DE102008050528A1 - Senkrecht arbeitende Bodenfräse für Kultur- und Gartenanlagen mit Motorantrieb - Google Patents

Senkrecht arbeitende Bodenfräse für Kultur- und Gartenanlagen mit Motorantrieb Download PDF

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DE102008050528A1
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Karl Brockmann
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Brockmann Karl Dipl-Ing
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Brockmann Karl Dipl-Ing
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/06Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs with tools on vertical or steeply-inclined shaft

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Abstract

Die gärtnerische Bearbeitung bepflanzter Garten- und Kulturanlagen erfordert einen hohen Zeitaufwand. Dieser Zeitaufwand soll durch die senkrecht arbeitende "Bodenfräse" minimiert und die Gartenarbeiten erleichtert werden. Sie hat runden Querschnitt in beliebiger Größe und kann auch in Kultur- oder Gartenflächen eingesetzt werden, die schon bepflanzt sind. Außerdem ist sie geeignet zum Herstellen von Pflanzengruben, in denen Stauden, Rosen und andere vorgezogene Gewächse gepflanzt werden sollen. Durch den Fräskopf wird der Pflanzenboden punktuell aufgelockert und dadurch die Wurzelbildung und das Wachstum der Pflanze gefördert. Die Konstruktionshöhe des Gerätes sollte 70 cm nicht übersteigen, damit der Arbeiter, in leicht nach vorn gebeugter Haltung das Gerät sicher bedienen kann. Durch Druck auf den Handgriff erfolgt die Stromzufuhr. Der Fräskopf mit den Zinken beginnt zu rotieren. Die Zinken dringen in den Boden und lockern diesen auf. Die Krümmung der Zinken gegen die Drehrichtung bewirkt, dass die unteren Erdschichten nach oben gepflügt werden. Dadurch wird der Pflanzenboden gut vermengt. Abgestorbene Wurzeln und Unkräuter werden ebenfalls nach oben gepflügt und können dann leicht beseitigt werden.

