DE102008022010B4 - Asphärische optische Linse sowie Brille mit wenigstens einer derartigen Linse - Google Patents

Asphärische optische Linse sowie Brille mit wenigstens einer derartigen Linse

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    • G02C7/068Special properties achieved by the combination of the front and back surfaces

Abstract

Asphärische optische Linse (L1), mit
– einer Hauptebene (H1, H2, H3), welche durch eine x-Richtung und eine hierzu schräg, quer oder senkrecht verlaufende y-Richtung aufgespannt ist,
– einer asphärisch gekrümmten Vorderfläche (V1, V2, V3), deren Krümmung eine x-Komponente, d. h. eine Komponente in x-Richtung, aufweist,
– und einer ebenfalls asphärisch gekrümmten Rückfläche (R1, R1', R2, R3), deren Krümmung eine y-Komponente, d. h. eine Komponente in y-Richtung, aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
– die x-Komponente der Krümmung zumindest eines Teils der Vorderfläche (V1, V2, V3) sich in x-Richtung stetig ändert,
– die y-Komponente der Krümmung zumindest eines Teils der Rückfläche (R1, R1', R2) sich ebenfalls in x-Richtung stetig ändert, jede auf der Rückfläche (R1, R1', R2, R3) verlaufende Linie (RL1y, RL2y), deren Projektion (PL1y, PL2y) auf die Hauptebene (H1, H2, H3) in y-Richtung verläuft, ein Kreisbogen ist und die Rückfläche (R1, R1', R2, R3) die Form eines Kegelmantelabschnitts aufweist,
– und entweder die Vorderfläche (V1, V2, V3) in x-Richtung konkav gekrümmt ist und zugleich die Rückfläche (R1, R1', R2, R3) in y-Richtung konkav gekrümmt ist, oder die Vorderfläche (V1, V2, V3) in x-Richtung konvex gekrümmt ist und zugleich die Rückfläche (R1, R1', R2, R3) in y-Richtung konvex gekrümmt ist.

Description

  • Technisches Gebiet:
  • Die Erfindung betrifft eine asphärische optische Linse, insbesondere Brillenlinse, mit einer Hauptebene, welche durch eine x-Richtung und eine hierzu schräg, quer oder senkrecht verlaufende y-Richtung aufgespannt ist, einer asphärisch gekrümmten Vorderfläche, deren Krümmung eine x-Komponente, d. h. eine Komponente in x-Richtung, aufweist, und einer ebenfalls asphärisch gekrümmten Rückfläche, deren Krümmung eine y-Komponente, d. h. eine Komponente in y-Richtung, aufweist. Die Erfindung betrifft ferner eine Brille mit wenigstens einer derartigen Linse.
  • Stand der Technik:
  • Gleitsichtgläser, auch als Multifokalgläser oder Progressivgläser bezeichnet, sind spezielle Brillengläser, welche im oberen Bereich eine Zone für Fernsicht, im unteren Teil eine Zone für Nahsicht und dazwischen eine stufenlose Übergangszone aufweisen. Anders als bei einer Kugelfläche ist daher die Krümmung eines Gleitsichtglases nicht örtlich konstant, sondern nimmt in der Regel von oben nach unten zu. Die Krümmung des Gleitsichtglases ist also ortsabhängig.
  • Bisherige High End Gleitsichtgläser arbeiten immer noch mit einem System das durch Flächenastigmatismen einen Progressionskanal produziert der dadurch einen Anstieg an Brechkraft zum unteren Glas Rand verursacht. Die Übergangszone und die Nahsichtzone wird als Progressionskanal bezeichnet, weil sich in diesen Bereichen die Krümmung progressiv ändert.
  • Leider bringt das System auch Unschärfenbereiche (Flächenastigmatismen) mit sich. Diese Unschärfenbereiche entstehen an beiden Seiten des Progressionskanals, was den Träger der Gleitsichtbrille wiederum beim Lesen einschränkt da er den Kopf verstärkt mitnehmen muss. Ein wesentlicher Nachteil herkömmlicher Gleitsichtgläser besteht somit darin, dass die Breite des Progressionskanals begrenzt ist und links und rechts des Progressionskanals, also links und rechts im unteren Bereich des Gleitsichtglases, Unschärfezonen (Flächenastimatismen) vorhanden sind, durch welche hindurch der Träger der Gleitsichtbrille nicht scharf sehen kann. Die Breitenbegrenzung des Progressionskanals und die Ausbildung von Flächenastigmatismen sind bei herkömmlichen Gleitsichtgläsern aus prinzipiellen Gründen unvermeidlich (vgl. Lexikon der Optik, Hrsg. Harry Paul, Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, 1999, Band 2, Stichworte: ”Brillengläser” und ”Satz von Minkwitz”), wobei die Größe der Unschärfezonen mit zunehmender Addition anwächst.
  • Im Stand der Technik sind ferner anamorphe Systeme (auch als anamorphote oder anamorphotische Systeme bezeichnet) bekannt, welche aus zwei gegeneinander gekreuzten Zylinderlinsen bestehen und z. B. zur absichtlichen Verzerrung von Bildern verwendet werden (vgl. a. a. O., Stichwort: ”Anamorphotische Abbildung”).
  • Ein anamorphes Linsensystem bzw. eine anamorphe Linse ist beispielsweise aus der US 3,751,138 A bekannt.
  • Die US 6,339,577 B1 beschreibt ein anamorphes optisches System zur Behebung eines Astigmatismus eines Laserstrahls, welches zwei torische Linsen verwendet.
  • Aus der US 2003/0086055A1 ist ferner eine Linse bekannt, welche eine Vorder- und eine Rückfläche mit zueinander komplementären Krümmungen aufweist. Hierdurch wird die Krümmung der Vorderfläche durch die Krümmung der Rückfläche auch über Bereiche mit sich ändernder Krümmung der Vorderfläche so ausgeglichen, dass die Brechkraft der Linse immer konstant bleibt.
  • Aus der DE 36 29 875 A1 wiederum ist eine asphärische Linse bekannt, die eine Vorderfläche und eine Rückfläche mit jeweils unterschiedlichen, sich von einer optischen Achse zu einem Randbereich ändernden Krümmungen aufweist.
  • Eine Linse mit einer sphärischen Vorderfläche und einer multifokalen Rückfläche wird in der DE 197 01 312 A1 beschrieben.
