-
Technisches Gebiet
-
Die
Erfindung betrifft ein Schalungselement sowie ein Deckenschalungssystem
mit zumindest einem Schalungselement.
-
Auf
dem Gebiet des Bauwesens ist es üblich, Gebäudedecken
aus Beton dadurch zu erstellen, dass auf zahlreiche Stützen
in einer oder zwei Ebenen Schalungsträger aufgelegt werden,
auf denen wiederum Schalungsplatten angeordnet werden. Nach der
Ausbildung der Ränder dieser Schalhaut sowie nach der Einbringung
geeigneter Bewehrungen kann die Decke gegossen werden.
-
Stand der Technik
-
Diesbezüglich
betrifft beispielsweise die
DE 29
07 884 A1 eine Deckenschalung mit verstellbarer Breite.
Hierbei werden ein oder mehrere teleskopierbare Träger
vorgesehen, auf die Schalungsplatten aufgelegt werden können.
Eine ähnliche Anordnung geht aus der
US 4,078,759 hervor.
-
Die
beschriebenen teleskopierbaren Träger bieten jedoch nicht
immer die gewünschte Flexibilität und sind darüber
hinaus wegen der teleskopierbaren Abschnitte schwierig zu handhaben.
-
Darstellung der Erfindung
-
Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schalungselement und ein
Deckenschalungssystem mit einem derartigen Schalungselement zu schaffen,
das jeweils eine hohe Flexibilität im Hinblick auf die
einzuschalenden Decken und eine gute Handhabbarkeit bietet.
-
Die
Lösung dieser Aufgabe erfolgt zum einen durch das im Anspruch
1 beschriebene Schalungselement. Demzufolge weist dieses eine Schalungsplatte
und zumindest zwei in zumindest einer Ebene, die weitgehend parallel
zu der Schalungsplatte ist, fest angebrachte Träger auf.
Mit anderen Worten beruht das erfindungsgemäße
Schalungselement nicht auf teleskopierbaren Elementen. Vielmehr
wird eine Ansteckbarkeit für das einzelne Schalungselement an
andere Schalungselemente und die Modularität eines damit
ausgerüsteten Deckenschalungssystems dadurch erreicht,
dass sich zumindest ein fest an der Schalungsplatte angebrachter
Träger zumindest teilweise und an zumindest einer Seite
der Schalungsplatte über deren Rand hinaus erstreckt. Hierdurch
entsteht insgesamt ein einfach zu handhabendes Schalungselement,
bei dem auf teleskopierbare und/oder verschiebbare Abschnitte verzichtet werden
kann.
-
Wie
erwähnt, ist die Schalungsplatte als Teil der Schalhaut
fest mit den Trägern verbunden. Durch die Träger
kann zum einen die Abstützung über geeignete Stützen
und zum anderen die Kombination mit anderen Schalungselementen erfolgen.
In besonderen Fällen, z. B. bei hohen Betonlasten, können diese
Stützen in Kombination mit Trägern, z. B. Jochträgern,
eingesetzt werden, die mehrere Schalungselemente untergreifen. Durch
eine Verschiebung des Schalungselements entlang des oder der über
den Rand der Schalungsplatte vorstehenden Trägers) lässt
sich die Position des Schalungselements anpassen. Insbesondere ist
hierdurch, auch im Bereich des Wohnungsbaus, wo vergleichsweise
kleine Räume erstellt werden können, eine besonders
flexible Gestaltung einer Deckenschalung möglich. Diejenigen
Zwischenräume, die zwischen dem beschriebenen Schalungselement
und einem oder mehreren benachbarten Schalungselementen verbleiben,
können durch jeweils daran angepasste Schalungsplatten
abgedeckt werden.
