-
Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Kühlbehältnis, insbesondere zur Aufbewahrung
zu kühlender
Ware wie Lebensmittel oder sonstiger Ware, mit einem Behältniskörper, der
wenigstens eine Öffnung aufweist,
wobei in der Öffnung
wenigstens ein Flügelelement
angeordnet ist, das zwischen einer Schließposition zum Verschließen und
einer Öffnungsposition
zur Freigabe der Öffnung
beweglich ist.
-
Derartige
Kühlbehältnisse
werden regelmäßig als
Verkaufsinseln bezeichnet und dienen zur Bereitstellung gekühlter Ware
in einem Verkaufsraum. Die Kühlbehältnisse
in Gestalt der Verkaufsinseln besitzen eine oberseitige Öffnung,
die mit einem oder mehreren Flügelelementen
verschlossen ist. Um gekühlte
Ware aus dem Behältniskörper zu
entnehmen, muss der Kunde das Flügelelement
seitlich verschieben, um in den Behältniskörper zu gelangen.
-
Ferner
sind Kühlbehältnisse
bekannt, die in Gestalt von Regalen ausgeführt sind. Um die Ware in den
Regalen gekühlt
zu lagern, besitzen die Regale Flügelelemente, die in einer vertikalen
Ebene beispielsweise seitlich verschiebbar sind. Wenn ein Kunde
die Ware aus dem Regal entnehmen möchte, muss dieser das Flügelelement
zunächst
seitlich verschieben, um mit der Hand in den Behältniskörper zu gelangen. Neben seitlich
verschiebbaren Flügelelementen
besitzen derartige Kühlbehältnisse
Flügelelemente,
die ähnlich
einer Schwenkflügeltür ausgeführt sind.
Um die Ware in den Kühlbehältnissen
auch bei einem Flügelelement
in der Schließposition
sichtbar aufzubewahren, sind die Flügelelemente häufig transparent
ausgestaltet, und besitzen eine Glasscheibe oder eine Kunststoffscheibe.
-
In
jüngerer
Zeit ergibt sich auch für
Warenhandelshäuser
das Erfordernis, die Einrichtungen zum Verkauf von Waren kostengünstiger,
energiesparender und damit umweltfreundlicher zu gestalten. Neben
einer effizienteren Nutzung der Energie zum Betrieb der Warenhäuser werden
fortlaufend Verbesserungen umgesetzt, um den Energiebedarf weiter
zu senken. Beispielsweise kann die Abwärme der Kühlbehältnisse zum Heizen von Verkaufsräumen genutzt
werden. Ferner können
die Kühlbehältnisse
mit verbesserten Isolierungen ausgeführt sein, um den Energiebedarf
der Kühlbehältnisse
weiter zu reduzieren.
-
Weiterhin
ergibt sich die Forderung, die Kühlbehältnisse
bedienfreundlicher zu gestalten. Insbesondere die manuelle Bewegung
der Flügelelemente erfordert
häufig
einen erheblichen Kraftaufwand, wobei ein Kunde grundsätzlich nicht
immer beide Hände zur
Bedienung der Flügelelemente
zur Verfügung hat.
-
Es
ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kühlbehältnis der
voranstehend genannten Art zu schaffen, das die vorstehend genannten
Nachteile überwindet,
eine verbesserte Bedienfreundlichkeit aufweist und eine geringere
Energie zum Betrieb benötigt.
-
Diese
Aufgabe wird ausgehend von einem Kühlbehältnis zur Aufbewahrung zu verkaufender Ware
gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1 in Verbindung mit den kennzeichnenden Merkmalen gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
-
Die
Erfindung schließt
die technische Lehre ein, dass wenigstens ein elektrischer Antrieb
vorgesehen ist, durch den die Bewegung des Flügelelementes zwischen der Schließposition
und der Öffnungsposition
antreibbar ist.
-
Die
Erfindung nutzt den Vorteil eines elektrisch betreibbaren Flügelelementes
durch einen elektrischen Antrieb, so dass zunächst eine erhöhte Bedienfreundlichkeit
erreicht wird. Der Kunde muss das Flügelelement nicht mehr von Hand
in die Öffnungsposition
bewegen, um an die Ware im Behältniskörper zu
gelangen. Durch die verbesserte Bedienfreundlichkeit zur Bewegung
der Flügelelemente kann
erwartet werden, dass der Kunde nach Entnahme der Ware aus dem Behältniskörper das
Flügelelement
eher wieder in die Schließposition überführt, als wenn
eine mühevolle
Bewegung zum Schließen
des Flügelelementes
von Hand ausgeführt
werden muss.
-
Ein
weiterer Vorteil wird dadurch erreicht, dass durch einen elektrischen
Antrieb zur Bewegung des Flügelelementes
eine Steuerbarkeit der Position des Flügelelementes ermöglicht wird.
Unabhängig vom
Verhalten des Kunden kann die durchschnittliche Verweildauer des
Flügelelementes
in der Öffnungsposition
verringert werden. Folglich wird insgesamt ein geringerer Wärmeaustausch
zwischen der Umgebung und der Innenseite des Behältniskörpers erreicht, wodurch sich
ein geringerer Energiebedarf zum Betrieb des Kühlbehältnisses ergibt.