  • Technische Aufgabe:
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine optische Linse zu schaffen, welche einfach und mit geringen Kosten hergestellt werden kann und welche ohne großen zusätzlichen Aufwand als Linse ohne Flächenastimagtismen oder mit zumindest stark reduzierten Flächenastigmatismen, insbesondere als Gleitsichtglas für eine Brille, ausgestaltet werden kann. Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zu Grunde, eine Brille mit wenigstens einer derartigen optischen Linse zu schaffen.
    • [A1] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine asphärische optische Linse, insbesondere Brillenlinse, mit einer Hauptebene, welche durch eine x-Richtung und eine hierzu schräg, quer oder senkrecht verlaufende y-Richtung aufgespannt ist, einer asphärisch gekrümmten Vorderfläche, deren Krümmung eine x-Komponente, d. h. eine Komponente in x-Richtung, aufweist, und einer ebenfalls asphärisch gekrümmten Rückfläche, deren Krümmung eine y-Komponente, d. h. eine Komponente in y-Richtung, aufweist, wobei – die x-Komponente der Krümmung zumindest eines Teils der Vorderfläche sich in x-Richtung stetig bzw. kontinuierlich ändert, – die y-Komponente der Krümmung zumindest eines Teils der Rückfläche sich ebenfalls in x-Richtung stetig ändert, jede auf der Rückfläche verlaufende Linie, deren Projektion auf die Hauptebene in y-Richtung verläuft, ein Kreisbogen ist und die Rückfläche die Form eines Kegelmantelabschnitts aufweist, – und entweder die Vorderfläche in x-Richtung konkav gekrümmt ist und zugleich die Rückfläche in y-Richtung konkav gekrümmt ist, oder die Vorderfläche in x-Richtung konvex gekrümmt ist und zugleich die Rückfläche in y-Richtung konvex gekrümmt ist.
  • Die Krümmung jeder auf der Rückfläche verlaufenden Linie, deren Projektion auf die Hauptbebene in y-Richtung verläuft, ist also jeweils konstant. In allen Zonen der Rückfläche, in welchen die y-Komponente der Krümmung sich in x-Richtung ändert, unterscheiden sich zueinander benachbarte derartige auf der Rückfläche verlaufende Kreisbögen im Krümmungsradius; beispielsweise kann der Krümmungsradius der Kreisbögen in x-Richtung kontinuierlich zunehmen.
    • [A2] Die erfindungemäße Linse kann insbesondere eine Brillenlinse oder wenigstens Teil einer Brillenlinse oder Teil einer sonstigen Linse oder Teil eines optischen Systems, z. B. eines Objektivs, sein.
    • [A3] Bevorzugt sind die Vorder- und die Rückfläche so geformt, dass für jeden beliebigen Lichtstrahl, welcher senkrecht zur Hauptebene auf die Vorderfläche auftrifft und die Linse von der Vorder- zur Rückfläche durchtritt, die x-Komponente der Krümmung der Vorderfläche am Eintrittsort dieses Lichtstrahls und die y-Komponente der Krümmung der Rückfläche am Austrittsort dieses Lichtstrahls betragsmäßig um weniger als eine Toleranzabweichung relativ voneinander abweichen, welche kleiner ist als 50%. Der Eintrittsort liegt auf der Vorderfläche, der Austrittsort auf der Rückfläche.
    • [A4] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind die Vorder- und die Rückfläche so geformt, dass für jede beliebige senkrecht zur Hauptebene verlaufende Gerade, welche die Vorderfläche und die Rückfläche schneidet, die x-Komponente der Krümmung der Vorderfläche am Schnittpunkt dieser Geraden mit der Vorderfläche und die y-Komponente der Krümmung der Rückfläche am Schnittpunkt dieser Geraden mit der Rückfläche betragsmäßig um weniger als eine Toleranzabweichung relativ voneinander abweichen, welche kleiner ist als 50%.
    • [A5] Bevorzugt ist die Toleranzabweichung kleiner als 25% oder kleiner als 10% oder kleiner als 5% oder kleiner als 1%.
  • Eine erfindungsgemäße Linse ist entweder eine Sammellinse, welche sowohl in x- als auch in y-Richtung lichtsammelnd wirkt, oder eine Zerstreuungslinse, welche sowohl in x- als auch in y-Richtung zerstreuend wirkt.
  • Vorzugsweise ist die Linse L1 einstückig ausgebildet. Gemäß einer anderen Ausführungsform besteht die erfindungsgemäße Linse aus einer Mehrzahl von Einzelkomponenten. Beispielsweise kann eine Komponente durch eine Planfläche und die Vorderfläche begrenzt sein und eine zweite Komponente der erfindungsgemäßen Linse durch eine Planfläche und die Rückfläche begrenzt sein, wobei beide Komponenten so aneinander angeordnet sind, dass diese Planflächen einander gegenüberliegen, wobei die Planflächen aneinander anliegen können oder voneinander beabstandet sein können. Somit unterfallen dem Begriff ”erfindungsgemäße Linse” bzw. dem Begriff ”optische Linse” gemäß Anspruch 1 auch mehrteilige Ausführungsformen der Linse.
  • Wenn ein Aufpunkt auf einer gekrümmten Fläche, deren Krümmung eine x-Komponente aufweist, mit konstanter y-Koordinate über die Fläche verschoben wird, ändert er seinen Abstand von der Hauptebene in nichtlinearer Abhängigkeit von der x-Position und durchläuft somit eine Kurve, deren Projektion auf die Hauptebene eine in x-Richtung verlaufende Gerade ist. Mit der x-Komponente der Krümmung der Fläche ist die Krümmung dieser Kurve gemeint.
  • Völlig analog hierzu ist mit der y-Komponente der Krümmung einer Fläche die Krümmung derjenigen Kurve gemeint, welche ein Aufpunkt auf der Fläche, der mit konstanter x-Koordinate über die Fläche verschoben wird, durchläuft, wobei die Projektion dieser Kurve auf die Hauptebene eine in y-Richtung verlaufende Gerade ist.
  • Mit einer in x-Richtung bzw. in y-Richtung gekrümmten Fläche ist eine solche Fläche gemeint, welche eine nicht verschwindende x-Komponente bzw. y-Komponente ihrer Krümmung aufweist.
  • Eine zunehmende Krümmung entspricht einer stärker werdenden Krümmung bzw. einem kleiner werdenden Krümmungsradius. Ebenso entspricht eine abnehmende Krümmung einer schwächer werdenden Krümmung bzw. einem größer werdenden Krümmungsradius.
