DE102008036011A1 - Radom für einen Radarsensor in einem Kraftfahrzeug - Google Patents

Radom für einen Radarsensor in einem Kraftfahrzeug

Info

Publication number
DE102008036011A1
DE102008036011A1 DE200810036011 DE102008036011A DE102008036011A1 DE 102008036011 A1 DE102008036011 A1 DE 102008036011A1 DE 200810036011 DE200810036011 DE 200810036011 DE 102008036011 A DE102008036011 A DE 102008036011A DE 102008036011 A1 DE102008036011 A1 DE 102008036011A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
radome
structure
characterized
electromagnetic waves
radar sensor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE200810036011
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Prof. Dr. Biebl
Florian Pfeiffer
Karl-Heinz Dr. Siedersberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Audi AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Audi AG filed Critical Audi AG
Priority to DE200810036011 priority Critical patent/DE102008036011A1/de
Publication of DE102008036011A1 publication Critical patent/DE102008036011A1/de
Application status is Ceased legal-status Critical

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01BASIC ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/42Housings not intimately mechanically associated with radiating elements, e.g. radome
    • HELECTRICITY
    • H01BASIC ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/27Adaptation for use in or on movable bodies
    • H01Q1/32Adaptation for use in or on road or rail vehicles
    • H01Q1/3208Adaptation for use in or on road or rail vehicles characterised by the application wherein the antenna is used
    • H01Q1/3233Adaptation for use in or on road or rail vehicles characterised by the application wherein the antenna is used particular used as part of a sensor or in a security system, e.g. for automotive radar, navigation systems
    • HELECTRICITY
    • H01BASIC ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/27Adaptation for use in or on movable bodies
    • H01Q1/32Adaptation for use in or on road or rail vehicles
    • H01Q1/325Adaptation for use in or on road or rail vehicles characterised by the location of the antenna on the vehicle
    • H01Q1/3283Adaptation for use in or on road or rail vehicles characterised by the location of the antenna on the vehicle side-mounted antennas, e.g. bumper-mounted, door-mounted
    • HELECTRICITY
    • H01BASIC ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q15/00Devices for reflection, refraction, diffraction or polarisation of waves radiated from an antenna, e.g. quasi-optical devices
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/88Radar or analogous systems specially adapted for specific applications
    • G01S13/93Radar or analogous systems specially adapted for specific applications for anti-collision purposes
    • G01S13/931Radar or analogous systems specially adapted for specific applications for anti-collision purposes between land vehicles; between land vehicles and fixed obstacles
    • G01S2013/9371Sensor installation details
    • G01S2013/9375Sensor installation details in the front of the vehicle

