DE102011104718B4 - Fußbodenpaneel mit einer einen Sperrriegel afweisenden Seitenkante - Google Patents

Fußbodenpaneel mit einer einen Sperrriegel afweisenden Seitenkante

Info

Publication number
DE102011104718B4
DE102011104718B4 DE102011104718.6A DE102011104718A DE102011104718B4 DE 102011104718 B4 DE102011104718 B4 DE 102011104718B4 DE 102011104718 A DE102011104718 A DE 102011104718A DE 102011104718 B4 DE102011104718 B4 DE 102011104718B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
side edge
locking
locking bolt
floor panel
vertical plane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE102011104718.6A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102011104718A1 (de
Inventor
Paul Stöckl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fritz Egger GmbH and Co OG
Original Assignee
Fritz Egger GmbH and Co OG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fritz Egger GmbH and Co OG filed Critical Fritz Egger GmbH and Co OG
Priority to DE102011104718.6A priority Critical patent/DE102011104718B4/de
Publication of DE102011104718A1 publication Critical patent/DE102011104718A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102011104718B4 publication Critical patent/DE102011104718B4/de
Application status is Active legal-status Critical
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/02038Flooring or floor layers composed of a number of similar elements characterised by tongue and groove connections between neighbouring flooring elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/10Flooring or floor layers composed of a number of similar elements of other materials, e.g. fibrous or chipped materials, organic plastics, magnesite tiles, hardboard, or with a top layer of other materials
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F2201/00Joining sheets or plates or panels
    • E04F2201/01Joining sheets, plates or panels with edges in abutting relationship
    • E04F2201/0138Joining sheets, plates or panels with edges in abutting relationship by moving the sheets, plates or panels perpendicular to the main plane
    • E04F2201/0146Joining sheets, plates or panels with edges in abutting relationship by moving the sheets, plates or panels perpendicular to the main plane with snap action of the edge connectors
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F2201/00Joining sheets or plates or panels
    • E04F2201/04Other details of tongues or grooves
    • E04F2201/041Tongues or grooves with slits or cuts for expansion or flexibility
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F2201/00Joining sheets or plates or panels
    • E04F2201/04Other details of tongues or grooves
    • E04F2201/044Other details of tongues or grooves with tongues or grooves comprising elements which are not manufactured in one piece with the sheets, plates or panels but which are permanently fixedly connected to the sheets, plates or panels, e.g. at the factory
    • E04F2201/049Other details of tongues or grooves with tongues or grooves comprising elements which are not manufactured in one piece with the sheets, plates or panels but which are permanently fixedly connected to the sheets, plates or panels, e.g. at the factory wherein the elements are made of organic plastics with or without reinforcements or filling materials

