DE102006055617A1 - Brandschutzsysteme für technische Anlagen - Google Patents

Brandschutzsysteme für technische Anlagen Download PDF

Info

Publication number
DE102006055617A1
DE102006055617A1 DE200610055617 DE102006055617A DE102006055617A1 DE 102006055617 A1 DE102006055617 A1 DE 102006055617A1 DE 200610055617 DE200610055617 DE 200610055617 DE 102006055617 A DE102006055617 A DE 102006055617A DE 102006055617 A1 DE102006055617 A1 DE 102006055617A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fire
fire alarm
alarm system
sensors
control unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200610055617
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried Van Schwartzenberg
Joachim Männich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FUNA GmbH
Original Assignee
FUNA GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FUNA GmbH filed Critical FUNA GmbH
Priority to DE200610055617 priority Critical patent/DE102006055617A1/de
Priority to PCT/EP2007/010099 priority patent/WO2008061742A1/de
Publication of DE102006055617A1 publication Critical patent/DE102006055617A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B17/00Fire alarms; Alarms responsive to explosion
    • G08B17/06Electric actuation of the alarm, e.g. using a thermally-operated switch
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C37/00Control of fire-fighting equipment
    • A62C37/36Control of fire-fighting equipment an actuating signal being generated by a sensor separate from an outlet device
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B17/00Fire alarms; Alarms responsive to explosion
    • G08B17/10Actuation by presence of smoke or gases, e.g. automatic alarm devices for analysing flowing fluid materials by the use of optical means
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • G08B25/002Generating a prealarm to the central station
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B29/00Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
    • G08B29/18Prevention or correction of operating errors
    • G08B29/183Single detectors using dual technologies
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B29/00Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
    • G08B29/18Prevention or correction of operating errors
    • G08B29/185Signal analysis techniques for reducing or preventing false alarms or for enhancing the reliability of the system
    • G08B29/186Fuzzy logic; neural networks
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B10/00Integration of renewable energy sources in buildings
    • Y02B10/30Wind power

