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Die
Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, insbesondere
eine Haushaltsgeschirrspülmaschine. Die Erfindung betrifft
auch eine Umwälzpumpe mit einer Wasserweiche für
eine Geschirrspülmaschine, insbesondere für eine
Haushaltsgeschirrspülmaschine.
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Die
DE 101 33 129 A1 offenbart
eine Geschirrspülmaschine mit einer Umwälzpumpe,
die einen Ansaugstutzen, ein Laufrad und wenigstens zwei separate
Druckstutzen am Pumpengehäuse zur Beaufschlagung der Sprüharme
der Geschirrspülmaschine mit Spülflüssigkeit
aufweist. Die Geschirrspülmaschine umfasst ferner eine
pumpendruckseitig im Wasserlauf der Geschirrspülmaschine
angeordnete und in die Umwälzpumpe integrierte Wasserweiche, mittels
der die Spülflüssigkeit den Sprüharmen
wahlweise zuführbar ist.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, eine verbesserte Umwälzpumpe mit
einer Wasserweiche anzugeben.
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Die
Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch eine Umwälzpumpe
mit einer Wasserweiche für eine Geschirrspülmaschine,
insbesondere für eine Haushaltsgeschirrspülmaschine,
aufweisend ein Pumpengehäuse mit einem ersten Ausgang,
in dem die Wasserweiche angeordnet ist.
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Ein
weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine,
insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, aufweisend
einen Spülbehälter, eine innerhalb dem Spülbehälter
angeordnete erste Sprühvorrichtung, eine innerhalb dem Spülbehälter
angeordnete zweite Sprühvorrichtung, eine Umwälzpumpe
zum Fördern von Spülflüssigkeit zu den
Sprühvorrichtungen und eine Wasserweiche, die eingerichtet
ist, Zuleitungsabschnitte zu den Sprüheinrichtungen zu öffnen
und zu schließen, wobei die Umwälzpumpe und die
Wasserweiche als eine erfindungsgemäße Umwälzpumpe
mit Wasserweiche ausgebildet ist.
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Geschirrspülmaschinen,
insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschinen weisen eine
Umwälzpumpe auf, die vorgesehen ist, Spülflüssigkeit, die üblicherweise
als Spülflotte bezeichnet wird, zu den Sprühvorrichtungen
zu fördern. Die Umwälzpumpe weist einen Ausgang
in ihrem Pumpengehäuse auf, durch den die Spülflüssigkeit
aus der Umwälzpumpe hinausbefördert wird. Es kann
außerdem vorgesehen sein, dass die Spülflüssigkeit
abwechselnd zu den Sprühvorrichtungen gefördert
werden soll, weshalb Geschirrspülmaschinen gegebenenfalls eine
Wasserweiche aufweisen, die z. B. eingerichtet ist, die Spülflüssigkeit
abwechselnd zu den Sprühvorrichtungen zu leiten. Erfindungsgemäß ist
die Wasserweiche im Ausgang der Umwälzpumpe angeordnet,
wodurch die Kombination aus Umwälzpumpe und Wasserweiche
relativ platzsparend ausgeführt werden kann.
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Um
die Herstellung der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe
mit Wasserweiche relativ einfach zu gestalten, ist nach einer vorteilhaften
Ausführungsform die Wasserweiche als ein Einlegeteil ausgebildet,
das in dem ersten Ausgang steckt. Dann braucht für die
Montage z. B. die als Einlegeteil ausgeführte Wasserweiche
lediglich in den ersten Ausgang gesteckt zu werden.
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Dies
kann dann besonders einfach erfolgen, wenn nach einer weiteren zweckmäßigen
Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Umwälzpumpe der erste Ausgang als ein erster Ausgangsstutzen ausgebildet
ist.
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Der
erste Ausgang kann in vorteilhafter Weise einem Pumpendeckel des
Pumpengehäuses angeordnet sein. Dann kann der Pumpendeckel
mit montierter Wasserweiche zweckmäßigerweise
mit dem restlichen Gehäuse verbunden werden.
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Die
Wasserweiche kann vorzugsweise eine den ersten Ausgang verschließende
Wandung mit einer ersten Öffnung und mit einer zweiten Öffnung
und ein insbesondere an der Wandung der Wasserweiche gelagertes
Verschließmittel aufweisen, das eingerichtet ist, in einer
ersten Stellung die erste Öffnung zu öffnen und
die zweiten Öffnung zu verschließen und in einer
zweiten Stellung die erste Öffnung zu verschließen
und die erste Öffnung zu öffnen. Die erste Öffnung
kommuniziert z. B. mit einer der Sprühvorrichtungen insbesondere über
ihren relevanten Zuleitungsabschnitt und die zweite Öffnung
kommuniziert z. B. mit einer weiteren Sprühvorrichtung
insbesondere über ihren relevanten Zuleitungsabschnitt.
