DE102007019786B4 - Verbindung für plattenförmige Bauelemente - Google Patents

Verbindung für plattenförmige Bauelemente

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Abstract

Verbindung für plattenförmige Bauelemente, insbesondere Fußbodenpaneele, wobei an Längs- und/oder Stirnkanten Verriegelungseinrichtungen zur Vertikalverriegelung ausgebildet sind, die durch Abwinkeln eines Bauelementes (1) hin zu einem anderen, bereits verlegten Bauelement (2) in Wirkeingriff bringbar sind, wobei an einem Bauelement (1) ein Verriegelungsvorsprung (4) ausgebildet ist, der zur Vertikalverriegelung in eine Verriegelungsausnehmung (6) des anderen Bauelementes (2) eintaucht, wobei ein Riegelvorsprung (8) an einem Bauelement (1) eine Verriegelungsnase (10) am anderen Bauelement (2) hintergreift und der Riegelvorsprung (8) oder die Verriegelungsnase (10) an einer Federzunge (22) ausgebildet ist, und mit einer Verriegelungsnocke (66), die in der Verriegelungsposition die Bewegung der Federzunge (22) in Richtung Entriegelung behindert, wobei an dem einen Bauelement (1) ein sich nach unten, zum anderen Bauelement (2) hin erstreckender, druckknopfartiger Verriegelungsvorsprung (4) ausgebildet ist, der in die Verriegelungsausnehmung (6) an einer vorspringenden Verriegelungslippe (62) des anderen Bauelementes (2) eintaucht, wobei der Verriegelungsvorsprung (4) eine Federzunge (22) hat, an der...

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Verbindung für plattenförmige Bauelemente, insbesondere für Fußbodenpaneele.
  • Unter dem Schlagwort ”leimlose Verbindung” oder ”Click-Verbindung” wird derzeit eine Vielzahl von Lösungen angeboten, die insbesondere bei Laminatböden aus HDF/MDF oder bei Parkettböden Anwendung finden.
  • Bei einer in der EP 0 698 162 B1 bekannten Lösung werden aneinanderliegende Umfangskanten der Fußbodenelemente oder Paneele, d. h. die Längskanten und die Stirn- oder Querkanten mit einer Nut-/Federverbindung ausgeführt. Die untere, zu einer Auflagefläche zugewandte Nutwange des einen Paneels ist dabei über eine vertikale Trennebene zwischen den Paneelen hinaus verlängert und hat an seinem Endabschnitt einen Verriegelungsvorsprung, der in eine entsprechende Ausnehmung an der Unterseite einer Feder des anderen Fußbodenpaneels eintaucht. Um das Verlegen der Paneele zu erleichtern, ist die Verbindung im Eingriffsbereich der verlängerten Nutwange mit der Feder mit einem Spiel ausgeführt, so dass ein Verschieben der Paneele entlang der Längskanten möglich ist.
  • In der WO 97/47834 A1 ist eine leimlose Verbindung gezeigt, bei der ähnlich wie bei der vorbeschriebenen Lösung die untere Nutwange eines Fußbodenpaneels über die vertikale Trennebene hinaus verlängert und mit einem Vorsprung versehen ist, der in eine zugeordnete Verriegelungsausnehmung der Feder eingreift. Im Unterschied zu der eingangs beschriebenen Lösung ist ein Eingriff zwischen der elastisch auslenkbaren verlängerten Nutwange und der zugeordneten Verriegelungsausnehmung der Feder spielfrei ausgeführt.
  • Nachteilig bei diesen bekannten Lösungen ist, dass die untere Nutwange jeweils elastisch ausgebildet werden muss, um den Verriegelungseingriff herbeiführen zu können. Bei ungünstigen Bedingungen, beispielsweise bei Materialfehlern oder bei einer übermäßigen Belastung der elastisch auslenkbaren unteren Nutwange oder bei Aufquellen durch Feuchtigkeit und Temperatureinfluss kann es vorkommen, dass im Anbindungsbereich der unteren Nutwange Risse auftreten, so dass diese ihre Verriegelungsfunktion nicht mehr erfüllen kann.
  • In der DE 19962830 C2 der Anmelderin wird zur Lösung dieses Problems vorgeschlagen, die horizontale Verriegelung über einen getrennten Verriegelungszapfen durchzuführen, der zusätzlich zu einer herkömmlichen Nut-/Federverbindung ausgebildet ist. Selbst bei einem Bruch dieses Verriegelungszapfens ist bei dieser technischen Lösung die Relativanordung der Paneele in Vertikalrichtung gewährleistet.