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Evolutionary Computation (AREA)
  • Software Systems (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Fuzzy Systems (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Artificial Intelligence (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Fire Alarms (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung umfasst ein Brandmeldesystem aufweisend mehrere Sensoren (4, 6, 10), welche dazu geeignet sind, Informationen aus oder bezüglich eines gemeinsamen Gefahrenbereichs zu ermitteln, wobei es sich bei mindestens einem dieser Sensoren um einen Brandmelder handelt, und eine Kontrolleinheit (2), welche dazu ausgeprägt ist, Detektionsergebnisse der Sensoren (4, 6, 10) zu empfangen und bei Vorliegen eines Detektionsergebnisses eines Sensors, welches auf einen Brand oder auf eine erhöhte Brandgefahr hindeutet, die Detektionsempfiöhen, wobei dieser mindestens eine andere Sensor ein Brandmelder ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft den Brandschutz von technischen Anlagen und Anlagengebäuden. Die Erfindung betrifft insbesondere ein Brandmeldesystem und eine Löschanlage zur Löschung mit flüssigen Löschmitteln.
  • Ein Brandmelder gewinnt Information über physikalische und/oder chemische Zustände innerhalb eines erfassten Bereiches mittels eines physikalischen und/oder chemischen Verfahrens, welches der Brandmelder implementiert. Man unterscheidet Brandmelder insbesondere in folgende gängige Meldertypen:
    • • Rauchmelder, hierbei unterscheidet man wiederum zwei Typen: Ionisationsmelder, welche die Leitfähigkeit eines Gases ermitteln, wobei das Gas, normale Raumluft beispielsweise, typischerweise künstlich durch radioaktive Proben grundionisiert wird, und optische Rauchmelder, welche typischerweise ein von einer Photodiode erzeugtes und von Rauchpartikeln reflektiertes Streulicht mittels einer Empfangsdiode vermessen.
    • • Streckenmelder überwachen eine längere Strecke (beispielsweise 100 Meter) auf Rauchbildung. Das Sensorprinzip beruht auf optischer Absorption, typischerweise erfasst durch die Abschwächung eines Infrarotstrahl.
    • • Rauchansaugsysteme arbeiten nach den Detektionsprinzipien von Rauchmeldern saugen jedoch aktiv Luft an, was beispielsweise dahin ausgenutzt werden kann eine schnellere, empfindlichere und genauer lokalisierbare Detektion zu erhalten.
    • • Wärmemelder (Temperaturfühler), man unterscheidet Maximalmelder und Differenzialmelder.
    • • Flammenmelder detektieren charakteristische Wellenlänge des heißen Kohlendioxids. Diese Melder eignen sich beispielsweise zur Detektion von rauchlosen Flüssigkeits–oder Gasbränden und von rauchbildenden, offenen Feuern, die beim Verbrennen von kohlenstoffhaltigen Materialien, wie z.B. Kunststoffen, Gasen, Ölprodukten entstehen. Man unterscheidet Ein-Sensor-Auswertung, und Drei-Sensor-Auswertung. Bei letzterer werden zusätzlich Störgrößen auf anderen Wellenlängen gemessen.
    • • CO-Sensoren reagieren auf Kohlenmonoxid (CO). Die Entwicklung von CO während eines Brandes geht der von Rauch und offenen Feuer voraus. CO ist somit charakteristisch für die Brandentstehungsphase.
    • • Dualmelder kombinieren einen Rauchmelder mit einem thermischen Fühler.
  • In der Brandschutztechnik ist es bekannt die Detektionsergebnisse der Brandmelder in einer Zentrale auszuwerten und bei Vorliegen eines positiven Detektionsergebnisses eines Brandmelders, einen Feueralarm auszulösen und eine Löschung einzuleiten.
  • Ein gutes Brandmeldesystem zeichnet durch eine schnelle Branderkennung, eine hohe Branderkennungsquote und eine geringe Fehlalarmquote aus. Des weiteren sind Schäden, die durch die Löschung entstehen möglicht gering zu halten.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es einen verbesserten Brandschutz für technische Anlagen bereitzustellen.
  • Kurze Beschreibung der Erfindung
  • Vorteilhafterweise sind der mindestens eine Sensor, dessen Detektionsempfindlichkeit erhöht wird, und der Sensor, auf dessen Detektionsergebnis hin die Detektionsempfindlichkeit erhöht wird, Sensoren mit unterschiedlichem Funktionsprinzip.
  • Vorteilhafterweise ist der Sensor, auf dessen Detektionsergebnis hin die Detektionsempfindlichkeit erhöht wird, dazu ausgeprägt ist, eine physikalische und/oder chemische Eigenschaft einer im Gefahrenbereich befindlichen technischen Einrichtung zu überwachen oder die Steuerelektronik einer im Gefahrenbereich befindlichen technischen Einrichtung oder einer technischen Einrichtung, welche mit der im Gefahrenbereich befindlichen technischen Einrichtung zusammenwirkt, in Bezug auf bestimmte Betriebszustände, beispielsweise Fehlfunktionen, zu überwachen oder Informationen bezüglich des lokalen Wetters zu erfassen. Alternativ dazu ist der Sensor, auf dessen Detektionsergebnis hin die Detektionsempfindlichkeit erhöht wird, ebenfalls ein Brandmelder ist.
  • Vorteilhafterweise ist die Kontrolleinheit dazu ausgeprägt einen Feueralarm auszulösen, falls das Detektionsergebnis mindestens eines Brandmelders und das Detektionsergebnis mindestens eines Sensors auf einen Brand hindeutet. Vorteilhafterweise ist die Kontrolleinheit dazu ausgeprägt einen Feueralarm auszulösen, falls die Detektionsergebnisse mindestens zweier Brandmelder auf einen Brand hindeuten. Vorteilhafterweise wird bei einer Auslösung eines Feueralarms eine automatische Löschung eingeleitet.
  • Vorteilhafterweise ist die automatische Löschung im wesentlichen auf den überwachten Gefahrenbereich beschränkt.
  • Vorteilhafterweise sind der oder die Brandmelder dazu ausgeprägt, mindestens zwei Signalisierungsstufen an die Kontrolleinheit zu übermitteln, wobei eine Stufe die Bedeutung „kein Brand" trägt, und die andere Stufe die Bedeutung „Brand" trägt. In diesem Fall ist es weiter vorteilhaft, wenn der oder die Brandmelder dazu ausgeprägt sind, mindestens eine weitere Signalisierungsstufe an die Kontrolleinheit zu übermitteln, welche die Bedeutung „möglicherweise Brand" trägt und eine Brandwahrscheinlichkeit anzeigt, die zwischen den Brandwahrscheinlichkeiten der Signalisierungsstufen „kein Brand" und „Brand" liegt. In diesen beiden Fällen ist es vorteilhaft, wenn eine Erhöhung der Detektionsempfindlichkeit es bedeutet den Signalisierungsstufen eine geringere Brandwahrscheinlichkeit zuzuordnen.
