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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Trichter für den universellen
Einsatz.
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Zum
Befüllen von Behältern sind Trichter bekannt.
Trichter weisen eine konisch zu einem Auslauf hin verlaufenden Grundkörper
auf, durch den die Flüssigkeit oder das Befüllgut
zu dem Auslauf hin geleitet wird. Der Auslauf wird in der Regel
durch ein Rohr gebildet. Der Durchmesser des Rohres ist so klein
ausgelegt, dass das Rohr zum Befüllen in die Befüllöffnung
des Behälters gesteckt werden kann. Ein Nachteil dieser
Trichter besteht darin, dass der Trichter keine feste Verbindung
mit dem Behälter aufweist und daher beim Befüllen
festgehalten werden muss.
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In
der
DE 29 811 696
U1 ist daher ein Trichter mit einem Gewindeteil vorgeschlagen.
Das Gewindeteil ist um das Rohr des Trichters angeordnet und weist
einen wesentlich größeren Durchmesser als das
Rohr auf. An dem Gewindeteil ist Innengewinde vorgesehen, mittels
dessen der Trichter an einem Flaschen- oder Kanisterverschluss befestigt
werden kann.
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Ein
Nachteil dieses Trichters besteht darin, dass dieser ausschließlich
für Behälter verwendet werden kann, deren Befüllöffnung
der Größe des Gewindeteils entspricht.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin einen Trichter
zu schaffen, der universell eingesetzt werden kann und dennoch einfaches
und zuverlässiges Befüllen von Behältern
erlaubt.
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Trichter
gelöst, der einen Grundkörper mit einem konischen
Bereich aufweist. Der Trichter ist dadurch gekennzeichnet, dass
an dem Grundkörper mindestens eine Befestigungsvorrichtung
zur Befestigung an einem zu befüllenden Behälter
und/oder zur Befestigung eines Ablaufrohres vorgesehen ist.
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Indem
an dem Grundkörper eine Befestigungsvorrichtung vorgesehen
ist, über die der Trichter an dem zu befüllenden
Behälter befestigt werden kann, wird ein besonders sicherer
Halt des Trichters an dem Behälter und dadurch ein besonders
sauberes und einfaches Befüllen des Behälters
ermöglicht. Während bei dem Trichter nach dem
Stand der Technik das Gewindeteil an dem Ablaufrohr des Trichters befestigt
ist, und damit der Abstand zwischen dem Schwerpunkt des Trichters
und dem Befestigungspunkt des Trichters auseinander liegen, fallen
diese beiden Punkte bei dem erfindungsgemäßen
Trichter zusammen, da die Befestigungsvorrichtung unmittelbar an
dem Grundkörper des Trichters vorgesehen ist. Bei dem unmittelbaren
aufschrauben des Grundkörpers auf den zu befüllenden
Behälter ergibt sich bei dem erfindungsgemäßen
Trichter der weitere Vorteil, dass das in den Behälter
zu füllende Medium nicht durch ein Rohr mit geringem Durchmesser,
wie beim Stand der Technik, laufen muss, sondern lediglich durch
den Ablaufstutzen laufen muss. Daher können auch dickflüssige
Massen mit dem erfindungsgemäßen Trichter einfach
in einen Behälter gefüllt werden.
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Indem
die Befestigungsvorrichtung zudem auch zur Befestigung eines Ablaufrohres
dienen kann, ist Einsatz des Trichters noch flexibler. Insbesondere
ist auch bei einem Behälter, dessen Befüllöffnung
einen kleineren Durchmesser besitzt als der Durchmesser der Befestigungsvorrichtung
ein sicheres Befüllen möglich. In diesem Fall
kann das Ablaufrohr mit dem Grundkörper verbunden werden
und die Befestigung des Trichters an dem Behälter erfolgt dann
durch das Anliegen des Ablaufrohres an der Befüllöffnung.
Schließlich ist es durch das Vorsehen einer Befestigungsvorrichtung
zur Befestigung eines Ablaufrohres an dem Grundkörper auch
möglich das Ablaufrohr zum Transport oder für
die Fälle, in denen der Grundkörper unmittelbar
mit dem Behälter verbunden wird, sicher aufzubewahren.