  • Insbesondere die beiden letztgenannten Lösungen werden vorzugsweise durch Aufeinanderzuschieben in Horizontalrichtung miteinander verbunden. Manche Kunden bevorzugen es jedoch, die Paneele durch Einwinkeln miteinander zu verbinden, wobei an ein bereits verlegtes Paneel ein zu verlegendes Paneel in Schrägstellung entlang der Längskante angesetzt ist, so dass beispielsweise die Feder des zu verlegenden Paneels in die Nut des verlegten Paneels eintaucht. Anschließend wird das zu verlegende Paneel aus seiner Schrägposition nach unten geklappt, wobei die Feder vollständig in die Nut eintaucht und Horizontalverriegelungseinrichtungen derart ineinander eingreifen, dass die beiden Paneele so entlang der Längskante sowohl in Horizontalrichtung als auch in Vertikalrichtung verriegelt sind. Problematisch bei einer derartigen Lösung ist, dass die Verriegelung an den kürzeren Stirn- oder Querkanten bei dem vorbeschriebenen Einschwenkvorgang schwierig herzustellen ist, so dass – je nach konstruktiver Lösung – entlang den Stirnkanten entweder keine Vertikalverriegelung erfolgt oder aber diese nur mit erheblichem Aufwand herstellbar ist.
  • So zeigt die DE 299 24 454 U1 eine Lösung, bei der die Fußbodenpaneele entlang ihrer Stirnkanten in Vertikalrichtung über einen oder mehrere stirnseitige Vorsprünge eines Paneels verriegelt werden, die in entsprechende Ausnehmungen des anderen Paneels einrasten. Diese Vorsprünge müssen konstruktionsbedingt relativ klein ausgebildet werden, so dass zum einen die Fertigung Schwierigkeiten bereiten dürfte, zum anderen ist das Verlegen mit äußerster Vorsicht durchzuführen, um die kleinen Verriegelungsvorsprünge nicht zu beschädigen.
  • In der gattungsbildenden Druckschrift DE 201 12 474 U1 ist eine leimlose Verbindung offenbart, bei der die vorbeschriebenen stirnseitigen Vorsprünge an einer Federzunge ausgebildet sind, über die eine Elastizität in Horizontalrichtung bereitgestellt wird, so dass das Einrasten dieser Vorsprünge in entsprechende Ausnehmungen des anderen Paneels vereinfacht ist. Bei dieser Lösung ist der in Vertikalrichtung wirksame Teil der Verriegelungsvorsprünge verhältnismäßig klein ausgeführt, so dass beim Verlegen ein besonderes Augenmerk darauf gerichtet werden muss, dass diese Verriegelungsvorsprünge beim Herunterschwenken des zu verlegenden Paneels an der Stirnkante nicht beschädigt werden.
  • Die JP 07300979 AA zeigt eine leimlose Verbindung, bei der stirnseitig lediglich eine Horizontalverriegelung vorgesehen ist. Eine Verriegelung in Vertikalrichtung ist im Bereich der Stirnkanten bei dieser bekannten Lösung nicht vorgesehen.
  • Zur Verbesserung der Verriegelung wird in der DE 10 2005 002 297 A1 eine Verbindung vorgeschlagen, bei der die Verriegelung über eine elastische Federzunge erfolgt, die als gesondertes Bauteil in den Stirnkantenbereich der Paneele eingesetzt wird. Die Federsteifigkeit dieses Federelementes kann dabei sehr einfach und im Wesentlichen ohne Rücksicht auf das Material der Paneele an die jeweiligen Einsatzbedingungen angepasst werden. Nachteilig bei einer derartigen Lösung ist, dass die Fertigung relativ aufwendig ist, da ein gesondertes Bauteil gestanzt, gebogen und am Paneel festgelegt werden muss.
  • Lösungen, wie sie in der vorgenannten DE 201 12 474 U1 und der DE 10 2005 002 297 A1 beschrieben sind, werden in Fachkreisen auch als ”Druckknopfverbindung” bezeichnet, da der beim Herunterschwenken des zu verlegenden Paneels in eine Verriegelungsausnehmung des bereits verlegten Paneels einrastende Verriegelungsvorsprung ähnlich wie ein Druckknopf wirkt.