-
Bevorzugte
Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Schalungselements
sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
-
Im
Hinblick auf die Kombinationsmöglichkeiten bietet es Vorteile,
wenn die Träger zumindest einer Ebene bezüglich
der Schalungsplatte asymmetrisch angeordnet sind. Hierdurch können
zwei gleichgestaltete Schalungselemente einander gegenüberliegend
kombiniert werden, mit anderen Worten ”aneinander angesteckt” werden,
ohne dass die vorgesehenen Träger miteinander kollidieren.
Wenn die Träger symmetrisch, beispielsweise an den Rändern vorgesehen
wären, könnten zwei gleiche Schalungselemente
nicht miteinander kombiniert werden, ohne dass die Ränder
zueinander versetzt angeordnet werden müssen. Demgegenüber
sind bei der beschriebenen bevorzugten Ausführungsform
die Träger asymmetrisch angeordnet, so dass zwei gleiche, einander
gegenüberliegende Schalungselemente derart aneinander angesteckt
werden können, dass die Ränder fluchten und die
vorhandenen Träger zueinander versetzt sind. In besonderen
Anwendungsfällen kann es jedoch vorteilhaft sein, die Träger
an der Schalungsplatte symmetrisch anzuordnen. Wenngleich die vorhandenen
Träger zweier Trägerebenen in beliebiger Weise
angeordnet sein können, wird derzeit bevorzugt, die Träger
zweier Ebenen zueinander senkrecht verlaufend vorzusehen. Dies bietet
im Hinblick auf die Symmetrie und Übersichtlichkeit beim
Auflegen auf Deckenstützen Vorteile.
-
Die
Lösung der oben genannten Aufgabe erfolgt zum anderen durch
das im Anspruch 4 beschriebene Deckenschalungssystem, das zumindest
ein Schalungselement in einer der vorangehend beschriebenen Ausführungsformen
und zumindest ein weiteres Schalungselement aufweist. Letzteres weist,
wie dies für das vorangehend beschriebene Schalungselement
gilt, eine Schalungsplatte und zumindest zwei in einer Ebene, die
weitgehend parallel zu der Schalungsplatte ist, fest angebrachte
Träger auf, die mit sämtlichen Rändern
der Schalungsplatte zumindest bündig sind oder sich vollständig
innerhalb der Schalungsplatte befinden. Somit stehen bei dem zuletzt
beschriebenen Schalungselement keine Träger über
den Rand desselben vor, so dass sich ein derartiges Schalungselement
beispielsweise dazu eignet, an ein, zwei oder drei Rändern
den Rand der zu erstellenden Schalhaut zu bilden. An dem vierten
und gegebenenfalls ein oder zwei weiteren Rändern eines
derartigen Schalungselements kann das oben beschriebene, mit einem
vorstehenden Träger versehene Schalungselement angesteckt und
davon flexibel beabstandet werden. Es versteht sich in diesem Zusammenhang,
dass eine Schalhaut aus zahlreichen Schalungselementen aufgebaut werden
kann, bei denen keine Träger über die Ränder
vorstehen. Es tritt jedoch häufig der Anwendungsfall auf,
dass sich eine Schalhaut nicht durch eine ganze Zahl derartiger
Schalungselemente ausbilden lässt. Hier kommen beispielsweise
an den Rändern die oben beschriebenen Schalungselemente
mit vorstehenden Trägern zum Einsatz und können
flexibel voneinander und von anderen Schalungselementen beabstandet
werden, um insgesamt die gewünschte Größe
einer Schalhaut auszubilden.
-
Soweit
bei dem erfindungsgemäßen Deckenschalungssystem
Schalungselemente miteinander kombiniert werden, die einerseits
vorstehende Träger und andererseits Träger aufweisen,
die mit dem Rand der Schalungsplatte zumindest abschließen
oder vollständig innerhalb derselben angeordnet sind, bietet
es Vorteile, wenn die vorhandenen Träger zueinander versetzt
sind. In ähnlicher Weise, wie dies für die oben
beschriebene asymmetrische Anordnung der Träger der Fall
ist, kann damit ein Schalungselement mit vorstehenden Trägern
mit einem anderen Schalungselement derart kombiniert werden, dass
zumindest eine Kante fluchtet und die vorhandenen Träger
einander ”nicht im Weg sind”.
