DE102007055449A1 - Zapfstelle - Google Patents

Zapfstelle

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DE102007055449A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Zapfstelle (10) mit einem Auslauf (12) für Flüssigkeit (14). Erfindungsgemäß ist wenigstens eine UV-C-Strahlungsquelle (16) vorgesehen, die derart auf oder an oder in unmittelbarer Nähe der Außenseite (18) des Auslaufs (12) angeordnet ist, dass der Auslauf (12) im unmittelbaren Bereich der Flüssigkeitsaustrittsöffnung (20) von außen bestrahlbar ist, um eine Rückverkeimung am Auslauf (12) zu vermeiden.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Zapfstelle nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Wasserspender erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sie stehen verstärkt in öffentlichen und gewerblichen Gebäuden sowie in Altenheimen und Krankenhäusern.
  • Man unterscheidet bei Wasserspendern grundsätzlich zwei Prinzipien: Einerseits gibt es Wasserspender, die an das örtliche Wassernetz angeschlossen sind, und auch als so genannte „Trinkbrunnensysteme" bezeichnet werden. Andererseits gibt es Wasserspender, die mit großen Wasserflaschen, so genannten Gallonen, ausgerüstet sind und auch als Water-Cooler bezeichnet werden.
  • Hinsichtlich ihrer Zapfstellen erweisen sich beide Arten von Wasserspendern als hygienisch problematisch. Denn jede Zapfstelle weist einen Auslauf mit einer Öffnung auf, aus der das Wasser austritt. Verkeimte Zapfstellen sind eine häufig anzutreffende Schwachstelle der Wasserspender, wodurch nachteilig verkeimtes, hygienisch bedenkliches Wasser dem Verbraucher zur Verfügung gestellt wird.
  • Die vorliegende Erfindung ist aber nicht auf Zapfstellen derartiger Wasserspender beschränkt, sondern bezieht sich auf alle Zapfstellen, die einen Auslauf für Flüssigkeit besitzen. Somit sind auch Zapfstellen der normalen Hausinstallation, beispielsweise Wasserhähne und Duschköpfe, sowie solche von beispielsweise Gartenschläuchen, Vorratskanistern und dergleichen umfasst. Als Zapfstellen können prinzipiell alle Stellen zur Entnahme von Flüssigkeit, insbesondere von Trinkwasser, bezeichnet werden.
  • Die Verschmutzung der Zapfstelle mit Keimen kann durch Berührung der Zapfstelle bzw. des Auslaufs erfolgen, aber beispielsweise auch durch Anhusten. Dadurch kann es zu einer Rückverkeimung, so genannte retrograde Verkeimung, von außen in das Innere des Auslaufs und weiter in das mit dem Auslauf verbundene Flüssigkeitsleitungssystem kommen. Keime dringen somit hauptsächlich dann von außen in den Auslauf ein, wenn die Hygiene mangelhaft ist.
  • In Kliniken und Altenheimen ist ein Schutz vor Rückverkeimung besonders wichtig, weil die Bewohner häufig immungeschwächt sind, und weil besonders resistente Keime, so genannte nosokominale Keime, in der Luft vorkommen können.
  • Ein typischer leitungsexterner Krankheitserreger ist Pseudomonas aeruginosa. Hierbei handelt es sich um einen so genannten fakultativen Krankheitserreger, der ein weit verbreiteter „Nasskeim" ist und üblicherweise in Böden, Oberflächen- und Abwasser, bei Hausinstallationen auch im Siphon und von dort aus am Auslauf einer Zapfstelle vorhanden ist. Eine mögliche Verkeimung des Auslaufs erfolgt entsprechend durch retrograde Verkeimung über Spritzwasser aus dem Siphonbereich. Pseudomonas aeruginosa ist bekannt als Eiterreger und so genannter Biofilmkeim, welcher Hautentzündungen, Gehörgangsentzündungen, Augenentzündungen, Lungenentzündungen oder eine Sepsis verursachen kann.
