DE102010009038A1 - Trichter - Google Patents

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    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
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    • B67C11/02Funnels, e.g. for liquids without discharge valves

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  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Trichter (10), der einen Grundkörper (11) mit einem konischen Bereich (113) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundkörper mindestens eine Befestigungsvorrichtung (1141, 1151) zur Befestigung an einem zu befüllenden Behälter und/oder zur Befestigung eines Ablaufrohres (12) vorgesehen ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Trichter für den universellen Einsatz.
  • Zum Befüllen von Behältern sind Trichter bekannt. Trichter weisen eine konisch zu einem Auslauf hin verlaufenden Grundkörper auf, durch den die Flüssigkeit oder das Befüllgut zu dem Auslauf hin geleitet wird. Der Auslauf wird in der Regel durch ein Rohr gebildet. Der Durchmesser des Rohres ist so klein ausgelegt, dass das Rohr zum Befüllen in die Befüllöffnung des Behälters gesteckt werden kann. Ein Nachteil dieser Trichter besteht darin, dass der Trichter keine feste Verbindung mit dem Behälter aufweist und daher beim Befüllen festgehalten werden muss.
  • In der DE 29 811 696 U1 ist daher ein Trichter mit einem Gewindeteil vorgeschlagen. Das Gewindeteil ist um das Rohr des Trichters angeordnet und weist einen wesentlich größeren Durchmesser als das Rohr auf. An dem Gewindeteil ist Innengewinde vorgesehen, mittels dessen der Trichter an einem Flaschen- oder Kanisterverschluss befestigt werden kann.
  • Ein Nachteil dieses Trichters besteht darin, dass dieser ausschließlich für Behälter verwendet werden kann, deren Befüllöffnung der Größe des Gewindeteils entspricht.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin einen Trichter zu schaffen, der universell eingesetzt werden kann und dennoch einfaches und zuverlässiges Befüllen von Behältern erlaubt.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Trichter gelöst, der einen Grundkörper mit einem konischen Bereich aufweist. Der Trichter ist dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundkörper mindestens eine Befestigungsvorrichtung zur Befestigung an einem zu befüllenden Behälter und/oder zur Befestigung eines Ablaufrohres vorgesehen ist.
  • Indem an dem Grundkörper eine Befestigungsvorrichtung vorgesehen ist, über die der Trichter an dem zu befüllenden Behälter befestigt werden kann, wird ein besonders sicherer Halt des Trichters an dem Behälter und dadurch ein besonders sauberes und einfaches Befüllen des Behälters ermöglicht. Während bei dem Trichter nach dem Stand der Technik das Gewindeteil an dem Ablaufrohr des Trichters befestigt ist, und damit der Abstand zwischen dem Schwerpunkt des Trichters und dem Befestigungspunkt des Trichters auseinander liegen, fallen diese beiden Punkte bei dem erfindungsgemäßen Trichter zusammen, da die Befestigungsvorrichtung unmittelbar an dem Grundkörper des Trichters vorgesehen ist. Bei dem unmittelbaren aufschrauben des Grundkörpers auf den zu befüllenden Behälter ergibt sich bei dem erfindungsgemäßen Trichter der weitere Vorteil, dass das in den Behälter zu füllende Medium nicht durch ein Rohr mit geringem Durchmesser, wie beim Stand der Technik, laufen muss, sondern lediglich durch den Ablaufstutzen laufen muss. Daher können auch dickflüssige Massen mit dem erfindungsgemäßen Trichter einfach in einen Behälter gefüllt werden.