-
In
diesem Zusammenhang wird derzeit ferner bevorzugt, dass in einer
Situation, in der zumindest eine Kante fluchtet, die zueinander
versetzten Träger unmittelbar zueinander benachbart angeordnet
sind. Hierdurch kann in vorteilhafter Weise eine einzige Stütze,
die mit einem geeigneten Stützenkopf versehen ist, zur
Abstützung beider zueinander benachbarter Träger
verwendet werden.
-
Für
die Modularität des Systems insgesamt wird derzeit ferner
bevorzugt, dass bei zumindest zwei Schalungselementen, wenn jeweils
zumindest eine Abmessung parallel zur Oberfläche der Schalungsplatte
betrachtet wird, diese Abmessungen zueinander gleich, ganzzahlige
Vielfache oder ganzzahlige Teile voneinander sind. Dies bedeutet,
dass Schalungselemente derart miteinander kombiniert werden können,
dass beide seitlichen Kanten miteinander fluchten oder dass eine
ganze Zahl eines kleineren Schalungselements mit einem weiteren
Schalungselement so kombiniert werden kann, dass die seitlichen
Kanten der Kombination aus mehreren kleineren Schalungselementen
mit seitlichen Kanten des einen größeren Schalungselements
fluchten.
-
Wie
vorangehend erwähnt, wird derzeit bevorzugt, jegliche Lücken
zwischen den Schalungsplatten der Schalungselemente dadurch abzudecken,
dass hier zumindest eine Ausgleichs-Schalungsplatte angeordnet wird,
die dementsprechend Teil einer bevorzugten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Deckenschalungssystems ist.
-
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
Nachfolgend
wird eine beispielhaft in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsform
der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
-
1 eine
Draufsicht eines Schalungselements ersten Typs;
-
2 eine
Draufsicht eines Schalungselements zweiten Typs;
-
3 eine
Draufsicht eines Schalungselements dritten Typs;
-
4 eine
Draufsicht eines Schalungselements vierten Typs;
-
5 eine
Draufsicht eines Schalungselements fünften Typs;
-
6 eine
Draufsicht eines Schalungselements sechsten Typs;
-
7 eine
Draufsicht einer Schalhaut bestehend aus mehreren Schalungselementen
in einer ersten Anordnung; und
-
8 eine
Draufsicht einer Schalhaut bestehend aus mehreren Schalungselementen
in einer zweiten Anordnung.
-
Ausführliche Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung
-
Bei
dem in 1 in einer Draufsicht gezeigten Schalungselement
ersten Typs 20 handelt es sich um ein Schalungselement,
bei dem die Träger 24 derart vorgesehen sind,
dass sie sich nicht über die Ränder 26 der Schalungsplatte 22 hinauserstrecken. Bei
der gezeigten Ausführungsform sind drei Träger 24 fest
an der Schalungsplatte 22 angebracht und weitgehend parallel
zueinander angeordnet.
-
Das
in 2 gezeigte Schalungselement zweiten Typs 10 weist
eine Schalungsplatte 12 und ebenfalls drei weitgehend zueinander
parallele Träger 14 auf, die sich jedoch an einer
Seite über den Rand 16 der Schalungsplatte 12 hinauserstrecken. Anhand
eines Vergleichs der Position der Träger 14 bei
dem Schalungselement zweiten Typs mit der Position der Träger 24 bei
dem Schalungselement ersten Typs 20 ist zu erkennen, dass
die Träger 14, 24 zueinander versetzt
sind. Bei der Ausführungsform von 1 sind die
Träger 24 von den längeren Rändern
der Schalungsplatte 22 beabstandet, während sich
einer der Träger 14 bei der Schalungsplatte zweiten
Typs 20 an dem Rand befindet. Auch die weiteren Träger
sind bezüglich derjenigen des Schalungselements ersten
Typs versetzt.
