DE102009025762A1 - Schließzylinder mit einem abgesetzten Kernstift aufweisender Stiftzuhaltung - Google Patents

Schließzylinder mit einem abgesetzten Kernstift aufweisender Stiftzuhaltung Download PDF

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    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/04Casings of cylinder locks
    • E05B9/048Stator reinforcements

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder, mit einem Zylindergehäuse, in eine Lagerbohrung (3) drehbar gelagerten Zylinderkern (2) und mit Zuhaltungen, die von einem in einer Gehäusebohrung (12) des Zylindergehäuses (1) angeordneten, von einer Zuhaltungsfeder (5) beaufschlagten Gehäusestift (4) und von einem in einer mit der Gehäusebohrung (12) fluchtenden Kernbohrung (13, 14) angeordneten Kernstift (6) gebildet sind, die die Drehbarkeit des Zylinderkernes (2) sperren und bei in den Schlüsselkanal (11) eingestecktem passenden Schlüssel (22) freigeben, wobei bei mindestens einer Zuhaltung ein äußerer Abschnitt (13) der Kernbohrung einen dem Querschnitt der Gehäusebohrung (12) entsprechenden Querschnitt aufweist, ein in den Schlüsselkanal (11) mündender innerer Abschnitt (14) der Kernbohrung unter Ausbildung einer Anschlagstufe (15) einen verminderten Querschnitt aufweist, und der Kernstift (6) einen im äußeren Abschnitt (13) gelagerten Sperrabschnitt (8) und einen unter Ausbildung eines Absatzes (9) am Sperrabschnitt (8) angeformten, durch den inneren Abschnitt (14) in den Schlüsselkanal (11) ragenden durchmesserverminderten Kopfabschnitt (7) aufweist. Es wird ein auf den Kopfabschnitt (7) aufgesteckten, am Absatz (9) anliegenden Distanzring (10) vorgeschlagen, der bei frei in den Schlüsselkanal (11) ragender Spitze (7') des Kopfabschnitts (7) an der Anschlagstufe (15) anliegt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder mit einem eine Lagerbohrung aufweisenden Zylindergehäuse, mit einem einen Schlüsselkanal zum Einstecken eines Codierungsaussparungen aufweisenden Schlüssel aufweisenden, in der Lagerbohrung drehbar gelagerten Zylinderkern und mit Zuhaltungen, die von einem in einer Gehäusebohrung des Zylindergehäuses angeordneten, von einer Zuhaltungsfeder beaufschlagten Gehäusestift und von einem in einer mit der Gehäusebohrung fluchtenden Kernbohrung angeordneten Kernstift gebildet sind, die die Drehbarkeit des Zylinderkernes sperren und bei in den Schlüsselkanal eingestecktem passenden Schlüssel freigeben, wobei bei mindestens einer Zuhaltung ein äußerer Abschnitt der Kernbohrung einen dem Querschnitt der Gehäusebohrung entsprechenden Querschnitt aufweist, ein in den Schlüsselkanal mündender innerer Abschnitt der Kernbohrung unter Ausbildung einer Anschlagstufe einen verminderten Querschnitt aufweist, und der Kernstift einen im äußeren Abschnitt gelagerten Sperrabschnitt und einen unter Ausbildung eines Absatzes am Sperrabschnitt angeformten, durch den inneren Abschnitt in den Schlüsselkanal ragenden durchmesserverminderten Kopfabschnitt aufweist.