  • Indem die Befestigungsvorrichtung zudem auch zur Befestigung eines Ablaufrohres dienen kann, ist Einsatz des Trichters noch flexibler. Insbesondere ist auch bei einem Behälter, dessen Befüllöffnung einen kleineren Durchmesser besitzt als der Durchmesser der Befestigungsvorrichtung ein sicheres Befüllen möglich. In diesem Fall kann das Ablaufrohr mit dem Grundkörper verbunden werden und die Befestigung des Trichters an dem Behälter erfolgt dann durch das Anliegen des Ablaufrohres an der Befüllöffnung. Schließlich ist es durch das Vorsehen einer Befestigungsvorrichtung zur Befestigung eines Ablaufrohres an dem Grundkörper auch möglich das Ablaufrohr zum Transport oder für die Fälle, in denen der Grundkörper unmittelbar mit dem Behälter verbunden wird, sicher aufzubewahren.
  • Gemäß einer Ausführungsform stellt eine der mindestens einen Befestigungsvorrichtung ein Innengewinde an einem Ablaufstutzen des Grundkörpers dar. Indem das Gewinde auf der Innenseite des Ablaufstutzens vorgesehen ist, kann der der Grundkörper mit der Befüllöffnung von Behältern verbunden werden, an denen ein Außengewinde vorgesehen ist. Da das Gewinde zudem in dem Ablaufstutzen des Grundkörpers vorgesehen ist, ist der Verbindungspunkt zwischen dem Grundkörper und dem Behälter in unmittelbarer Nähe zu dem konischen Bereich des Grundkörpers, in den das einzufüllende Medium gegeben wird. Hierdurch ist die Verbindung zwischen dem Behälter und dem Grundkörper stabil. Weiterhin weist das Vorsehen eines Innengewindes den Vorteil auf, dass Zwischenteile, wie insbesondere ein Ablaufrohr mit dem Grundkörper stabil verbunden werden können.
  • Besonders bevorzugt ist das Innengewinde über die gesamte Länge des Auslaufstutzens vorgesehen. Hierdurch wird eine möglichst große Kontaktfläche geschaffen.
  • Das Innengewinde an dem Grundkörper ist vorzugsweise entsprechend einem Schraubverschluss einer Trinkflasche ausgelegt. Besonders bevorzugt entsprechen die Windungen und Windungsneigung des Innengewindes den Normen, die für Trinkflaschen vorgesehen sind und auch als Euroschraubverschluss bezeichnet werden. Bei dieser Ausführungsform ist die Länge des Ablaufstutzens vorzugsweise ebenfalls entsprechend der Höhe eines Schraubverschlusses gewählt.
  • Alternativ oder zusätzlich zu dem Innengewinde kann eine der mindestens einen Befestigungsvorrichtung eine Öffnung an dem Grundkörper darstellen. Die Öffnung ist insbesondere zur Aufnahme des Ablaufrohres des Trichters ausgelegt. Besonders bevorzugt ist die Öffnung am oberen Rand des Trichters, insbesondere an einer über den oberen Rand hinaus stehenden Lasche vorgesehen. Dies weist den Vorteil auf, dass das Ablaufrohr in dem in die Öffnung eingeführten beziehungsweise gehaltenen Zustand das Befüllen des konischen Teils des Grundkörpers nicht behindert. Zudem kann in dem Zustand, in dem das Ablaufrohr nicht in die Öffnung eingebracht ist, die Lasche mit der darin vorgesehenen Öffnung als Griff zum Halten des Trichters dienen.
  • Besonders bevorzugt ist sowohl ein Innengewinde an dem Ablaufstutzen des Grundkörpers als auch eine Öffnung in einer Lasche des Grundkörpers vorgesehen. Hierdurch werden die Einsatzmöglichkeiten des Trichters erweitert. Der Trichter kann bei dieser Ausführungsform nämlich flexibel den gegebenen Umständen angepasst werden.
  • Der Trichter umfasst gemäß einer Ausführungsform ein an der Befestigungsvorrichtung befestigtes Ablaufrohr. Das Ablaufrohr kann hierbei wahlweise in ein Innengewinde in dem Ablaufstutzen eingeschraubt sein oder aber in einer Öffnung an dem Grundkörper, insbesondere in einer Lasche, gehalten werden.
