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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befüllen eines
Patientenblisters nach den Merkmalen des Patentanspruches 1 und
ein Verfahren zum Befüllen eines Patientenblisters.
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Die
Erfindung ist geeignet, wenn Medikationen vieler Patienten, beispielsweise
in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Altenheimen oder in Apotheken vorgenommen
werden, wobei den Patienten verschiedene Tabletten für
bestimmte Tageszeiten zugeteilt werden und ein protokollarisches
Erfassen dieser Zuteilung erfolgen soll.
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Die
Medikation vieler Patienten, zum Beispiel in Krankenhäusern,
Pflegeheimen, Altenheimen oder durch Apotheken, unterliegt zur Zeit
dem dafür verantwortlichen Personal. Für jeden
Patienten werden in der Regel manuell die Tagesrationen aus Medikamentenverpackungen
(Blistern) entnommen, in kleine Schütten verteilt und dem
Patienten zugeordnet. Die manuelle Handhabung birgt Unsicherheiten und
kann Ungenauigkeiten zur Folge haben. Das kann bedingt durch Überlastung
und Unterbesetzung von Personal zu Vertauschungen und Fehldosierungen
bezogen auf Tag und Stunde kommen, wodurch gesundheitliche Schäden
nicht auszuschließen sind. Eine exakte Kontrolle der Verabreichung über
Zeitpunkt und Dosierung des jeweiligen Medikamentes mittels geeigneter
Vorrichtung und eine entsprechende Dokumentation sind derzeitig
in der Regel nicht gegeben.
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Bestimmte
Medikamente einem Patienten mit Beschriftungen am Blister zu verabreichen
stellt derzeit allerdings kein Problem dar. In
DE 35 02 647 A1 ist ein
Dosiersystem für Arzneimittel beschrieben, welches für
eine Dauermedikation geeignet ist, bei der in der Regel über
den Tag gleichmäßig verteilte Tabletteneinnahmen
erforderlich sind. Zu diesem Zweck wird ein relativ flaches und
mehrfach unterteiltes und sicher verschließbares Schiebeetui
mit einem angeformten Rezeptfach und individueller Zeiteinteilung
vorgeschlagen, welches zur Mitnahme in Rock- und Handtaschen geeignet
ist. Das Dosiersystem bietet eine Kontrolle, ob Einnahmezeiten zu
den vorgegebenen Tageszeiten erfolgt sind. Das System ist zwar geeignet,
ein Medikament an den Patienten auszugeben und die Einnahme zu kontrollieren,
nicht aber, verschiedene Medikamente einem einzigen Patienten zuzuteilen.
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DE 199 38 298 B4 beschreibt
eine Einrichtung zur Medikamentenspende mit modifizierter Blisterverpackung
zur Überwachung und zeitlichen Steuerung von Medikamenteneinnahmen
und Verwendung der speziell dafür ausgebildeten Blisterpackung,
wobei der Medikamentenspender aus einem eine miniaturisierte Form
aufweisenden Gehäuse besteht, an dessen Vorderseite ein
mit einer Bedienfeldabdeckung verbundenes Bedienfeld und ein Display
angeordnet sind, wobei die Blisterpackung eine programmierbare Kodierung
enthält. Die Einrichtung ist zwar geeignet zur passiven Überwachung
und zeitlichen Steuerung der Medikamenteneinnahme unter Verwendung
speziell dafür ausgebildeter Blisterpackungen. Sie ist
allerdings nicht geeignet, um Medikamente aus unterschiedlichen
Blistern bestimmten Patienten kontrolliert so zuzuteilen, daß diese
die Möglichkeit einer Protokollierung ihrer eignen Patientenblister
erhalten.
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DE 40 35 662 A1 beschreibt
einen Ausgabespeicher für Kleinteile, insbesondere pharmazeutische
Pillen, der aus zwei ineinandergeschnappten, im wesentlichen ringförmigen
Kunststoffbauteilen besteht. Dem Ausgabespeicher kann der Patient
auf geeignete Weise für bestimmte Tage Pillen entnehmen,
er bietet allerdings keine Möglichkeit, eine Zuordnung
zu bestimmten Tageszeiten zu treffen oder verschiedene Pillen einer
bestimmten Tageszeit zuzuordnen.
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Auch
DE-OS 29 17 108 ,
in der die Verpackung für ein Arzneimittel offenbart ist,
bietet lediglich die Möglichkeit, ein bestimmtes Arzneimittel
bestimmten Tages- und Wochenzeitpunkten zuzuordnen, nicht aber die
Möglichkeit, auf schnelle, einfache, sichere und unkomplizierte
Weise einem Patienten Tabletten aus unterschiedlichen Blistern so
zuzuordnen, daß exakt erkennbar ist, an welchen Tagen und
zu welcher Zeit bestimmte Tabletten eingenommen werden müssen.
