DE102009001475A1 - Druckeinheit einer Druckmaschine mit mindestens einem Druckwerk - Google Patents

Druckeinheit einer Druckmaschine mit mindestens einem Druckwerk Download PDF

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Druckeinheit einer Druckmaschine mit mindestens einem Druckwerk, wobei das Druckwerk zumindest einen Formzylinder und einen mit diesem Formzylinder zusammenwirkenden Übertragungszylinder sowie ein Farbwerk mit mehreren Reibzylindern aufweist, wobei der Formzylinder und der Übertragungszylinder sowie alle Reibzylinder dieses Druckwerks von einem selben Antriebsmotor rotativ angetrieben sind, wobei die Reibzylinder von dem Antriebsmotor mittels eines mehrere Zahnräder aufweisenden Getriebes angetrieben sind, wobei die Reibzylinder jeweils ein Stirnrad aufweisen und jeweils durch einen Eingriff ihres jeweiligen Stirnrades in ein um eine Rotationsachse rotierbares zentrales Zahnrad unmittelbar und gemeinsam angetrieben sind. Das alle Reibzylinder dieses Druckwerks unmittelbar und gemeinsam antreibende zentrale Zahnrad ist durch ein dieses Zahnrad entlang seiner Rotationsachse um einen Stellweg linear verschiebendes, steuerbares Stellelement in einen Kraftfluss des Getriebes einkuppelbar und/oder aus diesem auskuppelbar, wobei sich das zentrale Zahnrad in seinem in den Kraftfluss des Getriebes eingekuppelten Betriebszustand unmittelbar mit einem auf einer Rotationsachse des Formzylinders gelagerten Zahnrad in Zahneingriff befindet.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Druckeinheit einer Druckmaschine mit mindestens einem Druckwerk gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Durch die DE 197 53 931 A1 ist eine Druckeinheit einer Offsetrotationsdruckmaschine mit zwei Druckwerken bekannt, wobei jedes dieser Druckwerke jeweils einen Formzylinder und einen mit diesem Formzylinder zusammenwirkenden Übertragungszylinder aufweist, wobei die Übertragungszylinder dieser Druckwerke gegeneinander angestellt sind, wobei jedes der beiden Druckwerke jeweils ein Farbwerk mit drei Reibzylindern aufweist, wobei die Reibzylinder auf ihren Zapfen jeweils ein Stirnrad aufweisen, wobei die jeweiligen Stirnräder der Reibzylinder desselben Farbwerks jeweils direkt mit einem selben zentralen Zahnrad in einem Zahneingriff stehen, wobei das jeweilige zentrale Zahnrad im Druckbetrieb jeweils über mindestens ein Zwischenrad mit einem zumindest einen der Formzylinder antreibenden Motor in einer Antriebsverbindung steht, wobei das betreffende Zwischenrad durch eine axiale Verschiebung aus der Antriebsverbindung zu dem Formzylinder des jeweiligen Druckwerks auskuppelbar ist, wobei die Stirnräder der Reibzylinder desselben Farbwerks auch nach einem Auskuppeln des Zwischenrades aus der Antriebsverbindung zu dem jeweiligen Formzylinder weiterhin mit ihrem jeweiligen zentralen Zahnrad in Eingriff bleiben.
  • Durch die WO 02/076744 A1 ist ein Antrieb eines Druckwerks mit einem als Formzylinder ausgeführten ersten Zylinder bekannt, wobei ein mit dem Formzylinder zusammen wirkender zweiter Zylinder und ein dem Formzylinder zugeordnetes Farbwerk vorgesehen sind, wobei der Antrieb der beiden Zylinder auf den Formzylinder erfolgt, von welchem über eine Antriebsverbindung auf den zweiten Zylinder abgetrieben ist, wobei das Farbwerk über eine Antriebsverbindung vom zweiten Zylinder angetrieben ist, wobei der Formzylinder vorzugsweise mechanisch unabhängig vom Antrieb eines anderen Druckwerkes durch einen Antriebsmotor antreibbar ist, wobei das dem Formzylinder zugeordnete Farbwerk mittels des selben Antriebsmotors angetrieben ist und wobei die Antriebsverbindung zwischen dem zweiten Zylinder und dem Formzylinder als Räderzug ausgeführt ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Druckeinheit einer Druckmaschine mit mindestens einem Druckwerk zu schaffen, welche einen kostengünstig herstellbaren Antriebsstrang aufweist, wobei dieser Antriebsstrang in einem Bauraum geringer Bauhöhe anordenbar ist.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
  • Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass das Druckwerk der Druckeinheit äußerst kompakt baut und einen kostengünstig herstellbaren Antriebsstrang aufweist. Das Getriebe des Antriebsstranges benötigt nur eine geringe Anzahl von Zahnrädern, da ein sehr kurzer Räderzug ausgebildet ist. Dadurch, dass der Antriebsmotor sein Drehmoment über eine nur geringe Anzahl von Zahnrädern überträgt, ist der Wirkungsgrad dieses Getriebes vergleichsweise hoch. Da der vom Antriebsmotor ausgehende Antriebsstrang an den Stirnrädern der Reibzylinder endet, sind für diesen Antriebsstrang keine weiteren raumgreifenden Zahnräder vorgesehen. Das Getriebe des Antriebsstranges ist dadurch in einem Bauraum mit einer Bauhöhe realisierbar, welche weniger als 80%, vorzugsweise weniger als 60% einer Bauhöhe von dem gesamten Druckwerk einnimmt. Der durch das kompakt bauende Getriebe des Druckwerks im und/oder am Gestell der Druckeinheit gewonnene Platz kann vorteilhaft zur Anordnung anderer in der Druckeinheit benötigter Maschinenkomponenten, d. h. insbesondere Aggregate und/oder Steuerelemente und/oder Leitungsinstallationen, genutzt werden, wodurch für den Aufbau und die Gestaltung dieser Druckeinheit ein neuartiges Konzept ermöglicht wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 ein Walzenschema einer Druckeinheit mit zwei Druckwerken;
  • 2 schematisch ein Getriebe von einem der in der 1 gezeigten Druckwerke;
  • 3 eine perspektivische Darstellung eines Ausschnitts aus dem Getriebe der 2.
