DE102010005328A1 - Vorrichtung zum Anbringen eines Hinterklebestreifens mit daran befestigten Kapitalbändern am Buchblockrücken - Google Patents

Vorrichtung zum Anbringen eines Hinterklebestreifens mit daran befestigten Kapitalbändern am Buchblockrücken Download PDF

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Abstract

Bei einer Vorrichtung zum Anbringen eines Hinterklebestreifens (5) mit daran befestigten Kapitalbändern (5a) am Rücken (1a) eines in einer Fördereinrichtung (20) in Rückenlängsrichtung intermittierend transportierten Buchblocks (1) mittels einer zwischen einer Bereitstellungsposition (35) für den Hinterklebestreifen (5) und dem Buchblockrücken (1a) hin und her bewegten Saugplatte (10), ist die Saugplatte (10) an einem sich von der Bereitstellungsposition (35) bis zum Buchblockrücken (1a) erstreckenden Leitelement (41) ständig geführt, wobei zumindest ein erstes, dem Buchblockrücken (1a) zugeordnetes Ende (41.1) des Leitelements (41) entsprechend der Lage des Kopf- oder Fußschnitts (1b) des jeweiligen Buchblocks (1) in Rückenlängsrichtung positionierbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anbringen eines Hinterklebestreifens mit daran befestigten Kapitalbändern am Rücken eines Buchblocks gemäß dem Oberbegriff nach Anspruch 1.
  • Das Hinterkleben dient dazu, den Buchblockrücken zu verfestigen und damit dem gerundeten oder geraden Rücken eine stabile, dauerhafte Form zu verleihen. Das Kapitalband bildet den Abschluss des Buchblockrückens an Kopf und Fuß und hat hauptsächlich eine schmückende Funktion im Übergang zwischen Buchblock und Buchdecke. Das maschinelle Kapitalen erfolgt in einem Arbeitsgang mit dem Hinterkleben, wobei zunächst auf dem Hinterklebematerial wenigstens ein Kapitalband angeklebt wird. Anschließend wird ein rückenbreiter Hinterklebestreifen abgetrennt, von einer translatorisch oder schwenkend bewegbaren Saugplatte auf den zuvor beleimten Buchblockrücken übertragen und in einer nachfolgenden Station mit einem flexiblen Kissen angedrückt.
  • Die DE 10 2005 025 235 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum Fügen eines Hinterklebestreifens am Buchblockrücken, bei der die Überführungseinrichtung zwei hin und her bewegte, in ihrem Zyklus zueinander phasenversetzt angetriebene Saugplatten aufweist, die sich zwischen einer Bereitstellungsposition für die Hinterklebestreifen und dem Buchblockrücken in verschiedenen, zueinander versetzten Bahnen bewegen.
  • Der Hinterklebestreifen muss vor dem Fügen genau zum Buchblock ausgerichtet sein, damit die Wülste der Kapitalbänder gleichmäßig auf dem Kopf- und Fußschnitt aufsitzen. Hierzu ist in den bekannten Hinterklebe- und Kapitalstationen eine Ausrichteinrichtung an der den Hinterklebestreifen auf den Buchblockrücken auflegenden Saugplatte vorgesehen. Die in Rückenlängsrichtung bei federnder Abstützung verschieblich gelagerte Saugplatte wird während ihrer Bewegung zum Buchblockrücken über eine ortsfeste Leitkurve derart ausgelenkt bzw. verschoben, dass ein an der Saugplatte angeordneter Tastfinger vor dem Aufsetzen der Saugplatte auf den Buchblockrücken in Anlage mit dem Kopf- oder Fußschnitt des Buchblocks gelangt.
