DE102007004490B4 - Fassaden- oder Wandverkleidungssystem - Google Patents

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    • E04F13/0814Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and covering elements fixed by means of clamping action

Abstract

Fassaden- oder Wandverkleidungssystem, bestehend aus einer Tragkonstruktion (2) und daran befestigter Verkleidungsplatten (1), wobei die Verkleidungsplatten (1) direkt von vorne ohne seitliches Verschieben an und/oder in die Tragkonstruktion (2) einfahrbar sind, und wobei an der Tragkonstruktion (2) Haltevorrichtungen (5) angebracht sind, die durch einen Spalt (4) zwischen den Verkleidungsplatten (1) hindurch mittels eines Schraubendrehers (15) durch einfaches Drehen im oder gegen den Uhrzeigersinn geöffnet oder verriegelt werden können,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Haltevorrichtungen (5) aus einer Befestigungsschraube (11), aus einer Verriegelungsplatte (12), aus einer Druckfeder (13) und einem Begrenzungsblech (14) bestehen, und dass
sich die Verkleidungsplatte (12) durch Drehen an der Befestigungsschraube (11) um ca. 90 Grad dreht, und dass die Verriegelungsplatte (12) in dieser Position durch einen Anschlag am Begrenzungsblech (14) dort festgehalten wird und sich nunmehr über der Halteleiste (8) der Verkleidungsplatte (1) befindet, und dass durch Weiterdrehen der Befestigungsschraube (11) der Anpressdruck der Verriegelungsplatte (12) auf die Halteleiste (8) erhöht wird, wobei beim Drehen der Befestigungsschraube (11) in entgegengesetzter Richtung der Anpressdruck der Verriegelungsplatte (12) verringert wird bis sich die Verriegelungsplatte (12) von der Halteleiste (8) löst, und wobei beim Weiterdrehen in dieser Richtung sich die Verriegelungsplatte (12) um ca. 90 Grad in dieser Richtung mitdreht, bis sie durch einen zweiten Anschlag am Begrenzungsblech (14) dort festgehalten wird, wobei in dieser Position der Verriegelungsplatte (12) keine Überdeckung mit der Halteleiste (8) mehr vorhanden ist und die Verkleidungsplatte (1) senkrecht zu ihrer Oberfläche von der Tragkonstruktion (2) wegbewegt werden kann.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Fassaden- oder Wandverkleidungssystem nach dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1.
  • Die gattungsgemäße Druckschrift DE 10 2004 030 185 A1 und die Druckschrift DE 200 11 244 U1 betreffen jeweils eine Befestigungsanordnung für Fassadenmodule, die an einer rahmenartigen Unterkonstruktion eines Gebäudes angebracht sind.
  • Die Druckschrift DE 199 42 170 A1 betrifft eine Befestigungsvorrichtung für Fassadenelemente, insbesondere für Isolierglasscheiben an einem Trägerprofil.
  • Die Druckschrift AT 366 136 B betrifft eine Wand- oder Deckenverkleidung, bestehend aus Panelen mit nach innen gerichteten Randstreifen an den Längsseiten der Panele, aus quer zu diesen verlaufenden Panelträgern mit Lippen und aus Sicherungsorganen, die zwischen je zwei benachbarten Panelen angeordnet sind, wobei die Randstreifen der Panele die Lippen hintergreifen und an diesen anliegen.
  • Die Druckschrift DD 94 882 A1 betrifft eine Aufhängung zur Befestigung leichter großflächiger Fassadenelemente ans Skelettkonstruktionen oder monolithischen Wandflächen.
  • Die Druckschrift DE 297 07 884 U1 betrifft einen Verbinder für mit Abstand voneinander anzuordnende, einander zugewandte Nutenräume aufweisende Panele oder dergleichen leisten- oder plattenförmige Wand- und Deckenverkleidungselemente mit an Befestigungsteilen ausgebildeten seitlichen Halteschenkeln, die in die gegenüberliegenden Nutenräume zwei benachbarter Panele einführbar sind.