Abstract

Fußbodenpaneel (1, 1') mit einer ersten Seitenkante (4, 4') und einer zweiten Seitenkante (5, 5'), – wobei die erste Seitenkante (4, 4') und die zweite Seitenkante (5, 5') einander gegenüberliegen und korrespondierend zueinander ausgebildet sind, um die erste Seitenkante (4, 4') mit einer zweiten Seitenkante (5, 5') eines weiteren Fußbodenpaneels (1, 1') verbinden zu können, – wobei die erste Seitenkante (4, 4') ein Grundprofil (8) und einen zum Verriegeln der ersten Seitenkante (4, 4') mit einer zweiten Seitenkante (5, 5') nach innen bewegbaren Sperrriegel (9, 9') aufweist und – wobei das Grundprofil (8) eine eine äußere vertikale Ebene (E) definierende Stoßleiste (13) aufweist, dadurch gekennzeichnet, – dass der Sperrriegel (9, 9') und/oder die Stoßleiste (13) von einer am freien Ende des Grundprofils (8) vorgesehenen und nach oben gerichteten Verriegelungsfeder (14) getragen wird, dass die zweite Seitenkante (5, 5') eine nach unten gerichtete Verriegelungsnut (22, 22') aufweist und dass im verbundenen Zustand die Verriegelungsfeder (14) in die Verriegelungsnut (22, 22') eingreift und – dass der Sperrriegel (9) im unverbundenen Zustand eine Position auf der Innenseite der vertikalen Ebene (E) und benachbart zur vertikalen Ebene einnimmt oder dass der Sperrriegel im unverbundenen Zustand an die vertikale Ebene (E) angrenzt oder dass der Sperrriegel (9') im unverbundenen Zustand sowohl gegenüber der vertikalen Ebene (E) nach außen vorsteht als auch dazu ausgebildet ist, wenigstens beim Verbinden der ersten Seitenkante (4') mit einer zweiten Seitenkante (5') eine Position auf der Innenseite der vertikalen Ebene (E) einzunehmen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Fußbodenpaneel mit einer ersten Seitenkante und einer zweiten Seitenkante, wobei die erste Seitenkante und die zweite Seitenkante einander gegenüberliegen und korrespondierend zueinander ausgebildet sind, um die erste Seitenkante mit einer zweiten Seitenkante eines weiteren Fußbodenpaneels verbinden zu können, wobei die erste Seitenkante ein Grundprofil und einen zum Verriegeln der ersten Seitenkante mit einer zweiten Seitenkante nach innen bewegbaren Sperrriegel aufweist und wobei das Grundprofil eine eine äußere vertikale Ebene definierende Stoßleiste aufweist. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Verbinden von derartigen Fußbodenpaneelen.
  • Fußbodenpaneele der genannten Art sind aus dem Stand der Technik beispielsweise gemäß DE 10 2009 035 275 A1 oder EP 1 350 904 A2 bekannt. Sie sind in der Regel rechteckig und aus einem Holzwerkstoff gefertigt. Die vier umlaufenden Seitenkanten sind so ausgebildet, dass sie mit weiteren gleichartigen Fußbodenpaneelen zu einem Fußbodenbelag verbunden werden können. Es können jeweils zwei Seitenkanten in gleicher Art und korrespondierend zu den anderen beiden Seitenkanten sein, die ebenfalls gleichartig ausgebildet sind. Die Seitenkanten können aber auch unterschiedlich sein, wobei dann die ersten und zweiten Seitenkanten sowie die dritten und vierten Seitenkanten miteinander verbunden werden können. Die entsprechend korrespondierenden Seitenkanten sind dazu auf einander gegenüberliegenden Seiten der Fußbodenpaneele vorgesehen.
  • Bei den bekannten Fußbodenpaneelen sind die Seitenkanten regelmäßig im verbundenen Zustand miteinander verriegelt, und zwar vorzugsweise einerseits in einer Richtung senkrecht zu den Fußbodenpaneelen und andererseits in einer Richtung senkrecht zu den Seitenkanten und parallel zu den Fußbodenpaneelen. In die entsprechenden Richtungen können die Fußbodenpaneele also nicht ohne weiteres, insbesondere nicht ohne Beschädigung, auseinandergezogen werden. Um die Verbindung und Verriegelung der Seitenkanten untereinander zu bewirken, weisen diese entsprechend geformte Profile, die sogenannten Verriegelungsprofile, auf.
  • Je nach Ausbildung dieser Verriegelungsprofile können die Seitenkanten durch horizontales Ineinanderschieben und/oder durch Ineinanderwinkeln verbunden werden. Solche Fußbodenpaneele sind beispielsweise aus der WO 97/47834 A1 bekannt. Alternativ können die Verriegelungsprofile durch eine im Wesentlichen vertikale Bewegung miteinander verbunden werden, wobei dann ein Verriegelungsprofil von oben in ein korrespondierendes Verriegelungsprofil eingesteckt wird. Solche Fußbodenpaneele sind beispielsweise in der WO 2004/003314 A1 beschrieben.
  • Um sicherzustellen, dass die letztgenannten Verriegelungsprofile in vertikaler Richtung, also einer Richtung senkrecht zu den Fußbodenpaneelen, miteinander verriegelt bleiben, weisen die Verriegelungsprofile in der Regel ein Grundprofil und einen an dem Grundprofil vorgesehenen Sperrriegel auf. Während das Grundprofil der Seitenkante verhältnismäßig massiv ausgebildet werden kann, muss der Sperrriegel beim Verbinden entweder verbogen, eingedrückt, verschoben oder anderweitig nach innen bewegt werden. Der Sperrriegel bildet so quasi den beweglichen Teil einer Rastverbindung, der das Passieren einer Rastnase ermöglicht, die vom Sperrriegel anschließend zum Zwecke der Verriegelung hintergriffen wird. Sperrriegel dieser Art, die ebenso an Verriegelungsprofilen zum Ineinanderwinkeln, Ineinanderschieben oder dergleichen vorgesehen sein können, sind aufgrund ihrer Funktion regelmäßig weniger massiv ausgebildet als das Grundprofil.
  • In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Seitenkanten von Fußbodenpaneelen im Zuge ihrer Herstellung, bei ihrem Transport oder beim Verlegen oftmals mit massiven Gegenständen zusammenstoßen. Würden Sperrriegel nahe dem freien Ende des Grundprofils angeordnet, könnten diese infolge eines Stoßes gegen eine im Wesentlichen ebene Fläche eines Gegenstands leicht beschädigt werden. Entsprechende Fußbodenpaneele wären dann nicht mehr oder nur noch eingeschränkt für das Verbinden mit weiteren Fußbodenpaneelen geeignet.
  • Wenn die Fußbodenpaneele im Wesentlichen senkrecht gegen eine ebene Fläche eines Gegenstands stoßen, sind die Zusammenstöße oft besonders heftig. Es sind daher vorwiegend solche Zusammenstöße, die zu einer Beschädigung eines Sperrriegels führen können, der im unverbundenen Zustand gegenüber dem Grundprofil nach außen vorsteht, oder sich jedenfalls ähnlich weit wie das Grundprofil nach außen erstreckt.
  • Bei der Konstruktion von Fußbodenpaneelen kann aus diesem Grund nicht immer die gewünschte Form der Verriegelungsprofile realisiert werden, die zu einer Materialersparnis, einem leichteren Verbinden der Fußbodenpaneele und/oder zu höheren Auszugskräften der Verbindungen führen würde.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannten und zuvor näher beschriebenen Fußbodenpaneele sowie das Verfahren zum Verbinden der Fußbodenpaneele derart auszugestalten und weiterzubilden, dass die Flexibilität und die Freiheitsgrade bei der Konstruktion von Sperrriegel aufweisenden Verriegelungsprofilen verbessert werden, ohne eine erhöhte Gefahr einer Beschädigung der Sperrriegel durch eine unsachgemäße Handhabung der Fußbodenpaneele in Kauf nehmen zu müssen.
  • Diese Aufgabe ist bei einem Fußbodenpaneel der genannten Art nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 dadurch gelöst, dass der Sperrriegel und/oder die Stoßleiste von einer am freien Ende des Grundprofils vorgesehenen und nach oben gerichteten Verriegelungsfeder getragen wird, dass die zweite Seitenkante eine nach unten gerichtete Verriegelungsnut aufweist und dass im verbundenen Zustand die Verriegelungsfeder in die Verriegelungsnut eingreift und dass der Sperrriegel im unverbundenen Zustand eine Position auf der Innenseite der vertikalen Ebene und benachbart zur vertikalen Ebene einnimmt oder dass der Sperrriegel im unverbundenen Zustand an die vertikale Ebene angrenzt oder dass der Sperrriegel im unverbundenen Zustand sowohl gegenüber der vertikalen Ebene nach außen vorsteht als auch dazu ausgebildet ist, wenigstens beim Verbinden der ersten Seitenkante mit einer zweiten Seitenkante eine Position auf der Innenseite der vertikalen Ebene einzunehmen.
  • Das Grundprofil ist erfindungsgemäß also derart ausgestaltet, dass das Grundprofil eine Stoßleiste ausbildet, welche den Sperrriegel vor einer Beschädigung schützt. Wird das Fußbodenpaneel in einer Richtung horizontal gegen eine ebene und vertikal zum Fußbodenpaneel ausgerichtete Wand gestoßen, bildet die Stoßleiste den Teil des Grundprofils, der mit der Wand in Kontakt kommt. Es kann daher über die Stoßleiste wenigstens ein Teil der Stoßenergie aufgenommen werden. Dazu kann die Stoßleiste entsprechend massiv oder verstärkt ausgebildet sein. Insbesondere bietet sich die Ausbildung der Stoßleiste in Form einer Wulst an.
  • Vorliegend wird unter einer vertikalen Ausrichtung eine Ausrichtung senkrecht zum Fußbodenpaneel und unter einer horizontalen Richtung eine Richtung parallel zum Fußbodenpaneel und senkrecht zur ersten und/oder zweiten Seitenkante verstanden. Diese Definition richtet sich nach der Ausrichtung der Fußbodenpaneele im verlegten Zustand und dient lediglich der leichteren Verständlichkeit. Auf eine exakt horizontale Ausrichtung der Fußbodenpaneele im eigentlichen Sinne kommt es also nicht an.
  • Die äußere vertikale Ebene ist nach diesem Verständnis am äußeren Ende des Grundprofils in horizontaler Richtung vorgesehen. Die vertikale Ebene verläuft senkrecht zum Fußbodenpaneel. Stößt das Fußbodenpaneel in horizontaler Richtung mit einer ebenen vertikalen Fläche eines Gegenstands zusammen, so liegt die Fläche beim Zusammenstoß von Grundprofil und ebener Fläche in der vertikalen Ebene. Unter der Voraussetzung, dass das Grundprofil beim Zusammenstoß mit der vertikalen ebenen Fläche nicht eingedrückt oder gar selbst beschädigt wird, nähert sich die Fläche dem Fußbodenpaneel nicht weiter als die durch die Stoßleiste definierte vertikale Ebene.