  • Das Ablaufrohr weist daher vorzugsweise ein Außengewinde zum Verbinden mit dem Grundkörper auf. Über dieses Außengewinde kann das Ablaufrohr in das Innengewinde des Grundkörpers eingeschraubt und dadurch mit dem Grundkörper verbunden werden.
  • An der Außenseite des Ablaufrohres kann zusätzlich zu dem Außengewinde oder alternativ dazu zumindest ein Steg zur Befestigung an der Befestigungsvorrichtung vorgesehen sein. Besonders bevorzugt verläuft der Steg parallel zu der Längsachse des Ablaufrohres. Gemäß einer Ausführungsform sind über den Umfang des Ablaufrohres vier Stege vorgesehen. Der oder die Stege weisen vorzugsweise eine Länge auf, die geringer ist als die Länge des Ablaufrohres. Zudem nimmt die Höhe der Stege vorzugsweise von einem unteren Ende zu dem oberen Ende hin zu. Hierdurch wird es möglich das Ablaufrohr, das in der Regel eine sich nach unten verjüngende Form aufweist, in einer Öffnung des Grundkörpers des Trichters einzuführen und dort zu verrasten. Das obere Ende des Steges dient dabei als Rastnase.
  • Vorzugsweise ist an der Innenseite zumindest des konischen Bereichs des Grundkörpers mindestens eine spiralförmige Rille vorgesehen. Alternativ kann statt einer Rille auch ein spiralförmiger Steg vorgesehen sein. Durch die Rille oder den Steg wird eine Strömungsrichtung des einzufüllenden Mediums erzwungen. Dies weist den Vorteil auf, dass sich das Medium, beispielsweise eine Flüssigkeit, eine zähflüssige Masse oder ein Schüttgut spiralförmig zu dem Ablaufstutzen bewegt und dadurch in der Längsachse des Trichters ein Freiraum beibehalten wird, über den Luft aus dem Behälter entweichen kann. Das Vorsehen der Rille oder des Steges ist insbesondere bei dem erfindungsgemäßen Trichter von Vorteil, da dieser entweder fest mit dem Behälter durch Verschrauben verbunden wird oder über Einführen des Ablaufrohres in die Befüllöffnung mit dem Behälter verbunden wird. In beiden Fällen kann aufgrund des festen Haltes des Trichters an dem Behälter keine Luft außen an dem Auslaufstutzen vorbei entweichen. Durch die Rille oder den Steg wird daher der Austausch von Luft mit der Umgebung gewährleistet und so das Befüllen des Behälters vereinfacht.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist der Trichter am oberen Ende einen sich über den Umfang des konischen Bereichs erstreckenden, radial nach außen stehenden Flansch auf und an dem äußeren Rand des Flansches ist eine Riffelung vorgesehen. Dies ist bei dem erfindungsgemäßen Trichter von Vorteil, da der Grundkörper entweder mit der Befüllöffnung oder einem Ablaufrohr verschraubt werden muss. Durch das Vorsehen einer Riffelung an dem Flansch kann dabei eine ausreichende Drehkraft auf den Grundkörper ausgeübt werden und ein Abrutschen beim Aufschrauben kann verhindert werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform umfasst der Trichter alternativ zu dem Ablaufrohr oder zusätzlich dazu einen Adapter, mittels dessen eine Verbindung zwischen der Befestigungsvorrichtung an dem Trichter und dem zu befüllenden Behälter gebildet wird. Bei dieser Ausführungsform stellt die Befestigungsvorrichtung ein Innengewinde an dem Auslaufstutzen des Grundkörpers dar. Der Adapter kann in dieses Innengewinde eingeschraubt werden. Durch den Adapter können Unterschiede zwischen dem Durchmesser des Ablaufstutzens und der Befüllöffnung des Behälters ausgeglichen werden. Dadurch kann der Trichter auch an einem Behälter sicher befestigt werden, dessen Befüllöffnung einen Durchmesser aufweist, der größer als der Durchmesser des Ablaufstutzens ist. Somit können beispielsweise Kanister mit einem Trichter befüllt werden, dessen Ablaufstutzen und das darin vorgesehene Innengewinde auf einen Trinkflaschenverschluss ausgelegt sind. Der Adapter weist daher vorzugsweise einen Bereich auf, in dem das Außengewinde vorgesehen ist, einen sich daran anschließenden Bereich, in dem der Durchmesser zunimmt und einen unteren Bereich, in dem ein Innengewinde vorgesehen ist.