-
Gemäß einer
vorteilhaften Ausführungsform ist
der elektrische Antrieb als ein Linearantrieb mit wenigstens einem
Statorteil und wenigstens einem Läuferteil ausgebildet, bei dem
die Bewegung des Flügelelementes
durch eine elektromagnetisch erzeugte Linearbewegung des Läuferteils über dem Statorteil
hervorrufbar ist. Für
den vorliegenden Einsatz eines elektrischen Antriebs zur Bewegung
eines Flügelelementes
eignet sich insbesondere die Auslegung des elektrischen Antriebes
als Linearantrieb. Ein Linearantrieb mit einem Statorteil und einem
Läuferteil
ist sehr platzsparend ausführbar,
so dass der Linearantrieb auf einfache Weise in das Kühlbehältnis integriert
werden kann. Der Statorteil und der Läuferteil sind flach ausgebildet
und weisen eine Längserstreckung
auf, die in Richtung der Bewegung des Flügelelementes ausgerichtet sein
kann.
-
Ein
Linearantrieb besitzt einen Statorteil und einen Läuferteil,
wobei der Statorteil häufig
ruhend angeordnet wird, so dass der Läuferteil durch eine elektromagnetisch
erzeugte Linearbewegung über dem
Statorteil, meist mit einem gleichbleibenden Abstand, verfahren
wird. Ein Linearantrieb wird häufig auch
als Linearmotor oder als Wanderfeldmaschine bezeichnet. Im Allgemeinen
ist ein Linearmotor eine elektrische Antriebsmaschine, die anstatt
eines rotierenden Ankers einen linear bewegbaren Läuferteil aufweist.
Grundsätzlich
umfasst die erfinderische Lösung
sowohl einen Linearantrieb, der als asynchrone oder auch als synchrone
Antriebsmaschine arbeitet, so dass das Magnetfeld entweder fest
oder nicht fest mit der Bewegung des Läuferteils gekoppelt ist. Zur Bewegung
des Läuferteils
wird im Statorteil ein längsbewegtes
Magnetfeld erzeugt, durch das der Läuferteil durch magnetische
Wechselwirkung translatorisch angetrieben wird. Durch ein Bestromen
des Statorteils und einer entsprechenden elektrischen Ansteuerung
zur Erzeugung des wandernden Magnetfeldes wird eine Relativbewegung
zwischen dem Läuferteil
und dem Statorteil erzeugt, so dass diese Relativbewegung genutzt
werden kann, um die Bewegung zwischen dem Flügelelement und dem Behältniskörper hervorzurufen.
-
Vorteilhafterweise
kann in der Öffnung
eine Rahmenanordnung eingebracht sein, in der das wenigstens eine
Flügelelement
vorzugsweise linear bewegbar geführt
ist. Gemäß einer
möglichen
Ausführungsform
kann das Kühlbehältnis lediglich
ein Flügelelement
besitzen, das beweglich ausgeführt
ist. Häufig
sind Kühlbehältnisse
bekannt, die zwei bewegliche Flügelelemente
besitzen, so dass das erste Flügelelement
unter das zweite Flügelelement
bewegbar ist. Wird beispielsweise eine linke Seite eines Kühlbehältnisses
geöffnet,
so wird das linke Flügelelement
nach rechts unter oder über
das rechtsseitige Flügelelement
bewegt. Wird hingegen die rechte Seite des Kühlbehältnisses geöffnet, so wird das rechte Flügelelement
unter oder über
das linke Flügelelement
bewegt. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann das Kühlbehältnis ein,
zwei oder mehrere Flügelelemente
aufweisen, die jeweils einzeln oder gemeinsam mit einem Linearantrieb
zwischen der jeweiligen Schließposition
und der Öffnungsposition bewegbar
sind.
-
Weiterführend kann
vorgesehen sein, dass die Rahmenanordnung wenigstens zwei sich in
Bewegungsrichtung des Flügelelementes
erstreckende Längsprofile
aufweist, wobei der elektrische Antrieb in oder an wenigstens einem
der Längsprofile
aufgenommen und/oder angeordnet ist. Gemäß einer weiterführenden
Ausführungsform
kann in jedem der Längsprofile
ein Linearantrieb integriert sein, so dass ein Flügelelement
durch zwei Linearantriebe bewegbar ist oder ein erster Linearantrieb
in einem ersten Längsprofil
treibt ein erstes Flügelelement
und ein zweiter Linearantrieb in einem gegenüberliegenden, zweiten Längsprofil
treibt ein zweites Flügelelement an.
Durch die Aufnahme des wenigstens einen Linearantriebs in zumindest
einem der Längsprofile
ist der Linearantrieb von der Außenseite der Rahmenanordnung
nicht sichtbar. Besonders vorteilhaft ist die Ausführung der
Längsprofile
als Kunststoffprofile oder als Strangguss- oder Strangpressprofile,
wie diese hauptsächlich
aus einem Aluminiummaterial bekannt sind. So kann der Statorteil
des Linearantriebs auf einfache Weise ruhend im und/oder am Längsprofil
angeordnet werden, wobei der Läuferteil mit
dem Flügelelement
verbunden wird. Wird der Statorteil nunmehr bestromt, führt der
Läuferteil
entlang der Erstreckungsrichtung des Statorteils eine Linearbewegung
aus, so dass der bewegte Läuferteil das
Flügelelement
mitbewegen kann.