-
Hierdurch
kann beispielsweise eine Kombination derart erfolgen, dass das Schalungselement zweiten
Typs 10 in Richtung der Träger 14, 24 an
das Schalungselement ersten Typs 20 derart angesteckt wird,
dass die Kanten zueinander fluchten und die Träger aneinander
vorbeitreten können, so dass eine flexible Einstellung
der Position möglich ist. Das Schalungselement zweiten
Typs kann auch eine deutlich schmälere Schalungsplatte 12 und/oder
Träger 14 aufweisen, die deutlich weiter über
den Rand 16 der Schalungsplatte 12 vorstehen.
Dies gilt für einen oder mehrere Ränder, auch
für alle nachfolgend beschriebenen Schalungselemente. Zu
der Position der Träger 14 bei dem Schalungselement
zweiten Typs 10 sei noch erwähnt, dass diese insgesamt
als asymmetrisch beschrieben werden kann. Die hierdurch gegebene
Möglichkeit, zwei gleiche derartige Schalungselemente miteinander
zu kombinieren, wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die 7 und 8 genauer
beschrieben. Mittels der freien Abschnitte an jeglichen Rändern,
von denen Träger beabstandet angeordnet sind, sind in dieser
Weise gestaltete Schalungselemente auf vorstehende Träger
anderer Schalungselemente auflegbar.
-
Dies
gilt in ähnlicher Weise für eine Kombination des
Schalungselements zweiten Typs 10 von 2 mit
demjenigen dritten Typs 30 von 3. Auch
hier ist die Versetzung der Träger 14 zu denjenigen 34 des
Schalungselements dritten Typs zu erkennen. Bei dem Schalungselement
dritten Typs 30 stehen die Träger 34 an
zwei gegenüberliegenden Seiten vor, so dass hier in vorteilhafter
Weise an zwei Seiten eine Ansteckbarkeit gegeben ist.
-
Für
sämtliche vorangehend beschriebene Schalungselemente ist
angedeutet, dass sie lediglich eine einzige Trägerebene
aufweisen. Es sei jedoch erwähnt, dass eine zweite Ebene
von Trägern vorhanden sein kann, in der die Träger üblicherweise senkrecht
zu den gezeigten Trägern 14, 24, 34 verlaufen.
Dies ist beispielsweise für das in 4 gezeigte
Schalungselement vierten Typs 40 angedeutet. Dieses entspricht
insoweit dem Schalungselement zweiten Typs 10 von 2,
als Träger 14 in einer ersten Richtung vorstehen.
Bei dem Schalungselement vierten Typs sind zusätzlich Träger 18 in
einer zweiten Ebene vorhanden, die ebenso in der Ebene der Träger 14,
mit anderen Worten in der ersten Ebene, liegen können.
Bei diesem Typ eines Schalungselements stehen die Träger 18,
die in einer zweiten Richtung, die zur ersten Richtung um 90° verdreht
ist, vor. Hierdurch ergibt sich auch an dieser Seite eine Ansteckbarkeit.
Bei dem Schalungselement vierten Typs können die bei der
gezeigten Ausführungsform asymmetrisch angeordneten Träger 14 auch
symmetrisch angeordnet sein, und die symmetrisch angeordneten Träger 18 können,
mit den beschriebenen Vorteilen, asymmetrisch angeordnet sein.
-
Das
Schalungselement fünften Typs 50, das in 5 in
einer Draufsicht gezeigt ist, ergibt sich gewissermaßen
als Kombination der Schalungselemente dritten und vierten Typs.