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Gemäß einer
Ausführungsform stellt eine der mindestens einen Befestigungsvorrichtung
ein Innengewinde an einem Ablaufstutzen des Grundkörpers
dar. Indem das Gewinde auf der Innenseite des Ablaufstutzens vorgesehen
ist, kann der der Grundkörper mit der Befüllöffnung
von Behältern verbunden werden, an denen ein Außengewinde
vorgesehen ist. Da das Gewinde zudem in dem Ablaufstutzen des Grundkörpers
vorgesehen ist, ist der Verbindungspunkt zwischen dem Grundkörper
und dem Behälter in unmittelbarer Nähe zu dem
konischen Bereich des Grundkörpers, in den das einzufüllende Medium
gegeben wird. Hierdurch ist die Verbindung zwischen dem Behälter
und dem Grundkörper stabil. Weiterhin weist das Vorsehen
eines Innengewindes den Vorteil auf, dass Zwischenteile, wie insbesondere
ein Ablaufrohr mit dem Grundkörper stabil verbunden werden
können.
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Besonders
bevorzugt ist das Innengewinde über die gesamte Länge
des Auslaufstutzens vorgesehen. Hierdurch wird eine möglichst
große Kontaktfläche geschaffen.
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Das
Innengewinde an dem Grundkörper ist vorzugsweise entsprechend
einem Schraubverschluss einer Trinkflasche ausgelegt. Besonders
bevorzugt entsprechen die Windungen und Windungsneigung des Innengewindes
den Normen, die für Trinkflaschen vorgesehen sind und auch
als Euroschraubverschluss bezeichnet werden. Bei dieser Ausführungsform
ist die Länge des Ablaufstutzens vorzugsweise ebenfalls
entsprechend der Höhe eines Schraubverschlusses gewählt.
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Alternativ
oder zusätzlich zu dem Innengewinde kann eine der mindestens
einen Befestigungsvorrichtung eine Öffnung an dem Grundkörper
darstellen. Die Öffnung ist insbesondere zur Aufnahme des
Ablaufrohres des Trichters ausgelegt. Besonders bevorzugt ist die Öffnung
am oberen Rand des Trichters, insbesondere an einer über
den oberen Rand hinaus stehenden Lasche vorgesehen. Dies weist den Vorteil
auf, dass das Ablaufrohr in dem in die Öffnung eingeführten
beziehungsweise gehaltenen Zustand das Befüllen des konischen
Teils des Grundkörpers nicht behindert. Zudem kann in dem
Zustand, in dem das Ablaufrohr nicht in die Öffnung eingebracht
ist, die Lasche mit der darin vorgesehenen Öffnung als Griff
zum Halten des Trichters dienen.
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Besonders
bevorzugt ist sowohl ein Innengewinde an dem Ablaufstutzen des Grundkörpers
als auch eine Öffnung in einer Lasche des Grundkörpers vorgesehen.
Hierdurch werden die Einsatzmöglichkeiten des Trichters
erweitert. Der Trichter kann bei dieser Ausführungsform
nämlich flexibel den gegebenen Umständen angepasst
werden.
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Der
Trichter umfasst gemäß einer Ausführungsform
ein an der Befestigungsvorrichtung befestigtes Ablaufrohr. Das Ablaufrohr
kann hierbei wahlweise in ein Innengewinde in dem Ablaufstutzen
eingeschraubt sein oder aber in einer Öffnung an dem Grundkörper,
insbesondere in einer Lasche, gehalten werden.
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Das
Ablaufrohr weist daher vorzugsweise ein Außengewinde zum
Verbinden mit dem Grundkörper auf. Über dieses
Außengewinde kann das Ablaufrohr in das Innengewinde des
Grundkörpers eingeschraubt und dadurch mit dem Grundkörper
verbunden werden.
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An
der Außenseite des Ablaufrohres kann zusätzlich
zu dem Außengewinde oder alternativ dazu zumindest ein
Steg zur Befestigung an der Befestigungsvorrichtung vorgesehen sein.
Besonders bevorzugt verläuft der Steg parallel zu der Längsachse
des Ablaufrohres. Gemäß einer Ausführungsform sind über
den Umfang des Ablaufrohres vier Stege vorgesehen. Der oder die
Stege weisen vorzugsweise eine Länge auf, die geringer
ist als die Länge des Ablaufrohres. Zudem nimmt die Höhe
der Stege vorzugsweise von einem unteren Ende zu dem oberen Ende
hin zu. Hierdurch wird es möglich das Ablaufrohr, das in
der Regel eine sich nach unten verjüngende Form aufweist,
in einer Öffnung des Grundkörpers des Trichters
einzuführen und dort zu verrasten. Das obere Ende des Steges
dient dabei als Rastnase.