Um z. B. abwechselnd die Spülflüssigkeit zu den
Sprühvorrichtungen zu fördern, ist das Verschließmittel,
das z. B. als Drehteller ausgebildet ist, vorgesehen.
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Das
Verschlussmittel kann vorzugsweise an der dem Inneren der Umwälzpumpe
abgewandten Seite der Wandung der Wasserweiche angeordnet sein und/oder
ein Spiel in senkrechter Richtung zur Wandung der Wasserweiche aufweisen.
Im Betrieb der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe
wird das Verschließmittel gegen den zu verschließenden
Zuleitungsabschnitt gedrückt, um eine Förderung
von Spülmittel an die relevante Sprühvorrichtung
zu unterbinden.
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Um
das Verschließmittel zwischen seinen beiden Stellungen
hin und her zu bewegen, kann die Wasserweiche in vorteilhafter Weise
einen Aktuator aufweisen, der eingerichtet ist, das Verschließmitte zwischen
der ersten Stellung und der zweiten Stellung hin und her zu bewegen.
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Der
Aktuator kann vorzugsweise nach einer Variante der erfindungsgemäßen
Umwälzpumpe außerhalb an dem Pumpengehäuse
angeordnet sein und das Verschließmittel mittels eines
mit dem Verschließmittel gekoppelten Stößel
bewegen. Eine solche Ausführungsform kann relativ einfach
realisiert werden. Der Aktuator kann beispielsweise als eine am
Pumpengehäuse angeordnete elektrische Spule ausgeführt
sein.
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Gemäß einer
weiteren zweckmäßigen Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe weist
das Pumpengehäuse einen zweiten Ausgang auf, der mit der
zweiten Öffnung kommuniziert. Der zweite Ausgang ist beispielsweise
mit der Zuleitung einer der Sprühvorrichtungen verbunden.
Dies lässt sich z. B. relativ einfach realisieren, wenn
der zweite Ausgang als ein zweiter Ausgangsstutzen ausgebildet ist,
da dann die relevante Zuleitung z. B. lediglich auf den zweiten
Ausgangsstutzen aufgesteckt zu werden braucht.
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Der
zweite Ausgang kann vorzugsweise in der Wandung des als ersten Ausgangsstutzen
ausgebildeten ersten Ausgangs angeordnet sein. Dies ermöglicht
eine relativ kompakte Ausführung der erfindungsgemäßen
Umwälzpumpe.
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Die
Wasserweiche weist nach einer zweckmäßigen Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe eine
rohrförmige Verbindung auf, die mit dem zweiten Ausgang
verbunden ist und mit der zweiten Öffnung kommuniziert.
Die rohrförmige Verbindung kann vorzugsweise einstückig
oder einstoffig an der Wandung der Wasserweiche ange formt sein. Die
rohrförmige Verbindung erlaubt in relativ einfacher Weise
eine Förderung von Spülflüssigkeit von der
zweiten Öffnung zum zweiten Ausgang der Umwälzpumpe.
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Nach
einer weiteren zweckmäßigen Variante der erfindungsgemäßen
Umwälzpumpe endet das der zweiten Öffnung zugewandte
Ende der rohrförmigen Verbindung beabstandet von der Wandung
der Wasserweiche. Dann ist es möglich, dass das Verschließmittel
ein Spiel in senkrechter Richtung zur Wandung der Wasserweiche aufweist,
sollte das Verschließmittel auf der dem Inneren des Pumpengehäuses
abgewandten Seite der Wandung der Wasserweiche angeordnet sein.
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Das
Verschließmittel kann auch das Spiel aufweisen, wenn nach
einer zweckmäßigen Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine
der der ersten Sprühvorrichtung zugeordnete Zuleitungsabschnitt
beabstandet zur ersten Öffnung der Wasserweiche endet.
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Ist
der erste Ausgang als der erste Ausgangsstutzen ausgebildet, dann
kann der der ersten Sprühvorrichtung zugeordneten Zuleitungsabschnitt in
den ersten Ausgangsstutzen der Umwälzpumpe hineinragt.
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Die
erfindungsgemäße Umwälzpumpe kann insbesondere
dann vorteilhafter Weise verwendet werden, wenn nicht genügend
Platz zwischen einer konventionellen Umwälzpumpe und einer
z. B. als unterer Sprüharm ausgebildeten Sprühvorrichtung vorhanden
ist. Aufgrund der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe
ist die Wasserweiche vorteilhaft in das Pumpengehäuse verlegt
bzw. gegebenenfalls im Pumpendeckel integriert.
