DE102009002667A1 - Geschirrspülmaschine und Umwälzpumpe mit Wasserweiche - Google Patents

Geschirrspülmaschine und Umwälzpumpe mit Wasserweiche Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Umwälzpumpe (10) mit einer Wasserweiche für eine Geschirrspülmaschine, insbesondere für eine Haushaltsgeschirrspülmaschine. Die Umwälzpumpe (10) weist einen ersten Ausgang (13) auf, in dem die Wasserweiche angeordnet ist. Die Erfindung betrifft außerdem eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einer solchen Umwälzpumpe (10).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine. Die Erfindung betrifft auch eine Umwälzpumpe mit einer Wasserweiche für eine Geschirrspülmaschine, insbesondere für eine Haushaltsgeschirrspülmaschine.
  • Die DE 101 33 129 A1 offenbart eine Geschirrspülmaschine mit einer Umwälzpumpe, die einen Ansaugstutzen, ein Laufrad und wenigstens zwei separate Druckstutzen am Pumpengehäuse zur Beaufschlagung der Sprüharme der Geschirrspülmaschine mit Spülflüssigkeit aufweist. Die Geschirrspülmaschine umfasst ferner eine pumpendruckseitig im Wasserlauf der Geschirrspülmaschine angeordnete und in die Umwälzpumpe integrierte Wasserweiche, mittels der die Spülflüssigkeit den Sprüharmen wahlweise zuführbar ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Umwälzpumpe mit einer Wasserweiche anzugeben.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch eine Umwälzpumpe mit einer Wasserweiche für eine Geschirrspülmaschine, insbesondere für eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, aufweisend ein Pumpengehäuse mit einem ersten Ausgang, in dem die Wasserweiche angeordnet ist.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, aufweisend einen Spülbehälter, eine innerhalb dem Spülbehälter angeordnete erste Sprühvorrichtung, eine innerhalb dem Spülbehälter angeordnete zweite Sprühvorrichtung, eine Umwälzpumpe zum Fördern von Spülflüssigkeit zu den Sprühvorrichtungen und eine Wasserweiche, die eingerichtet ist, Zuleitungsabschnitte zu den Sprüheinrichtungen zu öffnen und zu schließen, wobei die Umwälzpumpe und die Wasserweiche als eine erfindungsgemäße Umwälzpumpe mit Wasserweiche ausgebildet ist.
  • Geschirrspülmaschinen, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschinen weisen eine Umwälzpumpe auf, die vorgesehen ist, Spülflüssigkeit, die üblicherweise als Spülflotte bezeichnet wird, zu den Sprühvorrichtungen zu fördern. Die Umwälzpumpe weist einen Ausgang in ihrem Pumpengehäuse auf, durch den die Spülflüssigkeit aus der Umwälzpumpe hinausbefördert wird. Es kann außerdem vorgesehen sein, dass die Spülflüssigkeit abwechselnd zu den Sprühvorrichtungen gefördert werden soll, weshalb Geschirrspülmaschinen gegebenenfalls eine Wasserweiche aufweisen, die z. B. eingerichtet ist, die Spülflüssigkeit abwechselnd zu den Sprühvorrichtungen zu leiten. Erfindungsgemäß ist die Wasserweiche im Ausgang der Umwälzpumpe angeordnet, wodurch die Kombination aus Umwälzpumpe und Wasserweiche relativ platzsparend ausgeführt werden kann.
  • Um die Herstellung der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe mit Wasserweiche relativ einfach zu gestalten, ist nach einer vorteilhaften Ausführungsform die Wasserweiche als ein Einlegeteil ausgebildet, das in dem ersten Ausgang steckt. Dann braucht für die Montage z. B. die als Einlegeteil ausgeführte Wasserweiche lediglich in den ersten Ausgang gesteckt zu werden.
  • Dies kann dann besonders einfach erfolgen, wenn nach einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe der erste Ausgang als ein erster Ausgangsstutzen ausgebildet ist.
  • Der erste Ausgang kann in vorteilhafter Weise einem Pumpendeckel des Pumpengehäuses angeordnet sein. Dann kann der Pumpendeckel mit montierter Wasserweiche zweckmäßigerweise mit dem restlichen Gehäuse verbunden werden.