  • Bekannt ist der Schutz vor Rückverkeimung durch eine vollautomatische thermische Desinfektion am Auslauf.
  • Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Es muss frei sein von Krankheitserregern, genusstauglich und rein sein. Konsumenten dürfen daher durch Krankheitserreger wie pathogene Viren, Bakterien und Einzeller nicht gefährdet werden.
  • Ausgehend von diesem Grundsatz und dem vorgenannten Stand der Technik liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, eine Zapfstelle derart weiterzuentwickeln, dass ein sicherer Schutz vor Rückverkeimung bereitgestellt wird.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Zapfstelle mit einem Auslauf für Flüssigkeit dadurch gelöst, dass wenigstens eine UV-C-Strahlungsquelle vorgesehen ist, die derart auf, an oder in unmittelbarer Nähe der Außenwandung des Auslaufs angeordnet ist, dass der Auslauf im unmittelbaren Bereich der Flüssigkeitsaustrittsöffnung von außen bestrahlbar ist.
  • Durch diese flächendeckende Bestrahlung wird auf überraschend einfache Weise eine Rückverkeimung am Auslauf vermieden. Überraschenderweise reicht die Einwirkung der Strahlung von außen auf die Außenwandung des Auslaufs und auf die Flüssigkeitsaustrittsöffnung bereits aus, um eine Rückverkeimung zu verhindern. Eine Verkeimung des Auslaufs durch Berührung oder durch Tröpfchenübertragung, beispielsweise durch Anhusten, wird sicher vermieden.
  • Eine Strahlung, die auf die Innenwandung des Auslaufs gerichtet wird, ist dagegen nicht erforderlich und gewährleistet auch keinen Rückverkeimungsschutz, da Ablagerungen, beispielsweise Kalkablagerungen, auf der Innenwandung des Auslaufs oder eine Trübung der im Auslauf enthaltenen Flüssigkeit einen negativen Einfluss auf die Strahlungsintensität haben können, so dass Keime nicht mehr ausreichend unschädlich gemacht werden können.
  • Die Erfindung betrifft daher auch vorteilhaft Zapfstellen, denen beispielsweise mit Kohlendioxid angereichertes Wasser oder trübe Fruchtsäfte entnommen werden. Gerade bei solchen Flüssigkeiten ist eine Behandlung der Flüssigkeit bzw. der Innenwandung des Auslaufs mit UV-C-Strahlen typischerweise nicht erfolgreich, da Gasbläschen oder Schwebstoffe die UV-C-Strahlung in ihrer Stärke reduzieren oder blockieren. Die erfindungsgemäße Bestrahlung von außen auf die Oberfläche des Auslauf und der Flüssigkeitsaustrittsöffnung ermöglicht dagegen einen effektiven Rückverkeimungsschutz.
  • Vorteilhaft ist hier zudem, dass die Strahlungsquelle von außen zugänglich und somit sehr wartungsfreundlich ist.
  • Als UV-C-Strahlungsquelle kann ein UV-C-Niederdruckstrahler verwendet werden.
  • Bevorzugt ist aufgrund ihrer geringen Größe, des geringen Energiebedarfes und der geringen elektrischen Spannung die Verwendung von UV-C-Leuchtdioden, so genannten UV-C-LEDs. Besonders bevorzugt ist die Verwendung von UV-C-LEDs in Verbindung mit einer Solarfolie oder einer anderen Spannungsquelle, beispielsweise einer Batterie oder einem Akku, in einer Zapfstelle. Eine Solarfolie hat sich als besonders geeignet erwiesen, wenn eine Fläche zur Verfügung steht, die teilweise oder ganzflächig mit der Folie beschichtet oder ausgerüstet werden kann. Als ganz besonders geeignet haben sich hierfür Duschköpfe erwiesen. Die Solarfolie dient dann zur Energieversorgung der LEDs, die vorteilhaft nur wenig Energie benötigen.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die UV-C-Strahlen derart ausgerichtet sind, dass diese auf die Flüssigkeitsaustrittsöffnung, auf den Flüssigkeitsaustrittsöffnungsrand und auf die Außenwandung des Auslaufendes strahlen.