-
Es
ist von besonderem Vorteil, wenn der Läuferteil Laufrollen aufweist, über die
dieser in einem Führungsabschnitt
der Längsprofile
geführt
ist. Beispielsweise können
an einem Läuferteil
vier und vorzugsweise acht Laufrollen angeordnet sein, um einen
stabilen Lauf des Läuferteils
innerhalb des Führungsabschnittes
im Längsprofil
zu erreichen. Die Laufrollen können
beidseitig am Läuferteil über Rollenachsen
aufgenommen sein, wobei der Führungsabschnitt
beidseitig am Läuferteil
vorhandene Führungsgeometrien
aufweist.
-
Weiterhin
ist von Vorteil, dass die Längsprofile
einen Aufnahmebereich zur Aufnahme des Statorteils aufweisen, derart,
dass der Statorteil im Aufnahmebereich ruhend eingebracht ist und
der Läuferteil
vorzugsweise in einen gegebenen und gleichbleibenden Abstand über dem
Statorteil durch die Laufrollen im Führungsabschnitt beweglich geführt ist.
Aus dieser Anordnung ergibt sich zwischen dem Läuferteil und dem ruhenden Statorteil
ein Luftspalt, der zur Erzielung eines hohen Wirkungsgrades des
Linearantriebs möglichst
klein sein sollte. Jedoch sollte vermieden werden, dass der Läuferteil während seiner
Laufbewegung den Statorteil berührt. Der
Aufnahmebereich zur Aufnahme des Statorteils ist im Längsprofil
derart angeordnet, dass der Läuferteil
zwischen dem Statorteil und dem Flügelelement angeordnet ist.
Jedoch kann der Läuferteil
auch seitlich am Flügelelement
angeordnet sein, so dass dieser etwa in der Erstreckungsebene des
Flügelelementes
liegt. Im Ergebnis ergibt sich eine direkte Verbindung des Läuferteils
mit dem Flügelelement,
wobei das Flügelelement
die Laufrollen U-förmig
umschließt,
um nicht nur eine Auflageführung
des Läuferteils
zu schaffen, sondern um die Führung
derart auszubilden, dass die Bewegung des Läuferteils entlang der Bewegungsrichtung
des Flügelelementes der
einzige verbleibende Freiheitsgrad ist.
-
Die
Längsprofile
besitzen vorzugsweise einen Gleitführungsabschnitt, der zur beidseitigen
gleitenden Aufnahme des längsbeweglich
in der Rahmenanordnung aufgenommenen Flügelelementes ausgeführt ist.
Der Gleitführungsabschnitt
ist oberhalb des Führungsabschnittes
zur Führung
des Läuferteils über die
Laufrollen angeordnet, wobei die Oberseite die Öffnung des Behältniskörpers des Kühlbehältnisses
beschreibt.
-
Der
Läuferteil
kann eine Erstreckung in Richtung zum Gleitführungsabschnitt besitzen, so
dass dieser direkt am Flügelelement
befestigt werden kann. Die Längsprofile
sind G-förmig
ausgeführt,
und schließen
die Rahmenanordnung nach außen
ab. Der Führungsabschnitt
zur Führung
des Läuferteils und
der Aufnahmebereich zur Aufnahme des Statorteils sind sowohl nach
innen als auch nach außen
abgeschlossen, so dass sich lediglich das Flügelelement aus dem G-förmigen Längsprofil
in Richtung zur Mitte der Rahmenanordnung hin erstreckt. Das Längsprofil
kann zur Aufnahme von zwei oder mehreren Flügelelementen vorgesehen sein,
wobei eines der Flügelelemente
unbeweglich in der Rahmenanordnung eingesetzt sein kann.
-
Der
Linearantrieb kann mit einem der beiden Flügelelemente antreibend in Wirkverbindung
stehen, wobei das nicht angetriebene Flügelelement mit dem angetriebenen
Flügelelement
derart in Verbindung gebracht sein kann, dass dieses durch die Bewegung
des angetriebenen Flügelelementes
wenigstens abschnittsweise mitbewegbar ist. Wird das erste Flügelelement
durch den Linearantrieb beispielsweise von der Schließposition
in die Öffnungsposition verfahren,
so kann das erste Flügelelement
eine Anschlagkante aufweisen, die dann gegen das zweite Flügelelement
anstößt, wenn
das erste Flügelelement
das zweite, mitbewegte Flügelelement überdeckt.
Somit wird das zweite Flügelelement
durch die Bewegung des ersten Flügelelementes
mitgeschleppt, wobei die Bewegung des zweiten Flügelelementes von der Öffnungsposition
in die Schließposition
auf umgekehrte Weise ebenso über
eine Anschlag-Mitnehmerkante hervorgerufen werden kann.
-
Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
ist jedoch auch für
jedes einzelne, weitere Flügelelement
ein eigener Linearantrieb möglich,
um diese einzeln und unabhängig
voneinander anzusteuern. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist
die Anzahl der Flügelelemente
innerhalb der Rahmenanordnung nicht begrenzt, so dass die Rahmenanordnung
auch eine Vielzahl von einzelnen Flügelelementen aufweisen kann,
insbesondere wenn das Kühlbehältnis als längliches
Kühlbehältnis mit
einer Vielzahl von einzelnen Behältniskörpern ausgeführt ist.