  • Die Wasserweiche kann vorzugsweise eine den ersten Ausgang verschließende Wandung mit einer ersten Öffnung und mit einer zweiten Öffnung und ein insbesondere an der Wandung der Wasserweiche gelagertes Verschließmittel aufweisen, das eingerichtet ist, in einer ersten Stellung die erste Öffnung zu öffnen und die zweiten Öffnung zu verschließen und in einer zweiten Stellung die erste Öffnung zu verschließen und die erste Öffnung zu öffnen. Die erste Öffnung kommuniziert z. B. mit einer der Sprühvorrichtungen insbesondere über ihren relevanten Zuleitungsabschnitt und die zweite Öffnung kommuniziert z. B. mit einer weiteren Sprühvorrichtung insbesondere über ihren relevanten Zuleitungsabschnitt. Um z. B. abwechselnd die Spülflüssigkeit zu den Sprühvorrichtungen zu fördern, ist das Verschließmittel, das z. B. als Drehteller ausgebildet ist, vorgesehen.
  • Das Verschlussmittel kann vorzugsweise an der dem Inneren der Umwälzpumpe abgewandten Seite der Wandung der Wasserweiche angeordnet sein und/oder ein Spiel in senkrechter Richtung zur Wandung der Wasserweiche aufweisen. Im Betrieb der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe wird das Verschließmittel gegen den zu verschließenden Zuleitungsabschnitt gedrückt, um eine Förderung von Spülmittel an die relevante Sprühvorrichtung zu unterbinden.
  • Um das Verschließmittel zwischen seinen beiden Stellungen hin und her zu bewegen, kann die Wasserweiche in vorteilhafter Weise einen Aktuator aufweisen, der eingerichtet ist, das Verschließmitte zwischen der ersten Stellung und der zweiten Stellung hin und her zu bewegen.
  • Der Aktuator kann vorzugsweise nach einer Variante der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe außerhalb an dem Pumpengehäuse angeordnet sein und das Verschließmittel mittels eines mit dem Verschließmittel gekoppelten Stößel bewegen. Eine solche Ausführungsform kann relativ einfach realisiert werden. Der Aktuator kann beispielsweise als eine am Pumpengehäuse angeordnete elektrische Spule ausgeführt sein.
  • Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe weist das Pumpengehäuse einen zweiten Ausgang auf, der mit der zweiten Öffnung kommuniziert. Der zweite Ausgang ist beispielsweise mit der Zuleitung einer der Sprühvorrichtungen verbunden. Dies lässt sich z. B. relativ einfach realisieren, wenn der zweite Ausgang als ein zweiter Ausgangsstutzen ausgebildet ist, da dann die relevante Zuleitung z. B. lediglich auf den zweiten Ausgangsstutzen aufgesteckt zu werden braucht.
  • Der zweite Ausgang kann vorzugsweise in der Wandung des als ersten Ausgangsstutzen ausgebildeten ersten Ausgangs angeordnet sein. Dies ermöglicht eine relativ kompakte Ausführung der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe.
  • Die Wasserweiche weist nach einer zweckmäßigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe eine rohrförmige Verbindung auf, die mit dem zweiten Ausgang verbunden ist und mit der zweiten Öffnung kommuniziert. Die rohrförmige Verbindung kann vorzugsweise einstückig oder einstoffig an der Wandung der Wasserweiche ange formt sein. Die rohrförmige Verbindung erlaubt in relativ einfacher Weise eine Förderung von Spülflüssigkeit von der zweiten Öffnung zum zweiten Ausgang der Umwälzpumpe.
  • Nach einer weiteren zweckmäßigen Variante der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe endet das der zweiten Öffnung zugewandte Ende der rohrförmigen Verbindung beabstandet von der Wandung der Wasserweiche. Dann ist es möglich, dass das Verschließmittel ein Spiel in senkrechter Richtung zur Wandung der Wasserweiche aufweist, sollte das Verschließmittel auf der dem Inneren des Pumpengehäuses abgewandten Seite der Wandung der Wasserweiche angeordnet sein.
  • Das Verschließmittel kann auch das Spiel aufweisen, wenn nach einer zweckmäßigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine der der ersten Sprühvorrichtung zugeordnete Zuleitungsabschnitt beabstandet zur ersten Öffnung der Wasserweiche endet.
  • Ist der erste Ausgang als der erste Ausgangsstutzen ausgebildet, dann kann der der ersten Sprühvorrichtung zugeordneten Zuleitungsabschnitt in den ersten Ausgangsstutzen der Umwälzpumpe hineinragt.
