DE102006005793A1 - Gassack - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Gassack (10) für ein Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem, mit einem Fangband (12), das entlang einer Wandung (14) des Gassacks (10) geführt ist, wobei das Fangband (12) im Ausgangszustand durch wenigstens einen gerafften Abschnitt so verkürzt ist, daß der Gassack (10) eingeschnürt ist und sich nicht frei entfalten kann, wobei der wenigstens eine geraffte Abschnitt nach Überschreiten einer vorbestimmten Fangbandzugkraft verlängerbar ist, so daß der Gassack (10) voll entfaltet werden kann.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Gassack für ein Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem.
  • Bei der Gassackfertigung für Fahrzeuginsassen-Rückhaltesysteme steht die Verbesserung der Rückhaltewerte eines Fahrzeuginsassen im Vordergrund, beispielsweise durch Ausbildung einer möglichst großen Gassackkontaktfläche für den auftreffenden Insassen. Daneben soll der Gassack auch auf besondere Umstände wie eine nicht-optimale Rückhalteposition des Insassen, einen vorhandenen Kindersitz, einen vom Insassen nicht angelegten Sicherheitsgurt, etc. möglichst individuell angepaßt reagieren. Die Gassackkonstruktion darf dabei allerdings nicht zu komplex werden, um eine zuverlässige und gut reproduzierbare Entfaltungscharakteristik zu gewährleisten und die Herstellungskosten niedrig zu halten.
  • Die Erfindung schafft einen Gassack für ein Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem, mit einem Fangband, das entlang einer Wandung des Gassacks geführt ist, wobei das Fangband im Ausgangszustand durch wenigstens einen gerafften Abschnitt so verkürzt ist, daß der Gassack eingeschnürt ist und sich nicht frei entfalten kann, wobei der wenigstens eine geraffte Abschnitt nach Überschreiten einer vorbestimmten Fangbandzugkraft verlängerbar ist, so daß der Gassack voll entfaltet werden kann. Dies bietet den Vorteil, daß dem Gassack nach einer Aktivierung des Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystems anfangs eine eingeschnürte Kontur aufgezwungen wird. Diese eingeschnürte Kontur verhindert zunächst die vollständige Entfaltung des Gassacks in Richtung zum Insassen, so daß der hohe Bewegungsimpuls des Gassacks vom abschnittsweise gerafften Fangband und nicht vom Insassen selbst aufgenommen wird. Der erfindungsgemäße Gassack bietet insbesondere dann Vorteile, wenn der Gassack als Beifahrergassack ausgebildet ist und der Insasse ein Kleinkind im Kindersitz ist. Gerade bei rückwärts gerichteten Kindersitzen und niedrigen Babyschalen trifft der Gassack nach der Auslösung des Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystems nicht unmittelbar mit seinem hohen Impuls auf den Kindersitz oder den Kopf des Kindes auf, sondern wird zunächst vom gerafften Fangband abgebremst und nimmt eine eingeschnürte Kontur an. In dieser eingeschnürten Kontur bildet der Gassack zunächst seine maximale Höhe und Breite aus, bevor nach Überschreiten eines Gassackinnendrucks bzw. einer vorbestimmbaren Fangbandzugkraft die gerafften Fangbandabschnitte verlängert werden, so daß der Gassack seine volle Tiefe einnehmen kann. In der vorliegenden Schrift ist im eingebauten Zustand des Gassacks mit Gassacktiefe eine Erstreckung vom Gassackmodul in Richtung zum Insassen gemeint und mit Gassackhöhe und -breite Erstreckungen senkrecht dazu.
  • Vorzugsweise ist ein lösbares Haltemittel vorgesehen, welches im Ausgangszustand den gerafften Abschnitt des Fangbands in einem gerafften Zustand hält und bei Überschreiten der vorbestimmten Fangbandzugkraft eine Verlängerung des gerafften Abschnitts zuläßt. Ein solches Haltemittel bietet eine besonders einfache Möglichkeit, das Fangband abschnittsweise in seinem gerafften Zustand zu halten und erst bei Überschreiten der vorbestimmbaren Fangbandzugkraft eine Auflösung der Raffung und damit eine effektive Verlängerung des Fangbands zuzulassen. Preiswerte Haltemittel mit denen sich eine vorbestimmte Fangbandzugkraft leicht einstellen läßt, sind beispielsweise Reißnahtabnäher oder Metallklammern.
  • In einer Ausführungsform weist das Fangband mehrere geraffte Abschnitte auf, die von jeweils einem lösbaren Haltemittel in gerafftem Zustand gehalten werden, wobei die Haltemittel so ausgebildet sind, daß sie eine Verlängerung ihrer jeweils zugeordneten gerafften Fangbandabschnitte zeitversetzt, bei unterschiedlichen Fangbandzugkräften zulassen. Durch diese Maßnahme nimmt der Gassack mehrere eingeschnürte Konturen an, so daß die Gassacktiefe bis zur vollen Entfaltung des Gassacks stufenweise zunimmt.