  • In der Praxis zeigte es sich, dass derartige Druckknopfverbindungen bei starken Belastungen oder großen Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen außer Eingriff gelangen können.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Verbindung für plattenförmige Bauelemente in Druckknopfbauweise zu schaffen, die bei einfachem Aufbau eine zuverlässige Verriegelung ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Verbindung für plattenförmige Bauelemente mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
  • Erfindungsgemäß ist die Verbindung für plattenförmige Bauelemente in Druckknopfbauweise ausgeführt, wobei beim Herabschwenken/Herabwinkeln des zu verlegenden Bauelelements ein Verriegelungsvorsprung in Rasteingriff mit einer Verriegelungsausnehmung gelangt, so dass ein Riegelvorsprung an einem Bauelement eine Verriegelungsnase am anderen Bauelement zur Vertikalverriegelung hintergreift. Der Riegelvorsprung oder die Verriegelungsnase sind an einer Federzunge ausgebildet, das ein Auslenken des Riegelvorsprungs zum Überfahren der zwischen Riegelvorsprung und Verriegelungsnase gebildeten Hinterschneidung ermöglicht. Erfindungsgemäß ist die Auslenkung der Federzunge in Richtung Entriegelung durch eine Verriegelungsnocke begrenzt, so dass die Verbindung auch bei hohen Belastungen und Temperatur-/Feuchtigkeitsschwankungen zuverlässig verriegelt ist. Dadurch ist gewährleistet, dass stirnseitig keine Spalten und kein Überzahn entstehen.
  • Es sind ein druckknopfartiger Verriegelungsvorsprung an dem zu verlegenden Bauelement und die Verriegelungsausnehmung an einer vorspringenden Verriegelungslippe des anderen Bauelements ausgebildet.
  • Der Verriegelungsvorsprung ist dabeimit einer den Riegelvorsprung tragenden Federzunge ausgeführt, der eine an der benachbarten Seitenwandung der Verriegelungsausnehmung ausgebildete Verriegelungsnase zugeordnet ist.
  • Diese Federzunge ist beispielsweise durch eine parallel zur zugeordneten Stirnfläche des Bauelementes verlaufende Längsnut frei geschnitten, in die sich im verriegelten Zustand die Verriegelungsnocke hineinerstreckt, so dass ein unerwünschtes Lösen der Verriegelung durch das Auflaufen der Rückseite der Federzunge auf die Verriegelungsnocke verhindert ist.
  • Die Verriegelungsnocke ist vorzugsweise fußseitig zur Federzunge hin erweitert, so dass die Federzunge beim Herabschwenken des zu verlegenden Paneels entlang dieser fußseitigen Erweiterung in Richtung der Verriegelungsposition geführt ist.
  • Die Vertikalabstützung im Verbindungsbereich ist weiter optimiert, wenn zwei im Abstand zueinander angeordnete Stützabschnitte vorgesehen werden.
  • Dabei kann ein Stützabschnitt durch eine Anlagefläche eines an einem Endabschnitt der Verriegelungslippe angeordneten Riegels ausgebildet sein, der an einer unteren Bodenfläche einer die Rückseite des Verriegelungsvorsprungs begrenzenden Ausnehmung entweder anliegt oder von dieser einen Abstand hat.
  • Der zweite Stützabschnitt kann durch eine Stützschulter oberhalb der Verriegelungsnase gebildet sein, entlang der eine im Fußbereich des Verriegelungsvorsprungs ausgebildete Stützfläche aufliegt.
  • Die Abstützung in Vertikalrichtung lässt sich weiter verbessern, wenn der Verriegelungsvorsprung im Bereich zwischen der Verriegelungsnocke und dem Riegel auf der Verriegelungslippe abgestützt ist.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Verriegelungsnase mit einer Schrägfläche ausgeführt, entlang der die Federzunge beim Herabschwenken des zu verlegenden Bauelementes abgleitet, so dass die Auslenkung der Federzunge durch die Geometrie der Schrägfläche vorgegeben ist.
  • Die Verriegelung ist weiter verbessert, wenn der Überlappungsbereich zwischen dem Riegelvorsprung und der Verriegelungsnase größer ist als der Abstand zwischen der Rückseite der Federzunge und Verriegelungsnocke.
  • In die Längsnut ist ein Stützelement eingebracht, welches die Federzunge in Eingriffsrichtung beaufschlagt. Durch die Steifigkeit des Stützelements kann die Federzunge beim Auslenken, während des Zusammenbringens der Bauelemente, gestützt werden und ein Brechen der Basis der Federzunge damit wesentlich erschwert werden. Das Eintauchen des Riegelvorsprungs in die Verriegelungsausnehmung wird durch die elastische Zurückverformung des Stützelements unterstützt.
  • Vorteilhafterweise ist das Stützelement ein Formteil, welches in die Längsnut eingesetzt oder in einem aufgeschmolzenen Zustand eingebracht wird.
  • Das Stützelement besteht beispielsweise aus Ethylenvinylacetat (EVA), Polyurethan (PUR) oder Hotmelt.
  • Bei der Verbindung wird bevorzugt, dass die Verriegelungsnase eine etwa parallel zur Verlegeebene horizontal verlaufende Horizontfläche hat, an der der Riegelvorsprung anliegt. Dies hat den Vorteil, dass dadurch der Riegelvorsprung der Federzunge nicht von der Verriegelungsnase abgleiten kann, so dass eine nahezu hundertprozentige Verriegelung bewirkt ist.