  • Da jedoch in der Praxis das Grundprofil infolge des Zusammenstoßes geringfügig eingedrückt werden kann, der Gegenstand gewisse Unebenheiten aufweisen kann, die in Richtung des Sperrriegels vorstehen, oder das Fußbodenpaneel nicht exakt senkrecht, sondern leicht schräg, mit dem Gegenstand zusammenstoßen kann, werden durch die Stoßleiste auch jene Sperrriegel gegenüber einer versehentlichen Beschädigung infolge des beschriebenen unabsichtlichen Zusammenstoßes geschützt, die im unverbundenen Zustand eine Position auf der Innenseite der vertikalen Ebene einnehmen. Der Gegenstand, mit dem das Fußbodenpaneel zusammenstößt, kann dann nicht oder nur minimal gegen den Sperrriegel prallen und diesen beschädigen. Die Energie des Zusammenstoßes wird nämlich im Wesentlichen von der Stoßleiste aufgenommen und über das Grundprofil insgesamt abgeleitet.
  • Allerdings werden solche Sperrriegel nicht von der Stoßleiste geschützt, die weit weg von der vertikalen Ebene angeordnet sind. Deshalb kommen erfindungsgemäß nur solche Sperrriegel in Betracht, die wenigstens benachbart zur vertikalen Ebene angeordnet sind, d. h. einen lediglich geringfügigen Abstand zur vertikalen Ebene aufweisen. Was dabei unter einem geringfügigen Abstand zu verstehen ist, kann stark von der Gestalt des Grundprofils abhängen. Wenn das Grundprofil sehr filigran und/oder das Fußbodenpaneel sehr dünn ausgebildet ist, wird der geringfügige Abstand eher klein sein und umgekehrt. Zudem wird der geringfügige Abstand eher klein sein, wenn das Grundprofil sehr stabil und sehr steif, d. h. wenig elastisch, ausgebildet ist und umgekehrt. Vorzugsweise ist der geringfügige Abstand des Sperrriegels zur vertikalen Ebene im unverbundenen Zustand nicht größer als etwa 1 mm, insbesondere nicht größer als 0,5 mm oder gar 0,1 mm. Grundsätzlich lassen sich die erste Seitenkante und die zweite Seitenkante leichter miteinander verbinden, wenn dieser Abstand geringer ist. Andererseits nimmt die Gefahr einer Beschädigung des Sperrriegels infolge eines Stoßes grundsätzlich mit zunehmendem Abstand ab.
  • Da der Sperrriegel grundsätzlich eine minimale Flexibilität aufweist, bzw. minimal von der vertikalen Ebene nach innen bewegt werden kann, sind erfindungsgemäß auch solche Sperrriegel gegenüber einer Beschädigung infolge eines Stoßes durch die Stoßleiste geschützt, die an die vertikale Ebene angrenzen, d. h. auf der Innenseite der vertikalen Ebene angeordnet sind und an die vertikale Ebene heranreichen. Selbst wenn diese Sperrriegel bei einem Zusammenstoß mit der ebenen Fläche des Gegenstands in Kontakt kommen, reicht dieser Kontakt nicht dazu aus, die Sperrriegel zu beschädigen, da die Sperrriegel etwas nachgeben können und die Stoßleiste den überwiegenden Teil der Stoßenergie aufnimmt und ableitet.
  • Erfindungsgemäß werden aber auch solche Sperrriegel durch das eine Stoßleiste aufweisende Grundprofil vor einer Beschädigung durch einen zuvor beschriebenen Stoß geschützt, die gegenüber der vertikalen Ebene nach außen vorstehen, sofern die Sperrriegel dazu ausgebildet sind, wenigstens beim Verbinden der ersten Seitenkante mit einer zweiten Seitenkante eine Position auf der Innenseite der vertikalen Ebene einzunehmen. Die Sperrriegel werden dann nämlich selbst bei einem Zusammenstoß nicht weiter nach innen bewegt als dies beim bestimmungsgemäßen Verbinden mit einer zweiten Seitenkante eines weiteren Fußbodenpaneels der Fall ist. Nach außen vor steht ein Sperrriegel in diesem Zusammenhang, wenn er sich in horizontaler Richtung weiter nach außen erstreckt als das Grundprofil. Dabei muss der Sperrriegel selbst jedoch nicht in horizontaler Richtung ausgerichtet sein. Er kann auch schräg dazu verlaufen, und zwar vorzugsweise schräg nach unten.
  • Der nach außen vorstehende Sperrriegel ändert beim bestimmungsgemäßen Verbinden der ersten und der zweiten Seitenkante seine ursprüngliche Lage in Bezug auf das Grundprofil, und zwar in einer Richtung nach innen bezogen auf die vertikale Ebene. Der Sperrriegel kann zum Erreichen der inneren Position beispielsweise deformiert, verbogen, verschwenkt, eingedrückt oder als solcher bewegt werden. Der Sperrriegel muss diese innere Position jedoch nicht dauerhaft beibehalten. Nachdem der Sperrriegel bei einer bestimmten Stellung der ersten und der zweiten Seitenkante zueinander die innere Position erreicht hat, kann der Sperrriegel sich beim weiteren Verbinden der beiden Seitenkanten bedarfsweise wieder nach außen bewegen. Dies kann bedarfsweise dazu führen, dass der Sperrriegel, etwa in einer Endstellung der ersten und der zweiten Seitenkante zueinander, seine ursprüngliche äußere Position wieder einnimmt und/oder wieder gegenüber der vertikalen Ebene nach außen vorsteht.
  • Stößt die erste Seitenkante senkrecht gegen eine ebene Fläche und steht der Sperrriegel gegenüber der durch das äußere Ende des Grundprofils definierten vertikalen Ebene vor, gelangen einleitend der Sperrriegel und die ebene Fläche in Anlage aneinander. Der Sperrriegel wird daraufhin von der ebenen Fläche nach innen gezwungen, bis die ebene Fläche in Anlage an das Grundprofil kommt. In diesem Fall liegen die ebene Fläche und die vertikale Ebene im Wesentlichen aufeinander. Eine weitere Annäherung zwischen dem Fußbodenpaneel und der ebenen Fläche ist nicht oder nur geringfügig möglich. Je nach der Härte des Stoßes und der Ausgestaltung des Grundprofils kann dieses unter Umständen noch geringfügig nach innen deformiert werden.
  • Die Energie des Stoßes wird, wenn sie nicht schon vollständig durch den nach außen vorstehenden Sperrriegel abgebaut worden ist, vom Grundprofil aufgenommen und abgeleitet. Der Sperrriegel wird demnach von seiner äußeren Position im unverbundenen Zustand während des Stoßes nicht weiter nach innen gezwungen, als dies beim bestimmungsgemäßen Verbinden der ersten Seitenkante mit einer zweiten Seitenkante der Fall ist. Für eine entsprechende Belastung bzw. Bewegung des Sperrriegels ist das Fußbodenpaneel somit ohnehin ausgelegt. Mit anderen Worten gelangt der Sperrriegel infolge des Stoßes maximal in eine Lage, in die der Sperrriegel auch beim Verbinden der Seitenkanten gelangen würde. Da der Sperrriegel jedoch für diese Lageänderung ausgelegt ist, kommt es nicht zu einer Beschädigung des Sperrriegels, jedenfalls keiner übermäßigen Beschädigung, die über die Beschädigung des Sperrriegels bei bestimmungsgemäßer Verwendung nennenswert hinausgeht.
  • Das Grundprofil und der Sperrriegel der ersten Seitenkante sind letztlich so aufeinander abgestimmt, dass das Grundprofil den Sperrriegel im Falle eines Stoßes vor einer Beschädigung schützt, solange der Stoß nicht so heftig ist, dass das Grundprofil als solches beschädigt wird, da das Fußbodenpaneel mit einem beschädigten Grundprofil ohnehin nicht mehr zu verwenden wäre, selbst wenn der Sperrriegel unversehrt bliebe.
  • Unter einer Beschädigung des Sperrriegels im Sinne der Erfindung wird vorzugsweise jedoch keine solche verstanden, die auch beim bestimmungsgemäßen Verbinden der ersten mit der zweiten Seitenkante auftritt, da diese Beschädigung als solche ein Verbinden nicht beeinträchtigen muss. Beim bestimmungsgemäßen Verbinden auftretende Beschädigungen des Sperrriegels und/oder der Verbindung zwischen Sperrriegel und Grundprofil können beispielsweise Risse oder dergleichen sein.
  • Bei einer ersten Ausgestaltung des Fußbodenpaneels wird der Sperrriegel zur Verriegelung der ersten Seitenkante mit der zweiten Seitenkante im Wesentlichen auf Zug und/oder auf Druck belastet. Bei derartigen Sperrriegeln können bereits kleine Beschädigungen ein Versagen der Verbindung nach sich ziehen, so dass sich der Fußbodenbelag an der entsprechenden Stelle öffnen kann.
  • Alternativ oder zusätzlich kann der Sperrriegel an eine Elastizitätsnut angrenzen, die dem Sperrriegel die nötige Elastizität bzw. Verformbarkeit verleiht, und zwar einerseits für das Verbinden der ersten und der zweiten Seitenkante sowie andererseits für das Ausweichen des Sperrriegels nach innen im Falle eines Zusammenstoßes zwischen dem Fußbodenpaneel und einem massiven Gegenstand. In diesem Zusammenhang ist es besonders bevorzugt, wenn die Elastizitätsnut wenigstens teilweise eine elastische Masse aufweist. Über diese elastische Masse kann die Elastizität des Sperrriegels leicht in der gewünschten Weise angepasst werden.
  • Der Sperrriegel kann so mit dem Grundprofil verbunden sein, dass eine ursprünglich bestehende Verbindung zwischen dem Sperrriegel und dem Grundprofil beim Verbinden wenigstens abschnittsweise zerstört wird. Die Verbindung kann beispielsweise reißen oder brechen. Auf diese Weise kann der Sperrriegel beim Verbinden der ersten und der zweiten Seitenkante miteinander problemlos die erforderliche innere Position einnehmen. Der Sperrriegel ist jedoch so vorgesehen, dass er dabei nicht verloren geht. Dies kann beispielsweise durch die elastische Masse sichergestellt werden, wenn der Sperrriegel und die elastische Masse aneinander haften. Der Sperrriegel ist dann auch nach einer Beschädigung der ursprünglichen Verbindung zwischen Sperrriegel und Grundprofil über die elastische Masse, beispielsweise stoffschlüssig, mit dem Grundprofil verbunden.
  • Zwischen der Stoßleiste und dem Sperrriegel, insbesondere in vertikaler Richtung, kann eine Aussparung vorgesehen sein. Auf diese Weise kann der Sperrriegel zuverlässig seine Funktion beim Verbinden der ersten Seitenkante und der zweiten Seitenkante erfüllen und mit der zweiten Seitenkante so zusammenwirken, dass die beiden Seitenkanten mittels des Sperrriegels verriegeln.
  • Besonders bevorzugt ist es dabei, wenn an der zweiten Seitenkante ein Vorsprung zum Eingriff in die Aussparung zwischen dem Sperrriegel und dem Grundprofil, insbesondere der Stoßleiste, beim Verbinden der ersten Seitenkante mit der zweiten Seitenkante vorgesehen ist. Dadurch wird das Zusammenwirken von erster und zweiter Seitenkante beim Verbinden begünstigt. Der Vorsprung kann zudem zum Zusammenwirken mit dem Sperrriegel beim Verbinden ausgebildet sein. Auch wenn die Zugänglichkeit des Sperrriegels von außen infolge des Grundprofils begrenzt wird, kann dieser Nachteil für das Verbinden der ersten und der zweiten Seitenkante durch den Vorsprung ausgeglichen werden.