Abstract

Radom für einen Radarsensor in einem Kraftfahrzeug, dessen wenigstens eine Wand auf einer ersten Oberfläche mit wenigstens einer dreidimensionalen ersten Struktur versehen ist, wobei eine der ersten Oberfläche gegenüberliegende zweite Oberfläche wenigstens eine an die wenigstens eine erste Struktur derart angepasste zweite Struktur aufweist, dass der optische Weg für elektromagnetische Wellen an strukturaufweisenden wie auch strukturlosen Stellen der Wand (14, 36) im Wesentlichen gleich ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Radom für einen Radarsensor in einem Kraftfahrzeug, dessen wenigstens eine Wand auf einer ersten Oberfläche mit wenigstens einer dreidimensionalen ersten Struktur versehen ist.
  • Die Verwendung von Fahrerassistenzsystemen wie Abstandshaltesystemen oder Navigationseinrichtungen nimmt immer mehr zu. Die hierfür nötigen Sensoren sind beispielsweise Kameras oder auch Radarsensoren. Im Falle von Radarsensoren ist es auch technischer Sicht heraus optimal, wenn im Arbeitsbereich des Sensors keine Hindernisse außer den Messobjekten selbst vorzufinden sind. Aus Designgründen ist es jedoch erstrebenswert, die Radarsensoren hinter der Fahrzeugverkleidung zu verstecken.
  • Im Falle des Einbaus eines Radarsensors in der Fahrzeugfront, genauer gesagt hinter dem Kühlerschutzgrill, besteht eine Möglichkeit darin, ein Radom in Form einer Abdeckung in die Streben des Kühlerschutzgrills einzubauen. Hierbei können die horizontalen Strukturen des Kühlerschutzgrills in Form dreidimensionaler Strukturen weitergeführt werden, ohne dass eine Beeinträchtigung in der Winkel-Messgenauigkeit der durch den Radarsensor bestimmten Ablage entsteht. Die Übernahme der vertikalen Strukturen des Kühlerschutzgrills in das Radom verfälscht allerdings die Bestimmung der Ablage in einem derartigen Maße, dass ihre Verwendung unmöglich ist.
  • Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, ein Radom anzugeben, das beliebig strukturiert werden kann, ohne dass die Winkelbestimmung durch den Radarsensor hierunter leidet.
  • Zur Lösung der Aufgabe ist bei einem Radom für einen Radarsensor in einem Kraftfahrzeug erfindungsgemäß vorgesehen, dass eine der ersten Oberfläche gegenüberliegende zweite Oberfläche wenigstens eine an die we nigstens eine erste Struktur derart angepasste zweite Struktur aufweist, dass der optische Weg für elektromagnetische Wellen an strukturaufweisenden wie auch an strukturlosen Stellen der Wand im Wesentlichen gleich ist.
  • Erfindungsgemäß ist also vorgesehen, nicht nur die der Kraftfahrzeugaußenseite zugewandte Oberfläche des Radoms mit einer Struktur zu versehen, sondern auch die der Kraftfahrzeuginnenseite zugewandte Oberfläche. Hierbei ist die zweite Struktur an die erste Struktur derart anzupassen, dass der optische Weg für elektromagnetische Wellen der gleiche ist, egal wo die elektromagnetische Welle durch das Radom hindurchgeht.
  • Für die Berechnung der zweiten Struktur müssen mehrere Annahmen getroffen werden. Als erstes wird angenommen, dass die vom Zielobjekt zurückreflektierte Welle als ebene Welle auf das Radom auftrifft. Dadurch kann von einer konstanten Phase bei den zurückreflektierten Wellen ausgegangen werden. Zur Berechnung der Rückseite sind noch mehrere Größen zu verwenden: n0 bezeichnet die Brechzahl außerhalb des Radoms und n1 die Brechzahl im Radom selbst. Mit r →i,j sind für i = 1, 2 zwei Strahlen einer elektromagnetischen Welle bezeichnet, wobei j = 1 die Ausbreitungsrichtung vor dem Radom, j = 2 die Ausbreitungsrichtung im Radom und j = 3 die Ausbreitungsrichtung hinter dem Radom kennzeichnet. Diese sind beispielhaft für die gesamte Welle bzw. für beliebige Strahlen dieser Welle. Damit nun die optische Weglänge für alle Wege konstant ist, muss Gleichung 1 gelten: (|r →i,1| + |r →i,3|)·n0 + |r →i,2|·n1 = const.
  • Vorteilhafterweise kann die wenigstens eine zweite Struktur derart ausgestaltet sein, dass die Ausbreitungsrichtung elektromagnetischer Wellen vor und hinter dem Radom im Wesentlichen parallel ist. Hierfür ist notwendig, dass in die Berechnung auch der Zusammenhang zwischen dem Einfallswinkel αe und dem Ausfallswinkel αa jeweils am Luft-Radom- sowie am Radom-Luft-Übergang gemäß dem Snelliusschen Brechungsgesetz mit einbezogen wird. Dies beschreibt Gleichung 2:
    Figure 00030001
  • na ist hierbei die Brechzahl des Mediums der ausfallenden und ne die des Mediums der einfallenden Welle. Abhängig davon, ob es sich um den Übergang Luft-Radom oder umgekehrt handelt, ist für na n1 und für ne n2 und umgekehrt einzusetzen.
  • Unter Berücksichtigung dieser Beziehung kann erreicht werden, dass die elektromagnetischen Wellen nach Austritt aus dem Radom ebenfalls wieder parallel verlaufen. Bei Berücksichtigung von Gleichung 1 und Gleichung 2 ist die Strukturgebung auf der zweiten Oberfläche eindeutig festgelegt. Die Berechnung erfolgt hierbei für die sogenannte Hauptrichtung. Radarsensoren haben typischerweise einen Öffnungswinkel von ±8°, die Hauptrichtung entspricht einem Winkel von 0°.
  • Mit besonderem Vorzug kann die wenigstens eine erste Struktur eine längliche Wölbung und die wenigstens eine zweite Struktur eine längliche Eintiefung sein. Während horizontale längliche Wölbungen die Ablagenbestimmung mittels des Radarsensors nicht verfälschen, gilt dies für andere Wölbungen, insbesondere vertikale, nicht mehr. Auch ergibt sich die Form der zweiten Struktur nicht einfach durch eine Verschiebung der Querschnittsform der ersten Struktur auf die Querschnittsform der zweiten Struktur.
  • Mit besonderem Vorteil kann die Dicke des Radoms an strukturlosen Stellen im Wesentlichen einem Vielfachen der halben Wellenlänge der elektromagnetischen Wellen im Material des Radoms entsprechen. Beispielsweise kann seine Dicke im Wesentlichen einer Wellenlänge der elektromagnetischen Wellen im Material des Radoms entsprechen. Durch eine derartige Ausgestaltung der Radomwand wird diese für die elektromagnetischen Wellen sozusagen unsichtbar.
  • In einer weiteren Ausgestaltung kann das Radom zwei untereinander verbundene Wände mit im Wesentlichen spiegelbildlichen ersten und zweiten Strukturen umfassen. Durch die symmetrische Anordnung können eventuell auftretende Abweichungen von der Parallelität der Strahlen kompensiert werden. Auch kann somit die ursprüngliche Dichteverteilung der elektromagnetischen Wellen vor dem Passieren des Radoms wiederhergestellt werden.
  • Daneben betrifft die Erfindung auch einen Radarsensor mit einem zugeordneten Radom.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispielen sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
  • 1 Die Teil-Frontansicht eines Kraftfahrzeugs, umfassend ein erfindungsgemäßes Radom,
  • 2 den Querschnitt einer ersten und zweiten Struktur eines erfindungsgemäßen Radoms,
  • 3a–c Ausgestaltungen der ersten und zweiten Struktur in der Querschnittsansicht,
  • 4 die Teil-Frontansicht eines Kraftfahrzeugs mit einem erfindungsgemäßen Radom in einer zweiten Ausgestaltung,
  • 5 die Kurven verschiedener Winkelmessungen, und
  • 6 die ersten und zweiten Strukturen eines zweiwandigen Radoms im Querschnitt.
  • 1 zeigt den Kühlerschutzgrill 1 eines Kraftfahrzeugs 2. Dieser weist sowohl horizontale Strukturen 3 wie auch vertikale Strukturen 4 auf. In den Kühlerschutzgrill 1 ist ebenfalls das Radom 5 eingebaut. Wenn das Radom 5 die erfindungsgemäße Ausgestaltung der fahrzeuginnenseitigen Fläche aufweist, können, wie in 1 zu sehen ist, nicht nur die horizontalen Struktu ren 3 sondern auch die vertikalen Strukturen 4 auf der kraftfahrzeugseitig außen gelegenen Oberfläche fortgeführt werden.
  • 2 zeigt eine schematische Darstellung der Größen zur Berechnung der zweiten Struktur 7. An der Kraftfahrzeugaußenseite 10 befindet sich die Referenzfläche 11, die eine Fläche konstanter Phase darstellt. Dies basiert auf der Annahme, dass die zurückreflektierte Welle als ebene Welle auf das Radom auftrifft. Diese ist senkrecht zur Ausbreitungsrichtung der elektromagnetischen Welle. Auf der Kraftfahrzeuginnenseite 12 wie auch auf der Kraftfahrzeugaußenseite 10 wird als Medium Luft angenommen, weshalb in diesen Bereichen jeweils die gleiche Brechzahl 13, in den Gleichungen als n0 bezeichnet, angesetzt wird. In der Wand 14 des Radoms 5 liegt dagegen die Brechzahl 15 vor, die in den Gleichungen als n1 aufzufinden ist. Für die Strahlen 16 und 17 soll nun die zweite Struktur 7 derart optimiert werden, dass einerseits der optische Weg für beide Strahlen gleich lang ist, andererseits sollen diese Strahlen nach Austritt aus dem Radom an der Referenzfläche 18 wiederum parallel sein. Zur Berechnung der zweiten Struktur gehen die Teilstrahlen 19, 20 und 21 des Strahls 16 als r →1,1, r →1,2 bzw. r →1,3 und für Strahl 17 die Teilstrahlen 22, 23 und 24 als r →2,1,
