DE102010010934A1 - Verfahren für spezifische Flutung einer Inertgasbrandlöschanlage für geschlossene, automatische Lagersysteme - Google Patents

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Abstract

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren handelt es sich um ein Brandlöschsystem mit Inertgasen mit spezifischen Flutungseinrichtungen für technische Lagersysteme mit Rotations- und Liftfördertechnik.

Description

  • Bei der Erfindung handelt es sich um ein Brandlöschsystem mit Inertgasen – insoweit nach dem Brandlöschprinzip „Sauerstoffverdrängung”. Das Löschsystem ist konzipiert für geschlossene Lagersysteme mit Rotation (Umlaufregale) und Liftfördertechnik.
  • Maßgebliches Ziel der Erfindung ist eine gegenüber dem einschlägigen Stand der Technik optimierte Flutungstechnik, die gewährleistet, dass einschlägige Vorgaben der Sachversicherer und Brandschutzbehörden vorbehaltsfrei gesichert erfüllt werden. Diese Leistungssicherheit wird verfügbar aus einer weitgehend, bisher nicht realisierten gegenseitigen Abstimmung von Konfiguration und Systemtechnik des Lagersystems mit den technischen Optionen der Inertgas-Brandlöschtechnik.
  • Die hieraus resultierenden Vorteile sind dominant in der Rationalität derartiger Anlagetechnik.
  • Weiteres Ziel der Erfindung ist eine gegenüber dem Stand der Technik sowie einschlägigen Vorschriften und Empfehlungen der Sachversicherer (VDS und FM-Global) modifizierter Funktionsablauf in wesentlichen Details des Brandlöschvorganges bei identischem oder gleichwertigem Ergebnis zur einschlägig bewährten, konventionellen Brandlöschtechnik für geschlossene Räume, Behälter oder dergleichen. Insoweit bezieht sich der erfindungsgemäße Vorschlag explizit auf vorgenannten Einsatzbereich und berücksichtigt dessen spezifische Anforderungen in Bezug auf die hochkomplexe Innengeometrie in bisher nicht verfügbarer Effizienz.
  • Darstellung der Erfindung
  • Aufgabe der Erfindung ist ein gesicherter Brandlöschvorgang eines Entstehungsbrandes im Innenbereich eines technischen Lagersystems nach dem praxisbewährten Prinzip: Inertisierung der Raumluft im Lagerbehälter-Teilbereich mit Lagergut, d. h. Absenkung des Sauerstoffanteils der Luft auf ca. 8–12% in kürzest möglichem Zeitfaktor nach der Branderkennung sowie Aufrechterhaltung dieser Konzentration bis zum Eintreffen der Feuerwehr.
  • Die hierzu erforderliche Technik basiert auf latent auf Abruf verfügbaren Löschgasmengen, die bevorzugt in geeigneten, handelsüblichen Druckbehältern in den spezifisch erforderlichen Mengen bevorratet werden und umfasst die Hauptkomponenten:
    • • Branderkennung – Aktivierung Inertgasflutung
    • • Inertgasstation
    • • Inertgasverteilung mit geeigneten Sprühdüsen
    • • Inertgas-Rohrsystem
  • Grundsätzlich ist die Basisaufgabe Inertisierung des Lagerbehältervolumens in einfachster Form (u. a. Stand der Technik) dadurch gelöst, dass Inertgas über spezifische Düsen an zwei bis fünf Positionen dem Lagerbehälter in kürzester Zeit (ein bis drei Minuten) zugeführt wird. Der hierdurch entstehende Überdruck im Lagerbehälter wir über eine Überdrucköffnung in den Außenbereich abgebaut.
  • Diese Technik ist mit Problemen beaufschlagt, denn der Bedarf an Inertgas zur Herstellung der gebotenen homogenen Gasverteilung im gesamten Lagerbehältersystem liegt um das 2,5 bis 3-fache über der Inertgasmenge, die zur Herstellung einer Löschgaskonzentration in den Lagerbereichen von ca. 8–12 Vol.% und deren Aufrechterhaltung erforderlich ist. Hierfür ursächlich sind die Inertgasverluste über die Überdrucköffnungen infolge unkontrollierter (chaotischer) Gasströme im Lagerbehältersystem.