  • Das Zusammenwirken bzw. ein gegenseitiges Berühren von Vorsprung und Sperrriegel beim Verbinden der ersten und der zweiten Seitenkante wird begünstigt, wenn sich die Aussparung nach innen verjüngt. Dadurch kann der Vorsprung in Richtung des Sperrriegels geleitet werden. Alternativ könnte sich auch der Vorsprung nach außen verjüngen, um einfacher und zuverlässiger in die Aussparung der ersten Seitenkante eindringen zu können. Besonders bevorzugt ist es, wenn sich sowohl die Aussparung nach innen verjüngt als auch der Vorsprung sich, insbesondere korrespondierend zur Aussparung, nach außen verjüngt.
  • Der Vorsprung der zweiten Seitenkante kann gleichzeitig zur Verriegelung der ersten Seitenkante mit der zweiten Seitenkante vorgesehen sein und somit bedarfsweise eine Doppelfunktion übernehmen. Dazu weist der Sperrriegel vorzugsweise eine Verriegelungsfläche auf, die im verbundenen Zustand mit dem Sperrriegel zusammenwirkt. Insbesondere wenn der Sperrriegel im verbundenen Zustand auf Druck belastet wird, bietet es sich zudem an, wenn die Verriegelungsfläche auf einer, nicht notwendigerweise horizontalen, Oberseite des Vorsprungs vorgesehen ist. Wird der Sperrriegel im verbundenen Zustand auf Zug belastet, kann die Verriegelungsfläche dagegen auf einer Unterseite des Vorsprungs vorgesehen sein.
  • Um das Verbinden der Fußbodenpaneele trotz des den Sperrriegel schützenden Grundprofils zu vereinfachen und das Zusammenfinden der ersten und der zweiten Seitenkante zu erleichtern, können die erste und die zweite Seitenkante dazu ausgebildet sein, im einander angenäherten Zustand eine Ausgangsstellung einzunehmen. In dieser Ausgangsstellung liegt eine Seitenkante, vorzugsweise die zweite Seitenkante, auf der anderen, vorzugsweise der ersten, Seitenkante auf. Aus der Ausgangsstellung können die Seitenkanten bedarfsweise durch eine im Wesentlichen horizontale Bewegung in eine gegenseitige Zwischenposition gebracht werden. Die erste Seitenkante und die zweite Seitenkante können dazu so ausgebildet sein, dass während der im Wesentlichen horizontalen Bewegung eine, vorzugsweise die zweite, Seitenkante in die andere, vorzugsweise die erste, Seitenkante eingreift. Zudem kann es bevorzugt sein, wenn in der Zwischenposition der Vorsprung der zweiten Seitenkante in der Aussparung der ersten Seitenkante aufgenommen ist. Unter einer horizontalen Bewegung wird dabei wiederum eine solche im Wesentlichen parallel zum Fußbodenpaneel und senkrecht zu den Seitenkanten verstanden.
  • Die erste und die zweite Seitenkante können alternativ oder zusätzlich dazu vorgesehen sein, um durch eine abschließende, im Wesentlichen vertikale, Bewegung miteinander verbunden zu werden. Dies ist für die Konstruktion und/oder das Verlegen der Fußbodenpaneele günstig. Das Grundprofil der ersten Seitenkante kann die Zugänglichkeit des Sperrriegels für die zweite Seitenkante in vertikaler Richtung jedoch in erheblichem Maße behindern. Daher können die erste und die zweite Seitenkante vorzugsweise so ausgebildet sein, dass die abschließende, im Wesentlichen vertikale, Bewegung aus der zuvor beschriebenen Zwischenposition heraus erfolgt. Für die abschließende vertikale Bewegung kann so ein zweckmäßiger und definierter Startpunkt bestimmt werden.
  • Erfindungsgemäß ist der Sperrriegel und/oder die Stoßleiste an einer Verriegelungsfeder vorgesehen. Die zweite Seitenkante weist dabei eine Verriegelungsnut auf, in die die Verriegelungsfeder verriegelnd eingreift. Diese Ausbildung dient der geeigneten Verriegelung von erster und zweiter Seitenkante.
  • Bedarfsweise kann die zweite Seitenkante eine Passfeder aufweisen, die im verbundenen Zustand in eine Passnut der ersten Seitenkante eingreift. Die Positionen der Passfeder und der Passnut können bedarfsweise auch zwischen der ersten und der zweiten Seitenkante vertauscht sein. Da die Passfeder und die Passnut korrespondierende Passflächen aufweisen, dienen Passfeder und Passnut der geeigneten Verriegelung von erster und zweiter Seitenkante.
  • Das zuvor beschriebene Fußbodenpaneel weist vorzugsweise eine obere Dekorschicht auf. Diese kann ein harzgetränktes Dekorpapier umfassen oder im Direktdruckverfahren, also ohne ein bedrucktes Dekorpapier, hergestellt werden. Hierfür werden an sich bekannte Lacke und/oder Harze verwendet. Zum Schutz der Dekorschicht können noch weitere abriebfeste, durchsichtige Schichten vorgesehen sein. Diese Schichten können bedarfsweise auch ein harzgetränktes Papier und/oder eine harzgetränkte Faserschicht aufweisen. Zudem kann eine Lack- und/oder Harzschicht mit feinen Feststoffpartikeln, wie Korund, vorgesehen sein. An der Unterseite des Fußbodenpaneels ist vorzugsweise eine sogenannte Gegenzugschicht vorgesehen, die ebenfalls durch ein harzgetränktes Papier gebildet werden kann.
  • Der Paneelkörper als solcher weist eine Trägerschicht, insbesondere aus einem Holzwerkstoff, auf. Weiter bevorzugt sind die Verriegelungsprofile einstückig aus der Trägerschicht herausgearbeitet, insbesondere gefräst. Als Holzwerkstoffe kommen beispielsweise mitteldichte Faserplatten (MDF), hochdichte Faserplatten (HDF), Spanplatten oder Oriented Strand Boards (OSB) in Frage. Es können aber auch massives Holz, ein Holz-/Kunststoff-Verbund oder eine Compactplatte aus verpressten, harzgetränkten Papieren als Trägermaterial Verwendung finden.
  • Die eingangs genannte Aufgabe ist bei einem Verfahren zum Verbinden von Fußbodenpaneelen der genannten Art nach Anspruch 11 gelöst,
    • – bei dem zur Bildung einer Ausgangsstellung eine zweite Seitenkante in wenigstens teilweise vertikaler Richtung auf eine erste Seitenkante aufgelegt wird,
    • – bei dem zur Bildung einer Zwischenstellung die zweite Seitenkante aus der Ausgangsstellung durch eine im Wesentlichen horizontale Bewegung in Richtung der ersten Seitenkante verschoben wird und
    • – bei dem zur Bildung einer verriegelten Endstellung die zweite Seitenkante aus der Zwischenstellung im Wesentlichen vertikal zur ersten Seitenkante nach unten bewegt wird.
  • Die Fußbodenpaneele der genannten Art lassen sich auf diese Weise einfach und schnell verlegen, selbst wenn der Sperrriegel dem äußeren Ende des Grundprofils zugeordnet ist und gleichzeitig vom Grundprofil gegenüber äußeren Einwirkungen geschützt bzw. abgeschirmt wird, die zu einer Beschädigung des Sperrriegels führen können. Ein Verbinden zweier Fußbodenpaneele durch eine rein vertikale Bewegung gegeneinander kann durch die konstruktive Ausgestaltung insbesondere der ersten Seitenkante ausgeschlossen oder jedenfalls erschwert sein. Dies kann beispielsweise an einer mangelnden Zugänglichkeit des Sperrriegels für die zweite Seitenkante eines weiteren Fußbodenpaneels von oben der Fall sein. Der Sperrriegel muss jedoch regelmäßig für die zweite Seitenkante zugänglich sein, weil die zweite Seitenkante den Sperrriegel beim Verbinden regelmäßig nach innen drückt, um eine Verriegelung der ersten und der zweiten Seitenkante benachbarter Fußbodenpaneele zu erreichen. Diesem Umstand wird durch die teilweise horizontale und teilweise vertikale Bewegung der zweiten Seitenkante zum Verbinden derselben mit der ersten Seitenkante eines angrenzenden Fußbodenpaneels erfindungsgemäß Rechnung getragen.
  • Bei einer ersten bevorzugten Ausgestaltung des Verfahrens wird zur Bildung der Zwischenstellung ein Vorsprung der zweiten Seitenkante in Eingriff mit einer Aussparung der ersten Seitenkante oberhalb des Sperrriegels gebracht. Der Sperrriegel kann so beispielsweise durch eine oberhalb des Sperrriegels vorgesehene Stoßleiste gegenüber den Auswirkungen eines Stoßes geschützt werden. Der Sperrriegel ist dann für einen Vorsprung der zweiten Seitenkante über eine oberhalb des Sperrriegels vorgesehene Aussparung zugänglich, weshalb zwei Fußbodenpaneele dennoch problemlos miteinander verriegelt werden können.
  • Zusätzlich kann zur Bildung der Endstellung zunächst der Vorsprung den Sperrriegel aus der äußeren Position nach innen in eine auf der Innenseite der vertikalen Ebene liegende innere Position drücken, während, vorzugsweise, die zweite Seitenkante entlang der ersten Seitenkante nach unten gleitet. Anschließend kann der Vorsprung den Sperrriegel verriegelnd hintergreifen. So kann der Vorsprung einerseits zur Auslenkung des Sperrriegels nach innen und andererseits zur Verriegelung mit dem Sperrriegel, d. h. der Verriegelung der zwei angrenzenden Fußbodenpaneele, dienen. Verfahrensmäßig kann auch vorgesehen sein, dass beim Verbinden der ersten mit der zweiten Seitenkante eine ursprünglich bestehende Verbindung zwischen dem Sperrriegel und dem Grundprofil wenigstens abschnittsweise zerstört wird. Die Verbindung kann beispielsweise reißen oder brechen, um den Sperrriegel beim Verbinden der ersten und der zweiten Seitenkante miteinander problemlos und definiert zur inneren Position des Sperrriegels, und bedarfsweise wieder zurück, zu bewegen. Vorzugsweise wird der Sperrriegel dann weiter wenigstens durch die elastische Masse unverlierbar am Grundprofil gehalten.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer lediglich Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
  • 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Fußbodenpaneels in einem Längsschnitt,
  • 2 die erste Seitenkante und die zweite Seitenkante des Fußbodenpaneels aus 1 in einem Längsschnitt,
  • 3A–D verschiedene Positionen der Seitenkanten aus 2 beim Verbinden untereinander gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens,
  • 4 die erste Seitenkante und die zweite Seitenkante eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Fußbodenpaneels in einem Längsschnitt und
  • 5A–B verschiedene Positionen der Seitenkanten aus 4 beim Verbinden untereinander gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • In der 1 ist ein rechteckiges Fußbodenpaneel 1 in einem Längsschnitt parallel zu den längeren dritten und vierten Seitenkanten des Fußbodenpaneels 1 dargestellt. Zentral weist das Fußbodenpaneel 1 eine Trägerplatte aus MDF auf, auf der eine Dekorschicht 3 aufgebracht ist. Auf der rechten Seite des Fußbodenpaneels 1 ist eine kürzere erste Seitenkante 4 und auf der linken Seite eine kürzere zweite Seitenkante 5 des Fußbodenpaneels 1 vorgesehen. Beide Seitenkanten 4, 5 weisen korrespondierende Verriegelungsprofile 6, 7 auf, so dass die ersten Seitenkanten 4 und die zweiten Seitenkanten 5 identischer Fußbodenpaneele 1 miteinander verbunden werden können.
