DE102009050734B4 - Fahrbarer Multi-Therapiewagen - Google Patents

Fahrbarer Multi-Therapiewagen

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Abstract

Fahrbarer Multi-Therapiewagen (10) zum Erlernen von Gehbewegungen, mit einem Rahmen (13), welcher einen Patienten (11) umgibt und gegen Kippen sichert, einem Sitz (20), einem Stütztisch (22), welcher ausgebildet ist, um ein Abstützen des stehenden Patienten (11) über die Arme zu ermöglichen, feststellbaren Rollen (26), auf denen der Rahmen (13) gelagert ist und welche ein Verfahren und Fixieren des Multi-Therapiewagens (10) ermöglichen, wobei mindestens eine Modul-Anschlusshalterung (56, 58) zum lösbaren Befestigen mindestens eines Zusatz-Therapiegeräts (60, 62) vorgesehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen fahrbaren Multi-Therapiewagen zum Erlernen von Gehbewegungen.
  • Solche Multi-Therapiewagen können für Personen mit verschiedensten Krankheitsbildern eingesetzt werden, zum Beispiel MS-, Parkinson-, Schlaganfallpatienten ebenso wie für Reha-Patienten mit Beinamputationen usw. Der Patient, der je nach Krankheitsbild möglicherweise nur mit dem Rollstuhl fahren kann, steht im Multi-Therapiewagen und kann sich an ihm abstützen. Der Therapiewagen umgibt den Patienten komplett und sichert ihn gegen Umfallen. Ein Sitz, der am Wagen befestigt ist, erlaubt Ruhephasen.
  • Aus der CH 584 541 A1 ist ein Trainings- und Bewegungsapparat für gehbehinderte Personen bekannt, bei welchem in ein verfahrbares Gestell eine Art Fahrrad integriert ist, sodass die Person ohne zu gehen sich fortbewegen kann.
  • Die JP 2001-321404 A zeigt einen Rollstuhl mit kombiniertem Gehrahmen, sodass die Person einerseits auf dem Rollstuhl sitzend sich fortbewegen kann oder bei weggeklappter Sitzfläche im Rahmen stehend.
  • Schließlich beschreibt die DE 10 2008 064 534 A1 ein zweirädriges Elektromobil zur senkrecht stehenden Fortbewegung querschnittsgelähmter oder gehbehinderter Menschen, das mit einem externen Skelett in Form einer Halterung versehen ist, in das die Person aufrecht stehend hineingeschnallt werden kann.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen fahrbaren Multi-Therapiewagen zum Erlernen von Gehbewegungen zu schaffen, der eine schnellere Therapie ermöglicht.
  • Darüber hinaus soll der erfindungsgemäße Multi-Therapiewagen einfach und flexibel handhabbar sein.
  • Die erstgenannte Aufgabe wird durch einen fahrbaren Multi-Therapiewagen zum Erlernen von Gehbewegungen gelöst, mit einem Rahmen, welcher einen Patienten umgibt und gegen Kippen sichert, einem Sitz, einem Stütztisch, welcher ausgebildet ist, um ein Abstützen des stehenden Patienten über die Arme zu ermöglichen, feststellbaren Rollen, auf denen der Rahmen gelagert ist und welche ein Verfahren und Fixieren des Multi-Therapiewagens ermöglichen, wobei mindestens eine Modul-Anschlusshalterung zum lösbaren Befestigen mindestens eines Zusatz-Therapiegeräte vorgesehen ist.
  • Der erfindungsgemäße Therapiewagen weist feststellbare Rollen auf, die gesichert werden können, damit der Wagen bei Ein- und Ausstieg nicht wegrollen kann. Eine Modul-Anschlusshalterung ermöglicht das lösbare Befestigen von Zusatz-Therapiegeräten, sodass der Patient nach den Gehübungen während Ruhephasen auch im Wagen beispielsweise Armübungen (worunter auch Handübungen fallen) durchführen kann. Die Intensität der Übungsphasen wird damit deutlich erhöht. Darüber hinaus muss der Patient nicht für neue Übungen aus dem Wagen aussteigen, was mit zusätzlichem Kraftaufwand und Zeitaufwand verbunden wäre. Der Patient kann sich also im Wagen für längere Zeit aufhalten und dabei verschiedene Körperteile, nämlich die Beine und die Arme trainieren. Für den Therapeuten selbst ist es über die modulare Anschlusshalterung möglich, in kürzester Zeit verschiedene Zusatz-Therapiegeräte an den Wagen anzusetzen, sodass auch hier eine Entlastung stattfindet. Die Befestigung der Geräte an der Modul-Anschlusshalterung ist so zu verstehen, dass das Zusatz-Therapiegerät stets am Therapiewagen fixiert bleibt, und nicht nur auf den Stütztisch aufgelegt wird. Diese Befestigung ist wichtig für die Patienten, die teilweise Koordinationsschwächen haben und ansonsten das Zusatz-Therapiegerät sehr leicht unbeabsichtigt vom Therapiewagen stoßen könnten. Ein Zusatz-Therapiegerät ist insbesondere ein Arm-Therapiegerät, welches Übungen der Arme und/oder Hände ermöglicht.
  • Vorzugsweise ist die Modul-Anschlusshalterung am Stütztisch vorgesehen und kann gegenüber der Oberseite des Stütztisches zum Beispiel nach oben vorstehen.
  • Ein bevorzugtes Zusatz-Therapiegerät, das Teil des Therapiewagens werden kann, umfasst eine Platte mit verschieden geformten Öffnungen und entsprechend geformten, nur durch die jeweilige, zugeordnete Öffnung steckbare Klötze oder umfasst eine Platte mit einer Papierklemme. Diese Therapiegeräte sind einfach und sehr gut geeignet, um Arm- und Handkoordinationsbewegungen zu schulen.
  • Darüber hinaus kann eine zusätzliche oder alternative Modul-Anschlusshalterung am Rahmen vorgesehen sein, zum Beispiel kann ein galgenförmiges, über den Stütztisch nach oben vorstehendes Therapiegerät an der Modul-Anschlusshalterung am Rahmen befestigt werden.
  • Dieses galgenförmige Therapiegerät ist insbesondere höhen- und/oder längenverstellbar. An diesem Therapiegerät können verschiedene Zugmittel, zum Beispiel Gummibänder oder Gewichte mit Seilen angebracht werden.