  • Die Verriegelungsnase könnte jedoch auch eine Schrägfläche ausbilden, die sich von der Nasenspitze in Richtung zur Bodenfläche neigt, an der die Riegelfläche des Riegelvorsprungs in etwa flächig oder mit einer Kante anliegt.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Schnittdarstellung einer Verbindung zweier Paneele im verriegelten Zustand gemäß einem ersten Ausführungsbeispiels;
  • 2 eine Einzeldarstellung des Verbindungsbereiches eines der Paneele gemäß dem ersten Ausführungsbeispiels;
  • 3 den entsprechenden Verbindungsbereich des anderen Paneels aus 1 und
  • 4 eine Schnittdarstellung einer Verbindung zweier Paneele im verriegelten Zustand gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines für Parkettpaneele entwickelten Verbindungsprofils, auch Druckknopfprofil genannt, beschrieben. Die Anwendung ist jedoch keinesfalls auf derartige Parkettpaneele beschränkt, sondern kann auch auf Laminatböden oder andere Paneele zur Boden-, Wand- oder Deckenverkleidung übertragen werden.
  • Die Paneele (Dielen) eines Parkettbodens haben in der Regel eine rechteckförmige Form, wobei entlang der längeren Längskanten eine so genannte Lockverbindung verwendet ist, bei der die Paneele durch Einwinkeln miteinander verbunden werden. Derartige Lockverbindungen (Lock-Connect) sind hinlänglich bekannt und beispielsweise auch auf der Domain der Anmelderin beschrieben. Die erfindungsgemäße Verbindung ist an den kürzeren Stirnkanten der Parkettpaneele vorgesehen.
  • 1 zeigt einen Schnitt durch den Stirnkantenbereich zweier Parkettpaneele 1, 2 im verriegelten Zustand nach einem ersten Ausführungsbeispiels. Dabei greift ein Verriegelungsvorsprung 4 an dem Paneel 1 in eine Verriegelungsausnehmung 6 des anderen Paneels 2 ein, wobei ein Riegelvorsprung 8 des Verriegelungsvorsprungs 4 eine Verriegelungsnase 10 der Verriegelungsausnehmung 6 hintergreift, so dass die beiden Paneele 1, 2 in Vertikalrichtung zueinander ausgerichtet und verriegelt sind.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Parkett mit einem 3-Schicht-Aufbau ausgeführt, wobei beispielsweise eine versiegelte oder auf sonstige Weise behandelte Edelholzschicht 12 auf einer Mittellage aus Fichte-Massivholzstäbchen aufgebracht ist. Die Auflagefläche der Parkettdiele (Paneel) ist durch ein Rückzugfurnier 16, beispielsweise bestehend aus Nadelholz gebildet. Selbstverständlich kann das Parkett auch als 2-Schicht-Aufbau aus Holz oder mit einer HDF-/MDF-Schicht ausgeführt sein.
  • Im verriegelten Zustand liegen die beiden Paneele 1, 2 stirnseitig entlang von Stirnflächenabschnitten 18 und 20 aneinander an, wobei weder Fugen noch ein Überzahn zwischen den beiden Paneelen 1, 2 festzustellen sind. Weitere Einzelheiten der Verbindung werden im Folgenden anhand der Einzeldarstellungen gemäß den 2 und 3 erläutert.
  • 2 zeigt den Verriegelungsvorsprung 4 des Paneels 1 des ersten Ausführungsbeispiels, der im Wesentlichen in der Mittellage 14 durch Fräsen ausgebildet ist. Der sich parallel zum Stirnkantenabschnitt 18 erstreckende Verriegelungsvorsprung 4 hat eine Federzunge 22, die sich im Abstand zum Stirnkantenabschnitt 18 nach unten, hin zum anderen Paneel 2 (1) erstreckt. Der freie Endabschnitt der Federzunge 22 ist in der Darstellung gemäß 2 durch eine Doppelstufe verbreitert, so dass ein Riegelvorsprung 24 ausgebildet wird, der sich etwa in Horizontalrichtung (die folgenden Richtungsangaben beziehen sich immer auf den Boden im verlegten Zustand) hin zum anderen Paneel 2 erstreckt. Der Riegelvorsprung 24 hat eine schräg verlaufende Stirnkante 26, die über einen Radius in eine etwa horizontal verlaufende Riegelfläche 28 übergeht, die dann über eine abgerundete Stufe 30 in einer Federzungenbasis 32 ausläuft, die im Wesentlichen parallel zum Stirnflächenabschnitt 18 verläuft. Die Federzungenbasis 32 geht dann über eine sich nach rechts (Ansicht nach 2) hin erweiternde Übergangsnut 34 in eine Stützfläche 36 über, die sich in der Mittellage 14 bis hin zum Stirnflächenabschnitt 18 erstreckt, wobei der Übergang wiederum über einen Radius abgerundet ist.