Folglich können
die Längsprofile
entsprechend lang ausgelegt sein und auch die Öffnungen mehrerer Kühlbehältnisse
zugleich umrahmen oder die Öffnung
eines sehr breiten Kühlbehältnisses
mit einer Vielzahl von Flügelelementen
kann mit mehreren Flügelelementen
variabel verschossen werden.
-
Weiterhin
kann wenigstens eine Steuereinheit zur elektrischen Ansteuerung
des Statorteils vorgesehen sein, wobei die Steuereinheit vorzugsweise im
Behältniskörper oder
in der Rahmenanordnung selbst aufgenommen ist. Die Steuereinheit
kann insbesondere im Bodenbereich des Behältniskörpers integriert sein und über eine
elektrische Verbindung mit dem Statorteil verbunden werden. Insbesondere kann
die Steuereinheit zur Leistungsversorgung des Statorteils dienen
und diesen gleichzeitig ansteuern. Das über dem Statorteil erzeugte
und bewegte Magnetfeld kann über
die Steuereinheit in der Bewegungsrichtung und der Stärke sowie
der Bewegungsgeschwindigkeit angesteuert werden, wobei die Steuereinheit
auch in dem Statorteil integriert sein kann. Beispielsweise kann
die Steuereinheit mittels einer Funkfernbedienung ansteuerbar sein,
um beispielsweise bei Ladenschluss, vorübergehender Schließung des
Verkaufsraumes oder ähnlichem, alle
Kühlbehältnisse
zu verschließen,
indem sämtliche
Flügelelemente
durch einen Funkbefehl an die Steuereinheit in die Schließposition überführt werden.
Dadurch kann sichergestellt werden, dass kein Kühlbehältnis eine unverschlossene Öffnung aufweist,
um einen unnötigen
Energieverbrauch zu vermeiden. Gemäß einer Weiterführung der
technischen Ausrüstung
des Linearantriebs kann die Steuereinheit mit Positionsgebern verbunden
sein, die eine Information über
die Position des wenigstens einen Flügelelementes an die Steuereinheit übermitteln. Diese
können
auch in Form von Endschaltern ausgeführt sein, um sicherzustellen,
dass der Linearantrieb das Flügelelement
nur innerhalb des gegebenen Bewegungsbereiches verschiebt.
-
Eine
mögliche
Schnittstelle zwischen dem Benutzer des Kühlbehältnisses und der Steuereinheit kann
in Gestalt eines Bedienelementes ausgeführt sein. Das Bedienelement
kann derart angeordnet werden, dass bei Bedienung des Bedienelementes das
wenigstens eine Flügelelement
zwischen der Öffnungsposition
und der Schließposition
bewegt wird, wobei das Bedienelement vorzugsweise mit der Steuereinheit
verbunden ist. Insbesondere kann jedem Flügelelement ein Bedienelement
zugeordnet sein, so dass durch Bedienung des Bedienelementes eine
Bewegung des zugeordneten Flügelelementes hervorgerufen
wird. Wünscht
ein Kunde beispielsweise die Öffnung
eines Flügelelementes,
bedient dieser das zugeordnete Bedienelement. Das Bedienelement
kann beispielsweise als berührungsloses
Bedienelement ausgestaltet sein, so dass der Bediener lediglich
eine Hand über
das Bedienelement bewegt, um der Steuereinheit den Öffnungswunsch
eines entsprechenden Flügelelementes über das
Bedienelement zu signalisieren. Selbstverständlich kann das Bedienelement
ebenfalls als taktiles Schaltelement ausgeführt sein, das berührt werden
muss, um den Öffnungswunsch
zur Öffnung
des Flügelelementes an
die Steuereinheit zu übermitteln.
Das Bedienelement kann oberseitig auf dem Flügelelement in einem angezeichneten,
für einen
Bediener erkennbaren Bereich angeordnet sein, wobei das Bedienelement
insbesondere als kapazitiv ausgeführtes Bedienelement vollflächig durch
das Flügelelement
selbst gebildet werden kann. Flügelelemente
für Kühlbehältnisse
in Verkaufsräumen
besitzen häufig
Glas- oder Acrylscheiben, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung
entsprechend beschichtet sein können,
um durch einen Beschichtungsaufbau das Bedienelement selbst zu schaffen.
Insbesondere bietet sich eine Dünnschichttechnik
an, durch die der Aufbau eines kapazitiven Sensors möglich wird.
Wird die Hand des Bedieners in die Nähe des Bedienelementes bewegt, ändert sich
die kapazitive Kopplung zur Umgebung des Bedienelementes, und der Öffnungswunsch
zum Öffnen
des Flügelelementes
wird erkannt.
-
Vorteilhafterweise
ist ferner eine Verriegelungsvorrichtung vorhanden, die das Flügelelement vorzugsweise
in der Schließposition
verriegeln kann. Eine Verriegelung in der Öffnungsposition oder in jeder
weiteren beliebigen Zwischenposition ist selbstverständlich ebenfalls
möglich.