  • Die x-Komponente der Krümmung zumindest eines Teils der Vorderfläche ändert sich erfindungsgemäß in x-Richtung stetig, d. h. die Vorderfläche ist in x-Richtung ungleichförmig und somit nicht-zylindrisch gekrümmt. Gemäß einer bevorzugten Variante ändert sich die x-Komponente der Krümmung der Vorderfläche überall auf der gesamten Vorderfläche in x-Richtung stetig. Beispielsweise kann die x-Komponente der Krümmung der Vorderfläche in x-Richtung stetig und monoton zu immer größeren Krümmungsradien abnehmen.
  • Die y-Komponente zumindest eines Teils der Krümmung der Rückfläche ändert sich ebenfalls in x-Richtung stetig, so dass auch die Rückfläche keine zylindrische Gestalt aufweist. Gemäß einer bevorzugten Variante ändert sich die y-Komponente der Krümmung der Rückfläche überall auf der gesamten Rückfläche in x-Richtung stetig. Beispielsweise kann die y-Komponente der Krümmung überall auf der Rückfläche in x-Richtung ebenfalls stetig und monoton zu immer größeren Krümmungsradien abnehmen.
  • Die x-Komponente der Krümmung der Vorderfläche und die y-Komponente der Krümmung der Rückfläche ändern sich also beide in x-Richtung stetig, und zwar vorzugsweise monoton gleichsinnig, d. h. vorzugsweise beide in x-Richtung monoton zunehmend oder beide in x-Richtung monoton abnehmend.
  • Mit stetiger Änderung der Krümmung ist gemeint, dass die Krümmung nicht über die gesamte Ausdehnung der Linse in x- bzw. y-Richtung konstant, d. h. kreisbogenförmig ist, sondern zumindest stellenweise von der Kreisbogenform abweicht, ohne sich jedoch an irgend einem Punkt sprunghaft zu ändern. Somit weicht erfindungsgemäß jede auf der Vorderfläche verlaufende Linie, deren Projektion auf die Hauptebene in x-Richtung verläuft, zumindest stellenweise von der Kreisbogenform ab. Ebenso weicht erfindungsgemäß jede auf der Rückfläche verlaufende Linie, deren Projektion auf die Hauptebene in x-Richtung verläuft, zumindest stellenweise von der Kreisbogenform ab.
    • [A6] Bevorzugt ist an jedem Punkt der Vorderfläche die y-Komponente der Krümmung betragsmäßig mindestens n-mal kleiner als die x-Komponente der Krümmung an diesem Punkt, wobei n eine Zahl größer als 5 ist. Die Zahl n kann beispielsweise größer als 10 oder größer als 20 sein.
  • Hiermit ist gemeint, dass an jedem Punkt der Vorderfläche das Verhältnis der y-Komponente der Krümmung zur x-Komponente der Krümmung betragsmäßig kleiner ist als 1/n, wobei n eine Zahl größer als 5, vorzugsweise größer als 10 oder größer als 20, ist. Gemäß dieser Ausführungsform ist somit die Vorderfläche an jedem Punkt in x-Richtung mindestens n-mal starker gekrümmt als in y-Richtung.
    • [A7] Bevorzugt ist die Vorderfläche in y-Richtung nicht gekrümmt, so dass die y-Komponente der Krümmung auf der gesamten Vorderfläche gleich Null ist.
  • Die Vorderfläche ist in y-Richtung also bevorzugt überhaupt nicht oder im Vergleich zur Krümmung in x-Richtung nur wenig gekrümmt.
    • [A8] Gemäß einer Ausführungsform ist entweder die Vorderfläche in y-Richtung konkav gekrümmt und zugleich die Rückfläche in x-Richtung konkav gekrümmt, oder es ist die Vorderfläche in y-Richtung konvex gekrümmt und zugleich die Rückfläche in x-Richtung konvex gekrümmt, wobei für jeden beliebigen Lichtstrahl, welcher senkrecht zur Hauptebene auf die Vorderfläche auftrifft und die Linse von der Vorder- zur Rückfläche durchtritt, die y-Komponente der Krümmung der Vorderfläche am Eintrittsort dieses Lichtstrahls und die x-Komponente der Krümmung der Rückfläche am Austrittsort dieses Lichtstrahls betragsmäßig um weniger als einen Toleranzwert relativ voneinander abweichen, welcher kleiner ist als 50%.
    • [A8] Gemäß einer Ausführungsform ist entweder die Vorderfläche in y-Richtung konkav gekrümmt und zugleich die Rückfläche in x-Richtung konkav gekrümmt, oder es ist die Vorderfläche in y-Richtung konvex gekrümmt und zugleich die Rückfläche in x-Richtung konvex gekrümmt, wobei für jede beliebige senkrecht zur Hauptebene verlaufende Gerade, welche die Vorderfläche und die Rückfläche schneidet, die y-Komponente der Krümmung der Vorderfläche am Schnittpunkt dieser Geraden mit der Vorderfläche und die x-Komponente der Krümmung der Rückfläche am Schnittpunkt dieser Geraden mit der Rückfläche betragsmäßig um weniger als einen Toleranzwert relativ voneinander abweichen, welcher kleiner ist als 50%.
    • [A9] Bevorzugt ist der Toleranzwert kleiner als 20% oder kleiner als 10% oder kleiner als 2%.
    • [A10] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Rückfläche in x-Richtung konkav gekrümmt, wobei der Krümmung der Vorderfläche in x-Richtung eine konvexe Ausgleichskrümmung überlagert ist, welche den Beitrag, welchen allein die x-Komponente der Krümmung der Rückfläche zur lichtsammelnden oder zerstreuenden Wirkung der Linse beiträgt, zumindest teilweise kompensiert.
    • [A10] Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist die Rückfläche in x-Richtung konvex gekrümmt, wobei der Krümmung der Vorderfläche in x-Richtung eine konkave Ausgleichskrümmung überlagert ist, welche den Beitrag, welchen allein die x-Komponente der Krümmung der Rückfläche zur lichtsammelnden oder zerstreuenden Wirkung der Linse beiträgt, zumindest teilweise kompensiert.
    • [A11] Vorzugsweise ist an jedem Punkt der Rückfläche die x-Komponente der Krümmung betragsmäßig mindestens m-mal kleiner als die y-Komponente der Krümmung an diesem Punkt, wobei m eine Zahl größer als 2,5 ist. Bevorzugt ist die Zahl m größer als 5 oder größer als 10.
  • Hiermit ist gemeint, dass an jedem Punkt der Rückfläche das Verhältnis der x-Komponente der Krümmung zur y-Komponente der Krümmung betragsmäßig kleiner ist als 1/m, wobei m eine Zahl größer als 5, vorzugsweise größer als 10 oder größer als 20, ist. Gemäß dieser Ausführungsform ist somit die Rückfläche an jedem Punkt in y-Richtung mindestens m-mal stärker gekrümmt als in x-Richtung.