  • Erfindungsgemäß ist es auch möglich, dass ein Trichter mehrere unterschiedliche Ablaufstutzen und/oder unterschiedliche Adapter umfasst. In diesem Fall stellt der Trichter einen Satz dar, mit dem unterschiedliche Trichterformen gebildet werden können.
  • Mit der vorliegenden Erfindung wird somit ein universell verwendbarer Trichter bereit gestellt. Dieser besteht aus einem Trichtergrundkörper mit einem Ablaufstutzen, der auch als Trichteransatz bezeichnet werden kann, und einem von dem Trichtergrundkörper abnehmbaren Ablaufrohr, das auch als Rohransatz oder als Spitz bezeichnet wird. In dem Ablaufstutzen ist vorzugsweise ein Innengewinde vorgesehen. Über dieses Innengewinde kann das Ablaufrohr mit dem Trichtergrundkörper verbunden, insbesondere verschraubt werden. Alternativ kann der Trichtergrundkörper über das Innengenwinde auf Behältern, wie Flaschen oder Kanistern befestigt werden. An der Innenseite des Trichtergrundkörpers ist vorzugsweise eine spiralförmige Rille vorgesehen. Diese Rille sorgt für ein gezieltes Einfüllverhalten von Flüssigkeiten. Insbesondere wird durch die Rille eine Strömungsrichtung der Flüssigkeit vorgegeben, die spiralförmig verläuft. Somit kann ein Luftrückstau in dem zu befüllenden Behälter vermieden werden. Zusätzlich ist der äußere Rand des Trichtergrundkörpers vorzugsweise an der Oberseite des Trichtergrundkörpers gewellt oder geriffelt ausgestaltet. Hierdurch wird ein besserer Halt des Trichters durch den Benutzer ermöglicht. Weiterhin ist an dem oberen Rand des Trichtergrundkörpers eine nach außen abstehende Lasche mit Öffnung, die auch als Öse bezeichnet werden kann, vorgesehen. In diese Öse kann das Auslaufrohr eingebracht werden. Das Ablaufrohr wird dabei in der Öse vorzugsweise durch einen Schnappverschluss gehalten.
  • Zusätzlich zu dem Trichtergrundkörper und dem Auslaufrohr kann auch noch ein Adapter verwendet werden, der einen Durchmesserunterschied zwischen dem Auslaufstutzen und einem Ablaufrohr und/oder einer Behälteröffnung ausgleichen kann. Dies ist insbesondere für Ablaufrohre oder Behälteröffnungen von Vorteil, die einen größeren Durchmesser aufweisen als der Durchmesser des Auslaufstutzens.
  • Die Erfindung wird im Folgenden erneut unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren erneut beschrieben. Es zeigen:
  • 1: eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Trichters mit Ablaufrohr;
  • 2: eine Schnittansicht der Ausführungsform des Trichters nach 1;
  • 3: eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des Trichters mit abgenommenem Ablaufrohr;
  • 4: eine Schnittansicht des Trichters nach 3; und
  • 5: eine schematische Schnittansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Trichters mit Adapter.