  • Die Modul-Anschlusshalterung sollte möglichst einen Schnellverschluss aufweisen, der vorzugsweise ein federbelasteter, einrückbarer Stift oder Riegel ist. Derartige Schnellverschlüsse sollten an einem der aneinander zu befestigenden Teile gesichert angebracht sein, sodass der Patient oder Therapeut kein loses Befestigungsteil zusätzlich benützen muss, um das Zusatz-Therapiegerät am Rest des Wagens anzubringen.
  • Die oben genannte zweite Aufgabe wird durch einen verfahrbaren Multi-Therapiewagen zum Erlernen von Gehbewegungen gelöst, mit einer als Tür ausgebildeten Rückwand, zumindest einem Stabilisator, einem aus der Horizontalstellung entfernbaren Stütztisch, einem Sitz und zwei Seitenteilen, die jeweils mindestens eine Stabilisator-Befestigungsvorrichtung und eine Stütztisch-Befestigungsvorrichtung aufweisen. Die Seitenteile, die Rückwand und der zumindest eine Stabilisator bilden einen den Patienten umgebenden Rahmen des Multi-Therapiewagens. Der Multi-Therapiewagen kann eine erste Konfiguration aufweisen, in der der zumindest eine Stabilisator das vorderseitige Rahmenteil des Multi-Therapiewagens bildet und an dem Stabilisator-Befestigungsvorrichtungen der Seitenteile arretiert ist und in der ein Einstieg des Patienten in den Multi-Therapiewagen über die als Tür ausgebildete, geöffnete Rückwand möglich ist. Darüber hinaus ist der Wagen in eine zweite Konfiguration umbaubar, in der die Rückwand mit beiden Seitenteilen arretiert ist und in der der das vordere Rahmenteil bildende Stabilisator entfernt ist, sodass der Rahmen einen Einstieg des Patienten in den Multi-Therapiewagen von der Vorderseite bei aus der Horizontalstellung entferntem Stütztisch ermöglicht.
  • Der Multi-Therapiewagen kann zwei Konfigurationen einnehmen, in der er jeweils entweder eine komplett offene Vorder- oder eine komplett offene Rückseite aufweist, sodass der Patient entweder von vorne oder von der Rückseite aus in den Wagen einsteigen kann. Unabhängig davon, ob der Einstieg von vorne oder von hinten erfolgt, der Rahmen ist in jeder der beiden Konfigurationen in Draufsicht sozusagen ein offenes „U” und vor allem so stabil, dass der Patient vom Wagen gestützt werden kann und gegen Kippen gesichert ist, obwohl der Rahmen selbst noch nicht vollständig geschlossen ist. Gerade das Einsteigen von vorne und von der Rückseite aus ist eine erhebliche Erleichterung für Therapeuten und Patienten.
  • Der zumindest eine Stabilisator, der Stütztisch und die beiden Seitenteile sollten jeweils als vormontierte Baueinheiten ausgeführt sein, die miteinander lösbar verbunden sind. Dies erleichtert den Zusammenbau und das Umbauen des Wagens.
  • Eine weitere Besonderheit stellen die Verbindungen der Baueinheiten vor, denn diese sollten als Schnellverschlüsse ausgeführt sein, über die die Einzelteile des Rahmens miteinander verbunden und voneinander gelöst werden können. Unter Schnellverschluss ist ein Verschluss zu verstehen, der ohne lose Teile arbeitet, sodass der Verschluss bzw. alle für die Verbindung notwendigen Teile bereits an den Rahmenteilen befestigt sind, ohne dass es, wie gesagt, lose Teile gibt. Insbesondere sind die Schnellverschlüsse sogenannte Zugschnapper, also federnd vorgespannte Stifte, die in Führungen sitzen und die in die Verriegelungsstellung vorgespannt sind.
  • Zur leichteren Fertigung und zum leichteren Zusammenbau können die beiden Seitenteile als Gleichteile ausgeführt sein. Die beiden Seitenteile weisen gemäß der bevorzugten Ausführungsform Schnittstellen zu vorder- und rückseitigen Bauteilen des Multi-Therapiewagens auf, wobei die vorder- und rückseitigen Schnittstellen gleich ausgebildet sind.
  • Diese Ausführungsform ermöglicht es optional, dass derselbe Stabilisator sowohl als vorder- als auch als rückseitiges Rahmenteil einsetzbar und an den Seitenteilen befestigbar ist, zur Bildung der ersten oder zweiten Konfiguration. Es ist für den Therapiewagen also nur ein Stabilisator notwendig, wenn er als vorderseitiges Rahmenteil eingesetzt wird. Dann übernimmt die Tür allein die Rückwandfunktion. Darüber hinaus ist es aber auch möglich, dass für den Einstieg von vorn der Stabilisator zuerst als zusätzliche Stütze zusammen mit der Tür die Rückwand bildet, um dann nach dem Einstieg herausgenommen zu werden, um als vorderes Rahmenteil zu dienen.
  • Der zumindest eine Stabilisator weist in Draufsicht insbesondere eine U-Form auf.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der zumindest eine Stabilisator wenigstens für jedes Seitenteil zumindest zwei höhenversetzte Stangen besitzt, die mit Führungen an den Seitenteilen lösbar verbunden sind. Die höhenversetzten Stangen sorgen für eine gute Stabilität.
  • Die Seitenteile können Rohre aufweisen, vorzugsweise sind sie als Rohrgestell ausgebildet, in die der zumindest eine Stabilisator, der Stütztisch und/oder die Rückwand einsteckbar sind.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Stütztisch in Längsrichtung gegenüber dem Rahmen verschiebbar und in verschiedenen Stellungen arretierbar ist. Damit kann der Stütztisch an verschiedene Größen von Patienten angepasst werden und vor allem maximal nah an den Patienten herangeschoben werden, sodass dieser zwischen der Rückwand und dem Stütztisch gesichert ist.