  • 1 zeigt beispielhaft ein Walzenschema einer Druckeinheit 01 einer vorzugsweise im Akzidenzdruck verwendeten Offsetrotationsdruckmaschine mit mehreren, insbesondere zwei in einem selben Gestell 02 z. B. vertikal übereinander angeordneten Druckwerken 03, wobei jedes dieser Druckwerke 03 jeweils einen Formzylinder 04 und einen mit diesem Formzylinder 04 zusammenwirkenden Übertragungszylinder 06 aufweist, wobei die Übertragungszylinder 06 dieser Druckwerke 03 zumindest im Druckbetrieb dieser Druckeinheit 01 gegeneinander angestellt sind, wobei ein in der 1 strichliert angedeuteter Bedruckstoff 07, z. B. eine Bedruckstoffbahn 07, insbesondere eine Papierbahn 07, im Wesentlichen horizontal durch diese Druckeinheit 01 in einer Transportrichtung T zwischen den gegeneinander angestellten Übertragungszylindern 06 hindurch geführt ist. Der Formzylinder 04 ist an seiner Mantelfläche mit mindestens einer ihn vorzugsweise umfänglich umspannenden Druckform belegt. Auf der Mantelfläche des Übertragungszylinders 06 ist mindestens ein Drucktuch, z. B. ein Metalldrucktuch, aufgespannt.
  • Jedes der beiden im Wesentlichen baugleich ausgeführten, z. B. zum Verlauf der Bedruckstoffbahn 07 gespiegelt ausgebildeten Druckwerke 03 weist jeweils ein Farbwerk 08 mit mehreren, insbesondere drei Reibzylindern 09 auf, wobei an einem dieser Reibzylinder 09 von einem zu dem jeweiligen Farbwerk 08 gehörenden Farbreservoir 11 in einem Farbstrom herangeführte Druckfarbe in einen Farbhauptstrom und in einen Farbnebenstrom aufgeteilt wird, wobei sowohl der Farbhauptstrom als auch der Farbnebenstrom über jeweils nur eine einzige Farbübertragwalze 12 jeweils einem anderen der z. B. beiden weiteren zu dem jeweiligen Farbwerk 08 gehörenden Reibzylinder 09 zugeleitet werden. In der bevorzugten Ausführung wird der vom Farbreservoir 11 herangeführte Farbstrom demnach dem mittleren der drei vorzugsweise in einem Kreisbogen, insbesondere in einem Halbkreis angeordneten Reibzylinder 09 zugeleitet, wobei die jeweiligen Zentren der Reibzylinder 09 in diesem Kreisbogen z. B. um etwa oder mindestens 90° zueinander versetzt angeordnet sind.
  • Das Farbreservoir 11 ist z. B. als ein Farbkasten 11 mit mehreren, z. B. mehr als zwanzig quer zur Transportrichtung T des Bedruckstoffes 07 nebeneinander angeordneten Farbzonen ausgebildet, wobei in jeder Farbzone ein steuerbares Farbdosierelement 13, insbesondere ein zur Dosierung der vom Farbreservoir 11 abzugebenden Druckfarbenmenge einstellbares Farbmesser 13, vorgesehen ist, wobei im Farbreservoir 11 bevorratete Druckfarbe in einer in der jeweiligen Farbzone von dem jeweiligen Farbdosierelement 13 eingestellten Menge mittels eines rotierbaren Farbduktors 14 aufgenommen und z. B. einer zum Farbduktor 14 benachbart angeordneten Farbfilmwalze 16 zugeführt wird. Die Farbfilmwalze 16 leitet vom Farbduktor 14 aufgenommene Druckfarbe über nur eine einzige Farbübertragwalze 17 an denjenigen Reibzylinder 09 weiter, welcher den aus dem Farbreservoir 11 empfangenen Farbstrom in den zuvor genannten Farbhauptstrom und Farbnebenstrom aufteilt. Der Farbkasten 11 ist z. B. durch eine Betätigung mindestens eines Hebels 26 an den jeweiligen rotierbar, im Gestell 02 aber positionsfest gelagerten Farbduktor 14 anschwenkbar bzw. von diesem abschwenkbar, welche beiden Betriebsstellungen des jeweiligen Farbkastens 11 in der 1 angedeutet sind.