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Vorzugsweise
ist an der Innenseite zumindest des konischen Bereichs des Grundkörpers
mindestens eine spiralförmige Rille vorgesehen. Alternativ
kann statt einer Rille auch ein spiralförmiger Steg vorgesehen
sein. Durch die Rille oder den Steg wird eine Strömungsrichtung
des einzufüllenden Mediums erzwungen. Dies weist den Vorteil
auf, dass sich das Medium, beispielsweise eine Flüssigkeit,
eine zähflüssige Masse oder ein Schüttgut
spiralförmig zu dem Ablaufstutzen bewegt und dadurch in
der Längsachse des Trichters ein Freiraum beibehalten wird, über
den Luft aus dem Behälter entweichen kann. Das Vorsehen
der Rille oder des Steges ist insbesondere bei dem erfindungsgemäßen
Trichter von Vorteil, da dieser entweder fest mit dem Behälter
durch Verschrauben verbunden wird oder über Einführen des
Ablaufrohres in die Befüllöffnung mit dem Behälter
verbunden wird. In beiden Fällen kann aufgrund des festen
Haltes des Trichters an dem Behälter keine Luft außen
an dem Auslaufstutzen vorbei entweichen. Durch die Rille oder den
Steg wird daher der Austausch von Luft mit der Umgebung gewährleistet und
so das Befüllen des Behälters vereinfacht.
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Gemäß einer
Ausführungsform weist der Trichter am oberen Ende einen
sich über den Umfang des konischen Bereichs erstreckenden,
radial nach außen stehenden Flansch auf und an dem äußeren Rand
des Flansches ist eine Riffelung vorgesehen. Dies ist bei dem erfindungsgemäßen
Trichter von Vorteil, da der Grundkörper entweder mit der
Befüllöffnung oder einem Ablaufrohr verschraubt
werden muss. Durch das Vorsehen einer Riffelung an dem Flansch kann
dabei eine ausreichende Drehkraft auf den Grundkörper ausgeübt
werden und ein Abrutschen beim Aufschrauben kann verhindert werden.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform umfasst der Trichter alternativ
zu dem Ablaufrohr oder zusätzlich dazu einen Adapter, mittels
dessen eine Verbindung zwischen der Befestigungsvorrichtung an dem
Trichter und dem zu befüllenden Behälter gebildet
wird. Bei dieser Ausführungsform stellt die Befestigungsvorrichtung
ein Innengewinde an dem Auslaufstutzen des Grundkörpers
dar. Der Adapter kann in dieses Innengewinde eingeschraubt werden. Durch
den Adapter können Unterschiede zwischen dem Durchmesser
des Ablaufstutzens und der Befüllöffnung des Behälters
ausgeglichen werden. Dadurch kann der Trichter auch an einem Behälter
sicher befestigt werden, dessen Befüllöffnung
einen Durchmesser aufweist, der größer als der
Durchmesser des Ablaufstutzens ist. Somit können beispielsweise
Kanister mit einem Trichter befüllt werden, dessen Ablaufstutzen
und das darin vorgesehene Innengewinde auf einen Trinkflaschenverschluss
ausgelegt sind. Der Adapter weist daher vorzugsweise einen Bereich
auf, in dem das Außengewinde vorgesehen ist, einen sich
daran anschließenden Bereich, in dem der Durchmesser zunimmt
und einen unteren Bereich, in dem ein Innengewinde vorgesehen ist.
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Erfindungsgemäß ist
es auch möglich, dass ein Trichter mehrere unterschiedliche
Ablaufstutzen und/oder unterschiedliche Adapter umfasst. In diesem
Fall stellt der Trichter einen Satz dar, mit dem unterschiedliche
Trichterformen gebildet werden können.
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Mit
der vorliegenden Erfindung wird somit ein universell verwendbarer
Trichter bereit gestellt. Dieser besteht aus einem Trichtergrundkörper
mit einem Ablaufstutzen, der auch als Trichteransatz bezeichnet
werden kann, und einem von dem Trichtergrundkörper abnehmbaren
Ablaufrohr, das auch als Rohransatz oder als Spitz bezeichnet wird.