Träger 54 stehen zum einen an zwei gegenüberliegenden
Seiten vor, sind jedoch, verglichen mit dem Schalungselement dritten Typs
und im Hinblick auf die Träger 58 vierten Typs, asymmetrisch
angeordnet. Dies gilt in gleicher Weise für die hierzu
senkrechten Träger 58 einer zweiten Ebene, die
an einer dritten Seite über den Rand 56 der Schalungsplatte 52 vorstehen.
-
In 6 ist
schließlich ein Schalungselement sechsten Typs 60 gezeigt,
bei dem Träger 64 und 68 an sämtlichen
vier Seiten vorstehen und jeweils symmetrisch angeordnet sind, jedoch
auch asymmetrisch angeordnet sein können.
-
Für
die Schalungselemente des zweiten bis sechsten Typs sei noch erwähnt,
dass diese bei der gezeigten Ausführungsform weitgehend
quadratisch sind. In vorteilhafter Weise entspricht ihre Seitenlänge
der kürzeren Seite des in 1 gezeigten
Schalungselements ersten Typs 20. Ferner ist die längere Seite
des in 1 gezeigten Schalungselements ersten Typs 20 doppelt
so groß wie die Seitenlänge der Schalungselemente
zweiten bis sechsten Typs. Dies bedeutet, dass in vorteilhafter
Weise zwei Schalungselemente des zweiten bis sechsten Typs derart nebeneinander
angeordnet werden können, dass die Außenkanten
dieser Anordnung mit den Außenkanten des Schalungselements
ersten Typs fluchten.
-
Die
Möglichkeiten im Hinblick eines modularen Aufbaus einer
Deckenschalung sind in den 7 und 8 gezeigt. 7 zeigt
in der Draufsicht eine vollständige Deckenschalung, deren
Abmessungen nicht ganzzahlig durch die Seitenlängen des
Schalungselements ersten Typs 20 teilbar sind. Dementsprechend
wird ein Teil der Deckenschalung durch zahlreiche, im gezeigten
Beispiel zwölf, nebeneinander angeordnete Schalungselemente
ersten Typs 20 ausgebildet. An den verbleibenden Rändern
kommen jedoch zum einen die Schalungselemente zweiten Typs 10 zum
Einsatz. Wie im unteren linken Bereich der 7 zu erkennen
ist, können jeweils zwei Schalungselemente des zweiten
Typs 10 so nebeneinander angeordnet werden, dass die Außenkanten dieser
Anordnung mit den Außenkanten des benachbarten Schalungselements
ersten Typs 20 fluchten. Ferner können, durch
die asymmetrische Anordnung der Träger 14 (vgl. 2)
die Schalungselemente zweiten Typs 10 derart einander gegenüberliegend angeordnet
werden, dass die vorhandenen Träger zueinander versetzt
sind. Diejenigen Träger 14.1 und 14.2,
die nicht am Rand des Schalungselements zweiten Typs 10 angeordnet
sind, sind jedoch in vorteilhafter Weise den entsprechenden Trägern 14.3 und 14.4 des
gegenüberliegenden Schalungselements zweiten Typs 10 benachbart.
Hierdurch kann im Bereich der ”Überlappung” in
vorteilhafter Weise eine einzige Stütze mit einem geeigneten
Stützenkopf vorgesehen werden, um beide Träger
in diesem Bereich abzustützen.
-
Bei
dem gezeigten Beispiel findet sich eine ähnliche Anordnung
einander gegenüberliegender Schalungselemente zweiten Typs 10 im
rechten oberen Bereich. Diejenigen ”Streifen”,
die zwischen den Schalungsplatten 12 dieser Schalungselemente zweiten
Typs 10 verbleiben, werden durch geeignete Ausgleichs-Schalungsplatten 28 abgedeckt.
Zwei Schalungselemente des zweiten Typs 20 können, wenn
ein Grundriss dies erfordert, und keine ausreichende Anzahl der
Schalungselemente ersten Typs 20 vorhanden ist, auch in
der Weise miteinander kombiniert werden, dass sie ohne eine Lücke
dazwischen zusammengesteckt werden und im Hinblick auf ihre Abmessung
insgesamt dann denjenigen des Schalungselements ersten Typs entsprechen.