  • Der Therapiewagen umfasst insbesondere ein galgenförmiges Zusatz-Therapiegerät, wie es zuvor schon einmal kurz vorgestellt wurde, das an ein die vorder- und rückseitigen Schnittstellen der Seitenteile angepasste Befestigungsmittel aufweist, um an mindestens einem Seitenteil über die mindestens eine Stabilisator-Befestigungsvorrichtung am Rahmen lösbar befestigt zu werden. Beispielsweise kann das galgenförmige Zusatz-Therapiegerät an den Führungen angebracht werden, die für die Stabilisator-Befestigungsvorrichtung vorgesehen sind, zum Beispiel zwei höhenversetzten Führungen.
  • Die Rückwand, die Seitenteile und der Stabilisator lassen sich zum Beispiel über Steckverbindungen miteinander verbinden. Wichtig ist, dass die Teile sich über eine nicht unerhebliche Strecke im Bereich der Führungen überschneiden, um genügend Stabilität zu erzeugen. Die Stabilität des Rahmens wird durch das Einstecken stark erhöht. Vorzugsweise überschneiden sich die ineinandergesteckten Teile um wenigstens 1/3 der Länge des äußeren Rohres.
  • Insbesondere der Sitz, optional auch oder alternativ die Rückwand, sind höhenverstellbar relativ zum Rahmen ausgeführt.
  • Der Sitz ist insbesondere an der Rückwand des Gerätes befestigt und schwenkt mit diesem nach außen, wenn der Wagen geöffnet werden soll.
  • Wichtig ist auch die Befestigung des Patienten oder seine Sicherung über Gurte im Wagen, damit der Patient nicht zwischen Sitz, Rahmen und Stütztisch hindurchfällt, sollte er plötzlich keine ausreichende Beinkraft mehr haben.
  • Die Positionierung des Insassen im Wagen wird dadurch unterstützt, dass der Stütztisch zwei längs verlaufende Mulden aufweist, welche zur Aufnahme der Arme und damit zur seitlichen Abstützung derselben ausgebildet sind.
  • Der Stütztisch kann seitlich zur Rückenlehne hin verlaufende Fortsätze aufweisen, die sich zu ihren freien Enden hin verjüngen, wodurch die Gefahr des Verklemmens des Insassen reduziert werden kann.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und aus den nachfolgenden Zeichnungen, auf die Bezug genommen wird. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 einen erfindungsgemäßen Multi-Therapiewagen in einer seitlichen Ansicht mit einem galgenförmigen Therapiegerät;
  • 2 eine weitere Ansicht des Multi-Therapiewagens gemäß 1;
  • 3 eine Vorderansicht des Multi-Therapiewagens gemäß 1 ohne galgenförmiges Therapiegerät;
  • 4 den Multi-Therapiewagen gemäß 2 in einer Draufsicht;
  • 5 den Multi-Therapiewagen gemäß 2 in einer Rückansicht;
  • 6a und 6b den Multi-Therapiewagen gemäß 1 und ein Seitenteil in einer Explosionsansicht;
  • 7 eine perspektivische Explosionsansicht des Multi-Therapiewagens gemäß 1;
  • 8 eine erste Konfiguration eines erfindungsgemäßen Multi-Therapiewagens mit hinterem Einstieg;
  • 9 eine zweite Konfiguration des erfindungsgemäßen Multi-Therapiewagens mit vorderem Einstieg; und
  • 10a bis 10f eine schrittweise Montage eines erfindungsgemäßen Multi-Therapiewagens.
  • 1 zeigt einen Multi-Therapiewagen 10, wobei ein Patient 11 mit punktierten Linien in stehender Position im Multi-Therapiewagen 10 gezeigt ist. Ein Rahmen 13 des Multi-Therapiewagens 10 umgibt den Patienten 11 in Draufsicht und sichert den Patienten 11 gegen Umkippen.
  • Am Rahmen 13 ist ein Stütztisch 22 befestigt. Die Höhe des Rahmens 13 ist verstellbar, wobei die Rahmenhöhe so gewählt ist, dass der Stütztisch 22 in einer Höhe angeordnet ist, in der der Patient 11 in stehender Position die Unterarme auf dem Stütztisch 22 auflegen und sich abstützen kann. Zwei Handgriffe 42, an denen sich der Patient 11 festhalten kann, sind am Stütztisch 22 befestigt.
  • Der Rahmen 13 ist auf Rollen 26 gelagert, sodass der Patient 11 mit dem Multi-Therapiewagen 10 umhergehen kann. Die Rollen 26 sind feststellbar, beispielsweise um den Multi-Therapiewagen 10 während des Ein-/Ausstiegs oder einer Ruhepause des Patienten 11 zu fixieren.
  • Ein Sitz 20 ist vorgesehen, der zwischen den Beinen des Patienten 11 angeordnet ist. Der Sitz 20 ist höhenverstellbar, um individuell an den Patienten 11 angepasst zu werden. Die Höhe des Sitzes 20 ist dabei so gewählt, dass der Patient 11 einerseits eine ausreichende Bewegungsfreiheit für Gehbewegungen hat und andererseits bei Zusammensacken, beispielsweise bei einem plötzlichen Schwächeanfall, durch den Sitz 20 abgestützt wird.
  • An der Rückseite des Rahmens 13 ist ein galgenförmiges Zusatz-Therapiegerät 62 angebracht. Ein Zusatz-Therapiegerät 60, 62 ist hier als Therapiegerät definiert, welches eine Therapie ermöglicht, die während einer Pause des Erlemens von Gehbewegungen durchgeführt werden kann. Mit dem Zusatz-Therapiegerät 62 werden Übungen für ein anderes Körperteil als der Beine ausgeführt. Das Zusatz-Therapiegerät 62 ermöglicht beispielsweise eine Therapie zur Stärkung der Arm- oder Oberkörpermuskulatur. Der Multi-Therapiewagen 10 ermöglicht auf diese Weise beispielsweise eine abwechselnde Therapie der Beine zum Erlernen von Gehbewegungen und der Arme, ohne dass der Patient 11 aus dem Multi-Therapiewagen 10 ein- und aussteigen muss. Ein weiteres Zusatz-Therapiegerät 60 kann am Stütztisch 22 angebracht werden.
  • Die Zusatz-Therapiegeräte 60, 62 ermöglichen beispielsweise Therapien aus den Bereichen der Physiotherapie oder der Ergotherapie.