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Je
nach Ausführungsform ist der Ausgangsbereich der erfindungsgemäßen
Umwälzpumpe im Durchmesser verglichen mit einer konventionellen Umwälzpumpe
vergrößert. In diesem Bereich befindet sich gegebenenfalls
der Anschlussstutzen für den oberen Sprüharm.
Gegebenenfalls die als Einlegeteil ausgebildete Wasserweiche, das
beispielsweise den Anschluss zum Stutzen, sowie die Lagerung des
Drehtellers (allgemein: Verschließmittel) beinhaltet, wird
in den vergrößerten Bereich eingesteckt. Darauf
wird der Drehteller, der insbesondere vertikales Spiel hat, z. B.
aufgerastet. Außen auf das Pumpengehäuse wird
gegebenenfalls ein Aktuator/Spule befestigt, der einen Stößel
bewegt, in dem ein Mitnehmer des Drehtellers geführt wird.
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Die
Funktion der erfindungsgemäßen Umwälzpumpe
mit Wasserweiche kann insbesondere wie folgt gestaltet sein:
Im
Ruhezustand verschließt der Drehteller den Zugang zum oberen
Sprüharm. Der Drehteller hat vertikales Spiel und wird
durch den Pumpendruck an den jeweiligen Zugang angedrückt
und verschließt diesen. Wird der Aktuator betätigt,
wird der Drehteller bewegt, gibt den Zugang zum oberen Sprüharm
frei und verschließt den Zugang zum unteren Sprüharm. Beim
Abschalten wird der Drehteller in die ursprüngliche Lage
gedreht.
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Dadurch
wird eine relativ einfache kostengünstige Umwälzpumpe
mit Wasserweiche geschaffen.
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Sonstige
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
wiedergegeben.
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Ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung ist exemplarisch in den
beigefügten schematischen Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
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1 eine
Haushaltsgeschirrspülmaschine mit einer Umwälzpumpe,
in der eine Wasserweiche der Haushaltsgeschirrspülmaschine
nach dem erfindungsgemäßen Konstruktionsprinzip
angeordnet ist, und
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2 und 3 Teilansichten
und Betriebszustände der Umwälzpumpe der Haushaltsgeschirrspülmaschine
von 1 mit Wasserweiche.
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Elemente
mit gleicher Funktion und Wirkungsweise sind in den 1 und 3 jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen.
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Die 1 zeigt
eine Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 in schematischer
Darstellung. Die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 umfasst
einen Spülbehälter 2 zur Aufnahme von
Spülgut, z. B. verschmutztem Geschirr und Besteck, das
beispielsweise in nicht näher dargestellten Geschirrober-
und Geschirrunterkörben eingeordnet ist. In dem Spülbehälter 2 sind
zumindest zwei Sprühvorrichtungen zum Beaufschlagen des
Spülguts mit einer Flüs sigkeit angeordnet, die
im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels als untere
und obere Sprüharme 3, 4 ausgebildet
sind.
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Die
Flüssigkeit, die üblicherweise als Spülflotte
bezeichnet wird, wird im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
zumindest in einem Teilprogrammschritt eines Spülprogramms
der Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 durch einen
nicht näher dargestellten Durchlauferhitzer erwärmt.
Das Spülprogramm läuft auf einer nicht näher
dargestellten Steuerungsvorrichtung, die z. B. eine geeignete Elektronik
mit einem Mikrokontroller oder einem Mikroprozessor umfasst.
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Des
Weiteren weist die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 eine
unterhalb des Spülbodens bzw. der Spülwanne 9 des
Spülbehälters 2 angeordnete Umwälzpumpe 10 auf,
von der die 2 und 3 Teilansichten
zeigen. Die Umwälzpumpe 10 wird z. B. mittels
eines nicht näher dargestellten elektrischen Antriebs,
insbesondere mittels dessen elektrischen Motors z. B. über
eine nicht gezeigte Welle angetrieben und ist eingerichtet, über
eine erste Flüssigkeitszuleitung 6 zum unteren
Sprüharm 3 und über eine zweite Flüssigkeitszuleitung 7 zum
oberen Sprüharm 4 die Flüssigkeit vom
Inneren des Spülbehälters 2 zu fördern.
Dies ist mittels Pfeilen 8 veranschaulicht. Der elektrische
Antrieb ist mit der Steuerungsvorrichtung verbunden.