  • Für eine möglichst ruck- und stoßfreie Ausrichtbewegung ist bei hoher Taktleistung eine entsprechend lange ortsfeste Leitkurve erforderlich, die von einem dementsprechend großen Abschnitt der Überführungsbewegung abgefahren wird. Der Tastfinger kann dadurch so früh auf den Kopf- bzw. Fußschnitt auftreffen, dass dieser bis zum Aufsetzen der Saugplatte auf den Buchblockrücken unter Federkraft am Kopf- bzw. Fußschnitt entlang schleift. Empfindliche Schnittflächen können dadurch markiert werden. Außerdem kann das aufgelegte, am Kopf- bzw. Fußschnitt vorstehende Kapitalband vom Tastfinger der vom Buchblockrücken wieder abhebenden Saugplatte beschädigt werden. Soll die Lage der Kapitalbänder am Buchblockrücken korrigiert werden, so muss entweder im Stillstand der Buchfertigungsstrasse der Tastfinger verstellt oder die Laufbahn des in die Bereitstellungsposition zugeführten Hinterklebematerials durch Verstellung der Zuführungen und Seitenbeschnitteinrichtungen verschoben werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Anbringen eines Hinterklebestreifens mit daran befestigten Kapitalbändern am Rücken eines Buchblocks gemäß dem Oberbegriff nach Anspruch 1 zu schaffen, die auch bei hoher Taktleistung ein zuverlässiges und einwandfreies Auflegen des Hinterklebestreifens gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Saugplatte an einem Leitelement geführt ist, welches sich entlang der Überführungsbewegung von der Bereitstellungsposition bis zum Buchblockrücken erstreckt, und dass zumindest ein erstes, dem Buchblockrücken zugeordnetes Ende des Leitelements entsprechend der Lage des Kopf- oder Fußschnitts des jeweiligen Buchblocks in Rückenlängsrichtung positionierbar ist. Durch die indirekte Positionierung der Saugplatte zum Buchblock entfällt der Tastfinger an der Saugplatte und die damit verbundenen oben dargelegten Probleme. Die Saugplatte ist ständig an dem Leitelement geführt, sodass eine reproduzierbare Stellung der Saugplatte in jeder Phase der Überführungsbewegung gegeben ist. Stöße durch Auflaufen von Kurvenrollen gegen Leitkurven wie im Stand der Technik treten nicht mehr auf. Das Auflegen erfolgt wesentlich ruhiger und genauer. Höhere Taktleistung werden möglich. Nach dem Auflegen wird die Saugplatte wie beim Auflegen senkrecht zum Buchblockrücken abgehoben, sodass Verschiebungen des aufgelegten Hinterklebestreifens vermieden werden.
  • Die Lage des Hinterklebestreifens unter der Saugplatte und damit die Position des Hinterklebestreifens auf dem Buchblockrücken kann sehr einfach dadurch verändert werden, dass ein zweites, der Bereitstellungsposition zugeordnetes Ende des Leitelements in Rückenlängsrichtung verstellbar ist. Die Verstellung kann im Laufvorgenommen werden. Das bislang erforderliche Verstellen des Tastfingers bzw. das Verschieben der Laufbahn des in die Bereitstellungsposition zugeführten Hinterklebematerials durch Verstellung der Zuführungen und Seitenbeschnitteinrichtungen im Stillstand der Buchfertigungsstrasse entfällt.
  • Vorzugsweise ist das Leitelement ein flexibles Leitblech. Es ermöglicht variable, wenigstens zweifach stetig differenzierbare Kurvenkonturen, wenn das erste und zweite Ende des Leitelements relativ zueinander in Rückenlängsrichtung verstellt werden.
  • Ein besonders ruhiger Lauf auch bei hohen Taktleistungen ergibt sich, wenn das zumindest erste Ende des Leitelements während der Überführungsbewegung der Saugplatte zum Buchblockrücken positioniert wird.
  • In einfacher Weise ist die Saugplatte in Rückenlängsrichtung angefedert und stützt sich mit einem Kontaktelement, vorzugsweise eine Kugelrolle oder Kurvenrolle, an dem Leitelement ab. Alternativ kann die Saugplatte formschlüssig von dem Leitelement geführt sein.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das zumindest erste Ende mit einer mechanischen Tasteinrichtung verbunden ist, die einen gegen den Kopf- oder Fußschnitt bewegbaren und gemäß dem Fördertakt aus dem Förderpfad der Buchblocks ein und aus bewegbaren Tastfinger aufweist. Im Gegensatz zum Tastfinger an der Saugplatte (nach dem Stand der Technik) kann der Tastfinger an einer definierten Stelle am Kopfschnitt aufgesetzt werden, ohne in weiterer Zustellbewegung am Kopfschnitt entlang zu schleifen. Auch die relativ schmale Kopfschnittfläche eines dünnen Buchblocks kann sicher angefahren werden. In einfacher Weise erfolgt der Antrieb der Tasteinrichtung durch eine Antriebsverbindung mit einer den aus der Fördereinrichtung vorstehenden Buchblock seitlich ausrichtenden Führungseinrichtung.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das zumindest erste Ende von einem linearen Stellantrieb mit Lagesteuerung entsprechend einer jeweiligen, durch eine Buchblockerkennung erfassten Lage des Kopf- oder Fußschnitts positioniert wird.
  • Beispielhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung werden anhand der folgenden Figuren detailliert beschrieben. Es zeigen
  • 1 in teilweise schematischer Perspektivdarstellung einen Abschnitt einer Fördereinrichtung für Buchblocks und eine Hinterklebe- und Kapitalstation mit einer ersten Ausführungsform einer Ausrichteinrichtung;
  • 2 die Hinterklebe- und Kapitalstation mit einer zweiten Ausführungsform einer Ausrichteinrichtung.
  • Der jeweils in den 1 und 2 dargestellte Ausschnitt ist Bestandteil einer nicht weiter dargestellten Buchfertigungsstrasse, in der Buchblocks 1 im Buchblockrücken 1a durch Runden, Abpressen und Fügen von Zusatzteilen bearbeitet und abschließend in Buchdecken eingehängt werden. Zum Fügen der Zusatzteile (Gaze, Hinterklebestreifen mit Kapitalbänder, Hülse usw.) sind die Buchblocks 1 zwischen Klemmpolster 22 aufweisenden Förderketten 21a, b einer Fördereinrichtung 20 mit nach oben gerichtetem Buchblockrücken 1a seitlich eingespannt. Die Buchblocks 1 werden in Rückenlängsrichtung mit formatfestem Kopfschnitt 1b intermittierend mit einem jeweiligen Förderhub FH entsprechend dem Taktabstand transportiert.
  • Zum Anbringen eines Hinterklebestreifens 5 mit daran beidseitig befestigten Kapitalbändern 5a werden die Buchblocks 1 zunächst an einer auf dem Buchblockrücken 1a abwälzenden Leimwalze 6 vorbeigeführt und nach einem Zwischenhalt mit dem nächsten Förderhub FH in eine Hinterklebe- und Kapitalstation 30 transportiert.
  • Die Hinterklebe- und Kapitalstation 30 weist eine Zuführungseinrichtung 31 auf, in der von einer Rolle abgezogenes Hinterklebematerial 2 von Schneideinrichtungen 32 auf eine Breite entsprechend der Buchblockhöhe beschnitten, mittels Leimdüsen 33 im Randbereich beleimt und mit jeweils von einer Rolle abgewickelte Kapitalbänder 3 zu einer Materialbahn 4 verklebt wird. Die Materialbahn 4 wird von einem Abzugswalzenpaar 34 auf einen Tisch 38 als Bereitstellungsposition 35 vorgeschoben.
  • Ein rückenbreiter Hinterklebestreifen 5 wird mittels eines Quermessers 37 abgetrennt und von einer in einer Überführungsbewegung ÜB translatorisch in einer Halbkreisbahn hin und her bewegten Saugplatte 10 einer nicht weiter dargestellten Überführungseinrichtung 36 von der Bereitstellungsposition 35 auf den beleimten Buchblockrücken 1a übertragen.
  • Der Hinterklebestreifen 5 mit den daran befestigten Kapitalbändern 5a muss sehr genau zum Buchblock 1 ausgerichtet auf den Buchblockrücken 1a aufgelegt werden, damit die Wülste der Kapitalbänder 5a gleichmäßig auf dem Kopf- und Fußschnitt des Buchblocks 1 aufsitzen. Die Lage der Buchblocks 1 in der Fördereinrichtung 20 ist aber unbestimmt und kann in Rückenlängsrichtung eine Schwankung von einigen Millimetern aufweisen.
  • Zur Ausrichtung des Hinterklebestreifens 5 zum Buchblock 1 ist die Saugplatte 10 in einer Aufnahme 11 in Rückenlängsrichtung verschieblich gelagert, wobei die Saugplatte 10 durch eine Druckfeder 12 entgegen der Buchblockförderrichtung angefedert ist. Erfindungsgemäß ist die Saugplatte 10 über eine Kugelrolle 13 in ständiger Abstützung an einem Leitblech 41 als Leitelement geführt. Alternativ könnte die Saugplatte auch formschlüssig an dem Leitblech geführt sein.