  • Üblicherweise bestehen diese Wandverkleidungssysteme aus Verkleidungsplatten, aus einer Tragkonstruktion und deren dazu notwendigen Befestigungen.
  • Die Befestigungen bestehen normalerweise aus Haltern und Befestigungsschrauben, wobei diese so ausgeführt sind dass diese zur Montage durch den Spalt zwischen den Verkleidungsplatten hindurchgeführt werden und dann mittels eines entsprechenden Werkzeuges festgezogen werden. Diese Ausführung benötigt zur Montage einen relativ großen Spalt zwischen den Verkleidungsplatten. Um den Spalt sehr klein ausführen zu können gibt es Lösungen bei denen die Verkleidungsplatten mit Haltewinkeln versehen sind die an der Unterkonstruktion eingehängt werden. Diese Ausführung hat den Nachteil, dass die Montage der Verkleidungsplatten an eine bestimmte Reihenfolge gebunden ist. So muss hier dann die unterste Fassadenplatte als erste Platte montiert werden, und darüber dann die zweite Platte. Hierdurch können die Spalte zwischen den Platten sehr eng ausgeführt werden. Nachteilig an diesem System ist, dass einzelne Verkleidungsplatten aus der Fassadenwand nicht herausgenommen werden können, ohne die direkt daran anschließende obere oder seitliche Platte zu entfernen. Weiter ist es auch schwierig die Spaltmaße exakt einzustellen. Hierzu muss normalerweise die Platte immer wieder entfernt werden und die Halter auf der Rückseite oder an der Unterkonstruktion nachjustiert werden. Dies ist aufwendig und sehr zeitintensiv.
  • Um diese Nachteile zu beheben soll eine Lösung gefunden werden die es ermöglicht dass die Platten einzeln ein- und ausgebaut werden können, und dass die Platten von außen anschließend exakt eingestellt werden können. Dies wird mit einem Fassaden- oder Wandverkleidungssystem nach dem unabhängigen Patentanspruch 1 gelöst.
  • Um diesen Nachteil zu beheben wird somit insbesondere folgende Ausführung vorgeschlagen: Die Tragkonstruktion (2) besteht in der einfachsten Ausführung aus einer Anordnung von Pfosten- und Riegelprofilen (2a, 2b) An diesen Profilen (2a, 2b) werden spezielle Haltekonstruktionen befestigt.
  • Die Haltekonstruktionen bestehen aus folgenden Komponenten:
    Zum Halten der Verkleidungsplatten (1) werden am Pfosten (2a) und/oder an den Riegelprofilen (2b) Haltevorrichtungen (5) angebracht. Die Haltevorrichtungen (5) bestehen in der dargestellten Ausführung aus einer Befestigungsschraube (11), aus einer Verriegelungsplatte (12), aus einer Druckfeder (13) und aus einem Begrenzungsblech (14). Die Befestigungsschraube (11) der Haltevorrichtung (5) kann mittels eines Schraubendrehers (15) durch den Spalt (4) hindurch gelöst oder verriegelt und festgezogen werden. Die Funktion der Haltevorrichtung (5) wird allein durch Drehen der Befestigungsschraube (11) mittels eines Schraubendrehers (15) erreicht. Wird die Schraube (11) beispielsweise nach rechts gedreht dreht sich die Verriegelungsplatte (12) ca 90 Grad nach rechts bis sie an dem Begrenzungsblech (14) ansteht. In dieser Position drückt die Verriegelungsplatte (12) das Halteprofil (7) über die Halteleiste (8) gegen das Pfosten (2a)- oder Riegelprofil (2b). Beim weiteren Drehen der Befestigungsschraube (11) wird der Anpressdruck der Verriegelungsplatte (12) vergrößert, ohne die Lage der Verriegelungsplatte (12) zu verändern. In dieser Stellung der Verriegelungsplatte (12) ist die Verkleidungsplatte (1) sicher an der Tragkonstruktion (2) befestigt. Um die Verriegelungsplatte (12) wieder zu lösen wird die Befestigungsschraube (11) nach links gedreht. Bei dieser Drehung nach links wird der Druck der Verriegelungsplatte (12) auf die Halteleiste (8) verringert. Sobald sich die Verriegelungsplatte (12) mittels der Druckfeder (13) von der Halteleiste (8) gelöst hat dreht sie sich ca 90 Grad nach links bis sie an der anderen Seite des Begrenzungsbleches (14) ansteht. In dieser Position der Verriegelungsplatte (12) kann die Verkleidungsplatte (1) ohne seitliches Verschieben senkrecht nach außen weggenommen werden. Durch diese Haltevorrichtungen (5) kann die Befestigung der Verkleidungsplatten (1) einfach durch den Spalt (4) zwischen den Verkleidungsplatten (4) erfolgen. Die Befestigungsschrauben (11) könnte in der einfachsten Ausführung genormte Standardschrauben sein.