  • Vorteilhafterweise ist die Kontrolleinheit dazu ausgeprägt, zusammen mit der Erhöhung der Detektionsempfindlichkeit eine im Gefahrenbereich befindliche technische Einrichtung abzuschalten oder deren Belastung zu verringern. In diesem Fall es vorteilhaft, wenn die Kontrolleinheit dazu ausgeprägt ist, den Betrieb oder die Ausweitung des Betriebs einer weiteren technische Einrichtung zu veranlassen, welche im Stande ist die Aufgabe der abgeschalteten oder im Betrieb reduzierten technischen Einrichtung zu übernehmen.
  • Vorteilhafterweise umfasst das Brandmeldesystem weitere Sensoren, welche dazu geeignet sind Informationen aus oder bezüglich eines weiteren gemeinsamen Gefahrenbereichs zu ermitteln, wobei es sich bei mindestens einem dieser Sensoren um einen Brandmelder handelt, und die Kontrolleinheit dazu ausgeprägt ist, die Detektionser gebnisse dieser weiteren Sensoren zu empfangen und zu verarbeiten wie im Falle der ersten Sensoren.
  • Vorteilhafterweise werden die Detektionsergebnisse der Sensoren mittels potentialfreier Kontakte oder mittels eines Protokolls einer Schnittstelle an die Kontrolleinheit übergeben.
  • Die Aufgabe wird ebenso gelöst durch ein Brandmeldesystem nach Anspruch 18, welches folgende Merkmale aufweist: Mehrere Sensoren, welche dazu geeignet sind Informationen aus oder bezüglich eines gemeinsamen Gefahrenbereichs zu ermitteln, wovon mindestens zwei Sensoren nach einem unterschiedlichen Funktionsprinzip arbeiten, eine Kontrolleinheit, welche dazu ausgeprägt ist Detektionsergebnisse der Sensoren zu empfangen und bei Vorliegen von Detektionsergebnissen mindestens zweier nach einem unterschiedlichen Funktionsprinzip arbeitender Sensoren, welche je auf einen Brand hindeuten, einen Feueralarm auszulösen, wobei mindestens einer der mindestens zwei Sensoren, deren Detektionsergebnisse auf einen Brand hindeuten, ein Brandmelder ist.
  • Vorteilhafterweise ist einer der mindestens zwei Sensoren, deren Detektionsergebnisse auf einen Brand hindeuten, dazu ausgeprägt ist, eine physikalische und/oder chemische Eigenschaft einer im Gefahrenbereich befindlichen technischen Einrichtung zu überwachen oder die Steuerelektronik einer im Gefahrenbereich befindlichen technischen Einrichtung oder einer technischen Einrichtung, welche mit der im Gefahrenbereich befindlichen technischen Einrichtung zusammenwirkt, in Bezug auf bestimmte Betriebszustände, beispielsweise Fehlfunktionen, zu überwachen. Alternativ hierzu sind zwei der mindestens zwei Sensoren, deren Detektionsergebnisse auf einen Brand hindeuten, Brandmelder.
  • Vorteilhafterweise ist die Kontrolleinheit dazu ausgeprägt bei einer Auslösung eines Feueralarms eine automatische Löschung einzuleiten. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die automatische Löschung im wesentlichen auf den überwachten Gefahrenbereich beschränkt ist.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Brandmeldesystems nach Anspruch 18 sind in den abhängigen Ansprüchen 24 bis 31 angegeben.
  • Die Aufgabe wird weiterhin gelöst durch eine Löschanlage zur Löschung mit flüssigen Löschmitteln welche folgende Merkmale aufweist: Austrittsöffnungen zum Austragen des Löschmittels in einen zu löschenden Bereich, eine Vorrichtung zum Bereitstellen eines Spülmittels, Mittel zum Austragen des Spülmittels durch die Austrittsöffnungen und eine Steuereinheit, welche dazu ausgeprägt ist nach einer Austragung des Löschmittels eine Austragung des Spülmittels durch die Austrittsöffnungen einzuleiten.
  • Vorteilhafterweise die Menge des ausgetragenen Spülmittels hinreichend groß gewählt ist, um eine Spülung einer im zu löschenden Bereich sich befindlichen technischen Einrichtung zu erzielen.
  • Vorteilhafterweise umfasst die Löschanlage Leitungen, welche der Zuführung des Löschmittels und des Spülmittels zu den Austrittsöffnungen dienen.
  • Vorteilhafterweise ist die Löschanlage ein Feinsprühlöschsystem.
  • Vorteilhafterweise ist das Spülmittel daran angepasst, Gegenstände von einen Löschmittel, welches auf Ethylenglykol, Calciumchlorid, Alkylsulfate und/oder Fluortenside enthält, zu befreien.
  • Vorteilhafterweise ist die Vorrichtung zum Bereitstellen eines Spülmittels durch ein Behältnis gegeben, welches dazu ausgeprägt ist mit dem Spülmittel gefüllt zu sein.
  • Vorteilhafterweise ist die Steuereinheit dazu ausgeprägt, nach einer Beendigung des Austragen des Löschmittels eine Zeitspanne zu warten bevor die Austragung des Spülmittels durch die Austrittsöffnungen eingeleitet wird.
  • Vorteilhafterweise umfassen die Mittel zum Austragen des Spülmittels eine Pumpe.
  • Kurze Beschreibung der Figuren
  • Nachstehend ist die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren näher erläutert, wobei gleiche Bezugszeichen in unterschiedlichen Figuren gleiche Elemente bezeichnen. Dabei zeigt
  • 1 eine schematische Teilansicht eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung und
  • 2 eine Löschanlage welche Teil des Ausführungsbeispiels ist.
  • Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung
  • Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert. Dem Ausführungsbeispiel liegt die Anwendung der vorliegenden Erfindung zum Zwecke des Brandschutzes einer Windenergieanlage (WEA) zugrunde. Die betrachtete WEA ist eine WEA bei der ein auf einem hohen Turm angebrachter und durch den Wind angetriebener Rotor mittels eines Generators elektrischen Strom erzeugt. Der Standort der WEA ist auf See oder an Land. Es handelt sich also um eine off-shore WEA auf See und eine on-shore WEA an Land. Die Bedingungen für den Brandschutz von WEA sind u.a. durch folgende Parameter gekennzeichnet: geringes Platzangebot, kaum Feuerlöschung durch Personen möglich, da Gefährdung der Einsatzkräfte zu groß und Anlagen oftmals weit abgelegen, Turm ist einziger Fluchtweg, extreme klimatische Bedingungen, lange Wartungsintervalle, viele potentielle Brandgefahren. Die Brandgrößen einer WEA beinhalten beispielsweise: Blitzschlag, überhitze Kohlenwasserstoffe wie Mineralöle und Synthetiköle, überhitzte Schmierfette, überhitzte Transformatoren, Kupplungen und Getriebe, Lacke und sonstige Beschichtungen sowie Elektrobrände in Schaltschränken, Verteilern, Generatoren und Gleichrichtern. Störgrößen, welche einen Fehlalarm auslösen können, beinhalten beispielsweise Blitzschlag (Ionisation der Luft), Staubentwicklung von Bremsen und Kupplungen, Dämpfe von Ölen und Fetten, Dämpfe von Farben und Lacken sowie thermische Windbewegungen.
