DE102006052081A1 - Befestigungssystem für tafelförmige Paneele - Google Patents

Befestigungssystem für tafelförmige Paneele

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DE102006052081A1
DE102006052081A1 DE200610052081 DE102006052081A DE102006052081A1 DE 102006052081 A1 DE102006052081 A1 DE 102006052081A1 DE 200610052081 DE200610052081 DE 200610052081 DE 102006052081 A DE102006052081 A DE 102006052081A DE 102006052081 A1 DE102006052081 A1 DE 102006052081A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Befestigungssystem für tafelförmige Paneele (1, 2), insbesondere für rechteckige Fußbodenpaneele, mit an Schmalseiten der Paneele (1, 2) angeordneten Halteprofilen (6, 6'), die sich in Längsrichtung der Schmalseiten erstrecken und von denen gegenüberliegend angeordnete Halteprofile (6, 6') derart zueinander passen, dass gleichartige Paneele (1, 2) miteinander verbindbar sind, um eine zusammenhängende Schicht aus Paneelen in einer Verlegeebene (E) zu erzeugen, wobei die Halteprofile (6, 6') wenigstens eine Fläche und eine Gegenfläche mit wenigstens einer reibungserhöhenden Schicht (19) aufweisen und derart ausgebildet sind, dass ein seitliches Auseinanderziehen zusammengesetzter Halteprofile (6, 6') quer zur Längserstreckung der Halteprofile (6, 6') und parallel zur Verlegeebene (E) zu einer Relativbewegung zwischen Fläche und Gegenfläche und zu einer Druckerhöhung zwischen Fläche und Gegenfläche führt. Das erfindungsgemäße Befestigungssystem zeichnet sich dadurch aus, dass einer Drehung eines Halteprofils (6), bezogen auf das mit dem Halteprofil (6) zusammengesetzte andere Halteprofil (6'), um eine obere Anlagekante (15), die parallel zur Längserstreckung der Halteprofile (6, 6') verläuft, eine Kraft, vorzugsweise durch elastische Verformung der Halteprofile (6, 6'), entgegenwirkt, durch die die Fläche und die Gegenfläche aneinander gehalten werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Befestigungssystem für tafelförmige Paneele, insbesondere für rechteckige Fußbodenpaneele, mit an Schmalseiten der Paneele angeordneten Halteprofilen, die sich in Längsrichtung der Schmalseiten erstrecken und von denen gegenüberliegend angeordnete Halteprofile derart zueinander passen, dass gleichartige Paneele miteinander verbindbar sind, um eine zusammenhängende Schicht aus Paneelen in einer Verlegeebene zu erzeugen.
  • Aus der US 6,808,772 B2 ist ein derartiges Befestigungssystem bekannt, wobei die Halteprofile eine Fläche und eine Gegenfläche mit einer reibungserhöhenden Schicht aufweisen und derart ausgebildet sind, dass ein seitliches Auseinanderziehen zusammengesetzter Halteprofile quer zur Längserstreckung der Halteprofile und parallel zur Verlegeebene zu einer Relativbewegung zwischen Fläche und Gegenfläche und zu einem Druck bzw. zu einer Druckerhöhung zwischen Fläche und Gegenfläche führt. In der US 6,808,772 B2 weist eines der Halteprofile eine Nut und einen darunter angeordneten Vorsprung auf, dessen nach oben gewandte Oberseite von der Nut aus zu einem freien Ende des Vorsprungs leicht ansteigt und mit einer reibungserhöhenden Schicht versehen ist. Das andere Halteprofil weist eine sich in die Nut einsetzbare Feder und eine Aussparung unterhalb der Feder auf. Eine nach unten gewandte Unterseite der Aussparung wirkt im zusammengesetzten Zustand der Halteprofile mit der Oberseite des Vorsprungs zusammen, wobei die Unterseite der Aussparung ebenfalls eine Neigung bezogen auf die Verlegeebene aufweist, die der Neigung der Oberseite des Vorsprungs entspricht. Die Oberseite des Vorsprungs und die Unterseite der Aussparung bilden demnach jeweils eine schiefe Ebene, die beim seitlichen Auseinanderziehen der Halteprofile gegen die andere schiefe Ebne gedrückt wird, was die Normalkraft zwischen diesen beiden Flächen und damit auch die Reibkraft erhöht, die dem seitlichen Auseinanderschieben entgegenwirkt. Folglich bilden Oberseite des Vorsprungs und Unterseite der Aussparung die Fläche und Gegenfläche mit der reibungserhöhenden Schicht.