  • Die erfindungsgemäße Umwälzpumpe kann insbesondere dann vorteilhafter Weise verwendet werden, wenn nicht genügend Platz zwischen einer konventionellen Umwälzpumpe und einer z. B. als unterer Sprüharm ausgebildeten Sprühvorrichtung vorhanden ist. Aufgrund der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe ist die Wasserweiche vorteilhaft in das Pumpengehäuse verlegt bzw. gegebenenfalls im Pumpendeckel integriert.
  • Je nach Ausführungsform ist der Ausgangsbereich der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe im Durchmesser verglichen mit einer konventionellen Umwälzpumpe vergrößert. In diesem Bereich befindet sich gegebenenfalls der Anschlussstutzen für den oberen Sprüharm. Gegebenenfalls die als Einlegeteil ausgebildete Wasserweiche, das beispielsweise den Anschluss zum Stutzen, sowie die Lagerung des Drehtellers (allgemein: Verschließmittel) beinhaltet, wird in den vergrößerten Bereich eingesteckt. Darauf wird der Drehteller, der insbesondere vertikales Spiel hat, z. B. aufgerastet. Außen auf das Pumpengehäuse wird gegebenenfalls ein Aktuator/Spule befestigt, der einen Stößel bewegt, in dem ein Mitnehmer des Drehtellers geführt wird.
  • Die Funktion der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe mit Wasserweiche kann insbesondere wie folgt gestaltet sein:
    Im Ruhezustand verschließt der Drehteller den Zugang zum oberen Sprüharm. Der Drehteller hat vertikales Spiel und wird durch den Pumpendruck an den jeweiligen Zugang angedrückt und verschließt diesen. Wird der Aktuator betätigt, wird der Drehteller bewegt, gibt den Zugang zum oberen Sprüharm frei und verschließt den Zugang zum unteren Sprüharm. Beim Abschalten wird der Drehteller in die ursprüngliche Lage gedreht.
  • Dadurch wird eine relativ einfache kostengünstige Umwälzpumpe mit Wasserweiche geschaffen.
  • Sonstige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist exemplarisch in den beigefügten schematischen Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
  • 1 eine Haushaltsgeschirrspülmaschine mit einer Umwälzpumpe, in der eine Wasserweiche der Haushaltsgeschirrspülmaschine nach dem erfindungsgemäßen Konstruktionsprinzip angeordnet ist, und
  • 2 und 3 Teilansichten und Betriebszustände der Umwälzpumpe der Haushaltsgeschirrspülmaschine von 1 mit Wasserweiche.
  • Elemente mit gleicher Funktion und Wirkungsweise sind in den 1 und 3 jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen.
  • Die 1 zeigt eine Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 in schematischer Darstellung. Die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 umfasst einen Spülbehälter 2 zur Aufnahme von Spülgut, z. B. verschmutztem Geschirr und Besteck, das beispielsweise in nicht näher dargestellten Geschirrober- und Geschirrunterkörben eingeordnet ist. In dem Spülbehälter 2 sind zumindest zwei Sprühvorrichtungen zum Beaufschlagen des Spülguts mit einer Flüs sigkeit angeordnet, die im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels als untere und obere Sprüharme 3, 4 ausgebildet sind.
  • Die Flüssigkeit, die üblicherweise als Spülflotte bezeichnet wird, wird im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels zumindest in einem Teilprogrammschritt eines Spülprogramms der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 durch einen nicht näher dargestellten Durchlauferhitzer erwärmt. Das Spülprogramm läuft auf einer nicht näher dargestellten Steuerungsvorrichtung, die z. B. eine geeignete Elektronik mit einem Mikrokontroller oder einem Mikroprozessor umfasst.
  • Des Weiteren weist die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 eine unterhalb des Spülbodens bzw. der Spülwanne 9 des Spülbehälters 2 angeordnete Umwälzpumpe 10 auf, von der die 2 und 3 Teilansichten zeigen. Die Umwälzpumpe 10 wird z. B. mittels eines nicht näher dargestellten elektrischen Antriebs, insbesondere mittels dessen elektrischen Motors z. B. über eine nicht gezeigte Welle angetrieben und ist eingerichtet, über eine erste Flüssigkeitszuleitung 6 zum unteren Sprüharm 3 und über eine zweite Flüssigkeitszuleitung 7 zum oberen Sprüharm 4 die Flüssigkeit vom Inneren des Spülbehälters 2 zu fördern. Dies ist mittels Pfeilen 8 veranschaulicht. Der elektrische Antrieb ist mit der Steuerungsvorrichtung verbunden.
  • Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels weist die Umwälzpumpe 10 ein in den 2 und 3 teilweise gezeigtes Pumpengehäuse 11 mit einem Pumpendeckel 12 auf. Das Pumpengehäuse 11 weist einen nicht näher dargestellten Eingangsstutzen auf, durch den die Flüssigkeit in das Innere der Umwälzpumpe 10 gelangen kann.
  • Die Umwälzpumpe 10 weist ferner einen als ersten Ausgangsstutzen 13 ausgebildeten ersten Ausgang und einen als zweiten Ausgangsstutzen 14 ausgeführten zweiten Ausgang auf. Die beiden Ausgangsstutzen 13, 14 sind im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels am Pumpendeckel 12 insbesondere einstückig bzw. einstoffig angeformt. Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist der zweite Ausgangsstutzen 14 an der Wandung 13a des ersten Ausgangsstutzens 13 angeformt.
  • Der zweite Ausgangsstutzen 14 ist mit der zweiten Flüssigkeitszuleitung 7 verbunden, so dass die von der Umwälzpumpe 10 geförderte Flüssigkeit über den zweiten Ausgangs stutzen 14 und der zweiten Flüssigkeitszuleitung 7 zum oberen Sprüharm 4 gelangen kann. Die zweite Flüssigkeitszuleitung 7 ist z. B. über den zweiten Ausgangsstutzen 14 gestülpt.
  • Die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 weist ferner eine Wasserweiche 15 auf, die im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels als ein Einlegeteil ausgeführt ist und im ersten Ausgangsstutzen 13 eingesteckt ist. Mittels der Wasserweiche 15 können die Sprüharme 3, 4 insbesondere jeweils abwechselnd mit der Flüssigkeit beschickt werden. Die 2a, 3a zeigen Seitenansichten der in der Umwälzpumpe 10 eingesteckten Wasserweiche 15 in geschnittenen Darstellungen und die 2b, 3b zeigen Betriebszustände der Wasserweiche 15.
  • Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels weist die Wasserweiche 15 einen insbeqsondere kreisförmigen Boden 16 auf, dessen Durchmesser im Wesentlichen dem Innendurchmesser des ersten Ausgangsstutzens 13 entspricht. Dadurch verschließt der Boden 16 den ersten Ausgangsstutzen 13. Der Boden 16 weist eine erste Öffnung 17 und eine zweite Öffnung 18 auf.
  • Die Wasserweiche 15 weist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ein gekrümmtes Rohr 19 auf, dessen erstes Ende 20 an der Innenseite des ersten Ausgangsstutzens 13 derart anliegt, dass es mit dem zweiten Ausgangsstutzen 14 fluchtet. Das gekrümmte Rohr 19 ist beispielsweise seitlich insbesondere einstückig bzw. einstoffig mit dem Boden 16 verbunden. Das zweite Ende 21 des gekrümmten Rohres 19 endet beabstandet vom Boden 16 oberhalb der zweiten Öffnung 18 fluchtend, so dass die von der Umwälzpumpe 10 geförderte Flüssigkeit durch die zweite Öffnung 18 des Bodens 16 der Wasserweiche 15 über das gekrümmte Rohr 19 in die zweite Flüssigkeitszuleitung 7 gefördert werden kann.
  • Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ragt die erste Flüssigkeitszuleitung 6 in den ersten Ausgangsstutzen 13 und endet oberhalb der zweiten Öffnung 17 mit dieser fluchtend und von dieser beabstandet. Dadurch ist es möglich, dass die von der Umwälzpumpe 10 geförderte Flüssigkeit durch die erste Öffnung 17 des Bodens 16 der Wasserweiche 15 über in die erste Flüssigkeitszuleitung 6 gelangen kann, um zum unteren Sprüharm 3 gefördert zu werden.
  • Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels weist die Wasserweiche 15 einen beispielsweise nierenförmig ausgebildeten Drehteller 22 als Beispiels eines Verschließmittels auf, der mittels einer an dem Boden 16 insbesondere einteilig bzw. einstoffig angeformten Lagerung 23 drehbar gelagert ist. Der Drehteller 22 ist im Wesentlichen parallel zum Boden 16 ausgerichtet und auf der dem Inneren des Pumpengehäuses 11 abgewandten Seite des Bodens 16 angeordnet. Er ist in Strömungsrichtung betrachtet hinter dem Boden 16 vorgesehen, d. h. er ist druckseitig bzw. auslaßseitig angeordnet.