  • Gemäß 2 ist die Federzunge 22 durch eine Längsnut 38 frei geschnitten, die sich im Parallelabstand zu dem Stirnflächenabschnitt 18 erstreckt und nach unten hin öffnet. Durch diese Längsnut 38 ist der Verriegelungsvorsprung 4 praktisch in die Federzunge 22 und eine Rückseite 40 unterteilt. Der Verriegelungsvorsprung 4 mit der Federzunge 22 und der Rückseite 40 ist nach unten hin durch eine Unterfläche 42 begrenzt. Diese Unterfläche 42 geht riegelvorsprungsseitig in die Schrägfläche 26 und rückseitig in eine diese nach oben hin verjüngende Schräge 44 über, die eine sich links an den Verriegelungsvorsprung 4 angrenzende Ausnehmung 46 begrenzt. Dabei geht die Schräge 44 über einen Übergangsradius in eine etwa in Horizontalrichtung verlaufende Bodenfläche 48 über. Nach links ist die Ausnehmung 46 dann durch eine Ausnehmungsstirnfläche 50 begrenzt.
  • In die Längsnut 38 ist ein Stützelement 37 aus Kunststoff eingebracht, welches sich von der Rückseite 40 bis zur Federzunge 22 erstreckt, was bewirkt, dass durch die Steifigkeit des Kunststoffs, die Federzunge 22 beim Zusammenstecken der Bauelemente 1, 2 gestützt wird und ein Abbrechen der Federzunge 22 verhindert wird. Das Einschnappen des Riegelvorsprungs 8 in die Verriegelungsausnehmung 6 wird durch die elastische Rückverformung des Kunststoffs unterstützt. Wie bereits erwähnt, liegen praktisch alle Funktionselemente des Verriegelungsvorsprungs 4 in der Mittellage 14.
  • Die Verriegelungsausnehmung 6 des anderen Paneels 2 hat einen korrespondierenden Aufbau. Demgemäß erstreckt sich der Stirnflächenabschnitt 20 ebenfalls über die gesamte Höhe der Edelholzschicht 12 bis in die Mittellage 14 hinein. Dieser Stirnflächenabschnitt 20 geht dann über eine sich nach rechts (Ansicht nach 3) hin verjüngende Schrägnut 52 in eine etwa in Horizontalrichtung verlaufende Stützschulter 54 über, auf der im verriegelten Zustand die Stützfläche 36 des Paneels 1 aufliegt. An die Stützschulter 54 schließt sich nach links hin die Verriegelungsnase 10 an, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel eine sich von der Stützschulter 54 schräg nach links abfallende Schrägfläche 56 hat, die sich bis zu einer Horizontalfläche 58 der Verriegelungsnase 10 erstreckt. Im verriegelten Zustand liegt der Riegelzapfen 8 mit seiner Riegelfläche 28 an der Horizontalfläche 58 an, so dass er die Verriegelungsnase 10 hintergreift. Die Stützfläche 36 liegt dabei auf der Stützschulter 54, wobei diese Flächen zusammen mit den Flächen 28, 58 des Riegelzapfens eine spielfreie Passung ausbilden. Die Horizontalfläche 58 geht in einen in Vertikalrichtung verlaufenden Abschnitt 60 über, der sich bis zu einem Fußbereich einer nach links auskragenden Verriegelungslippe 62 erstreckt. Diese hat an ihrem in 3 linken Endabschnitt einen nach oben, d. h. zum anderen Paneel 1 hin vorspringenden Riegel 64, der im verriegelten Zustand in die Ausnehmung 46 eintaucht. In etwa mittig zwischen dem Riegel 64 und der Nase 10 erstreckt sich ebenfalls nach oben aus der Verriegelungslippe 62 eine Verriegelungsnocke 66 heraus, deren Höhe etwas geringer als diejenige des Riegels 64 ist. Wie des Weiteren 3 entnommen werden kann, verbreitert sich die Verriegelungslippe 62 vom Abschnitt 60 weg zum Riegel 64 hin, so dass ihre obere Großfläche 68 mit Bezug zur Horizontalen schräg angestellt ist.
  • Die Verriegelungsnocke 66 erweitert sich zu ihrem Fußbereich hin, wobei die rechte Flanke fußseitig durch eine Nockenschrägfläche 70 gebildet ist. Die Verriegelungsnocke 66 verjüngt sich dann nach oben hin und fällt über eine etwa vertikal verlaufende Flanke 72 zur Großfläche 68 hin ab.