  • Je nach Größe und Gewicht der Verkleidungsplatte (1) wird die Größe der Befestigungsschraube (11) festgelegt. Da die Haltevorrichtungen (5) schon vor der Montage der Verkleidungsplatten (1) eingebaut werden, können das Gewinde (17) der Befestigungsschrauben (11) und die Schrauben (11) selbst größer sein als der später vorhandene Spalt (4). Um den Spalt (4) zwischen den Verkleidungsplatten (1) besonders klein auszuführen wird die Verwendung von speziellen Befestigungsschrauben (11) vorgeschlagen. Diese Befestigungsschrauben (11) bestehen in erster Linie aus einem Gewindebolzen (17) der die statischen Anforderungen an die notwendige Haltekraft erfüllt. Da mit größer werdenden Gewindeabmessungen auch die dafür notwendigen Werkzeuge größer werden, wird an diesen Befestigungsschrauben (11) ein spezieller Schraubenkopf (20) angebracht. Dieser Schraubenkopf (20) besitzt eine Werkzeugaufnahme (19) die wesentlich kleiner ist als bei herkömmlichen Schrauben. Der Schraubenkopf (20) kann beispielsweise mit einem kleinen Innensechskant für einen Inbus®-Schlüssel versehen sein. Es sind jedoch auch Schraubenköpfe (20) mit Innenvielzahn, mit Torx®, mit Schlitz- oder Kreuzschlitzaufnahme denkbar. Diese Aufnahmen sind jedoch besonders genau herzustellen, damit die dort auftretenden Kräfte übertragen werden können. Eventuell sind die Werkzeugaufnahmen (19) etwas tiefer auszuführen um die Breite bzw. den Durchmesser der Schraubendreher (15) zu reduzieren. Als besonders sinnvoll hat sich auch eine Art Einlauftrichter (18) an den Schraubköpfen (20) erwiesen. Da die Sicht durch den Spalt (4) der Verkleidungsplatten (1) etwas eingeschränkt ist wird hierdurch das Einfahren des Werkzeuges (15) in die Schlüsselaufnahme (19) erleichtert. Neben den Haltevorrichtungen (5) sind an den Pfosten- und Riegelprofilen (2a, 2b) noch Stellschrauben (6, 9) angebracht. Diese Stellschrauben (6, 9) verlaufen quer zu den Profilen (2a, 2b), bzw. parallel zu den Verkleidungsplatten (1).
  • Zum Verdrehen dieser Stellschrauben (6, 9) sind an den Profilen (2a, 2b) Aussparungen oder Öffnungen (10) angebracht. Durch diese Öffnungen (10) ist es möglich mittels eines flachen Gabelschlüssels (16) durch den Spalt (4) hindurch die Stellschrauben (6, 9) zu verdrehen. Mit den Stellschrauben (6, 9) können die Verkleidungsplatten (1) exakt in ihrer Position eingestellt werden. Mit den Stellschrauben (9) in den horizontalen Riegelprofilen (2b) wird die Verkleidungsplatte (1) in der Höhe eingestellt.