  • Bevorzugt ist also die Rückfläche in x-Richtung im Vergleich zur Krümmung in y-Richtung nur wenig gekrümmt.
    • [A12] Bevorzugt nimmt die x-Komponente der Krümmung der Vorderfläche in x-Richtung linear oder monoton oder progressiv zu oder ab. Der Krümmungsverlauf der Vorderfläche in x-Richtung kann insbesondere dem Krümmungsverlauf eines Gleitsichtglases entsprechen.
    • [A13] Bevorzugt weist die x-Komponente der Krümmung der Vorderfläche in x-Richtung wenigstens einen Extremwert auf. Der Krümmungsverlauf der Vorderfläche in x-Richtung kann daher insbesondere dem Krümmungsverlauf eines solchen Gleitsichtglases entsprechen, dessen Brechkraft schon in einem bestimmten Abstand vom unteren Rand ein Maximum erreicht und von dort nach oben und insbesondere auch nach unten abnimmt. Derartige Gleitsichtgläser weisen also im unteren Bereich einen zusätzlichen Fernsichtbereich auf, beispielsweise um dem Brillenträger die Fokussierung seiner Augen auf den Fußboden oder eine Treppe zu erleichtern.
  • Ebenso kann der Krümmungsverlauf der Vorderfläche in x-Richtung insbesondere dem Krümmungsverlauf eines solchen Gleitsichtglases von oben nach unten entsprechen, dessen Brechkraft in einem bestimmten Abstand vom oberen Rand ein Minimum erreicht und von dort nach oben wieder zunimmt. Derartige Gleitsichtgläser weisen also im obersten Bereich einen zusätzlichen Nahsichtbereich auf, beispielsweise um einem Piloten, der Brillenträger ist, die Fokussierung seiner Augen auf Overhead-Instrumente im Cockpit zu erleichtern.
    • [A16] Bevorzugt verläuft hierbei die Projektion der Achse des Kegels auf die Hauptebene in x-Richtung. [A18] Bevorzugt nimmt die y-Komponente der Krümmung der Rückfläche in x-Richtung linear oder monoton oder progressiv zu oder ab.
    • [A17] Gemäß einer Variante der Erfindung ist die Rückfläche so geformt, dass eine auf der Rückfläche verlaufende Scheitellinie, welche dadurch definiert ist, dass sie durch den am weitesten von der Hauptebene entfernten Punkt jedes der Kreisbögen verläuft, eine parallel zur y-Richtung verlaufende Gerade ist.
    • [A19] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Linse verläuft die Vorderfläche vollständig auf einer Seite der Hauptebene und die Rückfläche vollständig auf der anderen Seite der Hauptebene.
  • Bevorzugt besteht die Linse aus einem homogenen Material, so dass der Berechungsindex des Linsenmaterials nicht vom Ort abhängt. Gemäß einer anderen Ausführungsform besteht die Linse aus inhomogenem Material, wobei der Berechungsindex des Linsenmaterials ortsabhängig ist. Die Inhomogenität kann insbesondere durch brechzahländernde Beimengungen mit örtlich veränderlicher Konzentration bedingt sein.
    • [A20] Die Linse kann z. B. aus Glas oder z. B. aus Kunststoff bestehen. Bei dem Kunststoff kann es sich z. B. um CR39 oder Polycarbonat handeln. Bevorzugt ist die Linse wenigstens einseitig mit einer Entspiegelungsbeschichtung oder Vergütung versehen.
    • [A21] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Vorderfläche und die Rückfläche so geformt, dass die Linse als Brillen-Gleitsichtglas ohne Zylinderabweichung zu fungieren imstande ist.
    • [A22] Gemäß einer anderen besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Vorderfläche und die Rückfläche so geformt, dass die Linse als Brillen-Gleitsichtglas mit Zylinderabweichung zu fungieren imstande ist. Eine solche Linsenform kommt dadurch zustande, dass einer erfindungsgemäßen Linsenform ohne Zylinderabweichung ein Zylinderabschnitt überlagert wird.
    • [A23] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Vorderfläche und die Rückfläche so geformt sind, dass die Linse als Brillen-Gleitsichtglas mit Prismenkeil zu fungieren imstande ist. Eine solche Linsenform kommt dadurch zustande, dass einer erfindungsgemäßen Linsenform ohne Prismenkeil ein Prismenkeil überlagert wird.
    • [A24] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Vorderfläche und die Rückfläche so geformt, dass die Linse als Brillen-Gleitsichtglas Astigmatismus-Korrektur zu fungieren imstande ist. Eine solche Linsenform kommt dadurch zustande, dass einer erfindungsgemäßen Linsenform ohne Astigmatismus-Korrektur ein Torusabschnitt überlagert wird.
    • [A25] Die Aufgabe wird des Weiteren gelöst durch eine Brille mit zwei Brillengläsern, wobei wenigstens eines der beiden Brillengläser eine erfindungsgemäße Linse der vorbeschriebenen Art ist.
  • Die Wirkung einer besonders vorteilhaften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Linse beruht darauf, dass die Brechkraft der Vorderfläche in x-Richtung stärker ausgeprägt ist als in y-Richtung, während umgekehrt die Brechkraft der Rückfläche in y-Richtung stärker ausgeprägt ist als in x-Richtung, wobei die x-Komponente der Brechtkraft der Vorderfläche und die y-Komponente der Brechkraft der Rückfläche beide in x-Richtung ortsabhängig sind. Vorzugsweise sind die y-Komponente der Brechkraft der Vorderfläche und die x-Komponente der Brechkraft der Rückfläche jeweils nicht oder nur wenig ortsabhängig. Dieses Prinzip erlaubt die Herstellung von Gleitsichtlinsen ohne Flächenastimagtismen oder mit zumindest stark reduzierten Flächenastigmatismen.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnung, in welcher schematisch anhand bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen optischen Sammellinse,
  • 2 eine perspektivische Ansicht des Vorderteils der optischen Sammellinse von 1,
  • 3 eine perspektivische Ansicht des Rückteils der optischen Sammellinse von 1,
  • 4 eine perspektivische Ansicht des Rückteils einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen optischen Sammellinse, deren Vorderteil mit dem Vorderteil von 2 identisch ist,
  • 5 eine perspektivische Ansicht des Vorderteils einer dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen optischen Sammellinse,
  • 6 eine perspektivische Ansicht des Rückteils der dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen optischen Sammellinse, deren Vorderteil in 5 dargestellt ist,
  • 7 eine perspektivische Ansicht des Rückteils einer erfindungsgemäßen optischen Zerstreuungslinse, und
  • 8 eine perspektivische Ansicht des Vorderteils der erfindungsgemäßen optischen Zerstreuungslinse, deren Rückteil in 7 dargestellt ist.