  • 1 zeigt schematisch eine rotortragende Welle 14 einer Windenergieanlage (WEA) mit einer Bremsanlage 12. Bei übermäßigem Wind beispielsweise wird der Rotorkopf mit einem Gewicht von 120·103 Kg der WEA aus dem Winde gedreht und mittels der Bremsanlage 12, welche Bremsscheiben von 4 Meter Durchmesser aufweist gebremst. Das Abbremsen ist mit einer Brandgefahr verbunden. Die Bremsanlage 12 stellt den Kern eines zu überwachenden Gefahrenbereichs dar. Der Gefahrenbereich wird überwacht durch einen Flammenmelder 4, welcher die Bremsanlage 12 erfasst, einen Rauchmelder 6, welcher über der Bremsanlage, beispielsweise an der Raumdecke, befestigt ist, ein Temperaturfühler 10, welche die Temperatur der Bremsanlage 12 an einer charakteristischen Stelle der Bremsanlage 12 erfassen und ein Mikrofon 8 und den Schall des Betriebsraumes, in welchem die Bremsanlage 14 sich befindet, detektiert. Jeder der Sensoren 4, 6, 8, 10 arbeitet nach einem anderen Funktionsprinzip. Ganz allgemein gewinnt ein Sensor Information aus oder bezüglich eines Gefahrenbereichs, welche beispielsweise zur Einschätzung der Brandgefahr innerhalb des Gefahrenbereiches, zum Beispiel zur Einschätzung einer erhöhten Brandgefahr beitragen können. Der Flammenmelder 4 sowie der Rauchmelder 6 sind Brandmelder. Eine Brandmeldezentrale 2 empfangt die Detektionsergebnisse der Sensoren, das heißt des Flammenmelders 4, des Rauchmelders 6 und des Temperaturfühlers 10. Dies geschieht beispielsweise mittels potentialfreier Kontakte oder mittels einem Schnittstellenprotokoll. Die Brandmeldezentrale 2 befindet sich vorteilhafterweise nicht im oder in der Nähe des Gefahrenbereichs, sondern ist an einem anderen Ort, beispielsweise in einem anderen Raum platziert. Dieser andere Raum ist möglicherweise in einem anderen Gebäude platziert als die technische Anlage selbst. Im Falle eines detektierten Brandes wird ein Feueralarm ausgelöst und die Bremsanlage 12 zusammen mit ihrer brandgefährdeten Umgebung gelöscht. Zu diesem Zwecke stehen eine Löschanlage 40 aufweisend mehrere Austrittsdüsen 16, Zuleitungen 18 und eine Löscheinheit 14 bereit. Die Löscheinheit 14 verfügt über (nicht gezeigt) Löschmittel und Spülmittel und geeignete Trieb- bzw. Pumpeinrichtungen um das Löschmittel und das Spülmittel über die Zuleitungen 18 und die Düsen 16 in den gewünschten Löschbereich auszubringen. Das Ausbringen des Löschmittels und das Ausbringen des Spülmittels durch die Löscheinheit 20 wird durch die Brandmeldezentrale 2 angesteuert, welche in diesem Sinne als Bestandteil der Löschanlage 40 anzusehen ist.
  • Die Entscheidung ob ein Feueralarm ausgelöst werden soll oder nicht, wird in der Brandmeldezentrale 2 durch eine Auswertung einer boolschen Verknüpfung getroffen. Dabei basiert jede boolsche Eingangsvariable dieser Verknüpfung auf dem Detektionsergebnis genau eines der Sensoren. Die Verknüpfung ist positiv, das heißt ein Feueralarm wird ausgelöst, falls der Flammenmelder 4 und der Temperaturfühler 10 auslösen, falls der Rauchmelder 6 und der Temperaturfühler 10 auslösen und falls der Flammenmelder 4 und der Rauchmelder 6 auslösen. In jedem der drei Auslösefalle erfolgt demnach die Auslösung des Feueralarms im Falles des Vorliegen positiver Detektionsergebnisse mindestens zweier Sensoren mit unterschiedlichen Funktionsprinzipien, wovon jeweils einer ein Brandmelder ist. Unter dem Auslösen eines Sensors versteht man den Fall, dass ein Sensor ein Detektionsergebnis liefert, welches auf einen Brand hindeutet, beispielsweise ein Detektionsergebnis, welches per Definition einen Brand anzeigt. Löst nur ein Sensor aus, so generiert die Brandmeldezentrale 2 eine Warnmeldung, jedoch keinen Feueralarm und keine damit verbundene Löschung. Diese Warnmeldung kann beispielsweise Bedienpersonal auf eine Brandgefahr hinweisen, welches sich dann zweckmäßigerweise um eine Einschätzung der Situation bemüht. Letzteres kann beispielsweise mit der weiter unten beschriebenen Ferndiagnosesoftware geschehen.
  • Die in dem Ausführungsbeispiel eingesetzten Brandmelder, arbeiten mit einer dreistufigen Signalisierung. Eine Signalisierungsstufe trägt die Bedeutung „kein Brand". Diese Stufe zeigt eine sehr geringe Brandwahrscheinlichkeit an und weist weder auf einen Brand noch auf eine erhöhte Brandgefahr hin. Eine weitere Stufe trägt die Bedeutung „Brand", diese Stufe zeigt eine relativ hohe Brandwahrscheinlichkeit an und zeigt per Definition einen Brand an. Die Stufe „Brand" weist also auf einen Brand hin. Eine weitere Stufe trägt die Bedeutung „möglicherweise Brand" und zeigt eine dazwischen liegende Brandwahrscheinlichkeit an. Die Stufe „möglicherweise Brand" zeigt eine erhöhte Brandwahrscheinlichkeit an. Der Fall des Auslösen eines Brandmelders ist gegeben, falls das Detektionsergebnis des Brandmelders die Bedeutung „Brand" trägt.
  • Im Falle, das ein Sensor, welcher kein Brandmelder ist, beispielsweise der Temperaturfühler 10, keine entsprechenden Signalisierungsstufen an die Brandmeldezentrale 2 übermittelt, führt die Brandmeldezentrale 2 eine Übertragung der jeweiligen Detektionsergebnisse in ein, der boolschen Auswertung zugängliches System mit mehreren Signalisierungsstufen aus. Beispielsweise in das beschriebene dreistufige System mit den Bedeutungen „Brand", „kein Brand" und „möglicherweise Brand". Sensoren, können beispielsweise mittels Fuzzy Logik in das Brandmeldesystem eingebunden werden. Dies erlaubt eine einfach zu handhabende Umsetzung der Sensorsignale in ein abgestuftes System. Auch kann die Brandmeldezentrale 2 durch Einbindung der Sensoren mittels Fuzzy Logik lernfähig bezüglich der Sensorsignale gemacht werden.
  • Erzeugt nun eine Bremsung mit der Bremsanlage 12 einen kurzzeitigen Funkenflug, so dass der Flammenmelder 4 auslöst, so wird eine Warnmeldung generiert, jedoch wird zunächst kein Feueralarm ausgelöst. Hat jedoch ein Funken eine Ölschicht auf einer Anlagenkomponente entzündet, so dass der Rauchmelder 6 den dabei entstehenden weißen Rauch detektiert und ebenfalls auslöst oder hat zusätzlich ein Temperaturfühler 10 eine kritisch erhöhte Temperatur gemessen, so wirdder Feueralarm ausgelöst und die Löschung eingeleitet. In diesem Aspekt der vorliegende Erfindung werden also verschiedenartige Informationen, welche von Sensoren unterschiedlicher Funktionsprinzipen ermittelt werden, dazu verwendet einen Brand möglicht sicher zu detektieren, wobei durch die Vielfältigkeit der Informationen Fehlalarme wirksam vermieden werden.
