DE102008032788B4 - Kollisionserfassungsvorrichtung - Google Patents

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Abstract

Kollisionserfassungsvorrichtung (1, 2) für ein Fahrzeug, mit:
einem Kammerglied (10, 20, 20a), das einen Raum (100, 200) liefert;
einem Drucksensor (11, 21), der mit dem Kammerglied (10, 20, 20a) verbunden ist, zum Erfassen eines Drucks im Innern des Raums (100, 200);
einer Bestimmungseinrichtung (13, 23) zum Bestimmen einer Kollision eines Objekts mit dem Fahrzeug basierend auf dem Druck des Raums (100, 200), der durch den Drucksensor (11, 21) erfasst wird;
einem Stoßfängerdämpfer (14, 24) zum Dämpfen eines Aufpralls, der durch die Kollision erzeugt wird; und
einem Temperatursensor (12, 22), der um das Kammerglied (10, 20, 20a) oder den Stoßfängerdämpfer (14, 24) angeordnet ist, um eine Temperatur derselben zu erfassen, wobei
die Bestimmungseinrichtung (13, 23) den erfassten Druck basierend auf der Temperatur, die durch den Temperatursensor (12, 22) erfasst wird, so korrigiert, dass derselbe verringert wird, wenn die erfasste Temperatur höher als eine vorbestimmte obere Grenztemperatur ist, und erhöht wird, wenn die erfasste Temperatur niedriger als eine vorbestimmte untere Grenztemperatur ist, und
die Kollision basierend auf dem korrigierten Druck bestimmt wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kollisionserfassungsvorrichtung zum Erfassen einer Kollision eines Fußgängers oder dergleichen mit einem Fahrzeug.
  • In der DE 101 14 465 A1 wird eine Erfindung offenbart, die einen Kontaktsensor zur Sensierung der Berührung eines Gegenstands mit einem anderen Objekt, insbesondere zur Sensierung des Aufpralls eines Kraftfahrzeuges auf das Objekt, betrifft. Hierzu ist vorzugsweise entlang des vorderen Stoßfängers des Kraftfahrzeuges ein schlauchförmiger Körper angeordnet. Hiervon ausgehend soll ein Kontaktsensor mit einfachem Aufbau angegeben werden, der eine sichere Sensierung der Berührung des Gegenstands mit dem anderen Objekt ermöglicht. Erfindungsgemäß ist der schlauchförmige Körper mit einem Fluid gefüllt und wenigstens ein den in dem Fluid jeweils vorliegenden Druck erfassender Sensor vorgesehen.
  • DE 10 2006 053 962 A1 offenbart ein Passagierschutzsystem für ein Fahrzeug, umfassend ein einen Raum festlegendes Teil, welches teilweise ein Chassis des Fahrzeugs bildet und einen inneren Raum festlegt, der aufgrund einer Kollision des Fahrzeugs verformbar ist, umfassend ein Druckdetektionsteil, welches in dem inneren Raum angeordnet ist, um den Druck der Luft in dem inneren Raum zu detektieren, ein Temperaturdetektionsteil, welches in dem inneren Raum angeordnet ist, um die Lufttemperatur des inneren Raumes zu detektieren, eine Bestimmungseinheit und eine Passsagierschutzvorrichtung zum Schützen eines Passagiers in dem Fahrzeug. Die Passagierschutzvorrichtung wird betätigt, wenn die Bestimmungseinheit bestimmt, dass eine Kollision des Fahrzeugs auftritt, und zwar basierend auf einer Variation des Druckes und einer Variation der Temperatur.
  • Die herkömmliche Hindernisbestimmungsvorrichtung für Fahrzeuge ist in der JP 2006-117157 A , die der US 2006/0087417 A1 entspricht, als eine Fußgängerkollisionserfassungsvorrichtung zum Erfassen einer Kollision eines Fußgängers oder dergleichen mit einem Fahrzeug offenbart. Die Hindernisbestimmungsvorrichtung weist einen Dämpfer, einen Drucksensor, einen Geschwindigkeitssensor und eine Airbag-ECU-Vorrichtung auf. Der Dämpfer ist ein Glied zum Dämpfen eines Aufpralls, der durch eine Kollision eines Objekts mit einem Fahrzeug erzeugt wird. Der Dämpfer weist ein Kammerglied und ein Verbindungsglied auf. Das Kammerglied ist durch das Verbindungsglied an einer vorderen Oberfläche einer Stoßfängerverstärkung befestigt. In eine Kammer, die durch das Kammerglied geliefert ist, ist Luft gefüllt. Der Drucksensor erfasst einen Druck im Innern der Kammer. Der Drucksensor ist durch ein Rohr mit dem Verbindungsglied verbunden. Der Geschwindigkeitssensor ist ein Sensor zum Erfassen einer Geschwindigkeit des Fahrzeugs und ist im Innern des Fahrzeugs angeordnet. Der Drucksensor und der Geschwindigkeitssensor sind mit der Airbag-ECU verbunden. Die Airbag-ECU bestimmt basierend auf Erfassungsresultaten des Drucksensors und des Geschwindigkeitssensors, ob eine Kollision mit einem Stoßfänger des Fahrzeugs durch einen Fußgänger verursacht wird. Genauer gesagt, die Airbag-ECU bestimmt, ob der Druck in der Kammer einen Schwellenwert, der durch eine Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs bestimmt ist, überschreitet.