  • Das Leitblech 41 erstreckt sich entlang der Überführungsbewegung ÜB der Saugplatte 10 von der Bereitstellungsposition 35 bis zum Buchblockrücken 1a. Zumindest ein erstes, dem Buchblockrücken 1a zugeordnetes Ende 41.1 des Leitblechs 41 ist entsprechend der jeweiligen Lage des Kopfschnitts 1b des den Hinterklebestreifen 5 empfangenen Buchblocks 1 positionierbar.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach 1 ist eine Ausrichteinrichtung 40 vorgesehen, bei der das zumindest erste Ende 41.1 mit einer mechanischen Tasteinrichtung 50 verbunden ist, die einen gegen den Kopfschnitt 1b bewegbaren und gemäß dem Fördertakt aus dem Förderpfad der Buchblocks 1 ein und aus bewegbaren Tastfinger 51 aufweist. Das erste Ende 41.1, das über eine Schiene 42 in einer gestellfesten Führung 43 geführt ist, ist mittels einer Gabel 44 mit einem Ausleger 52a eines den Tastfinger 51 aufweisenden Schlittens 52 verbunden, der sich auf einer Schiene 53 befindet und durch eine Druckfeder 54 in Buchblockförderrichtung angefedert ist.
  • Die Schiene 53 befindet sich seitlich von dem Förderpfad der Buchblocks 1 und wird über ein Koppelgetriebe 55 derart taktgemäß vor und zurück bewegt, dass der seitlich von der Schiene 53 auskragende Tastfinger 51 hinter einem vortransportierten Buchblock 1 in den Förderpfad eintaucht und schließlich unter Einfederung der Druckfeder 54 in Kontakt mit dem Kopfschnitt 1b des Buchblocks 1 gelangt. Durch die Verbindung des Tastfingers 51 mit dem ersten Ende 41.1 des Leitblechs 41 wird letzteres entsprechend der Lage des Kopfschnitts 1b positioniert, wobei die Positionierung quasi abgeschlossen ist, wenn der Förderhub FH des betreffenden Buchblocks 1 beendet ist. So kann der Hinterklebestreifen 5 unmittelbar am Ende des Förderhubs FH von der Saugplatte 10 auf den Buchblockrücken 1a aufgelegt werden.
  • Im Gegensatz zum an der Saugplatte angeordneten Tastfinger aus dem Stand der Technik, setzt der Tastfinger 51 an einer definierten Stelle am Kopfschnitt 1b auf und schleift nachfolgend nicht am Kopfschnitt 1b entlang.
  • Die Positionierung des zumindest ersten Endes 41.1 des Leitblechs 41 erfolgt während der Überführungsbewegung ÜB der Saugplatte 10 von der Bereitstellungsposition 35 zum Buchblockrücken 1a, sodass die in Rückenlängsrichtung unter ständiger Abstützung am Leitblech 41 erfolgende Ausrichtbewegung der Saugplatte 10 quasi während der vollen Überführungsbewegung ÜB stattfindet und nicht erst, wie im Stand der Technik, wenn die Saugplatte den Buchblockrücken fast erreicht hat. Hierdurch wird ein erheblich ruhigerer Lauf der Hinterklebe- und Kapitalstation 30 erreicht, mit dem Vorteil eines zuverlässigen und einwandfreien Auflegens insbesondere bei hohen Taktleistungen.
  • Wie aus 1 ersichtlich ist die Tasteinrichtung 50 über ein Antriebsgestänge 56 mit einer den aus der Fördereinrichtung 20 vorstehenden Buchblock 1 mittels Führungsschienen 59 seitlich ausrichtenden und von einem Pneumatikzylinder 57 betätigten Führungseinrichtung 58 antriebsverbunden.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach 2 ist eine Ausrichteinrichtung 60 vorgesehen, bei der das zumindest erste Ende 41.1 des Leitblechs 41 von einem elektromotorischen linearen Stellantrieb 61, bspw. eine von einem rotativen Schritt- oder Servomotor angetriebene Spindel-Mutter-Kombination, positioniert wird. Die Lage des Kopfschnitts 1b wird an einem vorbei transportierten Buchblock 1 durch eine Lichtschranke 62 erfasst. Eine Steuerung 63 errechnet aus dem noch von dem Antrieb 23 durchgeführten Resthub die endgültige Lage des Kopfschnitts 1b in der Hinterklebe- und Kapitalstation 30 und übermittelt diese Lage als Sollwert an den Stellantrieb 61. Die Positionierung des ersten Endes 41.1 des Leitblechs 41 erfolgt quasi während der Buchblock 1 noch in die Hinterklebe- und Kapitalstation 30 gefördert wird, sodass der Hinterklebestreifen 5 unmittelbar am Ende des Förderhubs FH von der Saugplatte 10 auf den Buchblockrücken 1a aufgelegt werden kann.