  • Die Verbindung der Halteprofile der US 6,808,772 B2 erweist sich als ausreichend, soweit die Paneele exakt in einer Ebene liegen und ein Auseinanderziehen der Halteprofile parallel zur Verlegeebene erfolgt. Jedoch hat sich in der Praxis gezeigt, dass die Verbindung der Halteprofile oft einer mehrachsigen Belastung ausgesetzt ist. Beispielsweise kann zusätzlich eine Gewichtskraft von oben auf die Verbindung wirken, durch die die zusammengesetzten Halteprofile um eine obere Anlagekante der Paneele relativ zueinander leicht verdreht oder verkantet werden. Möglich ist dies, wenn die Paneele auf vergleichsweise weichen Unterböden verlegt sind, wie sie zur Trittschalldämmung bekannt sind. Bei einer Belastung von oben und der damit einhergehenden Verdrehung der Halteprofile reduziert sich dabei die Haltekraft der Halteprofile bei einem seitlichen Auseinanderziehen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Befestigungssystem für tafelförmige Paneele der oben genannten Art bereitzustellen, die einfach gebaut sind und eine große Sicherheit gegen ein seitliches Auseinanderschieben der Halteprofile bieten.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird mit der Merkmalskombination gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsbeispiele können den Unteransprüchen entnommen werden.
  • Das Befestigungssystem gemäß Anspruch 1 zeichnet sich dadurch aus, dass einer Drehung eines Halteprofils bezogen auf das mit dem Halteprofil zusammengesetzte andere Halteprofil um die obere Anlagekante, die parallel zu der Längserstreckung der Halteprofile verläuft, eine Kraft entgegenwirkt, durch die die Fläche und die Gegenfläche aneinander gehalten werden. Diese Kraft entsteht vorzugsweise dadurch, dass bei Relativverdrehung der Halteprofile um die obere Anlagekante die Halteprofile elastisch verformt werden. Somit kann in einem viel größeren Maße sichergestellt werden, dass sich die Halteprofile seitlich nicht auseinanderziehen lassen, auch wenn dabei ein Gewicht von oben auf die Verbindung der Halteprofile lastet, durch die die Halteprofile um die obere Anlagekante relativ zueinander verschwenkt werden. Die elastische Verformung der Halteprofile bewirkt dabei, dass die Verdrehung der Halteprofile zueinander gar nicht oder nur so stattfindet, dass Fläche und Gegenfläche durch das Verdrehen der Halteprofile nicht auseinandergedrückt werden und damit die Reibung zwischen Fläche und Gegenfläche, die beim seitlichen Auseinanderziehen der Halteprofile überwunden werden muss, nicht wegfällt.
  • Die reibungserhöhende Schicht kann beispielsweise eine Kunststoffschicht und/oder eine Klebstoffschicht umfassen. In der Kunststoffschicht oder der Klebstoffschicht können kleine Partikel aus Sand, Stein, Glas oder Metall eingebettet sein. Beispielsweise kann die Kunststoffschicht aus weichem Kunststoff wie Silikon sein.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die reibungserhöhende Schicht als Beflockungsschicht ausgebildet. Die Beflockungsschicht kann eine Basisschicht und Flockfasern umfassen, die an einem festen Ende an der Basisschicht befestigt sind und mit einem losen Ende von der Basisschicht wegzeigen, wobei die Flockfasern zur Basisschicht rechtwinklig oder in einem Winkel ungleich 90° ausgerichtet sind. Die Ausrichtung der Flockfasern kann zweckmäßig so eingestellt werden, dass die Ausrichtung der Flockfasern eine Komponente aufweist, die einer Bewegungsrichtung beim Auseinanderziehen der Halteprofile entgegensteht. Somit weist die reibungserhöhende Schicht beim Auseinanderziehen der Halteprofile einen größeren Reibwert auf als beim Ineinanderschieben der Halteprofile.
  • Fläche und Gegenfläche können jeweils als schiefe Ebene bezogen auf die Verlegeebene ausgebildet sein. Ein Winkel α zwischen der Verlegeebene und der schiefen Ebene kann nur einige Grad betragen, beispielsweise 0,5 bis 3°. Beim Auseinanderziehen der Halteprofile werden die ebene Fläche und die ebene Gegenfläche aufgrund der Neigung zur Verlegeebene aneinandergepresst, was die Reibkraft und damit die Haltekraft der Verbindung der Halteprofile erhöht.