  • Diese Stellschrauben (9) nehmen auch das Gewicht der Verkleidungsplatten (1) auf. Mit den Stellschrauben (6) in den senkrechten Pfostenprofilen (2a) können die Verkleidungsplatten (1) seitlich exakt eingerichtet werden. Diese Einstellung ist ebenfalls durch die Spalte (4) zwischen den Verkleidungsplatten (1) möglich. Zur Erleichterung der Montage werden die Halteprofile (7) tiefer bzw. länger ausgeführt. Hierdurch ist es möglich das Gewicht der Verkleidungsplatten (1) beim Ein- und Ausbau in einem größeren Bewegungsbereich auf den Steilbolzen (9) abzutragen. Das bedeutet, dass die Verkleidungsplatte (1) etwas nach außen geschoben werden kann, aber das Gewicht immer noch auf den unteren Stellschrauben (9) aufliegt, ist die Verkleidungsplatte (1) ein Stück nach vorne aus der Wandebene herausgeschoben kann die Platte (1) entweder mit der Hand oder mit einer Hilfsvorrichtung an der unteren Kante sicher aufgenommen werden und aus der Wand entfernt werden. Der Einbau erfolgt in ähnlicher Weise. Hierzu werden die unteren Stellschrauben (9) auf das theoretische Sollmaß eingestellt. Die Haltevorrichtungen (5) werden alle in die Position „offen” gedreht (6).
  • Die Verkleidungsplatte (1) wird per Hand oder Hilfsvorrichtung auf die unteren Stellschrauben (9) abgestellt. Die Hilfsvorrichtung wird zurückgefahren und die Verkleidungsplatte (1) wird nach innen auf die Endposition geschoben. Jetzt werden die Haltevorrichtungen (5) mit einem Schraubendreher (15) verriegelt. Mit einem flachen Gabelschlüssel (16) werden die Verkleidungsplatten (1) in der Höhe und der seitlichen Ausrichtung genau eingestellt. Alle umlaufenden Spalte (4) können einfach und schnell exakt eingestellt werden. Sind die Verkleidungsplatten (1) alle eingerichtet werden die Haltevorrichtungen (5) durch weiteres Drehen an den Befestigungsschrauben (11) endgültig festgezogen. Die Verkleidungsplatten (1) sind jetzt vollständig eingebaut und befestigt. Die Verkleidungsplatten (1) können aus jeglichem Material gefertigt sein. In der dargestellten Ausführung bestehen die Verkleidungsplatten (1) aus einer ebenen Platte und aus einem daran befestigten umlaufenden Halteprofil (7). Die Platten können aus Edelstahl, Aluminium, oder jedem anderen Werkstoff hergestellt werden. Das Halteprofil (7) kann z. B. aus einem stranggezogenem Aluminiumprofil, oder aus einem entsprechenden Kantteil bestehen.
  • An dem Halteprofil (7) ist eine Halteleiste (8) angebracht, an dem die Haltevorrichtungen (5) eingreifen. Ein weiterer Vorteil an diesem System ist, dass an den Verkleidungsplatten (1) keine Bohrungen notwendig sind um diese an der Tragkonstruktion (2) Di verschrauben. Lediglich eine umlaufende Halteleiste (8) Ist notwendig. Diese kann als zusätzliches Profil (7) an der Verkleidungsplatte (1) befestigt sein, oder die Halteleiste (8) kann ein Teil einer U-förmigen Kontur an der Verkleidungsplatte (1) selbst sein. Die Befestigungstechnik ist auch für Fassadenplatten oder Verglasungselemente denkbar. Sie kann sowohl für Wände als auch für Decken eingesetzt werden. Bei den Verglasungselementen wird auf die Glasscheiben ein umlaufendes Halteprofil (7) aufgeklebt.