In dem Ablaufstutzen ist vorzugsweise ein Innengewinde vorgesehen. Über
dieses Innengewinde kann das Ablaufrohr mit dem Trichtergrundkörper
verbunden, insbesondere verschraubt werden. Alternativ kann der
Trichtergrundkörper über das Innengenwinde auf
Behältern, wie Flaschen oder Kanistern befestigt werden. An
der Innenseite des Trichtergrundkörpers ist vorzugsweise
eine spiralförmige Rille vorgesehen. Diese Rille sorgt
für ein gezieltes Einfüllverhalten von Flüssigkeiten.
Insbesondere wird durch die Rille eine Strömungsrichtung
der Flüssigkeit vorgegeben, die spiralförmig verläuft.
Somit kann ein Luftrückstau in dem zu befüllenden
Behälter vermieden werden. Zusätzlich ist der äußere
Rand des Trichtergrundkörpers vorzugsweise an der Oberseite
des Trichtergrundkörpers gewellt oder geriffelt ausgestaltet.
Hierdurch wird ein besserer Halt des Trichters durch den Benutzer
ermöglicht. Weiterhin ist an dem oberen Rand des Trichtergrundkörpers
eine nach außen abstehende Lasche mit Öffnung,
die auch als Öse bezeichnet werden kann, vorgesehen. In
diese Öse kann das Auslaufrohr eingebracht werden. Das
Ablaufrohr wird dabei in der Öse vorzugsweise durch einen
Schnappverschluss gehalten.
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Zusätzlich
zu dem Trichtergrundkörper und dem Auslaufrohr kann auch
noch ein Adapter verwendet werden, der einen Durchmesserunterschied zwischen
dem Auslaufstutzen und einem Ablaufrohr und/oder einer Behälteröffnung
ausgleichen kann. Dies ist insbesondere für Ablaufrohre
oder Behälteröffnungen von Vorteil, die einen
größeren Durchmesser aufweisen als der Durchmesser
des Auslaufstutzens.
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Die
Erfindung wird im Folgenden erneut unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Figuren erneut beschrieben. Es zeigen:
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1:
eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Trichters mit Ablaufrohr;
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2:
eine Schnittansicht der Ausführungsform des Trichters nach 1;
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3:
eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des
Trichters mit abgenommenem Ablaufrohr;
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4:
eine Schnittansicht des Trichters nach 3; und
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5:
eine schematische Schnittansicht einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Trichters mit Adapter.
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In 1 ist
eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Trichters 10 mit Ablaufrohr 12 gezeigt. Der Trichter 10 weist
einen Grundkörper 11 auf, der von einem oberen
Bereich 111, in dem die Wand vertikal verläuft,
in einen konischen Bereich 113 übergeht, in dem
die Wand eine Trichterform oder umgekehrte Kegelstumpfform aufweist.
Am unteren Ende des konischen Bereichs 113 geht der Grundkörper 11 in
einen Ablaufstutzen 114 über. Dieser stellt einen Rohrstutzen
dar, dessen Wand im Wesentlichen vertikal verläuft. Den
unteren Teil des Trichters 10 bildet das Ablaufrohr 12,
das lösbar mit dem Grundkörper 11, insbesondere
dem Ablaufstutzen 114 verbunden ist. Das Ablaufrohr 12 stellt
ein gerades Rohr dar, dessen Durchmesser sich nach unten verjüngt.
An der Außenwand des Ablaufrohres 12 sind Stege 121 vorgesehen,
die sich parallel zur Achse des Ablaufrohres 12 erstreckt.
Die Länge des Steges 121 ist geringer als die
Länge des Ablaufrohres 12. Insbesondere besteht
zwischen dem oberen Ende des Ablaufrohres 12 und dem oberen
Ende des Steges 121 ein Abstand. Die Höhe des
Steges 121 nimmt von dessen oberen, dem Ablaufstutzen 114 zugewandten Ende
bis zu dessen unteren Ende hin ab. Das untere Ende des Steges 121 liegt
in einem Abstand zu dem unteren Ende des Ablaufrohres.
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An
der Oberseite des Grundkörpers 11 erstreckt sich
ein Flansch 112 von dem vertikalen Bereich 111 nach
außen. An dem äußeren Rand des Flansches 112 kann
eine Riffelung vorgesehen sein, die in der dargestellten Ausführungsform
allerdings nicht gezeigt ist. An einer Stelle des Umfangs des Flansches 112 ist
dieser verbreitert und bildet eine von der Seite des Trichters 10 abstehende
Lasche 115. In der Fläche der horizontal verlaufenden
Lasche 115 ist eine Befestigungsvorrichtung in Form einer
runden Öffnung 1151 vorgesehen, die in einer Vertiefung
in der Lasche 115 eingebracht ist.