  • Das Kammerglied, das den Dämpfer liefert, kann aus Harz hergestellt sein. Der Dämpfer und das Kammerglied können getrennt hergestellt sein, und beide können aus Harz hergestellt sein. Eine Härte eines Harzes ändert sich mit der Temperatur. Das Harz wird bei einer hohen Temperatur weich und bei einer niedrigen Temperatur hart. Wenn das gleiche Hindernis unter der gleichen Bedingung mit dem Fahrzeug kollidiert, unterscheidet sich somit der Verformungsgrad abhängig von der Temperatur. Hierdurch ändert sich ein Erfassungsresultat des Drucksensors. Der Druck wird bei einer hohen Temperatur hoch und bei einer niedrigen Temperatur niedrig. Wenn sich die Temperatur signifikant ändert, ist es daher schwierig, genau zu bestimmen, ob das kollidierte Hindernis ein Fußgänger ist.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Offenbarung, eine Kollisionserfassungsvorrichtung zu schaffen, die eine Kollision eines Objekts mit einem Fahrzeug genau bestimmen kann, ohne durch die Änderung der Temperatur beeinflusst zu werden.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Offenbarung ist eine Kollisionserfassungsvorrichtung für ein Fahrzeug geschaffen, die ein Kammerglied, das einen Raum liefert, einen Drucksensor, der mit dem Kammerglied verbunden ist, zum Erfassen eines Drucks im Innern des Raums, eine Bestimmungseinrichtung zum Bestimmen einer Kollision eines Objekts mit dem Fahrzeug basierend auf dem durch den Drucksensor erfassten Druck des Raums, einen Stoßfängerdämpfer zum Dämpfen eines Aufpralls, der durch die Kollision erzeugt wird, und einen Temperatursensor, der um das Kammerglied oder den Stoßfängerdämpfer angeordnet ist, um eine Temperatur derselben zu erfassen, aufweist. Die Bestimmungseinrichtung korrigiert den erfassten Druck basierend auf der durch den Temperatursensor erfassten Temperatur, so dass derselbe verringert wird, wenn die erfasste Temperatur höher als eine vorbestimmte obere Grenztemperatur ist, und erhöht wird, wenn die erfasste Temperatur niedriger als eine vorbestimmte untere Grenztemperatur ist. Die Kollision wird basierend auf dem korrigierten Druck bestimmt.
  • Hierdurch kann eine Kollisonserfassungsvorrichtung erhalten werden, die eine Kollision eines Objekts mit einem Fahrzeug genau bestimmen kann, ohne durch die Änderung der Temperatur beeinflusst zu werden.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Offenbarung ist eine Kollisionserfassungsvorrichtung für ein Fahrzeug geschaffen, die ein Kammerglied, das einen Raum liefert, einen Drucksensor, der mit dem Kammerglied verbunden ist, zum Erfassen eines Drucks im Innern des Raums, eine Bestimmungseinrichtung zum Bestimmen einer Kollision eines Objekts mit dem Fahrzeug basierend auf dem durch den Drucksensor erfassten Druck des Raums, einen Stoßfängerdämpfer zum Dämpfen eines Aufpralls, der durch die Kollision erzeugt wird, und einen Temperatursensor, der um das Kammerglied oder den Dämpfer angeordnet ist, um eine Temperatur derselben zu erfassen, aufweist. Die Bestimmungseinrichtung führt eine Berechnung basierend auf dem erfassten Druck, der durch den Drucksensor erfasst wird, durch, so dass ein berechneter Druck erhalten wird. Die Bestimmungseinrichtung korrigiert einen Schwellendruck basierend auf der erfassten Temperatur, die durch den Temperatursensor erfasst wird. Die Kollision wird basierend auf einem Vergleich zwischen dem berechneten Druck und dem korrigierten Schwellendruck bestimmt.
  • Hierdurch kann eine Kollisonserfassungsvorrichtung erhalten werden, die eine Kollision eines Objekts mit einem Fahrzeug genau bestimmen kann, ohne durch die Änderung der Temperatur beeinflusst zu werden.