  • Um die Fuge (4) optisch abzudecken wird noch vorgeschlagen den Hohlraum (21) zwischen den Verkleidungsplatten (1) mit einem Abdeckstreifen (17) auszufüllen. Dieser Abdeckstreifen (17) wird so in dem Hohlraum (21) platziert dass er alle Befestigungsteile abdeckt und durch die Fuge (4) hindurch als gleichmäßiger Hintergrund erscheint. Um den Abdeckstreifen (17) kontrolliert in dem Hohlraum (21) unterzubringen wird das Halteprofil (7) mit einem zusätzlichen Führungskanal (19) versehen. In diesen Führungskanal (19) kann der Abdeckstreifen (17) kontrolliert eingebaut werden. Als Abdeckstreifen (17) hat sich hier ein dunkelfarbiger flexibler Kunststoffstreifen besonders bewährt. Dieser Streifen (17) kann sowohl seitlich in den Hohlraum (21), wie auch an jedem Kreuzungspunkt durch den Spalt (4) hindurch in den Hohlraum (21) eingezogen werden.
  • Im Folgenden werden die beigefügten Zeichnungen erklärt.
  • 1 zeigt den Ausschnitt aus einer Wandverkleidung.
  • 2 zeigt beispielhaft den Ausschnitt aus der Tragkonstruktion (2) unter einer Verkleidungsplatte (1). Die Verkleidungsplatte (1) ist hier nicht dargestellt.
  • 3 zeigt den Kreuzungspunkt einer beispielhaften Tragkonstruktion (2) mit der Anordnung der Haltevorrichtungen (5) und der Stellschrauben (6, 9).
  • 4 zeigt einen Vertikalschnitt durch die Unterkonstruktion (2) und die Verkleidungsplatte (1).
  • 5 zeigt einen Horizontalschnitt durch die Unterkonstruktion (2) und die Verkleidungsplatte (1).
  • 6 zeigt eine Explosionsdarstellung der Haltevorrichtung (5) wobei die Verriegelungsplatte (12) hier in Position „Auf” steht. In diesem Zustand kann die Verkleidungsplatte (1) ein- bzw. ausgebaut werden.
  • 7 zeigt eine Explosionsdarstellung der Haltevorrichtung (5) wobei die Verriegelungsplatte (12) hier in Position „Verriegelt” steht. In diesem Zustand ist die Verkleidungsplatte (1) fest an der Tragkonstruktion (2) befestigt.
  • 8 zeigt eine Explosionsdarstellung eines horizontalen Riegelprofiles (2b) mit einer unteren Stellschraube (9). Mit dieser Stellschraube (9) wird die Höhe der Verkleidungsplatte (1) eingestellt.
  • 9 zeigt eine Explosionsdarstellung eines vertikalen Pfostenprofiles (2a) mit einer seitlichen Stellschraube (6). Mit dieser Stellschraube (6) wird die Verkleidungsplatte (1) seitlich eingestellt.
  • 10 zeigt die Explosionsdarstellung einer Haltevorrichtung (5).