  • In der 2 sind die beiden Seitenkanten 4, 5 aus 1 vergrößert dargestellt. Das Verriegelungsprofil 6 der ersten Seitenkante 4 umfasst ein Grundprofil 8, einen Sperrriegel 9 und eine Elastizitätsnut 10. Die Elastizitätsnut 10 grenzt an den Sperrriegel 9 an, so dass dieser eine erhöhte Elastizität erhält. In der Elastizitätsnut 10 ist ferner eine elastische Masse 11 vorgesehen, um die Elastizität des Sperrriegels 9 in geeigneter Weise einstellen zu können. Die elastische Masse 11 ist stoffschlüssig mit dem Sperrriegel 9 und dem Grundprofil 8 verbunden.
  • Der Sperrriegel 9 ist am freien Ende des Grundprofils 8 vorgesehen und ist sowohl horizontal nach außen als auch vertikal nach unten gerichtet. Der Sperrriegel 9 dient zum Verriegeln der ersten Seitenkante 4 mit der zweiten Seitenkante 5, in dem sich der Sperrriegel 9 im verbundenen Zustand auf der Oberseite eines Vorsprungs 12 der zweiten Seitenkante 5 abstützt. Die zweite Seitenkante 5 kann dann nicht mehr nach oben abgehoben werden, weil der Sperrriegel 9 in diesem Falle sperrt und auf Druck belastet wird.
  • Das Grundprofil 8 weist an seinem freien Ende in horizontaler Richtung eine Stoßleiste 13 auf, die von einer Verriegelungsfeder 14 getragen wird. Die Verriegelungsfeder 14 befindet sich angrenzend zu einer Passnut 15. Die Passnut 15 geht auf ihrer Innenseite in eine obere Anschlagfläche 16 der ersten Seitenkante 4 über, die im verbunden Zustand an einer oberen Anschlagfläche 17 des Verriegelungsprofils 7 der zweiten Seitenkante 5 anliegt. Die obere Anschlagfläche 17 bildet das freie Ende des dargestellten und insoweit bevorzugten Verriegelungsprofils 7 und geht in eine korrespondierend zur Passnut 15 ausgebildete Passfeder 18 über, die vertikal nach unten weist. Die vertikale Länge der Passfeder 18 ist so auf den Nutgrund 20 der Passnut 15 abgestimmt, dass das freie Ende 21 der Passfeder 18 im verbundenen Zustand auf dem Nutgrund 20 der Passnut 15 zur Anlage kommt.
  • Auf der Innenseite der Passfeder 18 schließt sich eine Verriegelungsnut 22 an, in der die Verriegelungsfeder 14 der ersten Seitenkante 4 aufgenommen werden kann. Die Verriegelungsnut 22 weist auf ihrer oberen Innenseite eine Rundung 23 mit verhältnismäßig großem Radius (Hohlkehle) auf, damit dort keine Spannungsspitzen auftreten, die zum Bruch der zweiten Seitenkante 5 an dieser Stelle führen können.
  • Die Stoßleiste 13 definiert an ihrem äußeren Ende eine vertikale Ebenen E. Der Sperrriegel 9 ist auf der Innenseite der vertikalen Ebene E und benachbart, d. h. geringfügig beabstandet, zur vertikalen Ebene E positioniert. Der Sperrriegel 9 ist durch die Stoßleiste 13 gegenüber einem Stoß in horizontaler Richtung gegen eine vertikale, ebene Wand geschützt. Die Wand gelangt in Anlage an die Stoßleiste 13, welche die Energie des Stoßes aufnimmt. Zudem gelangt die Wand – wenn überhaupt – nur geringfügig in Anlage an den Sperrriegel 9, der dazu ausgebildet ist, beim Verbinden der ersten Seitenkante 4 und der zweiten Seitenkante 5 nach innen bewegt zu werden. Der Sperrriegel 9 wird daher durch einen entsprechenden Stoß nicht beschädigt, da der Sperrriegel 9 nach innen federn kann.
  • Die Stoßleiste 13 erschwert jedoch das Verbinden der ersten Seitenkante 4 und der zweiten Seitenkante 5, das durch eine rein vertikale Relativbewegung der Seitenkanten 4, 5 infolge der den Sperrriegel 9 in vertikaler Richtung verdeckenden Stoßleiste 13 nicht erfolgen kann. Aus diesem Grund werden die erste Seitenkante 4 und die zweite Seitenkante 5 wie in den 3A–D dargestellt miteinander verbunden.
  • Zunächst wird die zweite Seitenkante 5 eines Fußbodenpaneels 1 auf die erste Seitenkante 4 eines anderen Fußbodenpaneels 1 aufgelegt. Bei den dargestellten und insoweit bevorzugten Fußbodenpaneelen 1 liegt die Passfeder 18 mit ihrer Unterseite 21 auf der Oberseite 24 der Verriegelungsfeder 14 auf. Es handelt sich dabei um die in der 3A dargestellte, angenäherte Ausgangsposition der beiden Seitenkanten 4, 5. Ausgehend von dieser Ausgangsposition wird die zweite Seitenkante 5 in im Wesentlichen horizontaler Richtung in Richtung zur ersten Seitenkante 4 verschoben, wobei die Verriegelungsprofile 6, 7 der beiden Seitenkanten 4, 5, hier die Passfeder 18 und die Verriegelungsfeder 14, aufeinander abgleiten. Durch das horizontale Verschieben gelangen die Verriegelungsprofile 6, 7 der beiden Seitenkanten 4, 5 in eine Zwischenposition, die in der 3B dargestellt ist und in der ein Vorsprung 12 der zweiten Seitenkante 5 in eine Aussparung 25 der ersten Seitenkante 4 eingreift. Die Aussparung 25 der ersten Seitenkante 4 ist zwischen der Stoßleiste 13 und dem Sperrriegel 9 vorgesehen.
  • Aus der in der 3B dargestellten Zwischenposition können die Seitenkanten 4, 5 durch eine abschließende, im Wesentlichen vertikale, Bewegung der beiden Seitenkanten 4, 5 gegeneinander verriegelt werden. Dabei wirkt der Vorsprung 12 mit dem Sperrriegel 9 zusammen, indem der Vorsprung 12 den Sperrriegel 9 aus der äußeren Position des unverbundenen Zustands noch weiter nach innen und damit weg von der vertikalen Ebene F drückt. Beim dargestellten und insoweit bevorzugten Fußbodenpaneel 1 reißt das Verriegelungsprofil 6 zwischen dem Grundprofil 8 und dem Sperrriegel 9 ein, wobei der Sperrriegel 9 vom Grundprofil 8 abreißt, was insbesondere in 3C dargestellt ist. Der Sperrriegel 9 bleibt jedoch über die elastische Masse 11 unverlierbar mit dem Grundprofil 8 verbunden.
  • Wie sich aus der 3C und 3D ergibt, soll durch die Ausgestaltung des Grundprofils 8 nicht zwingend jegliche Beschädigung des Sperrriegels 9 durch einen horizontalen Zusammenstoß mit einer ebenen Fläche E eines Gegenstands verhindert werden. Es soll jedoch eine Beschädigung des Sperrriegels 9 verhindert werden, welche über die bei bestimmungsgemäßer Verwendung auftretende Beschädigung hinausgeht. Mit anderen Worten wird die Beschädigung durch die bestimmungsgemäße Verwendung nicht als Beschädigung im eigentlichen Sinne angesehen.
  • Mit der vertikalen Bewegung der zweiten Seitenkante 5 greift die Passfeder 18 in die Passnut 15 ein, um die Seitenkanten 4, 5 gegeneinander zu positionieren und zu verriegeln. Der Sperrriegel 9 wird gegen das elastische Material 11 in der Elastitzitätsnut 10 gedrückt. Die dadurch aufgebaute Rückstellkraft sorgt dafür, dass der Sperrriegel 9, nachdem der Sperrriegel 9 vom Vorsprung 12 passiert worden ist, wenigstens etwa in die Ausgangsstellung zurückgelangt und mit dem Vorsprung 12 die beiden Seitenkanten 4, 5 verriegelt, wobei der Sperrriegel 9 den Vorsprung 12 hintergreift und die Oberseite 26 des Vorsprungs 12 und die Unterseite 27 des Sperrriegels 9 als Verriegelungsflächen zusammenwirken.
  • Im verbundenen Zustand der Seitenkanten 4, 5 liegen die oberen Anschlagflächen 16, 17 der Verriegelungsprofile 6, 7 ebenso wie die Verriegelungsflächen 26, 27 des Sperrriegels 9 und des Vorsprungs 12 aneinander an. Zudem liegt die Passfeder 18 auf dem Nutgrund 20 der Passnut 15 auf. Bei den dargestellten und insoweit bevorzugten Fußbodenpaneelen 1 liegen zudem die äußere Flanke 28 der Passnut 15 und die äußere Flanke 29 der Passfeder 18 aneinander an.
  • In der 4 sind die Verbindungsprofile 6', 7' von einer ersten Seitenkante 4' und einer zweiten Seitenkante 5' anderer Fußbodenpaneele 1' dargestellt. Die Verriegelungsprofile 6', 7' ähneln stark den Verriegelungsprofilen 6, 7 des Fußbodenpaneels 1 gem. den 1 bis 3. Gleiche Elemente sind daher mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. Im Unterschied zu dem Fußbodenpaneel 1 gem. den 1 bis 3 steht der Sperrriegel 9' des Fußbodenpaneels 1' in 4 gegenüber der vertikalen Ebene E nach außen vor. Dementsprechend ist die Verriegelungsnut 22' der zweiten Seitenkante 5' etwas größer ausgebildet und ist der Vorsprung 12', insbesondere dessen Oberseite, etwas tiefer vorgesehen.
  • Zum Verbinden wird die zweite Seitenkante 5' mit der Unterseite 21 der Passfeder 18 auf die Oberseite 24 der Verriegelungsfeder 14 abgelegt. Anschließend wird die zweite Seitenkante 5' horizontal gegen die erste Seitenkante 4' geschoben, wobei die Passfeder 18 auf der Verriegelungsfeder 14 abgleitet, bis die Passfeder 18 vertikal über der Passnut 15 steht. In dieser Stellung greift der Vorsprung 12' in die Aussparung 25' zwischen dem Grundprofil 8 und dem Sperrriegel 9' ein. Anschließend wird die zweite Seitenkante 5' vertikal gegenüber der ersten Seitenkante 4' nach unten gedrückt. Dabei drückt der Vorsprung 12' gegen den Sperrriegel 9' und diesen nach innen, und zwar so weit, dass der Sperrriegel 9' vollständig auf der Innenseite der vertikalen, vom äußeren Ende des Grundprofils definierten vertikalen Ebene E angeordnet ist. Dies ist insbesondere in 5A dargestellt. Um in diese Position zu gelangen, wird der Sperrriegel 9' beim dargestellten und insoweit bevorzugten Fußbodenpaneel 1' vom Grundprofil 8 abgerissen. Der Sperrriegel 9' bleibt über das elastische Material 11 in der Elastizitätsnut 10 aber weiter mit dem Grundprofil 8 verbunden. Das elastische Material 11 übt eine Rückstellkraft auf den Sperrriegel 9' aus, so dass der Sperrriegel 9', sobald der Vorsprung 12' den Sperrriegel 9' passiert hat, den Vorsprung 12' hintergreift. Die Oberseite 26 des Vorsprungs 12' und die Unterseite 27' des Sperrriegels 9' wirken dabei unter Verriegelung der Seitenkanten 4', 5' zusammen.
  • Bei den dargestellten und insoweit bevorzugten Fußbodenpaneelen 1, 1' stellt das elastische Material 11 einen Klebstoff dar, so dass der Sperrriegel 9, 9' sicher mit dem Grundprofil 8 verbunden bleibt. Außerdem sind die Seitenkanten 4, 4', 5, 5' so ausgebildet, dass sich diese nicht mehr durch ein Auseinanderziehen in horizontaler Richtung zerstörungsfrei voneinander trennen lassen. Durch ein gegenseitiges Verschieben entlang der miteinander verbundenen Seitenkanten kann jedoch bedarfsweise eine Trennung der Paneele herbeigeführt werden.