  • Die vorhergehenden und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung, die unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen geliefert wird, offensichtlicher. Es zeigen:
  • 1 eine Ansicht, die eine Fußgängerkollisionserfassungsvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel zeigt;
  • 2 eine Querschnittsansicht, die eine Stoßfängerverstärkung, ein Kammerglied und einen Stoßfängerdämpfer der Fußgängerkollisionserfassungsvorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel zeigt;
  • 3 eine grafische Darstellung, die eine Temperatureigenschaft eines Drucks im Innern einer Kammer zeigt;
  • 4 eine Querschnittsansicht, die eine Stoßfängerverstärkung, ein Kammerglied und einen Stoßfängerdämpfer der Fußgängerkollisionserfassungsvorrichtung gemäß einer Modifikation des ersten Ausführungsbeispiels zeigt;
  • 5 eine Querschnittsansicht, die eine Stoßfängerverstärkung, ein Kammerglied und einen Stoßfängerdämpfer der Fußgängerkollisionserfassungsvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel zeigt; und
  • 6 eine Querschnittsansicht, die eine Stoßfängerverstärkung, ein Kammerglied und einen Stoßfängerdämpfer der Fußgängerkollisionserfassungsvorrichtung gemäß einer Modifikation des zweiten Ausführungsbeispiels zeigt.
  • Es sei bemerkt, dass „eine Vorderseite” eine Vorderseite hinsichtlich einer Fahrtrichtung eines Fahrzeugs anzeigt und „eine Hinterseite” eine Hinterseite hinsichtlich einer Fahrtrichtung eines Fahrzeugs anzeigt. Es sei zusätzlich bemerkt, dass die Vorne-Hinten-Richtung und die Oben-Unten-Richtung in Zeichnungen die Vorne-Hinten-Richtung des Fahrzeugs bzw. die Oben-Unten-Richtung des Fahrzeugs anzeigen.
  • Bei den Ausführungsbeispielen ist ein Beispiel gezeigt, bei dem eine Kollisionserfassungsvorrichtung auf eine Fußgängerkollisionserfassungsvorrichtung zum Erfassen einer Kollision eines Fußgängers mit einem Stoßfänger bei Fahrzeugen angewandt ist.
  • (Erstes Ausführungsbeispiel)
  • Ein Aufbau einer Fußgängerkollisionserfassungsvorrichtung wird unter Bezugnahme auf 1 und 2 beschrieben.
  • Wie in 1 und 2 gezeigt, weist eine Fußgängerkollisionserfassungsvorrichtung 1 (eine Kollisionserfassungsvorrichtung) ein Kammerglied 10, einen Drucksensor 11, einen Temperatursensor 12, einen Fußgängerkollisionsbestimmungsabschnitt 13 (eine Bestimmungseinrichtung) und einen Stoßfängerdämpfer 14 auf.
  • Das Kammerglied 10 ist ein längliches beutelartiges Glied, das aus beispielsweise Harz hergestellt ist und einen Querschnitt einer rechteckigen Form hat, und bildet eine Kammer 100, die ein abgeschlossener Raum oder ein im Wesentlichen abgeschlossener Raum ist. In die Kammer 100 ist Luft gefüllt. Das Kammerglied 10 ist an einer oberseitigen Vorderoberfläche einer Stoßfängerverstärkung 15 befestigt, die sich in einer lateralen Richtung des Fahrzeugs erstreckt und einen Querschnitt hat, bei dem im Wesentlichen zwei Rechtecke miteinander ausgerichtet aneinander befestigt sind. Die Stoßfängerverstärkung 15 ist an vorderseitigen Endabschnitten eines Paars von Seitengliedern 16 und 17 befestigt, das sich in der Vorne-Hinten-Richtung des Fahrzeugs erstreckt und einen Rahmen des Fahrzeugs bildet.
  • Der Drucksensor 11 ist mit dem Kammerglied 10 verbunden und erfasst den Druck im Innern der Kammer 100. Der Drucksensor 11 ist im Innern der Stoßfängerverstärkung 15 enthalten und mit einem Endabschnitt des Drucksensors 11, der zu der Vorderseite vorspringt, mit dem Kammerglied 10 verbunden.
  • Der Temperatursensor 12 erfasst die Temperatur außerhalb des Fahrzeugs. Der Temperatursensor 12 ist an einer Peripherie des Stoßfängerdämpfers 14, insbesondere einer unteren Oberfläche der Stoßfängerverstärkung 15, befestigt.