  • Der Multi-Therapiewagen 10 besteht aus mehreren vormontierten Baueinheiten, die in 7 in Explosionsansicht gezeigt sind. Die vormontierten Baueinheiten sind lösbar miteinander befestigt, und der Multi-Therapiewagen 10 kann somit, beispielsweise zum Transport, auf einfache Weise auseinandergenommen und zusammengebaut werden. Die einzelnen Baueinheiten des Multi-Therapiewagens 10 werden im Folgenden genauer beschrieben.
  • In den 2 bis 5 ist der Multi-Therapiewagen 10 ohne Zusatz-Therapiegeräte 62 in verschiedenen Ansichten gezeigt. Seitliche Explosionsansichten sind in 6a des Multi-Therapiewagens 10 mit Zusatz-Therapiegeräten 60, 62 und in 6b eines Seitenteils 14 gezeigt.
  • Der Multi-Therapiewagen 10 umfasst ein linkes Seitenteil 12 und ein rechtes Seitenteil 14, die mit einem Stabilisator 16 verbunden sind, eine Rückwand 18, an der ein Sitz 20 angebracht ist, und einen Stütztisch 22. Zusatz-Therapiegeräte 60, 62 sind optional und können nach Bedarf am Multi-Therapiewagen 10 angebracht werden.
  • Die Seitenteile 12, 14 werden anhand des rechten Seitenteils 14 in 6b genauer beschrieben. An einem horizontalen Träger 24 sind am vorderen und hinteren Ende feststellbare Rollen 26 und scheibenförmige Wandabweiser 28 angebracht. Vom horizontalen Träger 24 ragen eine vordere und eine hintere Stütze 30 vertikal nach oben. Die Stützen 30 sind rohrförmig und dienen zur Aufnahme rohrförmiger, vertikal verlaufender Abschnitte eines Rahmenelements 32, welches höhenverstellbar in den Stützen 30 befestigt ist. Das Rahmenelement 32 ist in der gezeigten Ausführungsform in verschiedenen Stellungen in den Stützen 30 mittels Schnellverschlüssen 66 arretierbar.
  • Ein horizontal verlaufendes, oberes Rohr des Rahmenelements 32 ist zur Aufnahme des Stütztisches 22 ausgebildet. Der Stütztisch 22 ist in Längsrichtung gegenüber dem Rahmenelement 32 verschiebbar und in verschiedenen Stellungen mittels Schnellverschluss 66 am oberen Rohr arretierbar. Das horizontal verlaufende obere Rohr und der Schnellverschluss 66 bildet gemeinsam eine Stütztisch-Befestigungsvorrichtung 68.
  • Die hintere Stütze 30, in 6b links gezeigt, verzweigt sich und bildet eine Halterung 34 für die Rückwand 18.
  • Das Seitenteil 14 weist an seiner Außenseite zwei horizontal verlaufende, hohle Streben 36 auf, welche die vordere und hintere Stütze 30 sowie die Halterung 34 miteinander verbinden. Die Streben 36 bilden hohle Führungen 37 zur Anbringung und Befestigung des Stabilisators 16.
  • Die beiden Stützen 30, das Rahmenelement 32, die Halterung 34 und die Streben 36 sind in der gezeigten Ausführungsform als Rohrgestelle mit runden Rohrquerschnitten ausgebildet. Es können natürlich auch verschiedene Rohrquerschnitte, beispielsweise rechteckige Rohrquerschnitte verwendet werden. Die Rohröffnungen der Stützen 30, des Rahmenelements 32, der Halterung 34 und der Streben 36 bilden vorder- und rückseitige Schnittstellen für vorder- und rückseitige Bauteile des Multi-Therapiewagens 10, beispielsweise für den Stütztisch 22, die Rückwand 18 oder den Stabilisator 16.
  • In der gezeigten Ausführungsform sind die beiden Seitenteile 12, 14 spiegelsymmetrisch ausgebildet, wobei die horizontalen Streben 36 jeweils an der Außenseite des Seitenteils 12, 14 angebracht sind. Es ist auch möglich, dass die beiden Seitenteile 12, 14 als Gleichteile ausgeführt sind. Auf diese Weise können die beiden Seitenteile 12, 14 miteinander vertauscht werden.
  • Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die Seitenteile 12, 14 an sich bezüglich der Vorder- und Hinterseite im Wesentlichen symmetrisch sind, wobei insbesondere die Schnittstellen zu den vorder- und rückseitigen Bauteilen gleich ausgebildet sind. Auf diese Weise können die Seitenteile 12, 14 so ausgeführt sein, dass Vorder- und Rückseite der Seitenteile 12, 14 bei der Montage des Multi-Therapiewagens 10 ohne Probleme vertauscht werden können.
  • Der Stabilisator 16 (siehe 7) besteht aus zwei höhenversetzten U-förmigen Stabilisatorstangen 38, die mit vertikalen Abstandshaltern 40 verbunden sind. Die Stabilisatorstangen 38 sind jeweils mit ihren seitlichen Abschnitten in horizontalen Führungen 37, die durch die rohrförmigen Streben 36 der Seitenteile 12, 14 gebildet werden, eingeführt und über jeweils einen Schnellverschluss 66 befestigt. Die Führungen 37 bilden mit den Schnellverschlüssen jeweils eine Stabilisator-Befestigungsvorrichtung 67. Die seitlichen Abschnitte (freie Enden) des Stabilisators 16 erstrecken sich über wenigstens 70% der Länge der Führungen 37 (siehe 6a).
  • Der Stütztisch 22 weist an seiner Unterseite zwei horizontale Stangen auf, die in den horizontalen Abschnitt des Rahmenelements 32 der beiden Seitenteile 12, 14 eingeführt sind und mittels Schnellverschlüsse befestigt sind (siehe 6a). Der Stütztisch 22 ist in Längsrichtung gegenüber dem Rahmenelement 32 verschiebbar und mittels Schnellverschlüssen 66 in verschiedenen Stellungen arretierbar sowie über das Rahmenelement 32 höhenverstellbar.
  • Wie in 4 in der Draufsicht des Multi-Therapiewagens 10 gut zu erkennen ist, weist der Stütztisch 22 seitliche zur Rückseite hin verlaufende Fortsätze 44 auf, die sich zum freien Ende verjüngen. In der gezeigten Ausführungsform verlaufen die Fortsätze 44 keilförmig, alternativ können die Fortsätze 44 auch gebogen verlaufen.