  • Vermeidbarer Inertgas-Mehrbedarf im Verbund mit dem Restrisiko bereichsweise unzureichender Löschgaskonzentration sind wesentliche Grundlage der erfindungsgemäßen Verbesserungsvorschlage.
  • Aus der technischen Konzeption derartiger Lagersystemtechnik ergibt sich, dass ca. 60–70% des Lagersystemraumvolumens auf Lagerbereiche (weitgehend geschlossene Kammern mit offener Frontseite) entfallen – demzufolge 30–40% des Lagersystemraumvolumens Freiräume für die Transportmechanik und deren Komponenten erforderlich sind.
  • Derartige, lagertechnisch hocheffiziente, Konfiguration der Lagersystem-Innengeometrie erfordert für ein Inertgas-Brandlöschsystem eine dieser Sachlage angepasste Flutungstechnik.
  • Letztere müssen zur Erfüllung der Aufgabe Ergebnisse gewährleisteten, die mit konventioneller Technik für „normale” Räume problemfrei hergestellt werden.
  • Der Einsatz konventioneller Technik (für Räume in Gebäuden konzipiert) in Form von direkter Flutung über geeignete Düsen in sämtlichen Raumbereichen ist für Lagersysteme völlig ungeeignet, denn das primäre Ziel der Flutung Lagerbereich (mit Brandlast) ist weitgehend abgeschottet – insoweit für unmittelbare Löschgasflutung unzugänglich.
  • Problemlösungen in Form von Inertgas-Brandlöschkonzeptionen und Inertgas-Flutungstechnik, die individuell auf die spezifischen Anforderungen von Lagersystemen vorgenannter Bauart abgestimmt sind, sind Gegenstand der erfindungsgemäßen Vorschläge in Form eines modifizierten Flutungsverfahrens sowie hierauf abgestimmter spezifischer Flutungsverfahrenen.
  • In nachstehendem Ausführungsbeispiel sowie den Patentansprüchen sind diese Optionen dargestellt und erläutert.
  • Ausführungsbeispiel
  • Im Lagersystem (1) (1.0 und 2.0) sind hinter dessen Frontseite, jeweils unterhalb der Decke und über dem Fußboden, die Düsenrohre (9) (10) positioniert und an die Inertgasversorgungsleitung (12) angeschlossen. Die Überdrucköffnung (6) ist in der Decke des Lagersystems (1) positioniert – insoweit in der Position mit größtmöglicher, räumlicher Distanz zu den Düsenrohren (9) (10) – insoweit hinsichtlich effektiver Inertgasströmung/Verteilung vorteilhaft.
  • Die Anordnung der Inertgasdüsen (11) in den Düsenrohren (9) (10) ist prinzipiell auf die komplexe Innengeometrie des Lagersystems (1) ausgerichtet – insoweit erfolgt die Inertgasflutung zielgerichtet in die Freiraumbereiche, die an die offenen Frontseiten (3) der Lagerkammern (2) angrenzen. Die gebotene Inertgaszuführung in die Lagerkammern (2) erfolgt durch Induktionswirkung, hergestellt über sehr hohe Strömungsgeschwindigkeiten vor den Lagerkammern (2) – insoweit indirekt (8). Direkte Flutung (7) der Lagerkammern (2) reduzierst sich auf zwei bis drei Lagerkammereinheiten. Primär in die direkte Flutung (7) einbezogen sind sämtliche elektrischen und elektronischen Komponenten (5) des Lagersystems (1).
  • Die Anordnung der Düsen (11) im Düsenrohr (9) (10) ist auf vorgenannte Anforderungen abgestimmt. Gleiches gilt für die spezifische Inertgasmengenleistung einzelner Düsen (11).
  • Mit der vorstehend vorgeschlagenen Inertgasflutungskonzeption sind bei hierauf abgestimmter, individuell unterschiedlicher, Inertgasmengenleistung im Zeitfaktor für primäre Flutung und Nachflutung über vorbestimmten Zeitraum einschlägige Vorgaben und Vorschriften mit relativ geringem Aufwand zu erfüllen.