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DE 33 06 399 A1 beschreibt
einen Spender für Tabletten, Pillen, Kapseln oder dergleichen,
in welchen die Medikamententagesmenge vorsortiert in getrennten
Einzelportionen (morgen, mittags, abends) ausgebbar sind, wobei
das Auffüllen des Spenders übersichtlich durch
Entfernung eines durchsichtigen Schiebedeckels geschieht und das Auslösen
des Spendevorganges durch Ziehen einer seitlich angebrachten Zugstange
erfolgt. Mit diesem Spender ist es zwar grundsätzlich möglich,
eine Zuordnung zu treffen, allerdings erfolgt das nicht in protokollierter
Weise. Mit der Vorrichtung kann zwar eine Bevorratung für
mehrere Wochentage erfolgen, allerdings ist auch diese Vorrichtung
nicht geeignet für größere Einrichtungen
wie Krankenhäuser, Apotheken oder Pflegeheime.
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Es
ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Möglichkeit zu finden,
Tabletten aus Blistern einfach, sicher und schnell in protokollierbarer
Weise Patientenblistern zuzuführen.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Vorrichtung nach den Merkmalen des ersten
Patentanspruches und ein Verfahren zum Befüllen eines Patientenblisters
gelöst.
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Unteransprüche
geben vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wieder.
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Die
erfindungsgemäße Lösung sieht eine Vorrichtung
zum Befüllen eines Patientenblisters vor, deren wesentliches
Teil eine Tablettenzuteileinrichtung darstellt, welche aus einer
Steuereinrichtung, einer Vorrichtung zum Entleeren von Tablettenblistern, einer
Kontrolleinrichtung und einer Einrichtung zum Zuführen
eines Patientenblister besteht, der durch die Tablettenzuteileinrichtung
gefüllt wird. Bei der Steuereinrichtung handelt es sich
um eine elektronische Steuereinrichtung, die von einem Computer
angesteuert wird, in den mittels einer Eingabevorrichtung, beispielsweise
einer Tastatur, Daten eingegeben werden. Dabei kann es sich um relevante
Daten des Patienten, der eingebenden Person und die relevanten Daten
zu den Medikamenten handeln. Weiterhin ist es vorteilhaft, einen
Drucker an der erfindungsgemäßen Vorrichtung anzuordnen,
damit ein Protokoll für den Patienten erstellt werden kann.
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Die
Tablettenzuteileinrichtung besteht aus einer bewegbaren Matrize,
in die Blister mit Tabletten einlegbar sind. Die Matrize kann austauschbar
sein, wobei die Form der Matrize der Form des vorliegenden Tablettenblisters
entspricht. Die Matrize kann elektromotorisch betrieben sein und
weist Öffnungen auf, durch die die Tabletten aus der Packung
herausgedrückt werden können. Dabei ist jeder
Tablette eine Öffnung zugeordnet. Grundsätzlich
muß die Matrize mindestens in eine Richtung bewegbar sein, vorteilhaft
ist es allerdings auch, die Matrize in x-y-Richtung, also in einer
Ebene zu bewegen. Unterhalb der Matrize ist eine mindestens in eine
Richtung verschiebbare Auflage angeordnet, auf der auf geeignete
Weise der Patientenblister angeordnet ist. Die Form der Auflage
entspricht der Form des Patientenblisters. Der Patientenblister,
welcher aus Kunststoff bestehen kann, weist Füllbehältnisse
auf, in die die Tabletten für bestimmte Zeiten einzufüllen
sind. Das können bestimmte Tageszeiten oder bestimmte Wochenzeiten
sein, für die jeweils ein Füllraum vorhanden und
angeordnet ist. Diese Füllbehältnisse sollten
so beschaffen sein, daß sie mehrere Tabletten aufnehmen
können, wobei die Tabletten nicht die gleiche Form haben
müssen. Bei den Füllbehältnissen kann
es sich runde, eckige oder andere Formen handeln, wobei es von Vorteil
ist, wenn der Patientenblister für jede Speichereinheit
eine gleiche Form aufweist. Zwischen der Matrize und der Auflage
für den Patientenblister ist ein Schacht für einen
Stempel angeordnet, wobei die Form des Stempels der Öffnung in
der Matrize des Tablettenblisters entspricht. Der Stempel dient
dazu, die Tablette aus dem Tablettenblister zu entfernen, was dadurch
geschehen kann, daß der Stempel die Tablette ausstanzt,
die dann im Schacht zwischen Matrize und Auflage nach unten fällt
und dann im vorgesehenen Fach des Patientenblisters gelagert wird.