  • Der Fußgängerkollisionsbestimmungsabschnitt 13 korrigiert den Druck, der durch den Drucksensor 11 erfasst wird, basierend auf einem Erfassungsresultat des Temperatursensors 12. Zusätzlich bestimmt der Bestimmungsabschnitt 13 basierend auf dem korrigierten Druck, ob ein kollidiertes Objekt ein Fußgänger ist, und gibt ein entsprechendes Signal aus. Genauer gesagt, aus dem erfassten Druck wird ein maximaler Wert des Drucks berechnet, und dann wird der maximale Wert des Drucks basierend auf der erfassten Temperatur korrigiert. Der Bestimmungsabschnitt 13 bestimmt außerdem basierend auf einem Vergleich zwischen dem korrigierten maximalen Wert des Drucks und einem maximalen Schwellendruck, der im Voraus eingestellt wird, ob ein kollidiertes Objekt ein Fußgänger ist. Der Bestimmungsabschnitt 13 wird beispielsweise durch einen Mikrocomputer geliefert. Der Bestimmungsabschnitt 13 ist im Innern des Fahrzeugs angeordnet und mit dem Drucksensor 11 bzw. dem Temperatursensor 12 verbunden.
  • Der Stoßfängerdämpfer 14 ist ein Glied mit einer länglichen Form, das aus Harz hergestellt ist, und hat einen Querschnitt einer konkaven Form. Der Stoßfängerdämpfer 14 dämpft einen Aufprall, der durch eine Kollision eines Objekts mit dem Fahrzeug erzeugt wird. Eine obere Oberfläche des Stoßfängerdämpfers 14 ist an einer unteren Oberfläche des Kammerglieds 10 befestigt, und der Stoßfängerdämpfer 14 ist an einer unterseitigen Vorderoberfläche der Stoßfängerverstärkung 15 befestigt. Eine Abmessung des Stoßfängerdämpfers 14 in der Vorne-Hinten-Richtung ist so angepasst, dass eine vordere Oberfläche des Stoßfängerdämpfers 14 bei der Vorderseite einer vorderen Oberfläche des Kammerglieds 10 angeordnet ist. Eine längliche plattenartige Stoßfängerabdeckung 18, die aus beispielsweise Harz hergestellt ist, ist bei der Vorderseite des Kammerglieds 10 und des Stoßfängerdämpfers 14 angeordnet.
  • Ein Betrieb der Fußgängerkollisionserfassungsvorrichtung wird unter Bezugnahme auf 1 und 2 beschrieben.
  • Wenn an die Vorrichtung 1 eine Stromquelle angelegt wird, beginnen der Drucksensor 11, der Temperatursensor 12 und der Bestimmungsabschnitt 13 zu arbeiten. Wenn ein Fußgänger mit der Stoßfängerabdeckung 18 kollidiert, verformt sich die Stoßfängerabdeckung 18 zu der Hinterseite, und es verformen sich der Stoßfängerdämpfer 14 und das Kammerglied 10. Der Stoßfängerdämpfer 14 dämpft durch die Verformung desselben einen Aufprall, der durch eine Kollision erzeugt wird. Mit der Verformung erhöht sich der Druck im Innern der Kammer 100. Der Drucksensor 11 erfasst den Druck im Innern der Kammer 100. Der Temperatursensor 12 erfasst die Temperatur an einer Peripherie des Stoßfängerdämpfers 14. Wie in 3 gezeigt, erhöht sich bei der Kollision des Objekts mit dem Fahrzeug der Druck im Innern der Kammer 100, der durch den Drucksensor 11 erfasst wird, und erreicht eine Spitze, und dann, während eine Zeit vergeht, verringert sich der Druck und erreicht einen vorbestimmten Wert. Da sowohl das Kammerglied 10 als auch der Stoßfängerdämpfer 14 aus Harz hergestellt sind, ändert sich eine Härte derselben mit der Temperatur. Wenn das gleiche Objekt unter gleichen Bedingungen, ausgenommen die Temperatur, mit dem Fahrzeug kollidiert, unterscheidet sich somit der Verformungsgrad des Kammerglieds 10 von dem Verformungsgrad des Stoßfängerdämpfers 14. Der Druck in der Kammer 100 ändert sich daher mit der Temperatur. Genauer gesagt, bei einer sich erhöhenden Temperatur erhöht sich der Druck in der Kammer 100.
  • Der Bestimmungsabschnitt 13 liest die Erfassungsresultate des Drucksensors 11 und des Temperatursensors 12 und berechnet aus dem erfassten Druck einen maximalen Wert des Drucks. Zusätzlich wird der maximale Wert des Drucks basierend auf der erfassten Temperatur gemäß der vorbestimmten Berechnungsformel korrigiert. Genauer gesagt, wenn die erfasste Temperatur höher als die vorbestimmte obere Grenztemperatur ist, wird der berechnete maximale Wert des Drucks so korrigiert, dass derselbe verringert wird. Wenn andererseits die erfasste Temperatur niedriger als die vorbestimmte untere Grenztemperatur ist, wird der berechnete maximale Wert des Drucks so korrigiert, dass derselbe erhöht wird. Die Berechnungsformel ist basierend auf experimentellen Daten so eingestellt, dass der maximale Wert des Drucks genau hinsichtlich der Temperatur korrigiert wird. Außerdem ist die vorbestimmte obere Grenztemperatur eingestellt, um eine vorbestimmte Temperatur höher als die gewöhnliche Temperatur zu sein, und die vorbestimmte untere Grenztemperatur ist eingestellt, um eine vorbestimmte Temperatur niedriger als die gewöhnliche Temperatur zu sein. Der Bestimmungsabschnitt 13 bestimmt basierend auf einem Vergleich zwischen dem korrigierten maximalen Wert des Drucks und einem maximalen Schwellendruck, der im Voraus eingestellt wird, ob ein Fußgänger mit dem Fahrzeug kollidiert, und gibt ein entsprechendes Signal aus. Der maximale Schwellendruck ist als ein geeigneter Wert eingestellt, der zwischen einem Fußgänger und dem anderen Objekt unterscheidbar ist.