  • Üblicherweise verbleibt bei Nichtbenutzung der Zapfstelle eine Flüssigkeitssäule im Auslauf. Durch die kontinuierliche Bestrahlung der mit der Umgebungsluft in Kontakt befindlichen Flüssigkeitsoberfläche, und vorzugsweise auch der direkt vor der Flüssigkeitsaustrittsöffnung befindlichen Umgebungsluft selbst, wird eine Rückverkeimung sicher verhindert.
  • Aber auch dort, wo keine Flüssigkeitssäule im Auslauf verbleibt, wird eine Rückverkeimung verhindert. Hier fallen die Strahlen auch durch die Flüssigkeitsaustrittsöffnung direkt auf die Innenwandung des Auslaufendes.
  • Weiterhin ist vorgesehen, dass der bestrahlte Bereich des Auslaufendes aus einem UV-C-Strahlen durchlässigem Material, vorzugsweise aus Quarzglas oder aus PMMA, besteht.
  • Dadurch wird erreicht, dass die UV-C-Strahlen auch auf die Innenwandung des Auslaufendes sowie auf die im Auslauf befindliche Flüssigkeit treffen. So wird nicht nur der Rückverkeimungsschutz am Auslauf verbessert, sondern gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen, die entnommene Flüssigkeit, hier insbesondere Wasser, im Durchfluss zu entkeimen. Hierzu sind entsprechend leistungsstarke Strahlungsquellen erforderlich.
  • Der angesprochene Rückverkeimungsschutz wird durch die Kombination der auf die Außenwandung und auf die Innenwandung des Auslaufendes treffenden Strahlung verbessert. Es erfolgt quasi eine Außen- und Innendesinfektion.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Strahlungsquelle batteriebetrieben ist.
  • Der Batteriebetrieb ermöglicht vorteilhaft den mobilen Einsatz der Strahlungsquelle, beispielsweise an mobilen Zapfstellen, die beispielsweise Teil von Vorratskanistern oder Wasserspeichertanks, insbesondere im Bereich Camping, sind.
  • Die Erfindung ist auch im Bereich der so genannten Einwegausläufe anwendbar. Ein austauschbarer Einwegauslauf hat den Vorteil, dass dieser nicht gereinigt, insbesondere nicht entkalkt werden muss. Nachteilig ist jedoch, dass dieser beim Austausch berührt wird, wobei das Risiko besteht, das Keime auf die Oberfläche übertragen werden.
  • Die Strahlungsquelle ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung in vorgegebenen Zeiten intermittierend oder kontinuierlich, vorzugsweise mittels einer Steuer einheit, betreibbar. Die Steuereinheit betreibt die Strahlungsquelle vorzugsweise in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsdurchfluss innerhalb des Auslaufs.
  • Bei Verwendung mehrerer Strahlungsquellen besteht so die Möglichkeit, dass wenigstens eine Strahlungsquelle mit niedriger Leistung kontinuierlich betrieben wird, so dass auch dann, wenn keine Flüssigkeit an der Zapfstelle entnommen wird, eine Rückverkeimung sicher verhindert wird. Und dass wenigstens eine andere Strahlungsquelle mit hoher Leistung immer nur dann betrieben wird, wenn Flüssigkeit an der Zapfstelle entnommen wird, so dass vorteilhaft im Durchfluss mit erhöhter Energiedichte bzw. Strahlungsstärke sogar eine Entkeimung der entnommenen Flüssigkeit erreicht werden kann.
  • Zweckmäßigerweise ist die Strahlungsstärke der Strahlungsquelle, vorzugsweise mittels einer Steuereinheit, variierbar. Die Steuereinheit betreibt die Strahlungsquelle auch hier vorzugsweise in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsdurchfluss innerhalb des Auslaufs.