  • Sowohl der im Farbhauptstrom angeordnete Reibzylinder 09 als auch der im Farbnebenstrom angeordnete Reibzylinder 09 geben von der jeweiligen Farbübertragwalze 12 empfangene Druckfarbe jeweils über zwei Farbauftragswalzen 18 an den jeweiligen Formzylinder 04 weiter, wobei entweder im Farbhauptstrom oder im Farbnebenstrom eine der beiden Farbauftragswalzen 18 zugleich auch als eine Feuchtauftragswalze verwendet werden kann, sofern das betreffende Druckwerk 03 mit einem Feuchtwerk 19, z. B. einem Filmfeuchtwerk 19, insbesondere einem dreiwalzigen Filmfeuchtwerk 19, ausgestattet ist.
  • Die drei Reibzylinder 09 des jeweiligen Farbwerks 08 haben vorzugsweise eine Mantelfläche aus einem Kunststoff, insbesondere aus Rilsan. Die jeweilige Mantelfläche sowohl der zwischen den Reibzylindern 09 angeordneten Farbübertragwalzen 12 als auch aller Farbauftragswalzen 18 ist jeweils gummiert, d. h. durch einen elastomeren Werkstoff ausgeführt. Die Farbfilmwalze 16 hat vorzugsweise wiederum eine Mantelfläche aus Rilsan, wobei diese Mantelfläche z. B. in einer Rautenstruktur ausgebildet ist. Die Farbfilmwalze 16 ist beidseitig im Gestell 02 vorzugsweise an Hebeln schwenkbar gelagert. Der Farbduktor 14 weist eine Mantelfläche z. B. aus einer Keramik auf. Zwischen dem Farbduktor 14 und der Farbfilmwalze 16 ist ein in seiner Weite variabel einstellbarer Spalt ausgebildet, wobei eine bevorzugte Weite dieses Spaltes 0,08 mm beträgt. Sofern ein dreiwalziges Feuchtwerk 19 vorgesehen ist, ist die mittlere Walze z. B. als ein vorzugsweise nicht changierender Feuchtreiber 21 mit einer Mantelfläche aus Chrom ausgebildet, welcher ein von einem Feuchtduktor 22 aus einem Feuchtmittelreservoir 23 aufgenommenes Feuchtmittel an die als eine Feuchtauftragswalze verwendete Farbauftragswalze 18 überträgt.
  • In der bevorzugten Ausführung des jeweiligen Farbwerks 08 sind alle dessen Farbauftragswalzen 18 sowie Farbübertragwalzen 12; 17 und die Farbfilmwalze 16 jeweils friktionsgetrieben. Der Farbduktor 14 ist eigenständig durch einen vorzugsweise elektrischen Antriebsmotor 27 rotativ angetrieben. Auch der Feuchtreiber 21 des Feuchtwerks 19 ist eigenständig durch einen vorzugsweise elektrischen Antriebsmotor 28 rotativ angetrieben, wobei dieser Antriebsmotor 28 vorzugsweise über ein Zahnradgetriebe auch den Feuchtduktor 22 mit einer zum Feuchtreiber 21 vergleichsweise geringeren Drehzahl antreibt.
  • Jedes der beiden in derselben Druckeinheit 01 angeordneten Druckwerke 03 weist für seinen jeweiligen Formzylinder 04 einen eigenen, vom jeweiligen anderen Druckwerk 03 unabhängigen, vorzugsweise elektrischen Antriebsmotor 29 auf, wobei dieser Antriebsmotor 29 vorzugsweise in seiner Drehzahl und Winkellage von einem mit einer virtuellen Leitachse zumindest datentechnisch in Verbindung stehenden elektronischen Antriebsregler geregelt ist. Beide Druckwerke 03 werden somit einzeln und getrennt voneinander angetrieben.