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Im
Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels weist die Umwälzpumpe 10 ein
in den 2 und 3 teilweise
gezeigtes Pumpengehäuse 11 mit einem Pumpendeckel 12 auf.
Das Pumpengehäuse 11 weist einen nicht näher
dargestellten Eingangsstutzen auf, durch den die Flüssigkeit
in das Innere der Umwälzpumpe 10 gelangen kann.
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Die
Umwälzpumpe 10 weist ferner einen als ersten Ausgangsstutzen 13 ausgebildeten
ersten Ausgang und einen als zweiten Ausgangsstutzen 14 ausgeführten
zweiten Ausgang auf. Die beiden Ausgangsstutzen 13, 14 sind
im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels am Pumpendeckel 12 insbesondere
einstückig bzw. einstoffig angeformt. Im Falle des vorliegenden
Ausführungsbeispiels ist der zweite Ausgangsstutzen 14 an
der Wandung 13a des ersten Ausgangsstutzens 13 angeformt.
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Der
zweite Ausgangsstutzen 14 ist mit der zweiten Flüssigkeitszuleitung 7 verbunden,
so dass die von der Umwälzpumpe 10 geförderte
Flüssigkeit über den zweiten Ausgangs stutzen 14 und
der zweiten Flüssigkeitszuleitung 7 zum oberen
Sprüharm 4 gelangen kann. Die zweite Flüssigkeitszuleitung 7 ist z.
B. über den zweiten Ausgangsstutzen 14 gestülpt.
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Die
Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 weist ferner eine
Wasserweiche 15 auf, die im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
als ein Einlegeteil ausgeführt ist und im ersten Ausgangsstutzen 13 eingesteckt
ist. Mittels der Wasserweiche 15 können die Sprüharme 3, 4 insbesondere
jeweils abwechselnd mit der Flüssigkeit beschickt werden.
Die 2a, 3a zeigen Seitenansichten der
in der Umwälzpumpe 10 eingesteckten Wasserweiche 15 in
geschnittenen Darstellungen und die 2b, 3b zeigen
Betriebszustände der Wasserweiche 15.
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Im
Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels weist die Wasserweiche 15 einen
insbeqsondere kreisförmigen Boden 16 auf, dessen
Durchmesser im Wesentlichen dem Innendurchmesser des ersten Ausgangsstutzens 13 entspricht.
Dadurch verschließt der Boden 16 den ersten Ausgangsstutzen 13.
Der Boden 16 weist eine erste Öffnung 17 und eine
zweite Öffnung 18 auf.
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Die
Wasserweiche 15 weist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
ein gekrümmtes Rohr 19 auf, dessen erstes Ende 20 an
der Innenseite des ersten Ausgangsstutzens 13 derart anliegt, dass
es mit dem zweiten Ausgangsstutzen 14 fluchtet. Das gekrümmte
Rohr 19 ist beispielsweise seitlich insbesondere einstückig
bzw. einstoffig mit dem Boden 16 verbunden. Das zweite
Ende 21 des gekrümmten Rohres 19 endet
beabstandet vom Boden 16 oberhalb der zweiten Öffnung 18 fluchtend,
so dass die von der Umwälzpumpe 10 geförderte
Flüssigkeit durch die zweite Öffnung 18 des
Bodens 16 der Wasserweiche 15 über das
gekrümmte Rohr 19 in die zweite Flüssigkeitszuleitung 7 gefördert
werden kann.
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Im
Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ragt die erste
Flüssigkeitszuleitung 6 in den ersten Ausgangsstutzen 13 und
endet oberhalb der zweiten Öffnung 17 mit dieser
fluchtend und von dieser beabstandet. Dadurch ist es möglich,
dass die von der Umwälzpumpe 10 geförderte
Flüssigkeit durch die erste Öffnung 17 des
Bodens 16 der Wasserweiche 15 über in
die erste Flüssigkeitszuleitung 6 gelangen kann,
um zum unteren Sprüharm 3 gefördert zu
werden.
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Im
Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels weist die Wasserweiche 15 einen
beispielsweise nierenförmig ausgebildeten Drehteller 22 als
Beispiels eines Verschließmittels auf, der mittels einer an
dem Boden 16 insbesondere einteilig bzw. einstoffig angeformten
Lagerung 23 drehbar gelagert ist. Der Drehteller 22 ist
im Wesentlichen parallel zum Boden 16 ausgerichtet und
auf der dem Inneren des Pumpengehäuses 11 abgewandten
Seite des Bodens 16 angeordnet. Er ist in Strömungsrichtung
betrachtet hinter dem Boden 16 vorgesehen, d. h. er ist druckseitig
bzw. auslaßseitig angeordnet.