  • Zunächst wird eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen optischen Linse L1, welche in diesem Beispiel eine Sammellinse ist, anhand der 1 bis 3 erläutert. 1 zeigt eine Gesamtansicht der Linse L1, welche sich in einen Vorderteil VT1 und einen Rückteil RT1 gliedert. Die Linse L1 ist im vorliegenden Beispiel eine Gleitsicht-Brillenlinse.
  • Die Linse L1 weist eine Hauptebene H1 sowie zwei asphärisch gekrümmte optische Flächen auf, nämlich eine Vorderfläche V1 und eine dieser gegenüberliegende Rückfläche R1.
  • Die Hauptebene H1 ist durch eine x-Richtung und eine hierzu senkrecht verlaufende y-Richtung aufgespannt und grenzt den Vorderteil VT1 vom Rückteil RT1 ab. Die Vorderfläche V1 bildet die von der Hauptebene H1 abgewandte Grenzfläche des Vorderteils VT1. Ebenso bildet die Rückfläche R1 die von der Hauptebene H1 abgewandte Grenzfläche des Rückteils VT1.
  • Das Lot auf die Hauptebene H1 verläuft in z-Richtung. Die Gestalt der Linse L1 ist in z-Richtung stark überhöht dargestellt.
  • In 2 ist der Vorderteil VT1 allein gezeigt, wobei er gegenüber seiner Orientierung in 1 um 180° nach oben gedreht dargestellt ist, so dass die gesamte Vorderfläche V1 ungestört vom Linsenkörper zu sehen ist. In 3 ist der Rückteil R1 allein gezeigt und in derselben Orientierung dargestellt wie in 1. Aus Gründen der besseren Anschaulichkeit der Linsengestalt sind die Vorder- und die Rückfläche V1, R1 in den Figuren jeweils mit einem Liniennetz überzogen.
  • Der Vorderteil VT1 und der Rückteil RT1 sind gemäß der unter Bezug auf die 1 bis 3 veranschaulichten Ausführungsform der Erfindung Teile ein- und desselben Linsenkörpers, d. h. die Linse L1 ist einstückig bzw. monolithisch ausgebildet, so dass die Hauptebene H1 in diesem Fall keine optische Grenzfläche darstellt. Der Vorderteil VT1 und der Rückteil RT1 sind lediglich aus Gründen der Anschaulichkeit in den 2 und 3 getrennt dargestellt.
  • Gemäß einer anderen, nicht gezeigten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Linse sind der Vorderteil VT1 und der Rückteil RT1 separate Körper, welche ohne Zwischenraum aneinander anliegen. Gemäß einer nochmals anderen, nicht gezeigten Ausführungsform der erfindungemäßen Linse sind der Vorderteil VT1 und der Rückteil RT1 separate Körper, zwischen welchen sich ein Medium oder ein Zwischenraum, insbesondere ein Luftspalt, befindet. Auch derartige mehrteilige Anordnungen sind Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Linse.
  • Die Schmalseiten der Linse L1 sind durch vier Planflächen P1, P2, P3, P4 gebildet. Die Planflächen P1, P2, P3, P4 sind in 1 senkrecht schraffiert dargestellt; in den 2 und 3 ist diese Schraffur weggelassen.
  • Die Vorderfläche V1 ist in x-Richtung konvex gekrümmt, d. h. die Krümmung der Vorderfläche V1 weist eine x-Komponente auf, wobei sich diese erfindungsgemäß in x-Richtung stetig ändert, so dass die Vorderfläche V1 in x-Richtung ungleichmäßig gekrümmt ist. Die Krümmung der Vorderfläche V1 nimmt im vorliegenden Beispiel entgegen der x-Richtung stetig bzw. kontinuierlich, z. B. linear, zu. Die Form der Vorderfläche V1 ist somit asphärisch und weist keine zylindrische Form auf.
  • Da die Vorderfläche V1 in x-Richtung gekrümmt ist, bzw., was dasselbe ist, da eine x-Komponente der Krümmung der Vorderfläche V1 vorhanden ist, ändert ein Aufpunkt auf der Vorderfläche V1, welcher mit konstanter y-Koordinate über die Vorderfläche V1 verschoben wird (z. B. entlang der Linie VLx in 2), seinen Abstand von der Hauptebene H1 in nichtlinearer Abhängigkeit von seiner x-Koordinate und durchläuft somit eine Kurve, deren Projektion auf die Hauptebene H1 eine in x-Richtung verlaufende Gerade ist. Mit der x-Komponente der Krümmung der Vorderfläche V1 ist die Krümmung dieser Kurve gemeint. Diese Kurve ist kein Kreisbogen, weil die Krümmung der Vorderfläche V1 in x-Richtung ungleichmäßig ist. Die in x-Richtung geradlinig verlaufende Projektion der als Beispiel angeführten Linie VLx ist eine Gerade und als Linie PLx in 2 eingezeichnet.
  • Gemäß einer Variante ist an jedem Punkt der Vorderfläche die y-Komponente der Krümmung betragsmäßig mindestens n-mal kleiner als die x-Komponente der Krümmung an diesem Punkt, wobei n eine Zahl größer als 5, vorzugsweise größer als 10, ist.
  • Im vorliegenden Beispiel ist die Vorderfläche V1 der Linse L1 in y-Richtung überhaupt nicht gekrümmt, so dass keine y-Komponente der Krümmung der Vorderfläche V1 vorhanden ist. Die Vorderfläche V1 ist so geformt, dass ein Aufpunkt auf der Vorderfläche V1, welcher mit konstanter x-Koordinate über die Vorderfläche V1 verschoben wird (z. B. entlang der Linie VLy in 2), seinen Abstand von der Hauptebene H1 nicht ändert und somit eine in y-Richtung verlaufende Gerade durchläuft. Die Projektion der Geraden VLy auf die Hauptebene H1 ist als Linie PLy in 2 eingezeichnet.
  • Die Rückfläche R1 ist in y-Richtung konvex gekrümmt, wobei sich die y-Komponente der Krümmung der Rückfläche R1 sich ebenfalls in x-Richtung stetig ändert. Die Form der Rückfläche R1 ist somit ebenfalls asphärisch und weist auch keine zylindrische Gestalt auf.