  • In 1 ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Trichters 10 mit Ablaufrohr 12 gezeigt. Der Trichter 10 weist einen Grundkörper 11 auf, der von einem oberen Bereich 111, in dem die Wand vertikal verläuft, in einen konischen Bereich 113 übergeht, in dem die Wand eine Trichterform oder umgekehrte Kegelstumpfform aufweist. Am unteren Ende des konischen Bereichs 113 geht der Grundkörper 11 in einen Ablaufstutzen 114 über. Dieser stellt einen Rohrstutzen dar, dessen Wand im Wesentlichen vertikal verläuft. Den unteren Teil des Trichters 10 bildet das Ablaufrohr 12, das lösbar mit dem Grundkörper 11, insbesondere dem Ablaufstutzen 114 verbunden ist. Das Ablaufrohr 12 stellt ein gerades Rohr dar, dessen Durchmesser sich nach unten verjüngt. An der Außenwand des Ablaufrohres 12 sind Stege 121 vorgesehen, die sich parallel zur Achse des Ablaufrohres 12 erstreckt. Die Länge des Steges 121 ist geringer als die Länge des Ablaufrohres 12. Insbesondere besteht zwischen dem oberen Ende des Ablaufrohres 12 und dem oberen Ende des Steges 121 ein Abstand. Die Höhe des Steges 121 nimmt von dessen oberen, dem Ablaufstutzen 114 zugewandten Ende bis zu dessen unteren Ende hin ab. Das untere Ende des Steges 121 liegt in einem Abstand zu dem unteren Ende des Ablaufrohres.
  • An der Oberseite des Grundkörpers 11 erstreckt sich ein Flansch 112 von dem vertikalen Bereich 111 nach außen. An dem äußeren Rand des Flansches 112 kann eine Riffelung vorgesehen sein, die in der dargestellten Ausführungsform allerdings nicht gezeigt ist. An einer Stelle des Umfangs des Flansches 112 ist dieser verbreitert und bildet eine von der Seite des Trichters 10 abstehende Lasche 115. In der Fläche der horizontal verlaufenden Lasche 115 ist eine Befestigungsvorrichtung in Form einer runden Öffnung 1151 vorgesehen, die in einer Vertiefung in der Lasche 115 eingebracht ist.
  • Unter Bezugnahme auf 2 wird nun der Aufbau des Trichters 10 erneut erläutert.
  • Wie sich aus der Schnittansicht in 2 ergibt, ist an der Innenseite des Ablaufstutzens 114 eine Befestigungsvorrichtung in Form eines Innengewinde 1141 eingebracht. In der dargestellten Ausführungsform erstreckt sich das Innengewinde 114 über die gesamte Länge des Ablaufstutzens 114. In dieses Innengewinde 114 ist ein Außengewinde 122 des Ablaufrohres 12 vorgesehen. Das Außengewinde 122 ist am oberen Bereich des Ablaufrohres 12 vorgesehen. Unterhalb des Außengewindes 122 geht das Ablaufrohr 12 über einen Schulterbereich 123 in den sich verjüngenden Teil des Ablaufrohres 12 über. Weiterhin lässt sich aus 2 erkennen, dass in der Vertiefung in der Lasche 115 an dem oberen Flansch 112 ein die Öffnung 1151 umgebender Schulterbereich gebildet ist, dessen Krümmung konvex verläuft. Zudem ist der äußere Rand der Lasche 115 nach unten gebogen.
  • Schließlich ist an der Innenseite des konischen Bereiches 113 des Grundkörpers des Trichters 10 eine Rille 1131 eingebracht. Die Rille 1131 verläuft spiralförmig über die gesamte Höhe des konischen Bereiches 113 bis zu der Oberseite des Ablaufstutzens 114. Statt einer Rille 1131 kann an der Innenseite des konischen Bereiches auch ein spiralförmiger Steg (nicht gezeigt) vorgesehen sein.
  • In 3 ist die Ausführungsform des erfindungsgemäßen Trichters 10 mit abgenommenem Ablaufrohr 12 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform ist an dem Flansch 112 keine Riffelung vorgesehen. Alle anderen Merkmale, die unter Bezugnahme auf die 1 und 2 beschrieben wurden, sind aber auch bei dieser Ausführungsform realisiert und werden nicht erneut erläutert. In diesem Zustand kann der Grundkörper 11 des Trichters über das Innengewinde 1141 an dem Ablaufstutzen 14 unmittelbar mit einem zu befüllenden Behälter verbunden, insbesondere verschraubt werden. In diesem Zustand ist das Ablaufrohr 12 unverlierbar in der Öffnung 1151 an der Lasche 115 des Trichters 10 gehalten.