  • Der Stütztisch 22 weist zwei nach oben abstehende Handgriffe 42 für den Patienten auf. Angrenzend an die nach oben abstehenden Handgriffe 42 hat der Stütztisch 22 zwei längs verlaufende Mulden 46, welche zur Aufnahme der Arme und zur seitlichen Abstützung der Arme des Patienten 11 ausgebildet sind. Die Mulden 46 verlaufen von den Handgriffen 42 aus leicht angewinkelt nach außen.
  • Die Rückwand 18 des Multi-Therapiewagens 10 ist als Tür ausgebildet (siehe 7). In der gezeigten Ausführungsform ist auf der linken Seite der Rückwand 18 ein Rohrfortsatz 48 vorgesehen, der vertikal in die Halterung 34 des linken Seitenteils 12 eingeführt ist. Der Rohrfortsatz 48 ermöglicht ein Schwenken der Rückwand 18 am Multi-Therapiewagen 10 um die durch ihn definierte Achse.
  • Auf der rechten Seite der Rückwand 18, dem Rohrfortsatz 48 gegenüberliegend, ist ein Verschlussbolzen 50 angeordnet (siehe 9), der in geschlossener Stellung von oben in die Halterung 34 des rechten Seitenteils 14 hineinragt und somit eine Drehung und ein Öffnen der Rückwand 18 verhindert. Der Verschlussbolzen 50 kann in eine offene Stellung angehoben werden, in der der Verschlussbolzen 50 aus der Halterung 34 des rechten Seitenteils 14 entfernt ist, wodurch die Rückwand 18 um die durch den Rohrfortsatz 48 definierte Drehachse geschwenkt werden kann, wodurch die Rückwand 18 geöffnet werden kann.
  • Es können natürlich auch andere Scharnier- und Verschlussmechanismen für die Rückwand 18 vorgesehen sein.
  • An der Unterseite der Rückwand 18 ist eine Sitzbefestigung 52 (siehe 9) angebracht, in der der Sitz 20 höhenverstellbar befestigt ist. Die Rückwand 18 weist eine nach hinten abstehende Verstärkung 54 auf, welche im Bereich der Sitzbefestigung 52 ausgebildet ist. Durch die Verstärkung 54 wird die Verbindungsstelle zwischen Sitzbefestigung 52 und Rückwand 18 entlastet, und die auf den Sitz 20 wirkenden Kräfte werden besser in die Rückwand 18 und den Rahmen 13 des Multi-Therapiewagens 10 übertragen.
  • In der gezeigten Ausführungsform ist für die Rückwand 18 eine feste Höhe vorgesehen. Es ist aber auch möglich, dass die gesamte Rückwand 18 oder ein Teil der Rückwand 18, höhenverstellbar ist.
  • Der höhenverstellbare Sitz 20 ist ähnlich einem Fahrradsattel ausgebildet, wodurch eine Anordnung des Sitzes 20 direkt unter dem Patienten 11 möglich ist, während der Patient 11 sich in einer stehenden Position befindet.
  • Zur Verbindung der verschiedenen Baueinheiten sind Schnellverschlüsse 66 vorgesehen, die vorzugsweise als Zugschnapper ausgebildet sind. Zugschnapper sind federbelastete einrückbare Stifte. Die Schnellverschlüsse 66 sind zur Befestigung des Stabilisators 16 an den Seitenteilen 12, 14, des Sitzes 20 an der Sitzbefestigung 52 der Rückwand 18, den längen- und höhenverstellbaren Bauteilen des Multi-Therapiewagens 10 und den Modul-Anschlusshalterungen 56, 58 vorhanden.
  • Die Schnellverschlüsse 66 sind fest an ihren jeweiligen Bauteilen angeordnete Befestigungselemente, die keine losen Teile haben, wodurch die Montage und Demontage des Multi-Therapiewagens 10 beispielsweise für den Transport in einem PKW vereinfacht wird. Die Schnellverschlüsse 66 ermöglichen darüber hinaus eine einfache visuelle Kontrolle der Befestigung der verschiedenen Bauteile und Baueinheiten durch das Einrücken der federbelasteten Stifte.
  • Der beschriebene fahrbare Multi-Therapiewagen 10 ermöglicht einem Patienten 11 das Wiedererlernen von Gehbewegungen. Der Patient 11 wird dabei vom Rahmen 13 umgeben, der den Patienten gegen Kippen sichert. Der Rahmen 13 wird durch die beiden Seitenteile 12, 14, die Rückwand 18 und den Stabilisator 16 gebildet. Es ist insbesondere auch möglich, dass der Stütztisch 22 durch Rahmenteile verstärkt ist und somit einen Teil des Rahmens 13 bildet.
  • Der Stütztisch 22 ermöglicht dem Patienten 11 in stehender Position ein Abstützen, indem der Patient 11 die Handgriffe 42 greift und sich mit den Unterarmen auf der Oberfläche des Stütztisches 22 abstützt. Durch die höhenverstellbaren Seitenteile 12, 14 kann der Stütztisch 22 für den Patienten 11 individuell auf die richtige Höhe eingestellt werden.
  • Der Sitz 20 kann unabhängig vom Stütztisch 22 in der Höhe verstellt werden, wobei der Sitz 20 in der stehenden Position des Patienten 11 direkt unterhalb des Patienten zwischen den Beinen angeordnet ist, wodurch der Patient 11 bei einem Zusammensacken durch den Sitz 20 gesichert wird.
  • Zur zusätzlichen Sicherung des Patienten 11 sind Gurte 25 vorgesehen (siehe 9), die an der Rückwand 18 und/oder an den Seitenteilen 12, 14 befestigt werden können.
  • Zusätzlich dient der Sitz 20 bei Erholungspausen für den Patienten 11 als Sitzgelegenheit, wodurch die Beine ausgeruht werden können. Die Pausen zwischen den Gehübungen können genutzt werden, um dem Patienten weitere Therapien zu ermöglichen.
  • Zur Ermöglichung von weiteren Therapien, insbesondere Therapien des Oberkörpers und der Arme, sind am Multi-Therapiewagen 10 mehrere Modul-Anschlusshalterungen 56, 58 vorgesehen, an die verschiedene Zusatz-Therapiegeräte 60, 62 angebracht werden können.