  • Bei Nichtbenutzung der Zapfstelle kann so eine kontinuierliche Bestrahlung mit niedriger Strahlungsstärke erfolgen, so dass eine Rückverkeimung am Auslauf sicher verhindert wird. Wird die Zapfstelle dagegen benutzt, also Flüssigkeit entnommen, wird die Strahlungsstärke erhöht, so dass dann im Durchfluss eine Entkeimung der entnommenen Flüssigkeit erreicht werden kann. Sie Strahlungsquelle befindet sich somit bei Nichtbenutzung der Zapfstelle im Standby-Betrieb, wobei in diesem Betriebszustand die Rückverkeimung sicher verhindert wird. Hierbei wird sich die Erkenntnis zu Nutze gemacht, dass die Keimabtötung von der Dauer und der Stärke der Bestrahlung abhängig ist. Je länger die Dauer der Bestrahlung erfolgt, desto geringer kann die Strahlungsstärke sein und umgekehrt, um eine Abtötung sicher zu erreichen. Die geringe Strahlungsstärke bedeutet hierbei nicht nur weniger Energieverbrauch, sondern verringert auch die Gefahr einer für den Benutzer der Zapfstelle schädlichen Strahlung.
  • Der Standby-Betrieb hat zudem einen erheblichen Vorteil. Es ist bekannt, dass eine UV-C-Strahlungsquelle in Form eines UV-C-Niederdruckstrahlers erst nach einer gewissen Einschaltdauer die volle Leistung erreicht. Dadurch, dass vorliegend die UV-C-Strahlungsquelle kontinuierlich betrieben wird, ist dieser Mangel ausgeräumt. Im Übrigen wirkt sich der kontinuierliche Betrieb des UV-C-Strahlungsquelle auch positiv auf deren Lebensdauer aus.
  • Außerdem ist vorgesehen, dass die Wellenlänge der von der Strahlungsquelle ausgesandten Strahlen, vorzugsweise in vorgegebenen Zeiten, besonders bevorzugt mittels einer Steuereinheit, variierbar ist, oder dass bei Verwendung mehrerer Strahlungsquellen wenigstens eine Strahlungsquelle eine von einer anderen Strahlungsquelle in der Wellenlänge verschiedene Strahlung aussendet.
  • Vorzugsweise weist die von der Strahlungsquelle ausgesandte Strahlung eine Wellenlänge von 254 nm und/oder 185 nm auf.
  • Ist die Strahlungsquelle so ausgelegt, dass diese mit hohem Wirkungsgrad UV-C-Strahlung von 254 nm Wellenlänge erzeugt, so wird in der in allen Keimen vorkommenden DNA, die ihr Absorptionsmaximum nahe dieser Wellenlänge hat, eine photochemische Reaktion induziert und die DNA inaktiviert. Dadurch kommt der Stoffwechsel in den Keimen zum Erliegen, die Vermehrungsfähigkeit ist nicht mehr gegeben, der Keim ist also unschädlich gemacht worden.
  • Durch Bestrahlung der Luft mit UV-Strahlung einer Wellenlänge von 185 nm wird der in der Luft befindliche Sauerstoff in Ozon umgesetzt. Ozon führt zu einer Oxidation von Bakterien und Viren. Bestrahlt wird hierbei die Luftschicht an der Wasseraustrittsöffnung, so dass sich hier eine zusätzliche Keimsperre ausbildet.
  • Durch die Kombination einer direkten Bestrahlung mit UV-Strahlen um Wellenlängen im Bereich von 254 nm, insbesondere einer Wellenlänge von 253,7 nm, mit einer Ozonbehandlung, wird eine außerordentliche Erhöhung der Entkeimungswirkung erzielt.