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Der
Drehteller 22 weist beispielsweise einen z. B. einstückig
bzw. einstoffig angeformten Mitnehmer 24 auf, der durch
einen nicht näher dargestellten Schlitz des Bodens 16 in
das Innere der Umwälzpumpe 10 ragt. Der Mitnehmer 24 wirkt
mit einem parallel zum Boden 16 geführten Stößel 25 zusammen,
der ein Langloch 26 aufweist, in das der Mitnehmer 24 ragt.
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Das
Pumpengehäuse 11 weist seitlich eine Öffnung 27 auf,
durch die der Stößel 25 geführt
ist und die beispielsweise mittels eines Dichtrings 28 abgedichtet
ist. Außen auf dem Pumpengehäuse 11 ist ein
mit der Steuerungsvorrichtung verbundener Aktuator 29,
der z. B. als eine Spule ausgebildet ist, angeordnet, der den Stößel 25 bewegt,
so dass dieser unterschiedlich weit in das Innere des Pumpengehäuse 11 ragt.
Aufgrund der Bewegung des Stößels 25 wird der
Drehteller 22 zwischen einer in der 2 gezeigten
ersten Stellung (Ruhezustand), in der der Drehteller 22 die
zweite Öffnung 18 des Bodens 16 verschließt,
jedoch die erste Öffnung 17 des Bodens 15 öffnet,
und einer in der 3 gezeigten zweiten
Stellung, in der der Drehteller 22 die zweite Öffnung 18 des
Bodens 16 öffnet und die erste Öffnung 17 des Bodens 15 verschließt,
bewegt.
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Im
Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels sind die zweite Öffnung 21 des
gekrümmten Rohres 19 und die erste Flüssigkeitszuleitung 6 derart
beabstandet zum Boden 16 angeordnet, dass der Drehteller 22 vertikales
Spiel aufweist und dadurch im Betrieb der Umwälzpumpe 10 aufgrund
des Pumpendrucks gegen die erste Flüssigkeitszuleitung 6 bzw.
gegen die zweiten Öffnung 21 des gekrümmten Rohres 19 gedrückt
wird, um je nach Stellung des Drehtellers 22 die erste
Flüssigkeitszuleitung 6 oder die zweite Öffnung 21 des
gekrümmten Rohres 19 zu verschließen.
Ist die Umwälzpumpe 10 abgeschaltet, dann liegt
der Drehteller 22 auf dem Boden 16 auf.
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Beim
Montieren der als Einlegeteil ausgeführten Wasserweiche 15 wird
im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels der Boden 16 mit
dem gekrümmten Rohr 19 in den ersten Ausgangsstutzen 13 gesteckt.
Damit u. A. die erste Öffnung 20 des Rohres 19 mit
dem zweiten Ausgangsstutzen 14 fluchtet, weist die nach
innen gerichtete Seite der Wandung 13a des ersten Ausgangsstutzens 13 eine
Führung 30 auf, entlang der die Wasserweiche 15 beim
Einstecken geführt wird. Im eingesteckten Zustand liegt der
Boden 16 auf einer Stufe 31 des ersten Ausgangsstutzens 13 auf.
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Anschließend
wird der Drehteller 22 auf die Lagerung 23 gesteckt.
Dabei weist der Stößel 25 eine Stellung
auf, so dass der Mitnehmer 24 der Drehscheibe 22 in
das Langloch 26 des Stößels 25 ragt.
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Somit
ist es möglich, die Wasserweiche 15 in relativ
einfacher Weise in den ersten Ausgangsstutzen 13 einzuführen.
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- 1
- Haushaltsgeschirrspülmaschine
- 2
- Spülbehälter
- 3
- unterer
Sprüharm
- 4
- oberer
Sprüharm
- 6
- erste
Flüssigkeitszuleitung
- 7
- zweite
Flüssigkeitszuleitung
- 8
- Pfeile
- 9
- Spülwanne
- 10
- Umwälzpumpe
- 11
- Pumpengehäuse
- 12
- Pumpendeckel
- 13
- erster
Ausgangsstutzen
- 13a
- Wandung
- 14
- zweiter
Ausgangsstutzen
- 15
- Wasserweiche
- 16
- Boden
- 17
- erste Öffnung
- 18
- zweite Öffnung
- 19
- Rohr
- 20
- erstes
Ende
- 21
- zweites
Ende
- 22
- Drehteller
- 23
- Lagerung
- 24
- Mitnehmer
- 25
- Stößel
- 26
- Langloch
- 27
- Öffnung
- 28
- Dichtring
- 29
- Aktuator
- 30
- Führung
- 31
- Stufe
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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