  • In den beiden Ausführungsbeispielen nach 1 und 2 ist außerdem noch eine manuelle Verstellung 45 eines zweiten Endes 41.2 des Leitblechs 41 in Buchblockförderrichtung bzw. Rückenlängsrichtung vorgesehen. Hierdurch kann die Position des Hinterklebestreifens 5 auf den Buchblockrücken 1a verändert werden. Die Materialbahn 4 wird nämlich mit fester Kopfkante der Bereitstellungsposition 35 zugeführt. Die Saugplatte 10 setzt entsprechend der Einstellung durch die Verstellung 45 auf den Tisch 38 auf und übernimmt dementsprechend den Hinterklebestreifen 5. Durch die ständige Führung der Saugplatte 10 an dem Leitblech 10 und die Positionierung dessen ersten Endes 41.1 nach der Lage des Kopfschnitts 1b wird diese Position des Hinterklebestreifens 5 reproduzierbar auf den Buchblockrücken 1a übertragen.
  • Um das Leitblech 41 sowohl am ersten Ende 41.1 entsprechend der Lage des Kopfschnitts 1b als auch am zweiten Ende 41.1 zum Zwecke der Positionskorrektur unabhängig voneinander verstellen zu können, ist es als flexibles Leitblech 41 ausgeführt, welches variable, wenigstens zweifach stetig differenzierbare Kurvenkonturen darbietet.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102005025235 A1 [0003]

Claims (10)

  1. Vorrichtung zum Anbringen eines Hinterklebestreifens (5) mit daran befestigten Kapitalbändern (5a) am Rücken (1a) eines in einer Fördereinrichtung (20) in Rückenlängsrichtung intermittierend transportierten Buchblocks (1), • mit einer eine Materialbahn (4) aus Hinterklebematerial (2) und Kapitalbändern (3) zusammenfügenden und senkrecht zur Fördereinrichtung (20) zu einer Bereitstellungsposition (35) transportierenden Zuführungseinrichtung (31), mit einer zugeordneten Schneideinrichtung (37) zum Abtrennen von Hinterklebestreifen (5), und • mit einer einen Hinterklebestreifen (5) mittels einer hin und her bewegten Saugplatte (10) auf den zuvor beleimten Buchblockrücken (1a) auflegenden Überführungseinrichtung (36), und • mit einer Ausrichteinrichtung (40, 60) zum Ausrichten des Hinterklebestreifens (5) zum Buchblock (1), wobei vor dem Auflegen die in Rückenlängsrichtung verschiebbare Saugplatte (10) nach der Lage des Kopf- oder Fußschnitts (1b) des Buchblocks (1) positioniert wird, dadurch gekennzeichnet, • dass die Saugplatte (10) an einem Leitelement (41) geführt ist, welches sich entlang der Überführungsbewegung (ÜB) von der Bereitstellungsposition (35) bis zum Buchblockrücken (1a) erstreckt, und • dass zumindest ein erstes, dem Buchblockrücken (1a) zugeordnetes Ende (41.1) des Leitelements (41) entsprechend der Lage des Kopf- oder Fußschnitts (1b) des jeweiligen Buchblocks (1) in Rückenlängsrichtung positionierbar ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites, der Bereitstellungsposition (35) zugeordnetes Ende (41.2) des Leitelements (41) in Rückenlängsrichtung verstellbar ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitelement ein flexibles Leitblech (41) ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest erste Ende (41.1) positioniert wird, während die Saugplatte (10) von der Bereitstellungsposition (35) zum Buchblockrücken (1a) bewegt wird.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugplatte (10) in Rückenlängsrichtung angefedert ist und sich mit einem Kontaktelement (13) an dem Leitelement (41) abstützt.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement eine Kugelrolle (13) oder Kurvenrolle ist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugplatte (10) formschlüssig von dem Leitelement (41) geführt ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest erste Ende (41.1) mit einer mechanischen Tasteinrichtung (50) verbunden ist, die einen gegen den Kopf- oder Fußschnitt (1b) bewegbaren und gemäß dem Fördertakt aus dem Förderpfad der Buchblocks (1) ein und aus bewegbaren Tastfinger (51) aufweist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasteinrichtung (50) mit einer den aus der Fördereinrichtung (20) vorstehenden Buchblock (1) seitlich ausrichtenden Führungseinrichtung (58) antriebsverbunden ist.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest erste Ende (41.1) von einem linearen Stellantrieb (61) mit Lagesteuerung entsprechend einer jeweiligen, durch eine Buchblockerkennung (62) erfassten Lage des Kopf- oder Fußschnitts (1b) positioniert wird.
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