    Figure 00050001
    2,2 und r →2,3 in die Berechnung ein. Der Einfallswinkel 25 und der Ausfallswinkel 26, die in Gleichung 2 als αe bzw. αa aufzufinden sind, sind, wie in 2 dargestellt ist, gemäß den Konventionen der geometrischen Optik verwendet worden. Aufgrund der Formgebung des Radoms 5 ist damit die optische Weglänge von der Referenzfläche 11 zur Referenzfläche 18 für beliebige parallele Strahlen gleich, diese sind auch nach Verlassen der Wand 14 des Radoms parallel.
  • 3a zeigt einen Ausschnitt eines Querschnitts des Radoms 5, bei dem die erste Struktur 6 und die zweite Struktur 7 abgebildet sind. Wie zu sehen ist, stimmt die Parallele 8 zur ersten Struktur nicht mit der zweiten Struktur 7 überein. Die Parallele 8 zur ersten Struktur stimmt mit der zweiten Struktur 7 genau an den Stellen überein, an denen die elektromagnetischen Wellen 9 mehr oder weniger ohne Richtungsänderung durch das Radom hindurchgelangen. Die 3b und 3c zeigen unterschiedliche Ausgestaltungen des Querschnitts der ersten Struktur 6 und der zweiten Struktur 7. In 3b ist die erste wie auch die zweite Struktur 6 bzw. 7 im zentralen Bereich im Vergleich zu 3a abgeplattet, während in 3c im zentralen Bereich eine vollständige Abflachung realisiert wurde. Die Formgebung der ersten und dementsprechend berechneten zweiten Strukturen ist dementsprechend variabel und nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt.
  • In 4 ist eine alternative Ausgestaltung des Kühlerschutzgrills 1 bzw. seiner horizontalen Strukturen 3 und seiner vertikalen Strukturen 4 zu sehen. Hierbei verlaufen die horizontalen Strukturen 3 wie auch die vertikalen Strukturen 4 nicht mehr gänzlich horizontal bzw. vertikal, sondern weisen ein schlangen- oder wellenförmiges Muster auf. Eine solche Ausformung der ersten Strukturen 6 auf der Kraftfahrzeugaußenseite 10 ist ohne die erfindungsgemäße Verwendung der zweiten Strukturen 7 auf der Oberfläche des Kraftfahrzeuginnenseite 12 nicht möglich, da ansonsten die Winkelmessung des hinter dem Radom 5 befindlichen Radarsensors erheblich verfälscht würde. Somit können beliebige erste Strukturen 6 auf der kraftfahrzeugaußenseitigen Fläche des Radoms 5 realisiert werden, ohne dass die Winkelmessgenauigkeit des Radarsensors beeinträchtigt wird.
  • Die Wirkung einer derart optimierten Rückseite ist in 5 dargestellt. 5 zeigt eine Winkelmessung, wobei auf der x-Achse 27 der Referenzwinkel und auf der y-Achse 28 der Messwinkel eines Radarsensors eines automobilen Fernbereichradars aufgetragen ist. Während die Messpunkte der ohne Radom aufgenommenen Linie 29 der Referenzmessung und die Punkte der Linie 30 mit einem Radom mit vertikalem Steg und optimierter Rückseite beinahe identisch sind und sehr eng an der Winkelhalbierenden 31 verlaufen, liegen die Messwerte der Kurve 32, die von einem Radom mit einem vertikalen Steg aber einer planen Rückseite stammen, teilweise drastisch vom erwünschten Wert ab. Daraus folgt, dass der Einsatz vertikaler bzw. nichthorizontaler Strukturen erst mit der erfindungsgemäßen Rückseitengestaltung des Radoms ermöglicht wird.
  • 6 zeigt ein Radom 5, das zwei Wände 14 und 36 umfasst, wobei die erste Struktur 6 und die zweite Struktur 7 spiegelbildlich als Struktur 34 und Struktur 35 wiedergefunden werden. Mit dieser Anordnung ist es nicht nur möglich, dass die Strahlen 9 nach Passieren des Radoms 5 den gleichen optischen Weg zurückgelegt haben und zueinander parallel sind, sondern zusätzlich wird der linsenartige Effekt, durch den die Strahlen nach Passieren der Wand 14 zur Mitte der Strukturen 6 bzw. 7 hin etwas verdichtet wurden wieder aufgehoben. Somit kann im Optimalfall an Referenzfläche 18 genau der gleiche Zustand realisiert werden, wie er an Referenzfläche 11 vorlag, womit das Radom 5 für den Radarsensor vollständig unsichtbar ist. Hierdurch kann nicht nur die Fehleranfälligkeit der Winkelbestimmung, sondern auch die Dämpfung, wie auch bei Ausgestaltung mit nur einer Wand, der elektromagnetischen Welle am Radom miniert werden.