  • Bevorzugt werden UV-C-Strahlungsquellen verwendet, die neben der Wellenlänge 254 nm auch UV-Licht der Wellenlänge 185 nm erzeugen.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Strahlungsquelle in einer Halterung angeordnet ist, die vorzugsweise lösbar an oder auf dem Auslaufende angebracht ist.
  • Dadurch können bereits in Einsatz befindliche Zapfstellen nachgerüstet werden. Da im Übrigen die Leistung der Strahlungsquellen bekanntermaßen mit der Zeit nachlässt, ist auch ein einfacher Austausch durch Wechsel der Halterung samt Strahlungsquelle möglich.
  • Der Zeitpunkt des erforderlichen Austausches lässt sich über eine dem Fachmann bekannte Technik anzeigen. Somit wird auch der einwandfreie Betrieb der Strahlungsquellen gewährleistet.
  • Vorzugsweise weist die Halterung wenigstens einen Reflektor auf, der die Strahlung der Strahlungsquelle verstärkt auf die zu bestrahlende Fläche lenkt. Dadurch wird der Effekt der Außendesinfektion erhöht.
  • Zweckmäßigerweise ist die Halterung, vorzugsweise in Form einer Tülle, auf das Auslaufende aufsteckbar, aufschraubbar oder dergleichen lösbar mit dem Auslaufende kuppelbar.
  • Derartig befestigte Tüllen sind einfach austauschbar, beispielsweise wenn die Leistung der UV-Strahlungsquelle abnimmt.
  • Vorzugsweise ist das Auslaufende mit Strahlungsquelle nicht sichtbar in der Zapfstelle, insbesondere in einem Zapfhahn oder einem Ventilblock, integriert.
  • Weiterhin ist vorgesehen, dass die Strahlungsquelle bis 10 mm, vorzugsweise bis 5 mm, besonders bevorzugt bis 2 mm, von der zu bestrahlenden Fläche entfernt angeordnet ist.
  • Um die Abtötung der Keime sicherzustellen ist eine Mindestdosis an UV-C-Strahlung erforderlich.
  • Der Abstand der Strahlungsquelle von der zu bestrahlenden Fläche in den angegebenen Bereichen hat sich als effektiv erwiesen. Der Abstand ist hierbei abhängig von der Art der unschädlich zu machenden Keime, von der Dauer der Bestrahlung sowie von der Strahlungsstärke.
  • Hierbei hat sich gezeigt, dass sich die Strahlungsstärke bereits bei einem Abstand von 2 mm um 1/4 reduziert. Bei einem Abstand von 4 mm reduziert sich die Strahlungsstärke schon um 1/16 und bei einem Abstand von 8 mm um ein 1/64.
  • Die Zapfstelle ist vorzugsweise Teil eines Tafelwasserspenders, eines Galonensystems, eines Fruchtsaftdispensers, eines Watercoolers, eines Wasserhahns oder eines Duschkopfes.
  • Die Zapfstelle ist vorzugsweise das Endstück einer flexiblen Leitung, beispielsweise eines Schlauches.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass in der zur Flüssigkeitsauftrittsöffnung führenden Leitungsstrecke wenigstens eine UV-C-Strahlungsquelle angeordnet ist, die im Durchfluss oder zyklisch betreibbar ist.
  • Durch die Kombination dieser UV-C-Innenbestrahlung mit der vorzugsweise kontinuierlich betriebenen UV-C-Außenbestrahlung wird der Rückverkeimungsschutz weiter verbessert.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass im Auslaufende oder in der Halterung ein Membranfilter, vorzugsweise absolut endständig, angeordnet ist.
  • Der Membranfilter ist vorzugsweise ein Sterilfilter mit einer 0,15 bis 0,2 μm Membran ausgebildet. Dadurch wird die abgegebene Flüssigkeit von einer möglichen Keimbelastung, insbesondere von Bakterien und teilweise von Viren, als auch in Kombination mit zusätzlich vorgesehener Aktivkohle von organischen Schadstof fen, Herbiziden, Pestiziden, Chlor, Geruchsstoffen und Viren befreit. Zusammen mit der von außen wirkenden UV-C-Strahlung wird die Oberfläche des Membranfilters im Bereich des Wasseraustritts gegen eine Rückverkeimung geschützt. Somit wird effektiv eine Rückverkeimung sowohl des Auslaufs als auch des Membranfilters selbst verhindert.