  • Die Vorrichtung 1 kann den erfassten Druck basierend auf der Temperatur an der Peripherie des Stoßfängerdämpfers 14 korrigieren und basierend auf dem korrigierten Druck bestimmen, ob ein mit dem Fahrzeug kollidiertes Objekt ein Fußgänger ist. Da sowohl das Kammerglied 10 als auch der Stoßfängerdämpfer 14 aus Harz hergestellt sind, ändert sich eine Härte derselben mit der Temperatur. Wenn das gleiche Objekt unter der gleichen Bedingung mit dem Fahrzeug kollidiert, unterscheidet sich somit der Verformungsgrad des Kammerglieds 10 von dem Verformungsgrad des Stoßfängerdämpfers 14. Daher ändert sich das Erfassungsresultat des Drucksensors 11. Die Vorrichtung 1 kann jedoch den erfassten Druck basierend auf der Temperatur korrigieren und basierend auf dem korrigierten Druck eine Bestimmung vornehmen. Ob ein mit dem Fahrzeug kollidiertes Objekt ein Fußgänger ist, kann daher genau bestimmt werden, ohne durch die Änderung der Temperatur beeinflusst zu werden.
  • Zusätzlich kann der erfasste maximale Wert des Drucks so korrigiert werden, dass derselbe verringert wird, wenn die erfasste Temperatur höher als die vorbestimmte obere Grenztemperatur ist, und der erfasste maximale Wert des Drucks kann so korrigiert werden, dass derselbe erhöht wird, wenn die erfasste Temperatur niedriger als die vorbestimmte untere Grenztemperatur ist. Da sowohl das Kammerglied 10 als auch der Stoßfängerdämpfer 14 aus Harz hergestellt sind, ändert sich eine Härte derselben mit der Temperatur. Das Harz wird bei einer hohen Temperatur weich und bei einer niedrigen Temperatur hart. Dadurch wird das Erfassungsresultat des Drucksensors 11 bei einer hohen Temperatur hoch und bei einer niedrigen Temperatur niedrig. Der Druck kann jedoch so korrigiert werden, dass derselbe verringert wird, wenn die Temperatur höher als die vorbestimmte obere Grenztemperatur ist, und der Druck kann so korrigiert werden, dass derselbe erhöht wird, wenn die Temperatur niedriger als die vorbestimmte untere Grenztemperatur ist. Die durch die Temperaturänderung beeinflusste Druckänderung kann daher unterdrückt werden.
  • Der Temperatursensor 12 ist an einer unteren Oberfläche der Stoßfängerverstärkung 15 befestigt. Die Temperatur an der Peripherie des Stoßfängerdämpfers 14 als ein Bezugspunkt der Korrektur kann somit genau erfasst werden.
  • Das erste Ausführungsbeispiel zeigt das Beispiel, dass der berechnete maximale Wert des Drucks basierend auf der erfassten Temperatur korrigiert wird und die Bestimmung basierend auf dem Vergleich zwischen dem korrigierten maximalen Wert des Drucks und dem maximalen Schwellendruck durchgeführt wird. Der maximale Schwellendruck kann basierend auf der erfassten Temperatur korrigiert werden, und die Bestimmung kann basierend auf dem Vergleich zwischen dem berechneten maximalen Wert des Drucks und dem korrigierten maximalen Schwellendruck durchgeführt werden. Falls der berechnete Druck mit einer sich erhöhenden Temperatur höher wird, d. h. falls das Kammerglied und der Stoßfängerdämpfer aus einem Material hergestellt sind, das bei einer hohen Temperatur weich und bei einer niedrigen Temperatur hart wird, kann der Schwellenwert so korrigiert werden, dass derselbe erhöht wird, wenn die erfasste Temperatur höher als die vorbestimmte obere Grenztemperatur ist, und der Schwellenwert kann so korrigiert werden, dass derselbe verringert wird, wenn die erfasste Temperatur niedriger als die vorbestimmte untere Grenztemperatur ist. Falls andererseits der berechnete Druck mit einer sich verringernden Temperatur höher wird, d. h. falls das Kammerglied und der Stoßfängerdämpfer aus einem Material hergestellt sind, das bei einer hohen Temperatur hart und bei einer niedrigen Temperatur weich wird, kann der Schwellenwert so korrigiert werden, dass derselbe verringert wird, wenn die erfasste Temperatur höher als die vorbestimmte obere Grenztemperatur ist, und der Schwellenwert kann so korrigiert werden, dass derselbe erhöht wird, wenn die erfasste Temperatur niedriger als die vorbestimmte untere Grenztemperatur ist.