Claims (13)

  1. Fußbodenpaneel (1, 1') mit einer ersten Seitenkante (4, 4') und einer zweiten Seitenkante (5, 5'), – wobei die erste Seitenkante (4, 4') und die zweite Seitenkante (5, 5') einander gegenüberliegen und korrespondierend zueinander ausgebildet sind, um die erste Seitenkante (4, 4') mit einer zweiten Seitenkante (5, 5') eines weiteren Fußbodenpaneels (1, 1') verbinden zu können, – wobei die erste Seitenkante (4, 4') ein Grundprofil (8) und einen zum Verriegeln der ersten Seitenkante (4, 4') mit einer zweiten Seitenkante (5, 5') nach innen bewegbaren Sperrriegel (9, 9') aufweist und – wobei das Grundprofil (8) eine eine äußere vertikale Ebene (E) definierende Stoßleiste (13) aufweist, dadurch gekennzeichnet, – dass der Sperrriegel (9, 9') und/oder die Stoßleiste (13) von einer am freien Ende des Grundprofils (8) vorgesehenen und nach oben gerichteten Verriegelungsfeder (14) getragen wird, dass die zweite Seitenkante (5, 5') eine nach unten gerichtete Verriegelungsnut (22, 22') aufweist und dass im verbundenen Zustand die Verriegelungsfeder (14) in die Verriegelungsnut (22, 22') eingreift und – dass der Sperrriegel (9) im unverbundenen Zustand eine Position auf der Innenseite der vertikalen Ebene (E) und benachbart zur vertikalen Ebene einnimmt oder dass der Sperrriegel im unverbundenen Zustand an die vertikale Ebene (E) angrenzt oder dass der Sperrriegel (9') im unverbundenen Zustand sowohl gegenüber der vertikalen Ebene (E) nach außen vorsteht als auch dazu ausgebildet ist, wenigstens beim Verbinden der ersten Seitenkante (4') mit einer zweiten Seitenkante (5') eine Position auf der Innenseite der vertikalen Ebene (E) einzunehmen.
  2. Fußbodenpaneel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Seitenkante (4, 4') und die zweite Seitenkante (5, 5') dazu ausgebildet sind, dass der Sperrriegel (9, 9') zur Verriegelung der ersten Seitenkante (4, 4') mit der zweiten Seitenkante (5, 5') im Wesentlichen auf Zug und/oder auf Druck belastet wird.
  3. Fußbodenpaneel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrriegel (9, 9') an eine, vorzugsweise eine elastische Masse (11) aufweisende, Elastizitätsnut (10) grenzt.
  4. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Stoßleiste (13) und dem Sperrriegel (9, 9'), vorzugsweise in vertikaler Richtung, eine Aussparung (25, 25') vorgesehen ist.
  5. Fußbodenpaneel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der zweiten Seitenkante (5, 5') ein Vorsprung (12, 12') einerseits zum Eingriff in die Aussparung (25, 25') zwischen der Stoßleiste (13) und dem Sperrriegel (9, 9') sowie andererseits zum Zusammenwirken mit dem Sperrriegel (9, 9') beim Verbinden einer ersten Seitenkante (4, 4') mit der zweiten Seitenkante (5, 5') vorgesehen ist.
  6. Fußbodenpaneel nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (25, 25') sich nach innen verjüngt und/oder der Vorsprung (12, 12') sich nach außen verjüngt.
  7. Fußbodenpaneel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (12, 12') der zweiten Seitenkante (5, 5') und der Sperrriegel (9, 9') im verbundenen Zustand zusammenwirkende Verriegelungsflächen (26, 26', 27, 27') aufweisen.
  8. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Seitenkante (4, 4', 5, 5') dazu ausgebildet sind, um eine Ausgangsstellung einzunehmen, in der die Seitenkanten (4, 4', 5, 5') aufeinander aufliegen, und um aus der Ausgangsstellung durch eine im Wesentlichen horizontale Bewegung in eine Zwischenposition gebracht zu werden.
  9. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Seitenkante (4, 4', 5, 5') dazu ausgebildet sind, vorzugsweise ausgehend von der Zwischenstellung, durch eine abschließende im Wesentlichen vertikale Bewegung miteinander verriegelt zu werden.
  10. Fußbodenpaneel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Seitenkante (5, 5') eine Passfeder (18) aufweist und dass im verbundenen Zustand die Passfeder (18) in eine Passnut (15) der ersten Seitenkante (4, 4') eingreift.
  11. Verfahren zum Verbinden von Fußbodenpaneelen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, – bei dem zur Bildung einer Ausgangsstellung eine zweite Seitenkante (5, 5') in wenigstens teilweise vertikaler Richtung auf eine erste Seitenkante (4, 4') aufgelegt wird, – bei dem zur Bildung einer Zwischenstellung die zweite Seitenkante (5, 5') aus der Ausgangsstellung durch eine im Wesentlichen horizontale Bewegung in Richtung der ersten Seitenkante (4, 4') verschoben wird und – bei dem zur Bildung einer verriegelten Endstellung die zweite Seitenkante (5, 5') aus der Zwischenstellung im Wesentlichen vertikal zur ersten Seitenkante (4, 4') nach unten bewegt wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem zur Bildung der Zwischenstellung ein Vorsprung (12, 12') der zweiten Seitenkante (5, 5') in Eingriff mit einer Aussparung (25, 25') der ersten Seitenkante (4, 4') oberhalb des Sperrriegels (9, 9') gebracht wird.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, bei dem zur Bildung der Endstellung zunächst der Vorsprung (12, 12') den Sperrriegel (9, 9') aus der äußeren Position nach innen in eine auf der Innenseite der äußeren Ebene (E) liegende innere Position drückt und anschließend der Vorsprung (12, 12') den Sperrriegel (9, 9') verriegelnd hintergreift.
DE102011104718.6A 2011-06-06 2011-06-06 Fußbodenpaneel mit einer einen Sperrriegel afweisenden Seitenkante Active DE102011104718B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102011104718.6A DE102011104718B4 (de) 2011-06-06 2011-06-06 Fußbodenpaneel mit einer einen Sperrriegel afweisenden Seitenkante