  • Bevorzugt ist an jedem Punkt der Rückfläche R1 die x-Komponente der Krümmung betragsmäßig mindestens m-mal kleiner ist als die y-Komponente der Krümmung an diesem Punkt, wobei m eine Zahl größer als 2,5 ist.
  • Da die Rückfläche R1 in y-Richtung gekrümmt ist, durchläuft ein Aufpunkt auf der Vorderfläche V1, welcher mit konstanter x-Koordinate über die Rückfläche R1 verschoben wird, eine Kurve, deren Projektion auf die Hauptebene H1 eine in y-Richtung verlaufende Gerade ist. Ein Beispiel für eine derartige Kurve ist in 3 als Kurve RL1y eingezeichnet. Die Projektion dieser Kurve auf die Hauptebene H1 ist eine in y-Richtung verlaufende Gerade PL1y. Ein weiteres Beispiel für eine derartige Kurve ist in 3 als Kurve RL2y eingezeichnet. Die Projektion dieser Kurve auf die Hauptebene H1 ist eine in y-Richtung verlaufende Gerade PL2y.
  • Erfindungsgemäß sind die Vorder- und die Rückfläche V1, R1 so geformt, dass für jeden beliebigen Lichtstrahl LS, welcher senkrecht zur Hauptebene H1 auf die Vorderfläche V1 auftrifft und die Linse L1 von der Vorderfläche V1 zur Rückfläche R1 durchtritt, die x-Komponente der Krümmung der Vorderfläche V1 am Eintrittsort E dieses Lichtstrahls LS und die y-Komponente der Krümmung der Rückfläche R1 am Austrittsort A dieses Lichtstrahls LS sich relativ zueinander betragsmäßig um weniger als eine Toleranzabweichung unterscheiden, welche kleiner ist als 25%. Bevorzugt ist die Toleranzabweichung kleiner als 1%.
  • Im vorliegenden Beispiel ist die Rückfläche R1 so geformt, dass die Kurven RL1y und RL2y Kreisbögen sind und dass auch jede andere auf der Rückfläche R1 verlaufende Kurve, deren Projektion auf die Hauptebene H1 eine in y-Richtung verlaufende Gerade ist, ein Kreisbogen ist, wobei der Krümmungsradius dieser Kreisbögen (d. h. die y-Komponente der Krümmung der Rückfläche R1) in x-Richtung sich stetig bzw. kontinuierlich ändert, nämlich immer größer wird. In x-Richtung voneinander beabstandete derartige auf der Rückfläche verlaufende Kreisbögen unterscheiden sich somit im Krümmungsradius. Der Radius des Kreisbogens RL2y ist somit größer als derjenige des Kreisbogens RL1y.
  • Im vorliegenden Beispiel weist die Rückfläche R1 die Form eines Kegelmantelabschnitts auf, wobei die Projektion der Achse des Kegels auf die Hauptebene in x-Richtung verläuft (in den Figuren nicht dargestellt). Eine auf der Rückfläche R1 verlaufende Scheitellinie SL, welche dadurch definiert ist, dass sie durch den am weitesten von der Hauptebene H1 Punkt jedes der Kreisbögen verläuft, ist eine Gerade SL, deren Projektion PSL auf die Hauptebene H1 in y-Richtung verläuft. Die Scheitellinie SL selbst verläuft schräg zur Hauptebene H1.
  • Die Linse L1 kann insbesondere Bestandteil einer Gleitsichtbrille sein.
  • 4 zeigt eine perspektivische Ansicht des Rückteils RT1' einer weiteren erfindungsgemäßen optischen Sammellinse, deren Vorderteil mit dem Vorderteil VT1 von 2 identisch ist und sich von der Linse L1 von 1 nur dadurch unterscheidet, dass der Rückteil RT1 gegenüber dem Rückteil RT1 von 3 modifiziert ist. Der Rückteil RT1' weist eine Oberfläche R1' auf, deren Form sich nicht von der Form der Rückfläche R1 des Rückteils RT1 von 3 unterscheidet. Auf der Rückfläche R1' verläuft eine Scheitellinie SL', deren Lage in Bezug auf die Rückfläche R1' dieselbe ist wie die Lage der Scheitellinie SL in Bezug auf die Rückfläche R1.
  • Die Modifikation des Rückteils RT1' von 4 gegenüber dem Rückteil RT1 von 3 besteht darin, dass die der Rückteil RT1' zwischen seiner Oberfläche R1' und der Hauptebene H1 zusätzlich einen Prismenkeil PK aufweist, welcher so geformt ist, dass die Scheitellinie SL' der Rückfläche R1' eine parallel zur Hauptebene H1 und zur y-Richtung verlaufende Gerade SL' ist. Die Projektion PSL' der Scheitellinie SL' auf die Hauptebene H1 verläuft ebenfalls in y-Richtung.
  • 5 zeigt eine perspektivische Ansicht des Vorderteils VT2 einer dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen optischen Sammellinse und 6 eine perspektivische Ansicht des Rückteils RT2 dieser Sammellinse. Eine erfindungsgemäße Sammellinse ergibt sich aus dem Vorderteil VT2 und dem Rückteil RT2, indem der Rückteil RT2 aus seiner in 6 gezeigten Stellung um 180° nach oben gedreht an den Vorderteil VT2 angelegt wird. Die so entstehende erfindungsgemäße Sammellinse ist durch eine in x-Richtung konvex gekrümmte Vorderfläche V2, eine in y-Richtung konvex gekrümmte Rückfläche R2 sowie durch vier Planflächen begrenzt, wobei der Vorderteil VT2 und der Rückteil RT2 durch eine Hauptebene H2 voneinander getrennt sind. Auch diese Sammellinse kann einstückig ausgebildet sein, d. h. der Vorderteil VT2 und der Rückteil RT2 brauchen keine separaten Bauteile zu sein.
  • 7 zeigt eine perspektivische Ansicht des Rückteils RT3 einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen optischen Zerstreuungslinse und 8 eine perspektivische Ansicht des Vorderteils VT3 dieser Zerstreuungslinse. Eine erfindungsgemäße Zerstreuungslinse ergibt sich aus dem Vorderteil VT3 und dem Rückteil RT3, indem der Vorderteil VT3 aus seiner in 8 gezeigten Stellung um 180° nach oben gedreht an den Rückteil RT3 angelegt wird. Die so entstehende erfindungsgemäße Zerstreuungslinse ist durch eine in x-Richtung konkav gekrümmte Vorderfläche V3, durch eine in y-Richtung konkav gekrümmte Rückfläche R3 sowie durch vier Planflächen begrenzt, wobei der Vorderteil VT3 und der Rückteil RT3 durch eine Hauptebene H3 voneinander getrennt sind, welche jede der vier Planflächen schneidet. Auch diese Sammellinse kann einstückig ausgebildet sein, d. h. der Vorderteil VT3 und der Rückteil RT3 brauchen keine separaten Bauteile zu sein.