  • Die in 3 senkrecht zur Zeichenebene verlaufende rechte Stirnfläche des Riegels 64 ist mit einer Fase 74 versehen, die beim Herabschwenken des Paneels 1 in die Verriegelungsposition eine Kollision zwischen beiden Paneelen 1, 2 verhindert. Diese Fase 74 erstreckt sich dann über einen Übergangsradius bis zu einer horizontal verlaufenden Anlagefläche 76 des Riegels 64. Das Ende der Verriegelungslippe 62 ist dann durch eine im Wesentlichen in Vertikalrichtung verlaufende Lippenstirnkante 78 gebildet.
  • Beim Verlegen eines derartigen Parkettbodens wird beispielsweise ein neu zu verlegendes Paneel 1 zunächst längsseitig schräg an ein bereits verlegtes Paneel angesetzt und dann durch Abwinkeln die Verriegelung entlang der längsseitigen Lockverbindung hergestellt. Bei diesem Abwinkeln oder Herabschwenken wird auch das stirnseitig angefräste Druckknopfprofil des Paneels 1 mit dem entsprechenden Gegenprofil eines bereits verlegten Paneels 2 in Eingriff gebracht. Durch dieses Abwinkeln taucht der Verriegelungsvorsprung 4 in die Verriegelungsausnehmung 6 ein, wobei durch die Fase 74 eine Kollision mit der zwischen der Schräge 44 und der Unterfläche 42 gelegenen Längskante des Verriegelungsvorsprungs 4 vermieden wird. Bei diesem Abwinkeln läuft der Riegelvorsprung 8 auf die Schräge 56 der Nase 10 auf, so dass die Federzunge 22 nach links ausgelenkt wird und der Riegelzapfen mit seinem stirnseitigen Bereich entlang der Schräge 56 abgleitet bis er bei vollständig abgewinkelten Paneel 1 die Nase 10 hintergreift, so dass die Riegelfläche 28 an der Horizontalfläche 58 der Verriegelungsnase 10 anliegt – die beiden Paneele 1, 2 sind dann in Vertikalrichtung verriegelt. In dieser Verriegelungsposition liegt die Anlagefläche 76 des Riegels 64 an der Bodenfläche 48 der Ausnehmung 46 an, wobei die beiden Stirnflächen 50 und 78 im Abstand zueinander stehen. Die Unterfläche 42 des Verriegelungsvorsprungs 4 oder genauer gesagt, die Rückseite 40 des Verriegelungsvorsprungs 4 hegt mit ihrem in 1 linken Teilbereich auf der schräg angestellten Großfläche 68 der Verriegelungslippe 62 auf. Dabei öffnet sich links im Anschluss an diesen Anlagebereich ein Raum, der durch die Schräge 44 und die Fase 74 begrenzt ist. Rechts von diesem Anlagebereich erweitert sich ein Spalt zwischen der Großfläche 68 und der Unterfläche 62 zur Längsnut 38 hin. In der Verriegelungsposition taucht die Verriegelungsnocke 66 in diese Längsnut 38 ein, wobei zwischen der Nockenschrägfläche 70 und dem Verriegelungszapfen 22 ein Abstand Y verbleibt, der geringer ist als der Überlappungsbereich X zwischen der Horizontalfläche 58 der Verriegelungsnase 10 und der Riegelfläche 28 des Riegelvorsprungs 24. Aufgrund der Schräganstellung der Großfläche 68 erweitert sich auch der Spalt zwischen der Unterfläche 42 des Riegelvorsprungs 22 und der Großfläche 68.
  • Die Paneele 1 und 2 liegen des Weiteren noch entlang der Stützschulter 54 und der Stützfläche 36 aneinander an, so dass das Paneel 1 insgesamt entlang dreier Bereiche 48, 76; 68, 42; 36, 54 am Paneel 2 abgestützt ist. Die Fixierung in Horizontalrichtung erfolgt einerseits durch Anlage der Stirnflächenabschnitt 18, 20 und andererseits durch den Riegel 64, der die Rückseite 40 des Verriegelungsvorsprungs 4 in Horizontalrichtung hintergreift, wobei diese Fixierung in Horizontalrichtung nicht ganz spielfrei ausgeführt sein kann.
  • Werden die beiden Paneele 1, 2 nunmehr aufgrund einer Schrumpfung bei geringer Luftfeuchtigkeit (Heizperiode) oder aufgrund einer übermäßigen Belastung auseinander gezogen, läuft die Federzunge 22 auf die Nockenschrägfläche 70 der Verriegelungsnocke 66 auf, wobei der Riegelvorsprung 8 immer noch die Verriegelungsnase 10 hintergreift, da das Maß X größer ist als der Abstand Y zwischen Verriegelungsnocke 66 und Federzunge 22 – ein unerwünschtes Lösen der Druckknopfverbindung wird so zuverlässig verhindert.