Applications Claiming Priority (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102011104718.6A DE102011104718B4 (de) 2011-06-06 2011-06-06 Fußbodenpaneel mit einer einen Sperrriegel afweisenden Seitenkante
SI201230166T SI2718516T1 (sl) 2011-06-06 2012-05-14 Talni panel s stranskim robom, ki ima zaskok, in postopek za povezovanje takĺ nih talnih panelov
PCT/EP2012/058863 WO2012168033A1 (de) 2011-06-06 2012-05-14 Fussbodenpaneel mit einer einen sperrriegel aufweisenden seitenkante
ES12721510.1T ES2532720T3 (es) 2011-06-06 2012-05-14 Panel de suelo con un canto lateral provisto de un pasador de bloqueo, así como procedimiento para unir tales paneles de suelo
DK12721510T DK2718516T3 (en) 2011-06-06 2012-05-14 Floor panel with a side edge having a locking bar, as well as the method for joining such floor panels
EP20120721510 EP2718516B1 (de) 2011-06-06 2012-05-14 Fussbodenpaneel mit einer einen Sperrriegel aufweisenden Seitenkante sowie Verfahren zum Verbinden für solche Fussbodenpaneele
HRP20150309 HRP20150309T1 (en) 2011-06-06 2015-03-18 Floor panel with a lateral edge having a locking bar and method for connecting such floor panels