Claims (8)

  1. Radom für einen Radarsensor in einem Kraftfahrzeug, dessen wenigstens eine Wand auf einer ersten Oberfläche mit wenigstens einer dreidimensionalen ersten Struktur versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine der ersten Oberfläche gegenüberliegende zweite Oberfläche wenigstens eine an die wenigstens eine erste Struktur (6, 35) derart angepasste zweite Struktur (7, 34) aufweist, dass der optische Weg für elektromagnetische Wellen an strukturaufweisenden wie auch strukturlosen Stellen der Wand (14, 36) im Wesentlichen gleich ist.
  2. Radom nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine zweite Struktur (7, 34) derart ausgestaltet ist, dass die Ausbreitungsrichtung elektromagnetischer Wellen vor und hinter dem Radom (5) im Wesentlichen parallel ist.
  3. Radom nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine erste Struktur (6, 35) eine längliche Wölbung und die wenigstens eine zweite Struktur (7, 34) eine längliche Eintiefung ist.
  4. Radom nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass seine Dicke an strukturlosen Stellen im Wesentlichen gleich einem Vielfachen der halben Wellenlänge der elektromagnetischen Wellen im Material des Radoms (5) entspricht.
  5. Radom nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass seine Dicke im Wesentlichen einer Wellenlänge der elektromagnetischen Wellen im Material des Radoms entspricht.
  6. Radom nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei untereinander verbundene Wände (14, 36) mit im Wesentlichen spiegelbildlichen ersten und zweiten Strukturen (6, 7, 34, 35) umfasst.
  7. Radom nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es in einem Kühlerschutzgrill (1) eines Kraftfahrzeugs (2) integriert ist.
  8. Radarsensor mit einem zugeordneten Radom nach einem der vorangehenden Ansprüche.
DE200810036011 2008-08-01 2008-08-01 Radom für einen Radarsensor in einem Kraftfahrzeug Ceased DE102008036011A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200810036011 DE102008036011A1 (de) 2008-08-01 2008-08-01 Radom für einen Radarsensor in einem Kraftfahrzeug

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200810036011 DE102008036011A1 (de) 2008-08-01 2008-08-01 Radom für einen Radarsensor in einem Kraftfahrzeug
ES09009601.7T ES2533616T3 (es) 2008-08-01 2009-07-24 Radomo para un sensor de radar en un vehículo automóvil
EP20090009601 EP2151888B1 (de) 2008-08-01 2009-07-24 Radom für einen Radarsensor in einem Kraftfahrzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102008036011A1 true DE102008036011A1 (de) 2010-02-11

Family

ID=41226742

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200810036011 Ceased DE102008036011A1 (de) 2008-08-01 2008-08-01 Radom für einen Radarsensor in einem Kraftfahrzeug

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP2151888B1 (de)
DE (1) DE102008036011A1 (de)
ES (1) ES2533616T3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009060164A1 (de) * 2009-12-23 2011-06-30 IMST GmbH, 47475 Verfahren zur Herstellung einer Radarsensorvorrichtung, Verfahren zur Erzeugung und zum Empfang von Radarwellen sowie entsprechende Radarsensorvorrichtung und entsprechendes Fahrzeug

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010038517A1 (de) 2010-07-28 2012-02-02 Robert Bosch Gmbh Radom für einen Radarsensor in einem Kraftfahrzeug und entsprechender Radarsensor
US20140091969A1 (en) * 2012-10-02 2014-04-03 Delphi Technologies, Inc. Radome for a radar sensor assembly
JP2015090289A (ja) * 2013-11-05 2015-05-11 トヨタ自動車株式会社 障害物検知装置
US9828036B2 (en) 2015-11-24 2017-11-28 Srg Global Inc. Active grille shutter system with integrated radar

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10026454C1 (de) * 2000-05-27 2001-12-20 Daimler Chrysler Ag Radom für ein Abstands-Warn-Radar (AWR)
US20030052810A1 (en) * 2001-07-06 2003-03-20 Thales Device to conceal a radar representing a pattern in relief, equipping especially a vehicle, and detection system comprising such a device
DE10351527A1 (de) * 2003-11-03 2005-06-09 Hella Kgaa Hueck & Co. Radom für ein Abstandswarnradar