  • Optimierung oder zusätzliche Sicherheiten sind mit identischer Inertgasflutungstechnik herstellbar. Hierzu erforderlich ist eine Änderung der Grundkonzeption einschlägiger (konventioneller) Brandlöschtechnik, die vorgibt, dass innerhalb von max. 90 Sekunden nach Aktivierung Auslösung der Inertgasflutung in 95% des Raumvolumens des gesamten Lagersystems (1) eine Inertgas-konzentration herzustellen ist, die einem Sauerstoffanteil von ca. 8–10% (O2) entspricht.
  • Eine Vorgabe, die für Räume in Gebäuden konzipiert ist und problemfrei in diesem Einsatzbereich erfüllt werden kann – für Lagersysteme mit einer Vielzahl von weitgehend abgeschotteten Einzelbereichen (Lagerkammern (2)), jedoch nicht unerhebliche Probleme herstellt. Zur Lösung dieser „Problematik” wird erfindungsgemäß vorgeschlagen:
    • – Bemessungsgrundlage für das gesamte Lagersystem (1) bleibt im Ergebnis identisch, d. h. Inertisierung bis auf 8–10% O2
    • – Unterscheidungsmerkmal ist der Flutungsbereich, dessen Raumvolumen und die in letzterem hergestellte Inertgaskonzentration.
  • Im Detail:
    • • Bemessungsgrundlage für die Inertisierung ist der Freiraum (4) des Lagersystems (1). Dem flutungstechnisch relativ problemfreien Freiraum (4) werden die Inertgasmengen im Zeitfaktor zugeführt, die einer Inertgaskonzentration mit einem Sauerstoffanteil von z. B. 0–4% O2 entspricht.
    • • Die Risikobereiche Lagerkammern (2) sind allseitig von dieser Inertgaskonzentration umgeben – Abschottung eines Entstehungsbrandes ist gewährleistet, Sauerstoffzufuhr gesichert ausgeschlossen.
    • • Die aus der betroffenen Lagerkammer (2) emittierenden Brandgase werden durch nachströmendes „Inertgas” (0–4% O2) aus dem Freiraum ersetzt – der Brand kann sich nicht aussbreiten und erlischt („erstickt”).
  • Die Überwachung und Steuerung deartiger Inertgasflutung und deren Aufrechterhaltung im Zeitfaktor erfolgt vorzugsweise über O2-Sensoren im Lagersystem (1) sowie im Bereich der Überdrucköffnung (6). Bezugszeichen
    Fig. 1.0 zeigt Lagersystem im Querschnitt – vertikal
    Fig. 2.0 zeigt Lagersystem im Querschnitt – horizontal
    Fig. 3.0 zeigt Düsenrohre (Vorderansicht und Querschnitt)
    1 = Lagersystem
    2 = Lagerkammer (dynamisch)
    3 = Frontseite Lagerkammer – offen
    4 = Freiräume im Lagersystem (schraffiert)
    5 = Elektrische Komponenten
    6 = Überdrucköffnung
    7 = Inertgasflutung direkt
    8 = Inertgasflutung indirekt
    9 = Düsenrohr – Unterkante Decke
    10 = Düsenrohr – über Fußboden
    11 = Inertgasdüsen (z. B. Bohrungen oder Schlitze)
    12 = Inertgasversorgungsleitungen
    13 = Düsenrohr – Querschnitt

Claims (12)

  1. Verfahren, ausgebildet als Inertgas-Flutungssystem einer Inertgas-Brandlöschanlage für geschlossene, automatische Lagersysteme im Rotations- oder Liftprinzip (1), gekennzeichnet dadurch, dass wenigstens eine, spezifisch ausgebildete, Flutungseinrichtung, beispielsweise ein Düsenrohr (9) (10), bevorzugt innerhalb des Lagersystems (1), derart positioniert ist, dass sämtliche Freiräume (4) des Lagersystems (1) weitgehend direkt (7) mit Inertgas geflutet werden können, hierbei, soweit als technisch herstellbar, die teilweise abgeschotteten Lagerbereiche (2) in die direkte Inertgasflutung (7) einbezogen werden und in derartiger Inertgasflutung in den Freiräumen (4) des Lagersystems (1) im Zeitfaktor eine Sauerstoffreduzierung (O2) hergestellt wird, die wesentlich unterhalb der für einen Brandlöschvorgang erforderlichen (vorgegebenen Konzentration liegt.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die im Zeitfaktor zugeführten Inertgasmengen derart bemessen sind, dass sich in den Freiräumen (4) eine Inertgaskonzentration einstellt, die deutlich unter den für das gesamte Lagersystem-Raumvolumen vorgegebenen niedrigen Sollwerten einstellt – beispielweise um 50–100% niedriger als Sollwert, insoweit anstelle 8 Vol.% Sauerstoffanteil (O2) 4–0 Vol.% Sauerstoffanteil (O2).