  • An der Gassackwandung des Gassacks können zur Führung des Fangbands Laschen vorgesehen sein. Diese Laschen stellen eine sehr einfache und preiswerte Möglichkeit dar, das Fangband entlang der Wandung des Gassacks zu führen. Die Laschen sind vorzugsweise aus demselben Material hergestellt wie die Gassackwandung, z.B. aus einem Gewebe.
  • In einer weiteren Ausführungsform liegt das Fangband im entfalteten Zustand des Gassacks im wesentlichen in einer vertikalen Ebene. Der Gassack wird im Bereich entlang dem Fangband eingeschnürt. Eine vertikale Anordnung des Fangbands bietet den Vorteil, daß der Insasse unabhängig von seiner Größe bzw. unabhängig von einer vorhandenen, niedrigen Babyschale oder einem rückwärts gerichteten Kindersitz mit hoher Rückenlehne geschützt wird. Durch die vertikale Fangbandanordnung ist ein Insassenschutz über die gesamte Gassackhöhe gewährleistet.
  • In einer weiteren Ausführungsform umfaßt die Gassackwandung im entfalteten Zustand einen vorderen Wandungsabschnitt, der bei eingebautem Gassack einem Fahrzeugsitz zugewandt ist, und einen hinteren Wandungsabschnitt, der bei eingebautem Gassack dem Fahrzeugsitz abgewandt ist, wobei sich das Fangband vom hinteren Wandungsabschnitt über den vorderen Wandungsabschnitt bis wieder zurück zum hinteren Wandungsabschnitt erstreckt. Dieser Fangbandverlauf eignet sich besonders gut, um den Gassack in seinem Ausgangszustand, d.h. im teilentfalteten, abschnittsweise eingeschnürten Zustand, so an seiner freien Entfaltung zu hindern, daß hauptsächlich die Ausbildung der Gassacktiefe beschränkt wird.
  • Die Erfindung betrifft ferner ein Gassackmodul für ein Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem, mit einem Modulgehäuse und einem erfindungsgemäßen Gassack, wobei das Fangband zwischen einem ersten Fangbandende und einem zweiten Fangbandende an der Gassackwandung geführt ist, und wobei die Fangbandenden jeweils am Modulgehäuse oder an der Gassackwandung befestigt sind. Um die gewünschte Entfaltungscharakteristik des Gassacks zu gewährleisten, müssen die Fangbandenden zuverlässig befestigt sein. Solch eine zuverlässige Befestigung ist besonders vorteilhaft am starren Modulgehäuse des Gassackmoduls oder auch an der Gassackwandung möglich, wobei eine Befestigung an der Gassackwandung vorzugsweise durch eine Naht erfolgt.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. In diesen zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Gassackmoduls mit einem erfindungsgemäßen Gassack im Ausgangszustand;
  • 2 eine perspektivische Ansicht eines weiteren erfindungsgemäßen Gassacks im Ausgangszustand; und
  • 3 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Gassacks in voll entfaltetem Zustand.
  • Die 1 zeigt ein Gassackmodul 8 eines Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystems in einer schematischen, perspektivischen Ansicht. Das Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem wurde bereits ausgelöst, so daß ein Gassack 10 bereits teilweise entfaltet ist. Im dargestellten Ausgangszustand wird der Gassack 10 an seiner freien und vollständigen Entfaltung von einem Fangband 12 gehindert. In 1 sowie allen weiteren Figuren ist eine Gassackwandung 14 transparent dargestellt, um das innenliegende Fangband 12 erkennen zu können.
  • In 1 ist ferner die mögliche Position eines Insassen schematisch angedeutet. Stellvertretend für den Insassen ist ein Kopf 16 eines Erwachsenen sowie ein Kinderkopf 18 dargestellt, wobei sich das Kind in einem rückwärts gerichteten Kindersitz oder einer Babyschale befindet.