Die Verriegelungsvorrichtung kann zumindest einen Verriegelungsbolzen aufweisen,
der mittels eines Elektromotors oder mittels eines Hubmagneten zum
arretierenden Eingriff in das Flügelelement
oder in die Rahmenanordnung verfahrbar ist. Der Verriegelungsbolzen
kann in Form eines linear beweglichen Bolzens oder eines verschwenkbar
angeordneten Hakens ausgebildet sein und derart mit dem Flügelelement
zusammenwirken, dass bei Aktivierung der Verriegelungsvorrichtung das
Flügelelement
in eine Endposition gezogen wird. In dieser Endposition werden Dichtungselemente
gegen das Flügelelement
gepresst, um eine besonders vorteilhafte Abdichtung der Öffnung im
Behältniskörper zu
schaffen. Damit entfällt
die Notwendigkeit, die Linearantriebe entweder in der Endposition
oder in einer Zwischenposition des Flügelelementes dauerhaft zu bestromen,
und der Verriegelungsbolzen kann derart federbelastet angeordnet
sein, dass die Verriegelungsvorrichtung nur dann bestromt werden muss,
wenn der Linearantrieb aktiviert ist.
-
Nach
einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kühlbehältnisses
kann die Steuereinheit eine Zeitschaltfunktion umfassen, die vorzugsweise
derart ausgeführt
ist, dass das wenigstens eine Flügelelement
bei Erreichen einer maximalen Öffnungsdauer
von der Öffnungsposition
in die Schließposition überführt wird.
Folglich wird eine unnötige
Freigabe der Öffnung
des Behältniskörpers vermieden,
und der gekühlte
Innenraum des Behältniskörpers wird
nicht unnötig
erwärmt.
Detektiert die Steuereinheit beispielsweise eine sehr häufige Öffnung des
Flügelelementes
durch sehr häufige
Bedienung des Bedienelementes, kann die Steuereinheit auch eine
dauerhafte Öffnung
des Flügelelementes bewirken.
Ferner kann ein Detektionsmittel vorgesehen sein, das die regelmäßige Entnahme
von Ware aus dem Behältniskörper detektiert.
Wird über
einen vorgebbaren Zeitraum keine Warenentnahme oder keine Bewegung
eines Bedieners in den Innenraum des Behältniskörpers detektiert, kann die
Steuereinheit ein Schließen
des Flügelelementes
auslösen. Weiterführend kann
die Steuereinheit eine Sensoranordnung umfassen, die einen erhöhten Bewegungswiderstand
des Flügelelementes,
insbesondere von der Öffnungsstellung
in die Schließstellung
detektiert. Bewegt beispielsweise eine Person einen Arm in den Innenraum
des Behältniskörpers und
bewirkt die Steuereinheit ein Schließen des Flügelelementes, muss sichergestellt
sein, dass die Schließkraft
zum Schließen
des Flügelelementes
durch den Linearmotor begrenzt wird. Insbesondere kann vorgesehen sein,
dass bei Detektion eines erhöhten
Bewegungswiderstandes des Flügelelementes,
beispielsweise durch den Arm einer Person, eine Bewegungsumkehr
von der Schließbewegung
in die Öffnungsbewegung
erfolgt.
-
Nach
einer noch weiteren Ausführungsform kann
die Steuereinheit eine Temperaturüberwachungsfunktion umfassen,
die vorzugsweise derart ausgeführt
ist, dass das wenigstens eine Flügelelement
bei Erreichen einer maximalen Temperatur innerhalb des Behältniskörpers von
der Öffnungsposition
in die Schließposition überführt wird.
Beispielsweise kann das Flügelelement
dauerhaft in der Öffnungsposition
verbleiben, sofern die Temperatur im Innenraum des Behältniskörpers einen
vorgebbaren maximalen Wert nicht übersteigt. Wird der maximale Wert
jedoch erreicht, schließt
die Steuereinheit das Flügelelement.
-
Das
Kühlbehältnis kann
verschiedenartig ausgeführt
sein, so dass beispielsweise durch das Kühlbehältnis eine Verkaufsinsel gebildet
wird und wobei sich die Rahmenanordnung in einer horizontalen Ebene
auf der Oberseite des Kühlbehältnisses
erstreckt. Diese, einer gewöhnlichen
Gefriertruhe ähnelnde
Verkaufsinsel besitzt Schiebefenster, die vorliegend als Flügelelemente
bezeichnet linksseitig und rechtsseitig verschiebbar sind. Die Verschiebung
erfolgt dabei horizontal in einer Ebene. Das Kühlbehältnis gemäß der vorliegenden Erfindung
kann ferner auch als Ver kaufsregal oder Verkaufsschrank ausgeführt sein,
bei dem sich die Rahmenanordnung in einer vertikalen Ebene erstreckt.
Die Flügelelemente können dann
seitlich verschoben werden, wobei die Rahmenanordnung die Frontseite
des Kühlregals
bildet.
-
Weitere,
die Erfindung verbessernde Maßnahmen
werden nachstehend gemeinsam mit der Beschreibung eines bevorzugten
Ausführungsbeispiels
der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt.