  • Eine erste Modul-Anschlusshalterung 56 ist am Stütztisch 22 vorgesehen (siehe 7). Ein Zusatz-Therapiegerät 60 ist lösbar an der Modul-Anschlusshalterung 56 befestigt. Das Zusatz-Therapiegerät 60 ist beispielsweise eine Platte die verschieden geformte Öffnungen und entsprechend geformte, nur durch die jeweilige, zugeordnete Öffnung steckbare Klötze aufweist oder eine Platte mit einer Papierklemme. Das Zusatz-Therapiegerät 60 ermöglicht insbesondere Übungen zur Feinmotorik der Arme und Hände. Durch die lösbare Befestigung an der Modul-Anschlusshalterung 56 können verschiedene Zusatz-Therapiegeräte 60 auf einfache Weise ausgetauscht werden.
  • Als lösbare Befestigung ist beispielsweise ein Schnappverschluss vorgesehen. In der gezeigten Ausführungsform ist der Schnappverschlussmechanismus am Zusatz-Therapiegerät 60 vorgesehen, welcher in Ausnehmungen am Stütztisch 22 zur lösbaren Befestigung einschnappt. Natürlich kann der Schnappverschluss auch am Stütztisch 22 vorgesehen sein und in Ausnehmungen am Zusatz-Therapiegerät 60 einschnappen. Alternativ können auch andere Befestigungsmechanismen vorgesehen sein. Die Modul-Anschlusshalterung 56 am Stütztisch 22 kann auch Führungen für das Zusatz-Therapiegerät 60 aufweisen, die die Anbringung des Zusatz-Therapiegeräts 60 erleichtern und die Befestigung am Stütztisch 22 verbessern.
  • Eine zweite Modul-Anschlusshalterung 58 wird durch die horizontalen Streben 36 der Seitenteile 12, 14 gebildet. In der in 7 gezeigten Ausführungsform wird ein galgenförmiges Zusatz-Therapiegerät 62 auf der dem Stabilisator 16 gegenüberliegenden Seite in die Streben 36 eingeführt und befestigt. Das galgenförmige Zusatz-Therapiegerät 62 ist höhen- und längenverstellbar und ermöglicht beispielsweise die Durchführung von Armübungen mittels Seilzügen über mehrere Umlenkrollen 64.
  • Der Multi-Therapiewagen 10 ermöglicht den Einstieg/Ausstieg des Patienten 11 wahlweise über die Rückseite oder die Vorderseite des Multi-Therapiewagens 10. Die beiden Einstiegs-/Ausstiegsvarianten werden im Folgenden anhand der 8 und 9 beschrieben.
  • In 8 ist eine erste Konfiguration des Multi-Therapiewagens 10 gezeigt, die einen hinteren Einstieg des Patienten 11 ermöglicht. Der Stabilisator 16 ist dabei von der Vorderseite in die horizontalen Streben 36 des linken und rechten Seitenteils 12, 14 eingeführt und befestigt. In dieser Konfiguration bildet der Stabilisator 16 ein vorderseitiges Rahmenteil des Multi-Therapiewagens 10. Bei geöffneter Rückwand 18 ist der Rahmen 13 des Multi-Therapiewagens 10 in Draufsicht U-förmig nach hinten offen. Der Stütztisch 22 ist in seiner Horizontalstellung an den Rahmenelementen 32 der Seitenteile 12, 14 befestigt.
  • Zum Einstieg des Patienten 11 in den Multi-Therapiewagen 10 wird die Rückwand 18 geöffnet, und der Patient kann von hinten in den Multi-Therapiewagen 10 einsteigen. Es ist insbesondere möglich, dass der Patient 11 in einem Rollstuhl zu dem Multi-Therapiewagen 10 gebracht wird oder dass der Multi-Therapiewagen 10 mit geöffneter Rückwand rückwärts an einen in einem Stuhl sitzenden Patienten 11 herangefahren wird. Der Patient 11 kann sich sodann am Stütztisch 22 abstützen und sich in eine stehende Position im Multi-Therapiewagen 10 zu bewegen. Ein Therapeut oder Betreuer kann dann die Rückwand 18 des Multi-Therapiewagens 10 schließen, wobei der Sitz 20 zwischen den Beinen des Patienten 11 positioniert wird.
  • In 9 ist eine zweite Konfiguration des Multi-Therapiewagens 10 gezeigt. Der das vordere Rahmenteil bildende Stabilisator 16 ist entfernt, sodass der Rahmen einen Einstieg des Patienten 11 in den Multi-Therapiewagen 10 von der Vorderseite bei aus der Horizontalstellung entferntem Stütztisch 22 ermöglicht. Die Rückwand 18 ist mit beiden Seitenteilen 12, 14 arretiert.
  • Der Stabilisator 16 ist von hinten in die horizontalen Streben 36 der Seitenteile 12, 14 eingeführt und bildet ein rückseitiges Rahmenteil des Multi-Therapiewagens 10.
  • Der Stütztisch 22 ist aus der Horizontalstellung entfernt. In der gezeigten Ausführungsform wird der Stütztisch 22 im Rahmenelement 32 gelöst und nach vorne aus dem Rahmenelement 32 herausgezogen. Es ist auch möglich, dass der Stütztisch 22 beispielsweise über einen Klappmechanismus am linken oder rechten Seitenteil 12, 14 durch seitliches Umklappen aus der Horizontalstellung entfernt wird.
  • Der Multi-Therapiewagen 10 ist in dieser Konfiguration in Draufsicht U-förmig nach vorne offen und. ermöglicht dem Patienten 11 den Einstieg von der Vorderseite. Dazu kann der Multi-Therapiewagen 10 beispielsweise von hinten an einen stehenden Patienten 11 herangefahren werden, bis sich der Patient 11 auf den Sitz 20 setzen kann. Alternativ kann der Patient 11 über einen Patientenheber im Multi-Therapiewagen 10 platziert werden. Nach dem Einstieg des Patienten 11 wird der Stütztisch 22 wieder in der horizontalen Position befestigt, und der Multi-Therapiewagen 10 ist einsatzbereit. Der Stabilisator 16 bleibt vorzugsweise Teil der Rückwand. Die Vorderwand wird durch den Stütztisch 22 gebildet, dessen unterseitiges Rohrgestell den Rahmen schließt.