  • Für eines der Druckwerke 03 ist der zugehörige, vom betreffenden Antriebsmotor 29 ausgehende Antriebsstrang in der 2 beispielhaft dargestellt. Ein von dem jeweiligen Antriebsmotor 29 bereitgestelltes Drehmoment wird vorzugsweise ohne eine Kupplung über ein mit der Rotationsachse 31 dieses Antriebsmotors 29 drehfest verbundenes Ritzel 32 direkt und unmittelbar auf ein mit der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 drehfest verbundenes Zahnrad 34 übertragen, wodurch der Formzylinder 04 insbesondere nach Vorgaben der Leitachse rotativ antreibbar ist. Um den mit diesem Formzylinder 04 zusammenwirkenden Übertragungszylinder 06 rotativ anzutreiben, kämmt ein mit der Rotationsachse 37 dieses Übertragungszylinders 06 drehfest verbundenes Zahnrad 36 mit dem mit der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 drehfest verbundenen Zahnrad 34. Ein gegen den Übertragungszylinder 06 dieses Druckwerks 03 angestellter oder zumindest anstellbarer Übertragungszylinder 06 des anderen Druckwerks 03 dieser Druckeinheit 01, welcher für das in der 2 antriebsmäßig dargestellte Druckwerk als dessen Gegendruckzylinder wirkt, ist nicht in den Antriebsstrang des erstgenannten Druckwerks 03 eingebunden, sondern von diesem antriebsmäßig vollständig getrennt. Das mit der Rotationsachse 31 des Antriebsmotors 29 drehfest verbundene Ritzel 32, das mit der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 drehfest verbundene Zahnrad 34 und das mit der Rotationsachse 37 des zugehörigen Übertragungszylinders 06 drehfest verbundene Zahnrad 36 sind im Wesentlichen in einer selben orthogonal zu diesen parallel zueinander beabstandeten Rotationsachsen 31; 33; 37 angeordneten, vorzugsweise vertikal stehenden ersten Ebene E1 angeordnet.
  • Auf der Rotationsachse 37 des Übertragungszylinders 06 des erstgenannten Druckwerks 03 ist vorzugsweise ein zweites Zahnrad 38 drehfest angeordnet, wobei sich dieses zweite Zahnrad 38 mit einem vorzugsweise auf der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 zumindest frei drehbar gelagerten Zahnrad 39 in Zahneingriff befindet. Alternativ können auch beide auf der Rotationsachse 37 desselben Übertragungszylinders 06 angeordnete Zahnräder 36; 38 in einer einzigen Baueinheit durch ein z. B. doppeltbreites Zahnrad oder durch ein so genanntes Doppelrad ausgebildet sein.
  • Das auf der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 zumindest frei drehbar, vorzugsweise zusätzlich auch auf der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 axial gleitbar gelagerte Zahnrad 39 ist unmittelbar und direkt mit einem zentral im Farbwerk 08 angeordneten, mit einer Rotationsachse 47 drehfest verbundene Zahnrad 41 in Zahneingriff bringbar, wobei dieses zentral im Farbwerk 08 angeordnete Zahnrad 41 in einem vorzugsweise dauerhaften Zahneingriff mit mindestens einem Stirnrad 42 steht, d. h. mit einem zylindrischen Zahnrad 42 mit einer Verzahnung an dessen Umfang, welches Stirnrad 42 mit der Rotationsachse 43 von einem der z. B. drei Reibzylinder 09 des betreffenden Farbwerks 08 drehfest verbunden ist. Das auf der Rotationsachse 37 des Übertragungszylinders 06 drehfest angeordnete zweite Zahnrad 38, das auf der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 zumindest frei drehbar gelagerte Zahnrad 39 und das zentral im Farbwerk 08 angeordnete Zahnrad 41 sind im Wesentlichen in einer selben orthogonal zu den genannten, parallel zueinander beabstandeten Rotationsachsen 37; 33; 47 angeordneten, gleichfalls vorzugsweise vertikal stehenden zweiten Ebene E2 angeordnet, wobei diese zweite Ebene E2 von der zuvor beschriebenen ersten Ebene E1 verschieden ist. Beide Ebenen E1; E2 verlaufen zueinander parallel.
  • In der bevorzugten Ausführung kämmen die jeweiligen Stirnräder 42 von allen drei Reibzylindern 09 des betreffenden Farbwerks 08 unmittelbar und direkt mit dem zentral im Farbwerk 08 angeordneten Zahnrad 41, wobei sich alle diese Stirnräder 42 in einem vorzugsweise dauerhaften Zahneingriff mit dem zentral im Farbwerk 08 angeordneten Zahnrad 41 befinden. Die Stirnräder 42 der Reibzylinder 09 sind daher wie Planetenräder um das zentral im Farbwerk 08 angeordnete Zahnrad 41 herum angeordnet. Das zentral im Farbwerk 08 angeordnete Zahnrad 41 ist als ein Einfachrad ausgebildet, d. h. auf dessen Rotationsachse 47 sind in den unterschiedlichen, orthogonal zur Rotationsachse 47 stehenden, parallelen Ebenen E1; E2 nicht zwei oder mehr Zahnräder angeordnet.