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Unter
Bezugnahme auf 2 wird nun der Aufbau des Trichters 10 erneut
erläutert.
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Wie
sich aus der Schnittansicht in 2 ergibt,
ist an der Innenseite des Ablaufstutzens 114 eine Befestigungsvorrichtung
in Form eines Innengewinde 1141 eingebracht. In der dargestellten
Ausführungsform erstreckt sich das Innengewinde 114 über die
gesamte Länge des Ablaufstutzens 114. In dieses Innengewinde 114 ist
ein Außengewinde 122 des Ablaufrohres 12 vorgesehen.
Das Außengewinde 122 ist am oberen Bereich des
Ablaufrohres 12 vorgesehen. Unterhalb des Außengewindes 122 geht
das Ablaufrohr 12 über einen Schulterbereich 123 in
den sich verjüngenden Teil des Ablaufrohres 12 über. Weiterhin
lässt sich aus 2 erkennen, dass in der Vertiefung
in der Lasche 115 an dem oberen Flansch 112 ein
die Öffnung 1151 umgebender Schulterbereich gebildet
ist, dessen Krümmung konvex verläuft. Zudem ist
der äußere Rand der Lasche 115 nach unten
gebogen.
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Schließlich
ist an der Innenseite des konischen Bereiches 113 des Grundkörpers
des Trichters 10 eine Rille 1131 eingebracht.
Die Rille 1131 verläuft spiralförmig über
die gesamte Höhe des konischen Bereiches 113 bis
zu der Oberseite des Ablaufstutzens 114. Statt einer Rille 1131 kann
an der Innenseite des konischen Bereiches auch ein spiralförmiger Steg
(nicht gezeigt) vorgesehen sein.
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In 3 ist
die Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Trichters 10 mit abgenommenem Ablaufrohr 12 gezeigt.
Bei dieser Ausführungsform ist an dem Flansch 112 keine
Riffelung vorgesehen. Alle anderen Merkmale, die unter Bezugnahme
auf die 1 und 2 beschrieben
wurden, sind aber auch bei dieser Ausführungsform realisiert
und werden nicht erneut erläutert. In diesem Zustand kann der
Grundkörper 11 des Trichters über das
Innengewinde 1141 an dem Ablaufstutzen 14 unmittelbar
mit einem zu befüllenden Behälter verbunden, insbesondere
verschraubt werden. In diesem Zustand ist das Ablaufrohr 12 unverlierbar
in der Öffnung 1151 an der Lasche 115 des
Trichters 10 gehalten.
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Wie
sich aus 4 ergibt, ist das Ablaufrohr 12 so
in die Öffnung 1151 eingebracht, dass der Schulterbereich 123 des
Ablaufrohres 12 formschlüssig an der Vertiefung,
die die Öffnung 1151 umgibt, anliegt. Ein Verrutschen
oder Herausfallen des Ablaufrohres 12 aus der Öffnung 1151 wird
bei der gezeigten Ausführungsform durch den Steg 121 an
dem Ablaufrohr 12 verhindert. Das obere Ende des Steges 121,
an dem dieser eine größere Höhe aufweist, als
an dessen unteren Ende, liegt in dem befestigten Zustand an der
Innenseite der Öffnung 1151 an und das Ablaufrohr 12 ist
dadurch in der Öffnung 1151 kraft- und formschlüssig
gehalten. Da der Trichter 10 vorzugsweise aus einem Kunststoff
hergestellt ist, ist eine gewisse Elastizität gegeben,
die das Einbringen des Ablaufrohres 12 in und Entnehmen
aus der Öffnung 1151 ermöglicht.
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In 5 ist
schließlich eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Trichters gezeigt. Bei dieser Ausführungsform ist in dem
Innengewinde 1141 des Grundkörpers 11 statt
des Ablaufrohres 12 ein Adapter 13 eingeschraubt.