  • Im Folgenden wird anhand der 10a bis 10f die Montage des Multi-Therapiewagens 10 beschrieben. In 10a ist das linke Seitenteil 12 gezeigt, das als Ausgangspunkt für die Montage des Multi-Therapiewagens 10 ausgewählt wurde. Es ist natürlich äquivalent möglich, mit dem rechten Seitenteil 14 als Ausgangspunkt zu beginnen.
  • In einem zweiten Schritt wird der Stabilisator 16 in die horizontal verlaufenden Streben 36 eingeführt, die Führungen 37 für die Stabilisatorstangen 38 bilden. Mindestens eine Strebe 36 des Seitenteils 12 weist einen Schnellverschluss 66 auf, mit der die Strebe 36 eine Stabilisator-Befestigungsvorrichtung 67 bildet. Die seitlichen, frei auskragenden Abschnitte der U-förmigen Stabilisatorstangen 38 werden möglichst vollständig in die Streben 36, mindestens jedoch bis zu einer Mindesteintauchtiefe eingeführt. Der am linken Seitenteil 12 befestigte Stabilisator 16 ist in 10b gezeigt.
  • Analog zum vorhergehenden Schritt wird in 10c das rechte Seitenteil 14 über die Stabilisator-Befestigungsvorrichtung 67 mit dem Stabilisator 16 verbunden. Die in 10c gezeigte Zwischenstufe des Multi-Therapiewagens 10 ist für die Montage des Multi-Therapiewagens 10 in der ersten Konfiguration vorgesehen. Alternativ kann der gleiche Stabilisator 16 jeweils rückseitig in die Streben 36 der Seitenteile 12, 14 eingeführt werden, um die Montage in der zweiten Konfiguration des Multi-Therapiewagens 10 zu ermöglichen.
  • In dem in 10d gezeigten Schritt wird die Rückwand 18 mit dem Sitz 20 in die Halterungen 34 der Seitenteile 12, 14 eingesetzt. Dazu werden der Rohrfortsatz 48 und der Verschlussbolzen 50 von oben in die Halterungen 34 eingeführt.
  • Im nächsten Schritt, in 10e, wird der Stütztisch 22 von vorne in die Rahmenelemente 32 der beiden Seitenteile 12, 14 eingeführt und mit einem Schnellverschluss 66 arretiert. Die Rahmenelemente 32 mit dem Schnellverschluss 66 bilden eine Stütztisch-Befestigungsvorrichtung 68. Der Multi-Therapiewagen 10 ist somit wie gezeigt vollständig in der ersten Konfiguration zusammengebaut.
  • Optional können, wie in 10f gezeigt, die galgenförmigen Zusatz-Therapiegeräte 62 in die Streben 36 der Seitenteile 12, 14 eingeführt werden und über Schnellverschlüsse 66 befestigt werden. Die galgenförmigen Zusatz-Therapiegeräte 62 sind so ausgeführt, dass sie alternativ in der zweiten Konfiguration des Multi-Therapiewagens 10 von vorne in die Streben 36 der Seitenteile 12, 14 eingeführt werden können, wobei die Funktion der galgenförmige Zusatz-Therapiegeräte 62, insbesondere durch die Umlenkrollen 64, vollständig oder zumindest teilweise erhalten wird. Wichtig ist, dass der Wagen auch ohne Stabilisator 16 so stabil steht, dass der Stabilisator 16 von der Vorderseite herausgezogen und rückseitig wieder eingesetzt werden kann oder umgekehrt.
  • Es ist alternativ möglich, dass der Stütztisch 22 bei der Montage vor der Rückwand 18 an den Seitenteilen 12, 14 befestigt wird.
  • Die Demontage des Multi-Therapiewagens 10 erfolgt analog zur Montage in umgekehrter Reihenfolge.
  • Die beiden Seitenteile 12, 14, der Stabilisator 16, die Rückwand 18 mit dem Sitz 20 und der Stütztisch 22 bilden jeweils vormontierte Baueinheiten, die über Schnellverschlüsse 66 miteinander lösbar verbunden sind. Durch die geringe Anzahl dieser Baueinheiten ist die Montage und Demontage des Multi-Therapiewagens 10 einfach und schnell und kann intuitiv durchgeführt werden. Auf diese Weise kann der Multi-Therapiewagen 10 beispielsweise zum Transport in einem Pkw schnell montiert und demontiert und platzsparend transportiert werden.
  • Wird der Multi-Therapiewagen 10 ohne zusätzliche Zusatz-Therapiegeräte 60, 62 an den Modul-Anschlusshalterungen 56, 58 verwendet, so sind Abdeckungen vorgesehen, die an den Modul-Anschlusshalterungen 56, 58 befestigt werden können, um ein Verletzungsrisiko an den Modul-Anschlusshalterungen 56, 58 zu minimieren.
  • Der Rahmen 13 des Multi-Therapiewagens 10 ist aus Edelstahl gefertigt, Sitz 20 und Stütztisch 22 sind mit medizinischem Leder bezogen. Dies ermöglicht insbesondere eine einfache Reinigung und Desinfektion des Multi-Therapiewagens 10, insbesondere bei Gebrauch durch mehrere Patienten 11.

Claims (28)

  1. Fahrbarer Multi-Therapiewagen (10) zum Erlernen von Gehbewegungen, mit einem Rahmen (13), welcher einen Patienten (11) umgibt und gegen Kippen sichert, einem Sitz (20), einem Stütztisch (22), welcher ausgebildet ist, um ein Abstützen des stehenden Patienten (11) über die Arme zu ermöglichen, feststellbaren Rollen (26), auf denen der Rahmen (13) gelagert ist und welche ein Verfahren und Fixieren des Multi-Therapiewagens (10) ermöglichen, wobei mindestens eine Modul-Anschlusshalterung (56, 58) zum lösbaren Befestigen mindestens eines Zusatz-Therapiegeräts (60, 62) vorgesehen ist.
  2. Multi-Therapiewagen (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Modul-Anschlusshalterung (56) am Stütztisch (22) vorgesehen ist.