  • Das erste Ausführungsbeispiel zeigt das Beispiel, dass der Temperatursensor 12 an der Stoßfängerverstärkung 15 befestigt ist. Wie in 4 gezeigt, kann der Temperatursensor 12 auf einer hinteren Oberfläche der Stoßfängerabdeckung 18 und bei einer Peripherie eines vorderen Eckabschnitts des Stoßfängerdämpfers 14 angeordnet sein. Der Temperatursensor 12 kann auf mindestens entweder dem Kammerglied 10, dem Stoßfängerdämpfer 14, der Stoßfängerverstärkung 15 oder der Stoßfängerabdeckung 18 angeordnet sein. Es kann eine Mehrzahl der Temperatursensoren angeordnet sein.
  • Das erste Ausführungsbeispiel zeigt ferner das Beispiel, dass die Vorrichtung 1 bei einem Stoßfänger angeordnet ist, der sich bei der Vorderseite des Fahrzeugs befindet. Die Vorrichtung 1 kann bei einem Stoßfänger angeordnet sein, der sich bei der Hinterseite des Fahrzeugs befindet.
  • (Zweites Ausführungsbeispiel)
  • Es wird eine Fußgängerkollisionserfassungsvorrichtung eines zweiten Ausführungsbeispiels beschrieben. Das zweite Ausführungsbeispiel ist eine Modifikation des ersten Ausführungsbeispiels hinsichtlich des Aufbaus des Kammerglieds und des Stoßfängerdämpfers.
  • Ein Aufbau der Fußgängerkollisionserfassungsvorrichtung wird unter Bezugnahme auf 5 beschrieben. Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel sind ein Kammerglied und ein Stoßfängerdämpfer beschrieben, die einen unterschiedlichen Aufbau zu dem bei dem ersten Ausführungsbeispiel gezeigten haben.
  • Wie in 5 gezeigt, weist eine Fußgängerkollisionserfassungsvorrichtung 2 (eine Kollisionserfassungsvorrichtung) ein Kammerglied 20, einen Drucksensor 21, einen Temperatursensor 22, einen Fußgängerkollisionsbestimmungsabschnitt 23 (eine Bestimmungseinrichtung) und einen Stoßfängerdämpfer 24 auf. Das Kammerglied 20 ist ein längliches beutelartiges Glied, das aus beispielsweise Harz hergestellt ist und einen Querschnitt einer rechteckigen Form hat. Das Kammerglied 20 ist an einer vorderen Oberfläche einer Stoßfängerverstärkung 25 befestigt, die sich in einer lateralen Richtung des Fahrzeugs erstreckt. Der Stoßfängerdämpfer 24 ist ein längliches Glied mit einer Plattenform, das aus Harz hergestellt ist, und hat einen Querschnitt einer konkaven Form. Der Stoßfängerdämpfer 24 ist bei der Vorderseite der Stoßfängerverstärkung 25 angeordnet, um das Kammerglied 20 zu bedecken, und ist an der Stoßfängerverstärkung 25 befestigt.
  • Der Unterschied zwischen der Vorrichtung 2 des zweiten Ausführungsbeispiels und der Vorrichtung 1 des ersten Ausführungsbeispiels ist eine Anordnung des Kammerglieds und des Stoßfängerdämpfers. Die Vorrichtung 2 kann die gleiche Wirkung wie die Vorrichtung 1 erzielen.
  • Es sei bemerkt, dass das zweite Ausführungsbeispiel zeigt, dass der Stoßfängerdämpfer 24 angeordnet ist, um das Kammerglied 20 zu bedecken. Der Stoßfängerdämpfer 24 kann jedoch mit dem Kammerglied 20 kombiniert sein. Wie in 6 gezeigt, kann ein Kammerglied 20a mit einer Funktion eines Stoßfängerdämpfers verwendet sein.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel zeigt zusätzlich, dass die Vorrichtung 2 bei einem Stoßfänger angeordnet ist, der sich bei der Vorderseite des Fahrzeugs befindet. Die Vorrichtung 2 kann jedoch bei einem Stoßfänger angeordnet sein, der sich bei der Hinterseite des Fahrzeugs befindet. In diesem Fall kann die gleiche Wirkung erzielt werden.