  • Durch Variation der Breite der Federzungenbasis 32 kann die Federrate der Federzunge 22 sehr einfach im Hinblick auf die Verriegelungskräfte an unterschiedliche Bedingungen angepasst werden.
  • Selbstverständlich ist der erfindungsgemäße Boden auch in kinematischer Umkehr verwendbar, wobei dann der Verriegelungsvorsprung an dem bereits verlegten Paneel 2 und die Verriegelungsausnehmung am zu verlegenden Paneel 1 ausgeführt sein könnte.
  • In 4 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der Verbindung zweier Paneele im verriegelten Zustand offenbart. Hierbei bildet die Verriegelungsnase 10 anstelle einer Horizontalfläche 58 (siehe 1) eine Schrägfläche 80 aus, welche sich von der Spitze 84 der Nase 10 aus in Richtung zur Bodenfläche 86 des Paneels 2 erstreckt. Die Riegelfläche 88 des Riegelvorsprungs 8 weist dabei etwa die gleiche Schräge wie die Schrägfläche 80 auf und liegt flächig an dieser an. Die Federzunge 22 wird dabei von der Verriegelungsnocke 66 abgestützt, womit die Federzunge 22 fest zwischen dieser Verriegelungsnocke 66 und der Verriegelungsnase 10 eingespannt ist. Die Schrägen der Riegelfläche 88 und der Schrägfläche 80 könnten auch etwas unterschiedlich sein, womit nur eine Kante des Riegelvorsprungs und nicht die ganze Riegelfläche 88 auf der Schrägfläche 80 anliegen würde. Die Verriegelungsnocke 66 weist eine schräge Abgleitkante 90 auf, die in dem der Federzunge 22 zugewandten Eckbereich ausgebildet ist. Die an der Verriegelungsnocke 66 anliegende Kante 92 der Federzunge 22 ist verrundet und kann somit beim Einriegeln leichter an der Abgleitkante 90 abgleiten. Die breiteste Stelle mit der Breite B der Federzunge 22 ist breiter als der Abstand A zwischen der Spitze 82 der Verriegelungsnase 10 und der leicht schrägen Außenfläche 94 der Verriegelungsnocke 66, welche der Federzunge 22 zugewandt ist. Somit wird die Federzunge 22 beim Abwinkeln durch die Öffnung, die zwischen Spitze 82 und der Außenfläche 94 liegt, hindurchgepresst. Hierbei wird zum einen die Verriegelungsnocke 66 elastisch etwas durch die Federzunge 22 weggebogen, zum anderen wird die Federzunge 22 und die Verriegelungsnase 10 komprimiert. Unmittelbar nach dem Durchpressen des Bereichs der Federzunge 22 mit der Breite B durch die Öffnungsbreite A, schnappt der Riegelvorsprung 8 der Federzunge 22 in die Verriegelungsnase 10 ein und die Verriegelungsnocke 66 wird wieder etwas entspannt, womit die Federzunge 22 zusätzlich zur Eigenelastizität fest eingeriegelt ist.
  • Offenbart ist ein Druckknopfprofil, bei dem der Weg einer Federzunge in Richtung einer Entriegelung durch einen Anschlag behindert oder begrenzt ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Paneel
    2
    Paneel
    4
    Verriegelungsvorsprung
    6
    Verriegelungsausnehmung
    8
    Riegelvorsprung
    10
    Verriegelungsnase
    12
    Edelholzschicht
    14
    Mittellage
    16
    Rückzugfurnier
    18
    Stirnkantenabschnitt
    20
    Stirnkantenabschnitt
    22
    Federzunge
    24
    Riegelvorsprung
    26
    Schrägfläche
    28
    Riegelfläche
    30
    Stufe
    32
    Federzungenbasis
    34
    Übergangsnut
    36
    Stützfläche
    37
    Stützelement
    38
    Längsnut
    40
    Rückseite
    42
    Unterfläche
    44
    Schräge
    46
    Ausnehmung
    48
    Bodenfläche
    50
    Ausnehmungsstirnfläche
    52
    Schrägnut
    54
    Stützschulter
    56
    Schräge
    58
    Horizontalfläche
    60
    Abschnitt
    62
    Verriegelungslippe
    64
    Riegel
    66
    Verriegelungsnocke
    68
    Großfläche
    70
    Nockenschrägfläche
    72
    Flanke
    74
    Fase
    76
    Anlagefläche
    78
    Lippenstirnkante
    80
    Schrägfläche
    84
    Spitze
    86
    Bodenfläche
    88
    Riegelfläche
    90
    Abgleitkante
    92
    Kante
    94
    Außenfläche

Claims (12)