  • Eine bevorzugte Möglichkeit besteht darin, die schräge Ebene so anzuordnen, dass sie unterhalb der oberen Anlagekante angeordnet ist. In diesem Fall würde ein Lot ausge hend von der oberen Anlagekante die schräge Ebene in zwei Bereiche teilen. Das Lot erstreckt sich dabei senkrecht zur Verlegeebene, die sich bei Fußbodenpaneelen in der Horizontalen erstreckt. Eine derartige Anordnung hat den Vorteil, dass bei einer relativen Drehung der Halteprofile um die obere Anlagekante zumindest Fläche und Gegenfläche in einem der Bereiche der schiefen Ebene aneinandergedrückt werden, was in diesem Bereich zu einer Erhöhung der Reibkraft führt.
  • Die Halteprofile können eine Nut mit einer unteren Nutseitenwand und mit einer oberen Nutseitenwand sowie eine Feder mit einer Unterseite und einer Oberseite aufweisen, wobei die Feder in eine Nut greift, wenn die Halteprofile miteinander verbunden sind. Im verbundenen Zustand kann dabei die Oberseite der Feder an der oberen Nutseitenwand und die Unterseite der Feder an der unteren Nutseitenwand anliegen, so dass eine auf der Verbindung lastende Gewichtskraft von den Halteprofilen ohne Biegemomente auf den Unterboden weitergeleitet werden kann, soweit es sich um einen starren Unterboden handelt. Die untere Nutseitenwand, die obere Nutseitenwand, die Unterseite der Feder und/oder die Oberseite der Feder können die Fläche bzw. die Gegenfläche mit der reibungserhöhenden Schicht bilden. Dabei können, wie oben bereits ausgeführt, Fläche und Gegenfläche jeweils eine schiefe Ebene bilden, die zu der Verlegeebene geneigt ist. Beispielsweise können die Unterseite der Feder und die untere Nutseitenwand so geneigt sein, dass beim Herausziehen der Feder aus der Nut die Unterseite der Feder gegen die untere Nutseitenwand gedrückt wird. Die Feder stützt sich dabei mit der Oberseite an der oberen Nutinnenwand ab.
  • Um ein Einsetzen der Feder in die Nut zu erleichtern, kann die Feder an einem freien Ende eine Fase aufweisen. Alternativ oder zusätzlich kann die Nut ebenfalls eine entsprechende Fase aufweisen.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann die Unterseite der Feder eine konvexe Wölbung und die untere Nutinnenwand eine komplementär ausgebildete, konkave Wölbung aufweisen, so dass eine gelenkige Verbindung um eine Drehachse parallel zu den Halteprofilen erzeugt wird. Aufgrund der Wölbung ist ein Hinterschnitt parallel zur Verlegeebene gegeben, der verhindern hilft, dass sich die Halteprofile parallel zur Verlegeebene auseinander ziehen lassen.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel folgen die konvexe Wölbung und die konkave Wölbung einem Ausschnitt eines Kreises, dessen Mittelpunkt unterhalb der oberen Anlagekante liegt. Werden nun die Halteprofile um die obere Anlagekante verdreht, wird dabei die Unterseite der Feder gegen die untere Nutinnenwand gedrückt, wobei sowohl die Feder als auch eine untere Lippe, die die Nut begrenzt, elastisch verformt werden. Durch diese elastischen Verformungen wirkt auf die Halteprofile eine Rückstellkraft, durch die die Halteprofile aus der belasteten geneigten Stellung wieder in die Verlegeebene gedreht werden. Dadurch werden Fläche und Gegenfläche aneinander gehalten, wodurch Fläche und Gegenfläche die Haltekraft der Verbindung parallel zur Verlegeebene aufbauen können.
  • Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems;
  • 2 das Befestigungssystem der 1 in einer leicht verdrehten Stellung; und
  • 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • 1 zeigt im Querschnitt Ausschnitte eines ersten Paneels 1 und eines zweiten Paneels 2. Die Paneele 1, 2 weisen jeweils eine Paneeloberseite 3 und eine Paneelunterseite 4 auf. Die Paneelunterseiten 4 der Paneele 1, 2 liegen auf einem Unterboden 5 auf.