  • Bekannt ist der Einsatz solcher Membranfilter insbesondere in Duschköpfen. Krankheitserregende Legionellen werden damit leitungsseitig herausgefiltert und am Passieren des Duschkopfes gehindert. Das Problem der Rückverkeimung ist dadurch aber nicht gelöst. Aus diesem Grund werden solche, mit einem Membranfilter ausgestattete Duschköpfe beispielsweise auf Intensivstationen, also dort, wo Patienten ein geschwächtes Immunsystem aufweisen, oftmals täglich ausgetauscht.
  • Das kann in Kombination mit der von außen wirkenden UV-C-Strahlung vermieden werden.
  • Die Kombination von Ultrafiltration-, Nanofiltration- und/oder vorzugsweise Umkehrosmose-Vorrichtungen, welche organische Schadstoffe, Herbizide, Pestizide, Chlor, Geruchsstoffe, Keime, Bakterien und Viren aus der Flüssigkeit entfernen, mit der die Rückverkeimung verhindernden, endständigen UV-C-Außenbestrahlung hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert, das in der Zeichnung dargestellt ist. In dieser zeigt
  • 1 schematisch eine erfindungsgemäße Zapfstelle mit Auslauf im Querschnitt.
  • Die in 1 dargestellte Zapfstelle 10 weist einen Auslauf 12 für Trinkwasser 14 auf. Bei der hier nicht näher dargestellten Zapfstelle 10 kann es sich beispielsweise um einen Zapfhahn handeln.
  • In unmittelbarer Nähe der Außenwandung 18 des Auslaufs 12 ist eine UV-C-Strahlungsquelle 16 angeordnet. Diese ist Teil einer Halterung, welche als Tülle 32 ausgebildet und lösbar auf das Auslaufende 26 aufgesteckt ist.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel verläuft die Strahlungsquelle 16 koaxial um das rohrförmige Auslaufende 26 herum, wobei die Strahlungsquelle 16 über den Wasseraustrittsöffnungsrand 24 hinausragt.
  • Der bestrahlbare Bereich des Auslaufendes 26 besteht aus einem UV-C-Strahlen 22 durchlässigem Material, vorzugsweise aus Quarzglas. Vorliegend ist nur der rechte Teil des Auslaufendes 26 als UV-C-Strahlen 22 durchlässig dargestellt.
  • Die Tülle 32 weist zusätzlich einen Reflektor 28 auf, der die Strahlung 22 der Strahlungsquelle 16 verstärkt auf die zu bestrahlende Fläche lenkt. Der Übersichtlichkeit halber wurde nur ein reflektierter Strahl 22 dargestellt. Es handelt sich um den gepunkteten Strahl.
  • Durch die vorliegende Ausgestaltung der Zapfstelle 10 wird erreicht, dass der Auslauf 12 im unmittelbaren Bereich der Flüssigkeitsaustrittsöffnung 20 von außen bestrahlt werden kann, um eine Rückverkeimung am Auslauf 12 zu vermeiden.
  • Hierzu ist es nicht erforderlich, dass das Auslaufende 26 aus einem UV-C-Strahlen 22 durchlässigen Material besteht. Wichtig ist allein, dass die UV-C-Strahlen 22, welche vorliegend mit durchgezogene Linien aufweisenden Pfeilen dargestellt sind, derart ausgerichtet sind, dass diese auf die Flüssigkeitsaustrittsöffnung 20, auf den Flüssigkeitsaustrittsöffnungsrand 24 und vorliegend auf den Teil der Außenwandung 18 des Auslaufendes 26 strahlen, der nicht durch die Tülle 32 verdeckt ist. Dies reicht auf überraschend einfache Weise aus, um eine Rückverkeimung zu vermeiden. Eine derartige Ausrichtung wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel durch die Anordnung der Strahlungsquelle 16 erreicht. Eine kontinuierliche Bestrahlung ist vorgesehen.