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die über spezifische Inertgasmengen hergestellte Inertgaskonzentration im Freiraum (4) derart bemessen ist, dass bei homogener Mischung mit der Raumluft der Lagerkammern (2) sich die vorgegebene Mindestkonzentration – Sollwert für das gesamte Lagersystem Raumvolumen (8–10% O2) – einstellt.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der über den Brandvorgang in einer Lagerkammer (2) reduzierte (verbrauchte) Sauerstoffanteil der umgebenden Kammerraumluft prinzipkonform durch in die Lagerkammer (2) nachströmendes Inertgas oder Inertgasgemisch mit extrem niedrigem Sauerstoffanteil (z. B. 4% O2) ersetzt wird und der Brand infolge Sauerstoff(O2)-Entzug erlischt („erstickt”).
  5. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die durch primäre (1.) Flutung hergestellte Inertgaskonzentration durch Nachflutung von Inertgas in Intervallen oder kontinuierlich über vorbestimmte Zeit aufrechterhalten wird – die hierfür erforderlichen Mengen empirisch ermittelt und definiert werden oder über Sensoren (z. B. O2-Sensoren) überwacht und bestimmt werden.
  6. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Flutungseinrichtungen, bevorzugt ausgebildet als Düsenrohre (9) (10), derart in den Lagersystemen (1) angeordnet sind, dass einzelne Lagerkammern (2) in die direkte Flutung (1) einbezogen sind – die Lagerkammern (2), insbesondere an der Frontseite des Lagersystems (1), durch Induktionswirkung (8), hergestellt über primäre Inertgasflutung mit hoher Strömungsgeschwindigkeit, beaufschlagt werden.
  7. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Prinzip der Inertgasflutung gewährleistet, dass die Lagerkammern (1) in vorbestimmbarem Zeitfaktor allseitig mit einer Löschgaskonzentration umgeben sind, die unterhalb den spezifischen Sollwerten liegt – insoweit nachteilig wirksame Sauerstoffzufuhr (O2) zum potenziellen Brandherd, in welchem Lagersystemteilbereich auch immer, ausgeschlossen ist.
  8. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Flutung erforderliche Überdrucköffnung (6) in der Außenseite des Lagersystems (1), insbesondere deren Position, wesentliches Bestandteil der bestimmungsgemäßen Inertgasflutung und deren homogenen Verteilung ist.
  9. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Position der Überdrucköffnung (6) unter Einbezug der Innengeometrie des Lagersystems (1) horizontal, vertikal oder diagonal jeweils in herstellbar größtmöglicher Distanz zu der/den Inertgaseinführung(en), z. B. Düsenrohren (9) (10), gewählt wird.
  10. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Inertgaseinleitung über spezifische Düsen (11) oder als Düsen ausgebildete Ausnehmungen, z. B. kreisförmige Bohrungen oder Schlitze (11) in einem Düsenrohr (9) (10), erfolgt und die Anordnung derartiger Düsen/Schlitze (11) im Düsenrohr (9) (10) auf die erforderliche Flutungsrichtung abgestimmt ist – insoweit Anzahl und spezifische Winkelposition der Düsen (11) einsatzspezifisch definierbar sind.
  11. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die, bevorzugt als Düsenrohre ((9) (10) ausgebildeten, Inertgaseinleitungen vorteilhaft vor oder hinter der Frontseite des Lagersystems (1) über dem Fußboden und/oder unterhalb/oberhalb der Decke angeordnet sind – hierbei die Überdrucköffnung (6) an der Rückseite in der Decke des Lagersystem positioniert ist.
  12. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass potenzielle Brandquellen mit hohem Risiko – elektrische und elektronische Bauteile/Komponenten (5) des Lagersystems (1) – direkt über spezifische Düsen (11) mit Inertgas beaufschlagt werden.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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