  • Der von dem Antriebsmotor 29 dieses Druckwerks 03 ausgehende Antriebsstrang endet an den Stirnrädern 42 der Reibzylinder 09, sodass weitere Rotationskörper, d. h. Walzen und/oder Zylinder des betreffenden Druckwerks 03, antriebsmäßig in diesen Antriebsstrang nicht eingebunden sind. Der Antriebsstrang ist, wie in Verbindung mit der 2 beschrieben, vorzugsweise als ein Getriebe 44, insbesondere als ein Zahnradgetriebe 44 ausgebildet, in welchem alle zusammenwirkenden Zahnräder 32; 34; 36; 38; 39; 41; 42 gerade verzahnt sind, d. h. ihre Verzahnung ist jeweils achsparallel ausgebildet. Da in dem Räderzug des Getriebes 44 zusätzlich zu den gerade verzahnten Zahnrädern 32; 34; 36; 38; 39; 41; 42 oder an ihrer Stelle keine schräg verzahnten Zahnräder eingesetzt werden, weist dieses Getriebe 44 keinen Zahnsprung auf, weshalb eine axiale Verschiebbarkeit gewisser Zahnräder 39; 41; 42 auf einfache Weise realisierbar ist, wobei das zu verschiebende Zahnrad 39; 41; 42 mit mindestens einem anderen Zahnrad 38; 39; 41; 42 in Zahneingriff bleiben kann. Die jeweiligen Rotationsachsen 31; 33; 37; 43; 47 aller in diesem Getriebe 44 zusammenwirkenden Zahnräder 32; 34; 36; 38; 39; 41; 42 sind parallel zueinander angeordnet. Sowohl die Verwendung von Stirnrädern als auch ihre Geradverzahnung tragen dazu bei, dass dieses Getriebe 44 kostengünstig herstellbar ist. Der Räderzug des Getriebes 44 ist in der 1 durch strichpunktierte Kreislinien angedeutet. Der Formzylinder 04 ist zur Einstellung eines Seitenregisters im Gestell 02 vorzugsweise axial um einen Stellweg ΔS verschiebbar gelagert, wobei dieser Stellweg ΔS z. B. im Bereich zwischen 1 mm und 5 mm liegt. Es kann vorgesehen sein, dass sich das auf der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 frei drehbar gelagerte Zahnrad 39 um diesen axialen Stellweg ΔS seitlich mitbewegt und damit auf der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 positionsfest angeordnet ist. Um den Übertragungszylinder 06 des Druckwerks 03 in einer definierten Winkellage relativ zu dem mit ihm zusammen wirkenden Formzylinder 04 zu behalten, ist der Übertragungszylinder 06 in den durch das Getriebe 44 ausgebildeten Antriebsstrang eingebunden.
  • Das zentral im Farbwerk 08 angeordnete Zahnrad 41 ist als ein Kuppelrad 41 ausgebildet, welches entlang seiner Rotationsachse 47 durch ein steuerbares, z. B. pneumatisches Stellelement 46, z. B. einen Pneumatikzylinder 46, um einen Stellweg ΔL linear verschiebbar ist, wodurch dieses Kuppelrad 41 in einen Kraftfluss des Getriebes 44 einkuppelbar und/oder aus diesem auskuppelbar ist. Das Stellelement 46 ist z. B. von einem zu der Druckeinheit 01 gehörenden Leitstand aus steuerbar. Unabhängig von der Verschiebung des zentralen Zahnrades 41, d. h. unabhängig von dessen Betriebsstellung, bleibt selbiges mit dem jeweiligen Stirnrad 42 jeden Reibzylinders 09 jeweils dauerhaft in einem Zahneingriff. In der 2 sind beide Betriebsstellungen des zentralen Zahnrades 41 dargestellt, wobei die Betriebsstellung des aus dem Kraftfluss des Getriebes 44 ausgekuppelten zentralen Zahnrades 41 strichliert dargestellt ist.
  • Dadurch, dass zum einen nur wenige Zahnräder 32; 34; 36; 38; 39; 41; 42 in dem Getriebe 44 verbaut sind und sich andererseits das zentrale Zahnrad 41 in seinem in den Kraftfluss des Getriebes 44 eingekuppelten Betriebszustand unmittelbar mit einem auf der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 gelagerten Zahnrad 39 in Zahneingriff befindet, weist dieses Getriebe 44 einen Bauraum mit einer Bauhöhe H2 von weniger als 80%, insbesondere von weniger als 60% einer Bauhöhe H1 des Druckwerks 03 auf, wobei die Bauhöhe H1 des Druckwerks 03 bei der in der 1 beispielhaft dargestellten Druckeinheit 01 etwa deren halbe Gestellhöhe beträgt. Dieser geringe Bauraum des Getriebes 44 trägt seinerseits dazu bei, dass eine sehr kompakt bauende Druckeinheit 01 realisiert werden kann, denn es wird im und/oder am Gestell 02 der Druckeinheit 01 Platz gewonnen, der vorteilhaft zur Anordnung anderer in dieser Druckeinheit 01 benötigter Aggregate und/oder Steuerelemente und/oder Leitungsinstallationen, insbesondere elektrischer und/oder pneumatischer Leitungen, genutzt werden kann. So ist insbesondere der Antriebsmotor 27 des Farbduktors 14 außerhalb des Bauraums des Getriebes 44 angeordnet. Der Antriebsmotor 28 des Feuchtwerks 19, d. h. insbesondere ein mit einer Rotationsachse dieses Antriebsmotors 28 verbundenes Ritzel und/oder eine mit der Rotationsachse dieses Antriebsmotors 28 verbundene Gelenkwelle, greift hingegen vorzugsweise in den Bauraum des Getriebes 44 hinein.