-
Es
zeigen:
-
1:
eine perspektivische Ansicht eines Kühlbehältnisses mit mehreren Flügelelementen zum
Verschließen
der Öffnung
auf der Oberseite des Behältniskörpers,
-
2:
eine perspektivische Seitenansicht der Rahmenanordnung mit zumindest
einem beweglichen Flügelelement,
-
3:
eine Ansicht der Rahmenanordnung und einem elektrischen Antrieb,
der als Linearantrieb ausgeführt
ist,
-
4:
eine Querschnittsansicht eines Längsprofils
mit zwei Flügelelementen
und einem integrierten Linearantrieb gemäß der vorliegenden Erfindung,
-
5:
eine perspektivische Ansicht der Rahmenanordnung mit zwei Flügelelementen
sowie einem Läuferteil
eines Linearantriebs,
-
6a:
eine Rahmenanordnung mit mehreren Flügelelementen, wobei alle Flügelelemente
in einer Schließposition
gezeigt sind,
-
6b:
die Anordnung gemäß 6a,
wobei ein erstes Flügelelement
in eine Öffnungsposition verfahren
ist und sich unter einem zweiten Flügelelement befindet,
-
6c:
die Rahmenanordnung gemäß 6a,
wobei sowohl das erste Flügelelement
als auch das zweite Flügelelement
in einer Öffnungsposition
gezeigt sind, so dass sich alle Flügelelemente in Stapelanordnung übereinander
befinden,
-
7:
eine Darstellung einer Verriegelungsvorrichtung, die an einem Querprofil
angeordnet ist, das sich zwischen zwei Längsprofilen erstreckt und
-
8:
eine Seitenansicht der Rahmenanordnung mit einem entnommenen Längsprofil,
in der die Anordnung der Verriegelungsvorrichtung dargestellt ist,
wobei der Verriegelungsbolzen zur Arretierung des Flügelelementes
in dieses eingreift.
-
1 zeigt
eine perspektivische Ansicht eines Kühlbehältnisses 1, wie dieses
aus Verkaufsräumen
in Warenhäusern
bekannt ist. Das Kühlbehältnis 1 ist
beispielhaft als Verkaufsinsel ausgeführt und besitzt einen Behältniskörper 2,
in dem zu kühlende Ware
eingelagert werden kann. Oberseitig besitzt das Kühlbehältnis 1 eine Öffnung,
wobei in der Öffnung
mehrere Flügelelemente 3 angeordnet
sind, die zwischen einer Schließposition
zum Verschließen und
einer Öffnungsposition
zur Freigabe der Öffnung beweglich
sind. Die Flügelelemente 3 sind
in seitlicher Richtung beweglich in einer Rahmenanordnung 7 aufgenommen,
die derart bemessen ist, dass die Öffnung auf der Oberseite des
Behältniskörpers 2 durch
die Rahmenanordnung 7 mit den in dieser aufgenommenen Flügelelementen 3 verschließbar ist. Soll
der Innenraum des Behältniskörpers 2 durch
die Öffnung
zugänglich
gemacht werden, kann wenigstens eines der Flügelelemente 3 seitlich
verschoben werden. Die sich ergebende Öffnung gibt den Innenraum beispielsweise
zur Entnahme der Ware frei. Dabei wird das erste, linksseitig gezeigte
Flügelelement 3 unter
das zweite, mittig gezeigte Flügelelement 3 verfahren.
Das rechtsseitig gezeigte Flügelelement 3 kann
als ruhendes, in der Rahmenanordnung 7 fest installiertes
Flügelelement
ausgeführt
sein oder dieses ist in Richtung der ersten beiden Flügelelemente 3 nach
links verfahrbar, um den Bereich des Innenraums des Behältniskörpers 2 unter
dem rechtsseitigen Flügelelement 3 freizugeben.
-
2 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Rahmenanordnung 7, der
ein Längsprofil
entnommen wurde, so dass lediglich hinterseitig ein Längsprofil 8 gezeigt
ist. Linksseitig und rechtsseitig schließen sich an das Längsprofil 8 Querprofile 17 an,
wobei lediglich das Querprofil 17 auf der linken Seite
gezeigt ist.
-
Der
elektrische Antrieb 4 ist als Linearantrieb 4 ausgeführt und
besitzt einen Statorteil 5 und einen Läuferteil 6. Der Statorteil 5 ist
fest in der Rahmenanordnung 7 aufgenommen, wobei der Läuferteil 6 in Bewegungsrichtung
des Flügelelementes 3 über dem
Statorteil 5 verfahren werden kann. Der Läuferteil 6 ist
mit dem Flügelelement 3 fest
verbunden, wobei der Statorteil 5 unterhalb des Läuferteils 6 angeordnet
ist. Wird der Statorteil 5 bestromt, kann innerhalb des
Statorteils 5 ein Wandermagnetfeld erzeugt werden, so dass
der Läuferteil 6 eine
Linearbewegung ausführt,
die in Richtung des dargestellten Doppelpfeils verläuft. Folglich
kann das Flügelelement 3 von
der dargestellten Schließposition
in die Öffnungsposition überführt werden,
indem das linksseitige Flügelelement 3 unter
das rechtsseitige Flügelelement 3 verfährt.
-
Auf
dem rechtsseitig dargestellten Flügelelement 3 ist ein
Bedienelement 15 gezeigt. Das Bedienelement 15 ist
zur manuellen Bedienung des Kühlbehältnisses 1 vorgesehen,
derart, dass bei Bedienung des Bedienelementes 15 das linksseitig
dargestellte Flügelelement 3 zwischen
der Off nungsposition und der Schließposition bewegt werden kann.