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Vorteilhaft
ist es, zur Kontrolle darüber, ob die Tablette den Schacht
passiert hat, eine Kontrolleinrichtung anzuordnen, was beispielsweise
durch einen Sensor, vorzugsweise einen elektronischen Sensor, vorgenommen
werden kann. Möglich ist aber auch ein optischer oder anderer
Sensor. Um einen Patientenblister zu befüllen, werden mittels
der Eingabevorrichtung zunächst die Daten des betreffenden
Patienten mittels Eingabevorrichtung in den Computer eingegeben
oder aus bestehenden Daten, beispielsweise den Daten, die über
eine Krankenkassenkarte gespeichert sind, abgerufen. Neben Daten des
Patienten wie Geburtsdatum, Adresse usw. können auch Daten über
Unverträglichkeiten von Medikamenten, Allergien etc. abgerufen
werden.
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In
einem zweiten Schritt werden alle wesentlichen Daten der bedienenden
und kontrollierenden Person eingegeben oder abgerufen. In einem
weiteren Verfahrensschritt werden die vom Arzt verordneten Medikamente
vom Bedienenden nach Art und Dosierung (Höhe der Dosierung,
Tageszeit, Einnahme) in den Computer eingegeben. Seitens des Computers
können dann Daten wie Medikamentenverträglichkeit,
Allergien etc. in Abstimmung der eingegebenen Medikamente miteinander
verglichen werden und, sofern sich Probleme ergeben, dieselben auf
dem Bildschirm angezeigt werden.
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In
einem weiteren Verfahrensschritt werden dann die genannten Medikamente
in Form eines Medikamentenblisters auf die Zuführeinrichtung,
beispielsweise eine Matrize, eingegeben. Die Zugabe kann sowohl
manuell als auch aus einem zentralen Depot erfolgen. Für
das betreffende Medikament wird jeweils eine dazu vorhandene Matrize
ausgewählt. Sofern die Blister der Medikamente immer die
gleiche Form aufweisen, kann immer mit der gleichen Matrize gearbeitet
werden. Die Matrize mit dem Medikamentenblister und den Tabletten
wird mittels eines geeigneten Antriebsmechanismus, welches einen Minimotor
darstellen kann, an den Schacht herangefahren. Sobald diese Stellung
erreicht ist, erhält die Tablettenzuteileinrichtung ein
Signal, nach dem der Tablettenblister über den Schacht
gefahren wird und eine Tablette mittels Stempels aus dem Tablettenblister
ausgestanzt wird. Der Stempel kann motorisch oder mittels Preßluft
oder elektromechanisch angetrieben sind. Am Ende des Schachtes ist
der Patientenblister, der in x-y-Richtung bewegbar ist, mittel Steuereinrichtung
in die vorgesehene Position gebracht worden, so daß die
aus dem Tablettenblister entfernte Tablette in den Patientenblister
fällt. Ihr Passieren des Schachtes wird durch einen Sensor, beispielsweise
einen optischen Sensor, registriert, wonach der Stempel zurückfährt
und der Tablettenblister die nächste Station einnimmt.
Gleichzeitig wird auch der Patientenblister in eine neue Position
gebracht, so daß der Zuteilvorgang für die nächste
Tablette erfolgen kann. Nachdem alle Tabletten eines Tablettenblisters
entfernt sind, wird gegebenenfalls ein neuer Tablettenblister eingelegt.
Sollte dieser Tablettenblister eine andere Art von Tabletten darstellen, die
dem Patienten zusätzlich zugeteilt werden soll, wird diese
Zuteilung dadurch realisiert, daß der Patientenblister
in die jeweils vorgesehene Stellung gebracht wird. Auf diese Weise
können beliebig viele Tablettenblister unterschiedlicher
Tabletten in einen Patientenblister eingeordnet werden. Sobald alle
Tabletten von Art und Anzahl in die dafür vorgesehenen Räume
des Patientenblisters eingeordnet sind, kann der Patientenblister
vom abfüllenden Personal überprüft, manuell
oder automatisch versiegelt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, über
den Befüllvorgang des Patientenblisters ein Protokoll über
alle eingefüllten Tabletten ausdrucken zu lassen. Vom Kontrollierenden
ist dann nach Kontrolle das Protokoll zu signieren und dem Patientenblister
in einem geeigneten Fach beizulegen.
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Sofern
die Tablettenzuteilung sich für einen Patienten nicht ändert,
kann per Computer jeweils der aktuelle Datensatz abgerufen und der
Patientenblister durch Einfüllen der Tablettenblister in
die Tablettenzuteileinrichtung abgefüllt werden.
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Mit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung und dem erfindungsgemäßen
Verfahren ist es einfach, schnell, zuverlässig und sicher
möglich, Patientenblister mit den jeweils zugeteilten Medikamenten
zu befüllen.
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Im
Folgenden soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel
und drei Figuren näher erläutert werden.
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Die
Figuren zeigen:
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1:
Schematische Darstellung der Tablettenzuteileinrichtung.