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP3246025B2 (ja) * 1993-01-22 2002-01-15 三菱電機株式会社 レドームおよびその製造方法
DE19819709C2 (de) * 1998-05-02 2000-05-25 Daimler Chrysler Ag Verfahren zur Herstellung eines Radoms für ein Abstandswarnradar und Radom für ein Abstandswarnradar
JP3871255B2 (ja) * 2001-11-01 2007-01-24 アンテン株式会社 レドーム
DE102005033414A1 (de) * 2005-07-18 2007-01-25 Robert Bosch Gmbh Antenneneinrichtung
US8487820B2 (en) * 2007-01-23 2013-07-16 Mitsubishi Electric Corporation Emblem

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10026454C1 (de) * 2000-05-27 2001-12-20 Daimler Chrysler Ag Radom für ein Abstands-Warn-Radar (AWR)
US20030052810A1 (en) * 2001-07-06 2003-03-20 Thales Device to conceal a radar representing a pattern in relief, equipping especially a vehicle, and detection system comprising such a device
DE10351527A1 (de) * 2003-11-03 2005-06-09 Hella Kgaa Hueck & Co. Radom für ein Abstandswarnradar

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009060164A1 (de) * 2009-12-23 2011-06-30 IMST GmbH, 47475 Verfahren zur Herstellung einer Radarsensorvorrichtung, Verfahren zur Erzeugung und zum Empfang von Radarwellen sowie entsprechende Radarsensorvorrichtung und entsprechendes Fahrzeug

Also Published As

Publication number Publication date
EP2151888A1 (de) 2010-02-10
ES2533616T3 (es) 2015-04-13
EP2151888B1 (de) 2015-02-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1660912B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bestimmung von grösse und position einer parklücke
DE10327733C5 (de) Vorrichtung zur Formung eines Lichtstrahls
DE102006007170B4 (de) Verfahren und Anordnung zur schnellen und robusten chromatisch konfokalen 3D-Messtechnik
EP0521855B1 (de) Verbesserung für einen ultraschall-gas-/flüssigkeits-durchflussmesser
DE4301228C1 (de) Verfahren zur Bestimmung der Sichtweite
DE60308645T2 (de) Optische anordnung und verfahren dazu
EP0505402B1 (de) Ultraschall-durchflussmesser
DE10043354A1 (de) Fahrwerkvermessungseinrichtung
EP1370896B1 (de) Element zur kombinierten symmetrisierung und homogenisierung eines strahlenbündels
DE60220062T2 (de) System und verfahren zur verarbeitung von squint-abgebildeten sar-daten
EP1664838B1 (de) Verfahren und computerprogramm zum erfassen der kontur eines hindernisses in der umgebung eines fahrzeugs
DE60223184T2 (de) Röntgenverfahren mittels zweier Röntgenstrahlenergien und Kalibriervorrichtung für dieses Verfahren
CH701728B1 (de) Ultraschallmessanordnung mit einer Ultraschallmessstrecke aus Kunststoff, Verfahren zur Durchflussmessung und Verfahren zur Herstellung einer Ultraschallmessstrecke.
DE102008049891B4 (de) Strömungsrichter für ein Durchflussmessgerät, insbesondere ein Ultraschallmessgerät
EP1653258B1 (de) Fahrzeugleuchte
DE102005038524A1 (de) Verfahren zur Ermittlung der Tiefenbegrenzung einer Parklücke mittels Ultraschallsensoren und System hierzu
EP0750174A2 (de) Referenzinterferometer mit variabler Wellenlänge
EP2062019B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur ortsaufgelösten bestimmung der phase und amplitude des elektromagnetischen feldes in der bildebene einer abbildung eines objektes
DE60132551T2 (de) Verfahren und apparat zur messung der geometrischen struktur eines optischen bauteils durch lichtübertragung
EP2176681B1 (de) Radarsensor für kraftfahrzeuge
DE102004037137A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Entfernungsmessung
DE102006007172B4 (de) Verfahren und Anordnung zur schnellen, ortsaufgelösten, flächigen, spektroskopischen Analyse, bzw. zum Spectral Imaging oder zur 3D-Erfassung mittels Spektroskopie
DE60019799T2 (de) Fahrbahndeckenprofilmessung
DE102011078641A1 (de) Radarsystem für Kraftfahrzeuge sowie Kraftfahrzeug mit einem Radarsystem
DE4037156A1 (de) Radarantennenanordnung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R002 Refusal decision in examination/registration proceedings
R003 Refusal decision now final