  • Das Ausführungsbeispiel verfügt – entsprechend einem weiteren Aspekt der Erfindung – über eine weitere Funktionalität. Misst der Temperaturfühler 10 eine Temperatur, welche auf eine erhöhte Brandgefahr oder gar auf einen Brand hinweist, und übermittelt dies der Brandmeldezentrale 2, so veranlasst die Brandmeldezentrale 2 die Brandmelder, d.h. den Flammenmelder 4 und den Rauchmelders 6, ihre Detektionsempfindlichkeit zu erniedrigen. Dies bedeutet, dass Flammenmelder 4 und Rauchmelder 6 schneller, das heißt bei geringerem Verdacht, auslösen. Das Brandmeldesystem wird also in einen Zustand erhöhter Wachsamkeit versetzt. Dies bedeutet, dass ein Brand früher detektiert wird. Da der Zustand erhöhter Wachsamkeit nicht andauernd erreicht wird, sondern nur unter besonderen Bedingungen, welche auf einen Brand hindeuten, werden Fehlalarme reduziert. Ebenso wird bei Vorliegen eines Detektionsergebnisses des Flammenmelders 4, welches auf eine erhöhte Brandgefahr oder auf einen Brand hinweist, eine Erhöhung der Detektionsempfindlichkeit des Rauchmelders 6 durchgeführt und bei Vorliegen eines Detektionsergebnisses des Rauchmelders 6, welches auf eine erhöhte Brandgefahr oder auf einen Brand hinweist, eine Erhöhung der Detektionsempfindlichkeit des Flammenmelders 4 durchgeführt.
  • Das Brandmeldesystem ist mit weiteren Sensoren, welche weitere Gefahrenbereiche überwachen, und mit weiteren Löscheinheiten, welche Brande löschen, die in den weiteren Gefahrenbereichen detektiert werden, versehen. Das Vorgehen ist dabei identisch zu dem Vorgehen im Falle des soeben beschriebenen Gefahrenbereiches der Bremse.
  • Das Funktionsprinzip der Sensoren und die Art der Löschmethode mögen sich von Fall zu Fall unterscheiden.
  • Im folgenden wird die Löschanlage 40 anhand der 2 näher erläutert. Löst die Brandmeldezentrale 2 einen Feueralarm aus und leitet die Löschung ein, so zündet ein Zünder einer der beiden mit Stickstoff gefüllten Flaschen 22 und gibt das Treibgas in Leitungen frei. Das Treibgas verdrängt die Löschflüssigkeit aus einem der beiden druckfesten Löschflüssigkeitsbehälter 24 und die Löschflüssigkeit strömt durch die Leitungen 18 zu den Düsen 16, aus denen sie, fein zerstäubt, in den Gefahrenbereich entweicht. Der Nebel aus den zerstäubten Löschflüssigkeitströpfchen bewirkt ein Kühlung und eine Erstickung des Brandes. Das Löschmittel ist wasserbasiert und enthält unter anderem Mineralien um nachhaltig vor Wiederentzündung des Brandes zu Schützen. Beispielsweise enthält das Löschmittel Ethylenglykol, Calciumchlorid, Alkylsulfate und Fluortenside. Für den Einsatz in einer WEA in mitteleuropäischen Breitengraden ist es zweckmäßig, wenn das Löschmittel bis –30°C frostsicher ist. Zu diesem Zweck wird, insofern benötigt, ein Frostschutz zugegeben. Falls die Füllung eines Löschflüssigkeitsbehälters 24 nicht ausreichen sollte um den Brand endgültig zu öl-schen sowie aus Gründen der Redundanz, weißt die Löschanlage 40 einen weiteren Löschflüssigkeitsbehälter 24 und eine weitere mit Stickstoff gefüllte Flasche 22 auf, deren Zünder die Brandmeldezentrale 2 bei Bedarf auslöst. Für dem Einsatz in einer WEA sind Löschmittelbehälter von je max. 40 Litern Fassungsvermögen typischerweise ausreichend. Als Treibmittel reicht dabei eine Menge von jeweils 3 Litern flüssigem Stickstoff aus. Die Löschflüssigkeit ist jedoch aggressiv und schädigt, beispielsweise durch korrodierende Salze, die technische Anlage. Deshalb verfügt die Löschanlage 40 über einen Spülmittelbehälter 28. Der Spülmittelbehälter enthält ein Spülmittel, welches geeignet ist, Gegenstände, welche mit dem Löschmittel in Kontakt gekommen sind, von Löschmittelresten zu reinigen. Das Spülmittel ist wasserbasiert und enthält unter anderem ein Frostschutzmittel um Frostschutz bis –30°C zu gewährleisten. Nach einem Löschvorgang gibt, nach Ablauf einer gegebenen Zeitspanne, die Brandmeldezentrale 2 den Befehl das Magnetventil 26, welches die Spülmittelleitungen 32 von den Leitungen 18 trennt zu öffnen und das Spülmittel mittels einer Tauchpumpe 30, welche sich in dem Spülmittelbehälter 28 befindet, durch die Spülmittelleitungen 32, die Leitungen 18 und die Düsen 16 in den Löschbereich auszutragen. Dadurch erfolgt eine Spülung sowohl der Leitungen 18 und Düsen 16 als auch der Anla genteile, hier insbesondere der Bremsanlage 14, die sich im Löschbereich befinden. Da die schädigende Löschflüssigkeit nur mehr kurz oder verdünnt die Anlage angreifen kann wird der Schaden, den eine Löschung verursacht, reduziert. Der Spülvorgang kann mehrmals durchgeführt werden, pro Spülvorgang werden dabei typischerweise nicht mehr als 25 Liter Spülflüssigkeit benötigt. Die geringen Mengen von Löschmittel und Spülmittel sind sehr vorteilhaft aufgrund des geringen Platzangebots in einer WEA. Das Spülmittel wird mit einem Druck von 3–4 bar (3·103 – 4·103 hPa) durch die Düsen gepresst.
  • Die beschriebene Löschung mit einem Löschnebel erzeugenden Feinsprühlöschsystem ist nicht nur für den Bremsenbereich geeignet, sondern für die meisten im wesentlichen mechanischen Teile einer Anlage, wie beispielsweise Lager, Wellen und Hydraulik. Ein Vorteil der Nebellöschung gegenüber der Löschung mit einem Strahl ist, dass die Kühlung nicht schlagartig eintritt und thermische Verformungen reduziert werden.
  • Im folgenden werden einige Bespiele für die Überwachung und Löschung weiterer Gefahrenbereiche gegeben.
  • Beispielsweise wird ein Schaltschrank sowohl mit einem Rauchansaugsystem als auch mit einem in dem Schaltschrank installierten Rauchmelder überwacht. Das Rauchansaugsystem ist CO-empfindlich. Zusätzlich werden elektronische oder logische Signale aus der Schaltschrankelektronik über entsprechende Sensoren von der Brandmeldezentrale 2 zur schnellen und fehlalarmarmen Branderkennung herangezogen. Bei der Schaltschrankelektronik handelt es sich beispielsweise um eine SPS. Die Brandmeldezentrale 2 löst einen Feueralarm aus im Falle, dass der Brandmelder und das Rauchansaugsystem auslösen und im Falle, dass der Rauchmelder und ein Sensor auslösen. Detektionssignale des Sensors oder des Rauchansaugsystems welche auf einen Brand oder auf eine erhöhte Brandgefahr hinweisen führen dazu, dass die Brandmeldezentrale 2 den Rauchmelder anweist die Detektionsempfindlichkeit zu erhöhen. Ist ein Brand detektiert wird die Löschung mittels eines Löschgases eingeleitet. Der Schaltschrank wird hierzu mit dem Löschgas geflutet. Das Löschgas besteht zu 50% aus Stickstoff und zu 50% aus Argon. Die Austrittstemperatur dieses Gases liegt bei