  • Ein Schließzylinder der gattungsgemäßen Art wird in der DE 199 39 734 A1 , der DE 199 49 456 A1 und der DE 199 24 917 A1 beschrieben. Der Schließzylinder besitzt ein Gehäuse, welches eine oder zwei Lagerbohrungen aufweist. In der Lagerbohrung steckt ein Zylinderkern, der mit einem entlang der Drehachse sich erstreckenden Schlüsselkanal zum Einstecken eines Schlüssels ausgestattet ist. Der Schlüssel besitzt entweder auf seinen sich gegenüberliegenden Breitseiten entsprechend dem DE 199 24 917 A1 oder DE 199 49 456 A1 angeordnete Codierungsaussparungen in Form von trichterförmigen Bohrungen oder er besitzt entsprechend der DE 199 39 734 A1 auf der Schlüsselbrust bzw. auf dem Schlüsselrücken angeordnete Profilkerben. Der sich an den Lagerabschnitt an schließende Profilabschnitt des Zylindergehäuses besitzt fünf oder sechs in einer Reihe angeordnete, sich parallel zueinander erstreckende Gehäusebohrungen. Der Zylinderkern besitzt eine entsprechende Anzahl von Kernbohrungen, die mit den Gehäusebohrungen fluchten. Die Kernbohrungen sind abgesetzt. Ein radial äußerer Abschnitt der Kernbohrung besitzt einen Querschnitt, der dem Querschnitt der Gehäusebohrung entspricht. Diese Bohrung setzt sich in einem durchmesserverminderten radial inneren Abschnitt fort, mit dem die Kernbohrung in den Schlüsselkanal mündet. Im Übergangsbereich zwischen den einen unterschiedlichen Durchmesser aufweisenden Bohrungsabschnitten bildet sich eine Anschlagstufe aus. In den Kernbohrungen stecken Kernstifte, die einen Sperrabschnitt und einen Kopf aufweisen. Der Sperrabschnitt befindet sich im äußeren Abschnitt der Kernbohrung und besitzt eine Länge, die geringer ist als die Tiefe des äußeren Bohrungsabschnittes. Der Kopfabschnitt des Kernstiftes entspringt dem Sperrabschnitt unter Ausbildung einer Stufe. Die Spitze des Kopfabschnittes ragt frei in den Schlüsselkanal und taucht in eine dem Kernstift zugeordnete Codierungsaussparung des in den Schlüsselkanal eingesteckten passenden Schlüssels ein. Die äußeren Abschnitte der Kernbohrungen haben untereinander dieselbe Bohrungstiefe. Die axiale Länge der Kopfabschnitte ist aber unterschiedlich, so dass bei nicht eingestecktem Schlüssel die Spitzen der Kernstifte unterschiedlich tief in den Schlüsselkanal hineinragen. Hierdurch wird das Öffnen des Schließzylinders mit Hilfe der Schlagschlüsselmethode, Pickingmethode etc. erschwert. Bei nicht eingeschobenem Schlüssel ragen Abschnitte der Gehäusestifte in die Kernbohrungen hinein und kreuzen die Trennfuge zwischen Zylinderkern und Lagerbohrung. Die Absätze der Kernstifte liegen dabei an der Anschlagstufe an.
  • Das sogenannte Schlüsselgeheimnis wird bei den gattungsgemäßen Schließzylindern durch die Gesamtlänge der Kernstifte bestimmt. Die maximale Eindringtiefe der Kernstifte in den Schlüsselkanal wird durch die Länge des Kopfabschnittes bestimmt. Die Kernstifte haben somit nicht nur unterschiedlich lan ge Kopfabschnitte, sondern auch unterschiedlich lange Sperrabschnitte. Um die volle Variationsbreite ausnutzen zu können, ist somit eine sehr hohe Anzahl von unterschiedlich gestalteten Kernstiften bereitzuhalten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Fertigung derartiger Schließzylinder zu verbessern.
  • Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung, wobei die Unteransprüche vorteilhafte Weiterbildungen des Hauptanspruchs darstellen. Die Unteransprüche bilden aber auch eigenständige Lösungen der Aufgabe und sind untereinander beliebig kombinierbar.