  • Die Reibzylinder 09 weisen im Druckbetrieb und damit in derjenigen Betriebsstellung, in welcher das zentral im Farbwerk 08 angeordnete Zahnrad 41 in den Antriebsstrang eingekuppelt ist, eine gegenüber einer Umfangsgeschwindigkeit des Übertragungszylinders 06 voreilende oder nacheilende Umfangsgeschwindigkeit auf, so dass sich zwischen dem jeweiligen Reibzylinder 09 und einer zu dem betreffenden Reibzylinder 09 benachbarten, friktionsgetriebenen Walze 12; 17; 18 ein Schlupf einstellt, wobei dieser Schlupf vorzugsweise weniger als 0,5% beträgt. Die Vor- oder Nacheilung der Reibzylinder 09 wird durch ein Übersetzungsverhältnis eingestellt, welches sich aus dem Verhältnis der Zähnezahl des jeweiligen Stirnrades 42 des betreffenden Reibzylinders 09 zu der Zähnezahl des in derselben Ebene E2 auf der Rotationsachse 37 des Übertragungszylinders 06 drehfest angeordneten zweiten Zahnrades 38 ergibt.
  • 3 zeigt in einer perspektivischen Darstellung einen Ausschnitt aus dem Getriebe 44, wobei vereinfacht das zentrale Zahnrad 41 und die drei um dieses zentrale Zahnrad 41 herumgruppierten Stirnräder 42 der Reibzylinder 09 sowie das mit dem auf der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 gelagerte, mit dem zentralen Zahnrad 41 in Zahneingriff bringbare Zahnrad 39 dargestellt sind. Die Reibzylinder 09 und der Formzylinder 04 selbst sowie deren jeweiliger das zugehörige Zahnrad 39; 42 tragende Achszapfen sind in der 3 der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt, sondern durch eine strichpunktierte Darstellung ihrer jeweiligen Rotationsachse 33; 43 nur angedeutet. Das mit dem zentralen Zahnrad 41 in Zahneingriff bringbare, auf der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 gelagerte Zahnrad 39 hat eine axiale Breite 61, insbesondere Flankenbreite B1, die z. B. weniger als die Hälfte einer axialen Breite 62, insbesondere Flankenbreite 62 der Stirnräder 42 der Reibzylinder 09 beträgt. Die Flankenbreite 62 der Stirnräder 42 der Reibzylinder 09 liegt z. B. im Bereich zwischen 60 mm und 100 mm, wohingegen die Flankenbreite 61 des auf der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 gelagerten Zahnrades 39 z. B. im Bereich zwischen 10 mm und 50 mm liegt. Die Rotationsachsen 33; 43; 47 der mit dem zentralen Zahnrad 41 zusammenwirkenden Zahnräder 39; 42 sind zueinander parallel angeordnet.
  • Die 3 zeigt auch das Stellelement 46, mit welchem das zentrale Zahnrad 41 in den Kraftfluss des Getriebes 44, d. h. in den Zahneingriff mit dem auf der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 gelagerten Zahnrad 39 einkuppelbar und/oder aus diesem auskuppelbar ist. Durch eine insbesondere fernausgelöste Betätigung des Stellelementes 46 wird das in der 3 in seiner eingekuppelten Betriebsstellung dargestellte zentrale Zahnrad 41 entlang seiner Rotationsachse 47 um den Stellweg ΔL linear verschoben, wodurch dieses zentrale Zahnrad 41 von dem auf der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 gelagerten Zahnrad 39 außer Eingriff gebracht wird, wobei das zentrale Zahnrad 41 jedoch mit den um das zentrale Zahnrad 41 herumgruppierten Stirnrädern 42 der Reibzylinder 09 aufgrund ihrer jeweiligen größeren, d. h. mindestens doppelt so großen Flankenbreite 62 in Zahneingriff bleibt. Der Stellweg ΔL liegt z. B. im Bereich zwischen 15 mm und 40 mm. Das Stellelement 46 ist z. B. als ein doppeltwirkender Arbeitszylinder ausgebildet oder im Falle seiner Ausbildung als ein einfachwirkender Arbeitszylinder kann der vom Stellelement 46 ausgeführte Kupplungsvorgang z. B. gegen die Kraft eines Federelementes erfolgen, so dass das zentrale Zahnrad 41 nur solange in dem vom Stellelement 46 hervorgerufenen Betriebszustand verbleibt, wie die Betätigung dieses Stellelementes 46 andauert. Nach Wegfall der Betätigung des Stellelementes 46 wird das zentrale Zahnrad 41 durch die Kraft des Federelementes wieder in denjenigen Betriebszustand zurückversetzt, den es vor der Betätigung des Stellelementes 46 aufwies. Alternativ kann das Stellelement 46 das zentrale Zahnrad 41 auch aktiv wechselweise in dessen beide Betriebszustände versetzen. In demjenigen Betriebszustand, in dem das zentrale Zahnrad 41 von dem auf der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 gelagerten Zahnrad 39 außer Eingriff gebracht ist, ist das Farbwerk 08 stillgesetzt und damit außer Funktion.