  • An einer Schmalseite, die Paneeloberseite 3 und Paneelunterseite 4 miteinander verbindet, ist beim ersten Paneel 1 ein Befestigungsprofil 6 vorgesehen, das mit einem im wesentlichen komplementär ausgebildeten Halteprofil 6' des zweiten Paneels 2 zusammenwirkt. Die Halteprofile 6, 6' erstrecken sich längs in die Zeichenebene hinein.
  • Das Halteprofil 6 weist eine Feder 7 mit einer Unterseite 8 und einer Oberseite 9 auf. Während die Oberseite 9 der Feder 7 sich parallel zum Unterboden 5 und damit zu ei ner Verlegeebene E erstreckt, in denen die Paneele 1, 2 liegen, weist die Unterseite 8 der Feder einen Winkel α auf, der in einem Bereich zwischen 0 und 3° liegt.
  • Zur Aufnahme der Feder 7 des Halteprofils 6 weist das Halteprofil 6' eine Nut 10 auf, die durch eine untere Lippe 11 und eine obere Lippe 12 begrenzt wird. Die untere Lippe 11 bildet dabei eine untere Nutinnenwand 13 aus, während die obere Lippe 12 eine obere Nutinnenwand 14 definiert.
  • Die Panelle 1, 2 liegen an einer oberen (gemeinsamen) Anlagekante 15 an. Um dies zu gewährleisten, sind Freiräume 16, 17, 18 vorgesehen, die sich in der zusammen gesetzten Stellung (wie in 1 dargestellt) zwischen den Halteprofilen 6, 6' einstellen.
  • Entsprechend der Neigung der Unterseite 8 der Feder 7 ist auch die untere Nutinnenwand 13 um den Neigungswinkel α zur Verlegeebene E geneigt. Somit bilden Unterseite 8 der Feder 7 und die untere Nutinnenwand 13 jeweils eine schiefe Ebene bezogen auf die Verlegeebene E. Zwischen der Unterseite 8 und der unteren Nutinnenwand 13 ist eine reibungserhöhende Schicht in Form einer Beflockungsschicht 19 aufgebracht. Durch diese Beflockungsschicht 19 wird die Reibung zwischen den Flächen 8, 13 erhöht.
  • Wenn nun die Paneele 1, 2 seitlich auseinander gezogen werden, d.h. quer zu der Längserstreckung der Halteprofile 6, 6' und parallel zur Verlegeebene E, werden aufgrund ihrer Neigung die Flächen 8, 13 aneinandergepresst, wodurch die Reibkraft zwischen diesen beiden Flächen ansteigt, die dem Auseinanderziehen entgegenwirkt. Dabei stützt sich die Feder 7 mit ihrer Oberseite 9 an der oberen Nutinnenwand 14 ab, wodurch ein Druck zwischen den geneigten Flächen aufgebaut werden kann.
  • Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die geneigten Flächen 8, 13 nicht notwendigerweise mit der reibungserhöhenden Schicht 19 ausgestattet sein müssen. Eine ähnliche Wirkung stellt sich ein, wenn zwischen der Oberseite 9 der Feder 7 und der oberen Nutinnenwand 15 die Beflockungsschicht 19 vorgesehen ist. Auch werden gute Ergebnisse erzielt, wenn die Feder 7 beidseitig von dann zwei Beflockungsschichten umgeben ist.
  • Um die Halteprofile in die in 1 dargestellte Stellung einfacher ineinander schieben zu können, weist die Feder 7 an der Oberseite 9 eine Fase 20 auf, die ein Einsetzen der Feder 7 in die Nut 10 erleichtert. Aufgrund der Neigung der Unterseite 8 der Feder 7 und der Neigung der Nutinnenwand 13 wird die Feder 7 beim Einschieben in die Nut 10 in einem gewissen Maße zusammengedrückt und die Lippen 11, 12 auseinander gedrückt. Die Befestigungsprofile 6, 6' können so ausgebildet sein, dass sie in der in 1 dargestellten zusammengesetzten Stellung praktisch spannungsfrei aneinander anliegen.
  • Ein Lot von der oberen Anlagekante 15 aus (dh. sich senkrecht von der Oberseite 3 erstreckend) teilt die schiefen Ebenen 8, 13 in zwei Bereiche. Entsprechend geht die untere Lippe 11 von dem Paneel 2 aus betrachtet über die obere Anlagekante 15 hinaus.