-
Die
verbleibende ”Ecke” im rechten unteren Bereich
der 7 wird durch Schalungselemente des vierten Typs 40,
wie es in 4 dargestellt ist, ausgebildet.
Hierbei ist zu beachten, dass die Träger 14 der
ersten Ebene asymmetrisch angeordnet sind, und die Träger 18 der
zweiten Ebene bei dem gezeigten Beispiel symmetrisch. In der betrachteten
Ecke der Anordnung von 7 entspricht die Ausrichtung des
linken oberen Schalungselements vierten Typs 40 derjenigen
von 4. Demgegenüber ist das linke untere
Schalungselement vierten Typs 40 um 90° gegen
den Uhrzeigersinn verdreht, so dass die beteiligten Träger
in vorteilhafter Weise aneinander vorbeitreten können.
Dies gilt in ähnlicher Weise für die zwei weiteren
zu erkennenden Schalungselemente vierten Typs 40.3 und 40.4,
die jeweils um weitere 90° verdreht sind. Zwischen den
jeweiligen Schalungselementen 40 verbleiben wiederum zunächst Lücken,
die durch Ausgleichs-Schalungsplatten 28 abgedeckt werden.
-
In 8 ist
in einer Draufsicht eine Alternative für die in 7 dargestellte
Anordnung gezeigt. Mit Ausnahme der ”rechten unteren Ecke” entspricht die
Anordnung derjenigen von 7. Auch die beiden Schalungselemente
vierten Typs 40.1 und 40.2 sind in gleicher Weise
angeordnet. Der verbleibende Raum am Rand ist bei der Situation
von 8 jedoch durch ein Schalungselement sechsten Typs 60 und ein
Schalungselement dritten Typs 30 gelöst. Auch hierdurch
kann insgesamt eine vollständige Schalhaut ausgebildet
werden, wobei jegliche Lücken, die nach der Anordnung der
einzelnen Schalungselemente verbleiben, durch Ausgleichs-Schalungsplatten 28 abgedeckt
werden. Aus den 7 und 8 ist ferner
zu erkennen, dass die vorhandenen Schalungsplatten zweiten bis sechsten
Typs stufenlos und flexibel zueinander und voneinander weggeschoben werden
können, dass stufenlos jegliche Abmessungen einer Deckenschalung
insgesamt realisiert werden können.
-
Anhand
der Figuren ist zu erkennen, dass durch die flexible Möglichkeit
der Anordnung, insbesondere der Schalungsplatten zweiten bis sechsten Typs
zueinander, beliebige Grundrisse mit dem erfindungsgemäßen
Deckenschalungssystem und geeigneten Ausgleichs-Schalungsplatten
ausgebildet werden können. Somit weist das erfindungsgemäße
Deckenschalungssystem bevorzugt zwei oder mehr Schalungselemente
des ersten bis sechsten Typs auf. Zudem weisen sämtliche
Schalungselemente die notwendigen Träger fest daran angebracht
auf, so dass das erfindungsgemäße Deckenschalungssystem äußerst
einfach handhabbar ist. Hierzu müssen die beschriebenen
Schalungselemente lediglich auf Stützen aufgelegt werden,
die in einem geeigneten Raster angeordnet sind. In vorteilhafter
Weise können jegliche Ausgleichs-Schalungsplatten auf die vorstehenden
Abschnitte von Trägern der Schalungselemente des zweiten
bis sechsten Typs aufgelegt werden. Das erfindungsgemäße
Deckenschalungssystem kann jedoch zusätzlich Träger
aufweisen, die nicht fest an einem Schalungselement angebracht sind,
sondern lediglich der Abstützung von Ausgleichs-Schalungsplatten
oder Abschnitten derselben dienen.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 2907884
A1 [0003]
- - US 4078759 [0003]