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2:
Draufsicht auf den Patientenblister
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3:
Verfahrensschema für das vorteilhafte Befüllen
des Patientenblisters.
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Die 1 zeigt
die Tablettenzuteileinrichtung 1, bei der ein Tablettenblister 2 für
zylinderförmige Tabletten 12 in die Matrize 6 eingelegt
ist, in der sich Öffnungen 18 für die
Tabletten 12 befinden. Elektromechanisch wird die Matrize 6 über
den Schacht 4 für den Stempel 8 gefahren.
Auf ein Signal der Steuereinrichtung 14 fährt
der Stempel 8 nach unten, so daß er die Tablette 12 durch
die Öffnungen 18 der Matrize 6 entfernte.
Das Passieren der Tablette 12 wird vom Sensor 5 registriert
und ein Signal an die Steuereinrichtung 14 weitergegeben.
Die Tablette 12 fällt in den dafür vorgesehenen
Raum des Patientenblisters 3, der sich auf der Ablage 7 befindet.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wurde der für
die Tabletten vorgesehene Raum des Patientenblisters 3 mit
einem Volumen dargestellt, das nur für eine Tablette ausreicht.
Sollten mehrere Tabletten oder Tabletten unterschiedlicher Form
von diesem Raum aufgenommen werden, ist dessen Volumen und Form selbstverständlich
an diese Aufgabe anzupassen. Die Form der Auflage 7 entspricht
jeweils dieser Form des Patientenblisters 3. Sowohl der
Tablettenblister 2 als auch der Patientenblister 3 sind
in y-x-Richtung verschiebbar. Der anzusteuernde Ort wird von der
Steuereinrichtung 14 vorgegeben.
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Die 2 zeigt
einen Patientenblister für 7 Wochentage, 5 Zeiten eines
Tages und für runde Tabletten 12. An der rechten
Seite des Patientenblisters 3 ist der Raum 19 für
ein Protokoll enthalten, welches automatisch mit verpackbar wird.
Der Patientenblister 3 ist mit Prägungen 12 versehen,
so daß die Tabletten 13 tageweise oder entsprechend
der Tageszeit auch verpackt entnommen werden können. Der
Tablettenblister 3 kann von Form und Aufbau entsprechend
den Forderungen des Patienten oder der betreffenden Einrichtung
auch anders aufgeteilt oder aufgebaut sein. Das Befüllen
des Patientenblisters 3 und dessen Kontrolle sowie die
Protokollierung können in unterschiedlichen Varianten erfolgen.
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Die 3 zeigt
in einem Schema, wie das in vorteilhafter Weise erfolgen kann. Mittels
Eingabevorrichtung 10, welche im vorliegenden Fall die
Tastatur eines Computers 9 darstellt, werden alle relevanten
Daten über den Patienten den Eingebenden und die Medikamente
in den Computer 9 eingegeben, der ein Signal an die Steuerung 14 der
Tablettenzuteileinrichtung 1 gibt. In diese wird über
die Kontrolleinrichtung 16 aus einem Depot der Tablettenblister 2 eingegeben,
worauf das Befüllen des Patientenblisters 3 beginnt.
Der Sensor 5 gibt ein Signal an die Steuerung 14 bzw.
an den Computer 9, welche Menge und Art von Tabletten 12 befüllt
sind. Sobald ein Tablettenblister 2 geleert ist, wird ein
neuer Tablettenblister 2 zugeführt, bis alle Tablettenblister 2 dem
Patientenblister 3 zugeteilt sind. Danach wird der Befüllvorgang
für den betroffenen Patienten abgeschlossen und der für
den nächsten Patienten begonnen. Sobald ein Patientenblister 3 gefüllt
ist, wird vom Drucker 11 des Computers 9 ein Protokoll 15 ausgedruckt.
Anhand des Protokolls 15 wird vom Kontrollierenden 16 der
Patientenblister 3 geprüft, versiegelt oder verpackt
und dem Patienten 17 zugeführt.
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- 1
- Tablettenzuteileinrichtung
- 2
- Tablettenblister
- 3
- Patientenblister
- 4
- Schacht
für Tablette
- 5
- Sensor
- 6
- Matrize
- 7
- Auflage
für den Transport von 3
- 8
- Stempel
- 9
- Computer
- 10
- Eingabeeinrichtung
für den Computer 9
- 11
- Drucker
- 12
- Tablette
- 13
- Prägung
für einen Abriß
- 14
- Steuerung
für 1
- 15
- Protokoll
- 16
- Kontrolle
- 17
- Patient/Versand
- 18
- Öffnung
in Matrize 6
- 19
- Raum
für Protokoll
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 3502647
A1 [0004]
- - DE 19938298 B4 [0005]
- - DE 4035662 A1 [0006]
- - DE 2917108 A [0007]
- - DE 3306399 A1 [0008]