  • Wie der 1 zu entnehmen ist, wirken die UV-C-Strahlen 22 an unterschiedlichen Stellen. So gibt es Strahlen 22, die auf den Flüssigkeitsaustrittsöffnungsrand 24 und auf den Teil der Außenwandung 18 des Auslaufendes 26 wirken, der nicht durch die Tülle 32 verdeckt ist. Dadurch wird also praktisch die äußere Oberfläche des Auslaufendes 26 entkeimt bzw. bei bevorzugtem kontinuierlichen Betrieb der Strahlungsquelle 16 keimfrei gehalten. Zudem gibt es Strahlen, die auf Flüssigkeitsaustrittsöffnung 20 treffen. Üblicherweise befindet sich im Auslauf 12 auch bei Nichtbenutzung der Zapfstelle 10 Restwasser in Form einer Wassersäule 14. Die auf die Flüssigkeitsaustrittsöffnung 20 treffende Strahlung 22 sorgt somit für Keimfreiheit an der Kontaktfläche des Wassers zur Umgebungsluft. Darüber hinaus kommt es bei der letzt genannten Strahlung auch zu einer Wirksamkeit an der Innenwandung des Auslaufendes 26, hervorgerufen durch hier nicht dargestellte diffuse Strahlung 22.
  • Schließlich gibt es noch Strahlung 22 die in der Luftschicht 34 vor der Flüssigkeitsaustrittsöffnung 20 wirkt. Dadurch entsteht eine zusätzliche Keimsperre zur noch sicheren Vermeidung einer Rückverkeimung. Wenn die Strahlungsquelle 16 zusätzlich zur Wellenlänge von 254 nm noch eine Strahlung 22 mit einer Wellenlänge 185 nm aussendet, wird in der Luftschicht 34 noch zusätzlich desinfizierendes Ozon zur noch sicheren Vermeidung einer Rückverkeimung gebildet.
  • Wenn das Auslaufende 26 aus einem UV-C-Strahlen 22 durchlässigem Material besteht, gibt es noch Strahlen 22, die die Wandung des Auslaufendes 26 passieren und dann an Innenwandung des Auslaufendes 26 als auch in der im Auslaufende befindlichen Flüssigkeit 14 wirken. Dadurch wird insbesondere eine Entkeimung im Durchfluss, also bei Benutzung der Zapfstelle, erreicht. Erforderlich ist hierbei eine Strahlungsquelle mit ausreichender Strahlungsstärke. Entsprechende Strahlen 22 sind in 1 gestrichelt dargestellt.
  • Nicht dargestellt ist der selbstverständlich erforderliche Anschluss der Strahlungsquelle 16 an eine äußere Stromquelle.
  • Die Strahlungsquelle 16 wird während der Nichtbenutzung der Zapfstelle 10 vorzugsweise kontinuierlich mit niedriger Strahlungsstärke betrieben. Bei Benutzung der Zapfstelle 10 wird die Strahlungsstärke der Strahlungsquelle 16 mittels einer hier nicht dargestellten Steuereinheit erhöht. so dass auch eine Entkeimung des durchlaufenden, der Zapfstelle 10 entnommenen Wassers ermöglicht wird.
  • Vorzugsweise ist die Strahlungsquelle bis höchstens 2 mm von der zu bestrahlenden Fläche entfernt angeordnet.
  • Die Zapfstelle 10 kann beispielsweise zu einem Tafelwasserspender, einem Galonensystem, einem Fruchtsaftdispenser, einem Watercooler, einem Wasserhahn oder einem Duschkopf gehören.