  • 2 zeigt die Halteprofile 1, 2 in einer zueinander gekippten oder gedrehten Stellung. Dieses Kippen oder Drehen der Paneele 1, 2 zueinander kann beispielsweise dann entstehen, wenn ein Gewicht G von oben auf die Verbindung der Halteprofile 6, 6' lastet. Die Drehung erfolgt dabei um die obere Anlagekante 15 der Befestigungsprofile 6, 6'.
  • Durch die Verdrehung des Paneels 1 bezogen auf das Paneel 2 werden die Halteprofile 6, 6' elastisch verformt. In der Darstellung der 2 sind die Halteprofile 6, 6' nicht verformt dargestellt, so dass es in 2 zu gewissen Überdeckungen der Halteprofile. 6, 6' kommt. Diese Überdeckungen treten in Wirklichkeit nicht auf, deren Darstellung soll lediglich verdeutlichen, dass eine Drehung um die obere Anlagekante 15 Verformungen zur Folge hat. Die Feder 7 wird dabei auf Biegung beansprucht, die sich auf der ebenfalls auf Biegung beanspruchten unteren Lippe 11 abstützt. Durch die Drehung um die obere Anlagekante 15 erhöht sich in dem Bereich der schiefen Ebene, der in den Darstellung der 1 und 2 rechts von der Drehachse oder der oberen Anlagekante 15 liegt, der Anlagedruck zwischen der Unterseite 8 der Feder 7 und der Nutinnenwand 13. Dadurch gewährleistet die Verbindung der Halteprofile 6, 6', dass auch unter Beanspruchung durch die Gewichtskraft G sich die Paneele 1, 2 nicht einfach auseinanderziehen lassen, da dem weiterhin die Reibungskraft zwischen den Flächen 8, 13 entgegensteht.
  • 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Bauteile oder Merkmale, die zu entsprechenden Bauteilen oder Merkmalen des Ausführungsbeispieles der 1 und 2 ähnlich oder identisch sind, werden mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Im Ausführungsbeispiel der 3 bilden eine Feder 7 und eine Nut 10 ein Drehgelenk, wobei die Unterseite 8 der Feder 7 eine konvexe Wölbung 21 aufweist, die von einer konkaven Wölbung 22 der unteren Nutinnenwand 13 aufgenommen wird. Die Wölbungen 21, 22 folgen einem Abschnitt eines Kreises, dessen Mittelpunkt unterhalb der oberen Anlagekante 15 liegt. Dies führt dazu, dass bei Drehung des Paneels 1 um die obere Anlagekante 15' die untere Lippe 11 nach unten gedrückt und dabei elastisch verformt wird, wodurch eine Rückstellkraft entsteht, die dieser Drehung entgegenwirkt.
  • Im Ausführungsbeispiel der 3 sind eine Oberseite 9 der Feder 7 und die mit ihr zusammenwirkende obere Nutinnenwand 14 als schräge Ebenen ausgebildet, zwischen denen die reibungserhöhende Beflockungsschicht 19 liegt.
  • Wird nun das Paneel 1 mit dem Halteprofil 6 seitlich aus dem Halteprofil 6' des Paneels 2 gezogen, so drückt die Wölbung 21 der Feder 7 gegen die untere Lippe 11. Gleichzeitig vergrößert sich der Druck zwischen der Oberseite 9 der Feder 7 und der Nutinnenwand 14, so dass entsprechend die Reibkraft zwischen diesen Flächen ansteigt. In der Summe bedeutet dies eine große Haltekraft der Verbindung der Halteprofile 6, 6' bei einem Auseinanderziehen parallel zur Verlegeebene E. Aufgrund der Ausgestaltung der Halteprofile 6, 6' ist eine Haltekraft bei seitlichem Auseinanderziehen der Paneele 1, 2 auch dann gegeben, wenn aufgrund einer Gewichtskraft G die Paneele 1, 2 um die obere Anlagekante 15 verdreht werden.