  • Wie der 3 auch entnehmbar ist, sind die drei Reibzylinder 09 und das auf der Rotationsachse 33 des Formzylinders 04 gelagerte Zahnrad 39 jeweils in einem Versatz im Bereich zwischen 60° und 120°, vorzugsweise im Bereich zwischen 70° und 110°, insbesondere im Bereich von etwa 90° um das zentrale Zahnrad 41 herum angeordnet. Die Stirnräder 42 der Reibzylinder 09 haben jeweils einen Durchmesser z. B. im Bereich zwischen 120 mm und 150 mm. Der Durchmesser des zentralen Zahnrades 41 liegt z. B. im Bereich zwischen 120 mm und 400 mm, vorzugsweise im Bereich zwischen 150 mm und 300 mm, insbesondere im Bereich zwischen 150 mm und 200 mm. Die drei Reibzylinder 09 führen im Druckbetrieb jeweils z. B. eine Changierbewegung aus, wobei diese drei Reibzylinder 09 gegenläufig changieren, indem ihr Bewegungsablauf relativ zueinander vorzugsweise jeweils um ein Drittel z. B. eines von jedem der drei Reibzylinder 09 ausführbaren Gesamthubs ΔR oder eines Umlaufs eines die Reibzylinder 09 in ihrer Changierbewegung antreibenden Kurbelrades (nicht dargestellt) versetzt ist. Der von jedem der drei Reibzylinder 09 ausgeführte Gesamthub ΔR liegt z. B. im Bereich zwischen 10 mm und 50 mm.
  • 01
    Druckeinheit
    02
    Gestell
    03
    Druckwerk
    04
    Formzylinder
    05
    06
    Übertragungszylinder
    07
    Bedruckstoff
    08
    Farbwerk
    09
    Reibzylinder
    10
    11
    Farbreservoir, Farbkasten
    12
    Farbübertragwalze
    13
    Farbdosierelement, Farbmesser
    14
    Farbduktor
    15
    16
    Farbfilmwalze
    17
    Farbübertragwalze
    18
    Farbauftragwalze
    19
    Feuchtwerk, Filmfeuchtwerk
    20
    21
    Feuchtreiber
    22
    Feuchtduktor
    23
    Feuchtmittelreservoir
    24
    25
    26
    Hebel
    27
    Antriebsmotor
    28
    Antriebsmotor
    29
    Antriebsmotor
    30
    31
    Rotationsachse
    32
    Zahnrad
    33
    Rotationsachse
    34
    Zahnrad
    35
    36
    Zahnrad
    37
    Rotationsachse
    38
    Zahnrad
    39
    Zahnrad
    40
    41
    Zahnrad
    42
    Zahnrad, Stirnrad
    43
    Rotationsachse
    44
    Getriebe, Zahnradgetriebe
    45
    46
    Stellelement, Pneumatikzylinder
    47
    Rotationsachse
    B1
    Breite, Flankenbreite
    B2
    Breite, Flankenbreite
    E1
    Ebene
    E2
    Ebene
    H1
    Bauhöhe
    H2
    Bauhöhe
    M
    Antriebsmotor
    ΔL
    Stellweg
    ΔR
    Gesamthub
    ΔS
    Stellweg
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
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Claims (17)

  1. Druckeinheit (01) einer Druckmaschine mit mindestens einem Druckwerk (03), wobei das Druckwerk (03) zumindest einen Formzylinder (04) und einen mit diesem Formzylinder (04) zusammenwirkenden Übertragungszylinder (06) sowie ein Farbwerk (08) mit mehreren Reibzylindern (09) aufweist, wobei der Formzylinder (04) und der Übertragungszylinder (06) sowie alle Reibzylinder (09) dieses Druckwerks (03) von einem selben Antriebsmotor (29) rotativ angetrieben sind, wobei die Reibzylinder (09) von dem Antriebsmotor (29) mittels eines mehrere Zahnräder (32; 34; 36; 38; 39; 41; 42) aufweisenden Getriebes (44) angetrieben sind, wobei die Reibzylinder (09) jeweils ein Stirnrad (42) aufweisen und jeweils durch einen Eingriff ihres jeweiligen Stirnrades (42) in ein um eine Rotationsachse (47) rotierbares zentrales Zahnrad (41) unmittelbar und gemeinsam angetrieben sind, dadurch gekennzeichnet, dass das alle Reibzylinder (09) dieses Druckwerks (03) unmittelbar und gemeinsam antreibende zentrale Zahnrad (41) durch ein dieses Zahnrad (41) entlang seiner Rotationsachse (47) um einen Stellweg (ΔL) linear verschiebendes, steuerbares Stellelement (46) in einen Kraftfluss des Getriebes (44) einkuppelbar und/oder aus diesem auskuppelbar ist, wobei sich das zentrale Zahnrad (41) in seinem in den Kraftfluss des Getriebes (44) eingekuppelten Betriebszustand unmittelbar mit einem auf einer Rotationsachse (33) des Formzylinders (04) gelagerten Zahnrad (39) in Zahneingriff befindet.