  • Wie sich aus 4 ergibt, ist das Ablaufrohr 12 so in die Öffnung 1151 eingebracht, dass der Schulterbereich 123 des Ablaufrohres 12 formschlüssig an der Vertiefung, die die Öffnung 1151 umgibt, anliegt. Ein Verrutschen oder Herausfallen des Ablaufrohres 12 aus der Öffnung 1151 wird bei der gezeigten Ausführungsform durch den Steg 121 an dem Ablaufrohr 12 verhindert. Das obere Ende des Steges 121, an dem dieser eine größere Höhe aufweist, als an dessen unteren Ende, liegt in dem befestigten Zustand an der Innenseite der Öffnung 1151 an und das Ablaufrohr 12 ist dadurch in der Öffnung 1151 kraft- und formschlüssig gehalten. Da der Trichter 10 vorzugsweise aus einem Kunststoff hergestellt ist, ist eine gewisse Elastizität gegeben, die das Einbringen des Ablaufrohres 12 in und Entnehmen aus der Öffnung 1151 ermöglicht.
  • In 5 ist schließlich eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Trichters gezeigt. Bei dieser Ausführungsform ist in dem Innengewinde 1141 des Grundkörpers 11 statt des Ablaufrohres 12 ein Adapter 13 eingeschraubt. Dieser Adapter 13 besitzt an seinem oberen Ende ein Außengewinde 131 zum Verschrauben mit dem Innengewinde 1141. An den Teil, an dem das Außengewinde 131 vorgesehen ist, schließt sich ein verbreiternder Bereich 132 an, in dem der Durchmesser des Adapaters 13 von dem Durchmesser an dem Außengewinde 131 zunimmt. Am unteren Ende des sich erweiternden Bereiches 132 schließt sich ein vertikaler Bereich an, an dessen Innenseite ein Innengewinde 133 eingebracht ist. Da der Durchmesser des Adapters 13 in dem Bereich des Innengewindes 133 größer ist als der Durchmesser des Ablaufstutzens 14 des Grundkörpers 11, kann mittels des Adapters 13 der Grundkörper 11 auch an Behältern mit Befüllöffnungen befestigt werden, die einen größeren Durchmesser als der Ablaufstutzen 14 aufweisen.
  • Mit der vorliegenden Erfindung wird somit ein universell verwendbarer Trichter bereit gestellt. Dieser besteht aus einem Trichtergrundkörper mit einem Ablaufstutzen, der auch als Trichteransatz bezeichnet werden kann, und einem von dem Trichtergrundkörper abnehmbaren Ablaufrohr, das auch als Rohransatz oder als Spitz bezeichnet wird. In dem Ablaufstutzen ist vorzugsweise ein Innengewinde vorgesehen. Über dieses Innengewinde kann das Ablaufrohr mit dem Trichtergrundkörper verbunden, insbesondere verschraubt werden. Alternativ kann der Trichtergrundkörper über das Innengenwinde auf Behältern, wie Flaschen oder Kanistern befestigt werden. An der Innenseite des Trichtergrundkörpers ist vorzugsweise eine spiralförmige Rille vorgesehen. Diese Rille sorgt für ein gezieltes Einfüllverhalten von Flüssigkeiten. Insbesondere wird durch die Rille eine Strömungsrichtung der Flüssigkeit vorgegeben, die spiralförmig verläuft. Somit kann ein Luftrückstau in dem zu befüllenden Behälter vermieden werden. Zusätzlich ist der äußere Rand des Trichtergrundkörpers vorzugsweise an der Oberseite des Trichtergrundkörpers gewellt oder geriffelt ausgestaltet. Hierdurch wird ein besserer Halt des Trichters durch den Benutzer ermöglicht. Weiterhin ist an dem oberen Rand des Trichtergrundkörpers eine nach außen abstehende Lasche mit Öffnung, die auch als Öse bezeichnet werden kann, vorgesehen. In diese Öse kann das Auslaufrohr eingebracht werden. Das Ablaufrohr wird dabei in der Öse vorzugsweise durch einen Schnappverschluss gehalten.