  • Für die weitere Beschreibung des Gassacks 10 werden nun Bezeichnungen für die Ausbreitungsrichtungen des Gassacks 10 definiert. Die Entfaltung des Gassacks 10 von einem Modulgehäuse 20 in Richtung zum Insassen (negative x-Richtung) wird im folgenden als Gassacktiefe bezeichnet. Die Erstreckung des Gassacks 10 in z-Richtung wird als Gassackhöhe, die Erstreckung in y-Richtung als Gassackbreite bezeichnet. Derjenige Wandungsabschnitt des Gassacks 10, der dem Insassen bzw. einem Fahrzeugsitz zugewandt ist, wird als vorderer Wandungsabschnitt 22 und der dem Insassen bzw. dem Fahrzeugsitz abgewandte Wandungsabschnitt wird als hinterer Wandungsabschnitt 24 bezeichnet. In der 1 gibt die strichpunktierte Linie in etwa den Übergangsbereich der Wandungsabschnitte 22, 24 der Gassackwandung 14 an. Das Fangband 12 ist in Bezug auf die Gassackbreite (y-Richtung) etwa mittig angeordnet und verläuft in einer im wesentlichen vertikalen (xz-)Ebene. Das Fangband 12 ist an einem ersten Fangbandende 26 sowie an einem zweiten Fangbandende 28 an der Gassackwandung 14 befestigt. Genauer gesagt sind die Fangbandenden 26, 28 im vorliegenden Beispiel am hinteren Wandungsabschnitt 24 angenäht. Alternativ kann das Fangband 12 auch bis zum Modulgehäuse 20 des Gassackmoduls 8 weitergeführt sein, so daß die Fangbandenden 26, 28 am Modulgehäuse 20 befestigt werden können. Zur Führung des Fangbands 12 entlang der Gassackwandung 14 sind Laschen 30 vorgesehen, die vorzugsweise aus demselben Material wie die Gassackwandung 14 hergestellt sind. Die Laschen 30 sind an der Gassackwandung 14 befestigt, z.B. vernäht.
  • Im Ausgangszustand ist die effektive Länge, d.h. der Abstand zwischen dem ersten Fangbandende 26 und dem zweiten Fangbandende 28, verkürzt, da mehrere Abschnitte des Fangbands 12 gerafft sind. Zur Raffung eines Fangbandabschnitts ist jeweils ein lösbares Haltemittel 32 vorgesehen, welches im Ausgangszustand den gerafften Abschnitt des Fangbands 12 in einem gerafften Zustand hält und bei Überschreiten einer vorbestimmbaren Fangbandzugkraft eine Verlängerung des gerafften Abschnitts zuläßt. Die lösbaren Haltemittel 32 sind gemäß 1 Reißnahtabnäher, die bei Überschreiten der vorbestimmten Fangbandzugkraft aufreißen und den gerafften Abschnitt freigeben. Alternativ können als Haltemittel 32 auch Metall- oder Kunststoffklammern eingesetzt werden, die bei der vorbestimmten Fangbandzugkraft brechen, aufschnappen oder aufgebogen werden, so daß sie ebenfalls eine Verlängerung des gerafften Abschnitts zulassen.
  • Die 1 stellt einen durch das abschnittsweise geraffte Fangband 12 eingeschnürten Zustand des Gassacks 10 dar, bei dem eine vollständige Ausbildung der Gassacktiefe behindert ist. Der hohe Bewegungsimpuls des vorderen Wandungsabschnitts 22 nach einer Auslösung des Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystems in Richtung auf den Insassen wird demzufolge zunächst vom Fangband 12 aufgenommen.
  • In der Darstellung gemäß 1 scheint die Einschnürung des Gassacks 10 zu einer Faltenbildung zu führen, wobei die Falten im wesentlichen in y-Richtung verlaufen. Die 2 zeigt eine perspektivische Ansicht eines weiteren Gassacks 10, bei dem die Falten 34 infolge der Gassackeinschnürung hauptsächlich in z-Richtung verlaufen. In der Realität wird die Einschnürung des Gassacks sowohl zu Falten in y-Richtung als auch in z-Richtung führen.
  • Nach Ausbildung der eingeschnürten Innenkontur des Gassacks 10 wächst der Gassackinnendruck infolge weiteren Gasausstoßes durch einen Gasgenerator 36 weiter an. Im eingeschnürten Bereich der Gassackwandung 14 bilden sich Falten 34, woraus zu schließen ist, daß die Gassackwandung 14 in diesem Bereich keine Umfangsspannungen infolge des Gassackinnendrucks erfährt. In diesem eingeschnürten Bereich werden die Spannungen als Zugkraft im Fangband 12 aufgenommen. Die Reißnahtabnäher, welche im vorliegenden Fall als lösbare Haltemitte 32 dienen, reißen bei einer vorbestimmbaren Fangbandzugkraft auf, so daß sich die Raffung in den gerafften Abschnitten des Fangbands 12 auflöst und sich die effektive Länge des Fangbands 12 vergrößert.
  • Für den Fall, daß wie in den 1 und 2 gezeigt mehrere lösbare Haltemittel 32 vorgesehen sind, können diese so ausgebildet sein, daß sie alle bei der gleichen Fangbandzugkraft eine Verlängerung ihres zugeordneten, gerafften Abschnitts zulassen. Der Gassack 10 nimmt dann nach einer Auslösung des Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystems zunächst seine eingeschnürte, rückgehaltene Kontur ein und kann sich nach der Fangbandverlängerung voll entfalten.
