DE102010041006B4 - Bongoartiges Schlaginstrument - Google Patents

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Abstract

Bongoartiges Schlaginstrument mit einem kastenförmigen Klangkörper (1) und mindestens einer Schlagfläche (11, 12), die jeweils an einem auf der Oberseite des Klangkörpers (1) angeordneten, erhabenen Aufbau (7, 8) ausgebildet ist, der nach unten über eine Öffnung (13, 14) mit dem Innenraum (15) des Klangkörpers (1) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Klangkörper (1) eine der mindestens einen Schlagfläche (11, 12) zugeordnete, seitliche Schallaustrittsöffnung (17, 18) aufweist und sich der Innenraum (15) des Klangkörpers (1) zur Schallaustrittsöffnung (17, 18) hin trichterförmig nach Art eines Falthornes erweitert.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein bongoartiges Schlaginstrument mit einem kastenförmigen Klangkörper und mindestens einer Schlagfläche.
  • Ein derartiges Schlaginstrument ist aus der DE 20 2005 020 022 U1 bekannt. Es umfasst einen kastenartigen, an der Oberseite geschlossenen, an der Unterseite offenen Grundkörper. Die Unterseite weist wenigstens eine Ausnehmung der Art auf, dass bei auf einer Unterlage abgestelltem Grundkörper eine Schallöffnung zum Austritt der Schallwellen von der Innenseite nach außen gebildet wird. Das Schlaginstrument ist nach Art einer Cajon vollständig aus Holz aufgebaut. Die Schlagfläche ist rechteckig geformt, unterschiedliche Schlagflächen insbesondere zur Bereitstellung von unterschiedlichen Klangbildern sind damit nicht ausgebildet.
  • Aus dem Stand der Technik sind ferner Bongos bekannt, die als kleine Handtrommeln einen ringförmigen Grundkörper und ein über seine Offenseite gespanntes Fell aufweisen. Letzteres wird über einen Spannring mit Spannschrauben gespannt. Eine solche Bongo ist aus der DE 197 08 103 C2 bekannt.
  • Herkömmliche Bongos haben den Nachteil, dass das Fell vergleichsweise empfindlich gegen Beschädigung ist. Ferner ist der Spannmechanismus für das Fell konstruktiv aufwändig.
  • Die US 2007/0017335 A1 offenbart ein Schlaginstrument mit den im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmalen. Es handelt sich dabei um eine so genannte „Marching drum” mit einer Vierfach-Trommelkombination, deren Trommeln jeweils in einen gemeinsamen Rahmen eingesetzt sind und über einen erhabenen Aufbau verfügen. Letzterer steht mit dem Innenraum eines Klangkörpers in Verbindung. Dieses vorbekannte Instrument ist wenig Bongo-ähnlich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein bongoartiges Schlaginstrument bereitzustellen, das robust und konstruktiv einfach ist, dabei jedoch ein bongoartiges Erscheinungsbild aufweist und klanglich konstant bleibt.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Demnach ist die Schlagfläche an einem auf der Oberseite des Klangkörpers angeordneten, erhabenen Aufbau ausgebildet. Ferner ist dieser Aufbau nach unten über eine Öffnung mit dem Innenraum des Klangkörpers verbunden.
  • Durch die Verwendung eines Aufbaus auf dem Klangkörper besteht die Möglichkeit, dass am Klangkörper unterschiedliche, klar wahrnehmbare Schlagflächen herausgebildet werden können. Diese sind akustisch mit dem Innenraum des Klangkörpers verbunden, womit sich ein verbessertes Klangvolumen erreichen lässt.
  • Klangbild und Lautstärke des Schlaginstruments lassen sich durch seitliche Schallaustrittsöffnungen verbessern, die gemäß der Erfindung vorgesehen sind. Der Innenraum des Klangkörpers erweitert sich dabei zu dieser Schallaustrittsöffnung hin trichterförmig, so dass eine Art Falthorn herausgebildet wird, mit dessen Hilfe eine entsprechend verbesserte Lautstärke des Instruments erreicht wird. Dies ist besonders effektiv, wenn die Schallaustrittsöffnung an der dem Zuhörer zugewandten Vorderseite des Instruments angeordnet ist.
  • Weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindungen betreffen die Ausbildung des Aufbaus in Form und Materialauswahl. Durch die Verwendung von Schichtholz wird dabei die Robustheit des Instruments verbessert. Eine Verwendung anderer ausreichend steifer und robuster Materialien mit perkussionsakustischen Eigenschaften, wie z. B. glasfaserverstärkter Kunststoff, ist ebenfalls denkbar. Dieses Material verleiht dem Instrument einen eher technischen Charakter, während das erwähnte Holz die „klassische Linie” verkörpert.
  • Durch die gesondert herausgearbeiteten Schlagflächen wird die Spielbarkeit des Schlaginstruments vereinfacht. Diesem Zweck dient auch der bevorzugtermaßen vorgesehene trapezförmige Grundriss des Schlaginstrumentes, da dieses damit ergonomisch günstig zwischen den gespreizten Oberschenkeln eingeklemmt gespielt werden kann.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten Zeichnungen. Es zeigen:
  • 1 eine Seitenansicht eines Schlaginstruments,
  • 2 und 3 eine Draufsicht und eine Unteransicht des Schlaginstruments gemäß 1, sowie
  • 4 einen Vertikalschnitt des Schlaginstruments gemäß Schnittlinie IV-IV in 2.
  • Wie aus den beigefügten Zeichnungen deutlich wird, weist das Schlaginstrument einen Klangkörper 1 mit einer Bodenplatte 2, einer Deckplatte 3 und Seitenwänden 4, 5, 6 auf. Wie insbesondere aus 2 und 3 deutlich wird, hat der Klangkörper 1 dabei einen trapezförmigen Grundriss. Er ist vollständig aus Holzmaterial ausgebildet.
  • Auf der Deckplatte 3 sind zwei kappenförmige Aufbauten 7, 8 ebenfalls aus Holzmaterial in Form von Schichtholz aufgesetzt, die jeweils eine zylindermantelförmige Seitenwand 9, 10 und eine Schlagfläche 11, 12 aufweisen. Deren Durchmesser D11 und D12 sind unterschiedlich, so dass sich eine kleine Schlagfläche 11 für einen hohen Ton und eine große Schlagfläche 12 für einen niedrigeren Ton ergibt.
  • Wie 3 und 4 zeigen, sind die Aufbauten 7, 8 über Öffnungen 13, 14 mit dem Innenraum 15 des Klangkörpers 1 verbunden. Der Innenraum 15 wiederum ist auf seiner Vorderseite 16 offen und bildet somit zu den Zuhörern weisende Schallaustrittsöffnungen 17, 18 aus. Durch die keilförmig aufrecht gestellten Seitenwände 4, 6 und eine sich zur offenen Vorderseite 16 hin verjüngende Zwischenwand 19 ist der somit zweigeteilte Innenraum 15 zu den Schallaustrittsöffnungen 17, 18 hin jeweils trichterförmig erweitert, so dass das Instrument zu den Schallaustrittsöffnungen 17, 18 hin nach Art eines sogenannten Falthorns ausgebildet ist, was einen Volumenverstärkenden Klangeffekt hervorruft.
  • Wie sich im Übrigen aus 1 und 3 ergibt, steht die Deckplatte 3 über die Seitenwände 4, 5, 6 seitlich hinaus. Ihre Eckbereiche sind dabei abgerundet.