  • Zunächst und im Wesentlichen ist vorgesehen, dass auf den Kopfabschnitt ein Distanzring aufgesteckt ist, der bei frei in den Schlüsselkanal ragendem Kopfabschnitt an der Anschlagstufe anliegt. Die Eindringtiefe des Kopfabschnittes in den Schlüsselkanal kann dadurch voreingestellt werden. Dies erfolgt, ohne dass sich die Länge des Kernstiftes ändert. Der erfindungsgemäße Schließzylinder kann eine Vielzahl von stufenförmig abgesetzten Kernstifte aufweisen. Zumindest einer dieser Kernstifte ist mit einem Distanzring ausgestattet. Es können aber auch mehrere Kernstifte jeweils mit einem Distanzring ausgestattet sein. Es ist sogar möglich, einen Kernstift mit mehreren Distanzringen zu bestücken. Die Bestückung mit Distanzringen ist lediglich durch die Dicke der Distanzringe und der axialen Länge des Sperrabschnittes begrenzt. Diese Gesamtlänge darf die Tiefe des äußeren Bohrungsabschnittes nicht überragen, so dass bei nicht eingestecktem Schlüssel ein Abschnitt des Gehäusestiftes in den äußeren Abschnitt der Kernbohrung eintreten kann. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung unterscheiden sich die einzelnen Kernstifte lediglich durch die axiale Länge des Sperrabschnittes untereinander. Alle im Schließzylinder eingesetzte Kernstifte besitzen einen Kopfabschnitt mit einheitlicher Länge. Die Variation der Eindringtiefe der Spitzen der Kopfabschnitte in den Schlüsselkanal wird durch eine individuelle Bestückung der Kernstifte mit Distanzringen erreicht. Auch hier kann es ausreichen, wenn lediglich ein Kernstift mit einem Distanzring versehen ist. Bevorzugt ist dies der in Einsteckrichtung am weitesten von der Öffnung des Schlüsselkanals entfernt liegende Kernstift. Diesem Kernstift ist die der Spitze des Schlüssels am nächsten liegende Codierungsaussparung zugeordnet. Bei dem erfindungsgemäßen Schließzylinder kann es sich um einen Einzelzylinder oder um einen Doppelschließzylinder handeln. Zusätzlich zu den erfindungsgemäßen Kernstiften können Ergänzungsstifte in den Schlüsselkanal hineinragen. Es kann sich dabei um nicht federbeaufschlagte Zuhaltungsstifte handeln, die vom Rücken oder einer Breitseite des Schlüssels abgetastet werden. Der Schlüssel, der mit dem erfindungsgemäßen Schließzylinder zusammenwirkt, kann Schließkerben an seiner Brust aufweisen. Es ist aber auch vorgesehen, dass der Schlüssel Breitseitenaussparungen aufweist, die zur Codierung eine unterschiedliche Tiefe aufweisen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1 einen Längsschnitt durch einen Doppelschließzylinder, wobei beide Hälften des Schließzylinders gleichschließend ausgebildet sind und nur in den rechten Zylinderkern ein Schlüssel eingesteckt ist,
  • 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II in 1 und
  • 3 eine perspektivische Darstellung eines mit einem Distanzring 10 bestückten Kernstifts 6.
  • Der in den Zeichnungen dargestellte Schließzylinder besitzt ein Zylindergehäuse 1, welches einen Lagerabschnitt mit einer Lagerbohrung 3 aufweist. Radial abragend zum Lagerabschnitt erstreckt sich ein Profilabschnitt, in dem eine Vielzahl von in die Lagerbohrung 3 mündenden Gehäusebohrungen 12 vorgesehen ist. Auf den beiden voneinander wegweisenden Breitseiten des Profilabschnittes sind Aussparungen vorgesehen, in denen Stahlarmierungselemente 25 einliegen. Mittig zwischen den beiden miteinander fluchtenden Lagerbohrungen 3 befindet sich ein Freischnitt des Gehäuses 1. In diesem Freischnitt befindet sich ein Schließglied 21, welches mit einer Kupplung 20 mit einem Zylinderkern 2, 2' gekuppelt ist.
  • In jeder der beiden Lagerbohrungen 3 liegt ein gleichgestalteter Zylinderkern 2 ein. Der Zylinderkern 2 besitzt einen sich in Axialrichtung zum Zylinderkern 2 erstreckenden Schlüsselkanal 11 zum Einstecken des Bartes eines Flachschlüssels 22. In den Schlüsselkanal 11 münden insgesamt sechs Kernbohrungen, wobei jede Kernbohrung mit einer ihr zugeordneten Gehäusebohrung 12 bei in die Lagerbohrung 3 eingestecktem Zylinderkern 2, 2' fluchtet.
  • Die Kernbohrungen besitzen zwei Abschnitte. Ein radial äußerer Abschnitt 13 der Kernbohrung besitzt eine Querschnittsfläche, die der Querschnittsfläche der Gehäusebohrung 12 entspricht. Unter Ausbildung einer Anschlagstufe 15 setzt sich dieser radial äußere Abschnitt 13 in einen radial inneren Abschnitt 14 fort, der einen verminderten Querschnitt aufweist. Der Querschnitt der radial inneren Kernbohrung 14 ist kreisrund. Der Querschnitt der radial äußeren Kernbohrung 13 ist ebenfalls kreisrund, kann aber auch eine andere Querschnittsform aufweisen, um zu vermeiden, dass sich ein darin einliegender Kernstift 6, 16 drehen kann. Dies gilt dann auch für die Gehäusebohrung 12. Ist diese unrund gestaltet, kann sich ein darin einliegender Gehäusestift 4 nicht drehen.