  • Alternativ können die Haltemittel 32 so ausgebildet sein, daß sie eine Verlängerung ihrer jeweils zugeordneten, gerafften Fangbandabschnitte bei unterschiedlichen Fangbandzugkräften, d.h. zeitversetzt, zulassen. Dies bedeutet, daß der Gassack 10 nach Ausbildung einer ersten eingeschnürten Kontur bis zu seiner vollen Entfaltung temporär noch weitere eingeschnürte Konturen annimmt, bei denen wenigstens eines der lösbaren Haltemittel 32 bereits gelöst ist und die übrigen lösbaren Haltemittel 32 ihre zugeordneten Fangbandabschnitte weiter in einem gerafften Zustand halten. Damit können die Konturen des sich entfaltenden Gassacks 10 bis zu seiner vollständigen Entfaltung stufenweise festgelegt werden.
  • Die 3 zeigt eine perspektivische Ansicht des Gassacks 10 aus 1, wobei sich die Haltemittel 32 von ihren zugeordneten, gerafften Fangbandabschnitten gelöst haben und die Fangbandabschnitte nicht mehr im gerafften Zustand halten. Entsprechend hat sich das Fangband 12 an seinen gerafften Abschnitten verlängert, so daß das Fangband 12 den Gassack 10 nicht mehr einschnürt und der Gassack 10 voll entfaltet ist.
  • Selbstverständlich kann im Gassack 10 auch eine Abströmöffnung 38 (vgl. 1) vorgesehen sein, die sich, wie aus dem Stand der Technik bekannt ist, auf die Insassenrückhaltung, insbesondere auf die Dämpfung des Insassen beim Eintauchen in den Gassack, positiv auswirkt. Die Abströmöffnung 38 sowie eine mögliche Steuerung des Abströmquerschnitts der Abströmöffnung 38 sind dabei allerdings vollkommen unabhängig vom Fangband 12.

Claims (7)

  1. Gassack (10) für ein Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem, mit einem Fangband (12), das entlang einer Wandung (14) des Gassacks (10) geführt ist, wobei das Fangband (12) im Ausgangszustand durch wenigstens einen gerafften Abschnitt so verkürzt ist, daß der Gassack (10) eingeschnürt ist und sich nicht frei entfalten kann, wobei der wenigstens eine geraffte Abschnitt nach Überschreiten einer vorbestimmten Fangbandzugkraft verlängerbar ist, so daß der Gassack (10) voll entfaltet werden kann.
  2. Gassack (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein lösbares Haltemittel (32) vorgesehen ist, welches im Ausgangszustand den gerafften Abschnitt des Fangbands (12) in einem gerafften Zustand hält und bei Überschreiten der vorbestimmten Fangbandzugkraft eine Verlängerung des gerafften Abschnitts zuläßt.
  3. Gassack (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fangband (12) mehrere geraffte Abschnitte aufweist, die von jeweils einem lösbaren Haltemittel (32) in gerafftem Zustand gehalten werden, wobei die Haltemittel (32) so ausgebildet sind, daß sie eine Verlängerung ihrer jeweils zugeordneten, gerafften Fangbandabschnitte zeitversetzt, bei unterschiedlichen Fangbandzugkräften zulassen.
  4. Gassack (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gassackwandung (14) Laschen (30) zur Führung des Fangbandes (12) vorgesehen sind.
  5. Gassack (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fangband (12) im entfalteten Zustand des Gassacks (10) im wesentlichen in einer vertikalen Ebene liegt.
  6. Gassack (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gassackwandung (14) im entfalteten Zustand einen vorderen Wandungsabschnitt (22), der bei eingebautem Gassack (10) einem Fahrzeugsitz zugewandt ist, und einen hinteren Wandungsabschnitt (24), der bei eingebautem Gassack (10) dem Fahrzeugsitz abgewandt ist, umfaßt, wobei sich das Fangband (12) vom hinteren Wandungsabschnitt (24) über den vorderen Wandungsabschnitt (22) bis wieder zurück zum hinteren Wandungsabschnitt (24) erstreckt.
  7. Gassackmodul (8) für ein Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem, mit einem Modulgehäuse (20) und einem Gassack (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Fangband (12) zwischen einem ersten Fangbandende (26) und einem zweiten Fangbandende (28) an der Gassackwandung (14) geführt ist, wobei die Fangbandenden (26, 28) jeweils am Modulgehäuse (20) oder an der Gassackwandung (14) befestigt sind.
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