  • 10
    Zapfstelle
    12
    Auslauf
    14
    Flüssigkeit
    16
    Strahlungsquelle
    18
    Außenwandung
    20
    Flüssigkeitsaustrittsöffnung
    22
    Strahlen
    24
    Flüssigkeitsaustrittsöffnungsrand
    26
    Auslaufende
    28
    Reflektor
    30
    Leitungsstrecke
    32
    Tülle
    34
    Luftschicht

Claims (15)

  1. Zapfstelle (10) mit einem Auslauf (12) für Flüssigkeit (14), dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine UV-C-Strahlungsquelle (16) vorgesehen ist, die derart auf oder an oder in unmittelbarer Nähe der Außenwandung (18) des Auslaufs (12) angeordnet ist, dass der Auslauf (12) im unmittelbaren Bereich der Flüssigkeitsaustrittsöffnung (20) von außen bestrahlbar ist, um eine Rückverkeimung am Auslauf (12) zu vermeiden.
  2. Zapfstelle (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-C-Strahlen (22) derart ausgerichtet sind, dass diese auf die Flüssigkeitsaustrittsöffnung (20), auf den Flüssigkeitsaustrittsöffnungsrand (24) und auf die Außenwandung (18) des Auslaufendes (26) strahlen.
  3. Zapfstelle (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der bestrahlbare Bereich des Auslaufendes aus einem UV-C-Strahlen (22) durchlässigem Material, vorzugsweise aus Quarzglas oder aus PMMA, besteht.
  4. Zapfstelle (10) nach einem des Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlungsquelle (16) batteriebetrieben oder an eine äußere Stromquelle angeschlossen ist.
  5. Zapfstelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlungsquelle (16) in vorgegebenen Zeiten intermittierend oder kontinuierlich, vorzugsweise mittels einer Steuereinheit, betreibbar ist.
  6. Zapfstelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellenlänge der von der Strahlungsquelle (16) ausgesandten Strahlen (22), vorzugsweise in vorgegebenen Zeiten, besonders bevorzugt mittels einer Steuereinheit, variierbar ist, oder dass bei Verwendung mehrerer Strahlungsquellen (16) wenigstens eine Strahlungsquelle (16) eine von einer anderen Strahlungsquelle (16) in der Wellenlänge verschiedene Strahlung (22) aussendet.
  7. Zapfstelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Strahlungsquelle (16) ausgesandte Strahlung (22) eine Wellenlänge von 254 nm oder 185 nm aufweist.
  8. Zapfstelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlungsquelle (16) in einer Halterung angeordnet ist, die vorzugsweise lösbar an oder auf dem Auslaufende (26) angebracht ist.
  9. Zapfstelle (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung wenigstens einen Reflektor (28) aufweist, der die Strahlung (22) der Strahlungsquelle (16) verstärkt auf die zu bestrahlende Fläche lenkt.
  10. Zapfstelle (10) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung, vorzugsweise in Form einer Tülle (32), auf das Auslaufende (26) aufsteckbar, aufschraubbar oder dergleichen lösbar mit dem Auslaufende (26) kuppelbar ist.
  11. Zapfstelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Auslaufende (26) mit Strahlungsquelle (16) nicht sichtbar in der Zapfstelle (10) integriert ist.
  12. Zapfstelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlungsquelle (16) bis 10 mm, vorzugsweise bis 5 mm, besonders bevorzugt bis 2 mm, von der zu bestrahlenden Fläche entfernt angeordnet ist.
  13. Zapfstelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfstelle (10) zu einem Tafelwasserspender, einem Galonen system, einem Fruchtsaftdispenser, einem Watercooler, einem Wasserhahn oder einem Duschkopf gehört.
  14. Zapfstelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der zur Flüssigkeitsauftrittsöffnung (20) führenden Leitungsstrecke (30) wenigstens eine UV-C-Strahlungsquelle angeordnet ist.
  15. Zapfstelle (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass im Auslaufende (26) oder in der Halterung ein Membranfilter angeordnet ist.
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