  3. Multi-Therapiewagen (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Modul-Anschlusshalterung (56) am Stütztisch (22) verbundenen Zusatz-Therapiegeräte (60) gegenüber der Oberseite des Stütztisches (22) nach oben abstehen.
  4. Multi-Therapiewagen (10) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatz-Therapiegerät (60) eine Platte mit verschieden geformten Öffnungen und entsprechend geformte, nur durch die jeweilige, zugeordnete Öffnung steckbare Klötze aufweist oder eine Platte mit einer Papierklemme ist.
  5. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Modul-Anschlusshalterung (58) am Rahmen (13) vorgesehen ist.
  6. Multi-Therapiewagen (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein galgenförmiges, über den Stütztisch (22) nach oben vorstehendes Zusatz-Therapiegerät (62) an der Modul-Anschlusshalterung (58) am Rahmen (13) vorgesehen ist.
  7. Multi-Therapiewagen (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das galgenförmige Zusatz-Therapiegerät (62) höhen- und/oder längenverstellbar ist.
  8. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Modul-Anschlusshalterung (56,58) einen Schnellverschluss (66) aufweist, der vorzugsweise ein federbelasteter, einrückbarer Stift ist.
  9. Multi-Therapiewagen (10) zum Erlernen von Gehbewegungen, vorzugsweise nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer als Tür ausgebildeten Rückwand (18), zumindest einem Stabilisator (16), einem aus der Horizontalstellung entfernbaren Stütztisch (22), einem Sitz (20) und zwei Seitenteilen (12, 14), die jeweils mindestens eine Stabilisator-Befestigungsvorrichtung (67) und eine Stütztisch-Befestigungsvorrichtung (68) aufweisen, wobei die Seitenteile (12, 14), die Rückwand (18) und der zumindest eine Stabilisator einen den Patienten (11) umgebenden Rahmen (13) des Multi-Therapiewagens (10) bilden und wobei eine erste Konfiguration des Multi-Therapiewagens (10) vorgesehen ist, in der der zumindest eine Stabilisator (16) ein vorderseitiges Rahmenteil des Multi-Therapiewagens (10) bildet und an den Stabilisator-Befestigungsvorrichtungen (67) der Seitenteile (12, 14) arretiert ist und in der ein Einstieg des Patienten (11) in den Multi-Therapiewagen (10) über die als Tür ausgebildete, geöffnete Rückwand (18) möglich ist, und eine zweite Konfiguration des Multi-Therapiewagens (10) vorgesehen ist, in der die Rückwand (18) mit beiden Seitenteilen (12, 14) arretiert ist und in der der das vordere Rahmenteil bildende Stabilisator (16) entfernt ist, sodass der Rahmen (13) einen Einstieg des Patienten (11) in den Multi-Therapiewagen (10) von der Vorderseite bei aus der Horizontalstellung entferntem Stütztisch (22) ermöglicht.
  10. Multi-Therapiewagen (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (18), der zumindest eine Stabilisator (16), der Stütztisch (22) und die beiden Seitenteile (12, 14) jeweils als vormontierte Baueinheiten ausgeführt sind, die miteinander lösbar verbunden sind.
  11. Multi-Therapiewagen (10) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass Schnellverschlüsse (66) zur Verbindung der Baueinheiten vorgesehen sind, die insbesondere als Zugschnapper ausgebildet sind.
  12. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seitenteile (12, 14) als Gleichteile ausgeführt sind.
  13. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass beide Seitenteile (12, 14) Schnittstellen zu vorder- und rückseitigen Bauteilen des Multi-Therapiewagens (10) aufweisen, wobei die vorder- und rückseitigen Schnittstellen gleich ausgebildet sind.
  14. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe Stabilisator (16) sowohl als vorder- als auch als rückseitiges Rahmenteil einsetzbar und an den Seitenteilen (12, 14) befestigbar ist.
  15. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Stabilisator (16) in Draufsicht U-förmig ausgeführt ist.
  16. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Stabilisator (16) wenigstens für jedes Seitenteil (12, 14) zumindest zwei höhenversetzte Stangen (38) aufweist, die mit Führungen (37) an den Seitenteilen (12, 14) lösbar verbunden sind.
  17. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (12, 14) Rohre aufweisen, vorzugsweise als Rohrgestelle ausgebildet sind, in die der zumindest eine Stabilisator (16), der Stütztisch (22) und/oder die Rückwand (18) einsteckbar sind.
  18. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Stütztisch (22) in Längsrichtung gegenüber dem Rahmen (13) verschiebbar und in verschiedenen Stellungen arretierbar ist.
  19. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der Ansprüche 9 bis 18, gekennzeichnet durch ein galgenförmiges Zusatz-Therapiegerät (62), das an die vorder- und rückseitigen Schnittstellen der Seitenteile (12, 14) angepasste Befestigungsmittel aufweist, um an mindestens einem Seitenteil (12, 14) über die mindestens eine Stabilisator-Befestigungsvorrichtung (67) am Rahmen (13) lösbar befestigt zu werden.
  20. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der Ansprüche 9 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (18), die Seitenteile (12, 14) und der Stabilisator (16) über Steckverbindungen miteinander verbindbar sind.
  21. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (13) höhenverstellbar ist.
  22. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz (20) und/oder die Rückwand (18) jeweils relativ zum Rahmen (13) höhenverstellbar sind/ist.
  23. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sitz (20) an der Rückwand (18) des Multi-Therapiewagens (10) befestigt ist und mit diesem eine Baueinheit bildet.
  24. Multi-Therapiewagen (10) nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (18) des Multi-Therapiewagens (10) eine nach hinten abstehende Verstärkung (54) aufweist, welche im Bereich einer Sitzbefestigung (52) ausgebildet ist.
  25. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Gurte (25) zur Sicherung des Patienten (11) vorgesehen sind.
  26. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stütztisch (22) nach oben abstehende Handgriffe (42) für den Patienten (11) aufweist.
  27. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stütztisch (22) zwei längs verlaufende Mulden (46) aufweist, welche zur Aufnahme der Arme und zur seitlichen Abstützung der Arme des Patienten (11) ausgebildet sind.
  28. Multi-Therapiewagen (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stütztisch (22) seitliche zur Rückseite hin verlaufende Fortsätze (44) aufweist, die sich zum freien Ende verjüngen.
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