  • In jeder der sechs Kernbohrungen 13, 14 steckt ein Kernstift 6. Die Länge der Kernstifte 6 definiert das Schlüsselgeheimnis. Die Kernstifte 6, 16 haben deshalb eine voneinander verschiedene axiale Länge, wobei einzelne Kernstifte 6, 16 aber auch gleich lang sein können. Der passende Schlüssel 22 besitzt entspre chend tief eingebohrte Codierungsaussparungen 26, die bei in den Schlüsselkanal 11 eingeschobenem Schlüssel 22 mit den ihnen zugeordneten Kernbohrungen 13, 14 fluchten, so dass die Spitzen 7' der Kernstifte 7 in die Codierungsaussparung 26 eintreten können. Ist ein passender Schlüssel in den Schlüsselkanal 11 eingeschoben, so liegen die den Spitzen 7' gegenüberliegenden Stirnflächen der Kernstifte 6, 16 in der Trennebene zwischen Zylinderkern 2 und Lagerbohrung 3.
  • Die Kernstifte 6 werden von Gehäusestiften 4 beaufschlagt. Hierzu dienen Stiftfedern 5, die sich an von Stopfen 19 gebildeten Böden der Gehäusebohrungen 12 abstützen.
  • Befindet sich kein passender Schlüssel 22 im Schlüsselkanal 11, wie es auf der linken Seite der 1 dargestellt ist, so ragen die Kernstifte 6, 16 mit ihrer maximalen Eindringtiefe in den Schlüsselkanal 11. Die Spitzen 7', 17' der Kernstifte 6, 16 berühren aber nicht die dem inneren Kernbohrungsabschnitt 14 gegenüberliegende Wandung 11' des Schlüsselkanals 11.
  • Die Kernstifte 6, 16 besitzen einen durchmessergeringen Kopfabschnitt 7, 17, der auch die konische oder kuppelförmige Spitze 7', 17' ausbildet. Im Ausführungsbeispiel sind die Kopfabschnitte 17, 7 sämtlicher Kernstifte 6, 16 gleich lang ausgebildet. An den Kopfabschnitt 7, 17 schließt sich unter Ausbildung eines Absatzes 9 jeweils ein Sperrabschnitt 8, 18 an.
  • Der Durchmesser des Sperrabschnittes 8, 18 ist demzufolge größer, als der Durchmesser des Kopfabschnittes 7, 17. Wegen der Einheitlichkeit der Länge der Kopfabschnitte 7, 17 wird die das Schlüsselgeheimnis bestimmende Länge der Kernstifte 6, 16 durch die axiale Länge des Sperrabschnittes 18 bestimmt.
  • Der in Einsteckrichtung des Schlüssels 22 in dem Schlüsselkanal 11 zuhinterst liegende Kernstift 6, der in der 3 gesondert dargestellt ist, trägt auf seinem Absatz 9 einen Distanzring 10. Der Innenquerschnitt des Distanzringes 10 entspricht dem Außenquerschnitt des Kopfabschnittes 7 des Kernstiftes 6, so dass der Distanzring 10 mit geringer Reibung über den Kopfabschnitt 7 aufsteckbar ist. Die Außenkontur des Distanzringes 10 entspricht der Außenkontur des Sperrabschnittes 8. Er kann aber auch etwas schmaler ausgebildet sein. Wesentlich ist, dass sich der maximal in den Schlüsselkanal 11 eintauchende Kernstift 6 mit dem Distanzring 10 an der Anschlagstufe 15 abstützt. Dieser Kernstift 6 ragt somit um die Dicke des Distanzringes 10 vermindert tief in den Schlüsselkanal 11 ein, als die übrigen Kernstifte 16. Die Summe aus Materialstärke des Distanzringes 10 und axialer Länge des Sperrabschnittes 8 ist auch hier geringer, als die Tiefe des äußeren Kernbohrungsabschnittes 13, so dass bei nicht in den Schlüsselkanal 11 eingestecktem Schlüssel ein Abschnitt des Gehäusestiftes 4 in den äußeren Kernbohrungsabschnitt 13 den Zylinderkern 2 drehsperrend eingreift.