  • Im vorliegenden Beispiel ist die Vorderfläche V3 in y-Richtung nicht gekrümmt. Gemäß einer Variante ist an jedem Punkt der Vorderfläche der erfindungsgemäßen Zerstreuungslinse die y-Komponente der Krümmung betragsmäßig mindestens n-mal kleiner als die x-Komponente der Krümmung an diesem Punkt, wobei n eine Zahl größer als 5, vorzugsweise größer als 10, ist.
  • Ferner ist bevorzugt an jedem Punkt der Rückfläche R3 die x-Komponente der Krümmung betragsmäßig mindestens m-mal kleiner ist als die y-Komponente der Krümmung an diesem Punkt, wobei m eine Zahl größer als 2,5 ist.
  • Gemäß einer Variante beruht die Erfindung auf dem System die Vorderfläche beispielsweise mit einem minus Zylinder Achse 90° zu bestücken, wobei es kein reiner Zylinder sein wird, da er zum unteren Glasrand einen größeren Radius besitzen wird, was dazu beitragen wird, dass im unteren Glasbereich ein kontinuierlicher Anstieg der Addition gegeben sein wird. (Fall Kurzsichtigkeit) Auf der Rückfläche des Glases wird gemäß dieser Variante der Erfindung wieder ein Zylinder hinzugefügt in dem Fall jetzt minus Zylinder Achse 0°, der kleinere Radius zum unteren Ende des Glases wird auch auf der Rückfläche gegeben sein. Das besondere bei diesem Glas ist die exakte Einstellung der Vorderfläche auf die Rückfläche. Diese bedeutet, dass z. B. bei Minuswerten der Radius zum unteren Glasrand hin auf Vorder- wie Rückfläche ab derselben Höhe flacher werden muss, um den gewünschten Wert bis hin zur angegebenen Addition zu erzielen, ohne dabei Flächenastigmatismen hervorzubringen.
  • Natürlich sind bei diesem System auch durchaus andere Achslagen wie im Beispiel die 90° und 0° möglich. Variabel ist auch die Länge der Progression um Beispielsweise das Glas in extrem schmale Fassungen einzusetzen. Also mit einem sehr schnellen Übergang von Ferne zur Nähe.
  • Gewerbliche Anwendbarkeit:
  • Die Erfindung ist gewerblich anwendbar insbesondere im Bereich der Augenoptik.
  • Liste der Bezugszeichen:
    • A
      Austrittspunkt von LS
      E
      Eintrittspunkt von LS
      H1, H2, H3
      Hauptebenen
      L1
      Linse
      LS
      Lichtstrahl
      P1, P2, P3, P4
      Planflächen
      PK
      Prismenkeil
      PLx, PLy
      Projektionen von VLx, VLy auf die Ebene H1
      PL1y, PL2y
      Projektionen von RL1y, RL2y auf die Ebene H1
      PSL
      Projektion der Scheitellinie SL auf die Ebene H1
      PSL'
      Projektion der Scheitellinie SL auf die Ebene H1
      R1, R1, R2, R3
      Rückflächen
      RL1y, RL2y
      Linien auf R1
      RT1, RT1', RT2, RT3
      Rückteile
      SL
      Scheitellinie auf R1
      SL'
      Scheitellinie auf R1'
      V1, V2, V3
      Vorderflächen
      VLx, VLy
      Linien auf V1
      VT1, VT2, VT3
      Vorderteile

Claims (23)

  1. Asphärische optische Linse (L1), mit – einer Hauptebene (H1, H2, H3), welche durch eine x-Richtung und eine hierzu schräg, quer oder senkrecht verlaufende y-Richtung aufgespannt ist, – einer asphärisch gekrümmten Vorderfläche (V1, V2, V3), deren Krümmung eine x-Komponente, d. h. eine Komponente in x-Richtung, aufweist, – und einer ebenfalls asphärisch gekrümmten Rückfläche (R1, R1', R2, R3), deren Krümmung eine y-Komponente, d. h. eine Komponente in y-Richtung, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass – die x-Komponente der Krümmung zumindest eines Teils der Vorderfläche (V1, V2, V3) sich in x-Richtung stetig ändert, – die y-Komponente der Krümmung zumindest eines Teils der Rückfläche (R1, R1', R2) sich ebenfalls in x-Richtung stetig ändert, jede auf der Rückfläche (R1, R1', R2, R3) verlaufende Linie (RL1y, RL2y), deren Projektion (PL1y, PL2y) auf die Hauptebene (H1, H2, H3) in y-Richtung verläuft, ein Kreisbogen ist und die Rückfläche (R1, R1', R2, R3) die Form eines Kegelmantelabschnitts aufweist, – und entweder die Vorderfläche (V1, V2, V3) in x-Richtung konkav gekrümmt ist und zugleich die Rückfläche (R1, R1', R2, R3) in y-Richtung konkav gekrümmt ist, oder die Vorderfläche (V1, V2, V3) in x-Richtung konvex gekrümmt ist und zugleich die Rückfläche (R1, R1', R2, R3) in y-Richtung konvex gekrümmt ist.
  2. Asphärische optische Linse (L1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Linse (L1) eine Brillenlinse oder Teil einer Brillenlinse ist.
  3. Asphärische optische Linse (L1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorder- und die Rückfläche (V1, V2, V3, R1, R1', R2, R3) so geformt sind, dass für jeden beliebigen Lichtstrahl (LS), welcher senkrecht zur Hauptebene (H1, H2, H3) auf die Vorderfläche (V1, V2, V3) auftrifft und die Linse (L1) von der Vorder- zur Rückfläche (V1, V2, V3, R1, R1', R2, R3) durchtritt, – die x-Komponente der Krümmung der Vorderfläche (V1, V2, V3) am Eintrittsort (E) dieses Lichtstrahls (LS) – und die y-Komponente der Krümmung der Rückfläche (R1, R1', R2, R3) am Austrittsort (A) dieses Lichtstrahls (LS) betragsmäßig um weniger als eine Toleranzabweichung relativ voneinander abweichen, welche kleiner ist als 50%.