  • Das erste und das zweite Ausführungsbeispiel zeigen ferner, dass beide Stoßfängerdämpfer 14 und 24 aus Harz hergestellt sind. Beide Stoßfängerdämpfer 14 und 24 können jedoch aus beispielsweise Metall, insbesondere Metallblech, hergestellt sein.
  • Das erste und das zweite Ausführungsbeispiel zeigen, dass beide Bestimmungsabschnitte 13 und 23 basierend auf den Erfassungsresultaten der beiden Drucksensoren 11 und 21 eine Bestimmung vornehmen. Wie im Vorhergehenden beschrieben, können jedoch beide Bestimmungsabschnitte 13 und 23 basierend auf den Erfassungsresultaten des Drucksensors und des Geschwindigkeitssensors eine Bestimmung vornehmen.

Claims (14)

  1. Kollisionserfassungsvorrichtung (1, 2) für ein Fahrzeug, mit: einem Kammerglied (10, 20, 20a), das einen Raum (100, 200) liefert; einem Drucksensor (11, 21), der mit dem Kammerglied (10, 20, 20a) verbunden ist, zum Erfassen eines Drucks im Innern des Raums (100, 200); einer Bestimmungseinrichtung (13, 23) zum Bestimmen einer Kollision eines Objekts mit dem Fahrzeug basierend auf dem Druck des Raums (100, 200), der durch den Drucksensor (11, 21) erfasst wird; einem Stoßfängerdämpfer (14, 24) zum Dämpfen eines Aufpralls, der durch die Kollision erzeugt wird; und einem Temperatursensor (12, 22), der um das Kammerglied (10, 20, 20a) oder den Stoßfängerdämpfer (14, 24) angeordnet ist, um eine Temperatur derselben zu erfassen, wobei die Bestimmungseinrichtung (13, 23) den erfassten Druck basierend auf der Temperatur, die durch den Temperatursensor (12, 22) erfasst wird, so korrigiert, dass derselbe verringert wird, wenn die erfasste Temperatur höher als eine vorbestimmte obere Grenztemperatur ist, und erhöht wird, wenn die erfasste Temperatur niedriger als eine vorbestimmte untere Grenztemperatur ist, und die Kollision basierend auf dem korrigierten Druck bestimmt wird.
  2. Kollisionserfassungsvorrichtung (1, 2) nach Anspruch 1, bei der mindestens entweder das Kammerglied (10, 20, 20a) oder der Stoßfängerdämpfer (14, 24) aus Harz hergestellt ist.
  3. Kollisionserfassungsvorrichtung (1, 2) nach Anspruch 1 oder 2, ferner mit einer Stoßfängerverstärkung (15, 25), wobei die Stoßfängerverstärkung (15, 25) bei einer Hinterseite des Kammerglieds (10, 20, 20a) und des Stoßfängerdämpfers (14, 24) angeordnet ist, und der Temperatursensor (12, 22) auf mindestens entweder dem Kammerglied (10, 20, 20a), dem Stoßfängerdämpfer (14, 24) oder der Stoßfängerverstärkung (15, 25) angeordnet ist.
  4. Kollisionserfassungsvorrichtung (1, 2) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, ferner mit einer Stoßfängerverstärkung (15, 25) und einer Stoßfängerabdeckung (18), wobei die Stoßfängerverstärkung (15, 25) bei einer Hinterseite des Kammerglieds (10, 20, 20a) und des Stoßfängerdämpfers (14, 24) angeordnet ist, die Stoßfängerabdeckung (18) bei einer Vorderseite des Kammerglieds (10, 20, 20a) und des Stoßfängerdämpfers (14, 24) angeordnet ist, so dass die Stoßfängerabdeckung (18) die Vorderseite des Kammerglieds (10, 20, 20a) und des Stoßfängerdämpfers (14, 24) bedeckt, und der Temperatursensor (12, 22) auf mindestens entweder dem Kammerglied (10, 20, 20a), dem Stoßfängerdämpfer (14, 24), der Stoßfängerverstärkung (15, 25) oder der Stoßfängerabdeckung (18) angeordnet ist.
  5. Kollisionserfassungsvorrichtung (1, 2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die Bestimmungseinrichtung (13, 23) basierend auf dem erfassten Druck bestimmt, ob das kollidierte Objekt ein Fußgänger ist.
