfeile voneinander wegbewegt, wird die Krümmung der Strebe A, der dem Körper zugewandt ist, vergrößert. Werden die beiden Schenkel B1, B2 in Richtung der in 9c gezeigten Pfeile zueinander verschoben, wird die Krümmung der dem Körper zugewandten Strebe A reduziert und es stellt sich ein nahezu geradliniger Verlauf der Strebe A ein. Die Bewegungsrichtung der Strebe A ist in den Figuren mit den Pfeilen P angedeutet.
  • 12, 13 zeigen die perspektivische Anordnung der Streben A, B. Hier ist erkennbar, dass die Streben bzw. Schenkel A, B1 und A, B2 jeweils ein spitzwinkliges Dreieck ausbilden, wobei die Hypotenusen der Dreiecke sich gegenüberliegen. Es sind mehrere Querstreben Q vorgesehen, die die beiden biegeelastischen Streben A, B miteinander verbinden und dafür sorgen, dass sich der so genannte Fin Ray Effect® einstellt, also das Stützelement sich entgegen der Krafteinwirkungsrichtung bewegen kann, um eine hohe Effizienz in der Abstützung zu erzielen.
  • Wie 8 zeigt, ist die Innenseite der Stützelemente, also die Seite, die dem Körper des Menschen zugewandt ist, gepolstert, um einen hohen Benutzungskomfort zu gewährleisten.
  • 18 zeigt die perspektivische Darstellung der Rückenlehne, wie sie in einem Rollstuhl befestigt werden kann, der hier nur mit den Rahmenrohren 10, 11 der Rückenlehne angedeutet ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Stützsäule
    2
    Stützelement
    3
    Stützelement
    4
    Stützelement
    5
    Stützelement
    6
    Drehknopf
    7
    Durchbrechung/Schlitz
    8
    Ausnehmung/Schlitz
    9
    Schraube
    10
    Rahmenrohr
    11
    Rahmenrohr
    A
    Strebe
    B
    Strebe
    B1
    Schenkel/Ende
    B2
    Schenkel/Ende
    C
    Ende
    L
    Längsachse
    K23
    Knickpunkt
    K34
    Knickpunkt
    K45
    Knickpunkt
    Q
    Querstrebe
    S23
    Zugseil
    S25
    Zugseil
    S34
    Zugseil
    S45
    Zugseil
    WL
    wirksame Seillänge

Claims (9)

  1. Rückenlehne für in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkte Menschen bestehend aus einer Stützsäule (1) mit einer Mehrzahl daran angeordneter, zueinander beabstandeter Stützelemente (2, 3, 4, 5) mit einer dem Körper des Menschen zugewandten und einer dem Körper abgewandten Seite, bei der für die Stützsäule (1) eine Grundstellung, in der sie eine im Wesentlichen geradlinige Längsachse L aufweist, und eine Stützstellung, in der sie eine an die Anatomie des Menschen angepasste gebogene Längsachse L aufweist, einnehmbar ist, wobei immer zwei benachbarte Stützelemente (2, 3; 3, 4; 4, 5) um einen gemeinsamen Knickpunkt (K23; K34; K45) in der Stützsäule (1) verschwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass – immer zwei benachbarte Stützelemente (2, 3; 3, 4; 4, 5) über je einen in seiner Wirklänge WL veränderbaren Seilzug (S23, S34, S45) verbunden sind, – jedes Stützelement (2, 3, 4) aus zwei zueinander beabstandeten Streben (A, B) besteht, die zumindest an ihren äußeren Enden (C) miteinander verbunden sind und in der Seitenansicht zwei an der Längsachse L gespiegelte spitzwinklige Dreiecke ausbilden, deren Hypotenusen sich gegenüber liegen, – die der Körperseite abgewandte Strebe (B) zweiteilig ausgebildet ist und – zur Einstellung der Krümmung eines Stützelementes (2, 3, 4) die Länge der zweiteiligen Strebe (B) quer zur Längsachse L einstellbar ist.
  2. Rückenlehne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden äußeren Stützelemente (2, 5) zusätzlich auch über einen in seiner Wirklänge WL veränderbaren Seilzug (S25) miteinander verbunden sind.
  3. Rückenlehne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Knickpunkte (K23, K34, K45) auf der Längsachse L liegen.
  4. Rückenlehne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (A, B) über eine Mehrzahl von Querstreben (Q) miteinander verbunden sind.
  5. Rückenlehne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Körperseite zugewandten Streben (A) gepolstert sind.
  6. Rückenlehne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiteiligen Streben B an den einander zugewandten Enden (B1, B2) mit je einer schlitzförmigen Durchbrechung (7, 8) versehen sind, die zueinander in Überdeckung bringbar und je ein Verriegelungselement (9) zur Lagefixierung der Streben (B1, B2) zueinander aufnehmen.
  7. Rückenlehne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (9) eine Schraube ist.
  8. Rückenlehne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirklänge WL jedes Seilzuges (S25, S23, S34, S45) über ein Drehelement (6) veränderbar ist.
  9. Rückenlehne nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (6) zur Fixierung seines Drehwinkels mit einer Rasterung versehen ist.
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