Claims (8)

  1. Bongoartiges Schlaginstrument mit einem kastenförmigen Klangkörper (1) und mindestens einer Schlagfläche (11, 12), die jeweils an einem auf der Oberseite des Klangkörpers (1) angeordneten, erhabenen Aufbau (7, 8) ausgebildet ist, der nach unten über eine Öffnung (13, 14) mit dem Innenraum (15) des Klangkörpers (1) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Klangkörper (1) eine der mindestens einen Schlagfläche (11, 12) zugeordnete, seitliche Schallaustrittsöffnung (17, 18) aufweist und sich der Innenraum (15) des Klangkörpers (1) zur Schallaustrittsöffnung (17, 18) hin trichterförmig nach Art eines Falthornes erweitert.
  2. Schlaginstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufbau (7, 8) kappenförmig mit einer zylindermantelförmigen Seitenwand (9, 10) und einer runden Deckfläche als Schlagfläche (11, 12) ausgebildet ist.
  3. Schlaginstrument nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (9, 10) und die Schlagfläche (11, 12) aus Schichtholz bestehen.
  4. Schlaginstrument nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Schlagflächen (11, 12) mit unterschiedlicher Größe auf jeweils einem getrennten Aufbau (7, 8) auf der Oberseite des Klangkörpers (1) angeordnet sind.
  5. Schlaginstrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass den beiden Schlagflächen (11, 12) jeweils eine zur Vorderseite (16) des Instruments hin offene Schallaustrittsöffnung (17, 18) zugeordnet ist, zu der hin sich der Innenraum (15) des Klangkörpers (1) jeweils trichterförmig nach Art eines Falthornes erweitert.
  6. Schlaginstrument nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klangkörper (1) einen trapezförmigen Grundriss aufweist, der die Trichterform des Innenraums (15) aufnimmt.
  7. Schlaginstrument nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Klangkörpers (1) durch eine über seine einander abgewandten Seitenwände (4, 6) und seine Rückwand (5) überstehende Deckplatte (3) gebildet ist.
  8. Schlaginstrument mindestens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trichterform des Innenraumes (15) des Klangkörpers (1) durch eine keilförmige Anordnung der aufrechten Seitenwände (4, 6) des Klangkörpers (1) gebildet ist.
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