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102011104718A1 DE102011104718A1 (de) 2012-12-06
DE102011104718B4 true DE102011104718B4 (de) 2016-08-04

Family

ID=46085958

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102011104718.6A Active DE102011104718B4 (de) 2011-06-06 2011-06-06 Fußbodenpaneel mit einer einen Sperrriegel afweisenden Seitenkante

Country Status (7)

Country Link
EP (1) EP2718516B1 (de)
DE (1) DE102011104718B4 (de)
DK (1) DK2718516T3 (de)
ES (1) ES2532720T3 (de)
HR (1) HRP20150309T1 (de)
SI (1) SI2718516T1 (de)
WO (1) WO2012168033A1 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8806832B2 (en) 2011-03-18 2014-08-19 Inotec Global Limited Vertical joint system and associated surface covering system
DK3031998T3 (en) * 2014-12-08 2018-01-08 Innovations4Flooring Holding N V Panel with a hook-like locking system
DE102016105463A1 (de) * 2016-03-23 2017-09-28 Guido Schulte Mechanische Verbindung für Paneele

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997047834A1 (en) * 1996-06-11 1997-12-18 Unilin Beheer B.V. Floor covering, consisting of hard floor panels and method for manufacturing such floor panels
EP1350904A2 (de) * 2002-04-05 2003-10-08 tilo GmbH Fussbodendielen
WO2004003314A1 (de) * 2002-06-28 2004-01-08 Fritz Egger Gmbh / Co. Paneel eines fussbodensystems, insbesondere eines laminatfussbodens
DE202007018662U1 (de) * 2007-03-26 2009-02-19 Kronotec Ag Paneel, insbesondere Bodenpaneel
DE102009035275A1 (de) * 2009-06-08 2010-12-09 Fritz Egger Gmbh & Co. Paneel eines Fußbodensystems

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20112474U1 (de) * 2001-07-28 2002-12-19 Kaindl Wals M Paneel, beispielsweise für Fußboden-, Wand- und/oder Deckenverkleidungen
BE1018600A5 (nl) * 2007-11-23 2011-04-05 Flooring Ind Ltd Sarl Vloerpaneel.
US20130097959A1 (en) * 2010-06-30 2013-04-25 Kreafin Group Sa Panel With Improved Coupling Means

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997047834A1 (en) * 1996-06-11 1997-12-18 Unilin Beheer B.V. Floor covering, consisting of hard floor panels and method for manufacturing such floor panels
EP1350904A2 (de) * 2002-04-05 2003-10-08 tilo GmbH Fussbodendielen
WO2004003314A1 (de) * 2002-06-28 2004-01-08 Fritz Egger Gmbh / Co. Paneel eines fussbodensystems, insbesondere eines laminatfussbodens
DE202007018662U1 (de) * 2007-03-26 2009-02-19 Kronotec Ag Paneel, insbesondere Bodenpaneel
DE102009035275A1 (de) * 2009-06-08 2010-12-09 Fritz Egger Gmbh & Co. Paneel eines Fußbodensystems

Also Published As

Publication number Publication date
ES2532720T3 (es) 2015-03-31
EP2718516B1 (de) 2014-12-31
SI2718516T1 (sl) 2015-04-30
EP2718516A1 (de) 2014-04-16
DK2718516T3 (en) 2015-03-09
DE102011104718A1 (de) 2012-12-06
WO2012168033A1 (de) 2012-12-13
HRP20150309T1 (en) 2015-04-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
JP5399261B2 (ja) フロアパネルの機械的係止
US6526719B2 (en) Mechanical panel connection
US7980039B2 (en) Device for connecting and interlocking of two base plates, especially floor panels
DE102008003550B4 (de) Einrichtung und Verfahren zum Verriegeln zweier Bodenpaneele
DE69734406T3 (de) Bodenbelag, bestehend aus harten Bodenplatten
KR101011104B1 (ko) 마룻바닥용 마루판
CA2577000C (en) Floor panel and floor covering composed of such floor panels
US9366037B2 (en) Floor covering, floor element and method for manufacturing floor elements
EP1304427B2 (de) Bodenbelag, bestehend aus brettförmigen Bodenteilen, die in vertikaler Richtung miteinander verbunden werden sollen
US20140053497A1 (en) Mechanical locking of floor panels with a flexible tongue
US6385936B1 (en) Floor tile
US8528289B2 (en) Mechanical locking system for floor panels
KR101165107B1 (ko) 세미 현가식 마루
ES2659115T3 (es) Sistema de acoplamiento mecánico para paneles de suelo
US20120124932A1 (en) Covering made from mechanically interconnectable panels
EP2440722B1 (de) Paneel eines fussbodensystems
EP2440724B1 (de) Bodenplatte und bodenbelag aus mehreren derartigen bodenplatten
US20140305065A1 (en) Mechanical locking of floor panels with vertical folding
US7124549B2 (en) Interconnectable panel for use primarily as flooring
US20130008127A1 (en) Panel, especially floor panel
CA2397653C (en) Panel element
EP2037128A1 (de) Einrichtung zur Verbindung und Verriegelung zweier Bauplatten
CN102725464B (zh) 用于地板镶板的机械锁定系统及其榫舌
US9115500B2 (en) Set of panels comprising retaining profiles with a separate clip and method for inserting the clip
US20140144096A1 (en) Floor panel assembly

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R081 Change of applicant/patentee

Owner name: FRITZ EGGER GMBH & CO. OG, ST. JOHANN, AT

Free format text: FORMER OWNER: FRITZ EGGER GMBH & CO. OG, UNTERRADLBERG, AT

R082 Change of representative

Representative=s name: COHAUSZ & FLORACK PATENT- UND RECHTSANWAELTE P, DE

R082 Change of representative

Representative=s name: COHAUSZ & FLORACK PATENT- UND RECHTSANWAELTE P, DE

Effective date: 20150529

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: FRITZ EGGER GMBH & CO. OG, ST. JOHANN, AT

Free format text: FORMER OWNER: FRITZ EGGER GMBH & CO. OG, UNTERRADLBERG, AT

Effective date: 20150529

R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final