  6. Kollisionserfassungsvorrichtung (1, 2) für ein Fahrzeug, mit: einem Kammerglied (10, 20, 20a), das einen Raum (100, 200) liefert; einem Drucksensor (11, 21), der mit dem Kammerglied (10, 20, 20a) verbunden ist, zum Erfassen eines Drucks im Innern des Raums (100, 200); einer Bestimmungseinrichtung (13, 23) zum Bestimmen einer Kollision eines Objekts mit dem Fahrzeug basierend auf dem Druck des Raums (100, 200), der durch den Drucksensor (11, 21) erfasst wird; einem Stoßfängerdämpfer (14, 24) zum Dämpfen eines Aufpralls, der durch die Kollision erzeugt wird; und einem Temperatursensor (12, 22), der um das Kammerglied (10, 20, 20a) oder den Stoßfängerdämpfer (14, 24) angeordnet ist, um eine Temperatur derselben zu erfassen, wobei die Bestimmungseinrichtung (13, 23) basierend auf dem erfassten Druck, der durch den Drucksensor (11, 21) erfasst wird, eine Berechnung durchführt, so dass ein berechneter Druck erhalten wird, die Bestimmungseinrichtung (13, 23) basierend auf der erfassten Temperatur, die durch den Temperatursensor (12, 22) erfasst wird, einen Schwellendruck korrigiert, und die Kollision basierend auf einem Vergleich zwischen dem berechneten Druck und dem korrigierten Schwellendruck bestimmt wird.
  7. Kollisionserfassungsvorrichtung (1, 2) nach Anspruch 6, bei der mindestens entweder das Kammerglied (10, 20, 20a) oder der Stoßfängerdämpfer (14, 24) aus Harz hergestellt ist.
  8. Kollisionserfassungsvorrichtung (1, 2) nach Anspruch 6 oder 7, ferner mit einer Stoßfängerverstärkung (15, 25), wobei die Stoßfängerverstärkung (15, 25) bei einer Hinterseite des Kammerglieds (10, 20, 20a) und des Stoßfängerdämpfers (14, 24) angeordnet ist, und der Temperatursensor (12, 22) auf mindestens entweder dem Kammerglied (10, 20, 20a), dem Stoßfängerdämpfer (14, 24) oder der Stoßfängerverstärkung (15, 25) angeordnet ist.
  9. Kollisionserfassungsvorrichtung (1, 2) nach einem der Ansprüche 6 oder 7, ferner mit einer Stoßfängerverstärkung (15, 25) und einer Stoßfängerabdeckung (18), wobei die Stoßfängerverstärkung (15, 25) bei einer Hinterseite des Kammerglieds (10, 20, 20a) und des Stoßfängerdämpfers (14, 24) angeordnet ist, die Stoßfängerabdeckung (18) bei einer Vorderseite des Kammerglieds (10, 20, 20a) und des Stoßfängerdämpfers (14, 24) angeordnet ist, so dass die Stoßfängerabdeckung (18) die Vorderseite des Kammerglieds (10, 20, 20a) und des Stoßfängerdämpfers (14, 24) bedeckt, und der Temperatursensor (12, 22) auf mindestens entweder dem Kammerglied (10, 20, 20a), dem Stoßfängerdämpfer (14, 24), der Stoßfängerverstärkung (15, 25) oder der Stoßfängerabdeckung (18) angeordnet ist.
  10. Kollisionserfassungsvorrichtung (1, 2) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, bei der die Bestimmungseinrichtung (13, 23) basierend auf dem erfassten Druck bestimmt, ob das kollidierte Objekt ein Fußgänger ist.
  11. Kollisionserfassungsvorrichtung (1, 2) nach einem der Ansprüche 6 bis 10, bei der der berechnete Druck bei einem Erhöhen der Temperatur überschätzt wird, und die Bestimmungseinrichtung (13, 23) eine Korrektur vornimmt, um den Schwellendruck zu erhöhen, wenn die erfasste Temperatur höher als eine vorbestimmte obere Grenztemperatur ist, und die Bestimmungseinrichtung (13, 23) eine Korrektur vornimmt, um den Schwellendruck zu verringern, wenn die erfasste Temperatur niedriger als eine vorbestimmte untere Grenztemperatur ist.
  12. Kollisionserfassungsvorrichtung (1, 2) nach Anspruch 11, bei der das Kammerglied (10, 20, 20a) bei einem Erhöhen der Temperatur weich wird oder der Stoßfängerdämpfer (14, 24) bei einem Erhöhen der Temperatur weich wird.
  13. Kollisionserfassungsvorrichtung (1, 2) nach einem der Ansprüche 6 bis 10, bei der der berechnete Druck bei einem Erhöhen der Temperatur unterschätzt wird, und die Bestimmungseinrichtung (13, 23) eine Korrektur vornimmt, um den Schwellendruck zu verringern, wenn die erfasste Temperatur höher als eine vorbestimmte obere Grenztemperatur ist, und die Bestimmungseinrichtung (13, 23) eine Korrektur vornimmt, um den Schwellendruck zu erhöhen, wenn die erfasste Temperatur niedriger als eine vorbestimmte untere Grenztemperatur ist.
  14. Kollisionserfassungsvorrichtung (1, 2) nach Anspruch 13, bei der das Kammerglied (10, 20, 20a) bei einem Erhöhen der Temperatur hart wird oder der Stoßfängerdämpfer (14, 24) bei einem Erhöhen der Temperatur hart wird.
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