Description

  • Die gärtnerische Bearbeitung bepflanzter Garten- und Kulturanlagen muß bei vorhandener Bepflanzung meist durch Handarbeit erfolgen und erfordert daher einen großen Zeitaufwand. Dieser Zeitaufwand wird durch die von mir zum Patent angemeldete „Bodenfräse” minimiert und die Arbeiten werden erleichtert
  • Stand der Technik:
  • Es sind Bodenfräsen in vielfacher Ausführung bekannt. Die bekannten Bodenfräsen besitzen alle eine waagerecht arbeitende Rollenfräse. Sie müssen daher über die zu bearbeitende Fläche geschoben oder gezogen werden und sind bei vorhandener Bepflanzung nur bedingt einsetzbar.
  • Die senkrecht arbeitende Bodenfräse schließt den zuvor genannten Nachteil aus. Sie besteht aus der Schutzhaube 1 mit Bodenrand 2 und Bodenkralle 3, dem Fräskopf mit der inneren, rotierenden Schale 4, mit den Flachstahlzinken 5, der Antriebswelle 6 mit der Druckfeder 7, dem Motor 8 und dem Handgriff 9, den Achsgelenken 10, 11 und 12 sowie der Stützhalterung 13.
  • Auf Blatt I, B und C ist ein Beispiel einer Bodenfräse als Systemzeichnung im Schnitt und Draufsicht dargestellt. Sie besitzt runden Grundriss in beliebiger Größe und kann zur Bearbeitung von schon bepflanzten Gartenflächen und Kulturanlagen eingesetzt werden. Außerdem ist sie besonders geeignet zur Herstellung von Pflanzengruben, in denen Rosen, Stauden und andere vorgezogene Pflanzen gepflanzt werden sollen. Die Erde wird an diesen Stellen durch die Zinken vollkommen gelockert. Die Wurzelbildung und das Wachstum der Pflanzen werden dadurch gefördert.
  • Die Bodenfräse kann an jeder gewünschten Stelle eingesetzt werden. Der Bodenrand 2 und die Bodenkrallen 3 gewähren einen sicheren Stand.
  • Die beweglichen Elemente 4, 5, und 6 bilden eine Einheit und sind fest miteinander verbunden. Ebenso bilden auch die konstruktiven Elemente 1, 2, 3, 8. 9, 10, 11 und 12 eine Einheit, die miteinander verbunden sind. Die Antriebswelle 6 ist in den Gelenken 10 und 12 drehbar und in dem Gelenk 11 drehbar und verschiebbar gelagert.
  • Die Konstruktionshöhe des Gerätes sollte 70 cm nicht übersteigen, damit der Arbeiter in leicht nach vorn gebeugter Haltung die Bedienung ausüben kann.
  • Durch Druck auf die Handgriffe erfolgt die Stromversorgung und die Antriebswelle 6 mit Schale 4 und den Zinken 5 beginnen zu rotieren. Die Flachstahlzinken dringen in das Erdreich und locker dies auf. Die Krümmung der Zinken gegen die Drehrichtung bewirkt, dass die unteren Erdschichten nach oben gepflügt werden. Dadurch wird eine vollständige Vermengung des Bodens erreicht. Außerdem bewirken die gebogenen Zinken, dass die im Boden befindlichen Wurzeln und Unkräuter nach oben befördert werden und dann leicht entfernt werden können.
  • Nach nur wenigen Umdrehungen der Zinken ist der Fräsvorgang beendet. Der Motor schaltet sich automatisch ab. Durch die eingebaute Druckfeder wird der Fräskopf gehoben und das Gerät kann auf einen neuen Standpunkt versetzt werden. Die Schutzhabe 1 gewährt einen optimalen Unfallschutz für den Arbeiter.
  • Es ist auch die Herstellung größerer Bodenfräsen möglich mit einem Durchmesser bis ca. 1,00 m. Bei diesen Geräten wird der Handgriff verlängert, damit es durch 2 Personen bedient werden kann. Durch mehrfaches Versetzen des Gerätes könne auch größere Gartenflächen in kurzer Zeit bearbeitet werden. Dadurch wird das jährliche Umgraben der Kulturflächen erspart.
  • Die Konstruktion der Fräsköpfe von großen Geräte erfolgt nach technischen Gesichtspunkten, damit die Zinken sinnvoll angeordnet werden können. Die Zinken werden in breiterer Ausfertigung hergestellt und oval gebogen, damit eine gründliches Umpflügen der Erde erfolgt.

Claims (4)

  1. Senkrecht arbeitende Bodenfräse für Garten- und Kulturanlagen mit Motorantrieb aus Metall oder anderen geeigneten Materialien in beliebiger Größe und beliebigem Tiefgang, dadurch gekennzeichnet, dass diese punktförmig in Garten- und Kulturanlagen eingesetzt werden kann, den Boden auflockert und vorhandene Wurzelreste oder Unkräuter nach oben pflügt. Die auch zur Herstellung von Pflanzengruben eingesetzt werden können.
  2. Flachstahlzinken zu Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass diese gegen die Rotationsrichtung gebogen sind, dadurch die unteren Erdschichten auflockern, nach oben pflügen und eine gute Vermengung des Erdreiches bewirken.
  3. Senkrecht arbeitende Bodenfräse wie Anspruch 1) mit größerem Durchmesser und beliebigem Tiefgang, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff verlängert und so verstärkt ist, dass die Bodenfräse von 2 Personen bedient werden kann, mit der auch größere Gartenflächen durch mehrfaches Versetzen der Fräse bearbeitet werden können und dadurch das jährliche Umgraben der Gartenanlage erspart wird.
  4. Zinken nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass sie in beliebiger Breite hergestellt werden und zusätzlich im Querschnitt oval gebogen sind.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2013017462A1 (en) * 2011-07-29 2013-02-07 Mccauley Quinten A rotary tiller
CN105493730A (zh) * 2015-12-15 2016-04-20 陈绍升 旋转式手扶式单人松土机
CN105557087A (zh) * 2015-12-15 2016-05-11 陈绍升 手扶式单人松土机

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