  2. Druckeinheit (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Stirnrad (42) jeden Reibzylinders (09) jeweils unabhängig von der Verschiebung des zentralen Zahnrades (41) mit diesem zentralen Zahnrad (41) dauerhaft in Eingriff ist.
  3. Druckeinheit (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Rotationsachse (33) des Formzylinders (04) gelagerte, mit dem zentralen Zahnrad (41) kuppelbare Zahnrad (39) auf der Rotationsachse (33) des Formzylinders (04) zumindest frei drehbar gelagert ist.
  4. Druckeinheit (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem zentralen Zahnrad (41) in Zahneingriff bringbare, auf der Rotationsachse (33) des Formzylinders (04) gelagerte Zahnrad (39) eine Flankenbreite (B1) aufweist, die weniger als die Hälfte einer jeweiligen Flankenbreite (B2) der Stirnräder (42) der Reibzylinder (09) beträgt.
  5. Druckeinheit (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Formzylinder (04) axial um einen Stellweg (ΔS) verschiebbar gelagert ist.
  6. Druckeinheit (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Zahnräder (32; 34; 36; 38; 39; 41; 42) des gesamten Getriebes (44) jeweils gerade verzahnt sind.
  7. Druckeinheit (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Voreilung oder Nacheilung der Reibzylinder (09) durch ein Übersetzungsverhältnis eingestellt ist, welches sich aus einem Verhältnis einer Zähnezahl des jeweiligen Stirnrades (42) des betreffenden Reibzylinders (09) zu einer Zähnezahl des in einer selben Ebene (E2) auf der Rotationsachse (37) des Übertragungszylinders (06) drehfest angeordneten Zahnrades (38) ergibt.
  8. Druckeinheit (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor (29) nur einem einzigen Druckwerk (03) zugeordnet ist.
  9. Druckeinheit (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Druckwerk (03) allein der Formzylinder (04) und der mit diesem Formzylinder (04) zusammenwirkende Übertragungszylinder (06) sowie die Reibzylinder (09) des Farbwerks (08) in einem von dem Antriebsmotor (29) ausgehenden Antriebsstrang angetrieben sind.
  10. Druckeinheit (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Antriebsmotor (29) ausgehende Antriebsstrang an den Stirnrädern (42) der Reibzylinder (09) endet.
  11. Druckeinheit (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest jede im Farbwerk (08) angeordnete Farbübertragwalze (12; 17) und Farbauftragswalze (18) jeweils friktionsgetrieben ist.
  12. Druckeinheit (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibzylinder (09) im Druckbetrieb jeweils changierend ausgebildet sind, wobei ihre Changierbewegung relativ zueinander gegenläufig ist.
  13. Druckeinheit (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem selben Gestell (02) zwei Druckwerke (03) angeordnet sind, wobei jedes dieser Druckwerke (03) jeweils einen Formzylinder (04) und einen mit diesem Formzylinder (04) zusammenwirkenden Übertragungszylinder (06) aufweist, wobei die Übertragungszylinder (06) dieser Druckwerke (03) zumindest im Druckbetrieb dieser Druckeinheit (01) gegeneinander angestellt sind.
  14. Druckeinheit (01) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Druckwerke (03) einen von dem jeweils anderen Druckwerk (03) antriebsmäßig getrennten Antriebsstrang mit einem eigenen Antriebsmotor (29) aufweist.
  15. Druckeinheit (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement (46) als ein pneumatisches Stellelement (46) ausgebildet ist.
  16. Druckeinheit (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement (46) von einem zu der Druckeinheit (01) gehörenden Leitstand steuerbar ist.
  17. Druckeinheit (01) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (44) einen Bauraum mit einer Bauhöhe (H2) von weniger als 60% einer Bauhöhe (H1) des Druckwerks (03) einnimmt.
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