  • Der Drehteller 22 weist beispielsweise einen z. B. einstückig bzw. einstoffig angeformten Mitnehmer 24 auf, der durch einen nicht näher dargestellten Schlitz des Bodens 16 in das Innere der Umwälzpumpe 10 ragt. Der Mitnehmer 24 wirkt mit einem parallel zum Boden 16 geführten Stößel 25 zusammen, der ein Langloch 26 aufweist, in das der Mitnehmer 24 ragt.
  • Das Pumpengehäuse 11 weist seitlich eine Öffnung 27 auf, durch die der Stößel 25 geführt ist und die beispielsweise mittels eines Dichtrings 28 abgedichtet ist. Außen auf dem Pumpengehäuse 11 ist ein mit der Steuerungsvorrichtung verbundener Aktuator 29, der z. B. als eine Spule ausgebildet ist, angeordnet, der den Stößel 25 bewegt, so dass dieser unterschiedlich weit in das Innere des Pumpengehäuse 11 ragt. Aufgrund der Bewegung des Stößels 25 wird der Drehteller 22 zwischen einer in der 2 gezeigten ersten Stellung (Ruhezustand), in der der Drehteller 22 die zweite Öffnung 18 des Bodens 16 verschließt, jedoch die erste Öffnung 17 des Bodens 15 öffnet, und einer in der 3 gezeigten zweiten Stellung, in der der Drehteller 22 die zweite Öffnung 18 des Bodens 16 öffnet und die erste Öffnung 17 des Bodens 15 verschließt, bewegt.
  • Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels sind die zweite Öffnung 21 des gekrümmten Rohres 19 und die erste Flüssigkeitszuleitung 6 derart beabstandet zum Boden 16 angeordnet, dass der Drehteller 22 vertikales Spiel aufweist und dadurch im Betrieb der Umwälzpumpe 10 aufgrund des Pumpendrucks gegen die erste Flüssigkeitszuleitung 6 bzw. gegen die zweiten Öffnung 21 des gekrümmten Rohres 19 gedrückt wird, um je nach Stellung des Drehtellers 22 die erste Flüssigkeitszuleitung 6 oder die zweite Öffnung 21 des gekrümmten Rohres 19 zu verschließen. Ist die Umwälzpumpe 10 abgeschaltet, dann liegt der Drehteller 22 auf dem Boden 16 auf.
  • Beim Montieren der als Einlegeteil ausgeführten Wasserweiche 15 wird im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels der Boden 16 mit dem gekrümmten Rohr 19 in den ersten Ausgangsstutzen 13 gesteckt. Damit u. A. die erste Öffnung 20 des Rohres 19 mit dem zweiten Ausgangsstutzen 14 fluchtet, weist die nach innen gerichtete Seite der Wandung 13a des ersten Ausgangsstutzens 13 eine Führung 30 auf, entlang der die Wasserweiche 15 beim Einstecken geführt wird. Im eingesteckten Zustand liegt der Boden 16 auf einer Stufe 31 des ersten Ausgangsstutzens 13 auf.
  • Anschließend wird der Drehteller 22 auf die Lagerung 23 gesteckt. Dabei weist der Stößel 25 eine Stellung auf, so dass der Mitnehmer 24 der Drehscheibe 22 in das Langloch 26 des Stößels 25 ragt.
  • Somit ist es möglich, die Wasserweiche 15 in relativ einfacher Weise in den ersten Ausgangsstutzen 13 einzuführen.
  • 1
    Haushaltsgeschirrspülmaschine
    2
    Spülbehälter
    3
    unterer Sprüharm
    4
    oberer Sprüharm
    6
    erste Flüssigkeitszuleitung
    7
    zweite Flüssigkeitszuleitung
    8
    Pfeile
    9
    Spülwanne
    10
    Umwälzpumpe
    11
    Pumpengehäuse
    12
    Pumpendeckel
    13
    erster Ausgangsstutzen
    13a
    Wandung
    14
    zweiter Ausgangsstutzen
    15
    Wasserweiche
    16
    Boden
    17
    erste Öffnung
    18
    zweite Öffnung
    19
    Rohr
    20
    erstes Ende
    21
    zweites Ende
    22
    Drehteller
    23
    Lagerung
    24
    Mitnehmer
    25
    Stößel
    26
    Langloch
    27
    Öffnung
    28
    Dichtring
    29
    Aktuator
    30
    Führung
    31
    Stufe
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10133129 A1 [0002]

Claims (13)

  1. Umwälzpumpe mit einer Wasserweiche für eine Geschirrspülmaschine, insbesondere für eine Haushaltsgeschirrspülmaschine (1), aufweisend ein Pumpengehäuse (11) mit einem ersten Ausgang (13), in dem die Wasserweiche (15) angeordnet ist.