Claims (7)

  1. Fassaden- oder Wandverkleidungssystem, bestehend aus einer Tragkonstruktion (2) und daran befestigter Verkleidungsplatten (1), wobei die Verkleidungsplatten (1) direkt von vorne ohne seitliches Verschieben an und/oder in die Tragkonstruktion (2) einfahrbar sind, und wobei an der Tragkonstruktion (2) Haltevorrichtungen (5) angebracht sind, die durch einen Spalt (4) zwischen den Verkleidungsplatten (1) hindurch mittels eines Schraubendrehers (15) durch einfaches Drehen im oder gegen den Uhrzeigersinn geöffnet oder verriegelt werden können, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtungen (5) aus einer Befestigungsschraube (11), aus einer Verriegelungsplatte (12), aus einer Druckfeder (13) und einem Begrenzungsblech (14) bestehen, und dass sich die Verkleidungsplatte (12) durch Drehen an der Befestigungsschraube (11) um ca. 90 Grad dreht, und dass die Verriegelungsplatte (12) in dieser Position durch einen Anschlag am Begrenzungsblech (14) dort festgehalten wird und sich nunmehr über der Halteleiste (8) der Verkleidungsplatte (1) befindet, und dass durch Weiterdrehen der Befestigungsschraube (11) der Anpressdruck der Verriegelungsplatte (12) auf die Halteleiste (8) erhöht wird, wobei beim Drehen der Befestigungsschraube (11) in entgegengesetzter Richtung der Anpressdruck der Verriegelungsplatte (12) verringert wird bis sich die Verriegelungsplatte (12) von der Halteleiste (8) löst, und wobei beim Weiterdrehen in dieser Richtung sich die Verriegelungsplatte (12) um ca. 90 Grad in dieser Richtung mitdreht, bis sie durch einen zweiten Anschlag am Begrenzungsblech (14) dort festgehalten wird, wobei in dieser Position der Verriegelungsplatte (12) keine Überdeckung mit der Halteleiste (8) mehr vorhanden ist und die Verkleidungsplatte (1) senkrecht zu ihrer Oberfläche von der Tragkonstruktion (2) wegbewegt werden kann.
  2. Fassaden- oder Wandverkleidungssystem nach Anspruch 1, wobei an der Tragkonstruktion (2) Stellschrauben (6, 9) angebracht sind, die durch den Spalt (4) zwischen den Verkleidungsplatten (1) hindurch mittels eines flachen Gabelschlüssels (16) verdrehbar sind zum Einstellen der Lage der Verkleidungsplatten (1) relativ zur Tragkonstruktion (2).
  3. Fassaden- oder Wandverkleidungssystem nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Verkleidungsplatten (1) an mindestens zwei gegenüberliegenden Seiten einen u-förmigen Kanal aufweisen, und wobei ein Schenkel des u-förmigen Kanals als Halteleiste (8) für die Haltevorrichtungen (5) verwendbar ist.
  4. Fassaden- oder Wandverkleidungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Tragkonstruktion (2) horizontale und vertikale Profile (2a, 2b) aufweist, und wobei senkrecht zu den Profilen (2a, 2b) bzw. parallel zu den Verkleidungsplatten (1) in den Profilen (2a, 2b) Gewindebohrungen (20) eingebracht sind, und wobei in diesen Gewindebohrungen (20) Stellschrauben (6, 9) eingeschraubt sind die durch Öffnungen (10) in den Profilen (2a, 2b), die in Richtung der Verkleidungsplatten (1) zeigen und im Bereich der späteren Spalte (4) zwischen den Verkleidungsplatten (1) liegen, mittels eines flachen Gabelschlüssels (16) verdrehbar sind.
  5. Fassaden- oder Wandverkleidungssystem nach einem der Ansprüche 2 bis 4 in Kombination mit Anspruch 2, wobei ein Halteprofil (7) der Verkleidungsplatte (1) und/oder die Verkleidungsplatte (1) selbst so geformt ist, dass bei eingebauter Verkleidungsplatte (1) die Stellschrauben (6, 9) gegen eine Fläche des Halteprofiles (7) oder der Verkleidungsplatte (1) selbst drücken können.
  6. Fassaden- oder Wandverkleidungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei ein Hohlraum (21) zwischen den Verkleidungsplatten (1) mit einem Abdeckstreifen (17) ausgefüllt wird, wobei sich der Abdeckstreifen (17) entweder im Hohlraum (21) selbst, oder in einem speziellen Führungskanal (19) befindet.
  7. Fassaden- oder Wandverkleidungssystem nach Anspruch 6, wobei der Abdeckstreifen (17) aus einem flexiblen Material besteht und mittels eines Einziehwerkzeuges durch den Spalt (4) hindurch in den Hohlraum (21) oder den Führungskanal (19) eingezogen werden kann.
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