Das Bedienelement 15 kann als berührungsloses Bedienelement 15 ausgeführt sein,
und auf einer kapazitiven Wirkungsweise beruhen. Bewegt der Bediener eine
Hand über
der Fläche
des Bedienelementes 15, kann dadurch der Öffnungswunsch
zur Öffnung
des Flügelelementes 3 bereits
erkannt werden.
-
3 zeigt
die Rahmenanordnung 7 mit dem ersten Längsprofil 8 und dem
zweiten Längsprofil 9,
wobei sich zwischen den Längsprofilen 8 und 9 das
Querprofil 17 erstreckt. Das Bedienelement 15 ist auf
dem Längsprofil 9 angeordnet
und bildet eine alternative Anordnung des Bedienelementes 15 auf dem
Flügelelement 3 gemäß 2.
-
Der
Linearantrieb 4 mit dem Statorteil 5 und dem Läuferteil 6 ist
in einem nicht eingebauten Zustand gezeigt. Um den Linearantrieb 4 anzusteuern, ist
eine Steuereinheit 14 gezeigt, die über eine elektrische Verbindung
in Form eines Kabels mit dem Statorteil 5 verbunden ist.
Folglich kann die Steuereinheit 14 auch entfernt vom Linearantrieb 4 angeordnet
werden, beispielsweise im Bodenbereich des Behältniskörpers 2. Über die
elektrische Verbindung kann sowohl die Leistungsversorgung als auch
eine Signalübertragung
an den Statorteil 5 erfolgen. Gemäß der Darstellung weisen die
Längsprofile 7 einen G-förmigen,
kastenartigen Hohlraum auf, in dem der Linearantrieb 4 integrierbar
ist. Um den Läuferteil 6 innerhalb
des Längsprofils 8 zu
führen,
besitzt dieser eine Anzahl von Laufrollen 10, die in einem
zugeordneten Führungsabschnitt
innerhalb des Längsprofils 8 abrollen
können.
Dadurch wird eine Führung
des Läuferteils 6 bewirkt,
der – in
nicht näher
dargestellter Weise – mit
dem beweglichen Flügelelement 3 verbunden
ist. Die Verbindung erfolgt über
Verbindungselemente, die in Bohrungen 18 innerhalb des
Läuferteils 6 eingebracht
werden können.
In der folgenden 4 ist eine detaillierte Ansicht
der Integration des Linearantriebs 4 in das Längsprofil 8 dargestellt.
-
4 zeigt
eine Querschnittsansicht durch ein Längsprofil 8, in das
sowohl der Statorteil 5 als auch der Läuferteil 6 integriert
sind. Der Statorteil 5 ist auf der unteren Seite des Längsprofils 8 in
einem Aufnahmebereich 12 unbeweglich aufgenommen, wobei
der Statorteil 5 mittels Befestigungselementen im Aufnahmebereich 12 befestigt
sein kann. Über dem
Statorteil 5 ist der Läuferteil 6 gezeigt,
der über Laufrollen 10 in
einem Führungsabschnitt 11 des Längsprofils 8 längsbeweglich
geführt
ist.
-
Die
Laufrollen 10 sind derart in den Führungsabschnitten 11 aufgenommen,
dass der Läuferteil 6 ausschließlich in
Bewegungsrichtung des Flügelelementes 3 beweglich
ist. Das Flügelelement 3 ist
in einem Gleitführungsabschnitt 13 eingesetzt, wobei
ein weiteres Flügelelement 3 parallel
zum ersten Flügelelement 3 im
Längsprofil 8 oberseitig
aufgenommen ist, und beispielsweise ein unbewegliches, ruhendes
Flügelelement 3 beschreibt.
Die Flügelelemente 3 besitzen
einen Gleitführungsabschnitt 13,
welcher eine Kunststoffbeschichtung oder ein Kunststoffgrundmaterial
aufweisen kann, um eine verschleißarme und reibungsarme Gleitpaarung
mit dem Längsprofil 8 zu
schaffen, welches vorzugsweise ein Aluminium-Strangpressprofil oder ein Aluminium-Stranggussprofil
darstellt. Über
das Verbindungselement 19 ist das untere Flügelelement 3 mit
dem Laufwagen 6 verbunden, wobei die Verbindung vorzugsweise
eine Nachgiebigkeit wenigstens in Höhenrichtung aufweisen sollte,
sodass Toleranzen zwischen der Führung
des Fensterelementes 3 und des Laufwagens 6 ausgeglichen
werden.
-
Die 5 zeigt
eine weitere perspektivische Ansicht eines Bereiches der Rahmenanordnung 7 mit
einem ersten Flügelelement 3,
das innerhalb des Längsprofils 8 vollständig integriert
ist, und mit einem weiteren Flügelelement 3,
das ein Stück
weit aus dem Längsprofil 8 herausgefahren
ist. Unterseitig am ausgefahrenen Flügelelement 3 befindet
sich der Läuferteil 6 mit
einer seitlich angeordneten Laufrolle 10. Der Läuferteil 6 kann
mit dem Flügelelement 3 fest
verbunden sein und mit diesem die Linearbewegung ausführen. Ferner
ist eine Steuereinheit 14 zur Steuerung des Linearmotors 4 beispielhaft
dargestellt.