circa –30°C. Es ist möglich mehrere Schaltschränke auf diese Weise mit nur einem Rauchansaugsystem zu überwachen. Sofern die Möglichkeit gegeben ist, setzt die Brandmeldezentrale 2 zusammen mit der Erhöhung der Detektionsempfindlichkeit die Elektrik/Elektronik des Schaltschranks außer Betrieb oder reduziert deren Betriebsbelastung. Durch die sehr frühe Detektion eines Brandes, kann also der Ausbruch eines Feuers verhindert werden. Dies ist möglich, wohlgemerkt, ohne Löschen zu müssen. „Zusammen mit der Erhöhung" bedeutet nicht notwendigerweise „gleichzeitig mit der Erhöhung" sondern „im Falle, dass die Bedingungen für eine Erhöhung gegeben sind". So kann ein Abschalten einer Komponente beispielsweise erst nach gewissen Vorarbeiten, welche bis hin zur Einstellung des Betriebs der WEA reichen, geschehen. Sofern Ersatzkomponenten (hier: funktionell gleichwertige Elektrik/Elektronik) vorhanden sind, wird der Betrieb mit diesen redundanten Komponenten fortgesetzt.
  • Eine Löschung mit Löschgas ist nicht nur für Schaltschränke geeignet, sondern für die meisten im wesentlichen elektrischen/elektronischen Teile einer Anlage.
  • Ein weiteres Beispiel ist die Überwachung des Umspannrichterraumes und des Traforaumes mit einem Mikrophon, um den Knall von Blitzschlägen zu detektieren, die in einem feuchten Klima oder bei Überspannung auftreten können. Das Mikrofon ergänzt die konventionelle Überwachung durch einen oder mehrere Brandmelder sowie eines Flammenmelders der in der Lage ist Blitze zu detektieren. Bei Detektion von Blitzen wird die Detektionsempfindlichkeit der Brandmelder erhöht. Brande im Umspannrichterraum oder im Traforaum werden durch eine Gaslöschung, wie oben beschrieben gelöscht. Lüftungsöffnungen werden dabei, beispielsweise durch ein elektromagnetisch ausgelöstes Falltor, verschlossen. Gegebenenfalls ist dies auch bei Schaltschränken zu empfehlen. Für den entstehenden Überdruck beim Löschvorgang werden spezielle Klappen installiert die den Überdruck abführen können.
  • Auch Zustände der die Anlage steuernden Elektronik, beispielsweise eine SPS oder ein Mikrocomputer, können als Indikatoren für einen Brand oder eine erhöhte Brandgefahr herangezogen werden.
  • Ein weiteres Beispiel ist die Überwachung von Schwingungen durch Beschleunigungssensoren. Die Schwingungen können auf defekte Lager und damit auf eine erhöhte Brandgefahr hinweisen. Ebenso kann ein Ölspandetektor auf einen Getriebeschaden und damit auf eine erhöhte Brandgefahr hinweisen. Ganz allgemein kann eine Veränderung innerhalb des Tonmusters einer WEA, beispielsweise durch das Mikrofon 8 aufgenommen, einen Hinweis auf eine erhöhte Brandgefahr geben. Die Detektionsergebnisse dieser Sensoren, werden benutzt um die eine Anpassung der Detektionsempfindlichkeit von Brandmeldern zu Steuern.
  • Vorteilhaft ergänzt werden die oben beschriebenen Techniken durch eine Überwachung des Innenraumes, insbesondere eines oder mehrerer Gefahrenbereiche, einer WEA durch eine oder mehrere Videokameras. Alle Informationen inklusive der audiovisuellen Informationen werden aufgezeichnet und können mit Hilfe einer Ferndiagnosesoftware, d.h. entfernt von der WEA, beispielsweise auf dem Festland, im Bedarfsfall vom Bedienpersonal abgefragt werden. Dies ist insbesondere vorteilhaft in Kombination mit einer Verzögerung des Auslösens der Löschung. Nach dem Auslösen des Feueralarms durch die Brandmeldezentrale 2, wartet die Brandzentrale 2 eine Zeitspanne, die sogenannte Inkubationszeit, ab, bevor sie den Steuerbefehl zum Löschen erteilt. Die Inkubationszeit von typischerweise 2–4 Minuten steht dem Bedienpersonal zur Verfügung um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen, wozu es beispielsweise auf die audiovisuellen Informationen zurückgreifen kann, und um daraufhin, eventuell, die Löschung auszusetzen. Wie oben beschrieben generiert die Brandzentrale 2 eine Warnmeldung, im Falle, dass ein Sensor, beispielsweise ein Brandmelder, auslöst. Auch in diesem Falle gibt die Ferndiagnosesoftware dem Bedienpersonal die Möglichkeit Daten bezüglich der Anlage, insbesondere der speziellen Gefahrenbereiche, einzusehen und sich somit eine Einschätzung der Gefahrensituation zu verschaffen überwachen und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen einzuleiten.
  • Insbesondere an ausfallgefährdeten Stellen werden projektierte Melderstellen doppelt besetzt und mit zwei Loops verkabelt. Das heißt, die beiden Brandmelder einer Melderstelle sind je auf eine von zwei unabhängigen Meldeschleifen geschaltet. Dies erhöht die Wartungsintervalle der Brandmeldeanlage. Jeder Brandmelder, beziehungsweise jede Meldeschleife, arbeitet für sich und die zugehörigen Detektionsergebnisse werden von der Brandmeldezentrale 2 wie oben beschrieben verarbeitet. Verfügen die Brandmelder über eine Selbstdiagnosefunktion und zeigen der Brandmeldezentrale 2 an, dass sie nicht mehr verlässlich sind, beispielsweise aufgrund von Verschmutzungen, so kann der Brandmelder oder die entsprechende Meldeschleife, einfach abgeschaltet oder ignoriert werden. Der verbleibende Melder, beziehungsweise die verblei bende Schleife, arbeiten wie gewohnt weiter und dessen bzw. deren Detektionsergebnisse werden von der Brandmeldezentrale 2 wie oben beschrieben ausgewertet.
  • Die vorliegende Erfindung kann insbesondere zum Zwecke des Brandschutzes folgender Gefahrenbereiche einer WEA eingesetzt werden: Elektrische Schaltschränke, Container (Container enthalten verschiedene technische Einrichtungen und sind bei einer auf See stationierten WEA über der Wasserlinie jedoch auf relativ niedriger Höhe am Turm der WEA angebracht), Umschalträume, Traforäume, Gondel, Plattform, Zwischenebene, Getriebebereich, Bremsenbereich, Bereiche in denen bewegliche Teile montiert sind, Bereiche mit Motoren, Bereiche mit brandgefährdeten Stoffen.
  • Die vorliegende Erfindung wurde anhand spezieller Sensorentypen in speziellen Sensorkombination, die in speziellen Überwachungssituationen verwendet wurden, erläutert. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese speziellen Sensorentypen und Sensorenkombinationen beschränkt. Die beschriebene Auswertung und Verarbeitung der Detektionsergebnisse der Sensoren durch die Brandmeldezentrale lasst sich auch mit anderen Sensoren in anderen Sensorkombination durchführen. Die Sensoren und Sensorkombination sind entsprechend den Erfordernissen eines jeweiligen zu überwachenden Gefahrenbereiches zu wählen.