  • Wird in den Schlüsselkanal 11 ein nicht passender Schlüssel eingesteckt, bei dem die Codierungsaussparung 26 nicht tief genug ist, so ragt der Sperrabschnitt 8 bereichsweise in die Gehäusebohrung 12 ein und bewirkt ebenfalls eine Drehsperrung des Zylinderkernes 2.
  • Mit Hilfe des Distanzringes 10 lässt sich die maximale Eindringtiefe eines jeden Kernstiftes 6, 16 vorherbestimmen. Es können auch mehrere Kernstifte mit Distanzringen 10 bestückt sein. Die einzelnen Distanzringe können auch unterschiedliche Materialstärken aufweisen, so dass verschiedene Kernstifte mit ihren Spitzen 7', 17' unterschiedlich tief in den Schlüsselkanal 11 hineinragen. Es ist auch möglich, einen Kopfabschnitt 7, 17 mit mehreren übereinanderliegenden Distanzringen 10 zu bestücken.
  • Mit der Bezugsziffer 27 sind Zwischenplättchen bezeichnet, so dass der Schließzylinder von Schlüsseln mit einer verschiedenen Schließung gedreht werden kann.
  • Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19939734 A1 [0002, 0002]
    • - DE 19949456 A1 [0002, 0002]
    • - DE 19924917 A1 [0002, 0002]

Claims (7)

  1. Schließzylinder mit einem eine Lagerbohrung (3) aufweisenden Zylindergehäuse (1), mit einem einen Schlüsselkanal (11) zum Einstecken eines Codierungsaussparungen (26) aufweisenden Schlüssel (22) aufweisenden, in der Lagerbohrung (3) drehbar gelagerten Zylinderkern (2) und mit Zuhaltungen, die von einem in einer Gehäusebohrung (12) des Zylindergehäuses (1) angeordneten, von einer Zuhaltungsfeder (5) beaufschlagten Gehäusestift (4) und von einem in einer mit der Gehäusebohrung (12) fluchtenden Kernbohrung (13, 14) angeordneten Kernstift (6) gebildet sind, die die Drehbarkeit des Zylinderkernes (2) sperren und bei in den Schlüsselkanal (11) eingestecktem passenden Schlüssel (22) freigeben, wobei bei mindestens einer Zuhaltung ein äußerer Abschnitt (13) der Kernbohrung einen dem Querschnitt der Gehäusebohrung (12) entsprechenden Querschnitt aufweist, ein in den Schlüsselkanal (11) mündender innerer Abschnitt (14) der Kernbohrung unter Ausbildung einer Anschlagstufe (15) einen verminderten Querschnitt aufweist, und der Kernstift (6) einen im äußeren Abschnitt (13) gelagerten Sperrabschnitt (8) und einen unter Ausbildung eines Absatzes (9) am Sperrabschnitt (8) angeformten, durch den inneren Abschnitt (14) in den Schlüsselkanal (11) ragenden durchmesserverminderten Kopfabschnitt (7) aufweist, gekennzeichnet durch einen auf den Kopfabschnitt (7) aufgesteckten, am Absatz (9) anliegenden Distanzring (10), der bei frei in den Schlüsselkanal (11) ragender Spitze (7') des Kopfabschnitts (7) an der Anschlagstufe (15) anliegt.
  2. Schließzylinder nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von stufenförmig abgesetzten Kernstiften (6, 16), deren voneinander verschiedene maximale Eindringtiefe in den Schlüsselkanal (11) dadurch voreingestellt ist, dass zumindest einem Kernstift (6) ein Distanzring (10) zugeordnet ist.
  3. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Vielzahl von stufenförmig abgesetzten Kernstiften (6, 16) untereinander gleich lange Kopfabschnitte aufweisen.
  4. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass von der Vielzahl von stufenförmig abgesetzten Kernstiften mit gleich langen Kopfabschnitten (7, 17) zumindest ein Kernstift (6) mit einem Distanzring (10) bestückt ist.
  5. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Eindringtiefe voneinander verschiedener Kernstifte in den Schlüsselkanal (11) als Folge einer verschiedenen Bestückung mit Distanzringen (10) unterschiedlich ist.
  6. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeichnet durch unterschiedlich dicke Distanzringe (10).
  7. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Kopfabschnitt (7) mehrere Distanzringe (10) übereinander angeordnet sind.
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