  2. Umwälzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserweiche (15) als ein Einlegeteil ausgebildet ist und in dem ersten Ausgang (13) steckt.
  3. Umwälzpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Ausgang als ein erster Ausgangsstutzen (13) ausgebildet ist und/oder der erste Ausgang (13) in einem Pumpendeckel (12) des Pumpengehäuses (11) angeordnet ist.
  4. Umwälzpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserweiche (15) eine den ersten Ausgang (13) verschließende Wandung (16) mit einer ersten Öffnung (17) und mit einer zweiten Öffnung (18) und ein insbesondere an der Wandung (16) der Wasserweiche (15) gelagertes Verschließmittel (22) aufweist, das eingerichtet ist, in einer ersten Stellung die erste Öffnung (17) zu öffnen und die zweiten Öffnung (18) zu verschließen und in einer zweiten Stellung die erste Öffnung (17) zu verschließen und die erste Öffnung (18) zu öffnen.
  5. Umwälzpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschließmittel (22) an der dem Inneren der Umwälzpumpe (10) abgewandten Seite der Wandung (16) der Wasserweiche (15) angeordnet ist und/oder ein Spiel in senkrechter Richtung zur Wandung (16) der Wasserweiche (15) aufweist.
  6. Umwälzpumpe nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserweiche (15) einen Aktuator (29) aufweist, der eingerichtet ist, das Verschließmittel zwischen der ersten Stellung und der zweiten Stellung hin und her zu bewegen.
  7. Umwälzpumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (29) außerhalb an dem Pumpengehäuse (11) der Umwälzpumpe (10) angeordnet ist und das Verschließmittel (22) mittels eines mit dem Verschließmittel (22) gekoppelten Stößel (25) bewegt.
  8. Umwälzpumpe nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse (11) einen insbesondere als zweiten Ausgangsstutzen (14) ausgebildeten zweiten Ausgang (14) aufweist, der mit der zweiten Öffnung (17) kommuniziert.
  9. Umwälzpumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Ausgang (14) in der Wandung (13a) des als ersten Ausgangsstutzen (13) ausgebildeten ersten Ausgangs angeordnet ist.
  10. Umwälzpumpe nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserweiche (15) eine insbesondere einstückig oder einstoffig an der Wandung (16) der Wasserweiche (15) angeformte rohrförmige Verbindung (19) aufweist, die mit dem zweiten Ausgang (14) verbunden ist und mit der zweiten Öffnung (17) kommuniziert.
  11. Umwälzpumpe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das der zweiten Öffnung (17) zugewandte Ende der rohrförmigen Verbindung (19) beabstandet von der Wandung (16) der Wasserweiche (15) endet.
  12. Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, aufweisend einen Spülbehälter (2), eine innerhalb dem Spülbehälter (2) angeordnete erste Sprühvorrichtung (3), eine innerhalb dem Spülbehälter (2) angeordnete zweite Sprühvorrichtung (4), eine Umwälzpumpe (10) zum Fördern von Spülflüssigkeit zu den Sprühvorrichtungen (3, 4) und eine Wasserweiche (15), die eingerichtet ist, einen Zuleitungsabschnitt (6, 7) zu den Sprüheinrichtungen (3, 4) zu öffnen und zu schließen, dadurch gekennzeichnet, dass die Umwälzpumpe (10) und die Wasserweiche (15) als eine Umwälzpumpe (10) mit Wasserweiche (15) gemäß einer der Ansprüche 1 bis 11 ausgebildet ist.
  13. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der der ersten Sprühvorrichtung (3) zugeordnete Zuleitungsabschnitt (6) beabstandet zur ers ten Öffnung (17) der Wasserweiche (15) endet und/oder dass der der ersten Sprühvorrichtung (3) zugeordnete Zuleitungsabschnitt (6) in den als ersten Ausgangsstutzen (13) ausgebildeten ersten Ausgang der Umwälzpumpe (10) hineinragt.
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