  4. Asphärische optische Linse (L1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorder- und die Rückfläche (V1, V2, V3, R1, R1', R2, R3) so geformt sind, dass für jede beliebige senkrecht zur Hauptebene (H1, H2, H3) verlaufende Gerade, welche die Vorderfläche (V1, V2, V3) und die Rückfläche (R1, R1', R2, R3) schneidet, – die x-Komponente der Krümmung der Vorderfläche (V1, V2, V3) am Schnittpunkt dieser Geraden mit der Vorderfläche (V1, V2, V3) – und die y-Komponente der Krümmung der Rückfläche (R1, R1', R2, R3) am Schnittpunkt dieser Geraden mit der Rückfläche (R1, R1', R2, R3) betragsmäßig um weniger als eine Toleranzabweichung relativ voneinander abweichen, welche kleiner ist als 50%.
  5. Optische Linse nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Toleranzabweichung kleiner ist als 25% oder kleiner ist als 10% oder kleiner ist als 5% oder kleiner ist als 1%.
  6. Optische Linse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Punkt der Vorderfläche (V1, V2, V3) die y-Komponente der Krümmung betragsmäßig mindestens n-mal kleiner ist als die x-Komponente der Krümmung an diesem Punkt, wobei n eine Zahl größer als 5 ist.
  7. Optische Linse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderfläche (V1, V2, V3) in y-Richtung nicht gekrümmt ist, so dass die y-Komponente der Krümmung auf der gesamten Vorderfläche (V1,V2,V3) gleich Null ist.
  8. Optische Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass – entweder die Vorderfläche (V3) in y-Richtung konkav gekrümmt ist und zugleich die Rückfläche (R3) in x-Richtung konkav gekrümmt ist, – oder die Vorderfläche (V1, V2) in y-Richtung konvex gekrümmt ist und zugleich die Rückfläche (R1, R1', R2) in x-Richtung konvex gekrümmt ist, wobei – entweder für jeden beliebigen Lichtstrahl, welcher senkrecht zur Hauptebene (H1, H2, H3) auf die Vorderfläche (V1, V2, V3) auftrifft und die Linse (L1) von der Vorder- zur Rückfläche (V1, V2, V3, R1, R1', R2, R3) durchtritt, – die y-Komponente der Krümmung der Vorderfläche (V1, V2, V3) am Eintrittsort (E) dieses Lichtstrahls (LS) – und die x-Komponente der Krümmung der Rückfläche (R1, R1', R2, R3) am Austrittsort (A) dieses Lichtstrahls (LS) betragsmäßig um weniger als einen Toleranzwert relativ voneinander abweichen, welcher kleiner ist als 50%, – oder für jede beliebige senkrecht zur Hauptebene (H1, H2, H3) verlaufende Gerade, welche die Vorderfläche (V1, V2, V3) und die Rückfläche (R1, R1', R2, R3) schneidet, – die y-Komponente der Krümmung der Vorderfläche (V1, V2, V3) am Schnittpunkt dieser Geraden mit der Vorderfläche (V1, V2, V3) – und die x-Komponente der Krümmung der Rückfläche (R1, R1', R2, R3) am Schnittpunkt dieser Geraden mit der Rückfläche (R1, R1', R2, R3) betragsmäßig um weniger als einen Toleranzwert relativ voneinander abweichen, welcher kleiner ist als 50%.
  9. Optische Linse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Toleranzwert kleiner ist als 20% oder kleiner ist als 10% oder kleiner ist als 2%.
  10. Optische Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass – entweder die Rückfläche (R1, R1', R2, R3) in x-Richtung konkav gekrümmt ist und der Krümmung der Vorderfläche (V1, V2, V3) in x-Richtung eine konvexe Ausgleichskrümmung überlagert ist, – oder die Rückfläche (R1, R1', R2, R3) in x-Richtung konvex gekrümmt ist und der Krümmung der Vorderfläche (V1, V2, V3) in x-Richtung eine konkave Ausgleichskrümmung überlagert ist, wobei die Ausgleichskrümmung den Beitrag, welchen allein die x-Komponente der Krümmung der Rückfläche (R1, R1', R2, R3) zur lichtsammelnden oder zerstreuenden Wirkung der Linse (L1) beiträgt, zumindest teilweise kompensiert.
  11. Optische Linse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Punkt der Rückfläche (R1, R1', R2, R3) die x-Komponente der Krümmung betragsmäßig mindestens m-mal kleiner ist als die y-Komponente der Krümmung an diesem Punkt, wobei m eine Zahl größer als 2,5 oder größer als 5 oder größer als 10 ist.
  12. Optische Linse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die x-Komponente der Krümmung der Vorderfläche (V1, V2, V3) in x-Richtung linear oder monoton oder progressiv zu- oder abnimmt.
  13. Optische Linse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die x-Komponente der Krümmung der Vorderfläche (V1, V2, V3) in x-Richtung wenigstens einen Extremwert aufweist.
  14. Optische Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektion der Achse des Kegels auf die Hauptebene (H1, H2, H3) in x-Richtung verläuft.
  15. Optische Linse nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf der Rückfläche (R1') verlaufende Scheitellinie (SL'), welche dadurch definiert ist, dass sie durch den am weitesten von der Hauptebene (H1) entfernten Punkt jedes der Kreisbögen verläuft, eine parallel zur y-Richtung verlaufende Gerade ist.
  16. Optische Linse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die y-Komponente der Krümmung der Rückfläche (R1, R1', R2, R3) in x-Richtung linear oder monoton oder progressiv zu- oder abnimmt.
  17. Optische Linse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderfläche (V1, V2, V3) vollständig auf einer Seite der Hauptebene (H1, H2, H3) und die Rückfläche (R1, R1', R2, R3) vollständig auf der anderen Seite der Hauptebene (H1, H2, H3) verläuft.
  18. Optische Linse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Linse aus Kunststoff besteht.
  19. Optische Linse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderfläche (V1, V2, V3) und die Rückfläche (R1, R1', R2, R3) so geformt sind, dass die Linse (L1) als Brillen-Gleitsichtglas (L1) ohne Zylinderabweichung zu fungieren imstande ist.
  20. Optische Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderfläche und die Rückfläche so geformt sind, dass die Linse als Brillen-Gleitsichtglas mit Zylinderabweichung zu fungieren imstande ist.
  21. Optische Linse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderfläche und die Rückfläche so geformt sind, dass die Linse als Brillen-Gleitsichtglas mit Prismenkeil zu fungieren imstande ist.
  22. Optische Linse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderfläche und die Rückfläche so geformt sind, dass die Linse als Brillen-Gleitsichtglas mit Astigmatismus-Korrektur zu fungieren imstande ist.
  23. Brille mit zwei Brillengläsern, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der beiden Brillengläser eine Linse nach einem der Ansprüche 1 bis 22 ist.
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