  1. Verbindung für plattenförmige Bauelemente, insbesondere Fußbodenpaneele, wobei an Längs- und/oder Stirnkanten Verriegelungseinrichtungen zur Vertikalverriegelung ausgebildet sind, die durch Abwinkeln eines Bauelementes (1) hin zu einem anderen, bereits verlegten Bauelement (2) in Wirkeingriff bringbar sind, wobei an einem Bauelement (1) ein Verriegelungsvorsprung (4) ausgebildet ist, der zur Vertikalverriegelung in eine Verriegelungsausnehmung (6) des anderen Bauelementes (2) eintaucht, wobei ein Riegelvorsprung (8) an einem Bauelement (1) eine Verriegelungsnase (10) am anderen Bauelement (2) hintergreift und der Riegelvorsprung (8) oder die Verriegelungsnase (10) an einer Federzunge (22) ausgebildet ist, und mit einer Verriegelungsnocke (66), die in der Verriegelungsposition die Bewegung der Federzunge (22) in Richtung Entriegelung behindert, wobei an dem einen Bauelement (1) ein sich nach unten, zum anderen Bauelement (2) hin erstreckender, druckknopfartiger Verriegelungsvorsprung (4) ausgebildet ist, der in die Verriegelungsausnehmung (6) an einer vorspringenden Verriegelungslippe (62) des anderen Bauelementes (2) eintaucht, wobei der Verriegelungsvorsprung (4) eine Federzunge (22) hat, an der der Riegelvorsprung (8) ausgebildet ist, wobei an einer zum Riegelvorsprung (8) gewandten Seitenfläche der Verriegelungsausnehmung (6) die Verriegelungsnase (10) ausgebildet ist, und die Federzunge (22) durch eine parallel zur zugeordneten Kante verlaufende Längsnut (38) frei geschnitten ist und die Verriegelungsnocke (66) sich im verriegelten Zustand von der Verriegelungslippe (62) weg in die Längsnut (38) hinein erstreckt, wobei in der Längsnut (38) ein Stützelement (37) aufgenommen ist, das die Federzunge (22) in Eingriffsrichtung beaufschlagt.
  2. Verbindung nach Anspruch 1, wobei die Verriegelungsnocke (66) an ihrer zur Federzunge (22) hin weisenden Seitenflanke fußseitig erweitert ist.
  3. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit zwei zueinander beabstandeten Stützabschnitten (76, 48; 54, 36), entlang denen das eine Bauelement (1) auf dem anderen Bauelement (2) abgestützt ist.
  4. Verbindung nach Anspruch 3, wobei ein Stützabschnitt eine Anlagefläche (76) eines an einem Endabschnitt der Verriegelungslippe (62) angeordneten, die Verriegelungsausnehmung (6) rückseitig begrenzenden Riegels (64) hat, wobei die Anlagefläche (76) an einer Bodenfläche (48) einer eine Rückseite des Verriegelungsvorsprungs (4) begrenzenden Ausnehmung (46) anliegt oder im Abstand zur Bodenfläche (48) verläuft.
  5. Verbindung nach Anspruch 3 oder 4, wobei ein zweiter Stützabschnitt durch eine Stützschulter (54) oberhalb der Verriegelungsnase (10) begrenzt ist, wobei entlang der Stützschulter (54) eine am Fußbereich des Verriegelungsvorsprungs (4) ausgebildete Stützfläche (36) aufliegt.
  6. Verbindung nach Anspruch 4 oder 5, wobei eine Rückseite (40) des Verriegelungsvorsprungs (4) auf der Verriegelungslippe (62) im Bereich zwischen Riegel (64) und Verriegelungsnocke (66) abgestützt ist.
  7. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verriegelungsnase (10) eine Schrägfläche (56) hat, entlang der der Riegelvorsprung (8) beim Abwinkeln unter Auslenkung der Federzunge (22) abgleitet.
  8. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei im verriegelten Zustand der Horizontalabstand (Y) der Verriegelungsnocke (66) zur Federzunge (22) kleiner ist als der Überlappungsbereich (X) zwischen der Verriegelungsnase (10) und dem Riegelvorsprung (8).
  9. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Stützelement (37) ein Formteil ist, welches in die Längsnut (38) eingesetzt ist oder in einem aufgeschmolzenen Zustand eingebracht ist.
  10. Verbindung nach Anspruch 9, wobei das Stützelement (37) aus Ethylenvinylacetat (EVA), Polyurethan (PUR) oder Hotmelt besteht.
  11. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verriegelungsnase (10) eine etwa parallel zur Verlegeebene horizontal verlaufende Horizontalfläche (58) hat, an welche der Riegelvorsprung (24) anliegt.
  12. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Verriegelungsnase (10) eine Schrägfläche (80) ausbildet, welche sich von einer Spitze (84) der Verriegelungsnase (10) aus in Richtung zur Bodenfläche (86) des Paneels (2) erstreckt.
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