Dieser Adapter 13 besitzt an seinem oberen Ende ein Außengewinde 131 zum
Verschrauben mit dem Innengewinde 1141. An den Teil, an
dem das Außengewinde 131 vorgesehen ist, schließt
sich ein verbreiternder Bereich 132 an, in dem der Durchmesser
des Adapaters 13 von dem Durchmesser an dem Außengewinde 131 zunimmt. Am
unteren Ende des sich erweiternden Bereiches 132 schließt
sich ein vertikaler Bereich an, an dessen Innenseite ein Innengewinde 133 eingebracht
ist. Da der Durchmesser des Adapters 13 in dem Bereich des
Innengewindes 133 größer ist als der
Durchmesser des Ablaufstutzens 14 des Grundkörpers 11, kann
mittels des Adapters 13 der Grundkörper 11 auch
an Behältern mit Befüllöffnungen befestigt
werden, die einen größeren Durchmesser als der
Ablaufstutzen 14 aufweisen.
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Mit
der vorliegenden Erfindung wird somit ein universell verwendbarer
Trichter bereit gestellt. Dieser besteht aus einem Trichtergrundkörper
mit einem Ablaufstutzen, der auch als Trichteransatz bezeichnet
werden kann, und einem von dem Trichtergrundkörper abnehmbaren
Ablaufrohr, das auch als Rohransatz oder als Spitz bezeichnet wird.
In dem Ablaufstutzen ist vorzugsweise ein Innengewinde vorgesehen. Über
dieses Innengewinde kann das Ablaufrohr mit dem Trichtergrundkörper
verbunden, insbesondere verschraubt werden. Alternativ kann der
Trichtergrundkörper über das Innengenwinde auf
Behältern, wie Flaschen oder Kanistern befestigt werden. An
der Innenseite des Trichtergrundkörpers ist vorzugsweise
eine spiralförmige Rille vorgesehen. Diese Rille sorgt
für ein gezieltes Einfüllverhalten von Flüssigkeiten.
Insbesondere wird durch die Rille eine Strömungsrichtung
der Flüssigkeit vorgegeben, die spiralförmig verläuft.
Somit kann ein Luftrückstau in dem zu befüllenden
Behälter vermieden werden. Zusätzlich ist der äußere
Rand des Trichtergrundkörpers vorzugsweise an der Oberseite
des Trichtergrundkörpers gewellt oder geriffelt ausgestaltet.
Hierdurch wird ein besserer Halt des Trichters durch den Benutzer
ermöglicht. Weiterhin ist an dem oberen Rand des Trichtergrundkörpers
eine nach außen abstehende Lasche mit Öffnung,
die auch als Öse bezeichnet werden kann, vorgesehen. In
diese Öse kann das Auslaufrohr eingebracht werden. Das
Ablaufrohr wird dabei in der Öse vorzugsweise durch einen
Schnappverschluss gehalten.
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Zusätzlich
zu dem Trichtergrundkörper und dem Auslaufrohr kann auch
noch ein Adapter verwendet werden, der einen Durchmesserunterschied zwischen
dem Auslaufstutzen und einem Ablaufrohr und/oder einer Behälteröffnung
ausgleichen kann. Dies ist insbesondere für Ablaufrohre
oder Behälteröffnungen von Vorteil, die einen
größeren Durchmesser aufweisen als der Durchmesser
des Auslaufstutzens.
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Mit
der Erfindung wird ein Trichter mit einem an dem Grundkörper
vorgesehenen Universalschraubgewinde geschaffen, der beispielsweise auf
handelsübliche Flaschen aufgeschraubt werden kann. Durch
das Aufschrauben hat der Trichter einen festen Halt. Die Öffnung
des Ablaufstutzens ist vorzugsweise genauso groß, wie ein
handelsüblicher Flaschenhals. Hierdurch kann ein schnelleres
Einfüllen gewährleistet werden. Der Trichter besteht
vorzugsweise aus Kunststoff, kann aber auch aus anderen Materialien,
wie beispielsweise aus Metall bestehen.
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- 10
- Trichter
- 11
- Grundkörper
- 111
- vertikaler
Bereich
- 112
- Flansch
- 1121
- Riffelung
- 113
- konischer
Bereich
- 1131
- Rille
- 114
- Ablaufstutzen
- 1141
- Innengewinde
- 115
- Lasche
- 1151
- Öffnung
- 12
- Ablaufrohr
- 121
- Steg
- 122
- Außengewinde
- 123
- Schulter
- 13
- Adapter
- 131
- Außengewinde
- 132
- auseinander
gehender Bereich
- 133
- Innengewinde
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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