  • 1
    Paneel
    2
    Paneel
    3
    Oberseite
    4
    Unterseite
    5
    Unterboden
    6, 6'
    Halteprofil
    7
    Feder
    8
    Unterseite
    9
    Oberseite
    10
    Nut
    11
    untere Lippe
    12
    obere Lippe
    13
    untere Nutinnenwand
    14
    obere Nutinnenwand
    15
    obere Anlagekante
    16
    Freiraum
    17
    Freiraum
    18
    Freiraum
    19
    Beflockungsschicht
    20
    Fase
    21
    konvexe Wölbung
    22
    konkave Wölbung
    G
    Gewicht
    E
    Verlegeebene
    α
    Winkel

Claims (13)

  1. Befestigungssystem für tafelförmige Paneele (1, 2), insbesondere für rechteckige Fußbodenpaneele, mit an Schmalseiten der Paneele (1, 2) angeordneten Halteprofilen (6, 6'), die sich in Längsrichtung der Schmalseiten erstrecken und von denen gegenüberliegend angeordnete Halteprofile (6, 6') derart zueinander passen, dass gleichartige Paneele (1, 2) miteinander verbindbar sind, um eine zusammenhängende Schicht aus Paneelen in einer Verlegeebene (E) zu erzeugen, wobei die Halteprofile (6, 6') wenigstens eine Fläche und eine Gegenfläche mit wenigstens einer reibungserhöhenden Schicht (19) aufweisen und derart ausgebildet sind, dass ein seitliches Auseinanderziehen zusammengesetzter Halteprofile (6, 6') quer zur Längserstreckung der Halteprofile (6, 6') und parallel zur Verlegeebene (E) zu einer Relativbewegung zwischen Fläche und Gegenfläche und zu einer Druckerhöhung zwischen Fläche und Gegenfläche führt, dadurch gekennzeichnet, dass einer Drehung eines Halteprofils (6) bezogen auf das mit dem Halteprofil (6) zusammengesetzte andere Halteprofil (6') um eine obere Anlagekante (15), die parallel zur Längserstreckung der Halteprofile (6, 6') verläuft, eine Kraft vorzugsweise durch elastische Verformung der Halteprofile (6, 6') entgegenwirkt, durch die die Fläche und die Gegenfläche aneinander gehalten werden.
  2. Befestigungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die reibungserhöhende Schicht eine Kunststoffschicht und/oder eine Klebstoffschicht umfasst.
  3. Befestigungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kunststoffschicht und/oder in der Klebstoffschicht kleine Partikel aus Sand, Stein, Glas oder Metall eingebettet sind.
  4. Befestigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die reibungserhöhende Schicht als Beflockungsschicht (19) ausgebildet ist.
  5. Befestigungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Beflockungsschicht (19) eine Basisschicht und Flockfasern umfasst, die an einem festen Ende an der Basisschicht befestigt sind und mit einem losem Ende von der Basisschicht wegzeigen, wobei die Flockfasern zur Basisschicht rechtwinklig oder in einem Winkel ungleich 90° Grad ausgerichtet sind.
  6. Befestigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Fläche und Gegenfläche jeweils als schiefe Ebene bezogen auf die Verlegeebene E ausgebildet sind.
  7. Befestigungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Winkel α zwischen der Verlegeebene E und der schiefen Ebene 0,5 bis 5 Grad, vorzugsweise 1 bis 3 Grad, beträgt.
  8. Befestigungssystem nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lot von der oberen Anlagekante (15) aus die schiefe Ebene in zwei Bereiche teilt.
  9. Befestigungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteprofile (6, 6') eine Nut (10) mit einer unteren Nutseitenwand (13) und mit einer oberen Nutseitenwand (14) sowie eine Feder (7) mit einer Unterseite (8) und einer Oberseite (9) aufweisen, wobei die Feder (7) in die Nut (10) greift, wenn die Halteprofile (6, 6') verbunden sind.
  10. Befestigungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Nutseitenwand (13), die obere Nutseitenwand (14), die Unterseite (8) der Feder (7) und/oder die Oberseite (9) der Feder (7) die Fläche bzw. die Gegenfläche mit der reibungserhöhenden Schicht (19) bilden.
  11. Befestigungssystem nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut und/oder die Feder eine Fase aufweist.
  12. Befestigungssystem nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite (8) der Feder (7) eine konvexe Wölbung (21) und die untere Nutinnenwand (13) eine konkave Wölbung (22) aufweisen.
  13. Befestigungssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die konvexe Wölbung (21) und die konkave Wölbung (22) einem Ausschnitt eines Kreises entsprechen, dessen Mittelpunkt unterhalb der oberen Anlagekante (15) der Paneele (1, 2) liegt.
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