Claims (39)

  1. Ein Brandmeldesystem aufweisend mehrere Sensoren (4, 6, 10), welche dazu geeignet sind Informationen aus oder bezüglich eines gemeinsamen Gefahrenbereichs zu ermitteln, wobei es sich bei mindestens einem dieser Sensoren um einen Brandmelder handelt, und eine Kontrolleinheit (2), welche dazu ausgeprägt ist, Detektionsergebnisse der Sensoren (4, 6, 10) zu empfangen und bei Vorliegen eines Detektionsergebnisses eines Sensors, welches auf einen Brand oder auf eine erhöhte Brandgefahr hindeutet, die Detektionsempfindlichkeit mindestens eines anderen Sensors zu erhöhen, wobei dieser mindestens eine andere Sensor ein Brandmelder ist.
  2. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Sensor, dessen Detektionsempfindlichkeit erhöht wird, und der Sensor, auf dessen Detektionsergebnis hin die Detektionsempfindlichkeit erhöht wird, Sensoren mit unterschiedlichem Funktionsprinzip sind.
  3. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor, auf dessen Detektionsergebnis hin die Detektionsempfindlichkeit erhöht wird, dazu ausgeprägt ist, eine physikalische und/oder chemische Eigenschaft einer im Gefahrenbereich befindlichen technischen Einrichtung (12) zu überwachen.
  4. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor, auf dessen Detektionsergebnis hin die Detektionsempfindlichkeit erhöht wird, dazu ausgeprägt ist, die Steuerelektronik einer im Gefahrenbereich befindlichen technischen Einrichtung (12) oder einer technischen Einrichtung, welche mit der im Gefahrenbereich befindlichen technischen Einrichtung zusammenwirkt, in Bezug auf bestimmte Betriebszustände, beispielsweise Fehlfunktionen, zu überwachen.
  5. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor, auf dessen Detektionsergebnis hin die Detektionsempfindlichkeit erhöht wird, dazu ausgeprägt ist, Informationen bezüglich des lokalen Wetters zu erfassen.
  6. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor, auf dessen Detektionsergebnis hin die Detektionsempfindlichkeit erhöht wird, ebenfalls ein Brandmelder ist.
  7. Ein Brandmeldesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (2) dazu ausgeprägt ist einen Feueralarm auszulösen, falls das Detektionsergebnis mindestens eines Brandmelders und das Detektionsergebnis mindestens eines Sensors auf einen Brand hindeuten.
  8. Ein Brandmeldesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (2) dazu ausgeprägt ist einen Feueralarm auszulösen, falls die Detektionsergebnisse mindestens zweier Brandmelder auf einen Brand hindeuten.
  9. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (2) dazu ausgeprägt ist bei einer Auslösung eines Feueralarms eine automatische Löschung einzuleiten.
  10. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die automatische Löschung im wesentlichen auf den überwachten Gefahrenbereich beschränkt ist.
  11. Ein Brandmeldesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Brandmelder dazu ausgeprägt sind, mindestens zwei Signalisierungsstufen an die Kontrolleinheit (2) zu übermitteln, wobei eine Stufe die Bedeutung „kein Brand" trägt, und die andere Stufe die Bedeutung „Brand" trägt.
  12. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Brandmelder dazu ausgeprägt sind, mindestens eine weitere Signalisierungsstufe an die Kontrolleinheit (2) zu übermitteln, welche die Bedeutung „möglicherweise Brand" trägt und eine Brandwahrscheinlichkeit anzeigt, die zwischen den Brandwahrscheinlichkeiten der Signalisierungsstufen „kein Brand" und „Brand" liegt.
  13. Ein Brandmeldesystem nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Erhöhung der Detektionsempfindlichkeit bedeutet den Signalisierungsstufen eine geringere Brandwahrscheinlichkeit zuzuordnen.
  14. Ein Brandmeldesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (2) dazu ausgeprägt ist, zusammen mit der Erhöhung der Detektionsempfindlichkeit eine im Gefahrenbereich befindliche technische Einrichtung abzuschalten oder deren Belastung zu verringern.
  15. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (2) dazu ausgeprägt ist, den Betrieb oder die Ausweitung des Betriebs einer weiteren technische Einrichtung zu veranlassen, welche im Stande ist die Aufgabe der abgeschalteten oder im Betrieb reduzierten technischen Einrichtung zu übernehmen.
  16. Ein Brandmeldesystem nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Brandmeldesystem weitere Sensoren umfasst, welche dazu geeignet sind Informationen aus oder bezüglich eines weiteren gemeinsamen Gefahrenbereichs zu ermitteln, wobei es sich bei mindestens einem dieser Sensoren um einen Brandmelder handelt, und die Kontrolleinheit (2) dazu ausgeprägt ist, die Detektionsergebnisse dieser weiteren Sensoren zu empfangen und zu verarbeiten wie im Falle der ersten Sensoren.
  17. Ein Brandmeldesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektionsergebnisse der Sensoren (4, 6, 10) mittels potentialfreier Kontakte oder mittels eines Protokolls einer Schnittstelle der Kontrolleinheit (2) übergeben werden.
  18. Ein Brandmeldesystem aufweisend mehrere Sensoren (4, 6, 10), welche dazu geeignet sind Informationen aus oder bezüglich eines gemeinsamen Gefahrenbereichs zu ermitteln, wovon mindestens zwei Sensoren nach einem unterschiedlichen Funktionsprinzip arbeiten, eine Kontrolleinheit (2), welche dazu ausgeprägt ist Detektionsergebnisse der Sensoren (4, 6, 10) zu empfangen und bei Vorliegen von Detektionsergebnissen min destens zweier nach einem unterschiedlichen Funktionsprinzip arbeitender Sensoren, welche je auf einen Brand hindeuten, einen Feueralarm auszulösen, wobei mindestens einer der mindestens zwei Sensoren, deren Detektionsergebnisse auf einen Brand hindeuten, ein Brandmelder ist.
  19. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass einer der mindestens zwei Sensoren, deren Detektionsergebnisse auf einen Brand hindeuten, dazu ausgeprägt ist, eine physikalische und/oder chemische Eigenschaft einer im Gefahrenbereich befindlichen technischen Einrichtung (12) zu überwachen.
  20. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass einer der mindestens zwei Sensoren, deren Detektionsergebnisse auf einen Brand hindeuten, dazu ausgeprägt ist, die Steuerelektronik einer im Gefahrenbereich befindlichen technischen Einrichtung oder einer technischen Einrichtung, welche mit der im Gefahrenbereich befindlichen technischen Einrichtung zusammenwirkt, in Bezug auf bestimmte Betriebszustände, beispielsweise Fehlfunktionen, zu überwachen.
  21. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass zwei der mindestens zwei Sensoren, deren Detektionsergebnisse auf einen Brand hindeuten, Brandmelder sind.
  22. Ein Brandmeldesystem nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (2) dazu ausgeprägt ist bei einer Auslösung eines Feueralarms eine automatische Löschung einzuleiten.
  23. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die automatische Löschung im wesentlichen auf den überwachten Gefahrenbereich beschränkt ist.
  24. Ein Brandmeldesystem nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Brandmelder dazu ausgeprägt sind, mindestens zwei Signalisierungsstufen an die Kontrolleinheit (2) zu übermitteln, wobei eine Stufe die Bedeutung „kein Brand" trägt, und die andere Stufe die Bedeutung „Brand" trägt.
  25. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Brandmelder dazu ausgeprägt sind, mindestens eine weitere Signalisierungsstufe an die Kontrolleinheit (2) zu übermitteln, welche die Bedeutung „möglicherweise Brand" trägt und eine Brandwahrscheinlichkeit anzeigt, die zwischen den Brandwahrscheinlichkeiten der Signalisierungsstufen „kein Brand" und „Brand" liegt.
  26. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass eine Erhöhung der Detektionsempfindlichkeit bedeutet den Signalisierungsstufen eine geringere Brandwahrscheinlichkeit zuzuordnen.
  27. Ein Brandmeldesystem nach einem der Ansprüche 18 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (2) dazu ausgeprägt ist bei Vorliegen eines Detektionsergebnisses mindestens eines Sensors, welches auf einen Brand oder auf eine erhöhte Brandgefahr hindeutet, die Detektionsempfindlichkeit mindestens eines anderen Sensors zu erhöhen, wobei dieser mindestens eine andere Sensor ein Brandmelder ist.
  28. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (2) dazu ausgeprägt ist, zusammen mit der Erhöhung der Detektionsempfindlichkeit eine im Gefahrenbereich befindliche technische Einrichtung abzuschalten oder deren Belastung zu verringern.
  29. Ein Brandmeldesystem nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit (2) dazu ausgeprägt ist, den Betrieb oder die Ausweitung des Betriebs einer weiteren technische Einrichtung zu veranlassen, welche im Stande ist, die Aufgabe der abgeschalteten oder im Betrieb reduzierten technischen Einrichtung zu übernehmen.
  30. Ein Brandmeldesystem nach einem der Ansprüche 18 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Brandmeldesystem weitere Sensoren umfasst, welche dazu geeignet sind Informationen aus oder bezüglich eines weiteren gemeinsamen Gefahrenbereichs zu ermitteln, wobei es sich bei mindestens einem dieser Sensoren um einen Brandmelder handelt, und die Kontrolleinheit (2) dazu ausgeprägt ist, die Detektionsergebnisse dieser weiteren Sensoren zu empfangen und zu verarbeiten wie im Falle der ersten Sensoren.
  31. Ein Brandmeldesystem nach einem der Ansprüche 18 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektionsergebnisse der Sensoren mittels potentialfreier Kontakte oder mittels eines Protokolls einer Schnittstelle der Kontrolleinheit (2) übergeben werden.
  32. Eine Löschanlage (40) zur Löschung mit flüssigen Löschmitteln aufweisend Austrittsöffnungen (16) zum Austragen des Löschmittels in einen zu löschenden Bereich, eine Vorrichtung (28) zum Bereitstellen eines Spülmittels, Mittel zum Austragen (30, 32, 18) des Spülmittels durch die Austrittsöffnungen und eine Steuereinheit (2), welche dazu ausgeprägt ist nach einer Austragung des Löschmittels eine Austragung des Spülmittels durch die Austrittsöffnungen (16) einzuleiten.
  33. Eine Löschanlage (40) nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge des ausgetragenen Spülmittels hinreichend groß gewählt ist, um eine Spülung einer im zu löschenden Bereich sich befindlichen technischen Einrichtung (12) zu erzielen.
  34. Eine Löschanlage (40) nach Anspruch 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Löschanlage (40) Leitungen (18) umfasst, welche der Zuführung des Löschmittels und des Spülmittels zu den Austrittsöffnungen dienen.
  35. Eine Löschanlage (40) nach Anspruch 32, 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Löschanlage (40) ein Feinsprühlöschsystem ist.
  36. Eine Löschanlage (40) nach einem der Ansprüche 32 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass das Spülmittel daran angepasst ist Gegenstände von einen Löschmittel, welches auf Ethylenglykol, Calciumchlorid, Alkylsulfate und/oder Fluortenside enthält, zu befreien.
  37. Eine Löschanlage (40) nach einem der Ansprüche 32 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (28) zum Bereitstellen eines Spülmittels durch ein Behältnis (28) gegeben ist, welches dazu ausgeprägt ist mit dem Spülmittel gefüllt zu sein.
  38. Eine Löschanlage (40) nach einem der Ansprüche 32 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (2) dazu ausgeprägt ist, nach einer Beendigung des Austragens des Löschmittels eine Zeitspanne zu warten bevor die Austragung des Spülmittels durch die Austrittsöffnungen (16) eingeleitet wird.
  39. Eine Löschanlage (40) nach einem der Ansprüche 32 bis 38, dadurch gekennzeichnet, das die Mittel zum Austragen des Spülmittels eine Pumpe (30) umfassen.
DE200610055617 2006-11-24 2006-11-24 Brandschutzsysteme für technische Anlagen Withdrawn DE102006055617A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200610055617 DE102006055617A1 (de) 2006-11-24 2006-11-24 Brandschutzsysteme für technische Anlagen
PCT/EP2007/010099 WO2008061742A1 (de) 2006-11-24 2007-11-21 Brandschutzsysteme für technische anlagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200610055617 DE102006055617A1 (de) 2006-11-24 2006-11-24 Brandschutzsysteme für technische Anlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102006055617A1 true DE102006055617A1 (de) 2008-05-29