-
Die 6a, 6b und 6c zeigen
eine Anordnung mehrerer Flügelelemente 3 innerhalb
einer Rahmenanordnung 7 in verschiedenen Positionen. Alle
drei dargestellten Flügelelemente 3 können als
bewegliche Flügelelemente 3 ausgeführt sein,
so dass die Flügelelemente 3 in
einer Stapelanordnung jeweils untereinander verfahren werden können. Der Linearantrieb 4 ist
im linken der beiden Längsprofile 8 und 9 gezeigt,
die über
ein Querprofil 17 auf der Hinterseite der Darstellung verbunden
sind. Ein vorderseitig vorhandenes weiteres Querprofil ist entnommen,
um die Integration des Linearantriebs 4 zu zeigen.
-
In 6a sind
alle Flügelelemente 3 in
einer geschlossenen Position gezeigt, wobei 6b eine erste Öffnungsposition
zeigt, und das erste Flügelelement 3 ist
unter das zweite Flügelelement 3 verfahren
worden. Das dritte Flügelelement 3 bleibt
in seiner Lage zunächst
unverändert,
kann jedoch auch in Richtung zum mittigen Flügelelement 3 verfahren werden.
-
6c zeigt
die Anordnung in einer vollständig
geöffneten
Position, so dass alle drei Flügelelemente 3 in
einer gestapelten, übereinander
angeordneten Position dargestellt sind.
-
7 zeigt
eine Verriegelungsvorrichtung 16, um zumindest ein Flügelelement 3 in
einer Schließposition
zu verriegeln. Die Verriegelungsvorrichtung 16 ist im Querprofil 17 zwischen
den beiden Längsprofilen 8 und 9 angebracht,
und ein Verriegelungsbolzen 20 ist durch die Verriegelungsvorrichtung 16 zwischen
einer Verriegelungsposition und einer Freigabeposition beweglich.
Im Flügelelement 3 ist
eine komplementär
zum Verriegelungsbolzen 20 ausgeführte Geometrie vorhanden, in
die der Verriegelungsbolzen 20 formschlüssig einrasten kann.
-
8 zeigt
eine Seitenansicht der Rahmenanordnung 7 in einem Querschnitt
durch das Querprofil 17, so dass die Verriegelungsvorrichtung 16 in der
Seitenansicht erkennbar ist. Das Flügelelement 3 ist in
der Schließposition
angeordnet, so dass der Verriegelungsbolzen 20 der Verriegelungsvorrichtung 16 arretierend
in das Flügelelement 3 eingreift. Damit
kann das Flügelelement 3 so
lange nicht verfahren werden, bis der Verriegelungsbolzen 20 das Flügelelement 3 wieder
freigibt. Ferner sind in der Darstellung sowohl der Statorteil 5 als
auch der Läuferteil 6 gezeigt,
wobei der Läuferteil 6 zwei
Laufrollen 10 aufweist. Diese sind als einfache, nicht
angetriebene Rollen ausgeführt,
die auf einer jeweiligen Rollenachse des Läuferteils 6 drehbar
aufgenommen sind.
-
Die
Erfindung beschränkt
sich in ihrer Ausführung
nicht auf das vorstehend angegebene bevorzugte Ausführungsbeispiel.
Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche von der dargestellten Lösung auch
bei grundsätzlich
anders gearteten Ausführungen
Gebrauch macht. Sämtliche
aus den Ansprüchen,
der Beschreibung oder den Zeichnungen hervorgehenden Merkmale und/oder
Vorteile, einschließlich
konstruktiven Einzelheiten, räumliche Anordnungen
und Verfahrensschritte, können
sowohl für
sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich
sein. Insbesondere kann ein Kühlbehältnis 1 vorgesehen
sein, das eine sehr lange Rahmenanordnung 7 besitzt, in
der eine Vielzahl von Flügelelementen 3 beweglich
aufgenommen sind. Für
sämtliche
Flügelelemente 3 kann
eine gemeinsame Steuereinheit 14 dienen, die über eine an
einem Ort angeordnete Vielzahl von Bedienelementen 15 verfügt. Wünscht der
Kunde ein spezielles Produkt, kann dieser beispielsweise durch entsprechend
beschriftete Bedienelemente 15 seinen Warenwunsch kenntlich
machen. Wird das entsprechende Bedienelement 15 betätigt, öffnet sich
dasjenige Flügelelement 3 innerhalb
der Rahmenanordnung 7, unter dem die zugeordnete Ware greifbar
ist. Damit wird ein vereinfachter Zugriff auf die gewünschte Ware
erreicht, ohne dass ein Bediener lange nach der entsprechenden Ware
suchen muss.
-
- 1
- Kühlbehältnis
- 2
- Behältniskörper
- 3
- Flügelelement
- 4
- elektrischer
Antrieb, Linearantrieb
- 5
- Statorteil
- 6
- Läuferteil
- 7
- Rahmenanordnung
- 8
- Längsprofil
- 9
- Längsprofil
- 10
- Laufrolle
- 11
- Führungsabschnitt
- 12
- Aufnahmebereich
- 13
- Gleitführungsabschnitt
- 14
- Steuereinheit
- 15
- Bedienelement
- 16
- Verriegelungsvorrichtung
- 17
- Querprofil
- 18
- Bohrung
- 19
- Verbindungselement
- 20
- Verriegelungsbolzen