  • Zusätzlich zu dem Trichtergrundkörper und dem Auslaufrohr kann auch noch ein Adapter verwendet werden, der einen Durchmesserunterschied zwischen dem Auslaufstutzen und einem Ablaufrohr und/oder einer Behälteröffnung ausgleichen kann. Dies ist insbesondere für Ablaufrohre oder Behälteröffnungen von Vorteil, die einen größeren Durchmesser aufweisen als der Durchmesser des Auslaufstutzens.
  • Mit der Erfindung wird ein Trichter mit einem an dem Grundkörper vorgesehenen Universalschraubgewinde geschaffen, der beispielsweise auf handelsübliche Flaschen aufgeschraubt werden kann. Durch das Aufschrauben hat der Trichter einen festen Halt. Die Öffnung des Ablaufstutzens ist vorzugsweise genauso groß, wie ein handelsüblicher Flaschenhals. Hierdurch kann ein schnelleres Einfüllen gewährleistet werden. Der Trichter besteht vorzugsweise aus Kunststoff, kann aber auch aus anderen Materialien, wie beispielsweise aus Metall bestehen.
  • 10
    Trichter
    11
    Grundkörper
    111
    vertikaler Bereich
    112
    Flansch
    1121
    Riffelung
    113
    konischer Bereich
    1131
    Rille
    114
    Ablaufstutzen
    1141
    Innengewinde
    115
    Lasche
    1151
    Öffnung
    12
    Ablaufrohr
    121
    Steg
    122
    Außengewinde
    123
    Schulter
    13
    Adapter
    131
    Außengewinde
    132
    auseinander gehender Bereich
    133
    Innengewinde
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 29811696 U1 [0003]

Claims (10)

  1. Trichter (10), der einen Grundkörper (11) mit einem konischen Bereich (113) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundkörper mindestens eine Befestigungsvorrichtung (1141, 1151) zur Befestigung an einem zu befüllenden Behälter und/oder zur Befestigung eines Ablaufrohres (12) vorgesehen ist.
  2. Trichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der mindestens einen Befestigungsvorrichtung (1141, 1151) ein Innengewinde (1141) an einem Ablaufstutzen (14) des Grundkörpers (11) darstellt.
  3. Trichter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Innengewinde (1141) einem Schraubverschluss einer Trinkflasche entsprechend ausgelegt ist.
  4. Trichter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine der mindestens einen Befestigungsvorrichtung (1141, 1151) eine Öffnung (1151) an dem Grundkörper (11) darstellt.
  5. Trichter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter ein an der Befestigungsvorrichtung (1141, 1151) befestigtes Ablaufrohr (12) umfasst.
  6. Trichter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablaufrohr (12) ein Außengewinde (122) zum Verbinden mit dem Grundkörper (11) aufweist.
  7. Trichter nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite des Ablaufrohres (12) zumindest ein Steg (121) zur Befestigung an der Befestigungsvorrichtung (1151) vorgesehen ist.
  8. Trichter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite zumindest des konischen Bereichs (113) des Grundkörpers (11) eine spiralförmige Rille (1131) vorgesehen ist.
  9. Trichter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter (10) am oberen Ende einen sich über den Umfang des konischen Bereichs (113) erstreckenden, radial nach außen stehenden Flansch (112) aufweist und an dem äußeren Rand des Flansches (112) eine Riffelung (1121) vorgesehen ist.
  10. Trichter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichter einen Adapter umfasst, mittels dessen eine Verbindung zwischen der Befestigungsvorrichtung an dem Trichter und dem zu befüllenden Behälter gebildet wird.
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