Family

ID=39199954

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200610055617 Withdrawn DE102006055617A1 (de) 2006-11-24 2006-11-24 Brandschutzsysteme für technische Anlagen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE102006055617A1 (de)
WO (1) WO2008061742A1 (de)

Cited By (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2320397A1 (de) * 2009-10-28 2011-05-11 Honeywell International Inc. Brandsensor und Verfahren zur Erkennung von Bränden
US20130307270A1 (en) * 2012-05-15 2013-11-21 Clipper Windpower, Llc Fire System for a Wind Turbine
DE102012217359A1 (de) * 2012-09-26 2014-03-27 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Haushaltsgerät mit Sender
DE102013110198A1 (de) * 2013-09-16 2015-04-02 Rational Aktiengesellschaft Verfahren zum Betreiben eines Gargerät sowie Gargerät
CN105096544A (zh) * 2015-08-26 2015-11-25 武汉理工大学 水上交通事故应急仿真的火灾应急预案设计方法
DE102015119594A1 (de) * 2015-11-13 2017-05-18 Albert Orglmeister Verfahren zur Eliminierung von thermischen Störungen bei der Infrarot- und Video-Brandfrüherkennung
CN107067628A (zh) * 2017-05-24 2017-08-18 南京华设科技股份有限公司 智能家居安保系统
DE102016202585A1 (de) * 2016-02-19 2017-08-24 Minimax Gmbh & Co. Kg Modularer Multisensor-Brand- und/oder Funkenmelder
CN108171917A (zh) * 2018-01-29 2018-06-15 安徽建筑大学 一种智能建筑用火灾监控系统
US11210931B2 (en) 2017-06-29 2021-12-28 Vestas Wind Systems A/S Smoke validation process for wind turbines

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012008743A1 (de) * 2012-05-04 2013-11-07 Rembe Gmbh Safety + Control Verfahren zur Entdeckung und zur Beseitigung von Brand- und/oder Zündgefahren

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3941109C2 (de) * 1989-12-13 1991-10-31 Henkel Kgaa, 4000 Duesseldorf, De
DE4428694C2 (de) * 1994-08-12 1996-06-20 Wagner Alarm Sicherung Luftdruckkompensierte Branderkennungsvorrichtung und Verfahren
DE19850564A1 (de) * 1998-11-03 2000-05-11 Preussag Ag Minimax Verfahren und Einrichtung zur Branderkennung mit Gassensoren

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4005754A (en) * 1975-03-06 1977-02-01 Gerhard Linden Process for the automatic reporting and extinguishing of fires
ATE132642T1 (de) * 1989-09-19 1996-01-15 Siemens Ag Verfahren und vorrichtung zur berücksichtigung klimatischer umgebungseinflüsse auf automatische brandmelder
US6107925A (en) * 1993-06-14 2000-08-22 Edwards Systems Technology, Inc. Method for dynamically adjusting criteria for detecting fire through smoke concentration
US5486811A (en) * 1994-02-09 1996-01-23 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Fire detection and extinguishment system
US5808541A (en) * 1995-04-04 1998-09-15 Golden; Patrick E. Hazard detection, warning, and response system
US5726633A (en) * 1995-09-29 1998-03-10 Pittway Corporation Apparatus and method for discrimination of fire types
DE10204384C1 (de) * 2002-02-04 2003-07-17 Preussag Ag Minimax Verfahren zur Steuerung von stationären Löschanlagen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3941109C2 (de) * 1989-12-13 1991-10-31 Henkel Kgaa, 4000 Duesseldorf, De
DE4428694C2 (de) * 1994-08-12 1996-06-20 Wagner Alarm Sicherung Luftdruckkompensierte Branderkennungsvorrichtung und Verfahren
DE19850564A1 (de) * 1998-11-03 2000-05-11 Preussag Ag Minimax Verfahren und Einrichtung zur Branderkennung mit Gassensoren

Cited By (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2320397A1 (de) * 2009-10-28 2011-05-11 Honeywell International Inc. Brandsensor und Verfahren zur Erkennung von Bränden
US20130307270A1 (en) * 2012-05-15 2013-11-21 Clipper Windpower, Llc Fire System for a Wind Turbine
DE102012217359A1 (de) * 2012-09-26 2014-03-27 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Haushaltsgerät mit Sender
DE102012217359B4 (de) 2012-09-26 2024-04-11 BSH Hausgeräte GmbH Haushaltsgerät mit Sender
DE102013110198A1 (de) * 2013-09-16 2015-04-02 Rational Aktiengesellschaft Verfahren zum Betreiben eines Gargerät sowie Gargerät
CN105096544A (zh) * 2015-08-26 2015-11-25 武汉理工大学 水上交通事故应急仿真的火灾应急预案设计方法
DE102015119594A1 (de) * 2015-11-13 2017-05-18 Albert Orglmeister Verfahren zur Eliminierung von thermischen Störungen bei der Infrarot- und Video-Brandfrüherkennung
DE102016202585A1 (de) * 2016-02-19 2017-08-24 Minimax Gmbh & Co. Kg Modularer Multisensor-Brand- und/oder Funkenmelder
US10825312B2 (en) 2016-02-19 2020-11-03 Minimax Gmbh & Co. Kg Modular multi-sensor fire- and/or spark detector
CN107067628A (zh) * 2017-05-24 2017-08-18 南京华设科技股份有限公司 智能家居安保系统
US11210931B2 (en) 2017-06-29 2021-12-28 Vestas Wind Systems A/S Smoke validation process for wind turbines
CN108171917A (zh) * 2018-01-29 2018-06-15 安徽建筑大学 一种智能建筑用火灾监控系统

Also Published As

Publication number Publication date
WO2008061742A1 (de) 2008-05-29

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102006055617A1 (de) Brandschutzsysteme für technische Anlagen
EP2896432B1 (de) Verfahren und Anlage zum Löschen mit einem flüssigem synthetischem Löschmittel
DE102017005287B3 (de) Sicherheitsschrank für aktive elektrische und/oder elektronische Komponenten
EP1286727B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum früherkennen und bekämpfen von feuer im innen- und au enbereich, insbesondere wohnbereich, von häusern und gebäuden
DE102016212645B4 (de) Unbemanntes Fahrzeug, System und Verfahren zur Einleitung einer Brandlöschaktion
DE102018100579B4 (de) Löschroboter
WO2018010909A1 (de) System und verfahren zur verifizierten bestimmung eines brandzustands sowie fahrzeug und zentraleinheit dafür
EP1332773B1 (de) Verfahren zur Steuerung von stationären Löschanlagen
CN104794846A (zh) 一种基于物联网的机车消防安全管控智能化系统及方法
EP2043066A1 (de) Vorrichtung zur Branderkennung in Schaltschränken
EP1970872A2 (de) Prüfsystem zum Detektieren der Anwesenheit eines Gases
EP0966732A1 (de) Schaltschrank mit feuerlöschsystem
EP3613471A1 (de) Brandschutzsystem sowie verfahren zur verhinderung der brandausbreitung in einer zu schützenden zone
EP2469492B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Branddetektion in Volumina
EP0961189A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung von Anlagen der chemischen Industrie
WO2006013180A1 (de) Löschsystem und verfahren zur verminderung und/oder vermeidung der ausbreitung von rauch und/oder brand
EP1312392B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Löschen von Bränden in Tunneln
EP1721639A1 (de) Automatisierungssystem für Feuerlöscheinrichtungen
CN204596063U (zh) 一种基于物联网的机车车载消防安全管控智能化系统
CN107982824A (zh) 一种客车客舱用固定式全氟己酮自动灭火系统
DE60108756T2 (de) Automatische ortsfeste feuerbekämpfungseinrichtung
DE10344188B3 (de) Vorrichtung zur Brand-, Rauch- und Funktionsüberwachung von Rotorblättern in Windenergieanlagen und Windenergieanlage
DE102009041802A1 (de) Brandlöschtechnik konzipiert auf die spezifischen Anforderungen von technischen Lagersystemen, insbesondere geschlossenen Lagersystemen mit automatischer Bestückung im Rotationsprinzip
DE102021129589B4 (de) Brandschutzanlage und Verfahren zu ihrem Betrieb
DE102019131263B4 (de) Detektionseinrichtung mit Sprühwasserlöschanlage

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
R005 Application deemed withdrawn due to failure to request examination

Effective date: 20131126